Autor: Redaktion

  • Bedarfsgerechte Alters-Grundsicherung – Leistungen müssen neu berechnet werden

    Bedarfsgerechte Alters-Grundsicherung – Leistungen müssen neu berechnet werden

    Nach Angaben der Bundesregierung müssen Arbeitnehmer rechnerisch während einer Beschäftigungszeit von 45 Jahren ein jährliches Bruttoeinkommen von 23.900 Euro erwirtschaften, um eine Netto-Rente oberhalb des Grundsicherungsbedarfs zu erhalten.

    Dazu erklärt die Vorsitzende des BDH Bundesverband Rehabilitation, Ilse Müller:

    „Wer noch immer nach Argumenten für eine bedarfsgerechte Alters-Grundsicherung in Form einer Mindestrente gesucht hat, dürfte nun fündig geworden sein! Nach Zahlen der Bundesregierung verdienten mehr als zehn Millionen Arbeitnehmer in Deutschland im vergangenen Jahr zu wenig, um nach 45 Jahren in Lohn und Brot eine Nettorente zu erhalten, die oberhalb des Grundsicherungsbedarfs liegt. Wir fordern daher die Koppelung des Mindestlohns an die allgemeine Lohn- und Gehaltsentwicklung sowie eine bedarfsgerechte Ausgestaltung des aktuell geltenden Mindestlohns an die tatsächlichen Bedürfnisse der Menschen in unserem Land. Hier muss zügig eine deutliche Anpassung des Mindestlohns an die aktuellen Gegebenheiten durchgesetzt werden. Wir halten es für eine fatale Entwicklung, wenn in diesem Bereich Pfennigfuchserei betreiben und den Menschen jeder Cent hinterhergerechnet wird. Wir sind ein wirtschaftlich starkes Land, das dies auch zeigen sollte, indem es denen Brücken baut, die möglicherweise schlechter aus den Startblöcken am Arbeitsmarkt kommen als andere. Eine dieser existenziellen Brücken ist die Sicherung der Teilhabe am sozialen Alltag unserer Gesellschaft, abgebildet durch eine entsprechende Mindestlohnpolitik und faire Grundsicherungsberechnung.“

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  • 175 Jahre Freimaurer in Mönchengladbach

    175 Jahre Freimaurer in Mönchengladbach

    Über diese Gemeinschaft dürfte dennoch den wenigsten in der Stadt etwas bekannt sein.

    So handelt die Freimaurerloge “Vorwärts”, wie sie sich nennt, auch selten öffentlich und die Mitgliederzahl ist mit etwas mehr als 40 auch überschaubar.
    Doch trotz ihres nach außen meist unscheinbaren Daseins, sind die Freimaurer kein geheimer Verein, erklärt der so genannte Meister des Stuhls, eine Art Vorsitzender, Holger Thaler: “Es gibt immer irgendwelche Mythen und Gerüchte. Dass wir aber mit Vielem, was unsere Rituale und unsere Geschichte angeht, sehr offen umgehen, zeigt ja diese Ausstellung hier im städtischen Museum Schloss Rheydt.”

    Allerdings gilt schon: Was im Vertrauen in dieser Gemeinschaft gesagt wird, bleibt auch in der Gemeinschaft. “Das schafft wiederum die Möglichkeit für eine ganz andere Gesprächs- und Diskussionskultur als es vielleicht sonst in anderen Vereinen oder Gruppierungen möglich ist”, beschreibt Thaler einen wesentlichen Bestandteil im Umgang der Freimaurer miteinander.

    Und noch etwas wird wohl tatsächlich für viele immer ein Geheimnis bleiben, erklärt Thaler: “Wir können viele unserer Rituale und Symbole beschreiben und erklären, trotzdem bleibt der Unterschied des Erlebens und was dies mit einem selber macht. Dafür werden sich aber nie die richtigen Worte finden lassen, so dass jeder es versteht. Das ist vielleicht das einzige wirklich Geheimnisvolle.”

    Trotzdem schafft es die Kabinettausstellung im Museum Schloss Rheydt von Dr. Alexander Berens, der selbst Mitglied der Freimaurer ist, wesentliche Elemente der Freimaurerei und ihrer Geschichte in Mönchengladbach zu erklären: “Dabei geht es in dieser Ausstellung zum einen um die Freimaurerei an sich, aber wir beschreiben auch die Geschichte des Loge in Mönchengladbach.” So erfährt man unter anderem, dass manch bekannte Mönchengladbacher Persönlichkeit Mitglied bei den Freimaurern war. Spannend ist aber auch die Symbolik und so wird in der Ausstellung unter anderem der Freimaurertempel der Mönchengladbacher Loge nachempfunden. Drei verschiedene Säulen stehen unter anderem für Schönheit, Stärke und Weisheit. Ein Teppich in der Mitte der Säulen ist ebenfalls mit verschiedenen Symbolen bestückt. Sie nehmen unter anderem Bezug zum Handwerk wie zum Beispiel Winkelmaß, Zirkel und Lot. Die gesamte Komplexität dahinter, lässt sich in der Ausstellung natürlich nicht erfassen, dafür liefert sie einen spannenden ersten Einblick in die Freimaurerei. Sie ist bis Ende Januar 2021 im städtischen Museum Schloss Rheydt zu sehen.

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  • Baumfällungen und Totholzentnahmen in den Landwehren

    Baumfällungen und Totholzentnahmen in den Landwehren

    Ab Montag, 5. Oktober, werden in den Landwehren nicht mehr standfeste und abgestorbene Bäume gefällt und Totholz entfernt.

    In den Landwehren Dahl, Holt, Vorst, Hehn, Hardt, Winkeln, Rasseln und Ruckes müssen leider 116 Bäume gefällt werden.
    Sie sind nach dem nunmehr dritten Dürresommer in Folge aufgrund von Trockenschäden nicht mehr standfest oder bereits abgestorben.
    Damit stellen sie ein Sicherheitsrisiko für Fußgänger und Fahrradfahrer in den Landwehren sowie für den allgemeinen Verkehr auf angrenzenden Straßen und Wegen dar.
    Sämtliche Maßnahmen wurden mit den beiden Fachbereichen Umwelt sowie Denkmalschutz der Stadt Mönchengladbach und dem Forstamt Niederrhein abgestimmt.

