Autor: Redaktion

  • Lena Zingsheim-Zobel startet mit sicherem Listenplatz in den Landtagswahlkampf

    Lena Zingsheim-Zobel startet mit sicherem Listenplatz in den Landtagswahlkampf

    Auf dem aussichtsreichen Platz 9 der Landesliste für die Landtagswahl 2022 wurde Lena Zingsheim-Zobel auf der Landesdelegiertenkonferenz am Wochenende gewählt.

    Im Zentrum ihrer Bewerbung stand die Bildungspolitik: „Ungleiches ungleich zu behandeln muss jetzt endlich konsequent umgesetzt werden. Ich will mich dafür einsetzen, dass von der Individualität der Schüler*innen aus gedacht wird. Das zukünftige Bildungssystem braucht einen klaren Kompass, der pro Menschenrechte und pro Inklusion ist. Dabei darf Bildung niemals vom Geldbeutel der Eltern oder der Herkunft abhängen! Kurzum: Das Ziel muss es sein das Bildungssystem ins 21. Jahrhundert zu holen und zukunftsfähig zu machen.“

    Zingsheim-Zobel, die für die Grünen in dem Direktwahlbezirk Mönchengladbach I Süd antritt, freut sich auf den gemeinsamen Wahlkampf mit Martin Wirtz, Direktwahlbezirk Mönchengladbach II Nord.

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  • Landschaftsverband Rheinland zieht Erhöhung des Umlagesatzes zurück

    Landschaftsverband Rheinland zieht Erhöhung des Umlagesatzes zurück

    Mönchengladbach muss jetzt doch nicht zahlen

    Nach der teils heftigen Kritik an der von der Koalition aus CDU und SPD im Finanzausschuss des Landschaftsverbands Rheinland beschlossene Erhöhung des Umlagesatzes für 2022 haben CDU und SPD im LVR ihren Antrag auf Umlageerhöhung zurückgezogen. Dadurch spart die Stadt Mönchengladbach eine Million Euro.

    Heinz Kremers (Mönchengladbach), Mitglied der grünen LVR-Fraktion, zeigt sich sehr erfreut über diese Entwicklung: „Der Druck aus unseren Kommunen hat gewirkt. CDU und SPD haben deshalb darauf verzichtet, die rheinischen Kommunen mit mehr als 42 Mio. Euro mehr zu belasten. Es zeigt sich, dass unsere Solidarität mit den notleidenden Kommunen Erfolg hatte. Wir freuen uns mit den Kommunen, deren deutlicher Protest dieses Ergebnis möglich gemacht hat.“

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  • Hans-Willi Körfges MdL: „Mehr tun für Bildungsgerechtigkeit in Kitas und Schulen“

    Hans-Willi Körfges MdL: „Mehr tun für Bildungsgerechtigkeit in Kitas und Schulen“

    Eine repräsentative Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Civey im Auftrag der SPD-Fraktion im Landtag NRW hat gezeigt: 46,8 Prozent der Menschen in Mönchengladbach sind für die Abschaffung der Kita-Gebühren, 69,8 Prozent wollen eine größere finanzielle Förderung von Schulen in herausfordernden Lagen. Viele Menschen in der Region wollen bei Kita-Gebühren eine finanzielle Entlastung von Familien. Eine Mehrheit befürwortet zudem, mehr für Schulen in herausfordernden Lagen zu tun. Hans-Willi Körfges unterstützt das. Er fordert Maßnahmen für bessere Bildungschancen und die Abschaffung von Kita-Gebühren.

    46,8 Prozent der Menschen in Mönchengladbach wünschen sich, dass Kita-Gebühren in ganz NRW abgeschafft werden. Das geht aus einer aktuellen repräsentativen Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Civey hervor, die die SPD-Fraktion im Landtag NRW in Auftrag gegeben hat. Nur 17,1 Prozent sprechen sich dafür aus, das jetzige System beizubehalten, bei dem jede Kommune selbst die Beiträge festlegt. 27,0 Prozent der Befragten wollen, dass das Land zumindest die Höhe der Gebühren begrenzt.

    „Die Botschaft der Bürgerinnen und Bürger ist klar: Sie wollen ein Ende des ungerechten Flickenteppichs an Kita-Gebühren in Nordrhein-Westfalen“, sagt Hans-Willi Körfges, Landtagsabgeordneter aus Mönchengladbach. Die Kita-Beiträge variieren zwischen den Gemeinden in NRW deutlich. So zahlt eine Familie mit einem jährlichen Einkommen von 43.050 Euro für einen U3-Platz mit 45 Stunden Betreuung in der Woche je nach Ort unterschiedlich viel. In Monheim sind es null Euro, in Duisburg 3.024 Euro pro Jahr und in Lage im Kreis Lippe 4.008 Euro. „Dieses Gebührenwirrwarr ist nicht nur undurchsichtig. Es produziert vor allem Ungerechtigkeiten. Die Höhe der Gebühren hängt von der finanziellen Leistungsfähigkeit der Städte ab“, sagt Körfges. Deshalb wollen wir die Kita-Gebühren überall in NRW abschaffen.

