Autor: Redaktion

  • Stadt richtet Krahnendonkhalle als zusätzliche Unterkunft für Ukraine-Flüchtlinge her

    Stadt richtet Krahnendonkhalle als zusätzliche Unterkunft für Ukraine-Flüchtlinge her

     “Die Auswirkungen der humanitären Katastrophe in der Ukraine stellt wie in allen Kommunen auch uns vor große Herausforderungen. Angesichts der dramatischen Bilder aus dem Kriegsgebiet lässt sich erahnen, dass wir es mit einer großen Fluchtbewegung zu tun haben werden, die die Ausmaße von 2015 noch übersteigen wird”, so Oberbürgermeister Felix Heinrichs.

    “Wir arbeiten mit Hochdruck daran, Geflüchteten in unserer Stadt Schutz vor Krieg und Gewalt in ihrer Heimat zu bieten. Vor dem Hintergrund der begrenzten Kapazitäten halte ich allerdings ein geordnetes Zuteilungsverfahren durch Bund und Land für zwingend notwendig. Eine solche Herkulesaufgabe kann nicht dem Zufallsprinzip überlassen werden”, so Oberbürgermeister Felix Heinrichs, der sich bei allen Kräften und Hilfsorganisationen für deren Unterstützung bedankt.

    ©Stadt MG

    Da weitere Zuströme absehbar sind, soll in einem weiteren Schritt auch ein Teilbereich des Impfzentrums Am Nordpark, einer früheren Flüchtlingsunterkunft, für die Unterbringung von bis zu 150 Geflüchteten hergerichtet werden. Erste Plätze sollen im Laufe der nächsten Woche zur Verfügung stehen. Der Betrieb des Impfzentrums wird dadurch nicht beeinträchtigt.

    “Mit diesen nun kurzfristig eingeleiteten Maßnahmen stellt die Stadt weitere 350 Plätze zur Verfügung und insgesamt doppelt so viele wie ursprünglich vorgesehen”, so Oberbürgermeister Felix Heinrichs. “Außerdem werden wir prüfen, ob über die stadteigene Wohnbau und EWMG weitere Wohnungen zur Verfügung gestellt werden können”. Im ehemaligen JHQ beitreibt das Land eine Erstaufnahmeeinrichtung (EAE), in der derzeit rund 1.200 Flüchtlinge, davon 850 aus der Ukraine untergebracht sind.

    Darüber hinaus sind zahlreiche Ukraine-Flüchtlinge privat untergebracht. Insgesamt wird die Zahl der in Mönchengladbach lebenden Menschen aus der Ukraine auf etwa 2.000 geschätzt. Vor dem Hintergrund der begrenzten Unterbringungsmöglichkeiten rät Oberbürgermeister Felix Heinrichs davon ab, weitere Flüchtlinge auf Privatinitiative nach Mönchengladbach zu holen. “Unsere Kapazitäten, die wir noch brauchen werden, sind begrenzt”, betonte er heute bei der Besichtigung der Krahnendonkhalle in Neuwerk.

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  • FDP: Neuer Vorstand in MG-West

    FDP: Neuer Vorstand in MG-West

    Am Donnerstag, dem 24.02.2022 trafen sich die Mitglieder des Ortsverbandes FDP Mönchengladbach-West in ihrer Geschäftsstelle zum Ortsparteitag, um u.a. einen neuen Vorstand zu wählen. Die Zahl der Mitglieder im Westen ist auf 50 angewachsen. Auch Gäste, wie der Landtagswahlkandidat Daniel Winkens, waren vor Ort, um die Wahlen gespannt zu beobachten.

    Zur neuen Vorsitzenden wurde Jana Festag (21) gewählt. Es freut sie sehr, dass Achim Wyen und Patrick Lademann-Peters als Stellvertreter weiterhin aktiv bleiben. Die neuen Beisitzer Thomas Probol, Felix Barthelmie und Jörg Engels komplettieren den frisch gewählten Vorstand.

    „Ich freue mich sehr auf die Zusammenarbeit und die Aufgabe und bedanke mich für das Vertrauen der Mitglieder“, sagte Jana Festag im Anschluss. Man wolle sich zunächst auf die anstehende Landtagswahl konzentrieren und freue sich, gemeinschaftlich einen lebendigen Wahlkampf zu organisieren.

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  • Sie interessieren sich für gute Ernährung und Nachhaltigkeit ?

    Sie interessieren sich für gute Ernährung und Nachhaltigkeit ?

    Info-Runde am 22. März – Jede*r ist willkommen – Viele Ideen sollen sprießen

    Ein paar Obstbäume in der City und ein Kräuterbeet? Was in einigen Städten längst selbstverständlich ist, könnte auch in Gladbach sprießen. Und noch viel, viel mehr. Denn auf Anregung von Julia Sticker und Monika Aldenhoff soll in unserer Stadt ein „Ernährungsrat“ gegründet werden, in dem sich (fast) alles um „gutes Essen“ dreht. Am 22. März ist dazu eine Informations- und Auftaktveranstaltung geplant. Eingeladen und mitmachen können nicht nur Verbraucher*innen, also Konsument*innen, sondern auch die, die regionale Produkte erzeugen, Menschen, die beruflich mit der Zubereitung von Speisen zu tun haben oder einfach nur Interessierte.

    Essen hält bekanntlich Leib und Seele zusammen. Immer geschätzter und gekauft wird eine gesunde, nachhaltige sowie eine Ernährung mit regionalen Produkten. Dass dies durchaus preiswert sein kann, weiß auch Julia Sticker, Fachfrau für das gefragte Projekt „Gesund leben im Quartier“ des Gladbacher Arbeitslosenzentrums (ALZ). Da ist sie sich einig mit Monika Aldenhoff vom Projekt “Gesundes Aufwachsen in Rheydt” beim Paritätischen.

    Die Informations- und Auftaktveranstaltung am 22. März von 18 bis 20 Uhr in der Volkshochschule Lüpertzender Straße 85 dient dem Kennenlernen und dem „Sammeln von Ideen zum Umsetzen“, betonen die beiden Frauen. Themen gebe es genug. Kostproben: Wie kann regionale Landwirtschaft gefördert werden? Wie gelingt es, Gemeinschaftsverpflegung gesund und nachhaltig anzubieten? Oder: Wir stellen einen regionalen Einkaufsführer zusammen, machen Fortbildungsangebote „Ernährung, gesund und gut“. Oder wir pflanzen besagte Obstbäume in der Innenstadt – spätere Ernte nicht ausgeschlossen. Dies und vieles mehr könnten Aktivitäten des neuen Ernährungsrates sein, den die beiden Frauen gemeinsam mit Studierenden des Fachbereichs Oecotrophologie der Hochschule Niederrhein (Langzeitprojekt “Nachhaltiger Konsum und fairer Handel”) und dem Projekt “Besser leben in Rheydt” auf den Weg bringen.

