Gönnen Sie sich einmal im Monat während des Rheindahlener Wochenmarktes in St. Helena eine halbstündige Auszeit.
Der Besuch des Marktes lässt sich mit einem kurzen Besuch der St. Helena-Kirche wunderbar verbinden, um – gerne zwischen gefüllten Einkaufstaschen – auszuruhen, den Texten und Klängen der Musik zu lauschen.
Zum 25. Mal am Freitag, 19. Juni 2020 um 15.30 Uhr in St. Helena, Mönchengladbach-Rheindahlen.
Alfred Schöne spricht eigene Texte zum Thema „Dialog mit der Natur“. Reinhold Richter interpretiert an der Seifert-Orgel Werke von Paul Hindemith und Philip Glass.
Der Trend zur Versteinerung der Vorgärten hat auch vor Mönchengladbach nicht halt gemacht.
Das mag am Bedürfnis nach geringem Pflegeaufwand liegen, mancher folgt auch einfach gern einem Trend oder einem besonderen Ordnungssinn. Die Folgen dieses Schottergartentrends für die Natur sind jedoch enorm: In den „angesagten“ Steinwüsten finden Insekten und Vögel aufgrund der fehlenden Pflanzen keine Nahrung mehr. Das Regenwasser kann nicht mehr richtig versickern. Es fehlen Pflanzen, die Staub und Schadstoffe aus der Luft binden und die die unmittelbare Umgebungstemperatur senken.
Wegen dieser negativen ökologischen Auswirkungen haben einige bundesdeutsche Städte mittlerweile bei Neu- und Umbauten die Schottergärten schon verboten. Sie haben ihre Satzungen zu Gestaltung der Freiflächen entsprechend ergänzt, weil das Prinzip der Freiwilligkeit in aller Regel nichts bringt.
Damit sich nun (Garten-)Interessierte ein Bild machen können von der aktuellen Situation in Mönchengladbach, haben die Grünen eine Info-Tour ins Leben gerufen: Unter dem Motto „Bunte Vielfalt statt Schottergärten“ startet am Samstag, 20. Juni eine Radtour, zunächst durch den Stadtbezirk Ost. Geleitet wird die Tour von Hajo Siemes, grüner Vertreter in der Bezirksvertretung Ost; er wird begleitet vom grünen OB-Kandidaten Dr. Boris Wolkowski. „Wir wollen dabei Staudenbeete und schöne Gärten, aber auch bunte Blühstreifen begutachten“, sagt Siemes. „Blühende Flächen in der Stadt und auf dem Lande sind enorm wichtig.“
Treffpunkt ist um 16 Uhr der kleine Parkplatz in Lürrip, Ecke Nordring/ Neußer Straße/ Neuwerker Straße. Von dort führt die Tour über Hardterbroich nach Giesenkirchen bis nach Schelsen. „Im Rahmen der Tour wird es ausreichend Gelegenheit geben, nicht nur unseren Oberbürgermeisterkandidaten, sondern auch auf die Kandidaten für den Bezirk Ost kennenzulernen“, so Hajo Siemes.
Die notwendigen Corona-Abstands-und Hygieneregelungen müssen natürlich auch bei dieser Info-Radtour berücksichtigt werden. Deshalb ist die Teilnehmerzahl bei dieser Tour auf 15 Personen beschränkt. „Die Abstände während der Fahrt müssen selbstverständlich eingehalten und in den Pausen Nasen-Mundschutze aufgesetzt werden“, erläutert Siemes.
Interessierte, die an der Tour teilnehmen möchten, sind gebeten, sich unter der Mailadresse ubrombeis@gruene-mg.de anzumelden.
Nachdem mags die Hundewiesen in Mönchengladbach sicher eingezäunt hat, folgt jetzt der nächste Schritt: Für Hundehalter werden innerhalb der Freilaufflächen schattige Bankplätze zum Sitzen aufgebaut.
In dieser Woche soll es mit der Umsetzung losgehen. Dabei bleibt mags beim bewährten Konzept, das bereits aus den Parks bekannt ist. So werden die Bankplätze ebenfalls ausgeschachtet, plattiert und mit Holzbänken bestückt. Je nach Größe der Freilauffläche plant Simon Webers, Meister bei der mags-Grünunterhaltung und Projektverantwortlicher, ein bis zwei schattige Bankplätze ein.
Lediglich die Mülleimer kommen nicht direkt neben die Bänke, sondern werden außen neben die Eingänge der Flächen an einem Pfosten mit Kotbeutelspender (Belloo-Boxen) und einer Informationstafel montiert.
Am Dienstag, 23. Juni, findet um 18 Uhr im Rathaus Rheydt (Ratssaal) eine Bürgerinformationsveranstaltung zur Änderung des Bebauungs- und Flächennutzungsplans für das Dilthey-Gelände / Broicher Straße statt.
Um eine geordnete städtebauliche Entwicklung entlang der Broicher Straße und für das Dilthey-Gelände zu ermöglichen, wird derzeit ein Bebauungsplan für das Areal zwischen Broicher Straße, B57 und Bahntrasse erarbeitet.
Der Vorentwurf wurde in der Bezirksvertretung West und im Planungs- und Bauausschuss vorgestellt.
Aufgrund der COVID-19-Pandemie ist für die Teilnahme an dieser Informationsveranstaltung eine vorherige telefonische Anmeldung unter 02161/25-8561 oder 02161/25 – 85 65 erforderlich.
