Autor: Redaktion

  • PARKing Week: Mitmachen und Freiräume nutzen!

    PARKing Week: Mitmachen und Freiräume nutzen!

    Die Europäische Mobilitätswoche wird auch im Corona-Jahr wieder vom 16. bis 22. September stattfinden.

    Die Stadt Mönchengladbach sucht weiterhin interessierte Mitstreiter, die bei der geplanten PARKing Week im Rahmen der Mobilitätswoche Parkplätze als Freiraum nutzen wollen.

    Städtische Parkplätze können in dieser Aktionswoche als Aktions- und Eventfläche für anderweitige Nutzungen zur Verfügung gestellt werden.
    Es gibt vielfältige Möglichkeiten, wie und wann Parkplätze als Aktionsfläche genutzt werden können.
    Mit Rollrasen, Pflanzen, Teppichen, Tischen oder Stühlen können beispielsweise Räume mit einer hohen Aufenthaltsqualität geschaffen werden, Gastronomen können die Parkplätze für Außengastronomie nutzen.

    Der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt! “Jeder kann mithelfen, nachhaltige Mobilität in der Stadt aktiv zu gestalten!”, ruft Stadtdirektor und Technischer Beigeordneter Dr. Gregor Bonin zum Mitmachen auf.

    Die Koordination übernimmt die Stabsstelle Mobilitätsmanagement. Vereine, Institutionen, Privatpersonen, aber auch Gastronomen, die sich beteiligen möchten, können sich bei Caprice Mathar oder Marielle Lauschke von der Stabsstelle Mobilitätsmanagement unter Telefon 02161/ 25 80 40 oder per Mail unter mobil@moenchengladbach.de melden.

    Die Stabsstelle Mobilitätsmanagement übernimmt die Anmeldung beim Ordnungsamt, daher sollten sich Interessierte bis zum 16. August entscheiden.

    Anregungen, Ideen und weitere Informationen gibt es im Internet unter www.moenchengladbach.de/mobil oder www.strasse-zurueckerobern.de.

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  • Stadtmitgliederversammlung der ÖDP Mönchengladbach

    Stadtmitgliederversammlung der ÖDP Mönchengladbach

    Am Dienstag, dem 28. Juli 2020 von 19:00 Uhr bis ca. 22:00 Uhr
    findet eine Stadtmitgliederversammlung der Ökologisch-Demokratische Partei (ÖDP) statt im Ratskeller in Mönchengladbach-Rheydt, Markt 11.

    Auf der Tagesordnung steht die Verabschiedung und die Vorstellung des Wahlprogramms der ÖDP für Mönchengladbach.
    Gäste sind willkommen.

    Informationen zur Partei:

    Die Ökologisch-Demokratische Partei (ÖDP) wurde 1982 als Bundespartei gegründet. Die ÖDP hat derzeit bundesweit über 8000 Mitglieder und über 500 Mandatsträger auf der Gemeinde-, Stadt- und Kreisebene, ist in Bezirkstagen vertreten, stellt 18 Bürgermeister und stellv. Landräte und ist seit 2014 auch im Europäischen Parlament vertreten.

    Damit zähle die ÖDP zu den zehn größten Parteien Deutschlands.

    Die Region Düsseldorf und Niederrhein der ÖDP umfasst die Städte Düsseldorf, Krefeld, Mönchengladbach, den Rhein-Kreis Neuss sowie die Kreise Viersen, Wesel und Kleve.

    Wer wir sind …

    In der Ökologisch-Demokratischen Partei (ÖDP) arbeiten Menschen, die gemeinwohlorientiert denken und handeln. Der oberste Grundsatz unseres politischen Handelns ist, dass wir nicht nur an uns selbst denken, sondern auch solidarisch an alle Menschen auf unserer Erde und an die zukünftigen Generationen. Wir entwickeln zukunftsfähige Lösungen für Mensch, Tier und Umwelt mit dem Ziel einer lebenswerten, gerechten und friedvollen Gesellschaft.

    Der Grundsatz „Mensch vor Profit“ steht im Mittelpunkt unserer Politik. Wir lösen die Umwelt- und die Armutsfrage gemeinsam, indem wir ökonomische, ökologische und soziale Zusammenhänge ehrlich und weitsichtig betrachten.

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  • Verdächtige Substanz in Rheydt aufgetaucht – Feuerwehr gibt Entwarnung

    Verdächtige Substanz in Rheydt aufgetaucht – Feuerwehr gibt Entwarnung

    Ein Briefumschlag mit einer verdächtigen Substanz – entdeckt in einem städtischen Büro in einem Gebäude in Rheydt an der Harmoniestraße – hat am Freitag, 24. Juli, zu einem Einsatz von Feuerwehr und Polizei geführt.

    Am späten Nachmittag konnte die Feuerwehr Entwarnung geben: Die Substanz war ungefährlich. Verletzt worden ist niemand.
    Die Polizei hat die Ermittlungen nach dem Absender des Briefes aufgenommen.

    Polizei und Feuerwehr waren kurz vor 13 Uhr alarmiert worden. Die Feuerwehr Mönchengladbach war mit dem Lösch- und Hilfeleistungszug der Feuer- und Rettungswache III, dem Lösch- und Hilfeleistungsfahrzeug der Feuer- und Rettungswache I, der Logistik-Komponente der Feuer- und Rettungswache II mit Abrollbehälter Gefahrgut, ABC-Erkunder, Rettungswagen und Notarzteinsatzfahrzeug sowie Führungsdienst im Einsatz.

    Hinzugezogen wurden der Fachberater Gefahrgut der Feuerwehr Viersen sowie jeweils ein Chemiker der Analytischen Task Force (ATF) aus Essen und Köln.
    Die Feuerwehr evakuierte die dritte Etage des Gebäudes und sicherte den möglicherweise kontaminierten Bereich. Polizeikräfte sperrten Straßen im unmittelbaren Umfeld des Einsatzortes. Die Feuerwehr untersuchte die Substanz. Gegen 17.30 Uhr gab es schließlich die Entwarnung.
    Eine Analyse hatte ergeben, dass von der Substanz keine Gefahr ausging. Der Stoff wurde von den Experten als unbedenklich klassifiziert.

