Autor: Redaktion

  • Gladbachs Shoppingmall unterstützt Bundesfrauenministerium im Kampf gegen Gewalt an Frauen

    Gladbachs Shoppingmall unterstützt Bundesfrauenministerium im Kampf gegen Gewalt an Frauen

    Am 25. November, dem sogenannten „Orange Day“, wird Mönchengladbachs Shoppingcenter ab 17:00 Uhr komplett in Orange erstrahlen.

    Damit unterstützt das Minto die Initiative „Stärker als Gewalt“ des
    Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend und setzt – wie auch schon im Vorjahr – ein starkes Zeichen der Solidarität im Kampf gegen häusliche Gewalt an Frauen.
    Aufmerksamkeitsstarke Totems in der Mall und ein eigens dafür
    produzierter Videospot, der auf allen Stelen im Minto laufen wird, sollen zusätzlich auf die Initiative aufmerksam machen und die Minto-Besucher für das Thema Gewalt gegen Frauen sensibilisieren.

    Ab sofort kleben außerdem Sticker auf den Innenseiten der Toilettentüren des Shoppingcenters, die über Hilfs- und Beratungsangebote sowie
    mögliche Anlaufstellen für (potenzielle) Opfer häuslicher Gewalt
    informieren sollen.

    Mit der Aktion möchten die Verantwortlichen einen wichtigen Beitrag dazu
    leisten, Betroffenen Mut zu machen – und das Thema häusliche Gewalt gegen Frauen endgültig zu enttabuisieren, wie Centermanagerin Laura Schwarz bestätigt: „Wir freuen uns sehr, dass das Minto ein Teil dieser wichtigen Bewußtseins-Kampagne des Bundesfrauenministeriums sein darf. Schon immer hat sich das Minto mit Leidenschaft und Herzblut für soziale und gemeinnützige Projekte engagiert – keine Frage also, dass wir auch diese großartige Initiative bestmöglich unterstützen werden.“

    Die SPD Parteivorsitzende Gülistan Yüksel

    Dass diese tatkräftige Unterstützung nicht nur hierzulande beeindruckt, beweist der Besuch von Mönchengladbachs Bundestagsabgeordneten Gülistan Yüksel, die sich im Minto eigenhändig von der beeindruckenden Kampagnenumsetzung überzeugen konnte.

    „Ende August hatte uns das Bundesfrauenministerium darüber informiert, dass auch das Minto in Mönchengladbach Teil der Kampagne werden wollte. Das halte ich als Abgeordnete der Stadt für eine gute Nachricht. Ich bedanke mich bei allen, die dazu beitragen, dass auf dieses Thema aufmerksam gemacht wird“, so Yüksel, die sich bereits seit Jahren für Themen wie Gleichberechtigung und Gewaltprävention im Bundesfamilienausschuss stark macht.

    „Gewalt an Frauen geht uns alle an und kann nur gesamtgesellschaftlich bekämpft werden. Häusliche Gewalt findet meistens im Verborgenen statt. Deshalb ist es wichtig, dass Frauen das Schweigen brechen, Hilfe holen und Gewalt anzeigen,“ so Yüksel abschließend.

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  • Angebot: Telefonische Beratung zu Vorsorgevollmacht, Patientenverfügung und Betreuungsrecht

    Angebot: Telefonische Beratung zu Vorsorgevollmacht, Patientenverfügung und Betreuungsrecht

    Der SKM Rheydt e.V. bietet aufgrund der aktuellen Corona-Epidemie eine telefonische Beratung zu den Themen Vorsorgevollmacht, Patientenverfügung und Betreuungsrecht. Alle interessierten Bürger sind angesprochen und eingeladen, insbesondere ehrenamtliche gesetzliche Betreuer, die entsprechende Aufgaben für Familienangehörige und Freunde übernommen haben.
    Am Donnerstag, 03. Dezember 2020 von 09-12h und von 14-16.00h wird ein Mitarbeiter des SKM Rheydt e.V. ausschließlich für diese Beratung allen Bürgern und Interessierten zur Verfügung stehen.

    Die Telefon-Nr. ist 02166-130-97-17.

    Der SKM Rheydt hofft, dass die Beratung in 2021 wieder in den Räumlichkeiten der Stadtsparkasse Mönchengladbach in Rheydt stattfinden kann.
    Wer an diesem Tag nicht die Möglichkeit hat, kann sich auch später noch telefonisch melden unter 02166 – 130-97- (0)- 17 oder gerne auch per email bei t.hugo@skm-ry.de.
    Ansprechpartner ist Thomas J. Hugo vom Betreuungsverein des SKM Rheydt e.V. Weitere Hinweise auch unter www.skm-ry.de

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  • ‚The Crown‘-Schauspieler Julius D’Silva zu Gast am Hugo-Junkers-Gymnasium

    ‚The Crown‘-Schauspieler Julius D’Silva zu Gast am Hugo-Junkers-Gymnasium

    Die Corona-Krise stellt Schulen vor große Herausforderungen.

    Da ist einerseits der Unterricht, der mit einer Maske im Gesicht bei sinkenden Außentemperaturen und offenen Fenstern von Schülern und Lehrern gestaltet werden muss, ohne sich mit der aggressiven Lungenkrankheit anzustecken. Andererseits ist es vor diesem Hintergrund besonders schwierig, schöne Dinge zu tun, die der Schulgemeinde diese ungewöhnlichen Zeiten erleichtern.

