Autor: Redaktion

  • Seniorenrat auf der Zielgeraden

    Seniorenrat auf der Zielgeraden

    Der Stadtrat hat sich in seiner jüngsten Sitzung einstimmig dafür ausgesprochen, dass die Verwaltung die notwendigen Schritte darstellt, die notwendig sind, damit es auch in Mönchengladbach einen Seniorenrat geben kann.

    „Damit ist die nächste große Hürde auf dem Weg zur Einrichtung eines Seniorenrats vor Ort genommen“, sagt Anita Hoffmann. Die Grünenpolitikerin ist maßgeblich beteiligt an dieser Entscheidung: Sie zählt zu den Mitbegründern der parteiübergreifenden Initiative „Seniorenrat MG“, die sich die Einrichtung dieses politisch neutralen, beratenden Gremiums für die Ausschüsse und den Rat der Stadt Mönchengladbach auf die Fahnen geschrieben hatte.

    v.l. Anita Hoffmann und Anita Parker

    Die Initiative hatte zu Beginn dieses Jahres noch einen Bürgerantrag zur Einrichtung eines Seniorenrates in Mönchengladbach eingebracht. Der Bürgerantrag mündete in eine Vorlage, die der Stadtrat jetzt einmütig positiv beschied. „Das ist ein gutes Zeichen für die älteren Bürgerinnen und Bürger dieser Stadt, deren Interessen und Belange künftig noch besser eingebracht werden können in den politischen Prozess“, zeigt sich auch Anita Parker, Sprecherin des Grünen-Kreisverbandes Mönchengladbach sehr erfreut über den Entscheid.

    Hintergrund: Seniorenräte verfassen Beschlüsse und leiten sie zur Entscheidung an die entsprechenden Ausschüsse und Räte weiter. „Ein Seniorenrat ist auch für Mönchengladbach ein absoluter Gewinn, weil er nicht nur die Entscheidungsfindung im politischen Prozess entlastet, sondern auch die gewünschte Beteiligung von Menschen in der Politik im Sinne der Bürgerbeteiligung vorantreibt“, sagt Anita Hoffmann.

    Derzeit gibt es 169 Seniorenvertretungen in den Städten und Gemeinden Nordrhein-Westfalens. Sie bündeln die Ideen und Bedürfnisse von über fünf Millionen Seniorinnen und Senioren im größten deutschen Bundesland.

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  • Neuwerker Tor verschönert den Stadtteil

    Neuwerker Tor verschönert den Stadtteil

    Am Anfang war es eine an Bezirksvorsteher Volker Küppers heran getragene Idee eines Neuwerker Bürgers: 
    Das Tor in der Außenmauer des Neuwerker Krankenhauses war kein schöner Anblick.

    Seine Idee, das Tor durch Schüler*innen der Neuwerker Haupt-/-Gesamtschule optisch zu verschönern, ließ sich leider nicht umsetzen. Jedoch konnte der Bezirksvorsteher vermitteln und bezuschussen und mit Aaron Hudson einen Düsseldorfer Graffiti Künstler verpflichten, der schon bei der Aufarbeitung des Bettrather Jugendheims tätig gewesen war.

    Nun ziert das Neuwerker Wappen verbunden mit dem Schriftzug Neuwerk das Tor.

    Die ersten Reaktionen der Bürgerschaft waren schon während der Schaffungsphase durchweg positiv bis begeistert.

    Es bleibt zu hoffen, dass der Ehrenkodex in der Graffiti Szene , Werke von anderen Sprayern unbehelligt zu lassen, auch hier gefolgt wird.

    Bezirksvorsteher Küppers dankt allen Beteiligten, dem Krankenhaus Neuwerk und den Neuwerker Heimatfreunden für die Genehmigung und im Besonderen dem Ideengeber aus der Neuwerker Bürgerschaft.

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  • Christiane Schüßler neue Beigeordnete für Bildung, Kultur und Sport

    Christiane Schüßler neue Beigeordnete für Bildung, Kultur und Sport

    Rat wählte Nachfolgerin von Dr. Gert Fischer in gestriger Sitzung mit breiter Mehrheit.

    Christiane Schüßler (52) aus Essen ist gestern vom Rat mit breiter Mehrheit zur neuen Beigeordneten für das Dezernat IV – Bildung, Kultur und Sport – gewählt worden. Sie tritt ab 1. Februar 2022 die Nachfolge von Dr. Gert Fischer an, dessen Amtszeit nach 14 Jahren Ende Januar endet.

    Christiane Schüßler arbeitet seit 2013 als Referatsleiterin im Schulministerium Düsseldorf, war zuvor Dezernentin in der oberen Schulaufsicht in der Düsseldorfer Bezirksregierung und verfügt über jahrelange Erfahrungen in Schulämtern.

    Seit 2017 ist sie zudem Berichterstatterin der Kultusministerkonferenz für alle schulischen Fragen im Zusammenhang mit Migration bundesweit. Hierbei ist sie unter anderem Ansprechperson der deutsch-türkischen und der deutsch-kroatischen Expertenkommission und vertritt dabei die Länder.

