Autor: Redaktion

  • Karneval im Altenheim Windberg

    Karneval im Altenheim Windberg

    Der Karneval gehört für die Bewohner:innen des Städtischen Altenheims Windberg einfach zum Leben dazu. Aber weil wegen Corona die traditionelle Fastelovend-Feier auch diesmal wieder ausfallen musste, haben sich Einrichtungsleiterin Stephanie Hansen und Sebastian Dietschi, Kommandant der KG Stadtmitte ein “coronakonformes” Alternativprogramm ausgedacht.

    Büttenrednerin Grete Kippe ©Sozial-Holding

    So wurde jetzt an der Marienburger Straße Karneval auf Abstand gefeiert: Die Bewohner:innen konnten am Fenster schunkeln und die Karnevalisten sorgten unter einem Pavillon im Garten des Altenheims für Stimmung. Mit dabei war unter anderem die Tanzgarde der KG Stadtmitte, Prinzessin Lisa III. Der Mennrather Sankhase, das Kinderprinzenpaar Nicklas1. & Prinzessin Mia I. aus Hardterbroich, die Kindergarde der Prinzengarde der Stadt Mönchengladbach und natürlich wie Tradition in den letzten Jahren, die Lekker LaLaBoys. Ein Highlight war die Büttenrede von Grete Kippe, einer Bewohnerin des Altenheims. Sie freute sich sehr eine Anstecknadel coronakonform verpackt von der KG Stadtmitte zu erhalten. Es war ihr erster Orden überhaupt. Alle brachten Orden mit, die natürlich einen besonderen Ehrenplatz im Haus erhalten.

    Jeder der Akteure und Mitarbeiter hatte das Gefühl, dass die Stimmung unter den Bewohnern noch besser war als in den Jahren zuvor. Bewohner*Innen saßen hinter den Fensterscheiben und schunkelten und klatschten mit. Bei den Lekker LaLaBoys hielt es viele Bewohner:innen nicht mehr auf den Plätzen und es wurde im Stehen geschunkelt und geklatscht. Erst nach Zugabe durften sie gehen mit dem Versprechen im nächsten Jahr wiederzukommen.

    0 – 0

    Thank You For Your Vote!

    Sorry You have Already Voted!

  • Rathaus Giesenkirchen trotzt dem Virus

    Rathaus Giesenkirchen trotzt dem Virus

    Auch im dritten Jahr der Pandemie beeinflusst das Corona-Virus weiterhin unseren Alltag und sorgt dafür, dass der traditionelle Rathaussturm und der Kinderkarnevalszug in Giesenkirchen nicht stattfinden können.

    Aber so ganz will man sich im Rathaus Giesenkirchen nicht geschlagen geben. Seit Altweiber ist das Gebäude erneut bunt geschmückt und grüßt die Giesenkirchener Jecken.
    Bezirksvorsteher Volker Küppers erklärt dazu: „Dass der Rathaussturm jetzt zum zweiten Mal ausfällt ist schon bitter. Auch wenn die Absage der Feierlichkeiten in diesem Jahr angesichts der hohen Inzidenz vernünftig und alternativlos war, hoffen wir, mit diesem Signal ein wenig Mut und Frohsinn zu verbreiten.“
    Bis Aschermittwoch trägt das Rathaus noch sein buntes Gewand in der Hoffnung, dass der Rathaussturm im nächsten Jahr wieder stattfinden kann.

    0 – 0

    Thank You For Your Vote!

    Sorry You have Already Voted!

  • CDU begrüßt Erweiterung von Grundschulstandorten

    CDU begrüßt Erweiterung von Grundschulstandorten

    Die CDU begrüßt die Planungen der Verwaltung bezüglich des Ausbaus der OGATA-Plätze an der KGS Ohler und der KGS Bell. Möglich wird dies durch ein von der Groko angestoßenes Pilotprojekt, welches die multifunktionale Nutzung schulischer Räume im Ogata-Bereich vorsieht.

    Petra Heinen-Dauber

    An den Grundschulorten Bell und Ohler sollen dringend benötigte Betreuungsplätze durch eine Gebäudeaufstockung sowie eine Erweiterung getätigt werden.
    In der Bezirksvertretung Süd werden die genauen Planungen der Politik bald vorgestellt: „Die Eltern in Gesamt-Mönchengladbach und im Besonderen an den Grundschulen an der Konrad- sowie der Höhenstraße können sich freuen. Über 3 Millionen Euro aus dem Gesetz zur Stärkung der Schulinfrastruktur in NRW können für deren Ausbau eingesetzt werden. Der Bedarf nach OGATA-Plätzen steigt stetig. Die KGS Ohler wird deshalb durch eine Aufstockung zwei zusätzliche Gruppenräume bekommen. Die KGS Bell wird über eine Erweiterung nicht nur einen neuen Gruppenraum erhalten, sondern auch eine Küche sowie ein größeres Lehrerzimmer. Mit dem Ausbau der Ganztagsbetreuung erleichtern wir Eltern die Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Gleichzeitig wird die sinnvolle pädagogische Freizeitgestaltung der Kinder gestärkt.“, sagt die Bürgermeisterin und Vorsitzende des Schulausschusses, Petra Heinen-Dauber.

    0 – 0

    Thank You For Your Vote!

    Sorry You have Already Voted!

