Autor: Redaktion

  • Pflanzaktion in Odenkirchen

    Pflanzaktion in Odenkirchen

    Die heißen Sommer der vergangenen beiden Jahre haben auch in Odenkirchen ihre Spuren hinterlassen: Viele Bäume, vor allem Eichen, im Wäldchen an der Kamphausener Straße zwischen Stoltenhoffstraße und dem Lenßenhof haben die sommerliche Hitze nicht überlebt und sind abgestorben.

    Kathrin-Henneberger

    Für einige Grünen-Mitglieder aus der Bezirksvertretung Süd sowie die grüne Bundestagskandidatin für Mönchengladbach, Kathrin Henneberger, war klar: Hier muss Ersatz her! Gesagt – getan: Am letzten Samstag trafen sich einige Unentwegte bei verhangenem Wetter vor Ort in Odenkirchen. „Bevor wir mit dem Pflanzen der Bäume loslegen konnten, mussten wir allerdings erst einmal saubermachen“ berichtet Marcel Klotz, Sprecher der Grünen in der BV Süd. Ergebnis: Drei große Tüten voller Müll, hauptsächlich Flaschen, wurden gesammelt und aus dem Wald geholt.

    „Wir haben heute im Rahmen dieser Wiederaufforstungsaktion etwa hundert Bäume und dazu noch einmal Sträucher gepflanzt“, zieht Kathrin Henneberger ein zufriedenes Resümee. Bäume und Sträucher hatten die Teilnehmer der Pflanzaktion selbst bezahlt und – unter Beachtung der coronabedingten Abstände untereinander – rechtzeitig vor Ende der Pflanzzeit in die Erde gebracht. „Nun müssen wir bis zum Herbst warten, bevor es weitergehen kann mit den nächsten Neupflanzungen“, sagt die Bundestagskandidatin und Aktivistin für Klimagerechtigkeit. Die Baumpflanzaktion im Stadtbezirk Süd durch engagierte Mitglieder der Grünen war Teil einer Reihe von Neupflanzungen im gesamten Stadtgebiet: In den vergangenen drei Wochen hatten sie rund 350 Bäume und Sträucher gekauft und neu gepflanzt.

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  • Wie passt das alles zusammen?

    Wie passt das alles zusammen?

    Gastbeitrag / Meinung von Dieter Hanke

    Themen-Aufzählung: Landtag NRW, AfD, SPD, JU, CDU, Bündnis90/Grüne, Integrationsrat, Nasser Zeaiter, Sigrid Herrmann-Marschall

    In den letzten Tagen gab es für mich viel zu lesen. Nach den Ereignissen in Mönchengladbach um den Integrationsratsvorsitzenden will ich mir ein neutrales Bild machen. Fakten und Beweise suche ich.

    Gefunden habe ich: Hass, Populismus, Behauptungen ohne Belege, Feigheit der Agierenden, Scheinheiligkeit.

    Das Internet ist voll von Informationen zum Thema Hisbollah, Nasser Zeaiter, AfD, Sigrid Herrmann-Marschall, Verfassungsschutz und Angrenzendes. Ein Gesamtbild ergibt sich nicht, für mich nicht.
    Andere, die Grünen in Mönchengladbach und die CDU dort, sie wollen etwas sehen in den Infos aus dem Netz, verurteilen einen Grünen-Politiker und wollen seinen Kopf, bildlich gesprochen. Die örtliche CDU und deren Jugend stellen plumpe Behauptungen auf, die sie nicht beweisen können. Eine Bloggerin oder Expertin oder AfD-Sympathisantin oder Biologin oder Verfassungsschutz-Beauftragte, sie hat ihnen scheinbare Argumente geliefert, einen unliebsamen Grünen aus seinem Amt zu jagen. Dabei stellen sie Mutmaßungen über Fakten, das Ziel scheint erreichbar, sie diskreditieren einen Menschen, stellen ihn als Unterstützer von Terroristen dar.
    Bundespolitiker zeigen sich mit anderen hochrangigen Staatsmännern aus Unrechtsstaaten, Putin wird von CDU-Politikern hofiert, Schlegelmilch reist wochenlang nach China und unterstützt dieses Unrechtsland (Hongkong) durch seine Arbeit. Bedenken werden beiseite geschoben. Menschenrechte haben keinen Wert. Christliche Werte zählen hier nicht. Persönlicher Erfolg ist wichtig. Die angeleitete Jugend plappert nach.
    Welche Rolle spielt der Verfassungsschutz oder die Nähe der Bloggerin zu Maaßen?

    Die Grünen-Partei glaubt, die Ampel-Koalition durch Ausschluss des Integrationsratsvorsitzenden zu stabilisieren und schädigt sie dennoch enorm durch ihre CDU-Gefolgsamkeit. Auch sie verrät etliche ihrer Werte.
    Wie passt das alles zusammen? Aufklärung tut Not.

    Folgend einige Quellennachweise zur Meinungsbildung:
    https://fanf1848.wordpress.com/
    https://fanf1848.wordpress.com/2017/05/03/siggi-chefin-einer-sonderkommission/
    https://fanf1848.wordpress.com/2019/03/24/biologin-begutachtet-muslime-fu%cc%88r-die-afd/

    https://www.ksta.de/region/nrw-marke-benutzt-internetseite-mit-afd-autor–tarnt–sich-als-amtsportal-32311242?cb=1616183975549
    https://ohne-unterschiede.de/sigrid-herrmann-marschall-als-sachverstaendige-fuer-die-afd/
    https://www.merkur.de/politik/maassen-wollte-brinkhaus-seine-islamismus-rede-verhindern-cdu-zr-12270203.html

    und natürlich viele Facebook-Seiten.

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  • Corona: Zur Zeit keine weiteren Öffnungsschritte in MG in Sicht

    Corona: Zur Zeit keine weiteren Öffnungsschritte in MG in Sicht

    Aufgrund vermehrter Anfragen beim Bürgertelefon und bei der Stabsstelle Corona weist die Stadt Mönchengladbach darauf hin, dass die jetzige Fassung der Coronaschutzverordnung bis zum 28. März gültig ist.

    Die durch die Landesregierung in Aussicht gestellten weiten Öffnungsschritte und Lockerungen, welche auch in einem weit verbreiteten Schaubild veranschaulicht wurden, sind bisher nicht in die Verordnungslage aufgenommen.

    Das Land hat in der derzeit gültigen Coronaschutzverordnung auch ausdrücklich geregelt, dass weitere Öffnungsschritte von einer positiven Entwicklung des Infektionsgeschehens abhängig sind.

