Autor: Redaktion

  • Erwischt: Illegale Entsorgung von Autobatterien

    Erwischt: Illegale Entsorgung von Autobatterien

    Bei einer Observation des Container-Standortes Stapper Weg haben die mags-Mülldetektive einen Müllsünder erwischt, der zwei Autobatterien in einem Papiercontainer entsorgt hat.

    Regelmäßig observieren die mags-Mülldetektive die Container-Standorte im Mönchengladbacher Stadtgebiet.
    Dank Nachtsichtkamera müssen Müllsünder auch im Schutz der Dunkelheit damit rechnen erwischt zu werden.
    Doch die jüngste illegale Entsorgung spielte sich am helllichten Tag zur Mittagszeit ab.

    Ein Lieferwagen mit Mönchengladbacher Kennzeichen hält vor einem Altpapiercontainer, der Fahrer steigt aus und wirft zwei schwere Gerätebatterien in den Container. Die mags-Mülldetektive halten den illegalen Entsorgungsvorgang bildlich fest und können den Müllsünder somit auf frischer Tat überführen.

    Ein entsprechendes Bußgeldverfahren ist bereits eingeleitet. Den Täter erwartet eine erhebliche Geldbuße. Die mags-Mülldetektive haben die zwei Batterien direkt im Anschluss an die Tat aus dem Container geholt, damit sie fachgerecht entsorgt werden konnten.
    Starterbatterien enthalten giftiges Blei, umweltschädliche Zusätze und ätzende Säure. Zudem sind sie kein Abfall. Denn sie enthalten auch wichtige Rohstoffe, die recycelt werden können.
    Durch das Batteriegesetz gilt seit 2009 ein Pfandsystem, um verbrauchte Batterien der Wiederverwertung zuzuführen. Im Austausch oder gegen Vorlage des Kassenbons, müssen Autobatterien vom Händler zurückgenommen werden. Einzelne Autobatterien können zudem auch kostenfrei am Schadstoffmobil der GEM abgegeben werden. Weitere Informationen wie das Abfall A-Z oder Termine und Standorte des Schadstoffmobils gibt’s unter www.mags.de.

    0 – 0

    Thank You For Your Vote!

    Sorry You have Already Voted!

  • „Schulscharfer Sozialindex: Wir brauchen mehr Personal und keine Umverteilung der vorhandenen Ressourcen“

    „Schulscharfer Sozialindex: Wir brauchen mehr Personal und keine Umverteilung der vorhandenen Ressourcen“

    In einer heutigen Pressekonferenz hat Bildungsministerin Gebauer einen „schulscharfen Sozialindex“ angekündigt. Hierzu erklärt Jochen Ott, stellvertretender Vorsitzender und schulpolitischer Sprecher der SPD-Fraktion im Landtag NRW:

    „Das Ziel der Ministerin für mehr Bildungs- und Chancengerechtigkeit verbindet uns. Aber was sie heute als eine Revolution in der nordrhein-westfälischen Schulpolitik verkauft hat, ist vor allem eins: nichts Neues. Einen ‚schulscharfen Sozialindex‘ gibt es bereits seit Jahren in Hamburg. Deswegen haben wir ihn schon im März 2019 beantragt – damals wurde er durch die regierungstragenden Fraktionen von CDU und FDP abgelehnt. Umso wichtiger ist, dass es jetzt zu einer vernünftigen Umsetzung des Sozialindexes kommt.

    Was uns die Ministerin jetzt präsentiert, ist allerdings ein billiger Taschenspielertrick: Anstatt neue Stellen zu schaffen, werden die Stellen gegen den Unterrichtsausfall und die Integrationsstellen umverteilt. Wir brauchen jedoch keine Umverteilung, sondern müssen zu einer bedarfsgerechten Verteilung von Personal und Ressourcen kommen. Dafür müssen dauerhaft deutlich mehr Stellen geschaffen werden. Derzeit wird bei der Zuweisung von Personal und finanziellen Mitteln kaum beachtet, in welchem Umfeld sich eine Schule eigentlich befindet oder welchen familiären Hintergrund die Schülerinnen und Schüler haben.

    Dass man Ungleiches auch ungleich behandeln muss, ist keineswegs neu. Allerdings kommt es darauf an, dass der Sozialindex richtig verstanden wird und daraus auch entsprechende Konsequenzen gezogen werden. Die Ausstattung muss dort am besten sein, wo die Herausforderungen am größten sind. Deswegen müssen wir die Schulen, die in den Standortstufen 4-9 sind, mit mindestens 20 Prozent mehr Stellen versehen.“

    0 – 0

    Thank You For Your Vote!

    Sorry You have Already Voted!

  • Verteilung der Sportfördermittel soll durch eine neue Kommission organisiert werden

    Verteilung der Sportfördermittel soll durch eine neue Kommission organisiert werden

    Die CDU-Ratsfraktion hat im Sportausschuss die Bildung einer Kommission beantragt, die sich zeitnah mit der Neuverteilung der Sportfördermittel in Mönchengladbach beschäftigt.

    Hintergrund der Initiative sind die Herausforderungen, die dem Freizeit- und Breitensport durch die Corona-Pandemie entstanden sind. Die Kommission soll eine zeitgemäße und zukunftsorientierte Verteilung der rund 200.000 € durch ihre Beratungen gewährleisten.

    „Durch die Pandemie werden die Mitgliederzahlen unserer Sportvereine, insbesondere im Jugendbereich, in den nächsten Jahren erheblich zurückgehen. Daher sollte bei der Verteilung in Zukunft nicht nur die Mitgliederstärke eines Vereins über die Höhe der Förderung entscheiden. Auch qualitative Aspekte, die zur Sicherung einer zukunftsfähigen und modernen Vereinsarbeit beitragen, müssen berücksichtigt und belohnt werden.“, sagt CDU-Ratsherr Robert Baues, Vorsitzender des Sportausschusses.

    Die Kommission soll zeitnah eingerichtet werden, um über die Fördermittel für das Jahr 2022 zu beraten und dem Sportausschuss eine Entscheidung zu ermöglichen.
    Da man als Sportstadt für die strukturelle und zukünftige Entwicklung der Sportvereine in Mönchengladbach verantwortlich ist, sollte außerdem in den Blick genommen werden, ob für das Jahr 2023 zusätzliche Haushaltsmittel berücksichtigt werden können.

    „Zukünftig werden Eltern nicht wegen der Mitgliederstärke einen Verein für ihre Kinder auswählen, sondern wegen gut ausgebildeter ÜbungsleiterInnen. Auch Kooperationen mit Schulen und Kindergärten sowie Integrations- und Inklusionsarbeit werden in den Fokus rücken. Zudem sollten Vereinsinitiativen zur Durchführung von ökologischen Projekten, die sich nachhaltig auf die Außendarstellung eines Vereins niederschlagen, mehr denn je in den Mittelpunkt einer Förderung treten. Die bisherige Mono-Förderung nach Mitgliederzahlen ist ein Auslaufmodell.“, so CDU-Ratsfrau Marion Gutsche, Sprecherin im Sportausschuss.

