Autor: Redaktion

  • Zum dritten Mal wird im Bürgerwald aufgeforstet

    Zum dritten Mal wird im Bürgerwald aufgeforstet

    Über 130 Jungbäume und Setzlinge sind am Donnerstag, 18. November, im Mönchengladbacher Bürgerwald gepflanzt worden. Die eigentliche Fläche auf dem Hauptfriedhof ist damit voll und wird erweitert.

    Ob zur Geburt, zur Hochzeit, für das Patenkind, für jeden Auszubildenden oder für die Anzahl der Filialen – immer mehr Privatpersonen und Unternehmen aus Mönchengladbach spenden Bäume.
    „Mir wurde zum Abschied von meinen Kolleginnen und Kollegen eine Urkunde überreicht und jetzt pflanze ich meinen eigenen Baum. Das ist schon ein besonderes Geschenk. Deshalb bekommt meine Enkelin beim nächsten Pflanztermin auch einen Baum, den ich ihr zur Taufe schenke. Die beiden können dann zusammen groß werden“, sagt die Mönchengladbacherin Heike Szopinski.

    Gepflanzt werden unter anderem Amberbäume, Purpurerlen, Hopfenbuchen, Traubeneichen, Amerikanische Stadtlinden und Flatterulmen.
    Die mags-Baumexperten achten bei der Wahl der Baumarten darauf, dass diese möglichst gut mit den neuen klimatischen Bedingungen zurechtkommen. Zusätzlich bilden die meisten Baumarten Blüten aus und sind damit eine Bereicherung für die Insektenwelt.
    Die Idee hinter dem Projekt „Bürgerwald“ ist, dass auf dieser Fläche jeder Bürger Bäume in ganz unterschiedlicher Größe spenden kann – vom kleinen Setzling für 5 Euro über Jungbäume mit kleinem Stammumfang bis hin zum 600-Euro-Baum, der schon mit einem richtig großen Stammumfang aus der Baumschule kommt.

    „Von Pflanztermin zu Pflanztermin wächst die Zahl der gespendeten Bäume. Es freut uns sehr, dass der Bürgerwald so gut angenommen wird, dass jetzt sogar auf 2,1 Hektar neuer Mischwald entsteht. Dafür ein großes Dankeschön an alle Spenderinnen und Spender“, sagt mags-Vorstandsvorsitzender Hans-Jürgen Schnaß.

    Alle Neupflanzungen werden mit kleinen Steckschildern versehen, damit sie von ihren Paten besucht und gefunden werden können. Der Bürgerwald auf dem Hauptfriedhof ist über den Eingang Kaldenkirchener Straße in wenigen Minuten fußläufig zu erreichen und ausgeschildert. Er befindet sich auf der rechten Seite.

    Weitere Informationen zum Bürgerwald und Baumspenden finden Interessierte online unter www.mags.de.

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  • VdK NRW fordert Impfpflicht für Pflege- und Gesundheitspersonal –Gesundheitsschutz vor Freiheitsrechten

    VdK NRW fordert Impfpflicht für Pflege- und Gesundheitspersonal –
    Gesundheitsschutz vor Freiheitsrechten

    Angesichts der erneut stark ansteigenden Infektionszahlen setzt sich der Sozialverband VdK Nordrhein-Westfalen dafür ein, dass Ärzt*innen, Pflege-, Gesundheits- und Betreuungskräfte nur noch dann mit besonders vulnerablen Gruppen arbeiten dürfen, wenn sie selber gegen das Coronavirus geimpft sind.

    „Eine allgemeine Impfpflicht lehnen wir zwar ab, bewerten den Gesundheitsschutz unserer besonders gefährdeten Mitbürger*innen jedoch eindeutig höher als die Freiheit der in diesem Bereich beschäftigten Personen“, macht der Vorsitzende Horst Vöge deutlich.

    Die Angaben, wie hoch die Impfquoten der Beschäftigten in den entsprechenden Einrichtungen sind, schwanken in NRW derzeit zwischen 50 bis 90 Prozent. „Hier müssen wir dringend eine vernünftige Datenbasis erfassen, um alle notwendigen Schritte in die Wege zu leiten“, fordert der VdK-Landesvorsitzende.

    Er verweist in diesem Zusammenhang insbesondere auf die knapp 400.000 Pflegebedürftigen, die in unserem Bundesland vollstationär in Heimen beziehungsweise von ambulanten Diensten unterstützt werden. „Die Betroffenen haben aufgrund von akuten oder chronischen Erkrankungen teilweise nicht die Möglichkeit, sich impfen lassen“, so Horst Vöge. „Umso größer ist aus unserer Sicht die Verantwortung, die diejenigen tragen, die tagtäglich in einem besonders engen Kontakt mit ihren Schutzbefohlenen stehen.“

    Das gelte im Übrigen auch für Lehrer*innen oder Erzieher*innen, die mit Menschen mit Behinderung zusammenarbeiten. „In den Kindertagesstätten gibt es beispielsweise ja auch schon seit Jahren die Impfpflicht gegen Masern – warum also nicht auch gegen Covid-19?“, erläutert der Vorsitzende des Sozialverbands VdK Nordrhein-Westfalen, für den als einzige Alternative ansonsten nur arbeitstägliche Tests der nicht geimpften Berufstätigen infrage kämen. „Dies würde jedoch die Frage aufwerfen, ob die dadurch entstehenden Kosten der Allgemeinheit aufgebürdet werden können und sollen, wenn sich das Problem doch durch eine Impfung lösen ließe“, gibt Horst Vöge zu bedenken.

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  • AWO Mönchengladbach veranstaltet wieder ein Vorlesefest

    AWO Mönchengladbach veranstaltet wieder ein Vorlesefest

    Am 19. November 2021, dem bundesweiten Vorlesetag, werden wieder viele bekannte Gesichter aus Mönchengladbach in den AWO Kitas, Offenen Ganztagsschulen und im L64 der AWO vorlesen.

    Zum fünften Mal in Folge veranstaltet der Wohlfahrtsverband den Vorlesetag in seinen Einrichtungen und lädt „prominente“ Lesepatinnen ein, Kindern und Jugendlichen vorzulesen.

