Autor: Redaktion

  • Neue Zahlen zeigen: „Die Kitastrophe in NRW setzt sich ungebremst fort“

    Neue Zahlen zeigen: „Die Kitastrophe in NRW setzt sich ungebremst fort“

    Das dritte Jahr in Folge haben sich die Schließtage kontinuierlich erhöht – auf jetzt durchschnittlich 23,3 im Kita-Jahr 2024/2025 (nach 22,3 in 2022/2023 und 22,5 in 2023/2024).

    Mit 3.447 Einrichtungen hat sogar rund ein Drittel aller Kitas an 27 Tagen im Jahr geschlossen. Das ist ein Anstieg von 73 Prozent innerhalb von 2 Jahren. Die gesetzliche Soll-Vorgabe liegt jedoch bei 20 Tagen. Zudem haben nur noch knapp 58 Prozent der Kitas bis 16.30 Uhr oder länger geöffnet. Im Vorjahr waren es noch mehr als 60 Prozent und Jahr 2021 sogar noch knapp 65 Prozent. 

    Hierzu erklärt Dr. Dennis Maelzer, familienpolitischer Sprecher der SPD-Fraktion:

    „Die Kitastrophe in NRW setzt sich ungebremst fort. Ministerin Paul bekommt sie leider nicht in den Griff. Auf diesem Gebiet sind die Grünen in der Landesregierung eine große Enttäuschung. Was wir jetzt brauchen, ist endlich eine angemessene Kita-Finanzierung, keine Kürzungen bei Kita-Helfern, dafür mehr Investitionen in die Ausbildung, damit nicht tausende Stellen unbesetzt bleiben.

    Frau Paul weiß das alles. Sie macht oder kann es aber nicht. Es ist daher geradezu zynisch, dass die Grünen zur Kommunalwahl ,Mehr Knete für Kitas’ fordern. Es ist doch die grüne Ministerin selbst, die Kita-Träger durch ihre Politik dazu zwingt, beim Personal zu sparen. Die Folgen dieser Politik bekommen Familien jeden Tag hautnah zu spüren. Sie stehen bei dieser Landesregierung leider nicht an erster Stelle.

    Wenn Ministerin Paul behauptet, die frühkindliche Bildung würde von ihr priorisiert, dann streut sie den Menschen Sand in die Augen. Tatsache ist: Die Kitas bekommen, was ihnen gesetzlich zusteht. Bei freiwilligen Leistungen wird hingegen gekürzt. So wird der Topf für Kita-Helfer im kommenden Jahr zum dritten Mal hintereinander kleiner.“

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  • Grüne stimmen Verlängerung der Videobeobachtung in der Altstadt zu

    Grüne stimmen Verlängerung der Videobeobachtung in der Altstadt zu

    Die Ratsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen hat nach eingehender Analyse der aktuellen Kriminalstatistik der Verlängerung der Videobeobachtung im Bereich der Gladbacher Altstadt zugestimmt.

    Die Entscheidung erfolgte nach intensiver fraktionsinterner Beratung und unter Abwägung aller sicherheitspolitischen Aspekte. Grünen-Ratsherr Bernd Meisterling-Riecks, zugleich Vorsitzender des Polizeibeirates Mönchengladbach, erläutert die Entscheidung so: „Für unsere Fraktion war es entscheidungsleitend, dass die Aufklärung von Straftaten in Gegenden, die durch Vergnügungsstätten geprägt sind, durch die Videobeobachtung nachweislich erleichtert wird. Gleichzeitig möchte ich aber ausdrücklich darauf hinweisen, dass Polizeipräsenz auf der Straße und präventive Maßnahmen, insbesondere zur Verhinderung von Jugendkriminalität, nicht durch Technik zu ersetzen sind.“

    Die Grünen betonen die Notwendigkeit eines ausgewogenen Sicherheitskonzepts, das technische Maßnahmen mit präventiver Arbeit verbindet. „Kriminalprävention, flankiert durch den Einsatz von technischen Beobachtungsmitteln zur Erleichterung der Verbrechensaufklärung, bildet ein wirksames Gesamtkonzept zur Kriminalitäts-bekämpfung“, sagt Meisterling-Riecks. „Hierzu müssen weiterhin ausreichend Finanzmittel im Bereich der präventiven Jugendarbeit zur Verfügung gestellt werden. Wer in diesem Bereich, wie die Gladbacher CDU, undifferenziert zehnprozentige Kürzungen im Haushalt 2025 fordert, wird später nur draufzahlen.“

    Zur Diskussion um Waffenverbotszonen bezieht Grünen-Fraktionssprecher Dr. Boris Wolkowski klar Stellung: „Der Einrichtung von Waffenverbotszonen stehen wir aufgrund von Bedenken hinsichtlich der Durchsetzbarkeit, der hohen Kontrollintensität und der tatsächlichen Wirksamkeit skeptisch gegenüber. Wir hätten nichts dagegen, wenn ganz Mönchengladbach eine waffenfreie Zone werden sollte.“ Das personenbezogene Verbot zum Mitführen von Messern, gezielt an Personen auszusprechen, die bereits beim Einsatz gefährlicher Gegenstände aufgefallen sind, wird von der grünen Fraktion indes ausdrücklich begrüßt. Der grüne OB-Kandidat Marcel Klotz betont in diesem Zusammenhang, dass es bei Straftaten grundsätzlich bereits einen hohen Strafrahmen gebe, der ausgeschöpft werden könne. „Die Zeit von der Tat bis zu einer Ahndung, sei es gerichtlich oder außergerichtlich, muss jedoch verkürzt werden“, fordert Klotz.

    „Am Ende bleibt festzustellen, dass nicht die Strafhöhe, sondern die Wahrscheinlichkeit, entdeckt zu werden, potentielle Täter davon abschreckt, Straftaten zu begehen. Diesem Aspekt muss in der kommunalen Sicherheitspolitik mehr Beachtung geschenkt werden“, sagt Bernd Meisterling-Riecks.