    0 – 0

    Thank You For Your Vote!

    Sorry You have Already Voted!

  • Grüne Jugend pflanzte Apfelbäume

    Grüne Jugend pflanzte Apfelbäume

    Die Grüne Jugend Mönchengladbach pflanzte gemeinsam mit den Kindern der Tagesgruppe des Jugendhauses am Steinberg diesen Freitag, dem 23. April, zwei Apfelbäume. Anlassgebend für die Planung eines solchen Vorhabens war der heutige Tag des Baumes. Das Jugendhaus am Steinberg bietet dazu die idealen Voraussetzungen. „Wir freuen uns, die Aktion mit dem Jugendhaus am Steinberg durchführen zu dürfen und damit etwas Gutes für die Kinder und die Umwelt zu tun. Des Weiteren ist es ein positiver Schritt in Richtung einer nachhaltigen Begrünung privater Flächen“, sagt Fabian Sneider, Vorstandsmitglied der GJ MG.

    Zudem können die Kinder und Jugendlichen vor Ort gemeinsam mit den Bäumen wachsen. Im Herbst bietet sich dann die Gelegenheit, die Früchte zu pflücken und zu verspeisen. Das Jugendhaus am Steinberg freut sich über die beiden Bäume: „Das Zusammenspiel von Mensch und Natur wird den Kindern somit aktiv vermittelt“.

    0 – 0

    Thank You For Your Vote!

    Sorry You have Already Voted!

  • „Die freie Presse braucht unseren Schutz – hier in Deutschland und vor allem weltweit“

    „Die freie Presse braucht unseren Schutz – hier in Deutschland und vor allem weltweit“

    In den ersten Monaten diesen Jahres wurden weltweit bereits acht Journalistinnen und Journalisten getötet, zusätzlich vier Medienmitarbeiterinnen und Medienmitarbeiter. 304 Journalistinnen und Journalisten, zwölf Medienmitarbeiterinnen und Medienmitarbeiter sowie 100 Bloggerinnen und Blogger sind inhaftiert. „Reporter ohne Grenzen“ (RSF) bemängelt, dass Deutschland in der weltweiten Vergleichsliste zur Pressefreiheit um zwei Plätze abgerutscht ist. Hauptgrund dafür ist die zunehmende Gewalt gegen Journalistinnen und Journalisten auf Demonstrationen. Im Kalenderjahr 2020 zählte RSF mindestens 65 gewalttätige Angriffe gegen Journalistinnen und Journalisten in Deutschland. Damit hat sich die Zahl im Vergleich zum Jahr 2019 (mindestens 13 Übergriffe) verfünffacht.

    Vor diesem Hintergrund hat die SPD-Fraktion im Landtag NRW bereits vor einiger Zeit einen entsprechenden Antrag mit dem Titel „Bedrohungen der unabhängigen Berichterstattung entgegentreten! Die Medienschaffenden in NRW müssen besser geschützt werden“ (Drs. 17/9357) auf den Weg gebracht. In der nächsten Ausschusssitzung am 10.06.2021 wird es darüber zur Abstimmung kommen.

    Anlässlich des heutigen Internationalen Tags der Pressefreiheit erklärt Alexander Vogt, medienpolitischer Sprecher der SPD-Fraktion im Landtag NRW:

    „Bedrohungen gegen Journalistinnen und Journalisten müssen ein Ende finden. Dazu stehen wir nicht nur am heutigen Tage – sondern immer. Der Schutz von Medienschaffenden ist die gemeinsame Aufgabe aller Demokratinnen und Demokraten in diesem Land. Genau aus diesem Grund fordern wir mit unserem Antrag die Landesregierung dazu auf, Maßnahmen zu ergreifen, die die Medienschaffenden effektiver gegen Bedrohungen und Gewalt schützen.

    Die Zahlen von ‚Reporter ohne Grenzen‘ machen deutlich, dass wir uns auch in Deutschland wieder ernsthafter mit diesem Thema beschäftigen müssen. Der deutsche Journalistenverband hat bereits im November 2020 einen Aufruf gestartet, den alle Vernünftigen in diesem Land ernstnehmen sollten: ‚Schützt die Pressefreiheit‘. So lautet die wichtige Botschaft. Heute, anlässlich des Internationalen Tags der Pressefreiheit, möchten wir auf all die aufmerksam machen, die jeden Tag im Jahr unseren Schutz benötigen, damit die vierte Gewalt ihrer Arbeit ungehindert nachgehen kann. Sie verdient unseren Respekt – und unseren Schutz.“

    0 – 0

    Thank You For Your Vote!

    Sorry You have Already Voted!

  • Kommentar von DIE LINKE. zum sogenannten Schulentwicklungsplan

    Kommentar von DIE LINKE. zum sogenannten Schulentwicklungsplan

    Mit großer Irritation reagiert DIE LINKE. Mönchengladbach auf den von der Ampelkooperation vorgelegten Antrag zum Schulentwicklungsplan. „Allein der Euphemismus ‚Entwicklungsplan‘ suggeriert einen Fortschritt,  der sich bei näherer Betrachtung des Papiers nirgendwo ableiten lässt. Der Antrag selber offenbart die vollständige Abwesenheit eines positiven Gestaltungswillens“, stellt Sebastian Merkens – bildungs- und  jugendpolitischer Sprecher der LINKEN fest.

    Die beiden Hauptschulen Kirschhecke und Neuwerk sollen im nächsten Jahr auslaufen. Wir wissen, dass diese Form der Abwicklung für die Verwaltung die Günstigste ist. Für die Schüler*Innen und Lehrer*Innen ist sie  allerdings die Schlechteste. Alle Erfahrungen der letzten Jahre zeigen, dass spätestens bei den letzten drei verbleibenden Jahrgängen das System Schule implodiert. Auf der Strecke dabei bleiben alle noch verbliebenen  Menschen der Schulgemeinschaft. Mit jedem wegfallenden Jahrgang verringern sich die der Schule zugewiesenen Lehrer*Innenstellen. Dringend an anderen Schulen benötigte Fachlehrer*Innen wie beispielsweise im  Fach Physik sind meist die Ersten die aus der Schulgemeinschaft ausscheiden.

    Alternativ dazu gibt es die Möglichkeit eine Schule direkt aufzulösen und ganze Klassenverbände samt Klassenlehrer*Innen an eine neue Schule zu übergeben. Die in den letzten Jahren hierbei gemachten Erfahrungen  sind durchweg positiv. Das bedeutet zwar mehr Aufwand, ist aber für alle Beteiligten die angenehmste Variante einer solchen Schulschließung. „Dass die Ampelkooperation hier einmal mehr mutlos und auf Kosten der Schulgemeinschaft den vermeintlich günstigeren Weg gehen will, ist bezeichnend“ so Merkens weiter.