    Unter dem Motto „Freundschaft und Zusammenhalt“ hat die Arbeiterwohlfahrt einmal mehr bekannte Gesichter aus Mönchengladbach eingeladen, in den AWO Kitas, Offenen Ganztagsschulen und im neuen AWO-Hauptgebäude, dem L64, Kindern und Jugendlichen vorzulesen.

    Ganz besonders freut sich der Wohlfahrtsverband, dass der Oberbürgermeister der Stadt Mönchengladbach, Felix Heinrichs, ins L64 kommen wird, um Jugendlichen aus Rheydt und Odenkirchen vorzulesen.
    Die jungen Erwachsenen werden regelmäßig von den AWO Streetworkern Hayat Mia und Antoine Balouki betreut.
    Die AWO freut sich außerdem sehr, dass die Sozialdezernentin der Stadt Dörte Schall, der Mönchengladbacher Landtagsabgeordnete der CDU, Jochen Klenner, die Chefredakteurin der Rheinischen Post in Mönchengladbach, Denisa Richters und die Radio 90,1 Moderatorin Lisa Tellers, ebenfalls zugesagt haben, als Lesepatinnen den Vorlesetag bei der AWO zu unterstützen. Auch der Vorsitzende des AWO Präsidiums Norbert Bude und AWO Vorstand Uwe Bohlen werden an dem Tag die AWO-Kitas und LENA-Gruppen besuchen, um den Kindern vorzulesen.

    Ein großes Dankeschön gilt zudem Alina Gries und Alina Spiekermann, die ihr Kinderbuch „Egon Eichhorn“ den AWO Kitas und LENA-Gruppen für den Vorlesetag zur Verfügung gestellt haben. Die Autorin Alina Gries aus Jüchen hat das Buch über wilde Müllkippen im Wald geschrieben und selbstständig verlegt.

    Der bundesweite Vorlesetag wird jedes Jahr, am dritten Freitag im November, von DIE ZEIT, der Stiftung Lesen und der Deutsche Bahn Stiftung initiiert. Die Organisator*innen möchten damit Jahr für Jahr ein öffentliches Zeichen setzen und die Begeisterung für das Lesen und Vorlesen wecken.

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  • Vorstellungsabsage “Die Physiker” am 19.11. im Theater Mönchengladbach

    Vorstellungsabsage “Die Physiker” am 19.11. im Theater Mönchengladbach

    Aufgrund einer Erkrankung im Ensemble muss die für kommenden Freitag, 19. November um 19.30 Uhr im Theater Mönchengladbach geplante Aufführung der Komödie „Die Physiker“ von Friedrich Dürrenmatt abgesagt werden.
    Neu angesetzt wird dafür eine Vorstellung am Sonntag, den 6. Februar 2022 um 18 Uhr.

    Wer bereits ein Ticket für die Vorstellung am 19. November erworben hat, kann dieses entweder für den 6. Februar nutzen oder an der Theaterkasse umtauschen.

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  • Erste Absolventin im trialen Studiengang Handwerksmanagement

    Erste Absolventin im trialen Studiengang Handwerksmanagement


    Erste Absolventin im trialen Studiengang Handwerksmanagement

    von Links: Prof. Dr. Harald Vergossen,
    Absolventin Lina Höttges, Studiengangskoordinator René
    Steinwart

    Lina Höttges ist die erste Absolventin im trialen Studiengang Handwerksmanagement – BWL der Hochschule Niederrhein. In der Regelstudienzeit von zehn Semestern hat sie eine Ausbildung, den Meister und ein Bachelorstudium abgeschlossen und erhält nun ihren Gesellenbrief, den Meisterbrief und den Bachelorgrad (B.A.).

    Während des Studiums wurde ihr umfangreiches Fachwissen über das Handwerk und BWL vermittelt. Das Ziel der jungen Absolventin: Die spätere Übernahme eines Karosserie- und Lackierfachbetriebs. „In den letzten Jahren bestand mein Leben aus viel Arbeit, aber diese Arbeit hat sich gelohnt. Man muss immer sein Ziel vor Augen halten“, ermutigt die 26-Jährige andere Studieninteressierte.

    Nach ihrem erfolgreichen Kolloquium gratulierten ihre Prüfer Prof. Dr. Harald Vergossen und René Steinwartz zu ihren beachtlichen Leistungen. „Wir sind begeistert von ihrem Durchhaltevermögen und ihrem Einsatz. Das triale Studium ist nicht leicht, aber es bereitet perfekt auf die Selbstständigkeit vor“, sagt Professor Vergossen anerkennend.

    Die gebürtige Mönchengladbacherin ist die erste Absolventin in dem noch relativ neuen Studiengang. In den nächsten Monaten werden weitere folgen.

    Studieninteressierte können sich am Samstag, dem 27. November, auf eine Online-Informationsveranstaltung freuen. Von 14 bis 16 Uhr werden alle Fragen rund um den Studienverlauf, die Studieninhalte und die Bewerbung geklärt. Interessierte können sich per Mail an rene.steinwartz@hs-niederrhein für die Veranstaltung anmelden. Im Anschluss erhalten sie einen Zoom-Link zur Teilnahme.

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  • „Impfbusse auch in NRW einsetzen – Landesregierung muss niedrigschwellige Impfangebote schaffen“

    „Impfbusse auch in NRW einsetzen – Landesregierung muss niedrigschwellige Impfangebote schaffen“

    In Rheinland-Pfalz ist es für alle mindestens 18-Jährigen möglich, sich ohne Termin an einem mobilen Impfbus direkt vor Ort impfen zu lassen. Der Impfbus fährt mit festen Haltestellen durch das ganze Land und deckt so alle Regionen ab. Dadurch möchte die Landesregierung von Rheinland-Pfalz die Impfquote steigern. Hierzu erklärt Lisa-Kristin Kapteinat, stellvertretende Vorsitzende, und Josef Neumann, gesundheitspolitischer Sprecher der SPD-Fraktion im Landtag NRW:

    „Zur Bekämpfung der Pandemie brauchen wir niedrigschwellige Angebote – sowohl beim Testen als auch beim Impfen. Es ist gut, dass das Testen nun wieder für alle kostenfrei ist. Dennoch müssen wir weiterhin die Impfquoten steigern. Das betrifft diejenigen, die sich bislang noch nicht haben impfen lassen ebenso wie diejenigen, die die Boosterimpfung erhalten.

