Autor: Redaktion

  • Busse fahren mit der „Ehrensache“

    Busse fahren mit der „Ehrensache“

    Die Kampagne der Stadt Mönchengladbach und des Kreis Viersen “Was wir tun ist Ehrensache” hat fahrende Unterstützung bekommen. Sie ist jetzt auch auf Bussen der NEW zu sehen.

    “Es ist toll das die Kampagne so auch überall im Stadtbild vertreten sein wird.”, sagt Oberbürgermeister Felix Heinrichs. “Das betont noch einmal, wie wichtig das Ehrenamt für unsere Stadt ist und motiviert hoffentlich viele, auch selbst aktiv zu werden. Dafür werben wir mit Menschen aus dem echten Leben, die sich wirklich engagieren.”

    Bei dieser Ehrenamtskampagne stellen die Freiwilligen sich und ihre ehrenamtliche Tätigkeit auf den Internetseiten der Kommunen vor. Unter den 30 Gesichtern in der Webgalerie sind stellvertretend für viele andere zahlreiche Ehrenamtliche aus Mönchengladbach dabei. Sie engagieren sich in ganz unterschiedlichen Bereichen – als Trainerin im Sport, Lesepatin für Kinder, in Deutschkursen für Geflüchtete, mit der Organisation von Kulturveranstaltungen, als Laien-Sprachmittler*in oder mit administrativer Vereinsarbeit im Hintergrund. Die Liste ist unerschöpflich und der Kreativität keine Grenzen gesetzt.

    “Es freut uns, wenn wir die Kampagne in dieser Form unterstützen können. Viele unserer Mitarbeiter könnten auch mit Fotos dort abgebildet sein. Da gibt es ebenfalls tolles ehrenamtliches Engagement in den unterschiedlichsten Bereichen. Ehrenamt kann man einfach nicht genug wertschätzen”, sagt der Vorstandsvorsitzenden der NEW Frank Kindervatter.

    Die Webgalerie und weitere Informationen rund um die aktuelle Kampagne finden Interessierte unter www.stadt.mg/ehrensache.

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  • SPD-Mönchengladbach übt scharfe Kritik an Naidoo-Auftritt

    SPD-Mönchengladbach übt scharfe Kritik an Naidoo-Auftritt

    Die SPD Mönchengladbach verurteilt den geplanten Auftritt von Xavier Naidoo in Mönchengladbach.

    In einer Sitzung am Dienstagabend (2.2.2021) hat sich der Vorstand der SPD Mönchengladbach eindeutig dazu positioniert, dass man ihm und seiner Ideologie keine Bühne bieten darf.

    „Während andere Veranstalter:innen sich in der Vergangenheit deutlich von Naidoo distanziert haben, bleibt der Veranstalter uns dies bislang schuldig. Sich auf Meinungsfreiheit, Toleranz und Pluralität zu berufen, ist keine klare Abgrenzung. Diese wäre aber angesichts Xavier Naidoos rassistischer und menschenverachtender Aussagen dringend geboten “, so die Vorsitzende der Mönchengladbacher Sozialdemokraten Gülistan Yüksel MdB.

    Der Vorstand der SPD MG befürchtet, dass ein solches Konzert zur Pilgerstätte für Reichsbürger, Querdenker und andere (rechts-)radikale Besucher aus ganz Deutschland werden könne.

    „Die Kommunikation von Corinna e.V. war unglücklich. Der Bezug zur Meinungs- und Kunstfreiheit ist mit Blick auf privatrechtliche Verträge sowie der öffentlichen Stilisierung Naidoos kritisch. Die Absage der Teilnahme dreier Bands am Corinna-Festival ist deshalb nachvollziehbar. Der Verein will offenbar nun nachsteuern und hat den Mitgliedern und Beteiligten ein Gesprächsangebot gemacht. Dabei können Positionen, Umstände und Aufgabenverteilung innerhalb des Vereins breit diskutiert werden.“, erklärt der Vorsitzende der SPD-Ratsfraktion Janann Safi.

    Für die SPD Mönchengladbach ist die vertragsrechtliche Ebene dieses Vorgangs der politischen unterzuordnen. „Wer 2018 mit Naidoo einen Vertrag abschließt, geht ein unternehmerisches Risiko sein. Naidoo fällt seit 2012 mit verschwörungstheoretischen und rassistischen Äußerungen auf. Seine Gesinnung ist demnach seit Jahren bekannt. Für solche Fälle gibt es entsprechende Klauseln.“, führt der Mönchengladbacher Landtagsabgeordnete Hans-Willi Körfges aus.

    „Ich bin froh, dass es in Mönchengladbach Kulturschaffende gibt, die sich von jeglichen rechten Umtrieben distanzieren. Sollte das Konzert stattfinden, werden wir mit unseren Bündnispartner:innen eine passende Protestform finden. Wir wollen Xavier Naidoo keine Bühne bieten, um seine kruden Verschwörungstheorien zu verbreiten.“, so die stellvertretende Vorsitzende Josephine Gauselmann abschließend.

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  • Flyer von Impfgegnern soll Angst schüren –Oberbürgermeister warnt vor Panikmache

    Flyer von Impfgegnern soll Angst schüren –
    Oberbürgermeister warnt vor Panikmache

    Kurz vor dem Start des Impfzentrums Mönchengladbach am kommenden Montag und einer Perspektive, durch die Impfkampagne eine Rückkehr des Alltags ohne pandemiebedingte Einschränkungen zu ermöglichen, werden im Mönchengladbacher Stadtgebiet Flyer von Impfgegnern verteilt.

    Von einer medizinisch unbegründeten Panik und gesunden Freiwilligen mit heftigen Nebenwirkungen ist die Rede. Absender dieses Flyers sind so genannte “Freiheitsboten”, auf einer Internetseite wird Rainer Blanken als Verantwortlicher mit Sitz in London genannt.

    Oberbürgermeister Felix Heinrichs ruft dazu auf, diesen Flyer zu ignorieren: “Die dort aufgestellten Behauptungen entbehren jeder Grundlage und schüren bewusst die Angst der Menschen, um das System zu destabilisieren. Da werden gezielt Unwahrheiten verbreitet.” Um die Pandemie wirkungsvoll zu stoppen, müsse ein Großteil der Bevölkerung geimpft sein. “Impfen ist gelebte Solidarität! Ich bitte daher jede impfberechtigte Person, diese Chance auch zu nutzen. Nur gemeinsam können wir die Pandemie bewältigen.”

