Autor: Redaktion

  • Fahndung nach vermisster 14-Jähriger – Polizei bittet die Öffentlichkeit um Mithilfe

    Fahndung nach vermisster 14-Jähriger – Polizei bittet die Öffentlichkeit um Mithilfe

    Die Vermisste wurde am 26.06.2020, gegen 00:30 Uhr, letztmalig durch Betreuungspersonal in ihrer Wohngruppe gesehen. Gegen 06:00 Uhr wurde festgestellt, dass die Vermisste die Wohngruppe verlassen hatte.

    In zurückliegender Zeit hat die Vermisste suizidale Absichten geäußert. Zudem kann eine Gefährdung durch fremde Personen nicht ausgeschlossen werden.

    Als die 14-Jährige das letzte Mal aus selbigem Grund durch die Polizei gesucht wurde, erkannte ein Passant sie in Bonn wieder. Sie wurde von dort abgeholt und wieder in Obhut genommen.

    Mit Einverständniserklärung der Eltern bittet die Polizei nun die Öffentlichkeit, sie bei der Suche zu unterstützen. Die Vermisste ist von hagerer Figur, 1.65m groß und hat dunkelbraune Haare sowie braune Augen. Welche Kleidung sie zur Zeit des Verschwindens trug ist nicht bekannt.

    Die Fahndung mit einem entsprechenden Lichtbild der 14-Jährigen finden Sie hier:

    Die Vermisste soll neben Personen in der Stadt Bonn auch soziale Kontakte nach Köln und Solingen haben.

    Hinweise zum Aufenthaltsort der Vermissten bitte direkt an die Polizei Mönchengladbach unter der Rufnummer 02161-290. (cw)

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  • Krise als Chance: Tablets und Skype im Altenheim

    Krise als Chance: Tablets und Skype im Altenheim

    Bei der städtischen Sozial-Holding hat der Corona-Lockdown die Digitalisierung bei Bewohnern und Beschäftigten der Altenheime vorangetrieben.

    Susanne Wallrafen leitet die Abteilung Projekte bei der Sozial-Holding der Stadt Mönchengladbach. Als Kommunaler Partner im Forschungsprojekt Urban Life+ des Bundesministeriums für Bildung und Forschung arbeitet das städtische Tochterunternehmen mit weiteren Partnern daran, die Selbstbestimmung und Teilhabe von Seniorinnen und Senioren im öffentlichen Raum zu verbessern.

    In Zeiten der Corona-Beschränkungen eine fast unlösbare Aufgabe: Betretungsverbot, Besuchsverbot, Kontaktverbot, Veranstaltungsverbot, zahlreiche öffentliche Einrichtungen geschlossen. Deshalb mussten Susanne Wallrafen und ihr Team die Projektarbeit neu ausrichten.

    Wallrafen: “Wir haben als Träger der sieben städtischen Altenheime überlegt, wie wir in der Corona-Zeit aktiv werden können. Wir konnten nicht mehr raus in die Stadtteile, um dort mit den alten Menschen zu arbeiten. So sind wir auf die Idee gekommen, die für das Projekt angeschafften Tablets in die Altenheime zu bringen und dort zu nutzen.”

    Mit den Tablets können die Bewohnerinnen und Bewohner mit ihren Angehörigen skypen. Das war vor allem in der Zeit des Besuchsverbots eine große Hilfe und Entlastung. Nach nur vier Wochen gab es bereits mehr als 150 Bewohnerinnen und Bewohner, die regelmäßig mit ihren Angehörigen skypen.

    “Dabei werden sie von geschulten Beschäftigten unterstützt, die den kompletten Ablauf organisieren”, berichtet Susanne Wallrafen. Die Unterstützung ist notwendig, weil viele Bewohner keine Erfahrung mit der Technik hatten. Welche Hilfe gebraucht wird, sei dabei sehr individuell. Es beginnt beim Nummer wählen und geht hin bis zum Festhalten des Tablets. “Es ist eine zentrale Erkenntnis, die wir in UrbanLife+ gewonnen haben, dass bei dieser Zielgruppe eine Unterstützung im gesamten Prozess unumgänglich ist”, erklärt Wallrafen.

    Wenn die Hilfe gewährleistet ist, verlieren die Bewohnerinnen und Bewohner rasch die Angst vor der Technik und motivieren sich gegenseitig, es immer wieder neu zu versuchen.
    Eine Erfahrung die nachwirkt: Die Chance, ganz einfach per Videoanruf mit Angehörigen, mit Bekannten und Freunden in Kontakt zu treten, hat viele Bewohnerinnen und Bewohner begeistert.
    Bei dem guten Wetter der vergangenen Tage haben viele Bewohnerinnen und Bewohner die Tablets mit nach draußen genommen.
    “Die Bereitschaft, sich auf Digitalisierung einzulassen, hat sich durch die Krise in unseren Häusern viel schneller umsetzen lassen, als es sonst möglich gewesen wäre”, so das Fazit der Projektleiterin.

    Dabei soll der Kontakt über das Tablet nicht auf die Corona-Zeit beschränkt bleiben. Die Bewohner haben oft Bekannte, Enkel oder Urenkel, die weit weg wohnen. Sich dennoch regelmäßig zu sehen und in Verbindung treten zu können, ist viel wert. Deshalb soll die Arbeit mit den Tablets weitergehen und fest in den Aufgabenbereich des Sozialen Dienstes der Altenheime übernommen werden.

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  • Entdecke Mönchengladbach – ab dem 1. Juli wieder möglich

    Entdecke Mönchengladbach – ab dem 1. Juli wieder möglich

    Die Marketing Gesellschaft Mönchengladbach freut sich, nach der langen Corona-bedingten Pause ab dem 1. Juli mit den regional und überregional beliebten Stadttouren wieder starten zu können.

    Natürlich muss es auch hier Hygiene- und Verhaltensregeln nach der Corona-Schutzverordnung geben. Ausführliche Hinweise erhalten die Teilnehmer schon bei der Buchung und natürlich sind sie auch auf dem Touristik- und Freizeitportal www.deinmg.de  (Rubrik Stadttouren) zu finden und downzuloaden.
    Grundsätzlich gilt für die Gesundheit aller Beteiligten auch hier: 1,50 m Abstand halten,  maximal 9 Teilnehmer plus Stadtführer (bei Bedarf werden mehrere Touren an einem Termin angeboten) und das Tragen eines Mund- u. Nasenschutzes beim Betreten von Gebäuden und während des Aufenthaltes dort. Per Akustikverstärker wird trotz Abstand dafür gesorgt, dass der Unterhaltungswert der informativen Stadttouren nicht auf der Strecke bleibt und ein eindrucksvolles Erlebnis ist. Mit den hier vorgestellten Touren wird nun zum 1. Juli gestartet:

    Stadt-Tour Komm mit Kunst „kucken“

    Kunstfreunde werden bei dieser Tour am Samstag, dem 4. Juli 2020 richtig viel Freude haben. In der Gladbacher Innenstadt befinden sich viele Kunstwerke im öffentlichen Raum. Besonders der ehemalige Klostergarten, der heutige Skulpturengarten unterhalb des Museums Abteiberg, hat eine hohe Dichte an Kunstwerken. Mit seinen künstlich geschaffenen „Reisterrassen“ und dem Ambiente eines Barockgartens, zeigt er Plastiken und Skulpturen internationaler Künstler wie z. B. Anatol Herzfeld, Giuseppe Penone, Jorge Pardo, Bernhard Luginbühl, François Morellet. Hier kann der Besucher sich nicht nur an den Kunstobjekten erfreuen, sondern auch zur Ruhe kommen und seine Seele baumeln lassen – und das inmitten des Stadtzentrums. Einige dieser Kunstwerke haben eine besondere Geschichte, erzählen Amüsantes oder Tragisches. Wie man über Geschichte und Geschichten mit Kunst in Kontakt kommt, vermittelt diese Tour. Der etwa 1,5-stündige Spaziergang startet um 15 Uhr, Treffpunkt ist der Parkplatz am Geroweiher, Schild´„Stadt-Touren“.

