Autor: Redaktion

  • „Ökumenischer Kreuzweg für Gerechtigkeit“

    „Ökumenischer Kreuzweg für Gerechtigkeit“

    Ökumenischer Kreuzweg für Gerechtigkeit 2022 wieder in Präsenz

    Das Thema des diesjährigen ökumenischen Kreuzweges lautet: „Miteinander verwoben“.
    Thematisch schließt sich der Kreuzweg an die Mönchengladbacher Heiligtumsfahrt an, die unter dem Motto „verwoben“ steht und die bedingt durch die Coronapandemie auf das Jahr 2023 verschoben worden ist. In Mönchengladbach sind wir in vielfältiger Weise miteinander verwoben: ökumenisch – ökologisch – gesellschaftlich.Im Mittelpunkt des Kreuzweges stehen die Menschen, für die es besonders wichtig ist, mit anderen verwoben zu sein: Menschen ohne Lobby und ohne Wohnung, Menschen in prekären Beschäftigungsverhältnissen oder ohne Arbeit, Menschen in Armut und Einsamkeit, alte und kranke Menschen, kinderreiche Familien und Kinder in Not.
    Mit diesen Menschen wollen wir beim Kreuzweg für Gerechtigkeit verwoben sein.
    Machen Sie mit, Sie sind herzlich willkommen. Wir starten am

    Donnerstag, den 31. März 2022
    um 17.30 Uhr
    in der evangelischen Friedenskirche
    Margarethenstraße 20 in Mönchengladbach.

    Der Auftakt wird vom Ökumene-Ausschuss Stadtmitte (St. Vitus, St. Michael Holt, Ev. Christus-kirchengemeinde, Ev. Friedenskirchengemeinde) gemeinsam mit Pfr. Dr. Peter Blättler und Pfr. Dirk Sasse gestaltet.
    An folgenden Orten finden Stationen statt:

    1. Station vor dem Hauptbahnhof Mönchengladbach
      Miteinander verwoben-über Grenzen hinweg“
      Gestaltung: Friedensdorf Kinder in der Not e.V.
    2. Station am Bismarckplatz
      „Arbeiten, Wohnen, Leben-keiner fällt durchs Netz
      Gestaltung: Treff am Kapellchen, Volksverein Mönchengladbach, SKM – Katholischer Verein für soziale Dienste
    3. Station Ecke Stephanstraße- Hindenburgstraße
      „Gemeinsam für Verbundenheit
      Gestaltung: GDG Rheydt West
    4. Station Ecke Friedrichstraße- Hindenburgstraße
      „miteinander verwoben – persönliche Zeugnisse des
      Zusammenlebens von Menschen unterschiedlicher Herkunft
      Gestaltung: Sant`Egidio
    5. Station auf dem Sonnenhausplatz
      „Ist uns das genug?
      Gestaltung: Kfd- Katholische Frauengemeinschaft Deutschlands
    6. Station Lüpertzender Straße 69
      „…Du sollst deinen Mitmenschen nicht betrügen und nicht berauben, Du sollst den Lohn eines Lohnarbeiters nicht über Nacht bis zum Morgen behalten…“ Aus dem Buch Moses
      Gestaltung: Arbeitslosenzentrum mit Schüler *innen

    Abschluss bei Brot und Getränken im Arbeitslosenzentrum Mönchengladbach.
    Die einzelnen Stationen werden in Eigenverantwortung von Vertretern der Veranstaltungsgemeinschaft durchgeführt.

    Veranstaltergemeinschaft:
    Arbeitslosenzentrum Mönchengladbach, Aktion Friedensdorf e.V., Evangelische Friedenskirche Eicken, GdG Rheydt-West, kfd-Katholische Frauengemeinschaft Deutschlands; SKM- Katholischer Verein für soiale Dienste in Rheydt e.V., Sant`Egidio, Katholische Arbeitnehmer Bewegung, Katholikenrat Mönchengladbach, Ökumenischer Ausschuss Stadtmitte (St. Vitus, St. Michael Holt, Ev. Christuskirchengemeinde, Ev. Friedenskirchengemeinde), Volksverein Mönchengladbachein
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  • Koalition vergisst Rentnerinnen und Rentner im Entlastungspaket

    Koalition vergisst Rentnerinnen und Rentner im Entlastungspaket

    Die Ampelkoalition hat heute ein umfangreiches Entlastungspaket für die Bürgerinnen und Bürger vorgestellt. Dazu äußert sich VdK-Präsidentin Verena Bentele wie folgt:

    „Da ist Licht, aber auch viel Schatten. Die Ampel-Koalition will Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer mit einer Energiepreispauschale von 300 Euro entlasten, Empfängerinnen und Empfänger von Sozialleistungen mit einer Einmalzahlung von 100 Euro, Familien mit einem Bonus. Auch der ÖPNV soll für drei Monate günstiger werden.

