Autor: Redaktion

  • Dauerhafte Finanzierung der Schulsozialarbeit durch Landesmittel

    Dauerhafte Finanzierung der Schulsozialarbeit durch Landesmittel

    Die Fraktionsvorsitzende der FDP im Rat der Stadt, Nicole Finger, freut sich.

    Schulministerin Yvonne Gebauer (FDP) hat am Mittwoch (26.8.) im Landtag erklärt, dass die Fortsetzung der Schulsozialarbeit nun feststeht, da die Landesregierung Angebote und Beschäftigungsmöglichkeiten dauerhaft sichert. „Das ist eine gute Nachricht für die Chancengerechtigkeit in unserer Stadt und für die Schülerinnen und Schüler und ihre Familien. Sie haben durch die Weiterfinanzierung der Schulsozialarbeit nun die Gewissheit, dass sie sich weiter auf dieses wichtige Angebot verlassen können,“ erklärt Finger.

    Die Entscheidung der Landesregierung bedeutet eine dauerhafte Finanzierung der Schulsozialarbeit durch Landesmittel.
    So wird die Sicherheit geschaffen, das bestehende – bisher bis Ende 2020 befristete – Angebote an Grund- und Förderschulen in Mönchengladbach aufrechterhalten werden können.
    Die Schulsozialarbeit hat zum Ziel, Bildungsarmut und sozialer Ausgrenzung entgegenzuwirken sowie berufliche und gesellschaftliche Integration durch Bildung fördern.

    0 – 0

    Thank You For Your Vote!

    Sorry You have Already Voted!

  • Hugo-Junkers-Gymnasium holt internationale Preise nach Mönchengladbach

    Hugo-Junkers-Gymnasium holt internationale Preise nach Mönchengladbach

    Die Schulgemeinde des Hugo-Junkers-Gymnasiums in Rheydt freut sich über zahlreiche Auszeichnungen bei internationalen und deutschen Wettbewerben zur politisch-historischen Bildung in den vergangenen Monaten.

    So errang der Neuntklässler Lukas Laumen den ersten Preis in der Kategorie „75“ – die Zahl bezieht sich auf das Ende des Zweiten Weltkrieges vor 75 Jahren – für seinen Beitrag „The Battle of Dunkirk“ bei dem internationalen Jugendwettbewerb ‚Impact of Conflict on Communities‘ der britischen Stiftung Never Such Innocene, an dem über 4.000 Jugendliche aus 44 verschiedenen Ländern teilnahmen. Auch einen zweiten Platz in der Kategorie ‚Speech‘ des Wettbewerbs, den Lehrer Dominik Zuk am Hugo-Junkers-Gymnasium betreute, teilen sich die beiden Hugo-Schülerinnen Dana Haberhauer und Nina Petrich für ihren Beitrag „The diary of Herbert Henry Asquith“. Den Schulpreis – jeweils in ihrer Jahrgangsstufe – errangen der Neuntklässler Max Michel und der Achtklässler Erik Heimes.

    Lady Lucy French, die Gründerin der Stiftung, betonte in ihrer Videobotschaft an die Gewinner die besondere Kreativität und das wichtige Engagement so vieler Kinder und Jugendlicher in einer von Konflikten und Auseinandersetzungen geprägten Zeit. Ob die angedachte Siegerehrung im kommenden Herbst angesichts der Corona-Krise in London stattfinden kann, ist allerdings noch offen.

    Die Wohltätigkeitsorganisation, die als Gedenkprojekt für getötete Kinder und Jugendliche im Ersten Weltkrieg begann, will heute Kindern und Jugendlichen auf der ganzen Welt eine Stimme geben und über Konflikte zu berichten, um dazu beizutragen, Auseinandersetzungen durch Poesie, Kunst, Gesang und Reden zu reflektieren und womöglich zu beenden.

    Auch beim 67. Europäischen Wettbewerb mit dem Leitthema ‚EUnited – Europa verbindet‘, an dem 75.000 Schüler aus ganz Europa teilnahmen, konnten Schülerinnen des ältesten Rheydter Gymnasiums herausragende Plätze in verschiedenen Kategorien erringen. So waren Julia Nowak und Annika Reiners als Zweit- und Drittplatzierte auf der Landesebene in der Kategorie „Ene, mene, muh – und rein kommst du!“ erfolgreich. Der abgeänderte Kinderreim soll verdeutlichen, dass jeder Mensch einzigartig ist – es aber zuweilen gar nicht so einfach ist, anders zu sein. Es kommt zu Streit, Ausgrenzung oder Mobbing. Daher war die Hauptfrage dieser Kategorie, in der die Lehrerinnen Birgit Sommer und Maria Valverde mit ihren Klassen arbeiteten, was der Einzelne selbst zu einem friedlichen Zusammenleben beitragen könne. Als Zweitplatzierte nahm Julia Nowak auch an der Bundesauswahl des Wettbewerbs teil.

    Die Achtklässlerin Aurelia Königs erreichte auf Landesebene den dritten Platz in der Kategorie ‚Mein europäisches Sichtfenster‘. Alle vier achten Klassen des Hugo-Junkers-Gymnasiums beschäftigten sich unter Leitung ihrer Kunstlehrerinnen Nilüfer Ulusoy-Schmitz und Jana Heyen mit einem kritischen Blick auf die einende Idee der Europäischen Union im Angesicht des Brexits und des wachsenden Nationalismus.

    Der Europäische Wettbewerb, Deutschlands ältester Schülerwettbewerb, hatte Kinder und Jugendliche in seiner 67. Runde dazu aufgerufen, sich auf das zu besinnen, was Menschen in Europa verbindet. Diesen Impuls nahmen die Schülerinnen und Schüler des Hugo-Junkers-Gymnasiums auf, um auf diese Art und Weise dem Ziel einer Netzwerk-Schule im Rahmen des Programmes ‚Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage‘ im zehnten Jahr seit der Siegelvergabe ein weiteres Stück näherzukommen.

    Am Wettbewerb der Körber-Stiftung ‚Geschichte für morgen. Unser Alltag in der Corona-Krise‘ nahmen, angeleitet vom Geschichtslehrer Dimitrios Kritsimos, mehrere Schüler der Qualifikationsphase teil. Die Beiträge der Hugo-Schülerinnen Daria Bugaichuk und Nilofar Scherzad wurden aus über 1.500 Beiträgen ausgewählt, zertifiziert und sind nun im coronaarchiv zur langfristigen Dokumentation der Corona-Krise gesichert. Das coronarchiv ist ein gemeinsames Publik-History-Projekt der Universitäten Hamburg, Bochum und Gießen in Zusammenarbeit mit dem Medizinhistorischen Museum Hamburg und dem Museum für Hamburgische Geschichte.

    Inspiriert von der jahrzehntelangen Zusammenarbeit zwischen dem Hugo-Junkers-Gymnasium und seinem Bildungspartner, dem Volksbund Deutsche Kriegsgräber e.V., nahmen mehrere Oberstufenschüler am dritten deutsch-französischen Comic-Wettbewerb ‚Setz dich ein – Demokratie lebt durch uns!‘ teil. In der Kategorie ‚Einzelcomic‘ erreichte der angehende Abiturient Joschka Wißuwa mit seinem Comic den dritten Platz. Der Volksbund fragte mit seiner französischen Partnerorganisation ONACVG, was Demokratie für Jugendliche heute bedeute, welche aktuellen Probleme es gebe und wie diese Probleme gelöst werden sollten. Erklärtes Ziel des Wettbewerbes war es, Menschen, unabhängig von Alter oder Herkunft, zu motivieren, sich in den gesellschaftlichen Diskurs einbringen, weil nur dann eine lebendige Demokratie möglich ist.

    1 – 0

    Thank You For Your Vote!

    Sorry You have Already Voted!

  • CDU und FDP halten an ungerechten Straßenausbaubeiträgen fest

    CDU und FDP halten an ungerechten Straßenausbaubeiträgen fest

    Im Landtag NRW wurde heute wieder über einen Antrag der SPD-Fraktion zur Abschaffung der Straßenausbaubeiträge abgestimmt.

    CDU und FDP haben diesen Antrag erneut abgelehnt.

