Autor: Redaktion

  • Vor Derby: Stadt, Polizei und Verein appellieren an Fans, Menschenansammlungen am Borussia-Park zu meiden

    Vor Derby: Stadt, Polizei und Verein appellieren an Fans, Menschenansammlungen am Borussia-Park zu meiden

    Seit klar ist, dass das Nachholspiel von Borussia Mönchengladbach gegen den 1. FC Köln vor leeren Rängen stattfindet, rufen über Soziale Medien und andere Kanäle Fangruppen dazu auf, das Spiel im direkten Umfeld des Borussia-Parks zu verfolgen.

    Bei allem Verständnis für die Fans, die ihr Team trotz Zuschauerausschluss unterstützen möchten, appellieren Stadt, Polizei und Verein an die Vernunft und das Verantwortungsbewusstsein der Fans: Weil das Coronavirus sich unvermindert in ganz Deutschland und besonders in unserer Region ausbreitet, gilt es jetzt, große Menschenansammlungen nach Möglichkeit zu meiden.

    Die Gesundheit der Menschen steht im Zentrum unserer Entscheidungen. Es geht darum, sich selbst und andere vor Ansteckung zu schützen und damit die Ausbreitung des Virus zu verlangsamen.

    Treffen vor dem Stadion mit hunderten oder tausenden Menschen bewirken das genaue Gegenteil. Deshalb hatte Borussia Mönchengladbach schon gestern darüber informiert, dass der Biergarten und die Sportsbar heute Abend geschlossen sind und es keine Übertragung des Spiels auf Leinwänden geben wird.
    Das von der Stadt Mönchengladbach für heute verfügte Glasverbot rund um das Stadion gilt unverändert.

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  • Theaterball „Ladies Night“ im Theater Mönchengladbach findet nicht statt

    Theaterball „Ladies Night“ im Theater Mönchengladbach findet nicht statt

    Als Vorsichtsmaßnahme im Hinblick auf die aktuelle Entwicklung des Corona-Virus‘ hat sich die Theaterleitung entschieden, den Theaterball in Mönchengladbach abzusagen. Die für Samstag, den 21. März 2020 im Theater Mönchengladbach geplante Veranstaltung sollte wieder Tanzlustige an den Niederrhein locken und mit einer Mischung aus Unterhaltung und Kulinarik für eine unvergessliche Ballnacht in allen Räumen des Theaters sorgen.
    Generalintendant Michael Grosse sieht in dem Format Theaterball allein schon wegen der größeren verfügbaren Besucherkapazität (1200 verfügbare Karten) höhere Risiken einer Ansteckung als in den regulären
    Theateraufführungen seines Hauses: „Der Theaterball ist ja überwiegend eine Tanzveranstaltung, bei der die Besucherinnen und Besucher ganz anders gearteten Kontakt untereinander haben, als bei einem Vorstellungsbesuch.
    Auch ist die Dauer des Events mehr als doppelt so lang, als bei einem normalen Theaterabend.
    Wir wollen keinen Ball veranstalten, bei dem unsere Gäste nicht unbeschwert tanzen und feiern oder die auf dem Buffet angebotenen Speisen sorglos genießen können. Alle anderen Vorstellungen finden
    aber wie geplant statt“, so Grosse.
    Bereits erworbene Theaterball-Tickets können ab sofort an der Theaterkasse zurückgegeben werden.

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  • Nach Einbruch in Holt: Bitte um Hinweise aus der Bevölkerung

    Nach Einbruch in Holt: Bitte um Hinweise aus der Bevölkerung

    Im Zuge der Fahndung nach zwei Einbrechern bittet die Polizei Mönchengladbach um Hinweise aus der Bevölkerung.

    Die Tat wurde am Montag, 18. November, vermutlich gegen 11.30 Uhr in Holt an der Josef-Drauschke-Straße begangen.
    Die beiden unbekannten männlichen Tatverdächtigen, die neun Tage zuvor, also am Samstag, 9. November, kurz vor 18 Uhr bereits einmal am späteren Tatort waren, möglicherweise um das Objekt auszuspionieren, klingelten am Vormittag des 18. November zunächst an dem Einfamilienhaus, überkletterten dann ein Gartentörchen und hebelten schließlich eine Terrassentür auf der Rückseite des Gebäudes auf.
    Bei dem Einbruch erbeuteten sie Bargeld und Schmuck.

    Das Haus verfügt im Außenbereich über eine Videoüberwachung. Ein bei der Tat aufgenommenes Foto ist jetzt im zentralen Fahndungsportal der Polizei NRW zu sehen:

    https://polizei.nrw/fahndungen/unbekannte-tatverdaechtige/moenchengladbach-tageswohnungseinbruch

    Die Polizei Mönchengladbach fragt: Wer kann Angaben zu den abgebildeten Tatverdächtigen machen?
    Hinweise werden erbeten unter der Rufnummer 02161-290.

    (ds)

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  • MG+ – „Marke mit überregionaler Strahlkraft“ – aber nicht für ältere Menschen

    MG+ – „Marke mit überregionaler Strahlkraft“ – aber nicht für ältere Menschen

    Meinung |

    “Neue, teilweise sehr zentral oder in Nähe eines Bahnanschlusses gelegene (generationengerechte) Wohnquartiere schaffen explizit Wohnraum für junge Familien und ihre Bedürfnisse.”

    aus der Beratungsvorlage 16.06.2016

    Zweites Strategiebuch zu MG+ zeigt Projektvielfalt der Wachsenden Stadt

    Mit ihrem zweiten Strategiebuch, das jetzt unter www.mgplus.online digital abrufbar ist, dokumentiert die Stadt aus Sicht der CDU-Fraktion erneut eine eindrucksvolle Leistungsbilanz der von der großen Kooperation im Rat beschlossenen Stadtentwicklungsstrategie mg+ Wachsende Stadt. Lag der Schwerpunkt des 2018 veröffentlichten ersten Strategiebuches im baulich-räumlichen Segment, belegt das Nachfolgewerk insbesondere den Facettenreichtum der mg+ Projekte.
    Plötzlich wird fast jedes Projekt in die “Strategie” einbezogen.
    Hierzu erklärt der Vorsitzende der CDU-Ratsfraktion, Dr. Hans Peter Schlegelmilch:

    „Es wird immer deutlicher, dass wir mit der Stadtentwicklungsstrategie mg+ Wachsende Stadt vor vier Jahren den richtigen Weg für Mönchengladbach eingeschlagen haben. In allen vier beschlossenen Leitmotiven, Lebensraum, Umwelt, Wirtschaft und Standortfaktoren, hat mg+ bisher erfolgreich für neue Dynamik, Innovation und Schubkraft gesorgt. Nicht nur ist es gelungen, mit mg+ simultan die planerischen Weichen für eine Vielzahl städtebaulich extrem bedeutender Entwicklungen zu stellen.
    Unter den mg+ Projekten befinden sich ebenso zum Beispiel
    die Stärkung der Jugendpartizipation,
    die Qualitätsoffensive Übermittagsbetreuung,
    Maßnahmen zur Mobilitätswende,
    der Masterplan Stadtbezirke oder
    die Koordination des doppelten Strukturwandels von Energiewende und digitaler Revolution.
    Die Stadtentwicklungsstrategie mg+ Wachsende Stadt hat sich inzwischen zu einer Marke mit überregionaler Strahlkraft entwickelt.
    Sie hat das Profil unserer Stadt mit Blick auf Lebensqualität, Anspruch und Attraktivität nach innen und außen deutlich geschärft. Für diese Mannschaftsleistung ist dem Konzern Stadt ein großes Lob auszusprechen.“

    Ende einer Marketing-Rede des CDU-Fraktions-Vorsitzenden Dr. Schlegelmilch.

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  • Stadt soll Signal setzen, fordern Grüne in Mönchengladbach

    Stadt soll Signal setzen, fordern Grüne in Mönchengladbach

    Griechische Sicherheitskräfte setzten Blendgranaten und Tränengas ein, um schutzbedürftige Flüchtlinge zurückzudrängen.

    Die Situation in den Lagern an der griechisch-türkischen Grenze droht derzeit zu eskalieren. Hinzu kommt die mit den Kinderrechten unvereinbare Menschenrechtslage von unbegleiteten Kindern und Jugendlichen auf der griechischen Insel Lesbos.

    Auch Mönchengladbachs Grüne kritisieren dieses unverantwortliche Menschenrechtslage scharf: „Es ist ein unwürdiges Schauspiel der EU, diese Menschen, die ja auf der Flucht sind, auf diese Art zu behandeln und ihnen nicht die Hilfe zu geben, die sie benötigen“, sagt Karl Sasserath. Er schließt sich der Forderung der Bundesgrünen an, dass Deutschland 5.000 unbegleitete Kinder, Schwangere, alleinreisende Frauen oder schwer Traumatisierte aus den griechischen Flüchtlingslagern aufnimmt.

    Auch Mönchengladbach könnte helfen, sagt Sasserath. Er verweist auf das Bündnis „Städte sicherer Häfen“, eine Initiative, die sich dafür einsetzt, dass Schutzsuchende gerettet werden können. Das Netzwerk, so Sasserath, umfasse über 130 Städte und Gemeinden, die sich ab Juli 2018 zusammengeschlossen hatten, um insbesondere aus Seenot gerettete Flüchtlinge schnell und unkompliziert aufzunehmen. „Städte wie etwa Köln, Bonn, Dortmund und Potsdam hatten sich bereit erklärt, diese Menschen zusätzlich zu ihrer Verteilungsquote aufzunehmen“, so der Grünen-Fraktionssprecher. „Wir meinen, dass sich die Stadt Mönchengladbach dieser Initiative anschließen sollte und den schutz- und hilfebedürftigen Menschen an Europas Grenzen Hilfe leistet.“

    Die grüne Fraktion hat deshalb einen Antrag in die nächste Ratssitzung am kommenden Mittwoch, 11. März eingebracht, damit die „Vitusstadt“ mit einem Beitritt zu diesem Bündnis ebenfalls ein Signal für Humanität, für das Recht auf Asyl sowie für die Integration Geflüchteter setzt. Karl Sasserath: „Der Rat der Stadt sollte den Oberbürgermeister bitten, Maßnahmen einzuleiten, wonach Mönchengladbach dem Bündnis der Städte beitritt und sich an der Aufnahme der Schutzbedürftigen beteiligt, bis eine Lösung auf europäischer Ebene gefunden und vereinbart ist. Mönchengladbach ist eine solidarische Stadt, die Menschen in Not noch stets geholfen hat.“ Zuletzt hatte Schleswig-Holsteins Ministerpräsident Daniel Günther (CDU) erneut die Bereitschaft es nördlichsten Bundeslandes erklärt, minderjährige Flüchtlinge aus griechischen Lagern aufzunehmen

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  • Mönchengladbacher radelt 1339 Kilometer für den guten Zweck

    Mönchengladbacher radelt 1339 Kilometer für den guten Zweck

    Radfahren aus Leidenschaft muss es sein, wenn sich Stefan W. Mörkels am Freitag auf den Weg zur Langstreckenfahrt „Transcimbrica“ macht. 

    Von Hamburg geht es per Rad über 1339 Kilometer nach Skagen (DK) und zurück. Geschlafen wird überwiegend im Schlafsack in Sheltern, überdachten Lagerplätzen am Wegesrand.

    Mörkels will die Tour in acht Tagen bewältigen und sammelt dabei Spenden für den Mönchengladbacher Verein „achtsam e.V. – Unterstützung für Menschen mit Autismus-Spektrum-Störung“. 

    Alle Spenden, die den Verein mit dem Verwendungszweck „Transcimbrica“ erreichen, werden am Ende der Reise zusammengerechnet und von der Sage Foundation bis zu einem Gesamtbetrag von 1500 Euro verdoppelt!

    Informationen zur gesamten Aktion gibt es unter https://rundradeln.de/spendenaktion Stefan W. Mörkels ist im Vorstand des ADFC Mönchengladbach zuständig für IT-Themen.
    In den Wintermonaten hat er auch mit dem R. V. Möwe trainiert.
    Die gesamte Tour finanziert er aus eigenen Mitteln. Alle Spenden gehen zu 100% an den achtsam e.V.

    Spendenkonto:
    Stadtsparkasse Mönchengladbach DE83 3105 0000 0003 9434 12
    oder per PayPal.

