Autor: Redaktion

  • Bezirksvertretung Süd tagt am 21. August  – Abschiedssitzung der Bezirksvorsteherin?

    Bezirksvertretung Süd tagt am 21. August – Abschiedssitzung der Bezirksvorsteherin?

    Die Mitglieder der Bezirksvertretung Süd treffen sich am Freitag, 21. August, um 16 Uhr zur nächsten öffentlichen Sitzung im Ratssaal des Rathaus Rheydt (Markt 11, 41236 MG).

    Auf der Tagesordnung steht unter anderem ein Bericht über den Neubau des Rheydter Hauptbahnhofes, der Bau einer OGATA-Gruppe an der Grundschule Zingsheimer Straße, die Sanierung des Wasserspielplatzes am Rheydter Stadtwald, die Aufstellung eines Bebauungsplanes für den Bereich des “Rathaus der Zukunft mg+”, der Flächennutzungs- und Bebauungsplan “Bonnenbroicher Straße” und weitere Planungsthemen.

    Die vollständige Tagesordnung sowie die Beratungsunterlagen sind im Ratsinformationssystem (https://stadt.mg/ratsinfosystem) abrufbar.

    Hinweis für Besucherinnen und Besucher: Da die Hygiene- und Infektionsschutzregeln auch für diese öffentliche Sitzung gelten, ist nur eine begrenzte Anzahl an Zuschauern zugelassen.

    Daher ist eine Anmeldung zur Sitzung per Telefon unter 02161 / 25 80 72 oder per Mail an bezirksverwaltung-sued@moenchengladbach.de  unbedingt erforderlich.

    Der Zugang zur Sitzung ist für Zuschauer nur mit einer schriftlichen Anmeldebestätigung möglich.

    0 – 0

    Thank You For Your Vote!

    Sorry You have Already Voted!

  • Enkeltrick: Betrügerin versucht, über einen angeblichen tödlichen Unfall an Geld zu kommen

    Enkeltrick: Betrügerin versucht, über einen angeblichen tödlichen Unfall an Geld zu kommen

    Ein geistesgegenwärtiger Senior hat am Mittwoch glücklicherweise die perfide Masche einer Betrügerin durchschaut: Sie hatte weinend als angebliche Bekannte angerufen, die Geld brauche, um nicht ins Gefängnis zu müssen. Die Polizei warnt vor dieser Abwandlung der Betrugsmaschen, mit denen die Täter vorgeblich ältere Menschen um ihr Erspartes bringen wollen.

    Gegen 11 Uhr klingelte das Telefon in der Wohnung des 68-Jährigen. Das Display wies keine Telefonnummer aus. Der Herr nahm das Gespräch an und hörte am anderen Ende die Stimme einer weinenden Frau mit osteuropäischem Akzent. Die skrupellose Geschichte der Dame war, dass sie bei der Polizei sei, weil sie jemanden “totgefahren” habe und sie müsse nun ins Gefängnis.

    Der Angerufene vermutete eine bestimmt Bekannte und fragte, ob es sich um selbige handle. Die Frau bejahte und reichte das Telefon an eine vermeintliche Polizistin weiter. Hier wurde dann in Aussicht gestellt, dass er seine Bekannte mit einer Kaution in Höhe von 15.000 Euro vor dem Gefängnis bewahren könne. Als er angab, dass er diese nicht besitze, fragte die “Polizistin” nach weiteren Wertgegenständen. Dem Mann kam das alles zunehmend seltsam vor. Er beendete das Gespräch und informierte die Polizei.

    Bitte warnen Sie vor allem ältere Menschen vor dieser Variante des Betruges!

    Sprechen sie mit Ihren Bekannten und Verwandten. Lassen Sie sich nicht von solchen Betrügern am Telefon hinters Licht führen. Beenden Sie das Gespräch und informieren Sie die örtliche Polizei. (cw)

    0 – 0

    Thank You For Your Vote!

    Sorry You have Already Voted!

  • Kampagne “ich helfe mit” für Kita-Helfer

    Kampagne “ich helfe mit” für Kita-Helfer

    Das Land stellt den Kindertageseinrichtungen angesichts der coronabedingten Hygieneanforderungen Mittel für zusätzliches Personal zur Verfügung.

    “Die Erzieherinnen und Erzieher haben in den vergangenen Wochen und Monaten der Einschränkungen herausragende Arbeit und einen erheblichen Beitrag dazu geleistet, dass Kinder professionell und liebevoll versorgt wurden, damit ihre Eltern weiterhin ihrem Beruf nachgehen konnten”, lobt der FDP-Landtagsabgeordnete Andreas Terhaag. “Zusätzliche Kita-Helfer*innen sollen die Erzieher*innen nun in den kommenden Wochen und Monaten bei einfachen, nicht-pädagogischen Arbeiten entlasten.”

    Dazu zählen beispielsweise Aufgaben wie Unterstützung beim Händewaschen und der Essensversorgung der Kinder, beim Desinfizieren und Reinigen der Räumlichkeiten sowie Unterstützung in den Bring- und Abholzeiten der Kinder und bei der Einhaltung von Vorgaben des Infektionsschutzes. Für die Träger werden zudem zusätzliche Mittel bereitgestellt, um die nicht vorhersehbaren gesteigerten Kosten für Arbeitsschutz- und Hygieneausrüstung abzudecken.

    Die Landesregierung stellt für die Initiative bis Ende 2020 insgesamt 105 Millionen Euro bereit.
    94,5 Millionen Euro sind für die Finanzierung der Alltagshelfer und 10,5 Millionen Euro für Schulungen, Arbeitsschutz- und Hygienemaßnahmen vorgesehen.
    Jede Kindertageseinrichtung kann einen Antrag auf Unterstützung durch Kita-Helfer*innen in Höhe von bis zu 10.500 Euro stellen.

    Um Interessierte auf diese Möglichkeit hinzuweisen und Kräfte anzuwerben, hat das Familienministerin die Kampagne “#ichhelfemit” gestartet.

    “Die Kampagne “#ichhelfemit” ist eine innovative Art der Stellenausschreibung und bietet arbeitssuchenden Menschen eine Chance. Sie ist zugleich ein Zeichen der Wertschätzung für die Arbeit der Erzieher*innen vor Ort. Denn durch zusätzliche Unterstützung im nicht-pädagogischen Bereich können sich Erzieher*innen wieder verstärkt auf die pädagogische Betreuung und die frühkindliche Bildung konzentrieren”, freut sich Terhaag.

    Interessierte Personen können sich von nun an auf der Webseite ich-helfe-mit.nrw über die Jobangebote der Träger für Kita-Helfer*innen in den Kindertageseinrichtungen in der Nähe informieren. Auch die jeweiligen Ansprechpartner*innen und Adressen der Träger sind dort zu finden. Interessent*innen müssen sich direkt bei den Trägern bewerben und ein aktuelles erweitertes Führungszeugnis sowie eine Gesundheitsbelehrung durch ein Gesundheitsamt nachweisen. 

    “Ich möchte alle Interessierten in Mönchengladbach dazu aufrufen, sich über die Angebote der Kitas in ihrer Umgebung zu informieren. Auch an die Kindertageseinrichtungen gilt mein Appell: Nehmen Sie das Unterstützungsangebot des Landes wahr und beantragen Sie die bereitgestellten Fördermittel zur Entlastung Ihres Personals!”

    0 – 0

    Thank You For Your Vote!

    Sorry You have Already Voted!

  • Grüne bemängeln Planungen zum ZOB am Europaplatz

    Grüne bemängeln Planungen zum ZOB am Europaplatz

    Die grüne Fraktion hat einen Antrag eingebracht, wonach die vorgestellten Planungen zur Bebauung des Europaplatzes an die Verwaltung zurückverwiesen und der Bebauungsplan Nr. 789 N „Europaplatz“ nicht weiter verfolgt werden soll.

    Die Grünen in Mönchengladbach lehnen die vorgestellten Planungen der NEW mobil und aktiv GmbH zum Umbau des Europaplatzes in einen Mobil Hub der Zukunft ebenso wie das Betriebskonzept und die Leistungsfähigkeitsuntersuchung als weder bedarfsgerecht noch funktional ab.