    Bitte melden Sie sich bis zum 14. März an unter ernaehrungsrat.mg@gmail.com oder auf der Homepage der Volkshochschule www.vhs-mg.de.

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  • Parlament fordert EU-Regeln und Strategie gegen Bedrohungen

    Parlament fordert EU-Regeln und Strategie gegen Bedrohungen

    Das EU-Parlament erkennt die entscheidende Rolle der Zivilgesellschaft für die Demokratie an und fordern eine Strategie der Kommission sowie Regeln für alle Mitgliedstaaten.

    Nach einer Plenardebatte am Montag, in der die Rolle der Zivilgesellschaft bei der Bewältigung der Herausforderungen und Bedrohungen durch Putins Aggression in der Ukraine erörtert wurde, stimmten die Abgeordneten am Dienstag mit 526 Ja-Stimmen, 115 Nein-Stimmen und 54 Stimmenthaltungen für Vorschläge, die der Unterdrückung der Zivilgesellschaft in Europa entgegenwirken sollen.

    Die Vorschläge des Parlaments drehen sich um drei Schlüsselbereiche:

    • ein günstiges rechtliches und politisches Umfeld, das frei von abschreckenden Effekten, Drohungen und Angriffen ist;
    • nachhaltiger und diskriminierungsfreier Zugang zu den Ressourcen; und
    • ziviler Dialog und Beteiligung an der Politikgestaltung.

    Das Parlament unterstreicht die kontinuierliche Verschlechterung der zivilgesellschaftlichen Freiheiten (auch im Zusammenhang mit der COVID-19-Pandemie) sowie die Verpflichtung der EU und ihrer Mitgliedstaaten, ein günstiges Umfeld für zivilgesellschaftliche Organisationen (CSO) zu gewährleisten. Er verurteilt physische und verbale Angriffe auf Vertreter zivilgesellschaftlicher Organisationen und betont, dass insbesondere diejenigen, die im Bereich der Migration tätig sind, nicht kriminalisiert werden sollten. Der Bericht beklagt auch “die Auslagerung von Aufgaben des öffentlichen Dienstes durch die Behörden an zivilgesellschaftliche Organisationen” und äußert seine Besorgnis über das Entstehen von staatlich organisierten Nichtregierungsorganisationen (GONGO).

    Der Bericht fordert einen “europäischer Index für den zivilgesellschaftlichen Raum” und eine umfassende Strategie für die Zivilgesellschaft, die unter anderem gemeinsame rechtliche und administrative Mindeststandards für zivilgesellschaftliche Organisationen in der gesamten EU und ein Statut für europäische grenzüberschreitende Vereinigungen und gemeinnützige Organisationen umfassen sollte. Die Finanzierung durch die Europäische Union sollte flexibler gestaltet und mehr Organisationen zur Verfügung gestellt werden.

    Zitat

    Berichterstatterin Anna Júlia Donáth (Renew, Ungarn) sagte: “Die zivilen Helfer an unseren Grenzen zur Ukraine bitten uns, ihre Arbeit zu unterstützen, während sie dort draußen für Gerechtigkeit und einen humaneren Ansatz im Einklang mit den Grundwerten der EU eintreten. Sie bitten uns, sie zu verteidigen, damit sie ihre Arbeit ungestört tun können, und sie vor repressiven Regierungen zu schützen, die sie nach russischem Vorbild verfolgen. Angesichts des Krieges in unserer Nachbarschaft ist die Forderung des Parlaments, einen Rahmen zum Schutz der europäischen Zivilgesellschaft zu schaffen, umso wichtiger.”

    Hintergrund

    Das weltweite Vorgehen gegen die Zivilgesellschaft wird immer schärfer, und einige Mitgliedstaaten führen restriktive Gesetze ein. In ihrem Bericht aus dem Jahr 2020 stellte die EU-Agentur für Grundrechte fest, dass 57% der nationalen und lokalen Organisationen angaben, die Situation habe sich angesichts der COVID-19-Pandemie “verschlechtert” oder “stark verschlechtert”.

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  • Schülerinnen und Schüler des Gymnasiums Rheindahlen setzen ein Zeichen für den Frieden

    Schülerinnen und Schüler des Gymnasiums Rheindahlen setzen ein Zeichen für den Frieden

    “Wir stehen für eine Kultur des Friedens!”

    Ein Zeichen für den Frieden in Europa zu setzen, war der Schülerschaft des Gymnasiums Rheindahlen, seit 2021 mitarbeitende UNESCO-Projektschule, gerade heute besonders wichtig.

    Den Anstoß zu der Aktion hatte die UNESCO-AG unter der Leitung von Lehrer David Kinnen gegeben, die aktiv daran arbeitet, die UNESCO-Leitidee eines nachhaltigen Lebens in Frieden in die Schule und nach außen zu tragen.

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  • Immer her mit dem alten Drahtesel!

    Immer her mit dem alten Drahtesel!

    Auch in diesem Jahr ruft der Reha-Verein zu Radspenden auf

    Radeln macht Spaß, ist gesund und umweltfreundlich, Frühjahr und Sommer stehen vor der Tür: Für viele Menschen wird Radfahren immer attraktiver.
    Das hat man auch in der fahrradwerkstatt365grad des Reha-Vereins bemerkt. Das Lager ist leergeräumt und Nachschub dringend erwünscht.

    Werkstattleiter Udo Dahl bittet daher: “Schauen Sie doch mal in Garage oder Keller nach, ob Sie ein altes und/oder unbenutztes Fahrrad haben, das Sie spenden möchten.”

    Gesucht werden funktionstüchtige, aber auch defekte Räder, die entweder repariert oder recycelt und als „Ersatzteillager“ für andere Räder verwendet werden können.
    Während der Öffnungszeiten das Rad vorbeibringen oder einen Termin vereinbaren und das Rad abholen lassen – beides ist möglich.
    Als Dankeschön gibt´s einen 10% Rabatt-Gutschein für die nächste Reparatur oder beim Kauf eines Fahrrads in der fahrradwerkstatt360grad.

    Kontakt: Sophienstr. 31, 41065 Mönchengladbach,   Tel.: 02161 5768-1581,    Mail: info@fahrradwerkstatt360grad.de

    Öffnungszeiten:
    Montag, Dienstag, Donnerstag, Freitag: 10:00 – 18:00 Uhr, Samstag: 10:00 – 14:00 Uhr und nach Vereinbarung, Mittwoch geschlossen.

    Weitere Infos zum umfangreichen Serviceangebot gibt es auf der Homepage unter www.fahrradwerkstatt360grad.de

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  • “Frauen arbeiten bis zum 07. März unbezahlt und verdienen im Schnitt 18 Prozent weniger” 

    “Frauen arbeiten bis zum 07. März unbezahlt und verdienen im Schnitt 18 Prozent weniger” 

    ,,Anlässlich des Equal Pay Day 2022 müssen wir feststellen, dass Frauen im Schnitt 18 Prozent weniger verdienen als Männer, sie arbeiten also bis zum 07. März unbezahlt. Damit ist Deutschland im internationalen Vergleich weiter Schlusslicht. Das muss und lässt sich ändern‘‘, erklärt Patrick Stock, Vorsitzender des DGB-Mönchengladbach.

