Autor: Redaktion

  • Gülistan Yüksel „Es ist schade, bitter und enttäuschend, dass mit der Union keine Einigung möglich war“.

    Gülistan Yüksel „Es ist schade, bitter und enttäuschend, dass mit der Union keine Einigung möglich war“.

    Nach mehrjährigen Verhandlungen zur Verankerung der Kinderrechte im Grundgesetz ist das Vorhaben nun gescheitert. Dies ist insbesondere auf den fehlenden Einigungswillen von CDU und CSU zurückzuführen . Die Gesetzesänderung ist eine Vereinbarung des Koalitionsvertrages, welche nun nicht mehr eingehalten wird.

    „Es geht darum, Teilhabe und Beteiligung von Kindern gesetzlich festzuschreiben. Familien und Kinder, welche während der Corona-Pandemie besonderen Belastungen ausgesetzt sind, können an dieser Stelle nicht mehr auf die ersehnte Einigung hoffen“, bedauert die Mönchengladbacher Bundestagsabgeordnete Gülistan Yüksel. „Kinder haben besondere Bedürfnisse – sie benötigen Schutz, Förderung und das Ernstnehmen ihrer Meinung. Deshalb haben wir mit voller Überzeugung daran gearbeitet, Kinderrechte fest im Grundgesetz zu verankern. Trotz dieser großen Enttäuschung halten wir an unserem Vorhaben fest, die nötigen Strukturen in der Gesellschaft zu etablieren, um den Bedürfnissen der Kinder gerecht zu werden und Familien zu stärken“.

    Nachdem bereits im April in erster Lesung über den Gesetzesentwurf beraten wurde, konnte trotz aller Bemühungen der SPD-Bundestagsfraktion keine Einigung mit der Union erzielt werden. Die Änderung des Grundgesetzes hätte eine Zwei-Drittel-Mehrheit in Bundestag und Bundesrat erfordert.”

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  • Schaustellerverband Mönchengladbach berichtet von Existenznöten – FDP-Kreisvorstand trifft Vorsitzenden Detlef Dreßen

    Schaustellerverband Mönchengladbach berichtet von Existenznöten –
    FDP-Kreisvorstand trifft Vorsitzenden Detlef Dreßen

    Die Not der Schausteller ist groß. Das zweite Jahr in Folge finden pandemiebedingt keine Jahrmärkte statt. Der Kreisvorstand der FDP wollte konkrete Informationen und traf sich mit Detlef Dreßen, Vorsitzender des Schaustellerverbands Mönchengladbach.

    „Wir spüren die finanziellen Auswirkungen.“ so Detlef Dreßen. Der Dachverband des Deutschen Schaustellerbund e.V. habe alle Mitglieder nach Kräften unterstützt, sei es bei der Beantragung von Hart IV-Hilfen oder Krediten. Nun stünden die Rückzahlungen der KfW-Gelder an. Nur wie, ohne Einkommen? 

    Bundestagskandidat Peter König versucht zu beruhigen: „Ab dem kommenden Jahr herrscht wieder Normalität.“ Detlef Dreßen wägt ab. Ein weiteres Problem wird bei Öffnung die Gewinnung neuer Arbeitskräfte sein. Die zumeist ausländischen Mitarbeiter orientierten sich mittlerweile anders. Sie waren, so Detlef Dreßen, durch langjährige Zugehörigkeit gut eingearbeitet und beherrschten die deutsche Sprache.  

    Für die Innenstadt von Mönchengladbach tut sich jedoch ein weiteres Problem auf. Wohin mit der Osterkirmes, wenn die Pandemie vorüber ist? Der Geroplatz, bisheriger Standort, fällt wegen der Erweiterungsmaßnahmen weg. Durch den Bau der Markthalle bietet auch der Kapuzinerplatz keine Fläche mehr, die insbesondere für die großen Fahrgeschäfte benötigt wird. Die Kapazitäten am Alter Markt reichen nicht aus. „Vielleicht kann die Stadt an den Kirmestagen eine Spur der Straße für uns sperren. Realistisch gesehen ist in der Stadtmitte von Mönchengladbach für uns kein Platz mehr.“ so Detlef Dreßen.

    Er sucht derzeit nach Auswegen. Neuerdings ist der Nordpark im Gespräch. „Nur der ist zu weit weg aus der Stadt. Wir werden keine Besucher haben.“ meint Detlef Dreßen. „Außerdem liegt dort kein Strom.“ Der wird natürlich dringend gebraucht.

    Kreisvorsitzender Andreas Terhaag beschäftigt die Frage, wie die Kirmes in der Zukunft aussehen soll. Detlef Dreßen weiß es nicht. „Es hängt alles davon ab, wann wir wieder

    veranstalten dürfen.“ Das Jahr sei für ihn und seine KollegInnen eigentlich gelaufen. Alle Hoffnungen lägen auf der Umsetzung der diesjährigen Weihnachtsmärkte.

    Auf die Frage von Andreas Terhaag, was er sich von der Politik wünsche, antwortet

    Detlef Dreßen: „Dass wir bei einem Inzidenzwert unter 30 wieder arbeiten dürfen.“ Alle Kirmesplätze sollten frei zugänglich sein, ohne Zaun, ohne Einlass. Die Preise für

    BesucherInnen blieben stabil, sagt er zu. Gemäß Peter König sollen die kommenden Veranstaltungen in Rheydt in Kürze in den entsprechenden Gremien erörtert werden. Optimismus ist also angebracht.   Im kommenden Jahr feiert der Deutsche Schaustellerbund e.V. mit Sitz in Berlin sein 100-jähriges Bestehen. Die über 4.000 Mitglieder bilden eine starke Gemeinschaft und sind für ihren Zusammenhalt bekannt. Die FDP Mönchengladbach wird sich dafür einsetzen, die Volksfeste als deutsches Kulturgut zu erhalten nach dem Motto der Schausteller „Einigkeit macht stark“.

