Autor: Redaktion

  • DIE LINKE unterstützt Petition für ME/CFS-Betroffene

    DIE LINKE unterstützt Petition für ME/CFS-Betroffene

    ME/CFS (Myalgische Enzephalomyelitis / Chronische Fatigue-Syndrom) ist eine kaum erforschte Krankheit die umgangssprachlich gerne als “Chronisches Erschöpfungssyndrom” bezeichnet wird.

    Nach Ansicht der Linken bagatellisiert dieser Name und er wird wissenschaftlich nicht verwendet, denn die Liste der Symptome ist so lang und schwerwiegend, dass die Krankheit oft zu einem hohen Grad körperlicher Behinderung führt.

    Weltweit sind etwa 17 Mio. Menschen betroffen. In Deutschland sind es geschätzt bis zu 250.000, darunter 40.000 Kinder und Jugendliche. Es wird erwartet, dass durch Long-COVID die Zahl noch mal drastisch ansteigt. Doch obwohl ME/CFS von der WHO bereits seit 1969 als neurologische Erkrankung eingestuft wird, ist sie unter Ärzt*innen oft nicht bekannt und so werden unzureichende Diagnosen getroffen. Doch selbst bei richtigen Diagnosen sind die Behandlungsmöglichkeiten gering.

    Nun haben Betroffene eine Petition auf dem offiziellen Portal des Deutschen Bundestages auf den Weg gebracht. Kommen 50.000 Unterschriften zusammen wäre das erste Ziel – eine öffentliche Anhörung im Deutschen Bundestag – erreicht. Das Projekt SIGNforMECFS hätte dann die Chance auf die Not so vieler schwerkranker Menschen aufmerksam zu machen!

    DIE LINKE weiß um die Komplexität dieses öffentlich völlig unbekannten Themas.

    Deswegen möchte sie am Samstag den 30.10.2021 an ihrem Infostand von 11:00 bis 14:00 Uhr auf dem Sonnenhausplatz das eigene Parteimaterial in den Hintergrund stellen und auf den Aufstellern Informationen zu ME/CFS bereitstellen.
    Weiter werden die Unterschriftenlisten ausliegen. Die Petition kann auch Online unterzeichnet werden:
    https://epetitionen.bundestag.de/petitionen/_2021/_04/_09/Petition_122600.nc.html

    Weiterführende Information finden sie unter:
    1) Webseite des Projekt SIGNforMECFS: https://signformecfs.de/
    2) Deutschen Gesellschaft für ME/CFS, ein Zusammenschluss von Betroffenen, Angehörigen, ehrenamtlichen Mitarbeitern und Ärzten.
    Hier der direkte Link auf eine Zusammenfassung zum Erkrankungsbild: https://www.mecfs.de/was-ist-me-cfs/

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  • Schonfrist für Lützerath – ÖDP will Dorf vor Kohlebaggern retten

    Schonfrist für Lützerath – ÖDP will Dorf vor Kohlebaggern retten

    Die ÖDP freut sich mit dem Landwirt Eckardt Heukamp darüber, dass Lützerath am 1. November 2021 nicht abgerissen wird.

    Dieses Dorf steht für den Widerstand gegen eine vollkommen unverantwortliche Energiepolitik. Denn es soll vollständig abgebaggert werden, um die Kohlevorkommen darunter auszubeuten.
    „Die Enteignung durch den RWE-Konzern und das Land Nordrhein-Westfalen ist ein Verbrechen gegen die Zukunft unseres Planeten und gegen die Gegenwart der Bewohner von Lützerath! Wir freuen uns, dass dieses Unrecht durch demokratischen Protest vorerst verhindert werden konnte.“ So kommentiert Christian Rechholz, der Bundesvorsitzende der ÖDP, die Entwicklung.

    RWE hatte angekündigt, noch vor einer Entscheidung des Oberverwaltungsgerichts Münster vollendete Tatsachen zu schaffen und das Dorf am 1. November 2021 abzureißen. Dagegen haben zehntausende von Menschen protestiert. Sogar Greta Thunberg war nach Lützerath gereist, um ihre Solidarität mit den Bewohnern zu demonstrieren. Die Anwältin des klagenden Landwirts, Dr. Roda Verheyen, hatte ihre Beschwerde gegen das Urteil zur Enteignung damit begründet, dass es verfassungswidrig sei. Schließlich habe das Bundesverfassungsgericht im März 2021 klar gestellt, dass wirksamer Klimaschutz im öffentlichen Interesse ist, und nicht länger der Abbau von klimaschädlicher Kohle. „Die ÖDP hat das Urteil des Bundesverfassungsgerichts im März bereits als historischen Meilenstein erkannt. Wir müssen endlich umdenken und raus aus dem Zeitalter fossiler Verbrennung,“ so Christian Rechholz.

    Das vorläufige Einlenken von RWE wiegt die Freunde des Kohleausstiegs allerdings nicht in falscher Sicherheit. Schließlich wartet der Konzern nur bis 07. Januar 2022 die Entscheidung im laufenden Verfahren am Oberverwaltungsgericht Münster ab.

    Deshalb planen Klimaaktivisten am Sonntag eine Großdemonstration. Sie wollen damit klar machen, wie dringend der Kohleausstieg 2030 wirklich ist.

    An der Großdemonstration „#LützerathBleibt“ beteiligen sich verschiedene Initiativen wie „Lützerath lebt“, das Bündnis „Alle Dörfer bleiben“ und „Fridays for Future“. Für den Stopp weiterer Förderung und Verbrennung von Braunkohle sowie für die Einhaltung der Pariser Klimaziele demonstriert die ÖDP dann noch einmal am 05. November in Elmshorn, zusammen mit den Aktiven von „Fridays for Future“.

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  • Pro und Kontra – NRW-Landesparlament zur Hilfe für die Kommunen

    Pro und Kontra – NRW-Landesparlament zur Hilfe für die Kommunen

    Im Landtag wird aktuell der Entwurf des Gemeindefinanzierungs-Gesetzes (GFG) 2022 beraten. Die NRW-Kommunen erhalten vom Land den Rekordwert von 14 Milliarden Euro. Das sind 450 Millionen Euro mehr als im laufenden Jahr. Einen besonderen Schwerpunkt legt das GFG auf die kommunalen Investitionen. 

    Der FDP-Landtagsabgeordnete Andreas Terhaag begrüßt den Entwurf:

    “Die Landesregierung aus FDP und CDU erweist sich erneut als zuverlässiger Partner von Mönchengladbach. Unseren Kurs der Stärkung der kommunalen Finanzen setzen wir gerade in Krisenzeiten konsequent fort.” Denn eigentlich hätten die Zuweisungen an die Kommunen in diesem Jahr wegen der Wirtschaftsflaute sinken müssen. Stattdessen greift das Land den Kommunen mit Kreditmitteln aus dem landeseigenen Rettungsschirm unter die Arme. Dieser Kredit über 931 Millionen Euro soll zurückgezahlt werden, soweit die Steuerentwicklung in künftigen Jahren und somit die wirtschaftliche Situation der Kommunen dies ermöglicht. 

    Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf kommunalen Investitionen. Über die Pauschalbeträge können die Kommunen selber entscheiden, wofür sie welche Geldmittel aufwenden und den örtlichen Sanierungsstau angehen. “Die Räte vor Ort wissen am besten, welche Investition in welchem Jahr Priorität hat. Durch die Deckungsfähigkeit der Pauschalen wird mehr Flexibilität und Gestaltungsfreiheit geschaffen. Davon profitieren beispielsweise Schulgebäude, Sportplätze und die hiesige Wirtschaft. Das stärkt die Eigenverantwortung von Mönchengladbach enorm.”

