Autor: Redaktion

  • Schüler des Hugo-Junkers-Gymnasiums diskutierten die Zukunft Europas

    Schüler des Hugo-Junkers-Gymnasiums diskutierten die Zukunft Europas

    Trotz herbstlichen Lichtes fand am Hugo-Junkers-Gymnasium im Rahmen umfassender Corona-Regeln eine strahlende Zukunftswerkstatt mit dem Titel ‚Mehr Europa wagen – Jugend macht mit‘ zur deutschen EU-Ratspräsidentschaft statt.

    Die Deutsche Gesellschaft e.V. organisierte mit Unterstützung des Presse- und Informationsamtes der Bundesregierung acht dieser Workshops für Schulklassen im gesamten Bundesgebiet – und die Schulgemeinde ist sehr glücklich darüber, dass es in schwierigen Zeiten gelang, eine dieser raren Veranstaltungen in Mönchengladbach zu realisieren. 

    Nach einer Einführung in die Arbeitsweise der Europäischen Union beschäftigten sich die Oberstufenschüler mit ihrem Lehrer Dominik Zuk in zwei Arbeitsgruppen mit den Themenfeldern ‚Umwelt/Klima/Energie/Mobilität‘ und ‚Migration/Flucht/Entwicklung‘. Wie sich zeigte, motivierte das zweite Thema die Schüler in besonderer Weise, da am Hugo-Junkers-Gymnasium – einer Schule, die seit zehn Jahren mit Stolz das Label ‚Schule ohne Rassismus‘ trägt – Kinder mit Wurzeln in 55 Nationen gemeinsam leben und lernen, von denen viele von eigenen Fluchterfahrungen berichten können.

    Geleitet wurden die Arbeitsgruppen von zwei ausgewiesenen Experten, die mit Freude aus diesem Anlass nach Mönchengladbach reisten. Dr. Uli Brückner von der Stanford University und Wolf-Rüdiger Knoll, Mitarbeiter des Instituts für Zeitgeschichte Berlin/München, arbeiteten in der Form von Zukunftswerkstätten mit den Schülern, um im Dialog Positionen und Zukunftsvisionen für die Europäische Union zu entwickeln.

    Gerade vor dem Hintergrund des deutschen Vorsitzes im Rat der Europäischen Union wurden für die Schüler des Hugo-Junkers-Gymnasiums die großen Möglichkeiten Deutschlands sichtbar, bei Themen wie Klimaschutz, Migration und Digitalisierung, den Kernthemen der Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen, eine Schlüsselrolle zu spielen. Neben der schon angesprochenen Migration beschäftigt auch das Thema Digitalisierung die jungen Hugoianer in zentraler Weise, denn seit 2019 ist das Hugo-Junkers-Gymnasium eine von der Stadt Mönchengladbach geförderte digitale Pilotschule.

    Im fruchtbaren und freundlichen Zusammenspiel der jungen Europäer und den charismatischen Wissenschaftlern wurde in den Räumen des geschichtsträchtigen Gymnasiums deutlich, welche Chancen die Europäische Union bietet – wenn es denn gelingt, auch die nachfolgenden Generationen für Europa zu begeistern.

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  • Polizei bittet um Hinweise nach Vorfall an Abenteuerspielplatz

    Polizei bittet um Hinweise nach Vorfall an Abenteuerspielplatz

    Nach einem Vorfall, der sich am Mittwoch, 9. Dezember, zwischen 17 und 17.30 Uhr an einem Abenteuerspielplatz im Stadtteil Uedding an der Straße Am Beekerkamp abgespielt haben soll, bittet die Polizei Mönchengladbach um Hinweise.

    Laut Schilderung der Kinder war in dieser Zeit ein siebenjähriger Junge von zwei Männern mit grauen Bärten in einem größeren, schwarzen VW angesprochen worden.

    Unter einen Vorwand hätten sie den Jungen dazu gebracht, auf dem Beifahrersitz des Wagens Platz zu nehmen.
    Ein zwölfjähriges Mädchen habe die Situation erkannt und den Jungen zum Aussteigen aufgefordert, was dieser dann auch getan habe.

    Die Polizei Mönchengladbach bittet Zeugen, die Hinweise geben können zu dem Geschehen, zu dem Fahrzeug oder zu den Männern (der Fahrer soll eine Sonnenbrille und eine schwarze Nike-Kappe getragen haben), sich unter der Rufnummer 02161-290 zu melden.
    (ds)

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  • Tritt Schulministerin Gebauer zurück?

    Tritt Schulministerin Gebauer zurück?

    Jochen Ott, schulpolitischer Sprecher der SPD-Fraktion im Landtag NRW fordert diesen:

    „Das Chaos an den Schulen wurde heute auf die Spitze getrieben. Monatelang hat es die Regierung Laschet versäumt, gemeinsam mit allen Beteiligten Lösungen zu erarbeiten, um Gesundheitsschutz und Bildungsgerechtigkeit unter einen Hut zu bekommen.

    Nachdem die Schulministerin noch in den vergangenen Tagen renommierten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern die Fachkompetenz absprach, muss sie nun angesichts dramatischer Infektionszahlen panikhaft eine Kehrtwende vollziehen.
    Der über Wochen dogmatisch abgelehnte Distanzunterricht soll es nun auf einmal doch richten.
    Angekündigt wurde diese drastische Wendung erneut in das Wochenende der Schulbeschäftigten. Keiner kann ihnen am Freitag sagen, wie sie die neuen Anforderungen bis zum Montag umsetzen sollen. Und keiner kann ihnen genau sagen, wie die Aufhebung der Präsenzpflicht konkret ablaufen soll. Wie werden die Eltern über das Wochenende informiert? Wie werden die Klassen in der kommenden Woche tatsächlich besetzt sein?

    Die Entscheidung der Ministerin bringt so viele Unwägbarkeiten mit sich, dass der Schulbetrieb nicht mehr planbar ist. Yvonne Gebauer hat das Vertrauen, das es zur Bewältigung dieser Krise braucht, nachhaltig beschädigt. Es braucht nun auch personell einen kompletten Neustart in der Schulpolitik des Landes Nordrhein-Westfalen. Die amtierende Schulministerin sollte mit ihrem Rückzug einen neuen Dialog mit Kommunen, Schulen, Lehrerinnen und Lehrern, Eltern sowie Schülerinnen und Schülern ermöglichen. Die Krise wird auch im Januar nicht beendet sein. Wir sollten den Jahreswechsel nutzen, um personell und inhaltlich dieser Pandemie an den Schulen mit einem Plan zu begegnen.“

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  • Beim Ausparken Frau touchiert und verletzt: Polizei sucht VW-Touran-Fahrerin

    Beim Ausparken Frau touchiert und verletzt: Polizei sucht VW-Touran-Fahrerin

    Nach einem Verkehrsunfall vor einer Schule in Uedding am Weiersweg am Mittwoch, 9. Dezember, gegen 11.50 Uhr sucht die Polizei die Fahrerin eines silberfarbenen VW Touran mit MG-Kennzeichen.

