Autor: Redaktion

  • Die Ballett-Doku „What Dancers Do“ feiert internationale Premiere

    Die Ballett-Doku „What Dancers Do“ feiert internationale Premiere

    „What Dancers Do“ ist ein Dokumentarfilm über die Ballettcompagnie des Theaters Krefeld und Mönchengladbach unter Leitung von Robert North.
    Anhand der Endproben zum Ballettabend „Alles neu“ vermittelt der Film Einblicke in den Arbeitsalltag der Tänzerinnen und Tänzer, speziell unter Corona-Bedingungen, und begleitet sie vom Training bis zum Bühnenauftritt. Aus wechselnder Perspektive werden auch Backstage-Situationen eingefangen, die dem Theaterzuschauer normalerweise verborgen bleiben.
    Der international renommierte Choreograf Robert North, seit 2010 Ballettdirektor in Krefeld und Mönchengladbach, erzählt aus seinem Leben als Tänzer und richtet sein Augenmerk auf die Komplexität des künstlerischen Prozesses. Seine Gedanken zu verschiedenen Trainingsmethoden und zu den unterschiedlichen Choreografien des Ballettabends runden den Film ab.
    Robert North erhielt seine Tanzausbildung in London an der Royal Ballet School und am Contemporary Dance Theatre. Er tanzte u. a. in der Martha Graham Company in New York. 1981 wurde er Künstlerischer Leiter des Ballet Rambert, 1990 Ballettdirektor des Teatro Regio in Turin. Weitere Stationen als Künstlerischer Leiter waren das Gothenburg Ballet, Corpo di Ballo Dell‘Arena di Verona und das Scottish Ballet.
    Der internationale Durchbruch als Choreograf gelang Robert North 1974 mit Troy Game. Bis heute schuf er etwa 100 eigene Choreografien und hat mit über 95 Compagnien weltweit gearbeitet. Er gewann zahlreiche Preise, u.a. den Golden Prague Award für „For my Daughter“.

    Seit 2007 arbeitete Robert North als Chefchoreograf am Theater Krefeld und Mönchengladbach und wurde hier 2010 Ballettdirektor. Er hat sich einer kontinuierlichen Ensemblearbeit und der Nachwuchsförderung verschrieben und präsentierte viele große Ballettabende in Krefeld und Mönchengladbach, darunter „Romeo und Julia“, „Living in America“, „Fado“, „Boléro“, „Carmen“, „Carmina Burana“, „Petruschka“, „Offenbach“, „Verlorene Kinder“, „Pinocchio“, „Souvenirs aus West und Ost“ und „Farben der Welt“. Im Januar 2020 fand die Uraufführung seines Balletts „Beethoven!“ statt.
    Last not least ist Robert North auch pädagogisch tätig und hat u.a. am Conservatoire de Paris, Conservatoire de Lyon und 2007 bis 2010 an der Hochschule für Musik und Theater München unterrichtet.
    „What Dancers Do – A Day with the Ballet Company Theater Krefeld und Mönchengladbach“ feiert seine Premiere am Dienstag, 20. April 2021 um 16 Uhr auf dem YouTube-Kanal der internationalen Videoplattform OperaVision und ist auch über die Startseite der Theater-Website abrufbar.
    OperaVision kuratiert sorgsam Theateraufführungen aus ganz Europa und wird unterstützt durch das Creative Europe Programm der Europäischen Union. OperaVision verbindet 29 Partner aus 17 Ländern und lädt zu einer Reise ein, den Reichtum der Theaterwelt zu jeder Zeit und von überall aus zu entdecken.
    Der Film entstand in Zusammenarbeit mit der jungen Krefelder Filmfirma Bildmühle.
    Die etwa 20minütige Doku kann kostenlos gestreamt werden und ist bis 4. Juli 2021 verfügbar. Einen ersten Vorgeschmack gibt es auf Instagram und Facebook.

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  • Ab sofort kostenlose Bürgertests im Minto erhältlich

    Ab sofort kostenlose Bürgertests im Minto erhältlich

    Ab dem 9. April nahm ein neues Corona-Testzentrum seinen Betrieb auf.
    Dem Testzentrum liegt ein – zusammen mit dem Betreiber – sorgfältig ausgearbeitetes Schutz- und Hygienekonzept zugrunde, das für alle Beteiligten sichere und koordinierte Abläufe gewährleistet. Kapazitäten von bis zu 10.000 Tests pro Woche stehen den Bürgerinnen und Bürgern der Region dann an einem verkehrstechnisch und infrastrukturell sehr
    gut erreichbaren Ort zur Verfügung.
    Das Angebot umfasst den kostenlosen Antigen-Test (auch als kostenloser Bürgertest bekannt) und zudem einen jederzeit buchbaren kostenpflichtigen Antigen-Test. Somit hat jeder Bürger die Chance, sich schnell und kostenlos testen oder den Test auf eigene Kosten durchführen zu lassen.

    Der Test erfolgt per Rachen- und Nasenabstrich und ermöglicht nach nur 15 Minuten Entwicklungszeit Gewissheit über den eigenen Gesundheitszustand im Hinblick auf eine mögliche Corona-Infektion. Das digitale Ergebnis gibt darüber hinaus Auskunft über Testort und -zeitpunkt.
    Betrieben wird das Testzentrum Im Minto von ‚Mein Corona Schnelltest‘ von der MCS Health Services GmbH und fachlich extra dafür geschultem Personal.
    Der Zugang zum neuen Testzentrum ist gekennzeichnet und erfolgt über den Eingang 2 an der Steinmetzstraße.
    Das Testzentrum ist montags bis samstags in der Zeit von 10:00 bis 20:00 Uhr geöffnet.

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  • Stadt wird bundesweit Vorreiter und führt flächendeckend Lolli-Tests in Kitas ein

    Stadt wird bundesweit Vorreiter und führt flächendeckend Lolli-Tests in Kitas ein

    30 Sekunden lutschen und dann ab ins Labor. Die Stadt Mönchengladbach erprobt ab 12. April ein anerkanntes Testkonzept mit so genannten Lolli-Selbsttests zunächst für die 38 städtischen Kitas, das ab dem 21. April flächendeckend auf alle 163 Einrichtungen im Stadtgebiet ausgeweitet wird.

