Autor: Redaktion

  • Mit Speed-Dating ins Engagement: Gladbacher Initiativen stellen sich vor

    Mit Speed-Dating ins Engagement: Gladbacher Initiativen stellen sich vor

    Verbraucherzentrale, Stadt und 15 Freiwilligen-Organisationen laden für den 29. März in die Zentralbibliothek ein

    Gemeinsam Dinge reparieren, die Stadt grüner und „essbar“ machen oder sich für ein gutes Miteinander einsetzen: In Mönchengladbach gibt es viele Möglichkeiten, für eine nachhaltige Zukunft aktiv zu werden und sich ehrenamtlich zu engagieren. Aber welches Engagement passt zu den eigenen Interessen und Vorlieben? Wo kann man seine Fähigkeiten am besten einsetzen? Und stimmt auch die persönliche Chemie? Das können Interessierte am Samstag, 29. März, bei einem Speed-Dating in der Zentralbibliothek Carl Brandts Haus, Hilde-Sherman-Zander-Straße 6, herausfinden. Das Projekt MehrWertRevier der Verbraucherzentrale NRW lädt dazu in Kooperation mit der Stadt und vielen Initiativen ein.

    Und so funktioniert’s: Von 10 bis 13 Uhr besteht im „Wandelsaal“ die Möglichkeit, in kurzen Gesprächen direkt mit Vertreter:innen von engagierten gemeinnützigen Organisationen und Initiativen in Kontakt zu treten, Fragen zu stellen und nähere Informationen zu erhalten. Mit dabei sind beispielsweise Transition Town Mönchengladbach, die Gruppe „Solidarisches Mönchengladbach“ und die Regionalgruppe Gemeinwohlökonomie. „Mitmachen erwünscht“ – das gilt auch für die vielen weiteren Einrichtungen und Organisationen vom Mehrgenerationenhaus, das mit seinem Repair Café vertreten ist, über das Netzwerk Schnippeldisko bis zum Freiwilligen Zentrum der Caritas, die sich den ganzen Vormittag über mit Infoständen präsentieren.

    Die Teilnehmenden des Speed-Datings wechseln innerhalb von 45 Minuten von Tisch zu Tisch und erfahren in persönlichen Gesprächen mehr über die Aktivitäten. Was genau machen die Gruppen? Wer sind die Menschen hinter der Initiative? Wie oft finden Treffen statt? Wofür werden helfende Hände gebraucht? Solche Fragen können sofort geklärt werden. „Und am Ende steht dann vielleicht fest: It’s a match – wir passen zusammen und möchten gemeinsam in Mönchengladbach etwas bewegen“, sagt Georg Wagner, Botschafter für nachhaltigen Konsum im Projekt
    MehrWertRevier. „Wir freuen uns auf einen Vormittag mit vielen anregenden Ideen und hoffen auf rege Teilnahme“, ergänzt Vanessa Kolb vom Team Bildungskommune Mönchengladbach, das die Veranstaltung zusammen mit der Verbraucherzentrale organisiert.

    Die Infostände sind im gesamten Zeitraum von 10 bis 13 Uhr kostenfrei für Besucher:innen ohne vorige Anmeldung zugänglich. Teilnehmende am Speed-Dating können spontan vorbeikommen oder sich vorher einen Platz für den Wunschzeitraum sichern. Die Teilnahme ist ebenfalls kostenfrei.

    Mehr Infos und Anmeldung unter www.mehrwertrevier.nrw/veranstaltungen.

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  • mags-Mülldetektive observieren Containerstandort

    mags-Mülldetektive observieren Containerstandort

    Am Containerstandort Viktoriastraße sind 13 illegale Müllentsorgungen auf frischer Tat beobachtet und geahndet worden.

    Neben Präsensstreifen in den Innenstädten und Ermittlungen nach wilden Müllablagerungen im Stadtgebiet, führen die mags-Mülldetektive auch immer wieder Observationen durch. Diesmal stand der Containerstandort Viktoriastraße im Fokus. Am vergangenen Wochenende, 15. und 16. März, sind dort 13 Verstöße festgestellt worden.

    Fotos: mags

    Statt Glas oder Altkleider sind neben den Containern illegal Abfallsäcke, Kartonagen, Glasscheiben, Bauschutt oder Holz abgestellt worden.

    Die Müllsünder, die auf frischer Tat erwischt wurden, mussten Bußgelder in Höhe von bis zu 350 Euro zahlen.

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  • Zonta: Second Hand-Verkauf im Menge-Haus mit Frühjahrs- und Sommermode

    Zonta: Second Hand-Verkauf im Menge-Haus mit Frühjahrs- und Sommermode

    Der jährliche Frühjahrs-Verkauf des Zonta Club MG 1 steht an.

    Im Menge-Haus auf der Fliethstr. verkauft der Service Club nicht nur Second Hand Kleidung, sondern auch eine große Auswahl an Bildern und gerahmten Kunstdrucken.

    Vom 31. März bis zum 5. April stehen die Türen des Menge-Hauses am Montag, Mittwoch, Freitag und Samstag von 10 bis 12 Uhr sowie Donnerstag von 18 – 20 Uhr allen Interessierten offen.

    Mit dem Erlös unterstützt Zonta 1 im Rahmen des Christkindlmarkts zahlreiche Einrichtungen für Menschen mit Behinderung in Mönchengladbach.
    Zum Verkauf stehen neben den Bildern Hosen, Oberteile und Tücher, Kostüme und Hosenanzüge bis hin zu eleganter Abendgarderobe.
    Handtaschen, Schuhe und Schmuck gehören ebenfalls zum Angebot.
    Eine kleine Herrenmodenabteilung gibt es ebenfalls: Sportliche Hosen, Shirts, Pullover, Anzüge und Krawatten warten in bestem Zustand auf einen neuen Träger.

    Zonta MG 1 ist ein Service-Club berufstätiger Frauen aus Mönchengladbach und Umgebung. Alle Leistungen rund um den Second Hand-Verkauf erbringt der Club ehrenamtlich.

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  • „Mönchengladbach rast mit 100 Sachen auf die graue Wohnungsnot zu: 2045 werden 12.600 Seniorenwohnungen gebraucht“

    „Mönchengladbach rast mit 100 Sachen auf die graue Wohnungsnot zu: 2045 werden 12.600 Seniorenwohnungen gebraucht“

    Mönchengladbach kommt in die Jahre – und ist auf das Wohnen der älteren Menschen nicht vorbereitet.