Eine Einsicht in die Planunterlagen ist vom 23. Juni bis 7. August in der Dienststelle Rathaus Rheydt (Eingang G), Markt 9, beim Fachbereich Stadtentwicklung und Planung im Foyer des III. Obergeschosses von montags bis donnerstags von 7:30 Uhr bis 16 Uhr und freitags von 7:30 Uhr bis 12:30 Uhr möglich.
Zur gleichen Zeit liegt auch der Entwurf des Bebauungsplans Nr. 797/N (“Vitusstraße”) aus.
Auch diesbezüglich gilt aufgrund der Pandemie eine Einschränkung des Publikumsverkehrs. Kundenbesuche in den Dienststellen der Stadtverwaltung sind nur nach Terminvereinbarung unter den oben genannten Telefonnummern möglich.
Während der Auslegungsfrist können bei der Stadtverwaltung Mönchengladbach Stellungnahmen abgegeben werden. Stellungnahmen können beispielsweise schriftlich, zur Niederschrift, per E-Mail (blp-beteiligung@moenchengladbach.de) oder online auf der Internetseite der Stadt unter www.moenchengladbach.de im Bereich Stadtplanung/Aktuelle Bauleitplanverfahren eingereicht werden.
Das Hugo-Junkers-Gymnasium in Zeiten des Homeschoolings
Als Mitte März auch in Mönchengladbach die Schulen geschlossen wurden, stand die Schulgemeinde vor der Herausforderung, einen Weg zu entwickeln, um den Unterrichtsstoff zu den Schülern des Hugo-Junkers-Gymnasiums zu bringen und gleichzeitig den sozialen Kontakt zu den jungen ‚Hugoianern‘ zu halten. Für die Schule war diese Aufgabe in außergewöhnlichen Zeiten glücklicherweise vergleichsweise leicht zu bewältigen, da das traditionsreiche Gymnasium an der Brucknerallee in Rheydt im vergangenen Jahr von der Stadt Mönchengladbach zur größten Freude aller Beteiligten als ‚Digitale Pilotschule‘ ausgewählt worden war. Das Kollegium befand sich dementsprechend bereits auf dem Kurs, der im Angesicht der Krise ein zentrales Mittel der Wahl ist. Zunächst wurde im Anschluss an die Schulschließung über die Homepage mit den Klassen aller Jahrgangstufen kommuniziert. Das heißt, dass die Lehrer mit Beginn der Woche Unterrichtsmaterial bereitstellten und ergänzend über die dienstlichen Emailadressen – und natürlich auch telefonisch – mit den Schülern in Verbindung standen.
Während der Osterferien wurde dann die Onlineplattform ‚WebExTeams‘ für rund 60 Lehrer und rund 700 Schülern konfiguriert und so die Voraussetzungen geschaffen, sich noch vor dem Ende der Ferien in die vielfältigen Möglichkeiten dieser neuen Schaltzentrale der schulischen Kommunikation einzuarbeiten.
Der große Vorteil der von Schulleiter Torsten Petter ausgewählten Plattform ist, dass in virtuellen Klassenräumen die Kombination aus Chatfunktion und Videokonferenzen möglich ist – und der Lehrer darüber hinaus vorher oder während der Onlinestunde Material zur Verfügung stellen kann.
In der ersten Woche nach den Osterferien kam es dann zu einer Kombination beider Systeme, um erste Erfahrungen zu sammeln. Während über die Schulhomepage das Unterrichtsmaterial zur Verfügung gestellt wurde, trafen sich Schüler und Lehrer zu ersten faszinierenden Feldversuchen, um gemeinsam die neue Unterrichtswelt zu erkunden.
Seit dem 27. Mai, also mit Beginn der zweiten Woche nach den Osterferien, fand dann der gesamte Unterricht über die Lernplattform statt. Mit Hilfe von ‚Videokonferenz-Stundenplänen‘ wurden seitdem rund 400 Begegnungen – sogenannte Meetings – in der Woche durchgeführt und rund 6000 Nachrichten am Tag zwischen Schülern und Lehrern ausgetauscht.
Schülervater Tobias Brüggen ist von den Vorteilen des neuen Mediums jedenfalls überzeugt: „Ich freue mich, wie durch die Plattform – bei selbstbestimmtem Tempo -Eigenverantwortung und Selbstständigkeit gefördert werden.“ Hugo-Achtklässler Jonas (14) sieht die neue Situation ebenfalls positiv und sagt ganz klar, dass es aus seiner Sicht so weitergehen könne, „denn die Lehrer sind entspannt und ich kann mich besser konzentrieren, weil die Unruhe in der Klasse weg ist.“ Und Hanna (12), Schülerin der Jahrgansstufe 7, findet es „cool, sich mit dem neuen Medium auseinanderzusetzen, das unsere Zukunft ist.“
Deutsch- und Geschichtslehrer Reinhard Bitter ist mit 53 Jahren der älteste männliche Pädagoge am Hugo-Junkers-Gymnasium, dementsprechend nicht in einer digitalen Welt aufgewachsen und dennoch begeistert: „An der Universität zu Köln habe ich meine ersten Seminararbeiten noch auf einer Schreibmaschine verfasst und heute treffe ich meine Klassen in Videokonferenzen, die den direkten Kontakt zwar nicht ersetzen können, aber ihm doch wunderbar nahekommen.“
Angesichts der Zahlen und der Reaktionen von Schülern, Eltern und Kollegium zeigt sich Schulleiter Torsten Petter bei allen Schwierigkeiten, die die Corona-Krise mit sich bringt, mit der für alle gewinnbringenden Lösung zufrieden, sieht aber im Rahmen seiner Strategie für das Hugo-Junkers-Gymnasium weitere Herausforderungen für sein Kollegium und sich: „Die am 25. Mai vorsichtig begonnene – und von uns im Vorfeld intensiv vorbereitete – Zusammenführung von Online- und Präsenzunterricht wird sehr anspruchsvoll, da die Klassen bis zu den Sommerferien an einem Tag in der Woche in die Schule kommen, viele meiner Kollegen aber an mehreren Tagen der Woche unterrichten und dann für Videokonferenzen nicht zur Verfügung stehen. Wir werden aber auch dafür Lösungen finden und sehen als Kollegium das Positive: Im Sinne der Digitalisierung ist die jetzige Situation Fortbildung pur – und gibt uns Sicherheit für das kommende Schuljahr.“
Die FDP fordert, dass für die Freibäder schnellstmöglich auch im E-Ticket-Verfahren der Eintritt für Kinder unter 6 Jahren wieder kostenfrei wird und außerdem der Familientarif (reduzierter Eintritt für 5 Personen, davon max. 2 Erwachsene) im E-Ticket-Verkauf angeboten wird.
