Autor: Redaktion

  • Land fördert mit 212.446 Euro die Sportstätten des Tennisclubs Hardt und des Mönchengladbacher Turnvereins 1848

    Land fördert mit 212.446 Euro die Sportstätten des Tennisclubs Hardt und des Mönchengladbacher Turnvereins 1848

    Um dem Sanierungsstau bei den Sportstätten im Land entgegenzuwirken, fördert die NRW-Koalition Sportvereine und -verbände vor Ort.

    Dazu werden mit dem Programm „Moderne Sportstätte 2022“ 300 Millionen Euro ausgeschüttet. „Der Breitensport des Landes profitiert von der Modernisierungsoffensive der NRW-Koalition. Ich freue mich, dass auch der Tennisclub Hardt und der Mönchengladbacher Turnverein 1848 mit insgesamt 212.446 Euro (80 % der Gesamtkosten) gefördert wird. Damit erhöhen wir die Attraktivität des Sportangebots und setzen ein solides Fundament für ehrenamtliches Engagement”, betont Terhaag.

    „Die Förderung des Landes umfasst die bauliche Modernisierung der Umkleiden im Clubhaus des Tennisclubs sowie die Erneuerung der Laufbahn des Turnvereins. So sorgt die schwarz-gelbe Landesregierung beim geförderten Sportverein für beste Bedingungen und viel Freude am Sport“, erläutert der Landtagsabgeordnete.

    Die Mittel des Förderprogramms fließen sowohl in Instandhaltung und Sanierung, als auch in barrierefreie, digitale, energetische und nachhaltige Projekte sowie Maßnahmen zur Vermeidung von Unfällen und Förderung der Geschlechtergerechtigkeit. Das Förderprogramm zeichnet sich durch ein vereinfachtes Bewilligungsverfahren für Förderzuwendungen bis 100.000 Euro aus und ist mit einem unkomplizierten Verwendungsnachweis für alle Förderbescheide nutzerfreundlich gestaltet.

    „Jeder an der Sportbasis hat die Möglichkeit vom Landesprogramm zu profitieren, um den Sporttreibenden eine funktionstüchtige und zeitgemäße Sportinfrastruktur zu bieten“, erklärt Andreas Terhaag.

    Geförderte Projekte:

    1. Tennisclub Hardt e.V.
    2. Bauliche Modernisierung der Umkleiden im Clubhaus – 32.446 Euro
    1. Mönchengladbacher Turnverein 1848 e.V.
    2. Erneuerung der Laufbahn – 180.000 Euro
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  • Aktualisierung:Drohschreiben mit verdächtiger Substanz im Amtsgericht Rheydt: Polizei und Feuerwehr im Einsatz – Entwarnung – Ermittlungen laufen

    Aktualisierung:
    Drohschreiben mit verdächtiger Substanz im Amtsgericht Rheydt: Polizei und Feuerwehr im Einsatz – Entwarnung – Ermittlungen laufen

    POL-MG: Nachtrag zur Meldung “Drohschreiben mit verdächtiger Substanz im Amtsgericht Rheydt….”(vom 07.07.2020) – Tatverdächtiger ermittelt und in Fachkrankenhaus eingewiesen

    Im Zusammenhang mit dem im Amtsgericht Rheydt aufgetauchten Brief mit einer verdächtigen Substanz hat die Polizei Mönchengladbach einen Tatverdächtigen ermitteln und dingfest machen können.

    Beim Amtsgericht in Rheydt an der Brucknerallee war am Dienstag, 7. Juli, in den Morgenstunden im Posteingang ein Drohschreiben an eine Richterin entdeckt worden, das eine verdächtige Substanz enthielt. Polizei und Feuerwehr waren im Einsatz. Am Mittag gab die Feuerwehr nach Probenentnahme und Untersuchungen

    Entwarnung: Die Substanz in dem Brief war ungefährlich. Die Ermittlungen der Polizei Mönchengladbach führten rasch auf die Spur eines 42-jährigen Mannes, den Polizisten noch am Dienstag in den Abendstunden an seiner Wohnanschrift im Mönchengladbacher Stadtgebiet antreffen konnten. Da Anhaltspunkte für eine psychische Erkrankung vorliegen, wurde der Mann vom Ordnungsamt in ein Fachkrankenhaus eingewiesen. (ds)

    Beim Amtsgericht in Rheydt an der Brucknerallee ist am Dienstag, 7. Juli, in den Morgenstunden im Posteingang ein Drohschreiben an eine Richterin entdeckt worden, das eine verdächtige Substanz enthielt. Die Folge war ein Einsatz von Polizei und Feuerwehr. Am Mittag konnte von der Feuerwehr Entwarnung gegeben werden: Die Substanz in dem Brief war ungefährlich. Die Ermittlungen der Polizei laufen.

    Gegen 7 Uhr war der Brief aufgetaucht. Polizei und Feuerwehr wurden alarmiert und rückten zum Amtsgericht aus. Das Gerichtsgebäude musste nicht evakuiert werden; einzelne Räumlichkeiten wurden abgesperrt. Der Dienstbetrieb konnte aber weiterlaufen. In unmittelbarer Nähe zum Gerichtsgebäude wurde ein Teilabschnitt der Nordstraße als Bereitstellungsraum für die Einsatzfahrzeuge gesperrt.

