Autor: Redaktion

  • Bewohner*innen und Pflegekräfte in zwei städtischen Altenheimen geimpft

    Bewohner*innen und Pflegekräfte in zwei städtischen Altenheimen geimpft

    Heute (Mittwoch, 30. Dezember) sind weitere 220 Altenheimbewohner*innen und Pflegekräfte in Mönchengladbach gegen Covid-19 geimpft worden.

    Zwei mobile Impfteams der Kassenärztlichen Vereinigung, unterstützt von Notfallsanitätern der Feuerwehr, waren im Altenheim Kamillus und im Altenheim Windberg, um den vom Land NRW für Mönchengladbach gelieferten Impfstoff aufzubereiten und zu verabreichen.

    Im Altenheim Kamillus konnten Einrichtungsleiterin Sabin Baro und Pflegedienstleitung Elena Tabert am Vormittag Anh Nguyen, Oberärztin am Bethesda-Krankenhaus, und Dr. Heribert Hüren, Vorsitzender der örtlichen Ärztekammer, mit ihrem Team begrüßen. Hier wurden sie schon von Bewohnerin Katharina Lüpertz (93) und mehr als 100 weiteren “Impflingen” erwartet.

    “Die Bereitschaft unter den 618 Bewohner*innen der städtischen Altenheime, sich impfen zu lassen, ist hoch. Bei unserer Abfrage haben sich rund 85 Prozent spontan gemeldet”, berichtet Helmut Wallrafen, Geschäftsführer der Sozial-Holding, die in Mönchengladbach sieben Altenheime betreibt. Von den Pflegekräften unter den 900 Beschäftigten der Sozial-Holding wollen sich rund 80 Prozent so schnell wie möglich impfen lassen. Wallrafen lobte die hervorragende Zusammenarbeit mit der örtlichen Kreisstelle der Kassenärztlichen Vereinigung.

    Oberbürgermeister Felix Heinrichs im Gespräch mit Einrichtungsleiterin Steffi Hansen und Dr. Bernd Randerath. (Foto Stadt MG)

    Gemeinsam mit Oberbürgermeister Felix Heinrichs besuchte Wallrafen das Altenheim Windberg, wo die zweite Impfaktion des Tages für 100 Menschen stattfand. Heinrichs bedankte sich bei Leiterin Steffi Hansen, Pflegedienstleitung Valeska Otto, den Ärzten Dr. Mathias Jorde, stellvertretender Vorsitzender der KV Kreisstelle Mönchengladbach, und Dr. Bernd Randerath für ihren Einsatz und die Vorbereitung. Unterstützt von Rettungsassistent Roberto Meaggia und und einer Pharmazeutisch-Technischen Assistentin impften sie in knapp eineinhalb Stunden die Bewohner*innen auf ihren Zimmern und die Beschäftigten in einem dafür hergerichteten Impfraum. “Wir sind in Mönchengladbach für die Impfaktionen in Altenheimen mit vier ärztlichen Leitungen inzwischen gut aufgestellt und bereiten uns schon auf die nächsten Termine in der kommenden Woche vor”, berichtet Randerath.

    Auch OB Felix Heinrichs hofft, dass es mit den Aktionen in den 43 stationären Einrichtungen nun zügig vorangeht: “Hier leben und arbeiten Menschen, die ein besonders hohes Covid-19 Risiko haben. Die Impfung gibt ihnen ein Stück Sicherheit zurück.”

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  • Lieber Herr Oberbürgermeister.

    Lieber Herr Oberbürgermeister.

    Wir, die letzten Ureinwohner in den Zentren MG und Stadtteil Rheydt müssen 24 Stunden eine Maskenpflicht auf den vorgeschriebenen Strassen  ertragen, die viele von uns als diskriminierend und auf Dauer gesundheitsschädlich empfinden. 

    Wieso ist die Maskenpflicht auf Anordnung des Oberbürgermeisters  nicht auf ganz MG bezogen? Vielleicht, weil dort führende Politiker der Ratskoalition von SPD, Grüne und FDP Ihren Wohnsitz haben?

    Sollte die Maskenpflicht noch weitere Wochen und Monate so bestehen bleiben, werden viele ältere Einwohner schon aus gesundheitlichen! Gründen, Asthma u.a.,  aus der Innenstadt ausziehen. 

    Von Euch Regierenden in der Stadt wird Solidarität von den Bürgern gefordert. Eine oder Einer für alle und umgekehrt. 

    Da die Coronainfektionsrate, auch in unserer Stadt, jetzt endlich nach unten geht, sollte die Maskenpflicht in der City aufgehoben werden oder bei negativer Entwicklung auf die ganze Stadt solidarisch ausgeweitet werden.

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  • Als besonders ansteckend geltende Corona-Variante erstmals im Kreis Viersen nachgewiesen

    Als besonders ansteckend geltende Corona-Variante erstmals im Kreis Viersen nachgewiesen

    Landrat Dr. Andreas Coenen: “Das Virus kennt keine Grenzen”.

    Im Kreis Viersen ist Anfang Dezember ein Mann an der britischen Variante des Corona-Virus VUI-202012/01 erkrankt.
    Von dieser Mutation wird angenommen, dass sie noch erheblich ansteckender ist als die bisher weltweit dominante Variante des Virus.
    Über den Fall wurde der Kreis heute vom in Berlin ansässigen Robert-Koch-Institut (RKI) informiert.

    Das RKI überprüft stichprobenartig Material, das die Labore ihm schicken. Bei dem Infizierten handelte es sich um einen 58-jährigen Mann. Er ist bereits wieder genesen. Der Mann hat sich nicht in Großbritannien angesteckt, sondern bei einem Kollegen aus Tschechien.

    Landrat Dr. Andreas Coenen erklärt: “Das Virus kennt keine Grenzen, das gilt allemal für seine offenbar sehr viel schneller übertragbare britische Mutation. Dass diese nun auch in unserem Kreis nachgewiesen wurde, müssen wir als Warnung verstehen. Wir dürfen jetzt nicht in unseren Anstrengungen nachlassen, uns an die Hygieneregeln zu halten – vielmehr müsse wir unsere Anstrengungen intensivieren. Von morgen an gelten im Kreis schärfere Schutzmaßnahmen. Sie sind der schwierigen Lage geschuldet und sollten von allen eingehalten werden.”