    Somit nimmt die Stadt bundesweit eine Vorreiterrolle ein. Dazu arbeitet der Fachbereich Kinder, Jugend und Familie mit allen Kita-Trägern und dem Mönchengladbacher Labor MVZ Dr. Stein + Kollegen zusammen. Der Test basiert auf einfachen Tupfer-Speichel-Proben, die in einer Pool-PCR-Testung analysiert werden. Zwei Mal wöchentlich können so alle 9.000 Kinder sowie die 2.000 Kita-Beschäftigten getestet werden. Die Tests sollen für mehr Sicherheit sorgen und einen noch besseren Überblick über das Infektionsgeschehen in der Stadt sorgen.

    “Regelmäßige Corona-Schnelltests bei Kindern und Beschäftigten können dazu beitragen, das Infektionsgeschehen in einem Kita-Betrieb frühzeitig zu erkennen und mit entsprechenden Maßnahmen die Wahrscheinlichkeit einer Ausbreitung zu reduzieren. Daher freue ich mich sehr über das aktive und innovative Vorgehen des Fachbereichs Kinder, Jugend und Familie und würde mir sehr wünschen, wenn auch das Land diese Möglichkeit in seinem Maßnahmenkatalog zur Bekämpfung der Pandemie übernehmen würde. Denn gerade als Modellkommune müssen wir die sensiblen Bereiche wie Kitas zuerst absichern”, betont Oberbürgermeister Felix Heinrichs bei der Vorstellung des zunächst auf zehn Wochen angelegten Testkonzeptes. “Mit dieser Methode bekommen wir den Gesundheitsschutz und das Bildungswohl der Kinder unter einen Hut”.

    Die Resonanz in den Kitas war entsprechend groß. “Die Vorgehensweise wird von den Beschäftigten der Kitas überaus positiv begrüßt. Unser oberstes Ziel ist es, den Gesundheitsschutz der Kleinen und den Betrieb der Kitas in ihrem Auftrag als Bildungseinrichtungen aufrecht zu erhalten und dadurch den Kleinen angesichts der schwierigen Lage mit den permanenten Öffnungen und Schließungen eine Konstante zu bieten”, so die zuständige Beigeordnete Dörte Schall. “Eine Alternative wären die Selbsttests zu Hause, von denen wir aber nicht wissen wie und ob sie überhaupt durchgeführt werden, oder die Spucktests, die einen großen Aufwand nach sich ziehen”, ergänzt sie.

    Vor allem: Bei dieser Vorgehensweise handelt es sich um PCR-Tests, die im Vergleich zu anderen Verfahren eine deutlich höhere Sensitivität aufweisen. Das bestätigt auch Dr. Josef van Helden vom Labor Stein: “Wir sind von diesem zuverlässigen Verfahren absolut überzeugt, da sich auf diesem Weg mögliche Infektionsgeschehen frühzeitig erkennen lassen. Dadurch erreichen wir eine absolute Sicherheit”, betont er.

    Und so funktioniert das Testverfahren: Der Test wird morgens in der Begrüßungsrunde der Kleinen gruppenweise bis 9 Uhr durchgeführt. Die etwa 20 Teststäbchen jeder Gruppe werden dann in einem gemeinsam mit dem Namen der Kita-Gruppe und der Kita beschrifteten Röhrchen beschriftet und an das Labor geliefert, das eine Pool-PCR vornimmt. “Die Pool-Testung ermöglicht es, eine gesamte Kita-Gruppe mit dem sie betreuenden Personal in einer PCR zu testen. Fällt es positiv aus, gilt, dass mindestens eine Person des getesteten Pools an Corona infiziert ist. In diesem Fall müssen alle Personen des Pools, also der jeweiligen Kita-Gruppe, in eine 14tägige Quarantäne und erneut und einzeln in der PCR getestet werden. Dadurch lassen sich infizierte Personen identifizieren”, erläutert Klaus Röttgen, Leiter des städtischen Fachbereichs Kinder, Jugend und Familie.

    Die erneute Probeentnahme wird am nächsten Tag von den Eltern durchgeführt. Die Proben werden von den Eltern am Folgetag wieder bis 8.30 Uhr in die Kita und von dort ins Labor geliefert werden. Die Teilnahme an den Tests ist freiwillig. Bis auf ganz wenige Personen, die sich Bedenkzeit erbaten, haben alle Eltern der 38 städtischen Kitas eine Einverständniserklärung abgegeben. “Das ist ein sehr gutes Ergebnis und zeigt, dass wir auf dem richtigen Weg sind”, freut sich Klaus Röttgen.

    Im Vorfeld sind alle Eltern durch einen persönlichen Brief von Oberbürgermeister Felix Heinrichs in sieben Sprachen über das Verfahren informiert worden. “Die Testungen in den Kitas sind ein wesentlicher Baustein zur Bekämpfung der Pandemie. Ich freue mich sehr über die Bereitschaft und Unterstützung aller Erziehungsberechtigten, auf diesem Weg mitzuwirken”, so Felix Heinrichs.

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  • Verwaltung nimmt Vorschläge zum Geropark aus der Bürgerschaft auf

    Verwaltung nimmt Vorschläge zum Geropark aus der Bürgerschaft auf

    Im Rahmen einer digitalen Bürger-Sprechstunde hat Oberbürgermeister Felix Heinrichs mit rund 30 interessierten Bürger*innen in Form einer Videokonferenz über die Umgestaltung des Geroparks diskutiert.

    “Das war ein konstruktiver Meinungsaustausch, der noch einmal aufgezeigt hat, dass viele die Umgestaltung des Geroparks unterstützen, aber dass es eben auch Fragen gibt, die noch zu klären sind. Ich denke, dass wir als Verwaltung aufzeigen konnten, dass wir Anregungen und Kritik ernst nehmen. Der Geropark soll ein Park für alle werden”, betont der erste Bürger der Stadt.

    Die Diskussion bezog sich schwerpunktmäßig auf den ökologischen Mehrwert der Umgestaltung und die Ausgestaltung des Sportplatzes sowie der Wegeführung und der Radwege. Der Oberbürgermeister machte zum einen deutlich, dass grundlegende Planungsbestandteile nicht veränderbar sind, weil das Verfahren schon so weit fortgeschritten ist.

    So soll beispielsweise die Vergrößerung und Renaturierung des Weihers wie bisher geplant erfolgen. “Das ist der Kern dieser Maßnahme und ein wesentlicher Grund, warum wir Fördermittel erhalten. Darüber hinaus bietet das Element Wasser eine hohe Aufenthaltsqualität. Es soll sichtbarer werden. Das war auch ein wesentlicher Punkt im Masterplan MG 3.0, der aus der Bürgerschaft heraus entwickelt worden ist. Der Gladbach ist der Namensgeber unserer Stadt, Wasser hat hier, wo einst der Gladbach floss, eine historische Bedeutung”.