    Wenn es Fragen zur Impfung gibt, finden Interessierte im Internet unter www.zusammengegencorona.de und www.notfallmg.de Antworten.
    Für Fragen und Unterstützung rund um die Impfung und das Thema Corona steht auch das Bürgertelefon der Stadt Mönchengladbach unter (02161) 255 4321 zur Verfügung.
    Das Bürgertelefon ist montags bis donnerstags von 8 bis 16 Uhr und freitags von 8 bis 12 Uhr besetzt.
    Impftermine werden über diese Nummer aber nicht vergeben.
    Impfberechtigt sind zunächst alle Personen, die das 80. Lebensjahr vollendet haben. Auch wer sein Infoschreiben verlegt hat oder gerade neu nach Mönchengladbach gezogen ist, kann sich auf der Internetseite www.116117.de oder unter der Telefonnummer 0800 116 117 01 für die Impfung anmelden.

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  • FDP-Kreisverband Mönchengladbach lädt zur ersten digitalen Veranstaltung 2021 ein

    FDP-Kreisverband Mönchengladbach lädt zur ersten digitalen Veranstaltung 2021 ein

    „Mobil.NRW – Mobilität in lebenswerten Städten“ heißt die Auftaktveranstaltung des FDP-Kreisverbands Mönchengladbach am 10. Februar 2021, die ab 19.00 Uhr digital per ZOOM durchgeführt wird.

    Als Referent konnte Bodo Middeldorf gewonnen werden, verkehrspolitischer Sprecher der FDP Landtagsfraktion in Nordrhein-Westfalen.

    FDP-Mitglieder und Gäste erfahren, wie moderne Mobilitätskonzepte in Städten umsetzbar sind. Wie kann der Öffentliche Personennahverkehr eingebunden, sicherer und hygienischer gemacht werden? Wie sieht Mobilität in 20 Jahren aus?

    Kreisvorsitzender Andreas Terhaag fügt hinzu: „Attraktive Mobilitätsangebote, auch für Fußgänger und Radfahrer, sind die Voraussetzung für mehr Lebens- und Aufenthaltsqualität in unserer Stadt. Dafür brauchen wir gute Ideen. Diese und andere Themen diskutieren wir mit Bodo Middeldorf.“

    Anmeldungen werden erbeten an die FDP-Geschäftsstelle, Telefon 02166-48730 oder per Mail info@fdp-mg.de

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  • Aktiv im „Engagierten Ruhestand“

    Aktiv im „Engagierten Ruhestand“

    Lange Jahre war Andreas Stumpf aus Willich bei der Telekom angestellt. Als Beamter im Postnachfolgeunternehmen hatte er im vergangenen Jahr die Möglichkeit, vorzeitig in den Ruhestand entlassen zu werden.

    „Nach fast vierzig Jahren bei der Telekom bekam ich das Angebot aus dem Konzern auszuscheiden, allerdings mit der Auflage, 1000 Stunden ehrenamtlicher Tätigkeit innerhalb von drei Jahren nachzuweisen,“ erklärt er das Konzept des Engagierten Ruhestandes bei der Telekom.

    “Über eine Beilage in unserer Tageszeitung bin ich auf den VSR-Gewässerschutz aufmerksam geworden. Dort wollte ich unser Brunnenwasser testen lassen. Auf der Internetseite des Vereins habe ich dann erfahren, dass man dort auch ehrenamtlich helfen kann“, so Andreas Stumpf weiter. Als frischgebackener Pensionär fasste er schnell den Entschluss, die gemeinnützige Umweltschutzorganisation tatkräftig zu unterstützen. „Da ich mich schon seit vielen Jahren für die Natur, den Umweltschutz und die Nachhaltigkeit einsetze, ist eine Tätigkeit für den Gewässerschutz für mich genau das Richtige”, bekräftigt er seine Entscheidung.

    Der VSR-Gewässerschutz sucht jedes Jahr von Mai bis Oktober ehrenamtliche Helfer, die Teil des Teams an den Informationsständen werden wollen. Andreas Stumpf hat die Wahl, bei welchen Einsätzen er dabei sein will: entweder Tagestouren in verschiedenen Städten der Region mit Start und Ende in Geldern oder Mehrtagestouren im gesamten Bundesgebiet.

    Einige Tagestouren hat der engagierte Ruheständler im vergangenen Jahr bereits mitgemacht. Vorkenntnisse brauchte er nicht mitbringen – es wurde im Team gearbeitet und eine intensive Einarbeitung war gewährleistet. Auf die längeren Fahrten mit dem Labormobil freut sich Andreas Stumpf in diesem Jahr: „Mir macht diese Arbeit, speziell mit den hochqualifizierten Kolleginnen und Kollegen, sehr viel Spaß und ich freue mich schon auf die neuen Termine.“ Bei den längeren Fahrten wird Andreas Stumpf den Projektleiter Harald Gülzow an den Informationsständen unterstützen. Diese Touren starten in der Regel Sonntag-Nachmittag und enden am Mittwoch.

    Nachts steht dem Ehrenamtler der mitgeführte Wohnwagen zur Verfügung – gekocht und gegessen wird dann gemeinsam im Team.
    An den zahlreichen Informationsständen können die Umweltschützer Bürgern aufzeigen, wie wichtig der Gewässerschutz ist. Da am Infostand auch Untersuchungen für Brunnenwasser anboten werden, ist dieser regelmäßig sehr gut besucht. So können die Mitglieder des VSRGewässerschutz viele Menschen erreichen und über Belastungen aufklären. Die Messwerte vom eigenen Brunnen verdeutlichen dem Einzelnen die Notwendigkeit des Schutzes von Grund- und Oberflächenwasser.

    Die VSR-Gewässerschutz aus Geldern würde sich auch in diesem Jahr über weitere Unterstützung engagierter Menschen freuen. Gestartet wird im Mai 2021 – es warten interessante Tätigkeiten auf Sie! „Ein Ehrenamt für alle, die sich für die Natur und den Umweltschutz engagieren wollen!” ermutigt Andreas Stumpf andere Ruheständler, die sich aktiv engagieren möchten. Erste Informationen zu den Möglichkeiten des Ehrenamtes beim VSR-Gewässerschutz erfahren Sie auf der Internetseite der Umweltschützer unter https://www.vsrgewässerschutz.de/mitmachen/.