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  • Sommer, Sonne, Selbstbestimmung – über 400 Kinderhaben ihre eigene Stadt gebaut

    Sommer, Sonne, Selbstbestimmung – über 400 Kinderhaben ihre eigene Stadt gebaut

    Zwei Wochen lang haben sie gebaut, gesprayt, Theater gespielt, Verantwortung übernommen und ihre Talente entdeckt.

    Mit dabei waren Highlights wie das Graffiti-Projekt für den Karnevalswagen, die Sanitäter:innen-Ausbildung und kreative Experimente mit dem zdi-Zentrum. Die AWO Mönchengladbach hat damit gezeigt, wie Spiel, Kreativität und Teilhabe zusammengehören.

    Die Sommerferien in Mönchengladbach sind bunt und lebendig geworden: Über 400 Kinder haben vom 4. bis 15. August 2025 das Grenzlandstadion – die große Wiese mit Zugang über die Gartenstraße – in eine echte „Kreativ-Stadt“ verwandelt. Mit dem Ferienprojekt hat die AWO Mönchengladbach im Auftrag der Stadt ein
    einzigartiges Ferienprogramm umgesetzt, bei dem Spiel, Kreativität und Teilhabe Hand in Hand gegangen sind.
    Jeden Tag haben rund 200 Kinder zwischen 6 und 12 Jahren ihr eigenes Stadtleben auf die Beine gestellt: Sie haben Bürgermeister:innen gewählt, Interviews im Medienzentrum geführt, gebaut, gemalt, Theater gespielt, getrommelt, getanzt und geklettert. In verschiedenen „Häusern“ wie Atelier, Bauwerkstatt, Theater, Bewegungsarena oder Entdecker:innen-Labor haben sie ausprobiert, gestaltet und neue Talente entdeckt.

    Ergänzt wurde das Angebot durch demokratiepädagogische Elemente wie ein Rathaus und ein Medienzentrum, in dem Kinder Verantwortung übernommen und echte Mitbestimmung erlebt haben. Zur Unterstützung haben täglich rund 50 Fachkräfte und ehrenamtliche Helfer:innen vor Ort mitgewirkt und den
    Kindern eine sichere, kreative Umgebung ermöglicht.
    Ein besonderes Highlight hat die Zusammenarbeit mit dem zdi-Zentrum Mönchengladbach gebildet.
    Jugendliche sind dort im Vorfeld zu Trainer:innen ausgebildet worden und haben im Entdecker:innen-Labor eigene Angebote mit den Kindern umgesetzt – von Technik und Naturwissenschaft bis hin zu kreativen Experimenten. Damit hat die Kreativ- Stadt junge Menschen sowohl als Lernende als auch als Lehrende eingebunden.
    Auch die „Kleinen Entdecker Viersen“ haben das Programm bereichert: Sonja Michiels, Kinderkrankenschwester und Gründerin der Initiative, hat jede Woche Kinder zu Sanitäter:innen der Kreativ-Stadt ausgebildet. Mit spielerischen Übungen und echtem Wissen rund um Erste Hilfe haben die Kinder gelernt, Verantwortung für andere zu übernehmen – und ihre Stadt sicherer zu machen.
    Darüber hinaus haben Kunst und Karneval ihren Platz gefunden: Im Rahmen eines Graffiti-
    Projekts haben die Kinder gemeinsam den neuen Karnevalswagen der AWO gestaltet –
    farbenfroh, fantasievoll und mit ihren eigenen Ideen. Möglich gemacht hat dieses Projekt die
    großzügige Spende des amtierenden Prinzenpaars Kathrin und Alexander de Blois.

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  • VdK-Umfrage zur Barrierefreiheit: 63 Prozent fühlen sich politisch schlecht vertreten

    VdK-Umfrage zur Barrierefreiheit: 63 Prozent fühlen sich politisch schlecht vertreten

    63 Prozent der Menschen mit körperlichen Beeinträchtigungen fühlen sich politisch schlecht vertreten, wenn es um Barrierefreiheit geht.

    Das ist das Ergebnis einer Befragung im Auftrag des VdK. 

    Zum Inhalt springen

    1. Befragung zeigt: Viele Barrieren, schlechte politische Vertretung
    2. Umfrageergebnisse
    3. Wie bewertet der VdK die Ergebnisse?
    4. Über die Befragung

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  • NRW vor der Wahl: Kommunen müssen sich der Verantwortung stellen

    NRW vor der Wahl: Kommunen müssen sich der Verantwortung stellen

    Sozialverband VdK nimmt Kreise, Städte und Gemeinden in die Pflicht.

    Fünf Wochen vor den Kommunalwahlen appelliert der Sozialverband VdK NRW an Kreise, Städte und Gemeinden, ihrer zentralen Verantwortung in der Sozialpolitik gerecht zu werden. „Kommunalpolitik bestimmt den Alltag von Millionen Menschen“, betont Thomas Zander, Vorstandssprecher des VdK NRW. „Ob Pflege, Nahverkehr, Gesundheit oder bezahlbarer Wohnraum – viele Entscheidungen, die das Leben vor Ort maßgeblich beeinflussen, werden auf kommunaler Ebene getroffen und umgesetzt. Hier fordern wir eine klare soziale Priorisierung“, so Thomas Zander.

    Der VdK kritisiert, dass sich Kommunen zu oft auf Zuständigkeiten von Bund oder Land berufen – doch nur im Zusammenspiel aller Ebenen lässt sich echte Veränderung erreichen. „Gerade in Zeiten wachsender sozialer Ungleichheit und knapper Kassen müssen Kommunen für sozial gerechte Lebensverhältnisse sorgen“, betont der Vorstandssprecher. Ältere Menschen, Pflegebedürftige und deren Angehörige, Menschen mit Behinderungen sowie einkommensschwache Haushalte müssen dabei im Fokus der kommunalen Planung stehen.