    Die Baby-Boomer gehen bis 2035 komplett in Rente. Dann werden in Mönchengladbach rund 8.100 Menschen mehr im Ruhestand sein als heute – insgesamt nämlich rund 61.900. Das geht aus einer Regional-Untersuchung zum Senioren-Wohnen hervor, die das Pestel-Institut gemacht hat.

    Die Wissenschaftler warnen dabei: „Der Wohnungsmarkt in Mönchengladbach ist mit der neuen Rentnergeneration der geburtenstarken Jahrgänge komplett überfordert. Es fehlen Seniorenwohnungen“, sagt Matthias Günther vom Pestel-Institut. Schon jetzt gebe es einen massiven Mangel an altersgerechten Wohnungen. „Das wird sich in den nächsten Jahren allerdings noch enorm verschlimmern. Oder anders gesagt: Mönchengladbach rast mit 100 Sachen auf die graue Wohnungsnot zu“, so Matthias Günther.

    Der Leiter des Pestel-Instituts nennt dazu konkrete Zahlen: So gibt es aktuell rund 132.200 Haushalte in Mönchengladbach. In 31 Prozent davon leben Senioren. „Bereits heute braucht Mönchengladbach rund 9.500 Wohnungen für die älteren Menschen, die nicht mehr gut zu Fuß sind. Doch diese Seniorenwohnungen gibt der Wohnungsmarkt in Mönchengladbach bei weitem nicht her“, sagt Matthias Günther. Und für 2045 ermittelt die Untersuchung bei den benötigten Seniorenwohnungen sogar einen deutlichen Anstieg: So wird Mönchengladbach in zwanzig Jahren für rund 12.600 Seniorenhaushalte Wohnungen brauchen, die zum Leben im Alter passen.

    Eigentlich sei der Bedarf sogar noch höher, so das Pestel-Institut. „Denn ein Großteil der altersgerechten Wohnungen wird noch nicht einmal von Älteren bewohnt. Oft nutzen nämlich auch Familien den Komfort einer Wohnung ohne Schwellen, mit breiten Türen, Fluren und Räumen. Denn wo das Leben mit einem Rollator klappt, da kommt man auch mit einem Kinderwagen klar“, sagt Matthias Günther.

    Neben dem Neubau sei deshalb vor allem eine Sanierungsoffensive notwendig, um für mehr seniorengerechte Wohnungen in Mönchengladbach zu sorgen. „Doch die ist bislang nicht in Sicht: Das Fatale ist, dass wir dazu politisch nur eine Vogel-Strauß-Taktik erleben. Statt mit einem effektiven Programm fürs Senioren-Wohnen das Problem anzupacken, hat vor allem der Bund den Kopf in den Sand gesteckt und die graue Wohnungsnot seit Jahren ignoriert“, sagt Günther.

    Das müsse sich jetzt dringend ändern, fordert Katharina Metzger. Sie ist Präsidentin des Bundesverbandes Deutscher Baustoff-Fachhandel (BDB), der die Regional-Untersuchung zum Senioren-Wohnen beim Pestel-Institut in Auftrag gegeben hat. An die Adresse der Bundestagsabgeordneten von CDU und SPD aus Nordrhein-Westfalen richtet Katharina Metzger einen eindringlichen Appell: „Das Wohnen muss bei den Koalitionsverhandlungen ein absoluter Schwerpunkt sein. Der Wohnungsbau braucht einen gewaltigen Schub. Es ist wichtig, dass die CDU und die SPD in Mönchengladbach dieses ‚SOS-Notsignal fürs Wohnen‘ deutlich nach Berlin funken.“

    Eine künftige schwarz-rote Bundesregierung müsse den Wohnungsbau als Motor für die Binnenkonjunktur entdecken und nutzen: „Es geht um mehr Seniorenwohnungen, die durch Neubau und Sanierung entstehen müssen – auch in Mönchengladbach. Außerdem um mehr bezahlbare Wohnungen und um mehr Sozialwohnungen“, so die Präsidentin des Baustoff-Fachhandels.

    Die neue Bundesregierung müsse die Brisanz, die die Wohnungsnot habe, dringend erkennen: „Wer schlecht wohnt, fühlt sich schlecht regiert. Wer eine horrende Miete zahlen muss oder erst gar keine Wohnung findet, die er noch irgendwie bezahlen kann, bei dem wächst Frust. Das alles ist sozialer und letztlich auch demokratischer Sprengstoff“, warnt Katharina Metzer.

    Der Bund habe den Neubau von Wohnungen zu wenig und außerdem auch noch falsch gefördert: „Statt wenige Gebäude mit übertriebener Klimaschutztechnik zu fördern, muss der Bund künftig deutlich mehr Geld für mehr Wohnungen in die Hand nehmen, die dann auch barrierearm sein müssen. Was er bislang in das Senioren-Wohnen investiert hat, ist nicht mehr als der Tropfen auf dem heißen Stein“, so Metzger.

    Gemeinsam mit den Wissenschaftlern vom Pestel-Institut warnt der Baustoff-Fachhandel eine von Friedrich Merz geführte Bundesregierung davor, beim Wohnungsbau die politische „Weiter-so-Taste“ zu drücken: „Wenn sich die Wohnungsbau-Krise weiter zuspitzt, wird das auch in Mönchengladbach einen erheblichen Verlust von Arbeitsplätzen auf dem Bau bedeuten. Dabei geht es um die Jobs von Bauarbeitern, die in Mönchengladbach dringend gebraucht werden – für den Neubau und für das Sanieren von Wohnungen“, sagt Matthias Günther.

    Der Chef-Ökonom des Pestel-Instituts hat bei einer Sanierungsoffensive für mehr altengerechte Wohnungen vor allem auch die rund 20.600 Haushalte in Mönchengladbach im Blick, wo Senioren in den eigenen vier Wänden wohnen: „Ob Eigenheim, Reihenhaus oder Eigentumswohnung – es ist wichtig, älteren Menschen für ihr Wohneigentum rechtzeitig einen Anreiz zu geben, ihr eigenes Zuhause seniorengerecht umzubauen. Dabei ist das Bad das A und O.“ Das Wichtigste seien große Bäder mit einer Dusche ohne Schwellen und Stufen.

    Bei Senioren, die zur Miete wohnen, warnt das Pestel-Institut vor Altersarmut: „Bei vielen Baby-Boomern gab es immer wieder Phasen von Arbeitslosigkeit. Außerdem waren die geburtenstarken Jahrgänge die, die oft zum Niedriglohn gearbeitet haben. Also gehen viele der Baby-Boomer mit einer eher kleinen Rente nach Hause. Ihre Miete können sie sich damit nicht mehr leisten – sie wird zur ‚K.o.-Miete‘. In Zukunft werden also deutlich mehr Menschen als heute in Mönchengladbach auf staatliche Unterstützung angewiesen sein, um überhaupt ein Dach über dem Kopf zu haben“, so die Prognose von Pestel-Institutsleiter Günther.

