Autor: Redaktion

  • Bürgerbeteiligung zum Wirtschafts- und Strukturprogramm: Zweites Revier-Forum am 2. November findet digital statt

    Bürgerbeteiligung zum Wirtschafts- und Strukturprogramm: Zweites Revier-Forum am 2. November findet digital statt

    Am 2. November wird das zweite Revier-Forum von 18.00 bis 20.30 Uhr als digitale Veranstaltung durchgeführt.

    Ziel des zweiten Revier-Forums ist es, gemeinsam an der Beteiligungscharta für das Rheinische Revier zu arbeiten.
    Die sogenannte “Revier-Charta” soll die Leitlinien für die zukünftige Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger im Rheinischen Revier enthalten. Sie soll als eigenes Kapitel in die neue Version des Wirtschafts- und Strukturprogramms (WSP) einfließen.

    Weitere Informationen und die Anmeldemöglichkeit gibt es hier: https://eveeno.com/revier-forum.
    Alle Informationen zur Bürgerbeteiligung zum Wirtschafts- und Strukturprogramm findet Sie hier:
    https://www.unser-zukunftsrevier.de.

    Hintergrund
    Mit dem im Dezember 2019 veröffentlichten WSP 1.0 wurde durch die Zukunftsagentur gemeinsam mit ihren Gesellschaftern und zahlreichen Experten ein Leitfaden für die künftige Entwicklung des Rheinischen Reviers und der dazugehörigen Förderkulisse formuliert.
    Um zu gewährleisten, dass die dort beschriebenen Zukunftsfelder und vorgeschlagenen Handlungsoptionen von der Region getragen werden, ist von Anfang an eine Beteiligung der zivilgesellschaftlichen Gruppen und der Bürgerschaft sowie der Träger öffentlicher Belange geplant worden.

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  • Theater Krefeld und Mönchengladbach stellt den Vorstellungsbetrieb bis vorerst 30. November 2020 ein

    Theater Krefeld und Mönchengladbach stellt den Vorstellungsbetrieb bis vorerst 30. November 2020 ein

    Um eine nationale Gesundheitsnotlage zu verhindern, haben Bund und Länder am 28. Oktober 2020 strengere Maßnahmen vereinbart, die ab dem 2. November 2020 deutschlandweit umzusetzen sind.

    Von diesen Regelungen sind auch die Theater betroffen, die erneut ihre Türen für Zuschauer schließen müssen. Das Theater Krefeld und Mönchengladbach stellt seinen Vorstellungsbetrieb daher erneut ein – ab Montag, den 2. November bis vorerst einschließlich Montag, 30. November 2020, finden keine Veranstaltungen mehr statt.

    Die Theaterkasse ist ab dem 2. November für den Publikumsverkehr geschlossen, aber weiterhin zu den regulären Öffnungszeiten telefonisch und per E-Mail erreichbar.

    Kontakt: 02151/805-125 oder theaterkasse-kr@theater-kr-mg.de

    Auch die Abo-Hotline kann nach wie vor unter 0800 / 08 01 808 kontaktiert werden. Betroffene Zuschauer, die Tickets für eine Vorstellung im November gebucht haben, werden gebeten, sich mit der Theaterkasse in Verbindung zu setzen.

    Weitere Informationen auf www.theater-kr-mg.de

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  • Gute Berufsperspektiven durch Qualifikation in Pflege und Hauswirtschaft

    Gute Berufsperspektiven durch Qualifikation in Pflege und Hauswirtschaft

    Seit 1997 hat der Verein Wohlfahrt e.V. zahlreiche arbeitslose Frauen und Männer qualifiziert und in Arbeit vermittelt. Ende 2020 übernimmt die Bildungs-GmbH der städtischen Sozial-Holding diese Aufgabe – und auch die fünf pädagogischen Mitarbeiterinnen des Vereins.

    Neue Kurse für Hauswirtschaftliche Fachkräfte und Hilfskräfte starten Anfang 2021.

    “Die gezielte Förderung von Menschen, die es am Arbeitsmarkt schwer haben, insbesondere von arbeitslosen Frauen, war uns stets eine Herzensangelegenheit. Mehr als zwei Jahrzehnte hat die Bildungsstätte des Vereins Wohlfahrt erfolgreich arbeitslose Frauen und Männer qualifiziert und in Arbeit vermittelt”, berichtet Martin Dalz, Geschäftsführer des Vereins Wohlfahrt, der – 1896 gegründet – zu den ältesten Vereinen in Mönchengladbach zählt.

    Als Träger verschiedener sozialer Einrichtungen wie dem Anna Schiller-Haus, dem Bruno Lelieveld-Haus und zwei Wohngruppen betreut der Verein Wohnungslose, Arbeitslose und Behinderte aus dem Stadtgebiet. Aber vom Bildungsbereich, der seit 1997 zahlreiche Qualifizierungskurse für Betreuungsassistent*innen, Pflegehelfer*innen und Hauswirtschafter*innen durchgeführt hat, muss sich der Verein Ende des Jahres schweren Herzens trennen.

    “Für uns als Verein ist das Angebot wirtschaftlich nicht mehr tragbar. Die Finanzierung der Bildungsangebote war schon vor der Pandemie knapp kalkuliert, aber mit den Kursausfällen der vergangenen Monate und die dem Infektionsschutz geschuldeten geringeren Teilnehmerzahlen rutschen wir spürbar in die roten Zahlen”, führt Dalz aus.

    Umso größer war die Freude, dass die städtische Sozial-Holding das Angebot unter der Trägerschaft der Bildungs-GmbH zum Ende des Jahres nahtlos fortführt und auch das komplette pädagogische Team mit fünf Fachkräften übernimmt.

    Ab Januar werden die Teilnehmerinnen und Teilnehmer in kleinen Gruppen an der August-Monforts-Straße intensiv auf ihren beruflichen Einstieg in der Pflege, der Demenzbegleitung und in der Hauswirtschaft vorbereitet.
    “Hier haben wir optimale Voraussetzungen für die Qualifizierungskurse. Außerdem schaffen wir zwei zusätzliche Seminarräume, um den steigenden Bedarf abdecken zu können”, berichtet Helmut Wallrafen, Geschäftsführer der Sozial-Holding.