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  • „CDU-FDP-Landesregierung muss bei Wohnungspolitik endlich soziale Verantwortung übernehmen“

    „CDU-FDP-Landesregierung muss bei Wohnungspolitik endlich soziale Verantwortung übernehmen“

    Behindertenverbände befürchten K.o. für den barrierefreien Wohnungsbau in NRW durch die geplante Änderung der Landesbauordnung von 2018.

    Die Sozialverbände VdK NRW, SoVD NRW und die Landesarbeitsgemeinschaft Selbsthilfe NRW erklärten heute bei einer gemeinsamen Pressekonferenz, dass die geplanten Änderungen der Landesregierung das Aus für den barrierefreien Wohnungsbau und eine weitere Verschärfung des Wettbewerbs um barrierefreie Wohnungen bedeuten.

    Bislang war in der Landesbauordnung für neu zu errichtende Wohnungen geregelt, dass sie „barrierefrei und eingeschränkt mit dem Rollstuhl nutzbar“ sein müssen. Laut Gesetzesentwurf sollen Wohnungen künftig nur noch „im erforderlichen Umfang“ barrierefrei gebaut werden. Das rollstuhlgerechte Bauen ist im Gesetzesentwurf gar nicht mehr verbindlich festgeschrieben. In der Begründung heißt es dazu: im Wohnungsbau sollen „zumindest wesentliche Barrieren“ vermieden werden, damit ein „späterer Umbau ohne größeren Aufwand“ möglich sei. Mit anderen Worten: es soll nicht mehr grundsätzlich nach den bislang geltenden Bauvorschriften barrierefrei gebaut werden, sondern Wohnungsanbieter und -nutzer sollen untereinander klären, wie Wohnraum an beeinträchtigungsbedingte Bedarfe nachträglich angepasst werden kann.

    Horst Vöge, Landesvorsitzender des Sozialverbandes VdK NRW: „Die Landesbauordnung bildet den rechtlichen Rahmen für Baustandards. Durch die Einführung des unbestimmten Rechtsbegriffs wird dieser nicht etwa erweitert oder konkretisiert, sondern er wird einfach aufgelöst. Von dem Ziel des barrierefreien Wohnungsbaus möchte sich die Landesregierung damit offenbar verabschieden. Statt einer umfassend barrierefreien Bauweise drohen Minimallösungen. Angesichts des Mangels an barrierefreien Wohnungen und der ohnehin bestehenden Wettbewerbsnachteile von Menschen mit Behinderung auf Wohnungssuche ist das für uns nicht hinnehmbar.“

    Franz Schrewe, 1. Landesvorsitzender des Sozialverbandes SoVD Landesverband Nordrhein-Westfalen: „Eine Unterscheidung zwischen Barrieren 1. und 2. Kategorie geht aber auch an der Lebensrealität von Menschen mit Behinderungen vorbei. Denn was für den einen nur eine kleine, leicht zu überwindende Barriere ist, stellt für den nächsten eine große Barriere dar. Vor dem Hintergrund des landesweiten Mangels an barrierefreien Wohnungen ist die Landesregierung klar gefordert die gesetzlichen Voraussetzungen dafür zu schaffen, dass barrierefreier Wohnraum, der diesen Namen verdient, entstehen kann.“

    Brigitte Piepenbreier, Vorsitzende der LAG Selbsthilfe NRW: „Laut dem Teilhabebericht Nordrhein-Westfalen verfügen 82 Prozent der behinderten Menschen in Privathaushalten nicht über barrierefreien Wohnraum. Mit den Änderungen wird der Bedarf von barrierefreiem Wohnraum endgültig zu einem rein individuellen Problem von Menschen mit Behinderung, für dessen Lösung der Staat nicht verantwortlich ist. Mit Blick auf die seit 2009 in Deutschland geltende UN-Behindertenrechtskonvention wäre das ein Griff in die behindertenpolitische Mottenkiste.“

    Stellungnahme der SPD-Opposition im Landtag:

    Anlässlich der heutigen (30.09.2020) Pressekonferenz der Sozialverbände LAG Selbsthilfe NRW, Sozialverband VdK und Sozialverband Deutschland zum Änderungsgesetz der Landesregierung zur Landesbauordnung, insbesondere mit Blick auf den barrierefreien Wohnungsbau, erklärt Andreas Becker, baupolitischer Sprecher der SPD-Fraktion im Landtag NRW:

    „Das in der heutigen Pressekonferenz von den Sozialverbänden abgegebene Alarmsignal muss der Landesregierung endlich zu denken geben. Wohnungsbau besteht nicht nur aus Kostensenkung und Renditemaximierung, sondern auch aus sozialer Verantwortung für die Menschen in unserem Land.

    Mit Blick auf die Behindertenrechtskonvention der UN ist klar, dass beim Wohnungsbau selbstverständlich auch die Bedarfslagen behinderter Menschen berücksichtigt werden müssen. Die Landesregierung in Person von Landesbauministerin Scharrenbach tut jedoch das Gegenteil. Denn mit dem Entwurf des Änderungsgesetzes zur Landesbauordnung von 2019 wird deutlich, dass der barrierefreie Wohnungsbau noch weiter geschwächt wird als es schon mit der Landesbauordnung 2019 selbst geschehen ist.

    So eröffnet die Verwendung unbestimmter Rechtsbegriffe wie »ohne größeren Aufwand« oder »im erforderlichen Umfang«, dass die im § 2 der Landesbauordnung löbliche Definition von Barrierefreiheit in der Praxis problemlos umgangen werden kann. Auch dieses Beispiel zeigt, dass es der Landesregierung an sozialer Verantwortung für die Lebenslagen der Menschen in Nordrhein-Westfalen fehlt. So ist seit dem Regierungswechsel von 2017 nicht nur ein dramatischer Niedergang des mietpreisgebundenen Wohnungsbaus im Land zu verzeichnen, sondern auch ein ebensolcher Abbau von Mieterschutzrechten und baulichen Standards für mobilitätbeeinträchtigte Menschen.