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  • Bröckelnde Standards: Novelle der Landesregierung schwächt barrierefreies Bauen

    Bröckelnde Standards: Novelle der Landesregierung schwächt barrierefreies Bauen

    Gemeinsam mit insgesamt 21 Verbänden und Bündnissen in NRW fordern wir von der Landesregierung endlich ein klares Bekenntnis zur Barrierefreiheit im Wohnungsbau.

    Zu viele ältere Menschen und Menschen mit Behinderungen in NRW leben in Wohnungen, die nicht auf ihre Bedürfnisse zugeschnitten sind. Beim Bau der erforderlichen Wohnungen hinkt NRW hinterher. Die Landesregierung muss den barrierefreien Wohnungsbau daher im Eiltempo und mit Entschlossenheit vorantreiben, um den Bedarf zumindest perspektivisch zu decken. Die geplante Novelle der Landesbauordnung führt stattdessen zu einer Absenkung der Standards.

    Laut der geplanten Novellierung der Landesbauordnung 2018 NRW sollen Wohnungen zukünftig nur noch „im erforderlichen Umfang“ barrierefrei sein. Die Einfügung dieses unbestimmten Rechtsbegriffs würde zu erheblicher Unsicherheit führen, da völlig unklar ist, was mit dem Begriff gemeint ist. Wohl auch deshalb haben weder die Musterbauordnung noch die Bauordnungen anderer Bundesländer diese Formulierung in Bezug auf barrierefreie Wohnungen eingeführt. Nordrhein-Westfalen würde damit einen Sonderweg beschreiten, der vor allem zu Lasten von älteren und behinderten Menschen ginge.

    Ein Absenken des Standards auf einen „erforderlichen Umfang“ wäre eine offenkundige Abkehr vom Ziel des barrierefreien Wohnungsbaus auf dem frei finanzierten Wohnungsmarkt. Es ist für uns nicht hinnehmbar, dass zukünftig nur noch „wesentliche Barrieren“ im Wohnungsbau vermieden werden sollen. Eine Abstufung zwischen wesentlichen und weniger wesentlichen Barrieren würde der Lebensrealität von behinderten Menschen nicht gerecht werden. Vielmehr wäre damit eine weitere Verschlechterung bei der Wohnungssuche für all diejenigen, die barrierefreie Wohnungen benötigen, verbunden. Denn was für den einen gar keine oder nur eine kleine, leicht zu überwindende Barriere ist, stellt für den nächsten eine unüberwindliche Barriere dar. Die sowieso schon bestehenden Wettbewerbsnachteile wohnungssuchender Menschen mit Behinderungen auf einem angespannten Wohnungsmarkt würden sich noch weiter verschärfen und der Mangel an barrierefreiem Wohnraum endgültig zu einem individuellen Problem umgedeutet, für dessen Lösung der Staat nicht verantwortlich ist.

    Nach der aktuellen Wohnungsmarktprognose des Landes NRW müssten bis 2040 672.320 „altersgerechte“ Wohnungen neu entstehen, ob durch Neubau oder Bestandsmaßnahmen. Gemessen am gesamten prognostizierten Neubaubedarf von knapp über einer Millionen Wohnungen wären dies zwei Drittel aller Wohnungen. Anders ausgedrückt: von 2018 bis 2040 müsste die Mehrheit aller neu errichteten Wohnungen barrierefrei sein. Die Realität hingegen sieht anders aus. Die Ergebnisse des Mikrozensus 2018 zeigen, dass seit 2011 nur 18 Prozent aller Wohnungen in dieser Art und Weise errichtet wurden. Wenn man dann auch noch beachtet, dass die Wohnungsmarktprognose die Bedarfe von Menschen mit Sinnesbehinderung, die gerade unter älteren Menschen sehr verbreitet sind, völlig außer Acht lässt, wird deutlich, wie hoch der Bedarf an barrierefreien Wohnungen in NRW wirklich ist – für ältere Menschen ebenso wie für behinderte Männer und Frauen, mit oder ohne Familie. Die Erkenntnisse der Wohnungsmarktprognose 2040 müssen daher als dringender Appell für eine Kehrtwende beim barrierefreien Wohnungsbau gewertet werden.

    Wir fordern die Landesregierung auf, in der Landesbauordnung die rechtlichen Rahmenbedingungen dafür zu setzen, dass zukünftig Wohnungen im Neubau generell barrierefrei gemäß der Definition von Barrierefreiheit gebaut werden.

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  • Geschäftsführerwechsel in der SPD-Ratsfraktion

    Geschäftsführerwechsel in der SPD-Ratsfraktion

    Thomas Fegers hat seine Tätigkeit als Geschäftsführer der SPD-Ratsfraktion nach 16 Jahren auf eigenen Wunsch hin zum 31.01.2021 beendet.

    Die SPD-Fraktion dankt seinem langjährigen Geschäftsführer für seine engagierte und verlässliche Arbeit und wünscht ihm für seine neue Tätigkeit viel Erfolg.

    Heute stellte sich Tobias Paszek als neuer Geschäftsführer der SPD-Ratsfraktion vor.
    “Ich freue mich, mit dem heutigen Tag eine in allen Belangen sehr gut aufgestellte Geschäftsstelle zu übernehmen und danke der gesamten Fraktion für das in mich gesetzte Vertrauen. In den zurückliegenden sechseinhalb Jahren war ich wissenschaftlicher Mitarbeiter im Wahlkreisbüro von Gülistan Yüksel, MdB. Aufgrund dessen besteht bereits eine persönliche und thematische Verbindung zu den Ratsmitgliedern und der Geschäftsstelle, was einen reibungslosen Übergang sicherstellt.

    Ich freue mich auf meine neue Aufgabe, die Mitglieder der SPD-Ratsfraktion bei ihrer ehrenamtlichen Arbeit zu unterstützen. Als Geschäftsführer bin ich mir der verantwortungsvollen organisatorischen Führungsaufgabe bewusst und freue mich, den nach der Kommunalwahl im vergangenen Jahr erfolgreich eingeschlagenen Weg fortzuführen”, erklärt Paszek.

