Am Weltfahrrad-Tag 3. Juni startet einer gemeinsamen Fahrrad-Demo von ADFC, GRÜNE JUGEND, youth beyond, Radentscheid MG und Altstadtinitiative e. V..
Auf der Hittastraße neben dem Geropark wird dafür eine Protected-Bike-Lane (PBL) entstehen. Die PBL wird am 3. Juni um 11.00 Uhr mit einer Kundgebung am Geropark eröffnet und kann danach bis 12.30 Uhr befahren werden. Die Route der angemeldeten Demonstration führt von der Hittastraße über die Aachener Straße, Balderichstraße, dem Schulhof des Gymnasiums am Geroweiher zur Weiherstraße und über den Geroparkplatz wieder zur Hittastraße.
Mit dieser Aktion wollen Radfahrende aus Mönchengladbach auf die Bedeutung sicherer Radwege an den Hauptverkehrsstraßen aufmerksam machen. Für die Hittastraße ist der Bedarf seit langem bekannt. Schon der städtische Masterplan Nahmobilität (MPN) weist Flieth- und Hittastraße als Netzlücke mit Unfallhäufungsstellen für den Radverkehr aus. Politik und Verwaltung sperren sich aber dagegen, dem Radverkehr ein sicheres Angebot zu machen, obwohl im direktem Umfeld mehrere Schulen liegen..
Autor: Redaktion
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Fahrrad-Demo an Fronleichnam
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Baulandmobilisierungsgesetz: Kursänderung der Landesregierung nötig
Bislang wird in Innenstadtlagen vor allem im Luxussegment gebaut.Das vom Bundesrat gebilligte Baulandmobilisierungsgesetz gibt den Kommunen wichtige Instrumente an die Hand, um bezahlbaren Wohnraum zu sichern und zu schaffen.
Die Bundesregierung hat wohl die Notlage der Kommunen erkannt – der Markt regelt die Probleme der Wohnungspolitik nicht.
Die Landesregierung in NRW muss nun wirksame Verordnungen erlassen, damit vor Ort gehandelt werden kann. In der Vergangenheit hat die Landesregierung die Mietpreisbremse teilweise ausgehebelt, indem sie in 17 Regionen nicht mehr angewendet werden darf, wie bspw. in der Städteregion Aachen, Neuss, Bielefeld und in weiten Teilen des Ruhrgebiets.
Jetzt soll sie ihren Kurs bei der Wohnungspolitik ändern. Die Kommunen sehen den dringend notwendigen Handlungsbedarf und brauchen nun die Unterstützung der NRW-Regierung. Sie darf diese Instrumente nicht den Kommunen vorenthalten und muss deshalb die Gebiete mit angespanntem Wohnungsmarkt großzügiger fassen.
So sehe das Baulandmobilisierungsgesetz vor, die Umwandlung von Miet- in Eigentumswohnungen in angespannten Wohnungsmärkten zu erschweren. Eine Umwandlung sei laut Gesetz möglich, wenn es in einem Haus maximal fünf Wohnungen gibt, erläutere Sigrid Wolf DGB Regionsgeschäftsführerin Düsseldorf Bergisch Land: „Die Länder können diese Wohnungsgrenze jedoch anpassen und sie auf drei Wohnungen je Haus absenken oder auf bis zu 15 Wohnungen erhöhen. Die im Gesetz vorgesehene erleichterte Anwendung von kommunalen Vorkaufsrechten und Baugeboten ist ebenfalls auf die angespannten Wohnungsmärkte beschränkt.Damit die drei Instrumente (erschwerte Umwandlung, erleichterte Vorkaufsrechte und Baugebote) von den Kommunen angewendet werden können, müssen die Länder Gebiete mit angespanntem Wohnungsmarkt per Verordnung festlegen“, so Wolf.
Weitere positive Schritte zur Schaffung bezahlbaren Wohnraums gelten flächendeckend: So müssen Kommunen künftig nicht mehr spekulative Marktpreise sondern den Verkehrswert zahlen, wenn sie ihr Vorkaufsrecht ausüben. Dafür haben sich die Gewerkschaften eingesetzt. Ein großer Schritt hin zu einer sozialen Durchmischung der Städte sind die sogenannten sektoralen Bebauungspläne. Bei Bauvorhaben im innerstädtischen Bereich kann die Kommune Quoten für geförderte Wohnungen festlegen.
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Bürgerbegehren für besseren Radverkehr auf den Weg gebracht
Gestern, am Freitag, 28.5.2021, übergaben die drei Vertretungsberechtigten des Radentscheids Mönchengladbach Herrn Oberbürgermeister Felix Heinrichs im Innenhof des Rathauses Abtei ihr Anliegen und beantragten die Kostenschätzung zum Bürgerbegehren für besseren Radverkehr nach § 26 Gemeindeordnung.
Claudia Busenius-Pongs begründete den Schritt: „Es ist höchste Zeit, dass auch in Mönchengladbach gesicherte Fahrradwege gebaut werden – und zwar mit derselben Selbstverständlichkeit wie bisher die breiten Straßen für den motorisierten Verkehr! Nur mit gesicherten Fahrradwegen – gleichberechtigt neben den Autostraßen – kann Leben gerettet werden.“
Lucas Vasarhelyi Nagy machte deutlich: „Radfahren bedeutet Unabhängigkeit. Besonders für junge Menschen ist das Fahrrad in der Stadt eine kostengünstige und effiziente Alternative zum Auto. Ich wünsche mir für Mönchengladbach ein sicheres Radnetz, welches die Freude am Radfahren auch in der Stadt erlebbar macht.“
Susanne Jud ist sich sicher: „Genau jetzt ist der richtige Zeitpunkt ist, die Weichen für eine zeitgemäße Gestaltung unserer Stadt zu stellen. Der Nationale Radverkehrsplan schafft ganz neue Voraussetzungen, und zwar finanziell wie rechtlich.“
Unterstützt wird der Radentscheid von Tante Lemi/ Eine Erde.V., VCD, ADFC, RADKOMM, Changing Cities, BUND, NABU, BSK und Pulse of Europe.