    Zum anderen wurden wesentliche Kritikpunkte aufgegriffen. Ein Kritikpunkt bezog sich auf die Erneuerung des Sportplatzes. Hier bleibt der Planungsstand so wie er ist, weil die drei zu fällenden Bäume die Nutzung eines modernen Sportplatzes erschweren bzw. unmöglich machen. Darüber hinaus wird der Sportplatz nach seiner Modernisierung auch von den angrenzenden Schulen genutzt, die sich eine Umgestaltung wünschen.

    Als Reaktion auf weitere Kritikpunkte zur Wege- und Radwegeplanung schlägt die Verwaltung der Politik, die den Beschluss zur Aufwertung nach Anhörung in der Bezirksvertretung Nord im nächsten Ausschuss für Planung, Bauen und Stadtentwicklung am 27. April beraten wird, eine Beschlussfassung der Planungen zur Umgestaltung des Geroparks mit folgenden Änderungen vor:

    1. Die Ausgestaltung der Wegeführung entlang der gestalterisch angedeuteten Verlängerung der Stadtmauer wird dahingehend überprüft, ob eine Veränderung der Wegeführung zugunsten des Erhalts weiterer Bäume erfolgen kann.

    2. Die heute vorhandene Böschung entlang der Hittastraße bleibt erhalten. Der Fahrradverkehr soll zukünftig über die Gasthausstraße am Park vorbei geleitet werden. Es wird geprüft, ob dennoch ein untergeordneter Rundweg um den Weiher als Beitrag zur Familienfreundlichkeit und Erlebbarkeit realisiert werden kann.

    Besonders wichtig ist den Bürger*innen der Schutz bestehender Pflanzen und Bäume im Rahmen der anstehenden Umbauarbeiten. “Um den Baumschutz zu gewährleisten wird es eine bauökologische Begleitung durch Experten geben. Das ist Standard in derartigen Projekten”, so Stadtplaner Dr. Frank Schulz, der das Projekt leitet. Als nächstes steht die Ausführungsplanung an, in der neben der weiteren Detailplanung unter anderem auch dieses Thema aufgegriffen wird.

    Neben der Bürger-Sprechstunde haben alle Bürgerinnen und Bürger weiterhin die Möglichkeit, sich über QR-Codes an verschiedenen Orten im Geropark über den aktuellen Planungsstand zu informieren. Dazu können die Bürger*innen ein digitales Bild abrufen, wie der Park aus ihrer Perspektive nach dem aktuellen Stand der Planungen aussehen soll. Zusätzlich informiert die Stadt auf Plakaten unter den Schwerpunktthemen Wasser, Bäume, Sicherheit, Ökologie und Klima über die Umgestaltung des Geroparks. Als Ansprechpartner steht das Quartiersmanagement nach wie vor für Fragen zur Verfügung.

    Die Kontaktdaten und weitere Infos gibt es im Internet unter www.qm.mg.
    Das Quartiersmanagement und der Arbeitskreis für den Geropark werden die Baumaßnahme begleiten. Die Fertigstellung ist für Ende 2022 vorgesehen.

    Hintergrundinfo: Die Maßnahme “Aufwertung des Geroparkes” ist Bestandteil des am 15. Februar 2018 beschlossenen Integrierten Handlungs- und Entwicklungskonzeptes Soziale Stadt Gladbach und Westend, das gemeinsam auch mit Bürger*innen Ende 2016 bis Ende 2017 erarbeitet wurde. Die Maßnahme wird aus dem europäischen Förderprogramm EFRE 2014-2020 sowie Bundes- und Landesmitteln mit einer Summe von ca. 4,6 Mio. Euro gefördert (anrechenbare Gesamtkosten des Projekts liegen bei 5,1. Mio. Euro). Voraussetzung für diese Gelder ist eine Umsetzungs- und Abrechnungsfrist bis zum 31. März 2023. Die Bau- und Abrechnungszeiten werden mit ca. 18 bis 20 Monaten kalkuliert.

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  • Gemeinsame Erklärung der Vorstände von KV und Fraktion Bündnis 90/Die Grünen Mönchengladbach zu „maßnahmenkritischen Aussagen“ Mona Araneas hinsichtlich der Bekämpfung der Corona-Pandemie

    Gemeinsame Erklärung der Vorstände von KV und Fraktion Bündnis 90/Die Grünen Mönchengladbach zu „maßnahmenkritischen Aussagen“ Mona Araneas hinsichtlich der Bekämpfung der Corona-Pandemie

    Nach einer entsprechenden Aufforderung durch den grünen Kreisverband und die grüne Fraktion ist Mona Aranea heute aus der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen Mönchengladbach ausgetreten und hat zugleich ihre Position als stellvertretende Bezirksvorsteherin des Stadtbezirks Ost zur Verfügung gestellt.

    Diese Schritte begrüßen wir als Vorstände von Fraktion und Kreisverband der Grünen in Mönchengladbach sehr. Auf das persönliche Mandat in der Bezirksvertretung Ost hat die Fraktion allerdings keinen Einfluss, sie kann es Mona Aranea nicht entziehen. Gleichwohl haben wir Mona Aranea nachdrücklich dazu aufgefordert, auch ihr über die grüne Liste errungenes Mandat in der Bezirksvertretung Ost aufzugeben.

    Grundsätzlich distanzieren wir uns noch einmal in aller Klarheit von den Positionen Mona Araneas im Zusammenhang der Maßnahmen zur Bekämpfung der Corona-Pandemie, ihre Aussagen geben in keiner Weise unsere grünen Positionen in dieser Sache wieder.“

    Gez.                                            Gez.

    Anita Parker, Thomas Diehl       Dr. Boris Wolkowski, Lena Zingsheim-Zobel

    (für den Kreisverband)             (für die Fraktion)

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  • Weiteres Testzentrum eröffnet –Testen ohne Termin möglich

    Weiteres Testzentrum eröffnet –
    Testen ohne Termin möglich

    Seit dem 9. April gibt es in Mönchengladbach eine weitere Möglichkeit des Schnell-Testens auf den Corona-Virus.

    An der Ecke Korschenbroicher / Reyerhütterstraße, in Räumen eines Elektrounternehmens, eröffnete der Mönchengladbacher Facharzt für Innere Medizin Ismail Altinay, das Testzentrum.