    Die Untersuchung nimmt auch das Mieter-Portemonnaie der Senioren ins Visier: So liegt die durchschnittliche Kaltmiete in Mönchengladbach aktuell bei rund 6,40 Euro pro Quadratmeter Wohnfläche. 61 Prozent der Seniorenhaushalte, die zur Miete wohnen, leben sogar günstiger: Rund 10.300 Haushalte in Mönchengladbach, in denen Ältere leben, zahlen nach Angaben des Pestel-Instituts derzeit weniger als die Durchschnittsmiete.

    „Noch jedenfalls“, sagt Ökonom Matthias Günther. Denn das werde sich deutlich ändern, wenn der Staat nicht bereit sei, den Neubau von Seniorenwohnungen und den altersgerechten Umbau bestehender Wohnungen kräftig zu unterstützen. Dabei warnt der Wissenschaftler: „Eine Wohnung altersgerecht zu machen, kostet Geld und schraubt die Miete nach oben. Aber eine höhere Miete können sich viele Ältere einfach nicht leisten. Und erst recht nicht die Kosten für eine seniorengerechte Sanierung ihrer Wohnung.“

    Dabei sei es für die öffentlichen Kassen in der Regel sogar deutlich günstiger, altersgerechten Wohnraum zu schaffen: „Andernfalls sind Ältere nämlich gezwungen, ins Heim zu gehen. Und die Kosten für einen Heimplatz stehen auf Dauer in keinem Verhältnis zu dem, was der Staat investieren müsste, um eine altersgerechte Wohnung zu schaffen“, so Pestel-Institutsleiter Matthias Günther.

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  • Streik bei mags und GEM

    Streik bei mags und GEM

    Der Tarifstreit im öffentlichen Dienst sorgt für erhebliche Einschränkungen bei mags und GEM.

    Auch die Müllabfuhr ist massiv vom Warnstreik betroffen, zu dem die Gewerkschaft bis einschließlich Freitag, 14. März, aufruft.
    Es ist absehbar, dass die Bio- und Papiertonnenabfuhr ausfällt.
    Achtung: Es wird keine Nachleerungen für diese geben. Restmülltonnen sollten trotz Warnstreik zur Leerung bereitgestellt werden. Es wird versucht, den Restmüll abzufahren.

    Die Abfuhr der Gelben Tonnen ist nicht vom Tarifstreit betroffen und findet wie gewohnt statt.
    Aktuelle Informationen erhalten Sie auf www.mags.de.

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  • Felix Heinrichs tritt mit einem starken SPD Team zur Kommunalwahl an

    Felix Heinrichs tritt mit einem starken SPD Team zur Kommunalwahl an

    Wenn am 14. September 2025 die Menschen in Mönchengladbach zur Kommunalwahl gehen, werben Felix Heinrichs und sein SPD-Team um ihr Vertrauen.

    Mit 98 Prozent bestätigten die Delegierten den amtierenden Oberbürgermeister als Kandidaten für eine zweite Amtszeit. In allen 33 Ratswahlkreisen treten engagierte Frauen und Männer an. Und auch die Kandidaturen für die vier Bezirksvertretungen sind beschlossen worden.

    „Wenn vieles, an das wir fest geglaubt haben, ins Wanken gerät, braucht es Menschen, die Orientierung geben und Entscheidungen treffen,“ begann Felix Heinrichs seine Rede am Samstagvormittag im Haus Erholung. Er spannte den Bogen von globalen Entwicklungen rund um eine sich abzeichnende neue Weltordnung, den Einsatz von Künstlicher Intelligenz bis zu Klimaschutz und Strukturwandel: „Mönchengladbach wird profitieren, wenn wir unseren Weg verlässlich und kraftvoll weitergehen. Wir versprechen den Menschen, dass neue und innovative Arbeitsplätze entstehen, Kinder einen guten Schul- und Betreuungsplatz finden, bezahlbare Wohnungen gebaut und das sichere Zusammenleben gestärkt wird. Mönchengladbach lebt vom Einsatz seiner Bürgerinnen und Bürger. Genau deswegen ist mir der Dialog mit den Menschen so wichtig. Ich werde auch in Zukunft dieses Engagement mit Tatkraft und Mut überall unterstützen.“

    „Wir wollen eine lebenswerte Stadt Mönchengladbach für viele,“ fasst die SPD-Vorsitzende Gülistan Yüksel zusammen. Im Wahlkreis Bonnenbroich/Geneicken stellt sie sich selbst zur Wahl.

    Yüksel gratuliert allen Kandidierenden und bedankt sich für das Engagement: „Wir treten gemeinsam an, denn wir wollen Zukunft gestalten. Es macht einen Unterschied, wer gewählt wird. Felix Heinrichs hat bewiesen, dass er mutig und entschlossen die Stadt voranbringt und auch in schwierigen Situationen über die politischen Lager hinweg Einigungen erzielen kann. Stabilität und Verlässlichkeit sind jetzt besonders wichtig, um in stürmischen Zeiten Kurs zu halten.“

    „Die SPD steht für ein solidarisches Miteinander und stellt immer das Wohl der vielen in den Mittelpunkt. Mit Entscheidungen für mehr Gesamtschul- und Ganztagsplätze, bezahlbare Wohnungen und neue Gewerbeflächen schaffen wir die Basis für ein gutes Leben in der Stadt. Mönchengladbach hat nun einen stärkeren Ordnungsdienst, bessere Anlaufstellen für die Wirtschaft, mehr Angebote für Kinder und Jugendliche,“ stellt der Fraktionsvorsitzende Janann Safi fest. Auch er tritt erneut zur Kommunalwahl im Wahlkreis Eicken-Süd/ KFH an.

    Kandidat OB Felix Heinrichs

    In den vier Bezirksvertretungen kandidieren mit Sebastian Laumen im Norden, Volker Küppers im Osten, Ulrich Elsen im Süden und Marcus Gils im Westen erfahrene Politiker an der Spitze der jeweiligen Liste. „Mönchengladbachs Stärke sind die vielen engagierten Nachbarschaften. Auch nach 50 Jahren gemeinsam eine Stadt macht uns diese Vielfalt aus. Denn vor Ort engagieren sich viele Menschen füreinander. Und die SPD steht fest an ihrer Seite,“ ist sich Felix Heinrichs sicher.

