Autor: Redaktion

  • Mitgliederversammlung beim größten Ortsverband der FDP Nicht nur Markthalle und Rathaus

    Mitgliederversammlung beim größten Ortsverband der FDP
    Nicht nur Markthalle und Rathaus

    “Der FDP-Ortsverband Nord wächst”, so eröffnete Vorsitzender Jochen Potz die Mitgliederversammlung im Februar.

    Er hob nicht nur die steigenden Mitgliederzahlen, sondern auch die verschiedenen Veranstaltungen hervor, beispielsweise die monatlichen Bürgersprechstunden, den Reibekuchenstand auf dem Christkindlmarkt oder die Verteilung von 1.200 Ostereiern am Kapuziner Platz im letzten Jahr.

    Neben Jochen Potz, der als Vorsitzender im Amt bestätigt wurde, wählten die Anwesenden Bernd Lamers und Gertrud Müller als dessen Stellvertreter. Das Vorstandsteam plante bereits die Durchführung verschiedener Aktivitäten im Laufe des Jahres. Die Mitglieder dürfen auch auf Grund einiger Neuerungen gespannt sein.

    Stadtplaner Taco de Marie versetzte die Teilnehmer in alte Zeiten.
    Wie sah der Hauptbahnhof vor 100 Jahren aus, wie der Geropark mit der alten Stadtmauer oder der Alte Markt mit Citykirche und Münster?
    De Marie stellte in seinem viel beachteten Vortrag aber nicht nur die Schönheiten aus vergangenen Tagen heraus.
    Etliches ist bereits geschehen in der Stadt, neue architektonische Höhepunkte entstanden. Weiterhin gab er einen Ausblick auf künftige Projekte. Man darf gespannt sein.

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  • Polizeipräsident Mathis Wiesselmann äußert sich zu den Vorkommnissen im Borussia-Park

    Polizeipräsident Mathis Wiesselmann äußert sich zu den Vorkommnissen im Borussia-Park

    Am Samstag trafen sich die Mannschaften der Bundesligisten Borussia Mönchengladbach und TSG 1899 Hoffenheim im Borussia-Park.

    Vor dem Spiel fand eine Gedenkminute für die Opfer von Hanau statt.

    Während der Begegnung wurden im Bereich der Nordkurve bereits viel in der Öffentlichkeit diskutierte Banner gezeigt, auf deren  genaue Wiedergabe in Wort und Bild hier verzichtet wird.

    Polizeipräsident Mathis Wiesselmann äußert sich nun zu diesem Vorfall mit klaren Worten:

    “Die Reaktion des Publikums mit Ultra-raus-Rufen waren ein Aufbegehren der wahren Fußballfans gegen skandalöse Umtriebe im Stadion von einigen wenigen.
    Auf diese Fans kann Borussia stolz sein.
    Wir werden Borussia nach Kräften dabei unterstützen, die angekündigte Stadionverbote auszusprechen. Die Ermittlungen laufen. Videoaufzeichnungen werden ausgewertet, gut ein Dutzend Maleranzüge, mit denen sich die Rädelsführer unkenntlich gemacht hatten, sind sichergestellt und werden auf Spuren untersucht.”
    (Cw)

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  • Rheydt: Vater und Sohn vor Fast-Food-Restaurant angegriffen

    Rheydt: Vater und Sohn vor Fast-Food-Restaurant angegriffen

    Am Altweiberabend (20.02.2020) gegen 22 Uhr sind ein 56-jähriger Mann und sein 29-jähriger Sohn vor einem Fast-Food-Restaurant an der Stresemannstraße in Rheydt von mehreren Jugendlichen zunächst angepöbelt und anschließend geschlagen und getreten worden. Einer der Jugendlichen setzte zudem Pfefferspray gegen den 29-Jährigen ein.

    Ein Teil der Jugendlichen war bereits zu Fuß in Richtung Limitenstraße geflüchtet, als die Polizei ankam. Eine Fahndung verlief negativ. In der Filiale traf die Polizei noch einen Teil der in Rede stehenden Gruppe aus jungen Frauen und Männern im Alter von 15 bis 18 Jahren an.

    Die Beamten ermittelten, dass zuvor etwa 20 Jugendliche in der Fast-Food-Filiale drei Frauen im Alter von 55, 51 und 23 Jahren an der Bestelltheke mehrfach beleidigt hatten. Nachdem die Gruppe Jugendlicher die Filiale verlassen hatte, war sie draußen auf den Vater und seinen Sohn getroffen.

    Zeugen beschreiben die Jugendlichen wie folgt: 16 bis 19 Jahre alt, südländisch aussehend, dunkle Oberbekleidung. Der Jugendliche, der den Vater geschlagen, getreten und das Pfefferspray verwendet hatte, soll circa 20 bis 25 Jahre alt,

    1,50 bis 1,60 Meter groß und von südosteuropäischem Typ gewesen sein. Er habe seitlich sehr kurz rasierte Haare und am Oberkopf einen Zopf gehabt (Undercut).

    Bekleidet sei er mit einer blauen Jeans und einer schwarzen Jacke gewesen.

    Die polizeilichen Maßnahmen störten zwei unbeteiligte Männer (33 und 32 Jahre

    alt) massiv. Sie beleidigten und bedrohten die Polizisten. Die Beamten nahmen beide Männer vorübergehend in Gewahrsam. Bei dem 32-Jährigen fanden die Beamten Betäubungsmittel. Entsprechende Strafanzeigen wurden gefertigt. Die Polizei sucht Zeugen bzw. Personen, die Hinweise geben können, und bittet diese, sich unter der Rufnummer 02161-290 zu melden. (km)

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  • Getränkemarkt mit Schusswaffe beraubt

    Getränkemarkt mit Schusswaffe beraubt

    Zwei bislang unbekannte Täter überfielen am Donnerstagabend einen Getränkemarkt auf der Künkelstraße. Sie hielten der Kassiererin eine Schusswaffe vor und forderten das Bargeld aus der Kasse.