    Die Frage von Civey, Schulen mit besonderen sozialen Gegebenheiten (z. B. aufgrund des Stadtteils) in Nordrhein-Westfalen größere finanzielle Unterstützung erhalten sollen, haben 69,8 Prozent der Befragten in Mönchengladbach die Frage mit „Ja“ geantwortet. „Die Menschen in unserer Stadt fordern mehr Bildungsgerechtigkeit“, betont Körfges. „Diese Landesregierung tut zu wenig für die Chancengleichheit für die Kinder im Land.“

    Die SPD-Fraktion will Schulen in herausfordernden Lagen besonders unterstützen. Etwa 1.000 solcher Schulen gibt es in NRW, so Körfges. Diese Schulen sollen zukünftig beim Personal einen Aufschlag von 20 Prozent auf den Grundstellenbedarf erhalten. Kurzfristig sollen diese Schulen zusätzlich 300.000 Euro erhalten. Dieses Geld könne zum Beispiel für zusätzliches Personal, die Finanzierung von außerschulischen Projekten oder kostenfreies Mittagessen genutzt werden. Mit diesen Schritten will die SPD-Landtagsfraktion das Engagement vor Ort fördern.

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  • Ärztliche Direktion gratuliert ehemaligem Bürgermeister Hans Segschneider im Eli zum 100.

    Ärztliche Direktion gratuliert ehemaligem Bürgermeister Hans Segschneider im Eli zum 100.

    Am gestrigen 14. Dezember 2021 ist der ehemalige Bürgermeister der Stadt Mönchengladbach, Hans Segschneider, 100 Jahre alt geworden.

    Seinen runden Geburtstag hat er als Patient im Elisabeth-Krankenhaus verbracht. Pflegedirektorin Beate Welsch, Dr. Harald Lehnen, Chefarzt der Frauenklinik und Ärztlicher Direktor, und Prof. Dr. Huan Nguyen, Stellvertretender Ärztlicher Direktor und Chefarzt der Medizinischen Klinik, wollten es sich nicht nehmen lassen, dem Ehrengast ihre persönlichen Glückwünsche zu überbringen und ihm herzlich zu gratulieren.

    „Das gesamte Team der Städtischen Kliniken Mönchengladbach wünscht Herrn Segschneider weiterhin gute Besserung. Wir gehen davon aus, dass er schon sehr bald wieder entlassen werden kann“, so Dr. Harald Lehnen.

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  • NEW plant die Öffnung von SHAREuregio für den Privatgebrauch

    NEW plant die Öffnung von SHAREuregio für den Privatgebrauch

    Nach längerer Pause plant die NEW ihre Carsharing-Plattform Wheesy für die Öffentlichkeit im Rahmen des SHAREuregio-Projektes wiederzueröffnen.

    Zur Buchung der Sharing-Fahrzeuge wird die neue Wheesy-App in ein paar Tagen zur Verfügung stehen. Der Start des Privatkundenbetriebes ist zu Beginn des Jahres 2022 geplant, allerdings unter angepassten Bedingungen.

    Dazu gehört unter anderem die Einhaltung der 2G-Regel bei der Nutzung der Sharing-Fahrzeuge, die stichprobenartig kontrolliert wird. Die Öffnung für den Privatgebrauch soll im Jahr 2022 nach Beruhigung der aktuellen Pandemie-Lage bei einer stabilen 7-Tage-Hospitalisierungsinzidenz in NRW unter dem Schwellenwert von 3 erfolgen.

    Die Fahrzeuge des Carsharings setzen sich aus dem E-Fahrzeug-Fuhrpark der NEW sowie dem Fuhrpark der SHAREuregio-Fahrzeuge, die von den Kommunen genutzt werden, zusammen. Das Konzept sieht dabei vor, dass die E-Fahrzeuge tagsüber ausschließlich von Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen der Kommunen und der NEW genutzt werden. Am Nachmittag sowie an allen Wochenenden stehen die Fahrzeuge an den Carsharing-Stationen der jeweiligen Liegenschaften der Kommunen und der NEW auch für die private Nutzung zur Verfügung und können über die aktuelle Version der Wheesy-App gebucht werden. Dort erhalten die Nutzer und Nutzerinnen ebenfalls weitere Informationen zu den entsprechenden Verfügbarkeiten, Buchungszeiten sowie Buchungspreisen. Die neue App ist in ein paar Tagen in allen App-Stores verfügbar. Weitere Informationen erhalten Sie auch unter www.wheesy.de. Bestandskunden und Bestandskundinnen werden darüber hinaus über die hinterlegte E-Mail-Adresse kontaktiert und können ihren Account in das neue System übertragen lassen.

    Mit dem angepassten Konzept reagiert die NEW auf die zuletzt sinkenden Nutzerzahlen ihres Carsharings. Eine im Sommer durchgeführte Analyse hatte zuvor ergeben, dass das Interesse an Mobility-Sharing-Konzepten grundsätzlich vorliegt, die Nutzungsdauer und Auslastung insbesondere der Fahrzeuge, die ausschließlich für den Privatgebrauch zur Verfügung standen, jedoch insgesamt zu gering ausfiel. Damit konnte sowohl mit diesen Fahrzeugen als auch dem E-Roller-Angebot weder ein wirtschaftlicher noch ein ökologischer Mehrwert generiert werden. Die NEW hat darauf bereits reagiert und das Wheesy-Roller-Angebot eingestellt. Mit der Öffnung der SHAREuregio-Fahrzeuge sowie der eigenen E-Fahrzeuge will die NEW das Angebot von Sharing-Konzepten für die Öffentlichkeit dennoch aufrechterhalten und zugleich eine stärkere Auslastung dieser Fahrzeuge bewirken.