    Wallrafen ist sicher, dass sich diese Investition lohnt: “In unseren Häusern sind wir auch in Zukunft dringend auf Menschen angewiesen, die einen beruflichen Einstieg im Bereich der Altenhilfe und Altenpflege suchen. Diese vor Ort für eine Qualifizierung zu gewinnen und passgenau fortbilden zu können, ist eine große Chance für die Sozial-Holding.”

    Für Jennifer Eschweiler, bisher pädagogische Leiterin des Bildungsbereiches im Verein Wohlfahrt, grenzt es an ein Wunder, dass es für sie und ihr Team einen nahtlosen Übergang gibt: “Natürlich macht man sich in einer Umbruchphase Sorgen, wie es für einen selbst und die Kolleginnen weitergeht. Uns ist ein Stein vom Herzen gefallen, als wir erfahren haben, dass die Bildungs-GmbH uns komplett als eingespieltes Team übernehmen möchte.”

    Zu tun gibt es schon jetzt genug: Noch im Januar soll nicht nur ein neuer sechsmonatiger Kurs für hauswirtschaftliche Hilfskräfte in Zusammenarbeit mit der Agentur für Arbeit starten. Parallel arbeitet die Bildungs-GmbH an einem bundesweiten Modellprojekt für die Qualifikation von hauswirtschaftlichen Fachkräften, eine Kooperation mit dem Bundesministerium für Gesundheit und der Deutschen Gesellschaft für Hauswirtschaft.

    Auch die Auffrischungskurse für Betreuungskräfte in der Pflege wird die Bildungs-GmbH dann wieder anbieten.

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  • Zwischenzeit

    Zwischenzeit

    Innehalten, Atemholen –
    30 Minuten Musik und Wort in St. Helena

    Gönnen Sie sich einmal im Monat während des Rheindahlener Wochenmarktes in St. Helena eine halbstündige Auszeit. Der Besuch des Marktes lässt sich mit einem kurzen Besuch der St. Helena-Kirche wunderbar verbinden, um – gerne zwischen gefüllten Einkaufstaschen – auszuruhen, den Texten und Klängen der Musik zu lauschen.

    Zum 27. Mal am Freitag, 30. Oktober 2020 um 15.30 Uhr in St. Helena.
    Pfarrer Dr. Albert Damblon spricht eigene Texte zum Thema „Dem Tod entgegen balancieren“.
    Reinhold Richter spielt dazu an der Seifert-Orgel Werke von G. Böhm, J. S. Bach und J. Langlais .

    Nähere Informationen unter www.helenamusik-rheindahlen.de

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  • Bürgeranträge: Lasst sie doch reden!

    Bürgeranträge: Lasst sie doch reden!

    Am 04.12.2019 hatte der Ausschuss für Anregungen und Beschwerden einstimmig die Verwaltung beauftragt, ein Rederecht für Antragstellende zu prüfen.

    Seit dem gab es keine Informationen, deswegen sieht DIE LINKE die Zeit gekommen, direkt zur konstituierenden Sitzung des Rates am 04.11.2020 einen Antrag zur Änderung der Geschäftsordnung einzubringen.

    „Wir wollen aber nicht nur das Rederecht, sondern auch mehr Verbindlichkeit bei der Einbringung von Anträgen“, sagt der Fraktionsvorsitzende Torben Schultz, „In der Vergangenheit sind teils sechs Monate zwischen Einreichung und Behandlung im Ausschuss vergangen. In einem Fall war der Bürgerantrag dadurch hinfällig, weil der Rat zwischenzeitlich einen Beschluss ohne Wissen der Anregung gefasst hatte. Auch so etwas trägt zur Politiker*innenverdrossenheit bei.“

    Die CDU und SPD hatten vor einem Jahr vor allem Bedenken vor Missbrauch „etwa durch Massenpetitionen oder querulatorische Eingaben bzw. Wortbeiträge“. Die Linksfraktion hält es für falsch, den Bürgern so etwas pauschal und im Vorfeld zu unterstellen, und verweist für den Fall der Fälle auf die Anträge zur Geschäftsordnung nach §8 (2).

    „Mit Redezeitbegrenzungen und notfalls Schließung der Redeliste, bis hin zum Schluss der Beratung, lässt sich auf jedes denkbare Problem reagieren“, erklärt Schultz.

    DIE LINKE ist sich sicher, dass durch ihre zwei Vorschläge ein großer Schritt gemacht wird, um aus dem Ausschuss für Anregungen- und Beschwerden einen echten „Bürgerausschuss“ zu machen, der den Bürgern die Gelegenheit bietet, ihre Ideen persönlich vorzutragen und mit den Ausschussmitgliedern sowie Vertretern der Stadtverwaltung zu erörtern.

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  • Neue Corona-Maßnahme im Theater

    Neue Corona-Maßnahme im Theater

    Weil in den Städten Krefeld und Mönchengladbach die 7-Tages-Inzidenz von 50 erreicht wurde, muss das Theater die Sitzplätze erneut reduzieren.

    Das Theater Krefeld und Mönchengladbach hatte als Schutzmaßnahme
    zur Eindämmung des Corona-Virus die Sitzplätze bereits zu Beginn der Spielzeit 2020/21 um 50 Prozent reduziert, das heißt, dass pro Vorstellung maximal 350 Zuschauer zugelassen waren.
    Die Situation hat sich jedoch inzwischen verändert, weil die 7-Tages-Inzidenz von 50 in beiden Städten erreicht wurde.
    Damit greift eine regionale Anpassung gemäß der Coronaschutzverordnung des Landes Nordrhein-Westfalen: Bei Veranstaltungen in geschlossenen Räumen muss die Teilnehmerzahl erneut reduziert und ein Mindestabstand von 1,5 Metern zwischen den Sitzplätzen sichergestellt werden.