    Anschließend flüchteten sie.

    Die alarmierte Polizei fahndete unverzüglich aber erfolglos nach den beiden Flüchtigen.

    Am Tatort stellte sich der Ablauf so dar, dass die beiden Männer um 19.55 Uhr vermeintlich ein Getränk bezahlen wollten. Plötzlich zog einer der Täter eine Schusswaffe aus einer mitgebrachten Plastiktüte und verlangte das Geld aus der Kasse. Dieser Forderung verlieh er deutlichen Nachdruck. Die Mitarbeiterin öffnete daraufhin die Kasse und der zweite Täter griff nach dem Bargeld.

    Die Mitarbeiterin konnte sich in diesem Moment aus dem Nahbereich der Täter entfernen. Diese flüchteten mitsamt Beute aus dem Laden und weiter über die Künkelstraße nach links in Richtung Eicken.

    Beide Täter wurden als ca. 20-25 Jahre alte Männer von südländischem Erscheinungsbild mit Jogginghose beschrieben. Der Mann mit der Waffe und der Plastiktüte habe eine grüne Jacke getragen, die Kapuze über den Kopf gezogen.

    Der andere sei komplett schwarz gekleidet gewesen und habe einen Bart getragen.

    Weitere Angaben zu Beute, Tatwaffe etc. sind derzeit Gegenstand der Ermittlungen.

    Die Polizei sucht Zeugen: Wer kann weitere Angaben zu der Tat und / oder der Identität der beiden Tatverdächtigen machen? Hinweise bitte an 02161-290.
    (cw)

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  • Mönchengladbach: Immer mehr Menschen auf Zweitjob angewiesen

    Mönchengladbach: Immer mehr Menschen auf Zweitjob angewiesen

    Wenn ein Job nicht reicht: Rund 9.500 Menschen in Mönchengladbach haben neben ihrer regulären Stelle noch einen Minijob.

    Damit stieg die Zahl der Zweitjobber innerhalb von zehn Jahren um 48 Prozent, wie die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten mitteilt.
    Die NGG Krefeld-Neuss beruft sich hierbei auf neue Zahlen der Arbeitsagentur.
    Danach sind Zusatz-Jobs in Restaurants, Gaststätten und Hotels in Mönchengladbach besonders verbreitet: In der Branche gab es im Juni 2019 rund 1.300 Zweitjobber – das sind 70 Prozent mehr als zehn Jahre zuvor.

    Gewerkschafter Karim Peters spricht von einer Schieflage auf dem Arbeitsmarkt: „Im Schatten des Booms der vergangenen Jahre sind viele sozialversicherungspflichtige Stellen entstanden, die oft kaum zum Leben reichen. Nebenjobs müssen dann die Haushaltskasse aufbessern. Aber wer auf einen Zweitjob angewiesen ist, der arbeitet meist am Limit – auf Kosten von Familie, Freunden und Freizeit“, so der Geschäftsführer der NGG Krefeld-Neuss.
    Dabei treffe der Boom bei den Nebenjobs langfristig auch die heimische Wirtschaft. „Gastronomen und Bäckermeister, die über den Fachkräftemangel klagen, aber gleichzeitig auf 450-Euro-Kräfte setzen, schneiden sich ins eigene Fleisch. Minijobber können keine Hotelfachleute ersetzen“, betont Peters. Doch Fachkräfte gewinne man nur mit ordentlichen Löhnen – „so hoch, dass die Beschäftigten keinen Zweitjob mehr brauchen“.

    Über deutliche Lohnerhöhungen verhandelt die NGG aktuell bei Fast-Food-Ketten von McDonald’s bis Vapiano: Statt den Mindestlohn von 9,35 Euro sollen die Beschäftigten in der Branche künftig mindestens zwölf Euro pro Stunde bekommen.

    Entscheidend sei aber auch, dass sich Unternehmen stärker um Nachwuchs kümmern. „Eine Lehre im Lebensmittelhandwerk oder im Gastgewerbe kommt für Schulabgänger nur infrage, wenn der Lohn und die Ausbildungsbedingungen stimmen“, so Gewerkschafter Peters.

    Die NGG sieht aber auch die Politik in der Verantwortung. Die Zunahme der Zweitjobs sei auch das Ergebnis einer verfehlten Arbeitsmarktpolitik der Nullerjahre. „Mit einer Reform könnte die Bundesregierung Minijobs voll in die Sozialversicherung einbeziehen. Allerdings sollten die Arbeitgeber den größten Teil der Beiträge zahlen. Das macht reguläre Stellen attraktiver und verschafft den Minijobbern heute eine bessere Absicherung“, so Peters.

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  • Sozialdezernentin zu Besuch im Wäschereibetrieb

    Sozialdezernentin zu Besuch im Wäschereibetrieb

    Bei der Neuen Arbeit Integration (NAI), einem Unternehmen der Diakonie an der Tomphecke in MG-Hardt war Mönchengladbachs Sozialdezernentin Dörte Schall gemeinsam mit der Inklusionsbeauftragten Ingrid Icking zu Gast. Dort haben sie das architektonisch reizvolle Verwaltungsgebäude und den modernen Wäschereibetrieb besichtigt. Auf 10.000 Quadratmetern Produktionsfläche wird dort an vier Waschstraßen die Schmutzwäsche von mehr als 180 Kunden aus dem Health Care-Bereich gereinigt. Dies geschieht unter Einhaltung strengster hygienischer RKI Richtlinien mit Hilfe eines Maschinenparks auf höchstem Niveau.