    Auch in Pandemiezeiten muss Lohngerechtigkeit und alle Maßnahmen, die uns diesem Ziel ein Stück näherbringen, Thema bleiben. Frauen übernehmen hauptsächlich die unbezahlte Sorgearbeit in der Kinderziehung und bei der Pflege von Angehörigen. Pflege- und Erziehungsberufe, in denen überwiegend Frauen arbeiten, sind unterzahlt. Die Corona-Krise hat deutlich gemacht, wie wichtig diese Berufe für unsere Gesellschaft sind. 18 Prozent Lohnunterschied sind immer noch 18 Prozent zu viel. 

    Als besondere Sackgasse bei der Bezahlung erweisen sich für Frauen die Minijobs. Minijobs bedeuten eine geringe Teilzeitbeschäftigung ohne Aufstiegschancen. Minijobber*innen haben zudem keinen Anspruch auf Krankengeld, Kurzarbeitergeld und Arbeitslosengeld.

    ,,Vor diesem Hintergrund ist es absolut nicht nachvollziehbar, dass die neue Bundesregierung die Minijobs ausweiten will. Politik muss dafür sorgen, dass Minijobs ab dem ersten Euro voll in die Sozialversicherung einbezogen werden. Denn jede Beschäftigung gehört unter den Schutz der Sozialversicherung‘‘, so Stock abschießend.

    Ziele des Equal-Pay-Day sind:

    • Reduzierung der Lohnschere in Deutschland
    • Schaffung gleicher Verdienstchancen
    • Schärfung des Bewusstseins für das Problem

    Für diese Ziele hat der DGB-Mönchengladbach ein Zeichen gesetzt. Vor dem Rathaus Mönchengladbach-Rheydt wurde eine Equal-Pay-Day Flagge mit Unterstützung des Oberbürgermeisters Felix Heinrichs gehisst.

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  • Die Gleichstellungsstelle informiert zum Internationalen Frauentag am 8. März

    Die Gleichstellungsstelle informiert zum Internationalen Frauentag am 8. März

    Am Internationalen Frauentag setzen sich weltweit Frauen und Mädchen dafür ein, dass sie in der Gesellschaft eigenständig und selbstbestimmt leben können. In vielfältiger Form werden überall auf der Welt Zeichen gesetzt für die Verwirklichung der Forderung nach gleichberechtigter Teilhabe von Frauen in Gesellschaft und Politik.

    “Was den 8. März ausmacht, dass viele Frauen auf die Straßen und öffentliche Plätze gehen und Forderungen aufstellen, dass frauenpolitisches Engagement öffentlich sichtbar gemacht wird, dass wir uns begegnen, bei Veranstaltungen, Podiumsdiskussionen oder bei kulturellen Veranstaltungen, all das ist auch 2022 wegen der Corona-Pandemie nur eingeschränkt möglich”, betont die städtische Gleichstellungsbeauftragte Monika Hensen-Busch.

    “Die Corona-Krise schafft in Deutschland aus frauenpolitischer Perspektive keine neuen, sondern verschärft bekannte Probleme: finanzielle Unterschiede werden größer, die Verteilung bezahlter und unbezahlter Arbeit wird ungerechter, die Kinderbetreuung lückenhafter. Alleinerziehende mit Kita- und Schulkindern sind durch die Dreifachbelastung während der Pandemie besonders stark beansprucht. Der Frauenanteil in systemrelevanten Branchen ist überproportional. In pflegerischen, erzieherischen, sozialen Berufen sowie im Verkauf und im Reinigungsgewerbe arbeiten mehrheitlich Frauen. In diesen Branchen sind Arbeitsbedingungen und Entlohnung bisher unterdurchschnittlich. Durch die Pandemie nimmt die Arbeitsbelastung in diesen Bereichen noch weiter zu. Es ist an der Zeit bessere Arbeitsbedingungen in systemrelevanten Berufen und eine Neubewertung gesellschaftlich notwendiger Arbeit vorzunehmen”, so Hensen-Busch weiter.

    Forderungen zum Internationalen Frauentag 2022 sind unter anderem bessere Arbeitsbedingungen und eine bessere Bezahlung zum Beispiel des Kranken- und Altenpflegepersonals, von Erzieher*innen und für die Beschäftigten in Reinigungsdiensten. Minijobs sollen in sozialversicherungspflichtige Beschäftigung umgewandelt werden und das Ehegattensplitting soll abgeschafft werden. Außerdem fordern Frauen die Ächtung von Sexismus und von Gewalt gegen Frauen und Mädchen, die Verwirklichung des Selbstbestimmungsrechts der Frau, die Verbesserung des Angebots von Kinderbetreuungs- und Ganztagsschulplätzen sowie die Orientierung der (Erwerbs)Arbeitszeiten von Männern und Frauen an den realen Lebensverläufen und die Berücksichtigung von Haus-, Sorge- und Erziehungsarbeit.

    Hensen-Busch: “Auch in unserer Stadt werden traditionell im Frauen-Monat März vielfältige Veranstaltungen durchgeführt. Wir freuen uns sehr, dass rund um den Internationalen Frauentag 2022 in unserer Stadt zehn Angebote und Veranstaltungen (der Corona-Situation angepasst) durchgeführt werden und laden alle Interessierten herzlich zur Teilnahme ein.”

    Unter dem Motto: Feministischer Kampftag zum Internationalen Frauentag – Streetart in Mönchengladbach – ist die “Vorbereitungsgruppe Internationaler Frauentag” im öffentlichen Raum aktiv. Am 6. März (und darüber hinaus) wird an verschiedenen Orten in Rheydt und Mönchengladbach auf die Aktualität feministischer Forderungen hingewiesen. Mehr Infos sind auf der Internetseite der Gleichstellungsstelle zu finden.

    Die Initiative Orange – Gegen Gewalt an Frauen, Mädchen und FLINTA* – macht sich stark, um in unserer Stadt die Menschen zu diesem Thema zu sensibilisieren. Mit der Verbreitung der Telefonnummer des bundesweiten Hilfetelefons soll auf Unterstützungsangebote hinzuweisen werden. Kooperationspartner*innen der Aktion sind der Fachbereich Sozialwesen der Hochschule Niederrhein, die Frauenberatungsstelle, Zornröschen e.V., die Soroptimistinnen und die beiden Zonta Clubs.

    Der Equal Pay Day markiert symbolisch die Lohnlücke zwischen Männern und Frauen. Diese liegt in Deutschland bei 18 Prozent. Am 7. März finden in ganz Deutschland Aktionen statt. Eine Aktion, zu der auch die Gleichstellungsstelle für diesen Tag aufruft, ist das Tragen einer roten Tasche als Symbol des Protestes gegen Entgeltungleichheit. Außerdem wird für die Teilnahme an der digitalen Fachtagung “Equal Pay Day – Carearbeit ist mehr Wert” am 11. März aufgerufen.