    Die Landesregierung ist dringend aufgerufen, die sozialen Bedarfslagen der Menschen in diesem Land endlich zur Kenntnis zu nehmen und zu berücksichtigen.“

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  • Achtung: Warnstreik bei GEM und mags

    Achtung: Warnstreik bei GEM und mags

    Wegen des Tarifstreits im Öffentlichen Dienst kommt es am Donnerstag, 1. Oktober, auch zu Einschränkungen bei mags und GEM. Insbesondere die Müllabfuhr der GEM wird am Donnerstag bestreikt.

    Das wirkt sich auf den Abfuhrrhythmus und damit auf die Abholtermine bis einschließlich nächster Woche aus.
    Der Müll wird in dieser Zeit jeweils einen Tag später abgeholt. Der Gelbe Sack ist davon nicht betroffen.

    Hier die veränderten Abholtermine:
    Am Freitag, 2. Oktober findet die Restmüllsammlung im Bezirk 6, die Leerung der Biotonnen in den Bezirken 4 und 9 und die Altpapierabfuhr im Bezirk 2 statt.
    Am Samstag, 3. Oktober, wird wegen des Tags der Deutschen Einheit kein Abfall abgeholt.
    Am Montag, 5. Oktober findet die Restmüllsammlung im Bezirk 2, die Leerung der Biotonnen in den Bezirken 1 und 10 und die Altpapierabfuhr im Bezirk 9 statt.
    Am Dienstag, 6. Oktober findet die Restmüllsammlung im Bezirk 1, die Leerung der Biotonnen in den Bezirken 3 und 6 und die Altpapierabfuhr im Bezirk 8 statt.
    Am Mittwoch, 7. Oktober findet die Restmüllsammlung im Bezirk 4, die Leerung der Biotonnen in den Bezirken 5 und 7 sowie die Altpapierabfuhr im Bezirk 3 statt.
    Am Donnerstag, 8. Oktober findet die Restmüllsammlung im Bezirk 3, die Leerung der Biotonnen in den Bezirken 2 und 8 und die Altpapierabfuhr im Bezirk 1 statt.

    Am Freitag, 9. Oktober findet die Restmüllsammlung im Bezirk 10, die Leerung der Biotonnen in den Bezirken 4 und 9 und die Altpapierabfuhr im Bezirk 5 statt.
    Am Samstag, 10. Oktober findet die Restmüllsammlung im Bezirk 8, die Leerung der Biotonnen in den Bezirken 1 und 10 und die Altpapierabfuhr im Bezirk 7 statt.

    Es wird darum gebeten, von geplanten Anlieferungen zu den Wertstoffhöfen am morgigen Donnerstag abzusehen.
    Es wird lediglich einen Notdienst im Wertstoffhof Luisental geben. Außerdem sind die Termine des Schadstoffmobils betroffen.
    Auch bei der Sperr- und Elektromüllabholung sowie bei der Straßenreinigung kann es zu Einschränkungen kommen.
    Am Service-Telefon, der Sperrmüll-Terminvergabe und der Behälterverwaltung kann es aufgrund des Warnstreiks zu längeren Wartezeiten kommen.

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  • Diese Fraktionsspitzen vertreten ihre Partei im Rathaus

    Diese Fraktionsspitzen vertreten ihre Partei im Rathaus

    CDU

    Dr. Schlegelmilch, CDU

    Als stärkste Fraktion hatte es die CDU außerordentlich eilig mit der Nominierung des neuen Fraktionsvorsitzenden.
    Bereits vor der OB-Stichwahl am Sonntag, der CDU-Kandidat erlebte eine krachende Niederlage, war Dr. Schlegelmilch zu seiner Widerwahl bereit.
    “Mit großer Mehrheit” wurde er im Amt bestätigt.

    SPD

    Janann Safin, SPD

    Nach dem grandiosen Wahlsieg von Felix Heinrichs als neuer sozialdemokratischer Oberbürgermeister wählte die SPD-Ratsfraktion mit breiter Mehrheit Janann Safi zum Vorsitzenden.

    Janann Safi: “Das Votum der Fraktion ist ein großer Vertrauensvorschuss in Zeiten des Umbruchs. Meine Aufgabe wird es jetzt sein, die gute Kombination von erfahrenen und neuen Mitgliedern für die tägliche Ratsarbeit als Team zu nutzen. Wir wollen für alle Gruppen in der Stadt ein gutes sozialdemokratisches Angebot sein und gehen jetzt in die anstehenden Sondierungsgespräche.”

    Weitere Infos zu Janann Safi: https://www.spd-mg.de/personen/http:

    Bündnis Grüne

    Lena Zingsheim, Dr. Boris Wolkowski

    Auf ihrer konstituierenden Sitzung hat die neue Ratsfraktion der Mönchengladbacher Bündnisgrünen eine gleichberechtigte Doppelspitze installiert.

    Mit Lena Zingsheim (27) und Dr. Boris Wolkowski (45) als gemeinsamem Führungsduo will die Ökopartei im Rat der Stadt nun mit einem nachhaltig kooperativen Führungsstil punkten. Die junge grüne Spitze wurde einstimmig von der 16-köpfigen Ratsfraktion gewählt.

    Als Stellvertreter der grünen Doppelspitze wurden Bernd Meisterling-Riecks und Ulla Schmitz gewählt.

    FDP

    Nicole Finger, Achim Wyen

    Die FDP hat einstimmig Nicole Finger zur Fraktionsvorsitzenden und Achim Wyen zum stellv. Fraktionsvorsitzenden gewählt.