    Die Stadt Mönchengladbach erhält im kommenden Jahr auf Basis des GFG 271.482.200,66 Euro. 

    Der Haushalts- und Finanzausschuss des Landtags NRW hat in seiner heutigen Sitzung einen Antrag der SPD-Fraktion beraten, aus dem Corona-Rettungsschirm einen  Fonds von 10 Milliarden Euro einzurichten. Das Ziel: Der soziale und wirtschaftliche Neustart. Mit der Mehrheit der Stimmen der regierungstragenden Fraktionen von CDU und FDP wurde der Antrag abgelehnt.

    Hierzu erklärt Stefan Zimkeit, finanzpolitischer Sprecher der SPD-Fraktion:

    „Die Menschen in NRW erleben die Auswirkungen der Corona-Pandemie jeden Tag. Es ist gemeinsame Aufgabe der gesamten Politik, ihnen bei der Bewältigung der Krise zu helfen. Leider haben sich die regierungstragenden Fraktionen von CDU und FDP heute nicht dazu überwinden können, unserem Neustartprogramm zuzustimmen. In Sachsen-Anhalt wurde ein solches Neustartprogramm mit den Stimmen von CDU, SPD und FDP beschlossen. Mit ihrer Ablehnung schaden CDU und FDP den Menschen in NRW und blockieren die notwendige Unterstützung für Millionen Menschen.

    Unser Ziel ist es, die soziale Spaltung in Folge der Pandemie und die wachsende Ungerechtigkeit bei der Bildung abzumildern. Gleichzeitig müssen wir die Existenzen vieler Betriebe und Soloselbständiger und damit auch viele Arbeitsplätze schützen. Wir müssen entschlossen und entschieden handeln. Mit einem umfangreichen Maßnahmenpaket wollen wir die Krise überwinden und einen Neustart in NRW wagen. Die Vorschläge für das Programm kommen dabei von Gewerkschaften, aus der Wirtschaft, Zivilgesellschaft, dem Ehrenamt und zahlreichen Verbänden. Unserer Vorschläge sind im Dialog mit den Menschen in NRW entwickelt worden, damit zielgerichtet gehandelt werden kann. Die Vorschläge heute als ‚Kamelle‘ zu bezeichnen spricht Bände über das Verständnis der regierungstragenden Fraktionen beim Umgang mit den Bürgerinnen und Bürgern in diesem Land.

    NRW braucht eine finanzpolitische Gesamtstrategie, um das Land zukunftsorientiert neuaufzustellen. Die Landesregierung verliert sich jedoch seit Beginn der Pandemie im Auslegen von Flickenteppichen. Offensichtlich geht sie davon aus, das sich die aus der Pandemie entstandenen Probleme von selbst erledigen. Aber das wird nicht funktionieren. Stattdessen braucht NRW eine Gesamtstrategie mit einem Zukunftsprogramm, einem Haushalt, der gestaltet statt verwaltet und einem Neustartprogramm, um gestärkt aus der Krise zu kommen. Vor allem aber muss die Unterstützung der Menschen im Land Vorrang vor der Erstattung der Steuerausfälle für den Landeshaushalt haben.“

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  • SONDERSCHAU ELEKTROMOBILITÄT

    SONDERSCHAU ELEKTROMOBILITÄT

    Am Dienstag den 09. November 2021 findet im Borussia Park in Mönchengladbach die Sonderschau Elektromobilität statt, präsentiert von der Sonepar Deutschland GmbH und der SDH – Servicegesellschaft Deutsches Handwerk GmbH.

    Auf die Besucher warten über 15 Elektro- und Hybridmodelle diverser Automobilhersteller sowie zahlreiche Experten zu den Themen Fördermittelberatung, Ladeinfrastruktur und Lastmanagement.

    Handwerker und Gewerbetreibende aufgepasst! Wer schon immer alle Fragen zum Thema Elektromobilität schnell und einfach beantwortet bekommen wollte, hat nun die Gelegenheit dazu.

    Auf der Sonderschau Elektromobilität warten Aussteller aus allen relevanten Bereichen mit spannenden und nützlichen Informationen rund um dieses Thema. Nach dem Motto Alles an einem haben Gewerbetreibende die Möglichkeit sich auf der Veranstaltung allumfassend über das Thema Elektromobilität zu erkundigen: Welches Fahrzeug erfüllt die Anforderungen meines Berufes? Wie hoch sind die staatlichen Förderungen im Moment und wie werden sie beantragt? Wie, wann und wo kann ich meine Fahrzeuge optimal und kostengünstig laden? Diese und weitere Fragen können an dem Tag ausführlich geklärt werden.

    Im Rahmen einer Fahrzeugausstellung können die Besucher Elektro- und Hybridfahrzeuge entdecken und weitere Details über die Autos erfahren. Insgesamt acht Fahrzeughersteller stellen die neuesten Modelle, von Pkws bis hin zu Nutzfahrzeugen, vor Ort aus. Für Fragen und Gespräche rund um das Thema gewerblicher Fahrzeugerwerb stehen Mitarbeiter der SDH sowie Ansprechpartner lokaler Autohäuser zur Verfügung.

    Doch wer ein Elektro- oder Hybridfahrzeug beschafft, benötigt häufig auch die entsprechende Ladeinfrastruktur. Diesbezüglich, sowie zu den Themen Fördermittelberatung und Lastmanagement informieren zusätzlich zahlreiche Experten und Firmen aus diesen Bereichen. Von Musterberechnungen von Fördergeldern bis hin zu Wallboxen zum Anschauen – hier erfahren Besucher alles Wissenswerte für die Umstellung auf Elektromobilität.

    Der Besuch der Veranstaltung ist kostenfrei, um vorherige Anmeldung auf nachfolgender Website wird jedoch gebeten. https://www.sonepar.de/aktion/sonderschau-elektromobilitaet/

    Termin: 09.11.2021, 09:00 16:30 Uhr
    Adresse: BORUSSIA PARK, Hennes Weisweiler Allee 1, 41179 Mönchengladbach

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  • „Situation auf dem Wohnungsmarkt in NRW ist unhaltbar – mit Aktionsplan Mieterinnen und Mieter entlasten“

    „Situation auf dem Wohnungsmarkt in NRW ist unhaltbar – mit Aktionsplan Mieterinnen und Mieter entlasten“

    Mit dem heutigen Aktionstag „Jeder Quadratmeter zählt“ hat die SPD-Fraktion im Landtag NRW auf die katastrophale Mietpreisentwicklung aufmerksam gemacht. Warum ihr das erst jetzt auffällt, bleibt ihr Geheimnis.

    Es wurde ein Aktionsplan vorgestellt, um gutes und bezahlbares Wohnen für alle Mieterinnen und Mieter zu ermöglichen. Hierzu erklären Thomas Kutschaty, Vorsitzender, und Christian Dahm, stellvertretender Vorsitzender der SPD-Fraktion:

    Thomas Kutschaty: „Die Situation auf dem Wohnungsmarkt in Nordrhein-Westfalen ist unhaltbar. Vielerorts sind die Mieten so hoch, dass sie das Einkommen der Haushalte auffressen. Denn die Reallöhne steigen nicht annähernd so stark wie die Mieten. Zum Vergleich: Zwischen 2010 und 2018 haben sich die Mieten von Neubauten in NRW um 29 Prozent erhöht. Die Reallöhne der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer stiegen in der Zeit nur um 11 Prozent.