    Leider ist die 7-Tages-Inzidenz derzeit landesweit stetig steigend.
    Auch in Mönchengladbach hat die 7-Tages-Inzidenz heute erstmals seit geraumer Zeit den Wert von 50 überschritten. Die Stadt hat bereits gestern das Land um Aufklärung gebeten, wie mit den in Aussicht gestellten Lockerungen umgegangen wird. In der Antwort wurde unmissverständlich auf die bestehende Rechtslage und die bevorstehenden Beratungen der Bund-Länder-Konferenz verwiesen.

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  • Hochschule Niederrhein zeigt Perspektiven für zweifelnde Studierende auf

    Hochschule Niederrhein zeigt Perspektiven für zweifelnde Studierende auf

    Zweifel am Studium sind nach einem Jahr mehr oder weniger unterbrochener digitaler Lehre für viele Studierende ein ständiger Begleiter.

    Um die Studierenden in der schwierigen Pandemie-Situation nicht alleine zu lassen, gibt es an der Hochschule Niederrhein in der nächsten Woche (22. bis 25. März) die Thementage Studienzweifel, an denen gezielt auf Beratungsangebote für Studierende aufmerksam gemacht werden soll.

    Die Thementage werden vom Projekt ‚NEXT STEP niederrhein‘ initiiert, ein Gemeinschaftsprojekt von Hochschule Rhein-Waal und Hochschule Niederrhein, das sich seit 2017 um Studierende kümmert, die an ihrem Studium zweifeln und über einen Abbruch nachdenken. „Wie wichtig es gerade in Corona-Zeiten ist, die Zweifel von Studierenden ernst zu nehmen, aufzufangen und zielgerichtet zu begleiten, dieser Verantwortung sind sich unsere Hochschulen bewusst“, sagt Professor Dr. Berthold Stegemerten, Vizepräsident für Studium und Lehre der Hochschule Niederrhein.

    Im Projekt NEXT STEP geht es darum, Studierenden bei Studienzweifeln Orientierungshilfe zu geben und, falls nötig, eine Brücke zu alternativen Wegen zum Studium und zu neuen beruflichen Perspektiven zu bauen. „Das ist heute besonders wichtig“, betont Stegemerten. „Viele Studierende kommen mit dem Online-Studium nicht gut zurecht und sehen ihre Zukunft vielleicht auf ganz anderen Feldern. Dabei möchten wir sie unterstützen“, sagt Dr. Silke Höfle vom Projekt  ‚NEXT STEP Niederrhein‘.

    Die rein digitalen Thementage starten mit einer Podiumsrunde, an der zahlreiche externe Partner des Projekts teilnehmen. Dazu zählen Vertreterinnen oder Vertreter der Agentur für Arbeit, der IHK Mittlerer Niederrhein, der Handwerkskammer Düsseldorf, der Wirtschaftsförderung Mönchengladbach sowie der beiden Hochschulen Rhein-Waal und Niederrhein. Inhaltlich geht es sowohl um Studienzweifel und wie damit im Studium umgegangen werden kann, als auch um Perspektiven von Studienaussteigerinnen und –aussteigern in den verschiedenen Berufsfeldern. Auch die Frage „Wie sag ich es meinen Eltern?“ soll nutzenorientiert für die Studierenden diskutiert werden.

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  • Ab sofort Besuche im Tiergarten wieder möglich

    Ab sofort Besuche im Tiergarten wieder möglich

    “Wir freuen uns tierisch”, so Tiergartenleiterin Dr. Katrin Ernst erleichtert, denn die Anlage Am Pixbusch in Mönchengladbach ist ab sofort wieder für Besucher*innen geöffnet.

    Donnerstag, 18. März 2021, 12 Uhr können sich die ersten Gäste wieder an den Tieren erfreuen – und umgekehrt.

    Aufgrund der Coronapandemie sind ein paar Punkte zu beachten: Ohne Voranmeldung kann niemand eingelassen werden. Eine vorherige Registrierung und Reservierung auf der Homepage www.tiergarten-moenchengladbach.de ist zwingend notwendig. Aufgrund der aktuellen Corona-Schutzverordnung muss für jede Person ein Einlass-Zeitfenster vorab online gebucht werden. Das gilt auch für Jahreskarteinhaber und Kinder unter 4 Jahren. Da die Öffnung des Tierparks zum Schutz aller Besucher*innen an das aktuelle Infektionsgeschehen geknüpft ist, wird eine Reservierung bis zu drei Tagen im Voraus möglich sein. “Das passen wir je nach Situation auch schnell an”, so Dr. Ernst.

    Auf der Homepage werden die häufigsten Fragen zum aktuellen Procedere beantwortet. So muss die Registrierung für jede einzelne Person ausgedruckt mit in den Tiergarten gebracht, an der Kasse vorgezeigt, abgestempelt und beim Ausgang erneut abgestempelt und abgegeben werden. “Diese Ausdrucke sind der Beleg dafür, wer sich wann wie lange in unserer Anlage aufgehalten hat. Im Falle einer Infektion können die Gesundheitsämter dadurch nachvollziehen, wer sich möglicherweise angesteckt hat. Das ist für alle Besucher*innen erst einmal neu. Für uns auch, aber es dient der Sicherheit”, so die Tiergartenleiterin. Ziel sei, dass sich alle Gäste auf einen entspannten Tiergartenbesuch freuen können. Der ist aktuell auf drei Stunden begrenzt. Tierhäuser sind noch geschlossen. Die Cafeteria bietet Snacks und Getränke “to go” an.

    Mund- und Nasenschutz ist im gesamten Gelände notwendig.

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  • Ein Expertenrat auf den Armin Laschet nicht hört

    Ein Expertenrat auf den Armin Laschet nicht hört

    Im Ausschuss für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landtags NRW hat heute Frau Prof. Christiane Woopen als Mitglied im Corona-Expertenrat der NRW-Landesregierung darüber berichtet, dass sie der Landesregierung bereits im April 2020 eine umfassende Teststrategie angeraten hat.

    Christiane Woopen ist Professorin für Ethik und Theorie der Medizin an der Medizinischen Fakultät der Universität zu Köln, Leiterin der Forschungsstelle Ethik der Uniklinik Köln und Direktorin des Cologne Center for Ethics, Rights, Economics, and Social Sciences of Health (ceres).

    Woopen führte aus, passiert sei in dieser Hinsicht jedoch nichts. Sie halte zudem nur einen Test pro Woche für deutlich zu wenig.

