Autor: Redaktion

  • Gülistan Yüksel lädt zur Telefonsprechstunde

    Gülistan Yüksel lädt zur Telefonsprechstunde

    „Hallo, Yüksel am Apparat.“
    Die SPD-Bundestagsabgeordnete Gülistan Yüksel bietet ab dem 9. Februar, von 17 bis 19 Uhr, wieder ihre regelmäßige Telefonsprechstunde an.

    „Wir erleben seit fast zwei Jahren eine Zeit, in der das gewöhnliche Leben völlig verändert ist und in der Kontakte, Hobbys, Reisen und Arbeiten auf eine früher nicht vorstellbare Art verwandelt sind.
    Viele Bürgerinnen und Bürger haben Sorgen und Fragen, wie ich an den zahlreichen Zuschriften sehen kann“, so Gülistan Yüksel, der ein stetiger Austausch mit den Menschen in Mönchengladbach weiterhin sehr wichtig ist.

    Um die Sprechstunde vorab zu planen, bittet Yüksel um vorherige Anmeldung.
    Unter 02166/8559766 oder guelistan.yueksel@bundestag.de.
    Sie bittet um Mitteilung der Kontaktmöglichkeit und Nennung des Gesprächsthemas.
    „Das neue Jahr nimmt langsam Fahrt auf und in Berlin wie auch in Mönchengladbach bewegt sich viel. Was liegt Ihnen derzeit am Herzen? Worüber möchten Sie mit mir sprechen? Zögern Sie nicht, sondern kommen Sie auf mich zu und lassen Sie uns reden. Ich bin für Sie am Apparat und freue mich auf informative und abwechslungsreiche Gespräche“, sieht Yüksel der Sprechstunde entgegen.

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  • Caritasverband Mönchengladbach unterstützt die Initiative #OutInChurch

    Caritasverband Mönchengladbach unterstützt die Initiative #OutInChurch

    Mit #OutInChurch setzen sich 125 queere und im Dienst der katholischen Kirche arbeitende Menschen für eine Kirche ohne Angst und für Offenheit und Vielfalt ein.

    „Das ist eine Kirche, die auch wir uns als Caritas in der Region Mönchengladbach wünschen und leben“, erklärt Frank Polixa, Geschäftsführer des regionalen Caritasverbandes. Er fügt hinzu: „Wir danken der mutigen Initiative und tragen die Forderungen solidarisch mit.“

    Dazu gehört unter anderem, dass queere Menschen in der Kirche angstfrei und offen leben und arbeiten können. Dies dürfe nicht zu Diskriminierung führen oder als Loyalitätsverstoß oder Kündigungsgrund gewertet werden. Die Initiative fordert die römisch-katholische Kirche auf, das kirchliche Arbeitsrecht zu ändern. Die sieben Kernforderungen sind nachzulesen auf der Website www.outinchurch.de.
    Eine Online-Petition auf Change.org ist bereits von fast 90.000 Menschen gezeichnet worden.

    Der Caritasverband stehe uneingeschränkt hinter den sieben Forderungen und unterstütze sinnvolle Initiativen zur Weiterentwicklung des kirchlichen Arbeitsrechts, so Frank Polixa: „Wir beschäftigen in unserem Verband rund 830 hauptamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die für andere da sind und Menschen in Not unterstützen. Sie alle sollen auch ihre sexuelle Orientierung ohne Angst vor Ausgrenzung oder gar um ihren Arbeitsplatz leben können.“ Homosexualität und entsprechende Lebenspartnerschaften seien im Mönchengladbacher Caritasverband kein Hinderungsgrund für eine (Weiter-)Beschäftigung. „Caritas heißt Liebe. Und Gottes Nächstenliebe fragt nicht nach sexueller Orientierung“, betont der Geschäftsführer.

    Die Initiative #OutInChurch sei ein beeindruckendes Zeichen für eine Erneuerung der Kirche. „Die Unterstützerinnen und Unterstützer stoßen als bekennende Mitglieder der katholischen Kirche von innen heraus längst überfällige Veränderungen an“, erklärt Frank Polixa.

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  • Inklusionscheck Nordrhein-Westfalen

    Inklusionscheck Nordrhein-Westfalen

    Der Abgeordnete Andreas Terhaag aus Mönchengladbach weist darauf hin, dass seit dem 1. Februar wieder Anträge auf einen Inklusionsscheck gestellt werden können. Das NRW-Sozialministerium fördert Aktionen von Vereinen und Initiativen für Menschen mit und ohne Behinderungen mit einer Pauschale von 2.000 Euro.

    Andreas Terhaag empfiehlt allen Interessierten in der kreisfreien Stadt Mönchengladbach, frühzeitig einen Antrag zu stellen: „Insgesamt 600.000 Euro stellt das Land für das Programm zur Verfügung. Auch wer zum Beispiel ein inklusives Straßenfest im Sommer plant, sollte sich daher jetzt schon die Förderung sichern.“

    Der Inklusionsscheck NRW zielt auf lokale Maßnahmen für ein besseres Miteinander von Menschen mit und ohne Behinderungen. Gefördert werden können zum Beispiel Feste, Schulungen, Ausstellungen und Publikationen aller Art. Ein wichtiges Ziel ist die Herstellung von Barrierefreiheit. Daher wird auch die Anschaffung von mobilen Rampen oder der Einsatz von Gebärdendolmetschern finanziell unter-stützt.
    Die Antragstellung läuft über eine Internetseite. Informationen zum Inklusionsscheck sowie ein Link zur Antragstellung sind unter der Adresse www.mags.nrw/inklusionsscheck zu finden.

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  • Soll Staatssekretär Mathies Bauernopfer werden?“

    Soll Staatssekretär Mathies Bauernopfer werden?“

    In der Sitzung des Parlamentarischen Untersuchungsausschusses „Hochwasserkatastrophe“ wurden am Freitag erneut Zeugen vernommen. Dabei handelte es sich u.a. um zwei Regierungsbeamte des Innenministeriums sowie um deren Staatssekretär Jürgen Mathies. Während die beiden Regierungsbeamten detailliert die Abläufe im Innenministerium ab dem 12. Juli schilderten und dabei den frühen Informationsstand im Innenministerium sowie ab dem späten Nachmittag des 14. Juli auch die Alarmbereitschaft der Fachebene dokumentierten,, lieferte der Staatssekretär erstmals konkretere Hinweise zur Ablehnung des Krisenstabs. Er sei es gewesen, der dem Minister davon abgeraten habe, den Krisenstab zu aktivieren. Anders als einer der beiden Regierungsbeamten behauptete Staatssekretär Mathies zudem, dass die sogenannte Koordinierungsgruppe (KGS) bereits am 14. Juli getagt habe. Das ist ein Widerspruch zu einer Niederschrift des Regierungsbeamten, wonach die KGS erst am 15. Juli das erste Mal zusammengekommen sein soll. Gleichzeitig kam in der Vernehmung Freitagnacht zutage, dass hydrologische Lageberichte im Vorfeld der Katastrophe nie an die Kommunen weitergeleitet wurden.