    Die Fahrerin dieses Wagens hatte beim Ausparken – rückwärts aus einer Parkbucht fahrend – eine 33-jährige Frau touchiert, die auf dem Gehweg ihrem Kind gerade die Schnürsenkel band. Die 33-Jährige musste zur Behandlung der Verletzungen in ein Krankenhaus gebracht werden.

    Die unbekannte Pkw-Fahrerin verließ die Unfallstelle, ohne sich um die Verletzte zu kümmern oder Personalien zu hinterlassen. Sie soll etwa 30 bis 40 Jahre alt sein und blondes, schulterlanges Haar haben. Sie trug vermutlich einen grauen Mantel. In ihrem Auto saß ein blondes Kind.

    Die Polizei Mönchengladbach bittet um Hinweise unter der Rufnummer 02161-290.
    (ds)

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  • Lassen Sie uns reden!

    Lassen Sie uns reden!

    Die SPD-Bundestagsabgeordnete Gülistan Yüksel lädt alle Bürgerinnen und Bürger am Mittwoch, den 16. Dezember in der Zeit von 17 bis 18:30 Uhr sowie am Freitag, den 18. Dezember in der Zeit von 11 bis 12:30 Uhr zu einer telefonischen Sprechstunde ein.

    „Wir leben derzeit in einer von Kontaktbeschränkungen geprägten Zeit. Mir ist es ein besonderes Anliegen, den Kontakt zu den Bürgerinnen und Bürgern aufrecht zu erhalten. Daher biete ich über die normalen Kontaktmöglichkeiten hinaus nun zum Jahresende eine Telefonsprechstunde an, zu der sich alle Interessierten gerne anmelden können. Denn das Bedürfnis nach Austausch ist groß, wie ich aus den vielen schriftlichen Anfragen ersehe“, so Yüksel.

    Um lange Wartezeiten zu verhindern, bittet Yüksel um vorherige telefonische Anmeldung unter 030/22773553 oder per E-Mail unter guelistan.yueksel@bundestag.de sowie Mitteilung der telefonischen Kontaktmöglichkeit und ggf. Nennung des Gesprächsthemas.

    „Aber auch spontane Anfragen werden selbstverständlich beantwortet. Denn mir geht es darum, die (politischen) Anliegen der Bürgerinnen und Bürger vor Ort zu erfahren, in einen Austausch zu treten und über die parlamentarische Arbeit zu informieren und zu diskutieren – Denn Politik lebt vom direkten Austausch. Daher würde ich mich freuen, mit vielen ins Gespräch zu kommen“, hofft Yüksel.

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  • Mit dem HSNR-Navigator das richtige Studium finden

    Mit dem HSNR-Navigator das richtige Studium finden

    Wer sich für ein Studium interessiert und wissen möchte, ob es zur eigenen Persönlichkeit passt, für den ist der HSNR-Navigator ein erprobtes Hilfsmittel.

    Die Hochschule Niederrhein bietet seit Jahren das Online-Tool an, welches Studienberatung und Self-Assessment verbindet. Das seit 2010 existierende Tool ist nun grundlegend überarbeitet und aktualisiert worden.

    Den Anfang macht der Fachbereich Oecotrophologie mit den Studiengängen Lebensmittelwissenschaften und Ernährungswissenschaften. Wer wissen möchte, welcher Studiengang geeignet ist, findet hier Antworten auf seine Fragen. Neben Informationen rund um die Themen Berufswelt, Studium, und Studierendenleben gibt es die Möglichkeit eines Self-Assessments. Dort warten Aufgaben, die die Studieninteressierten lösen können und an denen sie ihre Eignung für den Studiengang erproben können.

    Neben der inhaltlichen und gestalterischen Aktualisierung ist der HSNR-Navigator jetzt auch mobiltauglich und bequem über das Smartphone zu durchlaufen. „Damit haben wir uns dem Nutzerverhalten der jungen Frauen und Männer angepasst“, sagt Kirsten Möller, Leiterin der Zentralen Studienberatung der Hochschule Niederrhein. Zeit sollten die Nutzer dennoch mitbringen: „Der HSNR-Navigator geht inhaltlich deutlich mehr in die Tiefe als andere digitale Informationsangebote“, sagt Möller. Ein Durchgang dauert etwa 60 Minuten.

    Da der Navigator didaktisch erprobt und bewährt ist, werden die Aktualisierungen in den nächsten Wochen und Monaten auf weitere Studiengänge ausgeweitet. „Der Navigator hat vielen Studierenden bei der Studienwahl entscheidend geholfen“, sagt Kirsten Möller. „Mit der Aktualisierung des Tools wollen wir sicherstellen, dass dies auch künftig der Fall ist.“

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  • VdK: Stellungnahme zur Wohnungsmarktprognose 2040

    VdK: Stellungnahme zur Wohnungsmarktprognose 2040

    Bericht des Ministeriums übersieht vor lauter Hoffnung in die Zukunft die Probleme der Gegenwart

    Das Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung des Landes Nordrhein-Westfalen hat am 05.11.2020 eine neue Wohnungsmarktprognose vorgelegt.
    Dabei handelt es sich um ein „Wohnungsmarktgutachten über den quantitativen und qualitativen Wohnungsneubaubedarf in Nordrhein-Westfalen bis 2040“, erstellt durch das Institut GEWOS.

    Grundsätzlich begrüßt das Bündnis „Wir wollen wohnen!“, dass mit Hilfe aktueller Analysen und Prognosen die Wohnungspolitik auf wissenschaftlich fundierte Beine gestellt werden soll. Jedoch dürfen die Ergebnisse der nun vorgelegten Wohnungsmarktprognose bis 2040 für NRW nicht als weitgehende Entspannung der Wohnungsmärkte missverstanden werden. Deutlich benennt der Bericht die hohe und absehbar steigende finanzielle Mietbelastung vieler Haushalte und den zunehmenden Bedarf an bezahlbaren Wohnungen. Noch weniger ist ein Schulterklopfen für die Regierungspolitik der letzten Jahre angebracht, zeigt doch der Bericht eklatante Missstände wie das Fehlen hunderttausender barrierefreier und damit auch altersgerechter Wohnungen auf.

    Die Kernbotschaft der Wohnungsmarktprognose lautet: die aktuellen Baufertigstellungs- und Baugenehmigungszahlen decken im Durchschnitt des Landes die errechneten Bedarfe.
    Es werden auf den ersten Blick also landesweit genug Wohnungen gebaut. Dies wäre in der Tat positiv zu sehen, hat sich die Wohnraumversorgung in vielen Städten und Gemeinden in NRW doch zuletzt immer mehr verschlechtert. Eine quantitative Entspannung durch eine Ausweitung des Wohnungsangebots kann dem entgegensteuern.