    Hierzu erklären Lisa-Kristin Kapteinat, stellvertretende Vorsitzende, und Josef Neumann, gesundheitspolitischer Sprecher der SPD-Fraktion im Landtag NRW:
    „Dieser Bericht heute war für die Landesregierung die reinste Blamage. Seit bald einem Jahr dringt der Corona-Expertenrat auf die Umsetzung einer umfassenden und flächendeckenden Teststrategie. Aber die Empfehlungen wurden ganz offensichtlich seitdem immer wieder konsequent ignoriert. Warum hat Armin Laschet überhaupt einen Expertenrat, wenn er doch nicht auf ihn hört? Auch Gesundheitsminister Laumann konnte dafür keine plausible Erklärung liefern. Das ist vor allem dann richtig bitter, wenn man dabei bedenkt, wie weit wir jetzt in der Bekämpfung der Pandemie sein könnten. Diesen Vorwurf muss sich die Landesregierung gefallen lassen. Und dieser Vorwurf wiegt schwer. Denn die Tatsache, dass es bis heute keine funktionierende Test-Infrastruktur gibt, ist auch der Grund für das heilloses Chaos, das die Landesregierung an den Schulen angerichtet hat. Aber kein Wunder, wenn sie die benötigten Finanzmittel für die Anschaffung der Tests erst in der vergangenen Woche beantragt hat. So lange also hat die Regierung Laschet geschlafen. In Sachen Tests ist das Regierungshandeln ein einziges Versagen.“ 

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  • Grüne fordern Rückgabe der Mandate

    Grüne fordern Rückgabe der Mandate

    Gemeinsame Erklärung der Vorstandssprecher:innen von Kreisverband und Fraktion Bündnis 90/ Die Grünen Mönchengladbach zum Austritt von Nasser Zeaiter aus der grünen Ratsfraktion

    Seit einigen Monaten kursieren Bilder, Feststellungen und Behauptungen über Kontakte von Nasser Zeaiter zur Amal und zur Hisbollah-Bewegung. Wir von Bündnis 90/Die Grünen Mönchengladbach haben in dieser Zeit gemeinsam mit ihm, dem Landes- und Fraktionsvorstand der Grünen sowie auch politisch wichtigen Menschen innerhalb Mönchengladbachs dazu diverse Gespräche geführt. Den persönlichen Entschluss Nasser Zeaiters, seinen Austritt aus der Ratsfraktion der Grünen zu erklären und den Vorsitz im Integrationsrat der Stadt Mönchengladbach beizubehalten, nehmen wir zur Kenntnis und begrüßen dabei ausdrücklich, dass er sich aktiv um eine Aufklärung der Anschuldigungen bemüht. Nach 27 Jahren Mitgliedschaft bei den Grünen in Mönchengladbach werden wir ihn auch hierbei weiter unterstützen.

    Für die grüne Ratsfraktion fordern wir Nasser Zeaiter gleichwohl auf, die über die grüne Mitgliedschaft erlangten Mandate zurückzugeben, da wir der Überzeugung sind, dass das Wahlergebnis bei der Kommunalwahl 2020 auch weiter vollständig im Rat der Stadt Mönchengladbach abgebildet werden sollte. Damit wollen wir vor dem Hintergrund der Integrativen Kraft der Grünen im Stadtrat, aber auch im Integrationsrat das klare Bekenntnis gegen jegliche gewaltsamen Auseinandersetzungen und radikalen Verbindungen bekräftigen.

    Mönchengladbach, 17. März 2021

    Anita Parker
    Sprecherin des Kreisverbandes   
    Bündnis 90/Die Grünen Mönchengladbach

         

    Dr. Boris Wolkowski
    Fraktionssprecher
    Bündnis 90/Die Grünen Mönchengladbach    
                         

                                                                              

    Thomas Diehl
    Sprecher des Kreisverbandes
    Bündnis 90/Die Grünen Mönchengladbach

    Lena Zingsheim-Zobel
    Fraktionssprecherin
    Bündnis 90/Die Grünen Mönchengladbach

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  • 2. Aktualisierung:Fliegerbombe im Bresgespark: die Bombe wurde entschärft

    2. Aktualisierung:
    Fliegerbombe im Bresgespark: die Bombe wurde entschärft

    2. Folgemeldung: Die Evakuierung wird aufgehoben

    1. Folgemeldung Bombenentschärfung Bresgespark

    Wie berichtet, wurde bei Arbeiten im Bresgespark eine amerikanische Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg gefunden, die der Kampfmittelbeseitigungsdienst der Bezirksregierung Düsseldorf noch heute entschärfen wird.

    Der Bereich im Radius von 500 Metern um die Fundstelle muss evakuiert werden. Soeben hat die  Einsatzleitung weitere Informationen zum weiteren Ablauf gegeben:

    Ab 16:30 Uhr

    beginnt die Evakuierung: Evakuierungsteams des Ordnungsamtes gehen auf die Anwohner:innen zu und die Feuerwehr setzt Lautsprecherwagen im Evakuierungsbereich ein.

    stellt die NEW zwei Evakuierungsbusse für Personen bereit, die das Evakuierungsgebiet nicht anders verlassen können. Ein Bus steht am Hosterweg, Ecke Friedensstraße, der zweite am Buschweiher, Ecke Dohrer Straße. Die Leute werden zur Turnhalle Am Torfbend gefahren und anschließend zurückgebracht. 

    Ab 17:00 Uhr

    werden die Straßen im Evakuierungsbereich gesperrt. Ausnahme: Die Hauptverkehrsachse Bahner – Zoppenbroicher Straße bleibt bis kurz vor der Entschärfung für den Verkehr geöffnet.

    Ab 18:30 Uhr 

    beginnt voraussichtlich die Entschärfung durch den Kampfmittelbeseitigungsdienst.

    Von der Evakuierung sind rund 500 Anwohner:innen, zwei Supermärkte, eine Tankstelle und verschiedene kleinere Gewerbebetriebe betroffen.

    ——————————————————————-

    Bei Arbeiten im Bresgespark ist eine amerikanische Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg entdeckt worden. Der Kampfmittelbeseitigungsdienst der Bezirksregierung Düsseldorf wird die Bombe noch heute entschärfen.
    Der genaue Zeitpunkt wird im Laufe des Nachmittags bekanntgegeben.

    Der Bereich im Radius von 500 Metern um die Fundstelle muss evakuiert werden.

    Eine Liste der Adressen im Evakuierungsbereich sowie eine Karte finden Sie unter folgendem Link:
    https://www.presse-service.de/medienarchiv.aspx?medien_id=227022

    Weitere Infos folgen.