    Neben dem aktuellen Konzept beobachtet die NEW auch weitere Mobilitätskonzepte, die unter Berücksichtigung des ökologischen und ökonomischen Nutzens eine nachhaltige Mobilität an den Niederrhein bringt. Hierzu gehören unter anderem Quartiersfahrzeuge, ein nachhaltiger ÖPNV sowie der Ausbau einer elektrischen Ladeinfrastruktur.

    SHAREuregio Unplug&Go ermöglicht es Nutzern, Elektroautos und -fahrräder grenzüberschreitend in der gesamten euregio rhein-maas-nord miteinander zu teilen und aufzuladen. Das Projekt wurde mit finanzieller Unterstützung des EU-Programms INTERREG, der Provinz Limburg, Nordrhein-Westfalen und in Zusammenarbeit mit spezialisierten Partnern entwickelt. Die Hauptziele des Programms sind die Steigerung der Innovationskraft der Grenzregion und der Abbau der Barrierewirkung der Grenze.

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  • Impfstelle im Nordpark hat Termine für Januar freigeschaltet

    Impfstelle im Nordpark hat Termine für Januar freigeschaltet

    Für alle Personen ab 12 Jahren stehen jeweils dienstags bis samstags täglich 1.224 Termine (Erst-, Zweit, und Boosterimpfungen) zur Verfügung.

     Die Ständige Impfkommission (STIKO) empfiehlt eine Auffrischungsimpfung mit einem mRNA-Impfstoff fünf Monate nach Zweitimpfung für alle Personen ab 18 Jahren. Außerdem wird eine Auffrischung vier Wochen nach einer Impfung mit Johnson & Johnson empfohlen.

    Für Kinder zwischen 5 und 11 Jahren bietet die Stadt Mönchengladbach im Januar acht Impftage an: Geimpft wird an vier Sonntagen (9., 16., 23., 30. Januar) und vier Montagen (10., 17., 24. und 31. Januar). Hier stehen zunächst 360 Termine pro Impftag zur Verfügung.

     Die STIKO empfiehlt Kindern im Alter von fünf bis elf Jahren mit Vorerkrankungen die Impfung gegen Covid-19. Bei individuellem Wunsch können auch Kinder ohne Vorerkrankung geimpft werden. Zusätzlich empfiehlt die STIKO–Ständige Impfkommission die Impfung für Kinder, die zum Beispiel mit Hochbetagten oder Menschen mit schwachem Immunsystem zusammenleben. 

    Termine für den Januar können ab sofort online auf der Webseite www.notfallmg.de gebucht werden.
    Wer nicht die Möglichkeit der Online-Terminreservierung hat, kann über die Terminhotline unter 02161 25 50555 (montags bis donnerstags von 8 bis 16 Uhr, freitags von 8 bis12 Uhr) einen Termin vereinbaren. Resttermine sind auch noch im Dezember verfügbar.
    “Gemeinsam mit den niedergelassenen Praxen, den von uns beauftragten Impfstellen, den Krankenhäusern und den Mönchengladbacher Hilfsorganisationen, die uns am Nordpark unterstützen, bauen wir das Impfangebot in Mönchengladbach stetig weiter aus. Und das mit großem Erfolg: Alleine die Praxen haben in der vergangenen Woche 16.000 Menschen geimpft”, berichtet Oberbürgermeister Felix Heinrichs.
    Inzwischen haben rund 195.000 Einwohner*innen ab 12 Jahren eine Erstimpfung und rund 61.000 Menschen die Boosterimpfung erhalten (Stand 13.12.)

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  • NRW- Versammlungsgesetz – 2. Lesung im Landtag

    NRW- Versammlungsgesetz – 2. Lesung im Landtag

    Am morgigen Mittwoch berät der Landtag den Gesetzentwurf der schwarz-gelben Regierungskoalition für ein nordrhein-westfälisches Versammlungsgesetz. Die SPD-Fraktion im Landtag NRW bringt einen eigenen Entwurf für ein Versammlungsgesetz ein.
    Hierzu erklärt Hartmut Ganzke, innenpolitischer Sprecher der SPD-Fraktion im Landtag NRW:

    „Der Entwurf der Landesregierung für ein nordrhein-westfälisches Versammlungsgesetz ist nicht tragbar. Der Vorstoß ist vom Geist geprägt, dass eine Versammlung erstmal etwas schlechtes sei. Denn der Gesetzentwurf erweckt den Eindruck, dass die Landesregierung Versammlungen eher verhindern als schützen will.

    So sollen zahlreiche Verstöße gegen das Versammlungsrecht in NRW künftig strafrechtlich geahndet werden, die in anderen Bundesländern lediglich Ordnungswidrigkeiten sind. Wenn Menschen sich nicht rechtzeitig von einer Versammlung entfernen oder etwas falsch anmelden, soll das ein Straftatbestand werden. Eine objektive Notwendigkeit, in diesen und anderen Fällen gleich das Strafrecht heranzuziehen, besteht nicht. Allein an diesem Beispiel zeigt sich, warum wir den Gesetzentwurf der Landesregierung ablehnen.