    Ich nutzte die Gelegenheit, wurde getestet und war überzeugt von der Leistung der Mitarbeiter. Herzlichen Dank.
    Da es bereits meine vierte Testung war, konnte ich einen Vergleich anstellen. In allen Teststellen fühlte ich mich gut betreut.
    Weitere Teststellen ohne Terminvereinbarung gibt es (ohne Gewähr der Vollständigkeit) auf dem Parkplatz von Schaffrath/Theodor-Heuss-Straße und in der Apotheke des bisherigen Real-Marktes an der Reyerhütterstraße.

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  • Auch 2021 kein Schützenfest in Giesenkirchen

    Auch 2021 kein Schützenfest in Giesenkirchen

    Nach Abwägung der heutigen Situation und unter Berücksichtigung der bisher getätigten Voraussagen und Einschätzungen für die nächsten Monate hat die St. Sebastianus Schützenbruderschaft Giesenkirchen 1421 erneut beschlossen, auch in diesem Jahr kein Schützenfest und somit auch kein Jubiläum zum 600 jährigen Bestehen durchzuführen.

    Ein besonderer Dank gilt daher dem amtierenden Königshaus die sich in Gänze erneut dazu bereit erklärt hat, ihre Regentschaft aufgrund der außergewöhnlichen Situation zu Verlängern.

    Wir alle hoffen, dass wir im nächsten Jahr unter einigermaßen normalen Rahmenbedingungen unser Vereinsleben wieder aufnehmen können. Dann wollen wir ein schönes Schützenfest feiern und unser Jubiläum zum 600. Jährigen Bestehen nachholen.

    Der Terminplan für 2022 sieht nach jetzigem Stand wie folgt aus:

    • Samstag 30. April – Dienstag 03. Mai 2022 Schützen- und Heimatfest
    • Freitag 06. Mai 2022 Fackelzug mit großem Zapfenstreich unter Beteiligung der befreundeten Bruderschaften. Anschließender Umtrunk im Festzelt
    • Samstag 07. Mai 2022 Großer Festakt mit Abordnungen aller Bruderschaften und geladenen Gästen im Festzelt
    • Donnerstag 26. Mai 2022 Vatertags-Frühschoppen im Caritaszentrum
    • Samstag 02. Juli 2022 Schützenbiwak
    „Bleiben Sie gesund“

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  • Das regionale Bündnis für Menschenwürde und Arbeit ist empört über die Entscheidung der katholischen Kirche

    Das regionale Bündnis für Menschenwürde und Arbeit ist empört über die Entscheidung der katholischen Kirche

    Das regionale Bündnis für Menschenwürde und Arbeit ist empört über die Entscheidung der katholischen Kirche, gleichgeschlechtliche Paare nicht zu segnen. “Diese Entscheidung nehmen wir zum Anlass, festzustellen, dass  die „Charta der Vereinten Nationen“ und auch die „Allgemeine Erklärung der Menschenrechte“ hierdurch in eklatanter Weise verletzt wird“, betonte das in Gladbach, Krefeld und im Kreis Heinsberg vertretene Bündnis.

    In der „Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte” heißt unter anderem: „Alle Menschen sind vor dem Gesetz gleich und haben ohne Unterschied Anspruch auf gleichen Schutz durch das Gesetz. Alle haben Anspruch auf gleichen Schutz gegen jede Diskriminierung, die gegen diese Erklärung verstößt, und gegen jede Aufhetzung zu einer derartigen Diskriminierung. Jeder hat als Mitglied der Gesellschaft das Recht auf soziale Sicherheit und Anspruch darauf, durch innerstaatliche Maßnahmen und internationale Zusammenarbeit sowie unter Berücksichtigung der Organisation und der Mittel jedes Staates in den Genuss der wirtschaftlichen, sozialen und kulturellen Rechte zu gelangen, die für seine Würde und die freie Entwicklung seiner Persönlichkeit unentbehrlich sind.“

    Dies gelte auch und gerade für alle Religionen, für Regierungen, Behörden  und staatliche wie nichtstaatliche  Organisationen.  “Es ist ein Skandal, dass auf unserem Planeten täglich in vielfacher Weise dagegen verstoßen wird“, so das Bündnis weiter. Mehr Buendnis-fuer-menschenwuerde-und-arbeit.de

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  • Längere Wartezeiten im Impfzentrum

    Längere Wartezeiten im Impfzentrum

    Aktuell kommt es im Impfzentrum Mönchengladbach zu längeren Wartezeiten, weil die zuvor personalisierten Aufklärungsbögen zur Impfung, die von der kassenärztlichen Vereinigung (KNVO) an die Impfberechtigten versendet worden sind, nicht den aktuellen Vorgaben entsprechen.

    Seit Anfang April gelten neue Aufklärungsbögen, die im Impfzentrum an die Impfberechtigten ausgegeben werden müssen. “Und das nimmt mehr Zeit in Anspruch, weil diese für die Impfung erforderlichen Unterlagen nicht personalisiert sind. Leider führt das zu ungewollten Wartezeiten, die sowohl für die Impfberechtigten als auch für uns als Betreiber des Impfzentrums ärgerlich sind. Wir vor Ort können das leider nicht steuern”, so Feuerwehr-Chef Dirk Schattka.
    Die Feuerwehr stellt die organisatorische Leitung des Impfzentrums sicher.

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  • Mönchengladbach wird Modellkommune – Kultur und Sport stehen im Vordergrund

    Mönchengladbach wird Modellkommune – Kultur und Sport stehen im Vordergrund

    Mönchengladbach gehört zu den ersten Städten, die das Land Nordrhein-Westfalen als Modellkommune für weitere Öffnungsschritte ab dem 19. April ausgewählt hat.

    Dies hat Digitalminister Andreas Pinkwart heute Vormittag verkündet.
    Mönchengladbach hatte sich gemeinsam mit der Stadt Krefeld und einem Konzept, das gezielte Öffnungen im Kultur- und Sport vorsieht, als Modellregion beworben. Die Nachbarstadt, die mit Mönchengladbach das Gemeinschaftstheater betreibt, soll im zweiten Schritt Ende April zu den Modellkommunen stoßen.

    Ziel beider Städte ist ein wissenschaftlich begleiteter koordinierter und risikominimierter Testbetrieb, unter anderem im Gemeinschaftstheater, im Borussia-Park, im Sparkassenpark, und in Krefelder Sportstätten wie der Eishockey-Arena.

