Autor: Redaktion

  • 250 Euro weniger pro Monat: Frauen beim Einkommen stark benachteiligt

    250 Euro weniger pro Monat: Frauen beim Einkommen stark benachteiligt

    Sie haben genauso lange Arbeitszeiten, sind beim Einkommen aber klar im Nachteil: In Mönchengladbach verdienen Frauen, die eine Vollzeitstelle haben, aktuell rund 250 Euro und damit acht Prozent weniger als ihre männlichen Kollegen.

    Darauf macht die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten aufmerksam. Die NGG beruft sich dabei auf eine Statistik der Bundesagentur für Arbeit.
    Danach liegt der durchschnittliche Verdienst von Beschäftigten mit voller Stundenzahl in Mönchengladbach derzeit bei 3.151 Euro im Monat. Während Männer durchschnittlich 3.239 Euro verdienen, kommen Frauen auf lediglich 2.984 Euro im Monat.

    „Die Zahlen zeigen, dass es bis zu einer echten Lohngerechtigkeit noch ein weiter Weg ist. Im Verkauf einer Bäckerei oder an der Rezeption eines Hotels – also bei Tätigkeiten, die überwiegend von Frauen ausgeübt werden – sind die Einkommensunterschiede besonders groß“, sagt Karim Peters, Geschäftsführer der NGG-Region Krefeld-Neuss. Das habe auch damit zu tun, dass sich Fleischereien, Bäckereien, Hotels und Gaststätten häufig nicht an Tarifverträge hielten – und viele Frauen in niedrigeren Positionen mit geringeren Löhnen abspeisten.

    Hinzu komme, dass Frauen überdurchschnittlich oft in Teilzeit- und Minijobs arbeiteten. „Solche Stellen erschweren nicht nur den beruflichen Aufstieg, sie sind meistens auch deutlich schlechter bezahlt als Vollzeitarbeitsplätze. Deshalb dürfte der tatsächliche Gender-Pay-Gap, also die Einkommenslücke zwischen den Geschlechtern, in Mönchengladbach deutlich über acht Prozent liegen“, betont Peters.

    Die nächste Bundesregierung müsse zusätzliche gesetzliche Leitplanken für mehr Lohngerechtigkeit schaffen, fordert die NGG.
    Dazu gehörten ein verbindlicher Anspruch auf gleiches Geld für gleiche Arbeit und eine strukturelle Reform der Minijobs. Außerdem solle das Ehegattensplitting abgeschafft werden.

    „Das aktuelle Steuersystem führt dazu, dass in vielen Partnerschaften das Modell des männlichen Hauptverdieners bestehen bleibt. Wegen hoher Abzüge in der Steuerklasse 5 arbeiten Frauen oft nur wenige Wochenstunden. Im Fall einer Trennung stehen sie dann aber vor enormen finanziellen Schwierigkeiten“, so Peters.
    Nach einer Studie des Rheinisch-Westfälischen Instituts für Wirtschaftsforschung (RWI) könnte die Aufhebung des Ehegattensplittings bis zu 500.000 zusätzliche Vollzeitstellen schaffen – vor allem für Frauen.

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  • Repair Cafe am 01.08.2021

    Repair Cafe am 01.08.2021

    Das Repair Cafe findet nach Corona wieder statt am 01.08.2021. Allerdings sind Corona geschuldet einige Veränderungen nötig.

    Bei der Veranstaltung am 1. August, ist die Teilnehmerzahl auf 35 Einzelpersonen begrenzt, diese haben sich vorher telefonisch bei Frau Nicole Peters, Tel. 02166 923926 anzumelden und zu registrieren.

    Es findet des weiteren keine Bewirtung mit Kaffee oder Kuchen statt.
    Zudem müssen die Hygiene Standards, Maskenpflicht und Hände Desinfektion, während der gesamten Veranstaltung eingehalten werden.
    “Wir starten reduziert, aber wir starten wieder. Wir weisen nochmals darauf hin, das Reparaturen nur nach vorheriger telefonischer Anmeldung durchgeführt werden können.”

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  • Wasserschlangen über dem Seehundbecken, Buntes im Affenhaus – und Foxy-Shirt im Tiergarten

    Wasserschlangen über dem Seehundbecken, Buntes im Affenhaus – und Foxy-Shirt im Tiergarten

    Wer in nächster Zeit den Tiergarten Mönchengladbach besucht, kann dort ganz neue Eindrücke gewinnen: Aktuell hängen dort Eulenbilder am großen Teich an der Trauerweide, Schweineportraits im dazu passenden Stall sowie viele weitere farbenfrohe Gestalten an anderen Orten.

    Entstanden sind diese im Projekt “Tierisches zum Weiterflüstern”: Zehn Kinder des Internationalen Kinderzentrums in Odenkirchen und zehn Kinder des Steps besuchten darin den Tiergarten und beschäftigten sich künstlerisch mit den unterschiedlichsten Tieren. Daraus entstanden ist eine bunte Vielfalt von einzigartigen Portraits. Teilweise arbeiteten die Kinder sogar gemeinsam und kreierten großformatige, farbenfrohe Gemeinschaftsbilder, die aus mehreren Teilen zusammengesetzt wurden.

    Bis zum 22. August können die Werke aus Ölkreide an vielen Orten des Tiergartens entdeckt werden. Weitere Einblicke in das Projekt ermöglicht die Online-Ausstellung aller Werke, die jederzeit auf der Webseite www.der-fuchsclub.de besichtigt werden kann.

    “Tierisches zum Weiterflüstern” fördert die Kreativität von Kindern zwischen 6 und 10 Jahren. Klein oder groß, gemustert oder gestreift – in dem Projekt mit der Künstlerin Christiane B. Bethke erforschten die jungen Teilnehmer*innen auf phantasievolle Weise die unterschiedlichen Tierarten und erfuhren dabei einiges über die besonderen Eigenschaften und Fähigkeiten der einzelnen Tiere. Das Kunstprojekt wurde umgesetzt in Kooperation mit dem Kulturbüro Mönchengladbach und dem Tiergarten Odenkirchen. Finanziell unterstützt wurde es durch das Förderprogramm des Bundesverbandes Bildender Künstler und Künstlerinnen “Wir können Kunst” im Rahmen von “Kultur macht stark”.

    Foxy-Shirt im Tiergarten

    Junge Besucher*innen im Affenhaus stehen interessiert vor einem Kunstwerk. © Christiane B. Bethke

    Der Fuchs ist das Wappentier des Tiergartens in Mönchengladbach-Odenkirchen. Deshalb gibt es ab sofort für große und kleine Fans des Tiergartens das dazugehörige T-Shirt mit der Abbildung des sympathischen Fuchses.

