Autor: Redaktion

  • Karneval: Polizei und Stadt achten auf Einhaltung des Jugendschutzes

    Karneval: Polizei und Stadt achten auf Einhaltung des Jugendschutzes

    Gerade vor und während der Karnevalstage sollen die Vorschriften zum Jugendschutz zwingend beachtet werden:
    Daran erinnern Polizei und Stadtverwaltung kurz vor Beginn des Straßenkarnevals.

    Eltern, Veranstalter und Einzelhändler sollten sich ihrer Verantwortung für den Schutz von Kindern und Jugendlichen im Klaren sein. Ihnen sollen weder Alkohol noch Zigaretten angeboten werden.

    Eltern sollten im Blick behalten, wo und mit wem ihre Kinder Karneval feiern, dafür sorgen, dass sie auf dem Heimweg begleitet werden und dass Jugendliche nur in Gruppen gehen. Eine besondere Verantwortung für die Einhaltung der Jugendschutzbestimmungen haben auch die Veranstalter und Gewerbetreibenden: Tabakwaren dürfen nicht an Personen unter 18 Jahren abgegeben werden. Branntweinhaltige Getränke und Lebensmittel dürfen ebenfalls weder an Jugendliche abgegeben, noch darf ihnen der Verzehr gestattet werden.

    Wer beim Verteilen von Alkohol an unter 16-jährige erwischt wird, muss mit empfindlichen Bußgeldern ab 500 Euro rechnen.
    Das Ordnungsamt, der Fachbereich Kinder, Jugend und Familie und die Polizei werden an den Karnevalstagen gezielte Jugendschutzkontrollen bei Veranstaltungen und in Gaststätten durchführen. Zur Gedächtnisstütze und als Rechenhilfe verteilen das Kommissariat für Kriminalprävention und Opferschutz der Polizei und die Stadt während der Karnevalstage so genannte Alterskontrollscheiben an Veranstalter und Gewerbetreibende.

    Öffentliche Tanzveranstaltungen dürfen Jugendliche nur in Begleitung einer “erziehungsbeauftragten” Person besuchen. Diese muss von den Eltern ausdrücklich beauftragt und mindestens 18 Jahre alt sein. Jugendliche ab 16 Jahren dürfen bei solchen Veranstaltungen ohne Begleitung nur bis 24 Uhr anwesend sein.

    Während des Veilchendienstagzuges werden Polizei, Ordnungsamt und Jugendamt gemeinsame Kontrollen durchführen und Gewerbetreibende entlang des Zugwegs auf die geltenden Jugendschutzbestimmungen hinweisen.

    Auskünfte über die Jugendschutzbestimmungen geben: das Jugendamt Mönchengladbach unter 02161/25-3372, E-Mail: Jugendschutz@moenchengladbach.de,
    die Kriminalprävention der Polizei unter 02161/29-12500, E-Mail: kkkpo.moenchengladbach@polizei.nrw.de
    die Leitstelle des Kommunalen Ordnungs- und Servicedienstes (KOS) unter 02161/25-2025, E.Mail: kos@moenchengladbach.de 

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  • “Landesregierung hält entscheidende Informationen um Wüst zurück“, bestätigt die Zeugin

    “Landesregierung hält entscheidende Informationen um Wüst zurück“, bestätigt die Zeugin

    In der heutigen Sitzung des Parlamentarischen Untersuchungsausschusses „Brückendesaster und Infrastrukturstau“ (PUA III) wurde die Direktorin der Niederlassung Westfalen der Autobahn GmbH, die vor ihrem Wechsel technische Direktorin des Landesbetriebes Straßen.NRW war, vernommen.

    Im Anschluss erklärte Gordan Dudas, Obmann der SPD-Fraktion im Landtag NRW im PUA III:

    „Im Rahmen der heutigen Zeugenvernehmung der ehemaligen Chefin von Straßen.NRW wurde uns bestätigt, dass es auf jeden Fall Protokolle über die regelmäßigen Gespräche zwischen der Leitung Straßen.NRW mit dem ehemaligen Verkehrsminister Wüst und dem ehemaligen Staatssekretär Schulte gibt. Das haben wir immer für selbstverständlich gehalten, aber bis zum heutigen Tag liegt uns keine einzige dieser brisanten und entscheidenden Informationsquellen vor. Wir fordern die Landesregierung unmissverständlich auf, nicht länger Informationen – auch die, die den Ministerpräsidenten betreffen – zurückzuhalten.

    Darüber hinaus bestätigte die heutige Zeugin auch, dass das Ministerium das Vorgehen bei der Talbrücke Rahmede „abgesegnet“ hatte. Seitens des Ministeriums wurde bislang stets der Eindruck vermittelt, dass Entscheidungen ausschließlich fachlich angeordnet und umgesetzt wurden. Bei der heutigen Zeugenvernehmung wurde aber deutlich, dass Entscheidungen auch politisch getroffen wurden.

    Letztlich hat die Zeugin mehrfach von „Mangelverwaltung“ bei Straßen.NRW gesprochen hat und eindrücklich dargestellt, dass sie dem damaligen Minister mehrfach mitgeteilt habe, dass es nicht genügend Personal zur Verfügung stand, um alle Projekte umzusetzen. Der Minister hat sich nicht besonders interessiert gezeigt. Ihm war seine Priorisierung von Ortsumgehungen aber wichtiger als alle anderen Projekte. So hatten für ihn auch die Instandhaltung der Brücken keine große Relevanz. Das Ergebnis haben die Menschen in Lüdenscheid seit Jahren, jeden Tag auszubaden“

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  • Veilchendienstagszug im Radio und TV

    Veilchendienstagszug im Radio und TV

    Zum ersten Mal in der Geschichte des Mönchengladbacher Veilchendienstagszuges berichtet die WDR Lokalzeit live in der Zeit von 15.15 Uhr bis 16.00 Uhr aus Mönchengladbach.