    Hierzu erklären Stefan Kämmerling, Obmann der SPD-Fraktion, und Norwich Rüße, stellvertretender Obmann der GRÜNEN Fraktion im PUA V:

    Stefan Kämmerling:

    „Die Landesregierung hat Staatssekretär Mathies jetzt also offenbar als den Schuldigen für ihr schlechtes Krisenmanagement in der Hochwasserkatastrophe ausgemacht. Mit ihm hat erstmals ein hochrangiger Vertreter die Verantwortung dafür übernommen, den Krisenstab der Landesregierung nicht aktiviert zu haben. Damit springt er für seinen Minister in die Bresche.

    Der Versuch, hier ein Bauernopfer zu liefern, funktioniert nicht. Er kann nicht von der Frage ablenken, warum die Landesregierung den Krisenstab nicht schon im Anbahnen der Katastrophe aktiviert hat. So hätte die Landesregierung jedenfalls viel früher steuernd eingreifen und koordinierend tätig werden können – also bevor es dafür zu spät war. Diese Frage bleibt weiterhin unbeantwortet.

    Zudem muss die Landesregierung auch den Widerspruch zwischen den Äußerungen des Staatssekretärs und den Erinnerungen eines Regierungsbeamten auflösen. Hat die sogenannte Koordinierungsgruppe bereits am 14. Juli das erste Mal getagt? Oder war es doch erst der 15. Juli, wie aus einem Gedächtnisvermerk eines Regierungsbeamten hervorgeht? Und wenn es bereits der 14. Juli war: Warum hat die Landesregierung dann nicht umgehend das Kommando übernommen? Warum hat die verantwortliche Spitze des Ministeriums so zögerlich und passiv reagiert, während die Fachbeamten zu diesem Zeitpunkt bereits in höchster Alarmbereitschaft waren. Und warum hat die Landesregierung die Kommunen vor Ort nicht über die ihr vorliegenden hydrologischen Lageberichte informiert? Das alles bleibt weiter ungeklärt und offenbart eine chaotisches Krisenmanagement.”

    Norwich Rüße:

    „Die Aussagen in den letzten Befragungen weisen auf ein Informationschaos im Innenministerium während der schwersten Naturkatastrophe in NRW hin. Offensichtlich lagen dem Innenministerium an den unterschiedlichsten Stellen bereits am 12. Juli Informationen zu einem außergewöhnlichen Wetterereignis mit extremen Folgen vor. Spätestens am 13. Juli verdichten sich die Hinweise auf schwere Schäden und Überflutung. Selbst am 14. Juli nach dem Eintreten der Katastrophe im Raum Hagen, wäre also noch ausreichend Zeit gewesen, um die Menschen in der Eifel und der Kölner Bucht vor weiteren großen Regenmengen zu warnen und zu schützen. Aber im Innenministerium wusste bis zu diesem Zeitpunkt offenbar die eine Hand nicht was die andere tut oder weiß. Weder eine Kommunikation und Bewertung untereinander noch notwendige Warnungen an die Kommunen und die Menschen vor Ort wurden offenbar eingeleitet. Der eine dachte, der andere macht’s, aber schließlich tat es niemand.

    Der Untersuchungsausschuss muss die Frage beantworten, ob die schwarz-gelbe Landesregierung die sehr deutlichen und zeitigen Warnungen vor einer Unwetterkatastrophe nicht ernst genommen hat, Verantwortung delegiert oder noch schlimmer im Urlaubsmodus überfordert war. Warum weder die Menschen noch die Kommunen frühzeitig und nachdrücklich gewarnt wurden, muss aus unserer Sicht der Schwerpunkt der weiteren Aufklärung sein.“

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  • Tests an Schulen:Bildungschancen durch Präsenzunterricht erhalten

    Tests an Schulen:
    Bildungschancen durch Präsenzunterricht erhalten

    Die Konferenz der Gesundheitsminister hat in der vergangenen Woche eine Priorisierung der PCR-Tests vorgeschlagen. Dieser Priorisierung ist die MPK gefolgt. Der FDP-Landtagsabgeordnete Andreas Terhaag bedauert, dass Schulen nicht priorisiert wurden.

    Das Land hat für die Grundschulen nun ein zweistufiges Testsystem eingeführt, das Lolli-Pooltests und Schnelltests kombiniert.

    „Kinder und Jugendliche haben in der Pandemie viel zurückgesteckt und unter den Einschränkungen gelitten. Deshalb haben die Freien Demokraten sich klar positioniert: Die Bildungschancen haben Priorität. Schulen müssen so lange wie möglich offen bleiben.“ Das Land NRW hat daher ein sehr ambitioniertes und durchdachtes Testregime eingeführt, dass sich über viele Monate eingespielt und bewährt hatte. Präsenzunterricht war sicher möglich. Die Dynamik der Übertragung hat sich durch Omikron massiv verändert. Die Labore sind an ihre Grenzen gestoßen. „Ich hätte mir gewünscht, dass die GMK und die MPK bei der nachvollziehbaren Priorisierung der Tests auch die Bildungschancen von Kindern und Jugendlichen stärker im Blick gehabt hätten“, sagt der FDP-Abgeordnete Terhaag. Das Land NRW steht nun vor der Aufgabe die bundesweite Vorgabe zur Priorisierung umzusetzen.

    „Mein Dank gilt allen Eltern und Lehrkräften, die unsere Schülerinnen und Schüler bei der neuen Methode begleiten. Uns ist bewusst, dass dies keine leichte Zeit ist“, erklärt Terhaag. Wir wollen und werden auch in dieser schwierigen Lage die bestmögliche Lösung für unsere Schülerinnen und Schüler finden. 

