Autor: Redaktion

  • Abfall- und Straßenreinigungsgebühr:

    Abfall- und Straßenreinigungsgebühr:

    Rund 60.000 Bescheide über die Abfall- und Straßenreinigungsgebühr für das Jahr 2019 versendet mags ab Mittwoch, 15. Januar.

    Fällig werden die Gebühren quartalsweise am 15. Februar, 15. Mai, 1. August und am 15. November.
    Wenn eine jährliche Zahlung vereinbart wurde, dann ist der Gesamtbetrag
    am 1. Juli fällig. Bereits erteilte SEPA Mandate sind weiterhin gültig. Wer mags ein SEPAMandat erteilen möchte, erhält mit dem Bescheid ein entsprechendes Formular. Dieses ist auch online unter www.mags.de unter Formulare und Downloads verfügbar.

    Alle Änderungen, die bis Ende November bei mags eingegangen sind, wurden bei der Gebührenberechnung berücksichtigt.
    Wer sich über seine Gebühr informieren möchte, findet unter www.mags.de einen Online-Rechner.
    Wer Rückfragen zu den Bescheiden hat, kann sich montags bis freitags von 8 bis 18 Uhr telefonisch unter 0800 049 10 17 (gebührenfrei) melden oder sendet eine Mail an gebuehren@mags.de.

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  • Weniger Mikroplastik-Ausstoß beim Textilwaschen: Erste Projektergebnisse

    Weniger Mikroplastik-Ausstoß beim Textilwaschen: Erste Projektergebnisse

    Das Forschungsinstitut für Textil und Bekleidung der Hochschule Niederrhein forscht daran, wie beim Waschen von synthetischen Textilien der Ausstoß von Partikeln, die kleiner als fünf Millimeter sind, verringert werden kann. Denn diese auch Mikroplastik genannten Partikel können über den Weg der Wäsche in die Kläranlagen, Klärschwämme und Oberflächengewässer in die Weltmeere gelangen.
    Jetzt haben Forscherinnen aus Mönchengladbach auf einer Konferenz in Brüssel erste Ergebnisse vorgestellt.

    Auf dem Campus Mönchengladbach der Hochschule Niederrhein ist ein Wasch- und Filterlabor aufgebaut, mit dessen Hilfe der Einfluss des Waschverhaltens auf den Mikroplastikausstoß untersucht wird. Ein Ergebnis: Während der ersten Waschgänge eines neuen Kleidungsstücks werden die meisten Mikropartikel freigesetzt. „Dies deutet darauf hin, dass sich häufig noch aus der Produktion stammende lose Faserfragmente im Produkt befinden, die erst bei der Haushaltswäsche ausgetragen werden“, sagte Professorin Ellen Bendt.
    Ein möglicher Lösungsansatz könnte ein der Herstellung unmittelbar angeschlossener Verarbeitungsschritt (z.B. Vorwäsche oder Vortrocknung) sein. Eine Vortrocknung hätte mehrere Vorteile: Die für den Verkauf wichtige Haptik und das Volumen der neuen Kleidungsstücke würde weniger stark beeinflusst als bei einer Wäsche. Diese Lösung würde zu Beginn des Produktlebenszyklus greifen.

    Auch für Verbraucher während der Nutzungsphase gibt es Tipps.
    Einer ist: Die Waschmaschine immer so voll wie möglich zu beladen. „Der niedrigste Eintrag von Mikroplastik in die aquatische Umwelt lässt sich bei einer voll beladenen Waschmaschine und anschließender Trocknung im Trockner beobachten“, erklärte Ellen Bendt.
    Die Hochschule Niederrhein forscht nicht nur an den Ursachen für Mikroplastikverlust, sondern auch an der Entwicklung von Sport- und Outdoortextilien, die von Anfang an einen geringeren Mikroplastikausstoß aufweisen. Malin Obermann, wissenschaftliche Mitarbeiterin im Projekt, erläuterte zwei Ansätze auf verschiedenen Stufen der textilen Produktionskette.
    „Während des Strickprozesses in den Produktionshallen der Hersteller von Flächenkonstruktionen gibt es eine starke Belastung durch Mikroplastik. Erste Versuche mit unserer institutseigenen Großrundstrickmaschine zeigen, dass die Veränderung von zwei Maschinenparametern zu einer signifikanten Senkung des Partikelausstoßes führen kann“, sagte Obermann. Wenn das Ausgangsmaterial später von den Konfektionären zu Fleece-Jacken und -Pullovern zusammengefügt wird, gibt es ebenfalls erfolgversprechende Hebel.
    Die Wissenschaftlerinnen der Hochschule Niederrhein diskutierten ihre Ergebnisse mit Vertretern der europäischen Textilverbände, der Europäischen Kommission, Wissenschaftlern und Industrievertretern.

    Das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderte Verbundprojekt Textile Mission läuft noch bis September 2020.
    Neben der Hochschule Niederrhein sind beteiligt: adidas AG, Bundesverband der Deutschen Sportartikel-Industrie e.V. (BSI) als Projektkoordinator, Henkel AG & Co. KG, Miele & Cie. KG, Polartec LLC, TU Dresden, VAUDE Sport GmbH & Co. KG, WWF Deutschland.

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  • Tragischer Unfall: 32-Jähriger schwer verletzt

    Tragischer Unfall: 32-Jähriger schwer verletzt

    Es war vermutlich ein medizinischer Notfall, der heute an der Kreuzung der Dorfbroicher Straße zur Friedensstraße dazu führte, dass ein Autofahrer verunfallte und sich schwere Verletzungen zuzog.

    Der 32-Jährige, ein Taxifahrer, stand gegen 13:15 Uhr wartend als erstes Fahrzeug vor der Ampel an der Dorfbroicher Straße in Richtung Innenstadt. In dem Taxi befanden sich keine Fahrgäste. Nach bisherigem Kenntnisstand setzte sich der Pkw aufgrund eines medizinischen Notfalls plötzlich in Gang und fuhr zunächst gegen einen Stromkasten. Dieser wurde durch den Zusammenstoß auf ein Fahrzeug auf dem Gelände eines Autohändlers geschleudert. Die kurze Unfallfahrt endete dann auf diesem Gelände, nachdem der Pkw gegen ein dort geparktes Auto geprallt war und dieses auf ein weiteres Fahrzeug aufgeschoben hatte.