    Auch wenn DIE LINKE. Mönchengladbach den mit viel gutem Willen herauszulesenden Wunsch der Kooperation die Gesamtschulen weiter auszubauen, begrüßt, so stoßen wir auch hier wieder bei der Ampel auf die      vermeintlich günstigste Lösung. Statt weiterer Gesamtschulen, sollen schon vorhandene einfach erweitert werden. Daraus ergeben sich riesige Lernfabriken, die am Enden den Ansprüchen der Einzelnen nicht mehr  genügen können. In der letzten Bezirksvertretung Süd wurde ein Verwaltungspapier zum Marienplatz und zu Odenkirchen vorgelegt. Allein aus diesem Papier ergibt sich ein Bedarf der dort beschriebenen Kinder und  Jugendlichen, der nicht in einer solchen Lernfabrik aufgefangen werden kann. Die vor Ort existierenden, kleinen Hauptschulstandorte, die durch ihre Lage die besten Chancen haben durch eine entwicklungsgerechte  Veränderung diesen Bedarf positiv zu begleiten, werden zum Ausbluten an den Haken gehangen. Ein Schulentwicklungsplan scheint aus Sicht von SPD, Grünen und FDP kein Plan zu sein mit dem man Kinder und  Jugendliche fördert. In vielerlei Hinsicht ist das bei weitem weder Gut noch unbedingt günstiger.

    Zu guter Letzt wird in diesem mutlosen Papier einer der Gründe deutlich, warum eine Kooperation mit DIE LINKE. Mönchengladbach von vornherein nicht möglich war. Wir sind der Auffassung, dass ein gemeinsames  Lernen, zu gleichen und für alle guten Bedingungen, die beste Grundlage für unsere Gesellschaft ist. Gesamtschulen müssen deshalb genau zu diesen Orten werden. Das funktioniert aber nicht, wenn mensch dabei die  sogenannte Parität außer Acht lässt. Eine gute Mischung macht eine gute Schule. Schließt man nur Haupt- und Realschulen und lässt die Gymnasien so weiterlaufen, dann hat mensch am Ende auf der einen Seite Haupt-  und Realschulen unter dem Label Gesamtschule fusioniert und auf der anderen Seite Gymnasien für ein Zwei-Klassenschulsystem erhalten. Ein gemeinsamer Lernort für alle ist das nach unserer Vorstellung  nicht. „Es ist wieder mal ein mutloser Kniefall auf Kosten der vor allem ohnehin finanziell und gesellschaftlich benachteiligten Kinder und Jugendlichen in Mönchengladbach“ schließt Sebastian Merkens ab.

    DIE LINKE. wird deswegen folgende Änderungen zum vorliegenden Antrag einbringen:

    1. Zwei Hauptschulen werden zu einem Stichtag aufgelöst und in zwei Gesamtschulen gewandelt. Die Klassenverbände werden vollständig in die neue Schulen transferiert.
    2. Ebenfalls werden zwei Gymnasien zu einem Stichtag aufgelöst und in zwei Gesamtschulen gewandelt. Die Klassenverbände werden vollständig in die neue Schulen transferiert.
    3. Schulleitung und Elternpflegschaft der zu wandelnden Schulen werden zuvor angehört.
    0 – 0

    Thank You For Your Vote!

    Sorry You have Already Voted!

  • Rot-gelb-grüne Ratsmehrheit will mehr Gesamtschulplätze

    Rot-gelb-grüne Ratsmehrheit will mehr Gesamtschulplätze

    Eltern, deren Kindern in zwei Jahren auf die weiterführenden Schulen wechseln, haben schon jetzt das Schuljahr 2023/24 mit einigem Argwohn im Blick. Viele von ihnen wissen, dass sich dann die Schülerzahlen deutlich erhöhen werden: Rund 200 Kinder zusätzlich – was etwa einer Zahl von sieben Schulklassen entspricht – werden dann aus den Grundschulen in die weiterführenden Schulformen wechseln. Auch die Kooperationsfraktionen von SPD, Bündnis 90/Die Grünen und FDP haben diese Entwicklung genau verfolgt – und reagieren darauf mit einem Bündel von Maßnahmen.

    „Wir werden schon zum Beginn des nächsten Schuljahres mehr Plätze an Gesamtschulen schaffen, weil dies seit mehr als 30 Jahren die Schulform in der Stadt ist, bei der die Eltern nicht sicher sein können, dass ihr Kind dort auch einen Platz findet. Die Eltern wünschen sich das Angebot der Gesamtschule, weil dort durch ein flexibles Angebot Chancen eröffnet werden, die in der Grundschulempfehlung so noch nicht erkennbar sind und weil Klassenwiederholungen und Abschulungen in eine andere Schulform hier nicht zum pädagogischen Konzept gehören“, sagt Reinhold Schiffers, schulpolitischer Sprecher der SPD-Fraktion.

    Für die Politiker der Kooperationsfraktionen liegt nach den Erkenntnissen aus dem diesjährigen Anmeldeverfahren die Lösung auf der Hand: „Wir wollen angesichts dessen die Hauptschule Kirschhecke beginnend mit dem Schuljahr 2022/23 jahrgangsweise auslaufend auflösen“, sagt Grünen-Schulpolitiker Gerd Schaeben. Hier soll die Verwaltung bis zum 16. Juni prüfen, ob sich das Schulgebäude besser für eine zweizügige Nebenstelle der Gesamtschule Mülfort oder für eine Nebenstelle des Berufskollegs Rheydt für Wirtschaft und Verwaltung eignet. Ergänzend dazu, so Schaeben, solle auch die Katholische Hauptschule Neuwerk beginnend mit dem Schuljahr 2022/23 jahrgangsweise aufgelöst werden, weil auch hier die Anmeldezahlen einen Erhalt der Schule obsolet machen. Der Bedarf an Hauptschulplätzen ist auch nach den beiden Schließungen noch gut gedeckt. Im Neuwerker Schulgebäude, das auf dem gleichen Grundstück wie die Hans-Jonas-Gesamtschule liegt, kann dann die Gesamtschule um zwei Züge erweitert werden. Beide Maßnahmen schaffen gut 110 zusätzliche Gesamtschulplätze zum Schulbeginn im Sommer 2022.

    Bis das alles geprüft ist, sollen nach Darstellung von Sina Behrend, schulpolitische Sprecherin der FDP, vorgesehene Maßnahmen gleicher Art ausgesetzt werden. „Wir möchten ergänzend dazu, dass Kämmerei und Schulverwaltung uns die Möglichkeiten darstellen, wie die erforderliche Erweiterung von Gesamtschulplätze finanziert werden kann“, sagt die FDP-Politikerin. Der Verwaltung geben die Politiker zudem den Auftrag mit, im April kommenden Jahres eine Fortschreibung der Schulentwicklungsplanung vorzulegen. „Die aktualisierte Planung soll uns dann aufzeigen, wie dem Elternwillen bei der Wahl der Schulformen so weit wie möglich entsprochen werden kann, wie wir dafür den bestehenden Schulraum so effektiv wie möglich nutzen und wie wir umfassende Informationen über den baulichen Zustand der Schulgebäude erhalten können“, so Sina Behrend.