    Im Einsatz waren – neben zahlreichen Polizeibeamten – circa 40 Kräfte der Feuerwehr mit dem Löschzug der Feuer- und Rettungswache II (Holt), einem Hilfeleistungslöschfahrzeug der Feuer- und Rettungswache III (Rheydt), einem Sonder-Einsatzzug für Gefahrguteinsätze und einer Sondereinsatzgruppe “Messen” aus dem Technik und Logistikzentrum (Holt) sowie der Fachberater Chemie und der Führungsdienst der Feuerwehr.
    Die Versorgung der Einsatzkräfte an der Einsatzstelle konnte vom Deutschen Roten Kreuz sichergestellt werden.
    Während der Dauer des Einsatzes wurden die Feuer- und Rettungswachen II (Holt) und III (Rheydt) durch die Einheiten der Freiwilligen Feuerwehr aus Rheindahlen und Rheydt besetzt.
    Die Feuerwehr Mönchengladbach wurde bei diesem Einsatz unterstützt von einer Analytischen Task Force (ATF) mit Komponenten der Feuerwehren aus Köln und Essen.

    Die Probenentnahme und die Untersuchungen der Feuerwehr führten schließlich am Mittag gegen 13 Uhr zu dem Ergebnis, dass es sich um eine völlig ungefährliche Substanz gehandelt hat.
    Die Sperrungen konnten aufgehoben werden.
    Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen, um den Absender des Drohschreibens ausfindig zu machen. Es geht um den Tatvorwurf der Störung des öffentlichen Friedens durch Androhung von Straftaten.

    Sachdienliche Hinweise erbittet die Polizei Mönchengladbach unter der Rufnummer 02161-290. (ds)

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  • Streetwork-Station am Marienplatz

    Streetwork-Station am Marienplatz

    Am Donnerstag, 9. Juli, um 18 Uhr startet die Streetwork-Station am Rheydter Marienplatz.

    Dann wird erstmalig der Stand aufgebaut, mit dem Streetworker von Jugendamt und Arbeiterwohlfahrt mit Jugendlichen in der Rheydter Innenstadt verstärkt in Kontakt treten wollen. Ziel ist es, Beziehungsarbeit zu leisten und Vertrauensverhältnisse aufzubauen, um so Bedürfnisse zu erkennen, an denen die offene Jugendarbeit oder individuelle Unterstützungsangebote ansetzen können.

    Hintergrund der Initiative sind die vermehrten Straftaten Jugendlicher Anfang dieses Jahres rund um den Marienplatz und in der Rheydter Innenstadt, die viele Bürgerinnen und Bürger, Kinder und Jugendliche besorgt hatten. Das Jugendamt hatte daraufhin den Arbeitskreis Präventive Jugendhilfe in Rheydt und Odenkirchen gegründet, dem sich viele Akteure der Jugendhilfe, die Polizei, Wohlfahrtsverbände wie die Arbeiterwohlfahrt und auch die Skateboardinitiative Rollbrettunion mit ihrem Rollmarkt Hauptstraße angeschlossen hatten.

    In der Rheydter Innenstadt ist es in den letzten Monaten wieder ruhiger geworden, wozu sicherlich auch die Corona-Krise beigetragen hat. Dennoch soll der Kontakt zu Jugendlichen – natürlich unter Einhaltung aller Schutzmaßnahmen – über die Streetwork-Station intensiviert werden. Jeden Donnerstagnachmittag wird der Stand von der Streetworkerin des städtischen Jugendbildungscafés (JUBICAFÉ) oder von den Streetworkern der Arbeiterwohlfahrt besetzt sein.

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  • Ausbildungszentrum der Feuerwehr fertiggestellt

    Ausbildungszentrum der Feuerwehr fertiggestellt

    Im leerstehenden Schulgebäude an der Orffstraße hat das Gebäudemanagement der Stadt (GMMG) die baulichen Voraussetzungen für ein Ausbildungszentrum der Feuerwehr geschaffen.

    Für die nächsten fünf Jahre hat die Feuerwehr hier den Platz, um für rund 850 Lehrgangsteilnehmer durchschnittlich ca. 3000 Ausbildungsstunden anbieten zu können.

    Damit wird eine Auslastung mit bis zu 80 bis 100 Auszubildenden täglich erreicht. “Um den Anforderungen einer modernen und zielgerichteten Ausbildung gerecht zu werden, muss ein modernes Ausbildungszentrum auch bauliche Voraussetzungen erfüllen”, betont Stadtdirektor und Technischer Beigeordneter Dr. Gregor Bonin, zumal die Ausbildung “112-medic” als dreijährige Vollzeitausbildung der Stadtverwaltung noch hinzugekommen ist.

    Das GMMG hat das leerstehende, ehemalige Schulgebäude renoviert und umgebaut. Insgesamt wurden sechs neue Schulungsräume hergerichtet und medientechnisch ausgerüstet.
    Die Ausbildung für die hauptberuflichen und ehrenamtlichen Kräfte der Feuerwehr, auch im Verbund der Feuerwehrakademie Niederrhein, fand bisher in einem angemieteten Gebäude an der Gingterstraße statt. Insgesamt stehen den Auszubildenden jetzt deutlich mehr und größere Schulungsräume zur Verfügung als in der bisherigen Unterkunft an der Gingterstraße.