    Die CDU-Fraktion enthielt sich bei der Wahl der neuen Schuldezernentin

    „Die Enthaltung unserer Fraktion bei dieser Personalentscheidung hat ausdrücklich nichts mit der Person Christiane Schüssler oder ihren Kompetenzen zu tun. Im Gegenteil, wir hoffen auf eine gute und konstruktive Zusammenarbeit. Die Enthaltung der CDU-Fraktion soll deutlich machen, dass wir die Art der Weitergabe von Informationen innerhalb des Auswahlverfahrens kritisieren. Bisher war es innerhalb der Fraktionen des Rates ungeschriebene Regel, dass der Oberbürgermeister alle Mitglieder des Rates zeitgleich (!) über die vollständige Bewerberliste zur Dezernentenwahl informiert. Dies war – zumindest bei der CDU –  in diesem Auswahlverfahren nicht der Fall. Uns wurde somit verwehrt, eventuell noch einen eigenen Vorschlag zur Wahl zu stellen. Wir hoffen, dass Felix Heinrichs diese Art von Ungleichbehandlung innerhalb des Rates in Zukunft abstellt.“, so Fraktionsvorsitzender Dr. Hans Peter Schlegelmilch.

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  • Frank Boss legt mit sofortiger Wirkung sein Amt als stellvertretender Kreisparteivorsitzender der CDU-Mönchengladbach nieder

    Frank Boss legt mit sofortiger Wirkung sein Amt als stellvertretender Kreisparteivorsitzender der CDU-Mönchengladbach nieder

    Außerdem wird er nicht mehr für das Landtagsmandat im Mai 2022 kandidieren.

    Auf der Wahlparty der CDU am vergangenen Sonntag wurde bekannt, ein junges Parteimitglied will sich für den Landtagssitz im nächsten Landtag bewerben.
    Boss war erst am 26. Juni d.J. im Hockeypark von lediglich 129 Partei-Mitgliedern als einer von vier Stellvertretern gewählt worden.

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  • Kathrin Henneberger im neuen Bundestag

    Kathrin Henneberger im neuen Bundestag

    Die Grüne Kandidatin aus Mönchengladbach ist über die Landesliste der GRÜNEN NRW laut vorl. amtl. Endergebnis in den Bundestag eingezogen.

    Dazu Kathrin Henneberger:
    “Dabei werde ich für Kindergrundsicherung streiten genauso wie für eine Stilllegung der Tagebau, damit unsere Kinder in Würde aufwachsen können und eine lebenswerte Zukunft haben.”

    Mit Blick auf die anderen Kandidat*innen ergänzt sie:
    “Ich gratuliere Frau Yüksel zu ihrem Einzug über die Landesliste der SPD. Ich freue mich sehr auf eine Zusammenarbeit, um Mönchengladbach und die Region nach vorne zu bringen.”

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  • Von Nachhaltigkeit über Hacking zu Cosplay

    Von Nachhaltigkeit über Hacking zu Cosplay

    Die Grundlagen im Programmieren lernen? Ein eigenes Cosplay bauen? Oder doch lieber mehr über Nachhaltigkeit erfahren? Das und vieles mehr ist in den Vorträgen und Workshops des Herbstferiencampus der Hochschule Niederrhein möglich. Vom 11. bis zum 21. Oktober finden über 15 verschiedene Veranstaltungen statt. Das Angebot des Herbstferiencampus richtet sich an Schülerinnen und Schüler und Abiturientinnen und Abiturienten.

    Im Seminar Coding@HSNR lernen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer zum Beispiel die Basics von Programmiersprachen. Außerdem können sie beim Spiel Hack-Me-If-You-Can mitmachen. Dabei geht es darum die Computer der Mitspieler zu hacken und sich gleichzeitig gegen deren Angriffe zu schützen.

    Zum Thema Nachhaltigkeit gibt es ein breites Angebot an Vorträgen. So erfahren die Teilnehmerinnen und Teilnehmer mehr über Recycling oder die nachhaltige Nutzung von Energie. Für alle die einen Einstieg in die Nachhaltigkeit suchen, gibt es eine Einführungsveranstaltung, die einen wissenschaftlichen Überblick gibt.

    Ebenso besteht die Möglichkeit sich ein eigenes Cosplay zu bauen. Gemeinsam mit der Cosplayerin Monono Creative Arts und dem Team des Maker Space der Hochschule Niederrhein können Interessierte Kostüme und Lichtschwerter basteln, die intergalaktische Helden neidisch machen würden.

    Außerdem werden Vorträge in den Bereichen Textil- und Bekleidungstechnik, Informatik, Maschinenbau und mehr gehalten. Darüber hinaus gibt es die Möglichkeit in Infoveranstaltungen einige der Studiengänge der Hochschule näher kennenzulernen. Hierfür sind Online-Vorträge, Zoom-Beratungen und Gespräche mit Studierenden im Programm vertreten.

    Die Teilnahme an den Workshops und Vorträgen ist kostenfrei. Einige der Termine finden am Campus Krefeld Süd und Campus Mönchengladbach oder online statt. Für weitere Informationen zu den einzelnen Veranstaltungen sind unter folgendem Link zu finden:https://www.hs-niederrhein.de/Herbstferiencampus

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  • ADFC-FAHRRAD-FLOHMARKT

    ADFC-FAHRRAD-FLOHMARKT

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  • Jubiläumsveranstaltung am 1. Oktober – 30 Jahre Unterstützung für Geflüchtete in der Stadt

    Jubiläumsveranstaltung am 1. Oktober –
    30 Jahre Unterstützung für Geflüchtete in der Stadt

    Im Rahmen der Interkulturellen Woche wird am 1. Oktober der Tag des Flüchtlings begangen.
    Für den Flüchtlingsrat Mönchengladbach e.V. ist das Anlass auf 30 Jahre seines Bestehens zurückzublicken.