    Nicole Finger: “Die Sondierungsgespräche für eine neue Ratsmehrheit beginnen. Ich wünsche mir ein Bündnis für Bildung in unserer Stadt! Der Zustand unserer Schulen ist zum Teil beschämend. Die Quote unserer Betreuungsplätze nach wie vor zu niedrig. Es darf nie wieder passieren, dass durch Finanz-Tricksereien Millionen Fördergelder für Schulen zweckentfremdet werden.”

    DIE LINKE

    Jutta Zabci, Lisa Schmerl

    Am Montag (28.9.2020) hat sich die neue Fraktion der Linken im Rat der Stadt Mönchengladbach gegründet. Sie besteht nach der Kommunalwahl weiter aus drei Ratsmitgliedern, wovon erneut Torben Schultz zum Fraktionsvorsitzenden gewählt wurde.

    Die Stellvertretung übernimmt Lisa Schmerl und die Finanzverantwortung Jutta Zabci, beide sitzen erstmals im Rat.

    Jutta Zabci ist auch Sprecherin im Vorstand des Kreisverbandes und wird so das Zusammenspiel zwischen Fraktion und Basis optimieren.
    Lisa Schmerl nimmt seit längerem an den Fraktionssitzungen teil, ihr ist es wichtig die Arbeit der letzten sechs Jahre fortzusetzen: „Aus der Opposition heraus haben wir Verantwortung übernommen und so durch unser vehementes Nachfragen die Neuberechnung und jährliche Anpassung der Kosten der Unterkunft erreicht. Für Transferleistung Beziehende ein wichtiger Erfolg. Und dies ist nur ein Beispiel, wie genau wir bei Beteiligungen hinschauen, dürfte allgemein bekannt sein.“



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  • Danke von Dieter und Bernd

    Danke von Dieter und Bernd

    Liebe Freunde und Fans der „Sixties Rockpower Music“,

    Dieter und Bernd haben sich in den musikalischen Ruhestand und damit von  öffentlichen Bühnen verabschiedet .

    Im Jubiläumsjahr von Obergärig hätten sich beide gerne auf den grossen Bühnen der Stadt bei euch persönlich für die tollen Jahre bedankt, welches leider der Ausbruch der Corona Pandemie verhindert hat.

    Daher ist es uns ein Bedürfnis, auf diesem Wege ein dickes Dankeschön für eure langjährigeTreue zu sagen; denn viele Fans wurden über die Jahre auch zu Freunden, die oft eine weite Anreise nicht scheuten, um uns mit ihrer Begeisterung zu begleiten.

    Ansonsten geht es uns gut und wir musizieren natürlich mit Freunden noch im privaten Bereich, damit die Gitarren nicht einrosten und die Stimmbänder nicht veröden.

    „Carpe diem“ und bleibt  gesund.

    Rockige Grüße von Dieter und Bernd

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  • Zwei Bruderschaften in Giesenkirchen – Beiträge zur Geschichte der Stadt Mönchengladbach

    Zwei Bruderschaften in Giesenkirchen – Beiträge zur Geschichte der Stadt Mönchengladbach

    Schützenbruderschaften gibt es zahlreich im Raum Mönchengladbach. Über die Situation in Giesenkirchen informiert ein neuer Band aus der Reihe Beiträge zur Geschichte der Stadt Mönchengladbach, herausgegeben vom Stadtarchiv Mönchengladbach.

    Christoph Nohn geht anlässlich des bevorstehenden Jubiläumsjahres 2021 der St. Sebastianus Schützen-Bruderschaft 1421 e.V. Giesenkirchen der erstaunlich dichten Überlieferung dieser Gemeinschaft nach und zeichnet ein differenziertes Bild der Situation vor Ort.

    Zwar kann er das konkrete Jahr 1421, den Bezugspunkt, nicht bestätigen; doch reichen die Wurzeln einer Bruderschaft Unserer Lieben Frau noch bis in die Mitte des 14. Jahrhunderts zurück.
    Nach einem Abbruch der Überlieferung am Ende des 16. Jahrhunderts existiert seit dem 17. Jahrhundert schließlich eine St. Sebastianus-Bruderschaft in Giesenkirchen, die seit dem zweiten Drittel des 18. Jahrhunderts kontinuierlich als Schützenbruderschaft dokumentiert ist.
    Es gibt sogar einzelne versteckte Hinweise darauf, dass zwischen beiden Gemeinschaften wahrscheinlich ein Zusammenhang bestanden hat. Über die Höhen und Tiefen der Existenz der Sebastianer ist eine spannende Darstellung entstanden, die nicht nur für die Giesenkirchener Ortsgeschichte interessante Aspekte bietet.

    Für die Gemeinschaft schwierig war die Situation unter aufklärerischem Einfluss vor allem im frühen 19. Jahrhundert.
    Die zweite Jahrhunderthälfte zur Zeit der Industrialisierung dagegen bot einen guten Boden für florierendes bruderschaftliches Leben. Beeindruckend stellt sich die Auseinandersetzung mit dem Nationalsozialismus dar.
    Deutliche Umbrüche lassen das frühe 20. und das 21. Jahrhundert erkennen. Überraschend ist die Lösung für das Rätsel des angeblichen Gründungsjahres 1421.

    Die Einblicke in die Geschichte der Giesenkirchener Bruderschaften lassen die Situation vor Ort als einen Spiegel größerer Entwicklungen erscheinen. Spannend!

    Beiträge zur Geschichte der Stadt Mönchengladbach 56)
    ISBN 978-3-939413-59-2 ; 34,90 Euro.

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  • Terhaag: Weltsportspiele der Studierenden nach NRW holen

    Terhaag: Weltsportspiele der Studierenden nach NRW holen

    Die schwarz-gelbe NRW-Landesregierung hat heute die Unterstützung für eine Bewerbung um die Sommer-Universiade im Jahr 2025 an Rhein und Ruhr durch den Allgemeinen Deutschen Hochschulsportverband zugesagt.