    Die Freiwillige Feuerwehr in Beckrath hat auch neue Räumlichkeiten bezogen.
    An der Beckrather Dorfstraße 33 wurde die ehemalige Hausmeisterwohnung der Turnhalle von der GMMG umgebaut.
    Der Einheit Beckrath stehen dort nun zusätzlich ein Schulungsraum, ein Büro und eine Küche zur Verfügung.

    Die Maßnahme soll noch durch einen Container-Anbau an der Fahrzeughalle der Freiwilligen Feuerwehr ergänzt werden. Das GMMG erstellt hierzu gerade eine Machbarkeitsstudie mit einer Entwurfsplanung. Bisher war die Einheit in einer umgebauten Garage untergebracht, die gleichermaßen als Versammlungs- und Schulungsraum diente.

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  • Welche Regeln brauchen wir für die Lobbymacht?Grüne Online-Diskussion mit Kevin Kühnert

    Welche Regeln brauchen wir für die Lobbymacht?
    Grüne Online-Diskussion mit Kevin Kühnert

    Politische Gefälligkeiten im Gegenzug für Luxusreisen und Aktienoptionen? Der Einsatz des CDU-Bundestagsabgeordneten Philipp Amthor für die dubiose Firma Augustus Intelligence erweckt den Eindruck, dass Politik käuflich ist – wieder einmal.

    Transparenter Lobbyismus ist wichtig. Aber eine Vermischung politischer und wirtschaftlicher Macht bringt unsere Demokratie in Gefahr. Wenn Politiker*innen ihr persönlicher Vorteil wichtiger ist als eine Entscheidung im Allgemeinwohl, verlieren Bürger*innen Vertrauen und wenden sich ab. Der Fall Amthor zeigt deutlich: Wir brauchen strengere Regeln!

    Bei den Regeln für Lobbyarbeit ist Deutschland Schlusslicht in Europa. Viele Länder, aber auch die EU Institutionen sind deutlich weiter und viel transparenter. Grüne und SPD fordern schon lange ein deutsches Lobbyregister, es scheint als würden CDU/CSU ihre Blockade jetzt ein Stück weit aufgeben.

    • Wie anfällig ist die deutsche Politik für Korruption und Einflussnahme von Außen?
    • Kann der Skandal um Amthor jetzt der Mehrheit im Bundestag für ein Lobbyregister zum Durchbruch verhelfen?
    • Was muss ein Lobbyregister-Gesetz enthalten, damit es weitere Fälle wie Amthor verhindert oder früher transparent macht?

    Wir laden euch ein, das mit uns zu diskutieren am Donnerstag, 9. Juli 18 Uhr. Meldet euch gleich hier an.

    Mit dabei:

    • SPD-Vorstand Kevin Kühnert fordert ein Lobbyregister und volle Transparenz bei Nebeneinkünften
    • LobbyControl-Campaignerin Christina Deckwirth verfolgt Lobbyeinflüsse in Berlin
    • MdEP Sven Giegold hat die verpflichtende Lobbytransparenz im Europaparlament durchsetzen können
    • MdEP Daniel Freund war lange EU Chef von Transparency International und ist jetzt der Grüne Verhandlungsführer für das EU-Lobbyregister und für die Einrichtung einer EU-Ethikbehörde

    Das interaktive Online-Format der GrünenEuropaWebinare ermöglicht es allen Teilnehmenden, Fragen zu stellen und mitzudiskutieren. Die Diskussion ist offen für alle Interessierten. Die Teilnehmer*innenzahl ist begrenzt, also gleich hier anmelden!

    Bitte teilt diese Einladung auch mit weiteren Interessierten.

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  • Was mir gut tut! – Kostenfreie Angebote zum Mitmachen

    Was mir gut tut! – Kostenfreie Angebote zum Mitmachen

    Das Projekt BeLeR – Besser Leben in Rheydt bietet kostenfreie Kurse im Bereich Bewegung, Ernährung und Entspannung an.

    Die Angebote sind zusammen mit den Projektleiterinnen Sinead Kleikamp und Katrin Stahlhofen entstanden und werden vom Verband der gesetzlichen Krankenkassen gefördert. Für folgende Kurse gibt es noch freie Plätze (mit Anmeldung):

    Nordic-Walking im Rheydter Quartier:

    mittwochs, 9.30 – 10.30 Uhr, Treffpunkt: Eingang Paritätisches Zentrum, Friedhofstr. 39, 41236  Mönchengladbach. Es gibt eine professionelle Einweisung. Bei schlechtem Wetter findet ein  Alternativprogramm im Paritätischen Zentrum statt. Wenige Stöcke sind vorhanden – nach Möglichkeit eigene mitbringen.  