    Emely-Sophie und Jordan tragen es gern, denn man sagt, der Fuchs ist nicht nur schlau, sondern er verleiht den Trägern auch magische Kräfte: Kinder hören besser auf die Eltern und Eltern haben mehr Verständnis für ihre Kinder – so der damit verbundene Wunsch.

    Fakt ist, Eltern und Kinder gehen gern in den Tiergarten, um die Vielzahl der großen und kleinen Tiere zu erleben. Solange der Vorrat reicht, gibt es das Foxy- T-Shirt in allen Größen zum Einführungspreis von 10 Euro an der Tiergartenkasse.

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  • Giesenkirchen: Trampolin auf Kinderspielplatz vollständig abgebrannt – Zeugen gesucht

    Giesenkirchen: Trampolin auf Kinderspielplatz vollständig abgebrannt – Zeugen gesucht

    Polizeibeamte wurden am Freitag, 23. Juli, gegen 1.15 Uhr zu einem Brand auf einem Spielplatz am Fliederweg in Giesenkirchen gerufen.

    Beim Eintreffen verrichtete die Feuerwehr bereits Löscharbeiten an einem in den Boden eingelassenen Trampolin. Augenscheinlich wurde die Trampolinmatte sowie die umrandenden, festinstallierten Gummimatten zuvor angezündet. Das Trampolin brannte vollständig ab.

    Die Polizei Mönchengladbach bittet Zeugen, die etwas Verdächtiges beobachtet haben, um sachdienliche Hinweise unter der Telefonnummer 02161-290. (cr)

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  • Psychotherapeutische Soforthilfe für betroffene Menschen der Flutkatastrophe

    Psychotherapeutische Soforthilfe für betroffene Menschen der Flutkatastrophe

    Der Landschaftsverband Rheinland (LVR) bietet in seinen Traumaambulanzen den von der Flutkatastrophe betroffenen Menschen Hilfe, die dringend psychotherapeutische Beratung oder Unterstützung benötigen. Auch die Traumaambulanzen anderer Träger im Rheinland stehen diesen Menschen offen.

    Die Traumaambulanzen sind regulär für traumatisierte Opfer von Gewalttaten, deren Angehörige und Hinterbliebene tätig. Aktuell können derzeit auch Betroffene des Hochwassers dort Hilfe erhalten, soweit die jeweiligen Kapazitäten dies erlauben. Die Traumaambulanzen sind im Umgang mit seelischen Verletzungen sehr erfahren und können ohne vorherigen formalen Antrag aufgesucht werden. Auch können beispielsweise Angehörige, die nahe Verwandte oder eine verschwägerte Person verloren haben, diese Hilfe erhalten. Betroffene bekommen bis zu fünf Sitzungen finanziert.

    Unter www.lvr.de/traumaambulanzen steht eine Übersicht der Ambulanzen im Rheinland zum Download zur Verfügung, bei denen Betroffene Hilfe erfragen können. Sie umfasst Traumaambulanzen der LVR-eigenen Kliniken als auch die anderer Träger. Betroffene können sich zentral unter der Telefonnummer 0800 654 654 6 beraten lassen.

    „Die Situation stellt viele Menschen vor enorme Herausforderungen. Angehörige wurden getötet oder verletzt, Existenzen zerstört. Aus unserer Erfahrung wissen wir, wie schwerwiegend solche traumatischen Ereignisse für die Menschen sein können. Oftmals kann eine psychotherapeutische Beratung oder Unterstützung zur Verarbeitung des Erlebten notwendig sein. Unsere LVR-Kliniken stehen allen Menschen, die Hilfe benötigen, jederzeit offen“, erklärt Martina Wenzel-Jankowski, LVR-Dezernentin Klinikverbund und Verbund Heilpädagogischer Hilfen.

    In allen neun psychiatrischen Kliniken des LVR finden von der Flutkatastrophe traumatisierte Menschen Hilfe – egal ob in den Traumaambulanzen oder auch in den psychiatrischen Institutsambulanzen. An den Standorten Bedburg-Hau, Bonn, Düsseldorf, Essen und Viersen gibt es außerdem spezielle Angebote für betroffene Kinder und Jugendliche.

    Das Land Nordrhein-Westfalen hat sich bereit erklärt, dem LVR für diese freiwillige Leistung finanzielle Mittel bis Ende des Jahres zur Verfügung zu stellen, um im Einzelfall Betroffenen bis zu fünf Sitzungen psychotherapeutische Soforthilfe anzubieten.

    Diese vier LVR-Kliniken liegen in den am stärksten von der Flutkatastrophe betroffenen Gebieten bzw. in unmittelbarer Nähe:

    LVR-Klinik Bonn: www.klinik-bonn.lvr.de, 0228 551-3131 (Erwachsene), 0228 551-2850 (Kinder und Jugendliche)
    LVR-Klinik Düren: www.klinik-dueren.lvr.de, 02421 40-2602
    LVR-Klinik Köln: www.klinik-koeln.lvr.de, 0221 8993-610
    LVR-Klinik Langenfeld: www.klinik-langenfeld.lvr.de, 02173 102-2044

    Weitere Informationen finden Sie auf den Internetseiten der LVR-Kliniken.

    Einen Überblick und Links zu sämtlichen LVR-Kliniken finden Sie hier: Übersichtsseite LVR-Kliniken

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  • AWO Sommerschule zieht erfolgreiche Halbzeit-Bilanz

    AWO Sommerschule zieht erfolgreiche Halbzeit-Bilanz

    Distanzunterricht, Wechselunterricht, Onlineunterricht – an vielen Kindern und Jugendlichen in Mönchengladbach sind die pandemiebedingten, schulischen Einschränkungen nicht spurlos vorbei gegangen. Struktur, soziale Kontakte und Gemeinschaft sind viele Monate weggebrochen. Genauso auch Bewegung, weil der Schul- und Vereinssport komplett zum Erliegen kommen musste.

    Die AWO-Sommerschule leistet in den Sommerferien 2021 einen wichtigen Beitrag, diese Lern-, Bewegungs- und Freizeitrückstände vieler Kinder und Jugendlicher in Mönchengladbach aufzuarbeiten. Die Kinder werden täglich von 9:00 Uhr bis 15:00 Uhr bei der AWO im L64 betreut, bekommen einen Frühstücks-Snack und ein warmes Mittagessen. Die AWO-Sommerschule ist für die Eltern kostenlos.

    Die Eltern hatten die Möglichkeit, ihre Kinder über die kooperierenden Grund- und weiterführenden Schulen bei der AWO Sommerschule anzumelden. Dazu zählen die Gemeinschaftsgrundschule Waisenhausstraße, die städtische Grundschule an der Nordstraße, die Montessori Grundschule an der Gertraudenstraße und die Bischöfliche Marienschule. Das Programm erstreckt sich über die gesamten sechs Wochen und die Inhalte haben die Kolleg*innen der AWO eigenständig entwickelt.