    In NRW leben etwa 10 Millionen Menschen zur Miete. Ihnen müssen wir zur Seite stehen. Mit unserem Aktionsplan tun wir genau das und fordern den sozialen Neustart in der Wohnungspolitik. Nordrhein-Westfalen braucht gutes und bezahlbares Wohnen für alle Menschen. Kein Haushalt sollte mehr als 30 Prozent seines Einkommens für die Miete ausgeben.“

    Christian Dahm: „Die Mietpreise belasten die Mieterinnen und Mieter in NRW jeden Tag mehr. Dagegen müssen wir uns stemmen.

    NRW braucht jedes Jahr 100.000 neue Wohnungen. Davon müssen 25.000 Wohnungen mietpreisgebunden sein. Damit schaffen wir den Platz, den die Menschen in NRW brauchen. Und zu Bedingungen, die sich die Menschen in diesem Land leisten können.

    Außerdem müssen wir die Gründung von Wohnungsunternehmen fördern, für die der Mensch statt der Profit im Mittelpunkt steht. Denn es sind gerade die kommunalen Wohnungsunternehmen und Wohnungsgenossenschaften, die dazu beitragen, dass der Anstieg der Mieten gebremst wird.

    Mit diesen und weiteren Ideen wollen wir die katastrophale Mietpreisentwicklung in NRW stoppen.“

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  • Erfolgreicher Praxistest – Drohnen-Testflug unter Realbedingungen

    Erfolgreicher Praxistest – Drohnen-Testflug unter Realbedingungen

    Am Flughafen Mönchengladbach (MGL) hat das SkyCab-Projekt seinen ersten Praxistest erfolgreich absolviert. Davon konnten sich heute Fachpublikum und Pressevertreter vor Ort überzeugen.

    Eine Songbird-Drohne von Germandrones startete als klein-skaliertes SkyCab zum Flug um das Mönchengladbacher Stadtgebiet mit Zwischenlandung am Borussia-Stadion im Nordpark. Die Flugstrecke demonstriert damit alle Elemente der Lufttaximission: Start am Mobilitätshub Airport MGL, Flug und Zwischenlandung im urbanen Raum. „Eine spätere Flugtaxiroute könnte als Zubringer den Flughafen mit dem Nordpark als internationalem Gewerbepark und renommierter Sportstätte verbinden“, erläutert MGL-Geschäftsführer Dr. Ulrich Schückhaus.

    Um die neuen Fluggeräte nachhaltig und vor allem sicher in den aktiven Luftraum zu integrieren, finden bereits die SkyCab-Testflüge in Übereinstimmung mit Luftfahrtstandards und nach Genehmigung durch die Luftfahrtbehörden in Zusammenarbeit mit der DFS Aviation Services (DAS), dem Flugsicherungsanbieter des Flughafens Mönchengladbachs, statt. Das komplexe Verfahren hat sich gelohnt, wie Projektleiter David Osten sagt. „Wir haben ein gutes Zwischenergebnis und kommen einer technisch und flugbetrieblich sicheren Lösung näher.“

    Beim Luftraummanagement innerhalb des kontrollierten Luftraums rund um den Flughafen hat der MGL eng mit dem örtlichen Flugsicherungsunternehmen DAS und der Droniq GmbH, Deutschlands führendem Unternehmen für die Integration von Drohnen in den Luftraum, zusammengearbeitet – beides Töchter der DFS Deutsche Flugsicherung GmbH. Die Demonstrator-Drohne erhielt bei laufendem Flugbetrieb von der Flugsicherung in der Kontrollzone am Airport MGL die Startfreigabe. Auf der gesamten Flugstrecke stellte Droniq für die Fernpiloten von Germandrones mit ihrem Verkehrsmanagement-System (UTM) die elektronische Sichtbarkeit des Flugobjekts sicher. „Durch unser Verkehrsmanagementsystem können wir den bemannten und den unbemannten Flugverkehr in einem Luftlagebild abbilden und den Flugverkehrsteilnehmern so ein kombiniertes Luftlagebild zur Verfügung stellen“, sagt Droniq-CEO, Jan-Eric Putze. „Dies schafft die Grundlage, um die Drohne sicher in den aktiven Flugverkehr zu integrieren.“

    Am Nordpark – im Luftraum außerhalb der Kontrollzone gelegen – erfolgte eine Zwischenlandung auf einem definierten Landeplatz. Nach kurzem Zwischenstopp startete die Demonstrator-Drohne von dort aus wieder, um den Flug rund um Mönchengladbach fortzusetzen. Nach dem Überflug des Mönchengladbacher Stadtgebietes erhielt die Drohne von den Lotsen der DAS die Einflugerlaubnis in die Kontrollzone zur sicheren Rückkehr und landete wieder am Airport MGL. Philip Ammermann, Tower Manager bei der DFS Aviation Services, bestätigt: „Um einen kontinuierlichen Betrieb am verkehrsreichen Flughafen Mönchengladbach zu ermöglichen, war schnell klar, dass unbemannter und bemannter Flugverkehr zeitgleich stattfinden müssen. Die Fluglotsen integrieren dabei im Rahmen ihrer Verkehrskontrollaufgabe die SkyCab-Testflüge durch abgestimmte Flugkorridore in den laufenden Flugplatzbetrieb.“
    Fazit: Der Testflug im urbanen Raum, innerhalb und außerhalb der Kontrollzone, über dicht besiedeltem städtischem Gebiet war dank der guten Kooperation aller Beteiligten ein voller Erfolg.

    Science not fiction

    Unbemannte Fluggeräte erobern schon heute unseren zivilen Luftraum. Weltweit wird zu den innovativen elektrischen Luftfahrtsystemen im Dienst von Mensch, Natur und Gesellschaft geforscht. Sie liefern präzise Daten für Vermessung und Wartung ohne gefährliche Arbeiten in schwindelerregenden Höhen, sie liefern Medikamente, Impfstoffe, bringen Hilfe schneller an den Unfallort und retten so Leben. Sie tragen zu einer sauberen und effizienten Mobilität vor allem in Ballungsgebieten bei, entlasten die Innenstädte und binden ländliche Regionen besser an. Sie fliegen elektrisch und damit weitestgehend emissionsfrei und verhältnismäßig leise. Die Lärmentwicklung ist beim Überflug einer Drohne in 120 Metern Höhe nur wenig größer als normale Gesprächslautstärke, so das Ergebnis einer Studie des Luftfahrtunternehmens Volocopter GmbH.

    Auch das BMVI-geförderte Forschungsprojekt SkyCab mit 13 Konsortialpartnern unter der Leitung der FH Aachen beschäftigt sich mit Flugtaxis als innovativem Mobilitätskonzept. Das SkyCab bietet Platz für vier Passagiere inklusive Pilot. Mit einer Spannweite von 12 Metern und elektrischem Antrieb ist es für Strecken bis 100 Kilometer konzipiert. Der Flughafen Mönchengladbach ist dabei ein wichtiger Mobilitätsknotenpunkt im potenziellen Flugtaxi-Shuttlebetrieb im Ballungsraum von Euregio bis ins östliche Ruhrgebiet – und damit in Europas drittgrößter Metropolregion. „Der MGL kann mit Know-how und einer idealen boden- und luftseitigen Infrastruktur als Mobilitätshub punkten und damit einen wichtigen Beitrag für eine zukunftsweisende und nutzbringende Flugbranche bieten“, so Schückhaus.

    Im „Realtestlabor Airport Mönchengladbach“ werden witterungsunabhängige, robuste, lösungsneutrale (Flug-)Verfahren entwickelt, die allen Luftraumnutzern später als gemeinnütziges Gut zur Verfügung stehen.