  • Mönchengladbacher Kulturnacht „nachtaktiv“ sucht Unterstützung bei der Neuausrichtung

    Mönchengladbacher Kulturnacht „nachtaktiv“ sucht Unterstützung bei der Neuausrichtung

    Die “Kulturnacht” fand 2005 erstmalig in Mönchengladbach statt und entwickelte sich umgehend zur größten Veranstaltung der freien Szene. Das vom Kulturbüro initiierte Format zielte von Anfang an darauf ab, Kulturorte und Kulturakteure sichtbar zu machen sowie eine Plattform für Vernetzung zu etablieren. Nach nun 16 Jahren, 7 Editionen und einem pandemiebedingten Ausfall der Veranstaltung beschließt eine etwa 40-köpfige Vertretung der freien Szene die Veranstaltung und dessen Organisationsform neu auszurichten.

    Seit Juni 2021 befindet sich die Mönchengladbacher Kulturnacht somit in einem offenen Umgestaltungs- und Findungsprozess, der bewusst über die nächste Veranstaltung hinaus dauern wird. Denn die nächste Edition, die am 3. September 2022 sowohl erst- als auch einmalig ausschließlich im Stadtteil Rheydt stattfinden wird, dient auch der Erprobung neuer Strukturen und Ziele. So sollen beispielsweise künftig Kooperationen unterschiedlicher Kunstgenres und kreativer Menschen, dessen Schaffensergebnisse exklusiv während der Veranstaltung zu erleben sind, stärker gefördert werden und der Festivalcharakter der Veranstaltung u.a. durch die vorrübergehende lokale Reduzierung auf einen Stadtteil deutlicher spürbar werden. “Dabei spielen im Stadtkern neben interessanten Leerständen selbstverständlich auch bewährte Locations eine Rolle, auf die wir in Kürze auch in diesem Jahr wieder zugehen werden”, so Oliver Leonards, Geschäftsführer der terz machen GmbH, der als Projektleiter bei der Neukonzeption des Formats auf wertvolle Erfahrungswerte aus den Vorjahren zugrückgreift.

    Der Prozess wird inzwischen von Arbeitsgruppen angeleitet, die sich aus Akteur*innen der freien Szene speisen. Trotz Neuausrichtung und des an “nachtaktiv” angelehnten, temporären Arbeitstitels “NA_NEU 2022”, bleibt ein zentrales Charakteristikum der Veranstaltung bestehen: “Die NA_NEU wird weiterhin ein Event der freien Szene sein, verbunden mit einer herzlichen Einladung an die hiesigen Kulturakteur*innen, sich aktiv in die konzeptuelle, organisatorische als auch programmatische Gestaltung einzubringen”, erläutert Agnes Jaraczewski, Leiterin des Kulturbüros. Neben Künstler*innen für Programmpunkte jeglicher Kultursparten sind ab sofort ebenso Kulturschaffende gesucht, die beispielsweise an der konzeptuellen Einbindung gesellschaftlicher Themen wie Nachhaltigkeit oder Teilhabe, der Entwicklung programmbegleitender Workshops und Vermittlungsformate oder etwa der federführenden Programmgestaltung einzelner Locations mitwirken möchten.

    Weiterführende Informationen zu den Arbeitsgruppen sind in den AG-Aufrufen unter www.stadt.mg/AufrufeNA_NEU aufgeführt und können per E-Mail unter nachtaktiv@moenchengladbach.de erfragt werden.

    0 – 0

    Thank You For Your Vote!

    Sorry You have Already Voted!

  • Dr. Krings: “Blockierer müssen zur Rechenschaft gezogen werden”.

    Dr. Krings: “Blockierer müssen zur Rechenschaft gezogen werden”.

    Die sogenannten Klimaaktivisten, die seit drei Wochen Zufahrten zu Straßen blockieren, drohen mit einer Eskalation ihrer Proteste, insbesondere mit der Blockade von Häfen und Flughäfen. Am gestrigen Montag wurde bereits eine Brücke in Hamburg blockiert, um den Hafen zu stören. Dazu erklärt der rechtspolitische Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Prof. Dr. Günter Krings:

    „Mit der Blockade von Straßen und Häfen werden unbeteiligte Bürger gefährdet. Krankenwagen müssen Umwege fahren, die Bürger können nicht zu ihrem Arbeitsplatz. Diese Blockaden müssen unterbunden und die Blockierer zur Rechenschaft gezogen werden. Denn es handelt sich hier nicht mehr um einen friedlichen Meinungskampf. Der Rechtsstaat kann und muss hier beweisen, dass er nicht hilflos ist gegenüber diesen Formen illegalen und unangemessenen Protests. Die Demonstrationsfreiheit ist kein Freibrief dafür, Tausende von Bürgern für die eigenen radikalen Positionen zu instrumentalisieren. Die Versammlungsfreiheit deckt nicht jede Form einer Blockade. Ganz offensichtlich nehmen die Blockierer die Behinderung Dritter nicht nur als Nebenfolge in Kauf, sondern beabsichtigen sie vielmehr, um die Aufmerksamkeit für ihr Anliegen zu erhöhen bzw. die Erfüllung ihrer Forderung zu erzwingen. Die instrumentalisierende Beeinträchtigung Unbeteiligter ist jedoch ein inakzeptables Mittel der Meinungsäußerung. Dabei nehmen diese sogenannten Klimaaktivisten offenbar auch in Kauf, dass die von ihnen verursachten Staus unnötigen Spritverbrauch und CO2-Ausstoß verursachen.“

    0 – 0

    Thank You For Your Vote!