    Parkspaziergang : Wickrather Schlossgeschichten

    Nah der Innenstadt und doch gefühlt weit entfernt, liegt das barocke Schloss Wickrath mit seinem wunderschönen liebevoll angelegten Schlosspark direkt an der Niers. Dies ist einer der schönsten Orte in Mönchengladbach, um seine Seele baumeln zu lassen. Friedrich Wilhelm Otto Freiherr von Quadt ließ zwischen 1746 und 1772 durch den aus Maastricht stammenden Baumeister Matthieu Soiron anstelle der spätmittelalterlichen Wasserburg Wickrath ein achsialsymmetrisch geplantes Barockschloss erbauen. In einer für das gesamte Rheinland einmaligen kronenförmigen, von Weihern und Lindenalleen geprägten Parkanlage entstand in der Niersaue nach französischen Vorbildern eine absolutistischem Selbstverständnis folgende, in Vor- und Hauptburg gegliederte Schlossanlage. Der informative Spaziergang durch den Park des Schlosses Wickrath, eine der bedeutendsten Barockanlagen nördlich der Alpen, lässt die Macht und Pracht eines vergangenen Zeitalters wieder lebendig werden, denn im architektonischen Meisterwerk der Parkanlage scheint die Zeit stehen geblieben zu sein. Der etwa 90-minütige Parkspaziergang startet am 5. Juli  um 15 Uhr, Treffpunkt: Schlosspark Wickrath, Brücke am Parkplatz, Schild „Parkführungen“.

    Stadt-Tour Mit dem Mönch durch die Geschichte

    Beim geheimnisvollen Mönchs-Spaziergang führt der Mönch durch die abendliche Altstadt und erzählt dabei von Mönchengladbachs Stadtgeschichte. Das Leben des Grafen Balderich, seine Verbindung zur Vitusstadt und viele weitere spannende Geschichten gibt es für die Teilnehmer bei diesem Spaziergang. Das lässt Mönchengladbachs Geschichte wieder lebendig werden und lädt die Besucher dazu ein, in die damalige Zeit einzutauchen und zu erleben.  Und zum Ausklang und zur Stärkung können die Teilnehmer entspannt  in eine „Taverne“ am Alten Markt einkehren und den Rest des Abends genießen.   Der etwa 1,5-stündige Spaziergang startet um 19 Uhr, Treffpunkt ist der Parkplatz am Geroweiher, Schild „Stadt-Touren“. Der Tour findet am 8. Juli, 22. Juli und am 29. Juli 2020 statt.

    Radrundfahrt:  Mönchengladbach mit dem Rad entdecken

    Die sportlichste Variante der Stadtrundfahrten ist die Tour „Mönchengladbach mit dem Rad entdecken“. Auf der etwa 20 km langen Strecke werden, auf verkehrsgünstigen und -sicheren Wegen, unter anderem Rheydt und Gladbach angefahren. Die insgesamt etwa drei Stunden dauernde Tour ist auch von ungeübten Radfahrern gut zu bewältigen. Die Tour startet am Samstag, dem 11. Juli 2020. Treffpunkt ist um 15 Uhr an der Radstation Rheydt am Rheydter Hauptbahnhof. Dort können bei Bedarf Fahrräder, Kindersitze und Fahrradhelme ausgeliehen werden. Kinder dürfen ab 12 Jahren mit dem eigenen Fahrrad teilnehmen, Kinder im Kindersitz fahren gratis bei den Eltern mit.

    Stadt-Tour Der Nachtwächter Rundgang

    „Hört Ihr Leute, lasst Euch sagen…“ so klang der Ruf des Nachtwächters vor langer Zeit, wenn er durch die Gassen schritt und singend jede Stunde, die die Kirchturmuhr anzeigte ankündigte und dabei auf die Stadt aufpasste. Mit Hellebarde, Horn und Laterne nimmt der Nachtwächter Sie mit auf eine Reise in eine längst vergangene Zeit. Historische Plätze und Gebäude gehören ebenso zu dieser Führung wie vielfältige Döhnkes und Vertäll aus der historischen Stadtgeschichte. Erfahren Sie, wer die drei wichtigsten Personen des niederen Standes waren und mit welchen Aufgaben Nachtwächter betraut waren. Besuchen Sie mit dem Nachtwächter Orte, deren ursprüngliche Bedeutung Sie nicht erahnt hätten und erfahren Sie Geschichten, die sich darum ranken. Tauchen Sie ein in das bewegte und ereignisreiche Leben der Nachtwächter aus vergangenen Tagen. Der Nachtwächter-Rundgang startet am Mittwoch, dem 15. Juli 2020   um 19 Uhr, Treffpunkt ist der Parkplatz am Geroweiher, Schild „Stadt-Touren“.

    Stadtrundfahrt:  Mönchengladbach mit dem Bus entdecken

    Für Samstag, den 18. Juli 2020 bietet die MGMG eine große Stadtrundfahrt an. Die informative und spannende Tour durch 1000 Jahre Stadtgeschichte führt im modernen Reisebus zu den interessantesten Sehenswürdigkeiten Mönchengladbachs. Gestartet wird um 15 Uhr am Parkplatz Geroweiher/Schild „Treffpunkt Stadt-Touren“. Unter anderem führt die Tour vorbei am Bunten Garten,  Wasserturm dann geht es weiter zum Nordpark, der exemplarisch für den wirtschaftlichen Wandel in Mönchengladbach steht. Weitere Stationen werden der Stadtwald Rheydt, die Stadtteile Rheindahlen und Hockstein, Schmölderpark, Rathaus Rheydt, die Brucknerallee, Fischerturm, Amtsgericht, Blauhaus, Textilakademie, Monforts Quartier mit dem Textiltechnikum, Volksgarten, Kaiser-Friedrich-Halle, Jonaspark, Minto, Sonnenhausplatz, Museum Abteiberg, Alter Markt  und durch den Stadtteil Speick zurück zum Geroweiher. Genießen Sie die faszinierende Stadtrundfahrt durch Mönchengladbach im modernen und   komfortablen Reisebus und lassen Sie sich von der Geschichte der  sympathischen Stadt, der rheinischen Lebensart und den unterhaltsamen Anekdoten mitreißen. Mönchengladbach pur!

    Buchungen:

    Reisebüro Haupts, Neusser Straße 317, Tel.: 02161-82 09 80, www.haupts-reisen.de, Mo-Fr 9.30 -18.30 Uhr, Sa 10 -13 Uhr

    TOURIST INFO, Alter Markt 9, 02161-93 09 20, Mo – Fr 9.30 – 12.45 Uhr und 14 – 18 Uhr, Sa 10-14 Uhr

    sowie online unter  www.stadttouren-mg.de  oder www.deinmg.de

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  • @Gesundheitsminister: „Weiter so“ darf es für Pflegende nicht geben!