    Es freut den Mönchengladbacher KarnevalsVerband sehr, dass sich der WDR hierfür entschieden hat. Karnevalisten, denen es nicht möglich ist, den Zug zu besuchen, haben so die Möglichkeit einen Teil des Veilchendienstagszuges im WDR zu sehen.
    Die Kameras werden gegenüber vom Minto stehen und weitere mobile Kameras werden in der Stadt unterwegs sein.

    Damit nicht genug, WDR 4 wird ebenfalls beim Veilchendienstag in Mönchengladbach sein und den kompletten Zug live im Radio kommentieren.
    Traditionell kommentiert Frank Niessen, Radio 90.1, an den Tribünen am Alten Markt den Veilchendienstagszug, mit regelmäßigen Live-Schaltungen zum Sender.

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  • Mehr Bäume für Mönchengladbach – Grün wirkt

    Mehr Bäume für Mönchengladbach – Grün wirkt

    In den Jahren 2024 und 2023 konnten in Mönchengladbach erstmals mehr Bäume gepflanzt als gefällt werden.

    Während 2021 und 2022 noch die Fällungen überwogen, verzeichnen Mönchengladbachs Abfall, Grün und Straßenbetriebe (mags) für 2023 und 2024 deutlich mehr Pflanzungen, 1.000 Bäume alleine in 2023 und 800 Bäume in 2024. Grund dafür ist die Initiative der Grünen, mehr Geld für Baumpflanzungen im städtischen Haushalt freizugeben. Dass diese Bäume nicht nur dem Stadtbild, sondern in erster Linie den dort wohnenden Menschen zu Gute kommen, betont Bürgermeister Hajo Siemes:

    Baumpfällung in Mönchengladbach

    „Gerade in einer Großstadt wie Mönchengladbach sind Bäume unglaublich wichtig für die Lebensqualität. Die Bäume filtern das schädliche CO² aus der Luft und leisten damit einen Beitrag zum Klimaschutz. Bei heißen Sommertagen kann man die Temperaturen in der Innenstadt auf Straßen ohne Baumbepflanzung kaum noch ertragen. Bäume spenden Schatten, senken die Temperaturen im Innenstadtbereich und tragen so zu einer Verbesserung des Stadtklimas bei.“

    Erstmalig haben die Grünen in der Koalition mit SPD und FDP im Jahr 2022 den Haushalt für 2023 gemeinsam verabschiedet und durch einen grünen Haushaltsantrag ca. 500.000 Euro zusätzlich für die Neupflanzung von Bäumen für die mags freigestellt. So war es möglich, 1.000 neue Baumpflanzungen in Anlagen und Parks sowie von Straßenbäumen zu erwirken. Auch für 2024 konnten auf Initiative der Grünen 325.000 Euro für Baumpflanzungen zur Verfügung gestellt werden, für die Jahre 2025 und 2026 sind es nochmal 100.000 Euro pro Jahr.

    Bei der Kostenkalkulation für Baumpflanzungen werden sowohl der Erwerb der Pflanze, die Pflanzung sowie die Pflege berechnet. Bei Bäumen für Parks und Anlagen liegen diese bei 1.500 € je Baum, bei Straßenbäumen bei ca. 6.000 – bis 7.000 € je Baum, wobei die Kosten je nach Standort variieren. Die Grünen setzten sich auch weiterhin für mehr Stadtgrün in Mönchengladbach ein. Neben vielen anderen Themen stehen sie für Klima- und Naturschutz mit Nachdruck und eine lebenswerte Stadt.

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  • Bundesweiter Klimastreik am 14.02.2025

    Bundesweiter Klimastreik am 14.02.2025

    In Mönchengladbach wird der Klimastreik gemeinsam mit Fridays for Future (FFF) Korschenbroich durchgeführt.

    Geplant ist ein Demonstrationszug, der um 16 Uhr am Hintereingang des Mönchengladbacher Hauptbahnhofs (Hbf) beginnt. Der Zug endet auf dem Sonnenhausplatz mit einer Kundgebung, bei der Reden gehalten werden und eine Band spielt.

    Bündnis Fridays for Future Korschenbroich/Mönchengladbach kündigt an, sich am 14. Februar 2025 am deutschlandweiten Klimastreik eine Woche vor den Bundestagswahlen zu beteiligen. Ziel der Bewegung ist, Klimaschutz als politische Priorität für die nächste Bundesregierung einzufordern.

    Ein Wahlkampf, in dem die Klimakrise nicht thematisiert wird, sei ein Wahlkampf fern der Realität, so die Organisation.

    Die Bewegung fordert einen klaren Plan für den Gasausstieg bis 2035, um den fossilen Energien endgültig ein Ende zu setzen. Gleichzeitig müssen Klimaschutzmaßnahmen für alle bezahlbar werden – durch eine Mobilitäts- und Wärmegarantie. Um die Transformation zu finanzieren, verlangt Fridays for Future die Besteuerung von Superreichen und fossilen Konzernen, die bisher kaum Verantwortung übernehmen. Ein zentraler Fonds für Klimaanpassung soll Menschen vor den schlimmsten Folgen der Klimakrise schützen, während eine Ausbildungsoffensive jährlich 300.000 Fachkräfte für die benötigte Transformation sichern soll.