    Dazu erklärt der sportpolitische Sprecher der FDP-Landtagsfraktion, Andreas Terhaag:

    „Die FDP-Fraktion unterstützt die Bewerbung zur Ausrichtung der Sommer-Universiade Rhein-Ruhr 2025. Der Sport gehört zur DNA von Nordrhein-Westfalen. Wir sind das Sportland Nr. 1 in Deutschland und laden die rund 10.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus 150 Nationen zu uns ein.

    Die Sommer-Universiade hat eine enorme Strahlkraft. Denn sie ist hinter den Olympischen und Paralympischen Spielen das zweitgrößte Multisportevent der Welt. Die Bewerbung um die Ausrichtung eines weltumfassenden Sportfestes bietet gerade jetzt während der Corona-Pandemie eine echte Zukunftsperspektive für unsere Kinder und Jugendliche. Ich bin davon überzeugt, dass eine Sommer-Universiade in unserem Land positive Effekte auf den Sport aber auch auf Wissenschaft, Wirtschaft und Infrastruktur ausstrahlen wird.

    Für uns als Sportland im Herzen Europas ist es eine einmalige Gelegenheit, den Leistungs- und Hochleistungssport auf dem internationalen Parkett in der dichtesten Hochschullandschaft Europas zu präsentieren. Mit dem dazugehörigen Wissenschaftskongress können wir mit der Sommer-Universiade ein Fest der Wissenschaft und des Sports feiern. Wir möchten, dass NRW das erste Land wird, das die neuen Maßstäbe des Weltdachverbandes des Hochschulsportes umsetzt und ein zukunftsweisendes ressourcenschonendes Veranstaltungsformat präsentiert. Ökologische, ökonomische und soziale Faktoren werden dabei zusammen gedacht.

    Die Städte Duisburg, Essen, Düsseldorf, Bochum und Krefeld entlang der Rhein-Ruhr-Schiene haben zudem die Chance, unsere hervorragenden Gastgeber- und Ausrichterqualitäten als Veranstalter erneut unter Beweis zu stellen. Die Ausrichtung dieses internationalen Sportfestes kann ein wichtiger Schritt in Richtung Olympia-Bewerbung 2032 sein.“

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  • „Or — רiא” von Ora Avital      02.10. – 18.10.2020 im EA 71

    „Or — רiא” von Ora Avital 02.10. – 18.10.2020 im EA 71

    “Or” bedeutet Licht auf Hebräisch, ein Element das in Ora Avitals Kunst allgegenwärtig ist.

    In ihrer fortlaufenden Serie “sketching light with a wire”, die sich mit der menschlichen Figur im Raum auseinandersetzt, schafft die Bildende Künstlerin Ora Avital dreidimensionale Arbeiten.

    Aus Draht gestrickte, figurative Silhouetten, Gesichter und Bilder, zeichnen ein Licht und Schatten-Ereignis, beeinflusst durch die Dynamik und Lichteinwirkung des Raumes.

    Die Eröffnung findet am Freitag, den 2. Oktober, um 19 Uhr im EA 71 auf der Eickener Straße 71 statt. An den drei darauffolgenden Wochenenden ist die Ausstellung an Samstagen, von 13 bis 18 Uhr und an Sonntagen, von 12 bis 18 Uhr, für Besucherinnen und Besucher geöffnet.

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  • Verdienstkreuz am Bande, Anerkennungsmedaille in Bronze und Schöffensiegel

    Verdienstkreuz am Bande, Anerkennungsmedaille in Bronze und Schöffensiegel

    Oberbürgermeister Hans Wilhelm Reiners zeichnete heute (24. September) im Rathaus Abtei verdiente Bürgerinnen und Bürger für ihr großes ehrenamtliches Engagement aus.

    „Wenn sich Bürgerinnen und Bürger engagieren, sich freiwillig für eine gute Sache, ein Projekt, eine Einrichtung einsetzen, wenn sie sich stark machen für andere Menschen, zeigt es, dass Sie verstanden haben, wie eine Gesellschaft funktioniert. Sie haben erkannt, dass man selbst Anteil daran hat, wie das Klima in einer Stadt oder in der Nachbarschaft ist“, betonte Oberbürgermeister Hans Wilhelm Reiners.

    In der Feierstunde überreichte er das Verdienstkreuz am Bande an Reinhard Gube. Er ist vom Bundespräsidenten für sein langjähriges ehrenamtliches Engagement auf dem Gebiet des Fischereiwesens ausgezeichnet worden. Als leidenschaftlicher Angelsportfischer ist er seit Jahrzehnten in der Selbstverwaltung der deutschen Fischerei sowohl auf Landes- als auch auf Bundesebene ehrenamtlich tätig. Im Rahmen seiner umfangreichen Tätigkeiten im Verein, im Bezirk und in den Fischereiverbänden hat Reinhard Gube sich seit vier Jahrzehnten insbesondere für die Anglerausbildung, die Nachwuchsförderung und Jugendarbeit, die Integration, den gesellschaftlichen Beteiligungsprozess in vielen Gremien und nicht zuletzt für die Öffentlichkeitsarbeit beim Gewässerschutz verdient gemacht. Auch im Naturschutzbeirat der Unteren Naturschutzbehörde der Stadt Mönchengladbach ist er seit 1992 aktiv. Seit 2015 ist er Vizepräsident des Fischereiverbandes NRW und Präsidiumsmitglied im Deutschen Fischerei-Verband. Für seine umfangreichen Verdienste wurde er im Jahre 2011 mit der Goldenen Ehrenmedaille des „Verbandes deutscher Sportfischer (VDSF)“ und 2013 mit dem Großen Goldenen Ehrenzeichen des „Rheinischen Fischereiverbandes (RhFV)“ ausgezeichnet.

    Ebenso überreichte er in der kleinen Feierstunde im Ratssaal des Rathauses Abtei die vom Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge, Landesverband NRW, verliehene Anerkennungsmedaille in Bronze an den DRK-Kreisverband Mönchengladbach. Die Auszeichnung nahmen Kreisgeschäftsführer Mike Boochs und Kreisbereitschaftsleiter Volker Jahn für jahrelanges ehrenamtliches und vorbildliches Engagement bei Straßensammlungen für den VDK entgegen.

