Autor: Redaktion

  • Eröffnung der inklusiven Kindertagesstätte „LebensFreude“

    Eröffnung der inklusiven Kindertagesstätte „LebensFreude“

     Im Februar 2022 war es endlich soweit: die KiTa „LebensFreude“ öffnete unter dem Leitsatz „ge­meinsam spielen, lernen, wachsen“ ihre Pforten.

    Bereits im April 2017 entschied sich die Lebenshil­fe Mönchengladbach, den Wunsch einer eigenen inklusiven Kita umzusetzen.
    Die Suche nach einem passenden Baugrundstück erwies sich komplizier­ter, als anfangs vermutet. Daher war die Freude nach dem langwierigen Grundstückserwerb im August 2018 umso größer. Ende 2020 konnte nach dem Entwurf des Rheydter Architekten Nor­bert Jakobs der Bau an der Konrad-Bäumer-Stra­ße in Wickrath-Mönchengladbach starten.

    In insgesamt vier Gruppen können bis zu 70 Kin­der, im Alter von vier Monaten bis sechs Jahren, betreut werden.
    Große Bedeutung wird der Viel­falt in kultureller, ethnischer und sozialer Hinsicht zugesprochen.

    Das Kita-Konzept richtet sich nach dem ressourcenorientierten „Early-Excellence-An­satz“. Ganz danach leitet die Kita-Leitung Gaby Ueberschär auch den Anspruch für die neue Kita „LebensFreude“ ab: „Die Kindertageseinrichtung „Lebensfreude“ trägt Sorge dafür, dass jedes Kind unter besonderer Berücksichtigung der Bildungs­vereinbarung NRW in der Einrichtung Chancen­gleichheit erfährt. Dies bedeutet, die Kinder in ih­ren unterschiedlichen Lebenssituationen und ihrer Individualität (Neigungen, Fähigkeiten, Interessen, Gefühlen) ernst zu nehmen und zu beachten. In der Kindertagesstätte „Lebensfreude“ sollen Voraus­setzungen und Möglichkeiten geschaffen werden, damit Kinder lernen, das gegenwärtige und zu­künftige Leben selbstbewusst und eigenständig zu bestreiten.“
    Dr. Kerstin Adolf-Wright, Geschäftsfüh­rerin der Lebenshilfe Mönchengladbach, ergänzt: „Unser Anliegen im pädagogischen Alltag ist die Integration mit dem Ziel der Inklusion.“

    Eine offizielle Eröffnungsfeier ist im Frühjahr 2022 geplant. Zu diesem Anlass sind Menschen aus der Nachbarschaft, Vertreter/-innen der Stadt Mön­chengladbach sowie Freundinnen und Freunde der Lebenshilfe herzlich eingeladen.

    Daten & Fakten:

    • Projektbeginn: April 2017 – finale Abstimmung mit dem Jugendamt Mönchengladbach

    • Grundstückserwerb im August 2018 von der EWMG

    • Baugenehmigung erhalten am 02.10.2020

    • Integrative Kindertagesstätte für Kinder mit und ohne Behinderung im Alter von 4 Monaten bis 6 Jahren

    • Umfang: 4 Kindergartengruppen, insgesamt Betreuungsplatz für bis zu 70 Kindern

    • Pädagogisches Konzept nach: ressourcenorien-tierten „Early-Excellence-Ansatz“

    • Finanziert über den Träger der Lebenshilfe e.V.

    • Anmeldungen voraussichtlich ab April über den „Kita-Navigator“ der Stadt Mönchengladbach • Eröffnung 15.02.2022

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  • Anmeldetage am Hugo-Junkers-Gymnasium – der Schule mit Herz

    Anmeldetage am Hugo-Junkers-Gymnasium – der Schule mit Herz

    Vom 19. bis 23. Februar 2022 finden die diesjährigen Anmeldungen für die nach den Sommerferien startende Jahrgangstufe 5 statt

    Das Hugo-Junkers-Gymnasium stellt sich den wachsenden Anforderungen der Gesellschaft und globalen Arbeitswelt, denn nur ein umfassend gebildeter und eigenverantwortlich handelnder Mensch ist in der Lage, in der heutigen komplexen Wirklichkeit zu leben, zu arbeiten und neue Herausforderungen zu bewältigen.

    Aus diesem Grund ist es das Ziel der traditionsreichen und zugleich modernen digitalen Pilotschule, in einer von Herzlichkeit geprägten Atmosphäre neben umfassendem Fachwissen auch Lebensorientierung, lebenslange Lernfertigkeit und einen moralischen Kompass zu vermitteln.

    Um ihre Kinder am Hugo-Junkers-Gymnasium für das Schuljahr nach den kommenden Sommerferien anzumelden und das Gymnasium mit Herz kennenzulernen, haben Eltern die Möglichkeit, sich telefonisch vom Sekretariat über die Telefonnummer 02166-628700 einen Termin während der weiter unten genannten Zeiträume geben zu lassen – oder diesen selbst auf der Homepage zu buchen.

    Wer via https://www.hugo-junkers-gymnasium.de auf einen der angegebenen Wochentage klickt, gelangt in das Online-Buchungssystem. Dort muss zunächst auf ‚Jetzt anmelden‘ geklickt werden, bevor eine Uhrzeit zu wählen ist. Ihre Kontaktdaten und den Namen des Kindes können die Eltern in die letzte Zeile des Anmeldeformulars eingetragen.

    An folgenden Tagen ist eine Terminbuchung für die Anmeldung per Telefon oder Internet möglich:

    Samstag, 19.02.2022, 9:00-13:00 Uhr

    Montag, 21.02.2022, 8:00-15:00 Uhr

    Dienstag, 22.02.2022, 8:00-15:00 Uhr

    Mittwoch, 23.02.2022, 8:00-15:00 Uhr

    Darüber hinaus werden für alle erdenklichen Fragen rund um das Thema Schule persönliche Beratungstermine mit erfahrenen ‚Bildungsprofis‘ des Hugo-Junkers-Gymnasiums über das Sekretariat vermittelt.

    Die für den Schulwechsel benötigten Dokumente können die Eltern schon vor ihrem Termin herunterladen und ausgefüllt mitbringen, denn dies erleichtert bei der Anmeldung die Arbeit von Eltern und Schule. Wer keine Möglichkeit hat, die Unterlagen auszudrucken, kann die Formulare am Tag der Anmeldung auch vor Ort ausfüllen.

    Die nachstehenden Entscheidungen sollten bis zur Anmeldung getroffen werden:

    • Wählt das Kind MINT oder KULT als Schwerpunkt?
    • Soll das Kind am evangelischen oder katholischen Religionsunterricht oder am Unterricht in praktischer Philosophie teilnehmen?
    • In welchen Bereich der Musikdifferenzierung (Chorklasse, Keyboardklasse oder Bläserklasse) soll das Kind eingeordnet werden?
    • Soll das Kind an der Hausaufgabenbetreuung teilnehmen?

    Folgende Unterlagen werden für die Anmeldung benötigt:

    • Halbjahreszeugnis der Klasse 4 (im Original und als Kopie)
    • Anmeldeschein
    • Schulformempfehlung (im Original und als Kopie)
    • Familienstammbuch oder Geburtsurkunde (im Original und als Kopie)
    • Impfausweis (im Original und als Kopie) 

    Eine Liste der mitzubringenden und auszufüllenden Dokumente ist auch über den Link https://www.hugo-junkers-gymnasium.de/index.php/infos/anmeldungen zu finden.

    Aus Gründen des Infektionsschutzes kann zum großen Bedauern der Schule zur Anmeldung immer nur ein Elternteil pro Kind unter den zum Anmeldetermin geltenden Infektionsschutzregelungen – zur Zeit sind das die 3G-Regeln – empfangen werden.

    Schulleiter Marc Reese und sein gesamtes Kollegium freuen sich schon jetzt auf alle neuen Mitglieder der familiären Schulgemeinde des Hugo-Junkers-Gymnasiums im Sommer 2022.

