Autor: Redaktion

  • Andreas Ungar wird Geschäftsführer am Flughafen Mönchengladbach

    Andreas Ungar wird Geschäftsführer am Flughafen Mönchengladbach

    Gestern hat Andreas Ungar seinen Vertrag als neuer Geschäftsführer des Flughafens Mönchengladbach (MGL) unterschrieben. Er folgt damit auf Franz-Josef Kames, der bereits Ende März in den Ruhestand gegangen ist.


    Jetzt ist es offiziell: Spätestens zum 1.1.2022 komplettiert Andreas Ungar die MGL-Geschäftsführung neben Dr. Ulrich Schückhaus (Geschäftsführer) und David Bongartz (Prokurist).
    „Der Flughafen Mönchengladbach gewinnt einen erfahrenen Manager und ausgewiesenen Flugplatz-Experten, der den Flughafen als Innovations- und Wachstumsmotor für Mönchengladbach weiter voranbringen wird”, freut sich Oberbürgermeister und MGL-Aufsichtsratsvorsitzender Felix Heinrichs über die neue Personalie.

    Nachdem sowohl der Aufsichtsrat als auch alle Gesellschaftergremien zugestimmt haben, steht der offiziellen Beurkundung nun nichts mehr im Wege.
    Ungar wird für das operative Geschäft des Flughafens zuständig sein und auf dieser Position analog zu anderen städtischen Gesellschaften zunächst für fünf Jahre bestellt.

    „Wir sind froh, einen so versierten Kandidaten gefunden zu haben“, sagt Dr. Ulrich Schückhaus über seinen neuen Partner in der MGL-Geschäftsführung. „Mit seiner Erfahrung und seinem Know-how wird Andreas Ungar die Entwicklung des Flughafens Mönchengladbach zum Innovationsflughafen maßgeblich vorantreiben.“

    Andreas Ungar sieht großes Potenzial am MGL und freut sich auf die neue Aufgabe. Copyright: MGL_Albuquerque
     

    Der Mittdreißiger war zuvor Betriebsleiter und Geschäftsführer der Sicherheitsdienste am Flughafen Münster/Osnabrück und zusätzlich davor lange Jahre als technischer Leiter, Verkehrsleiter und Prokurist in verantwortlicher Position am Flughafen Rostock-Laage tätig. Der studierter Luf- und Raumfahrttechniker hat zudem viel Erfahrung bei innovativen Themen wie dem emissionsfreien Fliegen, Drohnen und Flugtaxis, die am MGL mit dem Forschungsprojekt SkyCab aktuell eine große Rolle spielen.
    „Ich freue mich auf die neue spannende Aufgabe in Mönchengladbach”, so Ungar. „Der Flugplatz MGL ist mit seinen bewährten Geschäftsfeldern als Ausbildungs-, Wartungs- und Eventstandort gut aufgestellt. Gleichzeitig besitzt er aufgrund der hervorragenden infrastrukturellen Ausstattung und einer hohen Flexibilität enormes Potenzial, um wegweisende Entwicklungen in der Luftfahrt voranzutreiben und für die Allgemeine Luftfahrt noch attraktiver zu werden.”
    Die aktuellen Zahlen geben ihm Recht. Die Flugbewegungen lagen zu Ende Mai um mehr als 20 Prozent über denen des Vorjahreszeitraums.

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  • Unnötige Unwahrheiten durch die CDU-Jugend-Organisation verbreitet?

    Unnötige Unwahrheiten durch die CDU-Jugend-Organisation verbreitet?

    Ende April startete die Junge Union eine Kampagne gegen den Einsatz einer Historikerkommission zur Überarbeitung der hisorisch belasteten Straßennamen im Stadtgebiet. 

    Seit 6 Wochen stagniert diese Petition bei etwa 300 Unterzeichner*innen und hat damit bisher lediglich 13 % der Quorums erfüllt.

    Aufgrund der hohen Anzahl inhaltlicher Fehler in der Petitionsbeschreibung und auf der extra eingerichteten Kampagnen-Homepage (https://www.meine-strasse-bleibt.de/) der Jungen Union Mönchengladbach, mussten wir davon ausgehen das diese Fehler bewusst gemacht wurden. So behauptete die Junge Union Mönchengladbach unter anderem, dass der Antrag alleine von der Ampelkoalition entschieden wurde, was sich in Anbetracht der Beteiligung der CDU als klare Unwahrheit herausstellte.

    Hinweise auf diese falschen Behauptungen wurden leider von der Jungen Union ignoriert, so dass wir uns dazu gezwungen sahen mit openPetition ins Gespräch zu gehen. Diese haben jetzt dafür gesorgt das die Junge Union Mönchengladbach ihre Petition überarbeiten muss, weil sie klar gegen die Nutzungsbedingungen von openPetition verstoßen. Nachzulesen unter folgendem Link: (https://www.openpetition.de/petition/blog/stoppen-sie-die-bestrebungen-nach-strassenumbenennungen-in-moenchengladbach)

    Ratsherr Ulas Zabci dazu: “Der Jungen Union Mönchengladbach ist ja schon lange nichts mehr peinlich, stoisch rennt man gegen jede Wand, egal ob man durchkommt oder nicht. Das man aber derart offen lügt um populistische Politik zu machen, ist selbst für die Junge Union Mönchengladbach ein neues Tief.”

    Bezirksvertreter Tobias Terwort: “Lügen haben kurze Beine, darum stellen wir sie auf ein Podest, damit auch jeder etwas zu lachen hat und vielleicht können wir so das Schlimmste noch verhindern.”