    Auf die Einschränkungen hinter dieser Grundaussage geht jedoch auch der Prognosebericht ein. Die räumlich ungleichmäßige Entwicklung, v. a. zwischen Großstädten/Ballungsräumen und eher ländlichen Gebieten, führt zu sehr unterschiedlichen Ergebnissen. Das neu entstehende Angebot hingegen ist oftmals nicht passgenau zu den heutigen und errechneten Bedarfen, weil einerseits zu wenige Wohnungen, andererseits sogar zu viele entstehen. Überhänge an der Peripherie gleichen nicht aus, was in Ballungsräumen fehlt.

    Darüber hinaus krankt das neu entstehende Wohnungsangebot nach Ansicht des Bündnisses „Wir wollen wohnen!“ daran, dass es sowohl bezüglich Art und Ausstattung als auch preislich in großen Teilen nicht den dringlichen Anforderungen der Menschen gerecht wird.

    Methodische Probleme der quantitativen Wohnbedarfsbestimmung
    Einer weiteren, methodischen Problematik des Berichts ist in Bezug auf die ersten Prognosejahre Aufmerksamkeit zu schenken: für die Berechnung des Nachholbedarfs (aufgrund der aktuell zu geringen Zahl an Wohnungen) greift der Bericht auf Leerstandszahlen des Zensus 2011 zurück, die durch eigene Berechnungen fortgeschrieben werden. Dieser methodische Ansatz kann jedoch zu erheblichen Differenzen im Vergleich mit aktuellen, kommunal erhobenen Leerstandszahlen führen, was bereits in vorangegangen Gutachten deutlich wurde. Auch das der Mieterschutz-Verordnung (MietSchVO) zu Grunde liegende Gutachten wies diese Schwäche auf, überschätzte die Leerstände und führte in der Konsequenz zum Abbau von Mieterrechten in einer Reihe von Kommunen. So ist auch in diesem Fall davon auszugehen, dass der Nachholbedarf tendenziell unterschätzt wurde und somit auf längere Zeit höhere Neubauzahlen notwendig sind. Es wird dadurch erneut deutlich, dass das Land endlich für landesweit zuverlässige Datenerhebungen Sorge tragen und ein Leerstandsmonitoring einführen muss.

    Drastischer Mangel an altersgerechten, barrierefreien Wohnungen bleibt in der Berechnung unberücksichtigt
    Auf ein wesentliches Problem der qualitativen Ausgestaltung des Wohnungsangebots geht der Prognose-Bericht dezidiert ein: den drastischen Mangel an altersgerechten Wohnungen heute und in Zukunft. Es fehlen laut Bericht bereits zum Ausgangszeitpunkt 2018 rund 438.000 entsprechende Wohnungen. Ein zusätzlicher Mehrbedarf wird mit ca. 233.000 Wohnungen angegeben. Dabei berücksichtigt der Bericht nur die Bedarfe von mobilitätseingeschränkten Personen über 65 Jahre.

    An diesem Punkt weist der Bericht leider erhebliche Defizite auf. So vermeidet er die Begrifflichkeit der Barrierefreiheit, die gesetzlich und untergesetzlich klar geregelt ist, und verwendet stattdessen die unbestimmten Begriffe altersgerecht, barrierereduziert, schwellenarm etc..
    Durch diese Begrifflichkeiten bleibt in der politischen Konsequenz im Ungefähren, welche Wohnungen heute bereits klare Standards erfüllen und welche konkreten Qualitätsanforderungen künftig an den Wohnungsbau gestellt werden sollen. Für seine Berechnungen stützt sich der Bericht auf die Daten des Mikrozensus 2018, die wiederum auf der subjektiven Einschätzung der befragten Haushalte basieren. Die abgefragten Aspekte der Barrierereduktion sind jedoch für sich genommen ungeeignet zur Bestimmung altersgerechter, barrierefreier Wohnungen, weil sie lediglich auf Mobilitätseinschränkungen abstellen und Sinnesbehinderung, die gerade unter älteren Menschen sehr verbreitet sind, völlig außen vor lassen.

    Doch selbst unter diesen grundsätzlichen Einschränkungen, die zu einer deutlichen Unterschätzung des Bedarfs führen dürften, kommt der Bericht zu einer schwerwiegenden Aussage: 672.320 altersgerechte Wohnungen müssten bis 2040 neu entstehen, ob durch Neubau oder Bestandsmaßnahmen. Gemessen am gesamten prognostizierten Neubaubedarf von knapp über 1 Mio. Wohnung wären dies 2/3 aller Wohnungen. Anders ausgedrückt: von 2018 bis 2040 müsste die Mehrheit aller neu errichteten Wohnungen altersgerecht sein. Die Realität hingegen spricht eine gänzlich andere Sprache. Die Ergebnisse des Mikrozensus 2018 zeigen, dass seit 2011 nur 18 Prozent aller Wohnungen in dieser Art und Weise errichtet wurden. Setzt man die strengeren und eindeutigeren Kriterien „barrierefreien“ Bauens an, dürfte der Prozentsatz noch deutlich geringer sein.

    Die Wohnungsmarktprognose 2040 muss insofern als dringlicher Appell an eine Kehrtwende hin zu Barrierefreiheit in Bezug auf die Neubauqualität gewertet werden. Die Landesregierung scheint aber das Gegenteil im Auge zu haben, wenn sie in der aktuellen Novelle der Landesbauordnung die hierfür relevanten Bestimmungen schleift oder verwässert.

    Wohnungsmarktbericht stolpert über eigene Prämissen
    Der Bericht geht weiterhin in einer zentralen These davon aus, dass der Neubau den qualitativen Präferenzen der Wohnungsnachfrager entspricht. Qualitative Präferenzen meint im Bericht den unterschiedlichen Wohnflächenkonsum nach Haushaltstypen, deren regional differenzierte Vorliebe für das Wohnen in Ein- und Zweifamilienhäusern oder Mehrfamilienhäusern sowie dem Wunsch aufgrund der Wohnstandards in einem Neubau zu wohnen. Es ist jedoch offenkundig, dass diese zentrale These gemessen am Kriterium der Barrierefreiheit keinesfalls der Realität entspricht, aber auch gar nicht erst untersucht wurde. Unter diesem Gesichtspunkt geraten allerdings viele weitere Betrachtungen der Wohnungsmarktprognose in den Sog fragwürdiger Prämissen.

    Das gilt u. a. für die Freisetzungspotentiale im Ein- und Zweifamilienhausbereich, die der Bericht darin erkennt, dass ältere Haushalte aus ihren Ein- und Zweifamilienhäusern in altersgerechte Wohnungen ziehen könnten und somit Bedarfe an Ein- und Zweifamilienhäusern für Familien im Bestand, also ohne Neubau, gedeckt werden könnten. Wenn sich jedoch zeigt, dass diese altersgerechten Wohnungen im Neubau gar nicht erst entstehen und ggf. zu teuer sind, fällt dieses Potential wie ein Kartenhaus in sich zusammen.

    Die Erfahrung zeigt zudem, dass die Älteren in ihren Eigenheimen wohnen bleiben, solange es körperlich einigermaßen geht und sie es sich leisten können. Häufig helfen Treppenlift, die Absenkung von Zugängen u.a., den Termin möglichst weit hinauszuschieben.