    Für das Theater Krefeld ergibt sich daraus eine neue Platzkapazität von 172.
    Im Theater Mönchengladbach können noch 192 Plätze angeboten werden. Bei bereits getätigten Kartenkäufen, die jetzt die neue Platzkapazität überschreiten, werden betroffene Besucher vom Theater informiert.
    Am Abend der Aufführung bekommen die Besucher im Theater einen neuen Sitzplatz mit 1,5 Metern Abstand zugewiesen.

    Während der Vorstellung besteht weiterhin eine Maskenpflicht!
    Die neue Regelung gilt ab dem 23. Oktober 2020.

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  • Konfessionsfreie Urnenstätte in Mönchengladbach – St. Kamillus Kolumbarium

    Konfessionsfreie Urnenstätte in Mönchengladbach – St. Kamillus Kolumbarium

    Seit fünf Jahren ist das St. Kamillus Kolumbarium in Mönchengladbach eine konfessionell ungebundene Urnenstätte.

    Ziel war und ist es, eine individuelle Bestattungskultur unabhängig von Konfession und Glauben zu etablieren sowie gleichzeitig einen Ort der Begegnung zu schaffen. Dies gelang unter anderem mit zahlreichen Kulturveranstaltungen.

    Spannende Talks, Führungen und verschiedene Konzertprogramme können in einer einzigartigen Atmosphäre genossen werden. Weitere Besonderheit ist die preisgekrönte Foto-Serie „Heimat. Deutschland – deine Gesichter“ von Carsten Sander mit 1.000 Porträt-Fotos.

    Anlässlich des fünfjährigen Bestehens gibt es einige Neuerungen: Vereinfachte und faire Anwartschaftsmodelle, transparente Preisstrukturen, ein Beerdigungscafé direkt im Kolumbarium und angepasste Bürozeiten sind nur einige Punkte, die sich ändern. Im Fokus des neuen Auftritts stehen vor allem Vereinfachung und Transparenz für die Menschen zu schaffen.
    „Der Tod ist ein sensibles Thema bei dem das St. Kamillus Kolumbarium als unterstützender Ansprechpartner zur Verfügung stehen will“, sagt Sandra Schönenborn, neue Managerin der Urnenstätte. Umfangreiche Informationen zum Kolumbarium liefert die neu gestaltete, übersichtliche Webseite www.stkamillus-kolumbarium.de.
    Ursprünglich war anlässlich des Geburtstages ein Spezial-Talk mit Heinz-Josef Claßen und Kaspar Müller-Bringmann geplant. Claßen hat das St. Kamillus Kolumbarium seit der Eröffnung eng begleitet und zahlreiche Führungen und Veranstaltungen mitorganisiert. Seine Aufgaben werden künftig von Sandra Schönenborn übernommen. Aufgrund der steigenden Corona-Zahlen wird die Veranstaltung zu einem späteren Zeitpunkt nachgeholt.

    Das St. Kamillus Kolumbarium ist ein beeindruckendes, lichtdurchflutetes Gebäude, das die architektonischen Besonderheiten des ursprünglichen Bauwerks wertschätzend aufnimmt und ansprechend widerspiegelt. Mit der säulengestützten und mit Hochfenstern versehenen Krypta, dem Hochaltar mit steinernem Aufsatz sowie der Orgel bleibt die sakrale Atmosphäre erhalten. Tradition und Moderne werden auf eine respektvolle Art und Weise verbunden.
    Seit 2015 ist das Kolumbarium konfessionell ungebunden und heißt jede/n willkommen. Egal ob gläubig oder nicht. Mit rund 3000 stilvoll gestalteten Urnengräbern ist die Grabeskirche nicht nur eine moderne, konfessi-onsfreie Ruhestätte. Sie ist ein heller, offener und ruhiger Ort der Be-gegnung, der trotzdem Schutz vor Wind und Wetter bietet. Das Ko-lumbarium kann täglich von 9 bis 19 Uhr besucht werden.

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  • So verbreitet sich das Coronavirus –Auch mit wenigen Kontakten steigt die Zahl der Infizierten rasch an

    So verbreitet sich das Coronavirus –
    Auch mit wenigen Kontakten steigt die Zahl der Infizierten rasch an

    Die vergangenen Wochen machen deutlich: Auch ohne großen lokalen “Hotspot” steigt die Anzahl der positiven Corona-Tests stetig an.

    “Das Virus verbreitet sich nicht zuletzt durch viele kleinere Treffen im Privaten, an denen jeweils nur wenige Menschen teilnehmen”, sagt Dr. Barbara Nieters, Leiterin des Kreis-Gesundheitsamtes.

    Dies gilt nicht nur für den Kreis Viersen, auch in Mönchengladbach dürfte das Virus wohl gleichermaßen verteilt werden.

    Grafik: Kreis Viersen v. 22.10.2020

    Wie schnell die Zahl der Infizierten und der Kontaktpersonen zunimmt, zeigt ein Verlaufsdiagramm des Kreises Viersen. Die Nachverfolgung der Infektionsketten führt zurück zum Kontakt von zwei Infizierten. Diese sind in der Grafik mit Sternchen markiert. Von diesem privaten Kontakt ausgehend entwickeln sich viele einzelne Infektionsketten. Insgesamt sind in drei Wochen – bislang – 116 Personen als Kontaktpersonen in Quarantäne, mindestens 35 von ihnen wurden selbst positiv auf das Coronavirus getestet. Am Samstag, 17. Oktober, ist eine Person aus diesem Cluster verstorben. In der Grafik befinden sich allein die Personen aus dem Viersener Kreisgebiet.

    Jede Person hatte dabei lediglich Kontakt zu wenigen Menschen. Dennoch gaben sie das Virus weiter: Mal wurden die Abstandsregelungen nicht eingehalten, mal verstießen sie gegen Hygienevorschriften – etwa durch fehlenden Mund-Nase-Schutz. Auch, wer Gesichtsmasken aus Stoff trägt, kann sich infizieren. Diese bieten keinen 100-prozentigen Schutz. In seltenen Fällen haben Kontaktpersonen wohl auch die Quarantänevorschriften missachtet.