    “Die NAI hat Pionierarbeit bei der beruflichen Eingliederung von Menschen mit Beeinträchtigungen geleistet. In Zeiten voranschreitender, aber immer noch nicht selbstverständlicher Inklusion können alle Beteiligten stolz auf die geleistete Arbeit sein”, sagte Dörte Schall im Anschluss an die Betriebsbesichtigung. Heinz Herbert Paulus, Geschäftsführer des Diakonischen Werkes betont, dass das soziale Profil des Unternehmens zukünftig noch stärker herausgestellt werden soll.

    Marion Schaefer-Henze, Leiterin des Sozialdienstes seit der ersten Stunde, berichtete zufrieden, dass die NAI derzeit mit 67 schwerbehinderten Menschen einen sozialversicherungspflichtigen Arbeitsvertrag geschlossen hat. Sie bietet damit die zweitgrößte Anzahl von Arbeitsplätzen der Inklusionsunternehmen im Einzugsgebiet des Landschaftsverbandes Rheinland. Ein größerer Teil der Mitarbeitenden hat kognitive Einschränkungen; etwa zwanzig sind hörbeeinträchtigt. Über die Arbeit und ihr Einkommen erhalten die Menschen Teilhabemöglichkeiten am gesellschaftlichen Leben.

    Dr. Alf Scheidgen, Projektleiter bei der NAI und Dozent an der Technischen Hochschule Köln erläuterte: “Menschen, die durch Arbeitsmarktferne aufgrund vielfältiger besonderer Erschwernisse und behinderungsbedingter Einschränkungen von Sozialleistungen abhängig sind, erleben erhebliche Einbußen in ihrem Lebensumfeld und ziehen sich häufig in die Isolation zurück. Durch die Beschäftigung in einem Inklusionsunternehmen wird dem entgegengewirkt und die Teilhabe an Gesellschaft und Arbeitswelt ermöglicht. Außerdem kann der Übergang in andere Beschäftigungsverhältnisse des Allgemeinen Arbeitsmarkts vorbereitet werden.”

    Aufgabenschwerpunkt der Diakonie NAI sind die Qualifizierung und Beschäftigung von Menschen mit und ohne Behinderung mit dem Ziel der Integration in das Erwerbsleben. Neben der Wäscherei betreibt die NAI auch das barrierefreie Wilhelm-Kliewer-Haus im Hardter Wald. Die Arbeitsbereiche bei der NAI sind so gestaltet, dass Menschen mit Handicaps in Gemeinschaft mit Kollegen, Anleitern und Vorgesetzten den Anforderungen gerecht werden können.

    Benötigte Hilfsmittel stehen zur Verfügung und bei Bedarf werden die Arbeitsplätze behindertengerecht ausgestattet. Schriftliche Arbeitsanweisungen werden in Leichte Sprache übersetzt und visuell unterstützt. Eine Mitarbeiterin im Sozialdienst verfügt über mehrjährige Erfahrung in gebärdensprachlicher Kommunikation. Die Betreuung wird auf die individuellen Bedürfnisse der Mitarbeiter mit Handicaps ausgerichtet.

    Ein Fazit der Betriebsbesichtigung: Für die nahe Zukunft wünschen sich alle Beteiligten eine bessere Vernetzung der Inklusionsunternehmen. Diese Idee wird die Stadt Mönchengladbach jetzt aufgreifen und bereits im Frühjahr zu einem ersten Arbeitstreffen einladen.

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  • NRW-SPD: „Das Gebaren von Flaschenpost ist Beispiel für eine asoziale Marktwirtschaft“

    NRW-SPD: „Das Gebaren von Flaschenpost ist Beispiel für eine asoziale Marktwirtschaft“

    Die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) hat Strafanzeige gegen die Geschäftsführer des Getränkelieferdiensts Flaschenpost.de
    gestellt. Nach Angaben der NGG versucht das Unternehmen, seine Beschäftigten in seiner Düsseldorfer Filiale an der Gründung eines Betriebsrats zu hindern. Acht Mitarbeitern, die sich für die Wahl eingesetzt oder selbst kandidiert hatten, wurde zeitgleich gekündigt. Dazu
    erklärt Lisa-Kristin Kapteinat, stellvertretende Vorsitzende der SPD-Fraktion im Landtag NRW:
    „Die soziale Marktwirtschaft lebt von Mitbestimmung und einer funktionierenden Tarifpartnerschaft. Wer dagegen verstößt, tritt dieses Erfolgsmodell mit den Füßen. Genaudas tut das Start-up-Unternehmen aber, wenn es die Gründung eines Betriebsrats in seinenFilialen so massiv behindert. Betriebsratswahlen müssen, wie jede andere Wahl in Deutschland auch, ungestört und angstfrei stattfinden können.
    Bei Flaschenpost deutet alles darauf hin, dass an den gekündigten Mitarbeitern ein abschreckendes Exempel statuiert werden sollte. Durch die fristlosen Kündigungen und den Versuch, die Betriebsratswahl gerichtlich zu stoppen, will das Unternehmen offenbar ein Klima der Angst und Verunsicherung unter den Beschäftigten erzeugen. Diese Form des
    sogenannten ‚Union Bustings‘ (der Unterdrückung von Arbeitnehmerrechten) ist ein Beispiel für eine asoziale Marktwirtschaft. Damit schadet Flaschenpost nicht nur dem sozialen Frieden, sondern auch der Start-up- und Gründerkultur in unserem Land.
    Die Methoden, die wir bei Flaschenpost erleben, sind leider kein Einzelfall. Gerade in Zeiten nternetbasierter Plattform-Ökonomie brauchen wir aber mehr gewerkschaftlichorganisierte Mitbestimmung. In den Start-ups fehlt es aber oft an Betriebsräten und Tarifverträgen.