    Der 32-Jährige ist schwer verletzt und wird derzeit intensivmedizinisch versorgt. Lebensgefahr besteht nicht.
    Weitere Personen wurden nicht verletzt. Es entstand hoher Sachschaden.
    Ein Alkoholtest verlief negativ.

    Bei einigen Haushalten fiel der Strom aus, die Behebung ist jedoch bereits in Arbeit.
    Die Ampelanlage, an der ebenfalls Sachschaden entstand, wird vermutlich erst im neuen Jahr wieder in Betrieb genommen werden können.
    (Cw)

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  • Marie-Juchacz-Straße in Mönchengladbach- Güdderath trägt nun Zusatzschilder

    Marie-Juchacz-Straße in Mönchengladbach- Güdderath trägt nun Zusatzschilder

    Anlässlich des 100. Geburtstages der Arbeiterwohlfahrt in diesem Jahr, hat der AWO Kreisverband Mönchengladbach, im Rahmen seines Festaktes „100 Jahre AWO“, vergangenen Oktober, der Stadt Mönchengladbach Zusatzschilder für die Marie-Juchacz-Straße in Güdderath geschenkt.
    Diese sind in einer kleinen Zeremonie am Montag, den 16. Dezember 2019, durch den Oberbürgermeister der Stadt Mönchengladbach, Hans Wilhelm Reiners, sowie den Vorsitzenden des AWO Präsidiums, Norbert Bude, feierlich enthüllt worden.
    Die Benennung der Marie-Juchacz-Straße in Mönchengladbach-Güdderath ist bereits 1991 durch den Rat der Stadt Mönchengladbach beschlossen worden.

    Marie Juchacz

    Der Oberbürgermeister Hans Wilhelm Reiners freute sich deshalb über das Geschenk der Arbeiterwohlfahrt. „Ich persönlich finde es immer spannend zu lesen, was auf den Zusatzschildern unter Straßennamen steht. Dass was die AWO um ihre Gründerin Marie Juchacz in den vergangenen 100 Jahren geleistet hat, hat immer das „wir“ und das „ihr“
    in den Mittelpunkt gestellt und weniger das „ich“. Und auch heute ist die AWO ein verlässlicher, sozialer Partner der Stadt Mönchengladbach. Ich hoffe sehr, dass die Bürgerinnen und Bürger, die in Güdderath unterwegs sind, nun des Öfteren mal stehen bleiben, um zu lesen, wer diese wichtige Namensgeberin der Straße gewesen ist.“

    Übergabe AWO Strassenschild

    Zu dem Teilnehmerkreis vor Ort zählten zudem Uwe Bohlen, AWO Vorstand in Mönchengladbach, die Bezirksvorsteherin des Mönchengladbacher Südens, Barbara Gersmann, sowie Hans Willi Körfges, Mitglied des NRW Landtags und seine Mutter Annemarie Körfges, die mit ihren 90 Jahren zu den Dienstältesten aktiven AWO-Mitliedern in Mönchengladbach zählt. Barbara Gersmann lobte in dem Zusammenhang die AWO als Verband, der starke Frauen hervorgebracht hat, die geschichtliche Zeichen gesetzt haben.

    Die Zusatzschilder tragen folgenden Text:
    Marie Juchacz
    15.3.1879 – 28.1.1956
    Sozialreformerin, Sozialdemokratin, Frauenrechtlerin und
    Gründerin der Arbeiterwohlfahrt (1919)

    Zu Marie Juchacz:

    Marie Juchacz gehört zu den bedeutenden Frauen der deutschen Geschichte. Sie gründete die Arbeiterwohlfahrt (AWO) und war von 1919 bis 1933 deren Vorsitzende. Sie gehörte zu den Frauen, die in Deutschland gegen erbitterten Widerstand das Frauenwahlrecht erstritten. Geboren wurde Marie Juchacz als Marie Gohlke am 15. März 1879 in Landsberg/Warthe. Nach jahrelanger Arbeit als Dienstmädchen, Fabrikarbeiterin, Krankenhelferin und Näherin und einer kurzen Ehe ging sie 1906 nach Berlin. 1908 wurde sie dort Mitglied der SPD. Marie Juchacz wurde später in die verfassungsgebende Weimarer Nationalversammlung gewählt und sprach am 19. Februar 1919 als erste Frau vor einem deutschen Parlament. Das sollte die deutsche Geschichte für immer verändern. Bis 1933 blieb sie als führende Sozial- und Frauenpolitikerin der SPD Mitglied des Reichstags. Nach der Machtergreifung der Nationalsozialisten floh sie in die USA. 1949 kehrte sie aus dem Exil nach Deutschland zurück und wurde Ehrenvorsitzende der Arbeiterwohlfahrt. 1956 verstarb sie in Düsseldorf. Marie Juchacz wurde 76 Jahre alt.

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  • Personallogistiker setzen 2500 Bäume im Hardter Wald

    Personallogistiker setzen 2500 Bäume im Hardter Wald

    Im Dezember häufen sich die Firmeneinladungen zum alljährlichen Tannenschlagen bei der GIS Personallogistik. Für den ist das nicht mehr zeitgemäß. Die Geschäftsführer Swen und Björn Schiffer und Marketing Manager Felix Quade wollen einen positiven Trend setzen.
    Sie entscheiden sich, mags 2000 Euro für die Aufforstung des Hardter Waldes zu spenden. „Wir wollen mit gutem Beispiel vorangehen, lokal etwas bewegen und andere ermuntern, es uns gleichzutun“, betont Felix Quade. So erhält jeder GIS-Kunde eine Weihnachtskarte von der Aufforstungsaktion mit mags im Hardter Wald und dem Hinweis, selbst für Bäume zu spenden.