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  • Ermittlungen nach Geldautomatensprengung – Tatortarbeit & Zeugensuche

    Ermittlungen nach Geldautomatensprengung – Tatortarbeit & Zeugensuche

    Nachdem – wie bereits gemeldet – bislang unbekannte Täter heute Morgen in Mönchengladbach-Wickrath auf der Klosterstraße den Geldautomaten einer Filiale der Deutschen Bank gesprengt haben, hat die Kriminalpolizei die Ermittlungen aufgenommen.

    Zur Spuren- und Spurensicherung sind Spezialisten der hiesigen Kriminaltechnik und des Landeskriminalamtes im Einsatz. Dabei richten sich die Untersuchungen auch auf die Frage welches Sprengmittel eingesetzt wurde.

    Mehrere Zeugen hatten sich – nachdem sie explosionsartige Geräusche gehört hatten und zum Teil aus dem Schlaf gerissen worden waren – bei der Polizei gemeldet. Übereinstimmend gaben sie an, mehrere Personen beobachtet zu haben, die mit einem dunklen, hochmotorisierten Auto den Tatort verließen, möglicherweise ein Audi oder ein BMW. Die Zeugen sprachen von drei bis vier tatverdächtigen Personen. Eine Person soll im Fahrzeug geblieben sein.

    Das Täterfahrzeug sei mit hoher Geschwindigkeit über die Beckrather Straße in Richtung Wickrathberg / Autobahnanschluss A 61 geflüchtet.

    Durch die Wucht der Explosion wurde das Bankgebäude erheblich beschädigt. Teile der Glasfront landeten auf einem vor dem Objekt stehendem Auto und beschädigten es dabei. Nach ersten Feststellungen ist die Statik des Gebäudes nicht beeinträchtigt.

    Erste Fahndungsmaßnahmen verliefen erfolgos.

    Die Kriminalpolizei sucht weitere Zeugen, die in der Vortatphase oder der Nachtatphase verdächtige Beobachtungen gemacht haben, die mit dieser Tat in Zusammenhang stehen könnten.

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  • Geropark: Bürgerbeteiligung mit QR-Code – die Stadt informiert über die Neugestaltung

    Geropark: Bürgerbeteiligung mit QR-Code – die Stadt informiert über die Neugestaltung

    Ab sofort stehen im Geropark an verschiedenen Orten QR-Codes zur Verfügung, über die Interessierte ein digitales Bild abrufen können, wie der Park aus ihrer Perspektive nach dem aktuellen Stand der Planungen aussehen soll.

    Die QR-Codes befinden sich auf dem Geroparkparkplatz, auf der Sonnenwiese und vor der Unterführung Hittastraße auf der Parkseite.
    Das Quartiersmanagement Gladbach & Westend macht so einen Blick in die Zukunft möglich.

    Wer Interesse an einer Mitarbeit hat, kann sich beispielsweise weiterhin direkt an das Quartiersmanagement wenden. Ansprechpartner und Kontaktdaten gibt es im Internet unter www.qm.mg.

    Oberbürgermeister Felix Heinrichs hofft jetzt auf eine rege Beteiligung: “Jeder hat so die Möglichkeit, sich auf den aktuellsten Stand zu bringen und über die QR-Codes Ideen und Anregungen mitzuteilen. Der Geropark soll ein Park für alle werden.”

    Hintergrundinfo:

    Die Maßnahme “Aufwertung des Geroparkes” ist Bestandteil des am 15. Februar 2018 beschlossenen Integrierten Handlungs- und Entwicklungskonzeptes Soziale Stadt Gladbach und Westend, das gemeinsam auch mit Bürger*innen Ende 2016 bis Ende 2017 erarbeitet wurde. Die Maßnahme wird aus dem europäischen Förderprogramm EFRE 2014-2020 sowie Bundes- und Landesmitteln mit einer Summe von ca. 4,6 Mio. Euro gefördert (anrechenbare Gesamtkosten des Projekts liegen bei 5,1. Mio. Euro). Voraussetzung für diese Gelder ist eine Umsetzungs- und Abrechnungsfrist bis zum 31. März 2023. Die Bau- und Abrechnungszeiten werden mit ca. 18 bis 20 Monaten kalkuliert.

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  • Hakenkreuz-Graffito an Lärmschutzwand

    Hakenkreuz-Graffito an Lärmschutzwand

    Unbekannte haben eine Lärmschutzwand am Geistenbeckerring im Stadtteil Odenkirchen-West mit einem Hakenkreuz beschmiert.

    Darauf hat eine Spaziergängerin die Polizei am Dienstagabend, 16. März, aufmerksam gemacht.

    Hinter der Lärmschutzwand verläuft parallel zur Straße Geistenbecker Ring ein Fußweg, der den Stapper Weg mit der Straße Luisental verbindet. Von dieser Seite aus wurden das Hakenkreuz und ein Schriftzug mit roter und weißer Sprühfarbe aufgebracht.

    Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen und ein Strafverfahren eingeleitet.

    Sie bittet um Hinweise von Zeugen und fragt: Wer hat etwas Verdächtiges beobachtet oder kann Angaben zu möglichen Tätern machen?
    Hinweise werden unter der Rufnummer 02161-290 entgegengenommen. (jn)

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  • Auch in Mönchengladbach: Illegal betriebene Gastronomie geschlossen

    Auch in Mönchengladbach: Illegal betriebene Gastronomie geschlossen

    Nach Hinweisen aus der Bevölkerung, dass sich in einem Gastronomiebetrieb in Wickrath regelmäßig Gäste aufhalten, hat der KOS des Ordnungsamtes die Gaststätte am Wochenende kontrolliert: Man traf den Wirt und acht Gäste an, die im Schankraum frisch gezapftes konsumierten und dabei rauchten.

    Beim Eintreffen der Einsatzkräfte hatte der Betreiber noch versucht, seine Gäste in die angrenzende Wohnung zu schicken, um der Kontrolle zu entgehen. Als dies nicht gelang, zeigte sich der Wirt einsichtig und kam der Aufforderung, den Betrieb umgehend einzustellen, unverzüglich nach. Gegen den Betreiber der Gaststätte wird nun ein Ordnungswidrigkeitenverfahren wegen Verstoßes gegen § 14 Coronaschutzverordnung eingeleitet. Nach dem Bußgeldkatalog des Landes NRW droht ihm ein Bußgeld in Höhe von 5.000 Euro.