    Dem Kreis Viersen wurden am 29. Dezember 82 neue Infektionen mit dem Corona-Virus bekannt. Aktuell gelten 1114 Personen im Kreis Viersen als infiziert. In der JVA Willich 1 haben sich in den vergangenen Tagen 18 Insassen sowie vier Mitarbeiter infiziert.

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  • Der Volksverein: Wir bleiben in Kontakt!

    Der Volksverein: Wir bleiben in Kontakt!

    Ein besonderes Jahr geht zu Ende – doch der Jahresabschluss fehlt.

    Es fehlt die Gelegenheit danke zu sagen für´s Durchhalten in diesem Jahr, für den Einsatz trotz widriger Umstände und die Leidenschaft noch ein Schippchen drauf zu legen, wenn um uns herum alles anders ist, als wir es kennen.

    Wie schon so oft in diesem Jahr wollte der Volksverein trotzdem versuchen, das Beste aus der Situation zu machen.

    Das im Frühjahr erprobte Format der Live Videos via Facebook sollte wieder aktiviert werden. Aber mehr noch: Eine gemeinsame festliche Aktivität musste her!

    So wurden festliche Menus zum selber kochen in Tüten verpackt, an die MitarbeiterInnen des Volksvereins verteilt und gemeinsam im Live Video gekocht.

    Rund 120 Personen kamen in den Genuss dieses Menus, viele waren auch via Facebook mit dabei.

    Der Volksverein hält an seinem Motto „Teilen macht reich“ fest und hat in diesem Jahr bewiesen, wie man auch auf alternativen Wegen reich an Miteinander, Solidarität und Gemeinschaft sein kann.

    Live Videos wird es auch weiterhin geben, denn der Lockdown ist noch nicht überstanden.

    So wird es zu Beispiel weitere Kochangebote, Talk Time und Sportangebote geben. Alles für und mit den MitarbeiterInnen des Volksvereins!

    Die Videos des Volksvereins sind dauerhaft auf der Facebook Seite abrufbar. Alle Interessierten sind herzlich dazu eingeladen, dort einmal reinzuschauen: www.facebook.com/volksverein.mg

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  • Altenheimbesuch nur mit Coronaschnelltest möglich

    Altenheimbesuch nur mit Coronaschnelltest möglich

    Städtische Altenheime setzen aktuelles Verwaltungsgerichtsurteil ab sofort um.

    Die Sozial-Holding der Stadt Mönchengladbach weist darauf hin, dass ab Heiligabend der Zutritt für Besucher*innen in den städtischen Altenheimen nur mit einem negativen Corona-Schnelltest (so genannter POC-Test) erlaubt ist.

    Die städtische Tochtergesellschaft, die in Mönchengladbach sieben stationäre Altenheime für rund 650 Bewohner*innen betreibt, setzt damit einen Beschluss des Verwaltungsgerichtes Aachen (AZ 6L 949/20) vom heutigen Tag (23. Dezember) um. Das Verwaltungsgericht hält die vom Land NRW erlassene Allgemeinverfügung, nach der Besuchern der Zutritt zu einem Pflegeheim nicht verwehrt werden darf, wenn sie einen angebotenen Corona-Schnelltest ablehnen, in diesem Punkt für rechtswidrig.

    Exklusiv für die Besucher’innen der städtischen Altenheime hat die Sozial-Holding an der August-Monforts-Straße 12-16 ein Schnelltestzentrum eingerichtet, das auch an den Feiertagen täglich vormittags geöffnet ist.

    – 24.12.2020  –    08:00 bis 13:00 Uhr
    – 25.12.2020  –   08:00 bis 12:00 Uhr
    – 26.12.2020  –   08:00 bis 12:00 Uhr
    – 27.12.2020 bis 31.12.2020 –  08:00 bis 12:00 Uhr

    Besucher*innen sollten ihren Besuch weiterhin vorab telefonisch im entsprechenden Altenheim anmelden.

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  • Absage der Präsenzgottesdienste in den Gemeinden der Pfarre Sankt Vitus

    Absage der Präsenzgottesdienste in den Gemeinden der Pfarre Sankt Vitus

    Nach Rückmeldungen und Einschätzungen aus den Gremien unserer Pfarre St. Vitus und unserer Gemeinden und mit Blick auf die aktuelle Corona-Situation mit steigenden Inzidenzwerten in unserer Stadt Mönchengladbach, haben wir uns dazu entschlossen, vom 24. Dezember bis zum 10. Januar in unseren Gemeindekirchen St. Barbara, St. Mariae Himmelfahrt (Münster-Basilika) und St. Maria Rosenkranz und in der Grabeskirche St. Elisabeth keine Präsenzgottesdienste (bis auf
    Trauergottesdienste) zu feiern.

    Diese Entscheidung haben wir uns nicht leicht gemacht, halten sie aber in der derzeitigen Situation für angemessen.
    Für uns als katholische Christen ist es wichtiger Bestandteil unseres geistlichen Lebens sich im gemeinsamen Gebet und der Feier der Eucharistie mit Gott zu verbinden. Dies gilt für ein Hochfest wie Weihnachten noch einmal in besonderer Weise. Trotzdem überwiegt die Sorge um die Gesundheit der Menschen und das Bestreben, der Ausbreitung des Virus in unserer Stadt entgegenzuwirken. So haben wir uns schweren Herzens zu diesem Schritt entschlossen.

    Wir vermuten, dass diese Entscheidung nicht allen recht sein wird. Wir können nur um die Solidarität aller Gemeindemitglieder und GottesdienstbesucherInnen bitten, diese Entscheidung mitzutragen.