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  • Laut Kriminal-Statistik: Im Vergleich zum Vorjahr ist die Zahl der bekannt gewordenen Fälle um 396 Fälle oder 1,99 % gesunken.

    Laut Kriminal-Statistik: Im Vergleich zum Vorjahr ist die Zahl der bekannt gewordenen Fälle um 396 Fälle oder 1,99 % gesunken.

    Entwicklung der Gesamtkriminalität:
    Im Jahr 2019 sind in Mönchengladbach insgesamt 19.542 Straftaten bekannt geworden.

    Im Vergleich zum Vorjahr ist damit die Zahl der bekannt gewordenen Fälle um 396 Fälle oder 1,99 % gesunken.
    Das ist der niedrigste Stand seit mindestens 15 Jahren.
    Auf Landesebene sanken die Fallzahlen um 54.512 Fälle oder 4,25 %.

    Aufklärungsquote:
    Im Jahr 2019 wurden in Mönchengladbach im Zusammenhang mit den 10398 aufgeklärten Straftaten 8060 Tatverdächtige ermittelt. Das entspricht einer Aufklärungsquote von 53,21 % (2018 = 56,98 %).
    Landesweit wurde eine Aufklärungsquote von 53,3% (2017 = 52,3 %) erreicht.
    Die Aufklärungsquote allein ist wenig aussagefähig, sie bedarf einer differenzierten Darstellung der jeweiligen Anteile der schwer und leicht aufklärbaren Delikte.

    Wohnungseinbruch
    Im Vorjahresvergleich ist beim Wohnungseinbruch im Jahr 2019 erneut ein Rückgang zu verzeichnen. Im Erfassungszeitraum wurden 478 Delikte und damit 91 Taten oder 16 % weniger als im Vorjahr (2018 = 569 Taten) ange-zeigt. Gegenüber dem hochbelasteten Jahr 2015 haben sich damit die Fall-zahlen halbiert. Bei 242 Fällen (50,6 %) handelte es sich um Versuchstaten. Die Versuchsquote ist dabei deutlich gestiegen (2018 = 46,9 % / 2017 = 46,7 %).
    Die Wohnungseinbrüche hatten einen Anteil von 13,49 % am schweren Dieb-stahl insgesamt.

    191 Taten (2018 = 217) oder 39,95 % (2018 = 38,1 %) aller Wohnungseinbrü-che waren dabei dem Tageswohnungseinbruch zuzurechnen.
    Unter diesen Begriff werden alle Wohnungseinbrüche subsumiert, die in der Zeit zwischen 06.00 Uhr und 21.00 Uhr stattfinden.
    Von den bekannt gewordenen Wohnungseinbrüchen konnten 75 Delikte oder 15,69 % aufgeklärt werden. Gegenüber dem Vorjahr ist die Aufklärungsquote damit leicht gesunken.
    Im Landesdurchschnitt sanken die Fallzahlen von 29.904 auf 26.857. Dies entspricht einem Rückgang um 10,2 %.
    Die Aufklärungsquote betrug dabei 15,5% (2018 = 17,9%).

    Die Aufklärungsquote betrug im Deliktsbereich der Straßenkriminalität 15,95 % und lag damit um 1,25 %-Punkte über dem Ergebnis des Vorjahres von 17,2%.
    Auch bei der Aufklärungsquote handelt es sich um einen Mittelwert. Die Aufklärungsquoten der Einzeldelikte schwankten dabei zwischen 0,69 % beim einfachen Taschendiebstahl und 100 % bei den schweren Körperverletzungen.
    Die Häufigkeitszahl (siehe Nr. 2) für die Deliktsgruppe der Straßenkriminalität ist im Jahr 2019 auf 1.932 (2018 = 1.848) gestiegen.
    Im Landesdurchschnitt sank die Anzahl der Delikte der Straßenkriminalität um 6,8 %; die Aufklärungsquote betrug 16,4% (2018 = 16,7 %).

    Taschendiebstahl
    Im Vorjahresvergleich ist beim Taschendiebstahl eine Steigerung der Fallzahlen zu verzeichnen. Im Erfassungszeitraum wurden 364 Delikte und damit 37 Taten oder 4,12 % mehr als im Vorjahr (2018 = 327 Taten) angezeigt. Bei 7 Fällen (2,1 %) handelte es sich um Versuchstaten. Damit hatten die Taschen-diebstähle einen Anteil von 4,1 % an der gesamten Diebstahlskriminalität.
    Von den bekannt gewordenen Taschendiebstählen konnten 15 Delikte oder 4,12 % aufgeklärt werden. Gegenüber dem Vorjahr ist die Aufklärungsquote damit um 0,6 %-Punkte gesunken (2018 = 5,8 %).
    Im Landesdurchschnitt sanken die Fallzahlen von 34.064 auf 31.175 Dies ent-spricht einem Rückgang um 8,5 %. Die Aufklärungsquote betrug dabei 4,7% (2018 = 5 %).

    Straftaten Mönchengladbach 2019
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  • Digitaler Geschichtsunterricht am Hugo-Junkers-Gymnasium

    Digitaler Geschichtsunterricht am Hugo-Junkers-Gymnasium

    Das Hugo-Junkers-Gymnasium wird erste Partnerschule der digitalen Lernplattform ‚SeGu‘ in Mönchengladbach

    Die Verwendung von Computern und Tablets ist aus dem Alltag der Menschheit nicht mehr wegzudenken. Aus diesem Grunde ist es beinahe selbstverständlich geworden, dass im Schulunterricht digitale Präsentationsmöglichkeiten eine Rolle spielen.

    Allerdings beschäftigt sich der klassische Geschichtsunterricht im Wesentlichen mit schriftlichen Quellen und Historikertexten, die sich in Schulbüchern finden. Nun erweitert das Hugo-Junkers-Gymnasium sein Angebot durch eine Partnerschaft mit der digitalen Lernplattform SeGu, die als Projekt an der Universität zu Köln entstand.

    Dabei steht ‚SeGu‘ für sich ‚selbstgesteuert entwickelnden Geschichtsunterricht‘, der Schülern neben dem kritischen Umgang mit digitalen Medien ein hohes Maß an Selbstständigkeit und Schülerorientierung im Fachunterricht ermöglicht.