    Stefan Kämmerling, kommunalpolitischer Sprecher der SPD-Fraktion im Landtag: „Leider haben CDU und FDP immer noch kein Einsehen gehabt. Sie halten stur an den ungerechten und bürokratischen Straßenausbaubeiträgen fest.

    Damit haben sie sich für Beitragsbescheide in nicht selten fünfstelliger Höhe ausgesprochen, die insbesondere ältere Menschen und junge Familien schnell in Existenznöte bringen. NRW bleibt somit das einzige Flächenland in Deutschland, das seine Kommunen dazu zwingt, diese Beiträge von Anliegern zu verlangen.

    Die SPD-Fraktion hat heute für eine Abschaffung der Straßenausbaubeiträge gestimmt. Leider halten CDU und FDP aber an einem System fest, das nicht zu reformieren ist.

    Es gibt nur eine Lösung: Die Straßenausbaubeiträge abschaffen und unsere Kommunen von dieser unnötigen Bürokratie befreien. Dafür setzen wir uns als SPD-Fraktion weiter ein.“

    0 – 0

    Thank You For Your Vote!

    Sorry You have Already Voted!

  • Vinzenz-von-Paul-Gemeinschaft unterstützt das Caritas Baby Hospital in Bethlehem

    Vinzenz-von-Paul-Gemeinschaft unterstützt das Caritas Baby Hospital in Bethlehem

    Seine Motivation: tief empfundene Dankbarkeit. Weil er und seine Familie vor fast 40 Jahren in höchster Not gerettet wurden, setzt sich Van Ri Nguyen seit Jahrzehnten für Menschen ein, die Hilfe benötigen.

    Nun hat der Mönchengladbacher erneut 3.500 Euro für Kinder und Mütter in Bethlehem gesammelt.

    Das Geld stammt von Mitgliedern der Vinzenz-von-Paul-Gemeinschaft, die von der vietnamesischen Gemeinde im Bistum Aachen gegründet wurde. Van Ri Nguyen, der Vorstandsvorsitzende der Gemeinschaft, hat es bei Gottesdiensten und Veranstaltungen gesammelt. „Rund 170 Menschen haben jeweils kleine Beträge gespendet, so kam der Betrag zusammen“, erklärt er.

    Den Spendenscheck überreichte er gemeinsam mit dem pensionierten Mönchengladbacher Pfarrer Johannes van der Vorst an Frank Polixa, Geschäftsführer des Caritasverbandes Region Mönchengladbach. Polixa leitet die Spende nach Freiburg an den Deutschen Caritasverband weiter. Dort sitzt das Länderbüro Deutschland der Kinderhilfe Bethlehem. Das internationale christliche Hilfswerk wurde 1963 als deutsch-schweizerische Initiative gegründet. Es betreibt das Caritas Baby Hospital in Bethlehem. In dem modernen Kinderkrankenhaus fanden 2019 rund 50.000 Kinder Hilfe. Es gehört damit zu den tragenden Säulen des palästinensischen Gesundheitssystems.

    Van Ri Nguyen weiß aus eigener Erfahrung, wie es ist, in Not zu sein: Als Bootsflüchtling verließ er 1981 mit seiner Frau und den damals vier Kindern das kommunistische Vietnam. Die jüngste Tochter Kim Ngân war gerade einmal zehn Tage zuvor geboren worden. Sechs Tage trieb die Familie gemeinsam mit 95 anderen Flüchtlingen in einem kleinen Boot auf dem Meer. Irgendwann waren die Vorräte so gut wie aufgebraucht. In buchstäblich letzter Minute wurden die „Boat People“ von dem deutschen Schiff Cap Anamur gerettet.

    Seit damals lebt die Familie Nguyen in Mönchengladbach. „Ich habe Heimat und Freiheit in Deutschland gefunden, und dafür danke ich auch der Stadt Mönchengladbach sehr“, sagt der inzwischen 67-jährige Van Ri Nguyen. Er machte eine Ausbildung zum Schlosser und war bis zu seinem Ruhestand rund 34 Jahre beim Unternehmen Voith Paper Krieger beschäftigt.

    Nguyen engagiert sich für unterschiedliche Projekte und sammelt regelmäßig Spenden für Menschen in Not. Für seinen Einsatz wurde er mehrfach ausgezeichnet, unter anderem mit dem Bundesverdienstkreuz, der von Papst Johannes Paul II. verliehenen Medaille „Pro Ecclesia et Pontifice“, dem Verdienstorden des Landes Nordrhein-Westfalen und dem Bürgerpreis der Stadt Mönchengladbach. „Ihr Engagement ist absolut großartig“, sagte Caritas-Geschäftsführer Frank Polixa, der sich stellvertretend für die Kinderhilfe Bethlehem bei Nguyen und der Vinzenz-von-Paul-Gemeinschaft bedankte. Er spielte auf das Motto der aktuellen Caritas-Jahreskampagne an: „Sei gut, Mensch!“ Diesen Appell setze Van Ri Nguyen seit Jahrzehnten vorbildlich um, betonte Polixa.

    0 – 0

    Thank You For Your Vote!

    Sorry You have Already Voted!

  • Kommunalwahl für Blinde und Sehbehinderte barrierefrei

    Kommunalwahl für Blinde und Sehbehinderte barrierefrei

    Am 13. September können blinde und sehbehinderte Menschen in Nordrhein-Westfalen erstmals flächendeckend barrierefrei an einer Kommunalwahl teilnehmen. Mit den Blinden- und Sehbehindertenvereinen haben die Kommunen Unterstützungsmaßnahmen für Menschen mit Sehverlust entwickelt, die es ihnen erlauben, ihre Stimmen bei der Kommunalwahl selbstständig, frei und geheim abzugeben.

    Damit Menschen mit Sehverlust wissen, wo sie die Kreuze setzen müssen, um “ihre” Kandidatinnen und Kandidaten zu wählen, erhalten sie auf Wunsch ein kostenloses Wahlhilfepaket mit einer Wahlschablone. Die Stimmzettel werden bei der Wahl in diese Schablone eingelegt. Über die nummerierten Öffnungen kann dann leicht an der gewünschten Stelle ein Kreuz gemacht werden. Wie das genau funktioniert, erläutert eine CD, die ebenfalls in dem Wahlhilfepaket enthalten ist.

    Welche Kandidatin oder welcher Kandidat sich hinter den einzelnen Öffnungen verbergen, verraten akustische Stimmzettel. Dazu wurden pro Wahlbezirk 0800er-Nummern eingerichtet. Unter diesen Telefonnummern werden alle Stimmzettel des jeweiligen Wahlbezirks vorgelesen. Es kann sowohl zwischen den Stimmzetteln als auch zwischen den Einträgen der Kandidatinnen und Kandidaten gesprungen werden. Die Anrufenden können sich die Ansage mehrfach anhören. Die Rufnummern sind täglich 24 Stunden erreichbar.

    Alle Wahlberechtigten können die Wahlhilfepakete (Schablone und CD) bestellen und die Telefonnummer des akustischen Dienstes des eigenen Wahlbezirks erfragen.

    Das Wahlhilfepaket mit einer Schablone und der CD mit Informationen und Hinweisen ist beim Blinden- und Sehbehindertenverband Nordrhein unter Telefon 02159 / 9655-0 oder per Mail an info@bsv-nordrhein.de erhältlich. Sie erhalten die Unterlagen mit der Post.

    0 – 0

    Thank You For Your Vote!

    Sorry You have Already Voted!

  • Toni Hofreiter auf dem Lenßenhof

    Toni Hofreiter auf dem Lenßenhof

    Toni Hofreiter, Fraktionsvorsitzender von Bündnis 90/Die Grünen im Deutschen Bundestag, besucht am Sonntag, 30.8.2020 von 15-17 Uhr den Lenßenhof in Odenkirchen, Lenßenhof 174.