    Viele haben sich auf die Weihnachtsgottesdienste gefreut oder auch viel Kraft, Zeit und Liebe in die Vorbereitung gesteckt. Wir hoffen, dass dies nicht nur als vergeblich empfunden wird.
    Unsere Kirchen werden über die Weihnachtstage für einen privaten Besuch geöffnet sein:
    Münster-Basilika St. Vitus:
    Hl. Abend von 15 Uhr bis 23 Uhr
    1. Weihnachtstag von 14 Uhr bis 17 Uhr
    2. Weihnachtstag von 14 Uhr bis 17 Uhr

    Franziskanerkirche St. Barbara:
    Hl. Abend von 8 Uhr bis 19 Uhr
    1. Weihnachtstag von 8 Uhr bis 19 Uhr
    2. Weihnachtstag von 8 Uhr bis 19 Uhr

    St. Maria Rosenkranz:
    Hl. Abend von 15.30 Uhr bis 17.30 Uhr
    1. Weihnachtstag von 10 Uhr bis 11 Uhr
    2. Weihnachtstag von 10 Uhr bis 11 Uhr

    Jugendkirche St. Albertus:
    Hl. Abend von 10 Uhr bis 19 Uhr
    1. Weihnachtstag von 10 Uhr bis 18 Uhr
    2. Weihnachtstag von 10 Uhr bis 18 Uhr

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  • Tütenengel: Lions Club bringt Alleinstehenden Geschenke nach Hause

    Tütenengel: Lions Club bringt Alleinstehenden Geschenke nach Hause

    Es ist eine ganz besondere Weihnachtsfeier, die der Lions Club Mönchengladbach seit 45 Jahren organisiert: für Menschen, die den Heiligabend ansonsten alleine zu Hause wären, tischen die Mitglieder des Clubs mehrere Stunden auf.

    Es gibt Kaffee, Kuchen und leckeres Essen.
    Noch wichtiger aber sind die gemeinsam gesungenen Lieder, das Miteinander, das Gespräch. Und gerade das ist in diesem Jahr wegen der Pandemie nicht möglich.
    „Das macht uns sehr traurig, weil wir wissen, dass diese Tradition für viele unserer Gäste in diesem schwierigen Jahr besonders wichtig gewesen wäre“, sagt Präsident Dr. Stephan Jurisch.

    Foto: Lions Club

    Doch auch in Corona-Zeiten soll das Miteinander nicht gänzlich ausfallen. Dafür wurden die Club-Mitglieder zu Tütenengeln. „Uns war wichtig, ein Zeichen zu setzen, zu zeigen: Wir denken an Sie und bleiben verbunden“, so Jurisch.
    Dafür schrieb der Lions Club alle Gäste aus den Vorjahren an und bot an, an den Tagen vor Weihnachten eine Geschenktüte nach Hause zu bringen. Die Nachfrage war groß. Kuno Schwamborn, der die Aktion mit organisiert hat, berichtet von vielen zum Teil ausführlichen Briefen, mit denen sich die Angeschriebenen zurückmeldeten.
    In die Tüten packten die Lions allerlei Leckereien und ein eigens gestaltetes Liederbuch mit den Texten der Weihnachtslieder. Die über 100 Tüten lieferten die Mitglieder des Lionsclubs persönlich aus.

    Foto: Lions Club

    „So konnten wir wenigstens jeden, wenn auch mit Corona-Abstand, sehen und persönlich frohe Weihnachten wünschen“, sagt Jurisch. Alle seien in diesen Tagen aufgerufen, gemeinsam und verantwortungsbewusst mit Corona umzugehen. Dazu gehöre es auch, diejenigen tatkräftig zu unterstützen, die besonders unter mangelndem Kontakt leiden. 
    Zum ersten Mal nach 45 Jahren in Folge musste der Lions Club Mönchengladbach auf seine Weihnachtsfeier verzichten. Schon jetzt spricht der Präsident deshalb eine Einladung für 2021 aus: „Wir freuen uns schon jetzt darauf, wenn wir kommendes Jahr wieder gemeinsam mit den Alleinstehenden feiern können. Auch uns fehlt das in diesem Jahr sehr.“

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  • Ehemaliger Kinderspielplatz Wetschewell wird renaturiert

    Ehemaliger Kinderspielplatz Wetschewell wird renaturiert

    In Abstimmung mit der Unteren Naturschutzbehörde beginnen jetzt Umbauarbeiten am ehemaligen Kinderspielplatz Wetschewell.

    Für die aufwendige Renaturierungsmaßnahme direkt neben der Niers im Naturschutzgebiet Wetscheweller/Güdderather Bruch muss der Rad- und Fußweg auf einer Länge von etwa 430 Metern gesperrt werden.

    5.360 Quadratmeter groß ist die Fläche, die mags renaturiert.
    Auf dieser befindet sich eine Aufschüttung, die eine natürliche Entwicklung des Feuchtgebiets am Niersgrünzug stört.
    Bis etwa März 2021 soll sie zurückgebaut sein. Gleichzeitig wird die Niers an die renaturierte Fläche angebunden.
    „Das Projekt hat eine hohe naturschutzfachliche Bedeutung“, betont mags-Grünplanerin Anna Ziegler.

    Die Maßnahme trägt zur verbesserten Stadtentwässerung bei. So wird bei Hochwasser der Niers die Fläche überflutet. Das verhindert ein zu starkes Ansteigen des Niers-Pegels in der Nähe von Wohngebieten. Um den Umweltschutz zu gewährleisten, wird es sowohl eine ökologische als auch eine bodenkundliche Baubegleitung geben. Daher kann es je nach Boden- bzw. Witterungsverhältnissen zu Verzögerungen der Bauarbeiten kommen.

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  • „Lootboxen sind ein Glücksspiel mit dem Taschengeld von Kindern und Jugendlichen“

    „Lootboxen sind ein Glücksspiel mit dem Taschengeld von Kindern und Jugendlichen“

    Die Games-Welt ist für zahlreiche Betreiber inzwischen ein einträgliches Geschäft. In vielen Spielen generieren Anbieter durch „In-App-Käufe“ Zusatzeinnahmen. Der Kauf sogenannter „Lootboxen“ ist mittlerweile weit verbreitet.

