Autor: Redaktion

  • Covid-19: Statusbericht vom 22. August 2021

    Covid-19: Statusbericht vom 22. August 2021

    Die Zahl der Neuinfektionen und die 7-Tage-Inzidenz sind am Wochenende in Mönchengladbach deutlich gestiegen: Das Gesundheitsamt der Stadt Mönchengladbach verzeichnete am Samstag und Sonntag (21./22. August) 187 neue positive Nachweise. Aktuell sind 617 Personen in Mönchengladbach mit dem SARS-CoV-2 Virus infiziert. Die Wocheninzidenz kletterte seit Freitag um mehr als 45 Punkte auf 125,3.

    Auffällige Ansteckungsherde mit einer Vielzahl von Infektionen waren auch am Wochenende in Mönchengladbach nicht auszumachen. Die Zahl der Reiserückkehrer unter den Infizierten liegt bei 6,3 Prozent.

    Häufig waren es Kinder und Jugendliche, mit deren Familien das Gesundheitsamt am Wochenende Kontakt wegen des positiven Befundes aufnehmen musste. Klar ist, dass sie sich in der Ferienzeit angesteckt haben müssen, da die Schulen erst seit wenigen Tagen wieder geöffnet sind. Der Anteil der 5- bis 19-Jährigen an den aktuell Infizierten liegt bei rund 34 Prozent.

    Von den derzeit 617 Personen mit positivem PCR-Test klagen 54 über ein “schweres Krankheitsgefühl”, zeigen also ausgeprägte Symptome der Infektion, 11 Personen werden im Krankenhaus behandelt. Keinen ausreichenden Impfschutz (= seit mehr als 14 Tagen grundimmunisiert) haben 93 Prozent der Infizierten.

    Die Delta-Variante des Virus wurde bisher bei rund 36 Prozent der Infizierten nachgewiesen.

    Laut Divi-Intensivregister werden in den Mönchengladbacher Krankenhäusern derzeit 2 Patienten intensivmedizinisch behandelt. Seit März 2020 wurde das Virus bei 11.906 (Vortag: 11.787) Personen aus Mönchengladbach nachgewiesen. Davon sind 11.056 (Vortag: 11.014) Personen nicht mehr infektiös. Aktuell befinden sich 780 (Vortag: 703) Personen in Quarantäne.

    Die Zahlen im Überblick

    Bestätigte Fälle insgesamt: 11.906

    davon aktuell infizierte Personen: 617

    davon nicht mehr infektiöse Personen: 11.056 davon verstorbene Personen: 233 

    Gesamtzahl in Quarantäne: 780

    Neuinfektionen der letzten 7 Tage pro 100.000 Einwohner laut Robert Koch Institut: 125,3* *Quelle: RKI, auf Basis einer angenommenen EWZ von 261.034)

    0 – 0

    Thank You For Your Vote!

    Sorry You have Already Voted!

  • Neue Internet-Seite für Mönchengladbachs Altstadt ist nun online: altstadtmg.de

    Neue Internet-Seite für Mönchengladbachs Altstadt ist nun online: altstadtmg.de

    Die Mönchengladbacher Altstadt ist ein bunt gemischtes Viertel und lebt von ihrer kulturellen Vielseitigkeit und einem aktiven Miteinander ihrer lokalen Akteure: Anwohner, Wirte, Gewerbetreibende, Künstler, Kulturbetriebe, Initiativen, soziokulturelle Projekte, kirchliche Gemeinden, Schützen und Studierende – sie alle setzen sich für ihre Stadt in besonderer Weise ein.

    In den letzten Jahren ist eine richtige Mitmachkultur entstanden. Motivierte und engagierte Protagonisten wie der Stadtteilkoordinator Marius Müller (Stadt Mönchengladbach, Dezernat III), der Club der Wirte sowie die Altstadt Initiative haben es sich zum Ziel gesetzt hat, das unterschätzte Altstadtquartier in Mönchengladbach liebens- & lebenswerter zu machen.

    Gemeinsam mit der Marketing Gesellschaft Mönchengladbach mbH (MGMG) ist der Wunsch entstanden, dieses vielseitige Angebot in der Öffentlichkeit zu fokussieren, sowohl innerhalb der Stadt zur Identifikationsstiftung wie auch für Besucher und Tagestouristen.
    Unter www.altstadtmg.de ist auf dem Freizeit- und Touristikportal DeinMG.de nun in gemeinsamer Projektarbeit der MGMG mit dem Club der Wirte, Marius Müller (Stadt Mönchengladbach, Dezernat III, Stadtteilkoordinator ), der Altstadt Initiative und Akteuren aus dem Quartier die neue Webpräsenz für die Altstadt Mönchengladbach entstanden.

    Heute wurde das Projekt der Öffentlichkeit auf einer Pressekonferenz vorgestellt:

    Ziel des gemeinsamen Projektes ist die adäquate Online-Präsentation, um damit auch jüngere Zielgruppen für das Quartier zu erreichen.

    Ausgehen, Anekdötchen und Kultur
    Auf www.altstadtmg.de wird speziell für die bisherigen als auch die zukünftigen Altstadtbesucher das breite und bunte Angebot vorgestellt: Eine Übersicht der Gastronomie, Kulturbetriebe und Einkaufsmöglichkeiten sowie auch alle Veranstaltungen, die in der Altstadt stattfinden – auch wenn die Auswirkungen der Corona-Pandemie gerade im Eventkalender immer noch ihre Spuren hinterlassen. Auf dem neuen Altstadt-Rundgang gibt es auf unterhaltsame Weise viel Stadtgeschichte eigenständig mit dem Smartphone zu entdecken. Dazu wurde eine passende Webapp – untermalt mit Audioinformationen, gesprochen von Frank Nießen – entwickelt. Der Altstadt-Rundgang geht entlang des Verlaufs der ehemaligen Stadtmauer mit ihren Türmen und drei Stadttoren. Neben den Überbleibseln der Stadtmauer umfasst der Weg auch einen Abstecher zu den wichtigsten historischen Gebäuden innerhalb des ehemaligen Mauerrings. Alle Stationen inklusive einer digitalen Kartenansicht finden sich auf der Webseite.

    Um die www.altstadtmg.de schnell und erfolgreich bekannt zu machen, sind gemeinsame und gezielte Werbe- und Kommunikationsmaßnahmen geplant. Eine neue Social Media Kampagne greift die Hashtags #altstadtmg #waldhausener #deinmg auf, mit dem Ziel, möglichst viele Impressionen einzufangen, die die Lebendigkeit und kulturelle Vielfalt widerspiegeln.

    Im weiteren Verlauf sind zur Bewerbung auch witzige Aktionen angedacht wie z.B. eine Bierdeckel-Aktion. Aber auch die Locations in der Altstadt werden mit Verlinkungen von ihren Webseiten und Social-Media-Kanälen die neue Online-Präsenz unterstützen.

    0 – 0

    Thank You For Your Vote!

    Sorry You have Already Voted!

  • Schulbeginn: Für I-Dötzchen beginnt der erste Schultag

    Schulbeginn: Für I-Dötzchen beginnt der erste Schultag

    Zum Schuljahr 2021/2022 werden an Mönchengladbachs Grundschulen 2.459 Kinder eingeschult. Das sind 110 Kinder mehr als im letzten Jahr. Schulstart ist für sie am Donnerstag.

    Alle Schülerinnen und Schüler starten dabei im Präsenzunterricht, sagt der zuständige Beigeordnete Dr. Gert Fischer: “Wir als Schulträger erfüllen alle Vorgaben des Landes und entsprechen damit den Empfehlungen von Experten.
    Wir haben unsere Hausaufgaben gemacht. Es wurden 250 Schulräume angefasst um die Lüftungsmöglichkeit zu optimieren. Die Notwendigkeit zum Einbau von Luftfiltern sehen wir nicht. Außerdem sind andere Maßnahmen wichtiger als die Luftfilter.

    Bisher hat es in Mönchengladbach zu keiner Zeit an einer Schule einen Ausbruch gegeben. Dafür hat neben den getroffenen Maßnahmen auch die gute Zusammenarbeit zwischen Schule, Schulaufsicht, städtische Schulverwaltung und dem Gesundheitsamt gesorgt.” Zwar sei eine Ansteckung innerhalb des Systems Schule nicht auszuschließen, die bisherigen Auswertungen zeigten allerdings, dass unter Einhaltung der Vorgaben, wie zum Beispiel dem Tragen des Mundnasenschutzes und dem regelmäßigen Lüften, das Ansteckungsgeschehen fast vernachlässigbar gewesen sei.” Eine weitere wichtige Maßnahme seien dabei auch die Tests: “An den Grund- und Förderschulen wird es weiter PCR-Lolli-Tests geben. An den weiterführenden Schulen sind es Antigen-Selbsttests, die die Schülerinnen und Schüler unter Begleitung selbst ausführen.