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  • Weiher im Beller Park werden entschlammt

    Weiher im Beller Park werden entschlammt

    Nach der erfolgreichen Entschlammung des Weihers im Stadtwald, kümmert sich mags um die nächsten Gewässer im Stadtgebiet.

    Direkt im Anschluss folgen die beiden Weiher im Beller Park in Odenkirchen. Auch dort müssen voraussichtlich etwa 3.000 Tonnen Schlamm aus den Gewässern geholt werden.

    Seit Freitag, 29. Januar, sind die Arbeiten im Stadtwald Rheydt abgeschlossen. Die Kurstjens Entwässerung und Nassbaggertechnik GmbH aus Longuich in der Nähe von Trier zieht mit ihren Gerätschaften weiter und baut sie am Beller Park auf.
    Dort werden zwei Weiher entschlammt, in denen der Lebensraum für die Fische auch zu klein geworden ist. Dadurch ist die Sauerstoffversorgung der Tiere in Gefahr.
    Das von mags beauftragte Spezialunternehmen wird voraussichtlich bis April mit dem Abpumpen beschäftigt sein. Immer wieder wird der Schlamm in eine Anlage befördert, die mittels einer Zentrifuge den Schlamm vom Wasser trennt. Der separierte Schlamm wird in Etappen auf einen Sattelschlepper verladen und abtransportiert. Danach wird der Schlamm beprobt und je nach Art der Belastung ordnungsgemäß entsorgt.

    Dass innerhalb eines Gewässers über mehrere Jahre solche Schlammmassen entstehen, ist ein ganz natürlicher Prozess. „Durch herabfallendes Laub, Ausscheidungen der Fische und Algen setzt sich nach und nach immer mehr Schlamm am Boden ab“, erklärt Projektleiter und Meister bei der mags-Grünunterhaltung Tim Giebels.
    Wie schon zuvor im Stadtwald werden vor dem Start der Entschlammung zunächst die Fische aus den beiden Weihern im Beller Park geholt. Dabei wird mags erneut vom Anglerverein „Mönchengladbach und Rheydt 1935“ unterstützt. „Die Fische vom Beller Park ziehen übrigens in ein frisch saniertes, neues Zuhause“, berichtet Tim Giebels mit einem Augenzwinkern. Sie werden in den bereits entschlammten Stadtwaldweiher umgesiedelt.

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  • Betriebskantinen in Mönchengladbach dürfen wieder öffnen

    Betriebskantinen in Mönchengladbach dürfen wieder öffnen

    Grünes Licht für die Mittagspause in der Industrie: In Mönchengladbach dürfen Betriebskantinen nach einem Beschluss der Landesregierung unter Auflagen wieder öffnen.

    Das teilt die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) mit. „Die bisherige Corona-Verordnung schrieb die komplette Schließung der Kantinen vor. Doch in vielen Industriebetrieben ist der Verzehr von selbst mitgebrachten Speisen nur in diesen Räumen erlaubt. Jetzt herrscht endlich Klarheit: Wenn Mindestabstände eingehalten werden und ein Hygienekonzept vorliegt, darf auch wieder in der Betriebskantine gegessen werden“, sagt Ina Korte-Grimberg, Landesbezirkssekretärin der NGG NRW. Für die Neuregelung hatte sich die Gewerkschaft zusammen mit dem Arbeitgeberverband der Ernährungsindustrie Nordrhein-Westfalen bei Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) starkgemacht.

    In Mönchengladbach profitiere davon ein Großteil der rund 1.100 Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in der Lebensmittelindustrie. „Wer in stundenlanger Arbeit Kalorien verbrennt, muss auch irgendwann selbst welche aufnehmen. Schließlich sind es die Beschäftigten, die mit der Herstellung von Essen und Trinken dafür sorgen, dass die Supermarktregale in Pandemie-Zeiten voll bleiben“, betont Korte-Grimberg. Nun komme es in den Unternehmen darauf an, gemeinsam mit den Arbeitnehmervertretungen schlüssige Hygienekonzepte für die Betriebskantinen zu erarbeiten. Die unverzichtbare Essenspause im Job dürfe unter keinen Umständen zum Infektionsherd werden, so die NGG.

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  • We remember!

    We remember!

    Das Hugo-Junkers-Gymnasium unterstützte den Tag des Gedenkens an die Opfer des Holocaust

    Der Jüdische Weltkongress rief anlässlich des internationalen Gedenktages an die Opfer des Nationalsozialismus weltweit dazu auf, sich an der Kampagne #WeRemember zu beteiligen, die sich gegen Antisemitismus und alle Formen von Völkermord, Hass und Fremdenfeindlichkeit richtet.

    Die Kampagne, die auch zur weiteren Aufklärung über den Holocaust beitragen will, wird bereits im fünften Jahr durchgeführt, um den Missbrauch sozialer Medien zur Verbreitung von Falschinformationen, Verschwörungsmythen, Rassismus und Holocaustleugnung zu bekämpfen.

    Unter dem Motto ‚Aus der Vergangenheit lernen, die Zukunft schützen‘ ermutigt die Kampagne Teilnehmende aus der ganzen Welt, Fotos in den sozialen Medien zu veröffentlichen, auf denen ein Schild mit der Aufschrift ‚#WeRemember‘ zu sehen ist.

    Am 27. Januar, dem Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus, setzten auch Schüler, Eltern und Lehrer der Schulgemeinde des Hugo-Junkers-Gymnasiums im Rahmen des Distanzunterrichtes über die Onlineplattform der Schule virtuell ein Zeichen gegen das Vergessen. Sie folgten damit einer Initiative von Catrin Ingerfeld und Dominik Zuk, die seit vielen Jahren die Schulkultur prägende Lehrerpersönlichkeiten der traditionsreichen Schule in Mönchengladbach-Rheydt sind.

    Ausgangspunkt für den Tag der Erinnerung ist der 27. Januar 1945. Damals befreite die Rote Armee in der Endphase des Zweiten Weltkrieg die den Massenmord überlebenden 7.500 Gefangenen des weitgehend geräumten Vernichtungslagers Auschwitz-Birkenau. Das Datum dieses Ereignisses wurde 1996 zum nationalen Gedenktag in der Bundesrepublik Deutschland erklärt und im Jahr 2005 von den Vereinten Nationen zum Gedenken an den Holocaust und den 60. Jahrestag der Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz-Birkenau eingeführt.