    Ich fordere Landesarbeitsminister Karl-Josef Laumann deshalb dazu auf, sich hinter die Interessen der Beschäftigten zu stellen und alles dafür zu tun, dass sich auch Unternehmen der sogenannten Plattform-Ökonomie an die Regeln halten, die durch das Betriebsverfassungsgesetz seit Jahrzehnten gelten. Darüber hinaus sollte er sich gegenüber der Bundesregierung dafür einsetzen, dass Initiatoren von Betriebsräten künftig besonderen
    Kündigungsschutz genießen und das Betriebsverfassungsgesetz auch dann greift, wenn der Arbeitgeber eine App ist. Das bestehende Gesetz ist zum Teil nicht mehr auf die heutige Zeit anwendbar. Notwendige Veränderungen dafür müssen jetzt schnell erfolgen.
    Für die SPD-Fraktion im Landtag NRW ist klar, dass sie solidarisch an der Seite der Beschäftigten von Flaschenpost steht. Wir setzen uns für die Rechte der Beschäftigten und für die Gründung von Betriebsräten ein.“

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  • Hackern die rote Karte zeigen – Neuer Studiengang an der Hochschule Niederrhein

    Hackern die rote Karte zeigen – Neuer Studiengang an der Hochschule Niederrhein

    Zum Wintersemester 2020/21 startet der neue Studiengang „Cyber Security Management“.

    Damit reagiert die Hochschule auf den steigenden Bedarf an IT-Spezialisten, die in öffentlichen Einrichtungen und Unternehmen für die digitale Sicherheit zuständig sind.
    Das Studienangebot ist Teil des neuen Cyber Campus NRW, welchen die Hochschule Niederrhein und die Hochschule Bonn-Rhein-Sieg gemeinsam gegründet haben.
    Unterstützt wird das Pilotprojekt vom Ministerium für Kultur und Wissenschaft mit insgesamt mehr als sechs Millionen Euro.

    Geschäfts- Produktions- und Verwaltungsprozesse sowie lebensnotwendige Versorgungseinrichtungen sind immer wieder Ziel von Cyber-Attacken. „Studierende des Studiengangs Cyber Security Management sollen befähigt werden, Cyber-Angriffe zu erkennen und zu bekämpfen, Risikoanalysen zu erstellen und Strategien zur Vermeidung von Sicherheitsvorfällen zu entwickeln“, sagt Prof. Dr. René Treibert, Leiter des Instituts Clavis der Hochschule Niederrhein und Experte für anwendungsorientierte Forschung zur Sicherstellung und Erhöhung der Informationssicherheit.

    Die Absolventen des neuen Studienangebots beschäftigen sich als Cyber-Security-Experten mit dem Entwurf, der Entwicklung und der Nutzung von IT-Sicherheitsverfahren und -Technologien in Unternehmen und in der Verwaltung. „Absolventinnen und Absolventen werden in einem Unternehmen Aufgaben an der Schnittstelle zwischen Fachabteilung und IT-Sicherheit übernehmen“, sagt Professor Dr. Thomas Meuser, Experte für Netzwerksicherheit.

    „Der neue Studiengang Cyber Security Management zeichnet sich durch ein innovatives Studienkonzept aus, welches das problembasierte Lernen und intensive Praxisprojekte als Lernform vorsieht. Somit sollen vorgegebene Probleme aus der Praxis weitgehend selbstständig sowie handlungs- und praxisorientiert gelöst werden“, sagt Studiengangkoordinatorin Prof. Dr. Gudrun Stockmanns.
    Der neue Studiengang wird in Vollzeit angeboten, die Regelstudienzeit beträgt sechs Semester und schließt die Praxisphase oder ein Auslandsstudiensemester mit ein. Eine Belegung in Teilzeit oder als Dualer Studiengang ist möglich. Im fünften Semester haben die Studierenden die Gelegenheit, Erfahrungen bei den Partnern des Cyber Campus NRW zu erlangen und ihre Schwerpunkte individuell und zielgerichtet zu gestalten. Studienort ist der Campus Mönchengladbach, wobei für einige Lehreinheiten auch Facheinrichtungen am Campus Krefeld-Süd der Hochschule genutzt werden.
    Begleitet wird das Studienprogramm von Forschungs- und Entwicklungsarbeiten am Institut für Informationssicherheit Clavis. Dort wird im Bereich der Kritischen Infrastrukturen geforscht, derzeit zu Themen wie Umsetzung der NIS-Richtlinie zur Netzwerk- und Informationssicherheit, Energiewirtschaft vor dem Hintergrund der erneuerbaren Energien sowie Gefahrgutlogistik. Ein Masterstudiengang zum Cyber Security Management ist geplant und soll ab dem Sommersemester 2021 angeboten werden.

    Die Bewerbung für den Studiengang ist ab dem Wintersemester 2020/21 möglich.
    Die Bewerbungsphase startet am 2. Mai 2020. Mehr Informationen unter: https://www.hs-niederrhein.de/cyber-security-management

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  • Mit Laptop statt Heft und Beamer

    Mit Laptop statt Heft und Beamer

    Mathematik Lehrer Christoph Heussen zeigt verschiedene Kurven und ihre Funktionen dazu.
    Die Zeiten von Folien, die man auf einem Overheadprojektor übereinander legt, oder das lange Vorzeichnen auf der Tafel sind vorbei.

    Am Ende der Stunde werden die Geräte wieder eingesammelt und der nächste Lehrer kann sie für den Unterricht verwenden. Egal ob für die Recherche oder auch die Präsentation, der Einsatz bietet, laut Heussen, viele Möglichkeiten: “Wir sind wirklich froh, dass wir bereits an die schnelle Datenverbindung der Stadt angeschlossen sind und so wirklich gut die digitalen Möglichkeiten nutzen können. Egal ob Bildmaterial oder Filme, alles ist wirklich schnell abrufbar.”