    Schulamtsdirektorin Ursula Schreurs-Dewies hat dabei schon im vergangenen Schuljahr einen äußerst entspannten Umgang der Kinder mit den Maßnahmen an den Schulen erlebt: “Natürlich wünschen wir es uns alle wieder anders, man erkennt aber wie eingespielt viele Dinge sind und die Kinder relativ normal mit allen Maßnahmen umgehen.” Fischer appelliert bei allen Maßnahmen aber vor allem auch an die Eltern: “Der Impfschutz der Eltern ist gleichzeitig eine wichtige Maßnahme zum Schutz der Kinder. ”  Für Dr. Fischer sind die ungeimpften Eltern das eigentliche Risiko. Nebeneinander sitzende Kinder stecken sich nicht an, sie tragen schließlich Masken.

    Aktuell gibt es dabei viele Impfmöglichkeiten an verschiedensten Standorten oder der Hausarzt kann aufgesucht werden. Auch die Planungen für Impfungen von Schülerinnen und Schülern ab 12 Jahren an Schulen laufen laut Fischer bereits: “Wir starten voraussichtlich in etwa zwei Wochen nach den Ferien zunächst an den Berufsschulen. Später werden sicherlich auch Angebote an den weiterführenden Schulen hinzukommen. Hier ist es aber nicht ganz so leicht, da unter anderem die Jugendlichen unter 16 Jahren auch eine Einwilligung der Eltern brauchen.”

    An den weiterführenden Schulen besuchen in Mönchengladbach in diesem Schuljahr 2.285 Kinder die Jahrgangsstufe 5. Insgesamt werden so rund 37.600 Schülerinnen und Schüler nun in das neue Schuljahr 2021/2022 starten.

    0 – 0

    Thank You For Your Vote!

    Sorry You have Already Voted!

  • Kinderrechte ins Grundgesetz: Digitale Podiumsdiskussion der SPD MG

    Kinderrechte ins Grundgesetz: Digitale Podiumsdiskussion der SPD MG

    Gerne veröffentlichen wir nachfolgende Einladung an die Bürger von Mönchengladbach:

    Sehr geehrte Damen und Herren

    Kinder sind etwas Besonderes. Sie sind eigenständige Menschen mit Rechten. Gleichzeitig befinden sie sich in der Entwicklung und Ausbildung ihrer Persönlichkeit. Daraus ergeben sich besondere Anforderungen für Staat und Gesellschaft, Kinder zu fördern und ihre Rechte zu stärken. Wie sieht es in Deutschland mit dem Recht auf Beteiligung, dem Recht auf Gesundheit, dem Schutz vor Armut, dem Recht auf Bildung und dem Anspruch von Kindern auf Ruhe, Freizeit, Spiel und Erholung aus?
    Kinder sind beim Einfordern ihrer Rechte stets auf die Unterstützung durch andere angewiesen. Dabei sind ihre Rechte in vielen verschiedenen Gesetzen geregelt. Organisationen, Verbände, Juristinnen und Kinderschutzexpertinnen fordern:

    Kinderrechte gehören ins Grundgesetz!

    Auch die SPD will eine Verankerung in der Verfassung, denn das Grundgesetz ist die Basis für unser gesamtes Rechtssystem. Auch wenn die Union eine Verankerung bisher verhindert hat, finden wir: die Zeit ist reif dafür, auch die Rechte von Kindern ausdrücklich im Grundgesetz zu formulieren!
    Wie steht es um die Rechte von Kindern in unserer Gesellschaft? Was bringt den Kindern die Aufnahme von Kinderrechten ins Grundgesetz?

    Darüber wollen wir mit Expert*innen digital via Zoom sprechen:
    Wann: Freitag, 20. August 2021, 17:30 Uhr
    Meetinglink: https://t1p.de/spdmg kinderrechte
    Meeting ID: 867 2315 7952


    Auf dem Podium:

    • Gülistan Yüksel MdB, Vorsitzende der SPD MG und Mitglied im Ausschuss für Familie, Senioren, Frauen und Jugend des Deutschen Bundestages
    • Susann Rüthrich MdB, Kinderbeauftragte der SPD-Bundestagsfraktion und Mitglied der Kinderkommission des Deutschen Bundestages
    • Frank Diembeck, Richter am Amtsgericht (Familien- und Betreuungsrecht) und Mitglied im Vorstand des Deutschen Richterbundes
    • Mareike Eßer, Geschäftsführerin des Kinderschutzbundes Mönchengladbach e.V.

    Moderiert wird die Veranstaltung von Hans Willi Körfges MdL, der als Sprecher für die SPD in der Verfassungskommission des Landtags NRW mitgewirkt hat.
    Die Diskussion wird live über Facebook gestreamt, so dass auch Fragen und Beiträge der Zuschauer*innen mit in die Diskussion eingebracht werden können.
    Wir freuen uns auf Sie!

    Mit freundlichen Grüßen

    Gülistan Yüksel MdB
    Vorsitzende der SPD Mönchengladbach

    0 – 0

    Thank You For Your Vote!

    Sorry You have Already Voted!

  • Mönchengladbach gehörte zu den ersten Städten, die das Land NRW als Modellkommune für weitere Öffnungsschritte ab dem 19. April ausgewählt hatte…

    Mönchengladbach gehörte zu den ersten Städten, die das Land NRW als Modellkommune für weitere Öffnungsschritte ab dem 19. April ausgewählt hatte…

    Dies hatte Digitalminister Andreas Pinkwart am 10. April verkündet. Was wurde daraus?

    Eine mögliche Antwort gibt Torben Schultz von DIE LINKE in einer Erklärung:

    Blendwerk Modellkommunen

    Anfang April diesen Jahres feierte sich die Schwarz-Gelbe Landesregierung für ihren Vorstoß der Modellkommunen. Und so freuten sich auch in Mönchengladbach viele über die in Aussicht gestellten Lockerungen in den Bereichen Profifußball und Theater, doch erst verzögerte sich der Start wegen zu hoher Inzidenzen, danach sanken diese so schnell, dass ohne den Status Modellkommune mehr möglich war. Doch DIE LINKE erinnert sich sehr wohl, was der eigentliche Sinn der Projekte sein sollte und so fragt sie sich bei gerade wieder steigenden Inzidenzen, was bleibt an Erfahrungen und welche Lösungen resultieren daraus? Der Fraktionsvorsitzende Torben Schultz fasst die Antwort knapp zusammen: „Ein Satz mit X, nämlich niX!“

    Von Juni bis August gab es mehrere Fragen der Linksfraktion und Antworten der Verwaltung[1], die im Kern bis heute nur aussagen, dass die wissenschaftliche Auswertung andauert. „Was scheinbar völlig verloren ging ist der Aspekt übertragbare Lösungen für Sport und Kultur in der Breite zu finden“, meint Schultz, „Wieder müssen gerade die kleinen Vereine Veranstaltungen absagen und trotz ausgesetzter Inzidenzstufe 3 ist mit weiteren Verschärfungen ab kommenden Montag zu rechnen. Das von Laschet versprochene ‘neue Kapitel in der Pandemie-Bekämpfung’ blieb aus[2]. Statt Öffnung und Gesundheitsschutz zusammen zu bringen, dreht der NRW Ministerpräsident zusammen mit seinen Kolleg*innen an den Rahmenbedingungen für Tests und der Berechnungsgrundlage eines neuen Grenzwert als Ersatz für die Inzidenz. Nehmen wir nun noch die Unsicherheit in den Schulen und Kitas so wie die fehlenden Luftfilter dazu, dann kann das ganze Szenario auch aus dem Vorjahr stammen.“

    Besonders enttäuscht zeigt sich Anja Bednorz, Mitglied im Sportausschuss: „Es wird über Shopping, Borussia und Strandkorb-Open-Air gesprochen und die vielen Kinder- und Jugendteams werden wieder vergessen. Zahlenmäßig haben hier in den letzten eineinhalb Jahren am meisten Menschen Verzicht geübt. Wie erklären wir denen nun das fast volle Stadion gegen den FC Bayern, während ihr Trainingsplan schon wieder von Ungewissheit geprägt ist? Die Hoffnung auf Unterstützung durch leicht übertragbare Lösungen zum Gesundheitsschutz und der Kontaktnachverfolgung durch die Modellkommunen weicht nun der Erkenntnis, dass damit nur ein Blendwerk gezündet wurde, dass einen Kanzlerkandidaten kurzzeitig ins Rampenlicht stellen sollte.“

    Fußnote(n)/Quelle(n):
    1: Verlauf der Anfragen, Antworten und Nachfragen zum Stand Modellkommune:
    http://www.linksfraktion-mg.de/home/anfragen/864-modellkommune
    2: Aus einem RP Artikel vom 24.3.2021:
    https://rp-online.de/nrw/landespolitik/nrw-corona-oeffnungen-in-modellprojekt-von-armin-laschet-angekuendigt_aid-56980979

    Pressemitteilung

    Weitere Antworten sind gerne gesehen.