Bürgermeister Hajo Siemens, Bündnis 90/ Die Grünen, sagte spontan seine Unterstützung zu.
Liegt die Kostenschätzung der Stadt Mönchengladbach vor, beginnt die Sammlung der Unterschriften für das Bürgerbegehren.0 – 0 -

Ampel-Koalition: Busse sollen nun doch wieder die Hindenburg Str. bergab fahren
Die Hindenburgstraße soll wieder bergauf und bergab mit dem ÖPNV erreichbar gemacht werden – ein Punkt, auf den sich die Bündnispartner von SPD, Grünen und FDP frühzeitig in ihrer Kooperationsvereinbarung verständigt hatten.
Mit einem Prüfauftrag an die Verwaltung und die NEW mobil & aktiv will die Ratsmehrheit nun klären lassen, wie genau dies umgesetzt werden könnte.
„Der lokale Einzelhandel hat durch die Verlagerung des Busverkehrs auf die Steinmetzstraße gelitten, insbesondere die fehlende Haltestelle auf Höhe des Kaufhofs ist nach wie vor ein Problem,“ erläutert die FDP-Fraktionsvorsitzende Nicole Finger den Hintergrund des Antrags, „Corona hat die Situation nun noch einmal verschärft und die Notwendigkeit guter Erreichbarkeit der Innenstadt in Konkurrenz zum bequemen Onlinehandel verdeutlicht.“
Doch nicht nur der Einzelhandel ist für die Ampelkooperation ausschlaggebend für den Wunsch nach erneuter Veränderung: „Vor allem für ältere Menschen und Menschen mit Behinderung ist die momentane Situation eine nicht länger hinnehmbare Belastung“, sagt Dr. Boris Wolkowski, Fraktionsvorsitzender der Grünen, der auch die Bekämpfung des Klimanotstands im Blick hat. „Die Stärkung des ÖPNVs ist ein wichtiger Baustein, um das steigende Verkehrsvolumen mit möglichst geringen Umweltauswirkungen bewältigen zu können“, betont der Grünen-Politiker.
Neben der Überprüfung, ob und mit welchen Auswirkungen die Situation kurzfristig dadurch verbessert werden kann, dass ein Teil der Busse bergab in die Hindenburgstraße zurückkehrt, haben SPD, Grüne und FDP auch mittelfristige Entwicklungen im Blick. Dazu zählen insbesondere größere Bauprojekte rund um den Abteiberg: „Wir wollen bei anstehenden Planungen wie etwa bei der Fortschreibung des IHEKs im Umfeld der oberen Hindenburgstraße und der (verkehrs)räumlichen Ausgestaltung auch die Gestaltung der Hindenburgstraße selbst sowie moderne Alternative Verkehrssysteme im Blick behalten.“, sagt der SPD-Fraktionsvorsitzende Janann Safi.
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BSI-Präsident besuchte Hochschule Niederrhein
Es war so etwas wie die offizielle Eröffnung des Cyber Management Campus der Hochschule Niederrhein in Mönchengladbach: Vorgestern Nachmittag besuchte Arne Schönbohm, Präsident des Bundesamts für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI), den neuen Campus der Hochschule Niederrhein im Monfortsquartier an der Schwalmstraße.
Initiiert war der Besuch von Dr. Günter Krings, Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesinnenministerium. Schönbohm und Krings trafen in den neuen Hochschul-Räumlichkeiten mit dem Gründungsteam des Cyber Management Campus sowie Hochschulpräsident Dr. Thomas Grünewald zusammen.
„Wir bieten an unserem Cyber Management Campus ein anwendungsnahes Studienangebot, das IT-Sicherheitsexperten ausbilden möchte, die gerade in den kleineren und mittleren Unternehmen und Organisationen enorm gefragt sind“, sagte Thomas Grünewald zur Begrüßung. Der Cyber Management Campus startete zum Wintersemester 2020/21 mit dem Studiengang Cyber Security Management. Er ist Teil des Cybercampus NRW, den die Hochschule Niederrhein gemeinsam mit der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg betreibt. Am dortigen Standort St. Augustin startet zum Wintersemester 2021/22 der Studiengang Cyber Security & Privacy.
BSI-Präsident Arne Schönbohm zeigte sich von dem neuen Studienangebot in Mönchengladbach beeindruckt. „Es ist toll zu sehen, was hier in kurzer Zeit aufgebaut wurde. Informationssicherheit ist die Voraussetzung für eine erfolgreiche Digitalisierung. Dafür brauchen wir Expertise in den Unternehmen und Organisationen – und diese Expertise wird jungen Menschen hier in Mönchengladbach praxisnah vermittelt.“
Schon jetzt studieren in Mönchengladbach 140 junge Frauen und Männer im Bachelor- und im Masterstudiengang Cyber Security Management. Sandro Kiefer, Student im zweiten Semester, erklärte in der anschließenden Videokonferenz seine Motivation: „Ich wollte etwas mit Bedeutung machen.“
Vertreter von Unternehmen, Organisationen und der Stadt Mönchengladbach diskutierten zum Abschluss des Besuchs im Rahmen einer Videokonferenz die Relevanz des Themas IT-Sicherheit. „IT-Sicherheit soll ein neues Qualitätssiegel für Digitalisierung made in Germany werden“, sagte Schönbohm. „Dafür brauchen wir bundesweit mehr Studienangebote wie dieses.“
Zuvor hatten die Professoren Gudrun Stockmanns, Thomas Meuser und René Treibert das Forschungs- und Lehrangebot des Cybercampus vorgestellt. Zahlreiche Kooperationspartner sorgen für ein großes Netzwerk, innerhalb dessen sich der Cyber Management Campus bewegt. Ein besonderes Merkmal ist dabei der ganzheitliche Ansatz, der an der Hochschule Niederrhein verfolgt wird: Nicht nur technische Expertise, auch das Management von IT-Sicherheitsproblemen wird hier gelehrt.