    Hinzu kommt eine neue gesellschaftliche Herausforderung, wie die Beratungspraxis des VdK zeigt: Bei mehr als 125.000 Sprechstundenkontakten pro Jahr stellt der Verband fest, dass viele Menschen der Babyboomer-Generation inzwischen in ein Alter kommen, in dem sie nicht nur für ihre eigene Gesundheit und Altersvorsorge sorgen müssen, sondern zunehmend auch für die Pflege ihrer Eltern verantwortlich sind. „Diese Entwicklung wird sich zuerst in den Kommunen bemerkbar machen“, betont Carsten Ohm, Vorstand des VdK NRW – vor allem mit Blick darauf, dass bereits im Jahr 2030 in NRW zehn Prozent mehr Menschen leben werden, die 67 Jahre oder älter sind. In ländlichen Gebieten liegt der Anteil sogar häufig bei 20 Prozent.

    Darüber hinaus mahnt der VdK: Politik muss wieder eine Sprache finden, die die Menschen erreicht. „Gerade Kommunalpolitikerinnen und -politiker sind jetzt gefragt, den direkten Austausch zu suchen und wieder näher an die Menschen heranzurücken. Die Kommune ist die Keimzelle der Demokratie“, sagt Carsten Ohm.

    verantwortlich: Tobias Zaplata

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  • Verein untersucht Brunnenwasser

    Verein untersucht Brunnenwasser

    In den warmen Sommermonaten benötigt jeder Garten viel Wasser.

    Um kostbares Leitungswasser zu sparen, entscheiden sich viele Bürger für die Nutzung ihres eigenen Brunnenwassers.
    Doch ohne eine Wasseranalyse sind viele unsicher, ob sie ihr Wasser bedenkenlos verwenden können. Der VSR-Gewässerschutz e.V. hat in diesem Jahr bereits 47 Brunnenbesitzern in Niederkrüchten geholfen, Gewissheit über die Qualität ihres Brunnenwassers zu erlangen. Die Ergebnisse zeigen, dass jede zweite Wasserprobe nur eingeschränkt für die Nutzung im Garten geeignet ist.

    Um weiteren Bürgern die Möglichkeit zu bieten, ihre Wasserqualität zu überprüfen, hält das Labormobil des VSR-Gewässerschutzes am Montag, den 11. August 2025, auf dem Alten Markt in Mönchengladbach. Von 11 bis 13 Uhr können Brunnenwasserproben bei Milan Toups und dem Ehrenamtler Heinz-Wilhelm Hülsmans abgegeben werden.

    Milan Toups führt die Grunduntersuchung von Nitrat-, Säure- und Salzgehalt wieder gegen eine geringe Beteiligung von zwölf Euro im Labormobil durch. Nachdem das Analyseergebnis vorliegt, berät er die Brunnenbesitzer was die Messwerte für die Nutzung des Wassers bedeuten.
    Gegen eine Kostenbeteiligung können auch weitere Parameter untersucht werden. „Durch diese ergänzenden Untersuchungen erfahren die Brunnenbesitzer, ob das Wasser zum Gemüse gießen oder sogar zum Befüllen von Planschbecken und Teich geeignet ist. Außerdem können wir auch eine Einschätzung dazu geben, inwieweit das Wasser im Notfall zum Trinken einsetzbar ist“, erklärt Milan Toups. Damit die Ergebnisse auch aussagefähig sind empfiehlt er zur Probenahme und zum Transport Mineralwasserflaschen zu nutzen. Besonders geeignet sind dabei bis zum Rand gefüllte 0,5 Liter-Flaschen aus Kunststoff. Die Messwerte bekommen die Brunnenbesitzer in einem ausführlichen Gutachten mit der Post zugesendet. „Für weitere Fragen zu den Messwerten bin ich jeden Donnerstag von 10 bis 14 Uhr unter der Telefonnummer 02831 9763342 erreichbar“, informiert Milan Toups.

    Regenwasser versickern – Grundwasserspeicher auffüllen
    Die Brunnenbesitzer erfahren am Informationsstand, wie wichtig die Versickerung von
    Regenwasser im Garten ist, um das Absinken des Grundwasserspiegels zu verhindern. „Niederschlag, der in regenreichen Monaten versickert, füllt die Grundwasserspeicher wieder auf. Es wird Wasser für trockene Monate gespeichert“, erklärt Ehrenamtler Heinz-Wilhelm Hülsmans. Ihm ist es wichtig durch seine ehrenamtliche Arbeit beim VSR-Gewässerschutz viele Menschen über den nachhaltigen Umgang mit Wasser zu informieren.

    Präsentation der Ergebnisse am Infostand

    „Wie auch in Niederkrüchten haben wir zu unseren Ergebnissen der
    Wasseruntersuchungen eine Bildschirmpräsentation für den Informationsstand vorbereitet“, berichtet der Ehrenamtler Heinz-Wilhelm Hülsmans.
    Der VSR- Gewässerschutz möchte mit den Auswertungen der Brunnenwasseranalysen in
    Mönchengladbach möglichst viele Bürger am Informationsstand erreichen. „Die von uns erstellte Nitratkarte soll die Belastung in Nordrhein-Westfalen verdeutlichen“, erklärt Hülsmans. Wer keine Zeit hat zum Informationsstand zu kommen, kann die Ergebnisse auch auf der Homepage vom VSR-Gewässerschutz nachlesen. Zu der Auswertung aus dem Kreis Sömmerda gelangt jeder Interessierte über die interaktive Karte auf der Homepageseite vsr-gewaesserschutz.de/regionales/nordrhein-westfalen.