    Online-Yoga – flexibel von zu Hause

    mittwochs, 18 – 19 Uhr Anfänger*innen, Angebot über ZOOM, eigenes Endgerät erforderlich, Fitnessmatte oder bequeme Unterlage, etwas zu Trinken 

    mittwochs, 19.15 – 20.15 Uhr Fortgeschrittene, Angebot über ZOOM, eigenes Endgerät erforderlich, Fitnessmatte oder bequeme Unterlage, etwas zu Trinken 

    Raus aus dem Stress – Methoden und Tipps für mehr Gelassenheit 

    donnerstags ab 21.7.2020, 18 – 19 Uhr im Park (Ort wird noch bekannt gegeben), Fitnessmatte oder Handtuch zum hinsetzten/hinlegen, etwas zu Trinken

    Anmeldung und Fragen: 

    Sinead Kleikamp und Katrin Stahlhofen
    02166-923957 oder 01578-8502323
    BeLeR@pariteam-mg.de
    Pariteam gGmbH Friedhofstr. 39, 41236 Mönchengladbach

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  • Online-Veranstaltung zu Folgen von Corona für Näherinnen in Produktionsländern

    Online-Veranstaltung zu Folgen von Corona für Näherinnen in Produktionsländern

    Das EthNa Kompetenzzentrum (Ethik, Nachhaltigkeit) der Hochschule Niederrhein lädt am 7. Juli um 12 Uhr zu einer digitalen Veranstaltung über die Corona-Folgen für Textilarbeiterinnen und Textilarbeitern und die Verantwortung der Unternehmen ein.


    Unter den Folgen der Corona-Krise leiden nicht nur die Modegeschäfte hier, sondern vor allem die Näherinnen und Näher in den Produktionsländern. Was können und sollten Unternehmen leisten, um die Folgen für die Beschäftigten vor Ort abzumildern? Unter welchen Bedingungen werden Textilien hergestellt und welche Verantwortung haben internationale Unternehmen dabei? Mit diesen Fragen beschäftigt sich das EthNa Kompetenzzentrum in dem Online-Format. 

    Andriko Otang vom Trade Union Rights Center (TURC) berichtet aus erster Hand von den aktuellen Problemen der Näherinnen aus Indonesien. TURC ist eine indonesische Nichtregierungsorganisation (NGO) mit Sitz in Jakarta. Sie setzt sich für faire Löhne, Sicherheit am Arbeitsplatz und ein Krankenversicherungssystem für Arbeiterinnen und Arbeitern ein. Der Jurist Johannes Norpoth ist Koordinator der zivilgesellschaftlichen Akteure im Bündnis für nachhaltige Textilien. Er geht in der Online-Diskussion auf die Rolle der Unternehmen in der Krise ein und thematisiert, wie diese für strukturelle Probleme sorgen.
    Die Veranstaltungssprache ist Englisch.
    Die Veranstaltung findet über das Kommunikationstool Zoom statt.

    Link zur Registrierung: https://us02web.zoom.us/webinar/register/WN_6ZknOGyOTrad33G48hbH0w

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  • Beschäftigte der Obst & Gemüseverarbeitenden Industrie streiken für mehrere Stunden

    Beschäftigte der Obst & Gemüseverarbeitenden Industrie streiken für mehrere Stunden

    Die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) rief am 30.06.2020, 01.07.2020 und 02.07.2020 die Beschäftigten bei der Carl Kühne KG (GmbH & Co) in Straelen, bei Refresco Deutschland GmbH, Werk Herrath und bei Nestle Deutschland AG, Werk Thomy in Neuss zu ersten befristeten Arbeitsniederlegungen auf.

    Damit will die NGG den Druck in den seit Anfang April laufenden Tarifverhandlungen für die Obst- und Gemüseverarbeitende Industrie erhöhen. Die Gespräche wurden nach zwei Verhandlungsrunden ohne Ergebnis vertagt. Die Gewerkschaft fordert 190 Euro mehr Lohn und Gehalt im Monat.
    Dazu erklärt Karim Peters, Geschäftsführer der Gewerkschaft NGG der Region Krefeld-Neuss:

    Warnstreik in Neuss

    „In zwei Verhandlungen haben sich die Arbeitgeber hinter der Corona-Krise versteckt. Obwohl es in der Lebensmittelbranche gut bis sehr gut läuft, wollen die Unternehmen die Krise nutzen, um ihre Beschäftigten mit einer mageren Erhöhung abzuspeisen. Die Kolleginnen und Kollegen sind über das Angebot der Arbeitgeberseite zu Recht empört. Auf den Tisch gelegt wurde ein Lohnplus von 1,4 Prozent ab Juli. Damit würden die Mitarbeiter ganze drei Monate leer ausgehen. Das Verhalten der Arbeitgeber ist unglaublich. Denn die Betriebe hatten in der Hochphase des Corona-Lockdowns zum Teil zweistellige Zuwachsraten bei Absatz und Umsatz. Die Belegschaften haben geschuftet und alles gegeben, damit die Lebensmittelversorgung der Bevölkerung sichergestellt werden konnte. Zusatzschichten und Überstunden waren an der Tagesordnung bzw. sind es immer noch. Bereits im vergangenen Jahr hat die Lebensmittelindustrie ein Umsatzplus von 5,6 Mrd. Euro erwirtschaftet. Dies haben die Unternehmen nur der hohen Einsatzbereitschaft und Innovationsfähigkeit unserer Kolleginnen und Kollegen zu verdanken. Deshalb senden sie heute zurecht ein Warnsignal und legen für mehrere Stunden die Arbeit nieder.“

    Warnstreik in Mönchengladbach-Herrath

    Die NGG verweist darauf, dass die Lebensmittelindustrie wie keine andere Branche gut durch die Krise gekommen sei. Die Hamsterkäufe der Monate März und April seien zwar vorbei, allerdings habe sich das
    Verbraucherverhalten seit Beginn der Krise deutlich geändert. Die Menschen würden mehr zu Hause essen und selber kochen. Und dies spüle Umsätze und Gewinne in die Kassen der Lebensmittelbetriebe.