„Es ist eine hervorragende Nachricht, dass Mönchengladbach mit dem Cyber Management Campus ein Standort für Cybersicherheit ist“, resümierte Günter Krings die Veranstaltung. Mit dem Monfortsquartier hat der Campus nun auch ein Gesicht bekommen. Er liegt fußläufig acht Minuten vom Campus Mönchengladbach der Hochschule Niederrhein entfernt. Und er steht symbolisch für den Strukturwandel: Großvater und Onkel von Professor Thomas Meuser arbeiteten dort einst in der Gießerei des Textilmaschinenherstellers Monforts; heute kümmert sich der Enkel und Neffe an gleicher Stelle um Cybersicherheit.0 – 0 -

Bürger der Donk demonstrieren mit CDU-Unterstützung für S 28 mit anderem Streckenverlauf
Sie nutzten die Sitzung der Bezirksvertretung Ost im Rheydter Rathaus um ihren Protest in die Öffentlichkeit zu bringen.
Vom Parkplatz der HN auf der Rheydter Straße marschierten sie zum Marktplatz und informierten durch Redebeiträge das anwesende Publikum über ihr Anliegen. Außerdem sammelt die Bürgerinitiative “S28 – Nein, Donk(e)! – S28 nur mit Sinn!” Unterstützer-Unterschriften. Sie haben kein Verständnis für die aktuelle Planung zur Verlängerung der S-Bahn 28 bis nach Viersen auf der vor ca. 50 Jahren stillgelegten Trasse durch die Donk in Neuwerk.
Für sie gibt es eine bessere Alternative. Deshalb lehnen sie den aktuell vorliegenden Entwurf des LOI vehement ab.Bürgermeister Hajo Siemes (Grüne) nutzte die Veranstaltung, die Argumente der Ampel vorzutragen.
Für die CDU und wohl auch für die Initiative sprach Bezirksvertreter Willi Schmitz aus Neuwerk.Unterstützung wird ihnen zuteil durch die CDU-Ratsfraktion in Form einer Presseerklärung und die CDU-Fraktion der BV-Ost. In der Sitzung am Donnerstag brachte die CDU einen Antrag ein mit dem Ziel, die Empfehlung der Bezirksvertretung an den Rat und weitere Gremien zu verhindern. Trotz der Unterstützung durch Dr. Aranea (parteilos) wurde dieser Antrag der CDU abgelehnt.
Nachstehend die PM der CDU-Ost:
Die CDU-Fraktion im Mönchengladbacher Osten stellt sich hinter die Anwohner in der Donk und Neuwerk und spricht sich als einzige demokratische Fraktion in der BV MG-Ost nicht nur gegen den Letter of Intent sondern auch die Fortführung der S 28 auf der alten Trasse aus.
„Wenn wir wirklich den öffentlichen schienengebundenen Nahverkehr durch eine Fortführung der S 28 fördern wollen, dann muss die Streckenführung intelligent sein, sie muss Menschen da aufsammeln, wo sie wirklich wohnen“ sagt der Fraktionsvorsitzende der CDU in der BV, Dieter Breymann. Dies sei bei der alten Streckenführung nicht der Fall. Wenn die S 28 aber an den eigentlichen Siedlungsschwerpunkten vorbeiführe, wäre der beabsichtigte verkehrspolitische Nutzen gering. „Dies zeigt schon die Lage der geplanten neuen Bahnhöfe für die S28 in Neersen und Schiefbahn“, ergänzt Ratsherr Willi Schmitz, der auch einer der führenden Köpfe der Bürgerinitiative ‚Donk( e ) -Nein‘ gegen die Wiederbelebung der alten Streckenführung ist. „Heute bringt uns die Stadt in der gleichen Sitzung zur Kenntnis, dass die Donk im Landschaftsplan zu einem Naturschutzgebiet hochgestuft werden soll, am gleichen Tag setzen wir die Zerstörung dieses Naturschutzgebietes in Gang“, führt Willi Schmitz weiter aus und verspricht, sich auch weiterhin dafür einzusetzen, dass neben den klimapolitischen Zielen auch die Belange der betroffenen Bürger*innen und Naturschutzes in dem weiteren Entscheidungsprozess berücksichtigt werden.1 – 0 -

Am 1. Juni kehrt der Opernchor wieder auf die Bühne des Theater Mönchengladbach zurück.
Chorkonzert mit Bach, Belcanto und Musical
Er wurde auf der Bühne schmerzlich vermisst: der Opernchor! Aufgrund der strikten Hygienemaßnahmen und Abstandsregeln musste er in den letzten Monaten gänzlich auf Auftritte verzichten. Doch die 32 Sängerinnen und Sänger des Chores waren wahrlich nicht untätig, sondern haben unter der Leitung ihrer Chordirektorin Maria Benyumova kontinuierlich in separaten Gruppen weiter geprobt und ein neues Repertoire erarbeitet.