    Kriminalpolizeiliche Ermittlungen, die zur Feststellung des Absenders dieses Briefes führen sollen, sind am Freitag noch während des laufenden Feuerwehr-Einsatzes aufgenommen worden.

    Die Polizei Mönchengladbach sieht aktuell keinen Zusammenhang mit zwei Vorfällen vom 2. Juni und vom 7. Juli, als in Rheydt an anderen Stellen Umschläge mit zunächst als verdächtig eingestuften, letztlich aber auch ungefährlichen Substanzen aufgetaucht waren.

    Sachdienliche Hinweise zu dem aktuellen Fall sollten unter der Rufnummer 02161-290 an die Polizei Mönchengladbach gerichtet werden. (ds)

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  • Oberbürgermeister Hans Wilhelm Reiners appelliert an die Karstadt-Konzernleitung

    Oberbürgermeister Hans Wilhelm Reiners appelliert an die Karstadt-Konzernleitung

    „Gemeinsam mit Karstadt eine Zukunftsperspektive für Rheydt entwickeln“

    Nach einem intensiven Austausch mit Vertretern des Einzelhandelsverbandes, IHK, City Management, WFMG/EWMG, Quartiersmanagement Rheydt, der evangelischen Kirchengemeinde Rheydt und Vertretern der politischen Ratsfraktionen im Rathaus Rheydt hat Oberbürgermeister Hans Wilhelm Reiners in einem Schreiben an die Karstadt-Konzernleitung noch einmal einen gemeinsamen Appell übermittelt, die geplante Schließung des Warenhauses in Rheydt zu überdenken.

    “Bei diesem Treffen wurde deutlich, dass wir alle gemeinsam mit Karstadt eine Zukunftsperspektive für Rheydt entwickeln wollen. Karstadt ist ein Frequenzbringer für die Innenstadt”, so Reiners.
    Die städtische Entwicklungsgesellschaft EWMG habe ein reduziertes Mietangebot vorgelegt. “Die EWMG hat vor Jahren die Immobilie erworben, um das Warenhaus in Rheydt zu halten und kommt der Konzernführung jetzt noch einmal entgegen. Karstadt schreibt am Standort schwarze Zahlen und ist Bestandteil der Planungen für das Rathaus der Zukunft mg+. Wir sehen Potenziale – auch für die Zukunft des Warenhauses”, erklärt der Oberbürgermeister.

    Gleichwohl wurde bei diesem Treffen, an dem auch Stadtdirektor und Technischer Beigeordneter Dr. Gregor Bonin und Kämmerer Michael Heck teilnahmen, aber auch deutlich, dass es Alternativen geben muss, wenn der Konzern anders entscheiden sollte.

    “Eine Patentlösung für die Innenstadtentwicklung in Rheydt gibt es nicht. Aber totreden ist einfach, eine Perspektive herauszuarbeiten schwieriger”, so Reiners.

    Alle Beteiligten sind sich einig, dass sich das Konsumverhalten der Menschen verändert hat und ein “Shopping-Angebot” alleine für eine Aufenthaltsqualität in Rheydt nicht mehr ausreicht. Auch die jahrelang gepflegte “Bi-Polarität” mit zwei gleichwertigen Zentren in Mönchengladbach und Rheydt ist ein Ansatz, der nicht mehr funktioniert. “Rheydt braucht eine eigene Identität und ein Alleinstellungsmerkmal, so dass es keine Konkurrenzsituation zum Zentrum in Mönchengladbach gibt”, so der Oberbürgermeister, der für diesen Entwicklungsprozess alle Interessenvertreter an einen Tisch holen will.
    “Einen neuen Ansatz zu finden, gelingt uns nur gemeinsam. Wir müssen alle an einen Strang ziehen, um einen kreativen Denkprozess in Gang zu setzen.”
    Bis Ende Juli will der Karstadt-Konzern eine Entscheidung treffen. Ein weiteres Treffen mit den Interessenvertretern aus Rheydt ist geplant.

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  • Corona bereitet Probleme und jetzt schlägt das Sommerloch zu – mit den Ferien lässt Blutspendebereitschaft spürbar nach

    Corona bereitet Probleme und jetzt schlägt das Sommerloch zu – mit den Ferien lässt Blutspendebereitschaft spürbar nach

    Um den Engpass überwinden zu können, bittet das DRK alle Spendefähigen, Blut zu spenden!

    die Corona-Pandemie hat das Blutspendewesen nachhaltig verändert und für große Probleme bei der Versorgung von Patienten mit Blut gesorgt. Wie vom DRK-Blutspendedienst bereits befürchtet, schlägt nun das Sommerloch zu – die Ferienzeit sorgt für weitere Einbrüche beim Blutspendeaufkommen. 

    Aktuell fehlt es deutlich an ausreichend Blutspenden über alle Blutgruppen hinweg, insbesondere aber bei den Blutgruppen 0 Rhesus positiv und 0 Rhesus negativ! 

     Durch die kurze Haltbarkeit bestimmter Blutbestandteile wird regelmäßig Nachschub benötigt. Einige Blutbestandteile (Blutplättchen) sind nur max. vier Tage haltbar.Der Blutspendedienst ist dringend auf jede Blutspende angewiesen und bittet alle Bürger, die zu Hause geblieben oder wieder aus dem Urlaub zurück sind, eine Blutspende zu leisten. Ein besonderer Appell geht an alle Blutspender, die normalerweise auf sogenannten Firmen-Blutspenden in ihren Unternehmen spenden. Dies erläutert Stephan David Küpper, Pressesprecher des DRK-Blutspendedienstes: “Durch Corona können aktuell viele Blutspendetermine nicht durchgeführt werden. Wir merken dies vor allem an den fehlenden Firmen- und Universitätsterminen. Viele der Mitarbeiter und Studenten arbeiten und lernen aktuell im Home-Office und so fallen die üblichen Firmen- und Unitermine derzeit beinahe komplett aus”. Alleine dadurch fehlen dem DRK-Blutspendedienst monatlich tausende Blutkonserven. “Wir führen jede Woche im gesamten Gebiet hunderte Blutspendetermine durch. Wichtig wäre es, dass jetzt alle Spender, die sonst im eigenen Unternehmen spenden, nun auf einen der zahlreichen DRK-Termine in den Heimatgemeinden Blut spenden gehen. Nur so können wir die Ferienzeit überstehen und weiterhin zuverlässig unsere lebensrettenden Blutspenden an Krankenhäuser liefern” betont Küpper die Wichtigkeit der Spende in diesen Zeiten.

