Autor: Redaktion

  • Ein „Neuer alter Brunnen“ für den Bunten Garten

    Ein „Neuer alter Brunnen“ für den Bunten Garten

    Im traditionell jährlich zu Ostern und Pfingsten kunstvoll bepflanzten Blumenparterre soll Pfingsten wieder ein Brunnen sprudeln.

    Als 2018 der „Förderverein Netzwerk Bunter Garten e.V.“ sein 10jähriges Bestehen feierte und nahezu zeitgleich der Bunte Garten zum schönsten Aufenthaltsort am linken Niederrhein gewählt wurde, reiften erste Ideen, den seit 2013 im Blumenparterre zugeschütteten Brunnen wieder zum Leben zu erwecken.
    Und als die Netzwerker mit einem ersten Aufruf um Unterstützung dafür warben, erfuhren sie vielfachen Zuspruch von ortsansässigen Unternehmen. So kündete ein großes Unternehmen für Abbruch und Entsorgung an, „wenn es was zu baggern gibt, sind wir dabei“.

    Das machte zwar Mut, galt es aber auch, vor weiterer Planung eine Reihe von Hürden zu nehmen. Vorstand und Mitglieder des FöV mussten dem Projekt zustimmen, die mags-Grünunterhaltung als Hausherr ihr Einverständnis geben und auch die Stadtverwaltung, die nachfolgend mit dem Fachbereich Stadtentwicklung und Planung unterstützte, wurde um Erlaubnis für dieses Projekt in einem städtischen Park gebeten.
    Bei den Planungen für den Brunnen zeigte sich aber sehr schnell, dass das ehemalige Becken nicht mehr zu verwenden war und überdies der tatsächlich ursprüngliche Brunnen eine achteckige Form hatte.
    Daraus resultierte die Überlegung, im Blumenparterre einen neuen, der ursprünglichen Form historisierend nachempfundenen Brunnen zu bauen.
    Und ab diesem Zeitpunkt reifte das Projekt „Neuer alter Brunnen“.
    Hierfür sagten Unterstützung zu Artesia Brunnentechnik GmbH, Ernst Kreuder Bauunternehmung, mags-Grünunterhaltung, Mein Bauwerk Bauunternehmung, H. Herzog KG, Wilfried Theves GmbH, H. Schalm GmbH, Elektro Kamphausen, Abstoß & Wolters, Alldesign Group.
    Und die NEW AG sagte vor wenigen Tagen Unterstützung für Energie und Wasserversorgung zu.
    Die bis Ende April dauernden Arbeiten haben Anfang vergangener Woche begonnen und bei Spaziergängen, die leider in diesem Zeitraum nur noch am Blumenparterre an einer Seite möglich sein werden, wird man deren Fortgang beobachten können.
    Zeitgleich wird die mags-Grünunterhaltung die Gelegenheit nutzen, das im Laufe der Jahre etwas aus den Fugen geratene Blumenparterre zu richten und neu anzulegen.

    Auf die liebgewonnene Frühjahrsbepflanzung mit mehr als 20.000 Veilchen muss deswegen leider verzichtet werden. Aber mit Fertigstellung der Bauarbeiten und der Rekultivierung des Geländes darf man auf die Wirkung des wieder traditionell künstlerisch angelegten Sommerflors, dann mit einem mittig angelegten Brunnen, gespannt sein. Als Organisator und Koordinator äußert sich Jochen Potz, 2. Vorsitzender des FöV. „Hinweisen möchte ich zusätzlich über die ursprüngliche Absicht zur Planung dieses Projektes aus Anlass des 10jährigen Bestehens des FöV auf einen coronabedingt und aktuell weiteren Aspekt.
    Es soll und darf in diesen Zeiten, in denen ein Anlass zur Freude sich nur noch selten ergibt, nicht darauf ankommen, zwingend ausschließlich und nur etwas zu schaffen, das nützlich sein muss, sondern es kommt auch darauf an, einfach nur mal etwas schlichtweg Schönes zu schaffen, über dessen Entstehung, Vorhandensein und Anblick man sich bei einem entspannenden Spaziergang durch den Bunten Garten freuen darf.
    Und auch zu dieser Freude spendenden und in diesen Zeiten besonders erforderlichen Weiterentwicklung des Bunten Gartens soll unser Brunnenprojekt beitragen“.
    Bei dem Engagement für den Bunten Garten sind die „Netzwerker“ auch angewiesen auf Spenden und können gerne unterstützt werden durch persönliche und Firmenmitgliedschaft. Informationen hierzu und über den Bunten Garten insgesamt sind zu finden auf unserer Homepage unter www.buntergarten.de

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  • Gewerkschaft NGG fordert Mindest-Kurzarbeitergeld

    Gewerkschaft NGG fordert Mindest-Kurzarbeitergeld

    Angesichts weiterhin geschlossener Restaurants, Cafés und Hotels in Mönchengladbach macht die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) auf die wachsende Notlage der Beschäftigten aufmerksam – und fordert die Einführung eines Mindest-Kurzarbeitergeldes von 1.200 Euro im Monat.

    Die NGG geht davon aus, dass die Kurzarbeit aktuell erneut die Ausmaße des Lockdowns vom Frühjahr vergangenen Jahres angenommen hat. Damals meldeten 221 gastgewerbliche Betriebe in Mönchengladbach Kurzarbeit an – das sind 56 Prozent aller Betriebe der Branche in der Stadt.

    Die Zahl der Köchinnen, Kellner und Hotelfachleute in Kurzarbeit stieg im April 2020 auf 1.080. Dies geht aus einer Sonderauswertung der Bundesagentur für Arbeit hervor. Nach Angaben des Ifo-Instituts waren im Januar 2021 bundesweit 56 Prozent aller Beschäftigten des Gastgewerbes in Kurzarbeit. Zum Vergleich: In der Gesamtwirtschaft lag die Quote bei lediglich 7,8 Prozent.

    „Im Unterschied zu anderen Branchen dauert der derzeitige Lockdown für die Gastronomie und Hotellerie immerhin schon seit Anfang November. Die Beschäftigten wissen nicht mehr, wie sie noch ihre Miete bezahlen sollen. Ihre letzten Reserven sind längst aufgebraucht. Und es könnten noch Monate vergehen, bis Hotels und Gaststätten wieder öffnen“, sagt Ina Korte-Grimberg, Landesbezirkssekretärin der NGG NRW. „Wegen ohnehin niedriger Löhne und fehlender Trinkgelder spitzt sich die Lage der Beschäftigten auch in Mönchengladbach dramatisch zu. Ohne schnelle und unbürokratische Hilfe drohen den Menschen existentielle Probleme“, betont Korte-Grimberg.