Doch jetzt kehrt der Chor auf die Konzertbühne zurück und stellt seine große Vielseitigkeit unter Beweis. Eröffnet wird das Programm mit Johann Sebastian Bachs berühmter Motette „Jesu, meine Freude“. Im zweiten Teil erklingen Chornummern aus Opern von Gaetano Donizetti („Die Regimentstochter“, „Don Pasquale“, „Maria Stuarda“) und Richard Wagner („Der fliegende Holländer“). Zum Abschluss steht ein schmissiges Medley aus Musicalmelodien von Richard Rodgers auf dem Programm mit Auszügen aus so populären Musicals wie „Oklahoma“, „Sound of Music“ und „South Pacific“.
Begleitet wird das Konzert am Flügel und an der Orgel von Michael Preiser.
Dienstag, 1. Juni 2021, 19.30 Uhr
Theater Mönchengladbach, KonzertsaalTickets: 02166/6151-100 oder auf www.theater-kr-mg.de
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Immer mehr Arbeitsuchende in Mönchengladbach – Steigerung um 42,5 Prozent innerhalb von 12 Monaten
Von April 2020 bis April 2021 sind in Mönchengladbach 2.042 Arbeitsuchende aus der Arbeitslosenversicherung in den Bereich des SGB III gekommen, sie bekommen jetzt „Hartz IV“.
Ihre Zahl ist innerhalb von 12 Monaten um 42,5 Prozent gestiegen. Insgesamt waren 6.847 Menschen langzeitarbeitslos Im April 2020 waren es noch 4.805.
,,Viele Betroffene sind nur aufgrund der Corona-bedingten Einschränkungen arbeitslos geworden. Sie geraten in eine soziale Abwärtsspirale, die unbedingt verhindert werden muss. Für sie ist ein besserer Schutz notwendig‘‘, so der Vorsitzende des DGB Mönchengladbach Emrah Bektas.
Im vergangenen Jahr hat die Bundesregierung im Zusammenhang mit dem Sozialschutzpaket II bis zum 31. Dezember die Bezugsdauer von Arbeitslosengeld (Alg I) für all diejenigen, deren Anspruch im Jahr 2020 endete, um drei Monate verlängert. Diese Regelung ist am 31. Dezember 2020 mitten im zweiten großen Lockdown ausgelaufen und nicht verlängert worden, obwohl sich die Situation auf dem Arbeitsmarkt nicht verändert hatte. Inzwischen fallen immer mehr Menschen aus dem Arbeitslosengeldbezug heraus und müssen Hartz-IV-Leistungen beantragen. Auf Grund der andauernden Einschränkungen des öffentlichen Lebens schwinden mit der Dauer der Arbeitslosigkeit die Chancen immer weiter, eine neue Arbeit aufzunehmen.
Der DGB sieht daher dringenden Handlungsbedarf:
· Diejenigen, deren Anspruch auf Arbeitslosengeld demnächst endet, müssen jetzt vorrangig durch die Agenturen für Arbeit beraten werden, um weitere berufliche Perspektiven auszuloten. Der Beratungsanspruch und die Beratung zur individuellen Berufswegplanung, wie sie mit dem Qualifizierungschancengesetz festgelegt wurden, müssen jetzt konsequent umgesetzt werden.
· Es ist nicht nachvollziehbar, warum einerseits Arbeitgeber nach dem Gießkannenprinzip – selbst wenn sie riesige Gewinne ausschütten – Kurzarbeitergeld erhalten, und zwar inklusive der Erstattung von Sozialabgaben, während für diejenigen, die ihre Existenzgrundlage verloren haben, keine Mittel zur Verfügung stehen. Daher fordert der DGB, die verlängerte Bezugsdauer von Arbeitslosengeld (Alg I), wie sie für 2020 galt, wieder in Kraft zu setzen, und zwar uneingeschränkt so lange, wie die pandemiebedingten Einschränkungen gelten.
,,Es muss jetzt gehandelt werden. Wir dürfen nicht zulassen, das aus der Corona-Krise eine dauerhafte Krise am Arbeitsmarkt wird‘‘, so Bektas abschließend.
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Fassungslos und in tiefer Trauer
DIE LINKE Mönchengladbach trauert um ihren Genossen Mario Bocks, der am Pfingstwochenende viel zu früh und unerwartet verstarb.
Der 54jährige begleitete seit 2005 den Zusammenschluss von WASG, PDS und, als Mönchengladbacher Besonderheit, auch der LiLO zur Partei DIE LINKE, der er dann seit Gründung 2007 angehörte. Von 2009 bis 2020 gehörte er der Linksfraktion an, zunächst als Bezirksvertreter Nord und ab 2014 als Ratsmitglied. Zur Kommunalwahl 2020 ließ er sich nicht erneut aufstellen und kümmerte sich wieder mehr um seine zweite Leidenschaft – die Musik.