    „Als sich der Flüchtlingsrat vor 30 Jahren aus Vertretern von Kirchengemeinden, politisch engagierten Menschen, ehrenamtlichen Helfern und Unterstützern von Flüchtlingen in der Stadt gründete, dachte niemand daran, dass dieses Engagement auch nach 30 Jahren noch notwendig sein würde“, schaut Reinhold Schiffers heute noch aktives Vorstandsmitglied auf die Gründungssituation zurück.

    Heute deckt der Flüchtlingsrat ein breites Spektrum von Beratungs- und Unterstützungsangeboten mit hauptamtlichen Mitarbeiterinnen und Ehrenamtlichen ab.

    „Im Laufe der letzten 30 Jahre konnte der Verein seine Arbeit Schritt für Schritt professionalisieren. So sichern wir heute in der Erstaufnahmeeinrichtung des Landes im ehemaligen JHQ mit die unabhängige Verfahrensberatung für bis zu 1000 Flüchtlinge, die dort z.Zt. untergebracht sind, haben mit dem Beschwerdemanagement die Möglichkeit den Flüchtlingen dort Gehör zu verschaffen, wenn dies in den Routinen des Alltags in einer Sammelunterkunft nicht gelingt. Mit der Regionalberatung bieten wir neben anderen Trägern in der Stadt Flüchtlingen, die hier heimisch werden können und wollen, die Unterstützung an, die sie zur Orientierung im deutschen Rechts-und Regelsystem benötigen. Mit unserer seit sieben Jahren tätigen Wegweiserin im deutschen Gesundheitssystem haben wir mit Unterstützung der Stadt ein viel beachtetes Pionierprojekt gestartet, das inzwischen für die Sicherung einer angemessenen gesundheitlichen Versorgung von Geflüchteten unentbehrlich geworden ist“ umreißt Ute Helene Becker die Vorsitzende die vielfältigen gegenwärtigen Aufgaben.

    Der Flüchtlingsrat finanziert seine Angebote aus Fördermittel des Landes und der Stadt und als zwingend notwendige Ergänzung aus Spenden.

    Der Flüchtlingsrat lädt Flüchtlinge, Wegbegleiter, Ehrenamtliche, Vertreter der Verwaltung und der Verbände mit denen man in der Stadt zusammengearbeitet, die Kommunal- und Landespolitik zu einer Feier ein, auf der Dank gesagt wird und keine Sonntagsreden gehalten werden:

    1. Oktober pandemiebedingt in zwei Zeitfenstern um 14.30 – 16.00, und um 16.30 -18 Uhr im Ernst-Christoffel-Haus Wilhelm-Strauß-Straße 34 in Mönchengladbach.

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  • “Schicksalswahl für das EU-Klimaschutzpaket” –EU-Abgeordnete Manuela Ripa (ÖDP) zu Gast in Mönchengladbach 

    “Schicksalswahl für das EU-Klimaschutzpaket” –
    EU-Abgeordnete Manuela Ripa (ÖDP) zu Gast in Mönchengladbach 

    Am Montag war die Europaabgeordnete der Ökologisch Demokratischen Partei (ÖDP), Manuela Ripa, im Manufaktur Restaurant in Mönchengladbach mit einem Vortrag zur “Schicksalswahl für das EU-Klimaschutzpaket” zu Besuch.

    Die Anreise absolvierte sie in einem Auto mit einem Wasserstoffverbrennungsmotor.

    Erwartungsgemäß wurde Manuela Ripa sofort von interessierten Bürgern fast eine Stunde lang zu diesem PKW umfänglich befragt, die Begeisterung war groß, Fragen nach der notwendigen Infrastruktur für diese Technologie waren ebenso erkennbar.

    Die Politikerin machte einmal mehr deutlich: Die aktuellen klimapolitischen Maßnahmen reichen nicht aus, sie erhitzen den Planeten auf 2,7 Grad oder mehr bis 2050. Ein massiver Verlust von Menschen- und Tierleben ist die Folge.

    Direkt zu Beginn stellte Manuela Ripa nüchtern klar: „Dies sind nicht meine Prognosen, sondern die des neuen UN-Klimaberichts.“ Aktuell bewegt sich die globale Durchschnittstemperatur auf 1,5 Grad ab dem Jahr 2030 zu. Ein Jahrzehnt früher als noch vor drei Jahren prognostiziert. Was dies für das Leben auf dem Planeten bedeutet, war in diesem Jahr bereits weltweit spürbar: Hitzewellen in Nordamerika, Brände in der Mittelmeerregion und Starkregen sowie katastrophale Überschwemmungen in Mitteleuropa.

    Ihrem interessierten Publikum erklärte die EU-Abgeordnete den European Green Deal der viele Licht- aber eben auch Schattenmomente enthält. Der Schatten taucht da auf, wo nach wie vor am Wachstumszwang festgehalten wird.  Außerdem stehen Gesetze teilweise im Widerspruch zueinander.