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  • Grüne fordern mehr Ehrlichkeit beim Thema Verkehr im Kommunalwahlkampf

    Grüne fordern mehr Ehrlichkeit beim Thema Verkehr im Kommunalwahlkampf

    Mit Beginn des Plakatwahlkampfes in Mönchengladbach kritisiert Hajo Siemes irreführende Aussagen zu Tempolimits.

    Die Plakate einer großen Volkspartei suggerieren, dass nach der Wahl umfangreiche Änderungen an bestehenden Tempobeschränkungen vorgenommen werden könnten – eine Darstellung, die laut Siemes die rechtlichen Rahmenbedingungen ignoriert.

    “Die meisten der Tempo-30- und Tempo-40-Geschwindigkeitsbeschränkungen in unserer Stadt sind gesetzlich vorgeschrieben, entweder durch die Straßenverkehrsordnung oder durch Lärmaktionspläne”, erklärt OB-Kandidat Marcel Klotz”. Diese Lärmaktionspläne wurden in den Bezirksvertretungen und Fachausschüssen in der Regel mit Zustimmung eben jener Parteien beschlossen, die nun im Wahlkampf andere Töne anschlagen.”

    Die rechtlichen Vorgaben dienen dem Schutz vulnerabler Gruppen und der allgemeinen Verkehrssicherheit. So ist beispielsweise vor Kitas, Schulen und Altenheimen Tempo 30 gesetzlich vorgeschrieben. Lärmaktionspläne, die ebenfalls Tempobegrenzungen beinhalten, schützen die Bevölkerung vor gesundheitsschädlichem Verkehrslärm.

    “Die wissenschaftlichen Fakten sind eindeutig: Tempo-30 führt nachweislich zu mehr Sicherheit im Straßenverkehr, zu weniger Verletzten und weniger Verkehrstoten,” führt Marcel Klotz aus. “Es ist widersprüchlich, wenn sich eine Partei einerseits als Garant für Sicherheit präsentiert, andererseits aber die Verkehrssicherheit in ihren Wahlkampfaussagen völlig ausblendet.”

    Die Grünen in Mönchengladbach setzen sich für eine ehrliche und faktenbasierte Debatte über Verkehrspolitik ein. Dabei stehen die Sicherheit aller Verkehrsteilnehmer, der Schutz vor Verkehrslärm und eine nachhaltige Verkehrsgestaltung im Mittelpunkt.

    “Wir brauchen keine populistischen Versprechungen, sondern eine realistische Diskussion darüber, wie wir den Verkehr in unserer Stadt sicherer, umweltfreundlicher und für alle Verkehrsteilnehmerinnen und -teilnehmer gerechter gestalten können,” so Siemes abschließend.

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  • Nicht an falscher Stelle in falscher Gesellschaft das Wort von der Menschenwürde erheben

    Nicht an falscher Stelle in falscher Gesellschaft das Wort von der Menschenwürde erheben

    Stellungnahme des Diözesanrats der Katholikinnen im Bistum Aachen zur Positionierung von Bischof Dr. Helmut Dieser am 10. Juli 2025 in der Debatte zur Wahl der Richterinnen zum Bundesverfassungsgericht:

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  • Wissens- und Innovationscampus: Bauantrag für ersten Bauabschnitt eingereicht

    Wissens- und Innovationscampus: Bauantrag für ersten Bauabschnitt eingereicht

    Anschrift ändert sich von Theodor-Heuss-Straße zu Webschulstraße.

    Auf dem Gelände des ehemaligen Polizeipräsidiums an Ecke Webschulstraße / Theodor-Heuss-Straße geht es mit großen Schritten voran: Bereits am vergangenen Freitag hatte das Planungsbüro sämtliche Bauantragsunterlagen an die Wissens- und Innovationscampus (WICMG) GmbH übergeben. Am heutigen 14. Juli hat die WICMG dann offiziell den Bauantrag für den ersten Bauabschnitt gestellt.

    Die Unterlagen markieren den Abschluss der sogenannten Leistungsphase 4, also der Genehmigungsplanung für den ersten Bauabschnitt. Zahlreiche Fachplanerinnen und Fachplaner, darunter unter anderem Spezialisten für technische Gebäudeausrüstung, Freianlagen, Bauwerksdiagnostik und Brandschutz, haben in enger Zusammenarbeit über mehrere Monate hinweg auf diesen Moment hingearbeitet. Mit dem Abschluss dieser Phase wird nun die Grundlage geschaffen, um die bauliche Transformation eines zentralen Areals in Mönchengladbach in die nächste Etappe zu führen.

    Der Bauantrag betrifft die drei Gebäude auf dem Gelände, die als erstes “angepackt” werden, darunter die ehemalige Turnhalle (zukünftig “Campus Forum”), das direkt angrenzende Gebäude mit den Hintergrundflächen wie Umkleiden, Sanitäranlagen und Mehrzweckraum sowie ein weiteres Gebäude, das künftig als Kinder-, Jugend- und Familienzentrum dienen wird – inklusive kleinem Café und MINT-orientiertem Bildungs- und Freizeitangebot.

    WICMG-Geschäftsführerin Eva Heiß bereitet die Einreichung der Unterlagen bei der Bauordnung vor. (© WICMG)

    Bereits im April 2025 wurde für eben diesen Bauabschnitt ein Förderantrag über rund 16 Millionen Euro bei der Bezirksregierung Köln eingereicht, der dort derzeit bearbeitet wird. WICMG-Geschäftsführerin Eva-Maria Heiß zeigt sich angesichts der kontinuierlichen Fortschritte begeistert: “Was das gesamte Planungsteam in so kurzer Zeit auf die Beine gestellt hat, ist beeindruckend. Mein großer Dank gilt allen beteiligten Planerinnen und Planern sowie unserem Team der WICMG GmbH. Ohne diesen gemeinsamen Einsatz hätten wir diesen Meilenstein nicht in dieser Geschwindigkeit erreicht.”