    Der Gesetzentwurf der Landesregierung ist bereits eine angepasste Fassung. Die Diskussion um ein landeseigenes Versammlungsgesetz prägt die innenpolitische Debatte seit Monaten. Ein erster Vorschlag der Landesregierung enthielt allerdings sehr restriktive Regelungen und war deshalb in der Öffentlichkeit auf harsche Kritik gestoßen.

    Beim Entwurf, der nun zur Debatte steht, ist die schwarz-gelbe Koalition teilweise auf Kritik eingegangen und hat Änderungen vorgenommen. Dennoch engt dieser Entwurf die Versammlungsfreiheit viel zu stark ein. Zudem gibt es auch im überarbeiteten Entwurf keine Verbesserungen bei den restriktiven Vorgaben für die behördlichen Ablehnungsrechte von Versammlungen. Darüber hinaus gibt es nach wie vor keine zufriedenstellende Klarstellung bei der Frage, welche Handlungen unter das Störungsverbot einer Versammlung fallen.

    Die SPD-Fraktion hat bereits im November 2020 einen Entwurf für ein freiheitliches und modernes Versammlungsfreiheitsgesetz für NRW vorgelegt. Denn grundsätzlich besteht Einigkeit, dass eine eigenständige landesgesetzliche Regelung notwendig ist. Denn das in Nordrhein-Westfalen geltende Versammlungsgesetz des Bundes ist in vielen Bereichen überholt.

    Bei unserem Gesetzentwurf steht im Mittelpunkt, das Grundrecht auf Versammlungsfreiheit zu gewährleisten. Von CDU und besonders der FDP wünschen wir uns morgen mehr Mut für ein starkes Bekenntnis zu diesem wichtigen Freiheitsgrundrecht.“

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  • Scheckübergabe des 49. Christkindlmarkts zugunsten von Menschen mit Behinderungen

    Scheckübergabe des 49. Christkindlmarkts zugunsten von Menschen mit Behinderungen

    Charlotte Lorenz, Vorsitzende des Christkindlmarkts, hat am Donnerstag, den 09.12.2021, coronabedingt in kleiner, familiärer Runde im Münster St. Vitus die Scheckübergabe an die neun beteiligten Organisationen vorgenommen.

    Trotz der Pandemie konnte sich der Christkindlmarkt aufgrund des guten Hygienekonzepts über ca. 4000 Besucher und Einnahmen in Höhe von 66.000 Euro freuen, sodass jede Einrichtung einen Scheck von je 7.000 Euro erhalten konnte.


    „Wir bedanken uns herzlich für den großzügigen Scheck und besonders für den Mut, den es seitens des Vorstandes des Christkindlmarkt e.V. unbedingt gebraucht hat, den diesjährigen Christkindlmarkt stattfinden zu lassen. Wir sind überwältigt“, so Ralph Günther, schwärmt Geschäftsführer von “Menschen im Zentrum”.

    Dies ist nur eines von vielen Dankesworten, die Frau Lorenz und ihrem Team an diesem Abend entgegengebracht wurden, aber es beschreibt die Situation treffend. „Ich habe zwei Tage vorher nicht daran geglaubt, dass der Markt wirklich stattfindet. Und dann stehen wir tatsächlich samstags mit einem über das erforderliche Maß hinausgehenden Hygienekonzept und einer perfekten Organisation bei strahlendem Sonnenschein auf dem Christkindlmarkt“, so Alexandra Schoneweg, Abteilungsleitung der Evangelischen Stiftung Hephata. „Es ist beeindruckend, wie flexibel, spontan und ausdauernd Frau Lorenz und ihr Team auf die sich immer wieder ändernden Bedingungen reagiert haben. Die Damen machen sich die ganze Mühe und Arbeit nicht etwa für sich, sondern für Menschen mit Behinderungen“, so Schoneweg weiter.

    Der Erlös kommt in diesem Jahr folgenden Mönchengladbacher Einrichtungen zugute: AFbj, Evangelische Stiftung Hephata, Förderschule Dahlener Straße, Herman van Veen-Schule, LVR-Förderschule MG-Rheindahlen, Menschen im Zentrum e.V., Paul-Moor-Schule, Reha-Verein und Kulturküche. Alle Beteiligten freuen sich schon jetzt auf das nächste Jahr und den 50. Christkindlmarkt.

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  • Rheydter Bürger unterschreiben auch bei Kälte

    Rheydter Bürger unterschreiben auch bei Kälte

    Bei nasskaltem Wetter baute die “Bürgerinitiative lebendiges Rheydt” am Samstag, 11.12.2021 auf dem Harmonieplatz ihren Infostand auf.

    Alle Fotos: “Bürgerinitiative lebendiges Rheydt”

    Es war eher ein Versuchsballon, der zeigen sollte, ob Ausrüstung und Logistik klappen, ob die Leute ansprechbar und auch bereit waren, spontan ihre Unterschrift zu einer Petition für ein sichereres, saubereres und lebendigeres Rheydt zu geben. Zusätzlich war ein Gitarrist engagiert, der einen angenehmen Klangteppich in die trübe Kälte zauberte.

    Trotz des wenig frequentierten Standorts konnte die Bürgerinitiative in der Zeit von 9 bis 16 Uhr nicht weniger als 112 Unterschriften sammeln. Tatsächlich war fast jeder, der sich dem Stand näherte, sofort bereit zu unterschreiben. Und das nicht nur wegen des kostenlos ausgegebenen Glühweins.