    0 – 0

    Thank You For Your Vote!

    Sorry You have Already Voted!

  • Brennendes Wahlplakat beschädigt Auto

    Brennendes Wahlplakat beschädigt Auto

    Ein an der Staufenstraßen geparktes Auto wurde in der Nacht zu Freitag, 13. August, durch ein darüber hängendes und in Brand gesetztes Wahlplakat beschädigt.

    Die Polizei erhielt gegen 2.20 Uhr Kenntnis über das brennende Wahlplakat einer Partei. Heruntergefallene Papier- und Plastikteile hatten augenscheinliche Schäden an dem Lack des dort geparkten Honda Civic verursacht.

    Das Feuer war bei Eintreffen bereits erloschen.

    Die Polizei ermittelt und bittet Zeugen, sich mit sachdienlichen Hinweisen unter der Rufnummer 02161-290 zu melden. (cw)

    0 – 0

    Thank You For Your Vote!

    Sorry You have Already Voted!

  • Seniorin durch Telefonbetrug geschädigt

    Seniorin durch Telefonbetrug geschädigt

    Eine 76-jährige Seniorin wurde am Freitag in der Mittagszeit durch eine männliche Person telefonisch kontaktiert. Der Betrüger überzeugte die Dame eine Person aus ihrem persönlichen Umfeld zu sein und gab vor dringend Geld für eine lebensrettende medizinische Behandlung zu brauchen.

    Die Geschädigte übergab daraufhin gegen 13.00 Uhr Bargeld, Schmuck und Uhren in einer bunten Tragetasche an einen weiblichen Kurier auf der Diltheystraße in Mönchengladbach Rheydt.
    Die Botin wird wie folgt beschrieben: ca. 25 bis 35 Jahre alt, ca. 150cm bis 160cm groß, dunkle Haare, geschminkt, schwarze Hose, schwarze Oberbekleidung, elegantes europäisches Erscheinungsbild.

    Die Polizei bittet Zeugen, die die Übergabe beobachtet haben, oder Angaben zu dieser Frau machen können, sich unter Tel. 02161-290 zu melden.

    0 – 0

    Thank You For Your Vote!

    Sorry You have Already Voted!

  • Festival Alte Musik Knechtsteden: 30 Jahre Vielfalt

    Festival Alte Musik Knechtsteden: 30 Jahre Vielfalt

    30 Jahre, 30 Festivals: Das Festival Alte Musik Knechtsteden feiert im September runden Geburtstag und blickt in seiner Jubiläumsausgabe auf eine ununterbrochene Reihe einzigartiger Festivalveranstaltungen zurück.
    „30 Jahre Vielfalt“ lautet schlicht das Motto, unter dem sich eine illustre Riege Ehrengäste in zehn Konzerten vom 17. bis 25. September rund um das Kloster Knechtsteden versammelt.

    Die programmatische Diversität steht ebenso zukunftsweisend wie rückblickend für die Festivalgedanken in Knechtsteden und den suchenden Geist seines Gründers und Intendanten Hermann Max. Im Jubiläumsprogramm fügen sich so instrumentale und vokale Programme aus Deutschland, Schottland, Italien und Tschechien von Barockoper über Oratorium, von Gregorianik bis Liedkunst zu einem Geburtstagsfest mit Alter Musik voller Kontraste.

    Fest des Originalklangs von Gregorianik über Barockoper bis #Beethoven.Lab

    Ex-Jubilar Beethoven wird im Auftaktkonzert mit der 6. Sinfonie „Pastorale“ und dem Violinkonzert op. 24 sowie Ausschnitten aus dem Oratorium „Die Könige in Israel“ aus der Feder seines Freundes und Biografen Ferdinand Ries nachgefeiert – ein Versprechen, das es zusammen mit dem dynamischen ensemble reflektor aus dem Vorjahr einzulösen gilt. Die Rheinische Kantorei und Das Kleine Konzert präsentieren unter Leitung von Hermann Max gleich drei gewichtige Vokalkonzerte, in denen sich die unverwechselbare Klangästhetik der Ensembles in Residence voll entfaltet: In einer (von Hermann Max edierten) Marienvesper von Alessandro Melani, in einem großen Motettenprogramm europäischen Zuschnitts und in einer Hommage an „Beethovens

    Lehrmeister“ Luchesi, Neefe und Ries im Abschlusskonzert. – Zu Gast sind der furoremachende Tenor Simon Bode mit einem Belcanto-Recital, eine Barockopern-Revue mit Hits von Keiser, Händel, Mattheson und Telemann aus deren Zeit an der Gänsemarktoper mit dem Hamburger Ensemble Schirokko, ebenso wie die First Lady der Blockflöte Dorothee Oberlinger und ihr kongenialer Kollege Edin Karamazov an der Laute mit Großmeister Bach im Gepäck. Das Baseler Vokalensemble Voces Suaves widmet sich unsterblichen Monteverdi-Madrigalen, das Ensemble Hesperi aus London entführt das Publikum der Landpartie mit schottischer Musik und Tänzerin Kathleen Gilbert in die Highlands und das Prager Frauen-Vokalensemble Tiburtina stellt mit ihrem neuen Programm Prophetiae in der Gregorianischen Nacht ihren Ruf als Meisterinnen der mittelalterlichen Polyphonie unter Beweis.

    Begleitet wird das Programm durch digitale Festivalproduktionen wie dem Beethoven.Lab oder der Virtual Reality-Serie Being Ludwig Van in der Festival-App, die über die Website aufgerufen werden kann. Mit neuen Podcast-Episoden und einem MOVIMENTO-Begleiter informiert die App schon vor

    dem Festival und spielt mit allen Möglichkeiten, Originalklang zu präsentieren. Auch 2021 wird ein umfassendes Hygienekonzept Anwendung finden, das den aktuellen Anforderungen entsprechend ausgearbeitet wird. Das Festival rechnet mit einer begrenzten Sitzplatzkapazität.

    Mit „MOVIMENTO – die musikalische Radtour am Rhein“ geht in der Jubiläumssaison ein neues Veranstaltungsformat in Kooperation mit benachbarten Veranstaltern und Kommunen an den Start. Am Tag des offenen Denkmals (12.9.) finden auf rund 28 Streckenkilometern von Schloss Benrath über Haus Bürgel, die Zollfeste Zons, den Straberger See, Kloster Knechtsteden und Schloss Arff Kurzkonzerte und Kleinkunst unterschiedlicher Genres statt.

    Eine parallele Ausspielung der Konzerte über Streams sowie Radioübertragungen den

    Medienpartnern Deutschlandfunk und WDR ist in Planung. Das Festival informiert fortlaufend über aktuelle Entwicklungen über seine Website www.knechtsteden.com.

    Das Festival Alte Musik Knechtsteden sieht sich gut gerüstet für seine Jubiläumsausgabe, nichtsdestotrotz ist die finanzielle Situation in Knechtsteden wie für die gesamte Kulturszene weiterhin existenzbedrohend. In einem persönlichen Appell hat sich Intendant Hermann Max an die langjährigen Fans des Festivals und Freunde der Alten Musik gewendet und dafür geworben, das Festival auch persönlich durch Spenden oder einen Beitritt zum Freundeskreis für die Zukunft zu sichern: „Durch Corona sind wir bedroht, und können die Krisen-Folgen überhaupt nicht einschätzen. Aber Krisen entwickeln mitunter Gegenkräfte! In diesem Sinne hoffen wir auf die Kraft Ihrer Bereitschaft zu helfen.“ Die Mitgliedschaft im Freundeskreis sichert zudem Karten bereits vor dem offiziellen Start des Vorverkaufs.