    Zusammen mit der Vereinten Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) hat die NGG deshalb Bundeskanzlerin Angela Merkel und die Koalitionsspitzen in einem offenen Brief aufgefordert, ein branchenübergreifendes Mindest-Kurzarbeitergeld in Höhe von 1.200 Euro pro Monat einzuführen. Am 11. Februar debattiert auch der Deutsche Bundestag über das Thema. Außerdem haben ver.di und die NGG eine Online-Petition zum Mindest-Kurzarbeitergeld gestartet. Weitere Infos unter: https://www.ngg.net/mindest-kug

    „Wenn die Politik Unternehmen mit enormen Steuermitteln unterstützt, um eine Pleitewelle zu verhindern, dann muss auch genug Geld für die da sein, die jetzt jeden Cent zweimal umdrehen müssen“, sagt Ina Korte-Grimberg. Gerade in kleineren Pensionen und Gaststätten in der Region verdienten viele Beschäftigte kaum mehr als den gesetzlichen Mindestlohn. Eine Kellnerin, die in Vollzeit zum Mindestlohn arbeitet, kommt im ersten Bezugsmonat auf nur 728 Euro Kurzarbeitergeld (ledig, ohne Kinder, Kirchensteuer), so die NGG. Selbst nach der Erhöhung auf 80 Prozent des Einkommens, wie sie nach sieben Monaten Kurzarbeit greift, bleiben nur 971 Euro im Monat.

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  • Andreas Terhaag MdL: Die NRW-Koalition fördert mit 84.265 Euro die Sportstätten des TC Blau-Weiß Wickrath und TV Einigkeit Geistenbeck 1900

    Andreas Terhaag MdL: Die NRW-Koalition fördert mit 84.265 Euro die Sportstätten des TC Blau-Weiß Wickrath und TV Einigkeit Geistenbeck 1900

    Um dem Sanierungsstau bei den Sportstätten im Land entgegenzuwirken, fördert die NRW-Koalition Sportvereine und -verbände vor Ort.

    Dazu werden mit dem Programm „Moderne Sportstätte 2022“ 300 Millionen Euro ausgeschüttet. „Der Breitensport des Landes profitiert von der Modernisierungsoffensive der NRW-Koalition. Ich freue mich, dass auch der TC Blau-Weiß Wickrath e.V. mit 37.196 Euro sowie der TV Einigkeit Geistenbeck 1900 e.V. mit 47.069 Euro gefördert werden (jeweils 80 % der Gesamtkosten). Damit erhöhen wir die Attraktivität des Sportangebots und setzen ein solides Fundament für ehrenamtliches Engagement”, betont Terhaag.

    Die Förderung des Landes umfasst die Instandsetzung und Erneuerung der Zugangswege sowie die bauliche und energetische Modernisierung von Geräteräumen, Hallendächern und Hallenwänden. So sorgt die schwarz-gelbe Landesregierung bei den geförderten Sportvereinen für beste Bedingungen und viel Freude am Sport“, erläutert der Landtagsabgeordnete.

    Die Mittel des Förderprogramms fließen sowohl in Instandhaltung und Sanierung, als auch in barrierefreie, digitale, energetische und nachhaltige Projekte sowie Maßnahmen zur Vermeidung von Unfällen und Förderung der Geschlechtergerechtigkeit. Das Förderprogramm zeichnet sich durch ein vereinfachtes Bewilligungsverfahren für Förderzuwendungen bis 100.000 Euro aus und ist mit einem unkomplizierten Verwendungsnachweis für alle Förderbescheide nutzerfreundlich gestaltet.

    „Jeder an der Sportbasis hat die Möglichkeit vom Landesprogramm zu profitieren, um den Sporttreibenden eine funktionstüchtige und zeitgemäße Sportinfrastruktur zu bieten“, erklärt Andreas Terhaag.

    Geförderte Projekte:

    1. TC Blau-Weiß Wickrath e.V.
    2. Instandsetzung und Erneuerung der Zugangswege – 37.196 Euro
    1. TV Einigkeit Geistenbeck 1900 e.V.
    2. Bauliche und energetische Modernisierung des Geräteraumes, des Hallendaches und der Hallenwände – 47.069 Euro
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  • Neuerscheinung am 8. Februar 2021: Das Geheimnis der Themse

    Neuerscheinung am 8. Februar 2021: Das Geheimnis der Themse

    Magische Rituale und Geheimgesellschaften im London des 19. Jahrhunderts.

    Die spannende Entd eckung der mystischen Vergangenheit der Themse.

    Die Menschen haben immer Flüsse angebetet und ihnen Opfer dargebracht, um die Götter zu beschwichtigen, Fruchtbarkeit oder Beistand zu erbitten.

    London 1894. Zwei Jahre nach der Hochzeit liegt ein Schatten über dem Glück von Charlotte und Tom Ashdown. Ihre Kinderlosigkeit steht zwischen ihnen. Dann bekommt Tom den spannenden Auftrag, einen ‚Magischen Atlas Londons‘ zu verfassen. Er bittet Charlotte, mit ihm die Mythen und Legenden zu erforschen, die sich um die Stadt ranken. Dabei kommen sie sich wieder näher. Doch bei ihren Ermittlungen in dunklen Gassen und in der eleganten Londoner Gesellschaft, geraten sie nach einem Leichenfund an der Themse in tödliche Gefahr …

    Copyright: Detlef Ilgner

    Susanne Goga wurde 1967 in Mönchengladbach geboren und lebt dort bis heute. Die renommierte Literaturübersetzerin und Autorin reist gern – mit Vorliebe auch in die Vergangenheit. Das spiegelt sich in ihren überaus erfolgreichen historischen Romanen wider.
    Für die Kriminalreihe um Leo Wechsler taucht sie ein ins Berlin der 1920er-Jahre, für den Diana Verlag begibt sie sich immer wieder auf die geschichtsträchtigen Spuren der englischen Gesellschaft.
    So spielt der Spiegel-Bestseller Der verbotene Fluss im viktorianischen Zeitalter, und hier schließt auch Susanne Gogas neuer Roman Das Geheimnis der Themse an. www.susannegoga.de

    Erscheinungstermin: 8. Februar 2021
    Susanne Goga
    Das Geheimnis der Themse
    Roman, 448 Seiten, Taschenbuch, Klappenbrosch. Originalausgabe
    ISBN 978-3-453-36071-6
    EUR 10,99 [DE] [inkl. MwSt] | EUR 11,30 [AT] | CHF 16,90 [CH] (UVP

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  • Bundesregierung muss den Steuertricks einen Riegel vorschieben –Neue Enthüllungen zu Luxemburg

    Bundesregierung muss den Steuertricks einen Riegel vorschieben –
    Neue Enthüllungen zu Luxemburg

    Eine internationale Recherche der Süddeutschen Zeitung, Le Monde, OCCRP und weiteren Medienpartnern enthüllt mit neuen Daten, dass Luxemburg nach wie vor eine florierende Steueroase ist.