    Zu den Programminhalten zählen beispielsweise: mindestens zweimal wöchentlich Lernförderung in Mathematik und Deutsch (1./2. Klasse und 3./4. Klasse), Lernförderung über 14 Tage in den Fächern Latein, Englisch, Mathematik, Klassen 6-8 (Marienschule), Bewegungsangebote (Fußball, Basketball, Tischtennis, Tanzen, Kinder-Yoga), Kreativangebote (Basteln, Malen, Experimente), Besuche auf dem Rheydter Wochenmarkt und gemeinsames Kochen, Gesellschaftsspiele, Kinder- und Jugendcoaching „Stark ohne Muckis“ durch AWO-Mitarbeiterin Andrea Kottmann, eine Stadt-Rallye durch Rheydt oder Ausflüge in das Museum Abteiberg, zum Textiltechnikum im Monforts Quartier, in den Stadtwald, in den Bresges Park, in den Borussia Park, in den Tiergarten Odenkirchen, in den Hardter Wald oder zum Geocaching in den Nordpark.

    Die Arbeiterwohlfahrt freut sich sehr, dass die Sommerschule durch vielfältige Kooperationspartner*innen Unterstützung erfährt. Das Team der Stadtbibliothek Rheydt bietet einmal in der Woche und über die gesamten Sommerferien „Kinder Robotik Kurse“, „Bookfacing-Kurse“ oder „Manga-Kurse“ im Rahmen des Sommerleseclubs 2021 an. Ute Kempin von Mags (Mönchengladbacher Abfall-, Grün- und Straßenbetriebe) kommt an mehreren Tagen mit einem Umweltbildungsprogramm ins L64 und macht ein Upcycling-Projekt mit den teilnehmenden Kindern. Der städtische Förster Werner Stops empfängt Gruppen der AWO Sommerschule in der Waldschule im Hardter Wald. Das Team von Rollbrett Union e.V. bietet Skateboardkurse an.

    „Wir haben uns bei der Gestaltung des Programms bewusst für eine Mischung aus Lernförderung und aktiver Freizeitgestaltung entschieden. Die Kinder sollen möglichst viel mitnehmen, aber nicht das Gefühl haben, sie sitzen im Unterricht. Spielerisches Lernen steht im Mittelpunkt der AWO Sommerschule“, sagt der Vorsitzende des AWO Präsidiums, Norbert Bude, in einem Pressegespräch im L64. AWO-Vorstand Uwe Bohlen ergänzt: „Soziales Lernen ist für die Kinder sehr wichtig. Sie waren viele Monate „eingesperrt“, durften im Lockdown nicht in die Schule oder sich mit Gleichaltrigen treffen. Jetzt dürfen sie in der Gruppe wieder gemeinsam etwas erleben und etwas lernen, ohne dass es sich nach Lernen anfühlt. Jugendhilfe und Schule sollten sich unserer Meinung nach auch in Zukunft viel besser vernetzen.“

    „Wer viel erlebt wird hungrig. Deshalb sind wir besonders dankbar, dass sich die Stadtsparkasse Mönchengladbach sehr spontan dazu bereit erklärt hat, die Mittagsverpflegung der Kinder mit einer Spende aus dem PS-Zweckertrag in Höhe von 4500 Euro zu unterstützen. Ein Dankeschön geht ebenso an den Marktleiter des EDEKA Endt Marktes auf der Mittelstraße, Herrn Siemes. In den ersten Tagen wurde uns bewusst, dass viele Kinder morgens ohne ein Frühstück im Bauch zu uns kommen. Der EDEKA Markt unterstützt die Sommerschule seit drei Wochen mit Obst und Backwaren, so dass wir morgens einen Frühstücksnack anbieten können. Wir sind sehr dankbar, wie unbürokratisch und schnell uns Unterstützung zugesichert worden ist. Auch von Borussia Mönchengladbach. Der VFL hat uns einen ganzen Satz Fußbälle gespendet“, so Bude weiter.

    Wie in den AWO-Kitas und Offenen Ganztagsgruppen in den Grundschulen arbeitet auch die AWO-Sommerschule nach dem offenen, pädagogischen Konzept. Täglich kommen bis zu vierzig Kinder in das L64 der AWO und sie können morgens und nachmittags zwischen mindestens vier Angeboten frei wählen. Nicole Wilms aus dem Organisations-Team der AWO Sommerschule: „Wir bestärken die Kinder darin, selbstbestimmt zu sein. Dabei achten wir schon darauf, dass die Kinder sowohl an Lern- als auch an Freizeitangeboten teilnehmen. Die Gruppen sind dabei immer gemischt. Das heißt die Kinder sind in unterschiedlichen Klassen und gehen auf unterschiedliche Schulen. Dadurch entstehen neue Freundschaften. 95 Prozent aller Kinder bei uns haben eine Zuwanderergeschichte. Diese Vielfalt ist bereichernd für uns alle.“

    Helmut Thommessen von der AWO fügt hinzu: „Wir merken täglich, dass die Kinder die größten Verlierer*innen der Pandemie sind und wie sie bei uns jeden Tag ein Stückchen mehr aufblühen. Das merken auch die Eltern und sprechen uns an, ob wir ihnen nicht auch helfen können. Die AWO ist in Rheydt ein wichtiger Anker und das L64 ein zentraler Anlaufpunkt geworden. Die AWO Sommerschule hat dazu viel beigetragen.“

    Die Fördermittel des Landes für das Programm „Extra Zeit zum Lernen NRW“ können bis zu den Sommerferien 2022 abgerufen werden. Die Arbeiterwohlfahrt Mönchengladbach ist bereits in der Planung, das Projekt „Bewegtes Lernen in den Ferien“ fortzusetzen. „Auch wenn es personell herausfordernd ist. In der Sommerschule arbeiten die AWO Erzieher*innen, Sozialarbeiter*innen, Pädagog*innen und Pflegefachkräfte täglich mit den Kindern – die Verwaltungsmitarbeiter*innen unterstützen bei Ausflügen, in der Küche oder beim Mittagessen. Neben ihrer regulären Arbeit. Das ist planerisch herausfordernd. Aber wir merken auch, dass es sich lohnt. Den Kindern fällt der Abschied nach drei Wochen sehr schwer, weil es ihnen so gut gefallen hat. Jetzt ist nämlich Halbzeit und ab Montag kommen neue Kinder in die AWO-Sommerschule“, so Uwe Bohlen abschließend.