    Das sind richtige Schritte angesichts der Preissteigerungen. Aber die Ampel-Koalition hat auch eine Chance verpasst: Für Rentnerinnen und Rentner tut sie nichts. Gerade Menschen mit kleinen Renten sind besonders auf das Geld angewiesen. Viele von ihnen haben am Monatsende einen leeren Geldbeutel und wissen nicht, wie sie bei den immer weiter steigenden Preisen über die Runden kommen sollen. Daran wird dieses Entlastungspaket kaum etwas ändern. Rentner brauchen ebenso Unterstützung: Der VdK hält einen Aufschlag auf die Rente, der direkt ausgezahlt wird, für angemessen. Zudem profitieren Rentner nur dann vom befristeten monatlichen Mobilitätsticket, wenn sie den ÖPNV nutzen. Alle anderen gehen leer aus.

    Es wäre zudem besser gewesen, die Mehrwertsteuer auf Medikamente zu senken als auf Sprit. Durch günstigen Sprit profitieren Fahrer großer Autos. Rentner, die auf Medikamente angewiesen sind, haben keine Entlastung und vor allen Dingen keine Wahl.

    Es wäre besser gewesen, diejenigen zu entlasten, die wirklich Unterstützung benötigen: Geringverdiener, Empfänger von Sozialleistungen und Rentnerinnen und Rentner. Stattdessen erhalten auch Personen mit guten Einkommen Geld. Das halte ich nicht für fair.“

    Rentenplus gleicht steigende Kosten zumindest teilweise aus

    Der Sozialverband VdK Nordrhein-Westfalen begrüßt die Rentenanpassung um 5,3 Prozent für West-Deutschland. „Für die NRW-Bürger*innen bedeutet das Plus zumindest ein wenig Linderung in schwierigen Zeiten“, sagt der VdK-Landesvorsitzende Horst Vöge mit Blick auf die steigenden Lebenshaltungskosten. „Ein Wermutstropfen bleibt insofern der abzuziehende Nachholfaktor in Höhe von 0,6 Prozent für das Jahr 2022: Sollte dieser im Bundestag beschlossen werden, bliebe unter dem Strich nur noch eine Erhöhung um 4,7 Prozent.“

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  • Wieder Vinylclub im Rheer Ecke

    Wieder Vinylclub im Rheer Ecke

    Wer gerne Musik auf Schallplatten hört, kommt ans Rheer Eck in der Odenkirchener Straße nicht vorbei.

    Am Freitag, 25. März 2022, richtet der Verein KARhe, Kultur Art Rheydt, ab 19.30 Uhr seinen Vinylabend aus. Eigene Schallplatten dürfen mitgebracht werden, die Musikrichtung bestimmen die Teilnehmenden. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Es gelten die 2G-Regeln und Maskenpflicht.

    Der Vinylclub findet ab jetzt wieder regelmäßig statt an jedem vierten Freitag im Monat.

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  • Der Rosa-Luxemburg-Club Mönchengladbach zeigt “Gundermann Revier”

    Der Rosa-Luxemburg-Club Mönchengladbach zeigt “Gundermann Revier”

    Ein Film über Gerhard Gundermann, der leider viel zu früh 1998 starb.

    Im Osten Deutschlands ein Sänger mit Kultstatus. Über zwanzig Jahre arbeitete er im Braunkohlebergbau der Lausitz. Er fuhr Bagger und er machte Lieder. In dem Dokumentarfilm wird das Leben von Gundermann nach gezeichnet.
    Menschen, die ihn begleitet haben, kommen zu Wort. Zum Teil sind weitgehend unbekannte Archivaufnahmen zu sehen.

    Wo?
    Am 31.3.2022, 18.30 Uhr in der VHS Mönchengladbach, Lüpertzender Straße 85, 1. Stock den Film “Gundermann Revier”.

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  • Null (Zero)-Emission-Gewerbeflächen: Zukunftsvision an der Stadtgrenze von Mönchengladbach und Jüchen?

    Null (Zero)-Emission-Gewerbeflächen: Zukunftsvision an der Stadtgrenze von Mönchengladbach und Jüchen?