    Alle Fotos: “Bürgerinitiative lebendiges Rheydt”

    Insgesamt kann sich die Bürgerinitiative inzwischen auf mehr als 1.600 Unterschriften stützen. Die meisten davon wurden direkt auf der Webseite www.rheydt-retten.de abgegeben.  Entscheidend für den weiteren Erfolg wird aber sein, dass mehr Rheydter bereit sind, sich aktiv für ein lebendiges Rheydt einzusetzen, bei künftigen Aktionen tatkräftig mitzuhelfen. Wer sich auf die Liste der aktiven Helfer setzen lassen möchte, meldet sich mit seinen Daten bitte unter info@rheydt-retten.de.

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  • Oberbürgermeister stellt Gesamtstrategie im Livestream vor – “Wir wollen diese Form der Bürgerbeteiligung fortsetzen”.

    Oberbürgermeister stellt Gesamtstrategie im Livestream vor – “Wir wollen diese Form der Bürgerbeteiligung fortsetzen”.

    Wie stellt sich die Stadt den Herausforderungen der Zukunft?

    Seit Sommer arbeitet der Verwaltungsvorstand gemeinsam mit der Politik an einer städtischen Gesamtstrategie, die jetzt via Livestream von Oberbürgermeister Felix Heinrichs über den städtischen YouTube-Kanal und Instagram vorgestellt wurde.

    Über die Chatfunktion hatten die Teilnehmer die Möglichkeit, Fragen zu stellen und mehr zur Gesamtstrategie zu erfahren, die dem Rat der Stadt in seiner nächsten Sitzung am kommenden Mittwoch zum Beschluss vorgelegt wird. Die Gesamtstrategie soll die Auswirkungen globaler Trends wie Klimawandel und Digitalisierung sowie lokale Herausforderungen mit sozialen Strukturen, Bildungsangeboten und Umweltthemen verknüpfen.

    Mehr als 120 Zuhörer*innen in der Spitze verfolgten gleichzeitig den Livestream, am Ende waren es rund 400 Nutzer*innen, die sich zwischenzeitlich dazu geschaltet hatten und den Oberbürgermeister im Dialog mit Mark Nierwetberg als städtischen Leiter der strategischen Entwicklung live erlebten.

    “Wir sind zufrieden und wollen diese Form der Bürgerbeteiligung fortsetzen. Nicht nur in Pandemiezeiten bieten diese technischen Möglichkeiten die besten Voraussetzungen, um völlig unkompliziert von Zuhause aus den Dialog zu starten und Fragen zu beantworten”, so der erste Bürger der Stadt.
    Rund 20 Fragen wurden in knapp 70 Minuten beantwortet.
    Mehr zur Gesamtstrategie gibt es auf der städtischen Website unter www.stadt.mg/strategie. Der Livestream ist auf dem städtischen YouTube-Kanal verfügbar.

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  • Innehalten, Atemholen – 30 Minuten Musik und Wort in St. Helena

    Innehalten, Atemholen – 30 Minuten Musik und Wort in St. Helena

    Zwischenzeit

    Innehalten, Atemholen – 30 Minuten Musik und Wort in St. Helena

    Gönnen Sie sich einmal im Monat während des Rheindahlener Wochenmarktes in St. Helena eine halbstündige Auszeit. Der Besuch des Marktes lässt sich mit einem kurzen Besuch der St. Helena-Kirche wunderbar verbinden, um – gerne zwischen gefüllten Einkaufstaschen – auszuruhen, den Texten und Klängen der Musik zu lauschen.

    Zum 39. Mal am Freitag, 17. Dezember 2021 um 15.30 Uhr, in St. Helena, Mönchengladbach-Rheindahlen.

    Musik und Texte zum Thema „FÜRCHTET EUCH NICHT“

    Andrea Richter, Sprecherin

    Reinhold Richter, Orgel

    Informationen auch unter www.helenamusik-rheindahlen.de

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  • Fröhliche Weihnacht überall

    Fröhliche Weihnacht überall

    Der Opernchor des Theaters Krefeld und Mönchengladbach präsentiert bekannte Weihnachts- und Adventslieder.

    In den Wochen vor den Weihnachtsfeiertagen ist Musik für viele Menschen ein wesentlicher Bestandteil des Zur-Ruhe-Kommens und der inneren Einkehr. Aus der Vielfalt der gängigen Weihnachtslieder hat Chordirektorin Maria Benyumova für das Weihnachtskonzert 2021 mit dem Titel „Fröhliche Weihnacht überall“ ein abwechslungsreiches Programm zusammengestellt, das beim Publikum sicher viele Erinnerungen an Weihnachtsfeste der ganz persönlichen
    Vergangenheit wecken wird.

    In verschiedenen Formationen singen die Damen und Herren des Opernchores unter der musikalischen Leitung von Maria Benyumova a capella und mit Orgelbegleitung bekannte Weihnachts- und Adventslieder. Mit dabei sind Titel wie „Adeste fideles“, „Wir sagen euch an den lieben Advent“, „Christmas Lullaby“, „Süßer die Glocken nie klingen“, „Stille Nacht“ und viele andere.