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  • „Aufbruch Fahrrad“ muss Chefsache werden

    „Aufbruch Fahrrad“ muss Chefsache werden

    Zum Parteivorsitzenden der NRW-CDU wurde er bereits mit großer Mehrheit gewählt.

    Hendrik Wüst, noch Minister für Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen

    Der 27. Oktober 2021 wird für Hendrik Wüst ein besonderer Tag. Denn dann soll er zum neuen Ministerpräsidenten von Nordrhein-Westfalen gewählt werden. Und noch etwas wird für ihn anders sein: Vor dem Landtag wird der bisherige Verkehrsminister auf meterhohe Lettern in signalroter Farbe treffen. Es ist der Slogan „25% bis zum Jahr 2025“ der Volksinitiative „Aufbruch Fahrrad“.

    Das breite Bündnis, dem zum Beispiel ADFC, BUND, NABU, RADKOMM und VCD angehören, hatte 2019 mehr als 200.000 Unterschriften gesammelt und damit das erste Fahrrad- und Nahmobilitätsgesetz (FaNaG) in einem Flächenland angestoßen. Der unübersehbare Slogan in signalroter Farbe betont die Dringlichkeit eines starken Fahrrad- und Nahmobilitätsgesetzes für NRW und ist zugleich die zentrale Botschaft, die Hendrik Wüst in sein neues Amt begleiten wird.

    RADKOMM wird bei dieser Aktion gefördert durch die Stiftung Umwelt und Entwicklung NRW. (Auf dem Bild: aktueller Produktionsstand der Buchstaben, noch unlackiert.)

    Vertreter*innen der Volksinitiative „Aufbruch Fahrrad“ werden am 27.10.2021 von 12.00 bis 14.00h vor Ort sein und laden Hendrik Wüst, die Mitglieder des Verkehrsausschusses sowie alle interessierten Parlamentarier*innen herzlich ein, zur Landtagwiese zu kommen.

    Fahrrad- und Nahmobilitätsgesetz im Verkehrsausschuss

    Einen Tag später, am Donnerstag, 28.10., wird der Verkehrsausschuss erneut über den Gesetzesentwurf für das Fahrrad- und Nahmobilitätsgesetz beraten, bevor sich der Landtag voraussichtlich im November in zweiter Lesung damit befassen wird. In Kraft treten soll das FaNaG NRW voraussichtlich zum 1. Januar 2022.

    Die Vertreter*innen von „Aufbruch Fahrrad“ appellieren an die Landespolitiker*innen, den aktuellen Entwurf nachzubessern, und die von Expert*innen der Mobilitäts- und Umweltschutzverbände vorgetragenen und in Stellungnahmen einhellig formulierten Änderungsvorschläge in das Gesetz aufzunehmen. Auch das Bekenntnis zu 25% Radverkehrsanteil bis zum Jahr 2025 gehört dazu.

    Nachfolgend die Statements:

    RADKOMM
    „NRW braucht den Aufbruch! Mit unserer Aktion heute geben wir unserem neuen Ministerpräsidenten die guten ‚vibes‘ von „Aufbruch Fahrrad“ mit ins Amt. Bei der Präsentation des Gesetzesentwurfs im März sagte Hendrik Wüst, dass er nichts dagegen habe, wenn wir in NRW den Radverkehrsanteil von 25% schon bis 2024 erreichen. Genau das ist der Geist, den wir für eine zeitgemäße, moderne Verkehrspolitik in NRW brauchen.“
    Dr. Ute Symanski, Vorsitzende von RADKOMM und Vertrauensperson von Aufbruch Fahrrad

    BUND NRW
    „Der designierte Ministerpräsident Hendrik Wüst kann jetzt beweisen, dass er die Verkehrswende ernst nimmt. Das Fahrrad- und Nahmobilitätsgesetz darf nicht als Alibi für ein grundsätzliches „Weiter so wie bisher“ missbraucht werden. Der Klimaschutz erfordert eine grundsätzliche Verkehrswende. Dazu gehört auch ein Moratorium für alle  Neu- und Ausbauprojekte des Landesstraßenbedarfsplans. Daran wird sich seine Amtszeit messen lassen müssen.“
    Dirk Jansen, Geschäftsleiter des BUND NRW

    NABU NRW
    „Die Weichen für das neue Fahrrad- und Nahmobilitätsgesetz in NRW sind gestellt. Jetzt gibt es die Chance für die schwarz-gelben Landesregierung zu zeigen, wie ernst sie es tatsächlich mit Klimaschutz und Mobilitätswende meint: 25% Radverkehrsanteil bis 2025 müssen in das neue Gesetz verbindlich aufgenommen werden!“
    Dr. Heide Naderer, Vorsitzende des Naturschutzbund (NABU) NRW  

    VCD NRW
    „Auf Grund der über 200.000 Unterstützer*innen der erfolgreichen Volksinitiative „Aufbruch Fahrrad“ hat Hendrik Wüst als Verkehrsminister den Entwurf für das Fahrrad- und Nahmobilitätsgesetz auf dem Weg gebracht. Damit unter seiner Führung als neuer Ministerpräsident die Ziele erreicht werden, muss das Gesetz deutlich nachgebessert werden. Denn ohne klare Ziele und Vorgaben im Gesetz werden der geplante Aktionsplan und dessen Umsetzung die Ziele deutlich verfehlen.“
    Rolf Mecke, Medienreferent VCD NRW

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  • Kardiologie der Städtischen Kliniken ist regionales Schwerpunktzentrum für Herzschwäche

    Kardiologie der Städtischen Kliniken ist regionales Schwerpunktzentrum für Herzschwäche

    Die Heart Failure Unit der Klinik für Kardiologie und Angiologie der Städtischen Kliniken Mönchengladbach ist von der Deutschen Gesellschaft Kardiologie (DGK) zertifiziert worden. Mit der Zertifizierung als HFU-Schwerpunktklinik zählt das Eli offiziell bundesweit zu den Krankenhäusern, die Patienten mit akuter oder chronischer Herzinsuffizienz optimal versorgen.

    Ihr in der Region hohes Niveau bei der Diagnose und Behandlung von Patient:innen mit Herzinsuffienz haben die Kardiolog:innen der Städtischen Kliniken nun offiziell bestätigt bekommen. Mit ihrer HFU-Zertifizierung attestieren die Auditor:innen der Abteilung, personell und apparativ hervorragend ausgestattet zu sein und über ein hochmotiviertes Team zu verfügen. Die Klinik für Kardiologie und Angiologie der Städtischen Kliniken hat sich ihre große Expertise und Kompetenz bei der Versorgung von Patient:innen mit Herzschwäche systematisch aufgebaut.

    Selina Besancon (links) und Diana Waldfried (rechts) vom Herzinsuffizienzteam, Chefärztin PD Dr. Mirja Neizel-Wittke, und Dr. Abdelouahid Azaouagh, Leiter der HFU, freuen sich über die Auszeichnung.

    „Für unser Team ist die Zertifizierung eine Anerkennung für unsere kontinuierliche Arbeit. Diese Zertifizierung zeigt genau wie die Zertifizierungen als Chest Pain Unit und als Weiterbildungsstätte Kardiale MRT und Rhythmusimplantate die hohe medizinische Qualität in unserer Klinik. Wir empfinden dies als Verpflichtung, weiter unermüdlich für die Gesundheit unserer Patienten zu arbeiten“, sagt Chefärztin PD Dr. Mirja Neizel-Wittke. Die nächstgelegenen HFU-Schwerpunktkliniken sind in Krefeld, Düsseldorf, Aachen und Neuss.