    Am Hugo-Junkers-Gymnasium, einer Schule, an der die kreativen Aktivitäten aus unerschöpflichen Quellen nur so sprudeln und die sich für das kulturelle Wohl der Schüler dem Virus mit aller Kraft entgegenstellt, ist es vor dem aktuellen Lockdown mit Hilfe der berühmten AHA+L-Regeln gelungen, auch unter Krisenbedingungen etwas absolut Außergewöhnliches  zu organisieren.

    Mit großer Leidenschaft ermöglichte Englisch-Lehrerin Nilüfer Ulusoy-Schmitz ein Theatererlebnis der besonderen Art, denn die engagierte Pädagogin schaffte es, Julius d’Silva, Darsteller in der Netflix-Serie ‚The Crown‘ und Mitglied der Royal Shakespeare Company London, für einen Theater-Workshop an die Brucknerallee in Rheydt zu holen.

    Um die Hygiene- und Abstandsregeln zu gewährleisten, wurde der Shakespeare-Workshop zwar in der sehr geräumigen und ehrwürdigen Aula des Hugo-Junkers-Gymnasiums veranstaltet, doch gelang es dem charismatischen Julius d’Silva im wahrsten Sinne des Wortes trotzdem spielend, die Schüler und die betreuenden Lehrerinnen Nilüfer Ulusoy-Schmitz und Christine Langner durch verschiedene theaterpädagogische Übungen und Spiele in die Welt Shakespeareseintauchen zu lassen.

    Ganz nach dem Motto ‚from page to stage‘ – also von der Buchseite auf die Bühne -führte der renommierte Schauspieler seine Schützlinge an klassische Szenen und Monologe aus „Ein Sommernachtstraum“ und „Hamlet“ heran – und natürlich war in diesem Rahmen der unsterbliche Monolog „To be or not to be“ die schönste Herausforderung.

    Waren die Oberstufenschüler zunächst noch ehrfürchtig und überwältigt von der Aufgabe, die berühmtesten Zeilen der englischen Literaturgeschichte auf den Brettern, die die Welt bedeuten, zu sprechen, so gelang es dem Bühnenprofi doch schnell, durch verschiedene Übungen zu Rhythmus und Aussprache den Nachwuchsschauspielern die Scheu zu nehmen und der gesamten Gruppe nichts als Freude zu bereiten.

    Am Ende eines überaus abwechslungsreichen Nachmittags, der Schülern und Lehrern die Sprache des großen englischen Dichters näher gebracht hatte, stand die frohe Erkenntnis, dass mit Vorsicht und Rücksicht auch in ungewöhnlichen Zeiten beglückende Kulturerlebnisse möglich sind. Und so verließ Julius D’Silva das Hugo mit dem guten Gefühl, in dunklen Tagen das Licht der Hochkultur nach Rheydt gebracht zu haben – und der Gewissheit, zu allen Zeiten immer wieder willkommen zu sein.

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  • Mönchengladbach profitiert bei der Digitalisierung von Schulen

    Mönchengladbach profitiert bei der Digitalisierung von Schulen

    In NRW werden nun bald alle Lehrerinnen und Lehrer mit digitalen Dienstgeräten ausgestattet.

    Schülerinnen und Schüler, deren Familien sich keine digitalen Endgeräte leisten können, erhalten Leihgeräte über die Schulen gestellt.

    “In Regierungsverantwortung sorgt die FDP dafür, dass unsere Schulen erfolgreich aus der Kreidezeit herauskommen können”, sagt der FDP-Landtagsabgeordnete Andreas Terhaag.
    Das Programm wird gut angenommen, das zeigen die Abrufzahlen. Landesweit wurden bislang rund 67 Prozent der Mittel für die digitalen Endgeräte für Schülerinnen und Schüler beantragt. Bei den digitalen Endgeräten für die Lehrkräfte sind es 55 Prozent der zur Verfügung gestellten Mittel, die bereits beantragt wurden.
    Die schulträgerscharfen Abrufzahlen zeigen: Die Stadt Mönchengladbach erhält aus dem Sofortausstattungsprogramm für Schülerinnen und Schüler 2,58 Millionen Euro und 1,40 Millionen Euro für die Ausstattung der Lehrkräfte mit digitalen Endgeräten. Diese Summen wurden auch bereits von Seiten der Stadt beantragt und von der Bezirksregierung sowohl für die Ausstattung der Schüler*innen, als auch für die des Lehrpersonals bewilligt.

    Mit Fördermitteln aus dem Digitalpakt Schule können Schulträger Infrastrukturmaßnahmen für die Digitalisierung der Schulen finanzieren. Hier zeigt sich der Mittelabruf noch deutlich gehemmter, obwohl die digitale Infrastruktur wichtige Voraussetzung für digitales Lehren und Lernen schafft.
    Landesweit wurden bislang vom Digitalpakt Schule rund 20% der Fördermittel beantragt.
    Von den zur Verfügung stehenden Mitteln in Höhe von 15,17 Millionen Euro hat die Stadt Mönchengladbach bislang erst 7,04 Millionen Euro beantragt.
    „Die Digitalisierung unserer Schulen ist eine Gemeinschaftsaufgabe aller politischen Ebenen. Nur gemeinsam können wir die Kraftanstrengung bewältigen, damit unsere Schulen schnellstmöglich von den Programmen profitieren. Ich freue mich daher, dass wir in unserer Stadt bereits wichtige Weichen für digitale Lehr- und Lernformen gestellt haben”, erklärt Terhaag.