    “Ich freue mich sehr, dass unser Konzept beim Land NRW überzeugt hat und bedanke mich bei allen Beteiligten Partnern für die hervorragende Vorarbeit. Jetzt geht es darum, in die konkreten Planungen und Vorbereitungen des Modellprojektes mit den Projektpartnern zu gehen. Die Menschen in Mönchengladbach sind jetzt aufgerufen, sich besonders verantwortungsbewusst zu verhalten. Schnellt die Inzidenz nach oben, müssen wir den Versuch sofort abbrechen. Daher möchte ich noch einmal an alle den dringenden Appell richten, sich an die Regeln zu halten und Kontakte zu vermeiden. Auch ein negativer Schnelltest ist kein Blanco-Check”, so Oberbürgermeister Felix Heinrichs.

    Jenseits der konkreten Entscheidung des Landes mache die Zusage eines deutlich: “In Mönchengladbach geht was. Gute Ideen bringen wir in kürzester Zeit gemeinsam voran. Dieser Teamgeist wird uns in Zukunft noch oft helfen. Besonders freut es mich, dass eine Woche später auch Krefeld dabei ist. Die Region wächst zusammen, auch in Krisenzeiten”, so Heinrichs weiter. 

    Kommentar dazu seitens der SPD:

    Zu der heute von NRW-Wirtschaftsminister Andreas Pinkwart bekannt gegebenen Auswahl von 14 Kommunen, die im Rahmen eines Modellprojekts das öffentliche Leben vor Ort in beschränktem Rahmen und mit entsprechenden Testkonzepten wieder hochfahren dürfen, erklärt Christian Dahm, stellvertretender Vorsitzender der SPD-Fraktion im Landtag NRW:

    „Unsere Kritik an dem Modell-Projekt betrifft vor allem das Verfahren und die Vorgehensweise der Landesregierung. Die Kommunen in NRW hatten zwischen Bekanntgabe der Teilnahme-Kriterien und dem Einsendeschluss gerade einmal 24 Stunden Zeit, um eine entsprechende Bewerbung einzureichen. Dass es bei 396 Städten und Gemeinden und 32 Kreisen dennoch zu 46 Einreichungen gekommen ist, spricht einmal mehr für unsere Städte und Gemeinden, die in der Tat die besten Pandemie-Manager vor Ort sind. Insofern dürfte die heute bekannt gegebene Auswahl auch auf großes Unverständnis bei all den Kommunen stoßen, die dabei nicht berücksichtigt worden sind. Was genau den Ausschlag gegeben hat, konnte der Minister nicht stichhaltig erläutern. Die Frage bleibt daher im Raum: Auf welche Grundlage stützt die Landesregierung das Vorhaben, bei den ausgewählten 14 Kommunen Öffnungen möglich zu machen, bei allen anderen mit möglicher Weise vergleichbaren Inzidenzwerten jedoch nicht? Sollen die anderen 414 Städte, Gemeinden und Kreise etwa als Modell-Kommunen für Armin Laschets Brücken-Lockdown herhalten?

    Das Vorgehen der Landesregierung ist nicht nur ungerecht, sondern im schlimmsten Fall auch kontraproduktiv: Wenn jetzt in 14 Kommunen Öffnungen getestet werden, müssen wir mit auch entsprechenden Verkehrsflüssen dorthin rechnen. Viele Menschen könnten sich dann in wenigen Städten und Gemeinden knubbeln. Das kann nicht Sinn der Sache sein. Was wir weiterhin dringend brauchen, ist eine digitale Test-Infrastruktur im ganzen Land.“

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  • POL-MG: Warnhinweis – Fleischköder mit Rasierklingen im Schmölderpark, ein Kind und ein Hund verletzt

    POL-MG: Warnhinweis – Fleischköder mit Rasierklingen im Schmölderpark, ein Kind und ein Hund verletzt

    Um 10.47 Uhr meldete sich ein Spaziergänger aus Rheydt, der mit seiner Tochter und Hund im Schmölderpark unterwegs war. Der Hund kehrte an der Schnauze blutend aus einem Gebüsch zurück. Die 7jährige Tochter des Melders griff dem Hund ins Maul und zog einen Fleischköder mit Rasierklingen heraus. Dabei zog das Mädchen sich eine Schnittverletzung am Finger zu.

    Die Polizei Mönchengladbach hat ein Ermittlungsverfahren wegen gefährlicher Körperverletzung und Verstosses gegen das Tierschutzgesetz eingeleitet und zusammen mit dem Kommunalen Ordnungs- und Servicedienst der Stadt Mönchengladbach die Ermittlungen aufgenommen.

    Zeugen und weitere Geschädigte werden gebeten, sich unter der Telefonnummer

    02161/290 an die Polizei Mönchengladbach zu wenden. (so)

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  • Jusos lehnen Abschiebung von Daouda Guilavogui strikt ab

    Jusos lehnen Abschiebung von Daouda Guilavogui strikt ab

    Die Jusos Mönchengladbach sind geschockt von der geplanten Abschiebung Daouda Guilavoguis, der 2014 von Guinea nach Deutschland kam. Sie sehen es nicht ein jemanden, der schon mehrere Jahre hier lebt und eine Ausbildung absolviert, generell und besonders während der Corona-Pandemie abzuschieben.

    Dazu meint die Vorsitzende, Lin Großmann: „Bei der jetzigen Lage in Guinea darf dorthin niemand abgeschoben werden. Gerade während der Corona-Pandemie kann man es nicht hinnehmen Menschen abzuschieben und ihrem Schicksal zu belassen. Daouda Guilavogui ist bestens integriert, als Auszubildener beim Mönchengladbacher Unternehmen Steup gern gesehen und hochmotiviert. Wo bleibt der Spurwechsel? Guilavogui floh aus Perspektivlosigkeit und baute sich hier eine auf. Diese wird jetzt ausgemerzt.“

    „Das Verhalten der Ausländerbehörde Viersen ist sehr fragwürdig“, so Vorsitzender, Ibrahim Ahmad. „Nicht nur wurden ihm 2017 und 2018 eine Ausbildung verwehrt, gegen die Ausbildung bei Steup wird beim Gericht Beschwerde eingelegt. Seine Geburtsurkunde wird schlicht nicht anerkannt, obwohl eine Expertenkommission des Staates Guinea Guilavoguis Geburtsurkunde für richtig befindet. Zu verlangen, dass er am 12. April ausreisen soll, ergibt sich uns nicht. Wir sehen die rechtlichen Möglichkeiten, mit denen er bleiben kann, noch nicht ausgeschöpft.“ Die Jungsozialist:innen stehen hinter allen Bestrebungen die Abschiebung von Daouda Guilavogui zu verhindern. Gerade als sicherer Hafen sei es wichtig, dass in der Stadt sich zu Guilavogui bekannt wird. 
    Lin Großmann: „Wir als Jusos sehen uns natürlich in der humanitären Pflicht dagegen laut zu werden. Schutzsuchenden muss der Schutz geboten werden.“