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  • Grünes Licht für EU-weites COVID-Zertifikat

    Grünes Licht für EU-weites COVID-Zertifikat

    Damit werden Reisen in der EU erleichtert. Der Ausweis trägt auch zum Wirtschaftsaufschwung bei.

    Das Plenum verabschiedete heute das sogenannte digitale COVID-Zertifikat der EU mit 546 zu 93 Stimmen bei 51 Enthaltungen (für Unionsbürger) und mit 553 zu 91 Stimmen bei 46 Enthaltungen (für Drittstaatsangehörige).

    Die Mitgliedstaaten stellen den Ausweis kostenlos aus, und zwar entweder digital oder in Papierform mit QR-Code. Man kann damit nachweisen, dass man gegen COVID-19 geimpft wurde, kürzlich ein negatives Testergebnis erhalten hat oder von der Erkrankung genesen ist. In der Praxis wird es deshalb drei verschiedene Arten von Zertifikaten geben. Ein gemeinsamer EU-weiter Rahmen soll sicherstellen, dass die Zertifikate der Mitgliedstaaten gegenseitig anerkannt und überprüft werden können. Außerdem sollen dadurch Betrug und Fälschungen verhindert werden.

    Die Regelung tritt am 1. Juli 2021 für zwölf Monate in Kraft. Der EU-Corona-Ausweis ist aber kein Reisedokument und auch keine Bedingung für Bewegungsfreiheit.

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  • Mona Aranea, Sonntags-Rednerin in Mönchengladbach und Rheydt, möchte in den Bundestag

    Mona Aranea, Sonntags-Rednerin in Mönchengladbach und Rheydt, möchte in den Bundestag

    Für ihren Stadtverband der Kleinstpartei “dieBasis” tritt die Soziologin Mona Aranea (34, Giesenkirchen) zur Bundestagswahl an.
    Sie wurde im Rahmen der Aufstellungsversammlung von den einundzwanzig anwesenden Mönchengladbacher Parteimitgliedern mit großer Mehrheit zur Direktkandidatin ihrer Partei für den Wahlkreis 109 (Mönchengladbach) gewählt.

    Auf der anschließenden Mitgliederversammlung wählten achtzehn stimmberechtigte Parteimitglieder einen neuen Vorstand für den Stadtverband. Der neu gewählte Vorstand der Partei dieBasis Mönchengladbach ist rein weiblich und besteht aus der Vorsitzenden Mona Aranea, der stellvertretenden Vorsitzenden Sabrina Schmitz (48, Neuwerk), der Schatzmeisterin Bettina Esquerdo (36, Giesenkirchen) und der Pressesprecherin Petra Ackers-von Thenen (54, Giesenkirchen).

    Die noch junge Partei dieBasis wurde am 4. Juli 2020 in Berlin gegründet. Am 30. Dezember 2020 folgte die Gründung des Landesverbandes NRW. Sieben Gründungsmitglieder schufen am 25. März den Stadtverband dieBasis Mönchengladbach.

    Bis vor wenigen Wochen war Mona Aranea noch aktives Mitglied bei den Grünen. Z.Zt. ist sie noch fraktionsloses Mitglied der Bezirksvertretung Ost.

    Wissenswertes zu Mona
    Interessantes zu Mona

    Aktuell nimmt sie weiterhin an den umstrittenen “Sonntagsspaziergängen” teil, sie spricht dort maßgeblich gegen die offiziellen Corona-Massnahmen der Regierung.
    Der nachstehende Audio-Beitrag mag einen Eindruck vermitteln.

    Ausschnitt aus dem Redebeitrag von Frau Mona Aranea am 30.Mai 2021

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  • Diebstahl – Frau wird beklaut, während sie Einkäufe aus dem Auto ins Haus trägt

    Diebstahl – Frau wird beklaut, während sie Einkäufe aus dem Auto ins Haus trägt

    Ein bislang unbekannter Täter hat am Montag, 7. Juni, gegen 14.20 Uhr, eine kurzzeitige Abwesenheit der Hausbesitzerin sowie eine offenstehende Terrassentür eines Einfamilienhauses an der Asdonkstraße in Bettrath-Hoven ausgenutzt, um der 52-Jährigen Geld aus dem Portemonnaie zu stehlen.

    Zuvor soll der Mann das Grundstück einer Nachbarin betreten und diese um Auskunft gebeten haben. Als diese ihn von ihrem Grundstück verwies, ging er zu besagtem Haus, an dem die 52-Jährige gerade Einkäufe aus ihrem Auto ins Haus trug. Die Geschädigte wurde erst auf den Mann aufmerksam, als ihre Nachbarin schrie, weil sie den Mann aus dem Einfamilienhaus flüchten sah. Laut Zeugenaussagen fuhr er mit einem Fahrrad in unbekannte Richtung.

    Der Mann erbeutete einen niedrigen, dreistelligen Geldbetrag und kann wie folgt beschrieben werden: Etwa 1,70 bis 1,75 Meter groß, schlank, schwarz gelocktes Haar. Er trug ein rotes Sweatshirt und eine dunkle Kappe. Bei dem Fahrrad handelt es sich um ein dunkles Damenrad mit zwei Gepäcktaschen.