    OB Felix Heinrichs und Jüchens Bürgermeister Harald Zillikens sprechen mit Bürger*innen anlässlich bevorstehender Regionalplanänderung

    In Mönchengladbach-Sasserath und auf dem angrenzendem Jüchener Stadtgebiet soll im Regionalplan Düsseldorf ein knapp 60 Hektar großer Allgemeiner Siedlungsbereich für Gewerbe (ASB-GE) ausgewiesen werden. Dazu tauschten sich am Dienstagabend unter anderem Mönchengladbachs Oberbürgermeister Heinrichs und sein Jüchener Amtskollege Zillikens mit Bürger*innen in der Alten Schule Sasserath aus.

    Wer an rauchende Schlote denkt, liegt weit daneben– so viel konnten Heinrichs und Zillikens den interessierten Bürger*innen schon jetzt versprechen. Und das, obwohl die in Aufstellung befindliche 10. Regionalplanänderung der Bezirksregierung Düsseldorf den Anfang einer langen Planungskette bildet, bei der frühestens in 10 Jahren mit konkreten Umsetzungen zu rechnen ist. Doch zum einen lässt ein ASB-GE – im Gegensatz zum Gewerbe und Industriegebiet – ohnehin nur Gewerbeansiedlungen zu, die nicht mit erheblichen Belästigungen verbunden sind. Zum anderen ist explizit der Gewerbestandort Sasserath/Jüchen als Modellvorhaben “Zero Emission” geplant. Das heißt, dass im weiteren Planungsprozess – etwa durch vertragliche Regelungen im Rahmen der Bauleitplanung – ein bilanziell klimaneutrales Gewerbetreiben an diesem Standort sichergestellt werden muss.

    “Wir sehen die Chance, im Schulterschluss unserer Städte ein gemeinsames Tor in das ‚Innovation Valley‘ zu schaffen”, umrissen die beiden Bürgermeister die Vision. Was genau auf den möglichen Gewerbeflächen denkbar ist, dazu soll ein Workshop im Sommer unter Beteiligung der Öffentlichkeit erste Ideen bringen, die dann in einem nachhaltigen Gewerbeflächenentwicklungskonzept aufgehen. Aufgrund der wertvollen Böden am Standort ist zum Beispiel auch eine Gewerbeansiedlung rund um die nachhaltige Erzeugung, Verarbeitung, Vermarktung und Wiederverwertung von landwirtschaftlichen und biobasierten Produkten denkbar.

    Strukturwandel und interkommunale Synergieeffekte

    “Zukunftsfähige Gewerbeflächen sind ein wesentlicher Schlüssel für uns, um den Strukturwandel im Rheinischen Revier zu meistern und den Menschen in der Region auch in den nächsten Jahrzehnten wertige Arbeitsplätze zu bieten”, sagt Heinrichs. Insgesamt 142 ha Gewerbeflächen benötigt Mönchengladbach laut Bedarfsberechnung der Regionalplanungsbehörde für die Zukunft. Mehr, als die Stadt auf eigenem Stadtgebiet realisieren kann. Von den in der Regionalplanänderung vorgesehenen Flächenausweisungen liegen 36 Hektar auf Mönchengladbacher und 24 auf Jüchener Stadtgebiet. “Wir denken über die Stadtgrenzen hinaus und schaffen so wertvolle Synergieeffekte”, sagt Heinrichs. In der interkommunalen Zusammenarbeit sieht auch sein Jüchener Amtskollege Harald Zillikens eine echte Stärke:

    “Die interkommunale Zusammenarbeit mit der Stadt Mönchengladbach hat sich im Regiopark seit Jahren bewährt. Die gemeinsame Gestaltung eines neuen Gewerbestandorts als “Zero Emission” Gebiet bietet die Möglichkeit zukunftsfähige und hochwertige Arbeitsplätze zu schaffen, die wir vor dem Hintergrund des Strukturwandels im Braunkohlerevier dringend benötigen.”

    Regionalplanänderung macht Auftakt für ein langfristiges Planverfahren

    Ende 2021 hat der Regionalrat die Aufstellung der 10. Änderung des Regionalplans Düsseldorf beschlossen. Damit ist der erste Schritt einer langen Planungskette gemacht, die frühestens in 10 Jahren durch konkrete Ansiedlungen realisiert werden könnte.