    Sorry You have Already Voted!

  • „Warum billigt Minister Laumann fragwürdige Sonderregeln für die Firma Tönnies? “

    „Warum billigt Minister Laumann fragwürdige Sonderregeln für die Firma Tönnies? “

    Die SPD-Fraktion im Landtag NRW stellt aufgrund der jüngsten Berichte zu offenbar erlassenen Ausnahmen bei der Corona-Quarantäne für Mitarbeitende der Firma Tönnies eine Berichtsanforderung und verlangt Aufklärung des Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales.

    Das Magazin „Westpol“ hatte berichtet, dass es eine entsprechende Sonderreglung durch den Kreis Gütersloh mit Wissen des NRW-Gesundheitsministeriums gegeben haben soll. Hierzu erklären Lisa-Kristin Kapteinat, stellvertretende Vorsitzende, und Josef Neumann, gesundheitspolitischer Sprecher der SPD-Fraktion im Landtag NRW:

    Lisa-Kristin Kapteinat:

    „Dass es offenbar Sonderregeln für die Corona-Quarantäne von Mitarbeitenden der Firma Tönnies gab, ist eine verheerende Nachricht. Dass das Gesundheitsministerium dieses Vorgehen auch noch gebilligt hat, erfordert dringend Aufklärung. Denn es entsteht ein schlimmer Eindruck. Hier geht das Signal aus, dass die Landesregierung der Firma Tönnies mal wieder eigene Regeln ermöglicht. Das zerstört Vertrauen in die Politik während der Pandemie. Denn es müssen für alle die gleichen klaren und medizinisch notwendigen Regeln gelten. Diese dürfen nicht durch eine mögliche Lex Tönnies ausgehebelt werden.“

    Josef Neumann:

    „Minister Laumann muss zügig erklären, welche Rolle sein Ministerium bei Sonderregeln für die Firma Tönnies gespielt hat. Deshalb hat unsere Fraktion einen Bericht für die nächste Sitzung des Ausschusses für Arbeit, Gesundheit und Soziales angefordert. Aufgabe des Ministeriums ist es nun, möglichst rasch für Klarheit zu sorgen. Wir erwarten volle Transparenz, warum das Ministerium so eine verantwortungslose Ausnahme für einen einzelnen Betrieb mitträgt. Der Minister muss alles auf den Tisch legen. Es geht auch seine Glaubwürdigkeit und die der NRW-Corona-Politik. Doch selbst wenn er sich erklärt – verstehen kann man so eine Ausnahme nicht.“

    0 – 0

    Thank You For Your Vote!

    Sorry You have Already Voted!

  • Planung für den 4. Kulturmarkt startet

    Planung für den 4. Kulturmarkt startet

    Die Bandbreite der Mönchengladbacher Kulturszene ist riesengroß! Um das zu zeigen, ruft das Theater am 29. Mai 2022 wieder alle Künstler, Vereine und Institutionen zusammen, um ein großes Fest zu feiern: den 4. Kulturmarkt. Schirmherr ist Oberbürgermeister Felix Heinrichs.

    Seit 2015 wird der Kulturmarkt abwechselnd mit nachtaktiv veranstaltet und bietet den ganzen Tag über ein vielfältiges, bunt gemischtes Programm in den Räumen des Theaters Mönchengladbach und open air im angrenzenden, jetzt neu gestalteten Theaterpark.

    Wer sich für eine Teilnahme interessiert, kann sich noch bis Ende März im Theater bei Marketingreferent Dirk Wiefel melden: dirk.wiefel@theater-kr-mg.de und seinen Programmpunkt kurz vorstellen.

    0 – 0

    Thank You For Your Vote!

    Sorry You have Already Voted!

  • Abschied von Donizettis „Don Pasquale”

    Abschied von Donizettis „Don Pasquale”

    In der klassischen Opera buffa „Don Pasquale“ aus dem Jahr 1843 verschmelzen handfeste Komik und lebensnahe Figuren mit Donizettis kompositorischem Raffinement und ergeben eine unterhaltsame Symbiose, bei der das Publikum in musikalischen Belcanto-Träumen schwelgen darf.

    Der junge Ernesto und die mittellose Witwe Norina lieben einander. Zwischen eine Ehe der beiden drängt sich allerdings Ernestos alter, reicher und geiziger Erbonkel Don Pasquale, der sein Veto einlegt und sich stattdessen selbst auf Freiersfüßen begeben will. Guter Rat ist nun teuer. Dr. Malatesta, welcher sowohl Ernestos bester Freund als auch Don Pasquales Vertrauter ist, entwickelt einen Plan, um den jungen Liebenden zu ihrem Eheglück sowie dem ihnen zustehenden Erbe zu verhelfen. Seine vermeintliche „Schwester“ Sofrina – in Wahrheit die verkleidete Norina – wird Don Pasquale als zickige Ehefrau untergejubelt und schafft es mit viel schauspielerischem Talent und der tatkräftigen Unterstützung von Ernesto und Malatesta, ihr Schicksal selbst in die Hand zu nehmen.

    Am 25. Februar um 19.30 Uhr und am 27. Februar 2022 um 16 Uhr hat das Publikum die letzten Gelegenheiten, um die Inszenierung von Ansgar Weigner im Theater Mönchengladbach zu erleben.
    Karten sind an der Theaterkasse unter der Nummer 02166/6151-100 oder im Internet auf www.theater-kr-mg.de erhältlich.