„Im Freibadtarif kostete eine ganztägige Familienkarte bislang 10,50 €, zwei Erwachsene und 3 Kinder nach E-Ticket-Tarif für 4 Stunden jetzt jedoch 16 €. Kinder unter 6 Jahren hatten bislang kostenfreien Eintritt, müssen im E-Tarif nun aber 2 € zahlen“, erklärt Fraktionsvorsitzende Nicole Finger den Vorstoß der Liberalen.
Eine Verteuerung der Freibadpreise für Familien und Kinder ist nach Meinung der FDP auch im Rahmen eines Hygienekonzeptes nicht vertretbar. Ein bezahlbares Freizeitangebot wie das Freibad sei gerade in einem Sommer, in dem die Urlaubspläne vieler Familien geplatzt seien, unverzichtbar.
„Wir schätzen sehr, dass die NEW es geschafft hat, das Freibad Volksgarten so zeitnah mit dem notwendigen Hygienekonzept und dem E-Ticket-Verkauf zu öffnen“, so Finger weiter, „Aber mit der hohen Digital-Kompetenz der NEW muss es im nächsten Schritt auch möglich sein, komplexere Tarifstrukturen zeitnah im elektronischen Ticketverkauf abzubilden. Spätestens zum Beginn der Sommerferien muss der Freibadbesuch für Familien wieder erschwinglich sein.“
Die Freien Demokraten fordern außerdem, dass auch weitere bisher mögliche Rabatte für Schwerbehinderte, Inhaber des Mönchengladbach-Ausweises oder der NEW-Card sowie die Saisontickets im Rahmen der Hygienekonzepte und des E-Ticket-Verfahrens Berücksichtigung finden.
Nach Öffnung der Hallenbäder soll auch dort entsprechend verfahren werden.
Einen entsprechenden Antrag hat die FDP-Ratsfraktion für die Ratssitzung am 17. Juni gestellt.
In einem Waldgebiet an der Graf-Haeseler-Straße in Windberg haben unbekannte Täter am Pfingstmontagmorgen (31. Mai) in der Zeit zwischen 6.45 Uhr und 7.15 Uhr an einem grauen Audi TT die Motorhaube, die Scheinwerfer und die Stoßstange abmontiert.
Der 56-jährige Halter des Fahrzeuges hatte das Auto geparkt, um spazieren zu gehen. Die Polizei ermittelt wegen des besonders schweren Falls des Diebstahls an Kraftfahrzeugen.
Sachdienliche Hinweise erbittet die Polizei unter 02161-290. (km)
Seit Jahren geistert durch die Gedanken der Mönchengladbacher Karnevalisten die Idee neben der Narrensäule am Fuße des Abteiberges, auf der jedes Jahr die Namen der Prinzen(P)paare verewigt werden, auch eine Kinderprinzenpaarsäule für den Nachwuchs zu errichten.
Im Januar 2020 wurden die Pläne nun konkreter undjetzt ist es unter Zusammenarbeit von OB H. W.Reiners, B. Gothe und seiner Firma, der mags und G. Kartheuser mit dem MKV gelungen, gleich neben der Narrensäule bis Freitag, dem 29.05. eine zweite zu errichten. Auf dieser stehen bereits die Namen der KPP von 1976 (Helmut Giesen und Sabine Schulte-Tenkhoff) bis heute (Louis Kemp da Silva und Theresa Schlebach). DasPP hieß damals übrigends Uschi und Dieter Beines und das Motto passend “Unser Dorf soll schöner werden”. Nach meinen Recherchen steht nur einer auf beiden Säulen: Guido Gauls 1985 KPP und 2018 PP. Die offizielle Einweihung soll nach einer weitgehenden Normalisierung der Verhältnisse hoffentlich am ersten Wochenende 2021 stattfinden.
“Das Land Nordrhein-Westfalen hat die Unterstützung für diesen elementaren Teil unserer Infrastruktur komplett übernommen”, sagt Andreas Terhaag.
Mit den zur Verfügung gestellten Mitteln wird die Sanierung folgender Bereiche in Mönchengladbach ermöglicht:
Grundhafte Erneuerung der Brücke Viersener Straße über die Hermann-Piecq-Anlage OM 2019 06 116 bei Gesamtkosten von 2.900.000 Euro und zuwendungfähigen Kosten von 2.450.000 Euro übernimmt das Land 1.830.000 Euro (ca. 75 %)
Terhaag: “Bei ihrer wichtigen Aufgabe, Straßen auszubauen und grundhaft zu erneuern, greift das Land den Kommunen damit kräftig unter die Arme.”