    Verfahrensträger der Regionalplanänderung ist die Bezirksregierung Düsseldorf.
    Abgeschlossen wird das Verfahren mit einem sogenannten Feststellungsbeschluss.
    Anschließend werden die Kommunen Mönchengladbach und Jüchen angehalten sein, im Rahmen der Bauleitplanung die Vorstellungen im Flächennutzungsplan zu konkretisieren und mittels Bebauungsplänen Baurecht zu schaffen.
    Zuletzt stehen Grundstücksankäufe oder Umlegungsverfahren an.
    Im gesamten Planungsprozess sind immer wieder Bürgerbeteiligungsverfahren vorgesehen.

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  • Interesse an einer Patenschaft?

    Interesse an einer Patenschaft?

    Für das Patenprojekt des RehaVereins für Kinder und Jugendliche werden dringend neue engagierte Ehrenamtliche gesucht!

    Vielleicht sind Ihre Kinder aus dem Haus, Sie möchten sich ehrenamtlich engagieren und dabei gerne etwas für Kinder und deren Eltern tun. Gerade psychisch belastete Eltern und ihre Kinder brauchen besondere Unterstützung. Als Patin/Pate verbringen Sie Freizeit mit den Kindern und entlasten so die Eltern. Für letztere werden Sie zur Ansprech- und für die Kinder zur Bezugsperson, ohne dabei Elternersatz zu sein und Entscheidungen für die Kinder treffen zu müssen. Sie werden ganz individuell nach Absprache ehrenamtlich aktiv und unterstützen so die Familien.

    Für die Kinder bringt das Angebot verschiedene Freizeitaktivitäten, eine unbeschwerte Zeit und eine zuverlässige Ansprechperson. Aber auch die Eltern profitieren: sie gewinnen eine Vertrauensperson und erfahren eine erhebliche Entlastung. Das Projekt ist für sie kostenlos, niedrigschwellig und freiwillig.

    Frau Offermanns
    Begleitender Dienst, Ansprechpartnerin KipE, KiMM, Patenprojekt
    Telefon 02161 5768-1573
    Mobil 0151 17223568

    Wenn Sie sich angesprochen fühlen, eine Patenschaft zu übernehmen, würden wir uns freuen, eine passende Familie für Sie zu finden!

    Von einer Pädagogik-Fachkraft werden Sie auf Ihr neues Ehrenamt vorbereitet, außerdem begleiten wir Sie in Form von Einzelgesprächen, regelmäßigen Gruppentreffen und Schulungen. Für Ihr ehrenamtliches Engagement erhalten Sie eine pauschale monatliche Aufwandsentschädigung.

    Weitere Infos zum Patenprojekt und zu den anderen Angeboten des Reha-Vereins für Kinder und Jugendliche finden Sie auf unserer Website.

    Auch wenn Sie Menschen kennen, die an einer Patenschaft interessiert sein könnten, geben Sie die Information gerne weiter!

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  • Hinweise auf mögliche Grundwasserbelastungen in Giesenkirchen

    Hinweise auf mögliche Grundwasserbelastungen in Giesenkirchen

    Betroffen ist der Bereich Konstantinstraße / Trinkwasser nicht betroffen.

    Die Stadtverwaltung hat in der letzten Sitzung des Umweltausschusses auf örtlich erhöhte Grundwasserbelastungen durch perfluorierte Chemikalien (PFC) im Bereich Konstantinstraße/Blumenviertel in Giesenkirchen hingewiesen.

    Anlass sind aktuelle Untersuchungen der Unteren Bodenschutzbehörde, die im Umfeld Stähn / Puffkohlen erste Hinweise ergeben haben. “Das genaue Ausmaß und die exakte Eingrenzung des belasteten Bereiches sind gegenwärtig noch nicht abschließend bekannt. Deshalb wird der mutmaßlich betroffene Bereich nun intensiv untersucht”, betont Stadtdirektor und Umweltdezernent Dr. Gregor Bonin und weist ausdrücklich darauf hin, dass das Trinkwasser von dieser Belastung nicht betroffen ist und weiter unbedenklich genutzt werden kann.

    Anwohner*innen des Bereichs werden vorsorglich aufgerufen, bis auf Weiteres jegliche Nutzung des Grundwassers zu vermeiden – zum Beispiel über Haus- und Gartenbrunnen, Hauswasserwerke und dergleichen. Auch Nutzpflanzen, die mit Grundwasser bewässert werden, sollten nicht verzehrt werden. So soll eine Verbreitung der Schadstoffe in bisher unbelastete Böden vermieden werden. Der Fachbereich Umwelt wird die Öffentlichkeit und insbesondere die Anwohner*innen über den Sachstand weiter informieren und bitte diese um Mithilfe. Sie können die Verwaltung unterstützen, indem sie ihre Brunnen melden und diese für die Entnahme von Grundwasserproben zugänglich machen.