    Für Schülerinnen und Schüler an Förderschulen ändert sich nichts. Andreas Terhaag: “Ich bin Schulministerin Yvonne Gebauer dankbar, dass es gelungen ist, die Förderschulen im Lollitest-System mit Auflösung der Pools zu halten.“

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  • Coronabedingte Ausfälle im Linien- und Schulbusverkehr

    Coronabedingte Ausfälle im Linien- und Schulbusverkehr

    Die NEW mobil und aktiv Mönchengladbach rechnet in den nächsten Tagen mit vereinzelten pandemiebedingten Ausfällen im Linien- und Schulbusverkehr.

    Hintergrund ist der hohe Krankenstand des Fahrpersonals. Das verbleibende Fahrpersonal wird vorrangig für besonders hochfrequentierte Fahrten eingesetzt. Darunter fallen beispielsweise Fahrten im Schülerverkehr sowie besonders ausgelastete Busfahrten unter anderem zu Randzeiten.
    Von Ausfällen betroffen sind unter anderem Sport- und Bäderfahrten im Schulverkehr sowie einzelne Linienfahrten. Die Schulämter in Korschenbroich und Mönchengladbach wurden bereits in Kenntnis gesetzt. Fahrgästen im Linienverkehr wird empfohlen, nach Möglichkeit auf andere Linien umzusteigen beziehungsweise auf den nächsten Anschluss zu warten.
    Nähere Informationen zu den Buslinien und zum Fahrplan gibt es in der NEW MöBus App, im Internet unter www.new-mobil.de, im KundenCenter der NEW mobil und aktiv in Mönchengladbach oder telefonisch unter 0180 6 504030 (0,20 € pro Anruf/Verbindung aus allen deutschen Netzen).

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  • Warum Mönchengladbach mehr Gesamtschulplätze bekommt

    Warum Mönchengladbach mehr Gesamtschulplätze bekommt

    Kinder entwickeln sich bekanntlich unterschiedlich – das eine schnell, das andere langsamer. Wenn Eltern sich am Ende der Grundschulzeit nach der Schulform umschauen, die für ihr Kind passt, ist oft die Gesamtschule eine Schulform der Wahl. Die Überlegung: Das Kind hat mehr Zeit, sich zu entwickeln und am Ende einen ganz anderen Abschluss abzulegen, als im Alter von etwa zehn Jahren absehbar war. In der vergangenen Wahlperiode hatte die damalige Groko angesichts der zahlreichen Absagen an Eltern mit Gesamtschulwunsch geplant, die bestehenden Gesamtschulen zu erweitern, konkret: die Gesamtschule Volksgarten und die Gesamtschule Rheydt-Mülfort jeweils auf sechs Züge auszubauen. Das jedoch konnte die hochverschuldete „Vitusstadt“ nicht finanzieren.

    Einen neuen Anlauf wählte die Ratsmehrheit aus SPD, Grünen und FDP dann im vergangenen Jahr, als sie beschloss, die Hauptschulen Kirschhecke und die Katholische Hauptschule Neuwerk beginnend mit dem Schuljahr 2022/23 jahrgangsweise auslaufend aufzulösen, um mehr Gesamtschulplätze zu schaffen. Hintergrund: Nach dem Anmeldeverfahren in allen Schulformen hatte sich u.a. herausgestellt, dass die Hauptschule Kirschhecke und die Katholische Hauptschule Neuwerk aus eigener Kraft – also ohne vorher von den Gesamtschulen abgewiesene Kinder – die notwendigen zwei Klassen, die für die Genehmigung durch die Bezirksregierung notwendig sind, nicht bilden könnten.

    „Eltern sollen die Schulform für ihre Kinder frei wählen können. Wenn es zu wenige Gesamtschulplätze gibt, um dem Wunsch der Eltern und Kinder gerecht zu werden, dann gibt es einen klaren Auftrag für uns: mehr Gesamtschulplätze anbieten. Denn zu wenige Plätze dürfen kein Grund sein, dass ein Kind die gewünschte Schulform nicht besuchen darf. Für das jetzige Anmeldeverfahren stellen wir den Eltern durch unseren Beschluss mehr Plätze zur Verfügung. So wollen wir den Überhang an Gesamtschulanmeldungen bereits zum kommenden Schuljahr abmildern“, begründet der SPD-Fraktionsvorsitzende Janann Safi den Schritt der politischen Ampel.

    „Der Kinder- und Elternwille bei der Suche nach der passenden Schulform muss für uns Verpflichtung sein, diese bereitzustellen. Der Wunsch nach Gesamtschulen, als einer Schulform des gemeinsamen längeren Lernens, hat in den letzten Jahrzehnten enorm zugenommen. Diese Entwicklung wird sich langfristig fortsetzen. Wir haben deshalb in einem ersten Schritt für das kommende Schuljahr die Anzahl von Gesamtschulplätzen an zwei bereits vorhandenen Standorten erweitert. Weiterhin halten wir die Errichtung einer 7. Gesamtschule für dringend erforderlich“, erläutert dazu Grünen-Fraktionssprecherin Ulla Schmitz auch mit Blick auf das Bürgerbegehren, das den Erhalt der Hauptschulen Kirschhecke und Neuwerk fordert.

    Einen Beschluss des Rates durch ein Bürgerbegehren in Frage zu stellen, ist aus Sicht der Ampel das gute Recht der Bürgerinnen und Bürger und ein wertvolles Instrument der Demokratie vor Ort. Der beantragten Fristverlängerung hatte die Ampel deshalb auch gerne zugestimmt, nachdem die Verwaltung dafür den Weg freigemacht hatte. Dennoch sehen SPD, Grüne und FDP nach wie vor Argumente für die bislang bestehende Beschlusslage. „Unser Beschluss gefährdet die Schulvielfalt in Mönchengladbach nicht. Nach Umsetzung wird weiterhin jedes Kind, das den Wunsch nach einem Hauptschulplatz hat, diesen an einer der vier dann noch bestehenden Hauptschulen bekommen. Die Zahl der Kinder, die entgegen ihres ausdrücklichen Wunsches keinen Gesamtschulplatz bekommen, wird dagegen deutlich sinken. Bestehender Schulraum wird dabei bestmöglich genutzt – wir schaffen keine Dependance-Lösungen, sondern sowohl für die beiden Gesamtschulen als auch für das Berufskolleg räumlich in sich geschlossene Systeme“, stellt die FDP-Fraktionsvorsitzende Nicole Finger dazu fest.