    In diesen Belohnungsboxen gibt es Fähigkeiten, die dem Spielfortschritt dienen. Oftmals sind sie aber auch mit nicht relevanten Gegenständen gefüllt. In den Niederlanden und in Belgien gelten „Lootboxen“ als Glücksspiel und sind verboten. Nordrhein-Westfalen geht deutlich unkritischer mit dem Phänomen um, bedauert Dennis Maelzer, kinder- und familienpolitischer Sprecher der SPD-Fraktion im Landtag NRW, der eine Kleine Anfrage zu dem Thema gestellt hat.

    „Lootboxen heißt übersetzt Beutekisten. Die Beute ist in diesem Fall das Taschengeld von Kindern und Jugendlichen“, ist sich Maelzer sicher. Denn diese würden animiert, immer wieder neue Boxen zu kaufen. Ob ein relevanter Mehrwert dabei ist, sei Glückssache. Die Gesamtkosten eines Spiels würden so zur „Black Box“.

    Wo können sich Eltern gezielt informieren? Das Familienministerium verweist auf den www.spieleratgeber-nrw.de. Eltern finden dort zwar eine kritische Auseinandersetzung mit den Lootboxen. Die Experten verweisen darin auf Games, in denen die Spielerinnen und Spieler gezielt Zwängen ausgesetzt werden, die zum Kauf von Lootboxen anregen. Dass es sich bei den Käufern aber zumeist um Minderjährige handelt, bleibt für die Anbieter in der Regel jedoch unproblematisch und folgenlos. Denn Verträge sind dann wirksam, wenn der Minderjährige das Entgelt vollständig aus seinem Taschengeld bezahlt hat.

    „Aus Sicht des Verbraucherschutzes ist die fehlende Transparenz der Höhe möglicherweise anfallender Kosten kritisch zu sehen, die zu Beginn des Spiels meist nicht ersichtlich ist“, heißt es in der Antwort der Landesregierung auf die Anfrage des SPD-Politikers. Bei Überschuldung lasse sich ein direkter Zusammenhang mit Games in der Regel nicht herleiten, gleichwohl: „Vereinzelt haben überschuldete Menschen davon berichtet, dass sie erhebliche Beträge für virtuelle Güter ausgeben. Wenn das der Fall ist, betrifft dies überwiegend jüngere Menschen.“

    Während Familienminister Joachim Stamp (FDP) passend zur Weihnachtszeit darauf hinweist, den Jugendschutz bei digitalen Spielen zu beachten, kommt bei seinem Kabinettskollegen Andreas Pinkwart eine „E-Commerce Plattform“ in die engere Wahl des NRW-Gründerpreises, deren Geschäftsmodell auf „Lootboxen“ basiert. Einen Regelungsbedarf sieht die NRW-Landesregierung nicht. Die Slowakei sieht das anders und prüft derzeit ein Verbot.

    „Auch Nordrhein-Westfalen sollte einen kritischen Blick entwickeln, wenn Minderjährigen durch glücksspielähnliche Formate das Geld aus der Tasche gezogen wird. Wir werden diese Frage auch zum Thema in einer Anhörung der Kinderschutzkommission zum Umgang mit Medien machen“, erklärt dazu Dennis Maelzer. Ein generelles Verbot sei sicherlich die schärfste Maßnahme, bessere Transparenzregeln oder eine Altersfreigabe ab 18 Jahren könnten jedoch auch dem Jugendschutz dienen: „Das muss politisch diskutiert werden. Lootboxen jedoch als vorbildhaftes Geschäftsmodell zu feiern, ist mit Sicherheit nicht der richtige Ansatz.“

    Die Antwort der Landesregierung auf die Kleine Anfrage von Dennis Maelzer finden Sie hier: https://www.landtag.nrw.de/portal/WWW/dokumentenarchiv/Dokument/MMD17-12009.pdf

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  • „Dass ihr an mich gedacht habt“ ALZ-Weihnachtsaktion 2020

    „Dass ihr an mich gedacht habt“
    ALZ-Weihnachtsaktion 2020

    Corona lässt keine Weihnachtsfeier zu – daher beschenkten MitarbeiterInnen des Arbeitslosenzentrums mehr als 100 Menschen vor ihrer Wohnungstür.

     Unter der Schutzmaske kullerten ein paar Tränen. „Dass ihr an mich gedacht haben, ich freue mich so“, sagte die ältere Rheydterin, als sie an ihrer Haustür beschenkt wurde. Statt der alljährlich-ausgedehnten Weihnachtsfeier mit etwa 150 Personen brachten diesmal MitarbeiterInnen des Arbeitslosenzentrums (ALZ) und der Neuwerker Arbeiterwohlfahrt (Awo)  „gute Gaben“ zu den Bedürftigen in der ganzen Stadt. Und die allein lebende Rentnerin gehörte dazu. 

    Die Corona-Pandemie führt zu starken (Sozial-)Einschränkungen, macht aber nicht hilf- und ideenlos. Also entschieden sich die ALZ-Leute und ihre (vielen) SpenderInnen zu der Verteil-Aktion mit dem Motto „Frohe Weihnacht. Wir vergessen sie nicht.“ Koordinatorin Justine Krause (ALZ): „Wir wollen den armen Menschen ein gutes Gefühl geben.“ Und das scheint, schaut man auf die Resonanz, gelungen zu sein.

    Seit Jahren gestaltet das ALZ eine bemerkenswerte weihnachtliche Feier – mit Musik, gemeinsamem Singen, Kabarett, dem „Wort zu Weihnachten“ und Gaumen-Freuden. Seit Jahren war die Villa Leisse, das Bistro der Städtischen Kliniken Rheydt, Austragungsort der besinnlichen Stunden. Wegen Corona und der zu beachtenden Hygiene-Auflagen war das leider in diesem Jahr nicht möglich. 

    Folglich entschieden sich Krause & Co., weihnachtliche Boten in Zivilkleidung zu werden. Denn Eli-Geschäftsführer Thorsten Celary und sein Küchenteam stellten auch im “Corona-Jahr” ein exklusives Weihnachtsmenü aus mehreren Gängen kostenlos zur Verfügung. Das wurde für die mehr als 100 Bedürftigen in jeweilige Wärmehalte-Boxen gefüllt. 