    Dass Ordnungsamt der Stadt weist darauf hin, dass die aktuelle Coronaschutzverordnung bis zum 28. März gültig ist. Auch wenn Bund und Länder weitere Öffnungsschritte in Aussicht gestellt haben, muss die Entwicklung des Infektionsgeschehens und die Entwicklung der Rechtslage abgewartet werden. Die Stadt Mönchengladbach versucht beim Land NRW zu erfahren, ob und zu welchem Zeitpunkt mit einer veränderten Rechtslage zu rechnen ist. Stand jetzt ist eine Öffnung der Gastronomie nicht zulässig.

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  • Integrationsratsvorsitzender Nasser Zeaiter erklärt sich dem Gremium in öffentlicher Sitzung

    Integrationsratsvorsitzender Nasser Zeaiter erklärt sich dem Gremium in öffentlicher Sitzung

    Persönliche Erklärung des Integrationsratsvorsitzenden und Ratsmitglieds Nasser Zeaiter über angebliche Kontakte des al-Ghadir-Kulturzentrums Mönchengladbach sowie persönliche Kontakte zu den Bewegungen von Amal und Hisbollah sowie zu Großajatollah Muhammad Hussein Fadlallah

                                                                                           Mönchengladbach, 16. März 2021

    „Verehrte Mitglieder des Integrationsrats,
    sehr geehrte Damen und Herren,
    liebe Freundinnen und Freunde!

    Es hat in der jüngsten Vergangenheit etliche Vorwürfe gegen mich persönlich, als Vorsitzenden des Integrationsrates, als Mitglied des Rates der Stadt Mönchengladbach und auch als Vorsitzenden des Vereins al Ghadir e.V. Mönchengladbach gegeben, die mich dazu bewogen haben, an dieser Stelle diese persönliche Erklärung abzugeben. Ursächlich für die im Raum stehenden Anschuldigungen, für die es aber tatsächlich keine Beweise gibt, sind Berichte einer Bloggerin aus Düsseldorf, unterstützt durch eine Anfrage der AfD im Innenausschuss des Düsseldorfer Landtags.

    Was wirft man mir und dem Verein al Ghadir e.V., bei dem ich Vorsitzender bin, vor?

    Im Kern der insgesamt haltlosen Anschuldigungen stehen Fotos, die mich mit geistlichen Vertretern zeigen, unter anderem mit dem 2010 verstorbenen Großajatollah Muhammad Hussein Fadlallah. Für mich als Moslime war Fadlallah immer und zuallererst ein religiöses Oberhaupt, und als solches habe ich ihn getroffen, weil ich ein gläubiger Moslem bin. Bei den Treffen entstanden Fotos, die ich auf Facebook gepostet habe.

    Um diese Fotos geht es:

    Eines davon zeigt mich im Jahr 2008 mit Großajatollah Mohammed Hussein Fadlallah im Rahmen einer Privataudienz, bei der es um die Klärung einer religiösen Frage ging.

    Das Foto zeigt meine beiden Brüder sowie meinen Neffen und mich mit dem damals höchsten schiitischen Geistlichen des Libanons. Schiitische Muslime richten sich in religiösen Fragen, die bis in Details des Alltagslebens reichen, nach einem von ihnen erwählten Mardschaa.

    Mardschaa, das ist der höchste Rang eines Religionsgelehrten bei den Schiiten.

    Gegenstand meines Gesprächs mit dem Großajatollah war konkret die Klärung der Frage, wie ein Testament nach Grundsätzen der Religion auszulegen sei.

    Damit kamen wir dem Wunsch meiner Mutter nach, die sehr gläubig war und kurz vor dem Treffen mit dem Großajatollah verstorben ist. Am gleichen Tag fand ebenfalls ein Treffen mit dem höchsten staatlich anerkannten Geistlichen der Schiiten im Libanon statt, um eine zweite Meinung der erhaltenen Auskünfte zu bekommen.

    Ein anderes Foto zeigt mich im Jahr 2013 am Grab des Großajatollahs Mohammed Hussein Fadlallah in einer Moschee. Dort habe ich, wie es bei uns guter Brauch ist, die erste Seite aus dem Koran gelesen. Dazu wurde das Foto gemacht und gepostet.

    Dann gab es ein Foto von mir mit dem iranischen Hochgelehrten Muhammad Ali Schirazi, es entstand bei einer Reise in den Iran, bei der ich die Grabstätte eines der hohen Imame, Ali Moussa Alrida, besuchte. Ich traf Muhammad Ali Schirazi dort zufällig in einer Buchhand­lung, die sich an der Grabstätte befindet, wo dieser Schnappschuss entstand.

    Die Bloggerin hat angegeben, dass auf diesem Foto Scheich Mohamad Yazbek zu sehen wäre, der zur Hisbollah gehört und dort ein hochrangiges Amt bekleidet. Diese Aussage ist falsch.

    Ein weiteres Foto zeigt Ali Fadlallah, Sohn des Großajatollahs Mohammed Hussein Fadlallah und ebenfalls Geistlicher, als er uns in Mönchengladbach besuchte. Er ist Vorsitzender des Vereins Mabarrat, der sich vor allem um libanesische Waisenkinder kümmert. Mabarrat gibt es auch in USA, BRD.

    Auch unser Verein al Ghadir engagiert sich sozial und zwar ausschließlich in Mönchengladbach. Es gibt absolut keine Zusammenarbeit mit anderen Vereinen in der BRD oder im Ausland.

    Wir unterstützen keinen Terror! Für einige unserer Vereinsmit­glieder ist neben dem sozialen Engagement auch der Austausch mit schiitischen Geistlichen aus dem Heimatland wichtig.

    Ich habe all diese Fotos vor einigen Wochen gelöscht, damit kein weiterer Anlass gegeben ist, diese Bilder, die rein religiös motiviert waren, zu nutzen, um meine Person oder den Verein al Ghadir Mönchengladbach in ein schlechtes Licht zu setzen und zu verleumden.

    Die Bloggerin sieht in den Bildern dagegen Treffen mit Terrorunterstützern, zu denen ich mich nach ihrer Darstellung „bekannt“ hätte. Ich habe nachgeschlagen, was das genau bedeutet, denn Deutsch ist nicht meine Muttersprache: „Sich zu etwas oder jemandem bekennen“ bedeutet „sich für etwas oder jemanden zu entscheiden“, „zu etwas oder jemandem zu stehen“, „sich zu etwas oder jemandem offenbaren“.

    Die Bloggerin unterstellt mir also, wenn ich das richtig verstehe, dass ich im Endeffekt Terroristen unterstütze und Terroranschläge zur Durch­setzung von politischen Zielen für richtig halte, dass ich die Vernichtung Israels wolle.

    Ich soll demnach weiter den politischen Herrschaftsanspruch der Hisbollah in meinen Funktionen als Vorsitzender des Integrationsrats und als Mitglied des Stadtrates Mönchengladbach, aber auch als Bürger dieser Stadt vorantreiben.