    Damit der Sommer 2021 nicht zur neuen Normalität wird, appelliert Ripa an die Wähler und Wählerinnen, ihre Stimme am kommenden Sonntag für echten ökologischen Wandel einzusetzen. Mit ihrer Partei der ÖDP steht Manuela Ripa für ein ambitioniertes und umfassendes Programm, das sich einem konsequenten Klimaschutz verschrieben hat – im Gegensatz zu allen anderen Bundestagsparteien.

    Im Europäischen Parlament setzt die Abgeordnete sich insbesondere für den Erhalt der Biodiversität, für eine nachhaltige Kreislaufwirtschaft, die Dekarbonisierung der Industrie, echtes Tierwohl und ein Ende der Massentierhaltung ein. Außerdem kämpft sie für den Schutz von Verbraucher: innen beim täglichen Einkauf durch eine deutliche Kennzeichnung von Produkten – über Antibiotikagebrauch in der Tierhaltung hin zu möglichen krebserregenden Inhaltsstoffen in Alltagsprodukten und Kinderspielzeug.

    Der persönliche Aufruf der Politikerin lautet: „Eine Stimme für die ÖDP ist keine verschenkte Stimme, denn eine Stimme für zukunftsweisende Ideen und Konzepte kann niemals verloren sein. Lassen Sie uns die etablierten Parteien in diesem Jahr nicht nur zum Nachdenken anregen, sondern sie zum Wandel zwingen.“

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  • Antwort der Direktkandidat*innen aus Mönchengladbach zu einer Wiedereinführung einer Wohnungsgemeinnützigkeit auf Bundesebene

    Antwort der Direktkandidat*innen aus Mönchengladbach zu einer Wiedereinführung einer Wohnungsgemeinnützigkeit auf Bundesebene

    Das Bündnis für Soziale Gerechtigkeit Mönchengladbach fordert den Bau von mehr preisgünstigen Wohnraum in Mönchengladbach und die Wiedereinführung eines Wohnungsgemeinnützigkeitsgesetzes. Die Bundestagsdirektkandidat*innen von CDU, SPD, Grünen und SPD wurden zu ihrer Meinung befragt. Alle vier haben geantwortet.

    Vor dem Hintergrund, dass es auch in der Stadt Mönchengladbach einen zunehmend angespannten Wohnungsmarkt gibt und viele Menschen deshalb keinen bezahlbaren Wohnraum mehr finden, sieht das Bündnis für Soziale Gerechtigkeit Mönchengladbach in der Wiedereinführung eines Gesetzes zur Wohnungsgemeinnützigkeit, ein wichtiges Instrument, um die Wohnungsnot zu lindern.
    Die hohen Mieten in der Stadt führen dazu, dass immer mehr Menschen einen wachsenden Anteil ihres Einkommens zur Deckung der Miete aufwenden müssen. Es werden jedoch kaum neue günstige Wohnungen gebaut. Deshalb bat das Bündnis für Soziale Gerechtigkeit Mönchengladbach schriftlich alle Bundestagskandidat*innen in der Stadt um eine Stellungnahme gebeten.

    Als erstes hat Dr. Günter Krings, CDU, geantwortet. Er teilt die Einschätzung, dass viele Haushalte mit geringen und mittleren Einkommen Schwierigkeiten haben, bezahlbaren Wohnraum zu finden. Die Wiedereinführung der Wohnungsgemeinnützigkeit hält er jedoch nicht für das richtige Instrumentarium. Er begründet dies mit der Misswirtschaft der „Neuen Heimat“ in den 80er Jahren und städtebauliche Fehlentwicklungen, die zur Bildung von „sozialen Brennpunkten“ geführt habe. Als geeignetes Mittel zur Schaffung von bezahlbaren Wohnraum sieht Herr Dr. Krings die soziale Wohnraumförderung der Länder und verweist auf die „Wohnraumoffensive“ des Bundes.

    Peter König, FDP, hat sich zwar zurückgemeldet, bat aber um Verständnis, dass er aufgrund von Zeitmangel keine fundierte Antwort geben könne. Im Wahlprogramm der FDP gibt es nur wenige Zeilen zum sozialen Wohnen. Darin hält die FDP das Wohngeld für das beste Mittel, damit arme Menschen auf dem freien Wohnungsmarkt eine Wohnung finden. Gemeinnütziger Wohnungsbau wird im Wahlprogramm nicht erwähnt.

    Die Kandidatin der SPD, Gülistan Yüksel, bestätigt in ihrer Antwort, dass gerade in Mönchengladbach viele arme Menschen leben und beklagt, dass so viele Kinder darunter sind. Sie verweist auf das Zukunftsprogramm ihrer Partei und verspricht 100.000 neue Sozialwohnungen in Deutschland jährlich. Dazu will die SPD alle Beteiligten an einen Tisch bringen. Durch ein zeitlich befristetes Mietenmoratorium sollen Mieten für eine bestimmte Zeit nur im Rahmen der Inflationsrate erhöht werden dürfen. Die Mietpreisbremse will sie entfristen. Eine neue Wohnungsgemeinnützigkeit soll einführt und damit ein zusätzliches nicht gewinnorientiertes Segment auf dem Wohnungsmarkt ermöglicht werden.