    Außerdem möchten wir auf die Ereignisse der vorletzten Woche im Bundestag aufmerksam machen. Indem wir uns mit den vielen tausenden Menschen, die in den letzten Tagen auf die Straßen gegangen sind, solidarisieren und für den Erhalt unserer Demokratie einstehen.

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  • Es geht weiter: Baumfällarbeiten am See Wickrath

    Es geht weiter: Baumfällarbeiten am See Wickrath

    In dieser Woche werden am See Wickrath in Mönchengladbach durch den Niersverband Weiden gefällt.

    Da die Bäume in diesem Bereich zum Teil nicht mehr standsicher sind, wird so einem Sicherheitsrisiko durch herunterfallende Äste bzw. umstürzende Bäume vorgebeugt.
    Die Weiden am See Wickrath haben zum Teil eine schlechte Vitalität im Kronenbereich sowie auch Fäulen und Risse im Stammbereich, die die Stabilität der Bäume beeinträchtigen. Da die Baumschäden durch herunterfallende Äste bzw. umstürzende Bäume ein Sicherheitsrisiko darstellen können, führt der Niersverband je nach Schadenumfang Kronenverschnitte oder Fällungen durch.
    Mit dieser Maßnahme kommt der Niersverband seiner Verkehrssicherungspflicht nach.

    Die Maßnahme ist mit der Unteren Naturschutzbehörde der Stadt Mönchengladbach abgestimmt.
    Der Fußgängerweg zwischen der Niers und dem See Wickrath wird aus Sicherheitsgründen für die Dauer der Arbeiten gesperrt. Der Niersverband bittet alle Bürgerinnen und Bürger hierfür um Verständnis und um Beachtung der Sicherheitsmaßnahmen.

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  • Sie nennen sich “Fans” aus Mönchengladbach und Frankfurt

    Sie nennen sich “Fans” aus Mönchengladbach und Frankfurt

    Ein Hoch auf den Fußball und solche “Fans”. Mit Feuerwerk und lautem Geschrei sind sie aufeinander los…

    Vor dem Bundesligaspiel: Wechselseitige gefährliche Körperverletzung zwischen Fangruppierungen von Borussia Mönchengladbach und Eintracht Frankfurt.

    Meldung der Polizei Mönchengladbach:

    Am Samstag, 8. Februar, ist es zwischen Fans der Fußballbundesligavereine Borussia Mönchengladbach und Eintracht Frankfurt am ehemaligen Flugplatzgelände Wildenrath im Kreis Heinsberg zu körperlichen Auseinandersetzungen gekommen.

    Gegen 17.15 Uhr meldete ein Passant verdächtige Personen sowie mehrere dort parkende Autos mit unter anderem Frankfurter Kennzeichen.
    Die Polizei Mönchengladbach entsandte Polizeikräfte zum ehemaligen Flughafengelände.
    Bei Eintreffen stellten die Einsatzkräfte bereits körperliche Auseinandersetzungen fest. Die Beamten trennten die Beteiligten voneinander.

    Rund um das dortige Waldgebiet konnten im Laufe des Einsatzes weitere Personen angetroffen und festgehalten werden. Die Beamten stellten die Personalien von 73 Personen fest und durchsuchten diese. Alle Beteiligten erhielten einen Platzverweis für das Gelände sowie für den Bereich rund um den Borussia-Park und durften das Gelände erst nach Spielende verlassen.

    Gegen die festgestellten Beteiligten laufen nun Ermittlungsverfahren wegen wechselseitiger gefährlicher Körperverletzung. (cr)

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  • Am Montag starteten ABSTIMMUNG21 e.V. und openPetition gGmbH die bundesweite Kampagne “Vetorecht für Bürgerinnen und Bürger”.

    Am Montag starteten ABSTIMMUNG21 e.V. und openPetition gGmbH die bundesweite Kampagne “Vetorecht für Bürgerinnen und Bürger”.

    Über 85.000 Menschen haben schon in den ersten Tagen eine Online-Petition unterzeichnet!

    Ziel ist es, die Demokratie krisenfester zu machen und die Bundestagswahl am 23. Februar 2025 zu nutzen, um das Vetorecht auf die politische Agenda zu setzen.

    Vetorecht auf die Tagesordnung
    Die Forderung des Bündnisses ist klar: Bürgerinnen und Bürger sollen die Möglichkeit erhalten, per Volksentscheid ein Veto gegen neu vom Bundestag verabschiedete Gesetze einzulegen. Innerhalb von 100 Tagen nach Verabschiedung eines Gesetzes sollen 500.000 Wahlberechtigte mit ihrer Unterschrift einen Volksentscheid über dieses Gesetz verlangen können. Es tritt dann nur in Kraft, wenn es in diesem Volksentscheid mit einfacher Mehrheit bestätigt wurde.