    0 – 0

    Thank You For Your Vote!

    Sorry You have Already Voted!

  • FDP-Mitglied Jochen Potz ist gestern plötzlich verstorben.

    FDP-Mitglied Jochen Potz ist gestern plötzlich verstorben.

    Hier die Worte der Fraktionsvorsitzenden Nicole Finger und des Kreisvorsitzenden Andreas Terhaag:

    Wir sind sehr, sehr traurig über den plötzlichen Tod unseres Freundes Jochen Potz. Jochen war einer der engagiertesten Menschen unserer Stadt. Ob in der FDP, im Förderverein Bunter Garten oder beim Bürgerbegehren Haus Erholung: Jochen hatte nicht nur viele Ideen, sondern auch eine schier grenzenlose Energie, um diese dann umzusetzen. Er wird vielen Menschen an vielen Stellen fehlen – am meisten natürlich seiner Familie, an die wir heute denken und der unser aller Mitgefühl gilt.

    FDP Mönchengladbach

    Nicole Finger, Fraktionsvorsitzende

    Andreas Terhaag, Kreisvorsitzender

    0 – 0

    Thank You For Your Vote!

    Sorry You have Already Voted!

  • Abschaffung des kirchlichen Arbeitsrechts!

    Abschaffung des kirchlichen Arbeitsrechts!

    Ein KLARtext von Rita Nowak, ÖDP-Landesvorsitzende und Spitzenkandidatin zur NRW-Landtagswahl 2022

    Rita Magdalena Nowak

    Nach den Missbrauchsskandalen und einem ehemaligen Papst, der gelogen hat, haben sich jetzt queere Menschen in katholischen Einrichtungen öffentlich geoutet!
    Was ist der Unterschied zwischen Krankenhäusern? Es gibt Krankenhäuser für bestimmte Behandlungen oder mit zentralen Funktionen. Alle dienen sie dem Gemein-wohl und der Daseinsvorsorge und werden bezahlt aus Steuermittel und Versicherungsleistungen. Ein weiterer Unterschied ist die Trägerschaft. Es gibt öffentliche, private und kirchliche Trägerschaften, und damit gibt es dann unterschiedliche Arbeits- und Rechtsverhältnisse und natürlich unterschiedliche Renditeerwartungen.
    Öffentliche Krankenhäuser unterliegen dem Personalvertretungsgesetz und Tarifverträgen und bei privaten Krankenhäusern gilt das Betriebsverfassungsgesetz und manchmal Tarifverträge.
    Und dann gibt es die kirchlichen Krankenhäuser. Dort gibt es eine Mitarbeitervertretung, deren Recht von kirchlichen Würdenträgern bestimmt wird, die von manchen Mitarbeitenden besondere Normen verlangen, von manchen aber auch nicht. Eine Tarifbindung gibt es nicht, sondern auch hier gelten von der Hierarchie abgesegnete Entgelt-, Eingruppierungs- und Arbeitsbestimmungen.

    Hintergrund ist das Grundgesetz mit den Artikeln 136 bis 140, die 1949 von der Weimarer Verfassung übernommen wurden.
    Im Grundgesetz heißt es im Artikel 140: “Es besteht keine Staatskirche”. Doch tatsächlich ist der Einfluss im Staat heute so groß, wie er seit der Gründung der Bundesrepublik nicht mehr war. Und das, obwohl sich immer mehr Menschen von der Kirche abwenden.
    Der Staat billigt den Kirchen nämlich umfangreiche Sonderrechte, wie das Selbstordnungs- und Selbstverwaltungsrecht zu. Und so bestimmen vatikanische Moralvorstellungen heute nicht nur, wer in Krankenhäusern und anderen Einrichtungen in kirchlicher Trägerschaft behandelt wird, sondern auch, wer dort arbeiten darf. Immer wieder klagten Mitarbeiter über Kündigungen, weil sie sich scheiden ließen, aus der Kir-che ausgetreten waren oder sich zu ihrer Homosexualität bekannt hatten.
    Nach meiner Ansicht ergeben sich für die Kirchen daher zwei Fragen: Ist es anständig, staatliche Privilegien zu genießen, wenn sich immer mehr Bürger dieses Staates von den Moralvorstellungen der Glaubensgemeinschaften abwenden? Und: Wären die Kirchen nicht überzeugender, wenn sie ihre Werte in einer öffentlichen Debatte auf den Prüfstand stellen würde, statt sie durchzusetzen, nur weil sie es können?
    Und wenn doch, wie anfangs beschrieben, Einrichtungen, das Gleiche tun und die gleiche Finanzierung erhalten, müssten dann nicht auch gleiche Arbeitsbedingungen und voraussetzungen gelten? Und darf zum Beispiel das AGG (Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz) für bestimmte, eben kirchliche Institutionen, außer Kraft gesetzt werden?

    https://www.oedp.de/programm/bundesprogramm

    0 – 0

    Thank You For Your Vote!

    Sorry You have Already Voted!