    Die Polizei Mönchengladbach bittet Zeugen, die etwas Verdächtiges beobachtet haben, um Hinweise. Diese nimmt sie unter 02161-290 entgegen. (cr)

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  • Starkregen führt zu Fischsterben in der Niers

    Starkregen führt zu Fischsterben in der Niers

    Das Starkregenereignis vom letzten Freitag im südlichen Einzugsgebiet der Niers brachte nicht nur lokale Überschwem-mungen mit sich. Entlang der Niers wurden in den folgenden Tagen tote Fische entdeckt.

    Dieses Fischsterben ist eine direkte Folge des Starkregens. Kommt es zu Starkregenereignisse auf befestigten Flächen z. B. in den Städten, fließen deutlich größere Wassermengen als üblich in die Kanalisation und in Richtung Kläranlage bzw. über Regenwasserkanäle in Richtung Gewässer.
    Bei Starkregenereignissen ist die Speicherkapazität dieser Systeme jedoch irgendwann erschöpft und es kommt zu einem kontrollierten Überlauf in das nächstgelegene Gewässer. Man spricht dann von einem Abschlag, z. B. in die Niers.
    Letzten Freitag sind u. a. in Mönchengladbach in der Spitze rund 40 mm Regen in knapp einer Stunde gefallen. Dies entspricht einem Ereignis, was statistisch gesehen, einmal alle 50 Jahre an gleicher Stelle vorkommt. Zum Vergleich: Die gesamte Niederschlagsmenge innerhalb eines Jahres beträgt in Mönchengladbach im langjährigen Mittel 718 mm.
    Mit dem abgeschlagenen Wasser, aber auch mit weiterem abfließenden Wasser von unbefestigten Flächen gelangen Schmutzstoffe in das Gewässer, die zu einem Absinken des Sauerstoffgehaltes im Gewässer führen können. In der Niers befand sich aufgrund dessen stellenweise kein Sauerstoff mehr im Wasser und führte in Folge zu einem Fischsterben in diesen Bereichen.
    Die Gewässerqualität der Niers hat sich in den letzten Jahren deutlich verbessert, sodass man mittlerweile wieder mehr als 30 Fischarten in der Niers zählt. Trotz des Fischsterbens besitzt die Niers ein gutes Potenzial, das Voraussetzung für eine schnelle Erholung der Fischgemeinschaft im Gewässer ist.
    Die Mitarbeiter des Niersverbandes werden soweit wie möglich die toten Fische einsammeln. Trotzdem können in den nächsten Tagen entlang der Niers noch vereinzelt tote Fische vorkommen.

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  • Hospiz Sankt Christophorus: Rotary Club spendet 25.000 Euro für neuen Aufzug

    Hospiz Sankt Christophorus: Rotary Club spendet 25.000 Euro für neuen Aufzug

    Das Hospiz Sankt Christophorus e.V. erhält vom Rotary Club Mönchengladbach eine Spende in Höhe von 25.000 Euro. Das Geld soll in einen neuen Patienten-Aufzug investiert werden.

    Mit seiner Spende unterstützt der Club eine Einrichtung, die in der Stadt eher im Verborgenen wirkt, so Hans Merdausl, Präsident des Rotary Club Mönchengladbach. Das stationäre Hospiz wurde vor 30 Jahren ins Leben gerufen und war die erste Einrichtung dieser Art in Deutschland. „Die Mitarbeitenden, die zum Teil ehrenamtlich arbeiten, leisten Außergewöhnliches“, betont Merdausl. „Sie begleiten todkranke Menschen in deren letzten Lebensphase medizinisch und menschlich, sprechen mit ihnen, fahren sie in den hauseigenen Garten, machen ihnen den Abschied leichter. Vom ihrem unbedingten Willen zur Hilfe konnte ich mich selbst bei einem Besuch überzeugen.“ Die damit verbundenen Aufwendungen kosteten viel mehr als die Sozialkassen akzeptierten. Häufig müsse improvisiert werden, weil einfach die finanziellen Mittel fehlten.

    Der im Haus eingebaute hydraulische Aufzug ist für die Betreuung der zehn größtenteils bettlägerigen Kranken unverzichtbar. Sie werden damit unter anderem in den hauseigenen Garten transportiert. Allerdings ist der Aufzug in die Jahre gekommen, eine Modernisierung unwirtschaftlich, daher ist eine Neuinvestition dringend erforderlich.

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  • Die Lern- und Bildungsakademie Mönchengladbach (LuBA) bietet kostenlose Leseförderung für Grundschüler

    Die Lern- und Bildungsakademie Mönchengladbach (LuBA) bietet kostenlose Leseförderung für Grundschüler

    Eine Woche lang können Grundschülerinnen und Grundschüler in den Ferien in die Rolle von Detektiven schlüpfen und auf Spurensuche gehen.

    Denn die LuBA bietet Drittklässlern unter dem Motto “Ferienzeit und Leseglück” ein Vergnügen der besonderen Art: Diejungen und Mädchen lesen gemeinsam mit einer ausgebildeten Literaturlehrerin ein spannendes Abenteuer von” Team Lupe”, rätseln mit den Buch-Detektiven und haben jede Menge Spaß. Der einwöchige Kurs ist für die Kinder kostenlos. Anmeldungen sind ab sofort möglich.