    @Gesundheitsminister: „Weiter so“ darf es für Pflegende nicht geben!

    Die Aktionswebsite www.pflegenachcorona.de des Deutschen Berufsverbands für Pflegeberufe (DBfK) bietet Pflegenden eine Plattform für ihre Forderungen an Politik und Gesellschaft: für eine bessere Pflege jetzt und in Zukunft.

    Hunderte Forderungen sind seit dem Start Mitte Mai eingegangen. Anlässlich der ursprünglich vorgesehenen Gesundheitsministerkonferenz projizierte der DBfK jetzt einige von ihnen an Berliner Institutionen und mahnte an, den politischen Versprechen Taten folgen zu lassen.

    „Erinnern wir uns auch nach der Krise noch, was unverzichtbare Arbeit in der Pflege, in der Versorgung, … was sie uns wirklich wert sein muss?“, fragte Bundespräsident Walter Steinmeier in seiner diesjährigen Osteransprache.

    „Eindeutig nein“, antwortet DBfK Bundesvorstandsmitglied Martin Dichter, dessen Regionalverband Nordwest nun die öffentlichkeitswirksame Aktion in Berlin vorbereitet hat. „Seit sich zeigt, dass COVID-19 bei uns nicht zu den Verwerfungen und Katastrophenbildern geführt hat, wie wir sie aus anderen Ländern gesehen haben, ist von so genannter Systemrelevanz keine Rede mehr. Und von menschenwürdigen Arbeitsbedingungen, adäquater Bezahlung und einer besseren Vereinbarkeit von Pflegeberuf und Familie erst recht nicht. Dafür haben wir diese Aktion ins Leben gerufen. Wir lassen nicht locker, wir haken nach und erinnern die Politikerinnen und Politiker an ihre Versprechen in den vergangenen Wochen und Monaten.“

    Das waren schon große Worte, die da gemacht wurden, nachzulesen auf der Aktionswebsite www.pflegenachcorona.de. – „Wie wir mit dem Thema Pflege umgehen, wird darüber entscheiden, wie menschlich unsere Gesellschaft im 21. Jahrhundert bleibt.“ (Hubertus Heil) – „Pflegekräfte haben ein Recht auf attraktive Löhne und zeitgemäße Arbeitsbedingungen.“ (Andreas Westerfellhaus) – „… dass wir all denjenigen, die wir jetzt als ganz wichtig für unser Zusammenleben empfinden, dann auch hinterher den Respekt erweisen und ihnen endlich und dauerhaft und nicht nur jetzt in dieser Situation höhere Löhne zahlen.” (Olaf Scholz)

    Was ist von diesen Worten geblieben? Finanzminister Olaf Scholz schnürt das größte finanzielle Unterstützungspaket aller Zeiten für die Wirtschaft. Stichwort Pflege? Fehlanzeige. DBfK-Präsidentin Prof. Christel Bienstein sagt dazu: „Es zeigt sich wieder einmal überdeutlich: Beruflich Pflegende können sich nicht darauf verlassen, dass sich die Bedingungen zu ihren Gunsten verändern. Sie müssen selber aufstehen, laut werden und immer wieder aktiv eine Verbesserung ihrer Situation einfordern. Selbstverständlich unterstützen wir sie hierbei als ihr Berufsverband, zum Beispiel mit solchen Aktionen.“

    Was Pflegende fordern, war in Berlin, wo heute die Gesundheitsministerkonferenz der Länder getagt hätte, nicht zu übersehen:

    • @AngelaMerkel: Menschenwürdige Pflege möglich machen!
    • Bessere Bezahlung + bessere Arbeitsbedingungen = Pflege der Zukunft!
    • @Gesellschaft: Gesundheit und Pflege geht uns alle an!
    • Mitsprache: Keine Entscheidungen über uns ohne uns!
    • @Hubertus Heil: Eine armutsfeste Rente für unsere Arbeit für die Gesellschaft!
    • @Kolleg/innen: aufstehen, unbequem werden und sich stark machen für die Pflege!
    • Personalberechnung: nicht auf Gewinnmaximierung ausgerichtet, sondern am tatsächlichen Pflegebedarf!
    • @Jens Spahn: Stimmrecht im G-BA – wir sind die größte Berufsgruppe im Gesundheitswesen!
    • Klatschen ändert nichts: wir brauchen mehr Personal und mehr Geld!
    • Pflege kann nicht jede/r!
    • @Gesellschaft: Professionelle Pflege kostet Geld! Gewöhnt euch daran!
    • Bei Personalmangel Betten sperren: keine gefährliche Pflege mehr!
    • @DKG: Verlässliche Dienstpläne, damit die Familie nicht zu kurz kommt! 
    • Neugestaltung des Gesundheitssystems: Menschen vor Moneten! 
    • @Jens Spahn: Mehr Pflegekompetenz rettet Leben!
    • Auszubildende nicht verheizen: sie sind die Zukunft!


    Die Aktion geht weiter, die Website www.pflegenachcorona.de wird um Folge-Aktionen bis zur Abschlusskundgebung im November ergänzt. Wir sammeln weiter Forderungen von Pflegenden und werden Politik und Gesellschaft immer wieder mit den einzulösenden Versprechungen konfrontieren.

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  • Logiflex zieht um ins Gewerbegebiet Güdderath und schafft neue Arbeitsplätze

    Logiflex zieht um ins Gewerbegebiet Güdderath und schafft neue Arbeitsplätze

    Nachdem zunächst eine 250 Kilogramm schwere Fliegerbombe auf dem Baugrund in der Hanns-Martin-Schleyer-Str. 21 gefunden und entschärft wurde, rollen jetzt die ersten Baumaschinen über das Gelände.

    Foto Copyrigt:
    Goldbeck GmbH

    Generalübernehmer Goldbeck hat mit den Erdarbeiten begonnen, die das Fundament für eine 10.000 Quadratmeter große Logistikhalle, 2.000 Quadratmeter Konfektionierung und 500 Quadratmeter Bürofläche bilden.

    Die Logiflex GmbH wurde vor 14 Jahren mit dem Ziel gegründet, Kunden den gesamten Prozess der Warenabfertigung abzunehmen. Seither ist das Unternehmen kontinuierlich gewachsen, wie Inhaber und Geschäftsführer Bernd Fränzen erklärt: „Wir haben unsere Arbeitsabläufe stetig optimiert, um unseren Kunden eine effiziente, individuelle und preisgünstige Warenabfertigung bieten zu können. Gestartet sind wir 2006 mit zwei Mitarbeitern auf 400 Quadratmetern Lagerfläche. Dank unserer langjährigen Erfahrung und einem motivierten Team konnten wir mittlerweile auf 75 Mitarbeiter und 7.600 Quadratmeter Lagerfläche wachsen.“

    Bisher verteilen sich die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Logiflex GmbH auf zwei Standorte. Wegen der positiven Unternehmensentwicklung sind die räumlichen Möglichkeiten ausgeschöpft – deshalb hat der Anbieter von Fulfillmentleistungen und Verpackungstechnik das Bauunternehmen Goldbeck mit der Planung und dem Bau eines neuen, zentralen Unternehmensstandorts beauftragt. „Durch den Hallenneubau ergibt sich für Logiflex weiteres Wachstumspotenzial im Hinblick auf die Bestandskunden und auf die Neukundenakquise. In diesem Zusammenhang werden zukünftig auch einige neue Arbeitsplätze geschaffen. Wir werden die Flächennutzung und Arbeitsablaufe optimieren und die notwendige Digitalisierung des Unternehmens vorantreiben. Der Neubau bietet uns zudem die Chance, gemeinsam mit Goldbeck ein nachhaltiges und energieeffizientes Gebäudekonzept zu entwerfen, das heutigen ökologischen Ansprüchen gerecht wird“, so Bernd Fränzen weiter.