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  • Fotoshooting mit Don Pasquale

    Fotoshooting mit Don Pasquale

    Wer eine besondere Erinnerung an seinen Theaterbesuch mitnehmen möchte, wird ab sofort im Foyer des Mönchengladbacher Theaters fündig: Die Karikatu-ren aus Donizettis Oper „Don Pasquale“ werden durch einen lebensgroßen Aufsteller zum Leben erweckt. Kreiert und gestaltet wurde der Aufsteller von Peter Schmitz, der auch die Karikaturen für die Inszenierung gezeichnet hat.


    Die Besucherinnen und Besucher können sich so mit den beiden Sängern Hayk Deinyan und Johannes Schwärsky in ihrer Rolle als Don Pasquale ganz Corona-konform fotografieren.
    „Don Pasquale“ wird in dieser Spielzeit nur noch am Freitag, 18. Juni (19.30 Uhr), und am Sonntag, 4. Juli (18 Uhr), gespielt.
    Karten sind ab 22 Euro online und an der Theaterkasse unter 02166/6151-100 erhältlich.

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  • „NRW-Glücksspielstaatsvertrag: noch mehr Spielhallen in Mönchengladbach möglich

    „NRW-Glücksspielstaatsvertrag: noch mehr Spielhallen in Mönchengladbach möglich

    In der Sitzung hat der Landtag von NRW mehrheitlich das Umsetzungsgesetz zum Glücksspielstaatsvertrag beschlossen.

    Durch die Regelungen dürfen durch Fristverlängerungen drei Spielhallen als sogenannte Verbundspielhallen unter einem Dach betriebenen werden.

    Neu ist, dass Spielhallen und Wettbüros nach einer Zertifizierung zukünftig statt 350 Metern nur noch 100 Meter Abstand untereinander einhalten müssen.
    Mit einem Änderungsantrag hat die SPD-Fraktion versucht, die derzeit gültige Abstandsregelung von 350 Metern beizubehalten und nur eine Spielhalle pro Standort zuzulassen. Dieser wurde seitens der Regierungsfraktionen von CDU und FDP abgelehnt.

    Elisabeth Müller-Witt, Sprecherin der SPD-Fraktion im Hauptausschuss:

    „Mit diesem Gesetz haben die Betreiber der Spielhallen und Wettbüros den Kampf gegen die Kommunen gewonnen – mit Unterstützung von CDU und FDP. Wo bislang nur eine Spielhalle stand, dürfen jetzt drei stehen. Das ist ein Unding und wird nicht nur unser Stadtbild erheblich verschlechtern. Es ist ein Skandal, dass die Landesregierung den erfolgreichen Einsatz der Kommunalen Spitzenverbände jetzt für beendet erklärt hat. Damit knickt sie eindeutig vor den Anbietern der Spielhallen ein. Die jetzt beschlossenen Neuregelung sind unnötig und werde neben neuen Glücksspielstätten auch für neue Rechtsunsicherheiten sorgen.“

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  • “Moderne Sportstätte 2022“

    “Moderne Sportstätte 2022“

    Die NRW-Koalition fördert mit 56.459 Euro die Sportstätten des Tennisclub Venn, des Rheydter Tennisverein Schwarz-Weiß und des Odenkirchener Tennisclub.

    Um dem Sanierungsstau bei den Sportstätten im Land entgegenzuwirken, fördert die NRW-Koalition
    Sportvereine und -verbände vor Ort. Dazu werden mit dem Programm „Moderne Sportstätte 2022“ 300
    Millionen Euro ausgeschüttet.
    „Der Breitensport des Landes profitiert von der Modernisierungsoffensive der NRW-Koalition. Ich freue mich, dass auch der Tennisclub e.V. mit 13.456 Euro, der Rheydter Tennisverein Schwarz-Weiß e.V. mit 19.363 Euro und der Odenkirchener Tennisclub e.V. mit 23.640 Euro gefördert werden (80 % der Gesamtkosten). Damit erhöhen wir die Attraktivität des Sportangebots und setzen ein solides Fundament für ehrenamtliches Engagement”, betont Terhaag.

    Die Förderung des Landes umfasst die Umgestaltung einer Wiese in eine Sportrasenfläche, die energetische Sanierung von Beleuchtungen sowie die Errichtung einer Flutlichtanlage auf drei Plätzen. So sorgt die schwarz-gelbe Landesregierung bei den geförderten Sportvereinen für beste Bedingungen und viel Freude am Sport“, erläutert der Landtagsabgeordnete.

    Die Mittel des Förderprogramms fließen sowohl in Instandhaltung und Sanierung, als auch in barrierefreie, digitale, energetische und nachhaltige Projekte sowie Maßnahmen zur Vermeidung von Unfällen
    und Förderung der Geschlechtergerechtigkeit. Das Förderprogramm zeichnet sich durch ein vereinfachtes Bewilligungsverfahren für Förderzuwendungen bis 100.000 Euro aus und ist mit einem unkomplizierten Verwendungsnachweis für alle Förderbescheide nutzerfreundlich gestaltet.

    „Jeder an der Sportbasis hat die Möglichkeit vom Landesprogramm zu profitieren, um den Sporttreibenden eine funktionstüchtige und zeitgemäße Sportinfrastruktur zu bieten“, erklärt Andreas Terhaag.