    Auf den schuleigenen Tablets oder in den Informatikräumen finden mit Hilfe der ‚Lernplattform für den offenen Geschichtsunterricht‘ Unterrichtseinheiten digital statt. Die interaktiven Möglichkeiten der einzelnen Lernmodule, aber auch die schnellen Recherchemöglichkeiten im Internet führen über schülernahe Medien zu hohem Lernerfolg.

    Bereits im Sommer 2019 beschloss der Schulausschuss der Stadt Mönchengladbach, dass das Hugo-Junkers-Gymnasium als ‚Pilotschule Digitalisierung‘ modellhaft neue Wege zur Nutzung digitaler Angebote und Medien für alle Mönchengladbacher Schulen erproben soll. Für das Modellprojekt stellt die Verwaltung 300.000 € über zwei Jahre zur Verfügung.

    „Wir freuen uns, in der Lernplattform SeGu einen verlässlichen und schülerorientierten Partner gefunden zu haben, der als ‚Open Educational Resources‘ frei von wirtschaftlichen Interessen ist“, so Geschichtslehrer und Projektleiter Dominik Zuk.

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  • Radwanderweg an der Niers soll ausgebaut werden

    Radwanderweg an der Niers soll ausgebaut werden

    Der Niers-Radwanderweg wird über seine gesamte Länge von 28 km im Stadtgebiet gerne von Spaziergängern, Freizeitsportlern und Radfahrern genutzt.

    Er ist sehr verkehrsarm und hat nur wenig Begegnungspunkte mit motorisiertem Verkehr. Allerdings kommt es auch zu Konfliktsituationen zwischen den jeweiligen Nutzern.

    Andrea Koczelnik, SPD-Ratsfrau im Planungs- und Bauausschuss: „Ein qualitativ hochwertiger Ausbau könnte diese Attraktivität zum einen noch weiter steigern und auch Pendlern die Möglichkeit eröffnen, Wege zügig und sicher zurückzulegen. Zugleich kann eine alternative Route über asphaltierte Wege das Alltagsnetz für den Fahrradverkehr ergänzen. Daher ist besonders ein Anschluss an das „Grüne Band“ und den Radschnellweg nach Krefeld wichtig sowie die Einbeziehung der Tagebaurandstraßen im Radwegeausbau. Das Trennende des Tagebaus soll auch für den Radverkehr durch sichere Routen aufgehoben werden.“

    Mit dem im Planungs- und Bauausschuss beschlossenen Antrag greifen CDU und SPD eine Anregung des ADFC Mönchengladbach auf. Ziel sind eine mögliche Verbesserung des Wegeuntergrunds für den Freizeitverkehr direkt entlang der Niers und zugleich die Wegeführung einer alternativen Route auf durchweg asphaltierten Wegen in Nähe des Niers-Radwanderweges für sportliche Nutzer.

    Annette Bonin, planungspolitische Sprecherin der CDU-Fraktion: „Bei der Planung ist auch der Arbeitskreis Mobilität mit einzubinden. Um auch zügigerem Radverkehr eine geeignete unabhängige Streckenführung zur Verfügung stellen zu können, soll ebenfalls eine alternative Route für einen schnellen Radweg geprüft werden. Es scheint nicht sinnvoll, den landschaftlich angelegten Niers-Radwanderweg für elektrisch betriebene schnelle Fahrräder zur Verfügung zu stellen. Durch die Möglichkeiten der Förderung über das Förderprogramm „Rheinisches Braunkohlerevier“ können hier ggf. Fördersummen eingeworben werden. Hier kann Radverkehr ein wichtiges Element für nachhaltige Mobilität und Entwicklung von Verkehrsinfrastruktur abbilden.“

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  • FDP Mönchengladbach mit starkem Team im Kommunalwahlkampf

    FDP Mönchengladbach mit starkem Team im Kommunalwahlkampf

    Die FDP Mönchengladbach hat sich am vergangenen Samstag im Ernst Christoffel Haus in Rheydt mit einem starkem Team für die kommende Kommunalwahl aufgestellt.


    Als Oberbürgermeisterkandidat wurde der 55-jährige Stefan Dahlmanns gewählt. In seiner Bewerbungsrede wies er darauf hin, dass die Verwaltung viel durchlässiger für die Bürger werden muss. „Sie darf keine
    Blackbox hinter der Glasfassade sein.“, stellte Dahlmans fest. Zum wichtigen Thema der Mobilität in Mönchengladbach sagte er: “Bei der Zukunft der Mobilität in unserer Stadt geht es um Weiterentwicklung
    und nicht um eine 180° Drehung.“
    Spitzenkandidatin der Ratsliste ist die Fraktionsvorsitzende Nicole Finger MdR.

    Bei ihrer Bewerbungsrede stellt die 48jährige Geschäftsführerin fest: „Bürgerbeteiligung wie ich sie mir vorstelle, qualifiziert gute Ideen der Bürgerinnen und Bürger bis zur Entscheidungsreife und mustert sie nicht mit den uns allen bekannten Totschlagargumenten aus.“

    Die Ratsliste ist auf den weiteren Plätzen durch Natascha Stephan MdR, Reiner Gutowski MdR und Achim Wyen bestens besetzt.
    Gewählt wurden auch die Direktkandidatinnen und -kandidaten der Wahlkreise sowie die Bewerberlistenfür die Bezirksvertretungen.

    „Die FDP Mönchengladbach hat ein starkes Team für den Kommunalwahlkampf gebildet, ich bin zuversichtlich, dass wir auch ein starkes Ergebnis erhalten!“, sagte der Kreisvorsitzende Andreas Terhaag,
    MdL.
    Am 28. März wird das Wahlprogramm der Mönchengladbacher Liberalen verabschiedet.
    Alle Kandidatinnen und Kandidaten sind demnächst auf der Homepage der Mönchengladbacher Liberalen einsehbar.

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  • Wartung der Wehranlagen an der Niers

    Wartung der Wehranlagen an der Niers

    Im März beginnt der Niersverband mit den jährlichen Wartungsarbeiten an den Klappenwehren in der Niers im Bereich Mönchengladbach-Odenkirchen.