Wie es zu einem Fohlenstall in der Eifel kam – und warum der Stall eine neue Heimat sucht.
Er ist 1981 vom linken Niederrhein in die Eifel gezogen, doch seine Liebe zur Borussia ist immer noch lebendig.
Der 1950 in Neuss geborene Heinz Onnertz hatte seit jeher ein Herz für die Borussia aus Mönchengladbach. Der Heimatverein, VfR Neuss, war nur mäßig erfolgreich, und zur Borussia gab es manchen Draht, z.B. „Kohle Willi“. Die Traditionsgaststätte „Zur Traube“ in Kleinenbroich war nicht nur Stammlokal vieler Borussen, insbesondere natürlich das von Berti Vogts, sondern auch über lange Jahre das der Familie Onnertz. Noch heute erinnert sich Heinz gerne an den legendären Borussen-Teller mit grüner, schwarzer und weißer Sauce.
Es war ein glücklicher Zufall, dass der Prüfungsvorsitzende im 2. juristischen Staatsexamen 1977 ausgerechnet der Präsident des Landgerichts Mönchengladbach war, der dem Kandidaten Onnertz noch am Prüfungstag anbot, eine Richterlaufbahn beim Landgericht in Mönchengladbach zu beginnen.
Das Verhältnis zu MG wurde so intensiviert, die Böckelbergbesuche wurden häufiger und leichter, konnte man doch den Justizparkplatz benutzen, nur wenige hundert Meter vom Stadion entfernt. Alles war eigentlich prima, wenn es da nicht einen Wermutstropfen gegeben hätte.
Die Familie fühlte sich in der Stadt nicht so richtig wohl. Frau Onnertz, eine amerikanische Musikerin, hatte in der dicht besiedelten Gegend um Neuss/Mönchengladbach nicht so richtig Gelegenheit zu musizieren. Daneben vermisste sie, die sie vom Land kam, Weite, unberührte Natur, klare Luft und „viel, viel Gegend“. Nachdem die Familie ein paar Jahre ergebnislos am Niederrhein gesucht hatte, entschloss sie sich, trotz der tollen Kollegen am Gericht und der herzlichen Freunde, die sie hatten, auf`s Land zu ziehen.
Die Wahl fiel auf Daun, Vulkaneifel.
Dort bekam Onnertz eine Stelle beim Amtsgericht, dessen Direktor er später wurde. Auch von dort gab es einen beruflichen Abschied, der angesichts der Kollegialität und Freundschaft im Hause fast noch schwerer war. Dennoch wechselte er 1999 in die Verwaltung und wurde der erste parteilose urgewählte Landrat in Rheinland-Pfalz und, natürlich im Landkreis Daun, heute, auf Onnertz` Initiative, offiziell Landkreis Vulkaneifel.
Obwohl sowohl beruflich als auch privat, die Eheleute hatten sich um 4 Kinder zu kümmern, nicht mit Langeweile konfrontiert, blieb immer Zeit für Hobbys. Eines dieser Hobbys ist das Doppelkopfspiel, das von 6 Freunden in der Vulkaneifel seit mehr als 30 Jahren gepflegt wird. Man spielt nur einmal im Monat, dann aber intensiv. Da allein wegen der Spieldauer das Gaststätten-Spiel ausschied, und weil beim Spiel nicht nur getrunken, sondern auch geraucht wird, wird zu Hause gespielt. Im Laufe der Jahrzehnte wurde jedoch der Ruf der Ehefrauen nach einer ausserhäuslichen Spielstätte im lauter, Alkohol- und Nikotingeruch verstörte dann doch.
So kam es zum Fohlenstall auf der Streuobstwiese Onnertz. Ein Bauwagen der Firma Knauss mit einigen Besonderheiten für das vielstündige Kartenspiel, auch im Winter, wurde bestellt und aufgebaut. Es fehlte nur noch der besondere Gag.
Ein befreundeter Kunstlehrer half:
im Kunstkurs wurde ein Wettbewerb ausgeschrieben für die originellste Bemalung eines Bauwagens, in dem 6 ältere Herren regelmäßig Doppelkopf spielen. Gewinnerin war eine junge Dame, die -wie der Eigner- Fohlen-Fan ist. Deren Entwurf, Jünter bei der Pressekonferenz nach einem gewonnen Spiel gegen Bayern München, wurde dann an einigen Wochenenden umgesetzt. So kam es, dass es in Daun-Neunkirchen einen Fohlenstall gibt, der von vielen geliebt, und von einigen anderen immerhin toleriert wird.
Leider sind die auch DoKo-Spieler in die Jahre gekommen. Die anfangs geradezu sprichwörtliche Sportlichkeit der Spieler ist bei einigen gewichen, einer hat heute Schwierigkeiten, den Fohlenstall zu besteigen bzw, noch mehr, zu verlassen. Es geht also wieder ins Haus oder in eine zu erstellende Spielstätte mit ebenerdigem Zugang; der grüne DoKo-Wagen, der Fohlenstall, müsste also weg. Aber, wie bei allem, was einem lieb ist, nur in gute Hände, sprich: der Fohlenstall sucht eine oder einen Borussia-Fan, die oder der bereit ist, im Rahmen eines Besuches der Vulkaneifel den Fohlenstall zu besichtigen und dann vielleicht auch zu erwerben.
Eine Kontaktaufnahme ist möglich unter onnertz at t-online.de oder per Telefon 06592-980501.