    Geförderte Projekte:

    • Tennisclub Venn e.V.
      • Umgestaltung der Wiese in eine Sportrasenfläche – 13.456 Euro
    • Rheydter Tennisverein Schwarz-Weiß e.V.
      • Energetische Modernisierung der Beleuchtung – 19.363 Euro
    • Odenkirchener Tennisclub e.V.
      • Errichtung einer Flutlichtanlage auf 3 Plätzen – 23.640 Euro
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  • Diebe haben es auf Pedelec-Akkus abgesehen

    Diebe haben es auf Pedelec-Akkus abgesehen

    Am Dienstag, 15. Juni, brachte eine Frau bei der Polizei den Diebstahl ihres Pedelec-Akkus in der Mönchengladbacher Innenstadt zur Anzeige. Bereits eine Woche zuvor hatte sich im selben Bereich ein ebensolcher Diebstahl ereignet.

    Sie berichtete, dass sie ihr Pedelec gegen 15.45 Uhr an einem Fahrradständer seitlich des Mintos abgestellt hatte und von dort aus dann für Besorgungen weiter in die Fußgängerzone gegangen war. Als sie nur etwa zehn Minuten später zurückkam, hatte jemand den Akku des Rades gewaltsam abgehebelt und gestohlen.

    Das Rad wurde dabei beschädigt. In demselben Bereich hatte eine Pedelecfahrerin ihr Rad am Montag, 7. Juni, gegen 11.15 Uhr abgestellt. Auch hier hatte man bei ihrer Rückkehr um 13.30 Uhr den Akku gewaltsam entfernt und mitgenommen.

    Sachdienliche Hinweise nimmt die Polizei unter der Rufnummer 02161-290 entgegen.

    (cw)

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  • CDU-MG: “Theoretisch sind wir dafür, praktisch sind wir dagegen”

    CDU-MG: “Theoretisch sind wir dafür, praktisch sind wir dagegen”

    Das Oppositions-Dasein gefällt der Ratsfraktion der CDU-Mönchengladbach nicht wirklich.

    Das dokumentiert sie in der aktuellen Pressemitteilung vom heutigen Tag.
    Es geht wieder einmal um das Verkehrsprojekt S28-Verlängerung. Plötzlich vermißt die CDU den Flughafen in Neuwerk, er ist im LOI mit Viersen und Willich nicht berücksichtigt. Neueste Argumentation der CDU: die Arbeitsplätze müssen ebenfalls erwähnt werden. CDU-Egoismen haben Vorrang vor regionalem Fortschritt.

    Annette Bonin

    „Wir sind für einen Ausbau des öffentlichen Schienen-Nahverkehrs. Deshalb sind wir theoretisch auch für den Bau der S 28, obwohl diese Strecke der Stadt Mönchengladbach verkehrstechnisch keine großen Vorteile bietet. Die Voraussetzung für unsere Zustimmung ist, dass die Zugeständnisse, die Mönchengladbach den Nachbarkommunen für die Umsetzung der S 28 macht, ebenso erwidert werden. Wir akzeptieren und verstehen nach wie vor nicht, warum Oberbürgermeister Felix Heinrichs den Flughafen in Neuwerk und die Sicherung der dortigen Arbeitsplätze bei seinen Verhandlungen nicht bedacht hat.“, sagt CDU-Ratsfrau Annette Bonin

    aus der Presse-Info
    Markus Heynckes

    „Für uns macht es den Eindruck, als habe sich der Oberbürgermeister von den Nachbarkommunen abspeisen lassen. Für uns fehlt in diesem LOI die gegenseitige Unterstützung. Der Ausbau des Hochtechnologie-Standortes Flughafen Mönchengladbach mit seinen Werften, mit dem geplanten Mobil-Hub der Zukunft, dem Airport für Flugtaxis nahe der Landeshauptstadt Düsseldorf,  gehört für uns zwingend in die Absichtserklärung. Hier geht es um Innovationen in der Nähe zur Hochschule Niederrhein sowie dem zukünftigen Wissens- und Innovationscampus, also hochqualifizierte Arbeitsplätze, von denen auch Viersen und Willich profitieren, wahrscheinlich am Ende sogar noch mehr als von der S 28.“, so CDU-Ratsherr Markus Heynckes, CDU-Sprecher im Ausschuss für Umwelt und Mobilität.

    aus der Presse-Info
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  • 13-Jährige auf verdächtige Weise angesprochen

    13-Jährige auf verdächtige Weise angesprochen

    Wie die Polizei Mönchengladbach erfuhr, hat ein bislang unbekannter Mann am Freitag, 11. Juni 2021, ein 13-jähriges Mädchen in Giesenkirchen auf verdächtige Weise angesprochen.

    Es ist zu keinem körperlichen Kontakt gekommen und das Mädchen konnte seinen Weg fortsetzen.

    Das Mädchen war gegen 7.45 Uhr mit dem Fahrrad unterwegs, als der ihr unbekannte Mann sie an der Friesenstraße, im Bereich der alten Schule, ansprach: Er würde ihr 50 Euro geben, wenn sie seine Füße küsse. Körperlich kam er ihr nicht nah.

    Sie ignorierte das “Angebot” und setzte ihren Weg fort. Es kam zu keinem weiteren Kontaktversuch.

    Der Unbekannte wurde als etwa 23-30 Jahre alter Mann von sehr schlanker Statur beschrieben. Weiter soll er braun-blonde Haare und einen auffallend schiefen Zahn gehabt haben. Er trug eine kurze Hose, schwarze Sneakers des Herstellers “Nike” und hatte einen schwarzen Rucksack dabei.