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  • Hohe Strafe wegen verspäteter Umsetzung der EU-Whistleblower-Richtlinie

    Hohe Strafe wegen verspäteter Umsetzung der EU-Whistleblower-Richtlinie

    Hohe Strafe wegen verspäteter Umsetzung der EU-Whistleblower-Richtlinie.Wofür Geld da ist und wofür nicht.

    Deutschland muss 34 Millionen Euro Strafe an die EU zahlen. Es ist seinen Verpflichtungen aus der Richtlinie 2019/1937 (EU) zum Hinweisgeberschutz nicht nachgekommen.
    Während Sparmaßnahmen der öffentlichen Hand soziale Träger und kulturelle Einrichtungen zwingen, ihre Angebote einzuschränken und zivilgesellschaftliche Organisationen ihre Zuwendungen verlieren sollen, hat die Bundesregierung eine hohe finanzielle Sanktion durch den Europäischen Gerichtshof (EuGH) in Kauf genommen. Für einen Unterstützungsfonds für Whistleblower ist dagegen kein Geld da.
    Grund für die nun fällige Zahlung eines Pauschalbetrages von 34 Mio. Euro ist die verzögerte Umsetzung der EU-Whistleblowing-Richtlinie durch das erst am 2. Juli 2023 in Kraft getretene Hinweisgeberschutzgesetz. Die Whistleblower-Richtlinie hätte bis zum 17. Dezember 2021 in nationales Recht umgesetzt und die Kommission davon in Kenntnis gesetzt werden müssen.
    Das ist nicht geschehen. Die damalige Koalition aus CDU/CSU und SPD scheiterte an der Umsetzung vor allem, weil sich CDU/CSU einer gebotenen Ausweitung des sachlichen Anwendungsbereichs entgegenstellten. Erst im Mai 2023 stimmten CDU/CSU einer Ausweitung des sachlichen Anwendungsbereichs zu – zu spät, um die Verurteilung durch den EuGH abzuwenden.
    Nun also: 34 Mio. Euro weniger im Etat.
    Deutschland ist nicht der einzige Staat, der wegen verspäteter Umsetzung der Richtlinie sanktioniert worden ist. Auch Ungarn, Tschechien, Estland und Luxemburg hat der Europäische Gerichtshof heute zur Kasse gebeten.

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  • Spendenübergabe an die Kinderklinik

    Spendenübergabe an die Kinderklinik

    Am 7. März haben die Lehrkräfte Monika Strahl und Stefanie Borkenfeld-Müllers mit den Schülerinnen Jule Barnscheid, Theresa Schlebach und Annita Diep auf den Weg zum Elisabeth-Krankenhaus gemacht, um dort einen Scheck in Höhe von 550,00 EUR an die Chefärztin der Kinderklink am Elisabeth-Krankenhaus Dr. med. Sabine Keiser zu übergeben.

    Der Betrag setzt sich aus den Spenden zusammen, die bei unserem letzten Weihnachtskonzert im Dezember 2024 (https://gymnasium-odenkirchen.de/wordpress/?p=11833) zusammengekommen sind.

    Frau Dr. Keiser nahm den Scheck mit großer Freude entgegen und überließ den Schülerinnen das konkrete Spendenziel. Am Ende fiel die Wahl auf die Finanzierung einer Hand voll Auftritte eines Clowns, der mit seinen Auftritten schon seit langen Jahren bei den kleinen Patienten immer wieder für eine willkommene positive Abwechslung vom Klinikalltag sorgt. Anschließend nahm sich Frau Dr. Keiser noch Zeit, die Gruppe durch die Kinderklinik zu führen und dabei allerhand interessante Informationen über den Klinikalltag zu präsentieren.

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  • Kirchenmusikalische Andacht am Sonntag, den 23. März 2025 in St. Helena in Mönchengladbach-Rheindahlen

    Kirchenmusikalische Andacht am Sonntag, den 23. März 2025 in St. Helena in Mönchengladbach-Rheindahlen

    Am 3. Fastensonntag, 23. März 2025, ist um 17 Uhr das Bläserquintett „Spiro“ zu Gast in St. Helena.

    Die fünf Musikerinnen und Musiker aus Ungarn, der Schweiz, den Niederlanden und Deutschland gestalten die Kirchenmusikalische Andacht zum Thema „Heimatgefühle“. Werke von Komponisten der verschiedenen Heimatländer der Interpreten und Interpretinnen stehen ebenso auf dem Programm wie auch musikalische Ausflüge nach England, Frankreich und sogar Kuba. Aber auch der Aspekt, bei Gott Heimat zu finden, leuchtet auf.
    Das Programm beinhaltet sowohl Bearbeitungen als auch eine Reihe von Originalkompositionen für Bläserquintett.

    Kelly Kicken (Flöte), Alexandra Hajdu (Oboe), Eveline Balz (Horn), Lena Veltkamp (Klarinette) und Johannes Droska (Fagott) gründeten im Frühjahr 2023 das Bläserquintett „Spiro“ mit dem Ziel, über die Grenzen hinaus Quintettmusik für alle zugänglich zu machen und ihre gemeinsame Freude an Kammermusik, die sie alle verbindet, zu teilen. Alle Mitglieder, die sowohl auf eine erfolgreiche Karriere als Solokünstler, Orchestermusiker/innen schauen können als auch im Bereich der Musikpädagogik und Lehrtätigkeit aktiv sind, zeichnen sich als Gewinner verschiedener Wettbewerbe im In- und Ausland aus.

    Der Name „Spiro“ (nach dem lateinischen Wort für „ich atme“) ist Grundlage des gemeinsamen Schaffens. Alle, ob jung oder alt, auch Familien mit Kindern, sind zu dieser Kirchenmusikalischen Andacht herzlich eingeladen.

    Der Eintritt ist frei, um eine Spende zur Unterstützung der kirchenmusikalischen Arbeit an St. Helena wird herzlich gebeten.

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  • Erneuter Warnstreik bei mags und GEM

    Erneuter Warnstreik bei mags und GEM

    Die Gewerkschaft Verdi ruft die Belegschaft von mags und GEM zu einem Warnstreik auf, der von Montag, 10. März, bis Freitag, 14. März dauern soll.