    Fester Bestandteil dieser Planung ist der Wunsch der Ampel zu prüfen, ob die Realschule in Wickrath die 7. Gesamtschule in der Stadt werden kann. Aus dem Stadtteil selbst ist dieser Wunsch im Rahmen des Planungsverfahrens zur Stadtteilentwicklung genannt worden. „Dieser Wunsch ist aus Sicht des Stadtteils sinnvoll und nachvollziehbar. Eine 7. Gesamtschule in Wickrath mit einem vollständigen Schulangebot von Klasse 5 bis 13 sichert auf Perspektive ein Schulangebot nach der Grundschule in Wickrath und unterstützt die positiven Impulse, die für die Entwicklung von Wickrath zurzeit gesetzt werden“, betonen die Ampel-Sprecher. Erklärtes Ziel der Ampel: Jedes Kind, das nach der Grundschule an der Gesamtschule weiter zur Schule gehen möchte, soll dort auch ankommen können.

    0 – 0

    Thank You For Your Vote!

    Sorry You have Already Voted!

  • Karlspreis diskutiert Erwartungen an die europäische Zukunftskonferenz | Bürger:innen sollen sich beteiligen

    Karlspreis diskutiert Erwartungen an die europäische Zukunftskonferenz | Bürger:innen sollen sich beteiligen

    Mit einiger Verspätung beginnt am Europatag, am 9. Mai, die Konferenz zur Zukunft Europas.

    Die Europäische Union lädt hierbei Bürgerinnen und Bürger aus allen Mitgliedstaaten ein, in öffentlichen Debatten und Diskussionsreihen ihre Ideen über zentrale Prioritäten und Herausforderungen auszutauschen und die Zukunft der EU mitzugestalten.
    Welche Themen sind uns besonders wichtig?
    Was muss verändert werden?
    Was sollte besser auf europäischer, was auf nationaler oder regionaler Ebene geregelt werden?
    Wie soll sich die EU in den kommenden Jahren institutionell aufstellen?
    Über diese Fragen tritt die EU in den Dialog mit der breiten Bevölkerung.
    Kann und wird mit der Konferenz zur Zukunft Europas ein neues Kapitel der europäischen Erfolgsgeschichte aufgeschlagen? –

    Zur Beantwortung dieser Frage versammelt die Karlspreisstiftung wenige Tage vor dem offiziellen Start am Donnerstag, 6. Mai, von 18 bis 19.30 Uhr im Rahmen einer virtuellen Veranstaltung wichtige Akteure aus den beteiligten Institutionen und junge Stimmen aus Wissenschaft und Öffentlichkeit, um ihre Erwartungen an diese Zukunftskonferenz zu diskutieren.
    Im ersten Panel sprechen die Staatsministerin im Auswärtigen Amt, Michelle Müntefering, der Vorsitzende des Bundestagsausschusses für die Angelegenheiten der Europäischen Union, Gunther Krichbaum, sowie der ehemalige Stipendiat der Karlspreis-Europa-Akademie, Professor Federico Fabbrini, über mögliche strukturelle und institutionelle Reformen.
    Im zweiten Panel stellen die Vizepräsidentin der Europäischen Kommission, Dubravka Šuica, der Aachener Europaabgeordnete Daniel Freund, der Generalsekretär der Europa Union Deutschland, Christian Moos, und die aktuelle Akademie-Stipendiatin Sophie Pornschlegel vor allem die zivilgesellschaftliche Perspektive in den Mittelpunkt.

    Durch die Veranstaltung führt die Moderatorin des ARD-Europamagazins, Hendrike Brenninkmeyer.

    Interessierte Bürgerinnen und Bürger sind herzlich eingeladen, unter
    https://www.charlemagneprizeacademy.com/en/summit/further-events
    an der Veranstaltung teilzunehmen. Über verschiedene social media wird ein Livestream angeboten:
    Youtube: Karlspreis Academy; Facebook: @CharlemagneAcademy sowie Twitter: @KarlspreisAC .

    0 – 0

    Thank You For Your Vote!

    Sorry You have Already Voted!

  • Maikundgebung zum Tag der Arbeit 2021 auf dem Rheydter Marktplatz

    Maikundgebung zum Tag der Arbeit 2021 auf dem Rheydter Marktplatz

    In diesen Zeiten ist alles anders, so auch am diesjährigen Tag der Arbeit.

    Nicht der übliche Demonstrationsmarsch von der Rheydter Str. zum Marktplatz wurde organisiert. Eine Kundgebung unter Corona-Bedingungen wurde ab 11:00 Uhr abgehalten. Bei gutem Wetter fanden sich etwa 140 Gewerkschaftler und interessierte Bürger ein, sie erwarteten Redner der Gewerkschaften, auch Oberbürgermeister Felix Heinrichs ließ ein Grußwort verlesen.

    Emrah Bektas, Vorsitzender vom DGB Stadtverband eröffnete und moderierte die Veranstaltung, die selbstverständlich von zahlreichen Polizeikräften begleitet wurde. Zwischenfälle gab es nicht.

    Gleich zu Beginn, nach kurzer Einleitung verlas Bektas das Grußwort des OB, der verhindert war.
    Auch die in den vergangenen Jahren zahlreich anwesenden Politiker der Mönchengladbacher Parteien waren nicht zu sehen.


    Lediglich DIE LINKE war mit Thorben Schultz optisch erkennbar auf dem Platz, die CDU war vertreten durch Bernhard Stein als CDA-Vertreter und für die Grünen waren Karl Sasserath und Ulla Brombeis anwesend.

    Einleitung mit Grußwort des Oberbürgermeisters
    Ansprache Emrah Bektas, Vorsitzender des DGB Stadtverbandes
    Ansprache Kurt Giesler, Bezirksleiter der IG Metall NRW

    Aus technischen Gründen kann die hörenswerte Rede der Stellv. Geschäftsführerin Ver.di-Bezirk Linker Niederrhein, Frau Sabine Busch leider nicht wiedergegeben werden.

    Mit entsprechendem Applaus für die guten Reden machten sich die Zuhörer auf den Heimweg, wohl wissend, dass weiterhin Solidarität notwendig ist.

    0 – 0

    Thank You For Your Vote!

    Sorry You have Already Voted!

  • Bund und Land im Austausch mit dem „Club der Wirte“

    Bund und Land im Austausch mit dem „Club der Wirte“

    Der Mönchengladbacher Bundestagsabgeordnete Dr. Günter Krings hat sich bei einer Videokonferenz über die aktuelle Lage der Gastronomen in der Gladbacher Altstadt informiert.

    Bei dem Austausch mit dem “Club der Wirte” organisiert von Josef Vitz (bekannt als “Altstadt-Sheriff”) nahmen auch der Landtagsabgeordnete Jochen Klenner sowie der zuständige Ratsherr Martin Heinen und Simon Schmitz für den Stadtbezirksverband teil.