    “Mit dem Projekt ,Ferienzeit und Leseglück’ leisten wir einen wichtigen Beitrag zur Leseförderung”, erklärt Michael Weigand, Geschäftsführender Inhaber der LuBA, das Projekt: “Über 20 Prozent der Viertklässler können nicht richtig lesen. Wird diese Kompetenz in der Grundschule nicht gefördert, zieht sich die Leseschwäche durch die gesamte Schulzeit”, weiß Weigand. Das Problem: Fehlt die Lesekompetenz, hat das negative Folgen für das Verständnis in allen Fächern.
    Daher soll der Ferienkurs den Kindern spielerisch den Zugang zum Lesen zu eröffnen und bei ihnen die Freude
    daran wachrufen. Damit das gelingt wird der Kurs von einer ausgebildeten Literaturlehrerin durchgeführt.
    Gelesen wird ein Abenteuer-Roman aus der Reihe rund um die vier Kinder-Detektive von “Team Lupe”. Damit
    das Projekt nachhaltig wirkt, dürfen die Kinder die vom Arena-Verlag gespendeten Bücher nach dem Kurs
    behalten.
    Initiatoren des Projekts sind der VNN Bundesverband Nachhilfe- und Nachmittagsschulen und der Bundesverband Leseförderung (BVL). Der BVL hat mit der Literaturpädagogik eine eigene Methode und einen Ausbildungsgang entwickelt, um bei Kindern die Freude am Lesen zu wecken. Der VNN hat seinen Mitgliedern, die das Projekt Leseförderung realisieren, eine Weiterbildung ihrer Nachhilfelehrer in Literaturpädagogik ermöglicht.
    Auch die LuBA hat ihre Nachhilfelehrer eigens für den Kurs schulen lassen.
    Der kostenlose Kurs “Ferienzeit und Leseglück” in der LuBA findet statt vom 05.07. bis zum 09.07.2021 und vom
    26.07. bis zum 30.C)7.2021, jeweils von g:oo bis 12:oo Uhr.
    Anmeldungen sind ab sofort möglich. Schnell zu sein lohnt sich, denn die Zahl der Plätze ist begrenzt.

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  • Hinter den Kulissen von „Wilhelm Tell“

    Hinter den Kulissen von „Wilhelm Tell“

    Pünktlich zur Premiere geht heute, 5. Juni, der Blog zum Stück von FSJlerin Helen Dohmen online.

    In den Zeiten des Lockdowns mussten die Zuschauer zwar auf Besuche im Theater verzichten, doch hinter den verschlossenen Türen hat der Probenbetrieb weiter stattgefunden und viele Inszenierungen sind entstanden.
    Auch Schillers berühmtes Schauspiel „Wilhelm Tell“ feiert am 6. Juni in einer Bearbeitung von Matthias Gehrt und Thomas Blockhaus im Theater Krefeld Premiere.
    Während der Proben war Helen Dohmen, die in dieser Spielzeit ihr freiwilliges soziales Jahr in der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit absolviert, für die Zuschauer hinter den Kulissen mit dabei.
    In ihrem Blog „Tell Me About Tell“ berichtet sie, wie die Proben ablaufen, bis das Stück schließlich auf die Bühne kommt. Sie hat spannende Interviews mit Beteiligten der Produktion geführt, u.a. mit Regisseur und Schauspieldirektor Matthias Gehrt.
    Der Blog ist ab dem 5. Juni unter https://tell-me-about-tell.jimdosite.com und auf der Website des Theaters unter https://theater-kr-mg.de/spielplan/inszenierung/wilhelm-tell/ zu finden.
    Über weitere Vorstellungstermine von „Wilhelm Tell“ informiert die Theaterkasse unter 02151/805-125.

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  • Diebstahl: Seniorin auf der Straße unter Vorwand angesprochen und bestohlen

    Diebstahl: Seniorin auf der Straße unter Vorwand angesprochen und bestohlen

    Eine 84-jährige Dame ist am Mittwoch, 2. Juni, gegen 10 Uhr an der Urftstraße von zwei bislang unbekannten Täterinnen bestohlen worden.
    Dazu wandten die beiden Frauen einen Trick an, den die Seniorin erst später bemerkte.

    Die 84-Jährige gibt an, auf der Urftstraße in Richtung Hubertusstraße spazieren gegangen zu sein, als zwei Frauen aus einem silberfarbenen Auto mit männlichem Fahrer stiegen, auf sie zukamen und nach dem Weg fragten. Als Dankeschön für die Hilfsbereitschaft der Seniorin boten sie ihr Ringe und Halsketten an. Letzteres legten sie der Dame auch um den Hals. Anschließend stiegen sie wieder in das Fahrzeug und fuhren in unbekannte Richtung. Zuhause bemerkte die Seniorin erst, dass ihr zwei Goldketten fehlten.

    Die Frauen beschreibt sie wie folgt: eine etwa 40 Jahre, die andere etwa 60 Jahre. Beide hatten glatte braune Haare und sprachen gebrochenes deutsch.
    Die Polizei bittet um Hinweise von Zeugen. Diese nimmt sie unter der Telefonnummer 02161-290 entgegen. (cr)

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  • Gewalttätiger Angriff mit antisemitischem Hintergrund – Polizei sucht Zeugen

    Gewalttätiger Angriff mit antisemitischem Hintergrund – Polizei sucht Zeugen

    Ein Mann gab heute bei der Polizei Mönchengladbach an, am frühen Mittwochnachmittag, 2. Juni, Opfer eines gewalttätigen Angriffs mit antisemitischem Hintergrund geworden zu sein.