    Der Kreis Viersen nutzt dieses Beispiel, um wiederholt auf die Relevanz der Abstands- und Hygienevorschriften hinzuweisen.

    “Eine kurze Unachtsamkeit kann ausreichen, um das Virus weiterzugeben”, betont Dr. Nieters.

    Folgende Regeln sollte jeder befolgen: Abstand halten, Handhygiene beachten, regelmäßig Lüften und einen Mund-Nasen-Schutz tragen.

    100-prozentigen Schutz bieten die Masken des Typs “FFP2” ohne Atemventil.

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  • Reparieren statt wegwerfen – Lebensmotto im Repair Café am 1.11.2020

    Reparieren statt wegwerfen – Lebensmotto im Repair Café am 1.11.2020

    Sie haben ein lieb gewonnenes Gerät, das nicht mehr funktionert?
    Sie haben eher zwei linke Hände und hoffen auf Unterstützung?

    Im Paritätischen Zentrum sind an jedem 1. Sonntag im Monat von löchrigen Hosen über kaputte Kaffeemaschinen, zickige Computer bis zu platten Fahrradreifen vielerlei Problemchen willkommen.

    Das Repair Cafe findet nach Corona wieder statt am 01.11.2020.

    Allerdings sind Corona geschuldet einige Veränderungen nötig. Bei der Veranstaltung am 1. November, ist die Teilnehmerzahl auf 50 Einzelpersonen begrenzt, diese haben sich vorher telefonisch bei Frau Nicole Peters, Tel. 02166 923926 anzumelden und zu registrieren.

    Es findet des weiteren keine Bewirtung mit Kaffee oder Kuchen statt. Zudem müssen die Hygiene Standards, Maskenpflicht und Hände Desinfektion, während der gesamten Veranstaltung eingehalten werden. Wir starten reduziert, aber wir starten wieder.

    Wir weisen nochmals darauf hin, das Reparaturen nur nach vorheriger telefonischer Anmeldung durchgeführt werden können, und das jeder Besucher nur ein zu Reparierendes Teil mitbringen darf.
    Repair Cafè
    Sonntag, 01.11.2020
    12.00-16.00h

    Paritätisches Zentrum, Erdgeschoss
    Friedhofstraße 39
    41236 Mönchengladbach

    Veranstalter: Mehrgenerationenhaus der PariSozial  GmbH in Kooperation mit dem Team des Repair Café

    Wie immer, sind 2 professionelle Näherinnen anwesend, die mit ihrem Wissen und Können den Besuchern zur Verfügung stehen. Das Repair Cafe ist von 12-16 Uhr geöffnet, Annahmeschluss der Reparaturen ist um 15 Uhr.

    An der Friedhofstraße 39 versuchen Menschen mit allerlei handwerklichem Geschick von 12-16 Uhr gratis vor Ort die Mängel zu beheben.
    Im Cafébereich steht in angenehmer Atmosphäre die Begegnung im Vordergrund – auch für Menschen ohne konkreten Reparaturbedarf.

    Wer möchte, kann im Anschluss ein Dankeschön in die aufgestellten Spendendosen geben.
    Was früher häufig in der Nachbarschaft geregelt wurde, hat sich das Nachbarschaftsprojekt vom Paritätischen zum Thema gemacht.
    Im Repair Café kommt man zusammen, tauscht sich mit Rat und Tat aus und hat am Ende noch Geld gespart und die Umwelt geschont.

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  • Ab Freitag, 23. Oktober, Besucherstopp in den Mönchengladbacher Krankenhäusern

    Ab Freitag, 23. Oktober, Besucherstopp in den Mönchengladbacher Krankenhäusern

    Nachdem die Zahl der Corona-Infizierten in Mönchengladbach in den vergangenen Tagen deutlich gestiegen ist, reagieren die vier Krankenhäuser der Stadt mit einem Besuchsstopp, wie es ihn bereits im Frühjahr während der ersten Welle der Pandemie gegeben hat.

    Ab Freitag (23. Oktober) ist ein Besuch nur noch in absoluten Ausnahmefällen, zum Beispiel bei kranken Kindern und Schwerstkranken möglich.

    Auch in diesen Fällen darf pro Patient nur ein festgelegter Angehöriger ins Krankenhaus, und das auch nur, wenn er symptomfrei ist.
    Die Besuchsregelung ist nötig, um die Verbreitung des Covid-Virus einzudämmen.

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  • Coronakrise trifft immer mehr Mönchengladbacher

    Coronakrise trifft immer mehr Mönchengladbacher

    Immer mehr Mönchengladbacher geraten in der Coronazeit in schwierige Lebenssituationen und benötigen Hilfe und Beratung.

    Das stellen der Caritasverband Region Mönchengladbach, der Verein Wohlfahrt und der SKM – Katholischer Verein für soziale Dienste in Rheydt anlässlich der „Armutswochen“ der Caritas übereinstimmend fest. Die drei katholischen Organisationen blicken mit Sorge auf die kommenden Wochen und Monate.

    Der Caritasverband verzeichnet deutlich mehr Zulauf in der Schuldner- und Sozialberatung. „Die Pandemie führt viele Haushalte in die Verschuldung“, berichtet Hildegard van de Braak, Leiterin des Bereichs Soziales und Familie. Besonders betroffen seien ältere Menschen mit kleinen Renten, Familien mit Kindern sowie Migranten, für die es kaum günstige Wohnungen gebe.

    Bei der Caritas beraten eine hauptamtliche Mitarbeiterin und vier ehrenamtlich Engagierte beispielsweise zum Thema Mietzahlungen, zu Pfändungsschutzkonten oder zum Umgang mit Schulden. Während des Lockdowns hatte der Verband eine Hotline eingerichtet. „Bei uns haben sich viele Menschen gemeldet, weil sie von der Caritas Hilfe erwarten“, sagt Hildegard van de Braak. Sie geht davon aus, dass der Bedarf noch einmal zunehmen wird. Der Verband will deshalb eine Online-Beratung anbieten, um noch mehr Menschen unterstützen zu können.