    Erstmals haben sie das gesamte Transparenzregister für wirtschaftliche Eigentümer für Firmen und Investmentfonds in Luxemburg komplett durchsuchbar gemacht. Mehr als 250 Milliardäre führen in Luxemburg Firmen. 15.000 Investmentfonds sind dort registriert. Mindestens 4.600 wirtschaftliche Eigentümer von Firmen kommen aus Deutschland. Die unter dem Schlagwort “OpenLux” veröffentlichten Daten offenbaren, wie Firmen über unternehmensinterne Kredite ihre Gewinne erst nach Luxemburg und dann weiter in andere Steueroasen verschieben. Auch zwielichtige Investoren verwalten ihre Gelder unbehelligt über Luxembourg. EU-Länder wie Deutschland werden so um Steuereinnahmen gebracht. Wir Grünen im Europaparlament hatten erst vor kurzem eine Studie zur Nutzung der Steueroase Luxemburg für Steuertricks bei Immobilien in Deutschland veröffentlicht. 

    Sven Giegold, MdEP; Foto: Privat


    Sven Giegold, finanzpolitischer Sprecher der Fraktion Grüne/EFA im Europäischen Parlament, erklärt:

    “Es grenzt an Unverschämtheit, wie Luxemburgs Steueroase weiter floriert. Im Grunde macht Luxemburg so weiter, als hätte es keine Steuerskandale geben. Lippenbekenntnisse beenden den Schaden am Gemeinwohl anderer Länder nicht. Luxemburg fungiert heute vor allem als Schleuse zwischen europäischen Ländern und Steueroasen auf der ganzen Welt. Luxemburg tritt den europäischen Geist mit Füßen, wenn es andere EU-Länder um ihre Steuereinnahmen bringt. Das Schlimme ist, dass die Bundesregierung der Steuervermeidung bei Immobilien durch unternehmensinterne Kredite tatenlos zusieht. Andere EU-Länder haben diesem Steuervermeidungsmodell bereits einen Riegel vorgeschoben. Dänemark besteuert Zinszahlungen in Steueroasen. Frankreich hat enge Grenzen für die Zinssätze von Krediten innerhalb einer Unternehmensgruppe gesetzt, die den großflächigen Abfluss von Gewinnen verhindern. 

    Die Bundesregierung muss den massiven Schaden für das Gemeinwohl endlich stoppen. Es ist höchste Zeit, dass Deutschland die zweite Anti-Steuervermeidungsrichtlinie der EU umgesetzt. Seit Ende 2019 blockiert die CDU/CSU den vorliegenden Referentenentwurf des Bundesfinanzministeriums, der Regeln nach französischem Vorbild vorsieht. Steuertricks über Immobilieninvestitionen schaden dem Gemeinwohl doppelt, denn sie treiben Mieten in die Höhen und Steuerbeiträge in die Tiefe. Mieten kassieren ohne Steuern zu zahlen, ist ein perverses Geschäftsmodell. 

    Die Enthüllungen zeigen auch das Potential öffentlicher Unternehmens- und Tranparenzregister, die erst nach einem Verhandlungserfolg des Europaparlaments zustande gekommen sind. Die Veröffentlichungen zeigen aber auch die Schwächen des Transparenzregisters auf. Die Einführung war ein großer Erfolg, aber die Umsetzung ist schlecht. Das gilt für Luxemburg wie für Deutschland. Es muss die Möglichkeit bestehen, das Register nach den wirtschaftlich Berechtigten von Firmen zu durchsuchen. Polizei und Staatsanwaltschaft müssen elektronisch Zugriff auf das Register bekommen. Behörden sollten in der Lage sein, das Register so zu durchsuchen wie es nun die Journalisten getan haben. Es muss auffallen, wenn ein bekannter Krimineller hinter einer Firma steht. Die Möglichkeiten des Registers zur Bekämpfung von Steuervermeidung und Geldwäsche müssen konsequent ausgeschöpft werden. Die EU-Kommission muss gegen unvollständige Transparenzregister endlich mit Vertragsverletzungsverfahren vorgehen. Dazu werde ich eine Anhörung im Europaparlament beantragen.”

    Studie unserer Grünen Fraktion im Europaparlament zur Schleusung von deutschen Immobiliengewinnen über die Steueroase Luxemburg:

    https://sven-giegold.de/studie-steuervermeidung-immobilien/

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  • BDH begrüßt Entscheidung zur Grundsicherung

    BDH begrüßt Entscheidung zur Grundsicherung

    Der BDH Bundesverband Rehabilitation e.V. begrüßt die Beschlüsse des Koalitionsausschusses zur Grundsicherung. Allerdings müsse aus der Einmalhilfe für Grundsicherungsempfänger und dem einmaligen Kinderbonus ein Konzept zur generellen Stärkung der Grundsicherung abgeleitet werden, so die BDH-Bundesvorsitzende Ilse Müller:

    „Die Entscheidung zur Unterstützung von Grundsicherungsempfängern kommt spät, aber sie erreicht endlich auch die Menschen, die unter der Pandemie-Krise ökonomisch sehr stark leiden. Wir verstehen die Einmalzahlung daher als Auftakt zu einer vertieften Sozialreform, die in Rechnung stellen muss, dass sich der Finanzbedarf von Familien in Zeiten von Home-Office und Digitalisierung gerade während der Pandemie massiv verschoben hat. Wer soziale Gerechtigkeit als einen fairen Bildungswettbewerb versteht, der muss armen Familien finanziell unter die Arme greifen, um die digitale Infrastruktur wie Laptops, Lernsoftware und andere Technik-Tools für jedermann erschwinglich zu machen. Wenn der Zugang zu Technik zu einem Luxusprodukt für Wohlhabende wird, werden wir die ökonomische Spaltung der Gesellschaft nicht mehr stoppen. Daher plädieren wir dafür, die Einmalzahlung des Kinderbonus vorerst in Form einer ergänzenden monatlichen Zahlung von 100 Euro zu verstetigen und so den Finanzrahmen ärmerer Familien etwas zu stärken.“

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  • Polizei sucht nach eskaliertem Maskenstreit Zeugen

    Polizei sucht nach eskaliertem Maskenstreit Zeugen

    Nach einem eskalierten Maskenstreit am Samstag, 7. Februar, gegen 22 Uhr im Stadtteil Rheydt laufen Ermittlungen der Polizei Mönchengladbach wegen wechselseitiger gefährlicher Körperverletzung.