    Dr. Boris Wolkowski, stellvertretender Fraktionsvorsitzender und OB-Kandidat der Grünen, hält die Umgestaltung von „Haus Westland“ und des Zentralen Omnibusbahnhofs (ZOB) für ein grundsätzlich sinnvolles Unterfangen. „Leider scheinen die jetzt vorgelegten Planungen allerdings wenig geeignet, um den ZOB zukunftsfähig zu gestalten“, sagt Wolkowski.

    Immerhin soll der Busbahnhof in seiner jetzigen Größe um rund die Hälfte verkleinert werden. „Wir brauchen dringend eine andere Klimapolitik – und dazu ist der Ausbau des ÖPNV dringend notwendig; dass dieser Ausbau nun mit einem um die Hälfte verkleinerten ZOB funktionieren soll, das halte ich für ein Gerücht“, so der Grünen-Politiker. Hintergrund: Der Platz soll nach neuer Planung nur noch 8.500 Quadratmeter umfassen. Das bedeutet: Die Hälfte des derzeitigen öffentlichen Raumes entfällt zugunsten einer Versiegelung von Fläche und wird bebaut.

    Wie der Nahverkehrsplan für die Stadt Mönchengladbach vom August 2017 feststellt, stellt das Umsteigen zwischen den Verkehrssystemen mit möglichst kurzen Umsteigezeiten und Umsteigewegen eine wichtige Voraussetzung für die wirtschaftliche Ausgestaltung des ÖPNV-Netzes dar.

    Nun hatte der BUND in seiner Stellungnahme vom 10. August 2020 aber moniert, dass die Zahl der Haltestellen nur durch die Ausdehnung der Betriebsabläufe des ZOB in die Nebenstraßen aufrechterhalten werden kann. Das macht den ZOB auf dem verkleinerten Europaplatz zu einem ZOB der weiten Wege. Das im Auftrag der NEW mobil und aktiv von der Düsseldorfer Ingenieurgesellschaft Lindschulte erstellte Betriebskonzept vom 03.07.2020 führt als Umsteigezeit für die am weitesten voneinander entfernten Haltestellen sieben Minuten auf; gemäß dem aktuellen Blockabfahrtsplan sind es hingegen gut drei Minuten.

    „Wenn die NEW mobil und aktiv bei ihrer derzeitigen Fahrplangestaltung bleibt, wird der ZOB nicht funktionieren“, meint Wolkowski und verweist auf das Betriebskonzept. Sieben Minuten lange Wege könnten beim System der Blockabfahrten nicht eingehalten werden. Weiter bräuchte es bei den Blockabfahrten andere Haltestellen, auch die Anschlüsse an die Deutsche Bahn müssten optimiert werden. „Die Anpassung an das Betriebskonzept wird nicht umsonst zu haben sein“, schätzt Wolkowski. Zu klären sei, ob und wie diese Anpassung bezahlt werden könne.

    Was den Grünen aber am meisten ärgert: „Für Menschen, die in der Mobilität eingeschränkt sind, sind solch lange Wegeverbindungen ein Schlag ins Gesicht; ein moderner Busbahnhof muss vor allem auch auf die Bedürfnisse mobilitätseingeschränkter und älterer Menschen Rücksicht nehmen.“

    Gar nicht berücksichtigt wurden bei den Planungen für den neuen ZOB bislang die Corona-Pandemie und die mit dieser Infektionskrankheit verbundenen notwendigen Einschränkungen, insbesondere die Abstandsregelungen, merkt Wolkowski an. „Das von der NEW mobil und aktiv bestellte Ingenieurbüro Lindschulte stellt fest, dass das aufgestellte Betriebskonzept allen Anforderungen des Nahverkehrsplans der Stadt entspreche. Das bezweifeln wir angesichts der aktuellen Sachlage aber “, sagt der Grünen-Politiker. „Ich glaube, da müssen noch ein paar Hausaufgaben gemacht werden.“

    0 – 0

    Thank You For Your Vote!

    Sorry You have Already Voted!

  • CDU/SPD wollen Bürgerideen nicht in die Planung einbeziehen

    CDU/SPD wollen Bürgerideen nicht in die Planung einbeziehen

    Das Projekt Umgestaltung soll final beschlossen werden, so will es die Koalition von CDU und SPD und zwar ohne Berücksichtigung einer Idee des Museumvereins.

    In nachfolgender Pressemitteilung wettert die GroKo insgesamt gegen Änderungswünsche aus der Bürgerschaft.

    In dem Projekt soll die innerstädtische grüne Lunge Hans-Jonas-Park gemeinsam mit dem Abteiberg aufgewertet werden, sowie der Schulhof des Stiftischen Humanistischen Gymnasiums geöffnet werden.

    Die Bezirksfraktionen von CDU und SPD verstehen nicht, dass nach mehrfachen Vorberichten in den Gremien jetzt die FDP den Bau einer Mehrzweckhalle am Standort des alten Haus Zoar, direkt neben Haus Erholung fordert.

    Anmerkung der Redaktion: Offensichtlich wurden die Ideen für eine Mehrzweckhalle am ehemaligen Haus Zoar auch dort nicht berücksichtigt oder nicht ernstgenommen.

    Sebastian Laumen, SPD: „Durch das Nachkarten der FDP wird das gesamte Förderprojekt gefährdet. Wir reden hier immerhin von rd.3 Mio. €. Die jetzt vorgelegten Pläne sind eine sehr gute Grundlage um den Hans-Jonas-Park und den Abteiberg als wichtige grüne Lunge aufzuwerten und dort Angsträume für Menschen zu beseitigen. Auch die neben dem Haus Erholung geplante öffentliche Fläche für Sport und Fitness ist ein gutes Angebot an einer Stelle, wo wir solche Angebote bislang nicht haben.“

    Die nun vorliegenden Pläne haben eine lange Vorgeschichte und wurden in Workshops und Stadtteilrundgängen ausführlich mit den Bürgerinnen und Bürger sowie den ansässigen Institutionen diskutiert. Über die jetzt zu beschließenden Vorschläge wurde ein breiter Konsens hergestellt.

    Anmerkung der Redaktion: Das ist offensichtlich eine falsche Sichtweise.

    Christoph Dohmen, CDU: „Es ist schade, dass die FDP das mit der Bürgerschaft erarbeitete Ergebnis nicht akzeptiert, sondern eigene Vorschläge durchsetzen will. Wir finden die Vorschläge für den Hans-Jonas-Park und seiner weiteren Umgebung stimmig. Der Abteiberg verträgt an dieser Stelle keine neue Mehrzweckhalle, sondern braucht Freiraum. Eine Mehrzweckhalle neben Haus Erholung ist zugleich von der Anbindung und wegen fehlender Parkplätze gerade für den Vereinssport kein guter Standort.“

    Anmerkung der Redaktion: Ein großes Hotelprojekt sah die CDU als gut verträglich an, an dieser Stelle. Fehlende Parkplätze müssen nun herhalten für eine ablehnende Argumentation.

    Auch im Planungs- und Bauausschuss wollen CDU und SPD das Projekt nicht mit neuen Prüfaufträgen verwässern, nur weil die angedachte Lösung der FDP nicht passt.

    Annette Bonin (CDU) und Thomas Fegers (SPD): „Mönchengladbach kann sich glücklich schätzen, dass endlich auch der Hans-Jonas-Park eine neue Qualität als zentrale grüne Oase für Menschen bekommt. Da sind wir näher am Bürger und der Abteiberg sollte jetzt nicht wieder mit Bauvorhaben zugestellt werden. Wenn wir eine Mehrzweckhalle oder Sporthalle im Zentrum realisieren wollen, dann besser im Bereich der Lüpertzender Straße oder Berliner Platz.“

    Anmerkung der Redaktion: Warum liegt die Planung für eine Mehrzweckhalle bisher nicht vor?

    Bürgeridee zur Planung einer Mehrzweckhalle neben Haus Erholung

    0 – 0

    Thank You For Your Vote!

    Sorry You have Already Voted!

  • Radfahrende schützen, Überholverbot auf engen Straßen

    Radfahrende schützen, Überholverbot auf engen Straßen

    DIE LINKE fordert: Beschilderung im Rahmen des Mindestabstand beim Überholen von Fahrrädern / Überholverbot

    Seit 2020 müssen Kraftfahrzeuge beim Überholen von Radfahrenden innerorts einen Mindestabstand von 1,5 m halten.
    Nach einer Anregung der Linken im Aufsichtsrat der NEW mobil & aktiv weisen auch Aufdrucke auf der Rückseite der Busse darauf hin.