    Der Start der Bauphase wird – vorbehaltlich der Förderzusage und Baugenehmigung – optimistisch für das erste Quartal 2026 angestrebt. Die kommenden Monate werden nun genutzt, um die bauliche Umsetzung vorzubereiten.

    Neue Adresse für den Campus: Webschule statt Theodor Heuss Und noch eine weitere Neuigkeit bringt der Sommer 2025 mit sich: Der Wissens- und Innovationscampus hat ab sofort eine neue Adresse. Statt der bisherigen Theodor-Heuss-Straße 149 lautet die offizielle Anschrift nun Webschulstraße 77 – und damit in Bezug auf die Straße gleichlautend wie die der Hochschule Niederrhein. Diese symbolische “Wissenslinie” verbindet künftig zwei zentrale Bildungsakteure der Stadt. Vor allem verbessert sich durch die angepasste Adresslage aber die Auffindbarkeit für Besucherinnen und Besucher, denn die Zufahrt auf das Areal erfolgt nicht über die bisher adressbildende Theodor-Heuss-Straße, sondern über die Webschulstraße.

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  • Für Ruhe und Sicherheit am Volksgarten – Polizei und Stadt müssen endlich handeln

    Für Ruhe und Sicherheit am Volksgarten – Polizei und Stadt müssen endlich handeln

    Mitteilung der Linksfraktion im Rat der Stadt

    Die Petition der Mitarbeitenden und Unterstützerinnen des Pflegezentrums am Volksgarten beschreibt ein Problem, das viele Anwohnerinnen seit Jahren belastet: nächtliche Lärmbelästigung, illegale Autorennen, aggressive Fahrweise und Bedrohung im öffentlichen Raum.

    Die Linksfraktion unterstützt die Petition ausdrücklich, insbesondere mit Blick auf den Schutz pflegebedürftiger und körperbehinderter Menschen am DRK-Haus in der Carl-Diem-Straße.

    Doch während die Politik viele der genannten Maßnahmen zur Verkehrsberuhigung längst beschlossen hat, scheitert es an der Umsetzung durch die Stadtverwaltung. Statt konkrete Verbesserungen zu schaffen, wird die Debatte um das Problem immer wieder verschoben. Das ist fahrlässig gegenüber den Betroffenen.

    Ein zentrales Problem bleibt dabei die Polizei.
    Seit mindestens 2017 ist die sogenannte Raserszene im Umfeld des Volksgartens bekannt. Doch bis heute fehlt eine konsequente Antwort. Es reicht nicht, ab und zu Präsenz zu zeigen. Es braucht gezielte Schwerpunktkontrollen, spürbare Konsequenzen und den politischen Willen, das Problem nachhaltig anzugehen. Die Polizei weiß, was dort nachts passiert und ignoriert es seit Jahren.

    Für uns als LINKE ist klar:
    Wenn sich die Zustände nur verlagern, statt zu bessern, liegt das auch daran, dass die Polizei ihrer Aufgabe nicht nachkommt. Die Landesregierung trägt hierfür die Verantwortung. Sie inszeniert sich gerne als „Garantie für Ordnung“, bleibt aber bei Alltagsproblemen vor Ort völlig wirkungslos. Das geht zu Lasten der  Lebensqualität der Menschen am Volksgarten, sie brauchen keine Lippenbekenntnisse mehr – sie brauchen endlich Nachtruhe, Schutz und Respekt.

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  • Wasserentnahme aus Oberflächengewässern im Kreis Viersen ab 10. Juli 2025 verboten

    Wasserentnahme aus Oberflächengewässern im Kreis Viersen ab 10. Juli 2025 verboten

    Ab dem 10. Juli 2025 ist es im Kreis Viersen untersagt, Wasser aus Oberflächengewässern zu entnehmen.

    Dies besagt die Allgemeinverfügung der Kreisverwaltung Viersen, die ebenfalls am 10. Juli veröffentlich worden ist und zunächst bis zum 31. Oktober 2025 befristet ist. Das betrifft alle oberirdischen Gewässer im Kreisgebiet, also Bäche, Flüsse oder Seen, mit Ausnahme des Grundwassers.

    Verboten ist damit nicht nur das Entnehmen von größeren Wassermengen aus Oberflächengewässern, beispielsweise zur Feldberegnung, sondern auch die Entnahme kleinerer Mengen für die Bewässerung von Privatgärten. Ausgenommen davon sind das Tränken von Vieh und das Schöpfen mit Handgefäßen.

    Mit dieser Maßnahme sollen die sehr beeinträchtigten Gewässer im Kreisgebiet geschützt werden. Die Einhaltung des Entnahmeverbots wird vom Kreis Viersen überwacht. Verstöße gegen das Verbot werden geahndet und können im Einzelfall mit einem Bußgeld von bis zu 50.000 Euro geahndet werden.

    In den Gewässern des Kreisgebietes haben sich teilweise sehr niedrige Wasserstände eingestellt, die aus der Trockenheit der letzten Wochen, aber auch langfristig aus trockenen Vorjahren resultieren. Trotz des niederschlagsreichen Jahres 2024 konnten sich nach den milden und niederschlagsarmen Jahren die Grundwasser- und Oberflächenwasserstände noch nicht ausreichend erholen. Auch im Frühjahr 2025 ist bisher keine signifikante Besserung der Situation eingetreten. Das weitere Absinken der Wasserstände ist sowohl in den Grundwasser-Messstellen und an den Wasserständen in den Seen erkennbar. Eine Änderung dieser Situation ist trotz der momentanen kurzfristigen Niederschlagssituation derzeit nicht absehbar. Aufgrund der Niedrigwasserstände besteht die Gefahr, dass die Gemeinschaft von Organismen verschiedener Arten, die sogenannte Gewässerbiozönose, nachhaltig gestört wird. Die Entnahme von Wasser aus Oberflächengewässern durch Pumpvorrichtungen verstärkt diese Gefahr erheblich. Das gilt selbst dann, wenn an einzelnen Entnahmestellen augenscheinlich noch eine ausreichende Wasserführung vorhanden zu sein scheint.