    Hardware alleine reicht aber nicht, um digitale Bildung erfolgreich zu gestalten. “NRW konnte gemeinsam mit den anderen Ländern erreichen, dass der Bund zukünftig Personal für die IT-Administration finanziert. Dies ist ein wichtiger Schritt, um die Schulen fit für digitalen Unterricht zu machen. Insbesondere die Lehrkräfte die heute Admin-Aufgaben zusätzlich zu ihren Unterrichtpflichten übernehmen, werden entlastet”, betont Andreas Terhaag.

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  • Altreifen illegal entsorgt – wer hat etwas gesehen?

    Altreifen illegal entsorgt – wer hat etwas gesehen?

    Seit dem 9. November erhält mags Hinweise von Bürgern, die illegal entsorgte Autoreifen an unterschiedlichen Standorten in der Nähe von Autobahnen melden.

    Die mags-Mülldetektive sind im Einsatz und bitten um Hinweise aus der Bevölkerung.

    Gemeldet wurden am 9. November 50 Altreifen in einem Wald an der Lockhütter Straße nahe der A 52 sowie am Rönneterring (45 Reifen, nahe A 61).

    Am 10. November wurden 40 illegal entsorgte Reifen am Wanloer Stahlenend an der A 46 gesichtet.

    Am 11. November entdeckten Bürger an der Lilienthalstraße 29 Reifen. Der Standort liegt nahe der A 61.
    Die mags-Mülldetektive waren jeweils kurz nach den Bürgermeldungen vor Ort und sicherten Spuren. Für ihre Detektivarbeit ist ein genaueres Eingrenzen des Tatzeitpunktes wichtig.
    Deshalb hoffen die mags-Mülldetektive auf Zeugen.
    Wer hat etwas beobachtet?
    Seit wann gibt es die Altreifenberge?
    Hat jemand Beobachtungen dazu gemacht oder ein verdächtiges großes Fahrzeug oder LKW jeweils vor Ort gesehen?
    Kann jemand Auskunft über die Kennzeichen geben?

    mags wendet sich auch an Autohändler und -werkstätten: Haben Sie Fremdanbieter mit der Entsorgung von Altreifen beauftragt? Wenn ja, um welchen Anbieter handelt es sich?
    Jeder, der etwas zur Herkunft der Reifen sagen kann oder vor Ort etwas beobachtet hat, kann sich melden:
    Entweder am mags-Servicetelefon unter 02161 49 10 10 oder per E-Mail an muelldetektive@mags.de

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  • Kein Winterschlaf für den Hoppediz

    Kein Winterschlaf für den Hoppediz

    „Der 11. im 11. ohne Hoppedizerwachen? Das geht doch nicht …! Selbst in Corona-Zeiten …“, dachte sich der Mönchengladbacher Karnevalsverband (MKV).

    Persönliche Kontakte, gemeinsames Feiern und den Hoppediz „klassisch“ erwachen zu lassen, ist natürlich aus bekannten Gründen leider nicht möglich.

    Alternative Ideen sind in diesen Zeiten gefragt und so hat sich der MKV für das närrische Volk etwas anderes einfallen lassen.

    Foto MKV Denise Brenneis

    Am 11.11.2020 genau um 11:04 Uhr startet das Aufwecken des Hoppediz in der Stadt Mönchengladbach – nur diesmal online im Netz, so dass er dann pünktlich um 11:11 Uhr wach sein sollte.
    Dabeisein kann jeder auf den Facebook-Kanälen des MKV, des Prinzen-Paars, des Kinderprinzenpaares und zusätzlich natürlich auf YouTube unter dem Stichwort „HoppedizMG“.

    Für alle, die es nicht pünktlich schaffen dabei zu sein, steht der Film zeitlich unbegrenzt zur Verfügung.
    Produziert wurde der Film am 1. November 2020 unter Einhaltung aller relevanten Hygienevorschriften.
    Als Kulissen dienten das Karnevalsmuseum im „Alten Zeughaus“ und das Monforts Quartier.

    Foto MKV Denise Brenneis

    In den Hauptrollen zu sehen sind der Hoppediz, Oberbürgermeister Felix Heinrichs, Gert Kartheuser (Vorsitzender MKV), das amtierende Prinzen-Paar Axel I. und Prinz Niersius Thorsten, das Kinderprinzenpaar Louis I. und Theresa I. sowie einige Vorstandsmitglieder des MKV.
    Gedreht wurde nach striktem Regieplan von morgens 11:00 Uhr bis 18:00 Uhr an den verschiedenen Örtlichkeiten.

    Alle am Film beteiligten karnevalistischen Akteure wollen mit diesem Film zum Hoppedizerwachen das närrische Volk auf die fünfte Jahreszeit einstimmen. Auch wenn diese Jahreszeit anders sein wird, als alle Karnevalisten es sich je hätten vorstellen können. Der Schutz der Gesundheit steht derzeit eben an erster Stelle und so wird der Karneval in der nun beginnenden Session sicher ganz anders, aber nicht weniger herzlich.

    Foto MKV Denise Brenneis

    Erklärtes Ziel der Karnevalisten ist es, mit allen Jecken die Pandemie-Phase gesund zu überstehen, um dann in der nächsten Session wieder gemeinsam – hoffentlich dann unbeschwert – feiern zu können.

    Darauf rufen wir aus: ein dreifaches „Halt Pohl“ und „All Rheydt“!