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  • FDP-Kreisvorstand trifft Club der Altstadt-Wirte

    FDP-Kreisvorstand trifft Club der Altstadt-Wirte

    „Wir halten durch, bis zum Schluss!“ Drei junge Gastronomen der Mönchengladbacher Altstadt, Hauke Jakob, Ugur Bilgic und Cem Akay, geben sich den Vertretern des FDP-Kreisvorstands gegenüber kämpferisch. Die Gastronomie am Alter Markt sei nach wie vor stabil. Sobald Corona-Verordnung und Wetter es zuließen, werde die Außengastronomie öffnen.

    Dann berichten sie, dass sie bereits zwei Mal wegen der Schließungen das komplette Lager entsorgen mussten, jedes Mal 30 bis 40 Fässer Bier, je Fass ca. 100,00 EUR. „Letztes Jahr musste erstmalig Hopfen entsorgen werden.“ Das habe es bisher noch nie gegeben. „Das Personal ist auch größtenteils weg. Gerade die geringfügig Beschäftigten warten nicht, bis wir irgendwann wieder öffnen.“, fügt Cem Akay hinzu.

    Peter König, FDP-Bundestagskandidat, sieht die hohen finanziellen Einbußen und stellt fest „Die Unterstützung der Gastronomie ist etwas ins Hintertreffen geraten.“. Die Gastronomen bemängeln, dass die finanziellen Hilfen vom Land nur schleppend ankämen, und sie ihre private Altersvorsorge bereits mit einfließen ließen. „Seit fünf Monaten haben wir keine Einnahmen mehr, die Diskothekenbesitzer, wie Ugur Bilgic mit seinem „Gräfen“ seit bereits 13 Monaten nicht mehr.“, so Hauke Jakob, Vorsitzender des Clubs der Wirte, und Ugur Bilgic fügt hinzu, „dass es unter Umständen keine Diskotheken und Bars mehr gibt, wenn die Pandemie vorbei ist.“ Derzeit arbeiten viele der Gastronomen angestellt in Unternehmen, um über die Runden zu kommen. Andreas Terhaag, Kreisvorsitzender und Abgeordneter im NRW-Landtag, sagt zu, sich um die Förderungen zu kümmern: „Hier muss die Politik nachbessern und Konzepte für die Gastronomie erarbeiten.“

    Bezüglich der öffentlichen Förderungen sei allerding ein Ärgernis, dass bei jedem Unternehmer, der darauf zurückgreifen muss, ein Eintrag in Schufa und Creditreform erfolge.  Die Kreditwürdigkeit leide, auch wenn man nicht vor der Insolvenz stehe.

    Die Beschlüsse der Ministerkonferenzen sind für die Wirte unrealistisch. Entscheidungen von Monat zu Monat seien im Gastgewerbe nicht planbar. Wir gehen jetzt erstmal davon aus, im August wieder öffnen zu dürfen.“, so Cem Akay. Ulgur Bilgic wäre darüber froh. Sein „Gräfen“ werde für den Rest des Jahres sicherlich geschlossen bleiben. „Wir fühlen uns schon im Stich gelassen. So langsam lässt die Motivation nach.“, fügen die Gastronomen hinzu.

    Ob die Stadt der Gastronomie helfen könne, will Andreas Terhaag wissen. Die Stadt habe sie letztes Jahr gut unterstützt, indem sie auf die Gebühren für die Außengastronomie verzichtet habe, teilen die Wirte mit. Auch das Ordnungsamt sei hilfsbereit gewesen, da die Situation viele neue Herausforderungen mit sich brachte.

    Ein Konzept hat der Club der Wirte erarbeitet, wie eine ganzjährige Außengastronomie für alle aussehen kann. Es beinhaltet mehrere Optionen mit Kostenaufstellungen und bereits ein Feuerwehrkonzept. Hochwertige Sonnenschirme, die mit einem integrierten Heizsystem auch als Wetterschutz fungieren, sollen abends durch entsprechende Beleuchtung eine angenehme und gemütliche Atmosphäre schaffen. Eine erstklassige Bestuhlung und höhenverstellbarer Windschutz stehen ebenfalls auf dem Plan. Überhaupt dürften Außenbestuhlungen in Zukunft ein wichtiger Bestandteil von Gastronomie und Hotellerie werden.

    „Mönchengladbach hat sich weiterentwickelt, der Ruf ist gut, auch für die Altstadt.“, sind sich die Gastronomen einig. Viele Aktionen haben sie bereits durchgeführt, z. B. Sommerfeste, Frühjahrsputz auf der Waldhausener Straße oder die Lampenschirm-Aktion, damit sich die Menschen auch bei Dunkelheit in der Altstadt wohl fühlen.

    Der „Club der Wirte“ besteht bereits seit über 10 Jahren. Gertrud Müller, FDP-Kreisvorstandsmitglied, interessiert die heutige Organisation. Knapp 20 Gastronomen und Hoteliers gehören zum Club. Die Zusammenarbeit sei sehr gut, man helfe sich gegenseitig, Missgunst käme nicht auf, so Hauke Jakob. Man habe bereits viel in Digitalisierung investiert, um bei der Eröffnung die Corona-Maßnahmen umzusetzen. So gäbe es beispielsweise QR-Codes auf den Tischen. Ugur Bilgic setzte im „Gräfen“ bereits vor der Pandemie Codes auf Bildschirmen ein, damit alle Gäste registriert werden.

    Trotz der derzeitigen Ärgernisse und Enttäuschungen – Optimismus und den Idealismus für das Gastronomiegewerbe haben sich alle drei erhalten. „Wir wollen nur unseren Alltag zurück und arbeiten.“ Zum Schluss kommt ein Dankeschön: „Gut, dass die Politik Interesse hat und die Wirte nicht vergisst.“ Mut und eine große Portion Zuversicht– bewundernswert! 