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  • Neuer Dekan des Fachbereichs Maschinenbau und Verfahrenstechnik

    Neuer Dekan des Fachbereichs Maschinenbau und Verfahrenstechnik

    Professor Dr. Norman Lupa ist neuer Dekan des Fachbereichs Maschinenbau und Verfahrenstechnik. Der 42-Jährige wurde jetzt einstimmig vom Fachbereichsrat gewählt.

    Die Wahl erfolgte während der laufenden Amtszeit, die im März 2023 endet. Lupas Vorgänger Professor Dr. Patric Enewoldsen war zuvor aus eigenem Wunsch von dem Amt zurückgetreten.

    Norman Lupa ist seit 2015 Professor für Computer Aided Engineering im Maschinenbau am Fachbereich Maschinenbau und Verfahrenstechnik der Hochschule Niederrhein. Zuvor war er als Maschinenbau- und Anlagenkonstrukteur bei SMS Meer in Mönchengladbach tätig.
    Er promovierte an der Universität Duisburg-Essen über den „Einsatz wissensbasierter Features für die automatische Konfiguration von Produktkomponenten“.
    Seit Anfang des Jahres 2020 ist Norman Lupa Vorsitzender des Fachbereichsrats. Im VDI (Verein Deutscher Ingenieure) ist er Leiter des Netzwerks „Bezirksgruppe Krefeld“. Er ist daher bestens in der Praxis vernetzt und möchte den Studierenden schon während ihres Studiums möglichst viel Praxiserfahrung zukommen lassen.
    Norman Lupa stammt aus Wesel und wohnt mit seiner Familie im niederrheinischen Grefrath.

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  • Wöchentliche Treffs der ÖDP Mönchengladbach

    Wöchentliche Treffs der ÖDP Mönchengladbach

    Die Ökologisch-Demokratischen Partei (ÖDP) Mönchengladbach startet nach der durch Corona bedingten „Lockdown-Phase“ wieder mit wöchentlichen Treffs für alle Klima- und Artenschutzaktivisten.

    Wenn nicht jetzt, wann dann?  Die JÖ (Jungen Ökologen) treffen sich ab 28. 7. 2021 jeden Mittwoch von 16 – 17.30 Uhr in der “Baguetterie de Provence” am Bismarckplatz, Bismarckstr. 9 in Mönchengladbach.
    Für die „gesetzteren“ Ökologen findet eine zweite Veranstaltung auch jeden Mittwoch, ab 28.7.2021, von 18 – 19.30 Uhr im Ratskeller des Rathauses in Rheydt statt.

    Neben Gesprächen rund ums Klima und den Artenschutz informiert die ÖDP auch zu den bevorstehenden Bundestagswahlen. Sie freut sich über eine rege Teilnahme an den wöchentlichen Treffs.

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  • Der Niersverband informiert: Starkregen und Hochwasser auch an der Niers – was ist passiert?

    Der Niersverband informiert: Starkregen und Hochwasser auch an der Niers – was ist passiert?

    Der heftige und vor allem langanhaltende Starkregen hat auch im Einzugsgebiet der Niers seine Spuren hinterlassen. Mittlerweile ziehen sich die Wassermassen größtenteils zurück und die Nierswasserstände sinken wieder.

    „Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Niersverbandes waren in den letzten Tagen in höchster Alarmbereitschaft und teilweise im Dauereinsatz“ erläutert Sabine Brinkmann, Vorständin des Verbandes. „Nachdem sich die Lage nun nach und nach entspannt hat und auch für die kommenden Tage trockenes Wetter angekündigt ist, hoffen wir, das Schlimmste überstanden zu haben,“ so Brinkmann weiter. „Wir haben zwar bisher schon einige Schäden festgestellt, die jedoch überschaubar sind. Das Wichtigste ist, dass alle Anlagen, insbesondere auch unsere Hochwasserrückhaltebecken in Mönchengladbach gut funktioniert haben.“

    Aktuell geht der Rückstau der Maas in die Niers, der zu einem Hochwasser der Niers im westlichen Bereich der Stadt Goch führte, langsam wieder zurück. Nachdem die Maas an der Niersmündung in Gennep Sonntagabend ihren Höchststand erreicht hat und der Pegel dort mittlerweile wieder sinkt, wird mit einem langsamen Ablaufen der Niers in den nächsten ein bis zwei Tagen gerechnet. Vorsorglich wurde im Bereich der Ortschaft Goch-Kessel die Kläranlage des Niersverbandes teilentleert und Abwasser und Schlamm mit LKWs zu anderen Kläranlagen gefahren. Eine Überflutung der kleinen Anlage konnte nicht ausgeschlossen werden, ist aber glücklicherweise nicht erfolgt. Die Lage auf der Kläranlage beruhigt sich mittlerweile wieder. Der Zufluss liegt zwar weiterhin oberhalb des üblichen, fällt aber langsam. Nach und nach wird die Kläranlage wieder in Normalbetrieb genommen.

    Wie stark war der Regen an der Niers wirklich und wer war betroffen?

    Bereits zum 4. Mal innerhalb der letzten sechs Wochen kam es vom 13. bis 15. Juli 2021 zu heftigen Starkregen im Einzugsgebiet der Niers. Dabei ist jedes Regenereignis spezifisch zu betrachten. Besonders betroffen waren diesmal wieder die Bereiche Mönchengladbach-Neuwerk, Viersen-Dülken und Tönisberg.

    Anders als bei den letzten Regenereignissen am 4. Juni, 21. Juni und am 29. Juni 2021 war der Starkregen diesmal über einen Zeitraum von rund 48 Stunden verteilt und erfasste eine wesentlich größere Fläche. Insgesamt regnete es in der Spitze bis zu 85 mm innerhalb dieser zwei Tage. Zum Vergleich: Normalerweise regnet es im Einzugsgebiet der Niers im Jahr ungefähr 720 mm.

    Im Unterschied dazu waren die letzten Ereignissen deutlich kürzer. So fiel am 4. Juni in der Spitze in Mönchengladbach rund 50 mm Regen in knapp einer Stunde.

    Die intensiven Niederschläge innerhalb kurzer Zeit führen insbesondere auf den versiegelten Flächen und in den Kanälen zu Problemen. Dies war vor allem bei den Ereignissen im Juni der Fall. Das Regenwasser floss von den versiegelten Flächen, wie z. B. Hausdächer und Straßen in die Kanalisation. Diese ist für die enormen Wassermengen nicht ausgelegt und kann das Wasser nicht komplett ableiten. Das Wasser konnte nicht über die Kanäle abfließen und suchte sich seinen Weg über Straßen und angrenzende Flächen.