    Mittwoch, 8. Dezember, 18 Uhr
    Im Rahmen des Friedensgebets in der Evangelischen Hauptkirche Rheydt (freier Eintritt)
    Sonntag, 12. Dezember, 18 Uhr
    Theater Krefeld, Große Bühne
    Dienstag, 21. Dezember, 19.30 Uhr
    Theater Mönchengladbach, Große Bühne

    Tickets für die beiden Konzerte im Theater sind erhältlich auf www.theater-kr-mg.de oder an den Theaterkassen unter 02166/6151-100 und 02151/805-125.

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  • Es gibt noch Wünsche

    Es gibt noch Wünsche

    Theater Mönchengladbach, Caritas und Hephata bereiten Kindern eine schöne Bescherung.

    In Zusammenarbeit mit dem Caritasverband Region Mönchengladbach e.V. und der Evangelischen Stiftung Hephata hat das Theater Mönchengladbach in diesem Jahr wieder einen Wunschbaum im Foyer aufgestellt. An der geschmückten Tanne hingen die Weihnachtswünsche von mehr als 90 Kindern aus Gladbacher Familien. Für ihre Wünsche im Wert von maximal 15 Euro haben die Kinder wunderschöne Weihnachtsbaumanhänger gebastelt, die die Wunscherfüller als kleines Dankeschön behalten dürfen.

    Alle Bilder:
    Lisa Granzow

    Noch sind ein paar Wünsche übrig, die gepflückt werden können. Die Mitarbeiter der Theaterkasse nehmen die verpackten Geschenke – versehen mit Vornamen und Alter des Kindes sowie der Nummer des Wunsches – bis Samstag 11. Dezember 2021, 14 Uhr entgegen, um sie Caritas und Hephata rechtzeitig vor der Bescherung zukommen zu lassen.

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  • “Mönchengladbacher Lokalgeschichte” – Auszeichnung für den Projektkurs des Hugo-Junkers-Gymnasiums

    “Mönchengladbacher Lokalgeschichte”
    – Auszeichnung für den Projektkurs des Hugo-Junkers-Gymnasiums

    Während der Diktatur der Nationalsozialisten wurden im Dritten Reich mehrere Millionen Kriegsgefangene, KZ-Häftlinge und Zivilisten aus den von der Wehrmacht besetzten Gebieten verschleppt und als Zwangsarbeiter ausgebeutet. Sie sollten die fehlenden Männer, die an der Front waren, ersetzen und vor allem die Produktion von Waffen und Munition sicherstellen.

    Auf dem Stadtgebiet des heutigen Mönchengladbachs wurden gegen Ende des Jahres 1943 mehr als 8500 Zivilisten und mehr als 2700 Kriegsgefangene gezwungen zu arbeiten. Die größte Gruppe der zivilen Zwangsarbeiter kam aus der Sowjetunion, darüber hinaus auch aus den Niederlanden, Polen und Frankreich.

    Geschichtslehrer Dominik Zuk (Mitte) mit den Schülern des Projektkurses ‚Mönchengladbacher Lokalgeschichte‘ beim Besuch der Kriegsgräberstätte auf dem Städtischen Friedhof in Rheydt.

    Um dieses Thema im Geschichtsbewusstsein der Mönchengladbacher Bürger zu erhalten oder neu zu verankern haben sich 25 Schüler des traditionsreichen Hugo-Junkers-Gymnasiums mit diesem Thema intensiv auseinandergesetzt und dürfen sich jetzt über den Titel ‚sozialgenial-Projekt‘ der Stiftung Aktive Bürgerschaft freuen, der mit einem Preisgeld in Höhe von 250 Euro dotiert ist.

    In ihrem Projektkurs ‚Erinnern, Verantwortung und Frieden‘ beschäftigen sich die Oberstufenschüler mit Zwangsarbeitern in Rheydt während der Zeit des Nationalsozialismus, an die auch eine Kriegsgräberstätte auf dem Städtischen Friedhof in Rheydt erinnert. Der Projektkurs ist angebunden an den Geschichtsunterricht der Jahrgangsstufe Q1 und dessen Thema ‚Der Zivilisationsbruch – Deutschland und Europa unter dem Hakenkreuz – Geschichte, die nicht vergeht?‘. Dieses Kapitel deutscher Geschichte ist ein zentraler Bestandteil der Arbeit des Hugo-Junkers-Gymnasiums im Rahmen der städtischen Erinnerungskultur. Mit ihrer Arbeit wollen die Schüler dazu beitragen, die Kriegsgräberstätte zu einem lebendigen Erinnerungs- und Lernort in unserer Stadt zu machen.

    Auf dem Weg zum Ziel lagen Vorortexkursionen, Auswertungen von Quellen in Workshops und viele Stunden Recherchearbeit im Stadtarchiv, um die Biographien der Opfer zu untersuchen – und das erarbeitete Material für die Kommunikation mit der Öffentlichkeit aufzubereiten.

    Fachliche Unterstützung bekamen die jungen Historiker einerseits von ihren Lehrern Dominik Zuk und Dimitrios Kritsimos sowie dem Studienreferendar Alexander Jäger. Andererseits standen die Bildungsreferentinnen Kinga Kazmierzak und Jana Moers des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V. und der Stadtarchivar Timo Behr bei der großen und in Teilen sehr schwierigen Aufgabe den Schülern mit Rat und Tat zur Seite. Zur großen Freude der Schulgemeinde sind sowohl das Stadtarchiv Mönchengladbach als auch der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V. seit vielen Jahren mit großem Engagement Förderer und Bildungspartner des Hugo-Junkers-Gymnasiums.