    Die Wohnungsmarktprognose ist „sozial blind“
    Die Frage der Bezahlbarkeit des Wohnens wird im Bericht zwar als Fokusthema behandelt und es finden sich einige wichtige Grundaussagen hierzu. Die Ausführungen bleiben aber sehr oberflächlich und finden vor allem keinen Eingang in den Hauptgegenstand der Untersuchung, nämlich die Ermittlung des künftigen Bedarfs an Wohnungen. Das ist insofern äußerst unbefriedigend, weil eine abstrakte Gegenüberstellung von Wohnungen zu Haushalten „sozial blind“ bleibt und kein Bild darüber abgeben kann, ob und von wem die Wohnungen tatsächlich angemietet/erworben werden können. Damit verschwinden in der Betrachtung u. a. die gesellschaftlich höchst problematischen Verdrängungseffekte, die Haushalte mit niedrigen Einkommen aus den teurer werdenden Wohnvierteln und Städten betreffen und zu Segregation führen. Die Erfahrungen der letzten Jahre zeigen jedenfalls, dass Neubau weitgehend im oberen Preissegment entsteht und somit den Bedarf nach preisgünstigen Wohnungen nicht decken kann.

    Zuzustimmen ist den Aussagen des Berichts, dass sich insbesondere der Bereich preisgünstigen Wohnens zunehmend anspannt und für die Zukunft eine weitere Verschärfung angenommen werden muss. Dies entspricht den Erfahrungen der vergangenen Jahre und zahlreichen Untersuchungen. Richtigerweise wird aus dieser Annahme eine steigende Bedeutung des öffentlich geförderten Wohnraums abgeleitet, da dieser von großer Relevanz für das preisgünstige Mietwohnungssegment ist. Nur leider geht der Bericht mit keinem Wort darauf ein, dass der Bestand öffentlich geförderter Mietwohnungen entgegen des Bedarfs seit Jahren kontinuierlich sinkt. Der Saldo zwischen einst geförderten Wohnungen, die aus der Preisbindung fallen, und neu errichteten Wohnungen mit Preisbindung ist weiterhin negativ. Die sehr geringen Förderzahlen (2019 waren es nur noch 5.463 Mietwohnungen) werden folglich zu einem noch niedrigeren Niveau des geförderten Wohnungsbaus führen und die bestehende Notlage weiter verschärfen.

    Hier ist klar zu sagen: die Wohnraumförderung des Landes ist unzulänglich und muss dringend ausgebaut werden. Wir betonen in diesem Zusammenhang nicht nur unsere Forderung nach einer Ausweitung der aktuellen Wohnraumförderung, sondern auch die Notwendigkeit eines langfristigen Ansatzes zur dauerhaft gemeinnützigen und preisgünstigen Bewirtschaftung von Wohnungsbeständen.

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  • FDP-Ehrenvorsitzender Hans Segschneider feiert 100. Geburtstag

    FDP-Ehrenvorsitzender Hans Segschneider feiert 100. Geburtstag

    Am Montag vollendet der gebürtige Rheydter Hans Segschneider, Ehrenvorsitzender der FDP, sein 99. Lebensjahr.

    Hans Segschneider freute sich über die Glückwünsche „seiner“ FDP und die Grüße des Kreisvorsitzenden Andreas Terhaag, die Vorstandsmitglied Gertrud Müller übermittelte. Ob er sich kurz äußern wolle zum aktuellen politischen Geschehen. „Aber ja, das Langzeitgedächtnis wird mit dem Alter intensiver“ war die prompte Antwort.

    Hans Segschneider ist Mitglied im VdK

    Man merkt sofort, Hans Segschneider ist politisch auf dem neuesten Stand, insbesondere wenn es um „seine“ FDP geht. Er will seine Meinung äußern. „Ich bin und bleibe FDP-Mann“!  Wie er denn die aktuelle Situation beurteile? Dem Bundesvorsitzenden Dr. Christian Lindner bescheinigt er eine gute Arbeit, selbst in dieser schwierigen Zeit. „Jetzt alles komplett dicht machen geht nicht, damit die Menschen Geld verdienen.“

    v.l. Peter Langenberg bedankt sich bei Hans Segschneider für seine beeindruckende Chronik zum 70 Jährigen des VdK Odenkirchen in 2017

    Seine Partei gehe den richtigen Weg, so Hans Segschneider, „Sie soll mit ihren Aktivitäten und ihrem Engagement noch mehr an die Öffentlichkeit gehen.“ Die Bürger müssten gut informiert sein.

    Die Mönchengladbacher Politik der Ampel sieht er auf einem positiven Weg. „Sie ist eine große Chance“ ist sich Hans Segschneider sicher. Und wie ist seine Meinung zum jungen Oberbürgermeister Felix Heinrichs?  „Herrn Heinrichs lernte ich über den Sozialverband VdK kennen. Er macht auf mich einen ruhigen und vernünftigen Eindruck“ erklärt Hans Segschneider. „Vor allem kommt er ehrlich rüber.“ Welchen Rat würde er dem neuen Oberbürgermeister geben? „Dass er ehrlich bleiben, sich durchsetzen und seinen Weg gehen soll.“ Den Fraktionsvorsitzenden der Grünen, Dr. Boris Wolkowski, sieht er als einen vernünftigen Mann. Zusammen mit seiner FDP werde die Koalition erhalten bleiben.

    „Mein Ehrenamtssoll ist mehr als erfüllt“ so Hans Segschneider zu guter Letzt. „Du schaffst nie etwas allein. Du hast immer Menschen, die mitmachen. Das gilt auch für die jetzige Ampel.“ Ein weiser Rat. Danke, Hans Segschneider.

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  • Seid froh dieweil!

    Seid froh dieweil!

    Viele kennen das Gefühl: Ohne Bachs Weihnachtsoratorium wird es nicht richtig Weihnachten.

    Damit wir diesem stillem Jahr trotzdem in Festtagsstimmung kommen und niemand ganz alleine zu Hause singen muss, gibt es rechtzeitig zum Fest am Montag, 21. Dezember, um 19 Uhr eine Weihnachts-Ausgabe von „Sing Mit“ mit Bachs musikgewordener Weihnachtsbotschaft.

    Mit professioneller Unterstützung vom WDR Rundfunkchor live aus der Kölner Philharmonie, begleitet von der großen Konzertorgel und von drei Trompeten, können Chorfans in NRW und in der internationalen Mitsing-Community eine Auswahl der schönsten von Bachs immergültigen Weihnachtschorälen wie „Brich an, Du schönes Morgenlicht“ oder „Seid froh dieweil“ und den überschäumend festlichen Schlußchor „Nun seid ihr wohl gerochen“ unter der Leitung von Chefdirigent Nicolas Fink auf der Website wdr-rundfunkchor.de oder auf Facebook zuhause anstimmen. So können Menschen auch in diesem Jahr doch noch Zusammensein und Gemeinschaft beim Singen erfahren. Einfach nur Zuhören und Genießen ist natürlich auch erlaubt.
    Wer die Noten noch nicht hat, kann sie sich kostenlos vorab von der Website des WDR Rundfunkchores herunterladen. Bevor die Choräle vierstimmig erklingen, werden alle Stimmen noch einmal gemeinsam geprobt – so muss keiner ins kalte Wasser springen.