    Ab Montag, 10. März, ist mit erheblichen Einschränkungen in allen Bereichen von mags und GEM zu rechnen.
    Die Gewerkschaft hat im Zuge des Tarifstreits mit Bund und Kommunen die Tarifbeschäftigten zu einem
    5-tägigen Warnstreik aufgerufen.
    Dank einer Notdienstvereinbarung können bei mags empfindliche Bereiche wie das Bestattungswesen und Verkehrssicherungsmaßnahmen in der Straßen- und Grünunterhaltung aufrechterhalten werden.

    Mit größeren Einschränkungen ist bei der Müllentsorgung und Straßenreinigung zu rechnen.
    Doch die genauen Auswirkungen werden erst ab der kommenden Woche kurzfristig absehbar sein.

    Die Abfuhr der Gelben Tonnen wird nicht vom Streik betroffen sein und erfolgt nach Plan.
    Die genauen Streikauswirkungen werden ab Montag tagesaktuell bekannt gegeben. Auch bei der telefonischen Erreichbarkeit ist mit Einschränkungen zu rechnen.
    Eine gute Alternative für diverse Dienstleistungen wie Behälterbestellungen oder Sperrmülltermine bietet das mags-Bürgerportal unter https://mags.de/buergerportal.

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  • Grüne Mönchengladbach machen zum Weltfrauentag auf Altersarmut bei Frauen aufmerksam

    Grüne Mönchengladbach machen zum Weltfrauentag auf Altersarmut bei Frauen aufmerksam

    Anlässlich des Internationalen Weltfrauentags machen Mitglieder von Bündnis 90/Die Grünen Mönchengladbach am Samstag, den 08, März 2025 von 14 bis 16 Uhr mit einer Informationsaktion am Sonnenhausplatz auf das drängende Problem der Altersarmut bei Frauen aufmerksam.

    Die Grünen verteilen Informationsflyer und Blumen an Passantinnen und Passanten, um auf die nach wie vor bestehenden strukturellen Ungleichheiten hinzuweisen.

    Die systematische Benachteiligung von Frauen im Erwerbsleben führt zu gravierenden finanziellen Nachteilen im Alter. Frauen erhalten durchschnittlich 46 Prozent weniger Rente als Männer. Diese erhebliche Rentenlücke ist das Ergebnis mehrerer Faktoren: unterbrochene Erwerbsbiografien aufgrund von Kindererziehung und Pflegearbeit, höhere Teilzeitquoten und niedrigere Löhne in frauendominierten Berufen.

    “Die Altersarmut von Frauen ist kein individuelles Problem, sondern das Resultat struktureller Ungleichheit in unserer Gesellschaft”, erklärt Ilka Bresges, Vorstandsmitglied der Grünen Mönchengladbach. “Frauen leisten einen Großteil der unbezahlten Sorgearbeit, arbeiten häufiger in Teilzeit und verdienen durchschnittlich weniger als Männer. Diese strukturelle Benachteiligung macht sich später in einer unzureichenden Altersversorgung bemerkbar. Hier müssen wir politisch gegensteuern.”

    Die Grünen Mönchengladbach setzen sich für konkrete Maßnahmen ein, um die Chancengleichheit zu fördern und die finanzielle Absicherung von Frauen im Alter zu verbessern. Dazu gehören die Aufwertung von Care-Berufen, bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf, sowie eine geschlechtergerechte Gestaltung des Rentensystems. Ein weiteres Anliegen ist es den Grünen, auf die Förderung der politischen Teilhabe von Frauen aufmerksam zu machen. “Wir brauchen mehr Frauen in allen politischen Gremien und Entscheidungspositionen, denn eine diverse Politik trägt den Bedürfnissen aller Bevölkerungsgruppen besser Rechnung”, betont Bresges. Die Grünen Mönchengladbach werden sich auch in Zukunft für die Gleichstellung der Geschlechter in allen Lebensbereichen einsetzen und laden alle Frauen ein, sich aktiv auch in der Kommunalpolitik zu beteiligen.

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  • „Verfassungsklage im Namen der Demokratie“

    „Verfassungsklage im Namen der Demokratie“

    Die SPD-Fraktion im Landtag von Nordrhein-Westfalen hat Klage gegen die Landesregierung beim Verfassungsgerichtshof in Münster eingereicht.

    Gegenstand des Organstreitverfahrens ist die Unterlassung einer frühzeitigen und umfassenden Unterrichtung des Landtags Nordrhein-Westfalen über das „Maßnahmenpaket zu den Bereichen Sicherheit, Migration und Prävention“.
    Grundlage hierfür bildet die seit dem Jahr 2016 in Art. 40 Abs. 1 NRWVerf verankerte Unterrichtungspflicht, die dem Ausgleich von Informationsasymmetrien zwischen Regierung und Parlament dienen und so die Mitwirkungs- und Kontrollmöglichkeiten des Landtags schützen soll.

    Hiergegen hat die Landesregierung aus Sicht der SPD-Fraktion jedoch verstoßen, indem sie unterlassen hat, den Landtag rechtzeitig über das Sicherheitspaket zu informieren und ihn stattdessen in der Plenardebatte vor vollendete Tatsachen gestellt hat. Damit entzog sie den Abgeordneten jede Möglichkeit einer Vorbereitung und effektiven Einbringung in den Diskurs.
    Besonders Redner der Opposition wurden so zu improvisierten Beiträgen gedrängt und konnten ihren wichtigen Aufgaben der Kontrolle und Mitwirkung nicht angemessen nachkommen.
    Hierzu erklärt Jochen Ott, Vorsitzender der SPD-Fraktion im Landtag von NRW:

    „Wir haben Klage eingereicht im Namen der Demokratie. Denn ihre Stärke hängt wesentlich auch davon ab, wie Regierungen mit dem Parlament umgehen. Die NRW-Landesregierung hat dabei aus unserer Sicht zum wiederholten Male gegen die in der Landesverfassung verbrieften Rechte insbesondere der parlamentarischen Opposition verstoßen. Wir halten es für wichtig, dass diese Frage im Grundsatz geklärt wird.“

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  • Grüne stehen zur Protected Bike Lane auf der Hohenzollernstraße

    Grüne stehen zur Protected Bike Lane auf der Hohenzollernstraße

    Das Verwaltungsgericht Düsseldorf hat am 25. Februar die Stadt Mönchengladbach per einstweiliger Verfügung dazu verpflichtet, den baulich getrennten Radweg („Protected Bike Lane“, kurz PBL) an der Hohenzollernstraße „vorläufig“ zurückzubauen.

    Die Stadtverwaltung prüft nun, ob Beschwerde eingelegt wird.