Eigentlich soll sich ja die Lage um die begehrte Ware Toilettenpapier in vielen Geschäften wieder entspannt haben.
Trotzdem ist nun erneut ein solcher schwerer Diebstahl der Polizei Mönchengladbach angezeigt worden. Tatort war am Dienstag, 26. Mai, ein Krankenhaus.
Einer Krankenschwester war laut ihrer Schilderung im Keller des Krankenhauses gegen 19.30 Uhr ein Mann begegnet, der zwei sehr große Pakete mit Toilettenpapierrollen bei sich hatte – ein Paket auf dem Rücken und das zweite mit einer Hand an der Plastikverpackung tragend. Auf Ansprache murmelte der Mann nur etwas und lief weiter. Ein junger Mann half der Krankenschwester zwischenzeitlich bei der Verfolgung des mutmaßlichen Diebes. Doch am Ende sah sie den Unbekannten nur noch auf der Engelblecker Straße in einen Bus der Linie 036 steigen.
Die Beschreibung des Unbekannten: circa 1,70 Meter groß, muskulös, kurze, helle Haare, keine Brille; bekleidet mit weißem T-Shirt und grauer Weste.
Die Polizei Mönchengladbach bittet um Zeugenhinweise unter der Rufnummer 02161-290. (ds)
Mönchengladbach im Wandel – hinter den Kulissen des Fachbereichs Planen, Bauen, Mobilität und Umwelt wurde weiter an vielen anstehenden Bauprojekten in Mönchengladbach gearbeitet.
“Wir haben die fast terminfreie Zeit genutzt, um die Planungen für viele Projekte zu konkretisieren und deutlich voranzuschieben. Der Entwicklungsprozess ist nicht ins Stocken geraten”, betont Stadtdirektor und Technischer Beigeordneter Dr. Gregor Bonin im Planungs- und Bauausschuss.
Woran das Dezernat VI derzeit arbeitet, welche “Baustellen” es wo gibt und wie der Stand der Dinge ist, zeigt nun eine interaktive GIS-Webanwendung, die ab sofort auf der städtischen Website unter www.stadt.mg/stadt-im-wandel abrufbar ist und ständig aktualisiert wird.
Auf einer Karte haben alle Bürgerinnen und Bürger sowie politischen Entscheidungsträger nun die Möglichkeit, mit nur einem Klick einen guten Überblick über aktuelle und wesentliche Projekte aus den Bereichen Stadtplanung, Städtebau, Stadtentwicklung, Umwelt sowie den Hoch- und Tiefbau zu erhalten.
Neben Leuchtturmprojekten wie Seestadt mg+ und Maria-Hilf-Terrassen sind auch Bebauungspläne und neue Wohngebiete hinterlegt. Darüber hinaus sind auch “kleinere” Maßnahmen wie Brückenbauprojekte und die Errichtung neuer bzw. die Modernisierung von Ampelanlagen auf einen Klick abrufbar.
“Das Luftbild mit einer entsprechenden Verortung von Projekten belegt eindrucksvoll die vielfach beschriebene Dynamik in unserer Stadt. Vor allen Dingen im Innenstadtbereich gibt es eine Vielzahl an Projekten und Modernisierungsmaßnahmen, die das Gesicht der Vitusstadt langfristig spürbar verändern werden”, so Bonin weiter.
Für eine bessere Ausstattung von Schülern mit digitalen Lernmitteln plädiert der Caritasverband Region Mönchengladbach. „Vor allem Kinder und Jugendliche aus ärmeren Familien müssen jetzt schnell die entsprechenden Geräte erhalten. Wir laufen sonst Gefahr, eine Zwei-Klassen-Bildungsgesellschaft zu bekommen“, sagt Caritas-Geschäftsführer Frank Polixa.
In der aktuellen Corona-Zeit gebe es für viele Schülerinnen und Schüler digitalen Schulunterricht oder die Schulen stellten Arbeitsmaterialien über sogenannte Lernplattformen zur Verfügung. Kinder müssten sich hier einloggen und die Dateien auf ihre eigenen digitalen Schreibtische hochladen, um sie anschließend bearbeiten zu können, so Polixa.
Viele Haushalte mit geringem Einkommen verfügten allerdings nicht über die dafür notwendigen Geräte. Deshalb könnten die Schüler aus solchen Haushalten dem digitalen Unterricht nicht folgen. „Die Corona-Krise trifft sozial benachteiligte Familien ohnehin besonders heftig. Es kann nicht hingenommen werden, dass Kinder und Jugendliche bei der Bildung aufgrund ihrer wirtschaftlichen Verhältnisse abgehängt werden“, erklärt der Caritas-Geschäftsführer. Er appelliert an die Stadt, im Sinne der Bildungsgleichheit rasch zu handeln. „Mit jedem weiteren Tag, den die Schulen geschlossen bleiben, wachsen die Rückstände bei diesen Kindern“, so Polixa.