    Am 7. März präsentieren Frauen von Verdi-Frauenrat Bezirk Linker Niederrhein hinter den ver.di-Fenstern im DGB Haus Charts mit Slogans zum Aktionstag. “AG Equal Pay? Equal Pee!” Um 19 Uhr werden am Garagentor Rheydter Str. 328 ver.di-Aktivitäten zum Equal Pee dargestellt.

    Laura Backes und Margherita Bettoni machen am 7. März, 19:30 Uhr, im Vortrag zum Thema “Femizide – Warum Männer Frauen töten und was wir dagegen tun müssen”, deutlich, dass die Tötung von Frauen aufgrund ihres Geschlechts auch bei uns ein ernsthaftes gesamtgesellschaftliches Problem ist. Ein kostenloser Link zum Livestream wird nach Anmeldung unter vhs-mg.de, Tel. 02161/ 25 6400 vor der Veranstaltung per E-Mail zugesendet.

    Die Familienbildungsstätte bietet am 9. März von 14:15 – 16:30 einen Selbstbehauptungskurs für Mütter an. Anmeldung im Familienzentrum St. Josef, Von-Galen-Str. 157, Tel. 02166 49113.

    Altersarmut ist weiblich – Vortrag mit der Autorin Dagmar Hühne – am 10. März um 18 Uhr. Das Katholische Forum in Kooperation mit der Gleichstellungsstelle der Stadt lädt zu Vortrag und Diskussion im Haus der Regionen, Bettrather Str. 22, ein. Anmeldungen mit der Kursnummer 22-6MG5066 unter 02161 980644 oder forum-mg-hs@bistum-aachen.de.

    Am Freitag, 11. März, von 12:30 – 15:00 Uhr, lädt die Gleichstellungsstelle als Mitveranstalterin zur Teilnahme an der digitalen Equal-Pay-Day-Fachtagung unter dem Titel: Care-Arbeit ist MEHR W€RT! ein. Die Veranstaltung findet im Haus der Universität in Düsseldorf statt und die digitale Teilnahme ist über Youtube möglich. (Veranstalterinnen sind u.a. Landesarbeitsgemeinschaft kommunaler Frauenbüros/Gleichstellungsstellen NRW, Frauenrat NRW, kfd Diözesenverband Köln, Verdi NRW) Alle Interessierten können die Veranstaltung per Liveübertragung verfolgen: https://t1p.de/EPD2022

    Die Frauen der kfd, das kath. Forum und die Frauenseelsorge präsentieren am 17. März um 19:30 Uhr im Haus Zoar den Film “Die Unbeugsamen”. Der Dokumentarfilm erzählt die Geschichten der Frauen in der Bonner Republik, die sich ihre Beteiligung an den demokratischen Entscheidungsprozessen gegen erfolgsbesessene und amtstrunkene Männer hart erkämpfen mussten. Karten können auf der Homepage des Kinos gekauft werden. Mehr Infos zu den Aktionen gibt es auf der Internetseite der Gleichstellungsstelle unter www.frauenaktionstage-mg.de

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  • Caritasverband übernimmt Geschäftsbesorgung für Verein Wohlfahrt

    Caritasverband übernimmt Geschäftsbesorgung für Verein Wohlfahrt

    Die stationäre Wohnungslosenhilfe „Anna-Schiller-Haus“ und das dortige betreute Wohnen, das ambulant betreute Wohnen im Edmund-Erlemann-Haus am Kirchplatz, der Tagestreff Bruno-Lelieveld-Haus: Das sind bewährte Einrichtungen des 1896 gegründeten Vereins Wohlfahrt, der sich der Hilfe für wohnungslose und seelisch behinderte Menschen verschrieben hat und heute über 20 hauptamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beschäftigt. Die Unternehmensführung hat er nun dem Caritasverband Region Mönchengladbach übertragen.

    „Wir wussten, dass unser langjähriger Geschäftsführer Martin Dalz Ende vergangenen Jahres mit Erreichen der gesetzlichen Altersgrenze in den verdienten Ruhestand gehen würde. Deshalb haben wir schon vor zwei Jahren angefangen zu überlegen, wie es danach weitergehen könnte mit dem Verein Wohlfahrt“, sagt dessen Vorsitzender Norbert Leyendeckers. Er würdigt das große Engagement von Martin Dalz, der seit 1995 im Verein Wohlfahrt beschäftigt und seit 2005 dessen Geschäftsführer war.

    Dalz selbst brachte den Caritasverband ins Spiel. Caritas-Geschäftsführer Frank Polixa und er hatten bereits bei mehreren Projekten gut zusammengearbeitet, beispielsweise bei „Housing First“, einem Modellprojekt der Wohnungslosenhilfe, oder beim Mittagstisch für Wohnungslose, den der Caritasverband seit gut einem Jahr an zwei Tagen in der Woche anbietet.

    „Für uns ist das eine Premiere, denn zum ersten Mal übernehmen wir die komplette Geschäftsführung für einen anderen Verein. Wir freuen uns, wenn wir dazu beitragen, die Einrichtungen und Dienste des Vereins Wohlfahrt langfristig zu sichern“, erklärt Dr. Christof Wellens, Vorsitzender des regionalen Caritasverbandes. Die Kooperation passe gut, weil sowohl der Caritasverband als auch der Verein Wohlfahrt katholische Träger sozialer Einrichtungen in Mönchengladbach seien. Christof Wellens betont: „Wir übernehmen die Geschäftsbesorgung, aber nicht den Verein Wohlfahrt. Er bleibt ein eigenständiger Verein mit dem bewährten Vorstand, es ändert sich weder der Name noch das Aufgabenspektrum.“

    Frank Polixa weist auf die Bedeutung des Kooperationspartners hin: „Der Verein Wohlfahrt leistet eine ungemein wichtige Aufgabe in dieser Stadt. Hinter Wohnungslosigkeit stehen oft ganz bittere menschliche Schicksale. Es ist das große Verdienst des Vereins Wohlfahrt, dass er sich um diese Menschen kümmert und ihnen beisteht. Er ist Helfer und Anwalt der Ärmsten der Armen.“

    Sowohl Polixa als auch Martin Dalz befürchten, dass es künftig mehr wohnungslose Menschen in Mönchengladbach geben wird. „Leider deutet alles darauf hin, dass sich die Lage auf dem Wohnungsmarkt weiter verschärft und die Preise angesichts extrem steigender Baukosten und Energiepreise weiter stark anziehen werden“, sagt Frank Polixa. In der Stadt fehlten schon heute preiswerte Wohnungen, und die Rahmenbedingungen beim sozialen Wohnungsbau seien für Investoren sehr unattraktiv. Gleichzeitig habe die Corona-Pandemie viele Menschen in wirtschaftliche oder psychische Schwierigkeiten gebracht.