    An einer Bushaltestelle am Marienplatz war es nach bisher vorliegenden Erkenntnissen zunächst zu einer verbalen Auseinandersetzung gekommen, weil eine Person im Bus keine Maske getragen haben soll.

    Im weiteren Verlauf soll es dann eine körperliche Auseinandersetzung zwischen mehreren männlichen Beteiligten gegeben haben, wobei eine Person durch einen Messerstich verletzt wurde und zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus gebracht werden musste.

    Eine andere Person wurde zunächst vorläufig festgenommen und nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen und nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft wieder entlassen.

    Die Polizei Mönchengladbach bittet im Zuge ihrer laufenden Ermittlungen dringend um Hinweise von Zeugen unter der Rufnummer 02161-290. (ds)

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  • Wartungsarbeiten am ServicePortal der Verwaltung

    Wartungsarbeiten am ServicePortal der Verwaltung

    Am Donnerstag, den 11. Februar, werden am ServicePortal der Stadt Mönchengladbach (https://service.moenchengladbach.de) dringend notwendige Wartungsarbeiten durchgeführt.

    Deshalb steht die Internetseite, auf der die Bürger*innen Anliegen auch online erledigen können, von 8 Uhr bis etwas 17 Uhr nicht zur Verfügung. Die Stadtverwaltung bittet um Verständnis.

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  • Talk & Learn – digitale Kultur in Mönchengladbach

    Talk & Learn – digitale Kultur in Mönchengladbach

    Der digitale Raum stellt sich gerade in der Pandemie als essentiell für die Sichtbarkeit kultureller Angebote heraus. Doch lohnt es sich jetzt noch, auf digitale Formate zu setzen?

    Wie technisch versiert müssen Kulturschaffende sein? Kann oder müssen gar soziale Medien eingebunden werden? Wie gelingt Partizipation und Kulturvermittlung im Netz? Was sind hilfreiche Tools für die Praxis?

    Diesen und verwandten Fragen widmet sich das neue digitale Lern- und Austauschangebot “Talk & Learn” des städtischen Kulturbüros.
    Ziel ist die Unterstützung der Akteur*innen bei der Entwicklung digitaler Angebote in allen Sparten der Kultur durch Qualifizierung.
    Ab dem 23. Februar können sich lokale Akteur*innen der freien Kulturszene in digitalen Live-Meetings mit Expert*innen kostenlos fortbilden. “Unser Angebot ‚Talk & Learn‘ dient auch dazu, die Zusammenarbeit zu fördern und Wissen mit der Community zu teilen”, erklärt Agnes Jaraczewski, Leiterin des Kulturbüros und Initiatorin des Projekts. Das Kulturbüro Mönchengladbach legt mit den neu entwickelten Unterstützungsstrukturen den Grundstein für eine kollegiale Beratung und gemeinsame Weiterentwicklung der Kulturszene in der Stadt.

    Das digitale Angebot “Talk & Learn” basiert auf zwei Säulen:

    1) #digitalks

    In regelmäßigen digitalen Live-Onlinemeetings setzen ab 23. Februar 2021 externe Expert*innen neue themenspezifische Impulse und reflektieren mit den Teilnehmenden die Chancen des digitalen Raums für die Kulturszene hier in Mönchengladbach. In den #digitalks werden sowohl die Grundlagen digitaler Kulturpräsenz als auch vertiefende Inhalte zu Social-Media-Strategien sowie digitalen Möglichkeiten aufgezeigt und live diskutiert. Im Fokus stehen dabei die gegenseitige Inspiration und Feedback.

    Die Inhalte entwickeln sich entsprechend der Bedarfe und Fragen der Teilnehmer*innen, die jeweils in die Talks eingebracht werden, dynamisch weiter. So kann die Community gleichzeitig eigene Herausforderungen und Fragen mitbringen und zur Diskussion stellen. Ein Einstieg ist jederzeit möglich.

    2) #digitools

    Gebündelt auf einer gemeinsamen digitalen Plattform (Padlet) werden die wesentlichen Inhalte der #digitalks im Überblick sowie weitere nützliche Informationen zur Verfügung gestellt. Teil der Sammlung werden zudem praxisorientierte Checklisten sowie vertiefende Arbeitsmaterialien zu den jeweiligen Inhalten (z.B. Video-Tutorials) sein, um zukünftig eigene Ideen besser verwirklichen zu können. Auch Tipps aus der Community finden hier Platz. Den Teilnehmenden der einzelnen Termine werden die entsprechenden Zugangsdaten zur Verfügung gestellt.

    Zum Knowhow gehört die richtige Hardware und zu den #digitools entsprechend auch die Möglichkeit, technisches Equipment im Kulturbüro zu entleihen.

    Termine und weitere Informationen

    Zeitraum: Februar bis April 2021, je Dienstagnachmittag Die #digitalks werden als ZOOM-Meeting angeboten. Dauer: jeweils 1,5 bis 2 Stunden, nach kostenloser Anmeldung über Eventbrite. Die Anzahl der Teilnehmer*innen ist auf 20 Personen pro Termin begrenzt. Alle Interessierten – insbesondere aus der Kulturszene in Mönchengladbach – sind herzlich eingeladen, an dem Angebot teilzunehmen.

    Weitere Informationen zum Angebot unter: www.stadt.mg/talkandlearn und im Kulturbüro unter kulturbuero@moenchengladbach.de bzw. telefonisch unter 02161 25-53612.

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  • OB Felix Heinrichs bietet nächste Telefonsprechstunde an

    OB Felix Heinrichs bietet nächste Telefonsprechstunde an

    Am Montag, 22. Februar, bietet Oberbürgermeister Felix Heinrichs von 16 bis 19 Uhr seine nächste monatliche Telefonsprechstunde unter dem Motto “Im Dialog mit dem Oberbürgermeister” an.

    In den Sprechstunden haben die Bürgerinnen und Bürger die Möglichkeit, sich mit ihren Anliegen und Anregungen direkt an den Oberbürgermeister zu wenden.

    Gesprächswünsche sind zur Vorbereitung der Sprechstunde mit Benennung des konkreten Themas in einem im Internet unter www.stadt.mg/Tel-Sprechstunde hinterlegten Formular oder telefonisch unter 02161- 25 4 25 12 oder 25 4 25 13 bis zum 12. Februar an die Abteilung Bürgerdialog zu richten.