    So etwas aus Fotos zu konstruieren, die auf Facebook gepostet wurden, ist schon ein starkes Stück!

    Die Bloggerin hat bei ihrer Recherche noch nie auch nur ein Wort mit mir gewechselt, mich angerufen oder angeschrieben. Es gab keinerlei Kontakt zu mir. Ich dachte immer, es gehört zu einer seriösen Recherche, auch mit den Betroffenen, über die man schreibt, zu sprechen.

    Wenn es der Bloggerin aber nicht um saubere Fakten geht, um was geht es ihr dann?

    Auf Initiative der AfD, einer Partei, die das Bundesamt für Verfassungsschutz als Rechtsextremismus-Verdachtsfall eingestuft hat und sie deswegen beobachten will, gab es nach dem Blog-Bericht eine Anfrage im Innenausschuss des Düsseldorfer Landtags, die aber nichts ergab. Der Verfassungsschutz hat keinerlei Vorwürfe gegen mich oder den Verein al Ghadir Mönchengladbach erhoben.

    Ich habe dennoch Akteneinsicht beantragt, um dies auch nach außen zu dokumentieren, denn die Vorhaltungen gegen mich, aber auch gegen den Verein sind völlig haltlos!

    Ich habe es an anderer Stelle bereits gesagt – und ich will es hier wiederholen:

    Die Vorwürfe gegen meine Person und den Verein, dem ich vorsitze, haben mich sehr betroffen gemacht, weil sie einfach falsch sind.

    Ich bin 1984, nach einem Anschlag der Amal Bewegung gegen mich, vom Libanon nach Deutschland gekommen. In bin Deutschland sehr dankbar, dass es mir eine neue Heimat gegeben hat. Ich bekenne mich zum deutschen Grundgesetz, dessen Werte ich voll und ganz teile. Ich distanziere ich mich explizit von Hisbollah, Amal Bewegung sowie allen anderen antisemitischen oder islamistischen Gruppierungen. Wenn der deutsche Verfassungsschutz die Hisbollah als Terrororga­nisation einstuft und sie verbietet, dann akzeptiere ich das und richte mich danach. Kontakte zu terroristischen Organisationen aus dem Verein al Ghadir Mönchengladbach sind mir nicht bekannt, ich kann sie für mich, meine Familie und auch den Verein ausschließen.

    Bei der Ausübung meines Ratsmandates und meiner Arbeit im Integrationsrat steht der Einsatz gegen Rassismus, Antisemitismus, Antiziganismus, antimuslimischen Rassismus, Homo- und Transphobie, Sexismus und alle weiteren menschenverachtenden Ideologien an erster Stelle. Dies sind meine Werte. Wenn jemand wie ich, der für diese Werte seit Jahren einsteht, dafür als „Wolf im Schafspelz“ bezeichnet wird, dann ist das eine unwahre, ehrverletzende Behauptung. Ich tue nicht nur so, als wäre ich kein Terrorist. Ich bin keiner! Und ich unterstütze auch keine.

    Es ist in vielen Ländern dieser Welt – auch in meinem Geburtsland Libanon, in dem noch ein Teil meiner Familie lebt – nicht selbstverständlich, ein Leben in Frieden und Freiheit zu führen wie dies in Deutschland möglich ist. Es ist in vielen Ländern nicht selbstverständlich, seine Religion zu leben, seine Meinung zu sagen, ohne dafür verfolgt, eingesperrt oder getötet zu werden. Ich bin Deutschland sehr dankbar, dass es mich, meine Familie und Freunde und viele andere Menschen aufgenommen hat.

    Hier engagiere ich mich als Demokrat und trete unter anderem auch dafür ein, dass Menschen ihre Meinung sagen können, selbst wenn ich diese nicht teile.

    Die Meinungs- und Pressefreiheit ist ein hohes Gut, das ich voll und ganz akzeptiere – gerade auch im Falle dieser Bloggerin, die ein falsches Bild von mir und dem Verein al Ghadir Mönchengladbach zeichnet. Welche Ziele sie mit diesem Zerrbild verfolgt, kann ich nicht sagen. Aber ich biete der Dame gern ein Gespräch an, damit sie es mir erklärt.

    Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit!“

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  • „Corona-Krise darf die soziale Ungleichheit nicht verschlimmern“

    „Corona-Krise darf die soziale Ungleichheit nicht verschlimmern“

    Wer wenig verdient, ist in der Corona-Krise noch ärmer geworden. Das zeigt der aktuelle Armutsbericht der Bundesregierung.

    Zusammen mit Engagierten des Bündnisses für Menschenwürde und Arbeit sprach die SPD-Bundestagsabgeordnete Gülistan Yüksel darüber, wie gegen diese wachsende Ungleichheit angekämpft werden kann.
    Das Bündnis hat in einem Appell elf sozialpolitische Forderungen erhoben. „Ich freue mich, dass sich das Bündnis so vehement und lösungsorientiert für mehr Gerechtigkeit einsetzt. Dieses gemeinsame Engagement von Zivilgesellschaft und Politik ist wichtig, um eine sozialpolitische Wende durchzusetzen“, betont Yüksel.
    „Wir begrüßen das Angebot von Gülistan Yüksel im Austausch zu bleiben, da es für die Bundesrepublik und nicht zuletzt für Mönchengladbach gut und notwendig ist, Hartz-IV zu überwinden“, betont der Sprecher des Bündnisses Wolfgang Fels. Zu den Forderungen des Bündnisses gehören zudem eine würdevolle Grundsicherung, berufliche Bildungsangebote, ein höherer gesetzlicher Mindestlohn sowie bezahlbarer Wohnraum. Yüksel teilte zahlreiche Forderungen des Bündnisses und machte in dem Gespräch deutlich, dass die SPD bereits einiges hiervon umsetzen konnte: „Mit dem Teilhabechancengesetz haben wir einen sozialen Arbeitsmarkt geschaffen, von dem schon über 56.000 Menschen profitieren. Sie haben dank der Förderung und dem Zuschuss zum Arbeitsentgelt den Sprung in eine sozialversicherungspflichtige Beschäftigung geschafft.“
    Yüksel war sich mit ihren Gesprächspartnern dennoch einig, dass diese Regierungserfolge nicht darüber hinwegtäuschen dürften, dass gegen die wachsende Ungleichheit in Deutschland weiter angekämpft werden muss. „Der Appell des Bündnisses für Menschenwürde und Arbeit für mehr soziale Gerechtigkeit bleibt wichtig. In unserem Zukunftsprogramm finden sich zahlreiche der Forderungen wieder. So wollen wir Hartz IV durch ein Bürgergeld ersetzen. Dabei setzen wir auf Befähigung und Bestärkung und nicht auf Zwang. Unwürdige Sanktionen schaffen wir ab“, zitiert Yüksel das kürzlich veröffentlichte Programm ihrer Partei. „Gerade jetzt müssen wir dafür sorgen, dass die Schere zwischen Arm und Reich nicht immer weiter auseinander geht“, Yüksel abschließend.