    Der Kreis Viersen appelliert, Bewässerungsanlagen der öffentlichen Hand, aber auch einen privaten Gartenbrunnen effektiver einzusetzen. So sollte etwa auf Rasensprenger und andere Bewässerungsmöglichkeiten in der Zeit zwischen 10 und 19 Uhr verzichtet werden, da in diesem Zeitraum ein Großteil des Wassers verdunstet. Zudem sind Bürgerinnen und Bürger aufgerufen, beispielsweise die Befüllung eines Gartenpools zu reduzieren. Die Allgemeinverfügung liegt im Kreishaus des Kreises Viersen, Rathausmarkt 3, 41747 Viersen, im Amt für Umweltschutz im Raum 2232 während der Öffnungszeiten in der von montags bis freitags von 8 bis 17 Uhr öffentlich aus.

    Die Allgemeinverfügung ist ab dem 10.07.2025 online einsehbar unter:
    http://kreis-viersen.amtsblatt.online

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  • Diskussion im Hockey-Park zur Olympiabewerbung

    Diskussion im Hockey-Park zur Olympiabewerbung

    CDU in Mönchengladbach meint: Die Sportbegeisterung in Mönchengladbach und in NRW soll ein wichtiges Argument für die Olympiabewerbung von Rhein-Ruhr werden.

    Bei einer Diskussion im Hockey-Park auf Initiative der CDU Mönchengladbach sprachen Vertreter aus Sport, Wirtschaft und Politik über entsprechende Ideen.

    Zu Gast war der Vizepräsident des Deutschen Olympischen Sport Bunds (DOSB) Jens Nettekoven. In seinem Impuls berichtete er über die nationale Vorauswahl, bei der sich neben NRW auch die Städte München, Hamburg und Berlin bewerben. Der DOSB wird im Herbst 2026 eine Entscheidung treffen, wer für Deutschland in die internationale Bewerberrunde gehen soll.

    Die NRW-Bewerbung sei sehr nachhaltig, betonte der Sportausschuss-Vorsitzende Robert Baues (CDU). NRW verfüge bereits über einen Großteil der benötigten Sportstätten, die nach Olympia auch durch die vielen Vereine der unterschiedlichsten Sportarten im Land weiter genutzt werden können. Solche sportlichen Großereignisse seien eine große Chance für den Sport insgesamt. Olympia sei nur der Schlusspunkt – die Bewerbung sei ein Bekenntnis zum Sportland NRW und würde auch dem Breitensport Aufmerksamkeit und Investitionen bringen. Der ehemalige Oberbürgermeister und neue Präsident des Stadtsportbunds Hans Wilhelm Reiners betone auch den Marketing-Wert für die Stadt und erinnerte an die damalige Entscheidung die Tour de France für eine Durchfahrt nach Mönchengladbach zu holen. “Wir müssen deutlich machen, was für eine einmalige Chance es ist, die Top-Athleten aus aller Welt vor der eigenen Haustür erleben zu dürfen”, meinte die Landtagsabgeordnete Vanessa Odermatt.

    Ein Pluspunkt der NRW-Bewerbung könne auch die hohe Zustimmung der Bevölkerung sein. Jüngste Umfragen zeigen, dass NRW hier im Vergleich zu den anderen deutschen Bewerbern höhere Werte erreicht. Durch konkrete Ideen und Aktionen müssten diese aber noch weiter gesteigert werden, meinte Olympiasieger Michael Hilgers: “Wir müssen Emotionen wecken und deutlich machen, dass jeder einzelne die Bewerbung mit seinem Engagement und seiner Begeisterung unterstützen kann.” Die anstehende Hockey-EM im Sommer in Mönchengladbach sei eine erste Möglichkeit, das Thema “Olympia” weiter voranzubringen. CDU-Oberbürgermeister-Kandidat Christof Wellens schlug vor, solche Ideen eng mit dem Sport zu entwickeln und dabei Olympiasieger Michael Hilgers und zum Beispiel den Erfolgstrainer der Special-Hockey-Mannschaft Claus Heinze einzubinden. “Im Sport entscheiden oft Leidenschaft und Siegeswillen am Ende über den Erfolg – das gilt auch für die Olympia-Bewerbung”, meinte Jochen Klenner abschließend.

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  • „Für das Haus der Demokratie gilt: Verfassungsfeinde haben hier keinen Platz“

    „Für das Haus der Demokratie gilt: Verfassungsfeinde haben hier keinen Platz“

    CDU, SPD, Bündnis 90/Die Grünen und FDP bringen kommende Woche das „Gesetz zur Stärkung der Sicherheit im Landtag Nordrhein-Westfalen“ und im Verbund damit auch eine Änderung der Geschäftsordnung des Landtags ein. Dazu erklären die Parlamentarischen Geschäftsführer der Fraktionen Matthias Kerkhoff (CDU), Ina Blumenthal (SPD), Mehrdad Mostofizadeh (Grüne) und Marcel Hafke (FDP): 