    Die Corona- und Sommerferienlage hat zur Folge, dass Krankenhäuser nicht alle Blutbestellungen im vollen Umfang erhalten. Gekürzt wird derzeit bei bestimmten Blutgruppen bis zu 25 Prozent.

    Termine können über die Website www.blutspende.jetzt gefunden werden.

    Blutspende in Corona-Zeiten
    Wer gesund und fit ist, kann Blut spenden. Auch in Zeiten des Coronavirus benötigen Krankenhäuser dringend Blutspenden, damit die Patienten weiterhin sicher mit Blutpräparaten in Therapie und Notfallversorgung behandelt werden können! Die DRK-Blutspendedienste beobachten die Corona-Lage sehr aufmerksam und stehen hierzu immer in engem Austausch mit den verantwortlichen Behörden. Die aktuell geltenden Zulassungsbestimmungen für die Blutspende gewährleisten weiterhin einen sehr hohen Schutz für Blutspender und Empfänger. Begleitpersonen und Kinder von Blutspendern dürfen aus Infektionsschutzgründen das Blutspendelokal leider derzeit nicht betreten. Blutspender werden gebeten, wenn möglich, einen eigenen Kugelschreiber zu benutzen und eigene Mund-Nasen-Bedeckungen mitzubringen.

    Blutspender werden nicht auf Corona getestet – für die Übertragbarkeit des Coronavirus durch Blut und Blutprodukte gibt es keine Hinweise. Bluttransfusionen sind sicher und unverzichtbar.

    Ständig aktualisierte Infos gibt es unter https://www.blutspendedienst-west.de/corona.

    Was passiert bei einer Blutspende?
    Wer Blut spenden möchte, muss mindestens 18 Jahre alt sein und sich gesund fühlen. Zum Blutspendetermin bitte unbedingt den Personalausweis mitbringen. Vor der Blutspende werden Körpertemperatur, Puls, Blutdruck und Blutfarbstoffwert überprüft. Im Labor des Blutspendedienstes folgen Untersuchungen auf Infektionskrankheiten. Jeder Blutspender erhält einen Blutspendeausweis mit seiner Blutgruppe. Die eigentliche Blutspende dauert etwa fünf bis zehn Minuten. Da der Imbiss nach der Blutspende zur Zeit nicht stattfindet, gibt es zum Abschluss einen Lunch-ToGo mit einem kleinen Imbiss.

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  • Altenheimträger fordern Reihentestungen für Pflegebedürftige und Beschäftigte

    Altenheimträger fordern Reihentestungen für Pflegebedürftige und Beschäftigte

    In einer Pressemitteilung vom 22. Juli haben die Verbände der Freien Wohlfahrtspflege sowie private und kommunale Einrichtungsträger regelmäßige Reihentestungen für Pflegebedürftige und Mitarbeitende in der stationären und ambulanten Pflege auf freiwilliger Basis gefordert.

    Hintergrund ist die Ankündigung des Landes Nordrhein-Westfalen, dass Beschäftigte in Schulen und Betreuungseinrichtungen sich ab dem 2. August freiwillig und kostenlos auf das Corona-Virus testen lassen können. (siehe auch: freiewohlfahrtspflege-nrw)

    Helmut Wallrafen, Vorsitzender des Verbandes der kommunalen Senioren- und Behinderteneinrichtungen in NRW und Geschäftsführer der Sozial-Holding der Stadt Mönchengladbach GmbH, unterstützt und bekräftigt diese Forderung: „Es ist richtig, dass sich das Personal in Schulen und Kindergärten auf Kosten des Landes testen lassen kann, um die unbemerkte Ausbreitung von Infektionen zu vermeiden. Aber wie sollen wir als Heimträger unseren Beschäftigten erklären, dass ihnen diese Möglichkeit verwehrt bleibt? Die Pflegerinnen und Pfleger fühlen sich durch dieses Vorgehen der Landesregierung vor den Kopf gestoßen und mit ihren Sorgen alleine gelassen.“

    Pflegebedürftige und Pflegende sind in der Corona-Pandemie besonderen Gefahren ausgesetzt, da sich körperliche Distanz kaum bewerkstelligen lässt und wir die persönlichen Kontakte unter Einhaltung der Schutzbestimmungen ausdrücklich begrüßen. Dies erfordert aber auch die regelmäßige Kontrolle.
    Wallrafen: „Deshalb sagen wir: Jetzt reicht es! Wir fordern kostenlose  Reihentestungen nicht nur für Schulen und Kitas,  sondern auch für den Pflegebereich.“

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  • Stadt Mönchengladbach erhält rund 2,6 Millionen Euro für digitale Sofortausstattung von Schulen

    Stadt Mönchengladbach erhält rund 2,6 Millionen Euro für digitale Sofortausstattung von Schulen

    Seit Monaten werden diese Gelder angekündigt, nun sollen sie tatsächlich fließen. Die Verwaltung wartet jedoch noch immer ab und ergreift noch nicht die Initiative zur Umsetzung der Sofortausstattung.