    Über das Festival Alte Musik Knechtsteden

    Seit 1992 bis heute hat Gründer und Intendant Hermann Max das Festival – auch dank zahlloser CD- Einspielungen und der Verbreitung über die Partner WDR und Deutschlandfunk – mit einer Vielzahl musikalischer Raritäten in Eigenproduktion zu internationaler Bekanntheit in der Originalklang- Fangemeinde geführt. So wurde das rheinische Kloster Knechtsteden als Ort für Musik und Austausch zu einer akustischen Wunderkammer und zum Synonym für feinsten Originalklang in bisher nahezu

    300 Konzerten. Davon wurden ca. 100 in Radiomitschnitten von WDR und Deutschlandfunk festgehalten und europaweit gesendet; etwa 20 hauseigene Knechtstedener Produktionen unter der Leitung von Hermann Max wurden als Einspielungen auf CD veröffentlicht.

    Das Festival Alte Musik Knechtsteden wird gefördert durch BTHVN2020 aus Mitteln der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien, des Landes Nordrhein-Westfalen, der Stadt Bonn und des Rhein-Sieg-Kreises. Das Festival wird gefördert durch die GEMA und die Initiative Musik im Rahmen von Neustart Kultur aus Mitteln der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien. Das Festival findet statt mit freundlicher Unterstützung der Sparkasse Neuss, der Stiftung Kulturpflege der Sparkasse Neuss, der Energieversorgung Dormagen, der RheinEnergieStiftung Kultur, Currenta, der Mangen-Stiftung, dem Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes NRW, des Landschaftsverbandes Rheinland, des Rhein-Kreises Neuss und der Stadt Dormagen.
    Medienpartner sind WDR3, Deutschlandfunk und die Neuss-Grevenbroicher-Zeitung.

    Veranstaltung: 30. Festival Alte Musik Knechtsteden

    Zeitraum: 17.-25.09.2021

    Der Kartenvorverkauf startet am 9. August 2021 über KölnTicket, online unter www.koelnticket.de bzw. telefonisch unter 0221 2801 sowie an allen angeschlossenen VVK-Stellen.

    Alle Konzerttermine im Detail:

    Sonntag, 12. September 2021 (Tag des offenen Denkmals) / 9-19 Uhr

    MOVIMENTO – DIE MUSIKALISCHE RADTOUR AM RHEIN

    Kurzkonzerte und Kleinkunst entlang von 28 Streckenkilometern zwischen Schloss Benrath und Schloss Arff. (Programmdetails und Tickets unter www.movimento-fahrradkonzert.de)

    Freitag, 17. September 2021 / 20 Uhr / Klosterbasilika Knechtsteden

    ERÖFFNUNGSKONZERT – BEETHOVEN & RIES

    FERDINAND RIES: „Die Könige in Israel“ (Ausschnitte), Konzert für Violine und Orchester op. 24

    LUDWIG VAN BEETHOVEN: Sinfonie Nr. 6 „Pastorale“

    Florian Donderer, Violine

    Kerstin Dietl, Sopran; Matthias Vieweg, Bass ensemble reflektor

    Thomas Klug, Dirigent

    Samstag, 18. September 2021 /20 Uhr / Klosterbasilika Knechtsteden

    MELANI – MARIENVESPER
    ALESSANDRO MELANI: Marienvesper Solisten der Rheinischen Kantorei:

    Pia Davila, Karin Gyllenhammar, Margaret Hunter, Veronika Winter Julie Comparini David Erler, Hans-Jörg Mammel, Georg Poplutz Matthias Vieweg und Ekkehard Abele

    Das Kleine Konzert

    Hermann Max

    Sonntag, 19. September 2021 / 15 Uhr / Klosterhof Knechtsteden

    LANDPARTIE – THE PHEASANT’S EYE
    Schottische Barockmusik und Highland-Tanz Ensemble Hesperi London Kathleen Gilbert, Tanz

    Sonntag, 19. September 2021 / 20 Uhr / Klosterbasilika Knechtsteden

    BACH A DUE

    Werke von Johann Sebastian Bach, teils in Bearbeitungen für Blockflöte und Laute Dorothee Oberlinger, Blockflöten Edin Karamazov, Laute

    Montag, 20. September 2021 / 20 Uhr / Kreismuseum Zons

    BEETHOVEN & BELCANTO

    Lieder von Beethoven, Bellini, Donizetti, Rossini, Schubert

    Simon Bode, Tenor

    Simon Lepper, Klavier

    Dienstag, 21. September 2021 / 20 Uhr / Klosterbasilika Knechtsteden

    HOFFNUNG, GLÜCK UND LEID IM 17. JAHRHUNDERT

    Werke von Schein, Schütz, Buxtehude, Charpentier, Carissimi, Blow, Purcell u.a.

    Solisten der Rheinischen Kantorei:

    Marie Luise Werneburg, Veronika Winter, Anne Bierwirth, Georg Poplutz, Matthias Vieweg

    Das Kleine Konzert

    Hermann Max

    Constanze Backes, Moderation

    Mittwoch, 22. September 2021 / 20 Uhr / Kulturhof Knechtsteden

    DIE GÄNSEMARKTOPER IN HAMBURG

    Opernszenen von Telemann, Händel, Mattheson und Keiser

    Elisabeth Breuer, Sopran

    Simon Bode, Tenor

    Ensemble Schirokko Hamburg

    Edzard Burchards, Leitung

    Donnerstag, 23. September 2021 / 20 Uhr / Klosterbasilika Knechtsteden

    GREGORIANISCHE NACHT – PROPHETIAE

    Tiburtina-Ensemble Prag

    Freitag, 24. September / 20 Uhr / Klosterbasilika Knechtsteden

    VERWANDELTE MADRIGALE – MADRIGALE IN NEUEM GEWAND
    Contrafactum und Original in der Musik

    Claudio Monteverdis Qualen und Kreuzigung – Liebe und Lob

    Vokalensemble Voces Suaves Basel

    Samstag, 25. September 2021 / 19 Uhr / Klosterbasilika Knechtsteden

    BEETHOVENS LEHRMEISTER

    ANDREA LUCHESI: Miserere, Stabat Mater

    CHRISTIAN GOTTLOB NEEFE: Concerto pour le Clavecin

    FERDINAND RIES: Requiem, Dies irae

    LUDWIG VAN BEETHOVEN: Kanon „Ars longa vita brevis“

    Tobias Koch, Hammerklavier

    Veronika Winter, Margot Oitzinger, Simon Bode, Matthias Vieweg

    Rheinische Kantorei

    Das Kleine Konzert

    Hermann Max

    Digitale Festivalproduktionen unter app.knechtsteden.com

    BEING LUDWIG VAN – EINE VIRTUAL REALITY SERIE (2020)

    Eine dreiteilige Virtual-Reality-Produktion aus dem Kopf und mit Musik von Ludwig van Beethoven.

    Andrea Boehm Tettelbach, Schauspielerin

    Wolfgang Rüter, Schauspieler Toni Ming Geiger, Klavier Jacquard-Quartett

    Valerij Lisac, Video, Sounddesign, Regie & VR360°-Implementation

    BEETHOVEN.LAB (2020)

    Eine interaktive Reise anhand von Originalgemälden, Illustrationen, Zitaten und Klangbeispielen in

    Beethovens Musikwelt

    Daniel Frosch & Michael Rathmann, Konzeption, Bildredaktion & Texte

    Niklas Rudolph, Konzeption, Webdesign & Realisierung

    Marc Trompetter, Illustration

    AUDIOWALK- DIE WINTERREISE (2020)

    Ein Audiowalk auf den Spuren des Wanderers aus Schuberts Winterreise durch die Zollfeste Zons

    Veronika Winter, Sopran Klaus Heidemann, Klavier Olaf Reitz, Sprecher

    Niklas Rudolph, Konzept und Umsetzung

    0 – 0

    Thank You For Your Vote!

    Sorry You have Already Voted!

  • Schon wieder: Fahrradfahrer prallt gegen geöffnete Autotür und verletzt sich schwer

    Schon wieder: Fahrradfahrer prallt gegen geöffnete Autotür und verletzt sich schwer

    Ein 71-jähriger Fahrradfahrer hat sich am Samstagmittag, 7. August, gegen 14:15 Uhr an der Lüpertzender Straße schwer verletzt, als er mit seinem Fahrrad die plötzlich geöffnete Tür eines geparkten Autos touchierte und stürzte.

    Der 28-jährige Autofahrer am Steuer des geparkten Wagens hatte die Fahrertüre geöffnet, um auszusteigen. Durch den Zusammenstoß und den anschließenden Sturz erlitt der 71-Jährige schwere Verletzungen, die stationär in einem Krankenhaus behandelt werden mussten.

    Diesen Unfall nimmt die Polizei Mönchengladbach noch einmal zum Anlass, Autofahrern den sogenannten niederländischen Griff (“Dutch Reach”) ans Herz zu legen.
    Dabei öffnet der Fahrer seine Tür mit der rechten statt mit der linken Hand, dreht seinen Oberkörper deshalb automatisch nach links und hat so herannahende Radfahrer schneller im Blick. So können Unfälle vermieden werden.