    „Umso wichtiger ist es, dass wir auch in Zukunft für Obdachlose da sind“, erklärt Martin Dalz, der dem Verein Wohlfahrt auch im Ruhestand für einige Stunden in der Woche zur Verfügung steht. Deshalb sei er froh über die Geschäftsbesorgung durch den Caritasverband, zumal ein großer Träger auch auf gesetzliche Änderungen und Neuerungen besser reagieren könne. „Wir haben nun die Voraussetzung dafür geschaffen, dass die bewährte Arbeit mit modernen Mitteln weitergeführt wird“, fügt Dalz hinzu.

    Info

    Verein Wohlfahrt

    Der 1896 von der kath. Hauptpfarre St. Mariä Himmelfahrt gegründete Verein Wohlfahrt ist Träger von fünf sozialen Einrichtungen sowie Gesellschafter des „Volksvereins“ und des „Katharinenstifts“ mit zwei Altenheimen in Mönchengladbach. Der 2015 verstorbene Pfarrer und Probst Edmund Erlemann war jahrzehntelang Vorsitzender des Vereins und wurde danach zum Ehrenvorsitzenden ernannt.

    Caritasverband Region Mönchengladbach

    Der Caritasverband unterhält bisher mehrere Projekte, aber keine eigenen Einrichtungen in der Wohnungslosenhilfe. Er beschäftigt rund 830 hauptamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Mönchengladbach, Korschenbroich und Jüchen. Außerdem engagieren sich etwa 300 Menschen ehrenamtlich für den Verband.

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  • Tischtennis für alle – die mini-Meisterschaften

    Tischtennis für alle – die mini-Meisterschaften

    Alle Kinder bis 12 Jahre haben die Gelegenheit, im Rahmen der Tischtennis-mini-Meisterschaften das schnellste Rückschlagspiel der Welt in Rheydt auszuprobieren. Dazu richtet die Tischtennisabteilung der DJK Rheydt im März gleich drei Turniere aus, die von den Kindern besucht werden können.

    Teilnehmen können alle Kinder, die nicht in einer Wettspielmannschaft spielen – also vor allem Anfänger. Sie spielen in drei Altersklassen, getrennt nach Mädchen und Jungen, die Fahrkarten zum Kreisentscheid im April 2022 aus. Dieser findet in Korschenbroich statt.

    Die Teilnahme am Turnier ist kostenlos, mitzubringen ist lediglich Sportkleidung (Hallensportschuhe mit hellen Sohlen). Ein Tischtennisschläger kann gestellt werden.

    Gespielt kann an den Tagen Mittwoch, 16. März oder Donnerstag, 17. März oder Freitag, 18. März in der Turnhalle der Grundschule Waisenhausstr. in Rheydt (Eingang Stresemannstr.). Dier Anmeldung ist ab 17.00 Uhr in der Halle möglich, Start ist um 17.30 Uhr.

    Gespielt wird in den Altersklassen 2013 und jünger, 2011/2012 und 2009/2010

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  • Medikamente statt Wahlplakate

    Medikamente statt Wahlplakate

    Die Lage in der Ukraine macht uns alle Betroffen und Ohnmächtig. Auf der Suche nach Hilfsmöglichkeiten, kamen wir auf die Idee unser eisern angespartes Wahlkampfbudget anzuzapfen und haben eine für uns schwierige Entscheidung getroffen:
    Wir lassen zum kommenden Landtagswahlkampf keine eigenen Plakate drucken.

    Die PARTEI wird im Wahlkampf auf alte und recyclete Plakate setzen und hat deshalb am heutigen Tag, dass dafür vorgesehene Geld in Medikamente und Nahrung für Babys und Kinder umgesetzt. Als kleine Oppositionspartei haben wir zwar kein allzugroßes Budget, konnten aber knapp 500 Euro für dringend benötigte Dinge frei machen. Bastian Hoff, “Die PARTEI” Kandidat für den Wahlkreis Mönchengladbach 1 dazu: “Niemand braucht in diesen Zeiten eine Materialschlacht um auf sich aufmerksam zu machen, das Geld dafür wird jetzt dringend wo anders gebraucht.”

    Ulas Zabci, “Die PARTEI Kandidat für den Wahlkreis Mönchengladbach 2 hofft: “Wir nehmen an, dass uns die anderen Mönchengladbacher Parteien folgen und einen Teil ihres Geldes und ihrer Infrastruktur für diese Notlage frei machen. Wer auf solch eine Situation mit Tausenden Plakaten voller grinsender Politiker*innen antwortet, muss seinen Kompass für aktuelle Sorgen der Bürger*innen dringend überprüfen.”

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  • Der russische Angriff auf die Ukraine markiert eine neue Ära für Europa

    Der russische Angriff auf die Ukraine markiert eine neue Ära für Europa

    In einer Debatte über den russischen Einmarsch in die Ukraine haben die Abgeordneten ihre Unterstützung des Landes und die Bemühungen um eine Annäherung der Ukraine an die EU bekräftigt.

    Am Dienstag erörterte das Europäische Parlament auf einer außerordentlichen Plenarsitzung in Brüssel den Einmarsch Russlands in die Ukraine. Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj und der Präsident der Werchowna Rada (Parlament) der Ukraine Ruslan Stefantschuk sprachen live aus Kiew. Der Präsident des Europäischen Rates und die Präsidentin der EU-Kommission, Charles Michel und Ursula von der Leyen, sowie der EU-Außenbeauftragte Josep Borrell nahmen ebenfalls an der Debatte teil.

    Die Präsidentin des Europäischen Parlaments Roberta Metsola eröffnete die Debatte mit den Worten: „Wir kommen hier heute im Schatten von Putins Krieg zusammen. Ein Krieg, den wir weder provoziert noch begonnen haben. Ein ungeheuerlicher Überfall auf einen souveränen, unabhängigen Staat. Im Namen des Europäischen Parlaments verurteile ich die militärische Aggression Russlands gegenüber der Ukraine auf das Schärfste und bekunde meine Solidarität mit allen Leidtragenden und Getöteten.“

    „Wir werden aufstehen. Wir werden nicht wegschauen, wenn diejenigen, die auf die Straße gehen und für unsere Werte kämpfen, gegen Putins massive Kriegsmaschinerie antreten. Wir werden die Gerichtsbarkeit des Internationalen Strafgerichtshofs und die Untersuchung von Kriegsverbrechen in der Ukraine unterstützen. Wir werden ihn zur Rechenschaft ziehen”, fügte sie hinzu.

    Selenskyj forderte die EU auf, zu beweisen, dass sie an der Seite der Ukraine steht

    Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj sagte „in einer Pause zwischen den Raketenangriffen”, dass das Parlament und die Staats- und Regierungschefs der EU nun „beweisen müssen, dass die EU an der Seite der Ukraine steht.” „Ich spreche heute im Namen der Bürgerinnen und Bürger der Ukraine, die die Ukraine verteidigen und dafür den höchsten Preis zahlen”, sagte er weiter.