    Für Rückfragen steht Bettina Tischler unter Telefon 02161/25 – 482 40, zur Verfügung.

    Zum Hintergrund
    Aus Umweltsicht sind besonders solche Stoffe problematisch, die langlebig sind, sich in Organismen anreichern und giftig wirken. Sie nennt man ⁠PBT⁠-Stoffe (für persistent, bioakkumulierend und toxisch). Der Hauptbestandteil der in Giesenkirchen nachgewiesenen Schadstoffe ist Perfluoroctansäure, (PFOA), die zu den PBT-Stoffen zählt. Für den Menschen steht PFOA im Verdacht, in entsprechender Konzentration unter anderem zu einem hohen Cholesterinspiegel, aber auch zu Krebserkrankungen beizutragen.

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  • Zwischenzeit in der Pfarrkirche St. Helena, Mönchengladbach-Rheindahlen

    Zwischenzeit in der Pfarrkirche St. Helena, Mönchengladbach-Rheindahlen

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  • Straßenausbaubeiträge in NRW

    Straßenausbaubeiträge in NRW

    Die regierungstragenden Fraktionen von CDU und FDP haben heute mit Ministerin Ina Scharrenbach eine Änderung des Kommunalabgabengesetzes (KAG) angekündigt. Diese soll die Erhebung von Straßenausbaubeiträgen betreffen.

    SPD: Schwarz-Gelb hält am Bürokratiemonster fest

    „Die Ankündigung von Schwarz-Gelb ist ein unausgereifter Schnellschuss kurz vor Ende der Legislatur. Fünf Jahre hatte die Landesregierung Zeit, Bürgerinnen und Bürger bei den Straßenausbaubeiträgen spürbar zu entlasten. Was CDU und FDP nun planen, behält ein Bürokratiemonster bei, ohne einen Effekt. Das bisherige aufwändige Fördersystem soll einfach mit angepasster Förderquote fortgesetzt werden. Unter enormem Verwaltungsaufwand müssten Kommunen in diesem System also fällige Straßenausbaubeiträge ermitteln, um dann festzustellen,  dass keine Zahlung notwendig ist. Das unterstreicht, wie undurchdacht die Ankündigung von Schwarz-Gelb ist.

    Zudem ist das schwarz-gelbe Vorgehen rechtlich fragwürdig. Die Straßenausbaubeiträge werden laut Gesetz weiter zu erheben sein. Das möchte die Landesregierung durch eine untergesetzliche Regelung aushebeln. Warum schaffen CDU und FDP die Straßenausbaubeiträge nicht ganz ab? Das ist wesentlich effektiver und verlässlicher als ein undurchsichtiges Fördersystem. Denn was passiert, wenn Fördermittel aufgebraucht sind? Werden die Bürgerinnen und Bürger doch wieder zur Kasse gebeten? Die rechtliche Grundlage bestünde beim Vorgehen von CDU und FDP weiter.

    Der Gesetzentwurf der SPD-Fraktion zur endgültigen Abschaffung der Straßenausbaubeiträge liegt vor und wird in der kommenden Woche im Plenum abgestimmt. Wenn die Regierungsfraktionen ihre Versprechen ernst meinen, müssen sie unserem Gesetz zustimmen. Ansonsten haben CDU und FDP nicht mehr als Ankündigungspolitik betrieben. Zumal es von der CDU zu Beginn der Debatte noch hieß, die Abschaffung der Straßenausbaubeiträge sei ,Freibier für alle‘. Jetzt können die Betroffenen nur hoffen, dass die Landesregierung die Zeche auch wirklich zahlt. Wenn es um die Abschaffung der Straßenausbaubeiträge geht, wissen die Betroffenen sehr wohl, wem sie in dieser Frage am meisten vertrauen können. Alle wissen: Nur durch die SPD-Fraktion wird die Abschaffung auch wirklich Realität.“

    CDU: ????
    keine Stellungnahme

    FDP: Anlieger werden vollständig von Straßenausbaubeiträgen entlastet

    Eigentümerinnen und Eigentümer von Immobilien in Nordrhein-Westfalen werden von Straßenausbaubeiträgen entlastet. Das sieht eine gemeinsame Initiative der Landtagsfraktionen von FDP und CDU vor. „Wir sorgen für eine deutliche Entlastung von Bürgerinnen und Bürgern mit Immobilien. Wird die Straße vor dem Haus ausgebaut und damit die Verkehrsinfrastruktur verbessert, entfallen die Beiträge für Eigentümerinnen und Eigentümer vollständig“, betont Andreas Terhaag. Die Kommunen werden weiterhin ihren Beitrag leisten. Das Land soll die Beiträge für Bürgerinnen und Bürger zu 100 Prozent übernehmen. Bis zum 30. Juni 2022 soll die Landesregierung ein Konzept zur Abschaffung von Straßenausbaubeiträgen unter Vermeidung von Konnexitätsfolgen für das Land Nordrhein-Westfalen vorlegen. In einem weiteren Schritt soll die Änderung des Kommunalabgabengesetzes für Klarheit sorgen.