    Jedoch halten sich viele Autofahrende nicht daran, vermutlich oft, weil sie den Abstand gar nicht richtig einschätzen können. „Wo zwei PKW noch gerade aneinander vorbeikommen, ist das Überholen eines Radfahrenden schon oft nicht mehr möglich“, erklärt der Fraktionsvorsitzende Torben Schultz, „Denn ein Auto hat derzeit eine Durchschnittliche Breite von 1,80 m, ein Rad ist etwa 70 cm breit. Wird zur Radbreite noch der Mindestabstand genommen und wird noch Abstand zum Fahrbahnrand gehalten, um Dooring-Unfälle zu vermeiden, liegen wir also deutlich über der Breite eines PKW.“

    Die Linksfraktion zieht daraus Konsequenzen und beantragt bei allen Straßen die enger als 4,50 m sind ein Überholverbot für Zweiräder. Das dafür nötige Verkehrszeichen 277.1 gibt es seit diesem Jahr, es verbietet mehrspurigen Fahrzeugen (z. B. PKW) explizit das Überholen von Zweirädern. Einspurfahrzeuge (z. B. Fahrräder) dürfen sich aber weiterhin überholen.

    Obwohl die Straßenverkehrsordnung (StVO) durch den vorgeschriebenen Mindestabstand das Überholen auf engen Straßen de facto verbietet, ist die Realität, dass sich Autofahrende doch „mal eben vorbei quetschen“. Ein Überholverbotsschild hat einen deutlich verbindlicheren Charakter, meint Schultz: „Außerdem kann ein Überholvorgang dann rein aufgrund des Schildes geahndet werden, was deutlich einfacher ist, als eine Rekonstruktion des Abstandes beim Überholen.“

    Wie viele Straßen betroffen wären, kann DIE LINKE nicht abschätzen, jedoch dürfte fast jede Straße in Wohngebieten die Fahrbreite von 4,50 m unterschreiten, gerade wenn Parkzonen halb auf dem Gehweg und halb auf der Straße liegen.

    0 – 1

    Thank You For Your Vote!

    Sorry You have Already Voted!

  • Bürgerideen am Abteiberg in den Planungsprozess integrieren

    Bürgerideen am Abteiberg in den Planungsprozess integrieren

    FDP fordert: „Event-Mehrzweckhalle“ soll mit eingeplant werden.

    Nachdem die ursprüngliche Idee eines Tagungshotels auf dem Gelände des ehemaligen Haus Zoar verworfen wurde, wurde in den letzten Monaten über viele Ideen diskutiert, wie eine zukunftsorientierte Gestaltung der Flächen am Abteiberg aussehen kann.

    Aus der Mitte des Museumsvereins entstand dabei u.a. die Idee einer „Event-Mehrzweckhalle“ für sowohl sportliche als auch kulturelle Nutzung.

    Die Verwaltung wird nun in der Bezirksvertretung Nord am 12.08.2020 ihr Konzept für eine Neugestaltung des Hans-Jonas-Parks vorlegen, bei dem die Idee einer Event-Mehrzweckhalle nicht aufgenommen wurde.

    Stattdessen soll auf dem Gelände des ehemaligen Haus Zoar ein Kleinspielfeld für Ballsportarten errichtet werden. „Die Nutzbarkeit dieser Fläche für den Schul- und Vereinssport begrüßt die FDP hier ausdrücklich, allerdings ist zu berücksichtigen, dass diese Außenflächen aufgrund der Witterungsverhältnisse nur temporär zu einer Verbesserung der Schulsportsituation führen können.“, betont die FDP Fraktionsvorsitzende Nicole Finger.

    „Mit einer auch für den Schulsport geeigneten Mehrzweckhalle an dieser Stelle könnte hingegen die Sporthallenversorgung sowohl für das benachbarte Gymnasium als auch für den Vereinssport unabhängig der Witterung ganzjährig verbessert werden“, ergänzt Andreas Terhaag, sportpolitischer Sprecher der FDP Landtagsfraktion.

    „In einer Mehrzweckhalle am Abteiberg fänden am Wochenende nicht nur sportliche Veranstaltungen, sondern auch Kultur- oder Brauchtumsveranstaltungen ein Zuhause und es käme zu einer deutlichen Belebung des Abteibergs in den Nachmittags- und Abendstunden“, zählt Bernd Lamers, Fraktionsvorsitzender in der Bezirksvertretung Nord, weitere Vorteile einer solchen Hallenlösung auf.

    All diese Argumente führen dazu, dass die FDP in der Bezirksvertretung Nord die Idee aus den Reihen des Museumsvereins aufgreifen und einen Änderungsantrag zu dem von der Verwaltung vorgelegten Konzept einbringen wird, aufgrund dessen die Verwaltung alternativ auch die Realisierbarkeit einer Mehrzweckhalle für sportliche und kulturelle Nutzung prüfen soll. „Wir sind der Auffassung, dass diese Idee viele Vorteile bietet und daher unbedingt näher geprüft werden sollte. Zudem handelt es sich um eine Idee aus der Bürgerschaft und wer Bürgerbeteiligung ernst meint, greift solche Ideen auf und bindet sie in den Planungsprozess ein.“ begründet die Fraktionsvorsitzende Nicole Finger den Vorstoß der FDP.

    0 – 0

    Thank You For Your Vote!

    Sorry You have Already Voted!

  • Kreis Viersen – Waldbrandrisiko: Überwachung aus der Luft

    Kreis Viersen – Waldbrandrisiko: Überwachung aus der Luft

    Anhaltende Trockenheit und Hitze erhöhen das Waldbrandrisiko.

    Um Gefahren frühzeitig zu erkennen, wird der Grenzwald aus der Luft beobachtet. Im Einsatz ist ein Hubschrauber der Landespolizei, der von der Düsseldorfer Bezirksregierung beauftragt wurde. Bei den Waldbrandüberwachungsflügen sind auch Feuerwehrkräfte aus dem Kreis Viersen an Bord.

    “Wo und wann geflogen wird, legt die Bezirksregierung fest. Entscheiden dafür sind die Graslandfeuer- und Waldbrandindizes des Deutschen Wetterdienstes”, erklärt Kreisbrandmeister Rainer Höckels. “Bei den Überwachungsflügen geht es vor allem darum, Rauchentwicklungen, Brandentstehungen und auch Glutnester so früh wie möglich zu entdecken – das gelingt am besten aus der Luft.”

    Auf Grund der extremen Wetterlage war der Hubrauscher bereits am Samstag und Sonntag über dem Grenzwald im Einsatz. Auch in den nächsten Tagen behalten Experten der Düsseldorfer Bezirksregierung und des Kreises Viersen die Situation weiter im Blick.

    Kreisbrandmeister Rainer Höckels weist außerdem auf wichtige Verhaltensregeln für Spaziergänger, Wanderer, Radfahrer und Menschen, die mit dem Auto in Waldgebieten unterwegs sind, hin:

    Im Wald ist es verboten, zu rauchen.

    Werfen Sie keine Zigaretten oder brennende Gegenstände in die Natur – erst recht nicht aus dem Fahrzeug. Schnell kommt es zu einem Böschungsbrand an Straßenrand – auch an der Autobahn.

    Parken Sie niemals Fahrzeuge mit heißen Abgasanlagen auf trockenen Feldern oder Wiesen. Es besteht die Gefahr, dass sich die Vegetation daran entzündet. Dies betrifft alle Modelle mit am Fahrzeugboden liegenden Katalysatoren – etwa viele Pkw mit Otto-Motoren. Aber auch immer mehr Fahrzeuge mit der Abgasnorm Euro VI weisen diese Brandherde auf: Werden sie in den Regenerationsmodus geschaltet, können sehr hohe Temperaturen auftreten.

    Bitte beachten Sie, dass das Parken in Naturschuztgebieten und Landschaftsschutzgebieten außerhalb der ausgewiesenen Parkflächen grundsätzlich verboten ist.

    Grillen Sie in der Natur nur auf dafür ausgewiesenen Plätzen.

    Respektieren Sie Verbote – zum Beispiel in Waldbrand gefährdeten Gebieten – und die Vorgaben, die das Land NRW etwa durch die Kontaktbeschränkung macht.

    Melden Sie Brände oder Rauchentwicklungen sofort über Notruf 112.