    Der insgesamt 12.500 Quadratmeter große Gebäudekomplex entsteht auf einem rund 22.000 Quadratmeter großen Baufeld in der Hanns-Martin-Schleyer-Str. 21. Die letzte freie Baulücke im Gewerbegebiet Güdderath liegt in einer Kurve und ist zweiseitig von bebauten Grundstücken begrenzt. Jens Kleinoth, Verkaufsingenieur der Goldbeck-Niederlassung Düsseldorf, über die baulichen Besonderheiten: „Wegen des konischen Geländezuschnitts gestalten sich die Erd- und Entwässerungsarbeiten etwas komplexer als üblich. Trotzdem avisieren wir, im August mit der Montage der Betonfertigteile zu beginnen. Im Januar 2021 ist die Fertigstellung geplant. Dann können Logistikzentrum und Bürogebäude von der Bau- in die Nutzungsphase übergehen.“ Die kurze Bauzeit ist in der besonderen Bauweise von Goldbeck begründet – dem elementierten Bauen mit System. „Wir bieten alle Planungs- und Bauleistungen aus einer Hand, die Bauelemente fertigen wir in eigenen Werken vor und montieren sie passgenau auf der Baustelle. Im Gegensatz zur konventionellen Bauweise machen wir uns dadurch weitestgehend unabhängig von äußeren Einflüssen. Sobald die Erdarbeiten abgeschlossen sind, geht es deshalb in großen Schritten voran,“ erklärt Jens Kleinoth.

    Über diese Planungssicherheit freut sich auch Bauherr Bernd Fränzen: „Mit Goldbeck haben wir einen kompetenten und lösungsorientierten Partner an unserer Seite, der unsere Anforderungen in ein optimales Flächen- und Gebäudekonzept übersetzt hat. Der Neubau ist ein klares Bekenntnis zu unserem Heimatsstandort Mönchengladbach – und er legt die Basis für das weitere Wachstum unseres Unternehmens.“

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  • „Nordpark Kids“ das Betriebs-Kita-Konzept geht im Nordpark an den Start

    „Nordpark Kids“ das Betriebs-Kita-Konzept geht im Nordpark an den Start

    Familienfreundliche Unternehmen im Nordpark können zukünftig bei ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern punkten

    Voraussichtlich ab September dieses Jahres können Unternehmen im Nordpark ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bei der Vereinbarkeit von Beruf und Familie besser unterstützen. Denn die “Nordpark Kids” an der Liverpooler Allee öffnen am 1. September ihre Türen. Die Realisierung einer Betriebskita im Businesspark Nordpark ist ein Novum für Mönchengladbach und nach vielen Monaten intensiver Vorbereitung für alle beteiligten Projektpartner ein Highlight.

    In enger Abstimmung konnten die WFMG – Wirtschaftsförderung Mönchengladbach GmbH zusammen mit der Firma GEBAB Immobilien GmbH & Co. KG, der gemeinnützigen MUMM-Familienservice gGmbH, mit Unterstützung des Fachbereichs Kinder, Jugend und Familie der Stadt Mönchengladbach und des Kompetenzzentrums Frau & Beruf Mittlerer Niederrhein dieses interessante Projekt umsetzen.

    Die Kita “Nordpark Kids” befindet sich mittig im Erdgeschoss eines sechsstöckigen Büroneubaus, der neben den Firmen EIZO Europe und Planprotect noch Mietflächen für weitere Firmen umfasst. Die Kita bietet Betreuungsplätze für insgesamt 50 – max. 56 Kinder im Alter von 0 – 6 Jahren in Form von Belegplätzen für die im Nordpark ansässigen Unternehmen und ihre Angestellten an. Die Betreuungszeit beträgt 45 Stunden pro Woche. Bei Bedarf kann dieses Stundenkontingent erhöht werden. Es werden ausschließlich Kinder aufgenommen, deren Eltern im Nordpark arbeiten. Dabei spielt es keine Rolle, ob die Eltern ihren Wohnsitz in Mönchengladbach haben oder nicht. Die Öffnungszeiten der Kita werden sich an den Bedarfen der berufstätigen Eltern ausrichten. Zum Einrichtungsstart öffnet die Einrichtung zunächst täglich um 7:00 Uhr und schließt um 17:00 Uhr, Anpassungen sind möglich. Der Träger fördert die Vereinbarkeit von Familie und Beruf auch in Bezug auf möglichst geringe jährliche Schließzeiten der Kita. Die pädagogische Arbeit findet in gut ausgestatteten Funktionsräumen statt, in denen die Kinder spielen und lernen können. Auch ein sehr großzügiges und naturnah gestaltetes Außengelände steht den Kindern zur Verfügung. In der Kita werden neben der Leiterin der Einrichtung ca. 10 weitere qualifizierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter die Kinder unterstützen und begleiten.

    Träger der “Nordpark Kids” ist die MUMM-Familienservice gGmbH mit Sitz in Mönchengladbach-Rheydt. Der Träger betreibt derzeit 14 Kitas in Mönchengladbach. Alle Kitas des Trägers arbeiten nach einem offenen Konzept, welches den Kindern größtmögliche Entwicklungs- und Entfaltungsmöglichkeiten bietet. Durch die Übernahme der Kosten für einen Belegplatz unterstützen die Firmen im Nordpark ihre Mitarbeitenden bei der Kinderbetreuung und der gemeinnützige Träger kann auf diese Weise die anteiligen laufenden Kosten für den Betrieb der Kita refinanzieren. Durch dieses neue Angebot haben Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Nordpark nun endlich die Möglichkeit, unkompliziert einen Betreuungsplatz in der Nähe ihres Arbeitsplatzes zu finden und können dadurch schnell aus der Elternzeit wieder in den Beruf zurückkehren. Durch die Möglichkeit zur schnellen Rückkehr der Arbeitnehmer und Arbeitnehmerinnen in den Beruf profitieren von diesem Betriebs-Kita-Modell in Zeiten des akuten Fachkräftemangels und der sich hieraus ergebenen Personalengpässe insbesondere die Arbeitgeber im Nordpark. Durch die familienfreundliche Personalpolitik verschaffen sich diese weitsichtigen Arbeitgeber erhebliche Wettbewerbsvorteile bei der Bindung und Suche nach neuen Fachkräften.

    Aufgrund der aktuellen Situation (Corona) konnte eine geplante Informationsveranstaltung bisher nicht stattfinden.
    Alle interessierten Unternehmen und deren Mitarbeitende haben die Gelegenheit im Rahmen von zwei ZOOM-Konferenzen am 01.07.2020 und am 23.07.2020 jeweils um 12.00 Uhr detaillierte Informationen zu Kosten und Abrechnungsmodalitäten, Anmeldung und Beauftragung sowie zum Konzept der Kita “Nordpark Kids” zu erhalten.
    Die Konferenzen werden von der WFMG koordiniert.