    Herzinsuffizienz ist eine der Diagnosen, die am häufigsten zu Krankenhausaufenthalten führt und akut lebensbedrohlich sein kann. Die Betroffenen haben oft Luftnot, spüren eine deutliche Leistungsminderung. Die Krankheit schränkt ihre Lebenserwartung ein. „Der große Vorteil der Kardiologie im Eli ist die optimale Vernetzung von Intensivmedizin, Intermediate Care Einheit und Normalstation. So sind die Patient:innen in allen Stadien ihrer Erkrankung bestmöglich versorgt“, sagt Oberarzt Dr. Abdelouahid Azaouagh, der Leiter der Heart Failure Unit.

    Der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie (DGK) ist außer dem nachgewiesenen technischen Standard und der hohen Expertise des Teams auch die integrierte Versorgungsstruktur der Patienten ein besonderes Anliegen. Denn rechtzeitige Diagnose führt ebenso wie ein effektives Entlassmanagement zu einer deutlich verbesserten Langzeitprognose. Das Eli pflegt eine enge Kooperation sowohl mit der Praxis Dr. Ohler, der einzigen zertifizierten Schwerpunktpraxis für Herzinsuffizienz der Region, als auch mit dem Universitätsklinikum Düsseldorf als überregionales HFU-Zentrum. „Wir haben alle dieselben hohen Standards und haben einen gemeinsamen Blick auf den Patienten. Das gilt für die Nachbetreuung durch die Hausärzt:innen genauso wie für weiterführende Behandlungsstrategien“, sagt Chefärztin PD Dr. Mirja Neizel-Wittke.

    Die Behandlung der Patient:innen ist oft komplex. Dafür ist ein großes Spektrum gefragt: von der kardialen Bildgebung und der interventionellen Therapie inklusive der interventionellen Klappentherapie bis zur Elektrophysiologie und Device-Versorgung. Dieses komplette Leistungsportfolio bietet die Klinik für Kardiologie und Angiologie der Städtischen Kliniken Mönchengladbach.

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  • Zonta: Second Hand zugunsten behinderter Menschen

    Zonta: Second Hand zugunsten behinderter Menschen

    Der diesjährige Verkauf von hochwertiger Secondhand-Kleidung durch den Zonta Club MG 1 zugunsten des Christkindlmarktes startet in diesem Jahr am Mittwoch, 03. November und endet am Donnerstag, 25. November.

    In dieser Zeit stehen die Türen des Menge-Hauses (Eingang Fliethstraße) jeden Montag, Mittwoch, Freitag und Samstag von 10 bis 12 Uhr sowie jeden Donnerstag von 18 – 20 Uhr offen.

    Mit dem Erlös unterstützt Zonta 1 im Rahmen des Christkindlmarkts zahlreiche Einrichtungen für Menschen mit Behinderung in Mönchengladbach. Zum Verkauf steht alles von sportlichen Pullovern, Hosen und Tüchern über Kostüme und Hosenanzüge bis hin zu eleganter Abendgarderobe. Handtaschen und Schuhe gehören ebenfalls zum Angebot. Auch Designerstücke finden sich nicht wenige im Fundus des Service-Clubs.

    Der Zonta-Club weist darauf hin, dass der Vorverkauf in diesem Jahr nur mit 2G-Nachweis (geimpft oder genesen) besucht werden und nur eine beschränkte Personenzahl gleichzeitigen Zutritt erhalten kann.

    Zonta MG 1 ist ein Service-Club berufstätiger Frauen aus Mönchengladbach und Umgebung. Einen Stand mit einer Auswahl des Secondhand-Bestandes wird es auch auf dem Christkindlmarkt selber geben, der für Samstag, 27.11. auf dem Kapuzinerplatz / im Haus Zoar geplant ist.

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  • Sozial Benachteiligten droht ein kalter Winter

    Sozial Benachteiligten droht ein kalter Winter

    Viele Hartz-IV-Empfänger*innen, Geringverdienende und Rentner*innen sind nicht nur von sozialer Kälte betroffen, sondern fürchten sich angesichts steigender Energiepreise auch vor einem außergewöhnlich harten Winter.

    „Wir gehen davon aus, dass die Zahl der Gas- und Stromsperren spätestens mit der Zustellung der Jahresrechnungen im November und Dezember rapide steigt“, äußert der Vorsitzende des Sozialverbands VdK Nordrhein-Westfalen, Horst Vöge, seine Sorge. „Schließlich werden die Mehrkosten, die sich durch das Zuhausebleiben während des Lockdowns zusätzlich erhöht haben, bislang nicht ausreichend vom Staat aufgefangen.“

    Wer Arbeitslosengeld II erhielt, musste das Geld für die Stromversorgung demnach schon in der Vergangenheit teilweise aus dem mehr als knapp bemessenen Regelsatz für den Lebensunterhalt querfinanzieren. „Nach Angaben des Vergleichsportals Verivox waren das in NRW 2020 zwischen 102 und 155 Euro pro Jahr, die die Leistungsempfänger*innen dafür an anderer Stelle einsparen mussten“, kritisiert Horst Vöge. „Darüber hinaus gab es in unserem Bundesland über 122.000 Bedarfsgemeinschaften, die durchschnittlich 80 Euro im Monat für die Miete abzweigen mussten, da die Kosten der Unterkunft vom Jobcenter nicht als angemessen anerkannt wurden.“

    Um zu verhindern, dass die Menschen entweder ihre Wohnungen nicht mehr heizen oder sogar auf den Einkauf von Lebensmitteln und Kleidung verzichten, fordert der VdK-Landesvorsitzende demnach, dass Grundsicherungsleistungen endlich die tatsächlichen Ausgaben für das Wohnen und Heizen abdecken und jährlich angepasst werden. „Gleiches gilt für das Wohngeld, das aus unserer Sicht um eine Energie- und Klimakomponente ergänzt werden sollte“, so Horst Vöge mit Blick auf bundesweit rund 630.000 Haushalte, die nicht auf Transferleistungen angewiesen sind, deren Einkommen nach Abzug der Miete aber dennoch unterhalb des Existenzminimums liegt. „Ansonsten ist Energie zukünftig nur noch etwas für Reiche!“

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  • Alexei Nawalny erhält den Sacharow-Preis 2021 des Europäischen Parlaments

    Alexei Nawalny erhält den Sacharow-Preis 2021 des Europäischen Parlaments

    Die Vizepräsidentin des Europäischen Parlaments Heidi Hautala gab den Preisträger 2021 am Mittwochnachmittag im Straßburger Plenarsaal bekannt, nachdem die Konferenz der Präsidenten (Präsident und Fraktionsvorsitzende) zuvor die Entscheidung getroffen hatte.

    Der Präsident des Europäischen Parlaments David Sassoli erklärte: „Das Europäische Parlament hat Alexei Nawalny zum Träger des diesjährigen Sacharow-Preises gewählt. Er hat konsequent die Korruption des Regimes von Wladimir Putin angeprangert. Durch seine Accounts in den sozialen Medien und seine politischen Kampagnen hat Nawalny dazu beigetragen, Missstände aufzudecken und Millionen von Menschen in ganz Russland zu mobilisieren. Dafür wurde er vergiftet und ins Gefängnis geworfen.”

    “Mit der Verleihung des Sacharow-Preises an Alexei Nawalny würdigen wir seine große persönliche Tapferkeit und bekräftigen die uneingeschränkte Unterstützung des Europäischen Parlaments für seine sofortige Freilassung”, fügte er hinzu.