    Hindern Sie Entstehungsbrände nur durch Wasser und das Wegnehmen brennbaren Materials an der Ausbreitung, wenn Sie sich dabei nicht selbst in Gefahr bringen. Löschdecken und ähnliches sind kein geeignetes Mittel im Kampf gegen Vegetationsbrände Wenn Sie im Kreis Viersen nicht genau wissen, wo Sie sich befinden, suchen Sie einen der ca. 1.900 rot-weißen Radwegweiser. Wenn Sie dann den Notruf wählen, können Sie den Disponenten der Kreisleitstelle die Nummer auf dem blau-weißen Aufkleber des Pfostens mitteilen (etwa “NTL202-2”). Diese Codes sind mit Koordinaten im System vermerkt.

    0 – 0

    Thank You For Your Vote!

    Sorry You have Already Voted!

  • “Turbo-Putzen”„Acht Minuten sind zu wenig im Kampf gegen Corona“

    “Turbo-Putzen”
    „Acht Minuten sind zu wenig im Kampf gegen Corona“

    Schulstart in NRW: IG BAU kritisiert Zustände in der Reinigung

    Vor dem Schulstart in Nordrhein-Westfalen an diesem Mittwoch (12. August) hat die Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU) auf die hohe Arbeitsbelastung von Reinigungskräften im Zuge der Coronakrise hingewiesen.

    „Acht Minuten – so viel Zeit hat eine Reinigungskraft im Schnitt, um ein Klassenzimmer zu säubern. Diese Zeit war schon vor der Pandemie viel zu kurz bemessen“, sagt Antonia Kühn, Regionalleiterin der IG BAU im Rheinland. Umfassender Infektionsschutz sei unter solchen Bedingungen kaum möglich.

    Dreck in der Schule sei für Schüler und Eltern in NRW kein neues Thema, so die Gewerkschaft. In den letzten Jahren hätten die Beschwerden deutlich zugenommen. „Es geht so weit, dass Schüler in Putzdienste eingeteilt und Eltern zum Fensterputzen beordert werden. Um die stark verschmutzten Schultoiletten zu säubern, gibt es mancherorts private Spendenaufrufe für zusätzliches  Reinigungspersonal“, berichtet Kühn.

    Die Beschäftigten litten unter einem wachsenden Zeitdruck. In immer kürzerer Zeit seien immer größere Flächen zu reinigen.

    Die IG BAU spricht von „Turbo-Putzen“. In der Corona-Pandemie spielten Sauberkeit und Infektionsschutz in Schulen nun eine herausragende Rolle. „Allerdings wollen die meisten Kommunen die bestehenden Aufträge für Reinigungsfirmen nicht der neuen Lage anpassen“, kritisiert Kühn. Für das Personal sei es nicht machbar, in der knappen vorgesehen Zeit den gestiegenen Ansprüchen zu genügen. Die Gewerkschaft fordert vor dem Hintergrund der Pandemie, vorhandene Kräfte mit mehr Stunden zu beauftragen und wo nötig zusätzliches Personal einzustellen. „Außerdem muss die Gesundheit der Reinigungskräfte selbst noch besser geschützt werden“, betont Kühn.  Es sei richtig, dass Land und Kommunen spezielle Maßnahmen zum Schutz der Schüler, Lehrer und anderer Schulbeschäftigten ergriffen hätten. Allerdings dürften das Reinigungspersonal hier nicht vergessen werden. „Saubere Schulen gibt es nur mit sauberen Arbeitsbedingungen“, macht Kühn deutlich. Die Umsetzung der Hygiene- und Arbeitsschutzstandards in Schulen sei ein zentraler Faktor zur Eindämmung der Corona-Pandemie.

    0 – 0

    Thank You For Your Vote!

    Sorry You have Already Voted!

  • Die „Bürger-Aktion Umweltschutz Mönchengladbach“ nimmt Stellung zu den Planungen zum Europaplatz und den “19 Häusern”

    Die „Bürger-Aktion Umweltschutz Mönchengladbach“ nimmt Stellung zu den Planungen zum Europaplatz und den “19 Häusern”

    Offener Brief an die Ratsfraktionen der Stadt Mönchengladbach:

    Sehr geehrte Damen und Herren,
    am 12.8. stehen die Planungen zum Europaplatz und den „19 Häusern“ auf der Tagesordnung der Bezirksvertretung Nord und soweit ich informiert bin, soll der Rat in seiner letzten Sitzung vor der Kommunalwahl im September über die zugehörigen Flächennutzungs- Bebauungspläne einen Beschluss fassen.
    Die „Bürger-Aktion Umweltschutz Mönchengladbach“ ( BAUM e.V.) nimmt dazu wie folgt Stellung:

    Grundsätzliche Beurteilung der Neugestaltung des Komplexes „Haus Westland / Europaplatz“

    Das Ansinnen, den Gebäudekomplex des „Haus Westland“ und angrenzender Gebäude sowie den ZOB/Europaplatz umzugestalten und das „Haus Westland“ durch einen Neubau oder mehrere Neubauten zu ersetzen
    ist nachvollziehbar und in weiten Teilen als sinnvoll anzusehen.
    Es ist fraglich bzw. relativ unstrittig, dass das „Haus Westland“ nicht mehr in einem wirtschaftlich vertretbaren Rahmen modernisiert werden kann, vor allem nicht in energetischer Hinsicht, aber auch hinsichtlich den
    Anforderungen an zeitgemäßes Wohnen, das ja vor allem auch energetisch schonend möglich sein muss.
    Auch der ZOB auf dem Europaplatz verdient eine Neugestaltung, da er von Anfang an weder in funktioneller noch in baulich-ästhetischer Hinsicht wirklich zu überzeugen wusste. Weder sind dort die betrieblichen Abläufe für den Busverkehr an einem zentralen Knotenpunt ideal, noch ist der ZOB für die Nutzer des ÖPNV wirklich optimal gestaltet. Die Orientierung über die Linien und deren Fahrtrichtung war nie anschaulich und einleuchtend genug, und die von den übertrieben wuchtig konstruierten Stahlkonstruktionen überdeckten Haltestellen waren auch nie wirklich ausreichend wettergeschützt.

    Beurteilung der vorgesehenen Verkleinerung des ZOB auf dem Europaplatz

    Die geplanten „19 Häuser“ sollen so weit in die Fläche des existierenden Europaplatzes hinein ragen, dass sich aus der Sicht von der oberen Hindenburgstraße abwärts in Richtung Eicken linksseitig eine die bestehenden Häuserfluchten fortsetzende durchgehende Fluchtlinie ergibt. Der Europaplatz wird dadurch erheblich verkleinert.
    Diese Verkleinerung erzwingt eine teilweise Verlagerung der Bushaltestellen in die angrenzenden Straßenbereiche von Sittardstraße, Humboldtstraße, Goebenstraße und den jeweils angrenzenden Bereichen der Hindenburgstraße um die derzeitige Anzahl an Haltestellen aufrecht erhalten und ggf. später auch noch erweitern zu können. In der RP vom 28.7. wurde über das Gutachten des Planungsbüros Lindschulte berichtet,
    das die geplante Verkleinerung beurteilen und dazu ein neues Betriebskonzept für den verkleinerten Europaplatz entwickeln sollte. Das Planungsbüro kommt darin zu dem Schluss, dass auf der zukünftigen Fläche ein ebenso umfangreicher Busverkehr abgewickelt werden kann wie bisher und dass es sogar noch Reserven für einen weiteren Ausbau gibt.
    Zudem habe man nachweisen können, dass der Betriebsablauf des zukünftigen ZOB sogar besser zu bewerkstelligen sei als heute.
    Die BAUM kritisiert an diesem Gutachten, dass es vom Grundsatz her den falschen Ansatz hat.
    Der Auftrag hätte eigentlich lauten müssen, den möglichen Betriebsablauf eines verkleinerten ZOB mit einem ebenfalls optimierten Betriebsablauf auf der unverändert großen Fläche des heutigen Europaplatzes zu vergleichen, der jedoch dann für den motorisierte Individualverkehr gesperrt wäre.
    Mit dieser Aufgabenstellung hätte sich mit Sicherheit heraus gestellt, dass es möglich ist, mit einer sinnvollen und durchdachten Neugestaltung des in der Größe unangetasteten Europaplatzes ein noch wesentlich verbessertes Konzept für den ÖPNV auszuarbeiten mit noch deutlich mehr Reserven für die Zukunft, und vor allem einer in stadtökologischer Hinsicht wesentlich verbesserten Gestaltung (dazu weiter unten mehr).
    Das Gutachten des Ingenieurbüros ist für uns daher in zweierlei Hinsichten wohlfeil und deshalb wenig aussagekräftig:

    1. Ist wie schon gesagt der Status Quo in vielerlei Hinsichten weit entfernt von einer idealen Situation, Verbesserungen sollen daher für einen Fachplaner vergleichsweise leicht auszuarbeiten und vorzustellen sein.