    Hinzu kam für jede Person eine größere Jutetasche mit dem neuen Quartiers-Logo des ALZ und leckeren Sachen wie Pralinen, Gebäck, Süßigkeiten, Säften, Clementinen, kleinem Weckmann, Stollen etc.. All das wurde mit Unterstützung zusammengetragen oder gespendet von Privatleuten, vor allem aber vom Café-Bäckerei Ö, der katholischen Kirche, vom Gebäudereiniger P&M Michael Jansen und Edeka Endt. Außerdem floss ein Geldbetrag der „Aktion Mensch“ in die weihnachtliche Aktion. Dazu gab es einen Beutel pro Haushalt, gefüllt mit Hygieneartikeln, spendiert von den Städtischen Klinken.

    Am 18. Dezember gingen die HelferInnen „on Tour”. Zuvor hatte Justine Krause die Verteilpläne aufgestellt, fünf Teams mit zwei Personen gebildet: Eine(r) fährt, eine(r) bringt’s direkt – mit Abstand – ins Haus, viele Treppen steigen nicht selten inclusive. Durch die Stadt fuhren auch zwei Awo-Ehrenamtliche; die Hilfsorganisation bietet u.a. „Essen auf Rädern“ an, ist für Aktionen wie diese also bestens ausgestattet.

    Exakt 101 Menschen bzw. 83 Familien erhielten Essen/prallgefüllte Taschen. Sie hatten sich nach Aufrufen in den Medien gemeldet. 

    Justine Krause und ALZ-Leiter Karl Sasserath äußerten sich nach der Gabenfahrt durch Gladbach sichtlich zufrieden: „Wir haben das sehr gerne gemacht – und so viel Dankbarkeit gehört und gespürt. Sehr dankbar sind wir auch für die Spenden und die Unterstützung.” 

    Trotz oder gerade wegen der Pandemie bietet das ALZ weiterhin täglich eine warme Mahlzeit am Eingang des Zentrums, Lüpertzender Straße 69/neben der Musikschule. Schnell vergriffen sind die etwa 50 Lebensmittel-Tüten am Gabenzaun. Letzteres wird das Quartiers-Zentrum zum Jahresende einstellen müssen – weil das Geld ausgegangen ist. 

    Wer das ändern möchte, kann gerne helfen bzw. spenden. Mehr unter www.arbeitslosenzentrum-mg.de

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  • Hans Segschneider im Interview mit Jörg Buer

    Hans Segschneider im Interview mit Jörg Buer

    Anlässlich der Vollendung seines 99. Lebensjahres lud Hans Segschneider seinen langjährigen Parteifreund Jörg Buer, ehemaliger Kreisvorsitzender der FDP, zu einem Gespräch ein. Dabei ließ er nicht nur seine aktive Zeit Revue passieren, sondern nahm auch Stellung zur aktuellen politischen Situation.

    J.B. Lieber Hans, die Vollendung Deines 99. Lebensjahre ist Anlass, Dein Engagement für unsere Stadt und „deiner“ FDP rückblickend zu betrachten. Im Laufe deiner nun 64-jährigen Mitgliedschaft hat die FDP, ob in Bund, Land oder Kommune viele Höhen und Tiefen durchlebt.

    Wie siehst du die Rolle der FDP im Bund bezüglich der Corona-Krise?

    H.S. Die FDP im Bund geht den richtigen Weg. Linder macht eine gute Figur, in dem er trotz aller Widrigkeiten auch immer wieder auf die Freiheit der Menschen hinweist. Die Freiheit des Einzelnen endet aber auch dort, wo die Freiheit des anderen beginnt.

    Auch ein anderer Umgang mit Lockdown und Teillockdown unterscheidet die FDP von den anderen Parteien. Leider wird dies in der Öffentlichkeit aber nur wenig registriert. Es kommt wenig rüber von den an sich guten Ideen der FDP.

    J.B. Wie bewertest du das Krisenmanagement der Bundesregierung?

    H.S. In einem Wort? Ein einziges Durcheinander.

    J.B. Und wie das Krisenmanagement von Schwarz-Gelb hier in NRW?

    H.S.Das ist besser als im Bund, aber leider ist auch hier die Kommunikation nicht in Ordnung.

    Ministerpräsident Laschet hält sich zurück.

    J.B. Seit der letzten Kommunalwahl in NRW gibt es hier in Mönchengladbach wieder eine Ampelkoalition. Wie schätzt du den langfristigen Erfolg dieser Koalition ein? Wie sollte eine erfolgreiche Zusammenarbeit aussehen? Welche Fehler dürfen nicht wieder gemacht werden, die zum Teil in der vorherigen Ampel gemacht wurden?

    H.S. Zunächst möchte hier mal sagen, dass die Verwaltung viel zu viel bestimmt, was gemacht wird.

    Das war besonders in den letzten sechs Jahren so. Daher sehe in der Ampel eine große Chance für Mönchengladbach. Wir haben in unserer Fraktion sehr kompetente Politiker und Politikerinnen, besonders unsere Fraktionsspitze ist sehr erfahren.

    Den neuen Oberbürgermeister Felix Heinrichs kenne ich persönlich sehr gut, schon allein aus VdK-Zeiten. Er vermittelt einen ruhigen und ehrlichen Eindruck.

    Das Wichtigste ist aber, dass die Menschen miteinander sprechen. Der Dialog darf nicht abbrechen, das wäre nicht gut für eine erfolgreiche Zusammenarbeit.

    Bei den Grünen bin ich noch skeptisch, zumal sie sich in der Vergangenheit als sehr fundamentalistisch gezeigt hatten.

    J.B. Felix Heinrichs ist mit seinen 31 Jahren ein sehr junger OB. Die Jugend lag dir immer am Herzen. Welchen Rat möchtest du ihm mit auf den Weg geben?

    H.S. Felix Heinrichs ist zwar noch jung, aber nicht zu jung, um das Amt des Oberbürgermeisters zu bekleiden. Er soll stets ehrlich und authentisch bleiben und sich durchsetzen! Sicherlich soll und wird er seinen Weg gehen.