    Kathrin Henneberger, Bündnis 90 / Die Grünen, nimmt die Wohnungsgemeinnützigkeit in den Fokus ihrer Antwort. Sie nennt die Abschaffung des Wohnungsgemeinnützigkeits­gesetzes im Jahr 1988 eine der größten wohnungspolitischen Fehlentscheidungen der Nachkriegsgeschichte. Sie sieht steigende Mieten und zu geringem Neubau von günstigem Wohnraum als Folgen der Abschaffung des Gesetzes. Zur Lösung des Mangels an günstigem guten Wohnraum schlägt sie mit Verweis auf das Wahlprogramm der Grünen eine „Neue Wohngemeinnützigkeit“ vor, die gemeinwohlorientierten und gemeinnützigen Investor*innen Investitionszuschüsse und Steuerbefreiung garantiert. Im Gegenzug müssten diese ihre Wohnungen auf Dauer günstig an Menschen mit kleinen und mittleren Einkommen unterhalb der ortsüblichen Miete vermieten.

    Das Bündnis für Soziale Gerechtigkeit Mönchengladbach glaubt nicht, dass mit den derzeitigen Regelungen zur Wohnraumförderung ausreichend günstige Wohnungen gebaut werden können. Seit drei Jahrzehnten wird kaum noch günstiger Wohnraum geschaffen. Die Hochhaussiedlungen und späteren „sozialen Brennpunkte“ wurden nicht aufgrund der Wohnungsgemeinnützigkeit gebaut, sondern weil Stadtplaner*innen sie bis in die späten 70er Jahre für modern und chic hielten.

    Für das Bündnis für soziale Gerechtigkeit Mönchengladbach geht kein Weg an einem gemeinnützigen Wohnungsbau vorbei. Tausende gemeinnützige Wohnungsbau­gesellschaften und -genossenschaften haben über viele Jahrzehnte bedarfsgerecht günstigen Wohnraum geschaffen und dafür gesorgt, dass dieser auch günstig blieb. Das Gesetz, dass die Schaffung von Wohnraum ohne Gewinnerzielungsabsicht aus der Gemeinnützigkeit ermöglicht, gibt es heute noch in Österreich und sorgt dafür, dass die Mieten selbst in der Hauptstadt Wien weit günstiger sind als in deutschen Großstädten. Wir wünschen uns, dass die nächste Bundesregierung ein Gesetz zum gemeinnützigen Wohnungsbau erlässt, damit Wohnen auch in Mönchengladbach wieder günstiger wird.

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  • „Mein Opa, sein Widerstand gegen die Nazis und ich“Autorinnenlesung mit Nora Hespers

    „Mein Opa, sein Widerstand gegen die Nazis und ich“
    Autorinnenlesung mit Nora Hespers

    Theo Hespers, 19o3 in Mönchengladbach geboren, ist wohl der bekannteste Widerstandskämpfer unserer Stadt.

    Schon früh engagierte er sich gegen den aufkommenden Nationalsozialismus, wurde verfolgt, musste mit seiner Familie ins Ausland fliehen und setzte von dort aus seinen Widerstand fort. 1942 wurde er verhaftet und im September 1943 in Berlin hingerichtet.

        Nora Hespers, 1978 geboren und Theos Enkelin, berichtet in ihrem Buch faktenreich und sehr lebendig vom Leben ihres Großvaters – von seiner Prägung durch Kirche und Jugendbewegung, über seine Ziele, bis zu seiner Rolle im Widerstand.

        Sie erzählt aber auch vom Leben der Familie Hespers auf der Flucht und im Exil und insbesondere davon, wie die traumatischen Erfahrungen in dieser Zeit ihren Vater Dirk Hespers als Kind bis zu seinem Lebensende geprägt haben.

        Über die Darstellung der eigenen zugleich spannenden und tragischen Familiengeschichte zeigt Nora Hespers auf, wie die Zeit des Nationalsozialismus sogar über Generationen hinweg ihre schlimmen Spuren in den Menschen hinterlassen hat. Deshalb spannt die Autorin in ihrem Buch auch den Bogen bis in die heutige Zeit, in der antisemitische und rassistische Tendenzen wieder erschreckend zu Tage treten. Auf diese Weise und auch als Podcasterin engagiert sie sich dafür, dass Nationalismus, Rassismus und Antisemitismus als das erkannt werden, was sie sind: menschenfeindliche Ideologien, die wir nicht mehr zulassen dürfen. 

        Der Eintritt ist frei; um eine Spende wird gebeten.

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  • Grüne Radtour mit Kathrin Henneberger am Tag der Mobilität

    Grüne Radtour mit Kathrin Henneberger am Tag der Mobilität

    Die Grüne Bundestagskandidatin Kathrin Henneberger und Bürgermeister Hajo Siemes werden am Tag der Mobilität am Sonntag, 19.9.2021 die renaturierten Flussläufe in Mönchengladbach mit dem Fahrrad abfahren.

    Hajo Siemes stellt hierzu fest: „Die Renaturierung der Flussläufe auch in Mönchengladbach ist nicht nur ökologisch wichtig, sondern dient auch dem Hochwasserschutz, indem bei Starkregenereignissen die Wassermengen sich besser verteilen können und eher versickern.“

    Treffpunkt ist um 14.30 Uhr auf der Niersbrücke an der Brückenstr./Nähe Ecke Schlachthofstr.