    Der Angriff ereignete sich an einem Feldweg im Bereich Wildor-Hollmann-Straße und Eichenweg in Brüggen.
    Laut Aussage des Mannes sollen ihn zwei junge Männer als Juden angesprochen und dann angespuckt und geschlagen haben. Der Geschädigte setzte sich mit Schlägen gegen die Angreifer zur Wehr. Er selbst blieb leicht verletzt zurück.
    Als möglichen Auslöser für den Angriff nennt der Geschädigte ein Tattoo in hebräischer Schrift, das er auf seinem Arm trägt.
    Die Angreifer können wie folgt beschrieben werden: Zwischen 20 und 25 Jahren, schlank, zwischen 170 und 185 cm groß, kurze schwarze Haare.
    Der Staatschutz der Polizei Mönchengladbach hat die Ermittlungen aufgenommen.
    Die Polizei bittet um Hinweise von Zeugen. Diese nimmt sie unter der Telefonnummer 02161-290 entgegen. (cr)

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  • Verkehrsunfall bei Einsatzfahrt in Viersen: Zwei Polizeifahrzeuge auf Kreuzung zusammengestoßen – fünf Beamte verletzt

    Verkehrsunfall bei Einsatzfahrt in Viersen: Zwei Polizeifahrzeuge auf Kreuzung zusammengestoßen – fünf Beamte verletzt

    Bei einer Einsatzfahrt unter Inanspruchnahme von Sonder- und Wegerechten sind am Mittwoch, 2. Juni, um 19.25 Uhr in Viersen an der Kreuzung Bockerter Straße / Hardter Straße ein Streifenwagen der Polizei Mönchengladbach und ein ziviles Fahrzeug der Polizei Viersen zusammengestoßen.
    Durch die Kollision haben fünf Polizeibeamte Verletzungen erlitten.

    Beide Polizeifahrzeuge befanden sich auf der Anfahrt zu ein und demselben Einsatz und nahmen Sonder- und Wegerechte in Anspruch, als es im Kreuzungsbereich zum Zusammenstoß kam. Dabei zog sich ein 26-jähriger Beamter in dem Viersener Polizeifahrzeug schwere Verletzungen zu; sein 25-jähriger Kollege und die drei Insassen des Mönchengladbacher Streifenwagens – ein 28-jähriger Beamter, eine 26-jährige Beamtin und eine 21-jährige Auszubildende – wurden leicht verletzt.

    Die Ermittlungen zum Unfallhergang dauern an. Aus Gründen der Neutralität ermittelt das Polizeipräsidium Aachen.

    Zeugen des Verkehrsunfalls werden gebeten, sich zu den üblichen Bürozeiten unter der Telefonnummer 0241 9577 42101 zu melden. (jn)

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  • „Beim Glücksspielstaatsvertrag haben sich die Anbieter durchgesetzt – nur noch 100 Meter Abstand geplant

    „Beim Glücksspielstaatsvertrag haben sich die Anbieter durchgesetzt – nur noch 100 Meter Abstand geplant

    Mit den Stimmen der regierungstragenden Fraktionen von CDU und FDP wurde in der heutigen Sitzung des Hauptausschusses das Umsetzungsgesetz zum Glücksspielstaatsvertrag dem Landtag empfohlen. Die SPD-Fraktion im Landtag NRW hat den vorgelegten Gesetzentwurf abgelehnt.

    Hierzu Elisabeth Müller-Witt, Sprecherin der SPD-Fraktion im Hauptausschuss:
    „Es ist ein Skandal, dass die Landesregierung den erfolgreichen Einsatz der Städte und Gemeinden gegen die Ausweitung von Spielhallen und Wettbüros in den Innenstädten in den letzten Jahren jetzt konterkariert. Die Absenkung des Mindestabstands von derzeit 350 Meter auf zukünftig 100 Meter ist ein deutliches Einknicken vor den Anbietern.

    Schon der Weg zu diesem Gesetz legt offen, wie hier Einfluss genommen wurde. Der Referentenentwurf wurde im Januar noch ohne Herabsetzung der Abstände veröffentlicht. Erst nach der Sachverständigenanhörung im Hauptausschuss Anfang März wurde dann der heute abgestimmte Gesetzentwurf bekannt. Die Vermutung, dass zwischen dem ersten Entwurf und dem jetzigen Gesetz Einfluss der Anbieter genommen wurde, konnte im Ausschuss nicht ausgeräumt werden.

    Kritisch ist aus unserer Sicht außerdem die Verlängerung der Übergangsfristen für Mehrfachkonzessionen – also mehrerer Spielhallen unter einem Dach. Wir sehen es zudem kritisch, dass die Sozialkonzepte der Wettbüros lediglich regelmäßig überarbeitet werden müssen. Eine jährliche unabhängige Bewertung der Konzepte bleibt aus. Die Zertifizierung der Spielhallen erfolgt zudem ohne jede Prüfung darüber, ob Spieler- und Verbraucherschutzvorschriften eingehalten werden.