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  • “Kundencenter der NEW Energie schließen bis auf Weiteres” – Begründung: keine…

    “Kundencenter der NEW Energie schließen bis auf Weiteres” – Begründung: keine…

    Die Kundencenter der NEW Energie schließen vorerst ab Dienstag, 07.12.2021, für Besucherinnen und Besucher.
    Möglicherweise möchte die Stadt-Tochter Personal einsparen und damit die Kosten senken?

    Die NEW Energie verweist in Zuge dessen auf folgende Service-Angebote:
    Die Nutzung des Online-Kundencenters auf www.new-energie.de sowie die Service-Hotline 02166/2752750.
    Weitere Informationen gibt es auf https://www.new-energie.de/kontakt.

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  • 8. ADFC-Weihnachtsradeln in Mönchengladbach

    8. ADFC-Weihnachtsradeln in Mönchengladbach

    Hohoho … wir kommen mit dem Rad

    Der ADFC Mönchengladbach e. V. veranstaltet am dritten Advent seine letzte Fahrradtour in diesem Jahr. Bereits zum achten Mal fahren Aktive und Freunde des ADFC verkleidet als Weihnachtsmänner  und -frauen durch Mönchengladbach.

    Die Tour führt ca. 10 Kilometer quer durch die Zentren von Gladbach und Rheydt. Gefahren wird mit etwa 15 km/h auf den Hauptstraßen als geschlossener Verband.

    Treffpunkt und Abfahrt ist um 15 Uhr auf der Hindenburgstraße vor dem Haupteingang des MINTO. Die Teilnahme an der Radtour ist kostenlos. Es gilt die 2G Regel und beim Aufstellen die Maskenpflicht.

    Alle Teilnehmer sollten sich möglichst weihnachtlich kleiden und gerne auch ihre Fahrräder schmücken oder beleuchten.

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  • Warum gab es keinen Krisenstab in der Hochwasser-Katastrophe?

    Warum gab es keinen Krisenstab in der Hochwasser-Katastrophe?

    „Hätte die Aktivierung des Krisenstabes Leben retten können?“

    In der Sitzung des Parlamentarischen Untersuchungsausschusses V („Hochwasser-Katastrophe“) am vergangenen Freitagnachmittag wurden erneut Sachverständige als Zeugen gehört, um der Frage der Vorhersehbarkeit der Sturzfluten im Juli und dem damit verbundenen Krisenmanagement der Landesregierung nachzugehen.

    Hierbei handelte es sich um Prof. Dr. Christoph Gusy von der Universität Bielefeld und um Kreisbrandmeister Sch. vom Verband der Feuerwehren in NRW.

    Beide Sachverständigen führten in der Sitzung aus, dass ein frühzeitiges und koordiniertes Reaktionsmanagement dazu hätte beitragen können, die Schwere der Katastrophe abzumildern und bessere Voraussetzungen für das Handeln der Rettungskräfte zu schaffen. Laut Prof. Dr. Gusy habe sogar die Pflicht dazu bestanden, den Krisenstab des Landes einzuberufen.
    Wörtlich sagte er: „Ich sehe hier keinen Aspekt, der gegen die Annahme einer Pflicht zur Einberufung spricht. […] Um es noch anders zu sagen: Was muss eigentlich sonst noch passieren, damit ein Krisenstab einberufen wird?“
    Auch Kreisbrandmeister Sch. legte dar, dass eine landesweite und frühzeitige Koordinierung dringend notwendig gewesen wäre, um die richtigen Maßnahmen zur richtigen Zeit einleiten zu können. Mit acht, zehn oder zwölf Stunden Vorlauf hätten sich die Feuerwehren ganz anders für Evakuierungsmaßnahmen aufstellen können, als es bei einer Viertelstunde vorher der Fall sei.

    Hierzu erklärt Stefan Kämmerling, Obmann der SPD-Fraktion im PUA V:
    „Die zentrale Frage haben die beiden Sachverständigen in der Sitzung selbst gestellt. Was muss eigentlich noch passieren, damit der Krisenstab des Landes aktiviert wird? Diese Frage wird die Landesregierung noch beantworten müssen. Es im Nachhinein als Fehler zu bezeichnen, wie Innenminister Reul es bereits getan hat, ist die eine Sache. Warum die Landesregierung sich aber dagegen entschieden hat, ist eine andere. Und dazu wird sie in diesem Untersuchungsausschuss noch Stellung beziehen müssen. Schließlich hätte ein Krisenstab, der schon bei den ersten Hinweisen auf die drohende Katastrophe aktiviert worden wäre, ganz andere Eingriffs-möglichkeiten gehabt, als die sogenannte ‚Koordinierungsgruppe‘, wie sie im Innenministerium erst nach Eintritt des Hochwassers einberufen wurde. Hier geht es nicht um Begrifflichkeiten. Hier geht es darum, ob das Leben von Menschen hätte gerettet werden können.“

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  • „Mein Engagement ist eine Bereicherung für mich“  sagt ein Ehrenamtler

    „Mein Engagement ist eine Bereicherung für mich“ sagt ein Ehrenamtler

    Den „Tag des Ehrenamtes“ am Sonntag, 5. Dezember, nimmt die Caritas zum Anlass, herzlich Danke zu sagen. In Zeiten der Pandemie verändert sich das Engagement.