    Dabei ist für ihn wichtig, dass Stift und Heft weiter Bestandteil vom Unterricht bleiben.

    “Unter anderem ist es wichtig, damit auch motorische Fähigkeiten weiter geschult werden.

    Deswegen ist es gut, wenn beides seinen Einsatz findet, alte und neue Medien. Klar ist aber, dass es dringend Zeit wurde, dass wir den digitalen Bereich so ausbauen können.”

    Und so gibt es nicht nur mit den Verantwortlichen der Realschule Volksgarten, sondern mit denen aller Schulen in den kommenden Wochen Gespräche, in denen abgeklärt wird, was die Schulen aus Mitteln des Digitalpaktes anschaffen möchten und können. “Das ist nicht so einfach. Denn unter anderem ist gedeckelt, wie viel Geld für Geräte wie Tablets oder Laptops ausgegeben werden darf.

    Abgesehen davon, müssen alle Schulen erst einmal ans Netz angebunden sein und es auch nutzen können”, erklärt Günther Bohnen, Abteilungsleiter für den Bereich Schulbetrieb der Stadt Mönchengladbach.

    Um für alle das richtige Paket zu schnüren, hat sich der Fachbereich Schule und Sport auch Experten von außerhalb mit ins Boot geholt, die den Medienentwicklungsplan mit zusammengestellt haben und die auch bei diesen Gesprächen mit beraten.

    Was eine gute Datenverbindung angeht, laufen die Arbeiten bereits auf Hochtouren, sagt der Fachbereichsleiter für Schule und Sport Harald Weuthen: “Bis Ende 2021 werden alle Schulstandorte eine schnelle Breitbandversorgung haben. Für uns war wichtig, dass wir diesen Flaschenhals schnell in Angriff nehmen. Wenn also irgendwo in Schulnähe Kabel verlegt werden, kann es gut sein, dass es sich um eine solche Maßnahme handelt.” Gestemmt werden die Maßnahmen größtenteils aus städtischen Mitteln, für 22 Standorte hat die Stadt nun aber auch 2,57 Millionen Euro Fördermittel des Landes erhalten.

    Die Kosten für das Gesamtpaket des Medienentwicklungsplans, mit dem sich die Stadt schon frühzeitig aufgestellt hat, liegen bei rund 17,7 Millionen Euro. Mit den Bundesmitteln des Digitalpaktes können dort rund 15,2 Millionen Euro gefördert werden. “Allerdings haben wir auch schon jetzt alle politischen Gremien darauf aufmerksam gemacht, dass nach 2024 jährlich etwa 2,1 Millionen Euro anfallen, um dann die ersten angeschafften Geräte wieder durch neue zu ersetzen”, sagt Weuthen weiter.

    Jetzt geht es aber erst einmal darum, Schule in Sachen Digitalisierung weiter auf einen guten Weg zu bringen und für den Förderzeitraum 2024 schon einmal gut zu begleiten. Denn so ein Einsatz von digitalen Medien im Unterricht, wie unter anderem an der Realschule Volksgarten, soll im wahrsten Sinne des Wortes überall Schule machen können.
    pmg

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  • GEDENKKONZERT  zum 75. Jahrestag der Bombardierung Rheindahlens

    GEDENKKONZERT zum 75. Jahrestag der Bombardierung Rheindahlens

    Schirmherr: Staatssekretär Dr. Günter Krings MdB

    Der 25. Februar 1945 bleibt in Rheindahlen unvergessen. An diesem Tag wurde die Stadt in Schutt und Asche gelegt, wurde bei einem Fliegerangriff wenige Wochen vor dem Ende des Zweiten Weltkriegs zum großen Teil zerstört. Häuser und Gebäude fielen in Trümmer. Das Gedenken daran sollte entsprechend bedacht werden. Kantor Reinhold Richter hatte die Idee zu einem besonderen Gedenkkonzert.

    „Da der Jahrestag der Bombardierung im Jahre 2020 ausgerechnet auf den Veilchendienstag fällt, habe ich das Gedenkkonzert auf Sonntag, 1. März, um 17.00 Uhr terminiert. Dann werden in der Kirche Werke von Johann Sebastian Bach und Wolfgang Amadeus Mozart erklingen. Im Mittelpunkt stehen dabei zwei Werke: die großartige Kantate Bachs „Ich will den Kreuzstab gerne tragen“ und das Zuversicht verströmende „Requiem“ von Wolfgang Amadeus Mozart.“

    Um wohl kaum ein anderes Werk der klassischen Musik ranken sich mehr Legenden als um Mozarts Requiem, das er als Auftragsarbeit kurz vor seinem Tod begann und ein Fragment bleiben sollte. Im November 1791 wurde Mozart gebeten, ein Requiem für die verstorbene Gräfin von Walsegg zu schreiben. Doch es sollte Mozarts eigenes Requiem werden, der am 5. Dezember 1791 starb, und dieses Werk unvollendet hinterließ.  Diese seine unvollendete Komposition gehört zu seinen schönsten Werken und wird im Konzert im Zusammenspiel mit weiteren Kompositionen Mozarts und Bachs in einen eindrücklichen Rahmen gekleidet.

    In der Pfarrkirche von St. Helena singen in dem Gedenkkonzert ein hochkarätiges, teils international bekanntes Solistenensemble (Stefanie Kunschke – Sopran, Franziska Gottwald – Alt, Donát Havár – Tenor, Jochen Kupfer – Bass).  Die Chorpartien gestalten der Kirchen- und Projektchor St. Helena, Rheindahlen und der Cornelius-Burgh-Chor aus Erkelenz. Den Orchesterpart übernimmt die die Camerata Gladbach unter der Führung von Konzertmeisterin Johanna Brinkmann. Die konzeptionelle und musikalische Gesamtleitung und das Dirigat hat Helenakantor Reinhold Richter inne.