    Nach einer Information des Städtetags Nordrhein-Westfalen wird die Stadt Mönchengladbach rund 2,6 Millionen Euro für die digitale Sofortausstattung von Schulen aus dem “Sofortausstattungsprogramm” des Bundes erhalten, die bis Ende des Jahres zu verausgaben sind.
    Vor dem Hintergrund der Corona-Pandemie sollen mit dem Geld die Versorgung der Schülerinnen und Schüler mit digitalen Endgeräten und die Ausstattung der Schulen zur Erstellung professioneller Online-Lehrangebote verbessert werden.

    Die Stadtverwaltung erwartet nun einen entsprechenden Bescheid des Landes und wird die zu beachtenden Vorgaben analysieren.

    Der Fachbereich Schule und Sport wird, trotz der Kurzfristigkeit der Entscheidung, verschiedener noch offener Fragen und der großen Herausforderung, die die Umsetzung drei Wochen vor dem Beginn des neuen Schuljahres bedeutet, rechtzeitig vor Ferienende mit Vorschlägen, wie die Verwendung der Mittel gemeinsam organisiert werden kann, auf die Schulen zugehen.

    Einen entsprechenden Beschluss hatte der Schul- und Bildungsausschuss vorsorglich bereits Ende Mai gefasst. Mit dem Beschluss wurde die Verwaltung beauftragt, 1. den Prozess der Umsetzung (u.a. hinsichtlich der Auswahl und Menge von benötigten Endgeräten) im Rahmen der Landesvorgaben in enger Zusammenarbeit mit den Schulen zu begleiten und zügig (evtl. priorisiert) umzusetzen, 2. gemeinsam mit den Pilotschulen weitere Praxishinweise zu geben, wie das Handling gelingen kann, und zu helfen, den Austausch zwischen den örtlichen Schulen zu organisieren.

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  • Volksinitiative für Klima-Bürgerrat in Berlin

    Volksinitiative für Klima-Bürgerrat in Berlin

    Die Initiative „Klimaneustart Berlin“ sammelt Unterschriften für einen Klima-Bürgerrat in der Hauptstadt. Mit ihrer Volksinitiative will das Klimaschutz-Bündnis erreichen, dass „Bürgerinnen und Bürger aus allen Bevölkerungsschichten Berlins (…) zusammenkommen, fundiert informiert werden und zu konkreten Maßnahmen beraten, um dann Empfehlungen an die Politik auszusprechen.“ Die Frage soll lauten, wie Berlin im Einklang mit dem 1,5 Grad-Ziel von Paris klimaneutral werden kann.

    Mit einer Volksinitiative kann dem Berliner Abgeordnetenhaus ein Gesetz oder Anliegen vorgelegt werden. Dafür müssen sich binnen sechs Monaten mindestens 20.000 Einwohner Berlins in die Unterschriftenlisten eingetragen haben.

    Die Initiative „Klimaneustart Berlin“ kritisiert, dass die Landesregierung weiterhin eine Klimaneutralität der Stadt bis 2050 anstrebe. Das reiche bei Weitem nicht aus, um dem 1,5 Grad-Ziel des Pariser Klimaabkommens gerecht zu werden.Auch in anderen Städten sind Klimaschützer unzufrieden mit der lokalen Klimapolitik. Deshalb wollen Initiativen etwa in Frankfurt/Main, Freiburg und Stuttgart ebenfalls Klima-Bürgerräte anstoßen. In Konstanz fordert eine Initiative einen Bürgerrat zum klimarelevanten Thema Verkehr. Weitere Bürgerrat-Initiativen gibt es in Göttingen und München.

    „Die Entwicklung in Deutschland zeigt, dass die Idee zufällig ausgeloster Bürgerräte ansteckend ist. Gerade erst hat Frankreich bewiesen, wie hochwirksam dieses Demokratie-Instrument sein kann“, sagt Claudine Nierth, Bundesvorstandssprecherin der Initiative „Mehr Demokratie“. Immer wieder werde dabei auch die direkte Demokratie mit gelosten Bürgerräten verknüpft. Direktdemokratische Initiativen fordern Bürgerräte wie in Berlin oder es wird über einen Teil Bürgerrats-Ergebnisse abgestimmt wie in Frankreich oder Irland.

    Im Nachbarland hatte ein Bürgerrat aus 150 zufällig ausgelosten Menschen im Juni 149 Handlungsempfehlungen für die Politik beschlossen. Darunter die Senkung des Tempolimits auf Autobahnen, den Ausbau umweltschonender Verkehrsmittel und ein Programm zur energetischen Sanierung von Wohnhäusern. Ministerpräsident Jean Castex hat für die kommende Woche erste Umsetzungsmaßnahmen angekündigt. Im September soll dem Parlament ein Maßnahmengesetz vorgelegt werden. Zudem sollen die Franzosen über zwei Vorschläge per Referendum abstimmen.

    In Großbritannien will der dortige Klima-Bürgerrat seine Empfehlungen im September veröffentlichen. In Irland fand ein solcher Bürgerrat bereits 2017 statt. Für Dänemark, Schottland und Spanien ist die Durchführung von Klima-Bürgerräten angekündigt. In Deutschland hat der Ältestenrat des Bundestages im Juni die Einberufung eines Bürgerrates zum Thema „Deutschlands Rolle in der Welt“ und damit den ersten offiziell angestoßenen Bürgerrat auf Bundesebene beschlossen.

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  • Raus mit Klaus in den Buchholzer Wald

    Raus mit Klaus in den Buchholzer Wald

    Der nächste grüne Spaziergang, „Raus mit Klaus“, findet in Abstimmung mit dem NABU Mönchengladbach im Buchholzer Wald mit dem grünen Oberbürgermeisterkandidaten Dr. Boris Wolkowski und dem Baumexperte Klaus Barthels statt.

    Der Termin ist Sonntag, der 26. Juli 2020 von 10 – 12 Uhr. Treffpunkt des weit im Gladbacher Südwesten gelegenen Waldes ist der kleine Parkplatz am Sportplatz des FC Blau-Weiß Wickrathhahn. Zu erreichen von der Straße Am Haselbusch, über den Farnweg, dann links ab in die Straße Auf der Bült. Der Sportplatz am Waldrand ist von dort schon gut zu erkennen.