    Mit dem Goldenen Schöffensiegel wurde in der kleinen Feierstunde Horst Schnitzler ausgezeichnet, der sich 20 Jahre lang in der Bezirksvertretung Süd und in Ausschüssen kommunalpolitisch engagierte. Ebenso erhalten Henning Haupts, Ernst und Ursula Klawuhn das Goldene Schöffensiegel, eine der höchsten Auszeichnungen der Stadt. Es ist ein Abdruck des Siegels der Gladbacher Schöffen aus dem 14. Jahrhundert. Die Auszeichnung erhalten laut Satzung Bürger der Stadt, die 15 Jahre dem Rat angehören oder angehört haben, einschließlich der Zugehörigkeit zum Rat 20 Jahre Mitglieder von Bezirksvertretungen und als sachkundige Bürger im Sinne der Gemeindeordnung tätig sind oder waren, oder sich sonstige besondere Verdienste im Rahmen dieser Tätigkeit erworben haben.

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  • Fachlich qualifizierte Pflegekräfte werden gebraucht – geplantes Versorgungsverbesserungsgesetz – GPVG – wird den Pflegenotstand nicht auflösen helfen …

    Fachlich qualifizierte Pflegekräfte werden gebraucht – geplantes Versorgungsverbesserungsgesetz – GPVG – wird den Pflegenotstand nicht auflösen helfen …

    20.000 Pflegehilfskräfte für die Pflegeeinrichtungen, und jetzt sonst nichts, sind eine glatte Fehlentscheidung.

    Vor weiteren Stellenzuweisungen muss ein Personalbemessungssystem vorgelegt werden, das seit vielen Jahren überfällig ist (§ 113c SGB XI).

    Werner Schell, Dozent für Pflegerecht aus Neuss erklärt dazu:
    “Bereits 2015 habe ich mit Herrn Gröhe, damaliger Bundesgesundheitsminister, beim Neusser Pflegetreff über dieses System gestritten und es für überfällig bezeichnet. Ohne ein deutlich verbessertes Stellenbemessungssystem (an Stelle der jetzigen Stellenschlüssel) und höhere Vergütungen wird es KEINE Verbesserungen in der Altenpflege geben. § 11 SGB XI stellt klar, welche Pflege zu gestalten ist. In den Pflegeeinrichtungen leben meistens die schwerst pflegebedürftigen Menschen. Und die benötigen eine gute pflegerische Versorgung. Diese ist zur Zeit offensichtlich nicht gewährleistet.”

    https://www.wernerschell.de/forum/neu/viewtopic.php?f=3&t=23783

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  • Hochschule Niederrhein beruft zwei neue Professoren für den Studiengang Pflege

    Hochschule Niederrhein beruft zwei neue Professoren für den Studiengang Pflege

    Parallel zur Berufsausbildung oder zur Berufstätigkeit den Studiengang Pflege studieren: Das ist seit zwei Jahren an der Hochschule Niederrhein möglich.

    Jetzt sind mit Dr. Daniela Hayder-Beichel und Dr. Jörg große Schlarmann zwei neue Professoren berufen worden. Zusammen mit Dr. Matthias Mertin sind sie am Fachbereich Gesundheitswesen für Lehre und Forschung in der Pflege zuständig.  

    Mit dem Studiengang Pflege reagiert die Hochschule Niederrhein auf die wachsende Nachfrage von Krankenhäusern, Pflegeeinrichtungen oder Altenheimen nach fachkundigem Pflegepersonal. Dieser wird am Fachbereich Gesundheitswesen in zwei Varianten angeboten: dual in Kooperation mit einer Pflegeschule, wo die Ausbildung zur Gesundheits- und Krankenpfleger/In, Altenpfleger/In oder Gesundheits- und Kinderkrankenpfleger/In stattfindet; sowie berufsbegleitend, also parallel zur pflegerischen Berufstätigkeit mit bereits abgeschlossener Berufsausbildung. 108 junge Frauen und Männer sind derzeit im Studiengang eingeschrieben.

    Beide neuberufenen Professoren sind gelernte Krankenpfleger. Daniela Hayder-Beichel setzt sich seit 20 Jahren mit sensiblen Themen in der Pflege auseinander und hat über „Harninkontinenz im Alltag von Betroffenen“ promoviert. „Ich bin immer noch eine leidenschaftlich Pflegende“, sagt Hayder-Beichel, die nach ihrem Examen einige Jahre in Bereichen der Intensivpflege tätig war. „Mit der Professur möchte ich helfen über die Kluft zwischen Praxis und Wissenschaft eine Brücke zu schlagen.“ Der Brückenschlag soll positive Effekte bringen für Kollegen, Patienten und Angehörige, wenn es darum geht neue Konzepte in der Versorgung chronisch kranker Menschen zu entwickeln. „Ziel muss es sein, trotz Krankheit ein erfülltes Leben zu genießen“, sagt Hayder-Beichel. Ab 2021 wird sie mit den Studierenden in das neue Communications Lab ziehen, das sich derzeit im Aufbau befindet. Dort können mittels Simulationen verschiedene Aspekte der Gesprächsführung geübt werden.