    „Das ist ein herber Rückschlag für die Stärkung nachhaltiger Mobilität in unserer Stadt“, so Thomas Diehl, Sprecher für Umwelt und Mobilität der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen. Erst vor kurzem hat die Stadtverwaltung die Auswirkungen der PBL untersucht und festgestellt, dass der Radverkehr hier deutlich zugenommen hat, während zugleich keine Behinderung des Autoverkehrs beobachtet werden konnte. „Die Maßnahme hatte faktisch nur Gewinner,“ so Diehl.

    Zwar gab es in der Anfangsphase der Maßnahme eine Reihe von Konflikten, aber diese hatten sich schnell erledigt. „Gerade der Umstand, dass einige Menschen die Absperrungen mit ihren Pkw beschädigten, zeigt aber doch deren Notwendigkeit zum Schutz der Radfahrenden“, sagt Melissa Kunkel-Laws, Fraktionssprecherin der Grünen. Wo derart rücksichtslos gefahren werde, so Kunkel-Laws, sei Schutz für die Schwächeren geboten.

    Kein Verständnis haben die Grünen für die Annahme des Gerichts, der vorherige Radweg auf dem Bürgersteig sei in „technisch ordentlichem Zustand“. Denn tatsächlich wurde dieser Radweg bereits 2017 wegen seines schlechten Zustands aufgehoben. Schäden und Unebenheiten in der Oberfläche verursachten hier Probleme, auch war er zu eng und erzeugte so regelmäßig Konflikte mit Fußgänger*innen. Der geforderte „vorläufige Rückbau“ erzeugt nun unnötig Kosten und Unsicherheit für die Stadt.
    Es scheint fraglich, ob das Gericht korrekt über den Zustand der Anlagen vor Ort informiert ist.

    Bündnis 90/Die Grünen sind weiter von der Notwendigkeit einer baulich getrennten Anlage auf der Hohenzollernstraße überzeugt. Die Grünen-Fraktion wird das Urteil insofern genau juristisch prüfen und einschätzen, wie der Entscheid einzuordnen ist vor dem Hintergrund der neuen Straßenverkehrsordnung (StVO), die am 11. Oktober 2024 in Kraft trat.

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  • Marili Machado – Das Lied, das uns eint

    Marili Machado – Das Lied, das uns eint

    Auf ihrer Tournee durch Deutschland und Frankreich macht Marili Machado am 7. März in Mönchengladbach Station.

    Marili ist eine der herausragenden Interpretinnen der Musik Argentiniens. Sie verzaubert mit ihrer Stimme und nimmt das Publikum mit in die Vorstädte von Buenos Aires, den subtropischen Norden Argentiniens und die Weiten der Pampa.
    Oft und nicht zu unrecht wird sie mit Mercedes Sosa verglichen und verzaubert das Publikum mit ihrer ausdrucksvollen Stimme.
    Marili ist seit 1993 auf Tourneen zu hören, die sie rund um den Globus führten. Auch wurde sie als beste Tangosängerin Argentiniens ausgezeichnet und ist in den großen Tangoshows von Buenos Aires zu hören.

    Mit dabei ist diesmal ihr Sohn Tato Rossi Machado, Liedermacher und Musiker. Zwischen beiden entsteht ein Dialog, ein Austausch musikalischer Figuren, in dem sich beide von ihren Lieblingstiteln, seien es Boleros, Tangos bis hin zu Balladen und Folklore leiten lassen.
    Neben Marili Machados Musik, die im Mittelpunkt des Programms steht, wird es einige kurze Interviews zur umweltpolitischen Lage in Argentinien geben.

    Freitag 7. März – 19 Uhr
    BIS-Zentrum für offene Kulturarbeit
    Bismarkstraße 99 Mönchengladbach
    Eintritt 12,- € (ermäßigt 8,- €)

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  • Bist du das perfekte Match für Roland?

    Bist du das perfekte Match für Roland?

    Registrierungsaktion für pensionierten Krankenpfleger und Schützen aus Nettetal.

    Vor rund einem Jahr gerät die Welt von Roland und seiner Familie aus den Bahnen: Die Diagnose Blutkrebs stellt sein Leben auf den Kopf und verändert alles. Die begonnene Chemotherapie wirkt bei dem 63-Jährigen nicht und nur eine Stammzellspende kann sein Leben retten. Deshalb organisieren seine Freund:innen und Angehörigen gemeinsam mit der DKMS eine Registrierungsaktion. Alle gesunden Menschen zwischen 17 und 55 Jahren können sich am 09.03.25 in Nettetal als Stammzellspender:in registrieren und damit nicht nur Roland, sondern auch vielen anderen Betroffenen Hoffnung schenken.

    Roland ist ein gutmütiger, liebevoller und hilfsbereiter Mensch und hat sich bis zu seiner Pensionierung als Krankenpfleger immer um andere Menschen gekümmert. Der 63-jährige Sportfan spielte früher selbst Handball und später Fußball und unterstützt heute seinen Lieblingsverein Borussia Mönchengladbach leidenschaftlich bei jedem Spiel. Wenn sich nicht gerade alles um den Fußball dreht, dann um den Schützenverein, denn dort ist Roland seit vielen Jahren ein aktives Mitglied. In diesem Jahr feiert er ein ganz besonderes Jubiläum: 50 Jahre in der Schützenbruderschaft, davon 25 Jahre als Zugführer. Klare Höhepunkte waren, als er vor über 20 Jahren Minister und 2014 König wurde.

    Diagnose – von der chronischen zur akuten Leukämie

    Im Februar 2024 begannen sich seinen Beschwerden durch Abgeschlagenheit, Müdigkeit und Antriebslosigkeit zu äußern. Arztbesuche zeigten, dass seine Blutwerte nicht in Ordnung waren und im April 2024 wurde die Diagnose chronische Leukämie gestellt. Für Roland und seine Familie war diese Diagnose ein Schock, aber noch längst kein Grund die Hoffnung zu verlieren und so planten sie, der Krankheit zum Trotz, eine gemeinsame Reise.

    Im Oktober 2024 verschlechterte sich Rolands Zustand und die Krankenhausaufenthalte häuften sich. Auf sich wiederholende Tage auf der Intensivstation folgen viel zu kurze Tage daheim bei der Familie. Im November dann die niederschmetternde Diagnose, dass aus der chronischen binnen weniger Monate eine akute Leukämie geworden war. Die geplante Reise musste abgesagt werden und kurz vor Weihnachten startete bereits die Behandlung mit einer ersten Chemotherapie. An Weihnachten selbst ereilte Roland und seine Familie dann die traurige Gewissheit: die Chemotherapie schlug nicht an und Rolands einzige Chance zum Überleben ist eine Stammzelltransplantation.