    Die Wasserstände der Niers werden im Bereich Mönchengladbach-Odenkirchen vom Niersverband durch Klappenwehre reguliert. Diese beweglichen Wehranlagen befinden sich an den ehemaligen Mühlenstandorten Steinsmühle, Bellermühle, Pixmühle und Henkenmühle. Regelmäßige Wartungs- und Instandsetzungsarbeiten sind für einen sicheren Betrieb der Anlagen erforderlich.

    Die Wartungsarbeiten beschränken sich pro Klappenwehr auf einen Tag. Durch das vorübergehende Legen der Wehrklappen während der Wartungsarbeiten wird es zu einem niedrigen Wasserstand in den einzelnen Niersabschnitten kommen. Nach Abschluss der Wartungsarbeiten wird die Wehrklappe wieder hochgefahren und die jeweilige Stauhaltung mit dem Wasser der Niers aufgefüllt.

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  • Aktualisierung: Corona-Virus: Weitere Fälle in Mönchengladbach – Grundschule Holt bleibt geschlossen – Weiterer Aufruf zur Besonnenheit

    Aktualisierung: Corona-Virus: Weitere Fälle in Mönchengladbach – Grundschule Holt bleibt geschlossen – Weiterer Aufruf zur Besonnenheit

    Notfallversorgung in allen Mönchengladbacher Krankenhäusern sichergestellt.
    Alle 15 Patienten in den Kliniken Maria Hilf nicht mit Coronavirus infiziert.

    Auch weiterhin gibt es keine Person mit Wohnsitz in Mönchengladbach, die positiv auf das Corana-Virus getestet wurde.
    Dies teilt die Stadt Mönchengladbach am Freitagabend (28.02.) mit.
    Der Mitarbeiter des Bethesda-Krankenhauses, der positiv gestestet wurde, stammt ebenfalls aus dem Kreis Heinsberg. 

    Erfreulich auch: Alle 15 Patienten, die von dem positiv getesteten Arzt in den Kliniken Maria Hilf behandelt wurden, sind nicht mit dem Coronavirus infiziert. Die entsprechenden Tests ergaben alle einen negativen Befund. Demnach hat es keine Ansteckung innerhalb des Hauses gegeben.

    Heute Nachmittag haben erneut Vertreter aller vier Mönchengladbacher Akutkrankenhäuser sowie der Kassenärztlichen Vereinigung mit dem Gesundheitsamt und dem Rettungsdienst der Stadt Mönchengladbach die aktuelle Lage erörtert.

    “Es wurde deutlich, dass alle Krankenhäuser bestrebt sind, mit hohem Engagement die Notfallversorgung der Mönchengladbacher Bevölkerung sicherzustellen. Oberstes Ziel ist es, die Gesundheit der Menschen so weit wie möglich zu schützen”, betont Oberbürgermeister Hans Wilhelm Reiners, der an dem Informationsaustausch teilnahm und gemeinsam mit dem von ihm heute einberufenen Stab außergewöhnliche Ereignisse (SAE) im ständigen Kontakt mit den Verantwortlichen steht.
    “Ich bitte die Mönchengladbacher Bevölkerung durch das Beachten der Hygieneregeln einen wesentlichen Beitrag zur Situation beizutragen”, ergänzt OB Reiners, der die Bevölkerung erneut um Besonnenheit bittet.
    Die Lage in Mönchengladbach sei unverändert. Die Krankenhäuser sind nach wie vor auf die Situation gut vorbereitet und voll einsatzfähig.

    Die Vertreter der Krankenhäuser schließen sich dem Aufruf des Oberbürgermeisters um Besonnenheit an und rufen die Bevölkerung auf, auch nur im Falle einer schweren Erkrankung die Notaufnahme aufzusuchen.
    In den vergangenen Tagen meldeten sich zahlreiche Personen mit milden Erkrankungen wie Schnupfen und Erkältung in den Notaufnahmen.
    In solchen Fällen sollte unbedingt der Kontakt zu Hausärzten oder dem ärztlichen Notdienst aufgenommen werden.

    Bisheriger Stand:

    Als reine Sicherheitsmaßnahme wird die Katholische Grundschule Holt auf Veranlassung des von Oberbürgermeister Hans Wilhelm Reiners einberufenen Stabes außergewöhnliche Ereignisse (SAE) in Absprache mit dem Gesundheitsamt am kommenden Montag und Dienstag vorsorglich geschlossen.

    Dem Gesundheitsamt wurde jetzt der Fall gemeldet, dass der Bruder einer dort arbeitenden Lehrperson positiv auf Corona getestet wurde. Von der Lehrperson, die zur Zeit noch keine Symptome zeigt, wurde ein Abstrich gemacht. Das Ergebnis des Testes wird kurzfristig erwartet.
    Über weiterführende Maßnahmen wird entschieden, wenn weitere Erkenntnisse vorliegen.

    Weitere bestätigte Corona Fälle in Mönchengladbach

    Das Gesundheitsamt der Stadt Mönchengladbach wurde heute über zwei weitere Personen informiert, die sich mit dem Coronavirus infiziert haben.

    Die Städtischen Kliniken Mönchengladbach melden eine positiv auf Corona getestete Ärztin im Praktischen Jahr, die auf der Urologischen Abteilung arbeitet und im Kreis Heinsberg lebt. Sie hat sich nach derzeitigem Stand außerhalb der Klinik infiziert. Sie ist in häuslicher Quarantäne und kuriert dort ihre Symptome aus. An ihrem ersten Arbeitstag nach einem Urlaub hatte sie keinen Kontakt zu Patienten.

    Kollegen, mit denen Sie bei einer Dienstbesprechung Kontakt hatte, wurden vorsorglich in Quarantäne geschickt. Sie werden am kommenden Montag auf Corona getestet, weil ein Abstrich wegen der Inkubationszeit derzeit wenig Sinn macht.

    Die Städtischen Kliniken können die Versorgung der Patienten in der Urologischen Abteilung aufrechterhalten. Vorsorglich wurden jedoch für heute geplante Operationen in der Urologie verschoben.

    Auch das Evangelische Krankenhaus Bethesda hat dem Gesundheitsamt mitgeteilt, dass es einen bestätigten Coronavirus-Fall gibt. Zwei Kontaktpersonen werden getestet. Von ihnen wurde ein Abstrich gemacht. Das Testergebnis muss abgewartet werden.