    Nach der Anmeldung über die Website der WFMG unter event@wfmg.de erhalten die Teilnehmenden eine Anmeldebestätigung mit einem Link zur Zoom-Konferenz. Persönliche Beratungsgespräche (vorrangig telefonisch oder im kleinen Kreis) können bereits ab sofort stattfinden.

    Die Ansprechpartnerin dafür beim Träger der Kita ist Frau Helga Räder-ten Cate (stellvertretende Geschäftsführerin der MUMM Familienservice gGmbH), Telefon: 02166 / 98938-51 E-Mail: raeder-tencate@mumm-mg.de.

    Gerne stehen alle Projektpartner für weitere Fragen zur Verfügung und stellen dieses für Mönchengladbach einzigartige Betreuungsangebot vor. Unternehmen im Nordpark, die ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter durch einen Belegplatz unterstützen, gehen mit gutem Vorbild voran. Erziehung, Bildung und Betreuung in der frühen Kindheit sind zentrale und gesellschaftliche Aufgaben, die es erfolgreich in Mönchengladbach umzusetzen gilt.

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  • Schwerer Schlag für Rheydt – Solidarität mit den Beschäftigten und Einsatz für eine dauerhafte Perspektive

    Schwerer Schlag für Rheydt – Solidarität mit den Beschäftigten und Einsatz für eine dauerhafte Perspektive

    Der Paukenschlag kam am Freitagmittag. Das Warenhaus Karstadt am Rheydter Markt gehört zu den 62 Standorten, die bundesweit geschlossen werden sollen.

    Die SPD Mönchengladbach erklärt sich solidarisch mit den Beschäftigten. Gülistan Yüksel, SPD-Chefin und Bundestagsabgeordnete erklärt dazu: „Die Entscheidung der Unternehmensleitung können wir nicht nachvollziehen. Sparpläne werden auf dem Rücken der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter umgesetzt. Wir kritisieren das deutlich! Vom Konzern erwarten wir, dass es eine klare Perspektive für die Beschäftigten gibt und kein Fall ins Bodenlose.“

    Die Stadt Mönchengladbach hat viel dafür getan, Karstadt in Rheydt zu halten. Das Gebäude wurde 2015 gekauft und so umgebaut, dass Karstadt auf verkleinerter Fläche weiter machen konnte. Durch den Ausbau des Basements mit weiteren Geschäften des täglichen Bedarfs wurde die Frequenz erhöht. Die Planung für das neue Rathaus in Rheydt haben Karstadt berücksichtigt.

    „Für uns ist jetzt elementar, dass kein Leerstand an zentraler Stelle in Rheydt entsteht“, sagt Felix Heinrichs, Oberbürgermeisterkandidat der SPD. Das Engagement der Handeltreibenden in der Innenstadt darf keinen Schlag bekommen. Heinrichs: „Wir müssen jetzt die Planungen für das Rathaus vorantreiben und neu überlegen, wie wir den Einzelhandel stärken.“ Hans-Willi Körfges, Landtagsabgeordneter für Rheydt, sieht eine besondere Verantwortung für Rheydt: „Mönchengladbach ist eine Stadt mit zwei Zentren. Die Menschen dürfen nicht das Gefühl bekommen, dass Rheydt abgehängt wird. Daher zählt ein klares Bekenntnis zum Standort Rheydt. Das neue Rathaus ist genauso wichtig wie Investitonen in bezahlbares Wohnen in der Innenstadt und die Attraktivierung der Einkaufsstraßen.”

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  • Einladung zum öffentlichen Dialog„Verkehrswende Mönchengladbach“

    Einladung zum öffentlichen Dialog
    „Verkehrswende Mönchengladbach“

    Der ÖDP Stadtverband Mönchengladbach befasst sich mit dem Thema „Verkehrswende Mönchengladbach“.


    Zu dieser Veranstaltung lädt der Stadtverband interessierte Bürgerinnen und Bürger zum offenen Dialog ein.
    Ziel ist eine ökologisch, nachhaltige Umstellung der Mobilität zu gestalten, die zugleich auch städtebauliche Lebensqualität der Innenstadt in Mönchengladbach schafft.
    „Öffentlicher Nahverkehr, individualer Kfz-Verkehr und lebenswerte Innenstädte schließen sich nicht gegenseitig aus!“, so Franz-Josef Schiller, Vorsitzender der ÖDP Mönchengladbach.

    Donnerstag, 25. Juni 2020 ab 17:00 Uhr
    Ratskeller, Rheydt, Markt 11, 41236 Mönchengladbach
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  • Familienkarte wird dauerhaftes Angebot des Jugendamtes

    Familienkarte wird dauerhaftes Angebot des Jugendamtes

    Seit dem Startschuss im September 2018 haben bereits fast 10.000 Mönchengladbacher Familien mit Kindern unter 18 Jahren die Familienkarte erhalten.

    Und jeden Tag kommen beim Jugendamt neue Anträge hinzu. Der Erfolg der 2018 eingeführten Karte zeigt sich nicht nur am Zuwachs der Familien, die sie nutzen möchten. Auch immer mehr Unternehmen zeigen Interesse daran, mit speziellen Vergünstigungen und Angeboten für Familien dabei sein zu können. Rund 190 Partnerunternehmen machen inzwischen mit.

    “Das ist ein großartiger Erfolg, über den ich mich persönlich sehr freue, weil viele Familien dem Jugendamt damit positiv begegnen. Dieses Projekt zeigt, wie bürgerfreundlich und modern unsere Verwaltung arbeiten kann”, erklärt der zuständige Fachbereichsleiter Klaus Röttgen.

    Der Stadtrat hat deshalb jetzt (17. Juni) mehrheitlich beschlossen, dass die Familienkarte dauerhaft in das Angebot des Fachbereichs Kinder, Jugend und Familie aufgenommen wird.

    Das Projekt startete im Frühjahr 2018 und war bisher bis Ende 2020 befristet. Rund 25.000 Familien mit Kindern unter 18 Jahren leben in Mönchengladbach. Neu ist, dass nun auch von einem Elternteil getrennt lebende Kinder, die nicht in MG gemeldet sind, die Familienkarte bekommen können. Dazu muss beim Antrag die Geburtsurkunde vorgelegt werden.

    Das Team der Familienkarte ist Montag, Mittwoch und Freitag jeweils von 9 bis 12 Uhr unter der Rufnummer 02161/25 30 30,
    E-Mail: familienkarte@moenchengladbach.de zu erreichen.

    Mehr Infos zur Familienkarte gibt es unter www.familienkarte-mg.de

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  • Stadtrat beschließt Verleihung des Goldenen Schöffensiegels an 32 Persönlichkeiten

    Stadtrat beschließt Verleihung des Goldenen Schöffensiegels an 32 Persönlichkeiten

    In der gestrigen Sitzung (17. Juni) wurde die Verleihung des Goldenen Schöffensiegels an 32 Persönlichkeiten beschlossen, die sich kommunalpolitisch für Mönchengladbach engagiert haben.