    Auch Jörg große Schlarmann ist gelernter Krankenpfleger. Nach Studium und Promotion zum Thema „Kinder kranker Eltern“ hat er unter anderem bis 2015 als PostDoc im dreijährigen Forschungskolleg FamiLe gearbeitet. Anschließend wechselte er an die Hochschule in Rheine (heute EUFH), um dort den Modellstudiengang Pflege aufzubauen. Jetzt freut er sich auf das moderne Curriculum in Krefeld: „Wir haben die Möglichkeit uns mit innovativen Konzepten zu befassen, neue und fortschrittliche Themen aufzunehmen, sie kritisch zu betrachten und zu überlegen, wie man sie in die bestehenden Strukturen der Gesundheitseinrichtungen integriert.“

    Professor Dr. Bernhard Breil, Dekan des Fachbereichs Gesundheitswesens, sagt: „Professorenstellen heute zu besetzen ist nicht immer einfach. Insbesondere in den akademisierten Gesundheitsfachberufen konkurrieren die Hochschulen mit Unternehmen um die besten Köpfe. Daher freue ich mich besonders, dass wir gleich zwei der vakanten Stellen hervorragend besetzen konnten.“

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  • Prominente Unterstützung für Felix Heinrichs

    Prominente Unterstützung für Felix Heinrichs

    Prominente Unterstützung bekommt der SPD Kandidat Felix Heinrichs von der Bundes- und der Landespartei im Endspurt der Stichwahl um das Amt des Oberbürgermeisters am kommenden Sonntag.

    Mittwoch, 23.09.2020, 11:00 Uhr: Norbert Walter-Borjans, Parteivorsitzender der SPD, besucht gemeinsam mit Felix Heinrichs den Wochenmarkt in Rheydt und steht für Gespräche mit den Bürger*innen zur Verfügung.

    Mittwoch, 23.09.2020, 14:00 Uhr: Rolf Mützenich, Fraktionsvorsitzender der SPD im Bundestag, besucht gemeinsam mit Felix Heinrichs die Streetworker des SKM in Rheydt.

    Donnerstag, 24.09.2020, 12:00 Uhr: Thomas Kutschaty, Fraktionsvorsitzender der SPD im Landtag NRW, besucht gemeinsam mit Felix Heinrichs den Stadtteil Wanlo und spricht dort mit Anwohner*innen über die anstehende Leitentscheidung nach dem Kohlekompromiss.

    Samstag, 26.09.2020, 12:00 Uhr: Svenja Schulze, Bundesumweltministerin, besucht gemeinsam mit Felix Heinrichs den Info-Stand der SPD auf dem Rheydter Wochenmarkt und steht für Gespräche mit den Bürger*innen zur Verfügung. Ab 13:00 Uhr lädt die SPD alle Passant*innen auf ein Eis ein.

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  • Das „neue“ Kulturbüro

    Das „neue“ Kulturbüro

    Freie Kultur stärken, netzwerken, Kulturelle Bildung fördern – das sind die Schwerpunkte des städtischen Kulturbüros.

    Nach einigen Wechseln kümmern sich nun fünf Frauen mit viel Herzblut um diese Aufgaben.

    Agnes Jaraczewski hat Anfang des Jahres die Leitung des Kulturbüros übernommen und somit auch das parc/ours-Wochenende, in diesem Jahr am 19. und 20. September,  zum ersten Mal organisiert: “Ich freue mich darauf, viele spannende Kunstorte zu besuchen und weitere Kontakte zu knüpfen.”

    Künstlerinnen und Künstler zu vernetzen und Projekte wie den parc/ours mit ihnen zu gestalten, darum geht es vor allem für die Volontärin Didem Sandikci. Sie ist für die städtische c/o-Künstlerförderung zuständig.  Ein vielfältiger und spannender Bereich: “Die Bandbreite der Künstlerinnen und Künstler bei uns in der Förderung ist wirklich groß. Es macht Spaß, dafür zu sorgen, dass möglichst viele Menschen ihre Arbeit wahrnehmen.”

    Für die Kulturelle Bildung und die Musikförderung ist die neue stellvertretende Leiterin Birte Wehmeier zuständig. Anknüpfen kann sie dabei an die Erfahrungen, die sie bis August 2011 im Volontariat im Kulturbüro der Stadt sammelte. Bei der anschließenden stellvertretenden Projektleitung für das Landesförderprogramm “Kulturrucksack NRW” vertiefte sie ihre Kenntnisse in der Kulturellen Bildung und der Netzwerkarbeit.

    Unterstützt wird Wehmeier von der Volontärin Karin Grummert, die auch für die sehr aktive Öffentlichkeitsarbeit in den Sozialen Medien zuständig ist. Verwaltungskraft Mathilde Merkens komplettiert das Team; sie kümmert sich als Sachbearbeiterin unter anderem um die Abrechnungen.

    Das Team des Kulturbüros entwickelt Konzepte für die Kultur der Stadt und koordiniert spartenübergreifende Kulturprojekte wie die Kulturnacht. Nach außen vertritt es die Interessen der hiesigen Kultur auch in regionalen Organisationen oder unterstützt durch Öffentlichkeitsarbeit. Vor allem aber berät, fördert und vernetzt es Künstlerinnen und Künstler, Kulturschaffende und Initiativen. Denn die gemeinsame Arbeit steht unter dem Motto: Zusammen sind wir mehr Kultur!

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  • Trickbetrüger geben sich im Internet als AWO Pflegedienst aus

    Trickbetrüger geben sich im Internet als AWO Pflegedienst aus

    Die Arbeiterwohlfahrt Mönchengladbach warnt ihre Kunden*innen vor einer dreisten Betrugsmasche. Kriminelle haben sich auf Auskunftsportalen im Internet unter den falschen Namen „AWO Pflegedienst gGmbH Sozialstation Dohr“ und „AWO Pflegedienst gGmbH Ortsverein Rheydt“ und mit falschen Telefonnummern ausgegeben. Eine AWO Kundin hat eine der Nummer angerufen und ist dem Betrug zum Opfer gefallen. Die Kriminellen haben die ältere Dame zu Hause besucht und ihr Bargeld und Schmuck gestohlen.

    Die Arbeiterwohlfahrt Mönchengladbach hat Anzeige bei der Polizei Mönchengladbach erstattet.

    Hintergrund ist, dass sich Betrüger im Internet als AWO Pflegedienst ausgegeben haben und eine AWO Kundin Opfer der Betrugsmasche geworden ist. Die ältere Dame hatte sich die Kontaktdaten zur AWO über das Internet heraussuchen lassen und hat dabei die Nummer von Betrügern bekommen. Kriminelle haben sich nämlich auf zwei Auskunftsportalen im Internet als „AWO Pflegedienst gGmbH Sozialstation Dohr“ und „AWO Pflegedienst gGmbH Ortsverein Rheydt“ mit falschen Telefonnummern ausgegeben.