    Im Vorfeld der Telefonsprechstunde erfolgt eine Rückmeldung, ob das Thema aufgenommen werden kann. Oberbürgermeister Felix Heinrichs wird in der Bürgersprechstunde telefonisch Kontakt zum Gesprächspartner aufnehmen.

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  • Mönchengladbacher FDP-Chefs feiern 30 Jahre Mitgliedschaft

    Mönchengladbacher FDP-Chefs feiern 30 Jahre Mitgliedschaft

    Als Mitglied der Jungen Liberalen fingen die gebürtigen Mönchengladbacher beide vor 30 Jahren an – der FDP-Kreisvorsitzende Andreas Terhaag sowie die FDP-Fraktionssitzende Nicole Finger. Beide engagierten sich im Laufe der Zeit in verschiedenen Ehrenämtern ihrer Partei.

    Erste politische Erfahrungen sammelte Andreas Terhaag während seines Studiums in Köln als Büroleiter eines Abgeordneten im Landtag. Nach seinem Studium war Politik für ihn zunächst Ehrenamt und Hobby. Andreas Terhaag engagierte sich auf kommunaler Ebene in verschiedenen Ämtern in Partei und Fraktion. 2015 rückte er als Abgeordneter in den Landtag nach. Dort ist er vor allem für den Bereich Sport zuständig. Die Mönchengladbacher Liberalen vertritt er zusätzlich in den verschiedenen Parteigremien wie Bezirks- oder Landesvorstand. Seit Anfang des letzten Jahres führt Andreas Terhaag erneut als Kreisvorsitzender die Mönchengladbacher FDP an.

    Auch Nicole Finger war neben ihrem Studium der Wirtschaftswissenschaften für einen Abgeordneten des Landtags tätig. Sie engagierte sich in ihren frühen politischen Jahren hauptsächlich bei den Jungen Liberalen.  Dort war sie unter anderem Mitglied im Bundesvorstand und stellvertretende NRW-Landesvorsitzende. Zwei Jahre zeichnete sie als Chefredakteurin auch für das Bundes-Mitgliedermagazin der Jungen Liberalen verantwortlich.

    Nach Rückkehr in ihre Heimatstadt Mönchengladbach wählten die FDP-Mitglieder Nicole Finger zu ihrer Kreisvorsitzenden und entsandten sie als Delegierte zu Bundes- und Landesparteitagen. Seit 2014 ist Nicole Finger Vorsitzende der FDP-Ratsfraktion.

    Welches war das schönste Erlebnis in ihrer langen politischen Zeit?

    Für Andreas Terhaag war es zweifellos, „Dass ich 2017 für meine Partei den zwölften deutschen Bundespräsidenten mit wählen durfte: Frank-Walter Steinmeier. Ein einmaliger Moment.“  Die schönsten Erfahrungen machte Nicole Finger bei den Jungen Liberalen, vor allem die ersten gemeinsamen Kongresse mit den ostdeutschen Landesverbänden. „Da war so greifbar, wie wertvoll die Freiheit ist, in der wir leben dürfen.“

    Gibt es für beide noch Ziele nach diesen erfolgreichen Polit-Karrieren?

    „Aber ja,“ erwidert Nicole Finger, „mein Ziel ist es, Mönchengladbach zu einer Stadt zu machen, in der meine Kinder später mit ihren eigenen Familien leben wollen.“ Die Rahmenbedingungen für Familien zu verbessern, stehe deshalb ganz vorne auf ihrer Agenda, seit sie dem Rat angehöre. „Das sind tatsächlich auch schon fast 17 Jahre.“

    Für Andreas Terhaag hat die derzeitige Corona-bedingte Situation Priorität. „Die Auswirkungen der Pandemie in meinem Bereich, dem Sport, so schnell wie möglich zu normalisieren und wieder in den alltäglichen Betrieb zu führen.“

    Bleibt bei all dem Engagement eigentlich noch Zeit? Welche Hobbys pflegen beide? Nicole Finger verbringt mit ihrem Mann viel ihrer freien Zeit beim Handball, um die beiden Kinder anzufeuern. Die Familie reist gerne, wegen der Schule allerdings nur während der Ferien. Eine neue Freizeitbeschäftigung entdeckten Nicole und Michael Finger für sich erst vor zwei Jahren: Tennis.

    „Laufen!“ Für den Sport begeisterten Andreas Terhaag, der auch gerne Rad fährt und Tennis spielt, keine Frage. Die Politik sei zwar lange Jahre ebenfalls Hobby gewesen bevor sie zum Beruf wurde. “Aber Politik ist nicht alles im Leben!“ Genau, es gibt auch noch das Private.

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  • Virtueller Veilchendienstagszug in Mönchengladbach –einen Trailer dazu gibt es hier

    Virtueller Veilchendienstagszug in Mönchengladbach –
    einen Trailer dazu gibt es hier

    Der Mönchengladbacher Karnevalsverband MKV lädt unter dem Motto „Krisenfestes Narrennest“ zum einzigartigen virtuellen Veilchendienstagszug ein.

    Corona-Regel konform geht der Straßenkarneval in Mönchengladbach 2021 online. Statt realer Festwagen ziehen über 80 animierte Wagen mit kreativen Zeichnungen von kleinen und großen Karnevalisten durch die Stadt. Begleitet von 70 Wagen mit Bildern der Karnevalsgesellschaften und Fußgruppen und kommentiert vom VDZ-Team des MKV.

    Das amtierende Prinzen-Paar Axel I. und Niersius Thorsten, das Kinderprinzenpaar Prinz Louis I. und Prinzessin Theresa I. und die MKV-Spitze, vertreten durch MKV Vorsitzender Gert Kartheuser und Ehrenvorsitzender Bernd Gothe melden sich höchstpersönlich zu Wort.
    „De Zoch kütt! Und es ist der kreativste Veilchendienstagszug aller Zeiten.“, schwärmen die Macher des virtuellen VDZ. „Wir sind stolz auf das Engagement der Karnevalisten hier in Mönchengladbach. In unserem „Krisenfesten Narrennest“ halten die Jecken zusammen und wollen auch in dieser schweren Corona-Zeit ein bisschen Freude schenken und Mut machen, durchzuhalten, bis wir alle hoffentlich bald wieder gemeinsam feiern können.“
    Alle Jecken können am 16.02.2021 ab 13.11 Uhr live dabei sein und den 50minütigen Videostream auf Facebook und Youtube mitverfolgen.