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  • Neue Schulpolitik: –Vorbereitung auf eine digitale Lebenswirklichkeit

    Neue Schulpolitik: –
    Vorbereitung auf eine digitale Lebenswirklichkeit

    Deutschlands Schulen haben beim Thema Digitalisierung reichlich Nachholbedarf – das hat in Mönchengladbach wiederholt der coronabedingte Lockdown aufgezeigt.

    Es mangelt, von Schule zu Schule unterschiedlich, an ausreichend Geräten für digitalen Unterricht, an pädagogischen Konzepte oder ausgereiften Lernplattformen. Nun hatte die Stadt Mönchengladbach im Sommer 2019 immerhin einen ersten Impuls gesetzt, durch die Förderung von „Pilotschulen“ die Digitalisierung von Schule und Unterricht durch eigene Initiative zu fördern. Die Politik beschloss das Projekt Digitale Pilotschule, wonach das Gymnasium am Geroweiher und das Hugo-Junkers-Gymnasium unter den Gladbacher Schulen die Vorreiterrolle in Sachen Digitalisierung übernehmen sollten. Das war vor Corona.

    „Bund und Land haben uns zwischenzeitlich ausreichend Ausstattungsmittel zur Verfügung gestellt“, stellt Lena Zingsheim, schulpolitische Sprecherin der grünen Fraktion, fest. Dazu kämen die Auswirkungen der Corona-Pandemie. Für die Grünen-Politikerin ist klar: Der durch die Förderung der „Pilotschulen“ gesetzte Impuls muss auf eine sehr viel breitere Basis gestellt werden. „Nur mit Pilotschulen allein wird es nicht klappen“, glaubt Zingsheim. Kein Wunder: Der Bedarf an digitaler Ausstattung an den Schulen ist enorm, entsprechend schwierig sind die Möglichkeiten der Beschaffung. „Diese Situation darf aber doch nicht auf Kosten der Schüler*innen gehen“, sagt sie. „Als Politik sind wir in der Verantwortung, alle uns zur Verfügung stehenden Instrumente zu nutzen, um die Digitalisierung so schnell wie möglich voranzutreiben.“ Das sieht auch SPD-Schulpolitiker Reinhold Schiffers so. „Die Digitalisierung von Schule und Unterricht ist eine herausfordernde Aufgabe“, sagt er. „Wir müssen nun die Chancen, die sich aus der rasant veränderten Situation ergeben, durch eine breit aufgestellte Zusammenarbeit der Akteure nutzen“, so Schiffers weiter.

    Was also lag für die Ampel-Schulpolitiker näher als sich mit einem Verein kurzzuschließen, dessen erklärtes Ziel es ist, die digitale Kompetenz voranzutreiben und Aktivitäten rund um die digitale Transformation zu unterstützen? Die Ampel-Akteure führten dazu intensive Gespräche und fühlten beim Verein Next MG vor, ob der eine Projektskizze präsentieren könnte, die als Grundlage für die Gestaltung des komplexen Kommunikations- und Entwicklungsprozesses genutzt werden kann.

    „Mit Next MG gewinnen wir eine Zusammenarbeit mit Menschen, die uns die Perspektive von außen aus der Wirtschaft schenken. Das sind wichtige Impulse für beste Bildung in unserer Stadt“, erklärt Sina Behrend, Sprecherin der Liberalen im Schulausschuss. 

    Reinhold Schiffers erinnert daran, dass in der Vergangenheit über die Grenzen der Stadt hinaus die eigenen Anstrengungen der Stadt anerkannt wurden, mehrere hundert Lehrer*innen aus allen Schulen der Stadt, alle Schulleitungen bei der Entwicklung von Schule und Unterricht durch die „Mönchengladbacher Akademie“ zu unterstützen. Daran wolle man anknüpfen.

    Erklärtes Ziel des Ganzen: Insbesondere für die Arbeitsfelder Lehrerfortbildung, Cloud-Lösungen und Administration könnten mit Unterstützung von Next MG relativ schnell Umsetzungsvorschläge entwickelt werden, die auf die Besonderheiten in Mönchengladbach eingehen. „Wir wollen Verwaltung und Schulaufsicht der Stadt bitten, sich in dieses Projekt aktiv mit allen fachlichen und sächlichen Ressourcen einzubringen und es entsprechend zu unterstützen“, sagt Lena Zingsheim. Die Schüler*innen müssten zeitnah auf eine digitale Lebenswirklichkeit vorbereitet werden, sagt die Grünen-Politikerin.

    Das Kooperationsbündnis von SPD, Grünen und FDP har heute im Schulausschuss einen entsprechenden Antrag eingebracht. Mit Mehrheit, gegen die Stimmen der CDU, wurde er angenommen.

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  • Eine neue Spielwiese der CDU: eine MINT-Pilotschule für Mönchengladbach

    Eine neue Spielwiese der CDU: eine MINT-Pilotschule für Mönchengladbach

    Sie, die CDU, brachte nichts auf den Weg als sie es konnte und will nun offenbar mit einer neuen Gangart Boden gut machen:

    Im Rahmen der Haushaltsberatungen fordert die CDU-Ratsfraktion mit einem Antrag, die Bildungspolitik in Mönchengladbach neu zu denken. Strukturwandel, MINT-Lücke und voranschreitende Digitalisierung müssen zu einem Umdenken der Schul- und Bildungsorganisation der kommunalen Schulträger führen. Schulen sollen darauf ausgerichtet werden, den Digital Mindset, Mut und Veränderungsbereitschaft junger Menschen zu fördern. Langfristig soll dies zum Aufbau einer neuen Schule in Mönchengladbach mit einem MINT-Schwerpunkt führen, deren Pädagogik auf die Ansprüche von heute maßgeschneidert ist, und ein Modellprojekt für das ganze Land sein könnte. Die Finanzierung soll über Fördermittel aus den Töpfen des Braunkohle-Strukturwandels sowie über freiwerdende Mittel im Haushalt erfolgen,.