    Auf dem Programm steht eine Feldführung unter der Leitung von Biobauer Joachim Kamphausen. Interessierte sind herzlich eingeladen, an der Veranstaltung teilzunehmen. Max. 20 Personen können Hofreiter und die Grüne Spitzenpolitikerin Lena Zingsheim sowie den Oberbürgermeisterkandidaten Dr. Boris Wolkowski auf dem Rundgang begleiten. Eine vorherige Anmeldung bis Freitag, 28.8.2020 11 Uhr unter ubrombeis@gruene-mg.de ist erforderlich.

    Hofreiter und Zingsheim werden vorher die Demonstration gegen die Zerstörung der gefährdeten Dörfer und für Klimagerechtigkeit am Tagebau Garzweiler II ab 12 Uhr von Keyenberg und 13 Uhr von Immerath nach Lützerath durch ihre Teilnahme unterstützen.

    0 – 0

    Thank You For Your Vote!

    Sorry You have Already Voted!

  • Robert Habeck kommt nach Mönchengladbach

    Robert Habeck kommt nach Mönchengladbach

    Kurz vor der nordrhein-westfälischen Kommunalwahl bekommt Mönchengladbach prominenten Besuch: Robert Habeck, Co-Bundesvorsitzender der Grünen, will seine Mönchengladbacher Parteifreunde im Rahmen einer „Townhall“-Veranstaltung am Freitag, 11. September ab 15.30 Uhr auf dem Sonnenhausplatz vor dem „Minto“ unterstützen.

    Gemeinsam mit Lena Zingsheim, grüne Spitzenkandidatin für Mönchengladbach, und OB-Kandidat Dr. Boris Wolkowski, will Habeck mit interessierten Menschen ins Gespräch kommen. Die Veranstaltung, moderiert von Marcel Klotz, ist als offenes Frageforum geplant.

    „Angesichts der zuletzt hohen Temperaturen in Deutschland haben wir Grünen ein ökologisches Bewässerungskonzept für Mönchengladbach gefordert“, sagt Boris Wolkowski. Auf Bundesebene treten die Grünen um Habeck für einen mehrstufigen Hitzeaktionsplan für Deutschland ein, wie ihn Frankreich bereits umgesetzt hat. Mit ihrem 800-Millionen-Förderprogramm „Grüne Freiräume und Wasser für coole Städte“ wollen die Bundesgrünen die Einrichtung von Grünflächen, Grün an Gebäuden und Frischluftschneisen in den überhitzen Städten fördern, für Schatten sorgen und öffentliche Brunnen finanzieren. „Das läuft Hand in Hand mit unseren Forderungen vor Ort“ fasst Boris Wolkowski zusammen. „Unsere Stadt hat großes Potenzial, um eine nachhaltige Zukunft zu gestalten“, sagt Lena Zingsheim. „Wir freuen uns auf vielfältige Fragen der Mönchen­gladbacher Bürgerschaft an unseren Bundesvorsitzenden und an uns.“

    Die Veranstaltung wird gegen 17.15 Uhr mit einer Buchsignierung und einem Foto von Robert Habeck vor dem Hans-Jonas-Denkmal enden. Hintergrund: Hans Jonas` 1979 erschienenes Standardwerk der Umweltethik „Das Prinzip Verantwortung“ wurde jetzt neu aufgelegt – mit einem Nachwort des promovierten Philosophen und Schriftstellers Robert Habeck. Der gebürtige Gladbacher Jonas argumentiert in seinem Werk für eine radikale Ethik der ökologischen Verantwortung.

    Interessierte an der Veranstaltung sollten ihren Mund-Nasen-Schutz tragen und die für die Corona-Epidemie gültigen Abstandsregelungen beachten. Corona-bedingt müssen möglicherweise kurzfristig weitere Schutzmaßnahmen ergriffen werden. Zur Person Robert Habeck: 50 Jahre alt, Doktor der Philosophie und Schriftsteller, verheiratet, vier Kinder, wohnhaft in Flensburg, Vegetarier.

    0 – 0

    Thank You For Your Vote!

    Sorry You have Already Voted!

  • Aktualisierung: OB-Kandidaten im Videovergleich – #9: Abschlussplädoyer-und Link zum WDR-Kandidatencheck

    Aktualisierung: OB-Kandidaten im Videovergleich –
    #9: Abschlussplädoyer-
    und Link zum WDR-Kandidatencheck

    Der WDR hat allen Kandidaten die Möglichkeit gegeben sich selber vorzustellen und hat Fragen vorgegeben.
    Die Kandidaten können hier angesehen werden.

    Hier geht´s weiter zum Vergleich des Stadtjugendringes:

    OB-Kandidaten im Videovergleich bei der Mönchengladbacher Stadtjugend

    Die Kommunalwahl am 13. September wirft ihre Schatten immer stärker voraus.

    Der Wahlkampf nimmt Fahrt auf, alle Kandidaten der Parteien für den Stadtrat und die Bezirksvertretungen sehen wir bald auf Plakaten im gesamten Stadtbild.

    Die zur Wahl stehenden Kandidaten für die Wahl zum Oberbürgermeister haben sich den Fragen des Stadtjugendringes Mönchengladbach gestellt.

    Nachfolgend die Videos zu den Fragen 1-5 mit freundlicher Genehmigung durch den Stadtjugendring Mönchengladbach.

    Die Videos zu den Fragen 6-10 folgen im wöchentlichen Abstand.

    Frage #1: Rechtspopulismus & Verschwörung…
    Frage #2: Freizeitgestaltung und Struktur…
    Frage #3: politische Jugendpartizipation – SJ…
    Frage #4: offene Jugendarbeit / Jugendverband
    Frage #5: Digitalisierung
    Frage #6: ÖPNV & Nachhaltigkeit
    Frage #7: Kinderarmut & Teilhabe
    Frage #8: Sicherheit & attraktives Stadtbild
    #9: Abschlussplädoyer der Kandidaten

    0 – 0

    Thank You For Your Vote!

    Sorry You have Already Voted!

  • Die neue Saison 2020/21 wird am 29. August in Mönchengladbach mit „Goodbye to Berlin“ und am 12. September in Krefeld mit „Carmen“ eröffnet.

    Die neue Saison 2020/21 wird am 29. August in Mönchengladbach mit „Goodbye to Berlin“ und am 12. September in Krefeld mit „Carmen“ eröffnet.

    Ab 1. September sind Tickets für Vorstellungen bis Jahresende erhältlich.
    Ein Heft mit dem neuen Programm von August bis Dezember erscheint bald.

    Im Juni konnte das Theater Krefeld und Mönchengladbach nach einer
    längeren Corona-bedingten Pause endlich wieder live vor Publikum spielen. Kleine Formate zwar, um die Abstandsregeln auch auf der Bühne einzuhalten, aber alle mit Sorgfalt ausgesucht und leidenschaftlich
    präsentiert. Zeitgleich haben die künstlerischen Teams an einem neuen Spielplan für die Saison 2020 /21 gearbeitet – es musste ein alternativer Plan sein, der allen Corona-Regeln angepasst ist.

    Das dazugehörige Heft, das die Monate August bis Dezember umfasst, ist ab Ende August erhältlich.
    Es beinhaltet Premieren der Sparten Schauspiel, Musiktheater und Ballett, die Konzerte der Niederrheinischen Sinfoniker und eine Terminübersicht für die bis Jahresende geplanten Aufführungen.
    Jede Vorstellung wird für ca. 350 Zuschauer gespielt. Es gelten weiterhin die Schutz- und Hygienemaßnahmen des Theaters. Alle Vorstellungen finden auf der Großen Bühne statt, dauern maximal 90 Minuten und werden ohne Pause gespielt.

    Der Vorverkauf vorerst für alle Veranstaltungen bis 31. Oktober hat bereits begonnen. Vorstellungen bis Ende Dezember können ab dem 1. September gebucht werden. Exklusiv für Abonnenten wurde eine kostenlose Abo-Hotline eingerichtet: Kristina Heinen und Beatrix Töpperwein freuen sich auf Anrufe unter 0 800 08 01 80 8 oder E-Mails an abo@theater-kr-mg.de. Die beiden Abo-Beraterinnen sind montags bis freitags von 10 bis 17 Uhr zu erreichen.
    Tickets gibt’s unter www.theater-kr-mg.de, 02151/805-125 oder 02166/6151-100.