    Nach über 50 Jahren ohne Änderungen nimmt die NRW-Koalition bereits die zweite Entlastung beim Kommunalabgabengesetz vor. Bereits im Sommer 2020 hat die NRW-Koalition ein Förderprogramm auf den Weg gebracht, das Bürgerinnen und Bürgern bei den Beiträgen zur Hälfte entlastet hat. „Auch Eigentümerinnen und Eigentümer mit bewilligten Anträgen profitieren, die zur Hälfte bei den Straßenausbaubeiträgen seit 2020 unterstützt werden. Wir wollen sie ebenfalls vollständig entlasten“, betont Terhaag.

    Die NRW-Koalition nutzt die bereits zur Verfügung stehenden Mittel der ersten Entlastungsmaßnahme. “Wir haben gesehen, dass aus vorhandenen Mitteln mehr Potenzial für Entlastung besteht. Das wollen wir zur vollständigen Übernahme der Straßenausbaubeiträge von Bürgerinnen und Bürgern nutzen. Den Landeshaushalt belasten wir dadurch nicht zusätzlich”, erläutert Andreas Terhaag. 

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  • Volles Programm für den Landtag – Die beiden Landtagskandidat*innen der Grünen stellen Ihre Schwerpunktthemen vor.

    Volles Programm für den Landtag – Die beiden Landtagskandidat*innen der Grünen stellen Ihre Schwerpunktthemen vor.

    Lena Zingsheim und Martin Wirtz sind die beiden Direktkandidat*innen von Bündnis 90/Die Grünen in Mönchengladbach.

    Zingsheim ist 28 Jahre alt und gehört damit zu den jüngsten Kandidat*innen der Stadt. Sie ist Sonderpädagogin in der Inklusion und fordert im kommenden Landtag eine klare Veränderung des Bildungssystems: „Im kommenden Landtag möchte ich entschlossen für ein Bildungssystem kämpfen, dass Menschen zu selbstbestimmten, selbstbewussten, kritisch hinterfragenden und mutigen Persönlichkeiten macht, in der die soziale Herkunft keine Rolle spielt.“

    Wirtz ist 38 Jahre alt und vom Beruf Heilerziehungspfleger in der Eingliederungshilfe psychisch erkrankter Menschen in Mönchengladbach. Er ist der Kreisverbandssprecher der Grünen in Mönchengladbach. „Für mich liegen essenzielle Aufgaben der Politik darin, gesellschaftliche Barrieren abzubauen und institutionelle Diskriminierung dauerhaft zu überwinden. Vielfalt muss das Fundament unserer Gesellschaft sein.“, so Wirtz.

    Für beide sind soziale Gerechtigkeit und Inklusion im nächsten Landtag von bedeutender Rolle. Sie wollen sich für eine gerechte Zukunft aller Menschen einsetzen und dafür sorgen, dass Partizipation und Barrierefreiheit nicht nur Schlagwörter bleiben.

    Auch der Klimaschutz ist für die Grünen Kandidat*innen selbstverständlich wichtig. Artenschutz ist für Wirtz ein wichtiger Beitrag zum Klimaschutz. Der Erhalt der Artenvielfalt und deren Lebensräume ist notwendig, um nachhaltig das Klima zu schützen. „Gerade das letzte Jahr hat uns in NRW schmerzlich gelehrt, wie wichtig uns Klimaschutz sein muss. Klimaschutz ist Schutz unserer eigenen Lebensgrundlagen und die unserer Kinder.“, sagt Zingsheim, Vorsitzende im Umwelt- und Mobilitätsausschuss.

    Im Wahlkreis 52 (Mönchengladbach II, im Norden) tritt Martin Wirtz und Wahlkreis 51 (Mönchengladbach I, im Süden) tritt Lena Zingsheim an.

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  • Ausstellung – Musik der Farben

    Ausstellung – Musik der Farben

    Die Rheydter Künstlergruppe „Bilderfarbe“ zeigt am 26. und 27.03.2022 (10:00 – 18:00 Uhr) ihre Bilder im Schloss Wickrath – Nassauer Stall.