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  • Anspruch auf heiligen Boden – Der israelisch-palästinensische Konflikt

    Anspruch auf heiligen Boden – Der israelisch-palästinensische Konflikt

    Auf dem Tempelberg stand einst der jüdische Tempel, der von Babyloniern und nach seiner Wiedererrichtung von den Römern zerstört wurde. Später errichteten dort die Muslime zwei Moscheen, der Ort wurde zum drittwichtigsten Heiligtum des Islam.

    Unter der islamischen Herrschaft war es den Juden – anders als in byzantinischer Zeit – erlaubt, an der Klagemauer zu beten. Um die damit verbundenen Auflagen entzündete sich in spätosmanischer Zeit ein Streit, der unter der britischen Mandatsherrschaft eskalierte. Schon damals kam es zu Gewalt von arabischer Seite, wo Mufti al-Husseini das Gerücht verbreitete, die Juden beabsichtigten, die Moscheen zu zerstören, um ihren Tempel wieder zu errichten. Für religiöse Juden war das Betreten des Tempelbergplateaus lange tabu. Nun aber pilgern sie in immer größerer Zahl auf den Berg und fordern, auf dem Moscheenareal beten und sogar eine Synagoge bauen zu dürfen. Die Palästinenser fühlen sich zunehmend provoziert, zumal die jüdischen Eiferer durch ranghohe rechtsgerichtete israelische Politiker unterstützt werden. Auf den palästinensischen Widerstand reagiert Israel mit immer rigiderer Kontrolle.

    Dr. Joseph Croitoru ist Historiker und Journalist. Lange Autor der Feuilletons der Frankfurter Allgemeinen Zeitung und Neuen Zürcher Zeitung mit den Schwerpunkten Nahost und Osteuropa, schreibt er nun u.a. für Spiegel, die Süddeutsche Zeitung und die taz. Im Februar 2021 erscheint bei C.H. Beck das Buch “Al-Aqsa oder Tempelberg. Der ewige Kampf um Jerusalems heilige Stätten”.

    Die Veranstaltung findet per kostenlosem Zoom-Livestreamam Mittwoch, 28. April, 19:30-21:00 Uhr statt. Den Link senden wir allen angemeldeten Teilnehmern kurz vor der Veranstaltung per E-Mail zu.

    Information und Anmeldung: www.vhs-mg.de, Tel. 02161 / 25-6400

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  • Bürgerbeteiligung: Ampelfraktionen laden zum Dialog

    Bürgerbeteiligung: Ampelfraktionen laden zum Dialog

    Nach der jüngsten Veröffentlichung der konkretisierten Planungen zur Umgestaltung des Geroparks haben Janann Safi, Dr. Boris Wolkowski sowie Nicole Finger, die Fraktionsvorsitzenden von SPD, Grünen und FDP sowie die Bezirksvorsteherin Monika Halverscheid, Fachverbände zum digitalen Austausch eingeladen.

    Dabei wurden gemeinsam mit dem ADFC mobilitätspolitische Belange sowie Einschätzungen diskutiert, die für die aktuellen Planungen des Geroparks eine Rolle spielen.

    “Es war uns wichtig, dass wir uns fachlich austauschen konnten. Die Expertise bringt entscheidende Erkenntnisse. Das Thema bewegt aktuell viele in unserer Stadt. Wir wollen nah bei den Menschen sein. Insbesondere bei solch leidenschaftlich diskutierten Themen wollen wir als Mehrheitsfraktionen ansprechbar sein. Deshalb freuen wir uns darauf, auch mit weiteren Institutionen und Verbänden ins Gespräch zu kommen. Natürlich sind auch die Bürgerinnen und Bürger herzlich eingeladen.”, erklären die Fraktionsvorsitzenden und die Bezirksvorsteherin gemeinsam.

    Die Gesprächsrunde war der Auftakt für die Fraktionen von SPD, Grünen und FDP, um mit den Menschen ins Gespräch zu kommen. Dafür ist am 08. April eine weitere digitale Gesprächsrunde geplant, zu der man Institutionen sowie Verbände eingeladen hat. Ebenso eingeladen sind Bürgerinnen und Bürger, um gemeinsam über die Planungen zu sprechen.

    Eine Anmeldung dazu wird unter info@fraktion-spd-mg.de erbeten.
    Oberbürgermeister Felix Heinrichs möchte ebenfalls mit den Bürgerinnen und Bürgern ins direkte Gespräch kommen. Um die Pläne vorzustellen, wird die Stadtverwaltung am 12. April ebenfalls eine Diskussionsveranstaltung durchführen.

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  • VdK-Umfrage zur häuslichen Pflege startet – Machen Sie mit!

    VdK-Umfrage zur häuslichen Pflege startet – Machen Sie mit!

    In der Corona-Krise wird es deutlicher denn je: Die häusliche Pflege ist am Limit.

    Was brauchen Pflegebedürftige, um so lange und so gut wie möglich zu Hause leben zu können? Welche Unterstützung benötigen Angehörige, um diese Situation zu meistern? Zur Beantwortung dieser Fragen brauchen wir Ihre Unterstützung.

    Der Sozialverband VdK vertritt die Interessen von Pflegebedürftigen und ihren Angehörigen und startet eine große Studie in Zusammenarbeit mit der Hochschule Osnabrück. Unter dem Titel: „Pflege zuhause zwischen Wunsch und Wirklichkeit“ geht die große VdK-Online-Umfrage am 1. April 2021 los. Bis zum 9. Mai können Sie mitmachen. Jeder, der teilnimmt, trägt dazu bei, dass der Sozialverband VdK für die Betroffenen konkret politisch aktiv werden kann. Wir freuen uns, wenn Sie sich für die Umfrage Zeit nehmen.

    Bitte nehmen Sie teil! Egal, ob Sie direkt von Pflegebedürftigkeit betroffen oder als Angehöriger mit der Pflege befasst sind. Oder Sie hatten noch gar keine Berührung mit dem Thema, wollten aber schon immer einmal Ihre Meinung dazu sagen. Sie haben die einmalige Gelegenheit bei einer der größten Befragungen zur Situation der häuslichen Pflege mitzumachen.

    Für weitere Informationen und zur Befragung geht es hier: www.vdk.de/Pflegestudie

    Bitte geben Sie den Link auch an Menschen in Ihrem Umfeld weiter, die ebenfalls vom Thema Pflege betroffen sind, die wir aber nicht mit dieser E-Mail erreichen.
    Im Namen von VdK-Präsidentin Verena Bentele und dem Landesvorsitzenden Horst Vöge sagen wir herzlichen Dank!