Sein Streben für eine gerechtere Welt ist politisch mit vielen Initiativen zur Abschaffung von Hartz IV
verbunden. Doch Mario Bocks beließ es nicht bei bloßen Forderungen sondern half den Betroffenen ganz
pragmatisch, so machte er weit über 10 Jahre die Sozialberatung im Parteibüro. Ein weiteres wichtiges
Politikfeld war für ihn die Kultur. Mit der „Initiative Lebende Wände“ holte er immer wieder Künstler*innen
heran, die im Parteibüro ausstellten. Nicht selten waren die Eröffnungen der Ausstellungen mit
musikalischen Abenden verbunden.Mario Bocks plötzlicher Tod hinterlässt eine Lücke weit über die Stadtgrenzen hinaus, denn als mehrmaliger
Delegierter auf Landes- und Bundesparteitagen, so wie gut vernetzter Künstler, war er mit seiner prägenden
Frisur bis nach Hamburg und Berlin „eine ganz eigene Marke“ und ein stets guter Freund und Genosse.In tiefer Trauer
Der Kreisverband und die Fraktion0 – 0 -

Zwischenzeit –
Innehalten, Atemholen – 30 Minuten Musik und Wort in St. HelenaGönnen Sie sich einmal im Monat während des Rheindahlener Wochenmarktes in St. Helena eine halbstündige Auszeit. Der Besuch des Marktes lässt sich mit einem kurzen Besuch der St. Helena-Kirche wunderbar verbinden, um – gerne zwischen gefüllten Einkaufstaschen – auszuruhen, den Texten und Klängen der Musik zu lauschen.
Zum 33. Mal am Freitag, 28. Mai 2021 um 15.30 Uhr in St. Helena, Mönchengladbach-Rheindahlen.
Prof. Dr. Albert Gerhards, Bonn spricht Texte zum Thema „Heilige Dreifaltigkeit“. Kantor Reinhold Richter spielt dazu an der Seifert-Orgel das große Werk Präludium und Fuge Es-Dur BWV 552 von Johann Sebastian Bach.
Informationen auch unter www.helenamusik-rheindahlen.de
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Mobbing-Theaterstück sorgt bei Sechstklässlern für Diskussionsstoff
Die sechsten Klassen des Math.-Nat. sahen auf Einladung des Initiativkreises Mönchengladbach erst das Theaterstück „r@usgemobbt.de“ im Stream. Danach diskutierten sie mit einer der Schauspielerinnen angeregt über Mobbing, soziale Medien, Respekt und Mut.
Fotos: Jörn Neumann Konzentriert, interessiert und engagiert über den Pausengong hinaus – so wünschen sich Lehrer ihre Schüler. Und genauso erlebten die Lehrer der sechsten Klassen des Math.-Nat ihre Schüler am Dienstag und Mittwoch in einer Doppelstunde. Schon beim Stream des Theaterstücks „r@usgemobbt.de“ der Comic on Theaterproduktion merkte man, wie sehr die Schüler die Geschichte um Nik, Nathalie und Lizzie berührte. Bei der anschließenden Diskussion mit Schauspielerin Anna Sander ging es dann ans Eingemachte: Täter, Opfer, Angst und wichtige Helfer in der Not – die
Schüler tauchten tief in das Thema Cybermobbing ein. Im Theaterstück geht es um Nik, der nach einem Umzug an eine neue Schule kommt und allein zu Nathalie, dem bunten Vogel der Klasse, Anschluss findet. Doch ausgerechnet diese Freundschaft wird auf eine harte Probe gestellt. Denn Nik wird von der älteren Lizzie gemobbt. Erst will sie seine Turnschuhe, dann sein Geld. Und schließlich macht sie Nik zum Mittäter. Nicht mal mehr sein Avatar Salokin, der Nik sonst sicher durch die Cyber- und Gamingwelt begleitet, kann ihm da noch helfen. Und ausgerechnet über Nathalie, die Nik vor Lizzie beschützen wollte, rollt eine Cybermobbing-Welle hinweg. Erst am Ende finden die beiden ein Mittel gegen die Mobberin.Wie fühlen sich Opfer und Täter? Was sind ihre Motive? Und wie hätte die Geschichte anders laufen können? Mit viel Feingefühl lotste Schauspielerin Anna Sander im anschließenden Live-Videotalk die Schüler zu den markanten Punkten. Dass etwa beide, Nik und Lizzie, sich daheim aktuell unwohl fühlen, wurde von den Schülern genauso erkannt und eingeordnet wie die Rolle der anderen Klassenmitglieder. „Wer bei Mobbing danebensteht und nichts macht, macht mit“, fasste Anna Sander zusammen.
Es braucht Respekt voreinander und Mut einzuschreiten, damit Mobber keine Chance haben, sagten die Schüler in der Diskussion. Und es braucht das Wissen, wo es Hilfe gibt. „Sprecht in solchen Fällen Erwachsene an, Lehrer, Eltern, im Zweifel auch die Polizei – ihr seid nicht allein“, ermunterte die Schauspielerin die Sechstklässler. Sie gab ihnen auch ganz Handfestes mit auf den Weg. So erklärte Anna Sander den Schülern, was das Recht am eigenen Bild konkret bedeutet.
Geschäftsführer Peter Schlipköter resümierte nach den gelungenen Veranstaltungen: „Wir fühlen uns bestätigt darin, die Produktion, die eigentlich in der Kaiser-Friedrich-Halle zu sehen sein sollte, in Pandemie-Zeiten als Online-Format zu ermöglichen. Die Theaterstücke für Schüler gehören aus gutem Grunde genau wie die Nobelpreisträger-Reihe, die Pioniere und die klassischen Konzerte seit vielen Jahren zum festen Programm, das der Initiativkreis anbietet.“0 – 0 -

Keine Triage in Kinder- und Jugendpsychiatrien des LVR
Laut mehreren bundesweiten Medienberichten findet nach Einschätzung des Berufsverbandes der Kinder und Jugendärzte (BVKJ) in den deutschen Kinder- und Jugendpsychiatrien derzeit aufgrund der Corona-Pandemie eine Triage statt. Der Landschaftsverband Rheinland (LVR) weist dies für seinen Klinikverbund zurück. Weder hilfesuchende Kinder noch Jugendliche werden von den LVR-Kliniken abgewiesen. Alle bekommen die professionelle Hilfe, die sie in ihrer jeweiligen Situation benötigen.