    Kinder entwickeln sich bekanntlich unterschiedlich – das eine schnell, das andere langsamer. Wenn Eltern sich am Ende der Grundschulzeit nach der Schulform umschauen, die für ihr Kind passt, ist oft die Gesamtschule eine Schulform der Wahl. Die Überlegung: Das Kind hat mehr Zeit, sich zu entwickeln und am Ende einen ganz anderen Abschluss abzulegen, als im Alter von etwa zehn Jahren absehbar war. In der vergangenen Wahlperiode hatte die damalige Groko angesichts der zahlreichen Absagen an Eltern mit Gesamtschulwunsch geplant, die bestehenden Gesamtschulen zu erweitern, konkret: die Gesamtschule Volksgarten und die Gesamtschule Rheydt-Mülfort jeweils auf sechs Züge auszubauen. Das jedoch konnte die hochverschuldete „Vitusstadt“ nicht finanzieren.

    Einen neuen Anlauf wählte die Ratsmehrheit aus SPD, Grünen und FDP dann im vergangenen Jahr, als sie beschloss, die Hauptschulen Kirschhecke und die Katholische Hauptschule Neuwerk beginnend mit dem Schuljahr 2022/23 jahrgangsweise auslaufend aufzulösen, um mehr Gesamtschulplätze zu schaffen. Hintergrund: Nach dem Anmeldeverfahren in allen Schulformen hatte sich u.a. herausgestellt, dass die Hauptschule Kirschhecke und die Katholische Hauptschule Neuwerk aus eigener Kraft – also ohne vorher von den Gesamtschulen abgewiesene Kinder – die notwendigen zwei Klassen, die für die Genehmigung durch die Bezirksregierung notwendig sind, nicht bilden könnten.

    „Eltern sollen die Schulform für ihre Kinder frei wählen können. Wenn es zu wenige Gesamtschulplätze gibt, um dem Wunsch der Eltern und Kinder gerecht zu werden, dann gibt es einen klaren Auftrag für uns: mehr Gesamtschulplätze anbieten. Denn zu wenige Plätze dürfen kein Grund sein, dass ein Kind die gewünschte Schulform nicht besuchen darf. Für das jetzige Anmeldeverfahren stellen wir den Eltern durch unseren Beschluss mehr Plätze zur Verfügung. So wollen wir den Überhang an Gesamtschulanmeldungen bereits zum kommenden Schuljahr abmildern“, begründet der SPD-Fraktionsvorsitzende Janann Safi den Schritt der politischen Ampel.

    „Der Kinder- und Elternwille bei der Suche nach der passenden Schulform muss für uns Verpflichtung sein, diese bereitzustellen. Der Wunsch nach Gesamtschulen, als einer Schulform des gemeinsamen längeren Lernens, hat in den letzten Jahrzehnten enorm zugenommen. Diese Entwicklung wird sich langfristig fortsetzen. Wir haben deshalb in einem ersten Schritt für das kommende Schuljahr die Anzahl von Gesamtschulplätzen an zwei bereits vorhandenen Standorten erweitert. Weiterhin halten wir die Errichtung einer 7. Gesamtschule für dringend erforderlich“, erläutert dazu Grünen-Fraktionssprecherin Ulla Schmitz auch mit Blick auf das Bürgerbegehren, das den Erhalt der Hauptschulen Kirschhecke und Neuwerk fordert.

    Einen Beschluss des Rates durch ein Bürgerbegehren in Frage zu stellen, ist aus Sicht der Ampel das gute Recht der Bürgerinnen und Bürger und ein wertvolles Instrument der Demokratie vor Ort. Der beantragten Fristverlängerung hatte die Ampel deshalb auch gerne zugestimmt, nachdem die Verwaltung dafür den Weg freigemacht hatte. Dennoch sehen SPD, Grüne und FDP nach wie vor Argumente für die bislang bestehende Beschlusslage. „Unser Beschluss gefährdet die Schulvielfalt in Mönchengladbach nicht. Nach Umsetzung wird weiterhin jedes Kind, das den Wunsch nach einem Hauptschulplatz hat, diesen an einer der vier dann noch bestehenden Hauptschulen bekommen. Die Zahl der Kinder, die entgegen ihres ausdrücklichen Wunsches keinen Gesamtschulplatz bekommen, wird dagegen deutlich sinken. Bestehender Schulraum wird dabei bestmöglich genutzt – wir schaffen keine Dependance-Lösungen, sondern sowohl für die beiden Gesamtschulen als auch für das Berufskolleg räumlich in sich geschlossene Systeme“, stellt die FDP-Fraktionsvorsitzende Nicole Finger dazu fest.

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  • Gemeinsam für die Akademisierung der Pflege

    Gemeinsam für die Akademisierung der Pflege

    Die Akademisierung der Pflege steckt zwar noch in den Kinderschuhen, schreitet aber mit großen Schritten in die Zukunft. Ein immer breiter werdendes Angebot an Pflegestudiengängen soll den Bedarf nach bestens ausgebildeten Fachpflegekräften stillen. Die Hochschule Niederrhein und die Alexianer Akademie für Pflege haben nun einen Kooperationsvertrag abgeschlossen, um die Akademisierung der Pflege auch in der Region vorzutreiben.

    Die Alexianer Akademie für Pflege bildet seit Jahren erfolgreich Schüler:innen für die Pflege aus. Gemeinsam mit der Hochschule Niederrhein sollen die zukünftigen Pflegekräfte die Möglichkeit bekommen, den Weg in ein duales Studium zu finden. „Wir freuen uns, gemeinsam mit der Hochschule Niederrhein, die Pflegenden der Zukunft bestmöglich auszubilden und in ihrer Studienzeit zu fördern“, sagt Peter Hambloch, Leiter der Alexianer Akademie für Pflege, bei der Vertragsunterzeichnung an der Hochschule Niederrhein.

    Schüler:innen mit guten Noten bekommen nach dem ersten halben Jahr ihrer Ausbildung die Möglichkeit, das duale Studium an der Hochschule Niederrhein aufzunehmen. Die Ausbildungsinhalte werden im Studium angerechnet. Außerdem werden die Auszubildenden von der Pflegeschule freigestellt, um Vorlesungen zu besuchen und sich mit dem Lehrstoff aus dem Studium auseinanderzusetzen. Nach drei Jahren schließen die Studierenden ihre Ausbildung ab und sind als examinierte Pflegefachkräfte in den Einrichtungen des Gesundheitswesens tätig. Nach weiteren eineinhalb Jahren beenden sie ihr Studium.

    Die Alexianer Akademie für Pflege und die Hochschule Niederrhein werden im Zuge des Kooperationsvertrags gemeinsame Infoveranstaltungen und Konferenzen abhalten, um die Zusammenarbeit weiter zu festigen.