    Selenskyj bezog sich auf den Angriff auf Charkiw, „die Stadt mit dem größten Platz des Landes, dem ‚Platz der Freiheit‘”. „Heute Morgen schlugen zwei Raketen auf dem Platz der Freiheit ein, wobei Dutzende Menschen getötet wurden. Das ist der Preis, den wir für unsere Freiheit zahlen. Von nun an wird jeder Platz in jeder ukrainischen Stadt ‚Platz der Freiheit‘ heißen”.

    „Wir kämpfen für unsere Rechte, unsere Freiheiten, unser Leben und derzeit auch für unser Überleben. Wir kämpfen auch darum, gleichberechtigte Mitglieder Europas zu sein. Beweisen Sie also, dass Sie auf unserer Seite stehen”, sagte er zu den Abgeordneten. „Beweisen Sie, dass Sie tatsächlich Europäer sind und dass das Leben über den Tod und das Licht über die Dunkelheit siegen wird. Ruhm für die Ukraine”.

    Der Sprecher der Werchowna Rada der Ukraine, Ruslan Stefantschuk, sagte den Abgeordneten: „Die Ukraine verteidigt die Grenze der zivilisierten Welt, und wenn die Ukraine fällt, weiß niemand, wo die Russen aufhören werden”. Er betonte, dass die beste Art und Weise, die Ukraine zu unterstützen, „eine echte Anerkennung unserer europäischen Bestrebungen” sei.

    „Dieser brutale, massive Einmarsch in die Ukraine ist ungerechtfertigt, nicht provoziert und basiert auf abscheulichen Lügen, und er geschieht nur aus einem Grund: Weil Sie sich auf dem Maidan für Freiheit, Demokratie und Rechtsstaatlichkeit entschieden haben”, sagte der Präsident des Europäischen Rates, Charles Michel, und nannte den Einmarsch des russischen Präsidenten Wladimir Putin „geopolitischen Terrorismus”. Er versicherte den Abgeordneten, dass der Rat den „ernsthaften, symbolischen, politischen und meiner Meinung nach legitimen Antrag” der Ukraine auf Beitritt zur EU prüfen werde.

    Die Präsidentin der Europäischen Kommission, Ursula von der Leyen, sagte: „Dies ist ein Moment der Wahrheit für Europa. Es geht um das Aufeinandertreffen von Rechtsstaatlichkeit und Waffengewalt, von einer auf Regeln basierenden Ordnung und nackter Aggression. Wir können unsere Sicherheit nicht als selbstverständlich betrachten, wir müssen in sie investieren”. Sie betonte: „Wenn Putin versucht hat, die EU, die NATO und die internationale Gemeinschaft zu spalten, hat er genau das Gegenteil erreicht”.

    „Es braucht zwei Menschen, um Frieden zu schaffen, aber für einen Krieg reicht die Handlung eines Einzelnen, wie Putin gezeigt hat. Deshalb müssen wir unsere Abschreckungskapazität deutlich erhöhen, um einen Krieg zu verhindern”, sagte der EU-Außenbeauftragte Josep Borrell. „Die Verteidigung der Rechtsstaatlichkeit und die Stärkung der Handelsbeziehungen werden nicht ausreichen, um die Welt in einen friedlichen Ort zu verwandeln”, fügte er hinzu.

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  • Reise Welten – eine beeindruckende Ausstellung im Zwischenraum Rheydt

    Reise Welten – eine beeindruckende Ausstellung im Zwischenraum Rheydt

    Seltene Orte habe er bereist und dort die Besonderheiten gesucht, schildert der Fotograf Ulrich Buchholz bei der Eröffnung seiner Ausstellung Reise Welten. So kamen die eindrucksvollen Fotos aus Island und Marokko zustande, die nun bei Ulrich Wateler im Zwischenraum zu sehen sind.

    In Island kletterte Ulrich Buchholz 120 Meter in die Tiefe in einen erloschenen Vulkan, „den einzig begehbaren auf der Erde“, erörtert er.

    Die abstrakten Strukturen, die Formen und das leuchtende Farbenspiel der verschiedenen Mineralien hatten es ihm angetan. Auch das Phänomen der Nordlichter hielt er mit seiner Kamera fest.

    Bei Eiswanderungen auf dem isländischen Gletscher fand Ulrich Buchholz diverse Motive. „In Gletscherhöhlen sah ich eine außergewöhnliche Eigenschaft. Das Eis enthält Lava-Einschüsse, aber kaum Sedimentbeimischungen“, erläutert er. Daher seien die Gletscher kristallklar.

    Legendäre Landschaftsfotos entstanden auch vom Speichersee in Marokko und aus dem Gebirge des Hoher Atlas.

    Fotograf aller ausgestellten Bilder: Ulrich Buchholz

    Die Ausstellung Reise Welten ist zu besichtigen bis 30 April 2022 im Zwischenraum, Hauptstraße 59, 41236 Mönchengladbach-Rheydt.

    Warum zog es Ulrich Buchholz nach Ausstellungen beispielsweise in den Stahlwerken Becker in Willich oder im Düsseldorfer Wirtschaftsclub jetzt nach Mönchengladbach? „Das soziale Engagement von Ulrich Wateler gefällt mir sehr gut. Als ehemaliger Unternehmer möchte ich die sozialen Unternehmer, wie beispielsweise Ulrich Wateler, jetzt unterstützen“, beschreibt der Künstler seinen Entschluss. Sein Vorhaben setzt er sogleich in die Tat um und spendet ein Foto für eine Auktion. Der Erlös von 150 EUR kommt dem Projekt „Zwischenraum“ zugute. 

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  • So äußern sich Menschen und Verbände aus dem Bereich Mönchengladbach zur Situation in der Ukraine:

    So äußern sich Menschen und Verbände aus dem Bereich Mönchengladbach zur Situation in der Ukraine:

    Kathrin Henneberger (Grüne) und Gülistan Yüksel (SPD):

    Gülistan Yüksel und Kathrin Henneberger

    Wir stehen solidarisch und fest an der Seite der Menschen in der Ukraine.
    Der russische Angriffskrieg ist ein eklatanter Bruch des Völkerrechts. Wir fordern Putin auf, seine militärische Invasion sofort zu stoppen und die Truppen aus der Ukraine zurückzuziehen.
    So richtig unsere diplomatischen Bemühungen auch waren, so wichtig ist auch, dass wir auf diesen Ernstfall vorbereitet waren. Zusammen mit unseren internationalen Partnern haben wir mit harten und umfassenden Sanktionen reagiert. Weitere Sanktionen können und sollten folgen. Die russische Führung muss wissen, dass sie für ihren Überfall auf die Ukraine einen sehr hohen Preis zahlen wird.
    Gleichzeitig werden wir aber auch daran arbeiten, das Leid der Menschen in der Ukraine und der unzähligen Flüchtenden zu lindern. Deshalb unterstützen wir ausdrücklich den Aufruf des Deutschen Städtetages, dass Bund und Länder die Kommunen bei der Erstaufnahme von Geflüchteten unterstützen.