    mags-Revierförster Werner Stops ist dankbar für die großzügige Spende der GIS Personallogistik vom Niederrhein.
    Für die Pflanzaktion kann er 2.500 Setzlinge kaufen und eine Gesamtfläche von 5000 Quadratmeter aufforsten.
    Auch hier bekommt er Hilfe von der GIS. Mit 20 Personen rücken sie im Hardter Wald an.
    Werner Stops hat für sie eine Fläche ausgesucht, auf der bis vor kurzem noch Fichten standen. Sie mussten aufgrund von schwerem Borkenkäferbefall gefällt werden. Die Fichten werden durch einen Mischbestand ersetzt. Gepflanzt werden 80 Prozent Rotbuchen und jeweils zehn Prozent Wildkirschen und Bergulmen.
    Mit großem Eifer und Spaß an der Sache packen die GIS-Mitarbeiter an und lassen sich von den mags-Forstmitarbeitern Dirk Drewenskus, Sebastian Ludewig und Manuel Donne in die Arbeit einweisen.
    Drei Stunden heben sie mit Spaten Löcher im Boden aus und setzen die jungen Bäume in die Erde und drücken sie fest an. Werner Stops ist angetan vom Engagement seiner freiwilligen Helfer und freut sich, dass die GIS Personallogistik mit so einem guten Beispiel vorangeht.

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  • Sterbehilfe – Politiker blockieren, Patienten verzweifeln

    Die Story im Ersten am 09.12.2019, 22.45 Uhr (30. Min.).
    Das 2015 verabschiedete „Sterbehilfegesetz“ gehört auf den Prüfstand! – Näheres unter > http://www.wernerschell.de

    “Die ganze Menschheit überlegt: Gibt es ein Leben nach dem Tod? Ich frage mich aber: Gibt es ein Leben vor dem Tod? Das Leben, das ich habe, das ist kein Leben mehr!”, sagt Harald Mayer. Das Leben des 49-jährigen ehemaligen Feuerwehrmannes vollzieht sich in totaler Abhängigkeit. Denn seine Krankheit, Multiple Sklerose, hat ihn vollkommen bewegungsunfähig gemacht. Für jeden Handschlag braucht er einen Pfleger: nachts, wenn er sich umdrehen will, zum Naseputzen, zum Tränentrocknen. “Ist das noch ein erträgliches Leben?”, fragt er und schiebt die Antwort hinterher: “Ich will gehen: selbstbestimmt!”

    Deshalb hat er, wie mehr als hundert andere Menschen auch, einen Antrag auf die Herausgabe des Medikaments Natrium-Pentobarbital gestellt. Das Mittel verspricht ein schnelles Sterben – es schläfert ein und führt dann zum Tod. Harald Mayer ist überzeugt, dass seine Chancen gut stehen, das Medikament zu bekommen. Im März 2017 hat das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig geurteilt, dass dieses Betäubungsmittel unter bestimmten Voraussetzungen herausgeben werden muss. Harald Mayer meint, er erfülle diese Voraussetzungen.

    Ulrike Franke leidet an Multiple Sklerose. Die Ärztin weiß genau, was ihr bevorsteht. Deshalb will sie selbst entscheiden, wann sie stirbt.

    Die zuständige Behörde für Arzneimittel und Medizinprodukte forderte von ihm zahlreiche Unterlagen und Gutachten. Für Harald Mayer eine teure, zeit- und kräfteraubende Angelegenheit. Die Anstrengungen nimmt er trotzt seiner schweren Krankheit auf sich in der Hoffnung, seinem Wunsch nach selbstbestimmten Sterben näher zu kommen.

    Probe für den Rechtsstaat
    Lange hören er und die anderen Antragsteller nichts von der Behörde. Dann, mehr als ein Jahr nach dem Urteil, werden auf Weisung des Bundesgesundheitsministers plötzlich alle Anträge abgelehnt. Damit ignoriert Jens Spahn ein höchstrichterliches Urteil. Ein einmaliger Vorgang in der Bundesrepublik. Stellt der Minister seine eigene politische Ansicht über die Rechtsprechung? Die Frage, wer über den eigenen Tod entscheidet, ist nicht nur eine ethisch schwierige Frage. Sie ist auch eine Probe für den Rechtsstaat.

    Wie Harald Mayer ist auch Elke J. an MS erkrankt. Sie hingegen fürchtet, dass eine Liberalisierung der Sterbehilfe die gesellschaftliche Solidarität mit schwerstkranken Menschen untergräbt.

    “Aber was ist, wenn ich nicht mehr selbst das Mittel zu mir nehmen kann? Warum muss ich dann am Ende auch noch qualvoll sterben?”, fragt Harald Mayer.

    “Die Story im Ersten: Sterbehilfe – Politiker blockieren, Patienten verzweifeln” begleitet drei todkranke Antragssteller nahezu zwei Jahre lang auf dem in Deutschland inzwischen weitgehend versperrten Weg in einen selbstbestimmten Tod.

    Ein Film von Tina Soliman und Katharina Schiele
    Quelle und weitere Informationen:
    https://www.daserste.de/information/rep … e-110.html

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  • Gymnasium Am Geroweiher in Kooperation mit dem „Haus der Talente“

    Gymnasium Am Geroweiher in Kooperation mit dem „Haus der Talente“

    Seit diesem Schuljahr kooperiert das Mönchengladbacher Gymnasium Am Geroweiher mit dem „Haus der Talente“ in Düsseldorf, das Schulen darin unterstützt, Talente zu finden und adäquat zu fördern.

    Die Stiftung „Haus der Talente“ ist eine gemeinnützige Einrichtung zur Begabungserkennung und Begabungsförderung. Das Gymnasium ist sehr froh, vom Haus der Talente in ein spezielles Förderprogramm aufgenommen worden zu sein, um sein Konzept der Individuellen Förderung weiter auszubauen. „Jeder Schüler ist anders, der eine möchte einfach nur ganz normal zur Schule gehen, der wird seinen Weg selbst finden, der nächstebraucht in bestimmten Bereichen Unterstützung undder dritte hat eine besondere Begabung. Wir möchten diesen sehr unterschiedlichen drei Schülern auch wirklich gerecht werden und dazu haben wir ein breites und in die Tiefe gehendes Programm entwickelt und freuen uns sehr über die professionelle Unterstützung der Düsseldorfer Stiftung“, so der Schulleiter Dr. Christian Dern.