    Olaf Seeling, Vorstandsmitglied von ABSTIMMUNG21, betont: „Demokratie ist mehr als nur alle paar Jahre zur Wahlurne zu gehen. Demokratie lebt davon, dass die Menschen auch die Möglichkeit haben, grundlegende Entscheidungen zu hinterfragen und mitzugestalten. Das Vetorecht gibt den Bürgerinnen und Bürgern genau diese Möglichkeit.“

    Erfolgsmodell Schweiz: Inspiration für Deutschland
    Das Vetorecht ist kein Neuland: In der Schweiz bewährt sich dieses Instrument der direkten Demokratie seit über 100 Jahren – hier als “Fakultatives Referendum”. Erfahrungen zeigen, dass Volksentscheide selten notwendig sind. Allein die Möglichkeit eines Vetos führt dazu, dass Parlamente sorgfältiger arbeiten und breitere gesellschaftliche Kompromisse suchen. Eine Ablehnung durch das Volk bedeutet nicht das Ende einer Vorlage, sondern fordert das Parlament heraus, eine konsensfähigere Lösung zu erarbeiten.

    Petition für das Vetorecht
    Mit einer großen Online-Petition setzt das Bündnis ein Ausrufezeichen zu Beginn der Koalitionsverhandlungen und Regierungsbildung.  

    Joerg Mitzlaff, Geschäftsführer von openPetition, ergänzt: „Ein Vetorecht würde allen Populisten den Wind aus den Segeln nehmen, die den Gegensatz von “Denen da oben” und “Denen da unten” heraufbeschwören.”  Hier geht es zur Petition: https://www.openpetition.de/!vetorecht

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  • Gülistan Yüksel zur Bundestagsmehrheit mit Rechtsextremen: „Kalkulierter Tabubruch und schwarzer Tag für unsere Demokratie“

    Gülistan Yüksel zur Bundestagsmehrheit mit Rechtsextremen: „Kalkulierter Tabubruch und schwarzer Tag für unsere Demokratie“

    Die Union und FDP haben gemeinsam mit der rechtsextremen AfD Politik gemacht.

    Mit Ansage hat die Union in Kauf genommen, dass ihr Antrag mit den Stimmen der AfD beschlossen wird. Dazu äußert sich die SPD-Bundestagsabgeordnete Gülistan Yüksel wie folgt:
    „Zum ersten Mal seit Gründung der Bundesrepublik wurde eine Mehrheit im Bundestag durch die Stimmen einer rechtsextremen Partei ermöglicht – auf Initiative des Oppositionsführers Friedrich Merz. Das ist eine historische Zäsur und ein Tiefpunkt der deutschen Nachkriegsgeschichte. Ich bin auch einen Tag danach noch immer schockiert und empört!
    Am selben Tag, an dem wir im Bundestag den Opfern des Nationalsozialismus gedacht haben, hat Merz sehenden Auges in Kauf genommen, dass seine populistischen Anträge durch die AfD zur Mehrheit geführt wurden. Eine Partei, die unsere Demokratie verachtet und bekämpft. Das ist verantwortungslos und geschichtsvergessen – es ist auch eine Gefahr für unser Land!
    Wenn Merz nun öffentlich bekundete, dieses Abstimmungsergebnis zu bedauern, dann ist das an Dreistigkeit kaum zu überbieten. Denn er spekuliert weiterhin auf die Stimmen der AfD, indem er auch für Freitag, 31.01., ein Gesetz auf die Tagesordnung gesetzt hat, dass er nur mit deren Stimmen beschließen kann. Ein unerhörtes Vorgehen, das Merz selbst bis zuletzt immer wieder ausgeschlossen hat. Mit seiner Kehrtwende und seinem Wortbruch verliert Merz auch jegliche Glaubwürdigkeit, wenn er beteuert nach der Wahl nicht mit der AfD koalieren zu wollen.
    Die Sozialdemokratie steht seit über 160 Jahren für Demokratie und Antifaschismus! Dieser Tradition fühle auch ich mich zutiefst verpflichtet. Selten hatte ich das Gefühl, dass die Verteidigung unserer Demokratie so wichtig ist, wie heute.“

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  • Die Linke fordert Distanzierung von Merz

    Die Linke fordert Distanzierung von Merz

    Die Linke Mönchengladbach ist entsetzt über die jüngsten Äußerungen von CDU-Parteichef und Kanzlerkandidat Friedrich Merz, der nicht nur Asylrechtsverschärfungen fordert, sondern auch bereit ist, diese mit den  Stimmen der AfD durchzusetzen. Die sogenannte “Brandmauer” der CDU zur AfD bröckelt bereits vor der Wahl. Die Bereitschaft für politische Entscheidungen auf die Unterstützung der AfD zu setzen, zeigt wie weit Teile der CDU offen sind nach rechts zu rücken.

    Dazu erklärt der Kreisverband Die Linke Mönchengladbach:
    „Wenn Merz Mehrheiten mit der AfD im Bundestag in Kauf nimmt, öffnet er die Büchse der Pandora. Ausgerechnet in dieser Woche – am Gedenktag des Holocaust – wird Friedrich Merz im Deutschen Bundestag die  Brandmauer einreißen.

    Schon 1933 waren es die bürgerlich-konservativen Kräfte, welche die Gefährlichkeit der Nazis unterschätzten und ihnen die Schlüssel zur Macht überreichten. Noch vor einem Jahr ist die CDU nach den Correctiv- Enthüllungen empört gewesen – nun präsentiert sie vergleichbare Pläne, um im Wahlkampf Stimmung zu machen.