    2. Kann die Zahl der Haltestellen nur durch die schon erwähnte Ausdehnung der Betriebsabläufe des ZOB in die Nebenstraßen aufrecht erhalten werden. Das macht den ZOB auf dem verkleinerten Europaplatz faktisch zu einem ZOB der weiten Wege, vor allem, wenn bei Blockabfahrten zu Stoßzeiten fast alle oder sogar alle Haltestellen gleichzeitig bedient werden müssen, also auch die peripher liegenden, die man in schwach ausgelasteten Zeiten zunächst nicht einbeziehen muss. Wobei eine wechselnde Zuordnung von Linien zu Haltestellen für die Nutzer eine Unübersichtlichkeit generiert, die ja u.a. am derzeitigen ZOB bemängelt wird.
    Wenn in dem Gutachten als Umstiegszeit zwischen den am weitesten voneinander entfernten Haltestellen eine Zeit von 7 Minuten für in der Mobilität eingeschränkte Personen genannt wird, spricht das (in negativer Hinsicht) für sich!
    Die Aussage, dass bei einer Verkleinerung des Europaplatzes ein leistungsfähiger ÖPNV möglich bleibt, bzw. der ÖPNV sogar betrieblich besser organisiert werden kann, relativiert sich in Anbetracht der deutlich weiteren Wege zu den dann notwendigen peripheren Haltestellen selber und verflüchtigt sich zu einer nur noch sehr geringen Relevanz.
    Die Frage einer komfortablen Integration, ja überhaupt der Integration des Taxiverkehrs auf dem verkleinerten Europaplatz soll an dieser Stelle nur kurz angesprochen werden. Die zu erwartende räumliche Enge scheint für uns jedenfalls der Vorhaltung einer ausreichender Anzahl von Taxi-Stellplätzen wie derzeit möglich entgegen zu stehen und wir sehen auf dem verkleinerten Europaplatz keine sinnvolle und praktikable Integration eines ausreichenden Taxi-Angebots ohne wiederum den Busverkehr zu behindern.

    Städtebauliche Bedeutung des Europaplatzes und stadtdökologische Aspekte – Klimawandel
    Der Europaplatz darf ohne weiteres als eine Art „Herz“ der Stadt (Alt-)Mönchengladbach bezeichnet werden, nicht nur wegen seiner zentralen Lage, sondern auch wegen seiner im Wortsinn zentralen Bedeutung als verkehrlicher Verknüpfungspunkt zwischen regionalem (Bus) und überregionalen (Schiene) ÖPNV. Das gab solchen Plätzen in der Vergangenheit und vielerorts noch heute eine Art „Visitenkarten-Funktion“
    für die betreffenden Städte, boten sie doch den ankommenden Reisenden im besten Fall ein „herzliches Willkommen“. Diese Funktion mag heute nur noch von untergeordneter Bedeutung sein, aber das sollte kein Grund sein, diesen Aspekt nicht weiter zu bedenken. Schon gar nicht, wenn derart eingreifende Veränderungen geplant sind wie jetzt beim Europaplatz.
    Die Verknüpfung der Verkehre bedingt nicht nur eine in funktioneller Hinsicht optimale Gestaltung des ÖPNV mit nutzergerechten Erreichbarkeiten und Umstiegszeiten, sondern vor allem auch eine gute Aufenthaltsqualität, schon alleine wegen stets an ÖPNV-Verknüpfungsorten
    niemals gänzlich vermeidbarer Wartezeiten.

    Der Klimawandel, der heute längst nicht mehr nur eine Prognose oder ein vager bedrohlicher Ausblick auf die Zukunft ist, sondern der sich gegenwärtig schon mit einer beängstigenden Geschwindigkeit vollzieht, an
    vielen Orten der Erde schneller und massiver als die Hochrechnungen der Klimawissenschaftler vorausahnen ließen, sollte zwingend zu einer sehr kritischen Bewertung der vorgelegten Planungen führen, und diese detailliert und umfassend darauf prüfen, inwieweit sie unsere Stadt auf die schon zu spürenden und noch absehbar erheblich dramatischeren Auswirkungen des Klimawandels schützen kann, oder ob sie im Gegenteil
    sogar geeignet sind, diese noch zu verschlimmern.
    In dieser Hinsicht sehen wir von der BAUM die deutlichsten und gravierendsten Mängel der Planungen zu den „19 Häusern“ und dem Europaplatz!
    In der modernen und auf die Erfordernisse des Klimawandels eingehenden Stadtplanung ist es Konsens, dass insbesondere die Städte nicht nur mit der weiteren Versiegelung von Flächen aufhören müssen, sondern dass derzeit versiegelte Flächen wo immer möglich wieder entsiegelt und renaturiert werden müssen. Grünflächen, Schneisen, auch begrünte Dachflächen (neben der Nutzung mit PV-Anlagen) sind das Gebot der Stunde! Ebenso die Eindämmung des motorisierten Individualverkehrs und die Stärkung des ÖPNV.
    Die Ausdehnung der Bebauung auf den Europaplatz geht daher genau in die falsche Richtung aus stadtökologischer Hinsicht . Vielmehr sollte die Überplanung des Bereiches insgesamt dazu genutzt werden, auf eine Gestaltung hin zu planen, die auf die Anforderungen, die der Klimawandel an die Städte stellt, eine im Rahmen des Möglichen zukunftssichere Antwort gibt, und die allen weiteren notwendigen Anpassungen keine Türen verschließt. Die teilweise Überbauung des Europaplatzes verstellt jedoch wichtige Alternativen für die Zukunft, es sei denn, man nimmt sehenden Auges in Kauf, dass in vielleicht nicht mal 10 Jahren ein Teil der „19 Häuser“ wieder abgerissen wird. Für die derzeit für die Planung Verantwortlichen wäre das alles andere als ein Ruhmesblatt. Es sollte zu denken geben, dass sich der erst im Jahr 2000 so aufwändig umgestaltete
    Europaplatz/ZOB als vergleichsweise kurzlebige Fehlplanung darstellt, dem muss keine weitere, noch aufwändigere Fehlplanung folgen. (Man möge sich zudem erinnern, dass die damaligen Planungen wie stets bei derartigen Projekte in höchsten Tönen angepriesen wurden – Skepsis über ähnlich vollmundige Anpreisungen im Rahmen der aktuellen Planungen ist daher ein Gebot allein schon der Vernunft.)

    Fazit:
    Wir von der BAUM appellieren an Sie als verantwortliche Politiker, die Planungen der „19 Häuser“ in der vorgesehenen Ausdehnung bis weit in den bestehenden Europaplatz hinein zu überdenken und diesen Planungen
    in der im aktuellen Bebauungsplan vorgesehenen Größenordnung nicht zuzustimmen.
    Halten Sie inne und verplanen und verbauen Sie nicht aufgrund der Begehrlichkeiten von (Groß-)Investoren gerade an diesem so zentralen und bedeutsamen Ort die Zukunftsperspektiven. Mit einigen Häusern weniger
    bleibt die Überplanung des „Haus Westland“ immer noch ein attraktives Objekt für Investoren.
    Berücksichtigen Sie bitte dabei, dass es in Mönchengladbach vor allem auch an bezahlbarem Wohnraum fehlt. Mit der nötigen Umsicht, Weitsicht und Behutsamkeit muss und kann es gelingen, an dieser Stelle ein vorbildliches Konzept zu realisieren, dass sowohl die sozialen als auch die ökologischen und verkehrlichen Belange in idealer Weise zusammen sieht und zusammen bringt.
    Sie stellen die Weichen, jetzt!

    Für die BAUM e.V.:
    Jürgen Löscher


    V.i.S.d.P.:
    Jürgen Löscher
    Hehn 259a
    41069 Mönchengladbach
    Mail: juergen.loescher@t-online.de

    0 – 0

    Thank You For Your Vote!

    Sorry You have Already Voted!