  • Städtische Kliniken Mönchengladbach: Branchensieger unter Deutschlands besten Ausbildungsbetrieben

    Städtische Kliniken Mönchengladbach: Branchensieger unter Deutschlands besten Ausbildungsbetrieben

    Damit ist das Elisabeth-Krankenhaus die beste Ausbildungsstätte unter den öffentlichen Krankenhäusern. „Die Auszubildenden von heute sind unsere Fachkräfte von morgen. Ich danke deshalb allen Mitarbeiter:innen des Elisabeth-Krankenhauses und des Schulzentrums für Gesundheitsberufe am Niederrhein, die mit ihren vielfältigen Kenntnissen und hochmotiviertem Einsatz unseren hohen Ausbildungsstandard ermöglichen und somit maßgeblich zu diesem Erfolg beitragen“, so Thorsten Celary, Geschäftsführer der Städtischen Kliniken Mönchengladbach.

    Denn nur mit einer attraktiven und starken dualen Berufsbildung wird es gelingen, dem Fachkräftemangel in den Pflegeberufen zu begegnen. Unternehmen, die diese Herausforderung meistern und ihren Auszubildenden einen sicheren Rahmen bieten, wurden mit der Auszeichnung „Deutschlands beste Ausbildungsbetriebe 2022“ belohnt. „In dem uns angeschlossenen Schulzentrum für Gesundheitsberufe am Niederrhein erfolgt die theoretische Ausbildung auf höchstem Niveau, die individuelle Betreuung der Auszubildenden im Alltag wird durch viele engagierte Praxisanleiter:innen und Mitarbeiter:innen auf den Stationen sichergestellt. Über diese Anerkennung von externer Seite freuen wir uns sehr“, so Dr. Mathias Evertz, kaufmännische Direktion und Leiter Personal der Städtischen Kliniken Mönchengladbach.

    „Diese Auszeichnung ist eine besondere Wertschätzung. Denn unser gesamtes Team gibt tagtäglich alles, um jungen Menschen eine fundierte Ausbildung zu ermöglichen und ihnen in unserem Krankenhaus eine Perspektive nach dem Abschluss ihrer Berufsausbildung sowie auch danach Entwicklungsmöglichkeiten zu bieten“, ergänzt Beate Welsch, Pflegedirektorin der Städtischen Kliniken Mönchengladbach.

    Die Studie „Deutschlands beste Ausbildungsbetriebe 2022“ wurde im Auftrag von Focus Money und Deutschland Test durch das Institut für Management- und Wirtschaftsforschung IMWF mit wissenschaftlicher Begleitung des Hamburgischen Weltwirtschaftsinstituts HWWI realisiert. Die Auswertung der Studie basiert auf zwei Säulen: Die untersuchten Unternehmen haben einen Fragenbogen ausgefüllt und es erfolgte im nächsten Schritt eine Analyse verschiedener Internet-Quellen (Social Listening). Zunächst wurden hierbei sämtliche Texte, die vorab definierte Suchbegriffe enthalten, aus dem Internet geladen und in einer Datenbank erfasst. Danach wurden die Daten analysiert und den Kategorien positiv, neutral oder negativ zugeordnet. So konnten gut 400.000 Nennungen zu den etwa 20.000 Unternehmen für den Untersuchungszeitraum vom 01. November 2020 bis 31. Oktober 2021 identifiziert und zugeordnet werden. Parallel wurde an die 20.000 größten deutschen Unternehmen ein strukturierter Online-Fragebogen verschickt.

    Das Schulzentrum für Gesundheitsberufe am Niederrhein (SGN) erweitert derzeit seine Kapazitäten, so dass dort in der Endstufe bis zu 250 Pflegefachfrauen und Pflegefachmänner ausgebildet werden können.
    Das SGN betreiben die Städtischen Kliniken auf ihrem Gelände gemeinsam mit der Sozial-Holding Mönchengladbach und dem Ev. Krankenhaus Bethesda Mönchengladbach (Johanniter).

    Hier geht es zu den Ausbildungen der SGN: https://sgn-mg.de/de/Unsere-Ausbildungsangebote.htm.
    Interessierte finden außerdem unter diesem Link mehr Informationen über die Ausbildungsangebote der Städtischen Kliniken Mönchengladbach und können sich dort auch bewerben: https://www.sk-mg.de/de/Ausbildung–Studium.htm.

    2 – 0

    Thank You For Your Vote!

    Sorry You have Already Voted!

  • Geplante Schließung zweier Hauptschulen: Die Grünen folgen dem Bürgerbegehren

    Geplante Schließung zweier Hauptschulen: Die Grünen folgen dem Bürgerbegehren

    Die Grünen im Rat der Stadt Mönchengladbach haben im Streit um die Schließung der Hauptschulen Neuwerk und Kirschhecke beschlossen, dem Bürgerbegehren „Keine Schulschließungen! – #Mönchengladbach für Schulvielfalt statt Lernfabriken“ zu folgen und den Beschluss zur Schließung der beiden Hauptschulen aufzuheben.

    „Wir wollen damit den Eltern und Kindern die Fragen und Zweifel, die mit einem monatelagen Warten auf eine Entscheidung und die damit verbundenen Unsicherheiten ersparen“, erläuterte Dr. Boris Wolkowski den Entscheid in der jüngsten Ratssitzung. Der Grünen-Fraktionssprecher bekräftigte gleichwohl, dass die Beschlüsse am 6. Oktober 2021 zur Ausweitung der Gesamtschulplätze und der Schließung zweier Hauptschulen richtig und notwendig gewesen seien.