Martina Wenzel-Jankowski, LVR-Dezernentin Klinikverbund und Verbund Heilpädagogischer Hilfen, stellt hierzu fest: „Die Versorgung von Kindern und Jugendlichen in den LVR-Kliniken ist gesichert. Sowohl im stationären als auch teilstationären Bereich sind an unseren Standorten Bedburg-Hau, Bonn, Düsseldorf, Essen und Viersen Aufnahmen wie bisher möglich. In Viersen sind die Stationen und Tageskliniken der Kinder- und Jugendpsychiatrie im Vergleich zur Zeit vor der Pandemie sogar weniger ausgelastet – auch, weil wir aus Hygienegründen nicht alle Betten belegen können. Von einer „Triage“ oder Triage-ähnlichen Situation kann somit keinesfalls die Rede sein.“ Natürlich sei es aber auch bereits vor Corona so gewesen, dass es teilweise längere Wartezeiten für Behandlungsplätze gegeben habe.
Hinsichtlich der Corona-Pandemie rechnet der LVR allerdings mit einem gewissen „Rebound-Effekt“, der im ambulanten Bereich bereits zu spüren ist. „Dies bedeutet, dass sich aufgrund der Pandemiebedingungen aufgeschobener Therapiebedarf bei Abflauen der Pandemie stärker zeigen wird. Es ist davon auszugehen, dass Gesundheitsleistungen generell aus Angst vor Ansteckung in der Pandemie weniger in Anspruch genommen wurden und sich insbesondere bestehende Erkrankungen im Verlauf der Pandemie durch die vielen Belastungen der Kinder und Jugendlichen deutlich verschlechtert haben“, so Dr. Ralph Marggraf, Ärztlicher Direktor der LVR-Klinik Viersen.
Der LVR behandelt im Rheinland in neun psychiatrischen Fachkliniken mit kompetenten und engagierten Teams von Spezialistinnen und Spezialisten jährlich mehr als 60.000 Menschen.
An den LVR-Kliniken Bedburg-Hau, Bonn, Düsseldorf, Essen und Viersen hält der LVR eigene Abteilungen für Kinder- und Jugendpsychiatrien vor mit insgesamt 309 Betten und 175 Tagesklinikplätzen.
Die mit Abstand größte Fachabteilung für junge Patientinnen und Patienten betreibt die LVR-Klinik Viersen mit 125 Betten und 62 Tagesklinikplätzen.0 – 0 -

Pfingst-Gottesdienst mit Musik für Bratsche und Orgel
Am Sonntag, den 23.5.2021 um 10.00 Uhr findet eine besonders mit Musik gestaltete Festmesse zum Hochfest Pfingsten mit Musik für Bratsche und Orgel statt.
Ort: Pfarrkirche St. Helena, Mönchengladbach-RheindahlenZu Gast ist der Solo-Bratscher der Niederrheinischen Sinfoniker, Albert Hametoff.
Zusammen mit Kantor Reinhold Richter spielt er Musik für Viola und Orgel von Denis Bédard, Henri Eccles und Richard Bartmuß.0 – 0 -

Denkmalförderung: Rheydter Hauptkirche und Schloss Rheydt werden unterstützt
Die Schäden sind nicht zu übersehen, die Bürger sind geschockt über ihr Ausmaß und gleichzeitig erfreut über die zur richtigen Zeit zugesagten Fördermittel des Bundes.
Unsere beiden Bundestagsabgeordneten Gülistan Yüksel (SPD) und Dr. Günter Krings konnten die Neuigkeit zeitgleich verkünden.
Gülistan Yüksel: „Ich freue mich, dass die Evangelische Hauptkirche Rheydt 400.000 Euro Bundesförderung erhält. Nach den jüngsten Hiobsbotschaften zur Bausubstanz kann sie jeden Euro gebrauchen. Weitere 250.000 Euro gehen an das Schloss Rheydt“, sagt die Mönchengladbacher Bundestagsabgeordnete Gülistan Yüksel nachdem der Haushaltsausschuss die Liste der geförderten Projekte am Mittwoch beschlossen hatte. „Gerade auch unsere Region hat viele Kulturschätze und Denkmäler zu bieten. Gerne unterstütze ich auch in Zukunft Anträge aus meinem Wahlkreis“, so Yüksel.
PM vom 19. Mai 2021
„Die zusätzlichen Bundesmittel kommen vor allem auch kleinen und mittelständischen Bau- und Handwerksbetrieben zugute, welche die die Instandhaltungsarbeiten leisten. Gerade angesichts der schweren Lage in der Corona-Krise ist dies eine besonders gute Nachricht“, freut sich Yüksel.Dr. Günter Krings: “Ganz besonders gefreut habe ich mich in dieser Woche über eine Entscheidung, die der Haushaltsausschuss in seiner Sitzung am Mittwoch getroffen hat: Bei der Entscheidung über die Fördermittelvergabe im Rahmen des Denkmalschutz-Sonderprogramms hat die evangelische Hauptkirche Rheydt 400.000 Euro für die Reparatur ihrer Außenhülle und das Schloss Rheydt 250.000 Euro für die Sanierung seiner Fassade zugesprochen bekommen. Für beide Projekte habe ich mich intensiv eingesetzt und teilweise zäh verhandeln müssen angesichts der großen Konkurrenz von anderen Förderanträgen. Umso mehr freue ich mich, dass sich der Einsatz gelohnt hat. Schließlich haben wir in Mönchengladbach nicht nur ein, sondern sogar zwei Projekte bewilligt bekommen. Wir liegen mit der Fördersumme auch deutlich über dem durchschnittlichen Wert: Für das Denkmalschutz-Sonderprogramm X. stand eine Gesamtfördersumme von 70 Millionen zur Verfügung und es wurden bundesweit 319 Projekte ausgewählt. Das ergibt eine durchschnittliche Förderung von knapp 220.000 Euro, so dass wir über die 650.00 Euro für Mönchengladbach besonders froh sein können.