    (jl)

    0 – 0

    Thank You For Your Vote!

    Sorry You have Already Voted!

  • Gülistan Yüksels Einladung zum Gespräch: Wo drückt der Sportschuh?

    Gülistan Yüksels Einladung zum Gespräch: Wo drückt der Sportschuh?

    In Zeiten der/des Pandemie/Wahlkampfes geht die Bundestagsabgeordnete der SPD neue Wege. Sie möchte per Video-Konferenz mit ihren (möglichen) Wählerinnen und Wählern ins Gespräch kommen und lädt öffentlich dazu ein.

    Hier ihr Einladungsschreiben:

    Sehr geehrte Damen und Herren,
    die Corona-Pandemie hat unser Zusammenleben verändert. Dies gilt auch für den Sport, insbesondere den Amateursport. Die Sportvereine in Deutschland und auch bei uns in Mönchengladbach stehen derzeit vor besonderen Herausforderungen und haben viele Zukunftsfragen. Gern würde ich hierzu mit Ihnen ins Gespräch kommen.

    Ich freue mich außerordentlich, dass ich Dagmar Freitag, Vorsitzende des Sportausschusses des Deutschen Bundestages, für diesen Austausch gewinnen konnte. Mit ihr wollen wir nicht nur über die Situation der letzten Monate sprechen, sondern auch einen Blick in die Zukunft werfen. Wie geht es jetzt mit den Sportvereinen und Sportstätten weiter? Auf SPD-Initiative wurde die Übungsleiter- und Ehrenamtspauschale erhöht und beim Bundesprogramm zur Sanierung kommunaler Sportstätten hat der Campuspark Rheydt 855.000 Euro zugesprochen bekommen. Im gemeinsamen Gespräch möchten wir gern erfahren, wo Sie sich noch weitere Unterstützung wünschen und wo bei Ihnen der Sportschuh drückt.

    Ich würde mich freuen, Sie am Dienstag, dem 24. August, um 18 Uhr begrüßen zu dürfen! Die Veranstaltung findet digital auf Zoom statt und steht allen Interessierten offen – auch Medienvertreter:innen sind herzlich eingeladen.

    Einwahldaten: https://us06web.zoom.us/j/86468965101
    Meeting-ID: 864 6896 5101
    Dagmar Freitag und ich freuen uns auf den Austausch mit Ihnen!

    Herzlichst,
    Ihre
    Gülistan Yüksel, MdB

    0 – 0

    Thank You For Your Vote!

    Sorry You have Already Voted!

  • “Sehen und gesehen werden” – Stellungnahme der Altstadtinitiative zur weiteren Videoüberwachung

    “Sehen und gesehen werden” – Stellungnahme der Altstadtinitiative zur weiteren Videoüberwachung

    Die Videoüberwachung in der Altstadt von Mönchengladbach ist eine Erfolgsgeschichte, die eine Verlängerung fordert.

    Nicht nur die präventive Wirkung hat sich in der Vergangenheit bewährt, auch die Aufklärung von doch noch stattfindenden Strafttaten wird erleichtert.
    Wesentlich ist aber, dass Menschen durch das frühzeitige Erkennen von Auseinandersetzungen und das Einschreiten der Polizei, vor weitreichenden Schäden bewahrt werden können.
    An kritischen Wochenenden hat sich der Einsatz besonders bewährt . Aufwand und Ertrag stehen in einem guten Verhältniss.
    Der Gewinn an Sicherheitsgefühl für Anwohner und Gäste prägt die Atmosphäre der der Altstadt positiv. Die Besucher
    werden nicht nur gesehen, die Polizei sieht auch und kann im Notfall eingreifen. Dem Datenschutz wird durch die zeitnahe Löschung der Aufnahmen genüge getan. Fortsetzung dringend erwünscht.

    Pressemeldung AI
    0 – 0

    Thank You For Your Vote!

    Sorry You have Already Voted!

  • Logistik und die Auswirkungen in Mönchengladbach die Kehrtwende der SPD?

    Logistik und die Auswirkungen in Mönchengladbach
    die Kehrtwende der SPD?

    Bei der Grundsteinlegung in 2013 wurde die Ansiedlung des Logistikers Zalando gefeiert, es wurden viele hundert Arbeisplätze geschaffen im Niedriglohnsektor.

    Warnungen gab es allerdings genug, der wirtschaftliche Faktor für die hochverschuldete Kommune siegte dennoch.

    Nun, neun Jahre später macht sich die SPD erste Gedanken über die weitere Entwicklung.
    Hier nun ihre Veröffentlichung:

    Mönchengladbach hat sich in den letzten Jahren zu einem wichtigen Standort für die Logistik entwickelt. Dadurch konnten einige Menschen eine Arbeitsstelle finden. Gleichzeitig birgt die Ansiedlung aber auch Probleme: Es herrschen schwierige Arbeitsbedingungen in der Branche. Gerade die Fahrer:innen sind besonders betroffen von mangelnden Ruheräumen und schlechter Bezahlung. Vor diesem Hintergrund hat die SPD Mönchengladbach das neu gegründete Bündnis “Fair fahren” zu einem Gespräch eingeladen. Das Bündnis besteht aus dem Arbeitslosenzentrum, ver.di, dem DGB, Arbeit und Leben sowie dem Volksverein und setzt sich für bessere Arbeitsbedingungen in Deutschland sowie vor Ort ein.

    Dazu resümiert Udo Schiefner, Viersener Bundestagsabgeordneter sowie Mitglied im Verkehrsausschuss: “In der SPD beschäftigen uns die, viel zu oft, menschenunwürdigen Arbeitsbedingungen im Transportgewerbe seit Jahren. Der Wettbewerb darf nicht auf den Schultern der Fahrerinnen und Fahrer ausgetragen werden. Sozialdumping, Nomadentum und überfüllte Parkplätze gehören zu meinen Themen im Bundestag. Gegen starke Widerstände hat meine Partei dagegen einiges erreicht. Entscheidend bleibt aber die effektive Kontrolle der europaweit tätigen Transportunternehmen. Wir müssen gute Arbeitsbedingungen, gute Bezahlung und die Einhaltung der Ruhezeiten durchsetzen, auch damit die Unternehmen wettbewerbsfähig sein können, die ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter fair behandeln.”

    Neben den Arbeitsbedingungen muss auch die Technologisierung bedacht werden. Gülistan Yüksel, SPD-Parteivorsitzende und Mönchengladbacher Bundestagsabgeordnete, erklärt: “Wir müssen den Blick auch in die Hallen richten. Viele der Arbeitsplätze stehen im Wettstreit mit der Automatisierung. Die Frage nach der Zukunftsfähigkeit der Arbeitsplätze ist wichtig. Deshalb brauchen wir Weiterbildungsangebote, um die Menschen bereits jetzt schon zu qualifizieren.”

    Auch die Mönchengladbacher Stadtpolitik ist gefordert, auf bessere Bedingungen der Fahrer:innen hinzuwirken. Gemeinsam mit den Unternehmen müssen Lösungsansätze vor Ort gefunden werden. “Wir haben für Amazon einen Lösungsansatz gefunden, um bald Parkplätze sowie Ruheräume zu schaffen. Alle betroffenen Unternehmen stehen in der Verantwortung. Gemeinsam mit der Stadt lassen sich Lösungen finden, was Flächen und Unterbringung angeht. Diesen Dialog wollen wir verstärken. Gleichzeitig müssen wir über die Strategie zur Ansiedlung neuer Unternehmen nachdenken. Der aktuelle Strategieprozess für Mönchengladbach ist ein guter Anlass dafür. Auf dieser Grundlage können wir die Flächenentwicklung und die Kriterien künftiger Ansiedlungen diskutieren”, so der SPD-Fraktionsvorsitzende Janann Safi.

    Pressemeldung
    0 – 0

    Thank You For Your Vote!

    Sorry You have Already Voted!

  • Das Niederrhein Musikfestival zu Gast in der Kirche Wickrathberg, Mönchengladbach„Diálogos de amor“ mit Anette Maiburg und Marcelo Nisinman

    Das Niederrhein Musikfestival zu Gast in der Kirche Wickrathberg, Mönchengladbach
    „Diálogos de amor“ mit Anette Maiburg und Marcelo Nisinman

    Wie um kein anderes Konzept kreist die westliche Kultur um die Liebe. Ob als „Caritas“, die dem Göttlichen zugeordnete Liebe, oder als „Amor“, der Liebe der weltlichen Sphäre – Liebe prägt die westliche Musik. Und sie tut es in unterschiedlichsten Ausprägungen: in Gestalt der himmlischen Liebe, der erotischen Liebe, der unerfüllten Liebe, der Liebe zur Heimat oder zu einer vergangenen Zeit.