    Günter Krings dankte den Wirten für ihr Verständnis für die harten Einschnitte durch die Corona-Schutzmaßnahmen und informierte gemeinsam mit Jochen Klenner über die konkreten Unterstützungsmöglichkeiten im Rahmen der Überbrückungshilfe. Daneben sollen gezielte Förderprogramme beim Um- und Ausbau von Sicherheitstechnik und Außengastronomie helfen. Hier haben die Gladbacher Altstadtwirte bereits konkrete gemeinsame Pläne, um so wieder ein verantwortungsvolles Angebot schaffen zu können. Ratsherr Martin Heinen sicherte die Unterstützung der örtlichen Politik hierbei zu und freute sich über das Engagement und die positiven Signale der Wirte. Alle setzen darauf, dass bei sinkenden Infektionszahlen wieder ein verantwortungsvolles Außengastronomie-Angebot schon bald wieder starten kann – diese Öffnungsperspektive sei wichtig für alle Beteiligten, war sich die Gruppe einig.

    0 – 0

    Thank You For Your Vote!

    Sorry You have Already Voted!

  • Tag der Arbeit: Online-Debatte mit Annalena Baerbock und Julia Friedrichs

    Tag der Arbeit: Online-Debatte mit Annalena Baerbock und Julia Friedrichs

    Am morgigen Tag der Arbeit wollen über 5000 Menschen mit der Grünen Kanzlerkandidatin Annalena Baerbock und Bestseller-Autorin Julia Friedrichs über den Weg zu menschenwürdiger Arbeit, die zum Leben reicht, diskutieren.

    Damit könnte das die größte digitale Veranstaltung zum diesjährigen Tag der Arbeit überhaupt sein.
    Angesichts der heute bekanntgegebenen Zahlen der Beschäftigten im Niedriglohnsektor trifft dieses Thema bei tausenden Menschen einen Nerv. Jede*r fünfte Beschäftigte in Deutschland arbeitet für Niedriglöhne, die kaum zum Leben reichen, geschweige denn um für das Alter vorzusorgen. Gleichzeitig wuchs die deutsche Wirtschaft vor der Corona-Pandemie fast ein Jahrzehnt lang. Doch die Gewinne kamen bei den Menschen im Niedriglohnsektor kaum an.
    Dieses Ungleichgewicht ist nicht nur menschenunwürdig, sondern birgt auch großen sozialen Sprengstoff.
    In ihrem Buch “Working Class” begleitet die Journalistin und Autorin Julia Friedrichs Menschen in unsicheren oder unwürdigen Jobs und lässt sie zu Wort kommen. Sie zeichnet ein lebensnahes wie bedrückendes Bild vom Niedriglohnsektor in unserem Land.

    Es ist eine zentrale Aufgabe für die Politik, diese unwürdigen Zustände zu korrigieren.
    Mit Annalena Baerbock wird die Grüne Kanzlerkandidatin mit Julia Friedrichs und den Zuschauer*innen genau diesen politischen Weg zu Arbeit, von der man Leben kann, zu diskutieren.

    Termin: Samstag, 1.5.2021, 20:00 – 21:00 Uhr
    Die Veranstaltung ist öffentlich.
    Anmeldung hier: https://eu01web.zoom.us/webinar/register/9516197838646/WN_K0xjlz44TAabXcOHGm62Bg 
    0 – 0

    Thank You For Your Vote!

    Sorry You have Already Voted!

  • DGB führt traditionelle Maikundgebung durch | Grüne nehmen nicht teil

    DGB führt traditionelle Maikundgebung durch | Grüne nehmen nicht teil

    Bündnis 90/Die Grünen Mönchengladbach zur Kundgebung und Aktivitäten des DGB am 1. Mai 2021:

    „Solidarität ist Zukunft“ – dieses Motto des diesjährigen Tags der Arbeit unterstützen wir Grüne in Mönchengladbach ausdrücklich. Wir begrüßen die Kundgebung der Gewerkschaften zum 1. Mai sehr, die mit gutem Grund aufmerksam macht auf die äußerst schwierige Situation, in der sich – bedingt durch die coronabedingte wirtschaftliche Krise und der mit ihr einhergehenden Kurzarbeit oder Arbeitslosigkeit – viele Lohnabhängige befinden. Vor dem Hintergrund der pandemischen Lage mit ihren viel zu hohen Inzidenzzahlen und des damit verbundenen Ansteckungs- und Verbreitungsrisikos möchten wir aber davon absehen, an der Kundgebung und den damit verbundenen Aktivitäten (trotz des Abstandsgebots und der Maskenpflicht) in persona teilzunehmen. Dies fällt uns äußert schwer und wir bitten alle Beteiligten um Verständnis dafür! Wir möchten gleichwohl unsere Verantwortung wahrnehmen und auf den Live-Stream zum 1. Mai verweisen, der ja ebenfalls zeigt, wie wichtig die Gewerkschaften für die Menschen in diesem Land sind und was sie für die Menschen tun. Die Aktivitäten der Gewerkschaften werden wir auch in Zukunft in unserem politischen Handeln nach Kräften unterstützen. In der Zusammenarbeit mit den Gewerkschaften bleiben wir solidarisch und geben die Hoffnung nicht auf, im nächsten Jahr auf einer Kundgebung zum 1. Mai ohne das Risiko von Ansteckungen und der Verbreitung von Viren Seite an Seite zu stehen als Zeichen der Solidarität.“

    Gez.
    Anita Parker, Thomas Diehl, (für den Kreisverband)
    Dr. Boris Wolkowski, Lena Zingsheim-Zobel (für die Fraktion)

    0 – 0

    Thank You For Your Vote!

    Sorry You have Already Voted!

  • Das lange Sterben der Hauptschulen in Mönchengladbach geht weiter

    Das lange Sterben der Hauptschulen in Mönchengladbach geht weiter

    Mit zwiespältigen Gefühlen nimmt die GEW Mönchengladbach die neuen Pläne zur Veränderung der Schullandschaft in Mönchengladbach zur Kenntnis.

    Positiv wertet Die GEW die frühzeitige Information der von Schließungen bedrohten Schulen. In der Vergangenheit hatten die betroffenen Hauptschulen in der Regel erst aus der Presse von Schließungsplänen erfahren. 
    Gespannt erwartet die GEW die Diskussionen und Beschlüsse des Schulausschusses.
    Doch die Umsetzung der Überlegungen der Ampelkoalition hält die GEW für wahrscheinlich – verfügt sie doch über die politische Mehrheit.

    Schon bei ihrer Gründung im Jahr 1968 war die Schulform Hauptschule nicht unumstritten. Bereits ein Jahr später 1969 wurden in NRW die ersten Gesamtschulen zunächst als Modellversuch gegründet. Die Gründungen der Gesamtschulen hatten immer auch Schließungen von Hauptschulen zur Folge. Als die Schulform für alle Kinder wirkt die Gesamtschule dem Aussortieren entgegen und verspricht Durchlässigkeit und Chancengleichheit für alle Kinder. Nicht nur die  GEW Mönchengladbach hält den Abschied vom dreigliedrigen Schulsystem für überfällig. 