    „Eine wehrhafte Demokratie braucht wehrhafte Demokratinnen und Demokraten. Dazu gehört, die Türen und Tore für ihre Feinde so gut es geht zu verschließen. Zu diesem Zweck wollen wir neue Regeln festlegen, die verhindern, dass Personen, die Mitglied in vom Verfassungsschutz als verfassungsfeindlich eingestuften Organisationen sind oder diese unterstützen, unbeschränkte Zutrittsrechte zu den Gebäuden des Landtags haben. Dazu gehört beispielsweise die Einholung einer unbeschränkten Auskunft aus dem Bundeszentralregister durch die Landtagsverwaltung. Die Pflicht zur Vorlage eines ,einfachen‘ Führungszeugnisses wird dadurch ersetzt. Sofern sich aus der Auskunft Hinweise ergeben, aufgrund derer eine Gefährdung parlamentarischer Rechtsgüter zu befürchten ist, kann der Zugang zu den Einrichtungen sowie zur IT-Infrastruktur des Landtags ganz oder teilweise versagt werden. Mit der neuen Regelung wird zudem sichergestellt, dass für die Beschäftigung von Abgeordnetenmitarbeiterinnen und -mitarbeitern nur dann Geld aus öffentlichen Mitteln erstattet wird, wenn die betreffende Person zuvor eine einwandfreie Auskunft aus dem Register vorgelegt hat, die keine vorsätzlichen Straftaten enthält.

    Außerdem wird die Hausordnung des Landtags verschärft. Bei einer nicht nur geringfügigen Verletzung der Hausordnung durch Mitglieder des Landtags soll künftig ein Ordnungsgeld in Höhe von 1.000 Euro festgesetzt werden können.

    Um den Landtag künftig resilienter gegen den Missbrauch parlamentarischer Regeln zu machen, werden wir auch seine Geschäftsordnung anpassen. Gerade die Erfahrungen aus der konstituierenden Sitzung des Thüringer Landtags haben gezeigt, wie notwendig dies sein kann. Das betrifft sowohl eine klarstellende Regelung zum Ablauf der konstituierenden Sitzung als auch die Rechte des oder der künftigen Alterspräsidentin bzw. Alterspräsidenten.

    In Zeiten, in denen Demokratien immer mehr unter Druck stehen, räumen wir dem Schutz der gesetzgebenden Gewalt damit höchste Priorität ein. 75 Jahre Landesverfassung sind uns dafür eine Verpflichtung. Für das Haus der Demokratie in NRW muss gelten: Verfassungsfeinde haben hier keinen Platz.“

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  • Stellungnahme eines Bezirksvertreters zur Änderung der Amtsbezeichnung der Vorsitzenden der Bezirksvertretungen in “Bezirksbürgermeister” bzw. “Bezirksbürgermeisterin”

    Stellungnahme eines Bezirksvertreters zur Änderung der Amtsbezeichnung der Vorsitzenden der Bezirksvertretungen in “Bezirksbürgermeister” bzw. “Bezirksbürgermeisterin”

    In der morgigen Sitzung des Hauptausschusses wird u.a. ein gemeinsamer Fraktionsantrag der CDU-Ratsfraktion, SPD-Ratsfraktion und der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen vom 14.05.2025 beraten und darüber abgestimmt, wie weiter verfahren wird.

    Nachdem in den vorangegangenen Sitzungen der Bezirksvertretungen ein positives Abstimmungsergebnis erzielt wurde, hier nun eine Stellungnahme eines fraktionlosen Bezirksvertreters:

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  • Entscheidung über Böllerverbot vertagt – Dobrindt kündigt Gespräche an!

    Entscheidung über Böllerverbot vertagt – Dobrindt kündigt Gespräche an!

    Es haben über 2 Millionen Menschen die Petition der GdP Berlin für ein bundesweites Böllerverbot unterschrieben – ein starkes Zeichen!
    Tausende haben zusätzlich E-Mails an Innenministerien geschickt und damit klar gemacht: Die Zeit ist reif!

    Im Juni hat die Innenministerkonferenz (IMK) getagt – doch eine Entscheidung blieb aus. Trotz wachsender Probleme an Silvester und breiter Unterstützung in der Bevölkerung konnte sich die Innenministerkonferenz nicht auf ein Verbot einigen. Die IMK hat offenbar noch nicht verstanden, dass die Sicherheit an Silvester vielerorts nicht mehr gewährleistet ist!
    Aber es gibt einen Hoffnungsschimmer: Bundesinnenminister Alexander Dobrindt will die Bundesländer noch vor der nächsten Konferenz im Herbst zu einem Gespräch einladen. Daher ist es wichtig, dass wir weiter am Ball bleiben und den Druck aufrecht erhalten, schreibt die Gewerkschaft der Polizei.

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  • Bestandsentwicklung gibt in Mönchengladbach Anlass zur Sorge

    Bestandsentwicklung gibt in Mönchengladbach Anlass zur Sorge

    Amphibien sind seit Jahren weltweit von verschiedenen Faktoren bedroht, dies ist auch in Mönchengladbach deutlich zu spüren.

    Besonders bemerkbar macht sich dieses bei den alljährlichen Laichplatzwanderungen unserer Frösche, Kröten und Molche. Werden doch an den Amphibienschutzzäunen am Herzpark und in Wanlo Jahr für Jahr immer weniger Tiere gezählt. Am Herzpark waren es rund 400 Tiere und in Wanlo rund 440 Amphibien die weniger als im Vorjahr, gezählt worden sind.

    Viele Amphibien sterben trotz umfassender Schutzmaßnahmen, immer noch den Verkehrstod. Immer mehr Straßen und Wege kreuzen die Wanderwege der Tiere. So wird z. B. die Umgehungsstraße (L354n) in Wanlo zur Todesfalle für die dort heimischen Amphibien. In einer Nacht kamen dort 270 Amphibien zu Tode. Hier kann mittelfristig nur die Einrichtung einer Untertunnelung mit fest montierter Leiteinrichtung die Lösung sein.

    Lebensraumverluste sind ein weiterer wichtiger Faktor der ihren Rückgang beschleunigt. Immer mehr Flächen werden versiegelt und bebaut. Freiwerdende Flächen werden sofort überplant, anstatt diese einmal der Natur zurückzugeben. Hier sind als Beispiele das HQ, die Niederrheinkaserne oder der Tagebaurand bei Wanlo zu nennen.