    Die „Sing Mit“-Weihnachtsausgabe ist gerade in dieser Zeit, in der Gemeinsamkeit durch Musik besonders fehlt, eine Herzensaufgabe für den Chor, der seine Rolle als Kulturbotschafter in NRW mit regelmäßigen nachhaltigen Angeboten unter Beweis stellt. So sind alle digitalen Ausgaben des Mitsing-Formats weiter online abrufbar.
    Das Motto lautet dabei: Wenn wir schon nicht zusammenkommen können, dann singen wir eben gemeinsam im Internet.
    Für „Sing Mit“ ist keine Anmeldung erforderlich, es kann unter der Homepage und auf der Facebook-Seite des WDR-Rundfunkchors live abgerufen werden.
    Kostenloses Notenmaterial steht wie immer auf der Homepage zum Download unter
    https://www1.wdr.de/orchester-und-chor/rundfunkchor/konzerte/sing-mit-digital-150.html
    bereit.
    Weitere Informationen unter
    https://www1.wdr.de/orchester-und-chor/rundfunkchor/index.html .

    Der WDR Rundfunkchor ist ein Profi-Ensemble mit 43 Sängerinnen und Sängern. Seine Heimat ist das WDR Funkhaus in Köln. Das Profil ist Repertoire-Vielfalt in Perfektion und Spezialisierung auf innovative und anspruchsvolle Werke, sowohl im A cappella als auch instrumentalen Bereich.
    Das Spektrum reicht dabei von der Musik des Mittelalters bis zu zeitgenössischen Kompositionen. Der Chor wirkt in Zusammenarbeit mit den WDR Orchestern, präsentiert sich in seiner eigenen A cappella-Reihe in Köln und wird regelmäßig von nationalen und internationalen Orchestern für große und besondere Konzerte angefragt.
    Mehr als 170 Ur- und Erstaufführungen zeichnen das bisherige Programm des WDR Rundfunkchores aus. Der Rundfunkchor ist in steter Bewegung, dringt in neue Räume vor, sucht engagiert nach Herausforderungen und bringt Partituren größter Schwierigkeitsgrade zum Klingen. Die Freude an Chormusik und die Einladung an alle Menschen zum Singen ist dem Chor ein Anliegen und gehört gleichermaßen zum Aufgabenspektrum wie auch die Kinder- und Familienkonzerte.
    In den letzten sieben Jahrzehnten begleiteten Bernhard Zimmermann, Herbert Schernus, Helmuth Froschauer, Anton Marik und Rupert Huber und Stefan Parkman den WDR Rundfunkchor als Chefdirigenten. Nicolas Fink wurde mit Beginn der Spielzeit 2020/2021 neuer Chefdirigent des WDR Rundfunkchores. Zusätzlich wurde Simon Halsey als Kreativdirektor für Chormusik und außergewöhnliche Projekte gewonnen.
    Weitere Informationen „Sing Mit“:
    Repertoire:
    J.S. Bach, Weihnachtsoratorium BWV 248
    o Nr. 12 Brich an du schönes Morgenlicht
    o Nr. 17 Schaut hin, dort liegt im finstern Stall
    o Nr. 28 Dies hat er alles uns getan
    o Nr. 33 Ich will dich mit Fleiß bewahren
    o Nr. 35 Seid froh dieweil
    o Nr. 64 Nun seid ihr wohl gerochen (mit Trompeten)
    Weitere Konzerte des WDR Rundfunkchores unter https://www1.wdr.de/orchester-und-chor/rundfunkchor/konzerte/termine/wrc-kalender-uebersicht-100.html

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  • Bühnenhelden: Auszeichnung für Michael Grosse und sein Team

    Bühnenhelden: Auszeichnung für Michael Grosse und sein Team

    Das Aktionsbündnis Darstellende Künste hat in diesem Jahr zum ersten Mal den Bühnenheld*innen-Preis an Vertreter aus Politik, Verwaltung und Zivilgesellschaft verliehen.

    In der Kategorie „Spiel mir nicht das Lied vom Theatertod: Die Leitung eines Stadttheaters/einer Produktionsstätte“ sind auch zwei Bühnen am Niederrhein ausgezeichnet worden: Generalintendant Michael Grosse, Michael Magyar, ehemaliger Geschäftsführer, Geschäftsführer Frank Baumann und Ballettmanager Manuel Gross vom Theater Krefeld und Mönchengladbach sowie Kresch-Leiterin Isolde Wabra und das Team des KRESCH-Theaters Krefeld.

    „Selten erlebt man, dass eine Hausleitung sich mit so viel Energie und finanzieller Großzügigkeit für eine ‚kleine‘ Tanzsparte einsetzt wie die Leitung des Theaters Krefeld-Mönchengladbach. Für Tänzer*innen ist Situation im verordneten ‚Home-Office‘ äußerst schwierig und kann ein gefährlicher Einbruch der Tanzkarriere bedeuten. In Sorge um die körperliche und psychische Gesundheit und mit großem Verständnis für die Bedürfnisse ihrer Ballettensemblemitglieder wurde eine große Halle angemietet, der vorhandene Schwingboden um die gleiche Fläche verdoppelt und mobile Stangen gekauft. Das Ensemble trainiert und probt dort bequem und sicher seit Juni. Das gibt den Tänzer*innen ein gutes Gefühl der Sicherheit und Unterstützung. So waren alle Sparten einsatzbereit, schafften es ohne Kurzarbeit durch die Spielzeit und spielten schon im Juni wieder vor Publikum“, heißt es in der Laudatio.

    „Dass die Krefelder Kulturlandschaft über viele Heldinnen und Helden verfügt, war uns zwar schon vorher klar. Aber diese Auszeichnung ist eine tolle Anerkennung für Isolde Wabra und Michael Grosse, die in schwierigen Zeiten mit einer kämpferischen und immer konstruktiven ‚Jetzt-erst-recht‘-Haltung ihre Theater lebendig und kreativ halten. Es schafft bei allen Beteiligten zusätzliche Motivation, wenn die hiesige Theaterarbeit überregional so anerkannt wird“, sagt Oberbürgermeister und Kulturdezernent Frank Meyer.