    J.B. Du hast in den vielen Jahren deiner politischen Arbeit viele Ehrungen und Auszeichnungen bekommen. Welche dieser Ehrungen liegt dir am nächsten am Herzen?

    H.S. Das ist der Landesverdienstorden des Landes Nordrhein-Westfalen.

    Ich habe durch meine Arbeit im Rat der Stadt Mönchengladbach gesehen, dass die Sportplatzbenutzung Ende der 60-ziger Jahre von den Vereinen bezahlt werden musste. Auch die Hallen waren nicht kostenfrei. Auch das Schwimmbad musste von den Vereinen bei Benutzung bezahlt werden. Übrigens bin ich jetzt 90 Jahre lang Mitglied im Schwimmverein!
    Die zum Teil hohen Kosten konnten nicht richtig sein, und daher hatten wir es im Rat geschafft, dass die Benutzung der Sportstätten in Mönchengladbach fortan kostenfrei wurde. Diese Veränderung hat dann sogar in ganz NRW um sich gegriffen, letztlich auch durch Mithilfe des damaligen stellvertretenden Ministerpräsidenten und FDP-Politikers Willi Weyer. Das hat mich sehr stolz gemacht.

    Zudem freue ich mich, Ehrenkommissar bei der Polizei Mönchengladbach zu sein. Ich war viele Jahre im Polizeibeirat und habe an der Polizeischule als Lehrer gearbeitet

    J.B. Wie gesagt, deine Auszeichnungen und Ehrungen für deine politische Arbeit sind fast unzählbar. Zudem warst du Jahre lang Bürgermeister? Wie schafft man das alles?

    H.S. Das geht nur, wenn man den Rückhalt seiner Familie hat. Und den hatte ich immer zu 100%. Ich habe derzeit, als man mir den Bürgermeister angeboten hat, zuerst mit meiner Familie gesprochen und die hat mir sogar dazu geraten. Dafür und für die vielen Momente des Rückhaltes bin ich dankbar.

    Zudem ist eins noch wichtig: Du schaffst das alles nie alleine, du brauchst Menschen die dir helfen. Und da bin ich wieder am Anfang: redet miteinander!

    J.B. Was hast du denn dann in deiner Freizeit gemacht?

    H.S.(lacht laut)Das war meine Freizeit!

    J.B. Nun noch eine letzte Frage: Was wünscht du dir und der FDP Mönchengladbach?

    H.S. (lacht wieder)Ich wünsche der FDP mehr Mitglieder. Und persönlich wünsche ich mir, dass ich nächstes Jahr die 100 vollmachen kann.

    J.B. Lieber Hans Segschneider, ich darf dir im Namen der FDP-Mönchengladbach alles Gute wünschen.

    Und nächstes Jahr, wenn du 100 wirst, dürfen wir hoffentlich auch wieder richtig mit dir feiern.

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  • Absicht? – Kohlegesetz und die Leitentscheidung wurden möglicherweise   manipuliert

    Absicht? – Kohlegesetz und die Leitentscheidung wurden möglicherweise manipuliert

    Es ist ein handfester politischer Skandal: Das von Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) geleitete Wirtschaftsministerium hatte diese Woche ein – selbst in Auftrag gegebenes – Gutachten veröffentlicht, aus dem klar hervorgeht, dass die bedrohten Dörfer am Tagebau Garzweiler erhalten bleiben können.

    Das Brisante daran: Das Gutachten wurde ein Jahr lang absichtlich unter Verschluss gehalten – es lag somit weder dem Bundestag noch der Öffentlichkeit vor, als dieses Jahr das sogenannte Kohlegesetz und die Leitentscheidung formuliert wurden. 

    „Bundeswirtschaftsminister Altmaier hat die Öffentlichkeit und den Bundestag absichtlich getäuscht und sich damit undemokratisch verhalten. Er muss deshalb zurücktreten und das Kohlegesetz erneut verhandelt werden“, fordert Kathrin Henneberger, Direktkandidatin der Mönchengladbacher Grünen für den Bundestag.

    Der Tagebau Garzweiler, so Henneberger, dürfe nicht länger als „energiewirtschaftlich notwendig“ klassifiziert werden.
    „Stattdessen muss der Erhalt der Dörfer gesetzlich verankert sowie das Pariser Klimaabkommen umgesetzt werden. Das Schicksal der am Tagebau lebenden Menschen muss endlich wichtiger sein als das kurzfristige Profitinteresse von RWE“, sagt die grüne Klimaaktivistin. 

    Lena Zingsheim, Fraktionssprecherin der Grünen Mönchengladbach und Vorsitzende des Umweltausschusses, will es nicht hinnehmen, dass die Bundesregierung aus rein betriebswirtschaftlichen Erwägungen die betroffenen Dörfer Kuckum, Keyenberg, Ober- und Unterwestrich sowie Beverath im Tagebaugebiet Garzweiler der Vernichtung preisgibt.

    „Die fünf Dörfer können laut Studie erhalten werden, und genau dies fordern wir“, sagt Zingsheim, die vor diesem Hintergrund auch im Bereich der Entschädigungen für Kohlekonzerne eine Kehrtwende fordert. „Während RWE Heimat zerstört und Milliarden an Entschädigungen erhält, ist bei uns in Mönchengladbach jedes dritte Kind von Armut bedroht. Diese ungerechte Verteilung von Steuergeldern muss aufhören!”

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  • Altes Polizeigelände: Wissenscampus auf dem Weg

    Altes Polizeigelände: Wissenscampus auf dem Weg

    Der Landtag hat in seiner gestrigen Sitzung den Ankauf des alten Polizeipräsidiums durch die Stadt Mönchengladbach ermöglicht. Konkret bedeutet der Beschluss, dass der Verkauf sich nicht nach am höchsten Preis zu orientieren hat, sondern die Stadt direkt mit dem Land verhandeln kann. Die Grundlage dafür hat ein Nutzungskonzept gelegt, das der Wissenscampus e.V. erarbeitet hat.