    Akademisierte Pflegende sind aus mehreren Gründen eine Bereicherung für die professionelle Pflege. „Nicht nur wird durch den Einsatz von akademisierten Pflegekräften nachweislich die Versorgungsqualität erhöht, auch die Mortalitätsrate der Patienten sinkt. Außerdem ist es für Institutionen eine gute Möglichkeit, um ihr Personal an sich und die Region zu binden“, sagt Prof. Dr. Bernhard Breil, Dekan des Fachbereichs Gesundheitswissenschaften der Hochschule Niederrhein.

    Nicht nur ein duales Studium wird durch die Hochschule ermöglicht. Ein Teilzeitstudium nach bereits abgeschlossener Ausbildung ist ebenfalls möglich, welches Interessierte noch in diesem Jahr aufnehmen können. Die Bewerbungsfrist ist der 15. März. Studieninteressierte finden weitere Informationen unter:https://www.hs-niederrhein.de/gesundheitswesen/studieninteressierte/b-sc-pflege/

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  • Kooperation mit Hochschule Niederrhein: Upcycling von mags-Arbeitskleidung

    Kooperation mit Hochschule Niederrhein: Upcycling von mags-Arbeitskleidung

    Durch Upcycling Müll vermeiden: Dieses Ziel hat beim jüngsten Kooperationsprojekt zwischen mags und der Hochschule Niederrhein im Mittelpunkt gestanden. Studierende des Fachbereichs Textil- und Bekleidungstechnik haben aus abgetragener mags-Arbeitskleidung Prototypen von Taschen in unterschiedlichen Styles entwickelt.

    Herausgekommen sind drei Modelle: eine stylische Laptoptasche für 13-Zoll-Geräte, eine trendige Crossbody-Bag und eine coole Waistbag. Die Ergebnisse sind sowohl echte, wertige Handarbeit als auch ein Bekenntnis zur Heimatstadt und zur Umwelt. Denn die mags-Arbeitskleidung besteht zu 65 Prozent aus Fair-Trade-Bio-Baumwolle und zu 35 Prozent aus recyceltem Polyester. In Zukunft könnten die Taschen beispielsweise im Umweltbildungsprogramm der mags-Tochter GEM zum Tragen kommen.
    Das „magscycling“-Projekt fand im Rahmen einer jährlichen Hochschulveranstaltung statt, in denen Teams von Studierenden auf das Berufsleben vorbereitet werden sollen. Hierzu setzen die Studierenden Aufgabenstellungen von internen und externen Auftraggebern um. Begleitet werden die Teams jeweils von Professorinnen und Professoren der Hochschule, in diesem Fall war das Marion Ellwanger-Mohr, Professorin für Gestaltungslehre, Textilentwurf und Kollektionsentwicklung. „Stoff, Schulterträger, Reißverschlüsse: Wir konnten alle Elemente der Arbeitskleidung verarbeiten, lediglich das Innenpolster der Laptoptasche kauften wir zu“, sagt Friederike Spenner, Studentin im fünften Semester und Teil des Teams, das die Aufgabenstellung von mags umgesetzt hat.

    Die-Crossbody-Bag für Kleinkinder ist mit liebevollen Details ausgestattet. Die Knöpfe und Zacken sowie die graue Verlängerung am Gurt sollen die Form eines Dinosauriers darstellen.
    Fotos: mags

    Die mags-Taschen könnten dabei helfen, Kinder und Jugendliche für das Thema Upcycling und Umweltbewusstsein zu sensibilisieren oder dazu anregen, selbst kreativ zu werden. Denn neben den Taschen entwickelte das Team ein zugehöriges Lehrkonzept mit Unterrichtsmaterialien, das in Kitas, Grund- und weiterführenden Schulen umgesetzt werden könnte: Mithilfe eines Memory-Spiels kann jüngeren Kindern der Vorgang des Upcyclings visuell nähergebracht werden. Ergänzt wird das Lehrkonzept der Studierenden durch ein “Do-It-Yourself”-Näh-Set für Upcycling-Ideen.
    An den Taschen befinden sich QR-Codes, die einmal eingescannt zu weiteren vom studentischen Team aufbereiteten Informationen über Upcycling führen. Das Team definiert Upcycling “als eine Art von Recycling, in der bereits genutztes Material wiederverwendet wird. Das aussortierte Material wird in ein neues, höherwertiges Produkt umgewandelt. Somit reduziert Upcycling die Verwendung von Rohstoffen wie auch Wolle, Holz, Kohle oder Metall.”

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  • Sozialticket vom Bonus beim NEW- Fahrradverleih ausgeschlossen

    Sozialticket vom Bonus beim NEW- Fahrradverleih ausgeschlossen

    Anfang November hat die NEW das Sponsoring in Mönchengladbach für das Fahrradverleih-System Nextbike übernommen und in dem Zuge einen neuen Bonus eingeführt. Für die NEW-Abonnenten im ÖPNV-Bereich ist die Nutzung eines Leihrades in Mönchengladbach je Mietvorgang für eine halbe Stunde kostenlos.

    Der Beigeordneter Dr. Gregor Bonin lobte diesbezüglich die multimodale Verknüpfung zwischen ÖPNV und Verleihsystem.
    DIE LINKE fand jedoch schnell heraus, dass dieser Bonus nicht für das Sozialticket, Ticket1000, Ticket2000 oder YoungTicketPLUS gilt.
    „Das ausgerechnet Beziehende von Transferleistungen ausgeschlossen sind, ist schon unverständlich“, sagt der Fraktionsvorsitzende Torben Schultz, „Die Antwort der Stadt offenbart nun aber auch noch, wie egal das den Stadtoberen ist. Wir hätten erwartet, dass die Verantwortlichen sofort nachbessern.“

    Die Linksfraktion hatte sich direkt Anfang November an die NEW gewandt, die jedoch öffentlich keine
    Antwort geben wollte.
    Nextbike hingegen stellte klar, dass für diese Bonus-Konditionen alleine die NEW zuständig ist. Also blieb den Linken nur, sich über die Stadt die Antworten zu beschaffen.
    Diese ließ sich gut zwei Monate Zeit um dann die fünf Fragen in drei knappen Sätzen zu beantworten. Daraus geht
    hervor, dass die Stadt über das Problem nicht Bescheid wusste, sich dazu auch jetzt keine Gedanken machen möchte und in die ‘Geschäftspolitik der NEW’ nicht eingreifen wird.