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  • Renaturierung der Niers im Bresgespark: Der zweite Bauabschnitt startet in Kürze

    Renaturierung der Niers im Bresgespark: Der zweite Bauabschnitt startet in Kürze

    Die Renaturierung der Niers im Bresgespark und der Bau eines neuen naturnahen Gewässerlaufes für die Niers gehen weiter voran.

    Nachdem Anfang 2021 im östlichen Teil mit der Umgestaltung der Niers begonnen wurde, starten in Kürze die Baumfällarbeiten an der westlichen Seite des Parks. Im Anschluss sind ab April Erdarbeiten zur Schaffung der neuen Gewässerlandschaft geplant.

    Grafik: Niersverband

    Der Niersverband hat bereits im vergangenen Jahr im östlichen Teil des Bresgesparks für die Niers ein neues Gewässerbett geschaffen. Nun erfolgen in Kürze die Baumfällarbeiten an der westlichen Seite des Parks. Die Baustellenzufahrt für die Baumfäll- und Erdarbeiten wird von Westen über den Stockholtweg erfolgen. Die Wanderwege im westlichen Waldgebiet werden aus Sicherheitsgründen für die Dauer der Baumfällarbeiten gesperrt. Der Niersverband bittet an dieser Stelle um erhöhte Aufmerksamkeit im Bereich der Baustellenzufahrt und im Waldgebiet rundum die Baumfällarbeiten. Es werden Umgehungsmöglichkeiten geschaffen und entsprechend beschildert. Der Nierswanderweg bleibt bis auf wenige Tage für Radfahrer und Fußgänger zugänglich.

    Nach Abschluss der Vorarbeiten erfolgen ab April die Erdarbeiten zur Schaffung der neuen Gewässerlandschaft. Dann wird das neue Flussbett ausgehoben, angelegt und gestaltet.

    Im Winter 2022 sollen die Arbeiten zur Renaturierung der Niers im Bresgespark abgeschlossen werden. Nach Anschluss des neuen Gewässerlaufes an die Niers, wird diese in ihrem neuen naturnahen Bett fließen. Dann wird sich der Bresgespark nach und nach zu einem standorttypischen Auwald mit einem naturnahen Fließgewässer entwickeln. „Durch dieses Projekt wird ein attraktives Naherholungsgebiet geschaffen, welches einen neuen Lebensraum für zahlreiche Tier- und Pflanzenarten bietet. Darüber hinaus tragen wir durch die Umgestaltung nicht nur zum Hochwasser-, sondern auch zu einem nachhaltigen Klima- bzw. Umweltschutz bei“, so Sabine Brinkmann, Vorständin des Niersverbandes.

    Weitere Informationen zum Projekt:

    Insgesamt wird der neue Gewässerlauf im Rahmen dieses Umgestaltungsprojektes von heute ca. 1,1 km auf künftig ca. 3,7 km verlängert. Es werden Bodenmassen von rund 100.000 Kubikmeter bewegt, von denen rund 90.000 Kubikmeter komplett abtransportiert werden, um dem Gewässer und der neuen Aue Raum zu geben.

    Durch ihr neues naturnahes Bett wird der Niers mehr Platz für die Aufnahme von Niederschlagswassereinleitungen gegeben und so Rückhalteraum für Starkregenereignisse und Hochwasser geschaffen. Wasser kann sich im natürlichen Überschwemmungsbereich ausbreiten und schadlos zwischengespeichert werden. Dies entlastet auch die Rheydter Regenwasserkanäle und reduziert Schäden durch Rückstau im Kanal.

    Durch die Beseitigung von zwei Wehranlagen, die bisher die ökologische Durchgängigkeit in der Niers verhindert haben, kann nun wieder ein ungestörter Fischauf- und –abstieg erfolgen. Dies ist ein wichtiges Kriterium für ein intaktes Fließgewässer, wie sie die EU- Wasserrahmenrichtlinie vorschreibt.

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  • Zweifelhafte Gesamtschulanmeldungen –Wurden Anmeldungen nachträglich verschoben?

    Zweifelhafte Gesamtschulanmeldungen –
    Wurden Anmeldungen nachträglich verschoben?

    CDU: Wurden Anmeldungen nachträglich verschoben?

    Die CDU hat Zweifel an den Anmeldezahlen der Gesamtschulen in Mönchengladbach. Das haben Nachfragen bei den Koordinierungsgesprächen mit der Stadtverwaltung ergeben. Es scheint, als würden Familien einen positiven Bescheid für Gesamtschulplätze bekommen, auf die man sich nicht beworben hat.

    „In den offiziellen Zahlen der Stadt Mönchengladbach hat die Gesamtschule Neuwerk 162 Anmeldungen. Auf Nachfrage der CDU stellte sich allerdings heraus, dass die tatsächlichen Anmeldungen an der Hans-Jonas Gesamtschule im Verfahren bis zum 2.Februar nur bei 116 Anmeldungen gelegen haben. Dies würde bedeuten, dass die durch den Rat beschlossenen zusätzlichen Plätze für eine Sechszügigkeit gar nicht von den Eltern gewünscht werden. Hier werden in Wirklichkeit Kinder, die an beliebten Gesamtschulen wie in Hardt, Volksgarten oder Rheydt-Mülfort abgewiesen werden, wie eine Ware in einen anderen Stadtteil geschoben. Dies sieht nach außen zwar wie die Erfüllung des Elternwillens nach Gesamtschulplätzen aus, ist in Wirklichkeit aber mehr als fragwürdig.“, sagt der Fraktionsvorsitzende der CDU-Ratsfraktion Hans-Peter Schlegelmilch.

    Sollten Familien in den nächsten Tagen einen positiven Bescheid für einen Gesamtschulplatz an einer Schule bekommen, an der sie sich nicht angemeldet haben, so bestehe die Möglichkeit, Einspruch einzulegen. Außerdem ist es trotz der Gesamtschulanmeldung möglich, sich anschließend für einen Platz an Gymnasium, Real- oder Hauptschule zu bewerben.

    „Aufgrund dieser zweifelhaften Verfahrensweise können wir gut verstehen, dass viele Familien verunsichert sein könnten. Dazu kommt außerdem die abenteuerliche Raumsituation an der Gesamtschule Rheydt-Mülfort. Diese sehr beliebte Gesamtschule darf durch die genehmigte Sechszügigkeit 162 SchülerInnen aufnehmen. Allerdings hat die Bezirksregierung diese Sechszügigkeit richtiger Weise im Interesse der Kinder unter die Bedingung eines schlüssigen Raumkonzeptes gestellt. Dies ist notwendig, damit die Schülerinnen und Schüler nach den Sommerferien auf ordentliche Weise untergebracht werden können. Es fehlen jedoch Raumkapazitäten am Standort der Gesamtschule Mülfort. An anderen Standorten müssen diese für die Bedürfnisse der Gesamtschule jedoch erst freigezogen und hergerichtet werden. Da zur Zeit jedoch noch nicht feststeht, ob in anderen Schulgebäuden überhaupt Räume frei werden, bleibt möglicherweise nur eine Containerlösung. Selbst für diese Lösung dürfte auf dem Schulgelände Mülfort der Platz sehr knapp sein.“, so Bürgermeisterin Petra Heinen-Dauber, Vorsitzende des Schulausschusses.

    Ampel: Anmeldezahlen an Schulen: CDU verunsichert Eltern

    In einer Pressemitteilung säht die CDU Zweifel an den Anmeldezahlen der Stadt Mönchengladbach. Dabei gibt es ein gängiges Verfahren im Rahmen von Schulanmeldungen. Nachdem Eltern ihren Anmeldewunsch hinterlegt haben, werden die Ergebnisse der Anmeldung durch die Schulaufsicht gemeinsam mit den Schulleitungen, der Stadt sowie Politik ausgewertet. Dass die Anmeldezahlen dabei gar nicht von der Stadt, sondern von den Schulen in Verbindung mit der Schulaufsicht  festgelegt werden, scheint die Oppositionsfraktion bei ihrer Kritik nicht zu stören. Vielmehr versucht die CDU den Eindruck zu erwecken, dass Kinder in Mönchengladbach zwangsweise einer Schule zugeteilt werden.