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  • Mantelteilung auch ohne Martins-Umzug – Freilichtmuseum und St. Martinskomitee stellen Film online

    Mantelteilung auch ohne Martins-Umzug – Freilichtmuseum und St. Martinskomitee stellen Film online

    Gemeinsam mit dem St. Martinskomitee Grefrath produzierte das Niederrheinische Freilichtmuseum des Kreises Viersen in der vergangenen Woche einen Kurzfilm zum Martinstag.

    Der zweiminütige Film zeigt die Legende der Mantelteilung vor der Kulisse des Freilichtmuseums.
    “Durch das Projekt hatten wir trotz ausfallender Martinsumzüge in diesem Jahr die Möglichkeit, die Tradition des Martinsfestes fortzuführen”, sagt Helmut Thönes, Vorsitzender des St. Martinskomitees.

    Der Film wird unter anderem kostenlos auf der Homepage des Kreises Viersen zur Verfügung gestellt. So kann er beispielsweise in Kindergärten und Schulen angesehen werden, aber auch Privatpersonen ein wenig Martinsfestatmosphäre liefern.

    Interessierte finden den Film unter www.niederrheinisches-freilichtmuseum.de
    Neben der Fortführung des Brauchs ist den Verantwortlichen die Vermittlung der Kernaussage ein wichtiges Anliegen. “Solidarität und Nächstenliebe sind wichtige Werte, die wir unseren Kindern vermitteln müssen – das macht uns die aktuelle Lage deutlich”, betont Landrat Dr. Andreas Coenen.

    Die bekannte Szene der Mantelteilung: Knappe Andreas Czastrau (v.l), Peter Thönes als St. Martin und “Bettler” Rainer Thönes. Screenshot aus dem Film: Bacel Atassi

    Unterlegt ist der Film mit dem Matinslied “St. Martin ritt durch Schnee und Wind”, das bereits im Jahr 2019 vom Kinderchor “Laurentiusspatzen” der Katholischen Pfarrgemeinde St. Benedikt Grefrath unter der Leitung von Johannes Herrig für das Museum eingesungen wurde. Damit ist dieses Projekt einmal mehr eine gelungene Kooperation des Freilichtmuseums mit in der Gemeinde Grefrath ansässigen Institutionen.

    Hinweis: Die Dreharbeiten fanden unter Ausschluss der Öffentlichkeit auf dem Gelände des Museums statt. Dabei wurde die zu diesem Zeitpunkt geltende Corona-Schutzverordnung des Landes Nordrhein-Westfalen streng eingehalten.

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  • Oberbürgermeister Felix Heinrichs und Leah Floh, Vorsitzende der Jüdischen Gemeinde legen Kranz nieder

    Oberbürgermeister Felix Heinrichs und Leah Floh, Vorsitzende der Jüdischen Gemeinde legen Kranz nieder

    Heute, 9. November, jährt sich die Reichspogromnacht.

    In der Nacht vom 9. auf den 10. November 1938 wurden in Deutschland viele Synagogen zerstört und in Brand gesteckt, Wohnungen zerstört, Geschäfte geplündert und zahlreiche jüdische Menschen misshandelt, gefoltert und ermordet. Die Shoah bleibt ein beispielloses Verbrechen in der Menschheitsgeschichte. Aus dem Gedenken an die Opfer des Nationalsozialismus erwächst uns allen die Verantwortung, das Judentum in Deutschland zu ermöglichen, zu schützen und zu fördern.

    Eine Gedenkfeier für die Öffentlichkeit, wie sie in den vergangenen Jahren immer stattgefunden hat, muss in diesem Jahr allerdings wegen der dynamischen Entwicklung der Corona-Infektionszahlen und der Einhaltung der Coronaschutzverordnung entfallen.

    Oberbürgermeister Felix Heinrichs wird daher gemeinsam mit der Vorsitzenden der Jüdischen Gemeinde Mönchengladbach, Dr. Leah Floh, an der Gedenkstele für die Synagoge auf dem Adenauerplatz einen Kranz niederlegen.

    Die Gedenkstele hat wegen der Bauarbeiten in der Zentralbibliothek vorübergehend ihren Standort auf dem Adenauerplatz.
    “Leider kann es in diesem Jahr keine offizielle Gedenkfeier geben, aber die Gefahr, dass sich Menschen anstecken und möglicherweise schwer erkranken, ist einfach zu groß”, so Oberbürgermeister Felix Heinrichs.

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  • Brauchtum erhalten – Altstadtschützen fusionieren mit Hermges

    Brauchtum erhalten – Altstadtschützen fusionieren mit Hermges

    Aus eigener Kraft war es der Hermgeser St. Josef Bruderschaft nicht mehr möglich, ein Schützenfest auf die Beine zu stellen, zu gering war letztendlich die Beteiligung. Die Verantwortlichen entschieden daraufhin, sich der St. Vitus-Laurentius Bruderschaft, auch bezeichnet als die Altstadtschützen, anzuschießen.

    Beide Bruderschaften pflegten bereits seit 10 Jahren freundschaftlichen Kontakt. Daher lag es nahe, versuchsweise in 2019 ein gemeinsames Schützenfest zu feiern. Dies fand am ersten Tag in Hermges, am nächsten im Altstadtbezirk statt. Der Versuch gelang. „Man merkte schnell, dass die Menschen miteinander gut harmonierten“ so Eberhard Boekers, Präsident der St Vitus-Laurentius Bruderschaft. 

    „Wir beschlossen danach in den Generalversammlungen, den Weg künftig gemeinsam zu gehen“ ergänzt Vize-Präsident Willi Kempers. Somit konnte die Auflösung der St. Josef Pfarrbruderschaft vermieden werden.