    Wegen der neuen Corona-Fälle hat Oberbürgermeister Hans Wilhelm Reiners heute den Stab für außergewöhnliche Ereignisse der Stadt Mönchengladbach wieder einberufen

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  • Coronavirus: OB Reiners ruft zur Besonnenheit auf Weiterer Corona-Verdachtsfall hat sich nicht bestätigt

    Coronavirus: OB Reiners ruft zur Besonnenheit auf
    Weiterer Corona-Verdachtsfall hat sich nicht bestätigt

    Die gestern in die Kliniken Maria Hilf mit dem Verdacht auf eine Infektion mit dem Corona-Virus aufgenommene Patientin ist negativ getestet. Dies hat am Nachmittag der Laborbefund ergeben, so das Gesundheitsamt der Stadt Mönchengladbach. Die Patientin konnte bereits aus dem Krankenhaus nach Hause entlassen werden.

    Der ärztliche Mitarbeiter mit positivem Corona-Befund befindet sich weiter in häuslicher Quarantäne.

    Alle zirka 20 Mitarbeiter der Kliniken Maria Hilf GmbH, die mit ihm Kontakt hatten, weisen keine Symptome auf, sind wohlauf und befinden sich auf Anordnung des Gesundheitsamtes ebenfalls in häuslicher Quarantäne. 15 Patienten, die von dem positiv getesteten Arzt behandelt wurden, befinden sich im Krankenhaus vorsorglich in Quarantäne. Sie weisen bisher ebenfalls keine Symptome auf. Alle bekannten Kontaktpersonen wurden vorsorglich getestet. Die Ergebnisse bleiben abzuwarten.

    Heute Nachmittag haben Vertreter aller vier Mönchengladbacher Akutkrankhäuser mit dem Gesundheitsamt und dem Rettungsdienst der Stadt Mönchengladbach die Lage in einem intensiven Informationsaustausch erörtert.

    Die Vertreter der Krankenhäuser haben noch einmal bestätigt, dass sie auf die Situation gut vorbereitet und voll einsatzfähig sind. Sie sind mit der Gesundheitsbehörde einig, dass die bisherige besonnen Vorgehensweise, öffentliche Einrichtungen wie Schulen und Kindergärten in Mönchengladbach nicht zu schließen, richtig und angemessen ist. Dass die positiv getestete Person sich nicht in Mönchengladbach mit dem Corona-Virus infiziert kann als sicher gelten. Außerdem ist der Kreis der Kontaktpersonen in Mönchengladbach identifiziert und konnte auf das Arbeitsumfeld des Arztes eingegrenzt werden.

    Das Gesundheitsamt bittet Bürgerinnen und Bürger mit Erkältungssymptomen oder unkritischen Atemwegserkrankungen, sich an ihren Hausarzt oder den ärztlichen Bereitschaftsdienst zu wenden und nicht die Notaufnahmen der Krankenhäuser aufzusuchen.

    Bisherige Sitiation:

    Vor dem Hintergrund des im Kreis Heinsberg nachgewiesenen Coronavirus steht die Stadt Mönchengladbach im intensiven Informationsaustausch mit dem Kreis Heinsberg und dem zuständigen NRW-Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales (MAGS). “Wir nehmen die aktuelle Lage sehr ernst, bitten allerdings die Bevölkerung um Besonnenheit. Da Mönchengladbach von der aktuellen Situation nicht betroffen ist und kein bestätigter Infektionsfall vorliegt, sieht die Stadt derzeit keine Veranlassung, vorsorglich Kitas und Schulen schließen zu lassen”, so Oberbürgermeister Hans Wilhelm Reiners. Sollte sich die Lage ändern, werde die Stadt gemeinsam mit dem MAGS die Öffentlichkeit unverzüglich informieren.

    Die Stadt Mönchengladbach hat sich seit längerem auf das mögliche Auftreten des neuartigen Coronavirus (2019-nCoV) vorbereitet. Der Fachbereich Gesundheit ist mit den Kliniken und niedergelassenen Ärzten in Kontakt und hat ihnen entsprechende Handlungsempfehlungen gegeben. Dabei orientiert sich der Fachbereich Gesundheit an den aktuellen Empfehlungen des Robert-Koch-Instituts. Beim Auftreten von Verdachtsfällen werden Hygiene-Maßnahmen nach Empfehlungen des Robert Koch-Instituts umgesetzt. So soll eine weitere Ausbreitung verhindert werden. Als Verdachtsfälle gelten Personen mit entsprechenden Atemwegs-Symptomen (unter anderem Fieber, Husten, Atemnot), die entweder Kontakt zu einem bestätigten Fall hatten oder sich in den letzten 14 Tagen vor Auftreten der Beschwerden in den Risikogebieten aufgehalten haben.

    Das Land Nordrhein-Westfalen hat zum Thema Coronavirus eine Informationsseite (https://www.mags.nrw/coronavirus) und ein Bürgertelefon geschaltet: Das ServiceCenter ist unter der Rufnummer (0211) 855 4774 montags bis freitags zwischen 8 und 18 Uhr erreichbar.

    Wichtiger Hinweis: Am Bürgertelefon kann keine medizinische Beratung zum Coronavirus stattfinden.

    Bei Fragen zu einer möglichen Infektion sind die jeweiligen Ärzte zu kontaktieren.

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  • Corona-Virus: Was Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer wissen müssen

    Corona-Virus: Was Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer wissen müssen

    Der DGB Rechtsschutz hat Antworten auf die wichtigsten Fragen zusammengestellt.

    Das Robert-Koch-Institut schätzt die Gefahr durch das Corona-Virus für die Gesundheit der Bevölkerung in Deutschland aktuell ‘‘als gering bis mäßig‘‘ ein. (Stand: 26. Februar).

    Kein Grund zur Panik also. Dennoch haben viele Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer Fragen:
    Zum Beispiel, ob Home Office möglich ist. Oder ob sie arbeiten müssen, wenn die Kitas oder Schulen ihrer Kinder geschlossen haben.

    Kann ich im Home Office arbeiten, statt im Betrieb?