    Im Rahmen der Kooperation wurde bereits ein Talentscreening für die Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen 5 und 6 durchgeführt. Dabei arbeitete das Gymnasium am Geroweiher auch mit der Heinrich-Heine Universität Düsseldorf zusammen. Das Screening ist ein weiterer Baustein um besondere Begabungen bei den Schülerinnen und Schülern zu identifizieren. Ilka Bowitz, Lehrerin und für die Begabungsförderung am GaG zuständig, freut sich: „Jeder Schüler und jede Schülerin hat eine Begabung. Unser Blick auf die Stärken aller Schülerinnen und Schüler wird durch die Zusammenarbeit geschärft.  Außerdem wird das Gymnasium fachkundig beim Ausbau der Angebote zur Förderung dieser Begabungen unterstützt.“ Als nächste Maßnahme ist beispielsweise zum Ende des Halbjahres ein Forschertag geplant.

    Die Leiterin des „Haus der Talente“, Sabine Warnecke, ist von dem Einsatz der jungen Lehrerinnen am Gymnasium Am Geroweiher begeistert: „Der diagnostische Blick auf den Einzelnen und die abgestimmten Förderideen im Rahmen des Gesamtkonzepts sind wichtig, wenn es darum geht, junge Talente zu entdecken und zu begleiten. Und dies ist vor dem Hintergrund, dass Bildung eine unserer wichtigsten Ressourcen ist, nur zukunftsweisend.“

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  • In Mönchengladbachs Wäldern wird verstärkt aufgeforstet

    In Mönchengladbachs Wäldern wird verstärkt aufgeforstet

    Borkenkäfer, Rußrindenkrankheit, Brandkrustenpilz, Riesenporling: Deutschlandweit leiden Bäume unter Schädlingen und Pilzen. Davon sind auch Mönchengladbachs Wälder betroffen. So sind beispielweise 85 Prozent der Fichtenbestände der Stadt dem Borkenkäfer zum Opfer gefallen. Wegen der anhaltenden Trockenheit und den heißen Sommern konnten die Bäume nicht ausreichend Harz bilden. Damit schützen sich die Fichten normalerweise gegen die Schädlinge. Das Harz hindert den Borkenkäfer daran, in die Rinde einzudringen.

    Um dem Verlust entgegenzuwirken, forstet mags in diesem Jahr etwa 30.000 Bäume auf.
    mags-Revierförster Werner Stops setzt dabei auf Mischpflanzungen. „Die Reinkulturen, die früher angelegt wurden, sind einfach zu anfällig und nicht mehr zeitgemäß“, betont Stops. Daher pflanzt er Eichen, Hainbuchen, Wildkirschen und Bergulmen. „Fichten werden nicht mehr nachgeforstet. Dafür setzen wir vereinzelt Douglasien. Das sind sehr robuste, schnell wachsende Nadelbäume“, erklärt Stops. Je nach Wetterlage dauert das Setzen der zwei- bis vier Jahre alten Bäume bis zum Ende des Jahres. Aufgeforstet wird vor allem im Hardter Wald, im Naturschutzgebiet Bungtwald an der Niers, im Pongser Wäldchen, im Rheydter Stadtwald und am Katharinenhof.
    Diese Woche hat Werner Stops mit seinem Team eine Fläche von 1,4 Hektar im Naturschutzgebiet Elschenbruch mit 6.000 Setzlingen erstaufgeforstet.
    yt

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  • Verteilung des Abfallkalenders 2020 startet + neue Öffnungszeiten der Wertstoffhöfe

    Verteilung des Abfallkalenders 2020 startet + neue Öffnungszeiten der Wertstoffhöfe

    Ab dem 9. Dezember erhalten die Mönchengladbacher den Abfallkalender für das Jahr 2020. Bis Ende des Jahres sind alle Haushalte mit dem Kalender für das kommende Jahr versorgt.
    Was gehört in die Biotonne? Welche Dinge dürfen in die graue Tonne für Restmüll? Werden alte Elektrogeräte abgeholt, und was passiert mit meinem Grünschnitt?
    Der neue Abfallkalender gibt auf 24 Seiten in vier Sprachen sowie vielen Bildern Informationen und Tipps, wie Mönchengladbacher möglichst umweltbewusst mit ihrem Abfall umgehen.
    Übrigens: Den Abfallkalender gibt es auch in digitaler Form als PDF auf www.mags.de zum Herunterladen.


    Neue Öffnungszeiten der Wertstoffhöfe
    Die GEM macht Gladbacher Bürgern die Fahrt zu den Wertstoffhöfen ab kommendem Jahr noch einfacher dank verlängerten Öffnungszeiten.
    Die Wertstoffhöfe haben ab 2020 an vier Tagen in der Woche von 8 bis 18 Uhr geöffnet, an drei Tagen von 8 bis 14.30 Uhr.

    Heidgesberg (Nordpark)

    Montag: geschlossen
    Dienstag: 8 bis 14.30 Uhr
    Mittwoch: 8 bis 18 Uhr
    Donnerstag: 8 bis 14.30 Uhr
    Freitag: 8 bis 18 Uhr
    Samstag: 8 bis 14.30 Uhr

    Luisental (Geistenbeck)

    Montag: geschlossen
    Dienstag: 8 bis 18 Uhr
    Mittwoch: 8 bis 14.30 Uhr
    Donnerstag: 8 bis 18 Uhr
    Freitag: 8 bis 14.30 Uhr
    Samstag: 8 bis 14.30 Uhr

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  • “Für alle Nutzergruppen”: Baustein im REME-Areal wird angestoßen

    “Für alle Nutzergruppen”: Baustein im REME-Areal wird angestoßen

    Der Planungs- und Bauausschuss hat die Aufstellung eines weiteren Bebauungsplans für das REME-Areal beschlossen. Grundlage des Bauleitplanverfahrens ist der städtebauliche Rahmenplan für den Kernbereich des Stadtteils Lürrip unter Einbeziehung des REME-Geländes, mit dessen Bearbeitung die Verwaltung im Jahr 2014 beauftragt und der seitdem stetig weiterentwickelt wurde.