    Das Hauptthema beim Spaziergang wird die Erörterung der Frage sein, ob der Buchholzer Wald in einen naturnahen geschützten Wald (Urwald?) der weitestgehend ohne menschliche Eingriffe auskommt, umgewandelt und dauerhaft geschützt werden kann.
    Der Klimawandel und die Auswirkungen des nahe gelegenen Tagebaues Grazweiler werden natürlich bei der Diskussion vor Ort eine wichtige Rolle spielen.

    Eine Anmeldung für Interessierte ist vor dem Hintergrund der Corona-Auflagen unter Telefon 02161 – 206404 unbedingt erforderlich.

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  • 20.000 Euro Corona-Soforthilfe für Freiwilligenagenturen, Initiativen und Vereine

    20.000 Euro Corona-Soforthilfe für Freiwilligenagenturen, Initiativen und Vereine

    Die Stadt Mönchengladbach erhält insgesamt 20.000 Euro für das laufende Jahr vom Land NRW für Vereine und Initiativen, die ehrenamtliche Coronahilfen organisieren. Diese sollen mit jeweils 500 Euro gefördert werden.

    Freiwilligenagenturen, Nachbarschaftsinitiativen, gemeinnützige Organisationen und Vereine, die in Corona-Zeiten Hilfsangebote organisieren und koordinieren, können den Zuschuss bei der Stadt Mönchengladbach beantragen.

    Das Online-Formular befindet sich unter: https://stadt.mg/ehrenamt-corona. Fragen zum Förderprogramm beantwortet die Verwaltung unter der E-Mail Adresse ehrenamt@moenchengladbach.de sowie telefonisch unter 02161-25 2517 (Sabine Kolsdorf).

    Hintergrund:
    Das Land NRW hat Anfang Juli zur Unterstützung ehrenamtlicher Aktivitäten in der Corona-Krise mehr als eine Million Euro bereitgestellt. Gefördert werden können beispielsweise die Unterstützung beim Einkaufen, beim Ausführen des Hundes oder beim Einlösen von Rezepten, die Vernetzung von Initiativen in allen Stadtteilen, die Produktion von Hilfeleitfäden und Erklär-Videos. Förderfähige Aufwände sind zum Beispiel: 

    Material für das Nähen von Behelfsmasken (u. a. Anschaffung oder Anmietung von Nähmaschinen, Stoff, Nähgarn, Befestigungsbänder, etc.) Anschaffung/Kauf von Schutzbekleidung (Handschuhe, Mundschutz, Desinfektionsmittel) Einrichtung von Videokonferenzen (Lizenzgebühren), Website-Gestaltung, Hosting derselben, Erstattung von Fahrtkosten bei Nutzung von PKWs und Lieferwagen oder des ÖPNVs unter der Beachtung des Landesreisekostengesetzes, Öffentlichkeitsarbeit, Schulungen zum Infektionsschutz, IT-Schulungen zum Umgang mit Videokonferenzsystemen.
    Laufende Betriebs- und Personalkosten können nicht finanziert werden. Zusätzliche Personalkosten, etwa für eine Honorarkraft, die eigens wegen Corona eingestellt wurde, sind hingegen förderfähig.
    Ebenso wie Miete, Wasser und Strom für zusätzlich angemietete Räume.

    Die Mittel dürfen für entstandene Ausgaben im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie rückwirkend ab dem 24. März 2020, dem Zeitpunkt des Kabinettsbeschlusses zum NRW-Rettungsschirm, genutzt werden.

    Sollten weitere Stellen die Übernahme der Kosten zugesagt haben, ist eine Finanzierung über diesen Fördertopf ausgeschlossen. Eine Auszahlung an natürliche Personen ist ebenfalls nicht möglich.

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  • Gülistan Yüksel tritt als SPD-Kandidatin für die Bundestagswahl 2021 an

    Gülistan Yüksel tritt als SPD-Kandidatin für die Bundestagswahl 2021 an

    Der SPD-Ortsverein Rheydt-Odenkirchen hat die Bundestagsabgeordnete Gülistan Yüksel erneut als seine Kandidatin für die Bundestagswahl im kommenden Jahr nominiert.

    Die anwesenden Mitglieder sprachen sich einstimmig für Yüksel aus, die sich für das entgegengebrachte Vertrauen bedankte und den Blick bereits nach vorne richtete:
    “In den vergangenen Wochen und Monaten wurden Hilfsmaßnahmen und Konjunkturimpulse in historisch einmaligem Ausmaß auf den Weg gebracht, um die Corona-Krise zu bewältigen, Arbeitsplätze zu sichern und die Wirtschaft wieder in Schwung zu bringen. Dabei hat sich einmal mehr gezeigt, wie wichtig ein handlungsfähiger Staat ist, der den Beschäftigten und ihren Familien, Auszubildenden und Studierenden, Rentnerinnen und Rentnern, aber auch sozialen Einrichtungen, Kulturschaffenden und den Kommunen unterstützend zur Seite steht. Der Garant dafür ist die Sozialdemokratie. Wir Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten sind es, die mit vereinten Kräften in Partei und Regierung dafür sorgen, das Land gut durch und aus der Krise zu führen. Hieran möchte ich auch weiterhin tatkräftig mitarbeiten”, so Yüksel.

    Die Mönchengladbacher SPD-Chefin wird sich noch offiziell dem Votum ihrer Partei auf einer Wahlkreiskonferenz stellen, hat zunächst aber die Kommunalwahl im Blick und betont deren Bedeutung für die Stadt:
    “In Mönchengladbach bewegt sich was. Unsere Stadt verändert sich positiv – das spürt man und das sieht man. Neue Wohnviertel entstehen, Firmen ziehen in die Stadt, die Zahl der Arbeitsplätze wächst, Parks werden in Ordnung gebracht und Millionen in Schulen investiert.