    Unter dem Motto “Musik der Farben” stellen die Künstler Natalia Tchirikova, Istvan Djapjas, Dana Pühringer, Ewa Nothofer, Ewa Konieczna und Henning Haupts ihre Werke vor.

    Schon seit längerer Zeit haben sie viele Einzelausstellungen gemacht. Nun präsentieren sie erstmals ihre Bilder gemeinsam im Nassauer Stall.

    Seit vielen Jahren engagiert sich die Künstlergruppe, über die Stadtgrenzen von Mönchengladbach hinaus, dafür Kunst in Farben und Formen den Menschen näher zu bringen.

    Die Gruppe versteht sich als “Kunst-Pool“. Sie kennen und respektieren sich und gerade wegen dieser unterschiedlichen Malstile und Maltechniken haben sie sich dazu entschieden, diese interessante Werkezusammenstellung künftig gemeinsam in Galerien und im öffentlichen Räumen zu präsentieren.

    Die malerische Bandbreite umfasst Motive von Bildlandschaften, Menschen und Formspielen in vielen unterschiedlichen Techniken: Ob realistisch, abstrakt, informell oder konstruktive Arbeiten in Acryl, Öl, Aquarell und Kreide. Weitere Informationen gibt es auf www.bilderfarbe.de, wo auch Links zur jeweiligen Homepage der einzelnen Künstler zu finden sind.

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  • Jugendliche bauen Modellflugzeuge und lernen das Themenfeld Avionik kennen

    Jugendliche bauen Modellflugzeuge und lernen das Themenfeld Avionik kennen

    Damit Ideen Flügel bekommen können, braucht es den nötigen „Auftrieb“. Diesen lieferte jetzt – in Form von Unterstützung und finanzieller Förderung – das zdi-Zentrum Mönchengladbach, indem es 19 Jugendlichen in Avionik-Kursen ermöglichte, eigene ferngesteuerte Segelflugzeuge aus einem Holzbaukasten zu bauen. Wegen der großen Nachfrage kommt es bald zu einer Fortsetzung. 

    Zustande gekommen war das Projekt wie folgt: Die Jugendwarte des Flugmodellvereins Erkelenz hatten nach einer Möglichkeit gesucht, ihre Jugendarbeit auszubauen – und „offene Arme“ im Dorfcampus Wanlo gefunden. Dort bildete sich ein Viererteam aus den Bereichen Technik, Hochschule und Jugendhilfe/Pädagogik. Die Idee, Jugendliche ab der siebenten Jahrgangsstufe nicht nur an das faszinierende Hobby des Flugmodellsports, sondern darüber hinaus auch an handwerkliche Tätigkeiten, zukunftsweisende MINT-Technologien wie CAD (computerunterstütztes Konstruieren) und theoretisches physikalisches Wissen rund um dieses Hobby spielerisch heranzuführen, fand bei der WFMG – Wirtschaftsförderung Mönchengladbach GmbH bzw. dem dort angedockten zdi-Zentrum Mönchengladbach Gehör und finanzielle Unterstützung. Kaum angeboten, war der erste Avionik-Kurs 1+2 auch bereits aus- bzw. überbucht.

    In diesem Kurs bauten 19 Mädchen und Jungen aus dem Raum Mönchengladbach je ein eigenes ferngesteuertes Segelflugzeug aus einem Holzbaukasten der Firma Aeronaut. Im zweiten Teil des Workshops wurde ein Motoraufsatz gebaut. Im geplanten dritten Teil folgt die flugpraktische Erprobung der Modelle. Eine Besonderheit besteht darin, dass Gymnasiasten gemeinsam mit Förderschülern im selben Workshop arbeiten. Den Jugendlichen werden somit Teamwork und Netzwerkarbeit vorgelebt. Des Weiteren besuchten die Teilnehmer die Firma HKM-Flugzeugbau. Dort wurde ihnen die Gelegenheit gegeben, Fragen zu stellen und einen Einblick in die Berufsbilder rund um das Thema Avionik zu bekommen.