    Von dort geht es durch den Bresgespark, um sich ein Bild der Renaturierungsarbeiten am Niersverlauf zu machen. Über die Zoppenbroicher Str. führt die Tour weiter der Niers entlang zum Regenrückhaltebecken Geneicken und dann weiter weiter am Schloss Rheydt vorbei Richtung Hardterbroich.

    Dort wird die die dritte Stufe der renaturierten Bungt umrundet. Nach der Überquerung der Hardterbroicher Str.
    Die schon vor 10 Jahren fertiggestellte renaturierte Fläche der Bungt (Stufe 1) wird entlang der renaturierten Bungt erreicht.

    Durch den Bungtwald Richtung Freibad Volksgarten stoßt die Tour auf den Gadbach, der demnächst im Zuge der Bebauung des Reme-Geländes an die Oberfläche gebracht und renaturiert werden soll. Den Abschluss der Tour bildet die Teilnahme am Straßenfest zum „Tag der Mobilität“ auf der Bismarckstr.

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  • Hans-Willi Körfges für (über) 50 Jahre Parteimitgliedschaft geehrt

    Hans-Willi Körfges für (über) 50 Jahre Parteimitgliedschaft geehrt

    Im Rahmen seiner Sommertour hat Thomas Kutschaty, Vorsitzender NRWSPD und Fraktionsvorsitzender der SPD im Landtag NRW, Mönchengladbach besucht.

    Bei dieser Gelegenheit wollte er es sich nicht nehmen lassen, seinen Freund und Mönchengladbacher Landtagsabgeordneten Hans-Willi Körfges für seine nun eigentlich schon 51-jährige Mitgliedschaft in der SPD zu ehren. Wegen der Einschränkungen durch die Coronapandemie war eine Ehrung im letzten Jahr nicht im angemessenen Rahmen möglich.

    Hans-Willi Körfges ist mit 16 Jahren in die SPD eingetreten und hat seitdem auf vielen Ebenen sein Engagement in zahlreichen Funktionen einbringen können. Er war Ortsvereinsvorsitzender, Unterbezirksvorsitzender, Mitglied im Landesvorstand und Präsidium der NRWSPD, Fraktionsvorsitzender im Stadtrat, fachpolitischer Sprecher, Justiziar und stellvertretender Vorsitzender der SPD-Landtagfraktion NRW. Zurzeit ist er Vorsitzender des Ausschusses für Heimat, Kommunales, Bauen und Wohnen und des Parlamentarischen Untersuchungsausschusses II. Körfges blickt also auf eine lange und erfolgreiche Karriere zurück. Zur nächsten Landtagswahl im Mai 2022 tritt er nicht erneut an, weil er die politischen Geschicke Mönchengladbachs auf Landesebene in jüngere Hände legen möchte.

    „Auch wenn ich kein großer Freund von Ehrungen meiner Person bin, freue mich sehr, dass Thomas Kutschaty, mit dem ich gut befreundet bin, mich geehrt hat. Dass die Ehrung bei der AWO stattfindet, freut mich ebenfalls, weil ich diesem Verband auch seit Jahrzehnten angehöre.“, so Hans-Willi Körfges, nachdem ihm Thomas Kutschaty die goldene Ehrennadel der SPD angesteckt und ihm die Ehrenurkunde übergeben hat.

    Launisch bemerkte Körfges am Ende: „Falls sich jemand darüber freuen sollte, dass ich nach dieser Ehrung meine politischen Aktivitäten beende, will ich vorsichtshalber darauf hinweisen, dass ich mich auch künftig inhaltlich einbringen werde und auch mein Engagement für die Sozialdemokratie fortsetzen werde. Ganz werdet Ihr mich nicht los, auch ohne Mandat, kann man sich gut einmischen!“

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  • Gesellschaftliche Teilhabe muss dringend verbessert werden

    Gesellschaftliche Teilhabe muss dringend verbessert werden

    Hier ein Bericht des Bündnisses für Menschenwürde und Arbeit vom Besuch im NRW-Landtag:

    Der Corona-Pandemie geschuldet konnten wir, das „Bündnis für Menschenwürde und Arbeit“ sowie Mitunterzeichnern erst jetzt unseren HARTZ IV-Appell 2020 im Landtag von Nordrhein-Westfalen in Düsseldorf übergeben.

    Fotos (C): Hermann-Josef Kronen

    Auf Einladung von Jochen Klenner, Landtagsabgeordneter der CDU aus Mönchengladbach, machten sich Vertreter aus dem „Bündnisrat“ (Bündnis für Menschenwürde und Arbeit) und der „Lebenshilfe“ (Mitglied im „Bündnis Soziale Gerechtigkeit MG“) dorthin auf den Weg.

    In Empfang nahmen uns neben Jochen Klenner, auch die beiden Landtagsabgeordneter aus Mönchengladbach, Frank Boss (CDU) und Andreas Terhaag (FDP) neben Marco Schmitz aus der CDU-Fraktion der auch stellv. Vorsitzender im Ausschuss Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landtages ist.

    Wolfgang Fels stellte als Sprecher des BMA zunächst unser Bündnis vor – unsere Tätigkeit und unseren Gründungsursprung, um so die Entstehung des HARTZ IV-Appell 2020 darzulegen.