    „Alles in allem geht es der Branche gut. Hinter dieser Entwicklung steht harte Arbeit, die jeden Tag von den Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern gemacht wird. Und die muss angemessen honoriert werden“, so Peters. Der Gewerkschafter erinnert daran, dass die Lebenshaltungskosten zuletzt sprunghaft angestiegen sind: „Die Inflation ist krisenbedingt zwar gesunken. Aber rechnet man die Energiepreise raus, dann sind die Lebenshaltungskosten im Mai um satte 1,6 Prozent gestiegen. Allein die Lebensmittelpreise sind im Mai um satte 4,5 Prozent teurer geworden. Außerdem fressen Mieten und andere Kosten einen großen Teil der Einkommen der Beschäftigten auf. Deshalb müssen wir dafür sorgen, dass die Tariflöhne nicht abgehängt werden.“

    Die nächste Tarifverhandlung für die Obst & Gemüseverarbeitende Industrie an Rhein und Ruhr, zu der auch die drei Unternehmen gehören, werden am 03. Juli 2020 fortgeführt.

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  • Open Air – Lesungen im Schlosspark Wickrath

    Open Air – Lesungen im Schlosspark Wickrath

    Vorlesen fördert die Kreativität und gibt Leser und Zuhörer gleichermaßen die Chance, für ein paar Momente dem hektischen Alltag zu entfliehen. Für viele Kinder ist es das erste tägliche Ritual mit Mama oder Papa. Wie wäre es, wenn Sie zur Abwechslung mal gemeinsam mit Ihren Kindern einer wundervollen Geschichte zuhören könnten? Beim Team der Marketing Gesellschaft Mönchengladbach entstand die Idee eines Vorlese-Events und die erfolgreiche Autorin Gabi Deeg ließ sich sofort dafür begeistern. Mit ihrem Werk „Zilli – Faustdick hinter den Zotteln“ ist sie am 26. Juli um 15 Uhr Uhr im Schlosspark in Wickrath zu Gast, ihr Buch handelt von Kinderängsten und wie man sie verscheucht. „Zilli“, zunächst nur „Bazille Nr. 177004“, genannt, befindet sich noch in der Ausbildung zur Angstbazille. Es will ihr nicht gelingen, anderen Angst zu machen. Beim Versuch, sich von anderen Angstbazillen etwas abzuschauen, lernt sie Mina kennen, die amüsante, völlig verpatzte Angstmacherei ist der Beginn einer Freundschaft…

    Am Abend wird es dann noch ein wenig spannender. Mit Arnold Küsters konnte die MGMG einen erfolgreichen Krimiautor aus der eigenen Heimat verpflichten. Auch am 26. Juli um 19.30 Uhr startet die Krimilesung für Erwachsene ebenfalls im Schlosspark in Wickrath. Arnold Küsters lebt und arbeitet als Journalist und Schriftsteller in Mönchengladbach. Derzeit schreibt der gebürtige Breyeller an seinem zehnten Roman. Arnold Küsters ist Mitglied im Syndikat e.V., dem Verein deutschsprachiger Krimiautorinnen und -autoren. Neben seinen Romanen veröffentlicht er Kurzkrimis und kriminelle Gedichte und ist als (Blues-) Musiker aktiv. Arnold Küsters ist gerne in England zu Gast. In diesem Jahr fällt aus bekannten Gründen der Urlaub dort ins Wasser. Um Cornwall dennoch nahe zu sein, hat er den Kurzkrimi „Kann mal einer Fisch?“ geschrieben. Küsters wird an dem Abend zudem Texte lesen mit Titeln wie: Die Grillage Bande, Trecker ins Jenseits, Gülle Queen oder Schnitt Lauch. Zwischendurch wird er sicher einige seiner schwarzhumorigen kriminellen Gedichte einstreuen.

    Auf dem Gelände am Schlosspark steht den Besuchern eine große Picknickwiese zur Verfügung, mitgebracht werden können Decken und Proviant jeder Art.

    Das Grillen ist untersagt, ebenso sind Sonnenschirme oder ähnliche Sichtbehinderungen nicht gestattet. Die Teilnahme an beiden Veranstaltungen ist kostenfrei.

    Teilnahme nur mit Anmeldung unter event.deinmg.de möglich. Sie werden zur Angabe Ihrer personenbezogenen Daten aufgefordert. Diese Daten dienen lediglich zur Nachverfolgung der Kontaktketten im Infektionsfall und werden 4 Wochen nach der Veranstaltung vernichtet. Selbstverständlich geben wir keine Daten an Dritte weiter.

    Eintritt frei! Teilnahme nur mit Anmeldung ab sofort unter event.deinmg.de

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  • Erneuerung der Sportinfrastruktur: “Moderne Sportstätte 2022“

    Erneuerung der Sportinfrastruktur: “Moderne Sportstätte 2022“

    Um dem Sanierungsstau bei den Sportstätten im Land entgegenzuwirken, fördert die NRW-Koalition Sportvereine und -verbände vor Ort.