    Ein Aufenthalt im Warmen, ein freundliches Gespräch, Frühstück, Mittagessen und eine heiße Tasse Kaffee: All das finden Arme und Wohnungslose im Tagestreff Bruno-Lelieveld-Haus des Vereins Wohlfahrt an der Erzbergerstraße 8 – auch in der Coronazeit. „Sowohl der Tagestreff als auch unsere stationäre Einrichtung Anna-Schiller-Haus waren während des Lockdowns weiter geöffnet, obwohl wir unter sehr erschwerten Bedingungen gearbeitet haben“, erläutert Martin Dalz, Geschäftsführer des Vereins Wohlfahrt. Bundesfreiwillige und 1-Euro-Jobber hätten zeitweise nicht arbeiten dürfen, im Tagestreff sei die Zahl der Sitzplätze reduziert worden, außerdem werde das Essen in Schichten ausgegeben. Geholfen habe die sehr gute Zusammenarbeit mit dem städtischen Gesundheitsamt.

    Mehr als 3.200 Lebensmittel-Tüten hat der SKM in den vergangenen Monaten an seinem „Gabenfenster“ auf der Waisenhausstraße in Rheydt ausgegeben. Rund 55.000 Euro hatte die „Aktion Mensch“ dafür zur Verfügung gestellt. Nun aber laufen die Mittel aus. „Zurzeit wissen wir noch nicht, wie wir diese Hilfe weiter gestalten können“, sagt SKM-Geschäftsführer Norbert Schoeller. Auch die Arbeit des Internationalen Kinderzentrums an der Karlstraße gestaltet sich wegen Corona räumlich und personell schwierig. Das gilt ebenfalls für den Tagestreff Café Emmaus, der sich vor allem an wohnungslose und von Wohnungslosigkeit bedrohte Menschen wendet. „Bisher haben wir ein Zelt aufgestellt, damit trotz Abstandsregeln möglichst viele Menschen kommen können“, sagt Norbert Schoeller. Für die kalte Jahreszeit sucht er derzeit nach Alternativen in pfarrlichen Räumen.

    Der SKM hat sein Engagement in der Wohnungslosenhilfe verstärkt. Neu ist beispielsweise eine Beratung speziell für wohnungslose Frauen. Außerdem ist ein Streetworker in Mönchengladbach und Rheydt tätig. Darüber hinaus bieten der Caritasverband und der Verein Wohlfahrt als Kooperationspartner fünf und der SKM sechs sogenannte „Housing-First“-Wohnungen in Mönchengladbach an. Dabei bekommen wohnungslose Menschen eine eigene Wohnung, ohne dass diese an Bedingungen geknüpft ist. Die Wohnung ist die Ausgangsbasis für den Start in ein anderes Leben. Zum Konzept gehören begleitende Hilfen. „Mönchengladbach gehört zu den Städten mit den meisten Housing-First-Wohnungen in NRW“, so Norbert Schoeller.

    Seit dem Lockdown kämpfen Arme und Wohnungslose mit einem weiteren Problem: „Es gibt viel weniger Möglichkeiten, durch Betteln Geld einzunehmen“, sagt Martin Dalz. Durch Corona sei etwa die Zahl der „Lustkäufer“ in den Innenstädten zurückgegangen. Dalz nennt ein weiteres Beispiel: „Viele unserer Klienten betteln vor und nach Gottesdiensten – die fanden aber wochenlang nicht statt.“

    Auf der anderen Seite sei die Hilfsbereitschaft gestiegen. „Wir haben viele Lebensmittel und andere Spenden bekommen“, berichtet Dalz. Inzwischen erhalte der Verein Wohlfahrt allerdings weniger Spenden als während des Lockdowns und danach. „Gerade mit Blick auf den Herbst und Winter benötigen wir dringend Geld- und Sachspenden, um den Menschen helfen zu können“, betonen Martin Dalz und Norbert Schoeller. Sie befürchten angesichts steigender Infektionszahlen, dass sich die Situation für Arme und Wohnungslose wieder verschlechtert.

    Auch der Caritasverband blickt mit Sorge auf die kommenden Monate: „Wir erwarten viele Insolvenzen, nachdem Kredite gekündigt worden sind, die nicht mehr bedient werden konnten“, sagt Hildegard van de Braak. Vor allem Kleinstgewerbe gehe nun insolvent. Viele Menschen hätten durch Kurzarbeit oder Arbeitslosigkeit weniger Geld zur Verfügung und könnten teilweise die Kosten für Miete oder Strom nicht mehr tragen. „Sie brauchen jetzt die Rücklagen auf. Wir befürchten, dass spätestens im nächsten Frühjahr die Zahl der Schuldner massiv ansteigt“, erläutert van de Braak.

    Auch Martin Dalz ist nicht sehr positiv gestimmt, was die Perspektiven für die kalte Jahreszeit betrifft. „Das dicke Ende kommt erst noch“, sagt er. Umso wichtiger sei es, dass sich Caritas, Verein Wohlfahrt und SKM sowie andere Organisationen weiter für die Menschen einsetzen, die von Armut und Wohnungslosigkeit bedroht oder bereits betroffen sind.

    Weitere Informationen und Spendenmöglichkeiten im Netz:
    www.caritas-mg.de
    www.verein-wohlfahrt.de
    www.skm-rheydt.de

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  • The Show Must Go On

    The Show Must Go On

    Nachdem die geplanten Musical-Vorhaben der Spielzeit aktuell auf Eis gelegt sind, präsentieren sich am Gemeinschaftstheater erstmals Mitglieder des Musiktheaterensembles sowie für diese Produktionen engagierte Musical-Gäste bei einem exklusiven Konzert mit Songs, Duetten und Ensembles aus Musicals wie „Miss Saigon“,  „The Secret Garden“, „Les Misérables“, „Otello darf nicht platzen“, „Jekyll & Hyde“, „Chess“, „Sunset Boulevard“ u.a.