    Vizepräsidentin Hautala sagte: „In diesem Jahr wird der Sacharow-Preis für geistige Freiheit an einen Verfechter des Wandels verliehen. Alexei Nawalny hat großen Mut bewiesen, als er versuchte, dem russischen Volk die Wahlfreiheit zurückzugeben. Seit vielen Jahren kämpft er für die Menschenrechte und Grundfreiheiten in seinem Land. Dies hat ihn seine Freiheit und fast sein Leben gekostet. Im Namen des Europäischen Parlaments fordere ich seine sofortige und bedingungslose Freilassung”.

    “Heute ehrt das Parlament auch eine Gruppe afghanischer Frauen, die sich für Gleichberechtigung und Menschenrechte in ihrem Land eingesetzt haben und für den Sacharow-Preis nominiert waren. Wir haben uns entschieden, die Tapferkeit dieser Frauen zu ehren, da sie zu den ersten gehören, die unter der Verletzung ihrer grundlegenden Rechte und Freiheiten zu leiden hatten, nachdem die Taliban die Kontrolle über Afghanistan übernommen hatten”, fügte sie hinzu.

    Kampf gegen Korruption in Russland

    Alexei Nawalny ist ein russischer Oppositionspolitiker, Anti-Korruptions-Aktivist und wichtiger politischer Gegner des russischen Präsidenten Wladimir Putin. Er erlangte internationale Bekanntheit, weil er Demonstrationen gegen Präsident Putin und seine Regierung organisierte, für das Amt kandidierte und sich für Reformen zur Korruptionsbekämpfung einsetzte. Im August 2020 wurde Nawalny vergiftet und erholte sich monatelang in Berlin. Bei seiner Rückkehr nach Moskau im Januar 2021 wurde er verhaftet. Derzeit verbüßt er eine dreieinhalbjährige Haftstrafe, von der noch mehr als zwei Jahre übrig sind. Nawalny, der jetzt in einer Hochsicherheitskolonie inhaftiert ist, trat Ende März 2021 in einen langen Hungerstreik, um gegen seinen mangelnden Zugang zu medizinischer Versorgung zu protestieren. Im Juni 2021 verbot ein russisches Gericht die Regionalbüros von Alexei Nawalny und seine Antikorruptionsstiftung, die beide von den russischen Behörden als extremistisch und unerwünscht eingestuft werden.

    Die Verleihung des Sacharow-Preises findet am 15. Dezember in Straßburg statt. Mehr über die anderen Finalistinnen und Finalisten des Sacharow-Preises 2021 erfahren Sie hier.

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  • Der Förderkreis „Geistliche Musik in St. Helena“ lädt herzlich ein:

    Der Förderkreis „Geistliche Musik in St. Helena“ lädt herzlich ein:

    Pfarrkirche St. Helena, Mönchengladbach-Rheindahlen: Sonntag, 24. Oktober 2021 um 17.00 Uhr

    Konzert für Kammermusik

    „Bach und seine norddeutschen Vorgänger“

    Werke von G. Becker, J. P. Krieger, D. Buxtehude, J. S. Bach u. a.

    mit dem Ensemble CordArte, Köln

    (Ensemble für Alte Musik)

    Seit 1998 begeistert das Kölner Ensemble CORDARTE sein Publikum mit expressiven Interpretationen Alter Musik auf authentischem Instrumentarium. 
    Daniel Deuter (Violine), Heike Johanna Lindner (Viola da Gamba), und Michael Borgstede (Cembalo/Orgel) bilden seit 2003 den künstlerischen Kern von CORDARTE. www.cordarte.de

    Der Eintritt ist frei – Die Kollekte am Ausgang ist für die Kirchenmmusik an St. Helena bestimmt.
    Weitere Informationen auch unter www.helenamusik-rheindahlen.de 

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  • Norbert Bude für weitere vier Jahre „Präsident“ der AWO Mönchengladbach

    Norbert Bude für weitere vier Jahre „Präsident“ der AWO Mönchengladbach

    „Ich glaube, dass die modernen Räumlichkeiten, die hier geschaffen worden sind, ein Novum innerhalb der AWO-Verbände am Niederrhein darstellen. Herzlichen Glückwunsch an die AWO Mönchengladbach, wie schön es hier geworden ist. Auf dass sie alle gestärkt in eine neue Zukunft gehen“, sagte Kerstin Hartmann aus der Geschäftsführung des AWO Bezirksverbandes, in ihrem Grußwort bei der AWO Kreiskonferenz, im L64, am Donnerstag, den 7. Oktober.

    Das Gremium tagt alle vier Jahre und ist in diesem Jahr erstmalig in dem neuen Hauptquartier der Arbeiterwohlfahrt, dem L64 in Rheydt, zusammenkommen, um das AWO Präsidium neu zu wählen. Der Umzug in die neue Zentrale ist Teil der AWO-Immobilienstrategie, die das Präsidium, gemeinsam mit dem Vorstand, vor vier Jahren auf den Weg gebracht hatte.
    „Wobei ich an dieser Stelle klar machen möchte, dass die Immobilienstrategie viel mehr war und ist als nur eine Strategie für unsere Immobilien. Es war von Anfang an eine Strategie für die Zukunft unseres Kreisverbandes und unsere Gesellschaften.
    Eine strategische Neuausrichtung, um die AWO Mönchengladbach fit zu machen für gesellschaftliche Veränderungen und daraus resultierende gesellschaftspolitische Aufgaben“, betont Norbert Bude, Vorsitzender des AWO Präsidiums, in seinem Bericht an die Delegierten.
    Mit dem L64 habe man eine neue Zentrale mit einem modernen, digitalen und zukunftsweisenden Konzept geschaffen, ohne dass sich die AWO aus der Fläche zurückgezogen habe. Ganz im Gegenteil: mit der Realisierung weiterer
    AWO Kitas unterstütze man nicht nur die Stadt Mönchengladbach bei der Kita-Offensive, sondern sei auch weiterhin ein verlässlicher Partner für die Bürgerinnen den Quartieren, so Bude weiter. „Durch die Weiterentwicklung der Digitalisierung im Verband waren wir schon zu Beginn der Corona-Pandemie gut aufgestellt. Mobiles Arbeiten von zu Hause aus, Abstandsregelungen im Büro, Videokonferenzen konnten zügig umgesetzt werden. Damit konnten auch viele Bereiche und Dienstleistungen der AWO, teilweise eingeschränkt, aufrecht erhalten bleiben.“

    AWO Vorstand Uwe Bohlen ergänzend dazu in seinem Organisationsbericht: „Die Beratungs- und Unterstützungsangebote für unsere Kundinnen aufrecht zu erhalten, war ein Balance-Akt. Ich bin immer noch beeindruckt, dass wirklich alle Kolleginnen mitgezogen haben. Das große Engagement und die Flexibilität wirken bis heute nach. Auch bei unseren Netzwerkpartnerinnen. Doch natürlich konnten wir durch die Corona-bedingten Einschränkungen nicht alles weiterhin stattfinden lassen. Und das hat finanzielle Folgen. 300.000 Euro haben wir verloren, weil wir Bereiche zum Wohle der Kundinnen weiterbetrieben- und zum Wohle der Mitarbeiterinnen auf Kurzarbeit verzichtet haben. Die Stadt Mönchengladbach hat alle Finanzierungen aufrechterhalten und wir haben Hilfen aus Rettungsschirmen bekommen. Dadurch konnten wir das Corona-Jahr wirtschaftlich überstehen. Doch die Ergebnisse der letzten Jahre können nicht zufrieden stellen. Die öffentlichen Zuschüsse sind einfach zu wenig, um unsere wichtige soziale Arbeit wirtschaftlich auf gesunde Füße zu stellen. Doch wir nehmen die Herausforderung an. Wir sind ein guter Arbeitgeber und wir leisten einen wichtigen sozialen Beitrag. Deshalb ist die AWO natürlich dabei, wenn es um gesellschaftlichen Fortschritt und um die Zukunfts-Perspektiven für Menschen geht.“