    Wir fordern die CDU in Mönchengladbach sowie den örtlichen CDU-Bundestagskandidaten und jetzigen Bundestagsabgeordneten Dr. Günter Krings auf, sich klar und unmissverständlich von den Aussagen ihres  Parteivorsitzenden und Kanzlerkandidaten zu distanzieren und gegen die Merz- Pläne zu stimmen. Die CDU muss zeigen, dass sie demokratische Werte nicht nur auf dem Papier, sondern auch in der politischen Praxis vertritt.“

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  • Jusos Mönchengladbach verurteilen gemeinsames Abstimmungsverhalten von Dr. Günter Krings mit der AfD-Fraktion

    Jusos Mönchengladbach verurteilen gemeinsames Abstimmungsverhalten von Dr. Günter Krings mit der AfD-Fraktion

    Am 29. Januar 2025 hat im Bundestag Dr. Günter Krings als Teil der CDU/CSU-Fraktion einem Antrag der Union zur Verschärfung der Migrationspolitik zugestimmt, der gemeinsam mit den Stimmen der AfD angenommen wurde.
    Die Jusos sind schockiert über das Ergebnis.

    “Mit seinem Verhalten hat Dr. Krings die demokratische Brandmauer zur AfD eingerissen und sich zum Steigbügelhalter für Menschenfeindlichkeit gemacht”, erklärt Alexander Bronheim, Vorsitzender der Jusos Mönchengladbach. “Es ist absolut inakzeptabel, dass der Direktkandidat unserer vielfältigen Stadt mit einer Partei stimmt, die vom Verfassungsschutz als rechtsextremer Verdachtsfall eingestuft wird“, führt Bronheim fort.

    Die Jungsozialisten kritisieren besonders, dass Dr. Krings offenbar eher an politischen Machtgewinn interessiert sei anstatt sich den drängenden Problemen der Zeit, den hohen Lebensmittelpreisen, der Sicherung der Renten oder dringend benötigten Investitionen in Bildung und Infrastruktur, zu widmen. Dazu Yannik Sechi, stellvertretender Vorsitzender der Jusos: „Hier wird auf niederstem Niveau probiert, Kapital aus der schrecklichen Tat von Aschaffenburg zu schlagen. Mit diesem sogenannten 5-Punkte-Plan wollen die Union und Dr. Krings EU-Recht brechen und bringen die Stabilität der Europäischen Union in Gefahr. Selbst die Gewerkschaft der Polizei hat erhebliche Zweifel an der Umsetzung geäußert. Symbolpolitik auf dem Rücken unschuldiger Opfer ist nicht hinnehmbar.“

    Für die Jusos steht fest, dass Dr. Krings und die CDU keine Lösungen für die wirklichen Herausforderungen unserer Gesellschaft suchen wollen. Es benötige Abgeordnete, die klar für Demokratie und gegen Rechtsextremismus einstehen.

    Mönchengladbach, 30.01.2025     

    Gez.: Der Vorstand der Jusos Mönchengladbach: Alexander Bronheim, Mandana Bayat, Yannik Sechi, Nina Böhmer, Charlotte Klug, Sean Ndjeka, Leonie Falkowski, Ibrahim Ahmad

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  • Was tun bei Schimmelbefall?

    Was tun bei Schimmelbefall?

    Die Verbraucherzentrale NRW rät, was bei Schimmel in Innenräumen zu tun ist.

    Gerade im Winter wollen und müssen viele Haushalte bei den Heizkosten sparen und drehen dazu die Thermostate an ihren Heizungen runter. Doch damit steigt das Schimmelrisiko durch Wohnraumfeuchte. Besonders gefährdet sind schlecht gedämmte Räume. „Hinter einem Schrank kann die Wand meist nicht erwärmt werden. Sie wird daher feucht, so dass schon nach einer kalten Woche Schimmelpilze wachsen können“, sagt Beratungsstellenleiterin Nazime Kirici von der Verbraucherzentrale NRW in Mönchengladbach.

    Sie erklärt, was Betroffene bei Schimmelbefall tun sollten.
    Überprüfen und Sofortmaßnahmen treffen. Wer Schimmel an der Wand entdeckt, sollte sich zuerst fragen, was passiert sein könnte. Gibt es irgendwo einen Wasserschaden beispielsweise durch Starkregen? Ist eine Wasser- oder Heizungsleitung defekt?
    Dabei gilt es Ruhe zu bewahren und überlegt zu handeln – oft ist keine Notfallsituation gegeben. Selbst wenn kein eigenes Verschulden vorliegt, haben auch Mieter:innen eine Mitwirkungspflicht, damit der Schaden nicht größer wird. Das bedeutet: Sofern sie keinem Risiko ausgesetzt sind, sollten sie Sofortmaßnahmen ergreifen, damit sich die Feuchtigkeit nicht ausbreitet. Liegt beispielsweise ein Wasserrohbruch vor, muss der Haupthahn zugedreht werden. Bei einem undichten Dach kann ein Wassereimer das eindringende Wasser auffangen.
    
    Schaden melden
    Im Schadensfall gilt für alle Betroffenen eine Informationspflicht. Nur so besteht die Möglichkeit, dass der Schaden von den verantwortlichen Personen schnell behoben werden kann. Bei Mietobjekten sind Vermieter:innen oder die Hausverwaltung zu informieren. Eigentümer:innen sind zur Meldung bei ihrer Gebäudeversicherung und der Hausverwaltung verpflichtet. Bei Neubauten ist es ratsam, das Bauunternehmen zu kontaktieren.
    
    Schaden dokumentieren
    Weiter gilt es, den Schaden bestmöglich zu dokumentieren und möglichst
    genau zu beschreiben: Betroffene sollten notieren wann und an
    welcher Stelle sie den Schaden entdeckt haben. Auch besondere Umstände
    wie starker Regen, Wind oder Sturm schriftlich sind zu dokumentieren.
    Fotos halten den Schaden anschaulich fest. Mit einem Maßstab
    daneben lassen sich Art und Größe des Schadens besser erkennen.