    Dazu erklärt Janann Safi, SPD-Fraktionsvorsitzender: “Es ist in Mönchengladbach beispielhaft, wie gut und eng lokale Akteure zusammenarbeiten. Die Hochschule und lokale Wirtschaft bringen gemeinsam mit der Verwaltung wichtige Impulse für die künftige Stadtentwicklung ein. Den Fokus auf den Wissenstransfer zu richten, ist eine richtige Entscheidung, um Menschen in der Stadt innovativ auszubilden und zu halten. Bildung ist die nachhaltigste Ressource für Wissenschaft und Wirtschaft.”

    Der Verein Wissenscampus e.V. setzt sich aus Verantwortlichen der lokalen Wirtschaft, der Verwaltung und der Hochschule Niederrhein zusammen. Gemeinsam wurde eine zukunftsfähige Gestaltung des Geländes vorgestellt, das eine hochschulnahe Nutzung mit dem Schwerpunkt auf Wissenstransfer sowie einen Entfaltungsraum für Gründungen und Unternehmen anvisiert. Im Rahmen des Strukturwandels soll dieses Projekt nun realisiert werden.

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  • Kita: Unverständnis über Festhalten an Betreuungsgarantie

    Kita: Unverständnis über Festhalten an Betreuungsgarantie

    Ein erneuter Lockdown hat begonnen. Für die Kitas gibt es keine verbindliche Regelung, sondern lediglich Appelle an die Eltern, ihre Kinder zu Hause zu betreuen.

    Die komba gewerkschaft nrw ist angesichts der umfassenden Beschränkungen und des erhöhten Infektionsgeschehens verärgert über das starre Festhalten des Familienministeriums an der Betreuungsgarantie.
    Köln, 16.12.2020. „Unverbindliche Appelle reichen nicht aus. Die Kinder, die nicht durchs Raster fallen dürfen, bleiben jetzt häufig zu Hause. Andere Kinder hingegen kommen.

    Wir erwarten klare Regelungen, wer betreut werden darf und wer nicht. Wieder einmal sind es die Beschäftigten und besonders die Kita-Leitungen, die nun mit der schwierigen und belastenden Situation alleine gelassen werden“, zeigt sich Sandra van Heemskerk, stellvertretende Landesvorsitzende der komba gewerkschaft nrw, verärgert.

    Darüber hinaus fordert die komba nrw das erneute Aussetzen der Elternbeiträge für alle, die ihre Kinder zu Hause betreuen.
    Die Politik hat die Verantwortung abermals an die Einrichtungen und Träger weitergegeben. „Dieses Verhalten sorgt einmal mehr für Verunsicherung in ohnehin unsicheren Zeiten. Ein uneingeschränktes Nein zu Kita-Schließungen und das Festhalten an der Betreuungsgarantie helfen angesichts der Lage nicht weiter, am wenigsten den Beschäftigten. Bei aller unbestrittenen Notwendigkeit und Bedeutung frühkindlicher Bildung, es gibt derzeit dennoch gute Gründe, den Betrieb auszusetzen“, ist sich van Heemskerk sicher.
    Die komba gewerkschaft nrw hatte bereits zuvor gefordert, gesetzlich mögliche Schließtage zu erweitern und den Kita-Trägern damit die Chance zu eröffnen, die Einrichtungen im Sinne des Infektionsschutzes, analog zu den vorgezogenen Weihnachtsschulferien, früher zu schließen. Angesichts der Entwicklungen spricht sich die komba gewerkschaft nrw vorerst für komplette Schließungen aller Einrichtungen mindestens ab dem 21. Dezember bis zum 4. Januar aus.
    „Ab dem 4. Januar könnten Notbetreuungen mit klaren Regelungen für systemrelevante Berufsgruppen, Alleinerziehende und unter Berücksichtigung der Sicherstellung des Kindeswohls aufgenommen werden. Es ist Zeit für verbindliche Aussagen und verlässliche Regelungen für Beschäftigte, Eltern und Kinder“, fordert die stellvertretende Landesvorsitzende.

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  • Hockey Doppel-Europameisterschaft in Mönchengladbach

    Hockey Doppel-Europameisterschaft in Mönchengladbach

    In der heutigen Ratssitzung verkündeten sowohl OB Felix Heinrichs als auch der neue Vorsitzende des Freizeit-, Sport- und Bäderausschusses die Nachricht, dass die Hockey-Europameisterschaft der Damen und Herren im Jahr 2023 in Mönchengladbach stattfinden wird.

    Dazu Robert Baues: „Unsere Glückwünsche gehen zuallererst an den Deutschen Hockey-Bund (DHB), der sich mit einer großartigen Bewerbung für die Damen- u. Herren Feld-Hockey EM in 2023 gegen starke Mitbewerber durchsetzen konnte. Dass Mönchengladbach ein gutes Pflaster für den Hockey-Sport ist, wurde mit dem WM-Titelgewinn im Jahr 2006 und dem EM-Triumph der Herren 2011 eindrucksvoll bewiesen. Mit der Doppel-Hockey-Europameisterschaft wird es nahezu jeden Tag ein Spiel mit deutscher Beteiligung geben. Ich bin davon überzeugt, dass die Atmosphäre im Hockeypark – dem Wohnzimmer des DHB –   einen stimmungsvollen Rahmen für dieses internationale Turnier bieten wird.“

    Deutschland gewinnt das Endspiel um die Europameisterschaft im Hockey-Park.

    Für den in Mönchengladbach beheimateten DHB war schon die Bekanntgabe, dass Special Hockey als Inklusions-Sport erstmals bei den Special Olympics World Games in Berlin 2023 an den Start gehen wird, in diesem Jahr eine großartige Nachricht. Passend zum Zuschlag für die Doppel-Europameisterschaft wurde in der letzten Ratssitzung des Jahres der CDU-Antrag zur Bewerbung für die Frauen-Fußballweltmeisterschaft 2027 parteiübergreifend mit großer Mehrheit verabschiedet.