    Die Polizei bittet, sich unter der Rufnummer 02161-290 zu melden, wenn es zu weiteren Vorkommnissen dieser Art kommen sollte. (cw)

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  • Aktionskongress gegen Armut – mit ALZ Beteiligung

    Aktionskongress gegen Armut – mit ALZ Beteiligung

    Das Arbeitslosenzentrum beteiligt sich an einem bundesweiten Pilotprojekt. Dabei geht es um die digitale Teilhabe von  Menschen, die von Armut betroffen sind

    „Es war ermuntert für mich, mal als `armer Mensch´ etwas über Armut sagen zu können und dabei gehört zu werden“, berichtete Hannelore Schulz nach der Teilnahme am “Kongress gegen Armut”. Als eine von rund 80 bundesweiten Organisationen im Bereich sozialer Arbeit  beteiligte sich das Gladbacher Arbeitslosenzentrum (ALZ) an dem Pilotprojekt des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes.
    Das Ziel: Von Armut betroffene Menschen schalteten sich während des virtuellen, vom 10. bis 12. Juni stattfindenden Kongresses ein, sagten ihre Meinung und schilderten oft berührend ihre Situation. Die Teilnehmer*innen des Kongresses (Motto: “Armut? Abschaffen!”) formulierten Ziele zur Beseitigung von Armut. Und gerade hier lieferten die betroffenen Menschen “anschauliches Praxismaterial“. Die Politik – der Bundestagswahlkampf ist bereits in vollem Gange – erhält den „Katalog gegen Armut“. 

    Um am Kongress teilnehmen zu können, stellten der Paritätische Gesamtverband die Laptops und Gladbachs Rotarier Geldmittel für den mobilen Internetanschluss zur Verfügung.

    Durch die Einschränkungen infolge der Corona-Pandemie war der Zutritt für Besucher*innen im ALZ lange eingeschränkt. Die Teilnahme am digitalen Kongress gegen Armut ermöglichte ein Stück Normalität. Der gemeinsame Austausch und das Beisammensein habe allen Beteiligten gut getan.

    “Armut bedeutet Mangel und Ausgrenzung. Die Corona-Krise hat die soziale Kluft in Deutschland und die Not der Betroffenen einmal mehr schmerzlich vor Augen geführt. Durch fehlende digitale Hardware und Internetzugang werden arme Menschen noch weiter abgehängt”, sagt Franjo Schiller. Er gehört dem ALZ-Vorstand an.
    Hier versucht das ALZ Abhilfe zu schaffen.
    Konkret: Nach dem Kongress können die Laptops von dem infrage kommenden Personenkreis geliehen und befristet mit nach Hause genommen werden. Interessenten melden sich bei ALZ-Leiterin Justine Krause (Kontakt siehe unten). 
    Der Kongress mit Diskussionsrunden, Vorträgen und Workshops zeigte die unterschiedlichen Formen von Armut auf. Krause gab am zweiten Kongresstag einen Input zu strukturellen Problemen des Hartz-VI-Systems, die in der Erwerbslosenberatung des ALZ immer wieder aufträten.

    „Insbesondere Menschen mit Sprachbarrieren, Migrations- oder Fluchthintergrund haben große Probleme bei der Antragstellung von Hilfen und mit der Bürokratie. Wir im ALZ versuchen strukturelle Probleme auch immer zu benennen und an die lokale Politik zu tragen. Es war schön, das nun auch auf Bundesebene tun zu können“, so Krause. 

    Außerdem berichtete die neue Leiterin über das Engagement der Einrichtung zur Armutsbekämpfung. Dazu gehören der seit “Corona“ stehende Gabenzaun mit Essbarem vor dem ALZ-Haus, Gesundheitsangebote und der Mittagstisch. Letzterer öffnet übrigens wieder regulär zum Essen im Haus am 16.06.2021.
    „Wir versuchen, unsere Besucher*innen und Ratsuchenden ganzheitlich zu betrachten, dazu sind wir als soziale Einrichtung auf finanzielle und ehrenamtliche Ressourcen angewiesen“, betont Vorstandssprecher Karl Boland.

    Einrichtungen wie das ALZ und Wohlfahrtsverbände wie der  Paritätische bildeten “eine Lobby für Menschen mit sozial schwacher Herkunft”. Oft sind es – im Gegensatz zur Politik – die Häuser vor Ort, die die tatsächlichen Probleme der Menschen mitbekommen und ihnen konkrete Hilfen anbieten. 

    Was viele nicht wissen, die SGB-II-Quote (Hartz IV) in Mönchengladbach  liegt mit ca. 17 Prozent auf Ruhrgebietsniveau.

    Das Arbeitslosenzentrum MG e. V. ist ein gemeinnütziger Träger, Mitglied im Paritätischen Landesverband NRW und aktiv in der Erwerbslosen- und Sozialberatung seit 1983.

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  • Am Hugo-Junkers-Gymnasium bestanden alle 72 zugelassenen Schüler ihre Prüfungen

    Am Hugo-Junkers-Gymnasium bestanden alle 72 zugelassenen Schüler ihre Prüfungen

    Werden die Prüfungen nach Plan verlaufen? Werden die intensiven Testungen dafür sorgen, dass alle am Abitur beteiligten Schüler und Lehrer an den entscheidenden Tagen der Prüfungsphase gesund sind?