    „Das Sozialticket kann über Wertmarken monatlich bezogen werden, dass es dann formal nicht als Abo gilt und der Bonus technisch nicht möglich ist, kann vielleicht nachvollzogen werden. Sollte es an solchen technischen oder organisatorischen Gründen liegen, so müssen die Verantwortlichen das öffentlich erklären“, fordert Schultz, „Das Ticket ist aber auch per Chipkarte und Lastschrift erhältlich. Hier ist die Stadt und ihre Tochtergesellschaft gefordert, die Ärmsten der Gesellschaft den anderen Kund*innen gleich zu stellen und den Bonus beim Radverleih zu ermöglichen. Die Mobilitätswende kann nur gelingen, wenn sie Sozial Gerecht ist und nicht Teile ausschließt.“

    Auf Nachfrage der MG-Heute Redaktion erklärt die NEW:

    Wie Sie bereits richtig festgestellt haben, geht es hier um eine Sponsoring-Maßnahme der NEW. Inhalt des Angebotes sind 30-Freiminuten für den Fahrradverleih der Firma NextBike. Dies gilt für NEW-Abonnenten (Ticket 1000, Ticket1000 9 Uhr, Ticket 2000, Ticket 2000 9 Uhr, YoungTicketPLUS sowie SchokoTicket und BärenTicket). Nicht zu den Abonnements gehören das SozialTicket und andere Tickets aus dem “Freien Verkauf”. „Freier Verkauf“ bedeutet, dass der Kunde individuell ein Ticket in einer unserer Verkaufsstellen flexibel erwirbt.

    Die NEW stellt dieses Angebot zur Verfügung, da sie Stammkunden für ihre Kundentreue belohnen möchte. Das Abo-Segment soll wieder attraktiver werden, um zusätzliche Kunden anzuwerben. Aus diesem Grund ist das Angebot vorrangig Verträgen mit einer Laufzeit von mindestens 12 Monaten vorbehalten.

    Nach einer weiteren Nachfrage zu den Bedingungen für eine Stammkundschaft erhalten wir nachstehende Antwort:

    Aktuell wird das SozialTicket nicht als Abonnement angeboten. Daher lässt sich das Ticket noch nicht in das Sponsoring aufnehmen.
    Der Verkehrsverbund Rhein-Ruhr (VRR) denkt aber derzeit darüber nach, künftig das SozialTicket auch als Abo-Variante ins Angebot aufzunehmen.

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  • Grüne: Wegen Klimanotstand darf keine weitere Industrie ins JHQ!

    Grüne: Wegen Klimanotstand darf keine weitere Industrie ins JHQ!

    Berichten, wonach im ehemaligen Militärgelände JHQ ein Gewerbegebiet entstehen soll, treten Mönchengladbachs Grüne entschieden entgegen: „Der Bedarf nach gewerblichen Bauflächen innerhalb des Stadtgebietes ist aus unserer Sicht in ausreichendem Umfang abgedeckt, sodass das ehemalige JHQ-Gelände – wie vom Rat der Stadt beschlossen – renaturiert werden sollte“, sagt Martin Wirtz, Sprecher des Grünen-Kreisverbandes Mönchengladbach und grüner Landtagskandidat aus Rheindahlen.

    Dies hatte auch die für die Regionalplanung zuständige Bezirksregierung Düsseldorf im März 2014 deutlich zum Ausdruck gebracht. „Die Regionalplanungsbehörde hatte seinerzeit die Darstellung eines Gewerbe- und Industrie Bereiches im Regionalplan für das Areal des JHQ ausgeschlossen, daran hat sich für uns Grüne nach wie vor nichts geändert“, stellt Martin Wirtz klar.

    Hintergrund: Das ehemalige JHQ im Stadtteil Rheindahlen wurde Ende 2013 von den Britischen Streitkräften an den Bund zurückgegeben wurde. Seitdem steht das 470 Hektar große Areal leer. Im Mai 2018 starteten die Stadt und die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BIma) mit ihren Bemühungen, die aufgegebenen Gebäude der Briten auf einem Teilareal von 75 Hektar abzureißen. Gleichzeitig wurde ein Planungsprozess gestartet mit dem Ziel, bis 2023 eine neue Wegeführung durch den westlichen Bereich des JHQ mit Anschluss an den Naturpark Maas-Schwalm-Nette im Nordwesten und an die Verbindung zum Tagebaurand im Süden zu schaffen.

    „Die Planungen über eine Industrieansiedlung im JHQ sehen wir insofern kritisch, als wir gerade auch vor dem Hintergrund des Klimanotstands, den die Stadt ja jüngst erst ausgerufen hat, dringend mehr renaturierte Flächen benötigen“, sagt Wirtz. Er verweist in diesem Zusammenhang auf eine Stellungnahme des BUND Mönchengladbach vom April letzten Jahres, der den Umgang der Stadt mit ihren Kompensationsflächen als „mangelhaft und enttäuschend“ bewertet hatte. „Wir benötigen doch gerade jetzt viel mehr Waldflächen, um die Klimaziele zu erreichen und letztlich auch das Klima in der Stadt zu verbessern. Zudem muss uns als Kommune dringend daran gelegen sein, weitere Flächen für den Artenschutz auszuweisen“, so Wirtz.

    Durch weitere Industrieansiedlungen dürften aus Sicht der Grünen nicht zusätzliche Flächen versiegelt werden. „Dies widerspricht auch dem Koalitionsvertrag der Ampelpartner, in dem gefordert wird, mehr versiegelte Flächen zu entsiegeln“, betont Anita Parker, Co-Sprecherin des Grünen-KV Mönchengladbach. Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck hatte dieser Tage erst deutlich zum Ausdruck gebracht, es müsse alles unternommen werden, damit der Bund die Klimaziele nicht verfehle. Dabei seien die Kommunen genauso gefordert wie Land und Bund, meint Anita Parker. Sie stellt klar, dass die Grünen nicht grundsätzlich gegen die Ausweisung von Gewerbegebieten seien, aber eben nicht auf Kosten der für die Umwelt notwendigen Flächen in solch sensiblen Bereichen wie dem JHQ.

    „Wir können nicht so planen und wirtschaften wie bisher. Unser politisches Handeln muss daran gemessen werden, ob die Maßnahmen den Klimazielen gerecht werden. Ein Weiter so wie bisher ist hinsichtlich der zu erreichenden Klimaziele ein Rückschritt für Mensch und Natur. Deshalb kann einer Industrieansiedlung im JHQ nicht zugestimmt werden,“ sagt Bürgermeister Hajo Siemes auch mit Blick auf das umstrittene Abbaugebiet Garzweiler direkt vor den Toren Mönchengladbachs. Es müsse alles getan werden, um den notwendigen Beitrag zu einer Begrenzung der Erderwärmung auf 1,5 Grad zu leisten. Auch in Mönchengladbach.