    Dazu erklärt der SPD-Fraktionsvorsitzende Janann Safi: “Diese Nebelkerze der CDU ist unverantwortlich! Es gibt ein klares Verfahren mit einer transparenten Grundlage: den Anmeldewunsch der Eltern. Kein Kind wird in Mönchengladbach wie Ware behandelt – das würden die Eltern auch nicht zulassen. Deshalb werden wir nicht zulassen, dass Eltern verunsichert werden. Es gibt in Mönchengladbach nur eine erzwungene Zuweisung: und zwar für Kinder, die auf eine Gesamtschule wollen, aber mangels ausreichender Plätze nicht dürfen. Das ist das eigentliche Problem.”

    Das Anmeldeformular der Eltern für die weiterführende Schule enthält zwei Teile: die Angabe des Erstwunsches und die Frage nach dem Zweitwunsch. Hier geben Eltern an, ob ihr Kind auf einer anderen Gesamtschule untergebracht werden soll oder lieber eine andere Schulform besuchen möchte. Eltern wird mit dem Formular eine zweite separate Anmeldung erspart. Sie geben damit direkt zwei Anmeldungen ab: den Wunsch nach einer konkreten Schule und der Schulform.

    Nicole Finger, FDP-Fraktionsvorsitzende, macht deutlich: “Grund für die Verunsicherung vieler Eltern ist nicht das seit Jahren bewährte Anmeldeverfahren, sondern die Tatsache, dass es einfach zu wenige Gesamtschulplätze gibt und die CDU dieses Problem einfach ausblendet.  Es ist nicht Aufgabe der Politik vor Ort, die Entscheidungen der Eltern in Frage zu stellen, sondern den Wünschen der Eltern so weit wie möglich gerecht zu werden. Eltern wissen selbst am besten, was gut für ihre Kinder ist.”

    Alle Eltern, die für Ihr Kind einen Platz an einer Gesamtschule wünschen, werden im Anschluss durch die Schulen einzeln kontaktiert. Ihnen wird die jeweilige Gesamtschule genannt und sie werden gefragt, ob sie bei ihrem angegeben Wunsch bleiben möchten. Eine Verpflichtung zur Annahme gibt es nicht. Nachdem Eltern den Zweitwunsch nach einen Gesamtschulplatz jedoch bereits zum Ausdruck gebracht haben, lehnen sie das entsprechende Angebot erfahrungsgemäß nicht ab.

    “Dieses Verfahren ist seit Jahren gängige Praxis. So soll die Schulwahl für Eltern so effektiv und einfach wie möglich gestaltet werden. Die Stadt selbst kann gar keinen Einfluss auf die Anmeldezahlen nehmen. Als die CDU in der Mehrheit war, schien das noch bekannt gewesen zu sein. Nun plötzlich Zweifel zu sähen, ist mehr als fragwürdig. Die freie Wahl der Eltern sowie die Erfüllung ihres Wunsches werden durch das Verfahren jederzeit garantiert.”, so die Grüne-Fraktionssprecherin Ulla Schmitz.

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  • Im Frühjahr startet die Unterschriftensammlung

    Im Frühjahr startet die Unterschriftensammlung

    Am 7.2.22 erhielt der RADENTSCHEID MÖNCHENGLADBACH die Kostenschätzung für das im Mai 2021 eingereichte initiierende Bürgerbegehren nach § 26 GO NRW. In Nordrhein-Westfalen erfolgt die Kostenschätzung verpflichtend durch die Gemeinde.

    Eines der sieben Ziele sind begleitende, baulich getrennte Radwege auf den Hauptverkehrsstraßen der Stadt. Diese können auf verschiedene Arten erstellt werden.
    In einem Gespräch am 18. Januar 22 mit dem Oberbürgermeister der Stadt Mönchengladbach, Felix Heinrichs, wiesen die Vertretungsberechtigten Claudia Busenius-Pongs und Susanne Jud nochmals ausdrücklich auf eine Variante der baulichen Trennung hin, für die ein Eingriff in den Seitenraum nicht erforderlich ist.
    Als Konsequenz fallen keine Anliegerkosten nach 8 KAG an.

    Diese Variante wird als „geschützter Radweg auf Fahrbahnniveau“ in die neuen Regelwerke Einzug halten.
    Claudia Busenius-Pongs bleibt bei Ihrer Aussage: „Es ist höchste Zeit, dass auch in Mönchengladbach gesicherte Fahrradwege gebaut werden – und zwar mit derselben Selbstverständlichkeit wie bisher die breiten Straßen für den motorisierten Verkehr! Nur mit gesicherten Fahrradwegen – gleichberechtigt neben den Autostraßen – kann Leben gerettet werden.“
    Susanne Jud ist sich sicher: „Fördermittel für eine echte Mobilitätswende können wir von Land und Bund erwarten. Erfahrungsgemäß sind für finanzschwache Kommunen wie Mönchengladbach bis zu 100 Prozent drin.“

    Unterstützt wird der Radentscheid von Tante Lemi/ Eine Erde, VCD, ADFC, RADKOMM, Changing Cities, BUND, NABU, BSK und Pulse of Europe.

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  • Volle Kultur-Power für 2022: 44 Projekte und sechs Orte der Freien Kulturszene werden von der Stadt mit rund 198.000 Euro gefördert

    Volle Kultur-Power für 2022: 44 Projekte und sechs Orte der Freien Kulturszene werden von der Stadt mit rund 198.000 Euro gefördert

    Die Freie Kulturszene in Mönchengladbach ist rege wie nie: Gleich 64 Anträge gingen bis zum 31. Oktober 2021 beim Kulturbüro Mönchengladbach für die Projektförderung der nicht-städtischen Kulturarbeit ein – ein Drittel mehr als im Vorjahr und absoluter Rekordwert.

    “Die Antragsflut freut uns natürlich, denn sie zeigt die Weiterentwicklung und Lebendigkeit der Freien Szene”, sagt Agnes Jaraczewski, Leiterin des Kulturbüros. “Andererseits stellte sie uns vor die große Herausforderung, dass dem Etat von 162.500 Euro eine Gesamtantragssumme von rund 356.500 Euro gegenüberstand.” Dabei sei die Qualität der Anträge größtenteils hoch gewesen. 

    Keine leichte Aufgabe für die Kulturverwaltung und den Kulturausschuss, die über die Förderungen zu entscheiden hatten. Ziel der Antragsprüfung war es dabei, alle förderungswürdigen Projekte so weit zu unterstützen, dass sie tatsächlich stattfinden können, wenn auch ggf. im Umfang reduziert, da angesichts der Etat-Überzeichnung nur in wenigen Fällen vollumfänglich gefördert werden kann.

    “Schön ist, dass auch wieder viele Akteur*innen erstmals einen Antrag gestellt haben”, freut sich die stellvertretende Kulturbüroleiterin Birte Wehmeier. “In den nun ausgewählten Projekten zeigt sich eine Mischung aus sich etablierenden Angeboten und ganz neuen Ideen.” Dabei sei viel Dynamik zu entdecken: Neue Orte würden bespielt, andere Formate ausprobiert und frische Kooperationen geschmiedet. “Das steigert die Vorfreude auf ein spannendes, abwechslungsreiches Kulturprogramm in diesem Jahr!”

    Da mit der jetzigen Vergabe nur noch rund 4.600 € übrigbleiben, wird es dieses Mal keine zweite Ausschreibungsrunde für die Projektförderung geben. Das Kulturbüro ermutigt trotzdem, sich mit Ideen, die über das Jahr entstehen, zu melden.

    Auch der für 2022 erstmalig parallel ausgeschriebene Förderetat zur Strukturförderung der nicht-städtischen Kulturarbeit in Mönchengladbach erfreut sich großer Beliebtheit. Sechs Anträge mit einer Gesamtsumme von 81.619,69 Euro gingen bis zum 31.10.2021 bei der Kulturverwaltung ein für den Förderetat, der 40.000 Euro umfasst. Der Kulturausschuss entschied, dass trotz der hohen Überzeichnung alle eingereichten Einrichtungen mit einer anteiligen Förderung unterstützt werden. Freuen dürfen sich somit das Köntges der Altstadtinitiative MG e.V., das Chapeau Kultur des TKV MG e.V., der MMIII Kunstverein MG e.V., das Rhe’er Eck des KARhe e.V., der Freeflow e.V. und das Atelierhaus 62 des Schrei Auf e.V..