    Die Entwicklung der Bauflächen soll demnach in mehreren Schritten erfolgen. Hierzu wurden drei Lose gebildet. Während im ersten Los unter anderem die kurzfristige Schaffung von Wohnraum in Form der Einzelvermarktung von Baugrundstücken Priorität hat, wird im zweiten Los der Schwerpunkt auf ein einheitliches städtebauliches Konzept unter Einbeziehung der erhaltenswerten Bausubstanz gelegt.

    Im Rahmen des Vergabeverfahrens für das Los 2 entschied sich die Jury für den Entwurf des Bewerberteams um die Instone Real Estate Development GmbH mit einem überwiegend autofreien und urbanen Freiraumkonzept und in Grün eingebettete Nachbarschaftsplätze für den südlichen Teil des 42.000 Quadratmeter großen Areals.

    Mit klaren Strukturen und innovativen Elementen wie gemeinschaftlich genutzte Gärten und eine Spielwerkstatt für Kinder sollen hier rund 300 Wohneinheiten mit einem breiten Spektrum an unterschiedlichen Wohnformen für alle Nutzergruppen entstehen.

    Instone plant in der das Areal prägenden “Panzerhalle”, die zusammen mit dem “Kesselhaus” als städtebauliche Landmarke erhalten bleiben soll, eine Mischnutzung aus Handel, Dienstleistung, Gastronomie und sozialen Infrastruktureinrichtungen.

    “Mit Instone haben wir einen strategischen Partner gefunden, mit dem wir das REME-Gelände qualitativ entwickeln können – städtebaulich, architektonisch und ökologisch”, sagt Stadtdirektor und Technischer Beigeordneter Dr. Gregor Bonin.

    Ein weiteres zentrales Element der städtebaulichen Entwicklung des REME-Areals ist die Renaturierung des Gladbachs. Dadurch wird das Gewässer wieder im Stadtbild in Erscheinung treten. In enger Abstimmung mit der Verwaltung wird die NEW AG den Renaturierungsbereich gestalten. Die Renaturierung des Gladbachs wird über ein eigenständiges Planfeststellungsverfahren umgesetzt. Die Unterlagen sollen bis Ende dieses Jahres eingereicht werden, so dass im Jahr 2021 mit der Umsetzung der Maßnahme begonnen werden kann.

    “Das Element Wasser ist Teil unserer Identität. Wir wollen den Gladbach als Namensgeber unserer Stadt wieder sichtbarer ins Stadtbild integrieren. Das REME-Areal bietet hierfür die besten Voraussetzungen. Die Renaturierung wird das angrenzende Wohnquartier und den gesamten Stadtteil Lürrip deutlich aufwerten”, so Bonin.

    Das REME-Areal bildet den östlichen Endpunkt der Impulsprojekte der Stadtentwicklungsstrategie mg+ Wachsende Stadt.

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  • Neuer Baumarkt neben “Seestadt” geplant

    Neuer Baumarkt neben “Seestadt” geplant

    Auf der rund 3,2 Hektar großen Fläche zwischen Maurus-Ahn-Straße, Lürriper und Korschenbroicher Straße wurden die Hallen des ehemaligen Baumarktes Max Bahr bereits abgerissen.

    Ein Investor plant nun an gleicher Stelle den Neubau eines Baumarktes, der gleichzeitig die Verlagerung und Verkleinerung des dort ansässigen Modemarktes von der Korschenbroicher zur Lürriper Straße beinhaltet. Die Vorentwürfe zur Änderung des Bauplanungsrechts (Flächennutzungs- und Bebauungsplan) wurden jetzt in der Bezirksvertretung Ost und im Planungs- und Bauausschuss vorgestellt.
    Die Beteiligung der Öffentlichkeit an den Planungen startet zeitnah.

    Die Änderung umfasst neben der Vergrößerung der Fläche des Baumarktes im Vergleich zum ehemaligen Max Bahr auch die Reduzierung der bestehenden zentrenrelevanten Verkaufsfläche an diesem Nicht-zentralen Versorgungsstandort. Die Ansiedlung der Einzelhandelsbetriebe erfolgt somit ganz im Sinne des Nahversorgungs- und Zentrenkonzeptes der Stadt Mönchengladbach.

    “Wir unterstützen die Idee des Investors und passen das Baurecht entsprechend an. Mit der Ansiedlung eines Baumarktes und der Modernisierung des Modemarktes schaffen wir im unmittelbaren Umfeld der späteren Seestadt mg+ ein Angebot, das allen Anwohnern sehr entgegen kommt. Die in Mönchengladbach bestehende Versorgungslücke mit bau- und gartenmarktspezifischen Sortimenten wird geschlossen und die entsprechende Kaufkraft verbleibt in Mönchengladbach”, so Stadtdirektor und Technischer Beigeordneter Dr. Gregor Bonin.

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  • AZ-Weihnachtsfeier: “Unbeschwerte Stunden in Rheydt“ für Erwerbslose und ärmere Menschen

    AZ-Weihnachtsfeier: “Unbeschwerte Stunden in Rheydt“ für Erwerbslose und ärmere Menschen

    „Unsere beliebte Weihnachtsfeier ist erneut in den Räumen der Städtischen Kliniken („Eli“) in Rheydt“, sagt Karl Boland, Sprecher des Vereins Arbeitslosenzentrum (ALZ). Und er sagt es mit Dank und Anerkennung, schließlich ist das soziale Engagement u.a. der “Städtischen” nicht selbstverständlich. Den Gästen wird wieder ein reichhaltiges Programm aus Besinnlichem, Kabarett, Lyrik, Musik und das geschätzte Festessen im Casino „Villa Leise“ der Kliniken geboten.

    Damit möglichst viele Erwerbslose und ärmere Menschen teilnehmen können, wird dank Unterstützung der NEW mobil & aktiv ein kostenloser Busservice angeboten.
    Abfahrt ist um 14.45 Uhr gegenüber dem ALZ ab Haltestelle Lüpertzender Straße, Richtung Hauptbahnhof.
    Einlass im Casino „Villa Leise“, Eingang Hubertusstraße 100, ist ab 15 Uhr. Die Feier beginnt um 15.30 Uhr mit der Begrüßung bei Kaffee, Weihnachtsgebäck und dem traditionellen Anschnitt von Weckfrau, Weckmann und Weckkindern und endet gegen 19 Uhr.
    Der Bus fährt um 19:30 Uhr zurück.