    Diese und andere Fragen stellten sich viele Akteure der Schulgemeinde des Hugo-Junkers-Gymnasiums in den vergangenen Wochen mit einiger Sorge immer wieder. Nicht zuletzt Schulleiter Marc Reese, der mit gewaltiger Energie an der Spitze seines Kollegiums alles tat, um für den reibungslosen Ablauf der Abiturprüfungen zu sorgen.

    Der große Einsatz aller – auch der der Schulsekretärinnen Claudia Schulze und Alesja Miller sowie des Hausmeisters Ralf Thillmanns -, viele intensive Sitzungen, umfangreiche Planungen und tausende Tests führten am Ende dazu, dass das zweite unter besonderen Bedingungen durchgeführte Abitur ein durchschlagender Erfolg war, weil alle 72 zugelassenen Schüler ihre Prüfungen bestanden haben.

    Die dafür notwendigen Klausuren wurden an acht Tagen in dem geräumigen Klausurraum und vor allem in der Turnhalle der Schule durchgeführt. In zeitlichem Abstand folgten dann 72 mündliche Prüfungen an drei Tagen. Alle Prüfungstermine waren über umfangreiche Testungen abgesichert, weil sich die Schüler im Vorfeld eines jeden Termines in der Schule testeten oder mit negativem Test in die Räume des traditionsreichen Gymnasiums an der Brucknerallee kamen.

    13 Schülerinnen und Schüler bestanden die anspruchsvollen Prüfungen, die den Hochschulzugang weit über Deutschland hinaus ermöglichen, im sehr guten Bereich, das heißt, mit Noten von 1,0 bis 1,5. Insgesamt 29 Schüler erhielten zusammen mit diesem Spitzenfeld die Bewertung 1,9 oder besser. Die Durchschnittsnote aller Abiturienten betrug erfreulicherweise 2,4. Große Begeisterung unter den prüfenden Lehrern lösten auch 15 herausragende Einzelleistungen aus, die mit der Bestnote 1+ gewürdigt wurden – und der Jahrgangsbeste erhielt zur Krönung des Abiturs 2021 in vier Abiturprüfungen gleich dreimal die Traumnote 1+ und eine weitere 1.

    Wenn auch die Traurigkeit der erfolgreichen Absolventen über die in Zeiten von Corona abgesagten Studienfahrten, die die Höhepunkte der Schulzeit sind, nach wie vor präsent ist, so ist doch für Schüler und Lehrer ein Trost, dass durch die sinkenden Inzidenz-Zahlen und das sommerliche Wetter voraussichtlich am 2. Juli eine Abschlussfeier als Ausklang der Schulzeit möglich sein wird. 

    Martina Chittka, die zur Zeit die Aufgaben der stellvertretenden Schulleiterin übernimmt und die Prüfungen in großer Gelassenheit souverän organisierte, zeigt sich denn auch außerordentlich zufrieden, dass alle ihre Schützlinge ihren Schulabschluss glücklich erreicht haben: „Schüler und Kollegium haben so konstruktiv in harmonischer Gemeinschaft zusammengearbeitet, dass von einem ‚Corona‘-Abitur, also einem aus dem Gesundheitsschutz geborenen ‚Notabitur‘, nicht die Rede sein kann, das zeigen auch die erreichten Noten. Die Schüler können stolz sein, wir Lehrer können stolz sein, dass durch viel Arbeit und Leidenschaft am Hugo-Junkers-Gymnasium eine Hochschulreife auf dem von Betrieben und Universitäten erwarteten Niveau ermöglicht worden ist.“

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  • 84jähriger E-Bike-Fahrer bei Verkehrsunfall schwer verletzt

    84jähriger E-Bike-Fahrer bei Verkehrsunfall schwer verletzt

    Am Sonntag, 13.06.2021, gegen 14.30 Uhr, kam es auf der Wallsendpromenade am Schmölderpark zu einem Verkehrsunfall, bei dem ein 84jähriger E-Bike-Fahrer schwer verletzt wurde.

    Zur Unfallzeit ging eine Frau mit ihrem zweijährigen Sohn über den gemeinsamen Geh- und Radweg der Wallsendpromenade in Richtung Urftstraße. Die Frau hielt ihren Sohn hierbei an der Hand. Plötzlich riss sich das Kind los und lief nach links.

    Zur gleichen Zeit befuhren zwei E-Bike-Fahrer leicht versetzt hinter einander den gleichen Geh- und Radweg ebenfalls in Richtung Urftstraße.
    Als das Kind nach links lief, wich der vordere der beiden Radfahrer, ein 85jähriger Rheydter, nach links aus und bremste. Für den 84Jährigen kam dieses Ausweichmanöver zu plötzlich, so dass er einen Zusammenstoß mit dem anderen E-Bike nicht verhindern konnte. Die beiden Senioren stürzten.

    Hierbei zog sich der 84Jährige derart schwere Verletzungen zu, dass er nach notärztlicher Erstversorgung einem Krankenhaus zur stationären Aufnahme zugeführt werden musste.
    Der 85Jährige, der im Gegensatz zu seinem Begleiter, keinen Helm trug, erlitt eine Platzwunde am Kopf. Mutter und Kind wurden nicht verletzt.