Auch wenn Schulen erklärten, dass Online-Unterricht freiwillig sei und Unterrichtsmaterialien auch ohne Online-Zugang zur Verfügung ständen, seien die betroffenen Kinder benachteiligt. „Tatsächlich fällt es im digitalen Klassenverband auf, wenn jemand keine Möglichkeit hat, an einem Online-Unterricht teilzunehmen. Hier wird ein soziales Gefälle sichtbar“, sagt Frank Polixa. Aus ihren Beratungsdiensten wisse die Caritas, dass Kinder aufgefordert würden, täglich die Lernplattformen aufzusuchen, da die Lehrerinnen und Lehrer individuell und ohne festen Plan Aufgaben einstellten und auch korrigierte Materialien zurücksendeten. Zudem müsse eine Möglichkeit vorhanden sein, die bereitgestellten Arbeitsblätter und Aufgaben auszudrucken. Polixa: „Arbeitspakete von zehn und mehr Seiten pro Fach sind keine Seltenheit. Wer nicht drucken kann, kann die notwendigen Anforderungen der Schule kaum erfüllen.“ Andere EU-Länder seien da deutlich fortschrittlicher. „Dort wurde zu Beginn der Corona-Pandemie abgefragt, wer keinen PC hat. Nach der Abfrage wurde jeder Haushalt mit den entsprechenden Geräten für das digitale Lernen ausgestattet“, sagt Polixa.
Die Innenstadt-Kandidierenden der SPD zur Kommunalwahl fordern die Stadt Mönchengladbach auf, den Gastronomiebetrieben die sogenannte „Terrassengebühr“ zu erlassen.
Die Ratskandidat*innen fordern von der Stadt einen Verzicht auf die Sondernutzungsgebühren bis 2021 und bitten die Verwaltung um ein Entgegenkommen bei der Nutzung von Flächen zur Außengastronomie. Die bisherige Freisetzung gilt bis zum 30.06.2020 rückwirkend zum 01.01.2020.
„Die Corona-Krise hat die Gastronomie hart getroffen. Die Auflagen führen zu weiteren Umsatzeinbußen. In der ganzen Stadt sind Betriebe in ihrer Existenz bedroht. Aus Gesprächen wissen wir, dass es bei gleichen Kosten und geringeren Kapazitäten schwieriger wird, Gastronomie profitabel zu betreiben. Mit dem Verzicht auf die Sondernutzungsgebühr können sie zeitweise entlastet werden. Es geht um die Zukunft unser Kneipen- und Barkultur!“, erklärt Josephine Gauselmann, Ratskandidatin in der Mönchengladbacher City und stellvertretende SPD-Vorsitzende.
Einige Städte in Nordrhein-Westfalen, darunter beispielsweise Meerbusch und Dormagen, machen es schon vor. Sie verzichten in diesem Jahr auf die sogenannte „Terrassengebühr“. Diese Sondernutzungsgebühr müssen die Gastronomien zahlen, wenn sie Tische und Stühle zur Bewirtung ihrer Gäste im öffentlichen Raum vor ihren Lokalen aufstellen. „Den Gastronomiebetrieben sollte angeboten werden, ihre Außengastronomie überall da, wo es möglich ist, zumindest kurzfristig auszuweiten. Diese Flächen könnten durch die Verkleinerung des innenstädtischen Parkraums gewonnen werden.
In der Sommersaison ist die Bewirtung im Freien eine attraktive und unter Gesichtspunkten des Infektionsschutzes für alle sinnvolle Ausweichmöglichkeit“, schlägt Tonda Löffler, Ratskandidat in der Rheydter Innenstadt, vor. Doch auch das Land NRW sehen die Kandidat*innen in der Pflicht. „Wir brauchen ein umfassendes Konjunkturprogramm, das unsere lokale Wirtschaft nach der Krise ankurbelt. Nur so können wir ein Sterben unserer Innenstädte verhindern. Die SPD hat im Bund und in NRW bereits einige Vorschläge zum Wiederaufbau unserer Dienstleistungsgesellschaft gemacht. Dass die Laschet-Regierung das Thema weiter ignoriert und bestenfalls kleiner Löcher stopfen will, lassen wir nicht durchgehen. Die Reserven der Gastronom*innen sind fast aufgebraucht, nicht alle verfügen über die Möglichkeit einer Außengastronomie. Sie brauchen weitere Hilfen und Sicherheit“, so Janann Safi, Kandidat im Eickener Süden und Vorsitzender der SPD Nord, abschließend.
Umsetzen wollen die Freien Demokraten dies mit drei Maßnahmen: Unbürokratische Genehmigung von zusätzlichen Flächen für Außengastronomie, Befreiung der Außengastronomie von Vorgaben der Gestaltungssatzungen und ein Aussetzen der Sondernutzungsgebühren.
Der Antrag auf Umwidmung von Gehweg-, Platz- und Parkflächen solle von den Gastronomen mit Hilfe einer Skizze formlos gestellt werden. Rettungswege, Hauseingänge oder Versorgungswege dürften dabei nicht eingeschränkt werden.
„Mit der unbürokratischen Schaffung von mehr Tischen im Außenbereich würden wir zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen: Das Risiko für Neuinfektionen sinkt und der Umsatz der Gastronomen steigt.“, begründet Nicole Finger, Fraktionsvorsitzende der Liberalen, die Forderung.
Im Außenbereich wollen die Liberalen auch kreative Lösungen der Wirte genehmigungsfähig machen. „Für Elemente, die die Einhaltung von Abstandsregeln begünstigen oder eine räumliche Trennung zwischen Tischen schaffen, für zusätzliches Mobiliar sowie Hinweisschilder entsprechend der Hygienekonzepte wollen wir eine temporäre Befreiung von den Gestaltungssatzungen“, erklärt Fraktionsvize Natascha Stephan.
Die finanzielle Entlastung der Gastronomen durch den weiteren Verzicht der Stadt auf die Sondernutzungsgebühren ist aus Sicht der Liberalen ebenfalls eine sinnvolle Unterstützung und auch ein wichtiges Signal.