    Konsequent wäre eine Schule für alle, so wie die Grundschulen es seit 1968 erfolgreich vormachen. Doch von der Gesamtschule für alle Kinder bleibt man auch in Mönchengladbach weit entfernt. Selbst, wenn die Planungen der Ampel umgesetzt werden. Alle Gymnasien bleiben weiterhin bestehen. Von den Aufgaben der Inklusion und Integration sind diese weitestgehend befreit. So dass sich die Schulformen Realschule, Gesamtschule und auch die restlichen Hauptschulen weiterhin fast ausschließlich um die gesellschaftlichen Herausforderungen des gemeinsamen Lernens von Behinderten und Nichtbehinderten und der Integration von zugewanderten Kindern und Jugendlichen kümmern müssen. Dabei können Gymnasien und Realschulen weiterhin Schüler*innen abschulen, die ihnen Probleme bereiten. Was das vor allem für die Schüler*innen aber und auch für die restlichen vier Hauptschulen, Realschulen und die Gesamtschulen in Mönchengladbach für Konsequenzen mit sich bringt kann man erahnen.

    Nicht nur angesichts weiterhin steigender Zahlen von Kindern mit sonderpädagogischem Unterstützungsbedarf, mangelnder Sonderpädagog*innen und wenigen verbliebenen Förderschulen laufen die verbliebenen Hauptschulen Gefahr sich zur „Förderschulen Light“ zu entwickeln. Hier werden sich wahrscheinlich noch stärker als bislang die Schüler*innen konzentrieren, die als problematisch betrachtet werden, weil sie besonderer Fürsorge und Unterstützung beim Lernen, im Verhalten oder im Bereich Sprache bedürfen. Darüber sollten sich die Verantwortlichen der Ampelkoalition bewusst sein und Unterstützung durch die Stadt Mönchengladbach, sowie eine noch stärkere Zusammenarbeit mit der Jugendhilfe zusichern. 

    Früher hatte man für einen Großteil dieser Schüler*innen auch in Mönchengladbach genügend Förderschulen mit gut ausgebildeten und gut bezahlten Sonderpädagog*innen, die in kleinen Klassen im Team und ohne den Leistungsdruck von Abschlussprüfungen den Lernbedürfnissen der Schüler* innen entsprechen konnten. 

    Die Ausweitung der Gesamtschulplätze entspricht sicherlich dem Elternwillen und ist in diesem Sinne politisch folgerichtig und konsequent.

    Ob eine gleichmäßige Steuerung der Schülerströme gelingt, wird die Zukunft zeigen. Denn auch Gesamtschulen benötigen dringend kleinere Klassen, um sich adäquat um alle Schüler*innen kümmern zu können. Vor allem, da diese bei der Umsetzung der Pläne noch mehr Kinder mit besonderem Unterstützungbedarf aufnehmen müssten. Der Anspruch der Gesamtschulen, allen Kindern gerecht werden zu können ist hoch und angesichts der jetzt schon ausgesprochen heterogenen Schülerschaft in 30-er Klassen kaum zu realisieren. Hier müssen die politischen Akteure und die Schulleitungen der Gesamtschulen die Entwicklung genau im Blick haben und steuern, damit sich nicht einzelne Gesamtschulen zu Problemschulen entwickeln. 

    Realistischerweise muss man zur Kenntnis nehmen, dass zum Konzept einer funktionierenden Gesamtschule auch leistungsstarke Schüler*innen mit gymnasialen Kompetenzen gehören. Diese tummeln sich jedoch nach wie vor zur Hauptsache an Mönchengladbachs Gymnasien. 

    Umso bemerkenswerter ist es, dass die bislang sechs Gesamtschulen in jedem Jahr viele Schüler*innen zum Abitur führen.
    Eine mögliche Umwandlung der Realschule Wickrath in eine Gesamtschule sieht die GEW Mönchengladbach positiv. Denn als im Stadtteil verankerte Schule hätte sie gute Chancen auf hohe Akzeptanz vor Ort zu stoßen.
    Wenn auch die Realschule als einzige weiterführende Schule im Stadtteil diese Entwicklung mittrüge, stünde diese unter einem positiven Stern.
    Es bleibt abzuwarten, wie die Umwandlung real von statten geht. Denn hier hat ja auch die Bezirksregierung ein Wort mitzureden.
    Bedauerlicherweise geht mit den geplanten Entwicklungen das Sterben der Hauptschulen in Mönchengladbach weiter. Die Konkurrenz mit den Gesamtschulen können sie nicht gewinnen. Der Elternwille zeigt dies durch die Anmeldezahlen eindeutig. Da kann die Arbeit der Hauptschulen noch so gut und engagiert sein. Hauptschüler*in zu sein ist für viele mittlerweile mit einem Makel behaftet. 

    Die GEW fordert die Politik in Mönchengladbach auf, sich endlich klar zu bekennen für oder gegen die Gesamtschule oder das dreigliedrige System. Es wird Zeit, dass man der traurigen Entwicklung der letzten 50 Jahre ein Ende setzt.

    0 – 0

    Thank You For Your Vote!

    Sorry You have Already Voted!

  • Fahrradfreundlich geht anders Beidseitiger Radstreifen Lürriper Straße zur Erzbergerstraße weiterhin eine Gefahrenstelle

    Fahrradfreundlich geht anders
    Beidseitiger Radstreifen Lürriper Straße zur Erzbergerstraße weiterhin eine Gefahrenstelle

    Die Bezirksvertretung Ost und der Ausschuss für Umwelt und Mobilität befassten sich in der vergangenen Woche mit der Radverkehrsführung an der Kreuzung Lürriper Straße / Erzbergerstraße.

    Diese Umplanung erfolgt sowohl im Rahmen des im Dezember 2018 beschlossenen Vorrangstraßennetzplanes, als auch nach dem ein Jahr zuvor verabschiedeten Masterplan Nahmobilität, wonach die Strecke für Radfahrende eine wichtige Alltagsverbindung ist.
    Johannes Frommen (BV Ost) und Sabine Cremer (Umwelt- und Mobilitätsauschuss) kritisierten das Vorhaben, da der angestrebte Schutz der Radfahrenden nicht erreicht wird.

    Die Mehrheit in den Fachausschüssen folgte dem Vorschlag der Verwaltung, wonach im letzten Teil der Lürriper Straße beidseitig sogenannte Fahrradschutzstreifen (Angebotsstreifen) von jeweils 1,75 Meter eingerichtet werden. Die Rechtsabbiegerspur zur Bismarckstraße wird aufgrund des Radstreifens aufgegeben. Eine größere Radaufstellfläche soll das Linksabbiegen der Fahrradfahrer*innen in die Erzbergerstraße erleichtern. Südlich werden  sieben PKW Parkflächen entfallen, da Platz für den Fahrradstreifen geschaffen werden muss.