    Einstau der Hochwasserrückhaltebecken

    In der letzten Woche kam es über eine längere Zeit und eine größere Fläche zu Niederschlägen und damit zu noch größeren Wassermengen. Ein großer Teil dieser enormen Regenmengen konnte in den vier Hochwasserrückhaltebecken des Niersverbandes in Mönchengladbach zurückgehalten werden. Zum ersten Mal wurde hierbei auch das 2016 neu gebaute Hochwasserrückhaltebecken in Geneicken zu über ¾ gefüllt. Durch den Wasserrückhalt konnten nicht nur die darunterliegenden Bereiche an der Niers geschützt werden. Indem der Wasserstand in der Niers unterhalb des Hochwasserrückhaltebeckens auf einem relativ niedrigen Niveau gehalten wurde, konnten die dort und weiter unterhalb einmündenden Regenwasserkanäle das Regenwasser problemlos in die Niers leiten. Somit wurden die städtischen Flächen in Giesenkirchen und Geneicken vor rückstauendem Regenwasser geschützt.

    Trotzdem kam es im weiteren Verlauf der Niers zu Hochwasser. Insgesamt ist die Niers jedoch nicht wesentlich über die Ufer getreten. Es kam hauptsächlich zu Überschwemmungen einiger Uferwege und ufernahen, unbebauten Flächen.

    Nachdem in Mönchengladbach die Regenfälle aufgehört haben, wurden ab Freitag die Hochwasserrückhaltebecken langsam und geregelt wieder entleert. Die Hochwasserlage in der Niers im weiteren Verlauf bis zum Unterlauf in Goch wurde hierbei besonders im Auge behalten. Es war wichtig, dass die Entleerung der Hochwasserrückhaltebecken nicht eine neue Hochwasserwelle verursacht, die mit der Hochwasserwelle in der Maas zusammentreffen könnte. Das hätte deutlich negative Auswirkungen auf die Wasserstände im Unterlauf der Niers gehabt. Durch die gezielte Regelung der Entleerung konnte dies verhindert werden.

    In diesem Zusammenhang weist der Niersverband darauf hin, dass der Aufenthalt an und in der Niers insbesondere in der Nähe der Ein- und Auslaufbereiche der Hochwasserrückhaltebecken gefährlich sind. Auch wenn die Niers als kleines Flüsschen harmlos wirkt können beim Einstau und beim Entleeren der Hochwasserrückhaltebecken Strömungen entstehen, die vor allem für Kinder eine Gefahr darstellen.

    Situation auf den Anlagen

    Auf den Anlagen des Niersverbandes kam es durch die großen zufließenden Wassermassen vereinzelt zu Schäden, die jedoch nicht die Funktionsweise der jeweiligen Anlage beeinträchtigte. So wurden durch die letzten Ereignisse auf der Kläranlage in Mönchengladbach-Neuwerk mehrere Rechen im Zulauf beschädigt und müssen instandgesetzt bzw. ausgetauscht werden. Die Anlage lief jedoch weiter mit voller Auslastung. Da der Anlage deutlich mehr Wasser zufloss als diese aufnehmen konnte, konnten nicht die kompletten zufließenden Wassermassen durch die Anlage gereinigt werden und es kam zu einem so genannten Notabschlag im Zulauf, d. h. das stark verdünnte Wasser ist über einen dafür vorgesehenen Überlauf in die Niers geflossen. Auch bei weiteren Anlagen, wie z. B. auf der Betriebsstelle Rahser Bruch in Viersen und Am Aermen Düwel in Kerken, ist das Regenrückhaltebecken über den Notabschlag übergelaufen. Beide Notabschläge wurden dabei aufgrund der großen Wassermassen beschädigt und müssen jetzt zeitnah instandgesetzt werden.

    Was ist zukünftig zu tun?

    Es ist feststellbar, dass der Klimawandel auch bei uns am Niederrhein mit seinen verschiedenen Auswirkungen angekommen ist. So rechnen die Fachleute zukünftig mit häufigeren Trockenwetterphasen sowie Starkregenereignissen.

    Eine Möglichkeit, Starkregenereignisse im Gewässer besser abfedern und angrenzende Flächen schützen zu können ist die Schaffung von weiteren Rückhalteräumen an den Gewässern/an der Niers. Hieran arbeitet der Niersverband seit über einem Jahrzehnt mit seinen Maßnahmen gemäß Masterplan Niersgebiet. Dieser sieht u. a. vor, durch naturnahe Gewässergestaltungen und die damit einhergehende Schaffung von Ersatzauen natürlichen Rückhalteraum zu bauen. Eine Win-Win-Situation für Natur und Ökologie, den Klima- und Hochwasserschutz sowie für den Erholung suchenden Menschen. So konnten in den letzten Jahren mehrere Gewässerprojekte an der Niers, z. B. in Geldern oder Goch-Kessel umgesetzt werden. Damit wurden bisher rund 200.000 m3 naturnaher Rückhalteraum geschaffen. Aktuell im Bau befindliche Projekte zur Schaffung von naturnahen Gewässerumgestaltungen sind in Mönchengladbach im Bresgespark sowie in Viersen-Süchteln das Projekt Fritzbruch.

    Weitere Gewässerumgestaltungen sollen folgen. Häufig mangelt es jedoch an der Verfügbarkeit geeigneter Flächen. Die Niers konkurriert hier mit zahlreichen weiteren Nutzungsansprüchen. Aus Verantwortung für die zukünftigen Generationen und unsere Zukunft muss hier jedoch ein Umdenken erfolgen.

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  • Van Ri Nguyen sammelte erneut viel Geld für Menschen in Not

    Van Ri Nguyen sammelte erneut viel Geld für Menschen in Not

    Fast genau 40 Jahre ist es her, dass Van Ri Nguyen und seine Familie auf der Flucht aus Vietnam vom deutschen Schiff „Cap Anamur“ gerettet wurden. Nun hat der 67-Jährige erneut viel Geld für Menschen in Not gesammelt – wie bereits seit Jahrzehnten.

    3.020 Euro stellt Van Ri Nguyen im Namen der Vinzenz-von-Paul-Gemeinschaft für die Corona-Nothilfe der Caritas in Indien zur Verfügung. Das riesige Land mit rund 1,4 Milliarden Einwohnern ist besonders schwer von der Pandemie betroffen, das Gesundheitssystem ist vielerorts zusammengebrochen. Für Van Ri Nguyen ist es eine Selbstverständlichkeit, hier zu helfen. Das Geld sammelte er unter seinen Landsleuten. Rund 1.500 Vietnamesen leben in Mönchengladbach und Umgebung. „Ich habe viele von ihnen angerufen; meine Kinder haben ebenfalls gespendet“, erzählt er.

    Den Spendenscheck überreichte er gemeinsam mit dem pensionierten Mönchengladbacher Pfarrer Johannes van der Vorst an Frank Polixa, Geschäftsführer des Caritasverbandes Region Mönchengladbach. Polixa leitet das Geld nach Freiburg an Caritas international weiter.