    Wir sehen aber auch die Kehrseite: Leerstehende Ladenlokale, Langzeitarbeitslosigkeit, fehlende Betreuungsplätze, Schlaglöcher auf Straßen oder defekte Fuß- und Radwege. In Rheydt sehen wir insbesondere mit der Schließungsankündigung von Karstadt und Real wie wichtig es ist, sich für eine zukunftsgewandte Stadtteilpolitik einzubringen. Deshalb setzen wir als Partei alles daran, dass mit Felix Heinrichs ein neuer Oberbürgermeister ins Rathaus einzieht, der mutig in die Zukunft blickt und die Probleme der Stadt klar benennt und angeht”, so Yüksel.

    Hierzu ergänzt der Co-Vorsitzende der SPD Rheydt-Odenkirchen, Christoph Nießen:
    “Mit Gülistan Yüksel haben wir eine Abgeordnete in Berlin, die den Menschen wirklich zuhört, Ihnen auf Augenhöhe begegnet und sich ihrer kleinen und großen Sorgen annimmt. Wie wichtig es ist, das engagierte Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten mitmischen, hat sich in den letzten Monaten wiedermal eindringlich gezeigt. Wir setzen uns für die Bürgerinnen und Bürger ein – Nicht nur für wenige, sondern für alle. Deshalb kämpfen wir als Rheydter SPD dafür, das Gülistan unsere Stadt auch im nächsten Bundestag vertreten kann.“

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  • Bewerbung an der Hochschule Niederrhein jetzt für alle Studiengänge möglich

    Bewerbung an der Hochschule Niederrhein jetzt für alle Studiengänge möglich

    Ab sofort können sich Studieninteressierte für die zulassungsbeschränkten Studiengänge an der Hochschule Niederrhein bewerben. Die Bewerbung ist bis zum 20. August möglich. Zusätzlich ist die Bewerbung für zulassungsfreie Studiengänge bis zum 30. Oktober offen. Insgesamt stehen über 70 Bachelor- und Masterstudiengänge in Vollzeit, Teilzeit, Dual, Trial oder berufsbegleitend zur Auswahl.

    Bei zulassungsbeschränkten Studiengängen müssen sich die Interessierten zunächst im Online Portal der Hochschule registrieren.

    Die Bewerbung und Vergabe der Studienplätze erfolgt dann über das Portal hochschulstart.de.
    Bei Fragen zur Bewerbung und Einschreibung können sich Interessierte per E-Mail unter: bewerbungsinfo@hs-niederrhein.de
    oder Telefon: 02151 822 2288 an das Studierendenbüro wenden.

    Für einige Studiengänge müssen Vorpraktika nachgewiesen werden. Da Möglichkeiten zur Absolvierung dieser Praktika derzeit nur eingeschränkt zur Verfügung stehen, wurde für die Einschreibung zum Wintersemester eine Ausnahmeregelung getroffen. Studienbewerberinnen und -bewerber, die nach der Prüfungsordnung ihr Vorpraktikum ganz oder teilweise bei der Einschreibung nachweisen müssen, haben den Nachweis des Vorpraktikums erst bei der Rückmeldung zum Wintersemester 2021/22 zu erbringen.

    Für alle, die sich noch nicht für einen Studiengang entschieden oder noch Fragen zum Studium haben, bietet die Zentrale Studienberatung der Hochschule Niederrhein vom 3. bis 7. August eine Online-Informationswoche an. Neben allgemeinen Vorträgen zum Thema Studienwahl, Beratung durch die Zentrale Studienberatung und einer Vorstellung der Hochschule, wird es auch fachspezifische Vorträge und Beratungsangebote aus den einzelnen Fachbereichen geben. Zusätzlich stehen bereits eingeschriebene Studierende für Fragen der Studieninteressierten zur Verfügung.

    Vorab können Interessierte auf der Webseite der Studienberatung Termine für eine Online-Beratung ausmachen oder Online-Navigatoren zu einzelnen Studiengängen ausprobieren. Zusätzlich sind die Beraterinnen auch per WhatsApp, E-Mail und Telefon erreichbar.

    Alle Kontaktdaten und Informationen unter www.hs-niederrhein.de/zsb

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  • AWO Mönchengladbach bietet kostenlose Kurse für pflegende Angehörige an

    AWO Mönchengladbach bietet kostenlose Kurse für pflegende Angehörige an

    Die Fachkräfte der AWO vermitteln den Teilnehmerinnen und Teilnehmern in verschiedenen Modulen Basiswissen für den Pflegealltag zu Hause.

    Die Pflege eines Angehörigen ist eine verantwortungsvolle Aufgabe, die viel körperliche und psychische Kraft kosten kann.
    Wer sich dazu entschließt, tut dies in der Regel aus Verbundenheit, aus Dankbarkeit oder aus Pflichtgefühl.
    Oftmals sind es Ehepartner, die eigenen Kinder, Freunde, Bekannte und nahestehende Personen, die unentgeltlich im häuslichen Bereich für einen pflegebedürftigen Menschen zuständig sind.
    Laut aktuellen Zahlen, die im Januar dieses Jahres auf dem Pflegekongress 2020 in Berlin vorgestellt worden sind, sind pflegende Angehörige inzwischen sogar der „größte Pflegedienst der Nation“.
    Zweidrittel der mittlerweile knapp vier Millionen pflegebedürftigen Menschen in ganz Deutschland werden zu Hause von Angehörigen oder Freunden gepflegt.

    Um die häusliche Pflege zu erleichtern, bietet die AWO Mönchengladbach kostenlose Pflegekurse für Angehörige an. Die Kurse bestehen aus vier Modulen.
    In dem Modul „Theorie“ geht es unter anderem um Pflegegrade, Sachleistungen und Verordnungen.
    Das Modul „Praxis“ beschäftigt sich mit Lagerungstechniken, Mobilisation der Pflegebedürftigen und
    Kinästhetik (Bewegungsempfindung).

    In dem Modul „Demenz“ geht es zum Beispiel um den Umgang mit der
    Persönlichkeitsveränderung eines dementiell erkrankten Menschen, die intensive Betreuung und die erschwerte Kommunikation.