    Mönchengladbachs Kulturdezernent Dr. Gert Fischer gratuliert Intendant Michael Grosse und dem gesamten Team zur Auszeichnung: „Diese Auszeichnung freut mich sehr für Grosse, aber auch für das gesamte Theater. Sie setzt gerade in diesen Zeiten, wo viele Kulturschaffende auch hier in Mönchengladbach ihre Arbeit keiner Öffentlichkeit präsentieren können, ein besonderes Zeichen. Sie stellt Leistungen vieler heraus, die auch sonst dafür Sorge tragen, dass es nicht still wird um Kunst und Kultur in unserer Stadt.“

    161 Nominierungen aus 13 Verbänden sind beim Aktionsbündnis eingegangen. Die Nominierten kommen aus dem gesamten Bundesgebiet und zeigen deutlich, mit wie viel Engagement Nicht-Künstler*innen für die Darstellende Kunst und ihre Künstler*innen kämpfen.

    „Unsere Helden stehen nicht im Scheinwerferlicht, sie performen nicht über die Rampe hinweg und die vierte Wand gehört in der Regel zur Büroausstattung. Unsere Helden arbeiten in Kulturämtern und Verwaltungen oder engagieren sich ehrenamtlich für die darstellenden Künste. Sie sind in der Politik tätig und vertreten hier engagiert und überzeugt die Belange der Künstler. Sie stellen sich als Leitung von Theatern hinter ihre Künstler und setzen deren Rechte auch gegen Widerstand durch“, so die Jury.

    Mit der Auslobung der Bühnenheld*innen möchte das Aktionsbündnis Darstellende Künste das Jahr 2020 mit positiven Meldungen abschließen und nach Sorge und Verzweiflung auch einen Moment zum Jubeln bieten.

    Die Preisverleihung fand am 6. Dezember 2020 im virtuellen Raum statt, moderiert von dem Performer*innenkollektiv Henrike Iglesias.
    Die Aufzeichnung ist zu sehen unter
    www.spectyou.com/de/video/bühnenheld-innen-preisverleihung-live

    Das Aktionsbündnis „Darstellende Künste“ ist ein Zusammenschluss aus verschiedenen Verbänden: art but fair, Bund der Szenografen, Bundesverband Freie Darstellende Künste, Dachverband Tanz Deutschland, Dramaturgische Gesellschaft, dramaturgie-netzwerk, ensemble-netzwerk, GDBA, Netzwerk flausen+, Pro Quote Bühne, regie-netzwerk, Ständige Konferenz Schauspielausbildung und Verband für Theaterautor. Das Aktionsbündnis versteht sich als offene Diskussions- und Kommunikationsplattform. An den regelmäßigen Arbeitstreffen nehmen gelegentlich auch der Deutsche Bühnenverein, die Allianz der Freien Künste und der Fonds Darstellende Künste teil.

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  • Startup FIL MEA kooperiert für neues Geschäftsmodell mit der BARMER

    Startup FIL MEA kooperiert für neues Geschäftsmodell mit der BARMER

    Die Krankenkasse wird 2021 einen Prototypen der so genannten „müslify-Bar“ der beiden Gründerinnen Gizem Bulut und Judith Grünewald für einen Zeitraum von je drei Monaten in verschiedene regionale mittelständische Unternehmen bringen.

    Der Hintergedanke: Gesunde Ernährung am Arbeitsplatz soll vollständig plastik- und abfallfrei zur Verfügung gestellt werden – und Arbeitgeber sollen auf diese Weise einerseits Benefits an ihre Mitarbeiter weitergeben und andererseits ihr Employer Branding dahingehend stärken können, dass ihnen die Gesundheit ihrer Angestellten am Herzen liegt.

    Das „Gründerstipendium NRW“ des Landes Nordrhein-Westfalen, dessen Förderung für die beiden Gründerinnen nach zwölf Monaten dieser Tage ausläuft, hatten sie auch deswegen erhalten, weil sie rund um ihren Unverpackt-Laden an der Annakirchstraße 63 zahlreiche innovative Aspekte realisieren wollten. Dies wurde durch Corona ein wenig erschwert, andererseits zwang die Pandemie Einzelhändler landauf, landab schließlich auch generell dazu, ihre Geschäftsmodelle zu überdenken. FIL MEAs Antwort: ein innovatives B-2-B-Konzept namens „müslify“, dessen Vertrieb die BARMER nun in der Pilotphase unterstützt.

    Die Idee: Unternehmen suchen sich zunächst ihre Paket-Wunschgröße aus – 10, 15 oder 20 Produkte kann die müslify-Station von FIL MEA umfassen. Die geschulten Ernährungstrainerinnen des Startups stellen eine Produktauswahl in Bio-Qualität zusammen, die optimal auf einen produktiven und gesunden Arbeitsalltag ausgerichtet ist. „Unsere Auswahl ist kein Zufall: Gute Zutaten, effizient kombiniert, um die optimale Nährstoffversorgung zu erreichen“, beschreibt Bulut das Konzept. In Form der müslify-Station werden Lagerung und Warenpräsentation direkt mitgeliefert, und mit dem Abfüllsystem besteht volle Kontrolle über die Portionsgröße. In regelmäßigen Abständen wird die Station mit frischer Ware versorgt und auf Funktionalität und Sauberkeit überprüft. Produziert wird sie übrigens von einem örtlichen Schreiner, die Produktionskosten übernimmt die BARMER.

    „Krankentage reduzieren, Produktivität und Mitarbeiterzufriedenheit steigern und Verpackungsmüll einsparen – müslify ist die All-In-One-Lösung für Unternehmen“, sagt Bulut. „Dank der Unterstützung der BARMER können teilnehmende Unternehmen nun testen, wie die gesündere Alternative zum Mettbrötchen bei den eigenen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ankommt“, ergänzt Grünewald. Und wenn müslify gut ankomme, könne und werde die Zusammenarbeit selbstredend über die drei Monate hinausgehen. „Die Unterstützung der BARMER bei der Erstansprache der Unternehmen hilft uns ungemein. Da profitieren wir immens von dem großen Netzwerk, das sie zu den Unternehmen in der Region hat – und welches wir als junges Startup einfach noch nicht haben können.“ Im Erfolgsfall sei ein deutschlandweiter Roll-out durchaus denkbar, heißt es von der BARMER.

    Gesunde Ernährung in Unternehmen zu bringen, ist im Rahmen des betrieblichen Gesundheitsmanagements ohnehin eine der Kernaufgaben der Krankenkasse. „Die Kooperation mit FIL MEA hilft uns, auch nach außen zu zeigen, dass Krankenkasse nicht nur verstaubt und langweilig ist, sondern dass Startups und junge Gründerinnen und Gründer bei
    uns auch wirklich unterstützt werden. Für uns ist das nicht nur eine Floskel“, sagt Marcel Küsters, Regionalgeschäftsführer der BARMER. Das Unternehmen ist Mitglied von nextMG, regelmäßig auf den Meetups des Digitalisierungs- und Gründervereins vertreten und war in diesem Jahr als Veranstaltungspartner bei der ersten „Gründerwoche Niederrhein“ dabei.