    Dazu werden mit dem Programm „Moderne Sportstätte 2022“ 300 Millionen Euro ausgeschüttet. „Der Breitensport des Landes profitiert von der Modernisierungsoffensive der NRW-Koalition. Ich freue mich, dass auch der Tennisclub Blau-Weiß Wickrath mit insgesamt 147.222 Euro (80 % der Gesamtkosten) gefördert wird. Damit erhöhen wir die Attraktivität des Sportangebots und setzen ein solides Fundament für ehrenamtliches Engagement”, betont Terhaag.

    „Die Förderung des Landes umfasst die Grundüberholung von fünf Tennisplätzen sowie die Sanierung der Sanitär- und Heizungsanlage im Vereinsheim. So sorgt die schwarz-gelbe Landesregierung beim geförderten Sportverein für beste Bedingungen und viel Freude am Sport“, erläutert der Landtagsabgeordnete.

    Die Mittel des Förderprogramms fließen sowohl in Instandhaltung und Sanierung, als auch in barrierefreie, digitale, energetische und nachhaltige Projekte sowie Maßnahmen zur Vermeidung von Unfällen und Förderung der Geschlechtergerechtigkeit. Das Förderprogramm zeichnet sich durch ein vereinfachtes Bewilligungsverfahren für Förderzuwendungen bis 100.000 Euro aus und ist mit einem unkomplizierten Verwendungsnachweis für alle Förderbescheide nutzerfreundlich gestaltet.

    „Jeder an der Sportbasis hat die Möglichkeit vom Landesprogramm zu profitieren, um den Sporttreibenden eine funktionstüchtige und zeitgemäße Sportinfrastruktur zu bieten“, erklärt Andreas Terhaag.

    Gefördertes Projekt:

    Tennisclub Blau-Weiß Wickrath e.V.

    • Energetische Sanierung des Clubhauses, der Beleuchtung und der Flutlichtanlage – 67.506 Euro
    • Sanierung der Tennisplätze und der Ballwand – 46.166 Euro
    • Sanierung der Duschräume im Clubhaus – 33.550 Euro
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  • Tiergarten-Jahreskarten zum halben Preis

    Tiergarten-Jahreskarten zum halben Preis

    Pünktlich zur Ferienzeit bietet der Tiergarten Mönchengladbach auch in diesem Jahr wieder Halbjahreskarten an.

    Zum Preis von 30 Euro können entweder Eltern mit ihren Kindern oder Großeltern mit ihren Enkeln bis einschließlich 31. Dezember so oft sie möchten die Anlage am Pixbusch besuchen.

    Auf sie warten unter anderem eine Reihe von Jungtieren, der vor zwei Jahren runderneuerte und vergrößerte Spielbereich sowie – ganz aktuell – das hübsche neue Hühnerhaus neben dem Kassenbereich.

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  • Schließung von Warenhäusern in Rheydt – SPD setzt auf neuen Mut und Perspektiven des Einzelhandels

    Schließung von Warenhäusern in Rheydt – SPD setzt auf neuen Mut und Perspektiven des Einzelhandels

    “Nach dem angekündigten Aus für Karstadt erreicht uns von Real die nächste Hiobsbotschaft. Anfang 2021 schließen sich die Türen an der Moses-Stern-Straße.”

    Dies meldet die SPD am Dienstag in einer Pressemitteilung.

    „Die Entscheidungen von Großkonzernen, die keinerlei Rücksicht auf die Standorte nehmen, sondern nur auf Profit und Verkaufswert schauen, kann ich einfach nicht mehr gutheißen. Das ist ein Schlag ins Gesicht der Beschäftigten und der Kommunen. Gerade für die Mitarbeiter*innen müssen jetzt schnell neue Perspektiven aufgezeigt werden“, sagt die Mönchengladbacher Bundestagsabgeordnete Gülistan Yüksel.

    SPD-OB-Kandidat Felix Heinrichs macht deutlich: „Ich will, dass wir unseren Blick neu ausrichten. Wir dürfen nicht immer nur auf die Großen schauen, sondern müssen mehr an die Mittleren und Kleinen denken. In Rheydt gibt es eine ganze Reihe von guten, inhabergeführten Geschäften. Sie sind die Zukunft! Individualität, ein klares Bekenntnis zu Rheydt und immer wieder der Mut zur Veränderung werden in diesen Läden groß geschrieben.“

    Der Neubau des Rathauses wird begrüßt, weiß Tonda Löffler, Ratskandidat für die Rheydter Innenstadt: „Das Rathaus löst aber bei weitem nicht alle Probleme. Der Neubau ist aber ein Signal, dass Stadt und Politik Rheydt nicht vergessen haben. Im Gegenteil: Der Stadtteil steht im Fokus.“ Gerade die Nahversorgung sei wichtig, so Löffler: „Rheydt muss als Wohnstandort attraktiv sein. Fußläufige Einkaufsmöglichkeiten sind für alle Menschen, speziell aber für Ältere wichtig.“

    Für Felix Heinrichs geht es jetzt um eine neue Perspektive: „Meine Gespräche mit und Besuche bei Einzelhändler*innen in Rheydt zeigen mir, dass der Wille zum Aufbruch da ist. Und ich will der Partner im Rathaus sein, der Steine aus dem Weg räumt. Die Ideen sind da, lasst uns anpacken.“

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  • NEW bietet Familientickets für die Bäder an

    NEW bietet Familientickets für die Bäder an

    Pünktlich zum Start der Sommerferien sind ab Mittwoch, 1. Juli, Familientickets für die Bäder der NEW verfügbar.