    Die Impfbus-Tour in Rheinland-Pfalz ist eine simple und effektive Lösung, um schnell viele Menschen zu erreichen. Der Bus fährt durch alle Regionen des Landes und versorgt die Menschen direkt vor Ort mit der Impfung. So werden auch strukturschwächere Regionen erreicht. Ohne großen Aufwand können sich die Bürgerinnen und Bürger schützen und damit die weitere Ausbreitung des Virus bremsen. In NRW haben wir viel zu wenig niedrigschwellige Angebote. Vor allem durch die Schließung der Impfzentren sind solche Angebote weggefallen.

    Gerade in Anbetracht der gerade massiv steigenden Infektionszahlen muss die Landesregierung auch in Nordrhein-Westfalen dringend handeln. Wir fordern die Landesregierung deshalb auf, von anderen zu lernen. Der Impfbus ist beispielsweise eine kostengünstige und niedrigschwellige Lösung, um Menschenleben zu retten.“

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  • SPD Mönchengladbach wählt auf 23. ordentlichem Parteitag neuen Vorstand

    SPD Mönchengladbach wählt auf 23. ordentlichem Parteitag neuen Vorstand

    Die Mönchengladbacher Sozialdemokraten hatten am gestrigen Samstag zu ihrem 23. Ordentlichen Unterbezirksparteitag geladen. Wegen der Einschränkungen durch die Coronapandemie musste die SPD Mönchengladbach ihren eigentlich für Herbst 2020 geplanten Unterbezirksparteitag absagen und hat die Vorstandswahlen nun pandemiegerecht nachholen können.

    Foto: Christoph Nießen, SPD MG

    Die bisherige Vorsitzende Gülistan Yüksel wurde von den rund 100 in den Ortsvereinen gewählten Delegierten mit 94,5% der Stimmen in ihrem Amt bestätigt und wird nun für zwei weitere Jahre die Geschicke der SPD MG leiten.

    Dabei wird sie von ihren ebenfalls frisch (wieder-)gewählten stellvertretenden Vorsitzenden Josephine Gauselmann, Evamaria Enk und Tonda Löffler unterstützt.

    Foto: Christoph Nießen, SPD MG

    Als Schatzmeisterin wurde Ute Hermanns wiedergewählt.

    Die ehemalige Mönchengladbacher Bundestagsabgeordnete Hildegard Wester wird dem Vorstand in den kommenden zwei Jahren als Bildungsbeauftragte angehören.

    Komplettiert wird der Vorstand durch neun Beisitzer*innen: Lin Großmann, Udo Hartings, Marvin Heck, Ralf Horst, Farina Koller, Martin Kuban, Peter Müschen, Michael Roth und Janann Safi.

    Neben den Vorstandswahlen wurden noch zahlreiche Delegierte für überörtliche Gremien, wie beispielsweise Bundes- und Landesparteitage gewählt.

    Nach einer kleinen Stärkung haben sich die Mönchengladbacher Genossinnen und Genossen auch noch mit inhaltlichen Themen befasst.

    Für die satzungsändernden Anträge wurde eine Satzungskommission eingerichtet, die sich nun mit der Unterbezirkssatzung befassen und dann eine geänderte und zeitgemäße Satzung auf einem Satzungsparteitag in 2022 einbringen wird.
    Weitere inhaltliche Anträge befassten sich mit Menstruationsartikel auf öffentlichen Toiletten, Schulentwicklungsplanung, Ganztagsbetreuung und digitale Endgeräten in der Schule.

    Gegen 15:30 Uhr endete der Parteitag der SPD Mönchengladbach in den Räumen des L64 der AWO.

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  • CDU-MG informiert über die Mitmachaktion der CDU NRW „Weil Du zählst.NRW“

    CDU-MG informiert über die Mitmachaktion der CDU NRW „Weil Du zählst.NRW“

    Dazu gab es am Samstag auch einen ersten Infostand in unserer Stadt: Ab 10 Uhr auf dem Marktplatz in Rheydt.

    „Weil Du zählst. NRW.“ –so lautet das Motto der neuen Mitmach- und Zuhörkampagne der CDU Nordrhein-Westfalen. Bei diesem Format möchte die CDU ganz genau zuhören und von den Bürgerinnen und Bürgern aus Mönchengladbach erfahren, welche Sorgen, Ängste, Sehnsüchte und Hoffnungen sie beschäftigen – sowohl online als auch offline.

    Unter https://mitmachen.cdu-nrw.de/weilduzaehlst hat jeder die Möglichkeit, an verschiedenen Abstimmungs- und Beteiligungsformaten sowie regelmäßigen Umfragen zu den wichtigsten Themen der Landespolitik teilzunehmen.

    Hier erfährt man auch, welche Ideen und Wünsche andere Menschen aus ganz Nordrhein-Westfalen haben und man kann unmittelbar darauf reagieren. Neben dem Online-Angebot wird es auch die Gelegenheit geben, in verschiedenen Gesprächsrunden hier bei uns in Mönchengladbach ganz persönliche Wünsche, Ideen und Herausforderungen zu nennen und an unseren CDU Kreisverband heranzutragen. Wir wollen jeden Einzelnen mitnehmen, sodass jeder dazu beitragen kann, damit es uns in Nordrhein-Westfalen noch besser geht.

    Abschließend wird es die Gelegenheit geben, in mehreren digitalen Diskussionsrunden mit unserem neuen Ministerpräsidenten und Landesvorsitzenden Hendrik Wüst über die Ergebnisse zu diskutieren. Wir laden daher alle ein, mitzumachen. Weil Du zählst!

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  • Neues vom Jungen Theater –Die Nachwuchskünstler präsentieren sich in vielen Inszenierungen am Theater Mönchengladbach.

    Neues vom Jungen Theater –
    Die Nachwuchskünstler präsentieren sich in vielen Inszenierungen am Theater Mönchengladbach.

    Von Dürrenmatt bis Wagner – im November gibt es jede Menge Gelegenheiten für die jungen Künstler vom Jungen Theater, sich auf der Gladbacher Bühne zu zeigen.