    0 – 0

    Thank You For Your Vote!

    Sorry You have Already Voted!

  • NEW-Affäre um E-Auto SVEN – verzögert OB Reiners die Akteneinsicht bis nach der Kommunalwahl?

    NEW-Affäre um E-Auto SVEN – verzögert OB Reiners die Akteneinsicht bis nach der Kommunalwahl?

    Vor dem Verwaltungsgericht Düsseldorf erstritten am vergangenen Freitag die Fraktionsvorsitzenden Nicole Finger (FDP), Torben Schultz (Die Linke) und Karl Sasserath (Bündnis 90/Die Grünen) ein bemerkenswertes Urteil.

    Das teilten Bündnis 90/Grüne, FDP und Die Linke in Mönchengladbach in
    ihrer Gemeinsame Pressemitteilung vom 20. August 2020 mit:

    Die Oppositionsfraktionen mussten gerichtlich klären lassen, wie weit die Stadtverwaltung Mönchengladbach Mitgliedern des Rates Einsicht in Akten der NEW-Affäre um das Elektroauto Sven gewähren muss.

    Mit Hilfe ihres Münsteraner Rechtsanwaltes Wilhelm Achelpöhler erzielte die Opposition vor dem Verwaltungsgericht Düsseldorf einen wichtigen Teilerfolg.
    Entsprechend den Ausführungen in der Verhandlung wurde Oberbürgermeister Hans-Wilhelm Reiners (CDU) verurteilt, den drei genannten Fraktionsvorsitzenden Einsicht in die Schriftsätze im Zusammenhang mit der Aufsichtsratssitzung der NEW AG zu gewähren.

    Das Gericht hatte dazu in der Verhandlung bereits ausgeführt, dass es sich bei diesen Schriftstücken grundsätzlich um Unterlagen handele, die vom Akteneinsichtsrecht umfasst seien. Das Akteneinsichtsrecht sei begrenzt, soweit es um die vertraulichen Inhalte der Aufsichtsratssitzung gehe.
    Da das Protokoll der Aufsichtsratssitzung der NEW AG aber den Ratsmitgliedern zugänglich gemacht worden sei, entfalle insoweit dieser Schutz, sodass die Fraktionen – vertreten durch ihre Vorsitzenden – nunmehr Einsicht in die Unterlagen erhalten können, mit denen sich u.a. auch Oberbürgermeister Reiners auf die Sitzung vorbereitet hatte.

    Weitere Einzelheiten zur Erläuterung der Reichweite des Akteneinsichtsrechts werden der gerichtlichen Urteilsbegründung zu entnehmen sein.
    Im Kommunalverfassungsstreit urteilt das Verwaltungsgericht Düsseldorf: „Soweit die Klägerinnen die Klage zurückgenommen haben, wird das Verfahren eingestellt. Im Übrigen wird der Beklagte verurteilt, den Klägerinnen, der Klägerin zu 1. durch das Ratsmitglied Sasserath, der Klägerin zu. 2. durch das Ratsmitglied Finger, der Klägerin zu 3. durch das Ratsmitglied Schultz Einsicht in die Korrespondenz und die Aktennotizen, den Schriftverkehr zwischen der Stadt Mönchengladbach und der NEW-AG im Vorfeld der Aufsichtsratssitzung der NEW-AG vom Juni 2018 zu gewähren, soweit inhaltlich ein Zusammenhang mit Tagesordnungspunkt 5 der Aufsichtsratssitzung der NEW-AG von Juni 2018 besteht und soweit nicht andere Betriebs- oder Geschäftsgeheimnisse oder Informationen über vertrauliche Berichte und Beratungen enthalten.“

    „Wir sind sehr dankbar, dass Rechtsanwalt Achelpöhler uns von Beginn an bestärkt hat, unser Recht gerichtlich durchzusetzen und uns genau dazu nun auch verholfen hat”, so Karl Sasserath, Fraktionsvorsitzender der Grünen.

    Rund ein Jahr hatte es allerdings gedauert, dieses Urteil zu erwirken. „Das zeigt einmal mehr, dass eine Aktiengesellschaft keine geeignete Rechtsform für eine kommunale Beteiligung ist”, meint Torben Schultz, Vorsitzender der Linksfraktion.

    Die Vorsitzende der FDP-Fraktion, Nicole Finger, ist gespannt, wann der Oberbürgermeister die Akten tatsächlich zur Einsicht bereitstellt: „Es ist zu befürchten, dass dies nicht mehr  vor der Kommunalwahl der Fall sein wird. Bislang wurde jedes Einsichtsgesuch bei der Stadt sehr langsam beantwortet. Auch das Verfahren zur Ausschreibung der vom Rat beschlossen Prüfung der Haftungsansprüche gegenüber Vorstand und Aufsichtsrat ist von der Verwaltung zeitlich so angelegt worden, dass ein Ergebnis vor der Kommunalwahl nicht mehr vorliegen wird. Dies wäre beim gewählten Timing auch so gewesen, wenn beim ersten Anlauf der Ausschreibung ein Auftrag vergeben worden wäre.“

    0 – 0

    Thank You For Your Vote!

    Sorry You have Already Voted!

  • Aktualisierung: Radfahrende in Mönchengladbach sind durch schlechte Wegreparaturen zunehmend in Gefahr! –mit aktueller Stellungnahme der mags

    Aktualisierung: Radfahrende in Mönchengladbach sind durch schlechte Wegreparaturen zunehmend in Gefahr! –
    mit aktueller Stellungnahme der mags

    In den letzten Wochen wurden die Rad- und Gehwege im Mönchengladbacher Stadtgebiet vermehrt mit einem neuen Material ausgebessert.

    Dabei handelt es sich um eine Art feiner Kies, der an mehreren Stellen auf der Gartenstraße und auf der Winkelner Straße verwendet wurde. Ähnlich wie Sand verfestigt sich dies Material nicht. „Radfahrende sinken mit den Rädern ein und können schon bei leichten Lenkbewegungen wegrutschen und stürzen“, erklärt der Fraktionsvorsitzende Torben Schultz, „Ich möchte gar nicht darüber nachdenken, welche noch gravierenderen Probleme Menschen im Rollstuhl oder mit Rollator haben. Da ist es unerheblich, dass der Kies bisher nur zur Ausbesserung auf kleinen Stücken von einem halben bis hin zu 3 Metern verwendet wurde und nicht noch großflächiger.“

    Für die Instandhaltung ist die mags zuständig.
    DIE LINKE hat schon mehrfach kritisiert, dass diese lieber schnell und billig arbeitet.

    Und so wird ein asphaltierter Radweg mal nebenbei zu einer Schotterpiste umgebaut, dies hatte die Linksfraktion bereits versucht mit einem Antrag zu unterbinden.
    „Mit dem neuen Material erleben wir eine neue Dimension der Verantwortungslosigkeit gegenüber dem unmotorisierten Verkehrsteilnehmenden, aber am Ende auch eine große Geldverschwendung“, meint Schultz, „Egal ob der nächste Starkregen den Kies wegspült oder die Radfahrenden ihn Stück für Stück verteilen, binnen weniger Monate wird die mags an die gleichen Stellen erneut ran müssen. Hier ist dringend das Dezernat 6 von Herrn Bonin (CDU) gefragt der mags klare Regeln aufzuerlegen.“

    Für DIE LINKE ist klar, dass die sozial-ökologische Verkehrswende so scheitern wird. Sie fordert baulich abgetrennte Radwege (Protected Bike Lanes), da nur diese sicher sind.

    „Aber auf dem Weg dahin muss jede noch so kleine Baumaßnahme eine Verbesserung bringen und gerade wenn es um Sicherheit geht kann nicht der Geldbeutel entscheiden“, endet Schultz.