    “Sofern im Betrieb eine Regelung zum Home-Office besteht, kann der Arbeitgeber im Rahmen der bestehenden Regelungen seine Beschäftigten auch ins Home-Office schicken, damit sie von dort arbeiten”, erklärt der DGB Rechtsschutz.
    Ein “Recht auf Home Office” für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer gibt es in Deutschland nicht. Wer Home Office machen möchte, muss dazu also die im Betrieb geltenden Regelungen einhalten (zum Beispiel eine Betriebsvereinbarung) und sollte das mit den Vorgesetzten besprechen.

    Kann ich selbst zu Hause bleiben, wenn ich keine Betreuungsmöglichkeit für meine Kinder habe?

    “Wenn die Behörden Kindertagesstätten aufgrund der Virusgefahr schließen, ist dies für arbeitende Eltern natürlich ein Problem, weil ihre Kinder dann unter Umständen unbeaufsichtigt sind. Dies führt jedoch nicht dazu, dass sie ihrerseits der Arbeit fernbleiben können”, so der DGB Rechtsschutz. “Es liegt insbesondere kein Fall der vorübergehenden Arbeit Verhinderung gemäß § 616 BGB vor. Dieser berechtigt die Beschäftigten nur, aus persönlichen Gründen der Arbeit fern zu bleiben. Eine Kita-Schließung betrifft aber gerade nicht nur den Einzelnen, sondern eine Vielzahl von Menschen.”
    Auch ein Anspruch auf “Kind-krank” bestehe nicht, sofern das Kind selbst nicht erkrankt ist. “Natürlich können Beschäftigte versuchen, kurzfristig Urlaub oder Überstunden frei zu nehmen. Eine kurzfristig anfallende Kinderbetreuung ist auf jeden Fall ein Grund, sodass der Arbeitgeber den Urlaub nicht ohne weiteres ablehnen kann.

    Dem kann aber der Urlaubswunsch anderer Beschäftigter entgegenstehen, deren Kinder ebenfalls ohne Betreuung sind. Beschäftigten mit Kindern, die aufgrund einer Epidemie keine Betreuung haben, bleibt letztlich nur, die Situation offen mit dem Arbeitgeber anzusprechen und gemeinsam nach einer Lösung zu suchen. In erster Linie ist es aber Sache der Eltern, für die Betreuung zu sorgen.”

    Darf ich zu Hause bleiben, weil ich befürchte, mich bei der Arbeit anzustecken?

    “Die Befürchtung vor Ansteckung allein reicht nicht aus, der Arbeit fernbleiben zu können”, erklärt der DGB-Rechtsschutz. Beschäftigte dürfen der Arbeit nur fernbleiben, wenn sie tatsächlich arbeitsunfähig sind. Ansonsten sind sie zur Arbeit verpflichtet. Die reine Angst davor, bei der Arbeit oder auf dem Weg dorthin krank zu werden, führt also nicht dazu, dass man nicht zur Arbeit erscheinen muss.”

    Darf mein Chef mich auf Dienstreise in ein Ansteckungsgebiet schicken?

    “Die Arbeitspflicht erstreckt sich grundsätzlich auch auf Dienstreisen. Auch hier reicht eine bloße Befürchtung, man könne sich mit einem Virus infizieren, nicht aus, um die Dienstreise zu verweigern”, so der DGB Rechtsschutz. “Etwas Anderes gilt, wenn eine offizielle Reisewarnung des Auswärtigen Amtes vorliegt. Reisen in solche Gebiete oder Länder muss der Arbeitnehmer nicht antreten.”

    Muss mein Arbeitgeber Desinfektionsmittel und Ähnliches zur Verfügung stellen, um die Infektion am Arbeitsplatz zu verhindern?

    “Grundsätzlich hat der Arbeitgeber dafür zu sorgen, dass Verletzungs- und Erkrankungsrisiken im Betrieb so gering wie möglich sind. Er muss die erforderlichen Maßnahmen ergreifen.

    Hierzu kann auch das Bereitstellen von Desinfektionsmittel gehören”, erklärt der DGB Rechtsschutz. “Was im Einzelfall erforderlich ist, hängt sehr davon ab, um was für ein Betrieb es sich handelt und welche Infektionsrisiken bestehen. Bei Betrieben mit Kundenkontakt in höherem Maße der Fall als in Betrieben ohne Kundenkontakt.“

    Darf der Arbeitgeber mich nach Hause schicken?

    “So, wie der Arbeitnehmer grundsätzlich zur Arbeit verpflichtet ist, muss der Arbeitgeber den Arbeitnehmer grundsätzlich beschäftigen. Solange er arbeitsfähig ist, muss und darf er im Betrieb tätig sein. Der Arbeitgeber darf ihn erst nach Hause schicken, wenn er der Meinung ist, dass der Arbeitnehmer nicht arbeitsfähig ist“, so der DGB Rechtsschutz.

    “Auch eine Zwangsbeurlaubung unter Fortzahlung der Vergütung kommt grundsätzlich nicht in Frage. Urlaub und Überstundenabbau sind nur dann möglich, wenn der Arbeitnehmer dies beantragt, also nicht gegen dessen Willen. Entschließt sich der Arbeitgeber aus freien Stücken, den Betrieb vorübergehend zu schließen, kann er dies natürlich tun. Er muss dann aber das Entgelt weiterzahlen und darf auch nicht auf die Überstundenkonten zurückgreifen.”

    Darf mein Arbeitgeber mich fragen, woran ich erkrankt bin?

    “Der Arbeitgeber hat kein Recht darauf zu erfahren, woran ein Arbeitnehmer erkrankt ist”, stellt der DGB Rechtsschutz klar. “Eine Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung attestiert nur, dass der Beschäftigte seine Tätigkeit nicht ausüben kann und wie lange dies voraussichtlich dauern wird. Nur das ist für den Arbeitgeber maßgeblich. Mehr muss er nicht wissen, deswegen darf er auch nicht mehr wissen.”

    Was ist, wenn die zuständige Behörde den Betrieb dichtmacht?

    “Eine solche Maßnahme, wie sie in Italien bereits vorgekommen ist, ist grundsätzlich auch in Deutschland möglich. Das Arbeitsministerium geht davon aus, dass es sich um einen Fall des Betriebsrisikos handelt”, erklärt der DGB Rechtsschutz.