    Karten sind im Vorverkauf ab sofort erhältlich:
    zu 22€, 18€ und 13€ (freie Bank- und Platzwahl) erhältlich bei:

    Lotto/Toto Schagen (Plektrudisstr., 41179 Mönchengladbach),
    in den Pfarrbüros von St. Helena, Rheindahlen (Tel.: 907200 – nur zu den Öffnungszeiten) und
    St. Mariä Heimsuchung, Hehn (Tel.: 542786 – nur zu den Öffnungszeiten) und
    der Buchhandlung Degenhardt in Mönchengladbach

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  • Arbeitskreis “Stadtklima und Umwelt” bei Bündnis90/Grüne

    Arbeitskreis “Stadtklima und Umwelt” bei Bündnis90/Grüne

    Leiter des neuen Arbeitskreises ist Andreas Wurff.

    „Die Themen Umwelt und Stadtklima sind auch Dank der „Fridays for Future“-Bewegung gesellschaftspolitisch aktueller denn je und schon immer an erster Stelle der Grünen Agenda. Deshalb freue ich mich, dass die Grünen in Mönchengladbach mit dem neugegründeten Arbeitskreis Stadtklima und Umwelt und nunmehr eine Arbeitsplattform für diesen ebenso komplexen wie drängenden Problemkreis schaffen, auf der ein breiter innovativer und konstruktiver Austausch stattfinden soll“, erläutert er.

    Im Arbeitskreis soll darüber diskutiert werden, wie die Grünen beim Thema Stadtklima und Umwelt zu wirklich effektiven, zukunftsorientierten und nachhaltigen Handlungsansätzen kommen und welche daraus erwachsenen Forderungen an die politisch Verantwortlichen dieser Stadt zu stellen sind.

    Der AK Stadtklima und Umwelt und trifft sich jeden zweiten Dienstag im Monat um 18 Uhr im Grünen Büro, Brandenberger Str. 36.
    Interessierte sind herzlich eingeladen.
    Eine Grüne Mitgliedschaft ist nicht erforderlich.
    Das erste Treffen ist am Dienstag, 11.2.2020 um 18 Uhr im Grünen Büro auf der Brandenberger Str. 36.
    Interessierte sind herzlich eingeladen.

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  • 66-Jähriger wird vermisst

    66-Jähriger wird vermisst

    Seit Freitag, 31. Januar, wird Stefan Paul S. vermisst.

    An diesem Tag konnte er gegen 16.30 Uhr letztmalig an seiner Wohnanschrift in der Mönchengladbacher Innenstadt telefonisch erreicht werden. Seitdem fehlt von ihm jede Spur.
    Es liegen Hinweise vor, dass eine Gefahr für Leib und Leben des 66-Jährigen bestehen könnte.
    Bisherige Ermittlungen blieben ohne Erfolg. Deshalb bittet die Polizei Mönchengladbach nun die Öffentlichkeit bei der Suche nach dem Vermissten um Mithilfe.

    Wer hat Stefan Paul S. gesehen?
    Der Vermisste ist vermutlich zu Fuß oder mit öffentlichen Verkehrsmitteln unterwegs, er ist jedoch in seiner Beweglichkeit stark eingeschränkt.
    Der Vermisste ist circa 1,80 Meter groß und von schlanker Statur. Er hat kurze dunkelblonde/graumelierte Haare. Es trägt eine Brille mit dünnem Metallgestell und ist vermutlich mit einer schwarzen Jacke und einer dunklen Hose bekleidet.

    Wer kann Angaben zu Aufenthaltsorten von Stefan Paul S. seit dem 31. Januar machen?
    Jegliche Hinweise, die bei der Suche nach dem Vermissten hilfreich sein könnten, bitte an die Polizei Mönchengladbach unter der Rufnummer 02161-290.

    (cw)

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  • Feuerwehr Mönchengladbach startet Ausbildungskampagne

    Feuerwehr Mönchengladbach startet Ausbildungskampagne

    Nachwuchsgewinnung und Zukunftsplanung beherrschen den Arbeitsmarkt. Auch für die Feuerwehr Mönchengladbach ist dieses Thema mittlerweile “brandheiß”.

    Steigender Personalbedarf, die aktuelle Situation auf dem Ausbildungsmarkt, neue Ausbildungsmöglichkeiten, die den Einstieg in den “Traumberuf” Feuerwehr inzwischen auch schon direkt nach dem Schulabschluss realisierbar machen, das sind nur einige der Themen, die gemeistert werden müssen.

    Die Feuerwehr Mönchengladbach und der Fachbereich Personalmanagement der Stadtverwaltung starten deshalb am Montag, 20. Januar, eine Ausbildungskampagne, um mehr junge Frauen und Männer für den Feuerwehrberuf zu begeistern. Mit Videos, Plakaten, Werbung an den Feuerwachen und auf den Einsatzfahrzeugen sowie einer neuen Ausbildungswebseite macht die Stadt auf die Chancen im Feuerwehrberuf aufmerksam.

    Und die sind vielfältig. Ganz gleich, ob nach der Schule, einer abgeschlossenen Berufsausbildung oder nach dem Studium: Die Feuerwehr bietet ganz unterschiedliche Wege in den Beruf.

    © Stadt MG

    Die Ausbildungsgänge und Praktika sind mit Einstiegsvoraussetzungen, Bewerbungsplattform und Ansprechpartnern auf der Webseite unter https://feuerwehr-ausbildung-mg.de beschrieben.