    Wir werden deswegen zur Beratung des Umsetzungsgesetzes im kommenden Plenum einen Änderungsantrag einbringen, um diese und andere Anbieterbegünstigungen rückgängig zu machen.“

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  • Jugend-Landtag 2021: Drei Tage Politik hautnah erleben

    Jugend-Landtag 2021: Drei Tage Politik hautnah erleben

    Bewerbungen ab sofort bei Andreas Terhaag möglich

    Wie arbeitet ein Parlament? Wie sieht der Alltag eines Abgeordneten aus und wie organisiert sich eine
    Fraktion? Antworten darauf erhalten junge Menschen beim Jugend-Landtag des Landtags Nordrhein-
    Westfalen. Sofern es die Entwicklung der Corona-Pandemie zulässt, findet der 11. Jugend-Landtag vom

    bis 30. Oktober 2021 im Düsseldorfer Landtag statt.
    Dabei erleben die Jugendlichen die Arbeit der 199 Abgeordneten des Landtags und diskutieren aktuelle
    Themen der Landespolitik. Andreas Terhaag bietet jungen Menschen an, für diese drei Tage seinen Platz
    im Parlament einzunehmen. Insgesamt haben seit 2008 rund 2.200 junge Menschen aus allen Teilen
    von Nordrhein-Westfalen mitgemacht.
    Was ist der Jugend-Landtag?
    Der Jugend-Landtag ist ein Format der politischen Bildung des Landtags Nordrhein-Westfalen und
    wird seit 2008 angeboten. Als Abgeordnete erleben die jungen Menschen den parlamentarischen Alltag
    mit Fraktionssitzungen, Ausschusssitzungen und Expertenanhörungen. Höhepunkt ist die Plenarsitzung.
    Die Beschlüsse der 199 Jung-Parlamentarierinnen und -Parlamentarier werden im Anschluss an
    den Hauptausschuss des Landtags übermittelt. In den vergangenen Jahren debattierten die jungen Abgeordneten
    zum Beispiel über die Themen „Öffentlichen Nahverkehr attraktiver machen“ und „Impfpflicht
    einführen als Voraussetzung für einen Kita-Platz“.
    Ziel ist es, jungen Menschen einen Einblick in den Arbeitsalltag von Politikerinnen und Politikern zu
    geben und nachhaltig politisches und demokratisches Engagement zu stärken. Die Kosten für Unterkunft,
    Verpflegung sowie eine Fahrtkostenpauschale übernimmt der Landtag.

    Wie können sich junge Menschen für den Jugend-Landtag bewerben?
    Jedes Mitglied des Landtags kann einen jungen Menschen (möglichst aus dem Wahlkreis) einladen. Die Bewerberinnen und Bewerber müssen zwischen 16 und 20 Jahre alt sein und dürfen bisher noch an keinem Jugend-Landtag teilgenommen haben.
    Bewerben können sich Schülerinnen und Schüler, Auszubildende, Studierende oder junge Berufstätige
    direkt bei Andreas Terhaag. Eine Bewerbung muss folgende Informationen enthalten: Name, Vorname,
    Adresse, Geburtsdatum, Geschlecht, Telefonnummer, Handynummer, E-Mail-Adresse. Die Planung
    und Durchführung des Jugend-Landtags steht unter Vorbehalt der weiteren Entwicklung der Corona-
    Pandemie und der im Oktober geltenden Vorgaben zur Pandemie-Bekämpfung.

    Bewerbung schicken an:
    e-Mail: Andreas.terhaag@landtag.nrw.de oder martina.holstein@landtag.nrw.de
    Bewerbungsschluss ist der 25. Juni 2021.

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  • Neues Stück im Studio: “Heimaterde”

    Neues Stück im Studio: “Heimaterde”

    Mit Ur- und Erstaufführungen aus dem Iran, Libanon, Syrien und dem Irak ist der Nahe Osten in ungeplanter Weise zu einem Schwerpunkt der Reihe „Außereuropäisches Theater“ geworden.

    Im zehnten Teil – aus betrieblichen Gründen in Form einer Szenischen Lesung – begegnen wir dem palästinensischen Theatermacher Bashar Murkus. Er ist Autor, Regisseur und künstlerischer Leiter des Theaters Khashabi in Haifa, das er bald nach seinem Schauspiel- und Regiestudium im Jahr 2015 mit einem Kollektiv andrer Theatermacherinnen und Theatermacher zusammen gründete.

    „Heimaterde“ von Muataz Abu Saleh ist ein intensives, physisch und emotional herausforderndes Stück, das von einem maskierten Mann in Uniform und einer jungen Frau handelt: Der Soldat hat den Befehl, die Frau lebendig zu begraben. Wer aber ist diese Frau? Und warum verbirgt er sich hinter einer Maske? Eine grausame Situation, die wider Erwarten Platz lässt für einen hoch emotionalen, zu Zeiten tragikomischen Dialog dieser beiden Figuren.

    Bashar Murkus sagt über das Stück: „Um interessantes Theater zu machen, davon bin ich überzeugt, müssen wir uns im Theater mit den grundlegenden Dingen des menschlichen Lebens in jeder Geschichte auseinandersetzen. Das ist der einzige Weg, an den ich glaube. Heimaterde lässt zwei Figuren aufeinandertreffen, die in einer äußerst harten Situation sind, und ohne die Liebesgeschichte, so glaube ich, obwohl sie im Text nur eine minimale Rolle spielt, hätte das ganze Stück keine Bedeutung. Es ist ja offensichtlich, dass es Gewalt gibt auf der Welt, es ist offensichtlich, dass der Krieg Menschen tötet, wir wissen, dass fürchterliche Dinge geschehen. Das ist nichts Neues, das allein ist nicht interessant auf dem Theater.
    Die große Frage, die dieser Text birgt, entsteht dadurch, dass diese alte Liebesgeschichte in der Konstruktion dieser Situation verborgen ist. Meiner Ansicht nach setzt das alle anderen Elemente des Stücks dazu in Kontrast. Deswegen mag ich es, das Stück aus diesem Blickwinkel zu betrachten.“

    Premiere ist am Samstag, 5. Juni 2021 um 20 Uhr im Studio des Theaters Mönchengladbach.
    Tickets sind erhältlich auf www.theater-kr-mg.de oder an der Theaterkasse unter 02166/6151-100.
    Weitere Vorstellungen am 12.6., 20.6., 27.6. und 1.7. Beginn ist jeweils um 20 Uhr.
    Hinweise zu den aktuellen Schutz-und Hygienemaßnahmen sind auf der Homepage des Theaters unter dem Punkt „Besucherinformation“ zusammengefasst.