    Die Informationen in diesem Beitrag hat der DGB Rechtsschutz zusammengestellt. Die DGB Rechtsschutz GmbH erbringt Rechtsberatung und Prozessvertretung für rund sechs Millionen Gewerkschaftsmitglieder. Sie betreibt bundesweit 114 Büros, in denen etwa 730 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beschäftigt sind. Die Rechtsvertretung im Arbeits- Sozial- und Verwaltungsrecht erstreckt sich bis zu den obersten Bundesgerichten sowie dem EuGH und dem EGMR. Im Jahr 2019 konnte die DGB Rechtsschutz GmbH für die Mitglieder der DGB-Gewerkschaften fast 260 Millionen Euro erstreiten.

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  • Verdacht: Schmuckstücke könnten aus Einbruch stammen

    Verdacht: Schmuckstücke könnten aus Einbruch stammen

    Spielende Kinder haben Ende Januar in einem Grüngürtel an der Ferdinand-Strahl-Straße mehrere Schmuckstücke gefunden und bei der Polizei Mönchengladbach abgegeben.

    Es handelt sich um Ohrringe und Broschen, Anhänger und Anstecker; ein Objekt hat ein markantes Papageien-Motiv.

    Fotos von den Schmuckstücken sind im Fahndungsportal des LKA NRW zu sehen: https ://polizei.nrw/fahndungen/sichergestellte-gegenstaende/moenchengladbach-sichergestellte-schmuckstuecke

    Es besteht der Verdacht, dass es sich bei diesen Schmuckstücken um Beute aus einem Einbruch handeln könnte.

    Die Polizei fragt: Wer kann Angaben zu den Eigentümern des sichergestellten Schmucks machen?
    Hinweise werden erbeten an die Polizei Mönchengladbach unter der Rufnummer 02161-290.
    (ds)

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  • Untersuchung auf Kampfmittel vor Kanalbau

    Untersuchung auf Kampfmittel vor Kanalbau

    Von Montag, 02. März, bis voraussichtlich Freitag, 13. März, finden kurz hinter der Einmündung Südstraße und Theodor-Heuss-Straße in Hermges Tiefbauarbeiten statt.

    In dem Bereich will die NEW einen Kanal bauen.
    Zuvor muss der Bereich auf Kampfmittel untersucht werden. Der Verkehr wird an der Baustelle vorbei geleitet. Es bleibt eine rund drei Meter breite Fahrspur für jede Fahrtrichtung erhalten.

    Die Haltestelle „Theodor-Heuss-Straße“ in Richtung Hauptbahnhof kann von den Linien 001, 002, 009 und 019 in dieser Zeit nicht bedient werden. Fahrgäste benutzen bitte die Haltestelle „Hermges“.

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  • Reparieren statt wegwerfen – Lebensmotto im Repair Café

    Reparieren statt wegwerfen – Lebensmotto im Repair Café

    Sie haben ein lieb gewonnenes Gerät, das nicht mehr funktionert?
    Sie haben eher zwei linke Hände und hoffen auf Unterstützung?

    Im Paritätischen Zentrum sind an jedem 1. Sonntag im Monat von löchrigen Hosen über kaputte Kaffeemaschinen, zickige Computer bis zu platten Fahrradreifen vielerlei Problemchen willkommen. An der Friedhofstraße 39 versuchen Menschen mit allerlei handwerklichem Geschick von 12-16 Uhr gratis vor Ort die Mängel zu beheben. Im Cafébereich steht in angenehmer Atmosphäre die Begegnung im Vordergrund – auch für Menschen ohne konkreten Reparaturbedarf. Wer möchte, kann im Anschluss ein Dankeschön in die aufgestellten Spendendosen geben. Was früher häufig in der Nachbarschaft geregelt wurde, hat sich das Nachbarschaftsprojekt vom Paritätischen zum Thema gemacht.

    Im Repair Café kommt man zusammen, tauscht sich mit Rat und Tat aus und hat am Ende noch Geld gespart und die Umwelt geschont.

    Sonntag, 01.03.202012.00-16.00h
    Paritätisches Zentrum, Erdgeschoss
    Friedhofstraße 39
    41236 Mönchengladbach

    Veranstalter: Mehrgenerationenhaus der PariSozial  GmbH in Kooperation mit dem Team des Repair Café.

    Wie immer, sind 2 professionelle Näherinnen anwesend, die mit ihrem Wissen und Können den Besuchern zur Verfügung stehen.
    Das Repair Cafe ist von 12-16 Uhr geöffnet, Annahmeschluss der Reparaturen ist um 15 Uhr.

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  • Der Rosa Luxemburg Club lädt ein

    Der Rosa Luxemburg Club lädt ein

    Der Rosa Luxemburg Club lädt für Dienstag, den 3.3.2020 um 19 Uhr im Walhausen Astoria zu einer eine Vortragsveranstaltung und Diskussion ein.

    Thema: “Fritz Mende und die Arbeiterbewegung in Mönchengladbach der 1960er Jahre”
    Referent ist Hans Schürings, Mitglied der Geschichtswerkstatt Mönchengladbach.

    Die „Geschichtswerkstatt“ ist ein Zusammenschluss von Personen, die sich bereits seit über 25 Jahren mit der Lokalgeschichte Mönchengladbachs beschäftigen. Hier sind im Laufe der Jahre Ausstellungen, Bücher und Aufsätze entstanden, die sehr unterschiedliche Themen der Stadtgeschichte aufgreifen.

    Mit Beginn der industriellen Revolution, in Mönchengladbach speziell mit der textilindustriellen Entwicklung, entstand auch ein Industrieproletariat.
    Wie die Arbeiter*inne auf die Arbeitsbedingungen wie lange Arbeitszeiten, minimaler Lohn, Kinderarbeit und hoher Anteil an Frauenarbeit reagierten und wie sich erste Ansätze einer Arbeiterbewegung entwickelt behandelt Hans Schürings unter anderem im Zusammenhang mit der Person von Fritz Mende aus Mönchengladbach. Fritz Mende war damals an der Gründung des LADAV – Lassalleschen Allgemeinen Deutschen Arbeitervereins – beteiligt und sein späterer Präsident. Die Veranstaltung findet in Kooperation mit der “Sozialistischen Jugend Deutschlands – Die Falken statt.

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