  • Stadt unterstützt Forschungsprojekt SkyCab mit Drohnen-Technologie

    Stadt unterstützt Forschungsprojekt SkyCab mit Drohnen-Technologie

    Das Forschungsprojekt SkyCab entwickelt unter Leitung der FH Aachen ein Flugtaxi mit einem innovativen Mobilitätskonzept für die Region zwischen Maas, Rhein und Ruhr.

    Der beteiligte Mönchengladbacher Flughafen ist nicht nur ein Standort für das Forschungsprojekt, sondern auch potenzieller Abflugort des Skycabs. Die Vermessungsabteilung des Fachbereichs Geoinformation hat das Forschungsprojekt jetzt mit ihrer Drohnentechnologie für eine Imagekampagne mit Filmaufnahmen und Luftbildern unterstützt.

    Für den Imagefilm wurden mit der städtischen Drohne am Flughafen Mönchengladbach und am Borussia Park mehrere Starts und Landungen des Flugtaxis SkyCab aus Sicht der künftigen Flugtaxi-Gäste simuliert bzw. Filmaufnahmen mit Special Effects erstellt.

    “Für die Verbindung zwischen Flughafen Mönchengladbach und Borussia Park kam ein Ultraleichtflugzeug mit Action-Camcordern zum Einsatz, mit denen die Flugstrecke aus einer Flughöhe von ca. 300 Metern gefilmt wurde”, erklärt Uwe Kotowski, Leiter des Teams Ingenieurvermessung.
    Die städtischen Vermessungsingenieure Annemarie Reusch und Tobias Tutko führten als ausgebildete UAV-Piloten (UAV steht für unmanned aerial vehicle) die professionellen “Drohnenflüge” durch.

    Die Experten für Drohnen, Photogrammetrie und 3D-Laserscanning des Fachbereichs Geoinformation im Dezernat VI Planen, Bauen, Mobilität und Umwelt verfügen durch viele Projekte im Rahmen der Stadtentwicklungsstrategie mg+ Wachsende Stadt über ein umfangreiches Wissen, das für das Prestigeprojekt gezielt genutzt werden konnte.

    “Mit nachhaltigen mobilen Lösungen fördern wir die Zukunftsfähigkeit unserer Stadt. Deswegen haben wir gerne unser Know How in das Forschungsprojekt mit einfließen lassen. Vielleicht ist das SkyCab ein Fortbewegungsmittel der Zukunft”, fasst Stadtdirektor und Technischer Beigeordneter Dr. Gregor Bonin zusammen.

    0 – 0

    Thank You For Your Vote!

    Sorry You have Already Voted!

  • Sommerakademie der Hochschule Niederrhein findet online statt

    Sommerakademie der Hochschule Niederrhein findet online statt

    Die Sommerakademie der Hochschule Niederrhein zur Erlangung von Schlüsselkompetenzen findet in diesem Jahr online statt.

    Zwischen dem 14. und 25. September werden 48 Seminare als Webinare angeboten. Studierende, Gäste sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Hochschule können sich anmelden. Es geht um Bewerbungstraining, Basics des Programmierens oder Excel.

    Seit 2005 vermitteln Professorinnen und Professoren sowie externe Experten und Trainer Inhalte aus dem Bereich der Schlüsselkompetenzen. Für Heike Kröpke, Leiterin der Sommerakademie, war es selbstverständlich, sich in Zeiten von Corona für eine Online-Version des Formats einzusetzen. „Wir haben das komplette Programm digital umgeplant. Auch wenn es für alle neu ist, so sind wir uns im Team und mit den Referenten einig, dass es zwar eine andere, aber trotzdem eine gute Sommerakademie wird“, sagt sie.

    Die Sommerakademie steht unter dem Motto: Hochschule Niederrhein qualifiziert weiter. Schlüsselkompetenzen sind fachübergreifende Kompetenzen, die für den Erfolg in Studium und Beruf wichtig sind. Die Sommerakademie bietet die Möglichkeit, die eigene Persönlichkeit weiter zu entwickeln. Für einzelne Zielgruppen, wie Studienanfängerinnen und -anfänger, Beruflich Qualifizierte oder Frauen gibt es besondere Kursangebote.

    Da die momentane Situation für einige Studierende finanziell nicht einfach ist, können immatrikulierte Studierende der Hochschule Niederrhein in diesem Jahr kostenfrei an der Sommerakademie teilnehmen. Mitarbeitende der Hochschule Niederrhein zahlen 20 Euro für eintägige und 40 Euro für zweitägige Veranstaltungen. Für Externe wird ein Betrag von 50 Euro für eintägige und 100 Euro für zweitägige Veranstaltungen berechnet.

    Die Veranstaltungen dauern in der Regel von 10 bis 17 Uhr. Anmeldungen sind ab sofort bis zum 4. September möglich.
    Die Anmeldung erfolgt für Studierende über das Online Vorlesungsverzeichnis HIO, Externe und Mitarbeitende können sich per E-Mail unter  sommerakademie@hs-niederrhein.de registrieren.

    0 – 0

    Thank You For Your Vote!

    Sorry You have Already Voted!

  • DIE LINKE Mönchengladbach lässt Wähler*innen über Missstände entscheiden

    DIE LINKE Mönchengladbach lässt Wähler*innen über Missstände entscheiden

    Am 8.8.2020 beginnt DIE LINKE Mönchengladbach offiziell ihren Straßenwahlkampf unter dem Motto „Du entscheidest ob das so bleibt!“

    Die Plakate mit dieser Botschaft sollen auf Missstände hinweisen und verdeutlichen, dass ein „Weiter so“ für Mönchengladbach keine Option ist. Darum fordert man die Wähler auf, sich mutig für einen Wechsel einzusetzen: „Trau dich!“ lautet der zweite Teil der Botschaft, der als klare Aufforderung gedacht ist, sein Kreuz bei den Kandidat*innen der LINKEN zu machen.

    Während die anderen Parteien bereits seit einiger Zeit das Plakat-Wettrüsten begonnen haben, hielt sich DIE LINKE Mönchengladbach bisher bewusst zurück. Zum einen will die Partei (auch aufgrund der unerwarteten Mehrbelastungen durch Corona) ihre Kräfte bewusst in einem komprimierten Wahlkampf bündeln und sich als angriffslustiger Spätstarter hervortun.

    Zum anderen sieht sich die Fraktion aufgrund einer erfolgreichen und sichtbaren Oppositionsarbeit in den letzten sechs Jahren nicht in der Not, dieses Wettrüsten mitmachen zu müssen – anders als die Koalitionsparteien, die sichtlich bemüht sind, ihre Versäumnisse der letzten Jahre zu kaschieren. Dass man es als kleine Fraktion geschafft hat, immer wieder den Finger in die Wunde zu legen und gleichzeitig auf konstruktive Art wichtige Themen anzustoßen, ist nicht zuletzt Torben Schultz zu verdanken, den DIE LINKE deshalb auf ihrem Kreisparteitag klar als Spitzenkandidat bestätigt hat.

    Für die Kommunalwahl hat DIE LINKE Mönchengladbach ihr Wahlprogramm völlig neu überarbeitet. Unter dem Titel „Dem Morgenrot entgegen“ wird das Ziel formuliert, die Stadt den Bürger*innen zurückzugeben. Dafür will man unter anderem mehr städtische Angebote, Freiräume und Unterstützung, konsequente Barrierefreiheit, nachbarschaftlich gelebte Inklusion, eine echte Verkehrswende mit kostenlosem Nahverkehr und massiven Investitionen, mehr bezahlbaren Wohnraum durch die Rekommunalisierung von Spekulationsimmobilien und genossenschaftliche Energieangebote, um grünen Strom für alle bezahlbar zu machen.

    Dass DIE LINKE soziale und ökologische Aspekte zusammen denkt, zieht sich als roter Faden durch das Programm – ein Aspekt, den Oberbürgermeisterkandidat Sebastian Merkens bei allen anderen Parteien vermisst: „Einen grünen Kapitalismus kann es nicht geben. Kapitalismus ist immer die Ausbeutung von Menschen, Umwelt und Ressourcen. Wer am Kapitalismus festhält, kann weder soziale noch grüne Politik machen. Wir wollen im kleinen, in unserer Stadt, zeigen, dass es auch anders geht.“

    Als Spitzenkandidat*Innen wollen Torben Schultz, Jutta Zabci, Lisa Schmerl und Marcus Allwicher engagiert daran mitwirken, diesen Wechsel zu einer sozialökonomischen Kommunalpolitik zu vollziehen. „Wir freuen uns auf einen intensiven Wahlkampf, mit vielen guten Gesprächen und gewinnbringenden Diskussionen“, sagt Torben Schultz. Und man will weiter unbequem bleiben, um Veränderungen für diejenigen durchzusetzen, die von der aktuellen Politik zu wenig bedacht werden.