    Stellungnahme der mags:

    Die Aussage der Partei Die LINKE ist falsch. Seit 2017 haben wir über 13.000 Meter wassergebundene Wegedecken eingebaut (hauptsächlich auf Wirtschaftswegen und am Niersuferweg). Hinzu kamen wassergebundene Wegedecken auf einer Länge von 4.000 Metern, wo es hochstehende Baumwurzeln erforderlich machten. Es handelt sich um ein technisch gutes und ökologisch wertvolles Verfahren zum Schutz der Bäume in unserer Stadt. Wir nutzen ein Material und eine Einbauweise, die den Vorgaben der DIN 18035 entsprechen und bei der für Radfahrer grundsätzlich eine feste und gut befahrbare Oberfläche entsteht. Lediglich auf einer Strecke von insgesamt ca. 25 Metern im gesamten Stadtgebiet ist aufgefallen, dass sich das Material anscheinend nicht verfestigt. „Das lockere Material wird kurzfristig entfernt. Wir betreiben gerade Ursachenforschung, was hier falsch gelaufen ist und werden selbstverständlich nachbessern“, sagt Olaf Neef, Leiter der mags-Straßenunterhaltung. 

    0 – 0

    Thank You For Your Vote!

    Sorry You have Already Voted!

  • „ANSPRECHBAR“ am Samstag, dem 29.08.2020 von 15:00 – 17:30 Uhr am Spielplatz am Volksgartenweiher in Hardterbroich/Pesch

    „ANSPRECHBAR“ am Samstag, dem 29.08.2020 von 15:00 – 17:30 Uhr am Spielplatz am Volksgartenweiher in Hardterbroich/Pesch

    Die Spitzenkandidat*innen der Grünen für den Stadtrat, Lena Zingsheim, der grüne OB-Kandidat Dr. Boris Wolkowski, sowie grüne Direktkandidat*innen und die Kandidat*innen für die Bezirksvertretung Ost stehen für interessierte Bürgerinnen und Bürger bereit zum Gespräch an der „ANSPRECHBAR“ am Samstag, dem 29.08.2020 von 15:00 – 17:30 Uhr am Spielplatz am Volksgartenweiher in Hardterbroich/Pesch.

    Wir Grüne haben uns auch im Bezirk Ost in den nächsten Jahren einiges vorgenommen, was wir gern verändern und gestalten wollen:

    Ökologisch

    O Für Vielfalt statt Schotter, bunte Wiesen statt graue Vorgärten und das Pflanzen zahlreicher Bäume im Stadtgebiet und im städtischen Forst, v. a. auch nach notwendigen Abholzungen.

    O  Für eine ökologische und umweltfreundliche Landwirtschaft, eine Begrenzung des Gülletourismus und die regionale Vermarktung von Produkten.

    O  Für eine Erneuerung des Naturlehrpfades um das Haus Horst

    Sozial

    O  Für bedarfsgerechten Ausbau der OGATAS und U3-Betreuung.

    O  Für Investitionen in Maßnahmen zur Stärkung der  Zukunftsfähigkeit unserer Schulen (z. B. digitale Ausstattung).

    O  Für eine Stärkung der sozialen Präventionsmaßnahmen vor allem an „Brennpunkten“ durch mehr aufsuchende Jugendarbeit und Street Worker, z. B. im neuen Freizeitpark am Volksgarten und im Bezirk Süd.

    O  Für eine soziale Stadtplanung durch z. B. mehr sozialen und bezahlbaren Wohnungsbau sowie alters- und behindertengerechten Wohnraum in Neubaugebieten (z. B. auf dem „Reme-Gelände“ in Lürrip und City Ost).

    Lokal

    O  Für eine Schließung von Baulücken statt Ausweisung neuer Baugebiete in Außenbereichen.

    O  Für eine zukunftsweisende Gestaltung öffentlicher Gebäude, z. B. durch Begrünung und Photovoltaikanlagen auf Dächern.

    O  Für die Einrichtung von Tempo-30-Zonen in Wohngebieten und innerörtlichen Straßen zur Eindämmung des Verkehrslärms und Erhöhung der Verkehrssicherheit.

    O  Für einen konsequenten Ausbau des Radwegenetzes und regionaler Radschnellstraßen.

    O  Für eine bedarfsgerechte Gestaltung der Taktzeiten für Buslinien, auch in den Außenbereichen.

    O  Für einen Ausbau der S28 von Kaarst nach Viersen.

    O  Für einen Stopp des Ausbaus des defizitären Flughafens Mönchengladbach.

    Hierüber würden wir gern mit Ihnen am 29.08.2020 an der AnsprechBar ins Gespräch kommen und freuen uns auf Ihre Anregungen und Diskussionsbeiträge.

    Kommen Sie vorbei und diskutieren mit uns!

    Bei der Veranstaltung ist die Einhaltung der CORONA-Schutzregelungen gewährleistet.

    Unsere Arbeit vor Ort ist typisch ökologisch, sozial, lokal!!!

    Bündnis90/Die Grünen

    Im Stadtbezirk Ost

    0 – 0

    Thank You For Your Vote!

    Sorry You have Already Voted!

  • Ihre Grünen Kandidatinnen und Kandidaten zum Kennenlernen

    Ihre Grünen Kandidatinnen und Kandidaten zum Kennenlernen

    Am Samstag , den 22. August , haben interessierte Bürgerinnen und Bürger die Möglichkeit die Grünen Kandidatinnen  und Kandidaten für die Wahlkreise Hardt, Venn, Waldhausen und Windberg direkt und persönlich kennen zu lernen.

    Von 10.00 Uhr bis 16.00 Uhr informieren Dr. Boris Wolkowski,  Marion Manske, Monika Halverscheid und Klaus Barthels auf dem  Biobauernhof Brungs, Venner Straße 382 , Wählerinnen und Wähler über das Grüne Wahlprogramm für Mönchengladbach.

    Kurz vor der Kommunalwahl am 13. September soll so den Wählerinnen und Wählern die Möglichkeit geboten werden, Fragen und Anregungen persönlich an die Grünen zu richten.

    Livemusik und kalte Getränken  ermöglichen einen lockeren und fröhlich Aufenthalt mit intensivem Gedankenaustausch .

    0 – 0

    Thank You For Your Vote!

    Sorry You have Already Voted!

  • Offener Brief an die Fraktionen des Rates der Stadt Mönchengladbach

    Offener Brief an die Fraktionen des Rates der Stadt Mönchengladbach

    Thema: die bisher bekannten Planungen Europaplatz und „19 Häuser“.

    Sehr geehrte Damen und Herren,
    das Sozial-ökologische Aktionsbündnis Mönchengladbach, dem u.a. die lokalen Verbände BUND, BAUM, Nabu und Fridays for Future – also viele auch lokalpolitisch aktive Menschen – angehören, erhebt hiermit grundsätzliche Einwände gegen die bisher bekannten Planungen Europaplatz und „19 Häuser“. Wir fordern die politisch Verantwortlichen und die zuständigen Verwaltungsinstanzen auf, das vorliegende Konzept zu stoppen und die Entwicklung eines Planungsansatzes einzuleiten, das ökologisch, sozial und damit tragfähig für die Zukunft ist.

    In Kenntnis des Offenen Briefes der BAUM Mönchengladbach und der Aktivitäten des BUND und des Nabu Mönchengladbach zu diesem Thema, stellen wir einige konstruktive Gedanken zur Diskussion. Sie erscheinen uns notwendig, weil die Sitzung der BV Nord am 12.8. keine Anzeichen eines Umdenkens erkennen ließ und wir verhindern wollen, dass in der letzten Sitzung des Stadtrates vor der Kommunalwahl im September fatale Entscheidungen getroffen werden, die nur in langwierigen juristischen Auseinandersetzungen korrigierbar wären.

    Die Bedenken von BUND, BAUM und Nabu teilen wir in vollem Umfang. Die von den Ver-bänden gesetzten Akzente, in der Stadt Mönchengladbach die Lebensqualität für alle Bürge-rInnen durch konsequente ökologische Zukunftsplanung zu steigern und langfristig zu si-chern, wollen wir durch zeitgemäße und zukunftstragende Vorschläge zu drei Schwerpunkt-themen bekräftigen.