    An den E-Bikes entstand geringer Sachschaden. (so)

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  • FREIE WÄHLER wollen in die Bundespolitik –Die Mönchengladbacherin Annette Schrader-Schoutz kandidiert

    FREIE WÄHLER wollen in die Bundespolitik –
    Die Mönchengladbacherin Annette Schrader-Schoutz kandidiert


    Die FREIEN WÄHLER haben auf einer Mitgliederversammlung unter CORONA-Bedingungen im Wahlkreis Mönchengladbach Annette Schrader-Schoutz, wohnhaft in Mönchengladbach-Rheydt, als Direktkandidatin für den Bundestag (Wahlbezirk 109) aufgestellt.

    Bekanntermaßen will der Bundesvorsitzende der FREIEN WÄHLER, Hubert Aiwanger aus Bayern, seine Partei in den Bundestag führen. Ergo mobilisieren sie über neue Landesverbände / Stadtverbände vorhandene und neue Mitglieder.
    In Mönchengladbach ist die Gründung eines Stadtverbandes auch zur Gewinnung weiterer Mitglieder kurzfristig geplant. Info´s unter https://www.freiewaehler.eu/

    Annette Schrader-Schoutz war kurze Zeit Mitglied in der CDU und der AfD. Ein politisches Amt hatte sie dort nicht inne. 2015 verließ sie die AfD.

    • Annette Schrader-Schoutz
    • Jahrgang 1954
    • Verheiratet, 2 Söhne, 3 Enkelkinder
    • Hotelkauffrau, Dipl. Designerin, i. R.
    • Hobbies: Gymnastik im Verein, Radfahren, Kartenspielen mit Freunden
      Persönliche Schwerpunkte/Interessen in der Bundespolitik:
    • Bildung
    • Sicherung gegen Altersarmut
    • Verbraucherschutz
      Besondere Schwerpunkte im Wahlkreis, die die Bundespolitik betreffen:
    • Schaffung von Arbeitsplätzen mit auskömmlicher Bezahlung

    Annette Schrader-Schoutz erklärt:

    Die FREIEN WÄHLER als die politische Kraft der Mitte stehen für ein Deutschland für alle.
    Sie möchten bürgerliche, freiheitliche, konservative und soziale Wähler in der politischen Mitte ansprechen.

    Gerade die derzeitige politische Situation in Deutschland und der desolate Zustand vormals in der politischen Mitte stehender Parteien, begreifen die FREIEN WÄHLER als hervorragende Chance bei der anstehenden Bundestagswahl.

    Als frische Partei wurden die FREIEN WÄHLER Nordrhein-Westfalen 2011 gegründet. Die Bundespartei wurde 2010 gegründet. Bei den letzten Landtagswahlen erreichten die FREIEN WÄH-LER in Bayern 11,6%, in Brandenburg 5,0%, in Baden-Württemberg 3,0%, in Rheinland-Pfalz 5,4% und zuletzt in Sachsen-Anhalt 3,1%.

    Die FREIEN WÄHLER und ihre Kandidatin in Mönchengladbach Annette Schrader-Schoutz
    bitten um das Vertrauen der Wähler und um deren Stimme am 26. September 2021!

    Früher habe ich lange in der Schulpflegschaft gearbeitet und ehrenamtlich in der Kirchengemeinde.
    Einige Zeit war ich Mitglied der CDU, der Frauenunion und der AfD (Austritt 2015).

    Politisch stehe ich für Verbraucherschutz, inkl. Lebensmittelsicherheit und in Mönchengladbach für den Aufbau und den Erhalt von Dauerarbeitsplätzen mit auskömmlicher Bezahlung.

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  • Wieder da: Corona-Revue „Alle maskiert!“

    Wieder da: Corona-Revue „Alle maskiert!“

    Die beliebte Inszenierung von Helena Jackson ist auf der Bühne des Theaters Mönchengladbach zurück.

    Ein Stück zum Thema Corona, das unterhaltend und witzig ist? Kann das funktionieren? Und wie! Nach seiner erfolgreichen Revue „Let´s Stop Brexit!“ hat sich Autor Ul-rich Proschka erneut ein topaktuelles Thema vorgeknöpft. Mit schnellen Dialogen und umgetexteten bekannten Musiknummern aus Operette, Pop und Chanson bringt er die alles an-dere als „neue Normalität“ auf die Bühne.
    In der Inszenierung der jungen Nachwuchsregisseurin Helena Jackson spielen aus dem Musik-theaterensemble des Theaters Krefeld und Mönchengladbach Debra Hays, Gabriela Kuhn, Mar-kus Heinrich und Matthias Wippich gewohnt temperamentvoll. Die vier Solisten standen auch schon in der Brexit-Revue gemeinsam auf der Bühne; ein eingespieltes Team, das rasant und ur-komisch, aber auch mit nachdenklichen Tönen durch den Abend führt. Die musikalische Leitung hat Michael Preiser.

    Alle Fotos: Theater
    Alle Fotos: Theater
    Alle Fotos: Theater
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    Und darum geht es: Der fiktive Fernsehsender NOVO im Frühjahr 2020. Corona ist das große Thema, sowohl einer seriösen Nachrichtensendung, als auch einer populären Late-Night-Talk-Show. Als es innerhalb der Moderatoren-Duos der beiden unterschiedlichen TV-Formate zu Er-krankungen kommt, hilft man sich kurzerhand studioübergreifend aus. Zusätzlich zum äußeren Corona-Wahnsinn kommt es nun aufgrund des erzwungenen Stilmix zu turbulenten Szenen und komischen Dialog-Schlagabtauschen. Die Krise ist hart, aber ganz ohne Humor auch nicht zu bewältigen!
    Samstag, 12. Juni, 19.30 Uhr Sonntag, 20. Juni, 16 Uhr Dienstag, 22. Juni, 19.30 Uhr Donnerstag, 24. Juni, 19.30 Uhr
    Tickets : 02166/6151-100 oder auf www.theater-kr-mg.de

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  • Sanierung und Modernisierung des STEP

    Sanierung und Modernisierung des STEP

    In der gestrigen Sitzung des Jugendhilfeausschusses wurde die bedarfsgerechte Sanierung und Modernisierung des Kinder- und Jugendzentrums im STEP beschlossen.