    Die Überzeichnung bestätigt den hohen Bedarf einer finanziellen Unterstützung kultureller Begegnungsorte in der Stadt. Entsprechend bemüht ist die Kulturverwaltung, die Akteur*innen bei der Prüfung weiterer Fördermöglichkeiten zu unterstützen.

    Im Detail: 2022 werden über die Projektförderung folgende 44 Vorhaben mit diesen Beträgen gefördert:

    Bildende Kunst:

    Der Blaue Rheydter – Rheydter Kunsttage: 2400,00 € Evangelische Stiftung Hephata Wohnen gGmbH – Ton angebend!: 2600,00 € Kulturbüro Mönchengladbach – Ausstellungen EA71: 3000,00 € MMIII Kunstverein Mönchengladbach e.V. – Ausstellungsprogramm 2022: 9500,00 €

    Comedy:

    Niklas Siepen – Projekt Comedy: 2000,00 €

    Film:

    Eine Erde e.V. – Lemuria – Kino & Diskurs: 4500,00 €

    Literatur:

    Marco Jonas Jahn – poeterey – der Gladbacher Poetry Slam: 1200,00 € Marco Jonas Jahn – Lesershow – die Gladbacher Lesebühne: 2900,00 € Lust am Lesen e.V. – TEXT / STATIONEN 2022: 4056,00 €

    Musik:

    Andre Spajic – Jazz@Theaterbar: 2000,00 € Art Ensemble NRW – Werkstattkonzerte und Gladbacher Nachtmusik: 6500,00 € Bunker Güdderath – Herbstzeitlose 2022: 6000,00 € Ensemble CRUSH e.V. – berührende extreme: 1100,00 € five o’clock e.V. – five o’clock acoustic: 4000,00 € Jazzclub Mönchengladbach e.V. – BIS-Open Session: 2990,00 € Jazzclub Mönchengladbach e.V – Konzertreihe Jazz am Abteiberg: 3500,00 € Julian Flemming – Econore Experimental: 4200,00 € KARhe e.V. – Songs mit Ecken und Kanten: 3575,00 € KinderMusikLand-NR e.V. – Bunte Töne KiLiFee: 5900,00 € KjG Mönchengladbach Hardt – HardtBeat Festival 2022: 4050,00 € Kulturküche – Küchenkonzerte: 1580,00 € Pro vocale lyra Mönchengladbach/Viersen – Chorfestival Mönchengladbach-Stadtmitte: 2900,00 € Robert Hurasky – JAZZ–VISIONS–NIGHT Mönchengladbach: 3200,00 € Toothless Shows / Dr. Skap Records – ToothlessShows/Dr.SkapRecords/Don’tWaste(y)ourTimeFestival: 4000,00 €

    Street Art

    Vinyl Garage – Graffiti Garten: 1950,00 € Monnike con Moto e.V. – Graffiti Jam Mönchengladbach: 3300,00 €

    Tanz:

    Danceroom Mönchengladbach – In einem anderen Licht: 1000,00 € Danceroom Mönchengladbach – (UM)WEGE: 3000,00 €

    Theater:

    freeflow e.V. – Gründung Figurentheaterensemble: 2930,00 € Kulturküche – Küchentheater 2022: 2900,00 € Tabea Pollen – Unser digitale Körper (AT): 3510,00 €

    Spartenübergreifend:

    Altstadtinitiative Mönchengladbach e.V. – Köntges – Raum für unser Viertel: 8000,00 € Brigitte Zarm – Belons Traum: 2500,00 € Jan Pirco Ulbrich – Kulturfrühling: 4000,00 € Kontingenz und Subversion – Rollin’ Speakers Corner: 3525,00 € Kulturkram e.V. – Carneval Global: 6500,00 € Kulturlöwe Niederrhein e.V. – KulturZeit Mönchengladbach: 6000,00 €

    Linde98 – Face to Face: 1500,00 €

    Lucie Schulze – Gruselkabinett: 1600,00 € MG anders sehen – MG anders sehen: 2000,00 € Monnike con Moto e.V. – MIR Festival: 6000,00 € SCHREI AUF e.V. – Jahresprogramm: 7000,00 € Stiftung Jürgen Kutsch – “raus mit Euch!”: 2000,00 € Vinyl Garage – “Grow” – Der Impro-Garten: 1000,00 €

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  • Lärmaktionsplan: Nächste Phase der Bürgerbeteiligung beginnt

    Lärmaktionsplan: Nächste Phase der Bürgerbeteiligung beginnt

    Die nächste Phase der Bürgerbeteiligung zur dritten Runde des Lärmaktionsplans begann am Montag, 7. Februar. Die konkreten Bereiche und Abwägungstabellen aus der ersten Phase der Bürgerbeteiligung sowie die daraus resultierenden Änderungen können auf der Website der Stadt unter stadtmg.de/lapmg eingesehen werden.

    Während der Auslegungsfrist können bei der Stadtverwaltung Mönchengladbach Stellungnahmen abgegeben werden. Hierfür soll insbesondere das Formular auf der städtischen Website genutzt werden.

    Stellungnahmen können online, per E-Mail (lap@moenchengladbach.de) oder schriftlich bis zum 20. Februar eingereicht werden. Wegen der Pandemie sind Kundenbesuche in den Dienststellen der Stadtverwaltung nur nach Terminvereinbarung per Telefon (02161/25-8584, 02161/25-8573) oder per E-Mail (lap@moenchengladbach.de) unter Einhaltung der geltenden Abstands- und Hygieneregelungen möglich.

    Das Verfahren zur Aufstellung eines Lärmaktionsplans ist ein öffentliches Verfahren. Abschließend wird über alle eingehenden Stellungnahmen durch den Rat der Stadt Mönchengladbach in öffentlicher Sitzung beraten und beschlossen. “Wir hoffen auf eine rege Beteiligung. Die Anwohnerinnen und Anwohner wissen am besten, welche Bereiche der untersuchten Belastungsachsen besonders betroffen sind und wo der Lärmaktionsplan die Lebensqualität durch Lärmschutzmaßnahmen verbessert”, so Stadtdirektor und Technischer Beigeordneter Dr. Gregor Bonin.

    Das Plangebiet umfasst in der dritten Runde folgende Bereiche im Stadtgebiet:

    Bezirk Nord

    Tomper Straße, Labbéstraße bis Brahmsstraße, Waldnieler Straße (Hauptverkehrsstraße), Roermonder Straße, Moosheide, Roermonder Straße bis Stationsweg, Mürriger Straße – Breiter Graben – Venner Straße, Grete-Schmitter-Weg bis Zum Venner Busch, Venner Straße, Ortseingang Venn bis Windmühlenweg, Windmühlenweg bis Lindenstraße, Marienburger Straße, Schürenweg, Bergstraße, Viersener Straße, Kaldenkirchener Straße, Waldhausener Straße und Aachener Straße, Künkelstraße – Zeppelinstraße, Hohenzollernstraße bis Krefelder Straße, Krefelder Straße, Zeppelinstraße bis Ueddinger Straße, Brunnenstraße, Hehner Straße, Rathenaustraße

    Bezirk Ost

    Korschenbroicher Straße, L 390, Krahnendonk bis Neersbroicher Straße, Neersbroicher Straße, Hofstraße/ Hardterbroicher Straße, Kleinenbroicher Straße, Waater Straße, Mülforter Straße – Liedberger Straße, Konstantinstraße, Ruckes, Volksbadstraße, A 52 (Anschlussstelle MG Nord bis MG-Neuwerk), Krefelder Straße