    1. Raumkonzept
      Wer Deutschland ein wenig bereist hat, wird erfahren haben, dass nahezu alle größeren Städte auf die Gestaltung ihrer Bahnhofsvorplätze als “Aushängeschilder” großen Wert legen. Das vom BUND angeführte Beispiel Münster ist eines von vielen: Man tritt aus der Bahnhofshalle und blickt auf eine freundliche Umgebung, die weitläufig, atmosphärisch ansprechend und einladend wirkt, wobei sie, wie etwa in Düsseldorf, durchaus auch funktional für den ÖPNV sein kann. In Mönchengladbach entsteht beim Verlassen des Hauptbahnhofs ein Gefühl von Enge, “graue Maus” ist die naheliegende Assoziation – ein stimmungsmäßiges Desaster. Der erste Eindruck – primary effect – setzt sich fest und ist wenig vorteilhaft. Der Busbahnhof erschlägt mit seinen sperrigen und groben Konstruktionen die Stimmung endgültig. Diese Kritik ist nicht neu, seit vielen Jahren wird sie von vielen Seiten immer wieder geäußert.

      Nun bestünde die Chance, mit der neuen Bebauung anstelle des Hauses Westland und der Neugestaltung des Europaplatzes, die Stadt mit einem ökologisch-sozialen Aushängeschild zu versehen, das Menschen anzieht, sie zum Betreten und Erobern ermuntert und zum Verweilen einlädt. Ein weiträumiges Konzept würde erstens die ankommenden Menschen einladen, auf dem dann üppig begrünten Platz entweder auf den Stühlen eines Cafés oder Restaurants Platz zu nehmen oder ebenfalls vorhandene nichtkommerzielle Parkbänke zu nutzen, und es würde zweitens – s. nächster Punkt – dem ÖPNV nicht nur eine, sondern die zentrale Rolle im städ-tischen Bewegungsprofil zuweisen.
      Zu einem solchen Konzept gehört nicht nur umfangreiche Begrünung, sondern auch die Möglichkeit, sich über die Stärken der Stadt, also das Museum Abteiberg und andere Angebote der Bildenden Kunst, das (bzw. die) Theater, die Hochschule, Borussia, die Textilmuseen usw. zu informieren. An der Gestaltung des Platzes sollten Mönchengladbacher KünstlerInnen betei-ligt sein, ein offener Gestaltungswettbewerb fände sicherlich große Resonanz, weil die Menschen hier vor Ort erfahrungsgemäß eine große Bereitschaft haben, sich für eine lebenswerte Stadt einzusetzen. Mönchengladbach zeigt sich, und zwar von seinen besten und schönsten Seiten, und das gleich bei der ersten Begegnung am Bahnhof – Liebe auf den ersten Blick bei vielen BesucherInnen wäre sicher, und die könnte die Stadt gut gebrauchen.
      In Abänderung der bisherigen Planung wäre ein Rückzug der Wohn-Bebauung um einige Meter, auf keinen Fall aber ihre Ausdehnung in den Europaplatz hinein notwendig. Diese Veränderung würde einen immensen Gewinn für diese Stadt bringen: An Lebensqualität, an positiven Emotionen, an Zustimmung, an Wohlgefühl für die EinwohnerInnen und die Gäste. Langfristig würde sie sich auch finanziell lohnen, denn mehr BesucherInnen tragen nicht nur mehr “Flair” in die Stadt, sondern langfristig auch mehr Geld.

    2. Verkehr
      Die Stadt der Zukunft wird eine ohne innerstädtischen individuellen Autoverkehr, mit einem für alle Menschen erreichbaren und kostengünstigen öffentlichen Beförderungssystem sein. Diese Entwicklung hin zum flächendeckenden, zeitlich eng getakteten Öffentlichen Personen Nahverkehr droht die Stadt Mönchengladbach mit der aktuellen Planung des Europaplatzes zu verschlafen. Für die einheimischen wie für die besuchenden Menschen stellt ein zentraler “Umschlagplatz” für den ÖPNV so etwas wie das “Herz” der Stadt dar, von dem aus die verkehrsführenden “Adern” ihnen ermöglichen, jeden Ort innerhalb der Stadtgrenzen problemlos zu erreichen. Für eine nutzerfreundliche übersichtliche Gestaltung und Organisation eines solchen Platzes ist eine entsprechende Größe nötig. Die teilweise Verlagerung in Nebenstraßen beeinträchtigt nicht nur dort die Lebensbedingungen durch Lärm und Abgasbelastung in einer unerträglichen und unzumutbaren Weise, sie erschwert, wie BUND und BAUM hinreichend erläutert haben, Erreichbarkeit und Übersichtlichkeit in geradezu absurdem Ausmaß. (Diese für die Menschen lebenswichtigen Aspekte finden im Übrigen im vorliegenden Gut-achten des Ingenieurbüros Lindschulte so gut wie keine Berücksichtigung).

      Alle Menschen in Mönchengladbach wünschen sich ein Lebensumfeld, das von Lärmbelästi-gung und Luftverschmutzung frei ist. Seit Jahrzehnten bemühen zukunftsorientierte StadtplanerInnen sich darum, fossile Brennstoffe nutzende Fahrzeuge aus Innenstädten, also an die Stadtränder zu verbannen oder auf den generellen Verzicht auf sie hinzuwirken. Diese infrast-rukturellen Maßstäbe sollten auch dann gelten, wenn mehr Fahrzeuge mit Elektroantrieb ver-fügbar sein sollten, denn erstens ist ihre Ökobilanz kaum weniger desaströs als die ihrer fossi-len Verwandten, zweitens unterscheidet ihr Raum- und Platzbedarf sich nicht, wenn sie indi-viduell genutzt werden, sie bleiben also unökonomisch und unsozial. Alle einschlägigen ExpertInnen sind sich – weltweit – darüber einig, dass der Individualverkehr in den Städten in einer Weise klima- und gesundheitsschädlich ist, die ihn von Tag zu Tag verantwortungsloser erscheinen lässt. Es sei denn, es handelt sich um den fahrradbasierten Individualverkehr – ihm muss deshalb, neben dem ÖPNV, auf dem Bahnhofsvorplatz, technisch und organisatorisch eine dominierende Rolle zugestanden werden.

      Die aktuelle Planung für Haus Westland und Europaplatz ist rückwärtsgewandt, sie ist anachronistisch, sie ist Ausdruck von der Wirklichkeit längst überholter Denk- und Handlungsmodelle. Diese Planung wird einen, vielleicht den zentralen Platz der Stadt auf Jahrzehnte zu einem Ort machen, der zum Vermeiden, zum Flüchten, zum Abwenden auffordert. Die Stadt Denzlingen, auch die Rheinische Post berichtete jüngst darüber, zahlt Menschen, die ihr Auto
      abschaffen, eine Prämie, sie hat darüber hinaus ein differenziertes, phantasievolles ökologisches Stadtkonzept vorgelegt, das sie auch umsetzt. Auf dem ganzen Globus machen viele Städte vor, wie sozial-ökologisches Leben in und mit städtischen Räumen, die den Menschen gehören, gestaltet werden kann: Mit Umwidmung von Stadtautobahnen und anderen Autoverkehrsschneisen zu Plätzen und Orten, auf denen öffentlicher Verkehr und Fahrräder nicht von eine Blechlawine individueller Karossen bedrängt werden.
      Wenn die aktuelle Planung umgesetzt wird, bleibt Mönchengladbach in der Statistik der lebenswerten Städte für Jahrzehnte irgendwo am Ende hängen. Die auch in dieser Stadt notwendig Veränderung von Verkehrsinfrastruktur und eine mit ihr zusammenhängende men-schenfreundliche Stadtplanung werden jetzt von Politik und Verwaltung blockiert, mit be-drängenden und belastenden Folgen noch für unsere Kinder und Enkel.