    Da das 40 Jahre alte Gebäude auf der Stepgesstraße, indem die Jugendkooperation Mönchengladbach-Mitte (JUKOMM) untergebracht ist, bislang nicht in größerem Umfang saniert oder modernisiert worden ist, wurde die Verwaltung nun beauftragt, eine Entwurfsplanung zu erstellen.

    Dazu erklärt der SPD-Fraktionsvorsitzende Janann Safi: „Junge Menschen sind auf der Suche nach Orientierung. Auf dem Weg zur Herausbildung einer eigenen Persönlichkeit wollen sie sich austauschen und ausprobieren. Zugleich müssen sie sich mit gestiegenen Anforderungen, insbesondere bei Bildung und Berufseinstieg, auseinandersetzen. Daher müssen wir zentrumsnahe Anlaufstellen, an denen sich junge Leute ausprobieren, erholen und auf Gleichgesinnte ihrer Generation treffen, mit denen sie neue Netzwerke bilden können weiter ausbauen, modernisieren und integrieren.“
    Die JUKOMM ist eine Initiative der Stadt Mönchengladbach, der evangelischen Christuskirchengemeinde und der katholischen Kirchengemeinde St. Vitus. Die Einrichtung öffnet sich zunehmend in den Sozialraum. So werden klassische Angebote offener Kinder- und Jugendarbeit zunehmend mit Sozialraum- und Kulturarbeit oder Streetwork ergänzt.
    „Seit über 10 Jahren leisten die Mitarbeitenden für und mit den Kindern und Jugendlichen eine ausgezeichnete pädagogische Arbeit, in deren Mittelpunkt die gegenseitige Wertschätzung, die Stärkung der (Eigen-) Verantwortung und der offene, integrative und respektvolle Austausch stehen,“ ergänzt Uschi Schiffer, Sprecherin der SPD-Fraktion im Jugendhilfeausschuss. “Die Weiterentwicklung des Konzepts durch die Verwaltung ist überzeugend. Daher freuen wir uns, dass die damit verbundene und notwendige Sanierung des STEP nun eingeleitet werden konnte, so dass Kinder und Mitarbeitende bald in modernen und offenen Räumen zusammenkommen können.“ so die SPD-Politikerin abschließend.

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  • EU-Parlament bereitet Untätigkeitsklage vor

    EU-Parlament bereitet Untätigkeitsklage vor

    Die Abgeordneten weisen EP-Präsident Sassoli an, die Kommission spätestens innerhalb von zwei Wochen aufzufordern, „ihren Verpflichtungen” gemäß der Konditionalitätsverordnung nachzukommen.

    In einer am Donnerstag mit 506 zu 150 Stimmen bei 28 Enthaltungen angenommenen Entschließung stellen die Abgeordneten fest, dass der neue Konditionalitätsmechanismus zum Schutz des EU-Haushalts seit dem 1. Januar 2021 in Kraft ist und auch für den Corona-Wiederaufbaufonds gilt. Trotzdem hat die Kommission keine Maßnahmen im Rahmen der neuen Regeln vorgeschlagen und die vom Parlament in seiner Entschließung vom 25. März gesetzte Frist vom 1. Juni zur Fertigstellung der Leitlinien für die Anwendung der Verordnung nicht eingehalten. Dies stellt eine „ausreichende Grundlage für rechtliche Schritte gegen die Kommission gemäß Artikel 265 AEUV” dar, sagen sie.

    Die Abgeordneten sind besorgt über die zunehmende Gefahr, dass EU-Haushaltsmittel als Mittel zur Aushöhlung der Rechtsstaatlichkeit in einigen Mitgliedstaaten missbraucht werden. Die Achtung der Rechtsstaatlichkeit werde geringer. Sie beauftragen ihren Präsidenten David Sassoli, die Kommission innerhalb von zwei Wochen aufzufordern, „ihren Verpflichtungen“ gemäß der neuen Verordnung nachzukommen.

    Das Parlament, um vorbereitet zu sein, muss „in der Zwischenzeit unverzüglich die notwendigen Vorbereitungen für mögliche Gerichtsverfahren gemäß Artikel 265 AEUV gegen die Kommission einleiten“.

    Die Abgeordneten fordern die Kommission auf, rasch auf die schwerwiegenden Verstöße gegen die Grundsätze der Rechtsstaatlichkeit in einigen Mitgliedsstaaten zu reagieren, die eine ernsthafte Gefahr im Zusammenhang mit der gerechten, rechtskonformen und unparteiischen Verteilung von EU-Mitteln darstellen. Sie sollte alle ihr zur Verfügung stehenden Instrumente nutzen, darunter Artikel 7 EUV, den Rahmen für die Rechtsstaatlichkeit und Vertragsverletzungsverfahren gemäß Artikel 19 Absatz 1 EUV, um gegen die anhaltenden Verletzungen der Demokratie und der Grundrechte in der EU vorzugehen, einschließlich der Angriffe auf die Medienfreiheit, die Journalisten sowie die Vereinigungs- und Versammlungsfreiheit.