    Informationen und Rat einholen
    Damit nichts falsch gemacht wird und kein langwieriger Rechtsstreit entsteht, sollten Betroffene rechtlichen Rat einholen, bevor sie weitere Schritte unternehmen. Der Mieterverein oder die Mietrechtsberatung der Verbraucherzentrale NRW sind hier gute Adressen. Geht es um größere Schäden, um eine Analyse des Schadens oder die Planung der Schimmelsanierung sind Bausachverständige und spezialisierte Schimmelsanierungsfirmen gefragt.

    Grundsätzlich gilt: Für die Beseitigung des Schadens sind zuerst die Eigentümer:innen verantwortlich. Sollte sich später nach der Ursachenanalyse herausstellen, dass auch Mieter:innen eine Schuld oder Mitschuld tragen, werden sich diese gegebenenfalls finanziell beteiligen müssen. Wer befürchtet, durch den Schimmelschaden krank zu werden, sollte seine Hausärztin oder seinen Hausarzt aufsuchen. Diese
    kennen den persönlichen Gesundheitszustand am besten und können gegebenenfalls direkt an Spezialist:innen verweisen.

    Kontakt mit Schimmel minimieren
    Insbesondere bei Schäden, die insgesamt größer als ein halber Quadratmeter sind, sollte der betroffene Wohnraum bis zur Sanierung nicht mehr genutzt werden. Wenn das nicht möglich ist, sollte der Schaden
    vorrübergehend „abgeschottet“ werden: Dabei wird die Schadstelle entweder luftdicht mit Folie abgeklebt oder provisorisch mit Wandfarbe überstrichen, damit sich Pilzsporen bis zur zeitnahen Sanierung nicht weiterverbreiten. Nur bei Schäden unter einem halben Quadratmeter kann eine Eigensanierung erfolgen, wenn der Schaden oberflächig ist, die Betroffenen gesund sind und sie sich das fachlich zutrauen. Was
    dabei zu beachten ist, steht auf der Internetseite der Verbraucherzentrale NRW. Voraussetzung für eine erfolgreiche Sanierung ist, dass die Ursache des Feuchteschadens behoben und das befallene Material vollständig beseitigt wurde. Antischimmelmittel beseitigen weder die Pilzbestandteile noch die Ursache und sollten nicht zur Sanierung verwendet werden. Wichtig ist neben der Schimmelbeseitigung und Ursachenforschung, wie ein Schimmelbefall zukünftig verhindert werden kann. Fachliche Hinweise zur Sanierung, zur energetischen Verbesserung des Gebäudezustandes und zum schimmel- und schadstofffreien Wohnen geben die Energie- und Umweltberatungen der Verbrauchzentralen.

    Weitere Informationen und Links:
    Schimmelvorsorge, Beseitigung und ein Wegweiser Erste Hilfe bei Schimmel unter: www.verbraucherzentrale.nrw/node/6794
    Das Landesnetzwerk Schimmelberatung NRW hält alle wichtigen Informationen und Verweise bereit unter www.schimmelnetz.nrw
    Der Ratgeber „Feuchtigkeit und Schimmelbildung“ kann hier bestellt werden: www.ratgeber-verbraucherzentrale.de/energie-umwelt/feuchtigkeit-und-schimmelbildung-35864241

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  • Kreiswahlausschuss hat getagt

    Kreiswahlausschuss hat getagt

    Der Kreiswahlausschuss der Stadt Mönchengladbach für die Bundestagswahl hat heute in öffentlicher Sitzung einstimmig die von den Parteien eingereichten Kreiswahlvorschläge zugelassen. Dies sind:

    Kathrin Henneberger (MdB), GRÜNE

    Dr. Günter Krings (MdB), CDU

    Gülistan Yüksel (MdB), SPD

    Ulas Sazi Zabci, Die PARTEI

    Stephan Wilms, FREIE WÄHLER

    Dominique Fietze, WerteUnion

    Dirk Hansen, FDP

    Martina Nolte, Volt

    Michael Hans-Joachim Immel, AfD,

    Corina Bülow, BÜNDNIS DEUTSCHLAND

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  • Nichts Alltägliches.

    Nichts Alltägliches.

    Ab dem 07.03.2025 beginnt beim DRK im Herzpark an der Louise-Gueury-Straße 410 ein dreitägiger Kurs für Interessierte die ehrenamtlich Menschen begleiten und unterstützen möchten, die sich  im Sterbeprozess, oder in der letzten Phase einer schweren Erkrankung befinden. Begleitet und gestützt werden müssen fast immer auch betroffene Angehörige.

    Was kann ich für Patienten und Angehörige tun? Wie kann ich ein helfendes Gespräch führen/gestalten? Wie komme ich in Kontakt mit demenziell veränderten Patienten. Wie wichtig ist es, von liebgewonnenen Gewohnheiten zu wissen, Lieder und Redewendungen zu kennen? Auf all‘ diese Fragen gibt der Kurs ab dem 07.03.2025 Antworten

    Ganz wichtig, wer sich für diese Aufgabe entscheidet, bleibt nicht alleine mit seinen Erfahrungen und Erlebnissen. Bei regelmäßigen Treffen ( Supervisionen) wird in vertrauensvoller Atmosphäre offen ausgetauscht  und Erlebtes, bevor es belastend wird, be.-u.aufgearbeitet

    Auch zwischen den Treffen ist zu jeder Zeit ein Mensch für Sie da, der Ihnen mit Ohr und Rat zur Seite steht.