    Aus Sicht der Grünen ist die Schließung von Hauptschulen kein Selbstzweck oder eine ideologische Kampfansage, sondern vielmehr die logische Folge der tatsächlichen Entwicklung bei den Anmeldezahlen. Nach Darstellung von Schuldezernentin Christiane Schüßler sind die Anmeldezahlen bei den Hauptschulen Neuwerk und Kirschhecke seit dem Schuljahr 2017/18 zu niedrig. Wenn die Anmeldezahlen bei beiden Schulen erneut unter den vorgeschriebenen zweimal 18 für die beiden Eingangsklassen bleiben würden, wäre die Schließung auf der Grundlage des Schulgesetzes eine zwingende Folge. „Nach der gültigen Rechtslage würde dies auch ein Bürgerbegehren nicht ändern können“, betonte Boris Wolkowski.

    Für Eltern, die ihre Kinder an Hauptschulen anmelden wollen, stehen in Mönchengladbach sechs Hauptschulen zur Verfügung. Daneben, so Grünen-Co-Fraktionssprecherin Ulla Schmitz, gebe es aber immer noch Kinder, die nicht versorgt werden können mit Gesamtschulplätzen. Die große Nachfrage nach Gesamtschulplätzen besteht in Mönchengladbach seit Jahren, gedeckt werden konnte sie nie. Aktuell wurden im Vergleich zum letzten Schuljahr 108 zusätzliche Plätze an Gesamtschulen geschaffen, 64 Kinder müssen immer noch an andere Schulformen verwiesen werden. „Um dem Bedarf zu entsprechen, bräuchten wir entsprechend weitere Plätze an Gesamtschulen“, sagte Ulla Schmitz. „Wir Grüne sprechen uns bekanntlich seit Jahren für den Bau einer siebten Gesamtschule aus.“

    Wie Boris Wolkowski unterstrich, seien Schulschließungen keine Ideologie, wenn seit Jahren die Anmeldezahlen für eine Schulform und konkret betroffene Schulen unterhalb der gesetzlichen Vorgaben liegen. „Ideologie ist es hingegen, wenn man Schulen offenlassen will, für die sich nicht genügend Kinder anmelden“, sagte Wolkowski an die Adresse der CDU, die entsprechende Bestrebungen an den Tag lege. Auch in der Zukunft stünden die Grünen in Mönchengladbach dafür, den Elternwillen und die Kinderwünsche nach der richtigen Schulform zu erfüllen. Sollte es aufgrund zu geringer Anmeldezahlen zu einer Schließung der Hauptschulen kommen, würden wie von der Ratsmehrheit aus SPD, Grünen und FDP bereits angedacht, diese Räume für die Gesamtschulen genutzt werden.

    0 – 0

    Thank You For Your Vote!

    Sorry You have Already Voted!

  • FDP-Ortsverein Nord wählt jungen Vorstand

    FDP-Ortsverein Nord wählt jungen Vorstand

    Sven Kliebe (31) und Moritz Mittendorf (26) führen den FDP-Ortsverband Nord. Somit wurde das Versprechen aus dem letzten Jahr eingelöst, den Vorstand zu verjüngen, auch um der Digitalisierung und zeitgemäßen Aktivitäten Rechnung zu tragen.   

    Der langjährige Vorsitzende, Jochen Potz, erklärte im Vorfeld seinen Rückzug aus dem Vorstand aus persönlichen Gründen. Die Anwesenden dankten ihm in Abwesenheit für die vielen erfolgreichen Jahre. Die offizielle Verabschiedung von Jochen Potz wird nachgeholt.

    Pandemie bedingt fiel der obligatorische Rechenschaftsbericht des Vorstands kurz aus. Das Procedere der Wahlen übernahm der ehemalige FDP-Kreisvorsitzende Jörg Buer. Gewählt wurden bei eigenen Enthaltungen zum Vorsitzenden Sven Kliebe und Moritz Mittendorf zum Stellvertreter. Sie dankten den Anwesenden für das Vertrauen. Ihr anschließender Bericht zeigte, dass sich beide im Vorfeld so einige Gedanken gemacht hatten.

    Einen Stammtisch zu aktuellen Themen oder Problemen im Ortsverband soll es geben. „Neue Mitglieder werden hierzu gesondert eingeladen, um ihnen das Kommen zu erleichtern“, teilt Sven Kliebe mit. Moritz Mittendorf fügt hinzu: „Zu den im Stammtisch erarbeiteten Themenfeldern sollen Gespräche mit betroffenen Anwohner/Innen geführt werden.“ Die offenen Vorstandssitzungen für alle Mitglieder des Ortsverbands Nord und auch für Gäste wollen beide fortführen unter den satzungsgemäßen Bedingungen.      

    Daniel Winkens, FDP-Landtagskandidat für den Stadtbereich Süd, besuchte den Ortsparteitag und stellte seine Schwerpunkte zur Wahl vor. Auch Andreas Terhaag, Landtagsabgeordneter und erneuter Kandidat für Nord, ließ es sich nicht nehmen noch vorbeizukommen, trotz einer bis in die späten Abendstunden dauernden Vollversammlung in Düsseldorf.

    0 – 0

    Thank You For Your Vote!

    Sorry You have Already Voted!