„Gastronomie und gerade Außengastronomie sind unverzichtbar für die Lebensqualität in einer Stadt. Das haben wir alle durch die Schließung während des Shut-Downs deutlich vor Augen geführt bekommen. Unsere Gastronomen müssen nun auch durch finanzielle Entlastung erfahren, wie wertvoll sie für Mönchengladbachbar sind“, so Finger.
Mit einem Dringlichkeitsbeschuss hatte die Stadt die Gebühren bereits für das erste Halbjahr aufgrund der vorübergehenden Schließung von Gastronomie und Einzelhandel ausgesetzt. „Gastronomie und lokaler Einzelhandel brauchen aufgrund der momentanen umsatz- und ergebnismindernden Auflagen aber auch weiterhin unsere Unterstützung“, meint Finger. Der Antrag der FDP wird erstmalig im Hauptausschuss am 09. Juni behandelt.
Der neue Weg in der Schmerztherapie führt über das Faszien-Distorsions-Modell (FDM).
Die Physiopraxis Christian Zimpel wird zur FDM. Therapiepraxis Zimpel.
Wer sind wir & wie kamen wir zum FDM. Seit November 2010 besteht die Physiopraxis Christian Zimpel in Giesenkirchen. Seit 2014 besteht das Team aus zwei Therapeuten.
Christian Zimpel
Ann-Kathrin Scheeres
Christian Zimpel und Ann-Kathrin Scheeres erwarben beide ihren Bachelor in den Niederlanden.
Ihr Schwerpunkt lag lange im Bereich der orthopädischen Physiotherapie. Seit 2016 therapieren beide nach dem FDM nach Stephen Typaldos.
Die Einfachheit, die individuell empfundenen Probleme der Patienten in nur einer Diagnose einzufangen und nur mit einer Behandungstechnik beheben zu können, hat sie in erster Linie überzeugt. Das Faszien-Distorsions-Modell ist von der klassischen, strukturbezogenen Sichtweise gelöst und stellt die Problematik der Patienten so in den Vordergrund, dass alle bildgebenden Verfahren keine Priorität mehr haben. Bereits während des Studiums in den Niederlanden haben die Therapeuten diese individuelle Sichtweise kennengelernt. Es ist ihnen aber erst jetzt mit dem FDM möglich, diese besser umsetzten als es bei klassischen Konzepten möglich ist. Darüber hinaus belegen erste Studien die deutliche Überlegenheit zur herkömmlichen Behandlung in Bezug auf die schnellere Wiederherstellung der Beweglichkeit, Schmerzreduzierung und der daraus resultierenden Auswirkung auf die Kosten.
Seinen Ursprung hat das FDM in den USA bei Doktor Stephen Typaldos, der diesen therapeutischen Ansatz im Rahmen seiner Tätigkeit in der Notfallaufnahme eines Krankenhauses erstmalig 1991 entwickelt hat. Österreich, Deutschland und Japan nehmen bei der Verbreitung des Modells eine Vorreiterrolle ein und sind über die jeweiligen Kontinentalverbände gut miteinander vernetzt.
Was ist die Faszie? Grundlage sowie Ausgangspunkt für das oben genannte medizinische Modell ist ein Teil des menschlichen Bindegewebes in der Anatomie, die Faszie, welcher in der Vergangenheit häufig falsche Aufgaben zugewiesen wurde. Die Faszie ist nach heutigem Wissensstand ein eigenständiges und komplexes Organsystem mit eigener Schmerz- und Bewegungswahrnehmung. Es ist als ein Kontinuum anzusehen. Es durchdringt unseren gesamten Körper, hält ihn zusammen und stellt so eine Einheit dar. Wer in der Küche aktiv ist, kennt die Faszie als weißes Häutchen, das man vom Fleisch entfernt, bevor es zubereitet wird. Verklebungen oder Verformungen (Distorsionen) der Faszie führen im FDM demnach zu Schmerzen, Bewegungs- und Funktionseinschränkungen im gesamten Körper.
Wie werde ich die Schmerzen und Einschränkungen los? Um die optimale Behandlungstechnik zu wählen, bedarf es einer FDM-Diagnose. Einen besonderen Stellenwert hat hierbei die Interpretation der Schmerzgestik des Patienten. Der FDM-Therapeut entschlüsselt intuitive Gestiken und formuliert, zusammen mit einer umfassenden Anamnese sowie Funktionsuntersuchung, den FDM-Befund. Die Behandlungstechniken werden passend zur Befundung gewählt. Verformungen an betroffener Stelle, werden hauptsächlich mittels Zug- und Drucktechniken oder auch durch kleine Manipulationen gelöst. Diese Methode nennt man die, bereits bekannte, Typaldos Methode. Der Behandlungserfolg wird sofort nach Anwendung der spezifischen Technik überprüft. Das Anwendungsgebiet liegt primär im orthopädischen Bereich. Behandlungserfolge zeichnen sich zusätzlich über den internistischen Bereich hinaus auch bei psychiatrischer Symptomatik ab. Aktuell wird das FDM erfolgreich bei Beschwerden am Bewegungsapparat und zur Schmerztherapie angewendet.
Was bedeutet das für uns und für Sie? Aufgrund dieser vielen Erkenntnisse haben wir uns dazu entschiedenen, etwas Grundlegendes zu verändern. Wir werden un von der klassischen Physiotherapie trennen um zukünftig als FDM-Therapeuten in einer Privatpraxis ganz im Sinne des FDM arbeiten zu können. Für diese Veränderung planen wir einen schonenden Übergang. Als erster Schritt wird aus der bisherigen „Physiopraxis Christian Zimpel“ die „FDM Therapiepraxis Zimpel“. Nur durch diese Fokussierung und weitere Professionalisierung ist es unserer Meinung nach möglich, das FDM in der Medizin zu etablieren um es letztendlich in Zukunft jedem Patienten anbieten zu können.