    Seit vielen Jahren engagiert sich Van Ri Nguyen für Menschen, die Hilfe benötigen – aus Dankbarkeit über die eigene Rettung. Sechs Tage trieb die Familie 1981 mit 95 anderen Flüchtlingen in einem kleinen Boot auf dem Meer. Die jüngste Tochter Kim Ngan war nur wenige Tage zuvor geboren worden. „Wir hatten kaum noch Vorräte an Bord. Noch ein Tag länger und wir wären gestorben“, sagt Nguyen. In letzter Minute wurden die „Boat People“ von der Cap Anamur gerettet.

    Er und seine Familie kamen nach Mönchengladbach. Hier besuchte er eine Sprachschule, machte eine Ausbildung zum Schlosser und arbeitete rund 34 Jahre beim Unternehmen Voith Paper Krieger, bis er 2019 in den Ruhestand ging. „Wir haben Heimat in Deutschland gefunden und leben in Freiheit. Dafür sind meine Landsleute und ich sehr dankbar.“ Er selbst engagiert sich ehrenamtlich beispielsweise als Vorsitzender der Vereinigung vietnamesischer Katholiken in Mönchengladbach und als stellvertretender Vorsitzender auf Bundesebene, er hat Deutschkurse für Vietnamesen organisiert und steht dem Verein der vietnamesischen Flüchtlinge in Mönchengladbach vor. Und er sammelt unermüdlich Spenden. Für seinen Einsatz wurde er unter anderem mit dem Bundesverdienstkreuz, der von Papst Johannes Paul II. verliehenen Medaille „Pro Ecclesia et Pontifice“, dem Verdienstorden des Landes Nordrhein-Westfalen und dem Bürgerpreis der Stadt Mönchengladbach ausgezeichnet.

    Großen Respekt zollte auch Caritas-Geschäftsführer Frank Polixa dem 67-Jährigen. Während der Pandemie hätten viele Veranstaltungen und Treffen der vietnamesischen Gemeinde ja nicht stattfinden können. „Dass Sie es dennoch erneut geschafft haben, rund 3.000 Euro zu sammeln und für Menschen in Indien zur Verfügung zu stellen, ist fantastisch“, sagte Polixa zu Van Ri Nguyen.

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  • Aufmerksame Bankmitarbeiter stoppen Betrugsversuch

    Aufmerksame Bankmitarbeiter stoppen Betrugsversuch

    Dank des Eingreifens aufmerksamer Bankmitarbeiter ist ein 96-jähriger Mann aus Rheydt am Mittwoch (14.07.2021) vor größerem finanziellem Schaden bewahrt worden. Der Senior war Ziel der Betrugsmasche “falscher Polizeibeamter” geworden.

    Nach eigenen Angaben hatte der 96-Jährige gegen 15 Uhr einen Anruf erhalten. Die Person am Telefon gab sich als gute Freundin aus, die dringend Hilfe benötige.

    Foto: Polizei MG

    Im weiteren Verlauf übernahm dann ein vermeintlicher Polizist das Gespräch. Er erzählte dem Senior, dass seine Freundin einen Autounfall verursacht habe, bei dem eine Frau ums Leben gekommen sei. Der angebliche Beamte führte weiter aus, dass die Freundin eine fünfstellige Kaution hinterlegen müsse, weil sie sonst in das Gefängnis müsse. Daraufhin wurde der 96-Jährige dazu gedrängt, das Geld dafür bei seiner Bank in Rheindahlen zu besorgen. In der Bankfiliale wurden aufmerksame Mitarbeiter skeptisch, als der Senior versuchte das Geld abzuheben.

    Sie verständigten daraufhin die Polizei.

    Die Polizei Mönchengladbach warnt: Echte Polizisten würde solche Anrufe nie tätigen. Klären Sie bitte ältere Menschen in Ihrem Umfeld auf. Wenn Sie selbst solche Anrufe erhalten oder sich unsicher sind, ob sie einen Kriminellen am Telefon haben, dann melden Sie sich umgehend bei der Polizei. (jl)

    Die Polizei kooperiert außerdem seit Jahresbeginn mit Geldinstituten. Dabei werden Briefumschläge als Baustein im Kampf gegen Betrüger eingesetzt. Weitere Informationen dazu finden Sie hier:
    https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/30127/4822943

    Wichtige Tipps und Hinweise zur der Betrugsmasche finden Sie zusätzlich hier: https://www.polizei-beratung.de/themen-und-tipps/betrug/betrug-durch-falsche-polizisten/

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  • Eilmeldung zur Hochwassersituation an der Rur, 15.07.2021, 18:30 Uhr

    Eilmeldung zur Hochwassersituation an der Rur, 15.07.2021, 18:30 Uhr

    Große Schäden durch Hochwasser erwartet

    Die extremen Unwetter im Westen Deutschlands haben über Nacht die Situation an den Talsperren des WVER verschärft. Während am Mittwoch die Pegelstände nur langsam anstiegen, haben sich im Laufe der zurückliegenden Nacht die Zuflüsse zu den Talsperren sehr stark erhöht. Das betrifft insbesondere die Urft- und Rurtalsperre. Daher muss der WVER ab sofort in erhöhtem Maße Wasser über das Staubecken Heimbach in den Unterlauf der Rur ablassen. Deshalb ist u. a. in der Rur weiter mit sehr hohen Wasserständen zu rechnen, wodurch große Schäden in den Rur-anliegenden Kommunen durch Hochwasser entstehen können.

    Rurtalsperre wird überlaufen

    Die Rurtalsperre Schwammenauel wird nach jetzigem Kenntnisstand überlaufen, voraussichtlich in den Abendstunden zwischen 19 und 21 Uhr. Die Zuflüsse zur Rurtalsperre haben sich in den letzten Stunden mit kaum verminderter Heftigkeit fortgesetzt. Damit reicht auch die derzeitige Abgabemenge von 50 Kubikmeter pro Sekunde nicht aus. Um den Überlauf der Talsperre zu verzögern, wird die Abgabe in Abstimmung mit der Bezirksregierung Köln ab sofort stufenweise auf 80 Kubikmeter pro Sekunde erhöht.

    Ungesteuerter Überlauf gegen Abend erwartet

    Der Überlauf über die sog. Hochwasserentlastung der Rurtalsperre wird im Weiteren ungesteuert erfolgen. Die Wassermenge, welche in die Talsperre hineinläuft, wird zeitlich versetzt auch über die Hochwasserentlastungsrinne ablaufen. Durch die Hochwasserentlastungsrinne ist jederzeit sichergestellt, dass die Talsperre keinen Schaden nimmt. Dennoch ist im Nachgang mit Überschwemmungen im Unterlauf der Rur zu rechnen. Die entsprechenden Einrichtungen des Katastrophenschutzes und die Kommunen an der Rur sind informiert worden. Durch die Ausuferungen sind Überflutungen von Kellern und Häusern zu erwarten.