  • Zwischenzeit – Innehalten, Atemholen – 30 Minuten Musik und Wort in St. Helena

    Zwischenzeit – Innehalten, Atemholen – 30 Minuten Musik und Wort in St. Helena

    Gönnen Sie sich einmal im Monat während des Rheindahlener Wochenmarktes in St. Helena eine halbstündige Auszeit. Der Besuch des Marktes lässt sich mit einem kurzen Besuch der St. Helena-Kirche wunderbar verbinden, um – gerne zwischen gefüllten Einkaufstaschen – auszuruhen, den Texten und Klängen der Musik zu lauschen.

    Zum 41. Mal am Freitag, 18. Februar 2022 um 15.30 Uhr in St. Helena.

    (K)ein Bildnis von Gott

    Andrea Richter liest Texte von Fynn

    Reinhold Richter spielt an der Seifert-Orgel Werke von

    Henry Heron, Hans Uwe Hielscher, Zsolt Gárdonyi u. a.

    Informationen auch unter www.helenamusik-rheindahlen.de

    0 – 0

    Thank You For Your Vote!

    Sorry You have Already Voted!

  • Schüler und Schülerinnen der Hauptschulen Kirschhecke und Neuwerk danken für die Unterstützung

    Schüler und Schülerinnen der Hauptschulen Kirschhecke und Neuwerk danken für die Unterstützung

    Die Entscheidung fiel gestern überraschend im Rat. Die beiden Hauptschulen in Neuwerk und Odenkirchen bleiben. Ab Samstag dürfen Eltern ihre Kinder dort wieder anmelden.

    Nicht nur die Initiatoren des „Bündnis für Schulvielfalt“, insbesondere die Kinder freuen sich, dass ihre Hauptschulen erhalten bleiben. „Die Schülerinnen und Schüler danken allen, die mit ihrer Unterschrift zum Erhalt beider Hauptschulen beigetragen haben, aber auch den Geschäftsleuten, die die über 80 Sammelboxen bei sich aufstellten“, teilt Anne Embser, Mit-Initiatorin des Bündnis für Schulvielfalt, mit. Die Eltern seien ebenfalls sehr erleichtert. „Ein großer Dank gilt auch den Kindern selbst. Sie stemmten sich mit aller Kraft gegen die drohende Schließung, sammelten selbst Unterschriften“, betont Anne Embser.  

    Warum ist den Kindern wichtig, die Hauptschulen zu erhalten? „Ich wollte auf eine Schule gehen, die nicht so groß ist und nahe an meinem Wohnort liegt“, schreibt Romy, 14 Jahre. „Ich fühle mich hier in Neuwerk sehr wohl. Auch mein Bruder hat nur gute Erfahrungen gemacht.“ Der 16-jährige Lukas, ein ehemaliger Hauptschul-Schüler, leidet an ADHS und LRS. „Ich habe an der Neuwerker Hauptschule meinen Realschulabschluss gemacht. An einer anderen Schule hätte ich den nicht geschafft. Ich brauche halt immer etwas mehr Unterstützung, und die habe ich hier bekommen.“

    Auch Damon, 10 Jahre, ist Schüler mit Förderbedarf. „Ich finde eine kleinere Schule mit kleineren Klassen besser, und meine Bruder fühlt geht gerne zur Hauptschule. Aus dem Grund werde ich hier auch angemeldet.“ Seine Mutter habe gesagt, er würde an einer großen Schule untergehen.

    „Ich war in der Grundschule nicht so gut im Lesen und Rechnen. Ich hatte es schwer mit Buchstaben und Zahlen“, erklärt die 14-jährige Amelie. Ihr sei es zwischendurch auch schwer gefallen, überhaupt zurecht zu kommen. „Aus dem Grund wollte ich an eine kleine Schule. Wir hatten gerade am Anfang in Neuwerk ganz viel Unterricht mit unserer Klassenlehrerin, und wir waren nicht so viele Kinder.“ Sie habe aber schnell gemerkt, dass auch andere Kinder Schwierigkeiten hätten. Sie fühle sich daher nicht allein. „Mein Ziel ist es, den mittleren Abschluss zu machen.”

    Die 13-jährige Amy entschied sich für die Hauptschule Neuwerk: „Ich bin froh, dass alle Themen so erklärt werden, damit alle sie verstehen und mitkommen“. Bei Problemen stünde eine Sozialpädagogin zur Seite. Auch die vielen Aktivitäten wie digitaler Unterricht gefielen ihr sehr gut.    Bleibt zu hoffen, dass der Einsatz von Eltern und Kindern sich für die nächsten Jahre gelohnt hat.

    0 – 0

    Thank You For Your Vote!

    Sorry You have Already Voted!

  • MGMG bietet jetzt eigenen Service beim Stadttourenprogramm

    MGMG bietet jetzt eigenen Service beim Stadttourenprogramm

    Nach der Winterpause startet ab April das Tourenprogramm der Marketing Gesellschaft Mönchengladbach (MGMG) mit über 25 Thementouren, mit neuen Angeboten und Terminen – und mit einem neuen digitalen Service!

    Alle Stadttouren können nun ab sofort direkt im Tourenangebot gebucht werden.
    Ganz neu im Angebot sind der neue Altstadtrundgang und die TextilRoute mit dem Bus.