    Etwa Raafat Daboul als Missionar Oskar Rose in Friedrich Dürrenmatts Schauspiel „Die Physiker“– Premiere ist am 14. November.
    Oder Avishay Shalom, der seine musikalische Vielseitigkeit demonstrieren kann: am 26. November als Dirigent bei Richard Wagners „Walküre – 1. Akt“ und ab 27. November als Cembalist und musikalischer Leiter der Produktion „Schaf“.
    Bei diesem Kinderstück mit viel Live-Barockmusik stehen bis zur Weihnachtsvorstellung am 25. Dezember insgesamt sogar acht Mitglieder des Jungen Theaters gemeinsam auf der Bühne: die vier Mitglieder des Opernstudios Niederrhein (Maya Blaustein, Boshana Milkov, Robin Grunwald, Guillem Batllori), Raafat Daboul sowie die Orchesterakademisten Beatriz Filipe Muora (Violine) und Leonard Rees (Cello).

    Eine neue Broschüre zum Jungen Theater gibt einen spannenden Rückblick auf die letzten zwei Jahre und ist ab sofort kostenlos an der Theaterkasse und im Foyer des Theaters Mönchengladbach erhältlich.
    Auch online lässt sich das kleine feine Werk, das Dramaturgin Ulrike Aistleitner zusammengestellt hat, durchblättern: auf der Homepage des Theaters unter dem Menüpunkt „Das Junge Theater“.

    Das Junge Theater ist eingebettet in das Projekt NEUE WEGE, gefördert vom Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen und dem NRW KULTURsekretariat. Die zwölf Stipendiaten kommen aus insgesamt acht verschiedenen Ländern an den Niederrhein. Das Förderprogramm ist insgesamt auf drei Spielzeiten ausgerichtet und erstreckt sich über den Zeitraum Herbst 2019 bis Sommer 2022.

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  • Yüksel und Henneberger werben für Impfung gegen Corona

    Yüksel und Henneberger werben für Impfung gegen Corona

    Angesichts steigender Corona-Infektionen haben SPD, Grüne und FDP bereits parallel zu ihren Koalitionsverhandlungen einen Plan zur Pandemiebekämpfung vorgelegt.

    „Damit die Länder in Zukunft notwendige Maßnahmen zur Eindämmung ergreifen und die Menschen schützen können, ändern wir das Infektionsschutzgesetz und schaffen damit Rechtssicherheit“, informieren die beiden Mönchengladbacher Bundestagsabgeordneten Gülistan Yüksel (SPD) und Kathrin Henneberger (Bündnis 90/Die Grünen) über den Gesetzentwurf, der Donnerstag dieser Woche im Bundestag in 1. Lesung debattiert wurde.

    Bis zum 20. März 2022 können demnach die Bundesländer Maßnahmen wie die Maskenpflicht, 3G- bzw. 2G-Regelungen oder die Erhebung von Kontaktdaten erlassen. Diese Schutzmaßnahmen ersetzen die zum 25. November auslaufende Feststellung der epidemischen Lage von nationaler Tragweite.

    Angesichts steigender Infektionszahlen appellieren Yüksel und Henneberger zur Vorsicht und werben weiter für Impfungen: „Die Pandemie ist noch nicht überwunden. Das Virus breitet sich gerade unter den Ungeimpften stark aus. Eine Impfung hilft nicht nur die Ausbreitung des Virus einzudämmen, sie schützt vor allem auch vor schwerem Krankheitsverlauf und Tod.“

    So sehr beide Mönchengladbacher Politikerinnen für Impfungen und konsequente Schutzmaßnamen werben, so einig sind sie sich auch, dass Ausgangsbeschränkungen oder die Schließung von Schulen angesichts der vorhandenen Impfstoffe nicht mehr verhältnismäßig wären:
    „Zwar gelangen einige Krankenhäuser derzeit wieder an ihre Kapazitätsgrenze, doch die Impfungen sorgen dafür, dass schwere Krankheitsverläufe vermindert und deutlich weniger Menschen als noch vor einem Jahr auf den Intensivstationen behandelt werden müssen.“

    In Mönchengladbach bieten mehr als 50 Praxen die Coronaschutzimpfung an, die Kontaktdaten der Praxen finden Sie im Impfregister von NRW unter: coronaimpfung.nrw/impfregister.
    Außerdem sind weiterhin Impfungen ohne Termin in den Stadtzentren möglich. Zudem gibt es folgende mobile Impfaktionen:
    am Shopping-Center Minto, Hindenburgstraße 73 (20. November, 12 bis 18 Uhr)
    und am Karstadt-Gebäude Rheydt, Markt 10 (13. November, 11 bis 17 Uhr, und am 27. November, 11 bis 17 Uhr).
    Wer vorbeikommt, sollte ein Ausweisdokument und, wenn vorhanden, den Impfpass mitbringen.
    Die Impfung ist für alle ab 12 Jahren möglich.

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  • “Beschäftigte der Unikliniken verdienen bessere Arbeitsbedingungen – das ist eine Frage des Respekts”

    “Beschäftigte der Unikliniken verdienen bessere Arbeitsbedingungen – das ist eine Frage des Respekts”

    Nachdem die 2. Tarifrunde im öffentlichen Dienst der Länder in der vergangenen Woche gescheitert ist, hat die Gewerkschaft ver.di zu einem Streik an den Unikliniken in Düsseldorf, Essen, Köln, Bonn und Münster aufgerufen.

    Hierzu erklären Lisa-Kristin Kapteinat, stellvertretende Vorsitzende, und Josef Neumann, gesundheitspolitischer Sprecher der SPD-Fraktion im Landtag NRW:

    “Wir unterstützen die Forderungen der Beschäftigten der Unikliniken und der Gewerkschaft Verdi nach besseren Arbeitsbedingungen. Der Applaus zu Beginn der Pandemie war angebracht, doch nun muss deutlich mehr kommen.
    Personelle Entlastung und höhere Löhne sind notwendig. Für uns ist nicht nachvollziehbar, dass in den Tarifverhandlungen trotz Corona-Pandemie und Dauerbelastung der Beschäftigten keine Einigung erzielt werden konnte.
    Die Beschäftigten haben Respekt und Wertschätzung verdient. Dazu gehört, ihre Forderungen ernst zu nehmen.
    Deutliche Verbesserungen für die Beschäftigten sind auch für die SPD-Fraktion im Landtag ein zentrales Anliegen. Dazu haben wir einen Leitantrag für den sozialen Neustart im Gesundheits- und Pflegebereich vorgelegt.”