    Der eigene Blick auf die Wertigkeit von Leben und menschlichem Miteinander erfährt eine Veränderung.

    Wer sich angesprochen fühlt, entnimmt die nötigen Infos über Struktur, Philosophie und Abläufe des ambulanten Dienstes, sowie Kontakte, Termine für Ausbildung  und Seminare bitte dem angefügten Bildmaterial.

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  • Linksfraktion: FDP zündelt auf Kosten der Obdachlosen!

    Linksfraktion: FDP zündelt auf Kosten der Obdachlosen!

    Die FDP Mönchengladbach-Nord hat in einer Erklärung ihre Kritik an dem von der Caritas geplanten Umzug des Tagestreff für Obdachlose Menschen von der Erzbergerstraße zum Adenauer Platz veröffentlicht[wurde durch die Redaktion gelöscht].

    Die LINKE sieht auch, dass die Sozialplanung der Stadt in den letzten Jahren nur reagierte statt zu gestalten. „Das ist aber kein Grund die Anwohnenden in ihren Ängsten zu bestärken und schon jetzt erhöhte Einsatzzahlen von KOS und Polizei herbei zu reden“, erklärt der Fraktionsvorsitzende Torben Schultz, „Viel mehr sollte betont werden, wie geräuschlos der Tagestreff von je her funktioniert.“

    Nach Ansicht der Linksfraktion überträgt die FDP mit ihrer Erklärung die Situation aus der Rheydter Innenstadt und am Container am Tippweg auf die Lage am Adenauerplatz. Damit unterschlägt sie aber wie es in Rheydt zu der derzeitigen Situation kam, denn in Rheydt vermischten sich seit Ende 2022 schlagartig eine bis dahin fast unauffällige Alkoholiker*innen Szene mit Abhängigen illegaler Drogen, die am Platz der Republik und in Krefeld vertrieben wurden. Die Verwaltung schrieb zu recht von einer „sehr heterogenen und variierenden Gruppe mit vielfältigen Problemlagen wie Sucht, psychischen Problemlagen, Tagesobdachlosigkeit und Obdachlosigkeit“[2]. Die LINKE kritisierte schon damals, dass die Verwaltung auf ihre richtige Analyse mit den falschen Methoden reagierte und die Vermischung beförderte statt bedarfsgerechte Lösungen anzubieten. „Ganz anders ist es nun mit dem Tagestreff“, betont Schultz, „Natürlich haben auch hier die Besucher*innen ihre individuellen Probleme, aber der Treff ist kein Schmelztiegel wo sich Drogenhandel und Konsum mischen. Das Angebot war gut in den Stadtteil integriert und zieht jetzt lediglich wegen der Raumsituation 500 Meter weiter.“

    Die FDP kritisiert weiter, dass die Politik nicht eingebunden war, dass die Kosten für die Stadt nicht bekannt sind und dass die Verwaltung die Ansiedlung von Sozialangeboten nicht lenkt. Dazu sagt Schultz: „Bis vor drei Monaten war die FDP selbst in der Verantwortung. In dieser Zeit wurde planlos die Schließung der Obdachlosenunterkunft Jenaer Straße verkündet, wo der Ersatz zwei Jahre auf sich warten ließ und erst gerade eröffnet wurde. Der langfristig geplante Bau einer Sammelunterkunft für die absehbar wegfallenden Betten wurde abgebrochen. Die Finanzierung der Hilfen für obdachlose Frauen wurde eingestellt und erst nachträglich wieder aufgenommen ohne eine langfristige Perspektive zu geben. Selbst der berüchtigte Container mit Umzug blieb trotz entsprechender Anträge stehen. Und die Liste ist noch lange nicht Vollständig. Die FDP ist mitverantwortlich für die mangelhafte Sozialplanung. Das zu verschweigen und nun die Angst vor einem bewährten Angebot zu schüren gehört sich nicht, auch wenn gerade Wahlkampf ist!“

    Quelle(n)/Fußnote(n):
    2: Vorlage der Verwaltung zum Bürger*innen Antrag zum Container am Tippweg
    https://ris-moenchengladbach.itk-rheinland.de/sessionnetmglbi/vo0050.asp?__kvonr=19590

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  • „Das ist politische Bildungskapitulation“

    „Das ist politische Bildungskapitulation“

    Das NRW-Schulministerium hat den Schulen über die Bezirksregierungen untersagt, in der Karenzzeit vor der Bundestagswahl noch Podiumsdiskussionen mit Politikern abzuhalten.

    Dilek Engin, schulpolitische Sprecherin der SPD-Fraktion im Landtag NRW:

    „NRW geht weiter mit negativem Beispiel voran. Während Bundesländer wie z.B. Baden-Württemberg, Schleswig-Holstein oder Hamburg Podiumsdiskussionen an Schulen weiterhin ermöglichen, betreibt Nordrhein-Westfalen politische Bildungskapitulation. Wann ist es je von größerer Bedeutung gewesen, mit Schülerinnen und Schülern über die Richtung zu diskutieren, in die unser Land gehen soll? Wie die Zukunft gestaltet werden soll, muss vor einer Wahl doch auch und erst recht mit der jungen Generation besprochen werden. In Schleswig-Holstein werden die Schulen sogar aktiv dazu ermutigt, in der heißen Phase des Wahlkampfs ,offen zu sein für eine Einbeziehung von Mandatsträgerinnen und -trägern sowie Vertreterinnen und Vertretern politischer Parteien‘.