    MKV Ehrenvorsitzender Bernd Gothe, seit über 35 Jahren im Mönchengladbacher Karneval aktiv, hatte die Idee zu diesem außergewöhnlichen Veilchendienstagszug und verschickte an alle Karnevalsgesellschaften der Stadt Zeichenblöcke und Malstifte, mit der Bitte um eine kreative Skizze eines Karnevalswagens zum diesjährigen Sessions-Motto „Krisenfestes Narrennest“. Die Resonanz war überwältigend. Innerhalb weniger Wochen schickten vor allem die jüngsten Jecken über 80 kunterbunte Karnevalswagen-Zeichnungen. Um die wunderbaren Entwürfe in Bewegung zu bringen, engagierte Gothe die in Mönchengladbach-Rheydt geborene Filmproduzentin Alice Häuser. Das Video Content Creator Team ihrer Firma ah-tv erschuf einen einzigartigen Veilchendienstagszug aus animierten Wagen-Zeichnungen und von den Karnevalsgesellschaften eingereichten Fotos, die auf stilisierten realen Bewegtbildern früherer VDZ durch die Stadt ziehen. Wie auch bei jedem „normalen“ VDZ wurde die Reihenfolge der Wagen durch MKV Zugleiter
    Elmar Esser festgelegt.
    Auch der übliche Live-Kommentar fehlt nicht – die Zuschauer werden von den Gladbacher Karnevals-Koryphäen Bella Peltzer und Hermann Schnitzler mit spannenden Infos zu den Wagen-Kreationen versorgt.

    Kurz vor den Tonaufnahmen im ah-tv Studio haben beide bei Andrea Prochaska in der Sonnen Apotheke auf der Roermonder Strasse noch einen Corona-Schnelltest gemacht, um dank negativem Ergebnis dann ohne Maske ins Mikrofon sprechen zu können.
    Für persönliche Grußworte zu Beginn und zum Abschluß des virtuellen VDZ filmte das ah-tv Team die Prinzenpaare und den MKV Vorstand in einzelnen Zeitfenstern und unter strenger Einhaltung der Corona-Schutz-Regeln vor der Wagenbauhalle in Lürrip.

    Der MKV Bereichsleiter VDZ Jost Fünfstück hatte dafür eigens die Festwagen von Prinzen-Paar und MKV wieder auf Vordermann gebracht und mit Traktoren-Hilfe eines befreundeten Bauers vor die Halle gezogen. Für alle, ein eigenartiges Gefühl, allein mit Maske und Abstand auf ihrem Wagen zu stehen und nicht wie sonst durch die singende, jubelnde Jeckengemeinde am Straßenrand durch die Stadt zu ziehen.
    Entsprechend emotional fielen die Worte ans Narrenvolk durch die Kamera aus. Da das Reme-Gelände, auf dem die Wagenbauhalle steht, gerade von der EGN als Lagerplatz genutzt wird, waren die einzigen Zuschauer eine Armada von hunderten Gelber Tonnen.
    Die Prinzenpaare nahmen es wie immer mit Humor und performten noch mit viel Freude ihre aktuellen Sessionslieder zum „Krisenfesten Narrennest“.

    ZUGANGSDATEN & KONTAKT

    LIVESTREAM AM 16.02.2021 AB 13.11 UHR
    Auf Facebook unter: https://facebook.com/ah.tv.live
    Auf Youtube unter: https://youtube.com/ahtvfilm

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  • SPD: Infrastrukturausbau Offene Ganztagsschulen (OGS)

    SPD: Infrastrukturausbau Offene Ganztagsschulen (OGS)

    In der vergangenen Woche wurde bekannt, dass die Stadt Mönchengladbach bis zu 2,7 Millionen Euro für den Ausbau des offenen Ganztags an Grundschulen erhält.

    Das Investitionsprogramm des Landes geht auf ein Finanzpaket des Bundes in Höhe von 3,5 Milliarden Euro zurück und wird im Rahmen des beschleunigten Infrastrukturausbaus der Ganztagsbetreuung für Grundschulen ausgezahlt.

    „Die Förderung von bis zu 2,7 Millionen Euro bringt uns ein gutes Stück näher an ein flächendeckendes und ausreichendes Betreuungsangebot im offenen Ganztag. Wir sind froh über die Mittel, sind aber zeitlich unter großem Zugzwang“, so der schulpolitische Sprecher der SPD-Fraktion, Reinhold Schiffers.

    Die Frist zur Einreichung von Förderanträgen läuft bis zum 28. Februar 2021. Bis dahin müssen alle förderfähigen Projekte eingereicht werden. Die Verausgabung der Mittel muss bis zum 31.12.2021 erfolgen. Das stellt planerisch eine große Herausforderung dar, in welchem Umfang neue Projekte finanziert werden können.

    Dazu erklärt der SPD-Fraktionsvorsitzende Janann Safi: „Das kurze Zeitfenster setzt die Stadt natürlich massiv unter Druck. Natürlich hoffen wir, dass wir primär neue Projekte finanzieren können. Ebenso muss man überlegen, bereits geplante Projekte dadurch zu finanzieren, um die Förderung zumindest voll abzurufen. Politisch ist für uns aber klar, dass der eingesparte Betrag städtischer Mittel eins zu eins auch für den offenen Ganztag wiederverwendet werden muss.“

    Landesweit sind die Kommunen mit einer knappen Frist konfrontiert. Die Förderung wird dadurch vermutlich nicht überall vollständig genutzt werden können. Dass diese Landesförderung erst so spät und so knapp befristet bekanntgegeben wurde, ärgert den SPD-Landtagsabgeordneten Hans-Willi Körfges: „Dass zwischen Bekanntgabe der Förderrichtlinie in Nordrhein-Westfalen und dem Antragsschluss gerade einmal ein Monat liegt, obwohl die Förderrichtlinie lange fertig war, dämpft die Freude über die Fördermillionen etwas. Der Zeitplan ist ambitioniert. Jetzt können wir nur hoffen, dass die Kommunen in NRW die Fördermittel noch abrufen können. Nicht nur Mönchengladbach kann das Geld für den OGS-Ausbau gut gebrauchen. Wichtig ist, dass die Kommunen auch zusätzlich zu den Fördermitteln investieren.“

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  • Fachbereich Bürgerservice ab sofort unter einheitlicher Servicenummer telefonisch besser erreichbar

    Fachbereich Bürgerservice ab sofort unter einheitlicher Servicenummer telefonisch besser erreichbar

    Unter der Hotline 02161/25-56789 konnte man bisher den Fachbereich Bürgerservice zu Fragen rund um die Thermen Meldeangelegenheiten, deutsche Ausweisdokumente oder Führungszeugnisse erreichen.