    Sozialverband VdK Deutschland:

    Mit Bestürzung verfolgen wir die Kriegshandlungen Russlands gegen die Ukraine und verurteilen sie zutiefst. Wir denken zuerst an all die Menschen, die durch diesen Angriff getötet und verletzt werden sowie aus ihrer Heimat fliehen. Ein schnelles Ende dieser Gewalt und des Leids, das sie verursacht, muss jetzt das oberste Ziel allen politischen Handelns sein.

    Noch nie haben Kriege die Welt positiv verändert, wie wir alle nur zu gut aus den Erfahrungen des letzten Jahrhunderts wissen. Der Sozialverband VdK wurde vor mehr als 70 Jahren gegründet, um die Not zu lindern, in der sich viele Menschen nach dem Zweiten Weltkrieg befanden. In unserer Satzung ist fest verankert, dass wir uns für die Sicherung des Friedens stark machen und für ein freiheitliches und sozial gerechtes Europa eintreten.

    Diesem Grundsatz fühlen sich unsere 2,1 Millionen Mitglieder verpflichtet und lehnen jede Art von Krieg und Gewalt ab. Es sollte nie mehr so weit kommen, dass Verbände wie der VdK als Folge eines Krieges gegründet werden müssen, um Versehrten, Hinterbliebenen und Vertriebenen eine Stimme zu geben.

    Junge Liberale:

    Junge Liberale

    Wir Junge Liberale Mönchengladbach verurteilen aufs Schärfste die russische Invasion in der Ukraine. Es macht uns sprachlos, wie hier mit roher Gewalt die politische und territoriale Integrität der Ukraine und damit ihre Freiheit und Demokratie, von Seiten des Kremlchefs Wladimir Putin ignoriert und verletzt wird.

    Dieser Angriff auf den Frieden in Europa und der Welt ist ein feiger und hinterhältiger Akt von Boshaftigkeit und zeigt, wie wenig dem Diktator in Moskau zu trauen ist und wie sehr sich Russland im imperialistischen Wahn von der Weltgemeinschaft entfernt hat.

    Wir fordern die Bundesregierung und die Europäische Union dazu auf, entschlossen zu handeln und ihre uneingeschränkte Solidarität mit der Ukraine zu zeigen und Russland mit den härtesten Sanktionen zu belegen.

    Thomas Kutschaty SPD:

    Vorsitzender der SPD-Landtagsfraktion und neuer Landesvorsitzender der SPD, Thomas Kutschaty.

    „Unsere volle Solidarität gilt der Ukraine. Wir erleben einen Krieg mitten in Europa. Zwischen Düsseldorf und Kiew liegen kaum drei Flugstunden. Das zeigt, wie nah dieser Angriff auf die Freiheit ist. Wir verurteilen den Angriff Russlands auf die Ukraine aufs Schärfste. Putin muss seinen Krieg umgehend beenden. Die EU und die Nato werden weiter in enger Abstimmung vorgehen und eine geschlossene Antwort mit harten Sanktionen geben.

    Bundeskanzler Olaf Scholz hat dabei bereits in den vergangenen Tagen Führungsstärke bewiesen und eine klare Haltung gezeigt. Mit dieser klaren Haltung wird er auch jetzt die Position Deutschlands in Abstimmung mit unseren internationalen Partnern vertreten. Dieser Krieg wird auch in NRW spürbar sein. Das kann auf der wirtschaftlichen Ebene sein mit steigenden Preisen. Vor allem aber müssen wir bei möglichen humanitären Folgen Verantwortung übernehmen. Wenn Menschen vor Krieg fliehen, müssen wir helfen. Menschen in Not brauchen selbstverständlich unsere volle Unterstützung. Gemeinsam und geschlossen stehen wir an ihrer Seite.“

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  • Am 26. Februar um 17:00 Uhr wird es eine Solidaritäts-Kundgebung auf dem Rheydter Markt geben

    Am 26. Februar um 17:00 Uhr wird es eine Solidaritäts-Kundgebung auf dem Rheydter Markt geben

    Mitteilung von Bündnis 90/ Grüne:

    Gemeinsam mit vielen anderen Organisationen zeigen wir uns solidarisch mit den Bürger*innen der Ukraine und veranstalten eine Mahnwache in Rheydt am Marktplatz.

    Fliehenden Menschen muss schnell und unbürokratisch geholfen werden.
    Kommt zur Mahnwache und lasst uns solidarisch zusammenstehen.
    Wir sehen uns Samstag in Rheydt am Marktplatz!
    Wann? Samstag, 26.02.2022 ab 17 Uhr

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  • Krieg in der Ukraine: Deutsche Kleiderstiftung bereitet sich auf flüchtende Menschen vor

    Krieg in der Ukraine: Deutsche Kleiderstiftung bereitet sich auf flüchtende Menschen vor

    • Kontaktpersonen berichten von Beschuss und Chaos
    • Non-Profit-Organisation bittet um Geld- und Sachspenden
    • Aktuell keine Hilfe direkt vor Ort möglich

    Mit dem Krieg Putins gegen die Ukraine geht die Deutsche Kleiderstiftung davon aus, dass in ab-sehbarer Zeit Hunderttausende von Menschen in Not geraten werden. Die Non-Profit-Organisation bittet daher um Kleider- und Geldspenden. Dies ist deutschlandweit per Paket bzw. Überweisung möglich. Kontaktpersonen in der Ostukraine berichten derweil von Beschuss und chaotischen Zuständen. Hilfsorganisationen mussten ihre Arbeit vor Ort einstellen.

    Ulrich Müller, geschäftsführender Vorstand der Deutschen Kleiderstiftung

    Seit vielen Jahren hilft die Deutsche Kleiderstiftung durch humanitäre Hilfstransporte Mitmenschen in den ostukrainischen Gebieten Donezk und Luhansk. Mehr als 130.000 Kleidungsstücke und Schuhe lieferte die Organisation mit Sitz in Berlin und Helmstedt allein in den vergangenen zwei Jahren an örtliche Projektpartner – trotz der Coronapandemie. Umso geschockter zeigt sich Ulrich Müller, geschäftsführender Vorstand der Deutschen Kleiderstiftung von den aktuellen Ereignissen: „Es ist eine Katastrophe. Was mir meine Kontaktpersonen vor Ort berichten, berührt mich zutiefst. Wir müssen nun alles daransetzen, den unschuldig in Not geratenen Menschen zu helfen.“