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  • Ulla Schmitz neue Co-Sprecherin der bündnisgrünen Fraktion

    Ulla Schmitz neue Co-Sprecherin der bündnisgrünen Fraktion

    Auf ihrer jüngsten Fraktionssitzung haben die Grünen im Rat der Stadt eine neue Sprecherin gewählt: Ulla Schmitz ersetzt ab sofort Lena Zingsheim als Teil der grünen Doppelspitze neben Dr. Boris Wolkowski.

    Zingsheim hatte den Fraktionsvorsitz zur Verfügung gestellt, weil sie sich ganz auf den diesjährigen Landtagswahlkampf in NRW konzentrieren will; ihr Ratsmandat will sie zunächst behalten.

    Ulla Schmitz gehört seit 2016 der Fraktion an, derzeit ist die Ratsfrau aus Rheydt ordentliches Mitglied im Schul- und Bildungsausschuss sowie im Kultur- und Sportausschuss. Die Pädagogin i.R. gehörte zuvor lange Jahre dem Vorstand des Grünen-Kreisverbandes an.

    „Ich setze mich auch weiterhin dafür ein, dass die Stadt, in der ich lebe, klima- und umweltfreundlich denkt und arbeitet, dass sie eine Verkehrspolitik betreibt, in der nicht das Auto im Mittelpunkt steht, und dass sie sich vor allem für die Menschen einsetzt, die zu den Schwächeren in unserer Gesellschaft gezählt werden“, sagt die neue Fraktionssprecherin, die die engagierte Arbeit ihrer Vorgängerin Lena Zingsheim fortsetzen will.  

    Zum neuen Mitglied des erweiterten Fraktionsvorstands wurde Ratsfrau Melissa Laws gewählt. Die Politikstudentin und umweltpolitische Sprecherin der grünen Fraktion nimmt ab sofort den Platz der frisch gewählten Fraktionssprecherin Ulla Schmitz ein. Mit Ratsherrn Bernd Meisterling-Riecks wird der vierköpfige Fraktionsvorstand der Grünen komplettiert.

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  • Projekttage Maschinenbau und Verfahrenstechnik 2022

    Projekttage Maschinenbau und Verfahrenstechnik 2022

    Wie wird man Ingenieurin oder Ingenieur? Und ist ein duales Studium das Richtige? Bei den digitalen Projekttagen des Fachbereichs Maschinenbau und Verfahrenstechnik am 21. und 22. Januar werden diese Fragen beantwortet. Für Studieninteressierte und Studierende bietet die Onlinemesse ein breites Programm mit einem zusätzlichen Beratungsangebot: Lehrende und Mitarbeitende informieren über die Studiengänge, deren unterschiedlichen Studienschwerpunkte sowie die verschiedenen Studienformate. Auch die Studierenden, die in Fachvorträgen und eigens gedrehten Filmen ihre praxisnahen Projektarbeiten vorstellen, stehen an virtuellen Infoständen Rede und Antwort.

    Eine Anlage zur Strom- und Wasserversorgung ländlicher Regionen in Afrika oder Photovoltaikanlagen an denkmalgeschützten Gebäuden: Viele der Projekte befassen sich mit Themen zu Klimaschutz und Nachhaltigkeit. In anderen wiederum werden in Kooperation mit Unternehmen technische Fragestellungen aus der Industrie bearbeitet. „Das Besondere an unserem Studienprogramm sind die Praxisnähe und die Projektorientierung“, sagt Fachbereichsmanagerin Angelika Grahl.

    An der Hochschule Niederrhein werden seit über 60 Jahren Ingenieurinnen und Ingenieure ausgebildet. Durch die Kooperation mit Unternehmen in der Region wird ein starker Praxisbezug hergestellt. Bereits 1982 wurde die “Kooperative Ingenieurausbildung” (KIA) als “Krefelder Modell” entwickelt und zu einem etablierten dualen Studienmodell. Die Kooperative Ingenieurausbildung verbindet ein wissenschaftliches Studium (Bachelor of Engineering) mit einer betrieblichen Ausbildung in den ersten beiden Studienjahren und führt zu einem Doppelabschluss (Bachelorgrad und Gesellenbrief).

    Link zum Programm: https://www.hs-niederrhein.de/maschinenbau-verfahrenstechnik/projekttage/

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  • “Wetterdaten – Vulkanausbruch bei Tonga auch in Mönchengladbach messbar”

    “Wetterdaten – Vulkanausbruch bei Tonga auch in Mönchengladbach messbar”

    Der Ausbruch des Vulkans Hunga Tonga Hunga Ha’apai im Pazifik-Staat Tonga am vergangenen Samstag hat eine Druckwelle ausgelöst, die auch in Mönchengladbach messbar war.

    Trotz einer Entfernung von 16.500 Kilometern Luftlinie war der Anstieg des Luftdrucks in den Wetterdaten der NEW gegen 20.40 Uhr deutlich zu erkennen.

    Etwa zwölf Stunden, nachdem der Unterseevulkan ausgebrochen war.
    „Es ist etwas sehr Seltenes, dass wir ein Naturereignis, welches in einer solchen Entfernung aufgetreten ist, hier bei uns in Mönchengladbach in den Daten deutlich sehen können“, sagt Detlef Schumacher, Geschäftsführer der NEW NiederrheinWasser GmbH.

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  • Das Theater hat eine neue Homepage

    Das Theater hat eine neue Homepage

    Übersicht. Vielfalt. Orientierung. Mit dem neuen Jahr ist auch die neue Website des Theater Krefeld und Mönchengladbach online.

    Für die Entwicklung des neuen Internetauftritts hat das Theater sich eine junge, inhabergeführte Krefelder Kreativagentur ins Boot geholt, die bereits die letzten beiden Spielzeithefte mit einem frischen Blick und vielen guten Ideen gestaltet hatte. Mit der neuen Homepage wird diese erfolgreiche Zusammenarbeit jetzt fortgesetzt.