    Laut Satzung wird das Goldene Schöffensiegel, ein Abdruck des Siegels der Gladbacher Schöffen aus dem 14. Jahrhundert, an verdiente Persönlichkeiten verliehen, die 15 Jahre dem Rat angehört haben, einschließlich der Zugehörigkeit zum Rat 20 Jahre Mitglieder von Bezirksvertretungen und als sachkundige Bürger im Sinne der Gemeindeordnung für das Land Nordrhein-Westfalen tätig sind oder waren, oder sich sonstige besondere Verdienste im Rahmen dieser Tätigkeit erworben haben.

    Das Goldene Schöffensiegel, eine der höchsten Auszeichnungen der Stadt, wird durch den Oberbürgermeister verliehen.

    Mit dem Goldenen Schöffensiegel sollen ausgezeichnet werden:

    Gerd Brenner, Ursula Brombeis, Ulrich Bunkowitz, Peter Buntrock, Michael Déjosez, Christoph Dohmen, Frank Eibenberger, Andrea Feistel-Jacobs, Monika Halverscheid, Henning Haupts, Markus Heynckes, Doris Jansen, Ernst Klawuhn, Ursula Klawuhn, Ralf Kremer, Stephanie Lüngen, Bernd Meisterling-Riecks, Arno Oellers, Gaby Peters, Ursula Schiffer, Johann Schmitz, Horst Schnitzler, Winfried Schulz, Christiane Sörgel, Markus Spinnen, Heinz Theißen, Lieselotte Voß-Hoffmann, Georg Weber, Stefan Wimmers sowie Achim Wyen, Sandra Wyen und Stefan Zimmermanns.

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  • Ferien auf Schloss Rheydt für Kinder und Jugendliche-In der Region gibt es Unterstützung durch die Kommunen – Beispiel: Düsseldorf

    Ferien auf Schloss Rheydt für Kinder und Jugendliche-
    In der Region gibt es Unterstützung durch die Kommunen – Beispiel: Düsseldorf

    In den Sommerferien bietet das Museum Schloss Rheydt ein abwechslungsreiches Ferienprogramm an. Kinder und Jugendliche können unterschiedliche künstlerische Techniken, die historische Schlossanlage und Gleichgesinnte kennenlernen.

    Die Kurse werden von erfahrenen Pädagoginnen in den Kursräumen des Museums durchgeführt.
    Sämtliche Vorgaben der aktuell gültigen Corona-Hygienebestimmungen werden eingehalten.

    Bei Ganztagesprogrammen besteht das Mittagessen aus einer warmen Hauptmahlzeit mit Getränk und einem Nachtisch. Da es auch raus geht, sollten alle wetterfeste und gemütliche Kleidung tragen, die auch mal einen Farbspritzer verträgt. Sonnenschutz sollte auch dabei sein, denn bei den Kursen sind die Kinder und Jugendliche auch im Gartenatelier unterwegs. Treffpunkt ist morgens und abends ist der erste Schlosshof.
    Außerdem gilt: Maske nicht vergessen!

    Eine Anmeldung ist bis eine Woche vor Programmstart unter Tel. 02166-92890-15 oder -11 möglich.

    Die Kurse im Überblick:

    1.-3. Juli oder 6. -8. Juli, jeweils 10-17 Uhr “Crashkurs Kunst” junior Für Kinder von 8-11 Jahren ist hier Kunst machen, Spaß und das Schloss kennenlernen angesagt.

    Kosten: jeweils 135 Euro inkl. Mittagessen im “Purino”

    9. und 10. Juli 10-17 Uhr “Algenspaghetti und Tintenzauber” Für Kinder von 5-7 Jahren

    Schlossgeschichte(n) für die Kleinsten mit Paul, dem Pfau und Arthur, dem Schlossgespenst.

    Kosten: 90 Euro inkl. Mittagessen im “Purino”

    10. Juli 2020 18-21 Uhr Upcycling I und 17. Juli 18-21 Uhr Upcycling II Für Jugendliche ab 14 Jahren Steine verzieren, Flaschen und Weißblechdosen neues Leben einhauchen, Collagen als Wanddeko machen, hier wird auf jeden Fall Dekoratives entstehen.

    Kosten: jeweils 25 Euro

    15. und 16. Juli 10-17 Uhr, 17. Juli 10-13 Uhr Crashkurs Kunst senior: Film drehen, Porträt zeichnen, Siebdruck für Jugendliche ab 12 Jahren An drei Vormittagen entsteht ein Film ganz nach den Vorstellungen der Teilnehmer. Nachmittags können sie zeichnen und drucken.

    Kosten: 115 Euro inkl. Mittagessen im “Purino”

    21. und 22. Juli 10-17 Uhr Crashkurs Kunst senior: Architektur und Perspektive, Siebdruck für Jugendliche ab 12 Jahren Schlossbau war früher eine Kunst und konnte erlernt werden. Was dahinter steckt, erfahren die Jugendlichen hier. Siebdruck ist eine der modernen Drucktechniken. In dem Kurs wird probiert, was man damit alles anstellen kann.

    Kosten: 90 Euro inkl. Mittagessen im “Purino”

    27.-31. Juli 10-17 Uhr oder 3.-7. August 10-17 Uhr Masterclass I für Kinder ab 8 Jahren.
    Eine intensive Woche: Hier werden die Kinder zu Schlossexperten. Außerdem lernen sie die Kunst des Druckens und Steine werden in Gold verwandelt.

    Kosten: jeweils 225 Euro inkl. Mittagessen im “Purino“

    In der “Lokalzeit Düsseldorf” wurden vergleichbare Ferienangebote dargestellt, die zu weitaus günstigeren Preisen angeboten werden und ggf. durch die Kommunen bezuschusst werden.

    https://www.duesselferien.info/

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  • Giesenkirchen: In diesem Jahr kein Schützenfest

    Giesenkirchen: In diesem Jahr kein Schützenfest

    Nach Abwägung der heutigen Situation und unter Berücksichtigung der bisher getätigten Voraussagen und Einschätzungen für die nächsten Monate hat die St. Sebastianus Schützenbruderschaft Giesenkirchen 1421 beschlossen, in diesem Jahr kein Schützenfest durchzuführen.

    Darüber hinaus finden das Biwak, das Oktoberfest sowie der Krönungsball nicht statt.

    Bild: St. Sebastianus Schützenbruderschaft

    Ein besonderer Dank gilt daher dem amtierenden Königshaus die sich in Gänze dazu bereit erklärt hatten, ihre Regentschaft aufgrund der außergewöhnlichen Situation zu verlängern.

    Wir alle hoffen, dass wir im nächsten Jahr unter einigermaßen normalen Rahmenbedingungen unser Vereinsleben wieder aufnehmen können und unser Jubiläum zum 600. Jährigen Bestehen feiern zu können.