    “Wir fordern eine Offensive ,Respekt und gute Arbeit’ für alle Beschäftigten im Gesundheits- und Pflegebereich. Dazu gehört eine Personalbemessung, die am tatsächlichen Bedarf orientiert ist. Ein langfristiges Ziel muss die 35-StundenWoche in der Pflege sein. Denn für uns steht fest: Die massive Arbeitsbelastung des Pflegepersonals muss reduziert werden. Außerdem fordern wir bessere Löhne.
    Nach dem Applaus vom Balkon muss jetzt mehr Lohn vom Verhandlungstisch kommen. ln der 3. Tarifrunde muss es endlich Bewegung zu Gunstender Beschäftigten geben. Alles andere ist respektlos.”

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  • „Grüner Treff“ in Giesenkirchen

    „Grüner Treff“ in Giesenkirchen

    Die Stadtteilgruppe MG-Ost der Grünen lädt am Mittwoch, den 01.12.2021, um 19 Uhr zum „Grünen Treff“ ein, der diesmal im Haus Ambour am Konstantinplatz in MG-Giesenkirchen stattfindet.

    Nicht nur Mitglieder von BÜNDNIS90/DIE GRÜNEN, sondern alle Bürgerinnen und Bürger, die sich dafür interessieren, die Politik vor Ort aktiv mitzugestalten, sind herzlich eingeladen.

    Neben Berichten aus dem Bezirk wird ausreichend Raum fürs Kennenlernen, lockere Gespräche und eigene Themen und Anliegen sein, die man gerne in die politische Diskussion einbringen möchte.
    Gerade auf kommunaler Ebene sind solche Anregungen aus dem praktischen Leben unverzichtbar, um unsere Stadt positiv und im Sinne der Bürger weiterzuentwickeln.

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  • LVR feiert „Karneval für alle“ im Rheinland

    LVR feiert „Karneval für alle“ im Rheinland

    Der LVR gibt „Qualität für Menschen“ als eigenes Leitmotiv an. 

    Da macht es fassungslos, liest man das Karnevals-Programm der kommenden Session.
    Diejenigen, die wir doch als erstes beschützen wollen und sollen, werden unsinnigerweise in Corona-Infektionsgefahr gebracht.

    In der kommenden Session macht sich der Landschaftsverband Rheinland (LVR) mit der Initiative „Karneval für alle“ wieder dafür stark, dass alle Jecken gemeinsam feiern können: Mit Übersetzungen in Gebärdensprache, Rollstuhlplätzen an den Zügen und Live-Beschreibungen für Blinde und Sehbehinderte.

    Das LVR-Programm:

    11. November 2021: Sessionseröffnung in Köln, Heumarkt:

    In Kooperation mit der Willi Ostermann Gesellschaft, Übersetzung in Gebärdensprache, Freikarten für Gehörlose

    7. Januar 2022: Prinzenproklamation in Bonn, Maritim Hotel Bonn

    In Kooperation mit dem Festausschuss Bonner Karneval,
    Blindenreportage vom Bühnenprogramm, Freikarten für Sehbehinderte + je 1 Begleitung

    29. Januar 2022: Miljö-Sitzung in Köln, Kristallsaal KölnMesse

    In Kooperation mit Altstädter Köln 1922 e.V.
    Übersetzung in Gebärdensprache, Freikarten für Gehörlose

    24. Februar 2022: Weiberfastnacht / Eröffnung des Straßenkarnevals in Köln, Alter Markt

    In Kooperation mit Altstädter Köln 1922 e.V.
    Übersetzung in Gebärdensprache, Freikarten für Gehörlose

    27. Februar 2022: Schul- und Veedelszöch in Köln, LVR-Tribüne auf dem Heumarkt

    Rollstuhlplätze, Zugmoderation mit Übersetzung in Gebärdensprache
    Freikarten für Menschen im Rollstuhl + je 1 Begleitperson
    Freikarten für Gehörlose

    28. Februar 2022: Rosenmontagszug in Köln, LVR-Tribüne auf dem Heumarkt

    Rollstuhlplätze, Blindenreportage vom Zug
    Freikarten für Menschen im Rollstuhl + je 1 Begleitperson
    Freikarten für Sehbehinderte + je 1 Begleitperson

    28. Februar 2022: Rosenmontagszug in Düsseldorf, LVR-Tribüne auf dem Graf-Adolf-Platz

    Rollstuhlplätze, Blindenreportage vom Zug
    Freikarten für Menschen im Rollstuhl + je 1 Begleitperson
    Freikarten für Sehbehinderte + je 1 Begleitperson

    1. März 2022: Veilchendienstagszug in Mönchengladbach, Innenstadt

    Blindenreportage vom Zug

    ———————————————–

    Kartenwünsche bitte an: karneval-fuer-alle@lvr.de

    Bezüglich der Corona-Schutzmaßnahmen richtet sich der LVR nach den Vorgaben der jeweiligen Hauptveranstalter.

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  • Minijobs: DGB Mönchengladbach fordert Reformen statt Ausweitung

    Minijobs: DGB Mönchengladbach fordert Reformen statt Ausweitung

    Nach Angaben der Agentur für Arbeit ist von März 2020 bis März 2021 die Zahl der Minijobber*innen in Mönchengladbach von 25.661 auf 23.661 zurückgegangen (-6,2 Prozent).

    Im Gastgewerbe gab es einen Rückgang von 9,4 Prozent.

    Mit Blick auf den aktuellen Mangel an Arbeitskräften in Mönchengladbach, speziell im Gastgewerbe, fordert der Mönchengladbacher DGB-Vorsitzende Patrick Stock von der kommenden Bundesregierung echte Reformen in der Arbeitsmarktpolitik.

    „Wir brauchen dringend Veränderungen bei den Minijobs. Eine höhere Verdienstgrenze wie es im Sondierungspapier von SPD, Grünen und FDP steht darf nicht zu einer Ausweitung dieser Arbeitsform führen. Im Gegenteil: Minijobs müssen in sozialversicherungspflichtige Arbeit mit sicherer Perspektive überführt werden. Denn genau die bietet ein Minijob nicht. Das haben wir in der Coronazeit erlebt, in der viele Minijobber*innen ihre Arbeit verloren haben. Dazu kommt die drohende Altersarmut für alle geringfügig Beschäftigten, weil keine Beiträge in die Sozialkassen gezahlt werden. Ein wirtschaftlicher Aufschwung darf nicht auf solchen Arbeitsverhältnissen aufgebaut werden.“

    Die Annahme, dass Minijobs Brücken in die sozialversicherungspflichtige Beschäftigung bauen könnten, hat sich nicht bestätigt. Eine aktuelle Studie des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) hat festgestellt, dass in Kleinbetrieben mit bis zu zehn Mitarbeitern sozialversicherungspflichtige Stellen verdrängt werden. In der Summe könnten bundesweit bis zu 500.000 Jobs ersetzt werden. Insgesamt entfallen auf kleine Betriebe 15 Prozent aller sozialversicherungspflichtigen und 36 Prozent aller geringfügigen Beschäftigungsverhältnisse.