    Die Feuerwehr Mönchengladbach zählt mit mehr als 400 Beschäftigten zu den größten Berufsfeuerwehren am Niederrhein. Zusätzlich werden wir von 421 freiwilligen Kräften unterstützt. Aktuell sind etwa 60 Feuerwehrmänner und Frauen in der Ausbildung 112-Medic und in der Ausbildung zum/zur Brandmeister/in für die Feuerwehr Mönchengladbach.

    Im Bildungszentrum der Feuerwehr Mönchengladbach an der Orffstraße, einer Fachschule für Brandschutz und Berufsfachschule für Rettungsdienst und Notfallmedizin, wird der Feuerwehrnachwuchs intensiv auf seine Aufgaben vorbereitet.

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  • Volksverein: Erfüllung des Gesellschaftszwecks tatsächlich dokumentiert

    Volksverein: Erfüllung des Gesellschaftszwecks tatsächlich dokumentiert

    Im Studiengang Steuern und Wirtschaftsprüfung an der Hochschule Niederrhein beschäftigen sich die Studierenden eigentlich mit Zahlen und Bilanzen.

    Im Fach Wirtschaftsethik haben sie nun den Volksverein Mönchengladbach gGmbH auf eine ganz andere Fragestellung hin untersucht:
    Welchen Beitrag leistet die „gemeinnützige Gesellschaft gegen Arbeitslosigkeit“ für die Allgemeinheit? Wie fällt die Gemeinwohlbilanz aus?

    Hochengagierte Mitarbeiter des Volksvereins
    im Projekt Stromsparcheck

    Dafür erstellten die Studierenden des Fachbereichs Wirtschaftswissenschaften unter Anleitung ihres Dozenten Dr. Markus Profijt eine Matrix, mit deren Hilfe sie Punkte in den Rubriken Menschenwürde, Solidarität und Gerechtigkeit, Ökologische Nachhaltigkeit sowie Transparenz und Mitentscheidung vergaben, und zwar jeweils in Bezug auf die Lieferanten, Eigentümer und Partner, Mitarbeitende, Kunden und das gesellschaftliche Umfeld.
    Von 1000 möglichen Punkten erreichte der Volksverein nach Berechnung der Studierenden 805, schnitt also überdurchschnittlich gut ab.
    Allerdings: Eine echte Vergleichbarkeit ist nicht gegeben, wie Markus Profijt anmerkte: „Es gibt in Mönchengladbach kein anderes Unternehmen, das seine Allgemeinwohlbilanz hat auditieren lassen. Wir können aber sagen, dass der Volksverein hinsichtlich des Gemeinwohls der Stadt einen tollen Job macht.“

    Lesesaal des Volksvereins im Jahr 1925
    (Foto: Stadtarchiv)

    Besonders in der Rubrik Solidarität und Gerechtigkeit schnitt der Volksverein überdurchschnittlich gut ab. Dies passt zum Markenkern des Unternehmens: Seit nunmehr 35 Jahren gibt der Volksverein Menschen eine Chance auf Teilhabe in Gesellschaft und Arbeitswelt.
    Zur Ermittlung der Gemeinwohlbilanz griffen die Studierenden des Studiengangs Steuern und Wirtschaftsprüfung auf das Gelernte im Fach Wirtschaftsethik zurück.

    Matthias Merbecks, Geschäftsführer des Volksvereins, zeigte sich gestern bei der Vorstellung der Ergebnisse des gemeinsamen Projekts angetan. „Wir freuen uns, dass wir die Erfüllung unseres Gesellschaftszwecks nun tatsächlich einmal dokumentiert haben. Ich kann andere Unternehmen nur ermutigen, dies auch zu tun, da es hilft, das eigene Tun und Handeln selbst einmal kritisch zu hinterfragen.“

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  • Laura Dekker wollte mit 13 allein um die Welt segeln, durfte nicht los, türmte und…

    Laura Dekker wollte mit 13 allein um die Welt segeln, durfte nicht los, türmte und…

    Laura Dekker war gerade 14 Jahre alt, als sie zu einem Abenteuer aufbrach,
    das sich kaum ein Erwachsener zutraut: die Welt zu umsegeln. Ganz allein. 50.000 Kilometer auf einem Boot. Über den Atlantik, den Pazifischen und den Indischen Ozean. Mehr als ein Jahr lang. Ähnlich viel Kraft wie auf See hatte die Niederländerin allerdings vorher wohl an Land gebraucht, um die Erwachsenen-Welt von ihrem Abenteuer zu überzeugen. Die Gerichte verboten ihr, schon mit 13 loszusegeln, entzogen ihren Eltern zeitweilig das Sorgerecht. Aus Sorge in einem Heim zu landen, türmte die 13-Jährige in die Karibik und wurde von der Polizei zurück in die Niederlande begleitet. Laura Dekker hat die Aufregung um sie nicht verstanden: „Mir ist nie der Gedanke gekommen, dass die Idee einer Weltumsegelung ungewöhnlich wäre“, sagt sie.

    Und das ist sie bei ihrer Lebensgeschichte vielleicht auch nicht. Geboren wurde sie auf einem Boot in Neuseeland; ihre Eltern waren auf ausgedehnter Weltreise. Ihr Vater ist Bootsbauer, Laura ist praktisch auf dem Wasser groß geworden. Ihr Spitzname als Kind war „Guppy“, weil sie praktisch nie aus dem Wasser herauskam. Mit 6 war Laura Teilnehmerin bei den ersten Regatten. Mit 11 segelte sie alleine in den Niederlanden – oder genau genommen fast allein, denn damals nahm sie stets ihren Hund mit Schwimmweste mit an Bord. Inzwischen ist Laura Dekker 24 und hat nur ein einziges ihrer Lebensjahre in einem Haus an Land verbracht. „Für ein normales Leben bin ich nicht gemacht. In einem Haus fühle ich mich auf Dauer wie in einem Gefängnis“, sagt sie. Mit ihrem deutschen Mann und ihrem Baby lebt sie auf einem Boot in den Niederlanden.