    „Mönchengladbach ist Sportstadt. Dies haben wir in der Vergangenheit bewiesen und das wird auch in Zukunft so sein. Dass sich der internationale Hockey-Sport wieder für Mönchengladbach als Austragungsort eines so wichtigen Turniers entschieden hat, unterstreicht die Ambitionen für das Jahr 2027. Wir haben die Stadien, wir haben die Infrastruktur, um Gäste aus Europa und der Welt willkommen zu heißen und HochleistungssportlernInnen die Rahmenbedingungen zu geben, die es braucht, um Sportgeschichte zu schreiben“, so Baues weiter.

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  • ,,Vergiss nie: Hier arbeitet ein Mensch!‘‘ –Schluss mit der Gewalt gegen Beschäftigte des öffentlichen Dienstes und des privatisierten Sektors!

    ,,Vergiss nie: Hier arbeitet ein Mensch!‘‘ –
    Schluss mit der Gewalt gegen Beschäftigte des öffentlichen Dienstes und des privatisierten Sektors!

    Bei der Kampagne geht es um mehr Respekt gegenüber Polizisten, Feuerwehrleuten, Mitarbeitern von Rettungsdiensten, Beschäftigten im Gesundheitswesen, in Bildungseinrichtungen, bei Ordnungsämtern oder Jobcentern. Auch Busfahrerinnen und Busfahrer werden zunehmend angegangen.

    ,,Gewalt ist für die Beschäftigten, die sich tagtäglich für unsere Gesellschaft einsetzen längst keine Seltenheit mehr. Sie werden angepöbelt, beleidigt, angespuckt, bedroht oder Opfer körperlicher Gewalt. Das muss sich ändern. Die Beschäftigten des Öffentlichen Dienstes sind keine Blitzableiter für Frust und Aggression‘‘, so der stellv. Vorsitzende des DGB-Stadtverbandes Mönchengladbach Patrick Stock.

    „An den Beschäftigten des öffentlichen Dienstes wird häufig der Frust und Ärger über den Staat ausgelebt. Über 70 Prozent gaben an, dass Bürgerinnen und Bürger aufgrund von zu wenig Personal, schlechter Ausstattung, mangelhaftem Service und hohem Bürokratieaufwand oft genervt sind und aggressiv reagieren. Dann ist zu wenig Personal vorhanden, um solche Entwicklungen frühzeitig zu erkennen und deeskalierend aufzufangen. Aus Resignation hat jeder Dritte Beschäftigte im öffentlichen Dienst nicht einmal die Vorgesetzten über die Bedrohung oder Gewalttat informiert, denn sie meinen, dass dadurch eh nichts bewirkt werden könnte, was ihnen hilft. Das muss für uns Warnung sein. Die Beschäftigten im öffentlichen Dienst brauchen Unterstützung, Hilfe und Anerkennung für ihre Tätigkeit. Für uns ist die tägliche Gewalt und Aggression nicht zu akzeptieren“, so die DGB-Regionsgeschäftsführerin Sigrid Wolf.

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  • Einladung zum Online-Adventsgottesdienst “…denn sie hatten keinen Raum” – 20.12., 19 Uhr

    Einladung zum Online-Adventsgottesdienst “…denn sie hatten keinen Raum” – 20.12., 19 Uhr

    Auch wenn wir wegen der Pandemie dieses Jahr die Adventszeit nicht in physischer Nähe begehen können, so wollen wir doch im Digitalen zusammenkommen und gemeinsam Gottesdienst feiern.
    In der Tradition des Politischen Nachtgebets wie zuletzt beim Deutschen Evangelischen Kirchentag wollen wir auch gerade all jenen gedenken, die an Europas Grenzen Schutz suchen und dort ihr Leben lassen.

    Daher gestalten wir diesen politischen Gottesdienst gemeinsam.
    Wir, das sind: Pfarrerinnen Lioba Diez und Anja Siebert-Bright vom Projekt für zeitgenössische Spiritualität (www.spiritandsoul.org) Heinrich Bedford Strohm, der Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in DeutschlandJudy Bailey, Musikerin Sven Giegold MdEP, Mitglied der Präsidiums des Kirchentags.
    Gleich hier anmelden!

    Maria gebar ihren Sohn und legte ihn in einen Futtertrog, denn sie hatten keinen Raum in der Herberge.
    Sie sehnte sich nach einer Welt, in der für alle Platz ist und jedes Menschenleben zählt. Nach einer Welt, in der niemand Gewalt erleidet, alle satt werden und Lebenschancen gerecht verteilt sind.
    Diese alte Sehnsucht teilen wir auch aktuell, in dieser Advents- und Weihnachtszeit 2020.

    Viele sind mürbe vom Alltag in der Pandemie, trotz materieller Sicherheit. Und Millionen Menschen sind auf der Flucht, irren schutzlos umher, gerade jetzt im Winter.
    In dieser Situation feiern wir Gottesdienst, verbunden in Gottes Geist, auf dem Boden der biblischen Tradition und in Solidarität mit den Schutzsuchenden an den Grenzen Europas.
    Melden Sie sich hier an und teilen die Einladung mit anderen Interessierten:Zur Anmeldung

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  • Zwischenzeit –Innehalten, Atemholen – 30 Minuten Musik und Wort in St. Helena

    Zwischenzeit –
    Innehalten, Atemholen – 30 Minuten Musik und Wort in St. Helena

    Gönnen Sie sich einmal im Monat während des Rheindahlener Wochenmarktes in St. Helena eine halbstündige Auszeit.

    Der Besuch des Marktes lässt sich mit einem kurzen Besuch der St. Helena-Kirche wunderbar verbinden, um – gerne zwischen gefüllten Einkaufstaschen – auszuruhen, den Texten und Klängen der Musik zu lauschen.

    Zum 29. Mal am Freitag, 18. Dezember 2020 um 15.30 Uhr in St. Helena, Mönchengladbach-Rheindahlen.

    Andrea Richter spricht Texte zum Thema „GOTT blickt uns an“ von Bischof  Stephan Ackermann, Trier und Reinhold Richter spielt an der Seifert-Orgel Werke von Johann Sebastian Bach und Leon Boellmann.
    Informationen auch unter www.helenamusik-rheindahlen.de

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