    0 – 0

    Thank You For Your Vote!

    Sorry You have Already Voted!

  • FDP Mönchengladbach verabschiedet am 13. August ihr Kommunalwahlprogramm und nominiert ihren*ihre Bundestagskandidat*in

    FDP Mönchengladbach verabschiedet am 13. August ihr Kommunalwahlprogramm und nominiert ihren*ihre Bundestagskandidat*in

    Am Donnerstag, den 13. August 2020, findet um 19:00 Uhr im Ernst-Christoffel-Haus (Wilhelm-Strauß-Straße 38, 41236 Mönchengladbach) eine Kreiswahlversammlung und ein außerordentlicher Kreisparteitag der FDP statt.

    Auf der Kreiswahlversammlung wird der*die Kandidat*in zur Bundestagswahl 2021 nominiert!

    Bisher bekannter Bewerber ist der stellvertretende Kreisvorsitzende Peter König.

    Aufgrund der Corona Krise wurde das Kommunalwahlprogramm 2020 der Mönchengladbacher FDP noch nicht endbeschlossen.
    Dadurch können die Auswirkungen der Corona Krise auf die Stadt kurz vor der Kommunalwahl noch in das Programm eingearbeitet werden.
    Es liegen bereits Änderungsanträge vor.

    0 – 0

    Thank You For Your Vote!

    Sorry You have Already Voted!

  • Vorsichtsmaßnahmen wegen Brandgefahr – öffentliche Grillzonen gesperrt

    Vorsichtsmaßnahmen wegen Brandgefahr – öffentliche Grillzonen gesperrt

    Die anhaltende Trockenheit und die bevorstehenden Hitzetage führen zu einer erhöhten Brandgefahr in Mönchengladbach.

    In Absprache mit der Feuerwehr erhöht mags deshalb die Vorsichtsmaßnahmen und sperrt die öffentlichen Grillzonen im Stadtgebiet. Sowohl im Stadtwald als auch in den Freizeitanlagen Rheindahlen und Dahl befindet sich entweder Waldbestand in der Nähe der Grillbereiche oder anderer Bewuchs, der aufgrund der Trockenheit schnell entflammen kann, heißt es in einer Risikoeinschätzung der Mönchengladbacher Feuerwehr.
    Wer trotz des Verbotes beim Grillen erwischt wird, muss mit einem Bußgeld von bis zu 1000 Euro rechnen. Zum Schutz von Mensch und Umwelt gilt diese Regelung bis auf Widerruf.

    Von März bis Oktober gilt ohnehin ein gesetzliches Rauchverbot im Wald. Die Mönchengladbacher Feuerwehr rät zur generellen Vorsicht. So kann eine achtlos weggeworfene Zigarettenkippe aktuell für ein rasches Entzünden von Gräsern führen.

    Da die Trockenheit eine Belastung für die Grünflächen in Mönchengladbach darstellt, führt die mags-Grünunterhaltung bereits seit März zusätzliche Bewässerungsmaßnahmen durch, um Bäume und Pflanzen zu schützen.
    Wir möchten uns zudem bei allen Mönchengladbachern bedanken, die bereits Bäume und Pflanzen ebenfalls mit Wasser versorgen. Besonders Straßenbäume leiden unter der Witterung und freuen sich über jeden Eimer Wasser.

    0 – 0

    Thank You For Your Vote!

    Sorry You have Already Voted!

  • Glasfaserausbau für ganz Genhodder

    Glasfaserausbau für ganz Genhodder

    Der vollständige Glasfaserausbau in Mönchengladbach-Genhodder nimmt Form an.

    Neben den unterversorgten Standorten im Dorf, welche über ein Förderprogramm Glasfaserleitungen erhalten, sollen auch alle verbliebenen Adressen reine Glasfaseranschlüsse bekommen. Im Nachgang an den durch Bund und Land NRW geförderten Ausbau werden diese Standorte eigenwirtschaftlich durch den Anbieter Deutsche Glasfaser in Angriff genommen.
    „Deutsche Glasfaser strebt generell ein Wachstum im eigenen Glasfasernetz an“, sagt Stephan Giese von Deutsche Glasfaser. „Hierzu benötigen wir zum einen ausreichendes Interesse der Anwohner, zum anderen sind der Baupreis und die notwendige Anbindung wichtig. Nach intensiven Gesprächen aller Beteiligten wurde uns vom Fördergeber zugesagt, die Trassen des Fördernetzes nutzen zu dürfen, um weitere – derzeit nicht unterversorgte – Adressen eigenwirtschaftlich an das Glasfasernetz anzubinden.“
    Im Zuge des Breitbandförderprogramms des Bundes werden bis Ende des Jahres alle mit weniger als 30 Mbit/s unterversorgten Adressen in Mönchengladbach mit Glasfaserleitungen erschlossen. Aufgrund unterschiedlich langer Zuleitungen mit alten Kupferkabeln betrifft dies im Ortsteil Mönchengladbach-Genhodder nur rund die Hälfte der dortigen Adressen. Die andere Hälfte ist bereits zu gut versorgt, um mit Fördermitteln Glasfaseranschlüsse zu erhalten, wodurch ein geförderter Ausbau des ganzen Dorfes nicht möglich ist. Dies soll nun aber über private Investitionen erfolgen.
    Hierzu erhalten die betroffenen Anwohner nach Abschluss des Förderprojekts Post. Angeschlossen werden kann, wer im Rahmen einer definierten Frist einen Anschluss in Auftrag gibt. Bei ausreichender Nachfrage werden die Hausanschlüsse kostenfrei gebaut. „Wir freuen uns, dass im Dialog mit Stadt, Wirtschaftsförderung und dem Anbieter nun eine verbindliche Lösung gefunden wurde und es eine Anschlussmöglichkeit für das ganze Dorf geben wird“, sagt Anwohner Markus Kohlen. „Die Glasfaseranschlüsse sind für uns sehr wichtig, um bei der fortschreitenden Digitalisierung alle Möglichkeiten des Internets nutzen zu können und nicht abgehängt zu werden.“
    Auch Benjamin Schmidt, städtischer Gigabit-Koordinator bei der WFMG, ist zufrieden. „Im Jahr 2018 war eine eigenwirtschaftliche Nachfragebündelung in Genhodder und Umgebung leider gescheitert. Nun ist es uns gelungen, mit einem zielgerichteten Einsatz öffentlicher Gelder und einem engagierten Anbieter eine Ausbau-Perspektive für das ganze Dorf zu entwickeln. Aus meiner Sicht eine gute Lösung, da der eigenwirtschaftliche Ausbau für uns stets Priorität besitzt.“

    Neben Genhodder sollen im Nachgang an das Förderprojekt auch weitere Nachfragebündelungen in naheliegenden Gebieten durchgeführt werden, unter anderem in Gebieten von Woof bis Merreter sowie in Koch und Teilen von Peel. Auch hier starten die Vermarktungen zeitnah im Anschluss an den geförderten Ausbau.
    Der reine Glasfaserausbau ist Ziel der städtischen Gigabit-Strategie, welche im März 2020 veröffentlicht wurde. Darin werden aktuelle Versorgungslagen, Ausbauprojekte und strategische Handlungsfelder beschrieben.
    Das Dokument steht unter folgendem Link als Download zur Verfügung: https://www.wfmg.de/fuer-gladbach/digitale-infrastruktur/

    0 – 0

    Thank You For Your Vote!

    Sorry You have Already Voted!

  • Bürgerbeteiligung zum Geropark

    Bürgerbeteiligung zum Geropark

    Quartiersmanagement lädt zur Infoveranstaltung am 11. August ein.

    Am Dienstag, 11. August, lädt das Quartiersmanagement interessierte Bürgerinnen und Bürger zu einer Informationsveranstaltung in den Geropark ein.