    Der DGB weist darauf hin, dass es etliche Nachteile für die Minijobber*innen gibt: Sie stecken im Niedriglohnsegment fest, arbeiten häufig unterhalb ihres Qualifikationsniveaus und sind nur dann rentenversichert, wenn sie freiwillig zusätzliche Beiträge zur Rentenversicherung einzahlen.

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  • Jahreshauptversammlung der St. Sebastianus Schützenbruderschaft Giesenkirchen am 24. Oktober 2021

    Jahreshauptversammlung der St. Sebastianus Schützenbruderschaft Giesenkirchen am 24. Oktober 2021

    Die diesjährige Jahreshauptversammlung der St. Sebastianus Schützenbruderschaft Giesenkirchen 1421 e.V. fand wegen des Versammlungsverbotes in der Corona Zeit erst am 24. Oktober 2021 im Pädagogischem Zentrum Giesenkirchen statt.

    Traditionell begann die Jahreshauptversammlung mit dem gemeinsamen Besuch der heiligen Messe in der Pfarrkirche St. Gereon. Auf der anschließenden Jahreshauptversammlung konnte der 1. Brudermeister 65 Mitglieder begrüßen. Darunter waren der Präses der Bruderschaft Achim Köhler, Ehrenbrudermeister Helmut Breuer, Schützenkönig Jörg Wawro sowie Jungkönig Pascal Wenzel.

    Frank John

    Nach der Begrüßung nahm Brudermeister Ralf Kremer eine Beförderung vor. Der Königsadjudant Oberleutnant Frank John wurde in den Rang eines Hauptmanns befördert.

    Nach der Feststellung der Regularien, konnten die Anwesenden mit einem gemeinsamen Gebet der verstorbenen Mitglieder der Bruderschaft gedenken.

    Neben dem Bericht des Brudermeisters und dem Kassenbericht des Kassierers, standen auch Vorstandswahlen an.

    Die Jahreshauptversammlung bestätigte den 1. Brudermeister Ralf Kremer, den 2. Kassierer Norbert Blum sowie den Beisitzer Peter Costrau ihren Ämtern.

    Da der Beisitzer Silas Becher für das Amt nicht mehr zur Verfügung stand, wurde Bernd Breymann zum neuen Beisitzer gewählt.
    Außerdem wurde die neu gewählte Generalität von der Jahreshauptversammlung in ihren Ämtern bestätigt.
    Die Generalität setzt sich wie folgt zusammen: General Thomas Reynders, Oberst Christof Over, Hauptmann Rainer Hermes, stellv. Hauptmann Sebastian Weuthen, Hauptfeldwebel Peter Cotrau und stellv. Hauptfeldwebel Marius Over

    Im Weiteren ging man in der Versammlung auf das Jubiläum ein, das wegen der Corona Pandemie leider erst im Jahr 2022 stattfinden wird. Hier berichteten die jeweiligen Leiter der Arbeitskreise über derzeitigen Stand.

    Termine im Jubiläumsjahr 2022:

    • 23. Januar 2022 St. Sebastianus-Tag mit Festmesse und anschließender Jahreshauptversammlung als Auftakt des Festjahres
    • 30. April – 03. Mai 2022 Schützen- und Heimatfest
    • 06. Mai 2022 Fackelzug mit großem Zapfenstreich unter Beteiligung der befreundeten Bruderschaften.
      Anschließender Umtrunk im Festzelt
    • 07. Mai 2022 Großer Festakt im Festzelt mit Abordnungen aller Bruderschaften und geladenen Gästen
    • 26. Mai 2022 Vatertags–Frühschoppen im Caritaszentrum
    • 02. Juli 2022 Schützenbiwak auf dem Konstatinplatz
    • 23. September 2022 Oktoberfest im Festzelt
    • 24. September 2022 Krönungsfeierlichkeiten

    Weitere Themen die auf der Jahreshauptversammlung angesprochen wurden, waren die Jugendarbeit sowie der Jahresbeitrag in der Bruderschaft.
    Desweitern bedankte sich der Präses Achim Köhler für das Geleistete in der Corona Zeit. Insbesondere sprach er die Krippengestaltung in der Kirche, den Ordnungsdienst für die Messe und den Einkaufsdienst für bedürfte Mitmenschen an.

    Zum Abschluss der Jahreshauptversammlung bedankte sich Brudermeister Ralf Kremer bei allen Mitgliedern und schloss die Jahreshauptversammlung.

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  • SPD-Zukunftskonferenz “Von Grund auf fair”

    SPD-Zukunftskonferenz “Von Grund auf fair”

    Die Mieten für Neubauten sind im Zeitraum 2010 bis 2018 um 29 Prozent gestiegen, die Reallöhne hingegen nur um elf Prozent. Diese Rechnung geht nicht auf.

    Eine schöne und bezahlbare Wohnung in der Stadt, in der man leben möchte- das ist für viele Menschen in Nordrhein-Westfalen mittlerweile nur noch ein Wunschtraum.
    Doch wie können wir Wohnen wieder bezahlbar machen? Und wie schaffen wir lebenswerte Quartiere?
    Diese Zukunftsfragen beschäftigten den Vorsitzenden des Deutschen Mieterbunds NRW, Hans-Jochern Witzke, Alexander Rychter, Vorstand des Verbands der Wohnungs- und Immobilienwirtschaft Rheinland Westfalen e.V., Michael Hermund, Abteilungsleiter Arbeitsmarktpolitik beim DGB, und weitere Vertreter*innen aus der Wohnungswirtschaft und aus Sozialverbänden auf der SPD-Zukunftskonferenz “Von Grund auf fair”.