    Wer am Donnerstag, 12. Dezember, mitfeiern will, meldet sich bitte an:
    Für die Teilnahme an der Weihnachtsfeier und die kostenlose Nutzung des Busshuttles ist eine Eintrittskarte nötig.
    Die ist montags bis freitags von 12 – 14 Uhr in der Verwaltung des Arbeitslosenzentrums kostenfrei erhältlich.
    Telefonische Infos dazu sind unter 02161/912648 zu bekommen.

    Wer mit öffentlichen Bussen (MöBus) anreisen will, kann in die Linien 19 (z.B. ab MG-Hbf) und Marienplatz, Rheydt (Linie 4) einsteigen. Die Linienbusse pendeln im 20-Minuten-Takt und halten an den Städtischen Kliniken an der Hubertusstraße.

    „Wir erwarten bis zu 150 Gäste“, freut sich ALZ-Leiter Karl Sasserath. Er dankt ausdrücklich den Sponsoren, die “die unbeschwerten Stunden möglich machen”. Ein besonderes Dankeschön gilt dabei dem Eli, das die “Villa” zur Verfügung stellt und das leckere Catering besorgt. Hier setzt Eli-Geschäftsführer Thorsten Celary das “Wir machen das” seines Vorgängers Horst Imdahl fort. Die vollwertige Weckmannfamilie steuert traditionell die Bio-Bäckerei Hans Öhmen bei.

    Bei „Weihnachten in Rheydt“ verwöhnen Team und Vorstand des ALZ die Gäste. Sie decken die Tische, schmücken den gespendeten Weihnachtsbaum und bedienen.

    Für die musikalische Unterhaltung sorgen das Vitusquartett:
    Chisato Yamamoto und Johanna Brinkmann, Violinen, Richard Weitz, Viola und Raffaele Franchini, Violoncello. Als Gastmusiker wirken Holger Sassmanshaus, Kontrabass und Dario Portillo Gavarre, Flöte mit.
    Gespielt wird ein  Flötenkonzert in d-Moll von Carl Phillipp Emanuel Bach. Nicht fehlen darf danach das gemeinsame Singen von Klassikern wie “Oh, du fröhliche”.

    Die “frohstimmende Weihnachtsbotschaft” kommt ökumenisch daher: Pfarrer Manfred Riethdorf und Pastor Dietmar Jung tragen sie vor. Freuen kann man sich auch auf die Kempener Lyrikerin Ulrike Göttlich. Monika Hintsches (Kabarett) hält (uns) allen den Spiegel vor. Dietmar Micha von der Gladbacher TheaterGemeinde bringt als Geschenk 40 Theaterfreikarten mit. Sie werden verlost. Ab 18 Uhr wird dann das Abendbüffet eröffnet.

    Sasserath: „Wir möchten erwerbslosen Menschen und ihren Familienangehörigen für ein paar Stunden Freude zum Weihnachtsfest bereiten.“ Und genug zu essen und zu trinken (alkoholfrei) gibt es auch.

    Mehr unter:      www.arbeitslosenzentrum-mg.de

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  • Beitritt aller EU-Staaten zum Übereinkommen von Istanbul

    Beitritt aller EU-Staaten zum Übereinkommen von Istanbul

    Bei der Eröffnung der Plenarsitzung des Europäischen Parlaments in Straßburg am 25.11. forderte Parlamentspräsident David Sassoli koordinierte Maßnahmen zur Verhütung von Gewalt gegen Frauen und forderte alle EU-Länder auf, das Übereinkommen von Istanbul unverzüglich zu ratifizieren. Die Abgeordneten des Europäischen Parlaments haben den Opfern von Gewalt ihren Respekt erwiesen, indem sie im Plenarsaal eine Schweigeminute einlegten, bevor das Gebäude des Europäischen Parlaments im Rahmen einer weltweiten Kampagne orange beleuchtet wurde. Am Donnerstag stimmt das Parlament über eine Entschließung zu dem Thema ab.

    Hintergrund
    Das Übereinkommen des Europarats zur Verhütung und Bekämpfung von Gewalt gegen Frauen und häuslicher Gewalt (Übereinkommen von Istanbul) ist das erste internationale Rechtsinstrument in diesem Bereich. Es schafft einen umfassenden Rahmen von Maßnahmen zur Verhinderung solcher Gewalt, zur Unterstützung von Opfern und zur Bestrafung von Tätern. Obwohl die EU das Übereinkommen am 13. Juni 2017 unterzeichnet hat, haben sieben Mitgliedstaaten es noch nicht ratifiziert:
    Bulgarien, Tschechien, Ungarn, Litauen, Lettland, Slowakei und Großbritannien.

    Anlässlich des Internationalen Tages zur Beseitigung von Gewalt gegen Frauen am 25.11. wurde das Parlamentsgebäude orange beleuchtet.
    Am Donnerstag stimmen die Abgeordneten über eine entsprechende Entschließung ab.
    Die diesjährige “Orange the World”-Initiative befasst sich unter dem Motto “Generation Equality Stands against Rape” mit dem Thema Vergewaltigung.
    Eine EU-weite Untersuchung zeigt, dass 1 von 20 Frauen in der EU Opfer einer Vergewaltigung wurde.
    “Wir kennen die alarmierenden Zahlen: Eine von drei Frauen erlebt in ihrem Leben physische oder sexuelle Gewalt. Jeder zweite Mord an einer Frau wird von jemandem aus dem nächsten Freundes- oder Familienumfeld begangen”, sagt die österreichische Abgeordnete Evelyn Regner (S&D), Vorsitzende des Ausschusses für die Rechte der Frau und die Gleichstellung der Geschlechter.
    “Die Täter sind oft die Ehemänner, Brüder oder Lebenspartner. Der gefährlichste Ort für Frauen ist also das eigene Zuhause. Gewalt an Frauen geht uns alle an”, so Regner.
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  • Was Menschen brauchen

    Was Menschen brauchen

    Am Geroweier-Parkplatz buntes, friedvolles Miteinander des Interkulturellen Straßenfestes.
    In der Münster-Basilika darüber, stille, aber dennoch kraftvoll-besinnliche Töne.
    Motetten von Johann Sebastian Bach und Chormusik aus Renaissance und Romantik.
    Virtuose Darbietung. Was sich da unter dem hohen Gewölbe des Gotteshauses den Ohren der Zuhörer offenbarte, berührte Gehör und Seele gleichermaßen.
    Dem Vokalensemble an St. Andreas, Korschenbroich unter Leitung von Regionalkantor Martin Sonnen, an der Orgel Bert Schmitz, sei gedankt für die geschenkte Zeit und für die Zugabe, nach anhaltendem Applaus.