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  • Studie zur Arbeitswelt im Lockdown zeigt einbrechende Arbeitszufriedenheit

    Studie zur Arbeitswelt im Lockdown zeigt einbrechende Arbeitszufriedenheit

    Infolge der Pandemie-bedingten Lockdown-Maßnahmen ist die Arbeitszufriedenheit der Menschen in Deutschland eingebrochen. Insbesondere die Freude an der Tätigkeit ist vielen verloren gegangen. Das sind die Ergebnisse einer arbeits- und organisationspsychologischen Studie am Fachbereich Wirtschaftswissenschaften der Hochschule Niederrhein. Insgesamt nahmen 394 Berufstätige an der über soziale Medien und Business-Netzwerke ausgespielten Befragung teil. Die Datenerhebung fand vom 12. Februar bis zum 6. März 2021statt.

    Foto: Prof. Dr. Alexander Cisik

    „Wir wollten wissen, wie sich die Corona-Pandemie auf das Erleben und Verhalten der Menschen in Unternehmen in Deutschland auswirkt“, erklärt Studienleiter Professor Dr. Alexander Cisik. Der Arbeitspsychologe geht davon aus, dass der Umgang mit den Arbeitnehmern künftig noch stärker als bisher über den Unternehmenserfolg entscheiden wird.

    „Während die Allgemeine Arbeitszufriedenheit deutlich abnimmt, bleiben die resignative Zufriedenheit und die Pseudo-Zufriedenheit weitgehend stabil – und Letztere wird mutmaßlich nach Corona die dominierende Form der Arbeitszufriedenheit sein. Das heißt: man redet sich seine Arbeitssituation schön“, sagt Cisik. Zudem sehnten sich die Menschen mehr nach sozialem Anschluss und intelligenten Problemlösungen als nach Erfolg.

    Durch Corona sind die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter flexibler geworden. Sie haben gelernt, sich besser auf veränderte Bedingungen einzustellen. Dagegen hat die Leistungsmotivation abgenommen. „Während Leistung an Bedeutung verliert, wird es wichtiger, mit der Krise zurecht zu kommen“, sagt Cisik. Gelänge dies, könnte sich das positiv auf das Selbstbewusstsein und die Resilienz auswirken. „Damit könnten die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sogar gestärkt aus der Krise hervorgehen.“

    Dazu passt der Befund, dass bei der Führung von Mitarbeitern ein Trend zu mehr Partizipation und Delegation beobachtet werden kann. Mitarbeitende werden stärker in Planungs- und Entscheidungsprozesse eingebunden. „Das überrascht nicht, erfordert die erzwungene Arbeit im Homeoffice doch, dass Verantwortlichkeiten stärker verteilt werden“, kommentiert Cisik, für den dies ein „längst überfälliger Lernprozess für beide Seiten“ ist.

    Und auch die Rolle der Personalabteilung (HR) ändert sich: War diese vor Corona vor allem Strategischer Partner mit Verwaltungsaufgaben, wird HR nun möglicherweise tatsächlich zum „Veränderer“.

    Als Fazit der Studie erscheint Corona als starker Entwicklungstreiber in der Arbeitswelt, der aber keine Revolution begründet. „So gravierend die Eingriffe in die Gewohnheiten der Beschäftigten in den Unternehmen auch sein mögen, so wenig wird sich nach Überwindung der Pandemie wirklich geändert haben“, sagt Cisik. Veränderungen wie Digitalisierung, Homeoffice oder Vertrauensarbeitszeit hätten sich auch ohne Corona durchgesetzt – nur nicht so schnell.

    Die Studie „Corona und die Folgen für Menschen in Unternehmen“ entstand im Rahmen des Masterkurses Human Resource Management II. Zum Kernteam gehörten Lea Döker, Vanessa Schrooten, Niclas Zurhorst. Ihre Ergebnisse sind abrufbar unter: http://www.cisikconsulting.de/wp-content/uploads/2021/05/Erleben-und-Verhalten-mit-Corona_Management-Summary.pdf

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  • Trickbetrüger unterwegs: Falsche Mitarbeiter vom Gesundheitsamt erbeuten Schmuck und Bargeld

    Trickbetrüger unterwegs: Falsche Mitarbeiter vom Gesundheitsamt erbeuten Schmuck und Bargeld

    Zunächst schlugen ein Mann und eine Frau gegen 11.20 Uhr an der Grevenbroicher Straße bei einer älteren Dame zu, die sie bereits am Haupteingang des Mehrfamilienhauses abfingen und bis zur ihrer Wohnungstür in ein Gespräch verwickelten. Oben angekommen drängte die angebliche Mitarbeiterin des Gesundheitsamtes die ältere Frau in die Wohnung. Nach kurzer Zeit kam der 85-Jährigen das Ganze merkwürdig vor und die Frau verließ die Wohnung. Das Gespann soll das Haus fußläufig in Richtung Erzberger Straße verlassen haben.

    Später stellte die Dame fest, dass ein niedriger dreistelliger Geldbetrag aus zwei Geldbörsen entwendet wurde. Die beschuldigte Frau beschreibt sie wie folgt: etwa 160 cm groß, schlank, dunkle Haare, etwa 40 bis 50 Jahre alt, mit dunkler Hose und heller Bluse bekleidet. Der Mann soll groß gewesen sein und ein kariertes Hemd sowie einen Hut getragen haben.