    Intensive Landwirtschaft, mit dem Einsatz von Pestiziden und weiteren Giften, trägt ebenso zum Rückgang der Amphibien bei. Die Gifte verdriften oft in Bereiche in denen Laichgewässer liegen. So ist auch der Gerkerather Wald vielfach von landwirtschaftlich genutzten Flächen umgeben.

    Die zunehmenden trockenen Jahre machen den Amphibien weiterhin zu schaffen. Oft vertrocknet bereits der abgegebene Laich oder die gerade geschlüpften Kaulquappen oder Molchlarven, weil nicht mehr genug Regen fällt. In einigen Bereichen ist die komplette Reproduktion der Amphibien ausgefallen. Da Amphibien erst etwa in Alter von drei Jahren zur Reproduktion am Laichgewässer schreiten, werden solche Jahresausfälle erst nach einiger Zeit drastisch bemerkbar.

    Auch der Insektenschwund macht sich bei der Entwicklung der Amphibien bemerkbar, bilden sie doch eine wichtige Nahrungsgrundlage für die Tiere. Zudem beginnt die Laichplatzwanderung der Amphibien immer früher, zu Zeiten in denen noch nicht genug Futtertiere unterwegs sind. Ein qualvolles verhungern kann die Folge sein.

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  • Auch die SPD setzt sich für Kiosk-Betreiber ein

    Auch die SPD setzt sich für Kiosk-Betreiber ein

    Die Demonstration der Kiosk-Betreiber für Sonntagsöffnungen beschäftigt die Politik auch in der kommenden Ratssitzung am 9. Juli.

    Dort wird ein Antrag von SPD, Grünen, Die Linke und Die Partei beraten, der sich an das Land richtet.
    Ziel des Antrags ist eine Änderung des Landesgesetzes zu Sonntagsöffnungen. Denn nach vielen Gesprächen der SPD mit Kiosk-Betreibern wurde deutlich, dass die aktuelle Rechtslage zu schwammig und nicht mehr zeitgemäß ist. Gerade die Mönchengladbacher Landtagsabgeordneten der CDU haben sich aus Sicht der SPD einer Lösung für die Kiosk-Betreiber bis jetzt verweigert.

    Dazu erklärt die stellvertretende Parteivorsitzende Josephine Gauselmann:

    „Wenn ein gewählter Landtagsabgeordneter öffentlich behauptet, man könne ein Landesgesetz nicht ändern, ist das nicht nur sachlich falsch, es ist ein Offenbarungseid der eigenen politischen Tatenlosigkeit. Wer so spricht, fördert Politikverdrossenheit und lässt die Kiosk-Betreibenden in unserer Stadt im Stich, statt sich für praktikable Lösungen im Sinne der Menschen einzusetzen“. 

    Aus Sicht der SPD ist eine echte Veränderung nur durch eine neue Rechtslage möglich. Denn Kommunen müssen aufgrund der bestehenden Rechtslage kontrollieren sowie Beschwerden der Bürgerinnen und Bürger nachgehen. Deshalb hat die Stadt viele Beratungen für Kiosk-Betreiber durchgeführt. Dabei wurden Wege aufgezeigt, wie man trotz der komplizierten Rechtslage auch an Sonntagen öffnen darf. Diese Beratungsgespräche und einen Appell an das Land zu einer Modernisierung des Gesetzes macht die SPD in der kommenden Ratssitzung zum Thema. 

    „Der Sonntagsschutz ist wichtig. Deshalb gibt es hier nur begrenzte Ausnahmen. Diese Ausnahmen müssen aus unserer Sicht aber modernen Maßstäben entsprechen. Denn die erlaubten Warengruppen sind fast 20 Jahre lang unangetastet geblieben. Hier setzen wir mit unserem Antrag gemeinsam mit den Grünen, Linken und DiePartei an.“, erklärt der SPD-Fraktionsvorsitzende Janann Safi die Initiative im Stadtrat. 

    Insgesamt erhofft sich die SPD-Fraktion eine breite Unterstützung für die Initiative.
    Denn mehr als eine Forderung kann der Stadtrat nicht aufstellen.
    Das Land muss sich bewegen, um den Kiosk-Betreibern zu helfen.
    Hier sieht die SPD insbesondere die Abgeordneten der Stadt in der Pflicht.

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  • NEW: Vorsorgliche Chlorung in Rasseln und Venn – Trinkwasser kann weiterhin genutzt werden

    NEW: Vorsorgliche Chlorung in Rasseln und Venn – Trinkwasser kann weiterhin genutzt werden

    Die NEW NiederrheinWasser GmbH beginnt ab dem 18. Juni 2025 vorsorglich mit einer leichten Chlorung des Trinkwassers am Ausgang des Wasserwerks Rasseln, weil dort coliforme Keime festgestellt wurden.

    Die Ursache ist bislang ungeklärt. Betroffen sind die Mönchengladbacher Stadtteile Rasseln und Venn. Die Maßnahme erfolgt in enger Abstimmung mit dem Gesundheitsamt der Stadt Mönchengladbach.

    Das Trinkwasser bleibt weiterhin ohne Einschränkungen nutzbar. Es kann zum Trinken, Kochen, Duschen oder Zähneputzen wie gewohnt verwendet werden.

    Besondere Empfehlung für immungeschwächte Personen: Für Menschen mit geschwächtem oder noch nicht voll entwickeltem Immunsystem, etwa alte Menschen, Kranke oder Kinder, wird aus reiner Vorsorge empfohlen, das Wasser vor dem Verzehr abzukochen.

    Durch die leichte Chlorung kann es in den nächsten Tagen zu einem leichten Geruch oder Geschmack nach Chlor kommen. Dies ist gesundheitlich unbedenklich und lässt in der Regel rasch nach.

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