    Bezirk Süd

    Breite Straße/ Ritterstraße, Dahlener Straße, Stresemannstraße, Gracht – Friedensstraße, Stockholtweg, Mülgaustraße, Achse Wetschewell – Karlstraße, Hochstadenstraße bis Hoemenstraße, Stapper Weg, Duvenstraße, Kohrbleiche bis Korneliusstraße, Kamphausener Straße, Burgfreiheit bis Manderscheider Straße, Von-der-Helm-Straße, Kölner Straße bis Güddenrather Mühlenweg, Kölner Straße, Burgbongert bis L 19 Straße, Ortsdurchfahrt Sasserath, Wickrather Straße, Taunusstraße bis Vierhausstraße

    Bezirk West

    A 61, Anschlussstelle MG-Holt – Straße Am Nordpark, Holt – Straße Hehnerholt, Wickrathhahner Straße, Kreuzhütte bis Beckrather Straße, Gelderner Straße, Adolf-Kempken-Weg bis Rossweide, Rossweide, Gelderner Straße bis Hochstadenstraße, Hochstadenstraße, Trompeterallee bis Wetschewell/ A 61 Nach der EG-Richtlinie über die Bewertung und Bekämpfung von Umgebungslärm vom 24. Juni 2005 sind Kommunen zur Erstellung strategischer Lärmkarten sowie darauf aufbauender Lärmaktionspläne einschließlich der Information der Öffentlichkeit in einem Abstand von fünf Jahren verpflichtet.

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  • ONE BILLION RISING: Tanzflashmob gegen Gewalt an Frauen auch 2022 online

    ONE BILLION RISING: Tanzflashmob gegen Gewalt an Frauen auch 2022 online

    Am 14. Februar um 17:30 Uhr / Workshops und Training am 6. und 13. Februar

    Zum 9. Mal organisieren in diesem Jahr der freeflow e.V. und die Gleichstellungsstelle der Stadt ONE BILLION RISING in Mönchengladbach. Bei der Aktion handelt es sich um einen weltweit stattfindenden Tanzflashmob, mit dem gegen Gewalt an Frauen protestiert wird. Jedes Jahr am 14. Februar gehen in hunderten Ländern Menschen auf die Straßen und senden tanzend und feiernd ein Symbol der Solidarität und Stärke. Weltweit wird immer noch jede dritte Frau Opfer von (sexualisierter) Gewalt – hochgerechnet ergibt das eine Milliarde (engl.: billion).

    Der Name der Aktion bezieht sich auf diese traurige Statistik und bekundet gleichzeitig, dass sich genau diese Milliarde von Betroffenen – sowie viele solidarische Menschen –  erhebt und das Recht auf Unversehrtheit und Selbstbestimmung einfordert. Die US-amerikanische Feministin Eve Ensler ist Begründerin des Flashmobs, der inzwischen in über hundert Ländern und allein in Deutschland in über 150 Städten stattfindet. Gemeinsame Kunst-Aktionen und Solidarität stehen im Mittelpunkt der Aktionen. Am 14. Februar, um 17:30 Uhr wird OBR-MG online als Zoom-Meeting durchgeführt. Die Veranstalterinnen laden alle zur Teilnahme ein. Vorbereitend ist OBR Mönchengladbach bei Instagram und Facebook zu finden.

    Ein Übungs-Video der Mönchengladbacher Choreographie, mit Constanze Schulte im Museum Abteiberg aufgenommen, ist bei youtube zu sehen.

    Am 6. Februar von 11:00 -13:00 Uhr bietet Constanze Schulte einen Online Workshop an: Dance and Connect (nur für so genannte “Flinta*s”), Feel-Good-Workshop mit Bewegung – let´s create!

    Am 13.02.22 von 11:00 – 13:00 Uhr, können alle Interessierten online die Mönchengladbacher Choreographie für den OBR-Flashmob gemeinsam üben. Aktuelle Informationen und die Links zu den Zoom-Meetings finden Interessierte auf Facebook, Instagram und YouTube unter One Billion Rising Mönchengladbach sowie auf den Seiten von freeflow und Gleichstellungsstelle.

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  • Corona in Kitas: Höchste Zeit zu handeln

    Corona in Kitas: Höchste Zeit zu handeln

    Die Personalsituation in den Kitas spitzt sich zu. Die Sorge der Beschäftigten wächst, die Kräfte schwinden. Die komba gewerkschaft nrw warnt: Wenn nicht endlich präventiv gehandelt wird, sind die Kitas demnächst geschlossen.

    „Der grundsätzliche Personalmangel und die krankheits- und quarantänebedingten personellen Ausfälle belasten die Kita-Beschäftigten extrem.
    Wer Betreuungsgarantien ausgibt, kann das Versprechen nur mit gesunden Beschäftigten einhalten. Die letzte Chance zum präventiven Handeln ist jetzt. Sonst sind die Kitas demnächst dicht“, mahnt Sandra van Heemskerk, stellvertretende Landesvorsitzende der komba gewerkschaft nrw, gegenüber der Politik.

    Der Personalmangel verbunden mit einem anhaltend hohen Dokumentationsaufwand, den Hygienemaßnahmen, einer Vielzahl an Regelungen und ständig neuen Aufgaben führt zu immer mehr Arbeitsaufwand der verbliebenen Beschäftigten. Die frühkindliche Bildung bleibt auf der Strecke.

    Unter dem Motto „Hört uns. Seht uns. Sprecht mit uns. Sonst sind die Kitas zu!“ macht die komba auf die prekäre Situation aufmerksam. Die Politik, so der Vorwurf, lässt in der Corona-Pandemie den Weitblick vermissen. „In der Pandemie wurde viel zu oft ad hoc reagiert statt präventiv gehandelt. Unsicherheit und Unklarheit mit Blick auf die
    Corona-Situation prägen den Kita-Alltag. Die Kita-Beschäftigten fühlen sich alleine gelassen“, macht Sandra van Heemskerk deutlich.

    Die komba gewerkschaft nrw fordert:

    • eine verbindliche Teststrategie von Kindern
    • die Entlastung des pädagogischen Personals bei der Dokumentation durch
    zusätzliches Verwaltungspersonal
    • Wiederaufnahme der Regelung, dass Kitahelfer/innen über eine
    Stundenaufstockung des vorhandenen Personals eingesetzt werden können
    • die Möglichkeit zur Reduzierung von Betreuungszeiten (insbesondere bei
    Gruppensettings

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  • Große Zustimmung für Hauptschulen Kirschhecke und Neuwerk – 17.292 Unterschriften

    Große Zustimmung für Hauptschulen Kirschhecke und Neuwerk –
    17.292 Unterschriften

    Das Interesse am Bürgerbegehren zur Erhaltung der Hauptschulen Kirschhecke und Neuwerk nahm in den letzten Tagen noch einmal an Fahrt auf. Heute erhielt die Stadtverwaltung weitere acht Ordner mit Unterschriftenbögen.

    „Insgesamt unterschrieben 17.292 Bewohner/innen das Bürgerbegehren obwohl 8.285 gereicht hätten. Das sind mehr als doppelte so viele, wie wir für das Quorum benötigt hätten“, teilt Anne Embser, eine der Initiatorinnen, mit.  

    Jetzt ist es nur noch eine Formsache, dass der Rat der Stadt Mönchengladbach am 16. Februar das Bürgerbegehren für gültig erklärt. Dann dürfen die beiden betroffenen Hauptschulen ab dem 19. Februar wieder im regulären Anmeldeverfahren die Anmeldungen von Schüler/innen annehmen.
    Das ist eine wichtige Information für die Eltern, die in dem vorgezogenen Anmeldeverfahren der Gesamtschulen mit der Anmeldung ihrer Kinder warteten. Sie können nun ihre Kinder an den Hauptschulen Kirschhecke oder Neuwerk anmelden. Auch dürfen Eltern grundsätzlich – trotz bereits erfolgter Zusage beispielsweise eines Gesamtschulplatzes – auch an einer anderen Schulform anmelden.

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  • Luftballons über der City

    Luftballons über der City

    Auf die Situation wohnungsloser junger Menschen aufmerksam machen, das war das Ziel der Luftballon-Aktion am 03. Februar. Harry Fischermann, Sozialarbeiter im Projekt u25 des Reha-Vereins und Teilnehmerin Nelli hatten Geschichten und Schicksale aufgeschrieben, die sie so oder ähnlich kennen und die Betroffenheit und Willen zum Helfen auslösen sollen.