    Zum Einstieg schilderte die Schauspielerin Berit Künnecke ihre Eindrücke und Erlebnisse aus den Vorbereitungen für ihre Rolle im Berliner Tatort “Die dritte Haut”, in dem sie eine alleinerziehende Mutter von zwei Kindern ohne Chance auf eine bezahlbare Wohnung spielt.

    Etwa 70 interessierte Bürger und/oder Mitglieder von themennahen Verbänden waren in den Plenarsaal des NRW-Landtages gekommen.
    Die angekündigten Redner hatten die Gelegenheit, ihre Statements abzugeben ohne Detailtiefe oder die erwartete und erhoffte Empathie. Zu Finanzlastig scheint das Thema zu sein, lediglich der Vertreter des VdK und der Gewerkschaft konnten nachvollziehbar darstellen: Es ist allerhöchste Zeit für ernshafte Veränderung auf dem Wohnungsmarkt.

    Der Eindruck, es könnte sich bei der Konferenz um den Einstieg in den Landtagswahlkampf 2022 handeln, konnte nicht ausgeräumt werden.

    Der Mönchengladbacher Landtagsabgeordnete Hans-Willi Körfges schreibt zum Thema:                                                                                                                                         
    43,8 Prozent im Kreis Mönchengladbach haben Sorge, sich hier künftig keine Wohnung mehr leisten zu können

    Eine repräsentative Umfrage der SPD-Fraktion im Landtag NRW zeigt: Die Menschen in der Region haben große Sorgen mit Blick auf den Miet- und Wohnungsmarkt. Von alarmierenden Zahlen spricht Hans-Willi Körfges, Landtagsabgeordneter aus Mönchengladbach und Vorsitzender im zuständigen Ausschuss für Bauen und Wohnen, und fordert eine neue Wohnungspolitik.

    43,8 Prozent der Menschen in Mönchengladbach haben Sorge, dass sie sich Wohnung oder Haus hier künftig nicht mehr leisten können. Das geht aus einer repräsentativen Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Civey im Auftrag der SPD-Fraktion im Landtag NRW hervor. „Die Zahl ist alarmierend“, sagt Hans-Willi Körfges. „Der Zustand des Wohnungsmarkts ist unhaltbar. Bei vielen Menschen herrscht Wohnungsangst.“ In ganz NRW äußern 44,4 Prozent der Befragten diese Sorge.

    Ein Großteil der Bürgerinnen und Bürger in Mönchengladbach wünscht sich deshalb eine bessere Unterstützung von der Politik. 84,1 Prozent fordern in der Umfrage, dass die Landesregierung mehr in bezahlbaren Wohnraum investieren soll, in ganz Nordrhein-Westfalen sind es 84,7 Prozent. Hans-Willi Körfges „Wir müssen in NRW mehr in guten und bezahlbaren Wohnraum investieren. Daher fordern wir den Bau von 100.000 neuen Wohnungen in NRW, wovon 25.000 Wohnungen mietpreisgebunden sein sollen.“ Mietpreisgebundene Wohnungen sind ein Angebot, dass sich an einkommensschwächere Haushalte richtet.

    Viele Befragte in Mönchengladbach wünschen sich zudem besseren Mieterschutz. 66,1 Prozent sagen, dass der Mieterschutz gestärkt werden soll, damit die Mieten nicht weiter steigen. 66,7 Prozent sind in ganz NRW derselben Meinung. „Die Menschen wollen eine Politik, die allen gutes und bezahlbares Wohnen ermöglicht. Dafür sorgt die schwarz-gelbe Landesregierung nicht“, sagt Hans-Willi Körfges, MdL.

    Hans-Willi Körfges MdL fordert, bundesrechtliche Möglichkeiten des Mieterschutzes vor Ort auszuschöpfen. In Bayern gelten in 162 Kommunen Regelungen zu besonderem Mieterschutz, in NRW nur in 18. „Der Wohnungsmarkt hier in der Region ist aber keineswegs entspannter. Die Landesregierung hat schlicht den Mieterschutz ausgehebelt“, sagt Hans-Willi Körfges MdL. Das will die SPD-Fraktion im Landtag NRW ändern.

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  • A-CAPPELLA-KONZERT DER  EXTRAKLASSE

    A-CAPPELLA-KONZERT DER EXTRAKLASSE

    Der Förderkreis „Geistliche Musik in St. Helena“ lädt herzlich ein:

    Pfarrkirche St. Helena, Mönchengladbach-Rheindahlen

    Sonntag, 7. November 2021 um 17.00 Uhr

     
    A-CAPPELLA-KONZERT DER  EXTRAKLASSE mit dem Ensemble amarcord aus Leipzig

    ‚amarcord‘ – das sind fünf Männerstimmen in faszinierender Abstimmung von Harmonie und Klang, mit virtuoser Gesangskunst und musikalischer Poesie, mal ernst, sakral und feierlich, mal humorvoll, beschwingt und verjazzt.

    Dafür wurden die Sänger -Wolfram Lattke (Tenor), Robert Pohlers (Tenor), Frank Ozimek (Bariton), Daniel Knauft (Bass) und Holger Krause (Bass) bei über 1.500 Konzerten in mehr als 50 Ländern der Welt bejubelt und zählen zu den wichtigsten Repräsentanten der Musikstadt Leipzig im In- und Ausland.

    Die zweifachen ECHO-Klassik-Preisträger präsentieren A-cappella-Gesang in höchster Perfektion. Mühelos bewegt sich das Quintett durch die Gesänge des Mittelalters, der Renaissance, des Barocks, der europäischen Romantik und der Moderne sowie durch die Arrangements von Volksliedern und Jazzstandards. amarcord setzt besonders in der Szene der Alten Musik interpretatorisch wie programmatisch internationale Maßstäbe und wurde dafür u.a. mit einem International Classical Music Award ausgezeichnet.
    Mehr Informationen über das Ensemble erhalten Sie hier: www.amarcord.de

    amarcord konzertiert mit diesem Konzert zum vierten Mal in der St. – Helenakirche, MG-Rheindahlen.
    Zur Aufführung gelangen Werke von T. Tallis, W. Byrd, F. Poulenc und die „Messe pour les convents“ von Francois Couperin für Gesang und Orgel (zusammen mit Reinhold Richter an der Seifert-Orgel) sowie ausgewählte Vokalwerke von Josquin Desprez anlässlich seines 500. Todestag.