Unterricht am heimischen Computer ist etlichen Kindern und Jugendlichen dieser Stadt nicht möglich – wenn sie in Familien mit Unterstützungsbedarf groß werden, fehlen für das „Homeschooling“ oftmals die notwendigen digitalen Endgeräte. Nun sollte eine angemessene Ausstattung von Schülerinnen und Schülern eigentlich eine Selbstverständlichkeit der sozialen Teilhabe sein. In Mönchengladbach ist es allerdings so, dass das Jobcenter Anträge auf Zuschüsse für den Kauf eines Notebooks für bedürftige Schulpflichtige ablehnt. Grund ist Presseberichten zufolge eine Einschätzung des Schulamts, wonach die Anschaffung von Laptops oder Tablets für den durch die Corona-Pandemie sehr eingeschränkten Unterricht nicht zwingend notwendig sei.
Nachdem die Bundesregierung im Rahmen eines Corona-Maßnahmenpakets beschlossen hatte, 500 Millionen Euro für Schülerinnen und Schüler bereitzustellen, die selbst nicht über das Geld verfügen, um sich mit den für den Unterricht nötigen digitalen Endgeräten auszurüsten, haben Mönchengladbachs Grüne einen weiteren Vorstoß in der Sache unternommen: „Damit das kommunale Soforthilfe-Programm zur digitalen Teilhabe von schulpflichtigen Kindern und Jugendlichen so schnell wie möglich realisiert werden kann, schlagen wir mit einem entsprechenden Antrag vor, dass die Stadt außerplanmäßig 500.000 € zur Verfügung stellt. So könnte diesen Kindern und Jugendlichen schnell geholfen werden“, sagt Grünen-Fraktionschef Karl Sasserath. Die Gegenfinanzierung soll über die Landeszuweisungen aus dem kommunalen Anteil am Sofortausstattungsprogramm erfolgen.
„Wir stellen uns das so vor, dass die Stadt die erforderlichen digitalen Endgeräte über eine zentrale Ausschreibung beschafft und sie über eine zentrale Vergabestelle bei der Stadtverwaltung an jene Schulpflichtigen verleiht, die Notebooks benötigen“, erläutert Karl Sasserath. Mit der vorgeschlagenen Summe von 500.000 € könnten zunächst 1.000 bedürftige Schülerinnen und Schüler versorgt werden. „Es ist wichtig, dass die Hilfen jetzt schnell dort ankommen, wo sie gebraucht werden“, sagt Sasserath. Sollte sich das Soforthilfe-Programm bewähren, könnte es weiter aufgestockt werden. Der Rat der Stadt wird über den Antrag der Grünen am 17. Juni entscheiden.
Das Volksbad nimmt am Samstag, 23. Mai, unter einer Vielzahl von Hygienemaßnahmen den Betrieb als erstes Bad in Mönchengladbach wieder auf. In Zusammenarbeit mit der Stadt Mönchengladbach hat die NEW ein Konzept entwickelt, das die Öffnung unter Pandemiebedingungen ermöglicht. Im Volksbad dürfen sich demnach maximal 800 Badegäste gleichzeitig aufhalten. Um mehr Personen den Zugang zum Bad zu gewährleisten, findet täglich eine Öffnung in zwei Schichten statt. Die erste Besuchergruppe kann sich von 10 bis 14 Uhr im Bad aufhalten. Nachdem diese Gruppe das Bad verlassen hat, führen die Mitarbeiter unter anderem eine gründliche Reinigung und Desinfektion der Umkleiden und Toiletten durch. Die zweite Gruppe hat dann von 15 bis 19 Uhr Zugang zum Bad. Der Einlass erfolgt aus Sicherheitsgründen nur mit einem vorher gekauften E-Ticket. Die Tickets sind erhältlich unter www.new-beader.de/shop. Beim Kauf des E-Tickets werden die Personendaten erfasst, damit eventuell auftretende Infektionsketten nachverfolgt werden können. Besucher ohne E-Ticket dürfen das Bad nicht betreten.
„Der Vorverkauf über E-Tickets soll Massenansammlungen vor den Bädern verhindern. Die bargeldlose Zahlung schützt außerdem die Gäste und unsere Mitarbeiter“, sagt NEW-Vorstand Thomas Bley. Um Besucherströme zu entzerren, erfolgt der Zugang zum Bad über zwei Eingänge. Dort sind Abstandsmarkierungen auf dem Boden angebracht und Desinfektionsspender stehen bereit. Außerdem ist in diesem Bereich das Tragen von Mund- und Nasenschutz Pflicht. Diese Regelung gilt ebenfalls in den Umkleiden und Toiletten. Die Duschräume bleiben vorerst geschlossen. Auch innerhalb des Bades sind überall dort Abstandsmarkierungen angebracht, wo sich Schlangen bilden könnten.
Aufgrund der Regelungen fallen einige Angebote des Bades weg. Der Liegen- und Strandkorbverleih entfällt, Bänke sind entfernt und es gibt keinen Verkauf von Shop-Artikeln. Die Nutzung des Beachvolleyplatzes ist untersagt. Die Rutschen und das Plantschbecken werden betrieben. Sollten sich die Besucher dort allerdings nicht an die Abstandsregeln halten, werden diese wieder geschlossen.