    „Der Fachkräftemangel ist mit das größte Problem der lokalen Betriebe und Unternehmen. Schon jetzt werden viel zu wenige junge Menschen in den Bereichen Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik in Mönchengladbach gefördert und ausgebildet (MINT-Lücke). Um die Wettbewerbsfähigkeit der lokalen Wirtschaft zu stärken und vor allem unseren jungen Menschen eine gute Zukunft zu ermöglichen, muss die schulische Ausbildung auf das Leben und die Berufswelt in 10-15 Jahren ausgerichtet sein und nicht auf eine Arbeitswelt, die es bis dahin nicht mehr gibt.“, sagt die Vorsitzende des Schul- und Bildungsausschusses, CDU-Ratsfrau Petra Heinen- Dauber.

    Der neue Weg in der Bildungspolitik würde auf die schon vorhandenen digitalen Pilotschulen und Schulverbände aufbauen.

    „Das wirklich Zukunftsgerichtete an dieser Idee ist der Kern. Ein Modellprojekt, das die MINT-Fächer in der gesamten Pädagogik in den Mittelpunkt stellt. Die Schülergemeinschaft würde ein überdurchschnittliches Digital Mindset erhalten, das sich durch flexible Lern- und Projektkompetenz äußert und auch integrativ-soziale Werte stützt. Wir müssen die Entscheidungsfreudigkeit und Entscheidungsverantwortung junger Menschen an allen Schulformen fördern, denn diese werden in absehbarer Zeit die entscheidenden Erfolgsfaktoren bei der zukünftigen Ausbildung und dem Berufseinstieg sein. Eine Modell-Schule für den MINT-Bereich und digital gut aufgestellte Berufskollegs wären die perfekte Ergänzung zum eingeschlagenen Weg der Wissensgesellschaft mit Wissenscampus und Junior-Universität in Mönchengladbach.“, so CDU-Ratsherr Markus Spinnen, Sprecher des Schul- und Bildungsausschusses.

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  • Erst Busfahrer beleidigt, dann in die Kasse gegriffen

    Erst Busfahrer beleidigt, dann in die Kasse gegriffen

    Ermittlungen wegen Beleidigung, Diebstahl und versuchter Sachbeschädigung laufen nach einem Vorfall, der sich am Montag, 25. Januar, gegen 19 Uhr in und an einem Linienbus in Rheydt auf dem Marienplatz abgespielt hat.

    Nach Angaben des Busfahrers waren ihm kurz vor der Abfahrt des Busses der Linie 016 drei Fahrgäste aufgefallen, die lediglich Stoffmasken trugen. Nachdem er sie darauf aufmerksam gemacht habe, dass ab diesem Tag FFP2-Masken oder OP-Masken beziehungsweise vergleichbare medizinische Masken im öffentlichen Personennahverkehr genutzt werden müssten, und sie auf die Frage nach ihren Fahrkarten keine hätten vorweisen können, habe er sie aufgefordert, den Bus zu verlassen.
    Daraufhin habe eine der drei männlichen Personen ihn beleidigt, beim Aussteigen nach der Kasse gegriffen und Kleingeld entwendet sowie schließlich den Bus mit einem unbekannten Gegenstand beworfen.
    Auf den ersten Blick sei aber kein Schaden am Fahrzeug entstanden. Alle drei Personen seien dann in Richtung Gracht weggelaufen.

    Die Beschreibung des Täters: etwa 16 bis 18 Jahre alt, circa 1,70 Meter groß, vermutlich arabischer Herkunft, dunkel gekleidet. Die Polizei Mönchengladbach bittet um Zeugenhinweise unter der Rufnummer 02161-290. (ds)

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  • Soziale Straßenzeitungen in Deutschland richten Petition an MinisterpräsidentInnen und Stadtoberhäupter

    Soziale Straßenzeitungen in Deutschland richten Petition an MinisterpräsidentInnen und Stadtoberhäupter

    Seit Monaten schlägt die Wohnungslosenhilfe bundesweit Alarm:
    die Verelendung obdachloser Menschen hat sichtbar zugenommen, mit der Pandemie hat sich ihre ohnehin prekäre Lage weiter verschärft: Essenausgabestellen, Tagesaufenthaltsstätten, Arztpraxen und viele Einrichtungen der Wohnungslosenhilfe haben ihr Angebot reduziert.

    „Das hat dazu geführt, dass der Akku vieler Wohnungsloser schon im Sommer leer war“, sagt Volker Macke, Redaktionsleiter des Straßenmagazins „Asphalt“ in Hannover und Sprecher der deutschsprachigen Straßenzeitungen im Internationalen Netzwerk der Straßenzeitungen (INSP). Sie leben und sie sterben auf der Straße, und das mache deutlich: „Obdachlose brauchen mehr Unterstützung als je zuvor. Sie brauchen Schutz, und zwar in Einzelunterbringungen.“

    An Räumen mangelt es nicht: Zur Zeit stehen viele Hotelzimmer leer, in denen Wohnungslose sofort untergebracht werden können. „In Hamburg, Hannover oder London gibt es mit dieser Lösung bereits gute Erfahrungen“, so Bastian Pütter, Redaktionsleiter des Straßenmagazins „bodo“ (Bochum, Dortmund) und ebenfalls Sprecher der deutschsprachigen Straßenzeitungen. „Gleichzeitig ist das bestmögliche Wirtschaftsförderung: Hotels verdienen ihr Geld mit echten Gästen, statt allein auf Nothilfen angewiesen zu sein.“

    Mit der Petition, die bisher mehr als 1.700 Menschen unterzeichnet haben, fordern die Straßenzeitungen die Ministerpräsidentinnen und -präsidenten der Länder sowie die OberbürgermeisterInnen der Städte dazu auf, in diesem Pandemie-Winter Obdachlose endlich sicher und in Einzelzimmern unterzubringen. Sie fordern außerdem mehr aufsuchende Sozialarbeit bei denjenigen, die jetzt auf der Straße sind. Denn, so der Petitionstext:

    „Wir dürfen es nicht zulassen, dass noch mehr Menschen auf unseren Straßen sterben.“

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  • „Beuys‘ Küche“: Uraufführung wird live gestreamt

    „Beuys‘ Küche“: Uraufführung wird live gestreamt

    Am 30. Januar hätte das neue Stück Premiere im Theater Krefeld. Stattdessen kommt es nur via Internet direkt zu den Zuschauern nach Hause.