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  • BDH: Krise in der Pflege endlich ernst nehmen

    BDH: Krise in der Pflege endlich ernst nehmen

    Nach Zahlen der Bundesagentur für Arbeit (BuA) sind in Deutschland während der Pandemie über 9.000 Pflegekräfte aus Krankenhäusern und Pflegheimen ausgeschieden.

    Der Verlust wiegt angesichts der strukturellen Probleme in der Pflege umso schwerer und erhöht nun den Druck auf bestehende Belegschaften in Krankenhäusern und Pflegeheimen, so Ilse Müller, Vorsitzende des BDH Bundesverband Rehabilitation:

    „Die Corona-Krise zeigt, dass Anspruch und Wirklichkeit nach wie vor weit auseinanderklaffen, wenn es um bessere Arbeitsbedingungen und eine bessere Bezahlung von Pflegekräften geht. Wer aus seinem Job aussteigt und gar die Branche verlässt wie es Tausende Pflegerinnen und Pfleger getan haben, stimmt mit den Füßen über seine Arbeitsbedingungen ab. Gerade Pflegekräfte haben während der zurückliegenden Monate bewiesen, dass unsere Gesellschaft in hohem Maße auf ihre tägliche Leistung angewiesen ist und dass wir uns auf ihren Einsatz verlassen können, wenn Not am Mann ist. Der drohende Exodus aus der Pflege führt uns nun vor Augen, dass wir als Gesellschaft gut beraten sind, uns über die hohe Bedeutung des Pflegeberufs Rechenschaft zu geben und die überfälligen politischen Schlüsse aus der Personalmisere zu ziehen. Das impliziert, dass ein Finanzrahmen geschaffen werden muss, der den Pflegeberuf über die verschiedenen Berufsfelder hinweg monetär wieder anschlussfähig macht und jungen Menschen eine berufliche Perspektive mit realistischen Aufstiegsmöglichkeiten eröffnet. Es muss schnell gehandelt werden, wir benötigen kurzfristig zusätzliche Fachkräfte in der Pflege, um die klaffende Lücke zu schließen und eine schwere Krise im Pflegesektor zu verhindern.“

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  • Verkehrssicherheitsbericht 2020 mit Vorwort des Polizeipräsidenten

    Verkehrssicherheitsbericht 2020 mit Vorwort des Polizeipräsidenten

    All dies spiegelt sich in der Verkehrsunfallbilanz für das vergangene Jahr wider. Das geringere Verkehrsaufkommen ging mit einer Reduktion der Zahl der Verkehrsunfälle einher. War bereits in den letzten fünf Jahren ein Abwärtstrend bei der Gesamtzahl der Verkehrsunfälle erkennbar, konnten wir in 2020 einen eindrucksvollen Rückgang von 14,3 Prozent feststellen. Die Zahl der Schwerverletzten sank sogar um sage und schreibe 22 Prozent.
    In den Verkehrskommissariaten, in denen Ermittler Verkehrsunfälle bearbeiten, wurden ebenfalls Erfolge verbucht: Zwei von drei geflüchteten Verursachern von Unfällen, bei denen Menschen verletzt wurden, wurden in 2020 ermittelt und zur Verantwortung gezogen.
    Doch auch die Polizei stand durch die Pandemie vor besonde-ren Herausforderungen und tut es weiterhin. Die Regeln zum Schutz vor Infektionen haben unsere Arbeitsabläufe verändert und oft deutlich erschwert. Dennoch haben meine Kolleginnen und Kollegen durch ihre engagierte Arbeit den hohen Kontrolldruck aufrechterhalten. Denn beim Blick auf die Hauptunfallur-sachen ist festzustellen: Weiterhin setzen sich betrunkene oder durch Drogen berauschte Fahrer ans Steuer und verursachen Unfälle. Deutlich mehr Verkehrsunfälle geschahen wegen nicht angepasster Geschwindigkeit oder zu geringen Abstands zum Vorausfahrenden. Umso wichtiger erscheinen unsere präven-tiven und repressiven Maßnahmen zur Verkehrssicherheitsarbeit.
    Unsere Marschroute ist und bleibt: Jeder Verkehrsunfall ist einer zu viel.
    Teilnahme am Straßenverkehr verlangt stets gegenseitige Rücksichtnahme. Besonders die schwächsten Verkehrsteilneh-mer − Kinder und Senioren, aber auch Fußgänger und Fahr-radfahrer − müssen besonders im Blick behalten werden.
    Achten Sie deshalb im Straßenverkehr auf sich und andere, damit wir alle gesund und wohlbehalten unser Ziel erreichen!

    Hier der gesamte Verkehrssicherheitsbericht 2020

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  • Opernfilm „The Plague“ ab 2. April als Stream

    Opernfilm „The Plague“ ab 2. April als Stream

    Am Karfreitag, 2. April 2021, bringt das Theater Krefeld und Mönchengladbach ab 19.30 Uhr „The Plague” (Die Seuche) als Opernfilm in virtueller Realität in die Heimkinos.

    Für diese neuartige filmische Umsetzung wurden die Sängerinnen und Sänger des Musiktheaterensembles von Regisseur Kobie van Rensburg im Bluescreen-Verfahren gefilmt und digital in ein aufwändig hergestelltes, virtuelles Phantasie-England des 17. Jahrhunderts transferiert.
    So sind Szenen entstanden, die in eindrucksvollen schwarz-weiß Bildern eine Geschichte der Pest erzählen. Dabei ist die Handlung gespickt mit schwarzem Humor und Situationskomik.

    Kobie van Rensburg verknüpft für sein außergewöhnliches Opernpasticcio „The Plague“ (Die Seuche) Daniel Defoes Chronik „Die Pest zu London“ (1722) mit Barockmusik vorranging von Henry Purcell.
    „Die Musik wurde von Yorgos Ziavras, dem musikalischen Leiter der Produktion, mit den Niederrheinischen Sinfonikern aufgenommen. Sämtliche Musiknummern wurden vor Beginn der Dreharbeiten von der Tontechnik des Theaters im Mehrkanalverfahren aufgenommen und abgemischt. Die Sängerinnen und Sänger haben bei den Dreharbeiten Lippen-synchron zu ihren eigenen Einspielungen gesungen“, erklärt Musiktheaterdramaturgin Ulrike Aistleitner.