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  • Hochschule Niederrhein an internationalem Projekt gegen Rechtspopulismus beteiligt

    Hochschule Niederrhein an internationalem Projekt gegen Rechtspopulismus beteiligt

    Die Hochschule Niederrhein arbeitet an einem internationalen Projekt zur Bekämpfung von rechtspopulistischen Strömungen in der Gesellschaft mit. Hintergrund ist die wachsende politische Polarisierung vor allem in den mittel- und osteuropäischen Ländern aber auch in Deutschland. Euroskeptiker, Fremdenfeinde und Antidemokraten erhalten dort seit einigen Jahren mehr Zulauf.

    Das von der Europäischen Kommission mit knapp 800.000 Euro geförderte Projekt „CHAMPIONs“ möchte diesen Trends entgegenwirken. Dazu sollen Erkennungs- und Reaktionsmöglichkeiten entwickelt werden, die vor allem den Menschen helfen sollen, die als so genannte First-Line-Practitioners (Sozialarbeiter, Lehrkräfte, Polizei) unmittelbar mit rechtsextremen Äußerungen oder Handlungen konfrontiert werden.

    „Das Projekt unterstützt Praktiker vor Ort dabei, das Problem zu verstehen und bietet konkrete Hilfestellungen bei der drängenden Frage nach dem Umgang mit Rassismus, Rechtspopulismus und Rechtsextremen. First-Line-Practitioners sehen oft die Probleme zuerst, sind aber unsicher, was sie tun können. Das Projekt entwickelt dafür Online-Angebote, die niedrigschwellig erreichbar und leicht nutzbar sind. Ich halte diesen Ansatz für sehr vielversprechend“, sagt Beate Küpper, Professorin für Soziale Arbeit in Gruppen- und Konfliktsituationen sowie Projektleiterin an der Hochschule Niederrhein. Dort wird das Projekt mit knapp 100.000 Euro gefördert.
    Im Mittelpunkt steht die Entwicklung einer Online-Plattform mit drei zentralen Instrumentarien. „Alert“ ist eine Zusammenstellung von bereits existierenden Werkzeugen und Dienstleistungen. Mit ihnen können Praktiker die Aufmerksamkeit auf Schwerpunktthemen lenken, die in ihrer Umgebung bearbeitet werden sollen. „Arena“ ist ein Kommunikations- und Kooperationsmechanismus, der einen sofortigen Austausch von Informationen und Praktiken ermöglicht. Der „Training Yard“ bietet Lernmaterialien, Video-Tutorials, Leitlinien und Fallstudien.

    Ein Beispiel: Eine Gruppe Jugendlicher fällt in der Schule durch rechtsextreme Äußerungen und Codes auf. Die Lehrerin bemerkt das und erhält auf der Webseite Handlungsempfehlungen sowie Hinweise, mit wem sie sich vernetzen kann. Sie nimmt den Kontakt mit Sozialarbeitern auf, die wiederum Polizei, Beratungsstellen und lokalen Bündnisse gegen Rechtsextremismus einbinden.

    Parallel dazu finden lokale „runde Tische“ statt, bei denen Akteure zusammenkommen, um gemeinsam Maßnahmen gegen Polarisierung aufzubauen. Gleichzeitig werden sie in der Entwicklung von Lösungen und Programmen geschult, um der Polarisierung effektiv zu begegnen und durch den Abbau institutioneller Barrieren effizient zusammenzuarbeiten.

    Organisationen und Forschungseinrichtungen aus Rumänien, Polen, Ungarn und Deutschland sind an dem Projekt beteiligt. Die entwickelte Plattform steht im Anschluss an das Projekt anderen Kommunen in der gesamten EU offen. Die EU fördert „CHAMPIONs“ in der Förderlinie Internal Security Fund – Police.

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  • Krankenkassen und Arbeitslosenzentrum starten im Oktober das “Programm mit Bewegung”

    Krankenkassen und Arbeitslosenzentrum starten im Oktober das “Programm mit Bewegung”

    Karl Boland, Sprecher des Trägervereins Arbeitslosenzentrum (ALZ), ist “überrascht, aber vor allem sehr erfreut”.
    Der Anlass: Das Arbeitslosenzentrum in Gladbach-Stadtmitte erhielt den Zuschlag für ein bedeutendes Projekt, bei dem es um mehr Gesundheit, Teilhabe und damit Lebensqualität geht. Das Ganze ist auf drei Jahre angelegt, im Oktober 2019 soll es losgehen.
    Gefördert wird “Gesund leben im Quartier” vom NRW-Spitzenverband der Gesetzlichen Krankenkassen.
    Seit Tagen ist die entsprechende neue Stelle ausgeschrieben.

    Das “gesundheitliche Präventionsprojekt” richtet sich vornehmlich an Menschen in ungesicherten sozialen Lebensverhältnissen im Quartier Abteiberg/Innenstadt. Dazu zählen: arbeitslose Menschen, Alleinerziehende, Senioren im Grundsicherungsbezug und chronisch kranke Menschen. Denn längst ist unstrittig, dass eine längere Erwerbslosigkeit zu verschiedensten psychischen und/oder körperlichen Erkrankungen führen kann.

    “Arbeitslosigkeit und Gesundheit stehen bei vielen Betroffenen in direktem Bezug zueinander”, betont ALZ-Leiter Karl Sasserath. Sasserath wie Boland warben daher im Vorfeld des Projektantrages bei allen möglichen Gelegenheiten – in der Politik, in der Landesregierung, in der Kommunalen Gesundheitskonferenz, Krankenkassen etc. – hier u.a. präventiv etwas zu tun. Mit Erfolg, wie sich jetzt zeigt.