    Einstimmig verabschiedet und in die Satzung aufgenommen wurde die Aussage in der diesjährigen gemeinsamen Mitgliederversammlung. Die St. Josef Pfarrbruderschaft 1871 Mönchengladbach-Hermges e. V. geht somit in die St. Vitus-Laurentius Bruderschaft Mönchengladbach-Stadtmitte e.V. auf. Das Schützenfest 2021 kann kommen.

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  • Abhol- & Lieferdienste der Mönchengladbacher Restaurants und Gastrobetriebe wieder online

    Abhol- & Lieferdienste der Mönchengladbacher Restaurants und Gastrobetriebe wieder online

    Die aktuell gültige Corono-Schutzverordnung beinhaltet auch die  Schliessung aller Gastronomiebetriebe für die nächsten 4 Wochen.

    Um die Betriebe hier vor Ort in dieser wirtschaftlich schwierigen Zeit zu unterstützen, bietet die Marketing Gesellschaft Mönchengladbach (MGMG) auf dem Freizeit- und Touristikportal www.deinmg.de eine Übersicht zu Abhol- und Lieferservices der Mönchengladbacher Gastronomie während der Corona-Situation an.

    Alle Restaurants, die für ihre Speisen einen Abhol- oder Lieferservice anbieten – aber hier noch nicht vertreten sind –  können sich mit Infos und (wenn möglich) Logo oder Foto per Mail an foodspots@deinmg.de wenden und dort listen lassen.

    #stayathome – Wir bleiben so viel es geht zuhause und schützen damit uns und die Gesundheit unserer Mitmenschen vor dem Corona Virus.

    #supportyourlocals
    #deinmg
    #stayathome
    www.deinmg.de

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  • Eine Stimme für die Jugend

    Eine Stimme für die Jugend

    Die Jungen Liberalen Mönchengladbach sind sehr zufrieden mit der Entscheidung „ihrer“ FDP, den Koalitionsvertrag zur Ampel anzunehmen.

    Was für sie das erfreuliche daran ist?
    Für Jugendliche sollen Interessenvertretungen in Form einer Jugendvertretung eingerichtet werden. Der Zugang zu politischer Partizipation soll so besser möglich werden.

    „Jugendliche unter 18 können sich nicht wählen lassen oder sachkundige Bürger werden, wir sind froh, dass Sie nun eine Stimme bekommen“, so Juli-Vorsitzende Sina Behrend.
    „Was uns sonst noch so gefällt? Das Thema Bildung wird mehr in den Fokus gerückt!“ fügt Schatzmeister Sven Kliebe hinzu.
    Die Freude auf die politische Arbeit in der neuen Konstellation ist allen anzumerken.

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  • Reflexschärpen für Erstklässler der Erich-Kästner-Schule

    Reflexschärpen für Erstklässler der Erich-Kästner-Schule

    Anfang November gab es für alle Kinder der ersten Klasse der Mönchengladbacher Erich-Kästner-Schule ein Überraschungsgeschenk.

    Borgard Färber, Lehrer der Schule und Vorsitzender des hiesigen Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Club e. V. hatte die Idee.

    Die 59 Kinder von 5 bis 6 Jahren werden ab sofort im Straßenverkehr besser wahrgenommen und das ist in den kommenden Monaten besonders wichtig, da sie noch in der Dunkelheit zur Schule gehen.

    Für die Erich-Kästner-Schule kam die Sachspende des ADFC Mönchengladbach genau zum richtigen Zeitpunkt, denn in der Schulkonferenz war schon überlegt worden, wie der Schulweg vor dem Hintergrund des hohen Verkehrsaufkommens rund um die Schule und den jahreszeitlich bedingt schwierigeren Verhältnissen sicherer gemacht werden kann.
    Da helfen die grell leuchtenden Reflexschärpen bestens.

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  • Stadt verstärkt Corona-Kontaktnachverfolgung

    Stadt verstärkt Corona-Kontaktnachverfolgung

    Zehn Soldaten vom Bundeswehr-Luftwaffentruppenkommando mit Sitz in Köln-Wahn haben seit Montag ihre Arbeit aufgenommen.

    Darüber hinaus hat die Stadt 15 externe Kräfte ebenfalls für die Kontaktnachverfolgung eingestellt.
    Die Soldaten des Luftwaffentruppenkommandos, das auch die Kommunen in Düren und Bergisch Gladbach in dieser Angelegenheit unterstützt, wurden durch Fachkräfte des Gesundheitsamtes entsprechend in ihre Aufgaben eingewiesen.
    Untergebracht ist das gesamte Team im Neubau der Stadt-Tochter mags. Insgesamt sind nun etwa 80 Personen aus der Verwaltung sowie von extern mit der Bewältigung der Corona-Pandemie befasst.

    Hier hat die Verwaltung seit kurzem mit Blick auf die Verwaltungsmodernisierung und das geplante neue Rathaus die dritte Etage für das sogenannte “Büro von morgen” (Bümo) eingerichtet.

    “Die Stadt hat hier für unser Team, das sich aus erfahrenen Soldaten zusammensetzt, kurzfristig Arbeitsplätze eingerichtet”, betont Bundeswehr-Zugführer Sebastian von Högen, verantwortlich für das Team.