    Alle aufgeführten Touren sind auch zum individuellen Wunschtermin buchbar und können nach persönlichen Vorstellungen zusammengestellt werden.
    Ob Familienfeier, Firmenincentive oder als Geschenk für Ihre Liebsten: eine Führung durch Mönchengladbach wird allen Gästen lange im Gedächtnis bleiben. 
    „Unsere Besucher*innen können nun von zu Hause online und komfortabel ihre Stadttour planen und buchen“ so Peter Schlipköter, Geschäftsführer der Marketing Gesellschaft Mönchengladbach.
    Alle Touren sind bis Dezember buchbar.Alle Toureninfos, Preise und die aktuellen Hygiene- und Verhaltensregeln gibt es unter digital unter www.stadttouren-mg.de telefonisch unter 02161.25 52412 oder per Mail an andreas.henke@mgmg.de

    0 – 0

    Thank You For Your Vote!

    Sorry You have Already Voted!

  • Erfolgreiches Bürgerbegehren “Keine Schulschließungen! – #Mönchengladbach für Schulvielfalt statt Ausdünnung” –Bürgerentscheid entfällt

    Erfolgreiches Bürgerbegehren “Keine Schulschließungen! – #Mönchengladbach für Schulvielfalt statt Ausdünnung” –
    Bürgerentscheid entfällt

    Der Rat der Stadt hat in seiner heutigen Sitzung (16.02.) mehrheitlich beschlossen, sich dem Bürgerbegehren “Keine Schulschließungen! – #Mönchengladbach für Schulvielfalt statt Ausdünnung” anzuschließen.
    Das ist die gute Nachricht aus der heutigen Ratssitzung.

    Zuvor stellte der Rat nach erfolgter Prüfung der eingereichten Unterschriften die Zulässigkeit des Bürgerbegehrens fest. Das notwendige Quorum von 8.285 Unterschriften wurde erreicht.

    Fast zwei Stunden lang “diskutierten” CDU vs. Ampelkoalition in aufgeheizter Stimmung. Von Beratung keine Spur.
    Vor allem CDU-Fraktionsvorsitzender Dr. Schlegelmilch goß wiederholt Öl ins Feuer des heißen Schlagabtausches.

    Gegen seine Äußerungen von “Heuchelei” und “Kinder werden durch die Stadt geschickt” verwahrte sich OB Heinrichs denn auch klar und deutlich. “In diesem Ton sollten wir nicht miteinander reden”, forderte er Dr. Schlegelmilch auf.

    Der Antrag wurde mit den Stimmen der CDU, der Grünen und der FDP mehrheitlich angenommen.
    Die beiden Hauptschulen erhalten also eine weitere Chance.

    0 – 0

    Thank You For Your Vote!

    Sorry You have Already Voted!

  • Grundstücksverkäufe: Transparenz für Öffentlichkeit und Rat gefordert

    Grundstücksverkäufe: Transparenz für Öffentlichkeit und Rat gefordert

    Regelmäßig können die Bürger*innen in der Tagesordnung des Stadtrates von Grundstücksverkäufen lesen. Für die aktuelle Sitzung am 16.02.2022 sind es fünf Verkäufe plus ein Erbbaurecht.

    Foto: Torben Schultz

    „Mehr erfährt die Öffentlichkeit jedoch nicht über diesen ‘Ausverkauf ihrer Stadt’, da die Beratungsunterlagen zum nichtöffentlichen Teil der Sitzung gehören“, erklärt der Fraktionsvorsitzende Torben Schultz, „Da wollen wir nun im Rahmen des rechtlich möglichen für Transparenz sorgen. Doch unser Antrag soll darüber hinaus auch den Ratsmitgliedern wichtige Informationen zur Entscheidungsfindung liefern und die Option des Erbbaurecht jedes mal prüfen.“

    Der Linksfraktion ist bewusst, dass die Namen der Kaufenden so wie der Kaufpreis auch weiterhin geheim bleiben werden, jedoch fordert sie Details zur genauen Lage und Größe des Grundstückes, dem Ziel der Bebauung und weitere Verpflichtungen wie zum Beispiel die Erschließung zu veröffentlichen.

    „Bebauungspläne, so sie überhaupt existieren, sagen wenig aus“, meint Schultz, „Die Einwohner*innen der Stadt haben aber ein Anrecht zu wissen wofür die Gewählten das Allgemeingut verkaufen.“

    Doch DIE LINKE geht in ihrer Kritik noch weiter, denn nicht mal die Ratsleute kennen alle Fakten, so wird zum Beispiel kein Marktwert ermittelt.
    „Vor allem aber fehlt uns eine grundsätzlich verpflichtende Abwägung, ob nicht statt eines Verkaufes auch das Erbbaurecht in Frage käme“, sagt Schultz, „Die Stadt hat dadurch wenigstens langfristig die Chance Grundstücke für die eigene Stadtentwicklung zurück zu bekommen. Und auch manche Käufer*innen bevorzugen es den einmalig hohen Kaufpreis durch einen jährlichen geringeren Erbbauzins zu ersetzen. Ohne gleich das Erbbaurecht zum Standard zu erheben sollten verantwortlich denkende Politiker*innen diese Entscheidung jedes mal erneut anhand von Fakten treffen.“

    Den kompletten Antrag, der auch noch auf den Klimaschutz und die Verpflichtung zum Verkauf nicht unter Wert eingeht finden sie hier:
    http://www.linksfraktion-mg.de/images/stories/docs/20220204_antrag_transparenz_grundstuecksverkaeufe.pdf

    0 – 0

    Thank You For Your Vote!

    Sorry You have Already Voted!