    Die kurzen, aber einprägsamen Geschichten wurden auf Karten gedruckt und an Luftballons gebunden, die dann in der Mönchengladbacher City aufgehangen wurden. Gut sichtbar an Bänken, Laternenmasten oder Fahrradständern bildeten sie bunte Farbtupfer in der wetterbedingt grauen Umgebung und erregten einige Aufmerksamkeit. Manche Passanten hatten den Leitartikel im Extra Tipp vom 23. Januar gelesen (siehe Link: “Wohnungslos und u25…”), konnten sich etwas unter der Aktion vorstellen und nahmen Info-Karten zum Projekt mit.

    Zuvor hatte es im Café eine große Aufblas-Aktion der 150 avisierten Luftballons gegeben – mit Helium, damit sie steigen und vor allem auch in der Luft bleiben. Ab und zu knallte es, aber Nachschub war reichlich vorhanden. Mit mehreren Luftballon-Trauben versehen startete die ganze Gruppe dann zu einem gemeinsamen Foto am Sonnenhausplatz bei den Eseln. Anschließend teilte man sich auf, um die Hindenburgstraße vom Alten Markt bis hin zum Hauptbahnhof zu bestücken.

    Unterstützt wurde die Gruppe dabei nicht nur von Bernd Meisterling-Riecks, Bereichsleiter im Jobcenter Mönchengladbach, sondern auch von Andrea Noe, Psychiatrie-Koordinatorin im Gesundheitsamt der Stadt Mönchengladbach. Beide lobten die Aktion und halfen eifrig beim Aufhängen der Ballons mit.
    (Zur Info: Das Projekt u25 wird durch das Jobcenter Mönchengladbach gefördert.)

    Für die Aktiven gab es im Anschluss ein Büffet, das in der Küche des Reha-Vereins auf der Sophienstraße gezaubert worden war. Beim gemeinsamen Essen gab es dann auch Gespräche über den bisherigen Werdegang der teilnehmenden jungen Erwachsenen und wie sie auf das Projekt aufmerksam wurden: sei es durch ein ähnliches Projekt in Oberhausen, durch STEP, den Jugendtreff auf der Stepgesstraße oder auch über die LVR-Klinik.

    Jannik, Nelli, Marco, Tim und die anderen Teilnehmer*innen  sind sich einig, dass u25 eine große Hilfe ist: ein fester Anlaufpunkt mit coolen und verständnisvollen Mitarbeiter*innen, die auch bei Problemen unterstützen, ein Platz zum Ausruhen, nicht zu vergessen die kostenlosen und leckeren Mahlzeiten, die sie gerne auch mit zubereiten.
    O-Ton Tim: “Mein Bauerntopf ist immer ganz schnell leer.”
    Wie es weitergehen soll? “Erst mal die eigene Situation stabilisieren und irgendwann dann arbeiten und Geld verdienen.” Bis dahin kommen sie gerne und regelmäßig ins Café u25.

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  • Stolpersteine zur Erinnerung an Opfer der NS-Zeit in Mönchengladbach-Odenkirchen gestohlen

    Stolpersteine zur Erinnerung an Opfer der NS-Zeit in Mönchengladbach-Odenkirchen gestohlen

    Zwei von fünf an einer Stelle im Gehweg eingelassenen Stolpersteinen sind in Mönchengladbach-Odenkirchen auf der Straße Kohrbleiche gestohlen worden.

    Bei den Stolpersteinen handelt es sich um Gedenktafeln aus Messing, die in den Bürgersteig eingesetzt wurden. Sie sollen an Menschen erinnern, die von den Nazis verhaftet, deportiert und in den meisten Fällen ermordet wurden.

    In Mönchengladbach sind bislang 317 Stolpersteine an 98 Stellen verlegt worden.
    Ein 69-jähriger Zeuge hatte sich heute (Di 08.02.2022, 17.00 Uhr) bei der Polizei gemeldet und den Diebstahl der Stolpersteine angezeigt.
    Am Tatort stellte die Polizei fest, dass zwei von fünf Stolpersteinen fehlen. Eine Suche nach den Stolpersteinen im Nahbereich des Tatortes verlief negativ. Der Diebstahl dürfte nach Angaben des Zeugen zwischen Sonntag, 6.2.2022, 20:00 Uhr und Montag, 7.2.2022, 10:00 Uhr geschehen sein.

    Hinweise auf den oder die Täter liegen aktuell nicht vor.

    Der Staatsschutz der Polizei Mönchengladbach hat die Ermittlungen aufgenommen.
    Die Polizei Mönchengladbach fragt: Wer kann sachdienliche Hinweise zur Aufklärung dieser Tat geben?
    Hinweise bitte an die Polizei Mönchengladbach: Telefon 02161-29-0. (WR)

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  • Thema: Impfpflicht

    Thema: Impfpflicht

    Bayern will einrichtungsbezogene Impfpflicht vorerst aussetzen

    Die bayerische Staatsregierung will die ab 15. März bundesweit geltende Impfpflicht für Pflegekräfte im Freistaat vorerst nicht umsetzen. Sie sei „kein wirksames Mittel mehr, um die jetzige Omikron-Welle zu begleiten oder zu dämpfen oder zu stoppen“, sagte Ministerpräsident Markus Söder (CSU) am Montag nach einer Sitzung des CSU-Parteivorstands in München.

    Die sogenannte einrichtungsbezogene Impfpflicht könne aber „leider ein Instrument sein“, um die Situation in der Pflege deutlich zu verschlechtern, etwa wegen der drohenden Abwanderung von Fachkräften. Deshalb werde man im Vollzug der Impfpflicht „großzügigste Übergangsregelungen“ machen, was “de facto zunächst einmal auf ein Aussetzen des Vollzugs hinausläuft”, sagte der CSU-Vorsitzende am Montag nach einer Videoschalte des CSU-Vorstands in München. “Für wie viele Monate wird man dann sehen”, fügte er hinzu – jedenfalls zunächst für einige Zeit, «um das Ganze vernünftig zu gestalten”. Eine Umsetzung zum 15. März führe nur zu Problemen und sei „leider keine Lösung“.

    Grundsätzlich plädierte Söder erneut für eine allgemeine Corona-Impfpflicht – er hoffe sehr, dass es “hier eine kluge Entscheidung” gebe. Die Impfpflicht nur für Beschäftigte im medizinisch-pflegerischen Bereich sieht er mittlerweile dagegen kritisch: “Die einrichtungsbezogene Impfpflicht, die zum 15.3. kommen soll, ist kein wirksames Mittel mehr, um die jetzige Omikron-Welle zu begleiten oder zu dämpfen oder zu stoppen.”

    Söder kündigte zudem den „Einstieg in den Ausstieg“ bei den Corona-Maßnahmen an. Man werde trotz der schwierigen Situation schrittweise Öffnungen in Bayern voranbringen, kündigte er an.

    VdK NRW fordert Festhalten an Impfpflicht im Gesundheitswesen

    Die derzeit diskutierte zeitliche Verschiebung oder gar Aufhebung einer Impfpflicht für Mitarbeiter*innen von Gesundheits- und Pflege-Einrichtungen birgt aus Sicht des Sozialverbands VdK Nordrhein-Westfalen ein tödliches Risiko für diejenigen, die vom Coronavirus besonders gefährdet sind: „In diesem Fall bewerten wir den Gesundheitsschutz von vulnerablen Gruppen eindeutig höher als die Freiheit der in diesem Bereich beschäftigten Personen“, macht der Vorsitzende Horst Vöge deutlich.

    Er verweist in diesem Zusammenhang insbesondere auf die knapp 400.000 Pflegebedürftigen, die in NRW vollstationär in Heimen beziehungsweise von ambulanten Diensten unterstützt werden. „Die Betroffenen haben aufgrund von akuten oder chronischen Erkrankungen teilweise nicht die Möglichkeit, sich impfen lassen“, betont der VdK-Landesvorsitzende. „Umso größer ist aus unserer Sicht die Verantwortung, die diejenigen tragen, die tagtäglich in einem besonders engen Kontakt mit ihren Schutzbefohlenen stehen“, so Horst Vöge.