    Oberbürgermeister Felix Heinrichs verschaffte sich heute vor Ort ein Bild über den Ablauf der Kontaktverfolgung und dankte der Bundeswehr für die Unterstützung: “Die Bundeswehr leistet wie auch die Stadt einen wichtigen Beitrag, um gut durch die Krise zu kommen. Wir alle nehmen diese Aufgabe, die wir in der Gemeinschaftsverantwortung haben, sehr ernst”.

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  • AWO Begegnungsstätten und Bildungswerke vom Lockdown „light“ betroffen

    AWO Begegnungsstätten und Bildungswerke vom Lockdown „light“ betroffen

    Begegnungsstätten schließen und zahlreiche Kurse fallen vorerst bis zum 30. November 2020 aus.

    Das öffentliche Leben wird im November drastisch heruntergefahren. Damit reagieren Bund und Länder auf den massiven Anstieg der Corona-Fallzahlen. Abstand halten und Kontakte verringern gehören zu den wichtigsten Maßnahmen. Doch auch Gastronomie – und Freizeiteinrichtungen werden, vorerst bis zum Monatsende, geschlossen. „Aus diesem Grund werden wir schweren Herzens die AWO Begegnungsstätten einmal mehr schließen. Zu uns kommen insbesondere ältere Menschen aus fast allen Quartieren in Mönchengladbach. Sie gehören oftmals der so genannten „Risikogruppe“ an. Sie trinken bei uns Kaffee und nehmen Freizeitangebote wahr. Auch wenn die Corona Krise Senior*innen am meisten zu schaffen macht, müssen wir alles daransetzen, unsere Gäste zu schützen und die Infektionszahlen zu reduzieren“, sagt Karl-Heinz Lenßen, der Teamleiter der AWO Begegnungsstätten in Mönchengladbach und dem Rhein-Kreis Neuss.

    Unter dem ersten Corona-bedingten Lockdown haben viele Besucher*innen der AWO Begegnungsstätten gelitten. „Sie waren verunsichert, verzweifelt und einsam. Die Begegnungsstätten sind für viele ältere Menschen der einzige soziale Kontakt, den sie haben. Wir haben deshalb mit unseren Ehrenamtlichen einen Einkaufsservice organisiert, sie bei Arztbesuchen begleitet und natürlich weiterhin den fahrbaren Mittagstisch organisiert. Und wir haben viel telefoniert. Das werden wir jetzt auch wieder tun. Unter der extra eingerichteten AWO-Begegnungsstätten Hotline: 02166/ 399 67 202 haben unsere Gäste die Möglichkeit, uns zu erreichen. Persönliche Beratungen finden natürlich nach wie vor im neuen AWO Beratungs- und Qualifizierungszentrum „L64“ in Rheydt statt“, so Thomas Zimberg, der Leiter der Begegnungsstätten Neuwerk und Volksgarten.

    Aufgrund der Pandemie Schutzmaßnahmen entfallen auch zahlreiche Kurse der AWO Bildungswerke in Mönchengladbach und im Rhein-Kreis Neuss, vorerst bis zum 30. November 2020. Die Teilnehmer*innen der betroffenen Kurse sind darüber telefonisch informiert worden.

    Das AWO Beratungs- und Qualifizierungszentrum L64, Limitenstraße 64-78, 41236 Mönchengladbach, hat montags bis freitags, von 8 bis 18 Uhr (und nach Vereinbarung) geöffnet.

    Kostenlose Parkplätze stehen Kunden*innen auf dem hauseigenen Parkdeck zur Verfügung.

    Die Bushaltestellen „Gracht“ und „Rathaus Rheydt“ sind nur wenige Gehminuten entfernt. Dort halten unterem anderem die Buslinien: 022, 004, 006, 008 und 019.

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  • Die Gelbe Tonne kommt

    Die Gelbe Tonne kommt

    Ab 01. Januar 2021 ersetzt die Gelbe Tonne die Gelben Säcke, die bislang zum Entsorgen von Leichtverpackungen dienten. Alle Mönchengladbacher Haushalte erhalten dann vom zuständigen Entsorger kostenlos Gelbe Tonnen zum Sammeln von Leichtverpackungen.

    Die Tonnen werden in den Größen 120 Liter und 240 Liter passend zur Personenzahl in den Haushalten ausgeliefert. Für große Wohneinheiten stehen 1.100 Liter Gefäße zur Verfügung.

    Die kostenfreie Abfuhr der Leichtverpackungen erfolgt im zweiwöchentlichen Rhythmus.

    Warum die Gelbe Tonne?
    Die Gelben Säcke führen immer wieder zu Ärger bei den Mönchengladbachern: Mal werden sie vom Wind auf Straßen und Wege getragen, mal reißen sie auf, dann wieder öffnen Tiere auf der Suche nach Nahrung die Gelben Säcke. Umherliegende Leichtverpackungen und zerstörte Gelbe Säcke sind das Ergebnis. Das schlimmste Bild bietet sich nach Sturmereignissen: Verpackungen am Straßenrand, in Hecken, in Parks bis hin zu Gewässern. Die Gelben Tonnen führen nun zu einem saubereren Stadtbild und zu mehr Umweltschutz. Gelb an den Tonnen ist lediglich der Deckel, der Behälter ist schwarz.