    Und so geht es:

    Den Link zum Video on demand können Interessierte ab dem 2. April um 19.30 Uhr auf www.theater-kr-mg.de/plague anklicken.
    Darüber bezahlt man eine einmalige Gebühr von 10 Euro und kann den Film dann beliebig oft anschauen – er ist bis zum 4. Juli 2021 verfügbar.
    Über den Link ist außerdem ein kostenloses Programmheft erhältlich. Für die technische Umsetzung kooperiert das Theater Krefeld und Mönchengladbach mit dembach mediaworks.
    „Der Interessierte klickt auf das Symbol ,Ausleihen 10,00€‘.
    Danach wird er aufgefordert, sich mit einer E-Mail-Adresse, einem Facebook- oder Google-Account bei Vimeo zu registrieren oder, falls bereits ein Vimeo-Konto vorhanden ist, anzumelden.
    Nach der Registrierung wird der Interessierte darum gebeten, einen Zahlungsweg für die Ausleihe anzugeben. Hier hat der Zuschauer die Wahl entweder mit Paypal oder mit Kreditkarte zu bezahlen.
    Daraufhin wird das Video freigeschaltet und steht direkt zur Verfügung. Bis zum 4. Juli kann der Zuschauer das Video dann in seiner eigenen Vimeo-Bibliothek jederzeit anschauen“, erläutert Marketingleiter Philipp Peters das einfache Prozedere.
    Auch eine DVD des Opernfilms wird zum Preis von 10 Euro an der Theaterkasse zu erwerben sein.
    Das Projekt “The Plague – Opernpasticcio in einer virtuellen Realität” wird großzügig unterstützt von der Gesellschaft der Freunde des Krefelder Theaters e.V. und den Freunden des Theaters in Mönchengladbach e.V. „The Plague“ (Die Seuche) wird in englischer Sprache mit deutschen Untertiteln präsentiert.

    Besetzung:

    Künstlerische Gesamtleitung (Konzeption, Regie, Kamera, Schnitt, Ausstattung): Kobie van Rensburg („Die Zauberflöte“, „Figaros Hochzeit“, „Der Barbier von Sevilla“, „Carmen“, „The Gods must be Crazy“, „Der seltsame Fall des Claus Grünberg“)
    Musikalische Leitung und Cembalo/Orgel: Yorgos Ziavras
    Neun Sängerinnen und Sänger: Maya Blaustein, Antigoni Chalkia, Chelsea Kolic, Boshana Milkov, Susanne Seefing; Guillem Batllori, Robin Grunwald, Woongyi Lee, Matthias Wippich
    Acht Musikerinnen und Musiker (Niederrheinische Sinfoniker + 1 Gast): 2 Violinen, 1 Viola, 1 Cello, 1 Kontrabass, 1 Laute, 1 Schlagwerk, Cembalo/Orgel

    *Mitglied im Opernstudio Niederrhein

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  • In Mönchengladbach können Angebote gemacht werden, um die Pandemiefolgen für Kinder und Jugendliche abzufedern

    In Mönchengladbach können Angebote gemacht werden, um die Pandemiefolgen für Kinder und Jugendliche abzufedern

    Das Land Nordrhein-Westfalen stellt 36 Millionen Euro für außerschulische Bildungs- und Betreuungsangebote im Rahmen des Programms „Extra-Zeit zum Lernen in NRW“ zur Verfügung.

    Die vom Schulministerium veröffentlichten Förderrichtlinien ermöglichen eine weitere zeitliche Flexibilisierung und
    erweitern den Kreis der möglichen Anbieter der Angebote.

    “Damit können auch in Mönchengladbach Angebote gemacht werden, um die Pandemiefolgen für Kinder und Jugendliche abzufedern”, erklärt der Landtagsabgeordnete Terhaag (FDP).
    Bereits seit dem Sommer 2020 können außerschulische Bildungsangebote in den Ferien im Rahmen der Corona-Pandemie über ein Förderprogramme des Landes unterstützt werden.
    „Das Programm ist eine großartige Chance, um den Schülerinnen und Schülern in Mönchengladbach außerschulische Bildungs- und Betreuungsangebote zu ermöglichen und dadurch die Zeit des Distanzlernens aufzuarbeiten.
    Dabei geht es nicht nur um inhaltliche Lerndefizite, sondern auch um die Erfahrungen der vergangenen Wochen. In außerschulischen Bildungs- und Betreuungsangeboten können diese beiden Elemente verbunden und aufgearbeitet werden“, sagt Andreas Terhaag MdL.
    Die Anträge können ab sofort bei den Bezirksregierungen von privaten oder öffentlichen Trägern gestellt werden. Durch die schnelle Umsetzung und Konkretisierung der Landesregierung können erste Programme bereits vor oder in den Osterferien stattfinden. Die Laufzeit der Richtlinie ist bis zum Ende des Sommers 2022 vorgesehen. Die Landesregierung geht besonders bedacht mit der aktuellen Situation um. So können die außerschulischen Bildungsangebote auch mit guten Distanzlernkonzepten angeboten werden, falls das Infektionsgeschehen vor Ort phasenweise keine Präsenzangebote zulässt. Das bietet eine langfristige Planungssicherheit für alle Beteiligten. Als weitere antragsberechtigte Träger sind nach den Förderrichtlinien des Ministeriums die Hochschulen hinzugekommen, die ebenfalls zur Aufarbeitung der Pandemiefolgen im Bildungsbereich beitragen und Förderanträge stellen können.
    „Die „Extra-Zeit zum Lernen“ soll allen Schülerinnen und Schülern, in allen Jahrgangsstufen und Schulformen zugutekommen. Für Schülerinnen und Schüler mit intensivpädagogischem Förderbedarf, also Schülerinnen und Schüler mit einer körperlichen oder geistigen Schwerbehinderungen, können darüber hinaus auch individuelle Bildungs- und Betreuungsmaßnahmen im häuslichen Umfeld stattfinden. Die Konkretisierung der Förderrichtlinien macht deutlich, dass es sich dabei nicht nur um Ferienprogramme handeln kann, sondern auch um Angebote im Nachmittagsbereich oder am Wochenende. So können zahlreiche und individuelle Angebote zur gezielten Förderung der Schülerinnen und Schüler in Mönchengladbach angeboten werden“, erklärt Terhaag.

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