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  • Anita Parker nicht mehr Sprecherin des grünen Kreisverbandes

    Anita Parker nicht mehr Sprecherin des grünen Kreisverbandes

    Die Sprecherin des grünen Kreisverbandes Mönchengladbach, Anita Parker, hat jetzt ihr Amt nach neunjähriger Tätigkeit niedergelegt.

    „Diese Entscheidung war alles andere als einfach, aber volle Berufstätigkeit und verantwortungsvolles Ehrenamt sind kurz vor dem Eintritt in das Rentenalter für mich einfach nicht länger vereinbar. Leider musste ich vor einigen Jahren schon erfahren, welche körperlichen Reaktionen auf Überbelastung folgen können und darum habe ich mich entschieden, den Staffelstab jetzt weiterzureichen“, erklärte Anita Parker ihren Schritt.

    „Im grünen Team konnten wir mit vielen Mitstreiter*innen sehr viel bewirken. Der Höhepunkt waren die sehr guten Ergebnisse bei der letzten Kommunalwahl und ein Jahr später auch bei der Bundestagswahl. Ich bin sehr dankbar, wenn ich auf diese wunderbare Zeit zurückblicke, die ich mitprägen durfte“, resümiert sie ihre Zeit als Vorstandssprecherin. Parker ist überzeugt: „Die grüne Erfolgsgeschichte wird weitergehen!“

    Über Anita Parkers Nachfolge wird der grüne Kreisverband dann im Rahmen einer Mitgliederversammlung entscheiden.

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  • NRW-Wissenschaftsministerin Pfeiffer-Poensgen besucht Cyber Management Campus der Hochschule Niederrhein

    NRW-Wissenschaftsministerin Pfeiffer-Poensgen besucht Cyber Management Campus der Hochschule Niederrhein

    IT-Sicherheit ist ein aktuelles Megathema. In Zeiten einer mehr und mehr digitalisierten und vernetzten Welt werden zunehmend Experten gesucht, die Cyberangriffe auf kritische Infrastrukturen verhindern oder abwehren können. An der Hochschule Niederrhein werden seit 2020 solche Experten am Cyber Management Campus Mönchengladbach (CMC MG) ausgebildet. Heute machte sich NRW-Wissenschaftsministerin Isabel Pfeiffer-Poensgen ein Bild von den Entwicklungen im Monforts Quartier an der Schwalmstraße. Initiiert hatte den Besuch der Mönchengladbacher Landtagsabgeordnete Jochen Klenner.

    „Neben enormen gesellschaftlichen Chancen geht der digitale Wandel auch mit großen Herausforderungen einher, etwa mit der Bekämpfung von Cyberkriminalität oder mit dem Schutz kritischer Infrastrukturen. Um die dafür dringend benötigten Fachkräfte für IT-Sicherheit optimal auszubilden, verfolgt die Hochschule Niederrhein mit dem Cyber Management Campus einen erfolgsversprechenden interdisziplinären Ansatz, den wir als Land in der aktuellen Pilotphase maßgeblich unterstützen“, sagt Ministerin Pfeiffer-Poensgen.

    Hochschul-Präsident Dr. Thomas Grünewald beobachtet die Entwicklungen am CMC MG mit großer Zufriedenheit: „Absolventinnen und Absolventen des Cyber Management Campus der Hochschule Niederrhein stehen mit ihrer Expertise für IT Sicherheit im Betrieb oder in der öffentlichen Verwaltung. Als Hochschule Niederrhein sind wir stolz darauf, dank der Anschubfinanzierung des Landes Nordrhein-Westfalen unserer Region Niederrhein dieses Angebot machen zu können.“

    Nach Einführung des Bachelorstudiengangs Cyber Security Management im Wintersemester 2020/21 wird seit letztem Sommer auch der gleichnamige Masterstudiengang in Mönchengladbach angeboten. Eine Erweiterung des bestehenden Studienangebots im Bereich der Digitalen Forensik ist geplant.

    Dass das Interesse am Thema IT-Sicherheit groß ist, zeigen auch die Einschreibezahlen. Diese liegen über den prognostizierten Zahlen. So haben sich insgesamt über 260 Personen in Voll- oder Teilzeit zum Studium am Cyber Campus Mönchengladbach eingeschrieben. Nahezu ein Drittel der neuen Studienanfänger:innen sind junge Frauen.

    Professorin Gudrun Stockmanns und die Professoren Thomas Meuser und René Treibert bilden das Gründungsteam des CMC MG. Die Drei sind vom Zuspruch angetan. Man sehe, dass die beruflichen und gesellschaftlichen Zukunftsperspektiven der neuen Studienangebote am CMC MG von den jungen Menschen erkannt werden würden. Gefragt seien Interesse an technischen, organisatorischen und kommunikativen Inhalten. Gerne nehme das Gründungsteam die Verantwortung an, diesen Erwartungen mit einer praxisorientierten und innovativen Ausbildung gerecht zu werden und den CMC MG weiter auszubauen.

    Über den erfolgreichen Verlauf des Projekts freuen sich die Vertreter der Mönchengladbacher Wirtschaft, die das Projekt seinerzeit mit großem Einsatz vorangetrieben hatten. Der Ehrensenator der Hochschule Niederrhein und AUNDE-CEO Rolf Königs sagt: „Bei den zehn weltweit signifikantesten Geschäftsrisiken werden Cybervorfälle mittlerweile als größte Gefahr identifiziert. Deshalb ist es uns wichtig, für diesen wachsenden und komplexen Bereich Fachkräfte für unsere Region auf unserem Cyber Management Campus auszubilden.“

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  • Neujahrskonzert: Anspruchshaltung der CDU nicht nachvollziehbar

    Neujahrskonzert: Anspruchshaltung der CDU nicht nachvollziehbar

    Mit Verwunderung hat die SPD Mönchengladbach die Pressemitteilung der kulturpolitischen Sprecherin der CDU, Vanessa Odermatt, zum Neujahrskonzert der Niederrheinischen Sinfoniker im Kulturausschuss zur Kenntnis genommen.

    „Mit welcher Selbstverständlichkeit Frau Odermatt fordert, auf Kosten der Stadt das Neujahrskonzert besuchen zu dürfen, ist nicht nachvollziehbar“ erklärt Josephine Gauselmann, Vorsitzende des Kulturausschusses. „Sie hatte, wie alle anderen Mönchengladbacher*innen auch, die Möglichkeit eine Karte zu kaufen.“ Mittlerweile widerlegt ist die Behauptung Odermatts, beim Konzert sei eine Vielzahl an Plätzen frei geblieben. Das Theater Rheydt war ausverkauft. Auf den traditionellen Empfang im Anschluss wurde angesichts der pandemischen Lage verzichtet.

    „Es lässt tief blicken, wenn man Achtung und Wertschätzung nur zeigen kann, wenn man dazu eingeladen wird“ so Michael Roth, Landtagskandidat der SPD im Mönchengladbacher Süden, „aufrichtig ist das nicht. Politik darf kein Selbstbedienungsladen sein. Und im übrigen Frau Odermatt sollte als kulturpolitische Sprecherin ihrer Fraktion und als Mitglied des Aufsichtsrates des Theaters wissen, wann das Konzert stattfindet, auch ohne persönliche Erinnerung.“

    „Die Erwartungshaltung der CDU hat mit verantwortungsvollem und fairem Handeln nichts zu tun. Weder gegenüber dem Theater Rheydt und seinem Ensemble, noch gegenüber den Mönchengladbacher Bürger*innen, denen die Pandemie schon so viel abverlangt hat“ so Roth weiter.  „Wir setzen uns immer für niedrigschwelligen und kostenfreien Zugang zu Kultur ein – aber wir als SPD wollen da nicht bei uns als Politiker*innen selbst anfangen, sondern vor allem finanziell benachteiligten Bürger*innen den Zugang ermöglichen.“ fasst Gülistan Yüksel, Vorsitzende der SPD Mönchengladbach, zusammen.