    Kapellmeister Andreas Fellner leitet eine Formation der Niederrheinischen Sinfoniker, die an diesem Abend, ebenso wie die Sängerinnen und Sänger, ihre stilistische Bandbreite von Ballade bis Rock unter Beweis stellen. 

    Dieser Musical-Abend “The Show Must Go On”, feiert morgen um 19.30 Uhr im Theater Mönchengladbach Premiere.

    Der titelgebende Song des Abends „The Show Must Go On“ der britischen Rockband Queen aus dem Jahr 1991 steht für die Anstrengungen aller Theaterschaffenden in dieser außergewöhnlichen Zeit und ist das Motto des Abends: mitreißende Orchester-Livemusik mit großartigen Stimmen soll dem Publikum ein beglückendes Bühnenerlebnis bescheren und signalisieren, dass am Theater Krefeld und Mönchengladbach auch unter allen theatererschwerenden Umständen die Show weitergeht!

    Karten gibt es unter:
    https://theater-kr-mg.de/the-show-must-go-on/

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  • Studiengang Cyber Security Management startet

    Studiengang Cyber Security Management startet

    Mit 116 Studienanfängerinnen und Studienanfängern ist am Dienstagmorgen der neue Studiengang Cyber Security Management an der Hochschule Niederrhein gestartet.

    „Wir sind heute alle nervös“, begrüßte Professor Dr. Thomas Meuser die Studierenden. „Sie, weil Sie heute bei uns Ihr Studium beginnen, wir, weil es eine besondere Sache ist, diesen neuen Studiengang hier in Mönchengladbach zu eröffnen.“

    Und besonders ist der neue Bachelor-Studiengang Cyber Security Management auf jeden Fall. Er ist Teil des neuen Cyber Campus NRW, welchen die Hochschule Niederrhein und die Hochschule Bonn-Rhein-Sieg gemeinsam gegründet haben.
    Die Hochschulen reagieren damit auf den steigenden Bedarf an IT-Spezialisten, die in öffentlichen Einrichtungen und Unternehmen für die digitale Sicherheit zuständig sind.
    Die Nachfrage gibt ihnen Recht: Die Einschreibezahlen sind doppelt so hoch wie erwartet.

    Die Absolventen des neuen Studienangebots beschäftigen sich als Cyber-Security-Experten mit dem Entwurf, der Entwicklung und der Nutzung von IT-Sicherheitsverfahren und -Technologien in Unternehmen und in der Verwaltung.
    Der Studiengang wird in Vollzeit angeboten, die Regelstudienzeit beträgt sechs Semester und schließt die Praxisphase oder ein Auslandsstudiensemester mit ein. Eine Belegung in Teilzeit oder als Dualer Studiengang ist möglich.

    Ab dem Frühjahr 2021 erhält der Studiengang zudem einen eigenen Campus. Derzeit werden Gebäude im Referat Hochschulkommunikation im Monfortsquartier hergerichtet, welches fußläufig knapp acht Minuten vom Standort Mönchengladbach der Hochschule Niederrhein entfernt liegt.
    Wie häufig die Studierenden im kommenden Semester aber tatsächlich vor Ort sein werden, ist derzeit noch ungewiss.

    Corona-bedingt ist das Wintersemester hybrid geplant, das heißt mit präsenten und digitalen Angeboten. Die derzeit steigenden Infektionszahlen deuten darauf hin, dass es mehr digitale als präsente Angebote geben könnte.
    „Wir werden versuchen, immer wieder Präsenzmöglichkeiten zu schaffen“, sagte Professorin Dr. Gudrun Stockmann, die zusammen mit Thomas Meuser und René Treibert den Studiengang leitet und heute die neuen Studierenden begrüßte.
    „Ich bin zuversichtlich, dass wir mit unseren zahlreichen digitalen Angeboten gemeinschaftlich gut durch das Semester kommen werden.“ Einen Vorgeschmack auf das digitale Angebot gibt es am 27. Oktober, wenn die zentrale Einführungsveranstaltung des Cyber Management Campus MG über das Videokonferenz-Tool Zoom stattfindet.

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  • Grüne bilden Fraktion im Stadtbezirk Süd

    Grüne bilden Fraktion im Stadtbezirk Süd

    Nach der Kommunalwahl trafen sich die Stadtteilgruppe Süd von Bündnis 90 / Die Grünen und die vier neu gewählten Bezirksvertreter*innen zu einer ersten konstituierenden Sitzung der Fraktion. Die Grünen hatten ihr prozentuales Ergebnis mit über 22 Prozent mehr als verdoppeln können, entsprechend erhöhte sich auch die Anzahl der Mandate in der Bezirksvertretung Süd von drei auf jetzt vier Sitze. Die vier grünen Bezirksvertreter*innen bilden dort nun eine Fraktion. Zu Fraktionssprecher*innen wurden Susanne Vehling-Feinendegen und Marcel Klotz gewählt. Weitere Fraktionsmitglieder sind Melissa Laws und Thomas Schmieder.

    Wichtig ist es den Grünen, sich zunächst bei allen Wähler*innen zu bedanken, die im Bezirk Grün gewählt haben. „Wir haben eine große Verantwortung gegenüber unseren Wähler*innen, das in uns gesetzte Vertrauen nicht zu enttäuschen. Das heißt für uns, dass die erfolgreiche politische Arbeit konsequent und noch verstärkt fortgeführt werden muss“, so die beiden Fraktionssprecher*Innen.

    Schwerpunkt der Arbeit werden aktuelle Themen wie Leerstände, Wohnungssituation, Sicherheit und Sauberkeit in den Stadtteilen Rheydt-Mitte und Odenkirchen sein. „Für uns ist es wichtig, einen Masterplan anzustoßen, der die verschiedenen Handlungsfelder aufgreift, koordiniert und dann zu klaren Ergebnissen führt“, sagt Susanne Vehling-Feinendegen.