    Es geht um Rolands Leben

    Momentan ist Rolands Leben sehr eingeschränkt. Dreimal die Woche wird er von einem Krankentransport in die 50 km entfernte Uniklinik Düsseldorf gebracht, wo sein Blut kontrolliert und er je nach Blutwerten mit Blutkonserven behandelt wird. Danach und an den restlichen Tagen ruht er sich aus und vertreibt sich die Zeit mit Fernsehschauen. Für alle anderen Tätigkeiten, seien es kleine Spaziergänge oder leichte Haushaltsarbeiten, fehlt ihm einfach die Kraft, denn jede kleinste Belastung strengt ihn stark an und lässt ihn außer Atem kommen. Auch seine Freund:innen kann Roland nicht mehr so wie vor der Erkrankung treffen: Aktuell können Treffen nur einzeln und mit Masken stattfinden, denn jeder kleinste Infekt könnte Roland das Leben kosten.  

    Bei Familie und Freund:innen hat sich Fassungslosigkeit über die Hilflosigkeit der Situation breitgemacht. Rolands Frau appelliert: „Es gibt so vieles wo wir hilflos sind. Hier jedoch könnte jeder ohne viel Mühe ein Lebensretter werden.“

    Erfahrungen in Sachen Lebensretter:innen sein hat die Familie des 63-Jährigen schon sammeln dürfen. So konnte die Freundin von Rolands ältesten Sohn vor einigen Jahren bereits Stammzellen spenden und einer Person, in der gleichen Situation wie es Roland jetzt ist, die Chance auf eine zweite Lebenschance schenken.

    Damit nun auch Roland eine zweite Lebenschance erhalten kann findet am 09. März 2025 von 12 Uhr bis 16 Uhr eine Registrierungsaktion in der Kath. Pfarrgemeinde St. Lambertus Breyell – Regenbogensaal statt:

    Öffentliche Registrierungsaktion in Nettetal
    09.03.2025, 12-16 Uhr
    Kath. Pfarrgemeinde St. Lambertus Breyell – Regenbogensaal
    Am Kastell 5
    41334 Nettetal

    Roland will den Blutkrebs endgültig besiegen und wieder gesund werden. Er träumt davon, wieder ein normales Leben zu führen und auf der Hochzeit seines jüngsten Sohnes, welcher sich im letzten Sommer verlobt hat, unbeschwert tanzen zu können. Und wer weiß, vielleicht wird auch sein Wunsch, eines Tages Opa zu werden, wahr werden können.

    Registrieren, teilen, posten – jede Unterstützung kann Leben retten

    Unzählige Patient:innen weltweit sind wie Roland auf eine lebensrettende Stammzellspende angewiesen. Umso wichtiger ist es, dass jetzt viele Menschen mitmachen und sich als potenzielle Lebensretter:innen registrieren! Jeder kann helfen und sein eigenes Netzwerk nutzen.

    Wer gesund und zwischen 17 und 55 Jahre alt ist, kann Roland und anderen Patient:innen helfen. Am 09.03. vor Ort in Nettetal oder mit wenigen Klicks über www.dkms.de/roland die Registrierungsunterlagen nach Hause bestellen. Die Registrierung geht einfach und schnell: Mithilfe von drei medizinischen Wattestäbchen und einer genauen Anleitung sowie einer Einwilligungserklärung kann jede:r nach Erhalt des Sets selbst einen Wangenschleimhautabstrich vornehmen und anschließend per Post zurücksenden, damit die Gewebemerkmale im Labor bestimmt werden können. Spender:innen, die sich bereits in der Vergangenheit registrieren ließen, müssen nicht erneut teilnehmen. Einmal aufgenommene Daten stehen auch weiterhin weltweit für Patient:innen zur Verfügung.

    Besonders wichtig ist es, dass die Wattestäbchen nach dem erfolgten Wangenschleimhautabstrich zeitnah zurückgesendet werden. Erst wenn die Gewebemerkmale im Labor bestimmt wurden, stehen Spender:innen für den weltweiten Suchlauf zur Verfügung.

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  • LVR-Initiative „Karneval für alle“: Blindenreporter der Borussia beschreiben Veilchendienstagszug

    LVR-Initiative „Karneval für alle“: Blindenreporter der Borussia beschreiben Veilchendienstagszug

    Auch in diesem Jahr bietet der Landschaftsverband Rheinland (LVR) in Kooperation mit dem Mönchengladbacher KarnevalsVerband e.V. (MKV) und mit Unterstützung von Borussia Mönchengladbach eine Blindenreportage vom Veilchendienstagszug auf dem Alten Markt in Mönchengladbach an.
    Die Reporter Marc-Sidney Rahmel und Stefan Birkenstock beschreiben die Gruppen und Wagen bis ins kleinste Detail. Die Sehbehinderten hören die Zugbeschreibung über drahtlose Empfangsgeräte und Kopfhörer.
    Das Angebot für die sehbehinderten Jecken ist ohne Anmeldung möglich und kostenfrei.
    Das Angebot gibt es seit dem Jahr 2016 und gehört mittlerweile zum festen Bestandteil des Veilchendienstagszugs.

    Auf dem Alten Markt in Mönchengladbach / Borussia stellt die Technik / Kooperation des LVR mit dem Mönchengladbacher KarnevalsVerband e.V.
    Wir laden herzlich ein auf dem Alten Markt (gegenüber dem Brauhaus St. Vith) am Veilchendienstag, den 4. März 2025. Die Blindenreporter sind ab 13 Uhr vor Ort und der Zug erreicht das Areal kurz nach 14 Uhr.

    Der LVR finanziert die Blindenreportage im Rahmen seiner Initiative „Karneval für alle“, mit der er sich seit 2013 dafür stark macht, dass auch Menschen mit Behinderung Karneval feiern können – auf Sitzungen, im Straßenkarneval und an den Zügen. Neben den Live-Beschreibungen für Blinde finanziert er Übersetzungen in Gebärdensprache und bietet Rollstuhlplätze an Zugwegen an.

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  • Erster erfolgreicher „Mehr Bäume Jetzt“-Verschenktag im Kreis Viersen

    Erster erfolgreicher „Mehr Bäume Jetzt“-Verschenktag im Kreis Viersen

    Der Kreis Viersen kooperiert 2025 erstmals mit der Initiative “Mehr Bäume Jetzt” und verschenkt im Rahmen des Klimafolgenanpassungskonzeptes Baum- und Strauchsetzlinge an interessierte Bürgerinnen und Bürger.