    Dieser Erlass des NRW-Schulministeriums ist ein völlig falsch verstandenes Zurückhaltungsgebot. Es kann zudem keine Neutralität gegenüber unserer Verfassung geben. Sie nützt daher auch nur denen, die nicht aufklären, sondern Verwirrung und Verunsicherung stiften wollen. Frau Feller, nehmen Sie den Erlass zurück.“

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  • „Erstmals Beschäftigtenrückgang in NRW: Unter Minister Laumann geht´s mit der Pflege bergab“

    „Erstmals Beschäftigtenrückgang in NRW: Unter Minister Laumann geht´s mit der Pflege bergab“

    Erstmals seit dem Jahr 1999 geht die Anzahl der Beschäftigten in der Pflege in Nordrhein-Westfalen zurück.

    Ende 2023 waren es 0,6 Prozent (1.583 Personen) weniger als zwei Jahre zuvor. Bei den ambulanten Pflegediensten betrug der Rückgang sogar 1,2 Prozent. Diese Zahlen hatte IT.NRW heute Morgen bekanntgegeben. Erst vor wenigen Wochen hatte IT.NRW verkündet, dass die Zahl der Pflegebedürftigen von 2021 bis 2023 in Nordrhein-Westfalen um über 16 Prozent angestiegen war.
    Der pflegepolitische Sprecher der SPD-Landtagsfraktion Thorsten Klute sagt dazu:

    „Die Zahlen sprechen eine deutliche Sprache. Es wird immer klarer: Unter Minister Laumann geht es mit der Pflege bergab. Während die Anzahl der Pflegebedürftigen im Land deutlich steigt, werden die professionellen Pflegekräfte weniger. Besonders die ambulanten Pflegedienste sind von diesem Schrumpfungsprozess betroffen. Dabei wird es gerade auf diese in den nächsten Jahren besonders ankommen. Fast 90 Prozent der Pflegebedürftigen in NRW werden zu Hause gepflegt. Sie und ihre Angehörigen brauchen dafür professionelle Unterstützung. Die ambulanten Pflegedienste und die Tagespflegen spielen dabei eine Schlüsselrolle. Wenn Familien die Pflege demnächst noch stärker tragen müssen und Pflegebedürftigkeit nicht arm machen soll, dann ist all das zu stärken, was Familien stark macht.

    Und was macht Minister Laumann in dieser Situation?
    Er streicht den Pflegeschulen die Mittel für Investitionen zusammen. Von ursprünglich 7 Millionen in 2024 auf 2,2 Millionen in 2025. Und das scheint nicht genug zu sein: Außerdem kürzt er Jahr für Jahr de facto die Mittel für die Investitionsförderung in der ambulanten Pflege.
    Seit fast 30 Jahren beträgt diese Förderung in NRW nahezu unverändert 2,15 Euro pro Leistungsstunde. I
    m selben Zeitraum lag die Preissteigerung bei fast 70 Prozent. Jedes Jahr sind diese 2,15 Euro vom Land also weniger wert. So wird das nichts in NRW. 
    Übrigens: Fast 13 Jahre davon fallen in die Amtszeiten von Minister Laumann. Die schwieriger werdende Lage in der Pflege in NRW ist zu einem großen Teil Ergebnis seiner Arbeit.“

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  • Online-Ringvorlesung zum Thema Klimaschutz und Rechtspopulismus

    Online-Ringvorlesung zum Thema Klimaschutz und Rechtspopulismus

    Rechte Parteien und ihre Ideologien nutzen für ihre Propaganda häufig Themen, die potentielle Wähler:innen emotional triggern und Konfliktpotential schüren.

    Zu den populistisch aufgeheizten Themen zählen unter anderem auch der Klimawandel und die Energiewende.
    Unter dem Titel „Wie sich der Rechtspopulismus des Themas Klimaschutz/Energiewende bedient!“ findet am Mittwoch, den 15. Januar 2025, ein Vortrag im Rahmen der Ringvorlesungsreihe „GEMEINSAM NACHHALTIG“ statt.
    Die Veranstaltung findet von 17:15 bis 18:30 Uhr online via Zoom statt.
    Interessierte können sich unter hn-nrw.de/anmeldung-ringvorlesung-2024-2025/ anmelden.

    Als Referentin ist Dr. Beate Küpper geladen. Sie ist Professorin am Fachbereich Sozialwesen der Hochschule Niederrhein (HSNR), wo sie zur sozialen Arbeit in Gruppen- und Konfliktsituationen forscht und lehrt. Im Anschluss an den Vortrag können Teilnehmende mit der Referentin diskutieren.

    Organisiert wird die Veranstaltung von der Nachhaltigkeitsallianz für angewandte Wissenschaften NRW, die jeden zweiten Mittwoch im Monat zur Ringvorlesung „GEMEINSAM NACHHALTIG“ einlädt sowie der Stabsstelle Nachhaltigkeit der HSNR.
    Die Live-Ringvorlesungen finden seit 2 Jahren im Wechsel der beteiligten Hochschulen statt.
    Weitere Informationen zu der Vorlesung und weiteren Beiträgen finden Interessierte unter hn-nrw.de/nachhaltigkeitsallianz/gemeinsam-nachhaltig/.

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