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  • Jusos fordern mehr Gesamtschulplätze für Mönchengladbach

    Jusos fordern mehr Gesamtschulplätze für Mönchengladbach

    Die Jusos Mönchengladbach sprechen sich für die Schaffung von mehr Gesamtschulplätzen aus. Jedes Kind in der Stadt soll die gewünschte Schulform besuchen können und nicht auf eine andere Schulform ausweichen müssen.

    Während Jahr für Jahr hunderte Kinder von Gesamtschulen abgewiesen werden, weil es nicht genug Plätze gibt, haben sich an der Gemeinschaftshauptschule Kirschhecke und der Katholischen Hauptschule Neuwerk im Anmeldeverfahren 2021/22 zusammen gerade mal 36 Kinder angemeldet. Da viele Kinder nicht die gewünschte Schulform besuchen können und von der Gesamtschule auf die Hauptschule abwandern mussten, hat die Ampel gehandelt: Durch die Erweiterung der Gesamtschule Neuwerk und der Gesamtschule Rheydt-Mülfort sollen im ersten Schritt 120 weitere Gesamtschulplätze geschaffen werden.

    Für die SPD-Jugendorganisation ist klar, dass darüber hinaus langfristig mehr Gesamtschulen gebaut werden müssen. „Die Erweiterung der Gesamtschulplätze ist ein Schritt in die richtige Richtung, deckt aber bei weitem nicht die Nachfrage“, so Martin Kuban von den Jusos. Doch die Kritik der Jusos geht noch weiter: Das dreigliedrige Schulsystem stammt noch aus dem 19. Jahrhundert und stellt viele Kinder schon im Alter von 10 Jahren vor die Frage: Welchen Schulabschluss willst du später machen? Durch das Konzept der Gesamtschulen haben Kinder viel eher die Möglichkeit, sich in ihrem eigenen Tempo zu entwickeln. Studien zeigen, dass knapp 79% der Abiturient:innen an Gesamtschulen nach ihrer Grundschulzeit keine Empfehlung für das Gymnasium hatten. An der Gesamtschule können sie sich also mehr Zeit für die Entscheidung nehmen, welchen Bildungsweg sie einschlagen wollen. Und das, ohne anschließend die Schule wechseln zu müssen. Die Gesamtschule ist darauf ausgelegt, dass jedes Kind für sich entscheiden kann, was ihm am besten liegt und am meisten Spaß bereitet. Während der Profilierungsstufe werden berufsvorbereitende, praxisbezogene Kurse angeboten. Ein Angebot, das auf dem Gymnasium kaum zu finden ist. Zudem besteht die Möglichkeit nach der Wahl eines Erweiterungskurses, zurück zum Grundkurs zu wechseln. Die Leistungen der Schüler:innen werden halbjahresweise überprüft, um dann individuell für die Kinder die besten Angebote zu schaffen.

    Insbesondere an den Aussagen der schulpolitischen Sprecherin der CDU-Ratsfraktion, Bürgermeisterin Petra Heinen-Dauber, üben die Jusos Kritik. In der Ratssitzung vom 06.10.2021 erklärte Petra Heinen-Dauber in der Gesamtschuldebatte: „Und auch immer dieses suggerieren, dass man ein Abitur benötigt, um eine Chance im Leben zu haben. Das ist nicht richtig. […] Wir brauchen nicht nur welche, die Anweisungen geben, sondern auch diejenigen, die uns die Fähigkeiten bringen handwerklich auch tätig zu werden.“ Damit zeigt die CDU, dass es ihr nicht um die Bedürfnisse von Schüler:innen und Eltern geht, sondern allein die Erhaltung einer ungerechten Schulstruktur verfolgt, die ihrem überholten Bild von Gesellschaft entspricht. Die Jusos freuen sich, dass durch den Ausbau der Gesamtschulplätze viele Kinder die Möglichkeit erhalten, die Schule ihrer Wahl zu besuchen. „Die Entscheidung der Ampel, mehr Gesamtschulplätze zu schaffen, ist die logische Konsequenz aus dem Anmeldeverhalten der Eltern und dem Wunsch der Kinder“, so Mandana Bayat von den Jusos abschließend.

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  • Engagement für Afrika – Studentin erhält DAAD-Preis 2022

    Engagement für Afrika – Studentin erhält DAAD-Preis 2022

    . Sie handelt getreu dem Motto „Afrika etwas zurückgeben“. Sandrine Magne Mfeumtheu engagiert sich in diversen Projekten und legte mit ihrer Bachelorarbeit einen Grundstein für eine dezentrale Wasseraufbereitungsanlage für den ländlichen Raum in Afrika. Für ihr großes ehrenamtliches Engagement wurde die Masterstudentin am Fachbereich Maschinenbau und Verfahrenstechnik der Hochschule Niederrhein nun mit dem DAAD-Preis 2022 ausgezeichnet.

    Der Preis des Deutschen Akademischen Austauschdiensts wird jährlich für außerordentliche Leistungen im Studium und bemerkenswertes gesellschaftliches oder interkulturelles Engagement von internationalen Studierenden verliehen und ist mit 1000 Euro Preisgeld versehen. Die diesjährige Gewinnerin, die Kamerunerin Sandrine Magne Mfeumtheu, erhielt den Preis für ihr herausragendes Engagement zur Verbesserung der Lebensbedingungen im ländlichen Raum Afrikas.

    Im Zuge ihrer Bachelorarbeit beschäftigte sich die 32-jährige mit der Entwicklung eines Steuerungskonzeptes für eine Inselanlage zur Wasseraufbereitung auf Basis eines Microcomputers. Dieses System kann als theoretische Grundlage dienen, dezentrale Wasseraufbereitungsanlagen im ländlichen Raum Afrikas zu ermöglichen. Ihr Bemühen und die praktische Umsetzung dieses Projekts sind nun Fokus ihres Masterstudiums im Fach „Rechnergestützte Verfahrenstechnik“ an der Hochschule Niederrhein.

    Außerdem ist Mfeumtheu als studentische Hilfskraft im internationalen Projekt „IIDES NSC“ (Industry Integrated Dual Engineering Studies in a North-South Collaboration“, in Zusammenarbeit mit der Universität Nagui Abrogoua in Abidjan, tätig. Dort hilft sie mit ihrem kulturellen Verständnis und ihren Fachkenntnissen dabei, die Bevölkerung in der Elfenbeinküste flächendeckend mit Elektrizität und Wasser zu versorgen.

    Zusätzlich ist die junge Afrikanerin ehrenamtlich in zwei Organisationen tätig. Zum einen hilft sie jungen Afrikaner:innen dabei, sich für das Unternehmertum und Potenzials Afrikas einzusetzen. Hierfür unterstützt sie die Organisation „For a better Afrika“. Außerdem ist sie Gründerin der NGO „Break the Silence and End the Shame“. Das Hauptziel der Organisation ist es, Opfern von sexueller Gewalt und misshandelten Frauen und Kindern zu helfen und sie bei der Schulausbildung und ihrer Zukunft zu unterstützen.

    „Der Preis ist eine Ehre und zeigt, dass die großen Herausforderungen, denen ich mich immer wieder stellen muss, es wert sind. Ich freue mich, Afrika etwas zurückgeben zu können und Leuten zu helfen“, so Mfeumtheu nach Erhalt des Preises. „Es ist bemerkenswert, welche Leistungen Frau Mfeumtheu erbringt und wie stark sich manche unserer Studierenden für andere Menschen einsetzen. Wir sind froh sie an der Hochschule zu haben“, sagt Dr. Marion Halfmann, Professorin und Internationalisierungsbeauftragte an der Hochschule Niederrhein, die der Studentin den Preis stellvertretend für die Hochschule überreichte. Mit dem Preisgeld möchte Mfeumtheu erst einmal in die Heimat fahren. Dort wird sie etwas Energie tanken, um dann im nächsten Semester ihr Studium an der Hochschule Niederrhein weiterzuführen.

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