    „Wir werden daher mit allen Fraktionen und Interessensgruppen Gespräche führen und darüber beraten, wie insbesondere die Rheydter Innenstadt mit ihren Problemen zu einem lebenswerten Quartier gestaltet werden kann,“ ergänzt Marcel Klotz. „Wir wollen die Initiative ergreifen und nicht warten. Jetzt ist es Zeit, die Stadtteile im Bezirk Süd wieder aktiv zu gestalten.“

    Die erste, konstituierende Sitzung der Bezirksvertretung Süd ist am Donnerstag, 12. November 2020.

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  • Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner: die Zahl 50* wird Mönchengladbach bald erreichen – weitere Einschränkungen drohen.

    Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner: die Zahl 50* wird Mönchengladbach bald erreichen – weitere Einschränkungen drohen.

    Darauf deutet der Covid-19 Statusbericht vom 18. Oktober 2020 (9 Uhr) hin.

    Aktuell sind 151 (Vortag: 136) Personen in Mönchengladbach mit dem neuartigen Corona-Virus infiziert.

    Das Gesundheitsamt der Stadt Mönchengladbach verzeichnet am Sonntag, 18. Oktober (Stand: 9 Uhr) 25 neue positive Nachweise. Seit März wurde das Virus bei 1302 Personen (Vortag: 1277) aus Mönchengladbach nachgewiesen. Davon sind 1100 Personen (Vortag 1090) bereits genesen.

    Aktuell befinden sich 693 Personen (Vortag: 676) in Quarantäne, davon werden 2 im Krankenhaus behandelt.
    Die Zahlen im Überblick:
    Bestätigte Fälle insgesamt: 1302
    davon aktuell infizierte Personen: 151
    davon genesene Personen: 1100
    davon verstorbene Personen: 51 (38 an COVID-19; 13 mit COVID-19)

    Gesamtzahl in Quarantäne: 693
    davon in häuslicher Quarantäne: 691
    davon im Krankenhaus: 2

    Neuinfektionen der letzten 7 Tage pro 100.000 Einwohner: 45,6* (*Quelle RKI, auf Basis einer angenommenen EWZ von 261.034)

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  • Grüne im Stadtbezirk West legen gleich mit Sacharbeit los

    Grüne im Stadtbezirk West legen gleich mit Sacharbeit los

    Nach der Kommunalwahl trafen sich jetzt die Stadtteilgruppe West von Bündnis 90/Die Grünen und die vier neu gewählten Bezirksvertreter*innen zu einer ersten gemeinsamen Sitzung in Wanlo. Die Stimmung in der Runde war aufgrund des hervorragenden Ergebnisses der Wahl im Bezirk West ausgezeichnet: Die Grünen hatten ihr prozentuales Ergebnis mit über 22 Prozent mehr als verdoppeln können, entsprechend verdoppelte sich auch die Anzahl der Mandate in der Bezirksvertretung West von zwei auf jetzt vier Sitze. Die vier grünen Bezirksvertreter*innen bilden dort nun eine Fraktion. Zum Fraktionssprecher wurde Reinhold Giesen gewählt, zu seinem Vertreter Martin Wirtz. Die weiteren Fraktionsmitglieder sind Margot Heinke-Becker und Jürgen Küsener. Margot Heinke-Becker wurde gleichzeitig auch zur neuen Sprecherin der Grünen Stadtteilgruppe West gewählt.

    Wichtig war es den Grünen, sich zunächst bei allen Wähler*innen zu bedanken, die im Bezirk die Ökopartei gewählt hatten. „Wir haben eine große Verantwortung gegenüber unseren Wähler*innen, das in uns gesetzte Vertrauen nicht zu enttäuschen. Das heißt für uns, dass die erfolgreiche politische Arbeit konsequent und noch verstärkt fortgeführt werden muss“, so der neue Fraktionssprecher Reinhold Giesen. Die Runde setzte anschließend die Worte ihres Vorsitzenden direkt in die Tat um und bearbeitete aktuelle Sachthemen des Bezirks, darunter etwa die Erweiterung der Lkw-Parkplätze für Amazon, das IHEK (Integriertes Handlungs- und Entwicklungskonzept) Rheindahlen, den nicht vorhandenen Wetterschutz im Bahnhof Wickrath und den schlechten Zustand der Fahrradwege im Bezirk West.

    „Es ist nicht nachvollziehbar, dass der Erhalt der großen gesunden Platanen am Rheindahlener Markt immer noch nicht gesichert ist“, meinte der frisch gekürte stellv. Fraktionsvorsitzende Martin Wirtz, der betonte, sich mit allen politischen Möglichkeiten für den Erhalt aller gesunden Bäume einzusetzen. Wirtz: „Wir gehen davon aus, dass die Pläne überarbeitet und den Bürger*innen erneut offengelegt werden.“

    Kritik äußerte Reinhold Giesen an der Stadtverwaltung. Seine Anfrage in der letzten Bezirksvertretungssitzung West zu den Themen „Erweiterung der Lkw-Parkplätze für Amazon“ und „Errichtung eines Sanitärgebäudes“ ist nach fast zwei Monaten noch immer nicht beantwortet. Man werde, so Giesen, auf eine zeitnahe Antwort dringen und die Antwort der Verwaltung umgehend der Öffentlichkeit bekannt geben.

    Auch der unhaltbare Zustand des Bahnhofs Wickrath im Bereich Fahrtrichtung Mönchengladbach (Gleis1) wurde in der Runde besprochen. Hier existiert seit Verlängerung der Gleise keinerlei Wetterschutz mehr, auch fehlt es an ausreichenden Sitzgelegenheiten. Der frisch gewählte Bezirksvertreter Jürgen Küsener findet das empörend: „Die Bahn lässt ihre Kunden buchstäblich im Regen stehen, hier muss dringend etwas unternommen werden. Man kann nicht die Bürger*innen zum Umsteigen auf die umweltfreundliche Bahn bewegen und diese dann ungeschützt Regen, Wind und Schnee aussetzen.“

    Das Thema Radverkehr liegt Margot Heinke-Becker sehr am Herzen: „Der Zustand der Radwege ist an vielen Stellen im Bezirk West so schlecht, dass man von einer Verkehrsgefährdung sprechen kann“, stellte sie fest. „Es fehlen noch immer wichtige Fahrradwege, um die Ortschaften zu verbinden, so z. B. zwischen Wickrathberg und Wanlo, zwischen Chur und Wickrathhahn, Herrath und Buchholz sowie zwischen Chur und Herrath“, sagte Heinke-Becker, die versprach, in dieser Angelegenheit weiter auf zeitnahe Antworten zu drängen.