    Gegen 13.30 Uhr klingelte eine Frau an der Haustür eines älteren Paares (83 und 89 Jahre) an der Volksbadstraße und gab sich als Mitarbeiterin vom Gesundheitsamt aus, die ihnen ein paar Fragen stellen müsse. Das Paar gewährte der Frau Eintritt und ging auf ihren Vorschlag ein, sich für das kurzweilige Gespräch in den Garten zu setzen. Nach etwa 15 Minuten soll sie das Gespräch beendet und das Haus wieder verlassen haben. Später stellten die Senioren fest, dass diverse Schmuckstücke und ein hoher dreistelliger Geldbetrag fehlten. Die Frau beschreibt das Ehepaar wie folgt: etwa 170 cm groß, schlank, schulterlange dunkle Haare, zwischen 20 und 30 Jahre alt.

    Die Polizei bittet in beiden Fällen um Hinweise von Zeugen, die etwas Verdächtiges beobachtet haben. Diese nimmt sie unter der Telefonnummer 02161-290 entgegen. (cr)

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  • Reförmchen statt Pflegereform

    Reförmchen statt Pflegereform

    Sozialverband VdK NRW bemängelt Verschlechterungen für Betroffene, Angehörige und Fachkräfte

    „Die Änderungsanträge von Union und SPD zur geplanten Pflegereform sind eine schlechte Nachricht für rund eine Million Pflegebedürftige wie auch ihre Angehörigen in Nordrhein-Westfalen.“ Auf die nun öffentlich gewordenen Pläne der Bundesregierung, im Rahmen des Gesundheitsversorgungs-Weiterentwicklungsgesetzes nur einen winzigen Teil der zuvor angekündigten Steuermittel bereitzustellen, reagiert der VdK-Landesvorsitzende Horst Vöge mit deutlicher Kritik. „Statt die Pflegeversicherung nachhaltig zu erneuern, verkommen die Regelungen zu Teillösungen, die weder bei der Finanzierung noch den Betroffenen helfen.“

    So könnten die Eigenanteile bei einer stationären Unterbringung, die in NRW mit monatlich rund 2.405 Euro über dem deutschlandweiten Durchschnitt in Höhe von 2.015 Euro liegen, zukünftig lediglich zu einem Drittel gedeckelt werden. „Außerdem reicht das Geld mitnichten, damit Heime der jüngst beschlossenen Verpflichtung nachkommen können, das Pflegepersonal nach Tarif zu bezahlen“, macht Horst Vöge deutlich.

    „Nicht zuletzt steht auch die Bezahlung von Rentenbeiträgen pflegender Angehöriger durch den Fiskus vor dem Aus“, bedauert der Vorsitzende des Sozialverbands VdK Nordrhein-Westfalen, der zugleich als Vizepräsident auf Bundesebene aktiv ist. „Mit diesem ‚Reförmchen‘ verschiebt sich die grundlegende Neugestaltung der Pflegeversicherung abermals auf die nächste Regierung“, so Horst Vöge. „Das bedeutet nicht nur Unsicherheit für Beitragszahler sowie die Einrichtungen und ihr Personal, sondern vor allem auch für diejenigen, die auf Unterstützung angewiesen sind – oder ihre Angehörigen gerade in Corona-Zeiten ohne Rücksicht auf die eigenen Belastungsgrenzen zu Hause betreuen.“

    „Die Änderungsanträge von Union und SPD zur geplanten Pflegereform sind eine schlechte Nachricht für rund eine Million Pflegebedürftige wie auch ihre Angehörigen in Nordrhein-Westfalen.“ Auf die nun öffentlich gewordenen Pläne der Bundesregierung, im Rahmen des Gesundheitsversorgungs-Weiterentwicklungsgesetzes nur einen winzigen Teil der zuvor angekündigten Steuermittel bereitzustellen, reagiert der VdK-Landesvorsitzende Horst Vöge mit deutlicher Kritik. „Statt die Pflegeversicherung nachhaltig zu erneuern, verkommen die Regelungen zu Teillösungen, die weder bei der Finanzierung noch den Betroffenen helfen.“

    So könnten die Eigenanteile bei einer stationären Unterbringung, die in NRW mit monatlich rund 2.405 Euro über dem deutschlandweiten Durchschnitt in Höhe von 2.015 Euro liegen, zukünftig lediglich zu einem Drittel gedeckelt werden. „Außerdem reicht das Geld mitnichten, damit Heime der jüngst beschlossenen Verpflichtung nachkommen können, das Pflegepersonal nach Tarif zu bezahlen“, macht Horst Vöge deutlich.

    „Nicht zuletzt steht auch die Bezahlung von Rentenbeiträgen pflegender Angehöriger durch den Fiskus vor dem Aus“, bedauert der Vorsitzende des Sozialverbands VdK Nordrhein-Westfalen, der zugleich als Vizepräsident auf Bundesebene aktiv ist. „Mit diesem ‚Reförmchen‘ verschiebt sich die grundlegende Neugestaltung der Pflegeversicherung abermals auf die nächste Regierung“, so Horst Vöge. „Das bedeutet nicht nur Unsicherheit für Beitragszahler sowie die Einrichtungen und ihr Personal, sondern vor allem auch für diejenigen, die auf Unterstützung angewiesen sind – oder ihre Angehörigen gerade in Corona-Zeiten ohne Rücksicht auf die eigenen Belastungsgrenzen zu Hause betreuen.“

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