    „Die Kundin hat die Nummer angerufen und die Betrüger daraufhin leider auch in ihre Wohnung gelassen. Dort haben sie ihr Schmuck und Bargeld gestohlen. Die Dame ist nicht nur Kundin unseres Pflegedienstes, sie besucht auch regelmäßig unsere Begegnungsstätte. Als ihr aufgefallen war, dass sie ausgeraubt wurde hat sich mich sofort angerufen“, berichtet Thomas Zimberg, der Leiter der Begegnungsstätte Neuwerk und Volksgarten. „Wir haben gleich Anzeige bei der Polizei Mönchengladbach erstattet und die Anbieter der Internetportale aufgefordert, die falschen Kontakte sofort zu löschen. Inzwischen sind die Nummern zum Glück nicht mehr erreichbar. Wir sind froh, dass die Kundin „nur“ einen materiellen Schaden davongetragen hat und können nur hoffen, dass nicht noch mehr Menschen auf die Masche der Betrüger reingefallen sind“, so Zimberg weiter.

    Die Arbeiterwohlfahrt Mönchengladbach betont darüber hinaus, dass die Bereiche Pflege und Versorgung ausschließlich unter dem Namen „AWO Pflegedienst gGmbH“ geführt werden.
    Die Kundenbetreuung „Pflege“ hat die Telefonnummer: 02166 399 67 103 oder ist per E-Mail unter kunden@awo.mg erreichbar.

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  • DIE LINKE meint: Ein „weiter so“ darf es auch nicht mit Felix Heinrichs als Verwaltungschef geben!

    DIE LINKE meint: Ein „weiter so“ darf es auch nicht mit Felix Heinrichs als Verwaltungschef geben!

    DIE LINKE. Mönchengladbach ist irritiert von der Aussage Felix Heinrichs, dem OB-Kandidaten der SPD.

    „Mit der Partei DIE LINKE. könne man gut reden, aber kein Bündnis eingehen“.
    Dies ist zunächst eine klare Absage an einer rechnerisch-möglichen Kooperation von Rot-Grün-Rot. Wir fragen uns wohin der neue Mut und ein Wahlprogramm, dass förmlich nach Aufbruch schreit, führen soll? In eine neoliberal-gekennzeichneten Neuauflebung einer Ampel oder in ein „weiter so“ á la Groko?
    Mut und Aufbruch sind Ausdruck einer am Menschen näheren Politik; sind Ausdruck einer sozialeren Politik gerade in diesen schwierigen, unsicheren und prekären Zeiten vieler Menschen in dieser Stadt.
    Mut und Aufbruch bedürfen einer sozialeren Weichenstellung in der Politik Mönchengladbachs und dies ist nur mit einer linken Mehrheit zu machen.
    Wir sind gesprächsbereit für ein linkes Sozialbündnis in der Stadt, um die Lebensumstände aller Bürgerinnen zu verbessern, dies geht aber nur mit der Abkehr von einer reinen Marketingstrategie MG+ für Besserverdienende und gesellschaftlich Bessergestellte. Einen Verwaltungschef der mit MG+ die Schere zwischen Arm und Reich in der Stadt weiter öffnet oder eine unsoziale neoliberale Politik betreibt, ist in keinerlei Hinsicht unterstützenswert – egal ob er sich als Christdemokratin oder Sozialdemokrat*in bezeichnet.

    Dazu erklärt Jutta Zabci (Sprecherin des Kreisverbandes DIE LINKE. Mönchengladbach): „Die von Felix Heinrichs gepriesene Veränderung geht nur durch eine radikale Abkehr der in den letzten Jahren geführten Politik für kleine Lobby-Zielgruppen und die wenigen begünstigten und einkommensstarken Menschen. Wer Wasser predigt sollte kein Wein trinken – wir fordern von Heinrichs eine klare Absage einer Fortführung der Groko oder einer anderen neoliberal-geprägten Konstellation, die gegen alles steht, was er im Wahlkampf versprochen hat. Nur ein solches Versprechen gibt Hoffnung auf eine andere, sozialere Politik für die Vielen – nicht den Wenigen.“
    DIE LINKE. steht klar und entschlossen gegen die bisherige CDU Politik der letzten sechs Jahre und wird diese auch nicht über eine SPD-Hintertüre mittragen. Nur eine Abkehr dieser Politik und eine klare Absage gegenüber Groko und Ampel von Felix Heinrichs kann zu einer Wahlempfehlung für ihn für das Amt des Verwaltungschefs unsererseits führen.

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  • Info über die Briefwahl zur OB-Stichwahl

    Info über die Briefwahl zur OB-Stichwahl

    Über 31.000 Wählerinnen und Wähler haben im Vorfeld der Kommunalwahl sowohl für letzten Sonntag (13. September) als auch gleichzeitig für die Stichwahl am 27. September Briefwahlunterlagen beantragt.

    Es bestand jedoch auch die Möglichkeit, nur für eine der beiden Wahlen die Unterlagen zu beantragen.
    Wahlberechtigte, die beim Briefwahlantrag für die Kommunalwahlen am 13. September bereits Briefwahlunterlagen für eine mögliche Stichwahl beantragt haben, bekommen die Briefwahlunterlagen automatisch bis zum 23. September zugestellt.
    Ein weiterer Briefwahlantrag ist in diesem Fall nicht nötig. Bei erneuter Online-Beantragung kann es daher zu einer Fehlermeldung kommen.

    Wer allerdings nicht mehr genau weiß, ob Wahlunterlagen für die Stichwahl beantragt wurden, kann dies unter briefwahl@moenchengladbach.de oder telefonisch unter: 02161 25-53222 bzw. 02161 25-53444 erfragen.

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