    Betroffene Bereiche

    Die gegebenenfalls durch Überschwemmung bedrohten Gebiete sind auf der beiliegenden Hochwassergefahrenkarte unter der Eintragung „Extremhochwässer“ zu sehen.

    Appell an die Bevölkerung

    Der Wasserverband Eifel-Rur ruft daher die Bevölkerung dazu auf, in den nächsten Stunden vorsichtig zu sein, ggf. Wertgegenstände zu sichern, Autos in Sicherheit zu bringen, aber vor allem für den eigenen Schutz und den hilfebedürftiger Personen im persönlichen Umfeld zu sorgen.

    Vom Hochwasser Betroffene sollten vor allen Dingen vollgelaufene Keller nicht betreten, da dort die Gefahr eines Stromschlags besteht, und nach Möglichkeit den Strom vorher abschalten. Personen sollten sich nicht im Bereich der Rur aufhalten, da die Gefahr besteht, mitgerissen zu werden. Ebenso sollten nach Möglichkeit auch Tiere in den Ställen oder auf Wiesen in Rurnähe in Sicherheit gebracht werden.

    Industrieunternehmen oder Gewerbetreibende sollten sich auf die Situation einstellen und ggf. ihre Krisenpläne umsetzen.

    Evakuierungen und Straßenverkehrssperrungen möglich

    An besonders von Hochwasser bedrohten Stellen ist auch mit Evakuierungen zu rechnen; außerdem kann es zur Sperrung von Verkehrswegen kommen.

    Auf der Website des WVER informieren wir Sie regelmäßig über die aktuelle Situation.

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  • 1.600 Minijobs im Corona-Jahr weggefallen

    1.600 Minijobs im Corona-Jahr weggefallen

    Wenn der Minijob zur Falle wird: In Mönchengladbach sind im vergangenen Jahr rund 1.600 geringfügig entlohnte Arbeitsverhältnisse weggefallen. Innerhalb von zwölf Monaten sank ihre Zahl um sechs Prozent auf zuletzt 24.600, wie die Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt mitteilt.

    Die IG BAU beruft sich hierbei auf neue Zahlen der Bundesagentur für Arbeit. „Der Rückgang zeigt, dass Minijobs alles andere als krisenfest sind. In unsicheren Zeiten kürzen Firmen zuerst bei den 450-Euro-Kräften, die allerdings weder Anspruch auf das Kurzarbeiter- noch auf das Arbeitslosengeld haben“, kritisiert Uwe Orlob.
    Der Bezirksvorsitzende der IG BAU Düsseldorf fordert, Lehren aus der Pandemie zu ziehen und Betroffene besser zu schützen. Minijobs müssten ab dem ersten Euro sozialversicherungspflichtig werden.

    In der Gebäudereinigung seien prekäre Arbeitsverhältnisse besonders stark verbreitet und würden insbesondere für Frauen zum Karriere- und Armutsrisiko. Laut Arbeitsagentur zählten die Reinigungsfirmen in Mönchengladbach Ende vergangenen Jahres rund 1.000 Beschäftigte, die einen Minijob als alleiniges Einkommen haben. Das sind 46 Prozent
    aller Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in der Branche. Die IG BAU rät Beschäftigten, die während der Pandemie ihren Minijob verloren haben oder um dessen Verlust fürchten, Hilfe bei der Gewerkschaft zu suchen.
    „Die Politik setzt mit den abgabenfreien Minijobs schon seit Jahren falsche Anreize. Die Corona-Krise hat klargemacht, dass diese Stellen eine arbeitsmarktpolitische Sackgasse sind. Es ist höchste Zeit, die Sozialversicherungsfreiheit für 450-Euro-Jobs abzuschaffen“, so Orlob. Nur wenn für die Beschäftigten künftig Beiträge zur Arbeitslosen-, Kranken-,
    Pflege- und Rentenversicherung gezahlt würden, könnten sie wirksam geschützt werden.

    Es sei zu begrüßen, dass sich auch SPD, Grüne und Linke für eine grundlegende Reform der Minijobs einsetzten. Die nächste Bundesregierung müsse das Thema dringend anpacken. Die von der Union geforderte Anhebung der Verdienstgrenze auf 550 Euro sei hingegen der falsche Weg und würde die prekäre Beschäftigung ausbauen, statt sie
    einzudämmen, warnt die IG BAU.
    Nach einer Studie der Bertelsmann-Stiftung sind im Zuge der Corona-Pandemie bundesweit 870.000 Minijobs verloren gegangen. Die Autoren plädieren dafür, solche Stellen in die Sozialversicherungspflicht einzubeziehen und gleichzeitig niedrige Einkommen deutlich geringer zu besteuern. Damit könnten bis zum Jahr 2030 knapp 170.000 zusätzliche Teilzeit-Jobs entstehen.

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  • Ahorne entlang der Hermann-Piecq-Anlage mit Rußrinde befallen – Fällungen unvermeidlich

    Ahorne entlang der Hermann-Piecq-Anlage mit Rußrinde befallen – Fällungen unvermeidlich

    Bei den regelmäßigen Baumkontrollen im Rahmen der Verkehrssicherungspflicht sind entlang der Hermann-Piecq-Anlage 40 Bäume aufgefallen, die unter der Rußrindenkrankheit leiden.

    Ein Pilz verursacht die bei Ahornen verbreitete Krankheit. Zu erkennen ist die Erkrankung an einem schwarz-rußigen Belag auf der Rinde. Durch die Rußrindenkrankheit welken zuerst die Blätter einzelner Äste, innerhalb kürzester Zeit stirbt der gesamte Baum ab. Befallene Bäume können Äste verlieren. Zudem ist die Standsicherheit der Bäume nicht mehr gegeben.

    Das feuchte Frühjahr hat den Böden zwar gutgetan, doch ein feuchtwarmes Klima ist auch ein optimaler Nährboden für Pilze“, erklärt Jan Biehl, Leiter der mags-Grünunterhaltung, Baum und Forst. „Hinzu kommt, dass die Bäume aus den letzten Jahren stark geschwächt sind und dann einem Pilzbefall nicht viel entgegenzusetzen haben.“

    In den nächsten Tagen beginnt mags mit der Fällung der betroffenen Gefahrenbäume entlang der Hermann-Piecq-Anlage, um die Verkehrssicherheit herzustellen.