      Und es gibt einen weiteren, wenn alle anderen Begründungen die zuständigen Personen und Gremien nicht überzeugen, zwingenden Grund, die aktuelle Planung gründlich im o.g. Sinne zu verändern. Am 12. August 2020, berichtete die Rheinische Post alarmierende Zahlen zu Gesundheit und Krankheit in Mönchengladbach: an Lungenkrebs, Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Asthma erkranken und sterben in dieser Stadt teilweise dramatisch mehr Menschen als in anderen Städten. Vom Braunkohletagebau einmal abgesehen, der seinen Teil zu dieser erschütternden Bilanz unbezweifelbar beitragen wird, ist seit Jahrzehnten wissenschaftlich unwiderruflich belegt, dass gerade diese Erkrankungen wesentlich durch den Schadstoffausstoß des fossilen Autoverkehrs bedingt oder in ihrer Schwere beeinflusst wer-den. Nehmen Sie einen Stadtplan zur Hand und sehen Sie sich die Schneisen an, die die sog. “Verkehrsadern” durch die Stadt ziehen, gesäumt von Wohnhäusern. Wenn jetzt, angesichts einer täglich zunehmenden Klimabedrohung und ihrer für viele Menschen tödlichen Auswir-kungen, in Mönchengladbach eine Planung durchgesetzt werden soll, die die für sie mitver-antwortlichen Bedingungen langfristig zementiert, demonstrieren die Verantwortlichen, dass Gesundheit und Lebensqualität der Menschen in dieser Stadt innerhalb ihres Interessen- und Fürsorgehorizonts keinen Platz haben.

    3. Wohnen
      Wo heute noch Haus Westland steht, sollen Wohnungen gebaut werden. An sich eine gute Idee – wenn sie sozial-ökologisch umgesetzt wird. In ein Gesamtkonzept für das Ensemble Europaplatz/Haus Westland würde, im Sinne der o.g. Überlegungen, ein integratives, zu-kunftsorientiertes Konzept für generationenübergreifendes Wohnen passen, das zudem sozial ausgewogen ist und ein Begegnungszentrum für die BewohnerInnen beinhaltet, in das auch andere Menschen eingebunden werden können. Andere Städte praktizieren seit langem ein sozial orientiertes Planungskonzept für Wohnbebauung, an ihnen könnte Mönchengladbach sich orientieren. Frei verfügbare sollten in diesem Sinne 50 bis 60 %, sozial abgefederte bzw. auch für Geringverdiener erschwingliche Wohnungen sollten 40 bis 50 % des Angebots umfassen.
      Mit einem solchen Konzept würde die Stadt Mönchengladbach sich in die Reihe der Kommu-nen eingliedern, die ihren BewohnerInnen demonstrieren, dass alle, ob arm oder reich, ob alt oder jung, in ihren Planungshorizont eingebunden sind. An diesem Platz könnte ein Ort der Begegnung, des kulturellen Miteinander aller Menschen, entstehen. So könnte dieses städtische Zentrum beispielgebend für alle weiteren Wohnbau- und infrastrukturellen Planungen werden.

      “Soziale Stadt” – wenn dieses Etikett nicht eine Floskel ohne lebbaren Inhalt bleiben soll, besteht am Hauptbahnhof die Möglichkeit, sie zukunftsweisend Wirklichkeit werden zu lassen. KommunalpolikterInnen und MitarbeiterInnen der Verwaltung sind DienerInnen der Menschen, zu deren Aufgaben nicht nur die Fürsorge für alle gehört, sondern auch ein visionärer Wirklichkeitsbezug. InvestorInnen haben sich an diesem Auftrag, der von den Men-schen kommt, die in der Stadt leben, zu orientieren. Wir haben keinen Zweifel daran – und die Erfahrungen anderer Kommunen, nicht nur in Deutschland, sind ermutigend -, dass es Menschen gibt, die über viel Geld verfügen und bereit sind, es sozial und zukunftsorientiert einzusetzen, weil ihnen ihre Gemeinwohlorientiertheit mehr wert ist als eine möglichst überdurch-schnittliche Rendite. Der Aufwand, sie zu finden, mag größer sein, als in den Pool der “übli-chen Verdächtigen” zu greifen, aber der soziale und ökologische Mehrwert für die Bewohne-rInnen dieser Stadt lohnt ihn.

      Epilog: Rheinische Post, 14. August 2020, Seite C2: “Gladbach kann Kultur – und sollte mehr wagen”. Genau in diesem Sinne sind unsere Vorschläge und Aufforderungen zu verstehen, vom Europaplatz könnte eine bewegende Breitenwirkung in die ganze Stadt ausgehen. Wo sind die PolitikerInnen und kommunalen Fachleute, die kulturelle, soziale und ökologische Bedürfnisse der Menschen, die in dieser Stadt leben und leben wollen, phantasievoll, koope-rativ und beispielhaft integrieren können und wollen?

      Für das Aktionsbündnis:
      Dr. Günter Rexilius
      Email: guenter.rexilius@t-online.de
      Tel. +49 157 37809086
    0 – 0

    Thank You For Your Vote!

    Sorry You have Already Voted!

  • Neubeginn in der Corona-Zeit

    Neubeginn in der Corona-Zeit

    Das Repair Cafe findet erstmals nach Corona wieder statt am 06.09.2020.

    Allerdings sind Corona geschuldet einige Veränderungen nötig.
    Bei der Veranstaltung am 6. September, ist die Teilnehmerzahl auf 50 Einzelpersonen begrenzt, diese haben sich vorher telefonisch bei Frau Nicole Peters, Tel. 02166 923926 anzumelden und zu registrieren.

    Es findet des weiteren keine Bewirtung mit Kaffee oder Kuchen statt. Zudem müssen die Hygiene Standards, Maskenpflicht und Hände Desinfektion, während der gesamten Veranstaltung eingehalten werden.

    Wir starten reduziert, aber wir starten wieder am:

    Sonntag, 06.09.202012.00-16.00h
    Paritätisches Zentrum, Erdgeschoss
    Friedhofstraße 39
    41236 Mönchengladbach

    Veranstalter: Mehrgenerationenhaus der PariSozial  GmbH in Kooperation mit dem Team des Repair
    Café

    Wie immer, sind 2 professionelle Näherinnen anwesend, die mit ihrem Wissen und Können den Besuchern zur Verfügung stehen. Das Repair Cafe ist von 12-16 Uhr geöffnet, Annahmeschluss der Reparaturen ist um 15 Uhr.

    0 – 0

    Thank You For Your Vote!

    Sorry You have Already Voted!

  • Schulbeginn, Straßenverkehr, Corona: Ein dringender Appell der Polizei an Eltern und Schüler*innen

    Schulbeginn, Straßenverkehr, Corona: Ein dringender Appell der Polizei an Eltern und Schüler*innen

    In dieser Woche hat auch in Mönchengladbach die Schule wieder begonnen. Leider haben sich mancherorts Szenen abgespielt, die weder der Verkehrssicherheit noch der Coronaschutzverordnung dienlich waren. Ein Appell an die Vernunft und Rücksichtnahme.

    An manchen Schulen lief es reibungslos ab: Die Schüler*innen kehrten zurück oder gingen zu ihrem ersten Schultag. Sie kamen mit Begleitung oder alleine, je nach Alter und eigenen Fähigkeiten, in die Schule, trugen Masken und hielten Abstand.

    Leider war das jedoch nicht in allen Bereichen um die Mönchengladbacher Schulen herum das Bild, das sich zeigte. An manchen Stellen bildeten sich regelrechte Lawinenzüge an Autodächern, zwischen denen die Schüler*innen durchlaufen mussten. Ein An- und Abfahren in enger Taktung. Große Gruppen standen zusammen, von Abstand nicht viel zu sehen.

    Leider sind das Verhaltensweisen, die große Gefahren bergen: Verkehrssituationen werden falsch eingeschätzt, Kinder werden übersehen, die Kleinsten sind überfordert… . Darüber hinaus sollte – fernab der Problematik des Straßenverkehrs – kein vermeidbarer weiterer Nährboden für die weitere Verbreitung des Covid-19-Virus gesät werden.

    Polizei und Ordnungsamt Mönchengladbach appellieren eindringlich gemeinsam an die Mönchengladbacher Bürger*innen: Lassen Sie Ihr Kind (bei entsprechendem Alter und vor allem persönlichen Fähigkeiten) zu Fuß zur Schule gehen. Sollte dies nicht möglich sein, so parken sie etwas weiter von der Schule entfernt (teilweise wurden sogar extra “Kiss & Drop-Zonen” eingerichtet) und gehen Sie u.U. den Rest des Weges mit Ihrem Kind gemeinsam.