    Die WFMG hatte FIL MEA von Anfang an unterstützt, in ihren Startup-Support aufgenommen und auch die Möglichkeit einer Kooperation mit der Barmer angeregt. „Es freut mich sehr, dass unsere Gründerinnen und Gründer sich nicht scheuen, selbst gut funktionierende Geschäftsmodelle stets weiterzuentwickeln und neu zu denken, obwohl um sie herum gleichzeitig eine Pandemie tobt und sie bereits massive Anstrengungen unternehmen müssen, um einigermaßen unbeschadet dadurch zu kommen“, sagt Jan Schnettler, Startup Community Manager bei der Wirtschaftsförderung. „Und wenn darüber hinaus zusätzlich Kooperationen zwischen Startups und Mittelständlern oder Corporates erwachsen wie nun zwischen FIL MEA und der BARMER, haben wir unser Ziel erreicht – denn dann entstehen Mehrwerte am und für den Standort Mönchengladbach.“

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  • Lkw-Kontrollen in Rheindahlen – drei Tonnen Säure ungesichert auf der Ladefläche

    Lkw-Kontrollen in Rheindahlen – drei Tonnen Säure ungesichert auf der Ladefläche

    Am Freitag, 4. Dezember, hat der Verkehrsdienst der Polizei Mönchengladbach eine gezielte Verkehrsüberwachung an der Kreuzung Erkelenzer Straße / Hardter Straße in Rheindahlen durchgeführt.

    Im Rahmen der Kontrolle, die von 7.15 bis 10.30 Uhr dauerte, wurden zehn Lkw festgestellt, die sich nicht an das Verbot der Durchfahrt gehalten hatten. Bei der anschließenden Kontrolle der Fahrzeuge stellte die Polizei zum Teil weitere Verstöße fest. Ein 44-jähriger Unternehmer hatte drei Tonnen Säure völlig ungesichert auf der Ladefläche seines Lkw transportiert. Das Fahrzeug war nicht mit Warntafeln versehen; Ausrüstungsgegenstände und Begleitpapiere zum Gefahrgut fehlten. Die Polizei untersagte die Weiterfahrt. Den 44-Jährigen erwartet nun eine Anzeige.

    Neben den Verstößen gegen das Durchfahrtsverbot für Lkw wurden diverse Verstöße gegen die Sozialvorschriften und das Fahrpersonalgesetz festgestellt. Vier weitere Verstöße wurden mit einem Verwarngeld geahndet. (jn)

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  • AWO sucht unentdeckte Talente

    AWO sucht unentdeckte Talente

    Gesucht werden Menschen, die etwas zu sagen haben – sei es aufgrund von Erfahrungen, fachlichen Könnens oder kreativen Fähigkeiten.

    Pädagogisches Fachwissen oder nachweisbare fachliche Kompetenzen sind dabei natürlich von Vorteil, ein akademischer Abschluss ist aber kein Muss. Das AWO-Team „Bildung“ möchte ausdrücklich die „Unerfahrenen“ ansprechen, die spannende Ideen haben, das Kursprogramm der Familienbildungswerke der Arbeiterwohlfahrt im nächsten Jahr auszubauen und neue Zielgruppen anzusprechen – ob in Präsenz oder digital!

    Gerade der Bereich Familienbildung soll weiter gestärkt werden. Gesucht werden zum Beispiel freiberufliche Dozent*innen, die für Eltern und Eltern/ Kind Gruppen Workshops oder Infoabende zu Gesundheits- und Beratungsthemen oder zu Erziehungsfragen anbieten. „Menschen, die fundiertes, praktisches Know-How mitbringen, die Spaß an der Erwachsenenbildung haben, die offen, flexibel, begeistert und motiviert (digitale) Kurse, Seminare, Workshops, Exkursionen anbieten möchten, können sich sehr gerne bei uns melden und uns ihre Ideen vorstellen. Wir suchen aber expliziert auch Leute, die ein spezielles Talent, Interesse oder Hobby haben und das mit anderen teilen möchten. Wir freuen uns auf interessante Portfolios, die neue Kund*innen für unsere Bildungswerke ansprechen,“ sagt Andrea Kottmann-Coniglio aus dem AWO-Team „Bildung“.

    Die Räumlichkeiten des neuen AWO Beratungs- und Qualifizierungszentrums L64 in Rheydt auf der Limitenstraße sind barrierefrei und technisch auf dem modernsten Stand. Multifunktionale Displays, Whiteboards und freies W-LAN ermöglichen Dozent*innen und Kund*innen vernetztes Arbeiten. Außerdem gibt es zusätzlich eine Großküche mit Kochinsel und mit angrenzendem Kursraum, ein Atelier, ein Werkraum, einen Bewegungsraum, sowie Kaffee- und Wasserstationen, an denen sich Dozent*innen und Kund*innen kostenlos bedienen dürfen.

    Die so genannten AWO Satelliten, das AWO Familienzentrum auf der Badenstraße in Eicken, oder die zehn Begegnungsstätten in Mönchengladbach und Meerbusch sind aber ebenfalls mit Kursräumen ausgestattet und ermöglichen den Kund*innen vor Ort kurze Wege und den freiberuflichen Dozent*innen das Arbeiten inmitten der Quartiere.

    Die Kursleiter*innen der AWO in Mönchengladbach und Rhein-Kreis Neuss sind freiberuflich, nebenberuflich oder ehrenamtlich tätig. Vereinbart wird ein Honorar pro geleisteter Unterrichtsstunde. Weitere Informationen gibt es per Mail an bildungswerk@awo.mg oder telefonisch unter 02166 – 399 67 600.

    Die Bildungswerk der Generationen gGmbH arbeitet als staatlich anerkannte Weiterbildungseinrichtung und wird durch das Land NRW mit öffentlichen Mitteln gefördert.In den Familienbildungswerken der AWO in Mönchengladbach und im Rhein-Kreis Neuss besuchen rund 4000 Teilnehmer*innen circa 550 Kurse pro Jahr. Die Programmhefte erscheinen zweimal im jährlich – im Januar und Juli – liegen in den AWO- Einrichtungen zur Mitnahme bereit oder sind online unter awomg.de abrufbar.

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  • Dreiste Trickdiebe geben sich als Architekten aus

    Dreiste Trickdiebe geben sich als Architekten aus

    Sie gaben vor, Architekten zu sein und ihr helfen zu wollen.

    Stattdessen aber lenkten die Männer die 81-jährige Frau in ihrer Wohnung im Stadtteil “Am Wasserturm” ab und bestahlen sie.
    So geschah es am gestrigen Mittwoch (2.12.2020), gegen 11.40 Uhr.

    Die 81-Jährige öffnete die Tür, als es bei ihr gegen 11.30 Uhr klingelte. Vor ihr stand ein Mann, der sich als Architekt einer Baustelle ausgab. Er habe gesehen, dass ein Dachziegel an ihrem Haus defekt sei und wolle ihr seine Hilfe anbieten.

    Die Dame ließ ihn, seiner freundlichen Hilfsbereitschaft zunächst glaubend, hinein. Sie bestand darauf, ihn zum Dachboden zu begleiten, wo der “Architekt” ihr den Schaden zeigte und einen angeblich benötigten Kollegen telefonisch hinzurief.
    Nun zu dritt vermuteten die Männer einen weiteren möglichen Schaden im Keller.
    Der “Kollege” und die Dame konnten das bei der gemeinsamen Begutachtung zwar schnell ausräumen – diese Zeit nutzte aber der “Architekt”, um Schmuck zu stehlen.