    Dieser gründet auf der Befassung mit dem Thema Arbeitslosigkeit und Armut. Dies führte u.a. zu einer Veranstaltung mit Bettina Kenter-Götte (Autorin und Schauspielerin) – und deren aufgeführte Performance, resultierend aus ihrem Buch „HEART´S FEAR | HARTZ IV Geschichten aus Armut und Ausgrenzung“. Aus der sich an die Performance anschließende Diskussion mit Gästen und weiteren Fachleuten resultierte der dringende  „Wunsch“ danach, der Politik mitzuteilen, wie man schon kurzfristig prekäre Lebensverhältnisse verbessern könnte und müsste!

    Fotos (C) Hermann-Josef Kronen

    Dr. Kerstin Adolf-Wright, Geschäftsführerin der „Lebenshilfe Wohnen gGmbH“ schloss an und übergab die Erklärung des Bündnis „Soziale Gerechtigkeit Mönchengladbach“, in der auch das BMA Mitglied ist. Sie und auch Wolfgang Fels schilderten die oftmals unhaltbaren Zustände der Wohnsituation von Menschen, die in „sozial abgehängten“ Verhältnissen leben müssen, geschweige denn ein neue Wohnung finden.

    Marco Schmitz – ehemals Geschäftsführer eines Jobcenters – bedankte sich und begrüßt, dass sich Bündnisse für die Anliegen Schwächere einsetzen. „Es ist wichtig, dass es „Kümmererprojekte“ gebe“. Mit Verweis auf die Mindestlohnkonferenz zeigt er sich „enttäuscht“, dass es bisher noch keine Empfehlung für eine deutliche Mindestlohnerhöhung gäbe. Er teilte mit, dass die „Fachstelle Arbeit“ mit der Beratung von prekär beschäftigten ausgeweitet wird, sowie, dass „Kinder haben“ kein Armutsrisiko darstellen darf.

    Generell können die Gesprächspartner aus der Landespolitik den vorgestellten Wünschen  und Forderungen etwas abgewinnen, jedoch beharren Sie auf das Prinzip „Fördern und Fordern“! Es dürfe nicht die Arbeitslosigkeit gefördert werden, sondern die Arbeit.

    „Machen Sie sich doch mal ehrlich“, meinte Axel Rayczik vom Bündnisrat des BMA, „Kinderarmut ist Elternarmut! Und die geplante Grundsicherung für Kinder nur Alibi an der Gesamtsituation nichts Grundlegendes ändern zu wollen.“

    Ein „Bedingungsloses Grundeinkommen/BGE“ lehnen wir ab, so Schmitz.

    Wo bei es hier wohl auch um die Namensgebung geht. So weiß man noch nicht wie das Kind heißen mag, Bürgergeld, Soziales Grundeinkommen, BGE, oder desgleichen, wenn überhaupt.

    Jochen Klenner sieht in unserem Kommen einen Auftrag, sich in den jeweiligen Ausschüssen ernsthaft mit unseren Fragen, Forderungen und Wünschen konstruktiv auseinander zu setzen!

    Die Bündnisvertreter danken im Namen der „Ungehörten“ für die Möglichkeit, die Anliegen einigen Landespolitikern aus dem NRW-Landtag vorstellen zu können. Marco Schmitz sagte jedenfalls zu, weiter miteinander im Gespräch zu bleiben – hoffentlich bald unter besseren Gesprächsbedingungen.

    Den HARTZ IV-Appell und viele weiter Informationen finden Sie auf unserer Homepage:

    menschenwuerde-und-arbeit.de

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  • Wasserstoff-Auto wird vorgestellt –Europaabgeordnete Manuela Ripa am Montag in Mönchengladbach

    Wasserstoff-Auto wird vorgestellt –
    Europaabgeordnete Manuela Ripa am Montag in Mönchengladbach

    Manuela Ripa, Europaabgeordnete der ÖDP

    Die Europaabgeordnete der ÖDP Manuela Ripa kommt nach Mönchengladbach.
    Sie wird über die entscheidende Bedeutung dieser Bundestagswahl für den Klimaschutz sprechen.

    Die letzten Berichte zum Stand des Klimawandels sind mehr als beunruhigend und es muss jetzt gehandelt werden, um den Klimawandel zu begrenzen und die schlimmsten Folgen zu verhindern. Dafür sind die nächsten vier Jahre im Bundestag und in der EU entscheidend.
    Der bekanntgewordene Entwurf des dritten Teils des IPCC-Berichts bestätigt die schlimmsten Prognosen. „Es kommt noch viel schlimmer als bisher prognostiziert! Wir haben nur noch wenige Jahre Zeit, eine Katastrophe abzuwenden“ so der Bericht.
    Ein wichtiges Element des Kampfs für den Klimaschutz ist die Verkehrswende. „Verkehrswende konkret“ präsentiert die ÖDP anlässlich des Besuchs der Europaabgeordneten.

    Vor der Veranstaltung wird ein Wasserstoff-Auto, mit dem die Referentin anreist, vor dem Tagungsort vorgestellt.

    Die Veranstaltung findet statt am Montag, den 20.09, um 16:00 Uhr im Manufaktur Restaurant, Hindenburgstr. 93 in Mönchengladbach.