    Bis zum vergangenen Montag wurde in der Gegend rund um Luhansk warme Bekleidung verteilt. Doch bereits da machten die prorussischen Separatisten den Hilfsorganisationen die Arbeit schwer. „Die Rebellen griffen alle an, die sich sozial engagieren wollten“, sagt Müller.
    Besorgt zeigt sich die Kleiderstiftung, dass seit gestern die örtlichen Zahlungssysteme nicht mehr funktionieren. „Die Menschen kommen nicht mehr an ihr Geld, einige Kreditkarten funktionieren beim Bezahlen nicht mehr. Dies verhindert, dass die Leute das Nötigste kaufen können“, sagt Müller. Über Messenger-Dienste hält die Kleiderstiftung Kontakt in die Region. Die Menschen vor Ort berichten von Explosionen, Luftangriffen und Raketen am Himmel. Viele Menschen versteckten sich in Kellern, als die russischen Panzer auf dem Weg nach Kiew durch Tschernihiw zogen.
    Die Deutsche Kleiderstiftung schließt einen großen Flüchtlingsstrom, der auch Deutschland erreicht, nicht mehr aus. „Vor allem Frauen und Kinder werden versuchen in Sicherheit zu kommen“, glaubt Müller. Ukrainischen Männern zwischen 18 und 60 Jahren sei es aktuell verboten, auszureisen.
    Die Kleiderstiftung bittet aufgrund der Notlage um sehr gut erhaltene Sachspenden, die versandkostenfrei zugeschickt werden können. Die Adressaufkleber dafür stehen unter www.kleiderstiftung.de zum Download bereit.
    In dieser Ausnahmesituation bittet Müller aber auch um Geldspenden, die ebenfalls über die Website möglich sind: „Wir brauchen auch die nötigen finanziellen Mittel, um Geflüchteten mit Bekleidung zu helfen oder, falls es wieder möglich sein sollte, Transporte in die Ukraine auf den Weg zu bringen.“
    Weitere Informationen und Paketaufkleber unter: www.kleiderstiftung.de

    Über die Deutsche Kleiderstiftung:
    Die Deutsche Kleiderstiftung mit Sitz in Helmstedt sammelt in ganz Deutschland gebrauchte und neue Kleidung sowie Schuhe und Haushaltswäsche. Beim Angebot der Paketspende können Sachspenden kostenfrei an die Organisation geschickt werden. Guterhaltene Ware wird an Bedürftige in Deutschland, Europa und Übersee verteilt. Mehr als 40 hauptamtliche Mitarbeiter engagieren sich für die Stiftung. Rund 2.500 Kirchengemeinden, soziale Einrichtungen sowie gemeinnützige Organisationen sammeln vor Ort Kleidung und Schuhe. Die Deutsche Kleiderstiftung ist Mitglied bei FairWertung e.V. und somit der Einhaltung ethicher Standards im Umgang mit gebrauchten Textilien verpflichtet. Durch Geldspenden und den Verkauf der Waren, die nicht verteilt werden können, finanziert sie sich. Dafür wurden auch die Charity-Shops „Zweimal-schön“ bereits in mehreren Städten eröffnet. Gegründet wurde die Deutsche Kleiderstiftung 2012 vom Spangenberg-Sozial-Werk e.V.

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  • Mehr schwere sexuelle Missbräuche in MG

    Mehr schwere sexuelle Missbräuche in MG

    Erheblicher Zuwachs an schweren sexuellen Missbrauchshandlungen an Kindern und Jugendlichen

    Am 22.02.2022 informierte sich der Landtagskandidat der SPD, Michael Roth, beim Verein Zornröschen über die Entwicklung der sexuellen Übergriffe an Kindern und die Entwicklung des nunmehr 30-jährigen Vereins. Hierfür standen ein Vorstand des Vereins, Herr Dr. Hornivius, und eine Mitarbeiterin, Frau Dipl. Sozialpädagogin Sigrid Mattausch, Rede und Antwort.

    Das Ziel des Vereins ist die Unterstützung von Kindern und Jugendlichen, die von sexuellem Missbrauch betroffen sind, sowie die Beratung der Bezugs- und Vertrauenspersonen. Und dieses Ziel ist ernst gemeint: Zornröschen bietet ein sicheres Umfeld, in dem Kindern und Jugendlichen geglaubt und geholfen wird. Der alleinige Fokus liegt bei den Opfern. Täter dürfen die Schwelle zu den Räumlichkeiten nicht übertreten.

    Die Vertreter des Vereins betonen, dass sich jede Person melden könne – auch wenn nur ein Verdacht besteht. Zum Wohle der Kinder sollte lieber einmal zu oft hingesehen werden. Neben der Betreuung und Begleitung der Opfer bietet der Verein auch Unterstützung bei der Prävention durch z.B. Schulungen an. Zuletzt wurde das Theaterstück „ab!pfiff““ erarbeitet und erfolgreich umgesetzt. Der Gedanke hinter diesem Theaterstück ist die Unterstützung bei der Entwicklung oder Implementierung von Schutzkonzepten und in Sportvereinen. Dazu sind alle Sportvereine herzlich eingeladen – auch wenn sich dort keine derartigen Probleme zeigen. Wichtig ist, so die Vertreter von Zornröschen, dass Erwachsene hinhören und aufmerksam sind, wenn Kinder und Jugendliche versuchen sexuelle Übergriffe mitzuteilen. Leider ist das in weiten Teilen immer noch ein Tabuthema, was häufig zu Abwehrhaltungen oder zu Beschwichtigungen führt.

    Dass sexuelle Übergriffe aber ein reales Problem sind, zeigt eine Auswertung des Vereins. Denn unter den 486 Ratsuchenden im Jahr 2021, ist der Anteil der schweren sexuellen Missbrauchshandlungen an Kindern und Jugendlichen im Vergleich zum Vorjahr gestiegen. „Das ist eine schreckliche Entwicklung, die mich als Vater von zwei Kindern sehr berührt und gegen die wir als Gesellschaft stärker vorgehen müssen“, so der Landtagskandidat Roth. „Es ist aber gut zu wissen, dass es Zornröschen gibt, das mit seinem niederschwelligen Angebot auch die Möglichkeit bietet, sich anonym dorthin zu wenden. Wichtig ist aber, dass auch wir Erwachsenen unseren Teil beitragen, das sexuelle Übergriffe am besten gar nicht mehr erfolgen, zumindest aber den Kindern und Jugendlichen die notwendige Hilfe zugute kommt.“

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  • Abschluss der Kanalarbeiten am Europaplatz –Busse fahren nur bergauf über die Einkaufstraße

    Abschluss der Kanalarbeiten am Europaplatz –
    Busse fahren nur bergauf über die Einkaufstraße

    Aufgrund der abgeschlossenen Kanalarbeiten am Europaplatz fährt der Linienverkehr ab morgen, 25.02.2022, wieder nach Planstrecke über die Steinmetzstraße.

    Mit Betriebsbeginn hält der Busverkehr in Fahrtrichtung Europaplatz an den ursprünglichen Haltestellen „Stadtverwaltung“, „Kapuzinerplatz“ und „Minto“. Die Vollsperrung an der Sittardstraße wurde bereits aufgehoben.

    Die vier vorübergehenden Ersatzhaltestellen auf der Hindenburgstraße entfallen. Dadurch fährt der Busverkehr ab morgen wieder nur bergauf über die Hindenburgstraße.

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