    Am Sonntag, den 12. September, 16 Uhr erfüllt sich Anette Maiburg einen langgehegten Wunsch, wenn sie gemeinsam mit dem Argentinier Marcelo Nisinman in der Kirche von Mönchengladbach-Wickrathberg ihre „Diálogos de amor“ aufführt: Kompositionen von Dietrich Buxtehude, John Dowland, Kurt Weill, Juan Carlos Cobián und Astor Piazzolla, verführerisch für Flöte und Bandoneón eingerichtet, bilden die „Worte“, aus denen sich in dem wunderschönen, intimen Kirchenraum die Zwiegespräche über die Liebe formen …

    Die ECHO-Klassik-Preisträgerin Anette Maiburg ist eine Flötistin mit vielen Facetten. Jenseits ihrer fundierten klassischen Ausbildung, ihrer Tätigkeit als gefragte Solistin, Orchester- und Kammermusikerin ist Anette Maiburg als feinsinnige Musikforscherin immer auf der Suche nach neuen musikalischen Wegen. So entstehen in Zusammenarbeit mit internationalen Spitzenmusikern unterschiedlicher Genres faszinierende Dialoge zwischen klassischer Musik und anderen Musikwelten. Als Künstlerische Leiterin des Niederrhein Musikfestivals hat sie mit der „Classica“ CD- und Konzertreihe die Musik Kubas, Argentiniens, Venezuelas, Spaniens, Frankreichs und Brasiliens mit klassischem Klangsinn neu interpretiert.

    Marcelo Nisinman wurde 1970 in Buenos Aires geboren. Als Protegé von Astor Piazzolla hatte er einen musikalischen wie auch persönlichen Zugang zu diesem wichtigsten Erneuerer des Tangos. In Paris studierte Nisinman Orchestrierung und setzte seine Kompositionsstudien später in Basel fort. Internationale Konzerttourneen führten ihn mit Gary Burton, Gidon Kremer und seinem Kremerata Streichquartett, dem Stockholm Wind Symphonie Orchestra, dem Philadelphia Orchestra und Charles Dutoit zusammen. Auch als Komponist hat sich Nisinman einen Namen gemacht – vor allem mit seinen Kompositionen im Bereich des Tangos (darunter eine Tango-Kammeroper), aber auch mit zahlreichen Neubearbeitungen traditioneller Tangos und Werken Piazzollas. Seit einigen Jahren lebt und arbeitet er in Basel als Komponist und Bandoneonsolist.

    „Musik der Welt in Bewegung“ steht als Motto über dem diesjährigen 17. Niederrhein Musikfestival, dessen künstlerische Leiterin Anette Maiburg zehn Konzerte sowie diverse Workshops und einen neuen Film vorgesehen hat. Bis zum 24. Oktober 2021 präsentiert sich das Festival in seiner faszinierenden Mischung aus Klassik, Jazz und lateinamerikanischen Klängen, szenischen und literarischen Darbietungen.

    Und für alle, die das Niederrhein Musikfestival auch daheim erleben wollen, realisiert der Regisseur Axel Fuhrmann einen Film, in dem er den Musikern über die Schultern schaut und die Neuproduktionen des Jahres 2021 einfängt.

    Weitere Informationen: www.niederrhein-musikfestival.de

    0 – 0

    Thank You For Your Vote!

    Sorry You have Already Voted!

  • Durch Kleiderspende zu mehr Achtsamkeit und Umweltschutz

    Durch Kleiderspende zu mehr Achtsamkeit und Umweltschutz

    Deutsche Kleiderstiftung weist auf den richtigen Umgang mit Kleiderspenden hin.

    Die neue Herbstmode ist für viele Menschen Anlass, den Kleiderschrank zu entrümpeln und neue Kleidung einziehen zu lassen. Die ausrangierten Textilien sollten aber auf keinen Fall einfach in den Müll wandern – darauf weist die Deutsche Kleiderstiftung hin. Wenn die Kleidung gut erhalten ist, kann sie gespendet werden und unterstützt dadurch nicht nur Bedürftige, sondern schont gleichzeitig das Klima. 

    Ulrich Müller, geschäftsführender Vorstand der Kleiderstiftung

    Ob Lust auf aktuellere Mode oder eine veränderte Größe: Es gibt zahlreiche persönliche Gründe, warum alte Kleidung nicht mehr zum Einsatz kommt. Sind die Stücke gut erhalten, können sie jedoch gemeinnützig wiederverwendet werden. „Ein Kleidungsstück, das ungenutzt im Schrank hängt, nützt niemandem, richtig weitergegeben trägt es aber zur Nachhaltigkeit bei. Secondhand ist Klimaschutz“, sagt Ulrich Müller, geschäftsführender Vorstand der Kleiderstiftung. Durch die Spende gut erhaltener Kleidung führt Secondhand zu einer längeren Ressourcennutzung und ist demnach gut für die Ökobilanz. Textilien sollten jedoch nicht direkt in den nächsten Container geworfen werden. Eine bessere Wahl sind seriöse Sammler, die die Kleidung nachhaltig verwerten.

    „Wer an uns spendet, kann sicher sein, dass wir verantwortungsbewusst mit der Kleidung umgehen“, verspricht Ulrich Müller. Auf die Einhaltung ethischer Standards im Umgang mit gebrauchten Textilien legt die Kleiderstiftung viel Wert und ist daher Mitglied im Dachverband FairWertung e.V. Gut erhaltene Kleidung ist besonders gern gesehen und hilft bedürftigen Menschen. „Kleidung, Schuhe und Haushaltswäsche hilft, richtig gespendet, vielen Menschen sehr“, sagt Ulrich Müller.

    Das Spenden ist denkbar einfach: Interessierte erstellen online unter www.kleiderstiftung.de einen Paketaufkleber.
    Per DHL oder GLS ist der Versand zur Kleiderstiftung kostenfrei. So finden gut erhaltene Kleidungsstücke, Schuhe oder Accessoires unkompliziert ihren Weg zu der Hilfsorganisation. Dort werden die Textilien nach Warengruppen sortiert und an Bedürftige weitergegeben oder zur Finanzierung der Hilfsprojekte in den eigenen Charity-Shops verkauft.

    Begünstigte sind Kleiderkammern und soziale Projekte im In- und Ausland. Auch bei dem Transport der Hilfsgüter ist Nachhaltigkeit ein zentraler Faktor. Die Kleidung wird zu Ballen gepresst, um eine bessere Auslastung der Transportwege sicherzustellen. „So werden im Herbst gleichzeitig Schränke entrümpelt und gemeinnützige Hilfsprojekte unterstützt“, sagt Ulrich Müller. Weitere Informationen unter: www.kleiderstiftung.de

    0 – 0

    Thank You For Your Vote!

    Sorry You have Already Voted!

  • “Machtlos gegen die Fluten? Wie können wir uns in NRW und Europa vor Katastrophen schützen?” – Mi, 4.8. 20 Uhr

    “Machtlos gegen die Fluten? Wie können wir uns in NRW und Europa vor Katastrophen schützen?” – Mi, 4.8. 20 Uhr

    Einladung zur Teilnahme.

    Die Folgen der Hochwasser in NRW, Rheinland-Pfalz und weiteren Teilen Europas sind furchtbar. Weiterhin müssen wir alles tun, um den Betroffenen möglichst schnell zu helfen. Doch die Klimakrise wird in Zukunft zu immer häufigeren Extremwettern führen. Wenn wir nichts ändern, werden uns immer schlimmere Überschwemmungen treffen. Wie können wir uns also in Zukunft vor Hochwasser besser schützen? Wie können wir dafür sorgen, dass die Behörden die richtigen Schlüsse aus Wetterwarnungen ziehen und Warnmeldungen die Bevölkerung erreichen?

    Starkregen wird in Zukunft unsere in ihrem natürlichen Lauf zu stark eingeschränkten Flüsse immer mehr belasten. Doch möglichst naturnahe Flüsse verringern die Gefahren durch Klimawandel und Hochwasser, denn breite Flüsse, Bäche und Auen bieten Raum, um mehr Wasser zu halten. In Europa haben wir uns bereits mit der Wasserrahmenrichtlinie der EU vor mehr als 20 Jahren darauf geeinigt, unsere Flüsse bis 2015 wieder in einen naturnahen Zustand zu bringen. Viele Flüsse und Bäche in Deutschland sind jedoch weiterhin in einem schlechten Zustand, mit oft katastrophalen Folgen für Mensch und Natur. In NRW hat die schwarz-gelbe Landesregierung unter Ministerpräsident Laschet bei der Renaturierung der Flüsse sogar den Rückwärtsgang eingelegt.