    Johannes Frommen merkte an, die Lürriper Straße sei an dieser Stelle jetzt schon ein Nadelöhr. Für geradeaus zur Jenaer Straße, rechts in die Bismarckstraße und links in die Erzbergerstraße gäbe es nur einen Fahrstreifen.
    “Dies wird den Verkehr stauen und Autofahrer*innen nehmen dann kaum Rücksicht auf Fahrradfahrer*innen. Die Erfahrung lehrt uns, dass Schutzstreifen eben nicht schützen,” so Frommen weiter. Hinzu käme der Linksabbiegerverkehr der Bismarckstraße. Die kurze Ampelphase verleitet die PKW´s nochmals schnell Gas zu geben. Aufgrund der künftigen Enge der Straße ist die Sicherheit der Radfahrer*innen kaum zu realisieren. Auch der ADFC-Mönchengladbach hatte in einer Stellungnahme seine Bedenken hinsichtlich der Angebotsstreifen geäußert. Die Stadt wäre gut beraten, die Pläne – trotz Beschlusslage – zu überdenken, so der Bezirksvertreter Frommen.

    Der Fraktionsvorsitzende Torben Schultz betont. „Wenn die Mobilitätswende gelingen soll, brauchen wir baulich getrennte Radwege, dafür müssen wir dann den Autofahrenden auch mal mehr wegnehmen, als nur eine kurze Abbiegespur und ein paar Parkplätze. Die Verwaltung selbst hebt die Bedeutung der Strecke wegen der Nähe zum Hauptbahnhof und zur Radstation hervor, präsentiert dann aber eine Lösung die Älteren, Kindern und ungeübten Radler*innen ein Graus ist. Der hektische Innenstadt-Verkehr rollt ungebremst dicht an ihnen vorbei.“

    0 – 0

    Thank You For Your Vote!

    Sorry You have Already Voted!

  • IG BAU Düsseldorf fordert besseren Schutz von Erntehelfern

    IG BAU Düsseldorf fordert besseren Schutz von Erntehelfern

    „Saisonbeschäftigte in der Region, die in der Ernte und Aussaat arbeiten, tragen ein besonders hohes Risiko, an Covid-19 zu erkranken. Ein Großteil der Erntehelfer ist nach wie vor in Gemeinschaftsunterkünften untergebracht. Genauso gefährlich ist es, wenn Beschäftigte in Sammeltransporten zu den Feldern gefahren werden“, kritisiert IG BAU-Bezirksvorsitzender Uwe Orlob.
    Die Unternehmen müssten alles dafür tun, dass die Branche nicht zum Corona-Hotspot werde. Außerdem seien verstärkte Arbeitsschutz- und Hygienekontrollen der Behörden notwendig. Saisonbeschäftigte dürften nicht ungeschützter sein als Menschen, die in Büros oder auf Baustellen arbeiteten.

    „Mehrere Corona-Ausbrüche in der Fleischbranche, aber auch auf Bauernhöfen haben im vergangenen Jahr gezeigt, wie wichtig der Arbeits- und Gesundheitsschutz in der Pandemie ist“, so Orlob.
    Die überwiegend aus Osteuropa stammenden Saisonkräfte sorgten dafür, dass in den Supermärkten Spargel, Erdbeeren und Gurken nicht ausgingen. Dabei arbeiteten sie zu niedrigen Löhnen und häufig ohne Krankenversicherungsschutz.

    Nach einer neuen Regelung können Erntehelfer in diesem Jahr 102 statt wie bislang 70 Tage lang sozialversicherungsfrei in der Landwirtschaft arbeiten, was sie in ihrer sozialen Absicherung schlechterstellt, kritisiert die Gewerkschaft.

    0 – 0

    Thank You For Your Vote!

    Sorry You have Already Voted!

  • Neue Spielgeräte für den Spielplatz Lortzingstraße

    Neue Spielgeräte für den Spielplatz Lortzingstraße

    Aus alt macht neu: Die Spielgeräte des Spielplatzes an der Lortzingstraße in Wickrath haben ihre besten Tage hinter sich. Darum hat das Team der mags-Spielplatzunterhaltung sie abgebaut und mit Mitteln des Fachbereichs Kinder, Jugend und Familie durch vollkommen neue Geräte ersetzt.

    Jetzt können die Kinder nicht nur auf einer neuen Rutsche hinunterrutschen, sondern sie auf vielfältige Weise erklimmen. Denn der neue Spielturm bietet verschiedene Klettermöglichkeiten. So können die Kinder über Sprossen, an einer steilen Wand mit Seil oder an einem Brett auf den Turm klettern.
    Für die kleineren Kinder gibt es auf dem Spielplatz nun zwei Federwippen: eine blaue in Form einer Robbe und eine rote, die wie ein kleines Motorrad aussieht. Das alte Karussell wurde durch ein vollkommen überarbeitetes Modell ausgetauscht. Die Sitzflächen wurden erneuert, das Kugellager für flotte Drehungen aufbereitet und mit einem neuen Anstrich versehen. Auch die Schaukel hat das Team der Spielplatzunterhaltung wieder auf Vordermann gebracht.

    vorher; Fotos: mags

    Der alte Sandkasten ist verschwunden. „Den haben wir nicht mehr aufgebaut. Aber dafür ist die Sandfläche nun viel größer und mit neuem Sand versehen worden“, betont Mustafa Cemek, Leiter der mags-Spielplatzunterhaltung.
    An die Eltern wurde auf dem 1.234 Quadratmeter großen Gelände des Spielplatzes ebenfalls gedacht. Für sie stehen nun neue Bänke bereit, um den Kindern beim Spielen zusehen zu können. Die alten Mülleimer wurden ebenfalls ausgetauscht.
    Wer mehr über die Arbeit der Spielplatzunterhaltung erfahren möchte, dem empfehlen wir folgenden Blogbeitrag:
    So bleiben Mönchengladbachs Spielplätze in Schuss | MG im Herzen (mg-im-herzen.de)

    0 – 0

    Thank You For Your Vote!

    Sorry You have Already Voted!

  • Bildungs-GmbH startet zertifizierte Weiterbildung für Pflege, Betreuung und Hauswirtschaft

    Bildungs-GmbH startet zertifizierte Weiterbildung für Pflege, Betreuung und Hauswirtschaft

    Nachdem die Bildungs-GmbH der Stadt Mönchengladbach Ende 2020 den Bildungsbereich des Vereins Wohlfahrt übernommen und als Träger der Qualifizierungsangebote zertifiziert worden ist, ist jetzt auch das Kursangebot zur beruflichen Weiterbildung vom TÜV Rheinland zugelassen worden.

    “Modulare Weiterbildung in Pflege, Betreuung und Hauswirtschaft”, so heißt der Kurs, in dem Frauen und Männer in den Bereichen Pflege, Betreuung und Hauswirtschaft in Teilzeit weitergebildet werden. Wer den Kurs, der ein halbes Jahr dauert, erfolgreich absolviert, erhält den Abschluss als Pflegehelfer*in, Betreuungskraft und Hauswirtschaftshelfer*in und hat damit beste Berufsaussichten im wachsenden Pflegebereich – oder direkt bei der Sozial-Holding.