    Ansprechpartner ist die EGN
    Die EGN hat die Ausschreibung für das Stadtgebiet Mönchengladbach gewonnen und beliefert die Haushalte mit den Gelben Tonnen. In den nächsten Wochen wird die EGN Einzelheiten zur Umstellung und zur anstehenden Auslieferung der Gelben Tonnen bekanntgeben.
    Sie ist ebenfalls Ansprechpartner für alle Fragen und Anregungen rund um die Gelbe Tonne.
    Wer zum Beispiel eine weitere Gelbe Tonne benötigt, der beantragt diese – ebenfalls kostenfrei – bei der EGN.
    Kontakt: Gelbe Tonne
    Tel: 0800 – 20 10 505
    Mail: info@egn-gelbersack.de
    www.entsorgung-niederrhein.de

    Der politische Ratsbeschluss 2019
    Im vergangenen Jahr hatte der Rat der Stadt Mönchengladbach beschlossen, den Gelben Sack abzuschaffen. Die Entsorgung des Leichtverpackungsmülls obliegt den Dualen Systemen Deutschland.

    Das für Mönchengladbach zuständige Unternehmen BellandVision schrieb die Entsorgung von Verpackungsmüll aus und beauftragte damit die EGN Entsorgungsgesellschaft Niederrhein mit Sitz in Viersen.

    Wer bezahlt eigentlich die Gelbe Tonne?
    Finanziert wird das Sammeln, Sortieren und Verwerten von gebrauchten Leichtverpackungen über ein Lizenzentgelt, das die Hersteller und Vertreiber von Waren für ihre Beteiligung an den Dualen Systemen bezahlen. Letztlich bezahlt der Verbraucher also beim Kauf jedes verpackten Produktes die Entsorgungskosten der Verpackungen.

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  • Jüdische Kultusgemeinde in Gladbach: Sachbeschädigung

    Jüdische Kultusgemeinde in Gladbach: Sachbeschädigung

    Einen Davidstern im Eingangsbereich der Jüdischen Kultusgemeinde in Gladbach an der Albertusstraße haben unbekannte Täter in der Nacht zum Sonntag, 1. November, mit einer klebrigen, gelben Substanz unbekannten Ursprungs beschmiert.

    Eine Streifenwagenbesatzung der Polizei hatte die Sachbeschädigung gegen 6.35 Uhr festgestellt.
    Die Spurensicherung war vor Ort im Einsatz.
    Der Staatsschutz hat die Ermittlungen aufgenommen.

    Die Polizei Mönchengladbach bittet um Zeugenhinweise unter der Rufnummer 02161-290. (ds)

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  • Neue Coronaschutzverordnung NRW gilt ab dem 2. November

    Neue Coronaschutzverordnung NRW gilt ab dem 2. November

    “Die rasant steigenden Corona-Infektionszahlen machen in Nordrhein-Westfalen im November eine deutliche Einschränkung des öffentlichen und privaten Lebens notwendig.”

    So begründet das Land Nordrhein-Westfalen die jetzt veröffentlichte landesweit geltende Coronaschutzverordnung, die komplett neu formuliert wurde und ab Montag, 2. November gilt.

    Die Verordnung ist auf der Webseite des Landesgesundheitsministeriums veröffentlicht (https://www.mags.nrw/coronavirus-rechtlicheregelungen-nrw)

    Mindestabstand im öffentlichen Raum
    Für alle Bürgerinnen und Bürger gilt, dass im öffentlichen Raum zu allen anderen Personen grundsätzlich ein Mindestabstand von 1,5 Metern einzuhalten ist. Hierzu sind in der Verordnung Ausnahmen geregelt. So kann der Mindestabstand unter anderem unterschritten werden:

    • beim Zusammentreffen mit den Angehörigen des eigenen und eines weiteren Hausstandes, jedoch auch in diesen Fällen mit höchstens zehn Personen, • wenn dies zur Begleitung minderjähriger und unterstützungsbedürftiger Personen oder aus betreuungsrelevanten Gründen erforderlich ist, • wenn Kinder auf Spielplätzen spielen.

    Veranstaltungen und Versammlungen
    Veranstaltungen und Versammlungen sind bis zum 30. November untersagt, wenn dies nicht in der Verordnung besonders geregelt ist. Ausnahmen gelten unter anderem für standesamtliche Trauungen und Bestattungen.

    Freizeit- und Vergnügungsstätten
    Unter anderem ist der Betrieb von Schwimmbädern und Saunen, Freizeitparks, Indoor-Spielplätzen und ähnlichen Einrichtungen für Freizeitaktivitäten, Spielhallen, Spielbanken, Wettannahmestellen, Clubs, Diskotheken, Zoos und Tierparks bis zum 30. November untersagt.

    Gastronomie
    Auch der Betrieb von Restaurants, Gaststätten, Imbissen, Kneipen, Cafés und anderen gastronomischen Einrichtungen ist bis zum 30. November (außer für Lieferdienste und Außer-Haus-Verkauf) nicht gestattet. Betriebskantinen und Mensen in Bildungseinrichtungen dürfen zur Versorgung der Beschäftigten und Schülerinnen und Schüler bzw. der Nutzerinnen und Nutzer der Bildungseinrichtungen betrieben werden.

    Auch dürfen Räume für die erforderliche Verpflegung für noch zulässige Veranstaltungen zur Verfügung gestellt werden.

    Dienstleistungen und Handwerk
    Dienstleistungen und Handwerksleistungen, bei denen ein Mindestabstand von 1,5 Metern zum Kunden nicht eingehalten werden kann (insbesondere Gesichtsbehandlung, Kosmetik, Nagelstudios, Maniküre, Massage, Tätowieren und Piercen) sind ebenfalls bis zum 30. November verboten.