    Europa investierte schon vor Jahren in ein Frühwarnsystem. Bereits Tage bevor die ersten Überschwemmungen auftraten, wurden deutsche Behörden vor dem Hochwasser gewarnt. Doch diese Warnungen haben die Bürger*innen nicht immer erreicht. Wir wollen mit Professorin Hannah Cloke, Europas führender Hochwasserforscherin, diskutieren, ob und wie ein besserer Schutz der Bevölkerung möglich gewesen wäre. Professorin Cloke hat das europäische Frühwarnsystem mit aufgebaut, mit dem die jüngsten Überschwemmungen in Deutschland und den umliegenden Ländern vorhergesagt wurden.

    Verena Schäffer hat als Vorsitzende und innenpolitische Sprecherin der grünen NRW-Landtagsfraktion schon lange vor der Hochwasserkatastrophe Veränderungen des Katastrophenschutzes gefordert und wird dazu Eckpunkte vorstellen.

    Oliver Krischer kennt als zuständiger Bundestagsabgeordneter stellvertretender Fraktionsvorsitzender der Bundestagsfraktion, lokaler Abgeordneter und Naturschützer die Lage an den betroffenen Flüssen genau. Er wird an Beispielen vor Ort zeigen, wie praktizierter Naturschutz schon jetzt noch Schlimmeres vermieden hat und wie Renaturierungen zum Hochwasserschutz in Zukunft beitragen kann.

    Sven Giegold befasst sich als Europaabgeordneter aus NRW systematisch mit der Durchsetzung von EU-Umweltrecht in den Mitgliedsstaaten. Bei der Wasserrahmenrichtlinie hat er die EU-Kommission schon lange vor der Katastrophe zur Eröffnung eines Vertragsverletzungsverfahrens gedrängt.

    Es diskutieren mit:

    • Professorin Hannah Cloke, Professorin für Hydrologie an der University of Reading, UK.
    • Verena Schäffer, Vorsitzende der NRW-Landtagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen 
    • Oliver Krischer, Mitglied des Bundestages aus Aachen, stellvertretender Fraktionsvorsitzender Bündnis 90/Die Grünen
    • Sven Giegold, Sprecher der Abgeordneten von Bündnis90/Die Grünen im Europaparlament.

    Termin: Mittwoch, 4. August,  20:00 – 21:30 Uhr

    Sprachen: Deutsch und Englisch mit Simultanübersetzung

    Gleich hier zum Webinar anmelden!

    Ich freue mich auf ein spannendes Webinar mit Ihnen und Euch. Bitte teilt diese Einladung auch mit anderen Interessierten.

    Mit grünen europäischen Grüßen
    Sven Giegold

    0 – 0

    Thank You For Your Vote!

    Sorry You have Already Voted!

  • Laschet-Regierung setzt Inzidenzstufe 3 aus – sie haben nichts dazugelernt

    Laschet-Regierung setzt Inzidenzstufe 3 aus – sie haben nichts dazugelernt

    Ab morgen gilt in Nordrhein-Westfalen eine geänderte Coronaschutzverordnung. Wie die Landesregierung heute mitgeteilt hat, wird dabei die Inzidenzstufe 3 (ab einem Grenzwert von 50) in den Kreisen und kreisfreien Städten ausgesetzt.

    Hierzu erklärt Thomas Kutschaty, Vorsitzender der SPD-Fraktion im Landtag NRW:

    „Mit dem Aussetzen der Inzidenzstufe 3 schiebt die Landesregierung erneut die Verantwortung auf die Kreise und kreisfreien Städte ab.
    Das ist fatal und unverantwortlich. Die Inzidenzwerte steigen seit Tagen kontinuierlich an, bereits jetzt gibt es Regionen in NRW, in denen der Grenzwert von 50 überschritten wird.
    Ohne einheitliche Regelungen wird Nordrhein-Westfalen zu einem Maßnahmen-Flickenteppich.
    So sehr ich den einzelnen Kommunen und den Bürgerinnen und Bürgern sowie den Gastronomiebetrieben ein paar Tage mehr Freiheit gönne, wir mussten in der Vergangenheit zu oft lernen, welch fatale Auswirkungen solch kurzsichtige Entscheidungen nach sich ziehen. In den vergangenen eineinhalb Jahren sollten wir begriffen haben, dass einheitliche, planbare und nachvollziehbare Regeln und Maßnahmen der Schlüssel zum Erfolg sind, und keine intransparenten Schnellschüsse.

    Die Landesregierung hat nichts aus dem vergangenen Herbst gelernt. Schon die Einführung der ‚Inzidenzstufe 0‘ war ein falsches Zeichen. Auch die mangelnde Kommunikation in Bezug auf die Änderung des Bemessungszeitraums stiftete viel Verwirrung. Angesichts der um sich greifenden Delta-Variante und einer stagnierenden Impfquote sollte sich die Landesregierung mit voller Energie dafür einsetzen, die Impfbereitschaft zu erhöhen. Ministerpräsident Laschet erweist sich erneut als schlechter Krisenmanager.“

    0 – 0

    Thank You For Your Vote!

    Sorry You have Already Voted!

  • Vorgaben des BPs aus dem Jahre 2010 nicht umgesetzt? – Grünen-Politiker Hajo Siemes will den Vorgang nun doch nicht weiter verfolgen

    Vorgaben des BPs aus dem Jahre 2010 nicht umgesetzt? – Grünen-Politiker Hajo Siemes will den Vorgang nun doch nicht weiter verfolgen

    Meinung von Hajo Siemes in Form einer E-Mail

    Zusammenfassender Bericht zum Kindergarten-Außengelände am Pfarrer Kamp Weg

    In den letzten Wochen haben neben Besprechungen in der Verwaltung, auch viele Gespräche und ein reger Schriftverkehr zur Klärung der Situation um das Kindergarten Außengelände und um die im BP 691/0 unter Schutz gestellten Flächen P2 und P3 im ehem. Lambert Gelände in Giesenkirchen, hinter dem neuen Wohngebiet an der Konstantinstr. stattgefunden.

    Geklärt werden sollte, ob das Kindergarte-Außengelände auf der Fläche P3 rechtmäßig ist oder gegen die Auflagen im BP 691/0 aus dem Jahre 2010 verstößt. Außerdem sollte geklärt werden, ob die Fläche P2 ordnungsgemäß entsprechend der Auflagen aufgeforstet und unter Schutz gestellt wurde.

    (siehe auch den Bericht vom 18. Mai 2021)

    Ausgangslage: Vorab wurde seitens der Verwaltung erklärt, dass durch die unrechtmäßige Rodung des gesamten Geländes (P2 undP3) im Jahre 2013, ein Rechtsverstoß gegen den damaligen Besitzer die Fa. Lambert festgestellt und verfolg wurde. Die Fa. Lambert wurde zur Wiederaufforstung und zur Einzäunung des gesamten Geländes verpflichtet. Dieser Verpflichtung kam die Fa. Lambert bis 2014 nach. Was allerdings durch die Rodung der alten Bäume zerstört wurde, ist die Tatsache, dass durch den Verlust der alten Bäume, auch der damals durch den NABU festgestellten Bestand an seltenen Vogelarten verloren gegangen waren. Der eigentliche Grund der Unterschutzstellung war damit zunichtegemacht worden.  Dennoch sollte dieses Gelände weiterhin als nicht für die Öffentlichkeit zugängig eingezäunt, aufgeforstet und unter Schutz gestellt bleiben.

    In den weiteren Jahren wechselte der Besitzer der Fläche von der Fa. Lambert auf die Fa. Langen GmbH. Der neue Besitzer kümmerte sich nicht weiter um den Naturschutz, so dass die Fläche komplett mit Dornengestrüpp überwucherte. Nach Jahren der Untätigkeit und nach Bebauung des gesamten Wohngebietes, wurde nun die Fläche vom „Wildwuchs“ befreit und sollte nun erneut entsprechend der Vorgaben des Pflanzplanes neu aufgeforstet und eingezäunt werden. Dies ist jedoch immer noch nicht vollständig vollzogen.  Mittlerweile hat die Fa. Langen GmbH die Fläche P2 in 52 Teilen an die Eigentümer der Häuser verkauft und die Fläche P3 ist zum Außengelände des Kindergartens am Pfarrer Kamp Weg „umfunktioniert“ worden.