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  • Grüne zum Tod von Gabriel Makula Budiele

    Grüne zum Tod von Gabriel Makula Budiele

    Der Tod unseres langjährigen Mitgliedes Gabriel Makula Budiele erfüllt uns mit großer Trauer. Wir haben Gabriel Makula Budiele nach kurzer schwerer Krankheit verloren.

    Gabriel Makula Budiele kam aus Kinshasa Kongo und lebte seit vielen Jahren mit seiner Familie in Mönchengladbach. Als Grünes Mitglied im Integrationsrat und sachkundiger Bürger im Kulturausschuss vertrat er viele Jahre die Interessen vieler Migrant*innen in Mönchengladbach. Er war ein wichtiger Mensch für die kongolesische Gemeinde. Mit Gabriel Makula Budiele verliert Mönchengladbach eine bedeutende Persönlichkeit, die viel für ein friedliches Miteinander und die Integration in unserer Stadt tat.

    Wir werden Gabriel Makula Budiele als engagierten und freundlichen Menschen nicht vergessen. Unsere Anteilnahme und das Beileid gehören den Hinterbliebenen und Freund*innen von Gabriel Makula Budiele. Wir wünschen seiner Frau, seinen Kindern und seiner Familie die Kraft und den Trost, der aus der Erinnerung an einen geliebten Menschen kommt.

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  • Polizei sucht vermisste 14-Jährige

    Polizei sucht vermisste 14-Jährige

    Die Polizei Mönchengladbach sucht die 14-jährige Ilayda F., die vermisst gemeldet wurde.

    Sie lebt in einer Mönchengladbacher Jugendeinrichtung und hat sich bei einem Einkauf unter Begleitung eines Erziehers entfernt. Die Vermisste hat Kontakte nach Bergheim und Kerpen. Die polizeilichen Ermittlungen nach der Vermissten verliefen bislang erfolglos. Nun bittet die Polizei die Öffentlichkeit um Mithilfe.

    Ilayda F. ist etwa 1,60 m groß, schlank und hat blonde schulterlange Haare.

    Bekleidet war sie bei dem letzten Kontakt mit einer grauen Leggings, einer schwarzen Trainingsjacke und weißen Nike Air Max Sneakers.

    Wer hat Ilayda F. gesehen oder kann sonstige Angaben zu ihrem etwaigen Aufenthaltsort machen?
    Hinweise bitte an die Polizei Mönchengladbach unter der Rufnummer 02161-290. (cr)

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  • Grüne Jugend Mönchengladbach wählt neuen Vorstand

    Grüne Jugend Mönchengladbach wählt neuen Vorstand

    Am vergangenem Samstag, den 10.07.2021, wählte die Grüne Jugend während ihrer Mitgliederversammlung im Hugo-Junkers-Park ihren neuen Vorstand in Mönchengladbach.

    Die Sprecherinnen Melissa Lara Laws (24) und Jasmin Saleh (24) traten nicht mehr für diesen Posten an.
    Dazu sagte Laws: “Die Grüne Jugend Mönchengladbach ist und bleibt ein wichtiger Teil von mir. Ganz werde ich den Vorstand nicht verlassen. Dennoch war dies ein wichtiger Schritt, um mich intensivst im Stadtrat für die Bürger*innen in Mönchengladbach einsetzen zu können.”

    Laws nimmt nun den Platz der Geschäftsführerin ein. Die neugwählten Sprecher*innen sind Julia Heinz (27) und Fabian Sneider (23). “Wir freuen uns auf die zu erwartenden Aufgaben und werden uns stark für ein Grünes Mönchengladbach einsetzen”, antwortete Sneider.

    Vervollständigt wird der geschäftsführende Vorstand durch den Schatzmeister Ian Holthausen (18). Des Weiteren unterstützen die Beisitzerinnen Ira Lilith Jansen (18) und Estella Schubert (21) mit ihrem Engagement. 

    Die Grüne Jugend Mönchengladbach trifft sich alle zwei Wochen zum Aktiventreffen. Interessierte sind herzlich eingeladen und können sich unter moenchengladbach@gruene-jugend.de melden.

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  • Gülistan Yüksel: „Die Arbeit des Diakonischen Werkes kann nicht genug wertgeschätzt werden.“

    Gülistan Yüksel: „Die Arbeit des Diakonischen Werkes kann nicht genug wertgeschätzt werden.“

    Auf Einladung des Diakonischen Werkes Mönchengladbach besuchte die SPD-Bundestagsabgeordnete Gülistan Yüksel die Einrichtung des Jugendmigrationsdienstes (JMD) in Rheydt. 

    „Das Angebot der Jugendmigrationsdienste ist ein wichtiger Baustein für die Integration und Unterstützung von jungen Geflüchteten. Ich bin begeistert, mit welchem Engagement und mit welcher Überzeugung das Team in Mönchengladbach dabei hilft, junge Menschen in ihrem Werdegang zu unterstützen und ihnen neue Perspektiven aufzuzeigen“, kommentiert Yüksel den Besuch.

    Zu Beginn des Treffens gab Dr. Alf Scheidgen, einer der beiden Geschäftsführer der Diakonie, einen kurzen Überblick über die Fachbereiche der Einrichtung. Anschließend stellten Mitarbeiterinnen aus dem Bereich Migration ihre alltägliche Arbeit mit Geflüchteten vor. Neben dem JMD leistet auch die aufsuchende Flüchtlingsberatung ihren Beitrag im Beratungsangebot. Familien, Paare und Einzelpersonen aller Altersgruppen werden aufsuchend begleitet und etwa bei Behördenangelegenheiten oder der Wohnungssuche betreut.

    „Aus meiner politischen Tätigkeit weiß ich, wie bedeutsam Integrationsbemühung ist. Flüchtlinge, die in unser Land kommen, sind auf die Hilfe der hier lebenden Menschen angewiesen, um sich erfolgreich eine Existenz aufbauen und am gesellschaftlichen Leben teilhaben zu können“, erzählt die Mönchengladbacher Abgeordnete.

    Jugendmigrationsdienste sind Fachberatungsstellen für junge Migrant:innen im Alter von 12-27 Jahren. Bundesweit gibt es rund 500 solcher Beratungsstellen. Im JMD Mönchengladbach werden aktuell ca. 300 junge Menschen aus 42 Ländern beraten und teilweise über viele Jahre eng begleitet. 

    Beim lebendigen und für alle bereichernden Austausch bestand insbesondere Einigkeit darüber, dass die verschiedenen Unterstützungsangebote im Rahmen der Migration und Integration in Mönchengladbach weiterhin wichtig und sinnvoll sind. „Die Arbeit des Diakonischen Werkes kann nicht genug wertgeschätzt werden und muss auch in Zukunft unterstützt werden“, so Yüksel abschließend.

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