    Zu den Gästen der Kreiskonferenz zählte auch der Oberbürgermeister der Stadt Mönchengladbach und AWO-Mitglied, Felix Heinrichs. In seinem Grußwort lobte er die AWO als „Best practice“-Beispiel in Sachen modernes und digitales Arbeiten. Das L64 sei wirklich an vielen Stellen eine Inspiration für die Entwicklung des neuen Mönchengladbacher Rathauses. „Doch Architektur ist immer nur eine Hülle. Viel wichtiger ist die gute Zusammenarbeit unter den Kolleginnen. Und ich spüre ganz deutlich, dass die bei der AWO sehr gut funktioniert. Die Mitarbeiterinnen und Ehrenamtlichen sind herzlich und mit Engagement dabei. Ich habe letztes Jahr das AWO-Team „Essen auf Rädern“ auf einer Tour begleitet. Sie stellen das Essen nicht einfach vor die Türe. Sie sprechen mit den Menschen, haben ein Ohr und schauen auch mal nach links und rechts. Meine Dankbarkeit und Wertschätzung gilt den haupt und ehrenamtlichen Kräften der AWO, die nachhaltig für eine gerechtere Stadt Mönchengladbach arbeiten und für eine Stadt der Vielfalt stehen.“

    Die Delegierten der Ortsvereine der Kreiskonferenz der Arbeiterwohlfahrt Mönchengladbach haben den Vorsitzenden des AWO Präsidiums, Norbert Bude, für weitere vier Jahre im Amt bestätigt. Zudem sind Dieter Lenßen, Bernhard Stein und Susanne Teltscher als stellvertretende Vorsitzende des Präsidiums wieder gewählt worden. Weitere Mitglieder des AWO-Präsidiums sind Ulrich Bunkowitz, Guido Mevissen und Wolfgang Werkes.

    „Ich bedanke mich bei den Delegierten für die Wiederwahl und das entgegengebrachte Vertrauen. Ich bedanke mich bei dem Vorstand Uwe Bohlen und dem Geschäftsführer Thomas Schulitz, stellvertretend für alle AWO Mitarbeiter*innen, für die konstruktive Zusammenarbeit mit dem Präsidium. Und ich bedanke mich bei Euch für Eure
    ehrenamtliche und engagierte Arbeit. Das ist eines meiner wichtigsten Ziele in den kommenden vier Jahren: die Stärkung des Ehrenamts durch eine gezielte Mitgliederkampagne. Wir wollen die AWO noch präsenter in der Gesellschaft darstellen und aufzeigen, wie vielfältig die Möglichkeiten des ehrenamtlichen Engagements bei uns sein können. Wir sind ein Mitgliederverband und bieten soziale Dienstleistungen mit hoher Qualität und Wirkung für alle an“, so der Vorsitzende des AWO Präsidiums, Norbert Bude, in seinem Schlusswort.

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  • Zwischenzeit – Innehalten, Atemholen – 30 Minuten Musik und Wort in St. Helena

    Zwischenzeit – Innehalten, Atemholen – 30 Minuten Musik und Wort in St. Helena

    Gönnen Sie sich einmal im Monat während des Rheindahlener Wochenmarktes in St. Helena eine halbstündige Auszeit.

    Der Besuch des Marktes lässt sich mit einem kurzen Besuch der St. Helena-Kirche wunderbar verbinden, um – gerne zwischen gefüllten Einkaufstaschen – auszuruhen, den Texten und Klängen der Musik zu lauschen.

    Zum 37. Mal am Freitag, 22. Oktober 2021 um 15.30 Uhr

    in St. Helena, Mönchengladbach-Rheindahlen.

    GOTT?

    Andrea Richter liest Texte zur Gottesfrage von J. Röser, R. M. Rilke,

    K. Rahner u. a.

    Reinhold Richter spielt an der Seifert-Orgel Werke von J. S. Bach,

    O. Messiaen u. a.

    Informationen auch unter www.helenamusik-rheindahlen.de

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  • Opernchor singt Volkslieder für Senioren

    Opernchor singt Volkslieder für Senioren

    Über eine gelungene musikalische Abwechslung konnten sich die Bewohner und Angestellten der Seniorenresidenz Bellini in Krefeld freuen: Sängerinnen und Sänger des Opernchores am Theater Krefeld und Mönchengladbach waren zu Gast und brachten unter der Leitung von Chordirektorin Maria Benyumova bekannte Volkslieder zu Gehör.

    „Der Nachmittag war wirklich etwas ganz Besonderes. Mucksmäuschenstille herrschte… Nur leises Mitsingen oder Summen war bei den Senioren zu vernehmen – wir lauschten andächtig und ergriffen den wunderbaren Stimmen der Chormitglieder“, beschreibt Ulrike Lux-Pauli vom Sozialen Dienst den Auftritt.

    Auch am Theater sind zwei Veranstaltungen mit deutschen Volksliedern geplant: Beim Theater Extra „Du, du liegst mir im Herzen“ am 2. November in Mönchengladbach und am 7. November in Krefeld singen die Damen und Herren des Opernchores bekannte Titel wie „Horch, was kommt von draußen rein“, „Der Mond ist aufgegangen“, „Der Kuckuck und der Esel“, „In einem kühlen Grunde“, „Heißa Kathreinerle“ und das titelgebende „Du, du liegst mir im Herzen“, einem Volkslied aus Norddeutschland von 1820.
    Stilistisch passend wird der Chor diese Lieder a capella, also ohne Instrumentalbegleitung singen, Maria Benyumova leitet die beiden Gesangsformationen des Chores und führt gleichzeitig als charmante und fachkundige Moderatorin
    durch das kurzweilige Programm.

    Du, du liegst mir am Herzen
    Deutsche Volkslieder mit dem Opernchor und Maria Benyumova

    Dienstag, 2. November 2021, 19.30 Uhr
    Theater Mönchengladbach, Konzertsaal

    Sonntag, 7. November 2021, 11 Uhr
    Theater Krefeld, Große Bühne

    Tickets sind erhältlich auf www.theater-kr-mg.de oder an den Theaterkassen unter 02151/805-125, 02166/6151-100.

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  • Antiquität, Rarität oder Fälschung? Kunstsprechstunde der TH Köln – Expertinnen und Experten untersuchen kostenfrei Kunstschätze aus Privatbesitz

    Antiquität, Rarität oder Fälschung? Kunstsprechstunde der TH Köln –
    Expertinnen und Experten untersuchen kostenfrei Kunstschätze aus Privatbesitz

    Ob auf dem Dachboden wiederentdeckt, geerbt oder selbst erstanden: Viele Menschen haben persönliche Schätze wie Gemälde oder Skulpturen, Druckgrafiken oder alte Schatullen.

    Wer mehr über deren Material, Alter, Zustand und Möglichkeiten der Restaurierung erfahren möchte, kann jetzt einen von zehn Gutscheinen für die Kunstsprechstunde der TH Köln am 17. November 2021 auf der EXPONATEC COLOGNE gewinnen.
    Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des Instituts für Konservierungs- und Restaurierungswissenschaft (CICS) der TH Köln bieten dort eine erste Untersuchung mit verschiedenen Analyseverfahren an.
    Einsendeschluss für die Verlosung ist der 31. Oktober 2021.