    Rund 300 Frauen und Männer engagieren sich alleine beim Caritasverband Region Mönchengladbach ehrenamtlich. „Sie schenken ihre Zeit, um für andere da zu sein. Viele Dienste könnten ohne Freiwillige so nicht stattfinden“, sagt Hildegard van de Braak, Leiterin des Bereiches Soziales und Familie beim Caritasverband.

    Zu den Zeit-Schenkern gehören Gabriele Lieven (65) und Roland Ollertz (61). Beide suchten nach einer Möglichkeit, im Ruhestand sinnvoll ihre Zeit einzusetzen. Gabriele Lieven engagiert sich seit etwa drei Jahren in der Sozialberatung in den Pfarrgemeinden Mariä Himmelfahrt und St. Marien. Die Sozialberatung der Caritas in den Gemeinden ist eine erste Anlaufstelle für Menschen mit persönlichen wirtschaftlichen, finanziellen oder sozialen Schwierigkeiten. „Mir ist es sehr wichtig im Leben, anderen Menschen zu helfen“, sagt die frühere Vollziehungsbeamtin beim Land NRW.

    In den vergangenen zwei Jahren wurde die Sozialberatung in vier Gemeinschaften der Gemeinden (GdG) vor Ort neu aufgebaut. Die rund 15 ehrenamtlich Mitarbeitenden werden von der hauptamtlichen Leiterin Carmen Rosendahl-Küpper geschult und begleitet. Trotz der Lockdowns wurden im vergangenen Jahr 450 Ratsuchende unterstützt. „Wir wollen weg von der reinen finanziellen Hilfe. Das Ziel ist, den Menschen dauerhaft aus ihrer Not herauszuhelfen“, erklärt Carmen Rosendahl-Küpper. So könnten ehrenamtlich Engagierte mal mit Menschen einkaufen, zum Arzt gehen oder bei ihnen zu Hause Unterlagen sortieren.

    Roland Ollertz ging im vergangenen Jahr aufgrund einer Erkrankung vorzeitig in den Ruhestand, nachdem er als gelernter Versicherungskaufmann viele Jahre bei einer Versicherung gearbeitet hatte. „Man sollte sich frühzeitig Gedanken machen, wie man diese Phase gestalten will“, erklärt er. Für ihn war klar: Er wollte ehrenamtlich arbeiten. Früher, als er noch aktiv Turniersport als Reiter betrieb, übernahm er Aufgaben im Verein. Jetzt, in der neuen Lebensphase, arbeitet er mit beim kostenlosen Mittagstisch für wohnungslose Menschen, den der Caritasverband seit Februar zweimal in der Woche in der Jugendkirche an der Albertusstraße anbietet. „Dieses Projekt habe ich von Anfang an begleitet“, erzählt Ollertz.

    Darüber hinaus kümmert er sich an zwei Tagen in der Woche in einem Altenheim der Diakonie um demenziell erkrankte Bewohner. Und alle 14 Tage bringt sich auch er bei der Sozialberatung ein, und zwar im Begegnungszentrum Hannes an der Urftstraße in Rheydt. „Ich habe durch mein ehrenamtliches Engagement viele nette Menschen kennengelernt und erfahre ganz viel Dankbarkeit, was sehr schön ist“, berichtet Roland Ollertz. Er könne jedem nur empfehlen, sich freiwillig einzusetzen: „Das ist eine Bereicherung“, sagt er.

    Sowohl Gabriele Lieven als auch Roland Ollertz haben sich zu Beginn ihrer Überlegungen im Freiwilligen Zentrum des Caritasverbandes an der Friedrich-Ebert-Straße in Rheydt beraten lassen, nach dem Motto: „Ich möchte was tun – welche Möglichkeiten gibt es, die zu mir und meinen Interessen passen?“ Mehr als 270 solcher Beratungen führte das Freiwilligen Zentrum im vergangenen Jahr durch.

    Inzwischen ist es auch online möglich, sich einen ersten Überblick zu verschaffen: Dafür sorgt die „Anpacker App“, die der Caritasverband Region Mönchengladbach zur Verfügung stellt. Sie zeigt auf einen Blick, wo und wie sich die Mönchengladbacher bürgerschaftlich engagieren können. Mehr als 60 Engagement-Angebote von vielen verschiedenen Einrichtungen aus Mönchengladbach sind aktuell in der App des Caritasverbandes abrufbar. „Mit der App kann man sich ganz einfach über Engagement-Möglichkeiten informieren und Angebote finden“, sagt Hildegard van de Braak. Die App könne dem Ehrenamt weiteren Schub geben und jüngere Menschen ansprechen. Sie kann sowohl im App Store von Apple als auch bei Google Play kostenlos heruntergeladen werden. Alle Angebote sind über das Portal mg-packt-an.de auch im Internetbrowser verfügbar.

    „Ehrenamt hat sich in Zeiten der Pandemie verändert“, stellt Hildegard van de Braak fest. Das „Engagieren auf Distanz“ sei eine neue Herausforderung gewesen. „Aber es entstanden tolle neue Projekte, wie etwa ein Einkaufsdienst für Senioren oder Gartenkonzerte in Einrichtungen, weil die Innenräume nicht genutzt werden durften“, so die Bereichsleiterin.

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