    Die jüngste Solo-Weltumseglerin ist am 15. Januar 2020 auf Einladung des Initiativkreis Mönchengladbach in der Reihe „Pioniere der Welt in Mönchengladbach“ zu Gast.

    Charmant, ehrlich, humorvoll und mit vielen Fotos erzählt sie in Mönchengladbach von ihren Abenteuern. „Wie man die Welt erobert, obwohl niemand an einen glaubt“, ist der Titel des Vortrags, den Laura Dekker am 15. Januar 2020, 20 Uhr, in der Kaiser-Friedrich-Halle hält. Karten gibt es ab sofort bei adticket.de, Telefon 0180 6050400.

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  • Konferenz zur Zukunft Europas: Bürger sollen bei EU-Reform mitreden

    Konferenz zur Zukunft Europas: Bürger sollen bei EU-Reform mitreden

    „Bottom-up“ statt „top-down“:
    Das Parlament will die Zukunft Europas gemeinsam mit Bürgern jeden Hintergrunds und Alters gestalten, mit einem basisnahen Ansatz also.

    Nach einer Debatte mit Ratspräsident Charles Michel und Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen am Mittwochmorgen wird das Parlament am Mittag über eine Entschließung abstimmen, in der es seine Vision für die bevorstehende Konferenz zur Zukunft Europas darlegt.

    Die Abgeordneten wollen, dass die Stimmen der Bürgerinnen und Bürger im Mittelpunkt einer breiten Diskussion darüber stehen, wie innere und äußere Herausforderungen angegangen werden können, die zum Zeitpunkt des Lissabon-Vertrags nicht vorhergesehen wurden.
    Die Konferenz soll im Jahr 2020 beginnen und zwei Jahre dauern.

    In dem Entschließungsentwurf wird betont, dass Bürgerinnen und Bürger mit unterschiedlichem Hintergrund, Vertreter der Zivilgesellschaft und Interessenvertreter auf europäischer, nationaler, regionaler und lokaler Ebene in die Festlegung der Prioritäten der EU im Einklang mit den Anliegen der Bürgerinnen und Bürger in einem von unten nach oben gerichteten, transparenten, integrativen, partizipativen und ausgewogenen Ansatz einbezogen werden müssen. Die Konferenz könnte zu einer Überprüfung der EU-Verträge und zur Einrichtung eines ständigen Bürgerbeteiligungsmechanismus führen.

    Parlament, Rat und Kommission sollten eine hochrangige Schirmherrschaft übernehmen, um ein angemessenes Engagement und Follow-up der Konferenzergebnisse zu gewährleisten.

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  • Pizza-Taxi mal anders – Kölner Pizzeria betreibt Mülltourismus nach Mönchengladbach

    Pizza-Taxi mal anders – Kölner Pizzeria betreibt Mülltourismus nach Mönchengladbach

    Statt heißer, knuspriger Pizza lieferte eine Pizzeria aus Köln mehrere Tage in Folge Pizzakartons, Getränke- und Konservendosen, leere Mehlsäcke, Kassenbons und Speisereste nach Mönchengladbach.

    Doch da hatten die Kölner ihre Rechnung ohne die mags-Mülldetektive gemacht.

    Weil mags und GEM die Container-Standorte in Mönchengladbach regelmäßig anfahren, kontrollieren und reinigen, ist nun ein frecher Fall von Mülltourismus aufgefallen.

    Foto: mags

    Drei Tage hintereinander haben die mags-Mülldetektive am Container-Standort Klosterhofweg blaue Müllsäcke gefunden, die typische Abfälle einer Pizzeria enthielten.
    Zwar konnte der Täter bei einer Observation nicht auf frischer Tat ertappt werden, allerdings entdeckten die Mülldetektive zwei Straßen weiter ein Auto mit Kölner Kennzeichen, zugelassen auf eine Pizzeria.
    Die Daten deckten sich mit den Inhalten der Müllsäcke wie etwa Kassenbons und Arbeitskleidung.
    So wie sich der Fall darstellt, hat der Imbissbetreiber den Heimweg genutzt, um illegal Gewerbeabfall zu entsorgen.

    Die mags-Mülldetektive haben die Stadt Köln über diesen Vorgang informiert. Der Täter muss zudem ein Bußgeld in Höhe von 770 Euro zahlen.

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  • Prinzenpaar besucht die Sabinerinnen

    Prinzenpaar besucht die Sabinerinnen

    Am 17. Januar sind Prinz Axel I. und Prinz Niersius Thorsten zu Gast beim „Raub der Sabinerinnen“ im Theater Mönchengladbach.

    Auf hohen karnevalistischen Besuch darf sich das Theater Mönchengladbach am Freitag, den 17. Januar freuen. Dann geben sich Prinz Axel I. (Ladleif) und Prinz Niersius Thorsten (Neumann) die Ehre und lassen sich von der turbulenten Komödie „Der Raub der Sabinerinnen“ unterhalten.
    Das Prinzenpaar der Stadt Mönchengladbach folgt damit der Einladung von Generalintendant Michael Grosse, der in der gefeierten Inszenierung von Thomas Goritzki selbst auf der Bühne steht: in der Rolle des Theaterdirektors Emanuel Striese. – In der Pause wird das Prinzenpaar in der Theaterbar Karnevalslieder anstimmen und Autogramme geben.

    Tickets für „Der Raub der Sabinerinnen“ am Freitag, denn 17. Januar um 19.30 Uhr im Theater Mönchengladbach sind erhältlich unter 02166/6151-100 und auf www.theater-kr-mg.de

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