    Der Terminplan für 2021 sieht für diesen Fall folgende Termine vor:

    • Sonntag 24. Januar 2021 St. Sebastianus-Tag mit Festmesse und anschließender Jubilar-Ehrung als Auftakt des Festjahres
    • Freitag 23. April 2021 Fackelzug mit großem Zapfenstreich unter Beteiligung der befreundeten Bruderschaften. Anschließender Umtrunk im Festzelt
    • Samstag 24. April 2021 Großer Festakt mit Abordnungen aller Bruderschaften und geladenen Gästen im Festzelt
    • Freitag 30. April 2021 Veranstaltung zum Tanz in den Mai im Festzelt
    • Samstag 01. Mai – Dienstag 04. Mai 2021 Schützen- und Heimatfest
    • Donnerstag 13. Mai 2021 Vatertags-Frühschoppen im Caritaszentrum
    • Sonntag 06. Juni 2021 Jahreshauptversammlung
    • Samstag 03. Juli 2021 Schützenbiwak
    • Freitag 24. September 2021 Oktoberfest im Festzelt
    • Samstag 25. September 2021 Krönungsfeierlichkeiten

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  • Zwischennutzungsportal “Provisorium” wird auf Mönchengladbach erweitert

    Zwischennutzungsportal “Provisorium” wird auf Mönchengladbach erweitert

    Das Angebot spricht gezielt Startups, Kunst- und Kulturschaffende, aber auch Gewerbetreibende an, die Standort und Geschäftsideen testen wollen und einen Raum für ihre Tätigkeiten suchen.

    Immobilieneigentümer haben wiederum die Möglichkeit, mit einer Zwischennutzung ihre Kosten für den Leerstand zu minimieren, die Immobilie aufzuwerten und Vandalismus vorzubeugen.
    Schwerpunkt dieser Online-Börse sind die Fördergebiete der Sozialen Stadt in den Innenstädten von Rheydt und Mönchengladbach.

    Unter www.provisorium.mg sind Flächen, Studios und Showrooms zum Präsentieren und Informieren verfügbar.

    Provisorium bringt Menschen zusammen und vermittelt. Das schafft Vertrauen – sowohl bei den Eigentümern als auch bei den Nutzern. “Wir wollen den Leerstand minimieren, Menschen fördern und Stadträume beleben”, fasst Katrin Jeuschnik vom Fachbereich Stadtentwicklung und Planung zusammen.

    Das Provisorium wird mit Fördermitteln aus der Sozialen Stadt finanziert. Die beiden Teams des Quartiersmanagements in Rheydt und Gladbach, Marius Müller als Initiator des Provisoriums und Stadtteilkoordinator für die Altstadt sowie Eva Eichenberg von der städtischen Wirtschaftsförderung übernehmen die Rolle dieses Vermittlers.

    “Einzelhandel und Altstadt verändern sich. Es wird niemals mehr so sein wie vor 25 Jahren. Wir müssen neue Nutzungskonzepte finden. Heute geht es um eine multifunktionale Nutzung, die gerade hier im Altstadtbereich zur Belebung beiträgt”, so Müller. Der Rheydter Quartiersmanager Markus Offermann berichtet, wie gut das Provisorium in Rheydt angenommen wurde: “Annähernd 80 Zwischennutzungen in 90 Leerständen wurden seit 2017 vermittelt. Anlaufstellen wie das Chapeau Kultur und das Café Kosmo an der Bahnhofstraße sind gute Beispiele für eine längerfristige Zwischennutzung. Das Provisorium ist eine Erfolgsgeschichte.”

    In Mönchengladbach läuft das Provisorium gerade erst an, aber auch hier gibt es bereits erste Vermittlungserfolge: Die Studentinnen Leonie Reuter und Kerima Strotmann haben An der Stadtmauer ein Atelier bezogen, um bis August im Rahmen ihrer Bachelorarbeit ein Upcycling-Projekt voranzutreiben. Aus Heimtextilien soll hier Mode kreiert werden. “Wir haben hier genug Platz für unsere Ideen”, erklären die jungen Textil-Designerinnen. Martin Wosik will in “Offspace 10” auf der Waldhausener Straße einen Treffpunkt und eine Galerie für junge Künstler schaffen.

    Die Vermittlung über Provisorium ist kostenfrei. Die Nebenkosten müssen die Nutzer übernehmen, meistens ist auch ein kleinerer Betrag für den Vermieter fällig. “Aber das ist weit weg von den üblichen Marktpreisen. Insofern ist das ein niederschwelliges Angebot für alle, die Raum für ihre Ideen brauchen”, so Müller. “Auch wenn die Innenstädte in Mönchengladbach und Rheydt die Schwerpunkte sind, ist das Angebot grundsätzlich auch für Immobilieneigentümer in anderen Stadtteilen nutzbar”, ergänzt WFMG-Projektmanagerin Eva Eichenberg.

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  • Wirtschaftsranking des IW: Mönchengladbach fällt weiter zurück

    Wirtschaftsranking des IW: Mönchengladbach fällt weiter zurück

    Grüne sehen verfehlte Arbeitsmarktpolitik als Ursache

    „Dies ist das Ergebnis verfehlter Arbeitsmarkt- und Wirtschaftsförderungspolitik in unserer Stadt.“ sagt Marcel Klotz, Sprecher des Arbeitskreis Wirtschaft der Grünen in Mönchengladbach. „Hier spiegelt sich wider, dass neue Jobs im Billiglohnbereich der Logistik keinen lohnenden Wert bei den Löhnen und damit Kaufkraft bringen. Somit auch keinen Effekt auf das wirtschaftliche Wachstum.“

    Dies korreliert zu der Aussage von Angela Schoofs, Leiterin der Arbeitsagentur Mönchengladbach, die bereits am 5.1.2020 in der Rheinischen Post feststellte: „Bei den meisten Anstellungen in der Logistikbranche handelt es sich allerdings nicht um hochbezahlte Stellen für Fachkräfte, sondern um Helferjobs. Diese Zahl ist in der Stadt im vergangenen Jahr durch Amazon um 40 % auf jetzt 4.644 gestiegen, die der Fachkräfte aber um 12,4 % auf 9.521 gesunken.“

    Die Folge: Mönchengladbachs Wachstum verläuft damit unterproportional zum Land oder vergleichbaren Städten. Die Stadt wird damit weniger interessant für Investoren oder Fachkräfte. Ein Kreislauf, der beendet werden muss.

    Zusätzlich sehen die Grünen weitere Negativeffekte sowie einen Teufelskreis: Mangels hochwertiger Jobs sinkt in der Folge das Bildungsniveau, es steigt die Arbeitslosigkeit und die Belastung des kommunalen Haushaltes. Ebenfalls verbrauchen die großen Logistikcenter sehr viele Flächen, die nicht mehr in ausreichendem Maße für höherwertiges Gewerbe zur Verfügung stehen.

    „Wir müssen uns auf die Schaffung höherwertiger Arbeitskräfte konzentrieren. Nur diese schaffen einen echten Mehrwert“, sagt Marcel Klotz, „und sind nur über Stärkung des Mittelstandes im Bereich der Fertigung und der Mönchengladbacher Kernbranchen sowie über eine Bildungsinitiative im Bereich IT zu erreichen.“

    Dazu gehört auch die Bekämpfung der hohen Quote von Schulabgängern ohne Abschluss. Diese ist in Mönchengladbach überdurchschnittlich hoch. Auch hier gilt es, schulische und dann berufliche Qualifikation zu verbessern und steigern.

    Weitere Maßnahmen sehen die Grünen im Bereich der Transformation zu nachhaltigen Geschäftsmodellen und in der Unterstützung von StartUps. Ebenfalls ist die Hochschule als Katalysator zwischen Wissenschaft und Industrie ein wichtiger Faktor in dem Aufbau eines attraktiven Wirtschaftsstandort. Die Grünen werden zu diesem Thema während des Wahlkampfes und im neuen Rat aktiv weitere Vorschläge einbringen.