    Die beiden gingen mit der Aussage, man käme nächste Woche zur Reparatur zurück.

    Danach stellte die 81-Jährige den Diebstahl fest.
    Der “Architekt” wurde wie folgt beschrieben: ca. 1,80m groß, etwa 30 Jahre alt, gepflegtes Erscheinungsbild, schmale Statur, akzentfreies Hochdeutsch, dunkle und ca. 5 cm lange Haare, dunkelblaue “Softshelljacke” (oder Regenjacke), dunkle Hose.

    Der “Kollege” sei gleichen Alters, von sportlicher bzw. kräftiger Statur, etwa 1.85m groß und ebenfalls gepflegt gewesen. Der Mann mit kurzen dunkelgrauen Haaren habe mit leichtem Akzent gesprochen. Er trug eine dunkelblaue Jacke, eine dunkle Hose und einen grauen und gemusterten Mundschutz.

    Die Polizei fragt: Wem sind diese Männer ebenfalls aufgefallen? Wer kann Angaben machen, die zur Identifizierung der Täter führen könnte? Hinweise bitte an 02161-290.
    (cw)

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  • POL-MG: POL-AC: Öffentlichkeitsfahndung der Staatsanwaltschaft und Polizei Aachen

    POL-MG: POL-AC: Öffentlichkeitsfahndung der Staatsanwaltschaft und Polizei Aachen

    Die Aachener Staatsanwaltschaft und die Polizei suchen im Rahmen eines umfangreichen Ermittlungsverfahrens, unter anderem wegen des Verdachts des bandenmäßigen Handeltreibens mit Betäubungsmitteln in nicht geringen Mengen, einen 31- jährigen Mann aus dem Raum Heinsberg. Gegen den dringend tatverdächtigen 31- jährigen Seyed Nader HOSSEINI FARD besteht ein Haftbefehl.

    Während im Oktober bereits elf Personen festgenommen werden konnten, führten die umfangreichen Ermittlungen der Kriminalpolizei bislang jedoch noch nicht zur Ergreifung des Gesuchten.

    Polizei und Staatsanwaltschaft bitten nun die Bevölkerung um Mithilfe. Zeugen, die Hinweise zu seinem Aufenthaltsort machen können, werden gebeten, sich unter der Rufnummer 0241/ 9577- 32101 oder außerhalb der Bürozeiten unter der 0241/ 9577-34210 zu melden.

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  • Ohrenhelden für einen guten Zweck

    Ohrenhelden für einen guten Zweck

    Im November 2020 überreicht Nicole Meyer einen Spendenscheck über 1500 € an den Schatzmeister des Fördervereins der Städtische Kliniken Mönchengladbach GmbH „pro Eli“.

    Dieser Betrag wurde durch den Verkauf von Ohrenhelden bei Hörgeräte Meyer erreicht.

    Ohrenhelden sind verstellbare Nackenbänder, die das Tragen von Alltagsmasken erleichtern. Die Gummibänder der Masken  werden in diese Halterung im Nacken eingehängt.
    Somit wird das Tragen von Brillen und Hinter dem Ohr-Geräten erleichtert. Zudem gehen Hörgeräte, die hinter dem Ohr getragen werden nicht mehr so schnell verloren.

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  • Zahlreiche Einbrüche am Wochenende

    Zahlreiche Einbrüche am Wochenende

    Bereits am Freitagnachmittag kam es zu zwei Einbrüchen im Stadtgebiet : Am Loosenweg wurden 2 Wohnungen im Erdgeschoss aufgebrochen.

    • Die Täter hebelten jeweils die Terrassentüren auf und durchsuchten die Wohnungen. Ob etwas gestohlen wurde, steht noch nicht fest.
    • Auch am Poethenberg steht noch nicht fest, was entwendet worden ist. Hier war ein Einfamilienhaus das Ziel der Täter. Auch hier wurde die Terrassentüre aufgehebelt.
    • Am Freitagabend brachen bisher unbekannte Täter in ein Büro auf der Brucknerallee ein. Durch ein auf “Kipp” stehendes Fenster gelangten die Verbrecher in die Räumlichkeiten. Hier wurde ein Notebook und ein Handy entwendet.
    • Am Samstagmorgen wurde der Einbruch in ein Geschäft auf der Hauptstraße, im Stadtteil Rheydt bemerkt. Hier wurde eine Dachluke aufgehebelt, alle Räume wurden durchsucht.
    • Im Laufe des Samstags wurden weitere Einbruchtatorte am Windmühlenweg, am Rennbahnweg und auf der Heinrich-Lersch-Straße von den jeweiligen Geschädigten gemeldet. In allen Fällen wurden Fenster an den Rückseiten der jeweiligen Wohnungen aufgehebelt oder Scheiben eingeschlagen.
    • Am Samstagabend kletterten Einbrecher auf den Balkon im ersten Stock eines Hauses auf der Friedhofstraße. Hier wurde eine Tür aufgehebelt. Es fehlen Bargeld und Schmuck.
    • Ein “Kletterkünstler” stieg auf der Goethestraße über das Regenfallrohr auf den Balkon eines Hauses. Mit einem Ziegelstein wurde eine Scheibe zum Einstieg eingeschlagen. Auch hier wurden Schmuck und Bargeld entwendet.
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  • Giesenkirchen: Sportwagenfahrer lieferte sich Rennen mit der Polizei

    Giesenkirchen: Sportwagenfahrer lieferte sich Rennen mit der Polizei

    In den frühen Morgenstunden des Samstag fiel einer Streifenwagenbesatzung ein Audi R8 Sportwagen auf, der mit deutlich überhöhter Geschwindigkeit durch den Stadtteil Giesenkirchen fuhr.

    Als der der Fahrer den Streifenwagen bemerkte, raste er weiter mit ca. 150 km/h durch die Innenstadt.

    Eine Verfolgung war nicht möglich und wurde abgebrochen. Nur wenige Minuten später fiel der Sportwagen im Bereich Schloss Rheydt erneut auf. Auch hier musste die Verfolgung abgebrochen werden, da der Fahrer weiter mit hoher Geschwindigkeit fuhr und dabei sich selbst und andere Fahrzeugführer gefährdete.

    Trotz intensiver Fahndung nach dem Fahrzeug konnte dieses in der Nacht nicht aufgefunden werden. Bei dem Fahrzeug handelte es sich um ein Mietfahrzeug.

    Ermittlungen beim Vermieter führten zum vermeintlichen Fahrer, der im Stadtteil Giesenkirchen wohnt. Das 610 PS starke Fahrzeug wurde sichergestellt, da es unter anderem frische Unfallspuren aufwies. Gegen den Fahrer wird wegen “Verbotenem Autorennen” § 315d StGB, ermittelt.

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