    In Krefeld ist Joseph Beuys am 12. Mai 1921 zur Welt gekommen. Einer der einflussreichsten Künstler des 20. Jahrhunderts, der in seinem Werk permanent die Kunst wie das Leben befragt und die Grenzziehungen zwischen Kunst und Leben permanent in Frage gestellt hat, als Zeichner, Bildhauer, Aktionskünstler, Redner, Poet, humorvoller und unermüdlicher Streiter für mehr Demokratie. Sein 100ster Geburtstag im Jahr 2021 wird in seiner Geburtsstadt groß gefeiert. Im Kaiser-Wilhelm-Museum am Joseph-Beuys-Platz, aber etwa auch am Kresch-Theater, für das Helmut Wenderoth ein Beuys-Stück schreibt.

    Das Theater Krefeld und Mönchengladbach gratuliert mit einer Uraufführung im Großen Haus, mit „Beuys‘ Küche“.
    Mit Texten des Lyrikers, Librettisten und Erzählers Christoph Klimke sowie aus anderen Quellen, konzipiert der Regisseur, Choreograph und Theatererforscher Sebastian Blasius mit den Schauspieler*innen Nele Jung, Eva Spott, Philipp Sommer, Paul Steinbach, Ronny Tomiska und Bruno Winzen einen Theaterabend, der sich mit Beuys‘ Wirken auseinandersetzt. An der Konzeption beteiligt ist der Bühnenbildner Caspar Pichner.

    Entstehen soll kein biographisches Stück, sondern eine Inszenierung, die etwas vom Beuys’schen Spirit einfangen möchte.
    Gefragt, ob Beuys‘ Küche nur etwas für Beuys-Kenner, für ‚Kunstauskenner‘, werden würde, antwortet Sebastian Blasius mit der Rückfrage, ob denn Beuys nur etwas für Kunstauskenner sei: Mein Eindruck ist, so Blasius weiter, man kommt seinen Arbeiten durchaus nah, wenn man ihnen mit offenen Sinnen begegnet und nachvollzieht, was man dabei erfährt und assoziiert. Da strömen zum Beispiel zahlreiche Schlitten aus einem VW-Bus, lassen an ein Rudel oder an Nomadisches denken und sind zugleich wie eingefroren. So bin ich schon mitten im Beuys’schen Kosmos.

    Müssen die Zuschauerinnen etwas wissen von Beuys? Sebastian Blasius: Nein, mir schwebt ein Theaterabend vor, der für sich stehen kann und eher implizit auf Beuys Bezug nimmt. Ich würde klar sagen: Ich brauche kein Vorwissen. Im Sinne von Beuys kann es aber hilfreich sein, eigene Seherwartungen und Sehkonventionen befragen zu lassen. Beuys ging es ja immer darum, ein anderes Wahrnehmen zu initiieren und Gegenbilder zum Bestehenden zu schaffen. Was sind die leitenden Gedanken für Ihre Arbeit an dem Projekt Beuys‘ Küche? Sebastian Blasius: Ich nähere mich Beuys weniger über seine Themen, wie etwa Ökologie oder die Aufhebung von Entfremdungsphänomenen. Ich möchte an seine künstlerischen Prinzipien andocken und sie für das Theater fruchtbar machen: Zum Beispiel, Bilder als etwas Nomadisches denken, das sich stetig modifiziert und sich nicht scharfstellen lässt. Oder mit Materialien arbeiten – bestimmten Texten etwa –, die man eher nicht auf einer Bühne erwartet, weil sie aus alltäglichen, kunstfremden Kontexten stammen. Warum sollten wir Heutige uns für Beuys interessieren, im 21. Jahrhundert? Sebastian Blasius: Man muss mit Beuys weltanschaulich nicht übereinstimmen, um an seinen Fragen teilzuhaben – nach der Möglichkeit zu gesellschaftlicher Veränderung, nach einem anderen Verhältnis zu unserer Umwelt, nach Alternativen zu Prinzipien der Rationalität und Ökonomie. Ich bewundere, wie er diese Fragen aufgeworfen hat, als sie noch lange nicht konsensfähig waren. Ähnliches gilt für seinen Kunstbegriff: Etwa die Öffnung der Kunst auf soziale Praktiken hin oder das fast ausschließliche Arbeiten mit damals noch nicht als ‘Kunst’ konnotierten Materialien, wie etwa Margarine oder Filz. Das ist für heutige Künstlerinnen ja recht gängig, im Nachkriegsdeutschland war es das definitiv nicht.

    Die Uraufführung ist am Samstag, den 30. Januar um 19.30 Uhr kostenlos als Live-Stream zu erleben. Der Link dazu ist über die Startseite der Theaterhomepage www.theater-kr-mg.de abrufbar.
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  • Erster digitaler Schülervertretungstag am 3. Februar

    Erster digitaler Schülervertretungstag am 3. Februar

    Das städtische Projekt “youthbeyond” zur Stärkung der Jugendpartizipation in Mönchengladbach veranstaltet für Schülersprecher*innen und SV-Lehrkräfte am Mittwoch, den 3. Februar, von 9:30 bis 16:00 Uhr einen Schülervertretungstag (SV-Tag). Dieser findet digital auf der Plattform ZOOM statt.

    Ziel der Veranstaltung ist ein Austausch der Mönchengladbacher Schülervertretungen, der zur Vernetzung, zur Weiterbildung und zur möglichen Reaktivierung der Bezirksschülervertretung (BSV) Mönchengladbach beitragen soll. Dazu hat youthbeyond Gäste, wie Bezirksschülerverter*innen aus Aachen, und spannende Dozent*innen für Workshops über verschiedene Themen einer guten SV-Arbeit eingeladen.