    An drei Infoständen im Geropark (an der Stadtmauer, an der Unterführung und am Spielplatz) stehen Stadtplaner, Landschaftsarchitekten des beauftragten Büros sowie das Team des Quartiersmanagement von 16:30 Uhr bis 19 Uhr als Gesprächspartner zur Verfügung, um Fragen zu beantworten und den aktuellen Planungsstand vorzustellen.

    Alle interessierten Bürgerinnen und Bürger haben dann die Möglichkeit, Ideen und Anregungen zur bevorstehenden Umgestaltung zum “Familienpark” einzubringen und die Aufenthaltsqualität zu erhöhen.
    Die Wasserflächen sollen erweitert werden. Darüber hinaus soll das Thema “Stadtgeschichte” am historischen Ort neu inszeniert werden.

    Mehr Infos zum Quartiersmanagement und zum Projekt gibt es im Internet unter www.qm.mg.

    0 – 0

    Thank You For Your Vote!

    Sorry You have Already Voted!

  • Zum Schulanfang in Nordrhein-Westfalen: Elterntaxi muss nicht sein!

    Zum Schulanfang in Nordrhein-Westfalen: Elterntaxi muss nicht sein!

    Zur Schule geht es auch zu Fuß, mit dem Roller oder dem Fahrrad.

    Das Deutsche Kinderhilfswerk und der ökologische Verkehrsclub VCD ermuntern zusammen mit dem Verband Bildung und Erziehung (VBE) zum Schulbeginn in Nordrhein-Westfalen alle Kinder, ihren Schulweg zu Fuß, mit dem Roller oder mit dem Fahrrad zurückzulegen. Zugleich appellieren die Verbände an die Eltern, ihre Kinder dabei tatkräftig zu unterstützen. Laufen Kinder morgens zu Fuß zur Schule oder zum Kindergarten, fördert dies ihre körperliche und geistige Entwicklung. Die Kinder lernen dabei, sich selbstständig und sicher im Verkehr zu bewegen. Aktive Kinder sind den Tag über entspannter und können sich besser konzentrieren.

    Gerade Corona hat die Wichtigkeit einer krisenfesten Mobilität vor Augen geführt. Das empfohlene Verkehrsmittel erster Wahl: das Fahrrad oder die eigenen Füße. Aber auch unabhängig von der Krise hat diese Art der Fortbewegung viele Vorteile: Besonders für Kinder ist Bewegung an der frischen Luft gesund, außerdem lernen sie, sich gut und sicher im Verkehr zu bewegen und tun der Umwelt etwas Gutes.

    Mit fünf Wünschen und Forderungen an Kinder, Auto- und LKW-Fahrer/innen, Lehrkräfte und Erzieher/innen an die Kommunen sowie an Eltern möchten das Deutsche Kinderhilfswerk, VCD und VBE zum Schulstart in Nordrhein-Westfalen dafür werben, dass möglichst alle Kinder zu Fuß, mit dem Roller oder mit dem Fahrrad zur Schule oder zum Kindergarten kommen.

    1. An die Kinder: Laufgemeinschaften bilden

    Kinder, die zusammen mit Freunden den Schul- oder Kitaweg zurücklegen, lernen ganz nebenbei, auf andere aufzupassen. Ihr soziales Verhalten wird gefördert und sie können auf dem Weg mit Freunden reden und spielen. Es bietet sich an, sogenannte Laufbusse zu organisieren. Hierbei werden vor Ort Haltestellen vereinbart, um von dort aus gemeinsam zur Schule oder Kita zu gehen.

    1. An die Auto- und LKW-Fahrer/innen: Mehr Rücksicht gegenüber Kindern im Straßenverkehr

    Wir brauchen mehr Rücksicht gegenüber Kindern im Straßenverkehr. Gerade kleine Kinder sind auf eine rücksichtsvolle Fahrweise des motorisierten Straßenverkehrs angewiesen. Nur dadurch kann verhindert werden, dass Angst und Unsicherheit die ständigen Wegbegleiter von Kindern auf dem Kita- oder Schulweg und im Straßenverkehr allgemein sind.

    1. An die Lehrkräfte und Erzieher/innen: Mobilität thematisieren

    Welche Last tragen die Füße, was hält den Rücken gesund, wie weit ist der morgendliche Fußweg, wie lang der Bremsweg eines Autos – diese und andere Fragen rund um das Zufußgehen lassen sich spielerisch in den regulären schulischen Unterricht, in Projektwochen oder auch in die Freizeitgestaltung integrieren. Und auch in der Kita können schon sehr viele dieser Themen spielerisch in die pädagogische Arbeit und den Kita-Alltag eingebunden werden.

    1. An die Kommunen: Roller- und Fahrradständer bauen

    Ist der Kita- oder Schulweg zu lang zum Laufen, sind Tretroller oder Fahrräder eine gute Alternative. Roller- und Fahrradständer vor Schulen und Kitas helfen den Kindern, ihre Fortbewegungsmittel sicher und ordentlich abzuschließen. Dabei lernen sie außerdem, sich eigenverantwortlich um ihre Roller und Fahrräder zu kümmern. Deshalb sollten Kommunen in Absprache mit Schulleitungen, Eltern und Schülerinnen und Schülern entsprechende Bedarfe abklären.

    1. An die Eltern: Temporäre Straßensperrungen beantragen

    Um die unübersichtlichen und gefährlichen Situationen durch Elterntaxis vor Schulen und Kitas in den Griff zu bekommen, haben Eltern die Möglichkeit, einen Brief an die Kita- oder Schulleitung zu schreiben. Diese können wiederum ihre Kommune auffordern, in der Straße vor der Schule oder Kita eine temporäre Durchfahrtsbeschränkung einzurichten.

    Der Bundesgeschäftsführer des Deutschen Kinderhilfswerkes, Holger Hofmann, betont: „Kinder brauchen für ihr Aufwachsen und ihre Teilhabe und Teilnahme an der Gesellschaft Autonomie und Orientierung im öffentlichen Raum. Es gibt meist keinen Grund, Kinder morgens mit dem Auto in die Schule zu chauffieren. Deswegen sollten Eltern gleich zu Beginn des neuen Schuljahres das Auto stehen lassen und die Kinder entweder zu Fuß begleiten oder sie in Laufgemeinschaften selbstständig losziehen lassen. Das entspannt die teils chaotische Verkehrssituation vor den Schulen am besten.“

    Die Bundesvorsitzende des VCD, Kerstin Haarmann, sagt: „Wenn Kinder den Verkehr nur von der Rückbank eines Autos aus erleben, entgeht ihnen nicht nur Bewegung an der frischen Luft und der Spaß am Schulweg mit Freundinnen und Freunden – sie lernen auch nicht, wie man sich eigenständig und sicher im Verkehr bewegt. Wollen Eltern ihren Kindern etwas Gutes tun, sollten sie das Elterntaxi stehen lassen.“

    Der Bundesvorsitzende des VBE, Udo Beckmann, erklärt dazu: „Es ist uns von jeher ein Anliegen, die eigenständige Mobilität von Kindern zu fördern. Zudem beobachten wir mit Sorge, dass viele Kinder mit dem Auto zur Schule gebracht werden und dadurch gefährliche Situationen vor den Schulen entstehen. Hektisch vor der Schule geparkte Autos erzeugen unübersichtliche Situationen, die auch gefährlich werden können. Zudem wird denjenigen Kindern, die auf der Rückbank sitzen, das Erfolgserlebnis verwehrt, den Schulweg eigenständig bewältigen zu können.“

    Das Deutsche Kinderhilfswerk, der ökologische Verkehrsclub VCD und der Verband Bildung und Erziehung (VBE) rufen vom 21. September bis 02. Oktober 2020 Schulen und Kindertageseinrichtungen in ganz Deutschland zur Teilnahme an den Aktionstagen „Zu Fuß zur Schule und zum Kindergarten“ auf. Anmeldungen sind unter www.zu-fuss-zur-schule.de möglich. Auf der Webseite können auch Aktions- und Spielideen eingesehen, konkrete Tipps heruntergeladen sowie Materialien bestellt werden. Die Aktionstage stehen in diesem Jahr unter der Schirmherrschaft der Präsidentin der Kultusministerkonferenz (KMK), Bildungsministerin Dr. Stefanie Hubig. Botschafterin der Aktionstage „Zu Fuß zur Schule und zum Kindergarten“ ist die Fernsehmoderatorin Enie van de Meiklokjes.

    0 – 0

    Thank You For Your Vote!

    Sorry You have Already Voted!