    Dieses Konzert wird unter Anwendung der 3G-Regelungen durchgeführt, d.h. alle Genesenen, Geimpften oder negativ Getesteten (Test höchstens 48 Stunden alt) können mit entsprechendem Nachweis und ohne Voranmeldung kommen. Auch gibt es keine Beschränkung mehr, was die Sitzplatzwahl angeht (freie Platzwahl).

    Einlass ab 16.00 Uhr.

    Der Eintritt ist frei – Die Kollekte am Ausgang ist für die Kirchenmmusik an St. Helena bestimmt.
    Weitere Informationen auch unter www.helenamusik-rheindahlen.de 

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  • Caritas kritisiert „Bürokratismus“ in der sozialen Arbeit

    Caritas kritisiert „Bürokratismus“ in der sozialen Arbeit

    Welche ist die beste Betreuungsform für Kita-Kinder mit einer Behinderung? Und wie sehr belastet der Bürokratismus die soziale Arbeit? Über diese und weitere Themen sprach die Spitze des Caritasverbandes Region Mönchengladbach jetzt mit dem Landtagsabgeordneten Jochen Klenner (CDU). Seine Einstellungen zu den Themen bleiben unerwähnt. Vertane Chance.

    Ist die heutige inklusive Gruppenform für jedes Kind mit einer Behinderung das beste Kita-Angebot? Nein, sagen Caritas-Vorsitzender Dr. Christof Wellens und Geschäftsführer Frank Polixa. Sie plädierten im Gespräch mit Jochen Klenner für eine flexible Förderung. Hintergrund: Aus heilpädagogischen Kindergartengruppen sollen nach den Vorstellungen des Landschaftsverbandes Rheinland (LVR) inklusive Gruppen werden.

    Der Caritasverband ist gerade auf dem Weg, seinen bis vor kurzem rein heilpädagogischen Kindergarten in eine inklusive Einrichtung umzuwandeln. Der neue Caritas-Kindergarten an der Urftstraße wird aus drei inklusiven und zwei heilpädagogischen Gruppen bestehen. Insgesamt können 63 Mädchen und Jungen die Kita besuchen. Der LVR möchte, dass auch die beiden letzten heilpädagogischen Gruppen zu inklusiven Angeboten werden.

    Dagegen wehrt sich der Caritasverband. Für viele Kinder seien inklusive Gruppen zweifellos eine große Bereicherung, meinte Frank Polixa. Manche Kinder mit einer komplexen geistigen Behinderung bräuchten jedoch eine so intensive Begleitung, dass sie in einer solchen Gruppe nicht ihrer Situation entsprechend gefördert werden könnten: „Sie sind in einer kleinen heilpädagogischen Gruppe einfach besser aufgehoben. Wir brauchen hier unterschiedliche Modelle und flexiblere Wege, damit Kinder einen guten Einstieg ins Leben finden.“ Das bekräftigte Christof Wellens. Es müsse um die Bedürfnisse der Kinder gehen. „Inklusion darf kein Sparprogramm der Regierung sein“, sagte Wellens mit Blick auf die unterschiedlichen Personalschlüssel in den Betreuungsformen.

    Eindringlich plädierten die beiden Caritas-Vertreter dafür, den Bürokratismus in der sozialen Arbeit abzubauen. Insbesondere in der Altenpflege seien die Einrichtungen durch immer neue Gesetze und deren weitreichende bürokratische Folgen längst am Rande der Überforderung. Es werde immer problematischer, alle Gesetze und Vorschriften einzuhalten, zumal in Pflegesatzverhandlungen die Stellen für die Verwaltung gedeckelt seien und oftmals sogar gekürzt würden, erklärte Frank Polixa: „Wir wollen und sollen uns um eine gute Pflege und Betreuung der pflegebedürftigen Menschen kümmern – ein Großteil der Arbeit besteht aber inzwischen in der Einhaltung von gesetzlichen Anforderungen und bürokratischen Regeln.“ Jochen Klenner sagte zu, sich hier für Vereinfachungen einzusetzen.

    Sehr interessiert hörte der CDU-Politiker auch zu, als Christof Wellens und Frank Polixa von den bürokratischen Hürden im sozialen Wohnungsbau berichteten. Aktuell baut der Caritasverband die entwidmete Kirche St. Johannes an der Urftstraße in Rheydt um; hier entstehen (auch) geförderte Wohnungen und eine Tagespflege. Die Höhe der Förderung passe hinten und vorne nicht zu den aktuellen Baukosten, außerdem würden die Bauherren mit hohen Gebühren für die Bearbeitung der Anträge im Sozialen Wohnungsbau zur Kasse gebeten, sagten die Caritas-Vertreter. Der geförderte Wohnungsbau sei ja Ländersache, fügten sie an die Adresse des Landtagsabgeordneten hinzu. „Wenn die Politik mit gefördertem Wohnungsbau dazu beitragen will, dass sich die Situation auf dem Wohnungsmarkt nicht noch weiter zuspitzt, muss sie die Voraussetzungen für Investoren und Betreiber attraktiv gestalten“, erklärte Polixa.

    Zum Abschluss des Austauschs besuchte Jochen Klenner das Caritas-Pflegewohnhaus Theresianum im Mönchengladbacher Zentrum. Der Caritasverband hat das Altenheim mit 36 Plätzen zu Beginn des Jahres von den Missionsschwestern vom Kostbaren Blut aus Paderborn-Neuenbeken übernommen. Einrichtungsleiterin Birgit Vitz führte den Landtagsabgeordneten durch die Einrichtung und zeigte ihm die Wohnbereiche, den sehr schönen Garten und die einladende Kapelle. Einen Blick warf Klenner auch in die wieder in Betrieb genommene Küche. Von hier soll künftig auch der Mittagstisch der Caritas für wohnungslose Menschen in der Jugendkirche beliefert werden. „Für dieses beispielhafte Engagement bin ich dem Caritasverband sehr dankbar“, erklärte Jochen Klenner. Kreativ fand er auch die Idee, einige teilmöblierte Zimmer im Obergeschoss des Theresianum künftig an Auszubildende und neue Mitarbeiter der Caritas zu vermieten. Mit diesem Angebot möchte der Caritasverband noch attraktiver werden. Bei seinem Besuch erkundigte sich der Landtagsabgeordnete auch nach den Belastungen durch Corona und würdigte das große Engagement des Pflegepersonals.

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