    Der Kurs beginnt am 30. August 2021 und endet mit allen drei Modulen am 8. März 2022.
    Der Unterricht ist montags bis freitags von 8.30 Uhr bis 13.30 Uhr bei der Bildungs-GmbH in Hardterbroich.
    Gefördert wird der Kurs durch einen Bildungsgutschein von der Agentur für Arbeit oder dem Jobcenter. Dies ist aber nicht Voraussetzung zur Teilnahme.
    “Noch sind Plätze frei. Interessent*innen können sich gerne bei mir melden, um weitere Einzelheiten zu erfahren oder sich intensiv beraten zu lassen”, betont Jennifer Eschweiler, pädagogische Leiterin der Bildungs-GmbH.
    Ihre Kontaktdaten sind: Jennifer Eschweiler, Telefon (02161) 68664623, j.eschweiler@sozial-holding.de

    0 – 0

    Thank You For Your Vote!

    Sorry You have Already Voted!

  • Werner Schell: Bundes-Corona-Notbremse kommt zu spät und ist in Teilen überzogen bzw. rechtlich problematisch!

    Werner Schell: Bundes-Corona-Notbremse kommt zu spät und ist in Teilen überzogen bzw. rechtlich problematisch!

    Sehr geehrte Frau Ministerin,

    ich übersende Ihnen das angefügte Statement zur Kenntnis und mit der Bitte um weitere Veranlassung. Nach aktuellen Tagesschauberichten haben Sie erklärt, dass in der kommenden Woche über Erleichterungen für Geimpfte entschieden werden soll. Das ist zu begrüßen.

    Zu den Freiheiten muss auch die Befreiung von Schnelltests, v.a. bei Friseur- und Fußpflegeversorgung, gehören. Dies auch deshalb, weil die auf dem Markt vorhandenen Tests nicht geprüft sind und damit möglicherweise in keiner Weise den Anforderungen entsprechen (siehe insoweit die im Text gegebenen Hinweise). Auch das Personal, das auf die Schnelle für Schnelltests ohne ausreichende Ausbildung rekrutiert worden ist, ist möglicherweise ungeeignet.Ich danke im Voraus für Ihre Bemühungen.

    Mit freundlichen Grüßen
    Werner Schell

    Die Corona-Pandemie hat seit über einem Jahr Veranlassung zu umfänglichen Schutzmaßnahmen gegeben. Diese Maßnahmen werden auch von mir grundsätzlich als unabdingbar empfunden. Da ich zu Beginn meiner aktiven Beamtentätigkeit im ehemaligen Medizinaldezernat in Aachen u.a. für den Infektionsschutz und Impfangelegenheit zuständig war, sind mir entsprechende Handlungserfordernisse gut vertraut. Im Rahmen meiner langjährigen Lehrtätigkeit an Krankenpflegeschulen nahmen diese Themen folgerichtig einen breiten Raum ein. Auch mein Lehrbuch “Staatsbürger- und Gesetzeskunde für die Pflegeberufe” (12 Auflagen, Thieme Verlag) befasste sich breit mit dem Infektionsschutzthema war in rd. 40 Jahren DAS Standardwerk in der Pflegeausbildung.

    Aufgrund dieser Gegebenheiten habe ich die staatlichen Maßnahmen zur Corona-Pandemiebekämpfung intensiv beobachtet und auch im Wesentlichen unterstützt. Bei den Bekämpfungsmaßnahmen sind aber zahlreiche Fehlentscheidungen bzw. zu spätes Handeln aufgefallen. Selbst die Kanzlerin hat insoweit erklärt: “Die Monate der Pandemie haben gravierende Schwachstellen im Funktionieren unseres Gemeinwesens offengelegt” (> https://www.wernerschell.de/forum/2/viewtopic.php?f=5&t=13&p=756#p756 ). Diese Erklärung wurde mit großer Aufmerksamkeit zur Kenntnis genommen. Dies auch deshalb, weil es üblich geworden ist, Fehler eher nicht ansprechen zu sollen, sondern immer nur nach vorne zu schauen. Diese Auffassung wird von hier nicht geteilt mit der Folge, dass Fehler in der Pandemiebekämpfung auch jetzt benannt werden müssen:

    Zu Beginn der Pandemie wurde in Deutschland zunächst die Situation verharmlost und dann zu spät gehandelt. Der Sommer 2020 wurde nicht genutzt, um der allseits erwarteten 2. Welle zielgerichtet entgegen zu treten. Als diese 2. Welle anrollte, wurde wieder zu spät reagiert und in den Folgemonaten in einem Zick-Zack-Kurs halbherzig bzw. nicht angemessen reagiert. Die föderalen Strukturen legten offen, dass die MP-Konferenzen und die damit verbundenen “Hahnenkämpfe” zum Teil kontraproduktiv waren. Richtigerweise gibt es jetzt eine bundeseinheitlich Strategie. Zu bedenken sind aber die immensen wirtschaftlichen Schäden und staatlichen Schulden, die unser Gemeinwesen noch in erhebliche Schwierigkeiten bringen werden (> https://www.wernerschell.de/forum/2/viewtopic.php?f=5&t=55 ).

    Das geänderte Infektionsschutzgesetz mit mehr Bundeskompetenz, befristet bis zum 30.06.2021, ist grundsätzlich zu begrüßen. Allerdings sind nun wieder einige Regelungen vorgesehen, die in breiter Front kritisiert bzw. hinterfragt werden müssen. Gerichtliche Auseinandersetzungen bahnen sich bereits an.

    Tatsächlich ist es nicht gelungen festzustellen, wo vornehmlich die Ansteckungen mit dem Coronavirus stattfinden. Daher hat man einige Einschränkungen verfügt, die hinsichtlich der Wirksamkeit und damit der grundgesetzlichen Rechtfertigung hinterfragt werden können. Dies trifft vor allem für das Thema “Ausgangssperren” zu. Es gibt aber auch einige andere Einschränkungen, die akzeptabel erscheinen. So wird z.B. für den Friseur- und Fußpflegebereich – ergänzend zu den bisherigen Maßnahmen – ein aktueller Test verlangt. Solche Tests erscheinen u.a. für diese Bereiche völlig überzogen, zumal festzustehen scheint, dass gerade diese körpernahen Dienstleistungen bislang zu keinen Infektionsproblemen geführt haben.

    Tests werden anscheinend als harmlos und damit zumutbares Erfordernis verstanden. Dabei wird aber verkannt, dass solche Test auch mit unterschiedlichen Risiken verbunden sein können (z.B. im Zusammenhang mit Gefäßproblemen) und im Übrigen – je nach Wohnlage – nur mit einem gewissen Aufwand durchgeführt werden können. Es entstehen natürlich auch Kosten. Mittlerweile gibt es vielfältige Kritik bezüglich der Tests: Corona: Wie zuverlässig sind Antigen-Schnelltests? – NDR-Visite informierte am 20.04.2021 > https://www.ndr.de/ratgeber/gesundheit/Corona-Wie-zuverlaessig-sind-Antigen-Schnelltests,schnelltest252.html

    0 – 0

    Thank You For Your Vote!

    Sorry You have Already Voted!