    Nach meiner Einschätzung, hat damit die Fa. Langen GmbH Fakten geschaffen, die nicht in allen Punkten mit den Vorgaben des BPs aus dem Jahre 2010 übereinstimmen.  

    Ergebnis: Seitens der Verwaltung ist nun die Fläche P3 als Außengelände für die Kindertagesstätte, gegen Auflagen einer naturnahen Bepflanzung, legitimiert worden. Ein Rechtsverstoß liegt dann nicht mehr vor, wenn die Aufforstung hauptsächlich im östlichen Bereich der Fläche P3 vorgenommen wurde. Das Kindergarten- Außengelände gilt damit als nicht für die Öffentlichkeit zugängig und darf nur von den Kindern und Betreuern genutzt werden. Dies ist als ein Kompromiss zu sehen, zwischen Belange des Naturschutzes und den Anforderungen an die Stadt, ausreichend Kindergartenplätze in Giesenkirchen nachzuweisen.

    Das dieser Sachverhalt zum Kindergarten-Außengelände, auf Anfragen von mir zu dem Schutzgebiet P3, in der Vergangenheit in keinem Schreiben der Stadt, auch nicht im Mai 2020 (unterzeichnet vom Dezernenten Bonin) erwähnt wurde, ist mir nicht erklärt worden. Hier hat die Verwaltung in der Vergangenheit „nicht mit offenen Karten gespielt“ und wesentliche Sachverhalte in den Anfragen nicht beantwortet.   

    Was die Fläche P2, also die eingezäunte und für die Öffentlichkeit nicht zugängige Fläche angeht, die an die Hauseigentümer zu 52 Teilen verkauft wurde, ergeben sich weitere ungeklärte Fragen für mich. Lt. eines Notarvertrages ist diese an die Eigentümer mit allen Pflichten, die der Verkäufer gegenüber der Stadt hatte, verkauft worden. Das bedeutet die Pflege, Unterhaltung einschl. der Aufforstung der Fläche, wurde an die Hauseigentümer übertragen, ohne dass die Fläche genutzt werden kann. Im Kaufvertrage wurde sie jedoch den Käufern gegenüber als „Parkanlage“ angepriesen.

    Fazit für mich: Durch Rodungen in 2013 und den Kindergartenbau in 2020 sind Fakten geschaffen worden die nicht dem ursächlichen Anliegen des BPs entsprechen. Die Verwaltung hat sowohl Rechtsverstöße festgestellt, als auch Auflagen für eine Neubepflanzung verlangt. Trotzdem sind auch Kompromisse notwendig geworden, nachdem vorher Fakten geschaffen wurden. Dies gilt vor allem für das Kindergarten-Außengelände. Der Parkplatz direkt vor dem Eingang zum Kindergarten auf einer Fläche von ca 1000 qm ist ein Unding und in meinen Augen nicht nachvollziehbar. Hier hätte das Außengelände des Kindergartens ausreichend Platz gefunden. Jetzt ist dort durch anfahrende und abfahrende PKW direkt vor dem Kindergarteneingang eine Gefahrenquelle entstanden.

    Wenn die Aufforstungsmaßnahmen auf dem P3 Gelände erfolgen, hat der Bauträger nachdem Kompromiss alle Auflagen seitens der Stadt erfüllt. Auf dem Gelände P2 hat der ehem. Besitzer und Bauträger, die Firma Langen GmbH alle Auflagen an die neuen Besitzer abgetreten. Für mich bleibt die Angelegenheit mit einem faden Beigeschmack behaftet und ist im Sinne des Naturschutzes nach den widerrechtlichen Eingriffen in 2013 unbefriedigend gelöst worden. Für die Kinder ist mit dem Außengelände allerdings eine zufriedenstellende Lösung entstanden.

    Wegen der Kinder und des Kindergartens und wegen dem nichtmehr gegebenen ursächlichen Grund der Unterschutzstellung der beiden Flächen, werde ich die Angelegenheit jetzt nicht weiterverfolgen und hoffe, dass die nun noch geltenden Auflagen an die Flächen und deren Besitzer, erfüllt und durch die untere Landschaftsschutzbehörde kontrolliert werden.

    Was bleibt festzuhalten:

    • Wesentliche Teile der im BP 691/0 liegen Flächen, die Flächen P2 und P3 sowie die Fläche Ö sind nicht bebaut und damit auch nicht verdichtet worden.
    • Eine öffentliche Nutzung der Grünflächen wird weiterhin ausgeschlossen und die Flächen werden eingezäunt und entsprechend der Vorgaben eines Pflanzplanes aufgeforstet.
    •  Durch die Rodung der alten „Obstwiese“ in 2013 wurde der Grund für die Unterschutzstellung, der Schutz der tw. seltenen Vögel vor Ort und der alte Baumbestand, zum Teil zunichte gemacht.
    • Eine weitere Nutzung der benannten Flächen durch weitere Aufbauten oder Wegeführungen ist weiterhin untersagt.
    • Das Kindergarten-Außengelände ist als ein Kompromiss zwischen den Belangen des Naturschutzes und dem Bedarf nach Kindergartenplätzen in Giesenkirchen zu sehen.
    • Die restlichen Aufforstungsarbeiten auf den benannten Flächen müssen abschließen noch durchgeführt und von der unteren Landschaftsschutzbehörde kontrolliert werden.

     Hajo Siemes, Ratsherr (Bündnis90/DieGrünen)

    0 – 0

    Thank You For Your Vote!

    Sorry You have Already Voted!

  • Hochwasserkatastrophe als Vorwand – Vermeintliche Wasserwerker bestehlen Seniorin

    Hochwasserkatastrophe als Vorwand – Vermeintliche Wasserwerker bestehlen Seniorin

    Zwei Männer haben sich am Montag, 26. Juli, gegen 10.45 Uhr als Mitarbeiter der Stadtwerke ausgegeben, die den Wasserdruck aufgrund des Hochwassers in der Gegend kontrollieren müssen, um sich Zutritt zur Wohnung einer 76-jährigen Frau an der Hardterbroicher Straße zu verschaffen.

    Zunächst nutzten die Männer wohl die offenstehende Haustür, da die Dame gerade von einem Arztbesuch kam, um sich hinter ihrem Rücken ins Haus zu schleichen.

    Die 76-Jährige war nach eigener Aussage gleich misstrauisch, als sie hörte, weshalb die Männer die Wasserleitungen kontrollieren wollten. Deshalb forderte sie das Duo auf, sich auszuweisen.

    Diese Bitte ignorierten die Männer und traten weiter in die Wohnung. Einer der Männer geleitete die Wohnungsbesitzerin ins Badezimmer, um dort die Leitungen mit ihrer Hilfe zu überprüfen. Der Mann schloss zunächst die Badezimmertür, schaltete anschließend das Wasser der Dusche ein und gab der Seniorin den Duschkopf in die Hand mit der Anweisung diesen festzuhalten, während er den Waschbeckenhahn öffnete. Die 76-Jährige ereilte das Gefühl abgelenkt zu werden und so forderte sie den Mann mehrfach auf sich auszuweisen, ansonsten möge er ihr Haus verlassen. Das tat er allerdings erst, als die Seniorin ihn aus der Badezimmertür drängte. Gemeinsam mit dem anderen Mann, der sich in der ganzen Zeit ungestört in der Wohnung umsehen konnte, verließ er das Haus in Richtung Volksgarten.

    Als die Frau sich später umsah, stellte sie fest, dass diverser Schmuck entwendet wurde.

    Die Männer kann sie wie folgt beschreiben: Zwischen 30 und 35 Jahre alt, südeuropäisches Erscheinungsbild und kurze dunkle Haare. Einer der beiden war etwa 1,65 bis 1,70 Meter groß und trug eine rote Jacke. Der andere war etwa 1,75 bis 1,80 Meter groß und war dunkel gekleidet.

    Außerdem sei der 76-Jährigen ein roter Transporter mit Kölner Kennzeichen in ihrer Einfahrt aufgefallen, als sie nach Hause kam. Nach der Tat habe der Wagen dort nicht mehr gestanden. Eine Fahndung im Nahbereich verlief negativ.

    Die Polizei bittet Zeugen um sachdienliche Hinweise unter der Telefonnummer 02161-290 und warnt:
    Lassen Sie keine Fremden in Ihre Wohnung! Bestellen Sie Unbekannte zu einem späteren Zeitpunkt wieder, wenn eine Vertrauensperson anwesend ist. Und lassen Sie nur Handwerker in Ihre Wohnung, die Sie selbst bestellt haben. Das gleiche gilt für vermeintliche Vertreter der Stadtwerke. (cr)

    0 – 0

    Thank You For Your Vote!

    Sorry You have Already Voted!