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  • Gekommen, um zu hören!

    Gekommen, um zu hören!


    Gülistan Yüksel lädt zur Dialogtour auf den Rheydter Markt

    Die SPD-Bundestagsabgeordnete Gülistan Yüksel lädt alle Bürgerinnen und Bürger am Mittwoch, dem 16. Juni, von 9 bis 11 Uhr zu einem offenen Bürgerdialog auf den Rheydter Marktplatz ein.

    Wie im vergangenen Jahr wird die SPD-Bundestagsfraktion unter dem Motto “Gekommen, um zu hören!” mit ihrem Tourbus in der Stadt haltmachen. Dort stehen Gülistan Yüksel und weitere SPD-Mitglieder allen Interessierten Rede und Antwort.

    “Ich freue mich, dass die Zahl der Neuinfektionen inzwischen so weit gesunken ist, dass Öffnungen für Geschäfte und Kontakterleichterungen für die Menschen möglich sind. Die Pandemie ist jedoch nicht überstanden. Das Abstandsgebot wie auch die Hygieneregeln gelten nach wie vor. Deshalb sind in den vergangenen Monaten besonders viele Menschen online mit ihren Fragen und Sorgen an uns herangetreten. Mit der Dialogtour möchten wir vor allem denjenigen ein Gesprächsangebot machen, die keine digitalen Plattformen nutzen und die im letzten Jahr nicht so leicht mit uns in Kontakt treten konnten. Gerade in Zeiten der Pandemie ist uns der persönliche Austausch wichtig – denn Politik lebt vom direkten Dialog. Daher würde ich mich freuen, mit vielen ins Gespräch zu kommen. Mit Maske und Abstand – aber von Angesicht zu Angesicht und auf Augenhöhe”, betont Yüksel.

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  • René Hartmann neuer Leiter der Öffentlichkeitsarbeit der Städtischen Kliniken Mönchengladbach

    René Hartmann neuer Leiter der Öffentlichkeitsarbeit der Städtischen Kliniken Mönchengladbach

    René Hartmann

    Die Städtischen Kliniken Mönchengladbach haben einen neuen Leiter für ihre Öffentlichkeitsarbeit: René Hartmann (32) ist seit dem 1. Juni für den Gesamtbereich Kommunikation (Öffentlichkeitsarbeit, Marketing) des Eli verantwortlich. Leiter des Marketings bleibt Tobias Mahnke. Hartmann kennt sowohl die Stadt als auch das Gesundheitswesen der Region bestens. Der gebürtige Mönchengladbacher arbeitete 10 Jahre bei der Santander Consumer Bank AG in Mönchengladbach, zeitweilig als Leiter interne Kommunikation und zuletzt als Kommissarischer Leiter Communications. Anschließend war er bei der Aareal Bank AG in Wiesbaden Manager Group Communications. Seit über 15 Jahren engagiert er sich ehrenamtlich im Deutschen Roten Kreuz Mönchengladbach und ist dort seit 2012 verantwortlich für Öffentlichkeitsarbeit und den Katastrophenschutz.

    Geschäftsführer Thorsten Celary: „Wir haben während der Pandemie erlebt, wie wichtig nicht nur die Kommunikation nach außen, sondern auch zu unseren Mitarbeiter*innen ist. Unser Haus hat eine Reihe von spannenden Kooperationen angestoßen und viele Entwicklungsprojekte in der Pipeline. Diesen spannenden Prozess für alle Beteiligten und die Öffentlichkeit transparent zu machen, ist mir ein wichtiges Anliegen, bei dem Herr Hartmann entscheidende Impulse geben wird.“

    René Hartmann freut sich auf die neue Aufgabe in seiner Heimatstadt: „In einer Klinik gibt es eine Reihe von Prozessen, bei denen die Qualität der Kommunikation mit über den Erfolg entscheidet: Wir wollen unseren Mitarbeitern die Strategie des Hauses erläutern und den Patienten erklären, was sie bei ihrer Behandlung in unserem Krankenhaus konkret erwartet. Außerdem fühlen wir uns als einer der großen Arbeitgeber der Stadt und kommunales Unternehmen der Region, den Menschen, Vereinen und Unternehmen Mönchengladbachs verpflichtet. Ich freue mich sehr auf diese Aufgabe.“

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  • Raub: Mobiltelefon aus der Hand entrissen

    Raub: Mobiltelefon aus der Hand entrissen

    Einem 32-Jährigen wurde am 7. Juni, gegen 20.30 Uhr das Mobiltelefon aus der Hand entrissen, als er eine Straße am Marienplatz in Rheydt überquerte.

    Das Telefon hielt der Mann fest, als er plötzlich von hinten von einem bislang unbekannten Täter angerempelt wurde, der ihm das Handy entriss. Der Mann fiel zu Boden und so auch das Handy. Der Täter konnte lediglich mit der Handyhülle flüchten, in der sich Ausweisdokumente und ein dreistelliger Bargeldbetrag befanden.

    Der Dieb wird wie folgt beschrieben: Etwa 1,80 Meter groß, zwischen 35 und 40 Jahre alt, “Boxer-Haarschnitt”, braune Haarfarbe, dunkler Hauttyp. Der Mann trug eine kurze Hose und ein schwarzes T-Shirt.

    Die Polizei bitte Zeugen um Hinweise, die sie unter der Telefonnummer 02161-290 entgegennimmt. (cr)

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