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  • “Besondere Situationen erfordern besondere Maßnahmen”-Fehlende Unterstützung der CDU für die Gastronomie?

    “Besondere Situationen erfordern besondere Maßnahmen”-
    Fehlende Unterstützung der CDU für die Gastronomie?

    Die FDP will für Gastronomie und Einzelhandel in der Corona-Pandemie größtmögliche Unterstützung von Seiten der Stadt.

    Umsetzen wollen die Freien Demokraten dies mit drei Maßnahmen: Unbürokratische Genehmigung von zusätzlichen Flächen für Außengastronomie, Befreiung der Außengastronomie von Vorgaben der Gestaltungssatzungen und ein Aussetzen der Sondernutzungsgebühren.

    Der Hauptausschuss hatte die Entscheidung über den Antrag zuletzt ohne Empfehlung in die bevorstehende Ratssitzung am 17.06. geschoben.

    „Ich hoffe sehr, dass der Antrag dort dann eine Mehrheit findet“, so Nicole Finger, Fraktionsvorsitzende der FDP, „Leider hat die CDU im Gegensatz zu allen anderen Fraktionen in der Diskussion erstmal keine Sympathie für das Aussetzen der Sondernutzungsgebühren erkennen lassen.“

    Mit einem Dringlichkeitsbeschluss hatte die Stadt die Gebühren bereits für das erste Halbjahr aufgrund der vorübergehenden Schließung von Gastronomie und Einzelhandel ausgesetzt. Ordnungsdezernent Matthias Engel hatte zudem im Hauptausschuss zugesagt, dass das Ordnungsamt auch schon ohne Ratsbeschluss großzügig erweiterte Außenflächen genehmigen würde.

    Der FDP geht das noch nicht weit genug. „Die Gebühren müssen auch für das zweite Halbjahr weg. Und wir müssen jetzt das möglich machen, was für die Wirte machbar ist. Wer beispielsweise noch Klappstühle im Keller hat, soll die für eine Vergrößerung der Außenfläche nutzen können – auch wenn die Gestaltungssatzung dies eigentlich nicht zulässt. Besondere Situationen erfordern besondere Maßnahmen“, so Finger.

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  • OB-Kandidatur: Lauf Café mit Boris Wolkowski

    OB-Kandidatur: Lauf Café mit Boris Wolkowski

    Das erste aktive Lauf Café findet am 21.6.2020 von 10.00 Uhr – 11.00 Uhr am Schloss Rheydt statt.

    Den mitlaufenden Bürger*innen wird anschließend noch die Möglichkeit gegeben, sich bis 12 Uhr im Purino Schloss Rheydt mit Boris Wolkowski auszutauschen.

    Treffpunkt ist an der Brücke zum Schloss Rheydt.

    Es wird um Anmeldung über ubrombeis@gruene-mg.de gebeten.

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  • Besuch in der Europäischen Akademie für Glasmalerei

    Besuch in der Europäischen Akademie für Glasmalerei

    Auf Einladung der Bundestagsabgeordneten Gülistan Yüksel war die Staatsministerin für Internationale Kulturpolitik beim Bundesminister des Auswärtigen, Michelle Müntefering, zu Gast bei der “Europäischen Akademie für Glasmalerei – Stiftung Forschungsstelle Glasmalerei des 20. Jh. e.V.” in Mönchengladbach.

    “Keine andere Malart kann eine so hohe Farbleuchtkraft und so große Helligkeitsunterschiede zeigen wie ein durchsichtiges Glasbild. Bereits in einem früheren Treffen konnte ich mich über den besonderen Stellenwert der Glasmalerei informieren. Ich freue mich, dass nun auch der lange geplante Besuch der Staatsministerin stattfinden konnte”, so Yüksel.
    Corona-bedingt konnte dieser allerdings nur in kleinem Rahmen stattfinden.

    Michelle Müntefering bekam einen Einblick in die einmalige Dokumentation von Glasmalereien, die das Ehepaar Dr. Annette und Ernst Jansen-Winkeln über Jahrzehnte in Nordrhein-Westfalen, dem Saarland, Rheinland-Pfalz, Luxemburg und Limburg (NL) mühsam zusammengetragen hat.

    “Die Stiftung zeigt ein großes Engagement, das auch bereits durch das Land NRW ausgezeichnet wurde. Es geht vor allem auch darum, anhand der Kunst der Glasmalerei in den Städten, Gemeinden und Dörfern zu zeigen, wie sich Gesellschaft entwickelt hat. Das hat neben der Archivierung und Forschung weiteres Potential, etwa für den Tourismusbereich und ist nicht nur eine Lebensaufgabe, sondern wird hier am Niederrhein auch sichtbar zu einem Lebenswerk”, zeigt sich Müntefering von ihrem Besuch in Mönchengladbach begeistert.
    „Die vom Bürger gestifteten Werke der Glasmalerei, von der Bevölkerung geliebt, von der Kunstwissenschaft als angeblich kirchliche Auftragsware mit Missachtung gestraft, von den Amtskirchen nicht mehr benötigt, von der Denkmalpflege dem Abriss preisgegeben – jetzt ist die Zeit reif für eine Neubeurteilung dieses kulturellen Erbes, das seit dem Mittelalter die Menschen fasziniert und in ihren Bann zieht. Ende 2020 werden 150.000 dokumentierte Werke als Forschungsbasis zur Verfügung stehen“, fasst Dr. Anette Jansen-Winkeln das Ziel der Akademie zusammen.
    Weitere Informationen gibt es unter http://www.glasmalerei-ev.net/

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  • Weitere Bankplätze im Stadtgebiet werden erneuert

    Weitere Bankplätze im Stadtgebiet werden erneuert

    Rund um das Wickrather Schloss sind in den vergangenen Wochen 43 neue Bankplätze entstanden.

    Nach Abschluss der Arbeiten im Schlosspark, beginnt in dieser Woche der Austausch von Bänken im Grünzug an der Roermonder Straße. Hier werden neun Bankplätze erneuert.

    Parallel dazu tauscht die mags-Grünunterhaltung einen Bankplatz an der Thomas-Mann-Straße und in einer Grünanlage am Ernst-Wiechert-Weg aus.
    Dabei werden die von der Witterung beanspruchten Bänke nicht einfach durch neue ersetzt. Denn die zukünftigen Bankplätze sollen nachhaltig sein.

    So wird zunächst jeder neue Standort plattiert, um zu verhindern, dass unterhalb von Bänken Unkraut wuchert, das mit Geräten wie Rasenmähern schwer zugänglich ist.
    Auch die neuen Mülleimer neben den Bankplätzen haben den Vorteil, dass sie nach oben hin nicht komplett offen sind. So soll verhindert werden, dass zum Beispiel Vögel die Inhalte durchwühlen und hinauswerfen.
    Und zu guter Letzt erhalten Parkanlagen und Grünzüge durch die neue Möblierung insgesamt eine optische Aufwertung.

    Immer wieder kommt es leider zu Vandalismusschäden an neuem Mobiliar. So wurden auch am Schloss Wickrath kurz nach dem Aufstellen der neuen Bankplätze Mülleimer abgetreten. Zudem sind im Schlosspark fünf junge Linden mutwillig beschädigt worden. Die Bäume weisen starke Rindenschäden auf.

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