PM vom 21. Mai 2021
Doch mehr noch als über das Geld freue ich mich darüber, dass nach den vielen Hiobsbotschaften über den baulichen Zustand der Rheydter Hauptkirche nun ein Anfang gemacht werden kann, um die dringlichen Reparatur- und Restaurierungsarbeiten an der Außenhülle vorzunehmen. Denn es handelt sich hier nicht nur um ein bedeutendes Wahrzeichen für unsere Stadt, sondern dieser Ort ist auch für mich persönlich schon seit meiner Schulzeit prägend.0 – 0 -

Theater Mönchengladbach eröffnet an Pfingsten
Mit fünf Premieren in sechs Tagen meldet sich das Theater an der Odenkirchener Straße voller Elan zurück.
Das lange Warten seit dem Lockdown im November 2020 hat ein Ende: Das Theater Mönchengladbach kann ab dem 22. Mai dank rückläufiger Inzidenzzahlen in der Stadt und deren Teilnahme im Projekt der Modellkommunen wieder
seine Türen für Publikum öffnen – in Krefeld müssen sich die Theaterliebhaber wohl noch etwas gedulden.Das Theater hatte den Probenbetrieb und die Arbeiten hinter den Kulissen unter Einhaltung aller notwendigen Corona-Regelungen aufrechterhalten, um startklar zu sein, wenn sich der Vorhang wieder öffnen kann. Mehrere Stücke steckten deshalb teilweise über Monate „in der Warteschleife“ – sie alle werden jetzt in einem munteren Premierenreigen gezeigt: fünf in sechs Tagen – ein Rekord für die Bühne in Mönchengladbach!
Los geht es am Samstag, den 22. Mai mit „Salon Pitzelberger & Co.“, einer Opérette bouffe in einem Akt mit Musik von Jacques Offenbach in einer deutschen Textfassung von Ulrich Proschka.
Am Sonntag, den 23. Mai feiert der Ballettabend „Alles neu“ mit Choreografien von Robert North, Marco A. Carlucci, Takashi Kondo und Yoko Takahashi Premiere.
Am Montag, den 24. Mai kommt mit „Welttheater Mozart“ ein Singspiel von Karine Van Hercke und Francois De Carpentries mit Musik von Wolfgang Amadeus Mozart zur Uraufführung.
Direkt nach dem Pfingstwochenende geht es mit dem großen Premierenaufgebot weiter:
Am Dienstag, den 25. Mai zeigt das Theater zum ersten Mal Arthur Schnitzlers „Reigen“ in der Regie von Maja Delinić. Am Donnerstag, den 27. Mai kommt endlich Donizettis Oper „Don Pasquale“, inszeniert von Ansgar Weigner, auf die Bühne.Alle Vorstellungen beginnen um 19.30 Uhr, dauern ca. 90 Minuten und werden ohne Pausen gespielt. Wie bereits vor dem letzten Lockdown muss das Theater seine Platzkapazität stark reduzieren und kann daher nur 190 Plätze pro Vorstellung anbieten. Dadurch wird die Abstandsregel im Zuschauerraum gewahrt.
Wer einen Besuch plant, sollte wissen, dass er nur mit einem negativen Corona-Test (sogenannte „Selbsttest“ sind davon ausgeschlossen), der nicht älter als 48 Stunden sein darf, ins Theater kommen kann. Auch das unkomplizierte Testen in direkter Nachbarschaft des Theaters ist möglich: Die Arbeiterwohlfahrt Mönchengladbach an der
Limitenstraße 64-78 hat speziell für Theaterbesucherinnen und -besucher seine Kapazitäten für Schnelltests erhöht und auch die Öffnungszeiten angepasst. Mehr Infos dazu gibt es bei der AWO unter 02166/ 399 670 oder per E-Mail: kunden@awo.mg.Auch Geimpfte, deren zweite Impfung mindestens zwei Wochen zurückliegt, und von einer Corona-Infektion Genesene sind willkommen. Für alle gilt, dass sie die entsprechenden Nachweise (Impfpass und/oder Atteste) vor einem Vorstellungsbesuch vorlegen müssen. Außerdem ist das Tragen einer FFP2-Maske in allen Räumen des Theaters und
während der Vorstellung verpflichtend.Eine besondere Rückverfolgbarkeit der Besucherinnen und Besucher erfolgt digital über das Ticketvergabesystem Reservix der Theaterkasse. Bei jeder Ticketbuchung werden die Kontaktdaten abgefragt und im Verkaufssystem gespeichert.
Um diese Rückverfolgung zu unterstützen, bittet das Theater die Zuschauerinnen und Zuschauer darum, sich vor dem Theaterbesuch über die Corona-Warn-App mit dem Scan eines QR-Codes im Theater anzumelden. (Wer die aktuelle Version der App noch nicht auf sein Mobiltelefon geladen hat, sollte dies rechtzeitig tun.)
Die Theatergastronomie kann ihren Betrieb leider noch nicht wiederaufnehmen.
Der Vorverkauf für alle Veranstaltungen bis zunächst einschließlich 6. Juni beginnt am Mai um 10 Uhr sowohl online als auch an der Theaterkasse in Mönchengladbach. Die Kasse ist Freitag und Samstag jeweils von 10 Uhr bis 19.30 Uhr besetzt. Pfingstsonntag und Pfingstmontag öffnet nur die Abendkasse zur Abholung bereits vorbestellter Tickets. Abonnentinnen und Abonnenten erhalten die Eintrittskarten zu ihrem Abo-Preis.