    Am Samstag, den 22. Februar, hat in Grefrath der erste Verschenktag stattgefunden. Von 11 bis 15 Uhr haben rund 140 angemeldete Teilnehmerinnen und Teilnehmer ihre reservierten Setzlinge und Gehölze abgeholt. Angeboten wurden unter anderem Setzlinge und Steckhölzer von Feld-, Berg- und Spitzahorn, Kornelkirsche, Schlehe, Spindelstrauch sowie weiteren heimischen Gehölzarten.

    Begleitet wurde die Veranstaltung von einem kleinen Rahmenprogramm: Die Interessengemeinschaft “Grefrath kann Klima” hat an einem Stand über Klimaschutzmaßnahmen informiert, während der Malteser Hilfsdienst mit Kaffee und Kuchen für das leibliche Wohl gesorgt hat. Ein besonderes Highlight war die Feuerwehr Niederkrüchten, die mit ihrem Waldbrandlöschfahrzeug und einem Team vor Ort war. Im Laufe des Tages waren weit mehr als die 140 angemeldeten Personen auf dem Gelände unterwegs.

    Der nächste Verschenktag findet am Samstag, den 8. März, von 11 bis 15 Uhr in Viersen auf dem Schulhof des Berufskollegs an der Heesstraße 95 statt.
    Auch hier wird der Malteser Hilfsdienst warme Getränke und Verpflegung anbieten, während ein Informationsstand des NABU Viersen den Aktionstag ergänzt.

    Weiterhin Anmeldung für Setzlinge möglich Interessierte können sich weiterhin online anmelden. Aufgrund der großen Nachfrage wurde die Abgabemenge pro Person für einige Gehölzarten – darunter Kornelkirsche und Roter Hartriegel – begrenzt. Damit soll möglichst vielen Menschen die Möglichkeit gegeben werden, einen Beitrag zum lokalen Klima- und Artenschutz zu leisten.

    Alle weiteren Informationen zu den Setzlingen, zur Abholung vor Ort oder zu eventuellen Änderungen sind nach der Anmeldung per E-Mail oder unter folgender Internetseite abrufbar:  
    https://www.kreis-viersen.de/mehr-bäume-jetzt

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  • Das Hugo-Junkers-Gymnasium trifft … Bundestagspräsidentin Bärbel Bas

    Das Hugo-Junkers-Gymnasium trifft … Bundestagspräsidentin Bärbel Bas

    Im Rahmen der Gesprächsreihe ‚Das Hugo-Junkers-Gymnasium trifft …‘ kam es in Rheydt zu einer außergewöhnlichen Begegnung.

    Rund 100 Schüler der Jahrgangsstufen 8 bis Q2 begaben sich von der traditionsreichen Schule an der Brucknerallee einige Meter weiter in das Parteihaus der SPD, um während einer überparteilichen Zusammenkunft Bundestagspräsidentin Bärbel Bas zu treffen.

    Die ‚Chefin‘ aller Abgeordneten des Deutschen Bundestages wurde von den jungen Demokraten mit überaus herzlichem Applaus empfangen – und nach einer Begrüßung durch die Gastgeberin, die SPD-Bundestagsabgeordnete Gülistan Yüksel, sprudelten die Fragen an die Nummer zwei der politischen Hierarchie der Bundesrepublik Deutschland.

    Einige Schüler kannten die Präsidentin bereits aus der Tagesschau und anderen Formaten und so wurde sogleich nach einem typischen Tag im Leben einer Parlamentspräsidentin gefragt. Das Erstaunen war groß, als die über den Parteiinteressen stehende Politikerin erklärte, dass sie nicht nur die Sitzungen des Deutschen Bundestages zu leiten habe, sondern auch für 3100 Mitarbeiter der Verwaltung und rund 200 Beamte der Bundestagspolizei zuständig sei.

    Weitere spannende Fragen der Hugoianer bezogen sich darauf, was Bärbel Bas jungen Frauen rate, die sich politisch engagieren wollen, wie sie zur LGBTQ-Community stehe, warum sie in die Politik gegangen sei und warum sie sich einst für ihre Partei entschieden habe.

    Bei allen Fragen, die aus der Runde der Schüler kamen, war das Oberhaupt des Deutschen Bundestages, das auch Hüterin der demokratischen Regeln des Hohen Hauses ist, glasklar und rief dazu auf, sich für verfassungstreue Parteien zu engagieren.

    Gülistan Yüksel, Bärbel Bas und die Schülervertretung des Hugo-Junkers-Gymnasiums protestieren gegen den Missbrauch von jungen Menschen als Kindersoldaten. (v.l.n.r.)

    Im Anschluss an die Fragerunde, die lange hätte weitergehen können, übergaben die Schülersprecher des ‚Hugos‘, auch im Namen der das Projekt betreuenden Lehrer Viola Schmitt und Dimitrios Kritsimos, die auf eine lange Tapete gepressten und signierten roten Handabrücke des gesamten achten Jahrganges der international ausgerichteten Schule an Bärbel Bas. Die Tapete war während des jährlich durchgeführten ‚Red Hand Days‘ unter der Schirmherrschaft Gülistan Yüksels bedruckt worden.
    An diesem Tag protestieren junge Menschen auf beeindruckende Art und Weise gegen den Missbrauch ihrer Altersgenossen als Kindersoldaten.

    Bärbel Bas und Lehrer Reinhard Bitter, der die Begegnung mit der Bundestagspräsidentin auf Seiten des Hugo-Junkers-Gymnasiums organisiert hat.

    Reinhard Bitter, Lehrer am Hugo-Junkers-Gymnasium, der die Gesprächsrunde auf Seiten der Schule organisierte, war denn auch glücklich über den Verlauf: „Es war großartig zu sehen, wie sich junge Menschen ohne Scheu mit der souverän, herzlich und nahbar agierenden Bundestagspräsidentin austauschen – und ich bin der Abgeordneten Gülistan Yüksel zutiefst dankbar, dass sie der nächsten Generation, den Wählern der Zukunft, ermöglicht hat, sich mit einem Mitglied der Staatsspitze auszutauschen. In den Nachbesprechungen zeigte sich, wie auch im Anschluss an andere Besuche im Rahmen der Reihe  ‚Das Hugo trifft …‘ zuvor, dass die Schüler die Begegnungen mit den Politikprofis sehr schätzen, egal, welcher Partei sie angehören. Der Austausch hilft, an die Politik heranzuführen, Vorurteilen und Desinformation das Wasser abzugraben – und so die Demokratie zu stärken.“

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