    Für “youthbeyond” bietet der SV-Tag die Chance, Interesse an gemeinsamen Aktionen zu wecken. “Wir wollen in Mönchengladbach für Jugendliche etwas bewegen und uns mit vielen jungen Menschen darüber austauschen, wie sie sich in unserer Kommune aktiv einbringen wollen und dafür Mitstreiter*innen gewinnen können”, sagt Lasse Stadeler, einer der beiden Freiwilligen im Sozialen Jahr im Projekt. Mia Vinca ist die zweite FSJlerin und ergänzt, “die Corona Pandemie erschwert unseren Job, am liebsten würden wir uns persönlich mit vielen Jugendlichen treffen, quatschen und etwas anfangen, was auch über unsere Zeit im Projekt hinaus wirkt. Das digitale Format hat aber auch seine Vorteile. Wir können noch mehr Teilnehmende für den SV-Tag annehmen, und freuen uns auf Anmeldungen von Schülervertreter*innen per Mail an jugendpartizipation@moenchengladbach.de.”

    Auf diesem Weg und telefonisch (02161- 253376) ist youthbeyond für alle Fragen rund um das Partizipation von Jugendlichen zu erreichen. Bei Instagram ist das Projekt mit Aktionen und Informationen unter @youthbeyond zu finden.

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  • Linksjugend unterstützt Schüler:innen in Zeiten von Homeschooling

    Linksjugend unterstützt Schüler:innen in Zeiten von Homeschooling

    Die Mönchengladbacher Basisgruppe des Jugendverbandes „Linksjugend [‚solid]“ bietet Schülerinnen und Schülern technische Unterstützung für den Distanzunterricht an und stellt gratis Scanner, Drucker und Internet für Schulaufgaben zur Verfügung.

    Nach den aktuellen Corona-Verordnungen werden der Shutdown und damit auch die Schulschließung bis zum 14. Februar verlängert. Distanzunterricht steht daher für viele Schülerinnen und Schüler weiterhin auf dem Stundenplan. Doch die Linksjugend Mönchengladbach bemängelt, dass nicht alle Familien ausreichend für den Heimunterricht vorbereitet sind. Oft mangelt es an Equipment wie Drucker, Computer oder aber einer stabilen Internetverbindung, um an Videokonferenzen teilzunehmen oder Schulaufgaben hoch- und herunterzuladen. Auch das Geld zum Drucken im nächsten Copyshop ist bei vielen knapp. Doch genau hier will die Linksjugend ansetzen und Abhilfe schaffen!

    „Homeschooling muss man sich leisten können!“, beklagt die Gruppe. „Diejenigen, die es sich eben nicht leisten können, werden mit dem Thema Schule völlig allein gelassen und so noch mehr ausgegrenzt als ohnehin schon.“ Mit dem DigitalPakt Schule und einem Corona-Sofortprogramm versucht der Bund die Digitalisierung kurzfristig nach vorne zu treiben. Schüler:innen, die zu Hause auf kein Endgerät zugreifen können, können demnach u.a. Tablets & Co. seitens der Schulen gestellt bekommen. Justin Peters, Mitglied der Linksjugend MG, kritisiert: „Computer sind nicht das Einzige, was vielen Kindern und Jugendlichen fehlt. Es sind auch Drucker, Scanner und eine Anbindung an das Internet, welche für die Distanzbeschulung in der Regel erforderlich sind.“

    Hier setzt die Linksjugend an: Im Kreisverbandsbüro der Partei DIE LINKE Mönchengladbach (Hauptstr. 2, 41236 MG) bietet sie ab sofort technische Unterstützung für den Schulalltag. „Download, Scannen, Kopieren, Drucken – alles kein Problem! Auf Anfrage via Social Media oder E-Mail, nehmen wir Aufträge kostenlos entgegen und vereinbaren mit den jeweiligen Personen einen Termin zur kontaktlosen Übergabe von Materialien.“, so die Gruppe. Erreichbar sind sie unter der E-Mail-Adresse info@linksjugend-moenchengladbach.de.

    Linksjugend [‚solid] Mönchengladbach ist eine von Schüler:innen, Studierenden und jungen Erwerbstätigen gegründete Basisgruppe des gleichnamigen Jugendverbandes. Sie verstehen sich als eine feministische, antifaschistische, sozialistische und basisdemokratische Plattform, wo junge Menschen selbst Politik machen können. Mit 22.500 Mitglieder bundesweit gehört die Linksjugend zu den größten politischen Jugendverbänden Deutschlands.

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  • Frank Boss MdL zum Vorsitzenden des Ausschusses für digitale Entwicklung und Mobilität der Landschaftsversammlung Rheinland gewählt

    Frank Boss MdL zum Vorsitzenden des Ausschusses für digitale Entwicklung und Mobilität der Landschaftsversammlung Rheinland gewählt

    In ihrer ersten Sitzung nach der Kommunalwahl bestimmte die politische Vertretung des Landschaftsverbandes Rheinland (LVR) Boss MdL (CDU) für die nächsten fünf Jahre in dieses Amt. Er vertritt dort die Stadt Mönchengladbach.

    Vorsitzende der 15. Landschaftsversammlung ist Anne-Henk-Hollstein aus Köln. Ihre Stellvertreterinnen und Stellvertreter im „Rheinischen Rat” sind Prof. Dr. Jürgen Wilhelm, Karin Schmitt-Promny und Ursula Mahler. Neben dem zentralen Beschlussorgan, dem Landschaftsausschuss, wurden weitere 18 Ausschüsse gebildet.

    Die 15. Landschaftsversammlung Rheinland spiegelt die Zusammensetzung der Wahlergebnisse der Kommunalwahl im Rheinland wider.

    Zwischen dem 1. November und dem 14. Dezember 2020 hatten der Städteregionstag Aachen, die Räte der 13 kreisfreien Städte und die 12 Kreistage im Rheinland ihre Vertreterinnen und Vertreter für die 15. Landschaftsversammlung Rheinland gewählt.

    Die Versammlung setzt sich wie folgt zusammen: Stärkste Fraktion ist die CDU mit 43 Sitzen, gefolgt von der SPD mit 30 Sitzen.
    Drittstärkste Kraft ist Bündnis 90/DIE GRÜNEN, die 28 Sitze erringen konnten, darauf folgen die FDP und die Alternative für Deutschland mit jeweils sieben Sitzen.
    Mit fünf Sitzen zieht die Fraktion Die Linke. in die Landschaftsversammlung ein, FREIE WÄHLER/Volt kommen auf drei Sitze, die Fraktion „Die FRAKTION“ ist mit drei Sitzen vertreten.
    Damit umfasst die Landschaftsversammlung Rheinland acht Fraktionen.

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