    Den Weg selber zu gehen gibt den Kindern Selbstsicherheit – und selbstsichere Kinder bewegen sich tatsächlich sicherer durch den Straßenverkehr. Darüber hinaus tut ihnen Bewegung und frische Luft gut, bevor sie in den Unterricht gehen. Sie sind wacher, ausgeglichener und können sich besser konzentrieren.

    Vermeiden Sie “Blechlawinen” vor den Schulen und tragen Sie so dazu bei, dass der Bereich vor allem für die Kleinen sicherer wird. Halten Sie sich an die allgemeinen Abstands- und Hygieneregeln und sensibilisieren Sie diesbezüglich auch ihre Kinder in dieser zugegebenermaßen anstrengenden Zeit. Kurzum: Schützen Sie mit Ihrem Verhalten ihre eigenen Kinder – und andere! Niemand möchte, dass Personen durch Verkehrsunfälle verletzt oder gar getötet werden. Und eine verstärkte Ausbreitung des Coronavirus birgt für Risiken und Probleme für Alle!

    Polizei und Ordnungsamt nehmen diese Problematik ernst und arbeiten eng zusammen. Gemeinsam werden sie in den kommenden Schultagen gemeinsam verstärkt auf die Einhaltung der Regeln achten. In Ihrer aller Sinne! (cw)

    0 – 0

    Thank You For Your Vote!

    Sorry You have Already Voted!

  • Peter König ist der Bundestagskandidat der FDP

    Peter König ist der Bundestagskandidat der FDP

    Die FDP Mönchengladbach hat in ihrer gestrigen Kreiswahlversammlung Peter König als Kandidaten für die Wahl zum 20. Deutschen Bundestag für den Wahlkreis 109 – Mönchengladbach nominiert.
    Peter König ist 69 Jahre alt und lebt seit vielen Jahren im Stadtteil Rheydt. Er ist studierter Diplomingenieur und war in verschiedenen Bereichen der mittelständischen Industrie in leitender Funktion tätig und nun im Ruhestand.

    Seit 2018 ist er zudem stellvertretender Kreisvorsitzender der Freien Demokraten Mönchengladbach.
    In seiner Bewerbungsrede legte er einen Schwerpunkt auf die Generationengerechtigkeit und das Bürgerengagement:
    „Was wir klar im Focus haben müssen ist die Generationengerechtigkeit. Wir dürfen den nachfolgenden Generationen keine Last aufbürden, die sie auf lange Zeit nicht stemmen können und sicherlich auch nicht wollen. Hier muss der Staat gerechte Wege finden, die einen fairen und überschaubaren Zeitraum für alle aufzeigen. Ich möchte an dieser Stelle einen Satz von Friederich Naumann zitieren: „Der Staat darf nicht alles, aber der Staat
    sind wir alle.“ Auch wenn sich einem der Kontext nicht sofort erschließt, verbindet er uns doch in dieser Demokratie, ob Jung oder Alt – wir alle sind der Staat.“

    Weitere Punkte seiner Bewerbungsrede bezogen sich auf die Themen Energie, Digitalisierung, Innovationen und Schaffung neuer Arbeitsplätze.
    Bei knapp 40 anwesenden Parteimitglieder*innen im Ernst-Christoffel-Haus in Rheydt wurde Peter König mit 72% zum Kandidaten gewählt.

    0 – 0

    Thank You For Your Vote!

    Sorry You have Already Voted!

  • Bäume gießen: Nicht kleckern, sondern klotzen

    Bäume gießen: Nicht kleckern, sondern klotzen

    Angeführt vom grünen Oberbürgermeisterkandidaten Dr. Boris Wolkowski und dem grünen Baumexperten Klaus Barthels trafen sich am vergangenen Sonntag zum nunmehr fünften Mal 20 interessierte Bürger zu einem informativen Spaziergang zum Thema Bäume.

    Treffpunkt im „Gründerzeitviertel“ war die „Alte Tanke“ in der Kaiserstraße/Ecke Sittardstraße.  Am Beispiel der großen Eiche, die in einer Ecke des kleinen, durch bürgerschaftliches Engagement sehr ansprechend gestalteten Platzes steht, erläuterte Klaus Barthels die Wichtigkeit von großen, luft- und wasserdurchlässigen Baumstandorten. „Beim Gießen des Baumes dort ist nicht kleckern, sondern klotzen angesagt“, sagte Barthels den Teilnehmern des Rundgangs. Hintergrund: Die Eiche auf ihrem gut 150 Quadratmeter großen, mit wasserdurchlässigem Splitt belegten Platz benötigt bei der aktuellen Hitze und Trockenheit  mindestens 1.000 Liter Wasser pro Woche. „Das sind dann noch keine sieben Liter pro Quadratmeter, also gerade mal ein leichter Landregen“, so Barthels.  Mit zwei bis drei Gießkännchen wäre dem Baum nicht geholfen.

    Kurz angesprochen wurde auch die notwendige schonende Kronenpflege an der Eiche entsprechend den Vorgaben der „Zusätzlich Technischen Vertragsbedingungen und Richtlinien für Baumpflege“ (ZTV-Baum), die allen Baumarbeiten zugrunde gelegt werden sollte. Boris Wolkowski hatte für die Anwohner ein Exemplar der Baumpflegerichtlinien zur Ansicht parat. Ein paar Meter von dem hübschen Platz entfernt traf die Gruppe auf vier Bürger aus der Nachbarschaft, die in einer freiwilligen Aktion einige Baumstandorte an einem städtischen Parkplatz durch Mulch und standortgerechte Stauden in ein blühendes und für die Bäume positives Stückchen städtischen Grüns verwandelt hatten. „Zur Nachahmung empfohlen“, waren sich Barthels, Wolkowski und der Rest der Gruppe einig.

    Weniger schön wurde es dann an der dritten Station des kurzen Spaziergangs:  Auf dem erst vor vier Jahren fertiggestellten Schillerplatz entdeckte die Gruppe gravierende Pflegedefizite insbesondere an den neu gepflanzten Eichen. Hier sind ein defekter Stammschutz, mangelnde Kronenpflege und defekte Gießringe deutlich erkennbar, lautete die Diagnose. „Zwei Eichen zeigten starke Anzeichen von Wassermangel, sie drohen bereits abzusterben“, so Boris Wolkowski.

    Teilnehmer der Gruppe wussten zu berichten, dass sich der Zustand der Bäume in den letzten zwei Wochen – wohl aufgrund von Wassermangel –  dramatisch verschlechtert habe. Hier wurde in der Gruppe der Wunsch geäußert, die mags möge doch ihrer Aufgabe, sich um das städtische Grün, insbesondere hier um die jungen Bäume, intensiver kümmern. „Andernfalls sind die Geldmittel, die die Stadt teilweise mit Fördergeldern zur Quartierverbesserung verausgabt, sinnlos verschwendet“, sagte Boris Wolkowski. Die Mittel sollten dann besser an anderer Stelle nachhaltiger eingesetzt werden.

    Abschließend vermittelte Klaus Barthels am Beispiel einer alten Platane an der Margarethenstraße der Gruppe die Arbeit von Baumgutachtern. „Deutlich ist am Stammfuß der Platane ein Fruchtkörper eines baumschädigenden Pilzes zu erkennen, der über kurz oder lang die Standsicherheit des Baumes erheblich herabsetzen dürfte“, so Barthels. Bei solchen, bereits für Nichtfachleute zu erkennenden Erkrankungen sollte seiner Meinung nach doch ein Sachverständiger und Gutachter herangezogen werden, um zweifelsfrei zu klären, ob eine Gefährdung für Anwohner und Passanten durch den Baum ausgeschlossen werden kann. Der nächste Spaziergang unter dem Motto „Grün vor Ort – Raus mit Klaus“ findet am Sonntag, 23. August statt. Treffpunkt ist um 10 Uhr die Bergstraße/Ecke Hohenzollernstraße. Themenschwerpunkte werden Fragen zum Ausbau bzw. Neubau von Radwegen entlang von Baumalleen sein. Darüber hinaus werden Baumkrankheiten an Rosskastanien und Platanen erörtert.

    0 – 0

    Thank You For Your Vote!

    Sorry You have Already Voted!