    Das vierte Modul besteht aus dem Erste-Hilfe-Kurs speziell für pflegende Angehörige. Dort werden akute Notfallsituationen beschrieben und trainiert: der Sturz aus dem Rollstuhl, plötzliche Atemnot durch Verschlucken oder eine Platzwunde am Kopf.

    Die Kurse dauern pro Einheit 120 Minuten und können je nach Interessenlage der Teilnehmerinnen und Teilnehmer einzeln oder als Block gebucht werden.
    Die Anmeldung erfolgt über das Familienbildungswerk der AWO Mönchengladbach, unter der Kundenhotline:
    02166 – 399 67 165 oder per E-Mail an: kunden@awo.mg.
    Bei der Anmeldung sollten Kundinnen und Kunden die Kursnummer/n angeben.

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  • Der Raufbold – Wie das Eifeldorf Wiesental berühmt wurde

    Der Raufbold –
    Wie das Eifeldorf Wiesental berühmt wurde

    Das abgelegene Eifeldorf Wiesental in der deutsch-belgischen Grenzregion ist schwer zu finden.

    Dort hat der aggressive Hahn Frederick Bewohner und Besucher in Angst und Schrecken versetzt. Rainer Nahrendorf, der ehemalige Handelsblatt-Chefredakteur, erzählt in seinem neuesten Kinderbuch „Der Raufbold“, wie es dazu kam.

    Foto: Jairo Alzate on Unsplash

    Der in finanziellen Nöten steckende Besitzer eines Gnadenhofes für schlecht behandelte Tiere soll mit einer Hühnerzucht vor der Pleite bewahrt werden. Der Hahn Frederick bewacht und beschützt seinen Hennenharem voller Kampfbereitschaft. Wer seinen unerwarteten Angriffen und Verfolgungsjagden nicht entkommt, wird heftig attackiert. Der Hof ist voller Blutspuren von den Wunden, die der Dorfschreck Besuchern zugefügt hat. Der Gnadenhof fällt bei den Dörflern aber nicht nur wegen Fredericks Rauflust in Ungnade, sondern weil er das Dorf mit seinem Krähen vor Sonnenaufgang aus dem Schlaf reißt. Am liebsten würden ihm viele Bewohner den Hals umdrehen.

    Foto: Rainer Nahrendorf

    Der Gnadenhof ist durch die Aufnahme eines Wanderesels, der kein Gepäck mehr schleppen will, eines geschundenen und halb verhungerten Shetlandponys und durch eine Golden-Retriever-Schulhündin in noch größere Geldnot geraten. Die Hündin ist aus dem Schuldienst entlassen worden. Ausgerechnet der Hahn Frederick wird zum Retter des Hofes. Aus seinen Feinden werden seine Fans, denn er hat das Dorf in der ganzen Region berühmt gemacht, die Gästeübernachtungen schnellten in die Höhe und brachten Wiesental Wohlstand. Den wollen die Bewohner nicht verlieren und bestürmen den Besitzer, seinen Hof zu einem Gnadenhof für aggressive Hähne zu erweitern, die geschlachtet werden sollen. Das Buch ist multimedial angelegt. QR-Codes und Weblinks integrieren spektakuläre Videos und Hintergrundinformationen. Das fantasievolle Naturbuch ist mehr als nur ein Lesespaß. Es ist ein erklärendes Sachbuch und wirbt für eine Freundschaft zwischen Menschen und Hähnen. Diese Freundschaft ist möglich, wenn die Menschen die (Hack-) Ordnung in der Hühnerwelt respektieren und die Hähne nicht provozieren.

    Technischer Hinweis:

    Die Videos zeigen, wie Hähne Kinder jagen. Sie zeigen Hahnenkämpfe und was bei aggressiven Hähnen zu tun ist. Leser können mit Eseln durch die Eifel wandern und von einer Golden-Retriever-Hündin lernen, wie man Welpen erzieht.

    Beim gedruckten Buch muss man die QR-Codes mit dem Smartphone oder Tablet einscannen. Die Apps für QR-Scanner sind meistens kostenlos. PC-Nutzer können die Titel der Videos in die Suchmasken von YouTube bzw. Google eingeben.

    Im E-Book muss man die Links anklicken oder antippen. Das funktioniert aber nur, wenn man einen internetfähigen E-Book-Reader nutzt oder eine häufig kostenlose Leseapp wie ReadEra auf seinem Smartphone oder Tablet installiert hat.

    Dieses Buch ist im Handel erhältlich. Es ist bei tredition erschienen. Softcover mit farbigen und schwarzweißen Fotos: € 8,99 ; Hardcover Geschenk- und Bibliotheksversion : €17,99 ; E-Book: € 2,99

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  • Die Arbeiterwohlfahrt Mönchengladbach trauert um Hermann Jansen

    Die Arbeiterwohlfahrt Mönchengladbach trauert um Hermann Jansen

    | Nachruf

    Unser langjähriger Kreisvorsitzender und Vorsitzender des Präsidiums Hermann Jansen ist im Alter von 88 Jahre verstorben.

    Die AWO in Mönchengladbach verneigt sich in Trauer, mit großem Respekt und Dankbarkeit vor seiner Lebensleistung für die AWO. Hermann Jansen hat seit seiner Jugend gesellschaftliche und soziale Verantwortung übernommen. Ihn trieb seine tiefe persönliche Überzeugung an, dass es nie wieder Krieg und Faschismus geben dürfe. Deshalb hat er sich früh in vielen bedeutenden Funktionen engagiert. Als Betriebsratsvorsitzender bei Trützschler, als Gewerkschaftssekretär bei der IG Metall, als Vorsitzender der SPD-Fraktion im Rat der Stadt Mönchengladbach, als Mitglied des Landtags von Nordrhein-Westfalen und über 20 Jahre als Vorsitzender der Arbeiterwohlfahrt hat er sich immer für die Menschen in unserer Stadt engagiert.