    Ab sofort erhalten die Bürger*innen unter dieser Nummer auch Informationen zu den Themen des Standesamtes sowie Ausländerangelegenheiten. Sollte ein Anliegen nicht sofort geklärt werden können, wird ein Rückruf innerhalb von 24 Stunden zugesichert. Unter der Rufnummer erfolgt jedoch keine Terminvergabe.

    Termine für persönliche Vorsprachen im Fachbereich Bürgerservice können auf folgenden Wegen vereinbart werden:

    Einwohnermeldeangelegenheiten: Rathaus Rheydt und Vitus-Center online über die städtische Webseite www.stadt.mg/termin, Außenstellen unter den Rufnummern 0162-7194129 und 0173-6729257, Standesamt: unter der Rufnummer 25-53265, Ausländerbehörde: unter der Rufnummer 25-53180.

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  • „Die Trendumkehr im mietpreisgebundenen Wohnungsbau bleibt weiterhin aus“

    „Die Trendumkehr im mietpreisgebundenen Wohnungsbau bleibt weiterhin aus“

    Anlässlich der heutigen Pressekonferenz von Landeswohnungsbauministerin Scharrenbach zum Ergebnis der öffentlichen Wohnraumförderung des Landes für das Programmjahr 2020 erklären Christian Dahm, stellvertretender Vorsitzender, und Andreas Becker, wohnungsbaupolitischer Sprecher der SPD-Fraktion im Landtag NRW:

    Christian Dahm:
    „Welche Bedeutung die Wohnungsbauministerin des Landes dem Thema bezahlbares Wohnen beimisst, hat die heutige Pressekonferenz gezeigt. Gerade einmal 4 Minuten war es der Ministerin im Zusammenwirken mit dem Chef der NRW.BANK wert, die Öffentlichkeit über das Ergebnis der öffentlichen Wohnraumförderung des Landes im Jahr 2020 zu informieren. Der Informationsgehalt dieser Ausführungen war dabei außerordentlich schwach. Insbesondere mit Blick auf den Wohnungsraumbedarf der alternden Gesellschaft ist diese Politik ein Blick an der sozialen Realität vorbei. Insofern war das eine absurde Veranstaltung.“

    Andreas Becker:
    „Die dringend notwendige Trendumkehr beim mietpreisgebundenen Wohnungsbau bleibt leider weiterhin aus. Angesichts des massiven Rückgangs an mietpreisgebundenen Wohnungen im Land sind 5.591 neu gebaute Wohnungen mit Mietpreisbindung viel zu wenig. Ein Zuwachs gegenüber dem Jahr 2019 um 128 Wohneinheiten im ganzen Land ist noch nicht einmal ein Tropfen auf den heißen Stein. Wir brauchen mehr guten und bezahlbaren Wohnraum in Nordrhein-Westfalen, insbesondere in den verstädterten Ballungsräumen. Die Ergebnisse des Sozialberichts 2020 der Landesregierung, der sich auch mit der Wohnraumsituation im Land beschäftigt, erhöht noch einmal den Druck nach gutem und bezahlbaren Wohnraum: Personen im unteren Einkommensdrittel müssen in stark wachsenden Wohnungsmärkten über die Hälfte ihres Einkommens für Bruttowarmmieten aufwenden. Und Mieten für Erst- oder Wiedervermietungen sind zwischen 2010 und 2018 um 23% gestiegen. Es bleibt weiterhin unstrittig, dass die beschönigende Betrachtung der Wohnungsbauzahlen überhaupt nicht weiterhilft. Frau Scharrenbach kann in diesem wichtigsten Wohnungsbaufeld nicht mehr liefern als die Fortsetzung einer seit Jahren andauernden Bilanz des Scheiterns. Die dringend notwendige Trendumkehr beim Mietpreis gebundenen Wohnraum steht weiter aus.“

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  • Hasenpest in Mönchengladbach festgestellt

    Hasenpest in Mönchengladbach festgestellt

    Nach mehreren Mitteilungen über verendete Feldhasen, hat der Fachbereich Verbraucherschutz und Tiergesundheit einzelne Kadaver zur Abklärung der Todesursache an das Chemisches und Veterinäruntersuchungsamt Rhein-Ruhr-Wupper nach Krefeld geschickt. Bei zwei untersuchten Feldhasen wurde die Tularämie (Hasenpest) festgestellt.

    Dabei handelt es sich um eine bakterielle Erkrankung, die vor allem bei Feldhasen vorkommt. Menschen können sich bei intensivem Kontakt mit erkrankten oder verstorbenen Hasen ebenfalls infizieren. Die Krankheit beginnt mit unspezifischen, grippeartigen Symptomen wie Kopf- und Gliederschmerzen, Fieber, Schüttelfrost und Mattigkeit. An der Eintrittsstelle entwickelt sich eine geschwürig zerfallende Papel (Knötchen, Bläschen). Eine erfolgreiche Behandlung ist besonders bei rechtzeitiger Diagnose mit Antibiotika gut möglich. Kranke Wildtiere sind matt, teilnahmslos und verlieren die natürliche Scheu und Schnelligkeit. In der Regel verenden die Tiere nach wenigen Tagen. Auch Hunde können an der Tularämie erkranken.

    Deshalb bittet der Fachbereich Verbraucherschutz und Tiergesundheit in den Rheindahlener Ortsteilen Sittard und Schriefers um besondere Vorsicht: Ungeschützter Kontakt zu Wildtieren, insbesondere zu offensichtlichen kranken Tieren, sollte vermieden werden. Auch Kadaver sollten nicht berührt werden. Hunde sollten nicht unbeaufsichtigt herumstreunen und möglichst an der Leine geführt werden.

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  • Polizei wartet im Impfzentrum mit Tipps für Senioren auf – Seite an Seite mit der Feuerwehr

    Polizei wartet im Impfzentrum mit Tipps für Senioren auf – Seite an Seite mit der Feuerwehr

    Der sogenannte Enkeltrick oder Anrufe von falschen Polizeibeamten, Straftaten an der Haustür, bei denen Betrüger und Diebe sich als Ärzte oder medizinisches Fachpersonal ausgeben, oder Corona-Schockanrufe: Leider geraten immer wieder insbesondere Senioren in das Visier von Straftätern, die mit ihren dreisten Maschen an das Geld oder an Wertsachen von Bürgern gelangen wollen.