    Ausnahmen gelten für Handwerker und Dienstleister im Gesundheitswesen (einschließlich Physio-, Ergotherapeuten, Logopäden, Hebammen Hörgeräteakustiker, Optiker, orthopädischen Schuhmachern und so weiter), Fußpflege- und Friseurleistungen, medizinisch notwendige Handwerks- und Dienstleistungen sowie die gewerbsmäßige Personenbeförderung in Personenkraftwagen.

    Tourismus
    Außerdem sind Übernachtungsangebote zu touristischen Zwecken, die nach dem 29. Oktober angetreten worden sind, bis zum 30. November untersagt. Auch Reisebusreisen und sonstige Gruppenreisen mit Bussen zu touristischen Zwecken sind unzulässig.

    Hinweis: Die Auflistung der Regeln dient der ersten Orientierung und erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Beachten Sie bitte unsere gesonderte Presseinformation mit den Auswirkungen der aktuellen Coronaschutzverordnung auf den Kultur- und Sportbereich.

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  • Es ist soweit: Verhandlungsteam einigt sich– nun entscheiden Mitglieder

    Es ist soweit: Verhandlungsteam einigt sich– nun entscheiden Mitglieder

    Die Verhandlungspartner von SPD, Bündnis 90/Die Grünen und FDP haben mit einer untereinander abgestimmten Kooperationsvereinbarung die Basis für eine erfolgreiche Zusammenarbeit in einer Ampel gelegt.

    Die Unterhändler, darunter die Spitzen der drei Parteien und Fraktionen, haben damit die Voraussetzung dafür geschaffen, dass die Geschicke der Stadt in den nächsten fünf Jahre erfolgreich gestaltet werden können – vorbehaltlich der Zustimmung der Basis: Der Kooperationsvertrag kann nämlich erst gezeichnet werden, wenn die Mitglieder der drei Parteien ihre Zustimmung geben.

    Janann Safi, der neue Fraktionsvorsitzende der Mönchengladbacher SPD, zeigt sich zuversichtlich: „Ich denke, in unserer Kooperationsvereinbarung kann sich jeder der Verhandlungspartner wiederfinden.“
    Die Sozialdemokraten, so Safi, setzen sich für ein Schulsystem ein, das den Wunsch der Eltern sowie Kinder respektiert.
    Mit der Realisierung einer weiteren Gesamtschule gehe man einen historischen Schritt und wolle der steigenden Nachfrage Rechnung tragen. „Weiterhin wollen wir mit unserer ambitionierten Wohnungspolitik, die den Neubau, die Sanierung und die Preisbindung berücksichtigt, bezahlbaren und qualitativen Wohnraum für die Bürger*innen schaffen“, so Safi.
    Insgesamt rücke die SPD die Breite der Gesellschaft und ihre Bedürfnisse in den Fokus ihres politischen Handelns.

    Die grüne Fraktion will im Bereich Umwelt und Mobilität Schwerpunkte setzen in der gemeinsamen Arbeit mit den Ampelpartnern.
    Grünen-Fraktionssprecherin Lena Zingsheim ist erleichtert darüber, dass auch die Stadt Mönchengladbach nun bald den Klimanotstand erklären wird. „Die kommenden Jahre sind entscheidend, um die 1.5 Grad auf keinen Fall zu überschreiten, und wir werden als Stadt das Bestmögliche dazutun. Wir werden beispielsweise deutlich mehr Bäume pflanzen und für 100 Prozent Ökostrom bei allen städtischen Gebäuden sorgen”, so die Grünen-Politikerin.

    Ihr Sprecherkollege Dr. Boris Wolkowski ist froh, dass mit dem Thema Mobilität ein grünes Herzensthema angegangen werden kann: „Wir wollen die gerechte Verteilung des Stadtraums im Sinne aller Verkehrsteilnehmer, wozu wir planen, unter anderem neue Routen für Radwege umzusetzen.“

    Die FDP-Fraktionsvorsitzende Nicole Finger freut sich, mit SPD und Grünen Partner dafür gefunden zu haben, den Zustand aller städtischer Schulgebäude stärker in den Blick zu nehmen und unabhängig vom Medienentwicklungsplan schnellstens W-LAN in jedes Klassenzimmer zu bringen. „Auch die Tatsache, dass wir für den neuen ZOB zusammen eine direkte Verbesserung durch vier weitere Haltestellen auf dem Europaplatz umsetzen wollen und auch endlich eine Information und Beteiligung der Bürgerinnen und Bürgern durch die Stadt selbst anstoßen werden, lässt mich zufrieden auf das Verhandlungsergebnis schauen“, so die liberale Fraktionschefin.

    Gleiches gelte auch für die gemeinsame Haltung, dass es wieder möglich sein muss, die Hindenburgstraße mit dem Bus sicher und komfortabel in beide Richtungen zu erreichen.

    Unter dem Strich wissen die Ampel-Partner sehr genau um die finanzielle Verantwortung: „Wir stehen für die Fortführung des Stärkungspakts. Für die gemeinsame politische Arbeit fühlen wir, gerade auch wegen der Auswirkungen der Corona-Pandemie, unter haushaltspolitischen Gesichtspunkten eine sehr große Verantwortung“, sind sich die Fraktionssprecher einig.
    Die Parteien der drei Ampelpartner werden nun spätestens bis Montag ihre Mitglieder befragen, ob auf der Grundlage der getroffenen Vereinbarungen am kommenden Mittwoch in der konstituieren Sitzung des Stadtrates ein neues Kapitel in der Stadtgeschichte Mönchengladbachs aufgeschlagen werden kann.

    Hier die veröffentlichte “Masterversion” des Kooperationvertrages

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