    Hermann Jansen war ein überzeugter Ehrenamtler der AWO, der sich in den Jahrzehnten seines Engagements stets für die Werte der AWO, nämlich Solidarität, Toleranz, Freiheit, Gleichheit und Gerechtigkeit, nicht nur eingesetzt hat, sondern sie auch selbst gelebt hat. Er wollte eine sozial gerechte Gesellschaft. Dafür hat er unermüdlich gekämpft.

    Viele werden sich nicht nur an den Politiker Hermann Jansen erinnern, sondern vor allem an den warmherzigen Menschen, der sehr oft seine Möglichkeiten und Kontakte dafür genutzt hat, Mitmenschen in persönlichen Notsituationen zu helfen. Er lebte die Idee der Arbeiterwohlfahrt und beherzigte den Aufruf von Lotte Lemke, eine der AWO-Gründerinnen: “Vergesst hinter euren großen Aufgaben nicht den einzelnen Menschen.”

    Bei der AWO hat Hermann Jansen Verantwortung übernommen während des schwierigen Umbaus des Wohlfahrtsverbands zu einem modernen Unternehmen der Sozialwirtschaft, der weiterhin – und das war Hermann Jansen immer ein wichtiges Anliegen – seine Grundwerte verfolgt. Sein Andenken werden wir stets in Ehren halten.   

    Unsere jetzigen Gedanken und unserer Anteilnahme gelten seiner Frau Helga, seinen Söhnen und der ganzen Familie.

    Mönchengladbach, 14. Juli 2020

    Arbeiterwohlfahrt
    Kreisverband Mönchengladbach e. V.

    Norbert Bude                    Uwe Bohlen
    Vorsitzender des Präsidiums     Vorstand

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  • Initiative “Seniorenrat MG” informiert in Rheydt

    Initiative “Seniorenrat MG” informiert in Rheydt

    Die Initiativgruppe Seniorenrat MG lädt zu einem Besuch ihres Infostandes am Samstag, 18. Juli von 9.00 – 13.00 Uhr auf dem Rheydter Markt an der Ecke Brucknerallee/Hauptstraße ein.

    Die Initiativgruppe der aktiven Senioren wirbt für die Einrichtung eines Seniorenrates in Mönchengladbach.

    Unterstützt wird sie dabei vom Vorstand der Landesseniorenvertretung NRW, Manfred Stranz.
    Derzeit sind in Nordrhein-Westfalen insgesamt 190 Seniorenvertretungen aktiv, in den betreffenden NRW-Kommunen leben mehr als 70 Prozent der älteren Menschen des größten deutschen Bundeslandes.

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  • Merkel Rede im EP-Pleum zu den Prioritäten der DE-Ratspräsidentschaft

    Merkel Rede im EP-Pleum zu den Prioritäten der DE-Ratspräsidentschaft

    Parlamentspräsident David Sassoli begrüßte die Kanzlerin gegen 13 Uhr am Protokolleingang des Parlaments.

    Beide gaben dann kurze Statements ab, bevor sie sich bilateral trafen.
    Ab 14:15 Uhr sprach die Bundeskanzlerin dann im Plenarsaal ca. 15 Minuten über die deutsche Ratspräsidentschaft.

    Nach ihr sprachen die EP-Fraktionsvorsitzenden, darunter auch deutsche Europaabgeordnete wie Manfred Weber (CSU, EVP), Ska Keller (Die Grünen, Grüne/EFA), Martin Schirdewan (Die Linke, GUE/NGL) und Jörg Meuthen (AfD, ID).

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  • Töpfermarkt Schloss Rheydt – eigentlich wie immer und doch etwas anders

    Töpfermarkt Schloss Rheydt – eigentlich wie immer und doch etwas anders

    Am Wochenende vom 18. und 19. Juli können sich Besucher wieder auf den Töpfermarkt auf dem Außengelände des Museums Schloss Rheydt freuen.

    Rund 50 Keramiker präsentieren dort ihre Arbeiten. Eine von wenigen Veranstaltungen, die in diesem Jahr dort stattfinden kann, sagt der Leiter des Museums Dr. Karlheinz Wiegmann: “Viele Dinge sind ja bereits abgesagt worden, aber da die Besucherströme zum einen beim Töpfermarkt nicht so groß sind und sich auch gut über den Tag verteilen, sind wir davon überzeugt, dass es gut funktionieren kann.”

    Auch der Beigeordnete Dr. Gert Fischer sieht in der Veranstaltung eine gute Möglichkeit etwas wie ein Stück verantwortungsvolle Normalität zuzulassen: “Durch die Gegebenheiten hier vor Ort kann der Zugang auf das Gelände ja auch noch beschränkt werden. Wobei ich nach den bisherigen Erfahrungen mit diesem Markt nicht glaube, dass das nötig sein wird.”

    Begeisterung für den Markt kam Wiegmann und seinem Team vor allem auch von den Ausstellern entgegen: “Sie wissen die familiäre Art des Marktes bei uns zu schätzen und freuen sich sehr darauf, zu uns zu kommen.”

    Um aber Abstandsregelungen und Co. noch etwas zu unterstützen, wurden die Aussteller noch etwas entzerrt. Außerdem wird es eine Einbahnstraßenregelungen entlang des Marktes geben. Ein Nasen-Mundschutz sollte auch mit im Gepäck sein, bittet Wiegmann: “Sicherlich kann man diesen dann auch in genügend Abstand zu anderen mal absetzen, aber gerade an den Ständen, wo man sich vielleicht doch mal etwas näher kommt, gehört er mit dazu.”

    Geöffnet ist der Töpfermarkt jeweils von 11 bis 18 Uhr.
    Der Eintritt ist frei.
    Das Mitbringen von Hunden ist nicht gestattet.
    Der Markt wird ergänzt durch ein kleines kulinarisches Angebot.
    Ansonsten lädt das Museum Schloss Rheydt ein Nützliches und Schönes, Praktisches und Dekoratives von Gefäß bis hin zur Skulptur zu entdecken und auch zu erwerben.

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