    Besucher können die Tickets ausschließlich über den Ticketshop
    www.new-baeder.de/shop erwerben.
    Eine Familienkarte für vier Stunden kostet 10,30 Euro.
    Das Ticket gilt für bis zu fünf Personen, darunter dürfen höchstens zwei Erwachsene sein.

    Zur Buchung müssen die Besucher im Onlineshop das Familienticket auswählen, bis zu vier kostenlose Zusatztickets können dann hinzugefügt werden.
    Aufgrund der Mehrwertsteueranpassung sind die einzelnen Tarife ebenfalls angepasst worden. Die aktuellen Öffnungszeiten der Bäder gibt es auf einen Blick im Ticketshop.

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  • Populismus der CDU gefährdet Förderung der Ernst-Reuter-Sportanlage

    Populismus der CDU gefährdet Förderung der Ernst-Reuter-Sportanlage

    Mit dem Städtebauförderungsprogramm “Soziale Stadt” unterstützt der Bund seit 1999 die Stabilisierung und Aufwertung städtebaulich, wirtschaftlich und sozial benachteiligter und strukturschwacher Stadt- und Ortsteile. Ziel ist es, vor allem lebendige Nachbarschaften zu befördern und den sozialen Zusammenhalt zu stärken.

    Im Zuge dieses Förderprogramms ist auch eine Aufwertung der Ernst-Reuter-Sportanlage vorgesehen. 1,7 Mio. Euro Fördergelder erhofft sich die Stadt, um die städtische Sportanlage durch Modernisierung und Erweiterung als zentrale Spielstätte für den Breiten-, Schul- und Vereinssport zu etablieren. Besonders der Bau eines Kunststoffrasen-Mini-Spielfeldes soll die gesellschaftliche Teilhabe und die Öffnung des Quartiers stärken. Ein umlaufender, beleuchteter Weg soll eine attraktive Wegeverbindung für das Quartier schaffen und als ganzjährige Laufstrecke genutzt werden.

    „Wenn Frau Bonin und Herr Baues nun eine „Ausschüttung von ca. 1.700.000 € an den FC“ öffentlich in Frage stellen, um auf die die große Welle der Solidarität für die Frauenmannschaften des 1. FC aufzuspringen, ist das reiner Populismus. Die beantragten Fördermittel fließen nicht an den Verein, sondern in eine städtische Sportanlage,“ so Nicole Finger, Vorsitzende der FDP-Ratsfraktion.

    Der sportpolitische Sprecher der FDP-Landtagsfraktion und FDP-Kreisvorsitzende, Andreas Terhaag, sieht in diesem Vorgehen sogar eine große Gefahr:
    „Im Rahmen des Programms „Soziale Stadt“ ist die Förderung eines einzelnen Sportvereins überhaupt nicht förderfähig. Wie soll der Fördergeber reagieren, wenn er auf diese Aussagen der CDU-Ratsfraktion stößt?“

    Die beiden FDP-Politiker appellieren an die CDU, das falsche Bild des Förderzweckes in der Öffentlichkeit zu korrigieren.

    „Auch wir wollen eine Lösung für die betroffenen Mannschaften. Ich habe auch schon persönlich mit dem FC über die Thematik gesprochen. Drohungen und ein Ausflug in die Unsachlichkeit helfen dabei aber nicht“, so Terhaag.

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  • 6.200 Bälle für Kinder und Jugendliche in der Stadt

    6.200 Bälle für Kinder und Jugendliche in der Stadt

    Eine besondere Aktion haben sich Borussia und deren Ausrüster Puma für die Kinder und Jugendlichen in unserer Stadt ausgedacht.

    Zum Saisonende werden insgesamt 6.200 Bälle gespendet und an Schulen, Kitas und Jugendeinrichtungen in der Stadt verteilt.
    Stellvertretend für alle Kinder und Jugendlichen in der Stadt haben nun einige Kinder der katholischen Grundschule Holt mit ihrer Schulleiterin Anja Hopstätter die Bälle in Empfang genommen.

    “Wir freuen uns sehr über die große Anzahl an gespendeten Bällen, die vielen Schulen sowie Kinder- und Jugendeinrichtungen in der Stadt zugutekommen werden” sind sich Harald Weuthen, Fachbereichsleiter des Fachbereiches Schule und Sport und Klaus Röttgen, zuständig für den Fachbereich Kinder, Jugend und Familie einig.

    Auch die Kinder der katholischen Grundschule Holt konnten es kaum abwarten und haben die Bälle sofort auf dem frisch sanierten Mini-Spielfeld ihres Schulgeländes ausprobiert.

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  • Fluglärm-Einwendungen wurden der Bezirksregierung übergeben

    Fluglärm-Einwendungen wurden der Bezirksregierung übergeben

    Am Freitag, 26.6.2020 haben die Initiativen gegen den Fluglärm die Einwendungen gegen das Planfeststellungsverfahren (zweite Auslegung) des Flughafens Düsseldorf zur Kapazitätserweiterung an Herrn Goetzens (Bezirksregierung Düsseldorf) übergeben.