    Ein besonderer Blickfang ist u.a. die Startseite. Hier werden die Besucherinnen und Besucher direkt mit einem ausdrucksstarken Foto aus einer Inszenierung empfangen. So sind sie gleich mittendrin in der wunderbaren Theaterwelt.
    Ob Stammkunde oder Theaterneuling – auf der neuen Seite soll sich jeder intuitiv informieren und orientieren können: Vom Stöbern durch den aktuellen Spielplan bis hin zum Finden des passenden Theaterabos. Dass der Weg zum Ticketkauf so einfach wie möglich ist, stand bei der Entwicklung an oberster Stelle.

    Die gesamte Seite zeigt sich im neu entwickelten Erscheinungsbild, dass das Theaterpublikum schon aus dem aktuellen Spielzeitheft kennt. Orientierung bietet auch hier konsequent die Farbwelt: Jeder Sparte – von Musiktheater bis Extras – ist eine eindeutige Farbe zugeordnet. So ist es ganz leicht, passende Termine und Inszenierungen zu finden.

    Mit dem Start der neuen Homepage beginnt auch der Vorverkauf für alle Vorstellungen der zweiten Hälfte der Spielzeit 2021/22. Außerdem bereitet das Theater Krefeld und Mönchengladbach für Ende Januar 2022 die Aufnahme seines Abonnementbetriebs vor, der Corona-bedingt fast zwei Jahre zwangspausierte. Auch Neu-Abonnentinnen- und Abonnenten sind willkommen: Wer jetzt noch ein Abonnement abschließt, erhält als Geschenk eine Flasche edlen Sekt dazu.
    Wer sich über ein passendes Abo informieren möchte, kann sich entweder an die kostenlose AboHotline 0800/0801808 wenden oder sich auf der Website unter https://theater-krmg.de/kartenkauf/abonnements/ informieren.
    Im Angebot sind aktuell unter anderem das neue Genießer-Abo, das Theaterbesuche mit Kulinarischem kombiniert, oder das günstige Sonntags-Abo mit vier Vorstellungen in drei Sparten.

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  • Neue Hebammenkreißsäle für Nordrhein-Westfalen

    Neue Hebammenkreißsäle für Nordrhein-Westfalen

    20 Kliniken aus ganz Nordrhein-Westfalen sind einem Förderaufruf des Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales gefolgt und richten bis Ende 2022 einen Hebammenkreißsaal ein. Dafür steht eine Förderung von bis zu 25.000 Euro je Empfänger bereit.

    Hebammen können in Deutschland physiologische Geburten eigenständig betreuen. Ein Konzept für diese Betreuung im Krankenhaus ist der Hebammenkreißsaal. Dieser ermöglicht eine bessere Zusammenarbeit zwischen Ärzteschaft und Hebammen und erhöht die Arbeitszufriedenheit von Hebammen.

    Das Förderprogramm des Landes ermöglicht geburtshilflichen Abteilungen der Krankenhäuser im Bundesland, den Hebammenkreißsaal als ergänzendes Angebot in vorhandenen Räumlichkeiten anzubieten. Wesentliche Bestandteile des Konzepts sind die von Hebammen und Ärzteschaft gemeinsam erarbeiteten Kriterienkataloge zur Aufnahme und Weiterleitung sowie die kontinuierliche, selbstständige Betreuung während der Geburt durch erfahrene Hebammen. Die finanzielle Forderung ermöglicht den Kliniken, ihr Fachpersonal zu schulen.

    „Ich freue mich, dass das Krankenhaus Neuwerk einer der Förderempfänger ist. Damit profitiert auch meine Heimatstadt Mönchengladbach von diesem Förderprogramm und kann so das Angebot im Gesundheitswesen um einen weiteren wichtigen Aspekt, nämlich die Stärkung der Geburtshilfe, erweitern.“, so Andreas Terhaag, Abgeordneter für die Freien Demokraten im Landtag NRW.

    In Nordrhein-Westfalen gibt es derzeit 136 Kliniken mit geburtshilflichen Abteilungen, davon 9 bereits mit Hebammenkreißsälen. Durch die Einrichtung von 20 weiteren Kreißsälen wird demnächst in mehr als jeder fünften geburtshilflichen Abteilung ein hebammengeleiteter Kreißsaal eingerichtet sein. Nordrhein-Westfalen ist damit bundesweiter Vorreiter des Konzepts, denn ansonsten bieten laut Deutschem Hebammenverband nur 17 weitere Kliniken einen Hebammenkreißsaal an.

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  • Innehalten, Atemholen – 30 Minuten Musik und Wort in St. Helena

    Innehalten, Atemholen – 30 Minuten Musik und Wort in St. Helena

    Zwischenzeit

    Innehalten, Atemholen – 30 Minuten Musik und Wort in St. Helena

    Gönnen Sie sich einmal im Monat während des Rheindahlener Wochenmarktes in St. Helena eine halbstündige Auszeit. Der Besuch des Marktes lässt sich mit einem kurzen Besuch der St. Helena-Kirche wunderbar verbinden, um – gerne zwischen gefüllten Einkaufstaschen – auszuruhen, den Texten und Klängen der Musik zu lauschen.

    Zum 40. Mal am Freitag, 21. Januar 2022 um 15.30 Uhr

    in St. Helena, Mönchengladbach-Rheindahlen.

    Heinz-Josef van Ool spricht eigene Texte zum Thema

    „Nahe ist dir das Wort …“ (Dtn 30,14);

    Reinhold Richter spielt an der Seifert-Orgel Werke von

    Johann Sebastian Bach und Marcel Dupré

    Informationen auch unter www.helenamusik-rheindahlen.de

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  • Wegesperrung am Nierssee

    Wegesperrung am Nierssee

    Der Fahrrad- und Wanderweg zwischen Niers und Nierssee auf Höhe der Kläranlage Mönchengladbach Neuwerk wird ab dem 17.01.2022 aufgrund von Bauarbeiten an den elektrischen Anlagen des Nierssees gesperrt.

    Der Niersverband erneuert in diesem Jahr die Elektrotechnik am Hochwasserrückhaltebecken Nierssee. Als erste Maßnahme werden neue Kabelleerrohre und Leitungen für die Stromversorgung, die Datenerfassung und die Steuerung der Wehre am Ein- und Auslauf des Hochwasserrückhaltebeckens verlegt.

    Für die gefahrlose Ausführung dieser Arbeiten muss der Weg zwischen Niers und Nierssee ab dem 17.01.2022 gesperrt werden. Die Arbeiten werden voraussichtlich zwei Wochen dauern.

    Fußgänger und Radfahrer werden gebeten, auf das Wegenetz auf der östlichen Seite des Nierssees auszuweichen.

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