    Das Wasserstoff-Auto ist ca. ½ Stunde vor Vortragsbeginn vor dem Tagungsort zu besichtigen.

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  • ZWISCHENZEIT in St. Helena

    ZWISCHENZEIT in St. Helena

    30 Minuten Musik und Wort
    Freitag, 17. September 2021 um 15.30 Uhr in St. Helena, Mönchengladbach-Rheindahlen

    Andrea Richter liest zum „VATER UNSER“ (u. a. von Martin Luther) – Reinhold Richter spielt an der Seifert-Orgel Werke von Georg Böhm, Dieterich Buxtehude und Felix Mendelssohn-Bartholdy.

    Gönnen Sie sich einmal im Monat während des Rheindahlener Wochenmarktes in St. Helena eine halbstündige Auszeit.

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  • Über 31 Prozent der Arbeitslosen in Mönchengladbach rutscht bei Arbeitslosigkeit direkt in Hartz IV

    Über 31 Prozent der Arbeitslosen in Mönchengladbach rutscht bei Arbeitslosigkeit direkt in Hartz IV

    Der DGB in Mönchengladbach mahnt für die Zeit nach der Bundestagswahl Reformen am Arbeitsmarkt an. „Ein höherer Mindestlohn und ein verbesserter Schutz bei Arbeitslosigkeit gehören für uns dringend in jeden neuen Koalitionsvertrag“, so der Vorsitzende des DGB in Mönchengladbach, Patrick Stock.

    Konkret fordert der DGB einen verbesserten Versicherungsschutz bei Arbeitslosigkeit. „Nicht das ungeliebte Hartz-IV-System sondern die Arbeitslosenversicherung muss wieder der Standard werden, der das Risiko bei Arbeitslosigkeit im Regelfall absichert“, fordert Stock. „Dazu müssen mehr Arbeitslose einen Anspruch auf Arbeitslosengeld erhalten und das Geld wenn nötig auch länger gezahlt werden, insbesondere an langjährig Beschäftigte.“

    Wie löchrig der soziale Schutz für Arbeitslose ist, zeigten die aktuellen Daten für Mönchengladbach der Agentur für Arbeit. 758 Personen mussten sich im August neu arbeitslos melden. Davon hatten 238 oder 31,4 Prozent keinen Anspruch auf Arbeitslosengeld und sind direkt im Hartz-IV-System gelandet.

    Aber auch für diejenigen, die Arbeitslosengeld erhalten, ist der Schutz vielfach unzureichend, weil die Unterstützung nicht lange genug gewährt wird. So läuft in Mönchengladbach innerhalb eines Jahres bei 1.598 Arbeitslosen der Anspruch auf Arbeitslosengeld aus, bevor ein neuer Arbeitsplatz gefunden wird oder die Betroffenen in Altersrente wechseln. Das sind 22,7 Prozent aller Fälle, bei denen der Arbeitslosengeldbezug endet.

    Gerade die Corona-Pandemie hat gezeigt, wie wichtig eine verlässliche soziale Absicherung in Krisenzeiten für die Menschen ist. „Das geht am besten mit einer gestärkten Arbeitslosenversicherung, mit klaren, verbrieften Leistungsansprüchen, guten Förderangeboten und ohne abschreckende Bedürftigkeitsprüfung“, so Stock abschließend.

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  • Rolex-Raub mit Messer – Polizei sucht Zeugen

    Rolex-Raub mit Messer – Polizei sucht Zeugen

    Am Freitagabend, 10.09.2021, brachte ein 30-jähriger Mönchengladbacher auf einer Polizeiwache einen Raub in Heyden zur Anzeige, bei dem ihm Bargeld und eine Rolex-Uhr gestohlen worden sei. Ein Täter habe ihm dabei ein Messer an den Hals gehalten.

    Nach Angaben des 30-Jährigen befand er sich an besagtem Freitagabend um 23:25 Uhr zu Fuß auf der Gertraudenstraße, als ihn zwei unbekannte Männer ansprachen und aufforderten, seine Armbanduhr auszuziehen. Einer der beiden habe danach ein Messer hervorgeholt.

    Er versuchte wegzulaufen, so der 30-Jährige weiter, die Männer hinderten ihn aber daran. Der Täter mit dem Messer hielt es ihm danach von hinten an den Hals, während der zweite ihm die Uhr vom Handgelenk und Bargeld aus der Hosentasche zog. Danach flüchteten beide zu Fuß in Richtung Odenkirchener Straße.

    Bei der Uhr handelt es sich um eine goldene Armbanduhr der Firma Rolex, Modell Yachtmaster.

    Die Täter wurden wir folgt beschrieben: Jeweils ca. 30 Jahre alt mit kurzen, dunklen Haaren und von schlanker Statur. Der Täter mit dem Messer trug eine blaue Jeans und eine schwarze Lederjacke, der Andere eine schwarze Jeans und einen schwarzen Kapuzenpullover. Beide trugen zudem jeweils eine schwarze Community-Maske.

    Die Polizei fragt: Wer hat die Tat beobachtet? Wer kann Angaben zu Beobachtungen machen, die mit ihr in Zusammenhang stehen könnten? Wem wurde eine solche Uhr zum Kauf angeboten? Hinweise bitte an 02161-290.
    (cw)

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