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  • Ein FriedWald im Elmpter Wald – auch für Mönchengladbacher interessant

    Ein FriedWald im Elmpter Wald –
    auch für Mönchengladbacher interessant

    Wer im Wald unter einem Baum seine letzte Ruhe finden möchte, kann dies nun auch in Niederkrüchten.

    Am 15. Oktober wurde hier im Elmpter Wald der FriedWald Niederkrüchten eröffnet. Es ist der mittlerweile elfte FriedWald in Nordrhein-Westfalen und zugleich auch der westlichste in Deutschland.
    Auf dem 52 Hektar großen Waldareal kann die Asche Verstorbener in biologisch abbaubaren Urnen unter Roteichen, Buchen und vereinzelten Eichen beigesetzt werden.

    Den Grabschmuck im FriedWald übernimmt allein die Natur.
    Im Frühling und Sommer zieren Heidekraut und Fingerhut die Baumgräber, im Herbst sind es Farne und buntes Laub. Mit etwas Glück erhaschen Besucher einen Blick auf Rehe, Füchse, Damm- und Schwarzwild, die in dem Waldgebiet zu Hause sind. Individualität und Naturverbundenheit wird Rechnung getragen Immer mehr Menschen wünschen sich, am Ende ihres Lebens zu der Natur zurückzukehren.

    Diesem Trend hin zur Bestattung im Wald wollte auch die Gemeinde Niederkrüchten Rechnung tragen. „Es ist uns wichtig, die Wünsche unserer Gemeindemitglieder zu respektieren. Wer zum Fuße eines Baumes die letzte Ruhe finden möchte, soll auch hier bei uns dazu die Möglichkeit haben“, sagt Bürgermeister Karl-Heinz Wassong.

    Die Gemeinde Niederkrüchten ist sowohl Eigentümerin des Waldes als
    auch Trägerin des neuen Friedhofs. „Für uns stellt der FriedWald eine sinnvolle Ergänzung zu unserem bestehenden Friedhofsangebot dar“, sagt Wassong. „Mit einem FriedWald ermöglichen wir den Menschen einen neuen Umgang mit dem Tod, ohne – und das ist uns sehr wichtig – mit Traditionen zu brechen. Trauer und Erinnerung finden hier an den Baumgräbern einen festen Bezugspunkt“, betont Matthias Laufer, Geschäftsleiter der FriedWald GmbH.

    „Jeder Mensch trauert anders, jeder lebt individuell.“ Deswegen sei im FriedWald sowohl die Beisetzung mit als auch ohne christlichen Beistand möglich. Sie kann im kleinen Kreis oder auch im größeren Rahmen, mit Livemusik oder auch im Stillen abgehalten werden.
    Entscheidend sei hier, was die Hinterbliebenen tröstet und was sich der Verstorbene gewünscht hat.

    Gemeinsam mit den Förstern den FriedWald erkunden Einen Eindruck vom FriedWald können Interessenten bei einer der regelmäßig stattfindenden Waldführungen erhalten. Denn: Den eigenen Baum kann man sich hier schon zu Lebzeiten aussuchen. Bei dem kostenlosen Spaziergang zeigen die FriedWald-Förster die Schönheiten des Waldes. Außerdem erklären sie, was an einem Bestattungswald besonders ist und beantwortet alle Fragen rund um die letzte Ruhe in der Natur.

    Eine Übersicht der nächsten Waldführungstermine sowie die Möglichkeit zur Anmeldung finden sich unter www.friedwald.de/niederkruechten oder können telefonisch unter der 06155 848-100 erfragt werden.

    Impressionen von der Eröffnung des FriedWaldes:
    Anwesend bei dieser würdigen Eröffnung waren Vertreter der Gemeinde Niederkrüchten, Vertreter der Kirchen, Förster und Vertreter der Medien.
    Mein besonderer Dank gilt dem Friedwaldförster Herrn Offermanns, der uns auf einer Waldbegehung nach der Eröffnung ganz individuell betreute.

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  • Gedenkfeier für verstorbene Kinder fällt aus

    Wegen der aktuellen Corona-Lage hat das durchführende Team am Elisabethkrankenhaus sich schweren Herzens entschlossen, die Gedenkfeier für verstorbene Kinder in diesem Jahr abzusagen.

    In einem geschlossenen Raum eine Feier mit vielen Personen durchzuführen, ist aktuell nicht zu verantworten. Eine virtuelle Gedenkfeier im Internet hat sich als nicht gangbar erwiesen.

    Das Team aus Kinderkrankenschwestern der Station K5, Hebammen und Krankenhausseelsorgern hat gemeinsam lange überlegt, wie sie dennoch die Eltern mit verstorbenen Kindern unterstützen können: Die Eltern bekommen einen Brief mit Texten und einem Symbol, das sie bei einem privaten Gedenken an ihr verlorenes Kind verwenden können.

    Die Eltern, deren Adressen vorliegen und die bisher eine Einladung erhalten haben, bekommen den Brief automatisch. Die Eltern, die bisher keine Einladung erhalten haben, aber ebenfalls gerne ein solches Schreiben bekommen möchten, können sich per Mail (17.gedenkfeier@web.de) oder telefonisch (02166-3940) melden, um ihre Adresse anzugeben.

    Mit der Telefonnummer erreichen sie die Telefonzentrale der Städtischen Kliniken. Da diese wegen Corona tagsüber stark belastet ist, werden die Eltern gebeten, wenn möglich zwischen 20 und 22 Uhr anzurufen.

    Das Vorbereitungsteam hofft sehr und geht davon aus, dass die Gedenkfeier im kommenden Jahr wieder am Totensonntag stattfinden kann.

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