    Expertinnen und Experten des CICS aus den Bereichen Kunsttechnologie und Konservierungswissenschaft untersuchen während der Kunstsprechstunde Gemälde, Grafiken, Bücher und Fotografien, Skulpturen, Kleinmöbel sowie Schatullen, Kunststoffschmuck und Designobjekte. Zur besseren Handhabung sollten diese Objekte möglichst transportabel sein. Einzelne Hausbesuche sind gegebenenfalls möglich.

    Die Kunstsprechstunde findet am Mittwoch, 17. November 2021, im Rahmen der Fachmesse EXPONATEC COLOGNE auf dem Gelände der Koelnmesse in Deutz statt. Interessentinnen und Interessenten können sich ab sofort anmelden. Dazu sind eine Beschreibung des Objekts und ein Foto erforderlich.
    Das Anmeldeformular steht unter www.th-koeln.de/kunstsprechstunde zum Download zur Verfügung.
    Die Gewinnerinnen und Gewinner erhalten außerdem kostenfreie Eintrittskarten für die Messe.

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  • Kleine Operngala gastiert in Venlo

    Kleine Operngala gastiert in Venlo

    Gäste aus den Niederlanden hatte das Theater Krefeld und Mönchengladbach schon immer, aber die gern gesehenen Nachbarn könnten ruhig öfter und zahlreicher an den Niederrhein kommen.

    Umgekehrt möchte man dem Krefelder und Gladbacher Publikum die Theaterkultur an der Maas näherbringen. Was also tun? Eine neue Kooperation zwischen dem Gemeinschaftstheater und dem Theater De Maaspoort in Venlo soll die Partnerschaft jetzt vertiefen und für einen regen Austausch zwischen den beiden Kulturinstituten sorgen.

    Den Auftakt macht am 6. November 2021 „Die Kleine Operngala“, mit der das Theater Krefeld und Mönchengladbach erstmals in Venlo gastiert. Geplant seien gegenseitige Besuche, erläutert Marketingchef Philipp Peters. „Im November werden Niederländer das Museum Abteiberg besichtigen und sich anschließend bei uns ‚Carmen‘ anschauen“, beschreibt er das Konzept.

    Die Kooperation ist ein lang gehegter Wunsch der Theaterleitung, die schon vor zwei Jahren den Kontakt zu ihren Kolleginnen und Kollegen aus Venlo aufgenommen hatte.
    Bedingt durch die Corona-Pandemie werden die Vorhaben erst jetzt umgesetzt.

    Frank Baumann, Geschäftsführer des Theaters Krefeld und Mönchengladbach: „Das Programm in De Maaspoort ergänzt unser Programm hervorragend. Renommierte niederländische moderne Tanzkompanien wie das Scapino Ballet Rotterdam und das Nederlands Dans Theatre stehen im Jahresprogramm. Die internationalen Musikshows sind ziemlich spektakulär.
    Wir freuen uns daher, unseren Gästen eine Auswahl aus dem De Maaspoort-Programm vorstellen zu können.“

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  • „Offen über psychische Erkrankungen sprechen“

    „Offen über psychische Erkrankungen sprechen“

    In der Woche der Seelischen Gesundheit lud der Gemeindepsychiatrische Verbund Mönchengladbach zum Gespräch ein.

    Anlässlich der Woche der seelischen Gesundheit lud der Gemeindepsychiatrische Verbund Mönchengladbach am Samstag, 9. Oktober 2021, unter der Schirmherrschaft der Sozialdezernentin Dörte Schall, auf dem Sonnenhausplatz zum gemeinsamen Gespräch ein.
    Unter dem Motto „Gemeinsam am Tisch“ hatten Bürgerinnen von 10-16 Uhr die Möglichkeit zum gemeinsamen Austausch bei Snacks und Getränken. Abgerundet wurde das Programm durch musikalische Begleitung durch den DJ tocadisco sowie Bastel- und Malangebote für Kinder.

    Bei sommerlichem Herbstwetter besuchten zahlreiche Interessierte den Stand des GPV, um miteinander zu sprechen und sich über Hilfsangebote zu informieren. Für viele Menschen hat die Covid-19-Pandemie psychische Belastungen mit sich gebracht. Insbesondere bei Menschen, die bereits von einer psychischen Erkrankung betroffen sind, haben Kontaktbeschränkungen, Isolation und Angst vor Infektion eine Überforderung bedeutet. Viele Bürgerinnen zeigten sich interessiert und freuten sich darüber, dass ein persönlicher Austausch wieder möglich war.

    Zahlreiche Besucherinnen trugen grüne Schleifen, die vom GPV verteilt wurden. Die grüne Schleife ist ein internationales Symbol für eine Gesellschaft, die offen und tolerant mit psychischen Erkrankungen umgeht. Die Initiative Grüne Schleife wurde vom Aktionsbündnis Seelische Gesundheit ins Leben gerufen. Wer sie trägt, setzt ein Zeichen gegen Stigmatisierung und für Akzeptanz.

    Auch Dörte Schall, Sozialdezernentin und Beigeordnete der Stadt Mönchengladbach, war als Schirmherrin mit Veranstaltern und Besucherinnen im Gespräch: „Ein solcher Aktionstag ist eine gute Gelegenheit, um auf das Thema Seelische Gesundheit aufmerksam zu machen. Es ist wichtig, über psychische Erkrankungen zu sprechen und sich bei Bedarf Hilfe zu suchen. Deshalb ist es zu begrüßen, dass wir in Mönchengladbach im Gemeindepsychiatrischen Verbund so viele Anbieter haben, die Unterstützung für Menschen mit psychischen Erkrankungen anbieten.“

    Dr. Stephan Rinckens, Ärztlicher Direktor der LVR-Klinik Mönchengladbach, zeigte sich erfreut über die positive Resonanz am Aktionstag Seelische Gesundheit: „Es ist schön, dass wir uns nach einer langen Zeit der pandemiebedingten Isolation wieder in der Öffentlichkeit begegnen und gemeinsam ins Gespräch kommen können. Gemeinschaft und soziale Begegnung gehören zum Zusammenleben in einer Stadt dazu und tragen zur seelischen Gesundheit bei. Ich freue mich über die gute Stimmung und das freundliche Miteinander.“

    Die Woche der Seelischen Gesundheit findet vom 08.- 18.10.2021 unter dem Motto „Gemeinsam über den Berg- Seelische Gesundheit in der Familie“ statt. Unter der Schirmherrschaft vom Bundesgesundheitsminister Jens Spahn finden bundesweit ꟷ sowohl digital als auch in Präsenz ꟷ zahlreiche Veranstaltungen statt, die über Präventions- und Therapieangebote aufklären. Weitere Informationen gibt es unter www.seelischegesundheit.net

    Der »Gemeindepsychiatrische Verbund Mönchengladbach« ist ein Zusammenschluss von 20 Organisationen zur Behandlung und Versorgung von Menschen mit psychischen Erkrankungen und Menschen mit Abhängigkeitserkrankungen. Das Behandlungs- und Versorgungsangebot des GPV MG umfasst neben Hilfen in der akuten Erkrankungsphase und für Menschen, bei denen sich eine Behinderung in Folge der Erkrankung eingestellt hat, auch Hilfen zur Teilhabe am Leben in der Gesellschaft. Die Verbundpartner verfolgen das Ziel, gemeinsam und unter Beteiligung von Nutzer*innen die bedarfsgerechte Behandlung, Rehabilitation und Versorgung der oben genannten Zielgruppe in Mönchengladbach sicherzustellen. Weitere Informationen finden Sie unter www.gpv-mg.de.

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