    Die drei Initiativen aus den Städten Kaarst, Korschenbroich und Mönchengladbach konnten insgesamt über 4900 Widersprüche von Bürgerinnen und Bürgern gegen die zweite Auslegung einreichen.

    Neben den inhaltlichen Kritikpunkten an der Kapazitätserweiterung, waren vor allem viele Einwendungen wegen der Auslegung zur Zeit der Corona Pandemie eingegangen. Hierbei wurde vor allem deutlich, dass eine Beteiligung der Bürger an diesem Verfahren, nur unter erheblichen Einschränkungen möglich war.

    Das dennoch insg. fast 5000 Widersprüche aus diesen drei Kommunen bei der Bezirksregierung eingegangen sind,  ist schon beachtlich.  
    Für Mönchengladbachs Initiative „Gegen Fluglärm MG-Ost“ konnte der Vorsitzende Frederick Skupin  280 Widersprüche persönlich überreichen.

    „Wir gehen davon aus, dass mindestens noch 200 Einwendungen per Post aus Mönchengladbach direkt an die Bezirksregierung gegangen sind. Somit rechnen wir mit ca 5oo Einwendungen alleine aus Mönchengladbach. Das ist  unter den gegebenen Umständen der Pandemie, ein sehr gutes Ergebnis“ so Frederick Skupin in seiner Stellungnahme dazu.

    Die erneuten Widersprüche werden nun von der Bezirksregierung geprüft und das Ergebnis der Politik, also dem Landesverkehrsministerium vorgelegt. Ob es dann noch weiteren Klärungsbedarf seitens der Landesregierung gibt, bleibt offen.  

    „Mit einer Entscheidung in diesem Jahr ist sicher nicht zu rechnen“, so Frederick Skzupin abschließend.

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  • Neue Hotline für Theater-Abonnenten

    Neue Hotline für Theater-Abonnenten

    Die Coronaviruskise hat viele Abläufe und Bereiche des Theaters ordentlich durcheinander gewirbelt. Auch die Abonnements des Mehrspartenhauses sind von einigen Corona-bedingten Änderungen betroffen.

    Damit sich Abonnentinnen und Abonnenten auch während der Theaterferien darüber informieren können, wie es mit ihrem Abo weitergeht, hat das Theater eine kostenlose Hotline eingerichtet.

    Ab dem 29. Juni freuen sich Kristina Heinen und Beatrix Töpperwein auf Anrufe unter 0 800 08 01 80 8 oder E-Mails an abo@theater-kr-mg.de.

    Die beiden Abo-Beraterinnen sind montags bis freitags von 10 bis 17 Uhr zu erreichen. Die Hotline soll zunächst bis Ende des Jahres bestehen bleiben.
    Für alle Besucher, die Karten im Freiverkauf erwerben möchten, ist das Team der Theaterkasse ab dem August wieder erreichbar. Dann startet auch der Vorverkauf vorerst für alle Veranstaltungen, die bis 31. Oktober stattfinden.
    Bis zum 10. August sind aus organisatorischen Gründen nur die Premierentermine auf der Homepage des Theaters angelegt.
    Ab dem 1. September können Tickets aller Vorstellungen bis einschließlich Dezember 2020 gebucht werden.

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  • Landesregierung: Hilfen für Brauchtum

    Landesregierung: Hilfen für Brauchtum

    Schon Ende April hatte die NRW-Koalition Hilfen für Brauchtums-, Traditions- und Heimatvereine beschlossen. Nun wird das Programm mit 28 Millionen Euro großzügig ausgestattet und ist ab 15. Juli startklar.

    Trotz der zunehmenden Lockerungen der Corona-Beschränkungen fallen derzeit und in den nächsten Monaten noch viele Veranstaltungen und damit auch Erlöse für Vereine weg.
    Karnevalsgesellschaften, Schützenvereine und andere sind deshalb dringend auf Unterstützung angewiesen.

    Der FDP-Landtagsabgeordnete Andreas Terhaag freut sich, dass die Vereine nun die zugesagte Unterstützung erhalten: „Viele Vereine und Gesellschaften aus Mönchengladbach haben schon nachgefragt. Ich bin sehr froh, dass wir in der NRW-Koalition beschlossen haben, nun den Menschen, die sich ehrenamtlich im Brauchtum, in der Nachbarschaftshilfe und an vielen weiteren Stellen für andere einsetzen, mit 28 Millionen Euro unter die Arme zu greifen. Viele dieser Gruppen sind in besonderer Weise von den Einschränkungen betroffen. Sie brauchen dringend Hilfe, damit sie die Krise überstehen und auch in Zukunft für den Zusammenhalt und die Gemeinschaft eintreten können. Ab 15. Juli können nun Anträge auf Hilfen gestellt werden. Wir Freien Demokraten haben angekündigt, das Brauchtum in Nordrhein-Westfalen während der Durststrecke der Corona-Pandemie nicht im Regen stehen zu lassen. Wir halten Wort.“

    Mit den Landeszuschüssen der NRW-Koalition können Vereine, denen coronabedingt Erlöse aus Veranstaltungen, Eintrittsgeldern oder Vermietung fehlen und die durch die laufenden Kosten in ihrer Existenz gefährdet sind, bis zu 15.000 Euro als einmaligen Zuschuss erhalten.

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