    Konkret geht es darum, “gesundheitsförderliche Strukturen sowie die Gesundheitskompetenz der BewohnerInnen im Quartier zu stärken, um deren Gesundheit zu fördern und die Lebensbedingungen zu verbessern”, wie es offiziell heißt.

    Vornehmlich heißt das Bewegung, Ernährung und Stressbewältigung. Das kann “Sport und Spiel im Park” ebenso sein wie “Yoga auf dem Stuhl” oder “Einkaufstraining”. Selbsthilfe-Gruppen sollen sich bilden, Eigeninitiative ausgelöst und gefestigt werden. 

    Parallel und nicht minder an Bedeutung sind die Zusammenarbeit bestehender Einrichtungen im Quartier, ein “rund Tisch” mit VertreterInnen der Einrichtungen und Quartiersbewohnern, Schulung von Multiplikatoren sowie die Ausbildung von “GesundheitspatInnen”.

    Anlaufstelle und damit Arbeitsplatz des neuen Mitarbeiters/-in ist das ALZ an der Lüpertzender Straße 69. Vorgesehen ist eine “Steuerungsgruppe” mit Arbeitslosenzentrum, Fachbereich Gesundheit der Stadt Mönchengladbach, VHS, Hochschule Niederrhein, Jobcenter und Stadtsportbund.

    Von der Fachkraft, die das Projekt leiten soll, werden vor allem kommunikative Fähigkeiten und die nötige Sensibilität gegenüber Menschen erwartet, die es im Alltag nicht einfach haben und die mit den üblichen Gesundheitsprogrammen der Krankenkassen bislang nicht erreicht werden konnten. Das ALZ wird von den fördernden Krankenkassen “als besonders geeignete Einrichtung betrachtet”, in der – so der Fachjargon – ein „Setting“ gegeben ist, das Zugänge zu sozialen Gruppen ermöglicht, die normalterweise schwierig zu erreichen sind.

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  • Kamillusfest in Mönchengladbach

    Kamillusfest in Mönchengladbach

    Jedes Jahr findet, am ersten Sonntag im Juli, im Gedenken an Kamillus de Lellis, ein italienischer Ordensgründer und Heiliger, ein Fest in der kbs- die Akademie für Gesundheitsberufe- und im Städtischen Altenheim Kamillus statt.

    „Schlüssellochchirurgie“

    Auch in diesem Jahr genossen die Besucher bei schönem Wetter eine Vielzahl von Darbietungen.
    So wurden in der Schule den kleinen Gästen von den MTRA-Auszubildenden anhand eines Modells gezeigt, wie Stofftiere geröntgt werden.
    Es gab die Möglichkeit, sich einen Gips anlegen zu lassen, ebenso wurde dargestellt, wie die sogenannte „Schlüssellochchirurgie“ funktioniert.
    Die Auszubildenden zum technischen Operations- und Anästhesieassistenten zeigten die Handhabung der Instrumente bei z.B. einer Gallenblasenentfernung an einem Demonstrationsgerät.

    Der Zufluss im Altenheim war sehr gut, während der Modenschau war kein Zuschauerplatz frei. Auch die Musik durch einen Alleinunterhalter wurde gut unterstützt.

    In der Schule und im Altenheim wurden kostenlos verschiedene Speisen und Getränke angeboten, von der Bockwurst zum Kuchen war für jeden Geschmack etwas dabei.

    Leider ist die Besucherzahl geringer ausgefallen, als von den Veranstaltern und den vielen fleißigen Helfern erhofft. Aufgrund der vielen Festlichkeiten im Umfeld, wie eine Besucherin erzählte, fiel die Wahl vieler potenziellen Gäste nicht auf den Besuch des Kamillusfestes.

    Wir bedanken uns für die Überlassung dieses Beitrags beim:

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  • Gülistan Yüksel wirbt für das Bundesprogramm ,,Demokratie leben!“

    Gülistan Yüksel wirbt für das Bundesprogramm ,,Demokratie leben!“

    In Deutschland setzen sich täglich zahlreiche Menschen und Initiativen für ein vielfältiges, offenes und demokratisches Miteinander ein. Bei dieser wichtigen Arbeit unterstützt sie das Bundesprogramm „Demokratie leben!“ des Familienministeriums. „Ab sofort können sich Organisationen für die nächste Förderperiode bewerben. Gelder bekommen sowohl Projekte mit kommunalen als auch überregionalen Schwerpunkten. Davon profitiert auch Mönchengladbach“, informiert die Bundestagsabgeordnete Gülistan Yüksel.
    Die erste Förderperiode von „Demokratie leben!“ endet am 31. Dezember 2019 – im Januar 2020 beginnt bereits die zweite Förderrunde des Bundesprogramms. Interessierte Organisationen können sich für eine Förderung in den Bereichen „Demokratieförderung“ und „Vielfaltgestaltung“ bis zum 5. Juli 2019 bewerben; für den Bereich „Extremismusprävention“ und für die Förderung von Kompetenzzentren sind Bewerbungen noch bis zum 12. Juli 2019 möglich.
    Aus Mönchengladbach hat in der vergangenen Förderperiode der „Verband kinderreicher Familien Deutschland e. V.“ mit seinem Projekt „VIEL MEHR – Vielfalt in Mehrkindfamilien“ eine Bundesförderung erhalten. „Ich bin mir sicher, dass es auch diesmal bei uns in Gladbach wieder einige Initiativen gibt, die von einer Bundesförderung profitieren könnten. Deshalb möchte ich alle Organisationen, die im Bereich der Demokratieförderung tätig sind, motivieren, sich zu bewerben“, betont Yüksel.
    Für eine Bewerbung ist zunächst eine Registrierung im neuen Förderportal notwendig. Dort ist die Interessenbekundung zuerst online auszufüllen. Anschließend ist die Interessenbekundung mit den erforderlichen Anlagen postalisch einzureichen. Weitere Informationen zum Anmelde- und Auswahlverfahren sind auf der offiziellen Webseite zu finden: https://www.demokratie-leben.de/

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