    Um die in manchen Deliktbereichen besonders gefährdeten Senioren zu warnen, über die Vorgehensweise der Täter aufzuklären und ihnen Ratschläge zur Vorbeugung zu geben, wird die Polizei Mönchengladbach in den kommenden Wochen auch im städtischen Impfzentrum im Nordpark mit Präventionstipps aufwarten. Am 8. Februar soll bekanntlich dort mit den Impfungen begonnen werden.

    Im Impfzentrum wird das Kriminalkommissariat Kriminalprävention / Opferschutz die geimpften Bürger, die sich ohnehin nach dem “Piks” noch eine Zeit lang im Ruhebereich aufhalten sollten, mit Informationsmaterial zum Mitnehmen versorgen: Dort gibt es in unmittelbarer Nähe zum Ausgang – natürlich kostenlos und in einem Umschlag gebündelt – Infoblätter mit konkreten Präventionshinweisen zum Enkeltrick und dessen Varianten, zum Auftreten falscher Polizeibeamter oder Amtsträger am Telefon oder zum Trickdiebstahl und Trickbetrug an der Haustür; Handlungsempfehlungen bei Corona-Schockanrufen fehlen nicht. Auch die Broschüre “Im Alter sicher leben” vermittelt viel Wissenswertes.

    Harald Werthmann, Leiter dieses Kriminalkommissariates, freut sich über die von der Stadt eingeräumte Gelegenheit, im Impfzentrum die Zielgruppe der Senioren erreichen zu können. “Gerade in Zeiten dieser Corona-Pandemie ist dies nicht einfach, sind doch beispielsweise Informationsveranstaltungen in Altenstuben oder an anderen Treffpunkten von Senioren aktuell nicht möglich.” Niemand solle aber nur, um zu diesen Informationen der Polizei zu gelangen, das Impfzentrum aufsuchen. Ratsuchende Bürger könnten auch telefonisch mit der Kriminalprävention des Polizeipräsidiums Mönchengladbach unter der Rufnummer 02161-290 Kontakt aufnehmen, Informationsmaterial anfordern oder sich beraten lassen. Zudem biete die Internetseite der Polizeilichen Kriminalprävention der Länder und des Bundes – im Netz unter www.polizei-beratung.de zu finden – ein umfassendes Themenspektrum.

    Die Polizei präsentiert sich im Impfzentrum Seite an Seite mit der Feuerwehr, die ebenfalls Informationsmaterial ausgelegen wird. Da sind beispielsweise in einer achtseitigen Publikation des städtischen Fachbereichs Feuerwehr wichtige Hinweise zum “Verhalten im Notfall” zu finden. Aber auch einen Ratgeber für Notfallvorsorge und richtiges Handeln in Notsituationen, einen Flyer zum bundesweiten Warntag und andere Infos gibt es da zum Mitnehmen. (ds)

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  • Durchsuchungen und Festnahmen wegen Verdacht des Drogenhandels

    Durchsuchungen und Festnahmen wegen Verdacht des Drogenhandels

    Im Nachgang zur Pressemeldung von heute Morgen um 06.33 Uhr teilen Staatsanwaltschaft Mönchengladbach und Polizei Mönchengladbach ergänzend mit:

    Im Zuge der andauernden Ermittlungen und Einsatzmaßnahmen hat die Polizei drei weitere tatverdächtige Männer (20, 22, 23) vorläufig festgenommen. Zwei Festnahmen erfolgten bei den Durchsuchungsmaßnahmen in Mönchengladbach. Die dritte Festnahme führten Spezialeinsatzkräfte im Rahmen eines Zugriffs auf der BAB 57 im Bereich des Autobahnkreuzes Moers durch. Hier wurde ein 23-jähriger Mann aus Mönchengladbach festgenommen, der mit dem Auto unterwegs war. In einer Cannabis-Plantage in Mönchengladbach fanden die Ermittler in mehreren Räumen über 2000 Cannabispflanzen, zum Teil abgeerntet. Bei der Durchsuchung einer Plantage im Oberbergischen Kreis wurden mehr als 1000 Cannabispflanzen entdeckt.

    Die Ermittler sind nun mit der Sicherstellung und Asservierung der aufgefundenen Cannabispflanzen und der weiteren Beweismittel beschäftigt. Die Festgenommenen machen aktuell zum Tatvorwurf keine Angaben. Sie lassen sich anwaltlich vertreten. Über den Fortgang der Ermittlungen wird nunmehr frühestens morgen Nachmittag nach dem Vorführungstermin beim zuständigen Haftrichter berichtet.

    (wr)

    Pressemeldung vom Morgen

    Seit heute Morgen 6:00 Uhr werden in den Städten Mönchengladbach und Leverkusen sowie in den Landkreisen Viersen, Kleve, Oberbergischer Kreis und Neuwied in einem Ermittlungsverfahren wegen gewerbsmäßigen Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz Durchsuchungsbeschlüsse vollstreckt und mehrere Personen vorläufig festgenommen. Hintergrund des Großeinsatzes sind Ermittlungen der Staatsanwaltschaft Mönchengladbach und der Kriminalpolizei Mönchengladbach gegen eine Tätergruppierung, die verdächtig ist, Betäubungsmittel anzubauen bzw. herzustellen und einen schwunghaften Drogenhandel zu betreiben. Die Ermittlungen hatten zur Entdeckung mehrerer Cannabis-Plantagen in Mönchengladbach, im Kreis Neuwied und im Oberbergischen Kreis geführt.

    Heute Morgen hat die Polizei damit begonnen, schlagartig und zeitgleich 18 Wohn- und Geschäftsobjekte zu durchsuchen. Es geht dabei um die Auffindung von Beweismitteln, die Einziehung von Tatmitteln und die Einziehung von Gewinnen aus dem Drogenhandel. Kräfte der Spezialeinheiten und der Bereitschaftspolizei, sowie Diensthundführer sind neben zahlreichen Kriminalbeamten im Einsatz. Auch Finanzermittler wurden hinzugezogen. Zur Ermöglichung des schlagartigen und sicheren Zugriffes verschaffte sich die Polizei zum Teil gewaltsam, auch unter Einsatz von Sprengmitteln Zugang in die Objekte. Nach bisherigem Kenntnisstand kam es dabei zum Sachschaden. Bei dem Zugriff in Leverkusen wurde ein Mann leicht verletzt. In Mönchengladbach wurde ein Mann (34) und in Leverkusen wurden drei Männer (34,37,41) vorläufig festgenommen. Sie werden zeitnah einem Haftrichter vorgeführt. Um die weiteren Ermittlungen nicht zu gefährden erfolgen zum jetzigen Zeitpunkt keine weiteren Angaben zu den Hintergründen und zur Klientel der Beschuldigten.(wr)

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