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  • Monatlicher Corona-Aufschlag statt Almosen gefordert

    Monatlicher Corona-Aufschlag statt Almosen gefordert

    Der VdK begrüßt eine Entscheidung des Sozialgerichts Karlsruhe, das den geplanten Corona-Zuschuss von 150 Euro für Empfängerinnen und Empfänger von Grundsicherung für den Monat Mai für zu gering und verfassungswidrig hält.

    Das Sozialgericht bekräftigt mit diesem Urteil eine zentrale Forderung des VdK nach einem monatlichen Krisenzuschlag auf die Grundsicherung in Höhe von 100 Euro. Das Gericht hat das Forderungspapier des VdK offensichtlich aufmerksam gelesen, denn es zitiert den VdK dazu auch.

    VdK-Präsidentin Verena Bentele: „Grundsicherungsempfängerinnen und -empfänger brauchen mehr als nur ein Trostpflaster. Mit der Verteilung von Almosen aus wahltaktischen Gründen ist ihnen nicht geholfen. Statt einer Einmalzahlung von 150 Euro ist ein monatlicher Aufschlag dringend notwendig. Erst damit können sie die finanziellen Folgen der Corona-Pandemie abfedern.“

    Nur jene sollen den Corona-Zuschlag erhalten, die im Monat Mai als Grundsicherungsempfänger gemeldet sind. Für Bentele nicht nachvollziehbar: „Das ist willkürlich. Jeder, der in diesem entscheidenden Moment wegen einem zeitlich befristeten Einkommen keinen Anspruch hat, fällt durchs Raster. Das ist ungerecht. Gerade für die vielen Selbstständigen. Der VdK schlägt deshalb vor, den Zuschlag an alle zu zahlen, die im ersten Halbjahr 2021 Grundsicherung erhalten.”

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  • Jugendarbeiter*innen aus den Regionen MG und HS nehmen Stellung

    Jugendarbeiter*innen aus den Regionen MG und HS nehmen Stellung

    Jugendarbeiter*innen katholischer und ökumenischer Einrichtungen der Offenen und mobilen Kinder- und Jugendarbeit in den Regionen Mönchengladbach und Heinsberg nehmen Stellung zur Absage des Vatikans der „Segnung von homosexuellen Paaren“ vom 15. März 2021

    MG/HS 1. April 2021

    Alle Lebewesen sind Geschöpfe Gottes und von Gott gewollt und geliebt: So verstehen wir die Worte aus der Bibel. Das glauben wir! Und das findet sich auch in den Grundlagen der (nicht nur christlichen) Kirchengemeinschaften weltweit. Schöpfung und schöpferische Kraft beziehen wir nicht ausschließlich auf Fortpflanzung. Schöpferische Kraft findet ihren Ausdruck z.B. auch in Kunst und Kultur, in Gesprächen und sozialem Miteinander, in Lebens- und Liebesgemeinschaften.

    Für uns bedeutet schöpferische Kraft nichts anderes, als für und mit anderen etwas Lebensbejahendes zu bewirken! Und dafür steht auch die katholische Offene und mobile Kinder- und Jugendarbeit!

    Ausgehend von den Grundsätzen der Offenen Kinder- und Jugendarbeit, in denen Offenheit, Zugangslosigkeit und ein wertfreies Miteinander die Grundlage unseres Denkens und Handeln bilden, leben und arbeiten wir Jugendarbeiter*innen mit Kindern und Jugendlichen in eben dieser Offenheit und begrüßen die Vielfalt von Lebenseinstellungen und Haltungen. In unseren Einrichtungen sollen Kinder und Jugendliche Empathie, Offenheit und Toleranz spürbar erleben. Diese Offenheit, diese Toleranz und dieses Miteinander macht für uns Kirche aus!

    Dass Vielfalt unser Zusammenleben bereichert, erleben wir tagtäglich! Sie ist die Grundlage unserer Arbeit. Die Absage an Segnungen für Homosexuelle stellt aus unserer Sicht einen Rückschritt dar!

    Wir haben die Aufgabe Vorbild zu sein, eine Haltung von Toleranz und Miteinander zu entwickeln und zu vermitteln, Ressourcen bei Kindern und Jugendlichen zu entdecken und auszubauen sowie Verhalten auszuprobieren und Verhaltensänderungen zu ermöglichen.

    Wir sind enttäuscht und entsetzt über die antiquierte Auslegung der Glaubensgrundsätze aus Rom, die eine Segnung anders lebender und liebender Menschen ausdrücklich verbietet. Das ist unserer Ansicht nach nicht nur realitätsfremd, sondern widerspricht dem allumfassenden Grundsatz, dass Gott alle Geschöpfe liebt, sich um sie sorgt und kümmert und sie mit seinem Segen behütet. Wir möchten auch weiterhin gute Vorbilder für Kinder und Jugendliche sein. Vorbilder, die für Ihre Werte einstehen!

    Mit einer gemeinsamen Aktion vieler Jugendeinrichtungen in den Regionen Mönchengladbach und Heinsberg setzen wir durch das Anbringen von Regenbogenfahnen und dem Spruch „Segnung für Alle“ ein Zeichen der Solidarität mit und für ausgegrenzte Menschen. Wir heißen sie in unseren Häusern ausdrücklich willkommen!

    Unterzeichner*innen:

    Aus der Region Mönchengladbach: Ben Bilstein, KOMJU Offene und mobile Jugendarbeit, Neuwerk und Bettrath Maren Offermanns, JAM Jugendhaus am Martinshof, Pongs Anne Wolters, Sarah Slabik, Markus Kleikamp, JUNECO Jugendfreizeiteinrichtungen Holt und Rheindahlen Maria Russmann-Schmitz, Petra Slomka-Halm, Jugendtreff St. Marien, Rheydt Theresia Wagner, Yema Gisbertz, Andreas Kreder, Kontaktstelle SKY der ÖJE e.V., Eicken

    Aus der Region Heinsberg: Franziska Fuge, KATHO Jugendzentrum St. Martin, Wegberg Jaqueline Küppers, KATHO Jugendheim St. Lambertus, Hückelhoven Christina Meyers, Kath. Kinder- und Jugendzentrum KATHO, Erkelenz

    Alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der regionalen katholischen Jugendarbeit in MG und HS (KathJA) unterstützen die Stellungnahme der Kolleginnen und Kollegen der Offenen und mobilen Jugendarbeit und teilen die Aussagen. Annika Koch, Steffi Kemmerling, Maik Vollberg, Florian Hilgers, Felix Eicke, Ingrid Beschorner.

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