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Gemeinsam für eine gewaltfreie Zukunft –
dafür plädiert der Vorsitzende des Integrationsrates Nasser Zeaiter„Am letzten Wochenende konnten wir alle die Berichterstattung in den Nachrichten verfolgen. Es ging um massive und gewaltbereite Demonstrationen in Deutschland, die sich gegen die Auseinandersetzungen im Nahen Osten richtet. Die Auseinandersetzungen am GAZA-Streifen sind nicht neu, haben aber in Deutschland eine neue Diskussion entfacht. Im Namen des Integrationsrates der Stadt Mönchengladbach möchte ich nachdrücklich alle Migranten dazu ermahnen, sich bewusst zu machen, dass viele von uns aus den unterschiedlichsten Gründen aus unseren muslimischen Heimatländern nach Deutschland gekommen sind, um hier ein Leben ohne Hass, Diskriminierung und Krieg aufzubauen. Jeder hat seine eigenen Gründe gehabt, diesen Weg zu gehen. Wir sind willkommene Gäste in diesem Land und sollten uns auch so verhalten. Für Hass in jeder Form, Fremdenfeindlichkeit egal in welcher Art und erst Recht die Verfolgung bestimmter Religionsgruppen gibt es in unserer Gesellschaft keinen Platz. Deshalb ist es besonders wichtig, unseren jüdischen Mitbürgern und allen Mitbürgern unterschiedlichster Religionsgruppen das Gefühl zu geben, hier ohne Angst vor Verfolgung leben können. Das Grundgesetz für die Bundesrepublik bestimmt das Grundrecht auf Religionsfreiheit, ebenso seine Meinung frei zu äußern und auch das Demonstrationsrecht. Unsere Verfassung und die darin enthaltenen Grundrechte sind Garanten für Freiheit und Demokratie in unserem Rechtsstaat. Unsere Verfassung ist das höchste Gut in unserem Staat. Nach Auffassung des Integrationsrates der Stadt Mönchengladbach sind alle Menschen in unserem Staat verpflichtet, die Grundrechte, die uns durch unser Grundgesetz gewährt werden, zu achten und zu respektieren. Unsere Freiheitrechte enden da, wo wir sie dazu verwenden, um anderen die Rechte zu nehmen, die wir selbst für uns in Anspruch nehmen. Der Integrationsrat der Stadt Mönchengladbach tritt entschieden für ein friedvolles Miteinander unter allen Religionsgruppen sowie unter allen Menschen der unterschiedlichsten Nationalitäten ein. Durch unser Handeln wollen wir unser Land mit einem friedlichen Miteinander bereichern. Handeln, welches Hass und Feindschaft verbreitet, sind mit dem Anspruch auf einen friedlichen Umgang und ein solidarisches Zusammenleben unvereinbar. Wir dürfen nicht vergessen, dass viele als Fremde in dieses Land gekommen sind und es immer helfende Hände von anderen waren, die uns dabei unterstützt haben, hier anzukommen und ein neues Leben aufzubauen.
Sicherlich spreche ich im Namen aller Mitglieder des Integrationsrates, wenn ich sage, dass wir nur gemeinsam durch ein Handeln ohne Gewalt und Feindschaft eine gewaltfreie Zukunft ohne Angst für alle Menschen sichern können.“
Quelle: PM Integrationsrat vom 19. Mai 20210 – 0 -

Volksbad öffnet am Samstag, 22. Mai
Das Volksbad wird am Samstag, 22. Mai, unter Einhaltung der geltenden Corona-Schutzmaßnahmen den Betrieb wieder aufnehmen. Die NEW hat ein Konzept entwickelt, das die Öffnung unter Pandemiebedingungen ermöglicht.
Im Volksbad dürfen sich demnach maximal 60 Personen gleichzeitig aufhalten. Um mehr Personen den Zugang zum Bad zu gewährleisten, findet täglich eine Öffnung in folgenden Zeitfenstern statt: 12:00 – 14:00 Uhr, 14:30 – 16:30 Uhr und 17:00 – 19:00 Uhr.
Der Einlass erfolgt aus Sicherheitsgründen nur mit einem vorher gekauften E-Ticket sowie einem tagesaktuellen, negativen und schriftlichen Corona-Test, Nachweis eines vollständigen Impfschutzes, welcher mehr als 14 Tage zurückliegt oder einem Nachweis der Genesung.
Die Tickets sind ab Mittwoch, 19. Mai, drei Tage im Voraus erhältlich unter www.new-baeder.de/shop. Ab Montag, 24. Mai, sind Eintrittskarten für die Bäder neben dem Online-Shop auch in den NEW mobil KundenCentern erhältlich. Kundinnen und Kunden ohne Internetzugang haben somit am Europlatz in Mönchengladbach, am Marienplatz in Rheydt und am Stadthaus in Viersen die Möglichkeit, ihre Tickets für die Bäder drei Tage im Voraus zu kaufen. Der Kartenerwerb erfolgt dabei über das E-Ticket-System. Es gelten daher die gleichen Tarife wie im Online-Shop. Im Anschluss an die Bestellung können die Kundinnen und Kunden die Eintrittskarten in ausgedruckter Form mitnehmen.
Es ist ausschließlich das Sport- und Sprungbecken geöffnet. Das Freizeitbecken und die Liegewiese bleiben geschlossen. Nur Schwimmerinnen und Schwimmer erhalten Zutritt zum Volksbad.
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