    Nach erfolgreicher Teilnahme verblieben je ein Modellflugzeug, eine RC-Anlage sowie Ladetechnik und Akkus bei den Jugendlichen. Darüber hinaus erhielten sie eine Teilnahmeurkunde. „Schnell war allen Beteiligten klar, dass es nicht bei einer einmaligen Aktion bleiben würde. Es braucht Wiederholung und Aufbaukurse“, sagt zdi-Projektmanager Björn Hollburg. So ist bereits für die Zeit zwischen Oster- und Sommerferien ein Avionik-3-Kurs in Vorbereitung. Dabei sollen Nurflügel, Solartechnik und Faserverbundwerkstoffe zum zentralen MINT-Thema werden. Der Kurs Avionik 1+2 wiederum wird nach den Herbstferien neu starten – dann parallel mit einem Upgrade zu einem größeren Modell für Absolventen des Kurses Avionik 1+2 aus dem Vorjahr und/oder Neueinsteiger mit ausreichendem Vorwissen.

    Mit über 4.500 Partnern aus Politik, Wirtschaft, Schule und Hochschule ist das zdi-Zentrum (Zukunft durch Innovation NRW) das europaweit größte Netzwerk zur Förderung des MINT-Nachwuchses (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften, Technik). Das Wissenschaftsministerium NRW koordiniert zdi landesweit. Die WFMG hatte gemeinsam mit Akteuren aus der Wirtschaft und der Schullandschaft das zdi-Zentrum Mönchengladbach ins Leben gerufen. Es ist seit 2009 Teil der Gemeinschaftsoffensive: https://mgconnect.de/zdi-zentrum-mg/. Die Kurse des zdi-Zentrums MG werden finanziert durch Fördergelder der Bundesagentur für Arbeit und des Ministeriums für Kultur und Wissenschaft NRW sowie durch Spenden der zdi-Partnerunternehmen.

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  • Mit starkem Rückenwind weiterkämpfen für eine menschenfreundliche, diverse Kirche

    Mit starkem Rückenwind weiterkämpfen für eine menschenfreundliche, diverse Kirche

    Vier junge #OutInChurch-Aktive aus dem Bistum Aachen blicken nach dem aufregenden Paukenschlag mit 125 öffentlichen Outings bundesweit nach vorne – Es gibt weiter viel zu bewegen.

    Staat und Gesellschaft machen schon länger Druck, jetzt kommen Mitarbeiter:innen der Institution selbst dazu: Die katholische Kirche in Deutschland steht nach einem fulminanten Paukenschlag am 24. Januar 2022 in der Pflicht, ihr Arbeitsrecht auf den Stand des Grundgesetzes zu heben. Dieses legt fest, dass niemand wegen seiner sexuellen Orientierung und Identität diskriminiert werden darf. Mit #OutInChurch, einem gemeinsamen Outing von 125 Menschen im Dienst der Kirche, sind Ziel, Richtung und Tonalität nun gesetzt.

    Aus dem Bistum Aachen beteiligten sich recht viele Personen an der konspirativ geplanten Aktion. Dazu gehören auch vier junge Menschen, die sich allesamt in der Deutschen Pfadfinderschaft St. Georg engagieren. Mit ihrer sexuellen Orientierung und Identität haben sie im geschützten Raum der DPSG keinerlei Probleme gehabt, erzählen Anna Dallmeier, Corinna Hilgner, Evelyn Keusen und Matthias Koß. Die Rückendeckung der Leitungskräfte im Verband haben sie als befreiend erfahren und diese Freiheit von Angst möchten sie flächendeckend in der Kirche verwirklicht sehen.
    Dafür haben sie selbst allen Mut zusammengenommen und sich öffentlich im Zuge von OutInChurch geoutet, teilweise im Fernsehen, teilweise ausschließlich im Netz. Vorher durchlebten sie aufregende Monate, manchmal mit Zweifeln und Befürchtungen verbunden.
    Doch insgesamt bestärkte sie die großartige Vernetzung mit den Mitstreiter:innen von überall in der Bundesrepublik. Dass alle Beteiligten so lange dichthalten mussten, war gar nicht so einfach, berichten die vier Aktiven. Und in der Nacht vor dem Start schliefen sie unruhig oder überhaupt nicht: Was wird nun passieren?

    Das Echo war riesig, der Zuspruch auch
    Was folgte, war eine Überraschung. Die öffentliche Aufmerksamkeit sprengte alle Erwartungen. Das Fernsehen verlegte die bewegende Dokumentation von #OutInChurch in die beste Sendezeit vor. Kaum war sie in der Mediathek platziert, früh morgens, und die Internetseite online, trudelten bereits die ersten Messages, Mails und Sprachnachrichten ein, erzählen die vier. Unglaublich viele Menschen meldeten sich bei ihnen, den ganzen Tag über, die ganze Woche, noch bis heute. Neben Familie und Freund:innen auch alte Bekannte, frühere Mitschüler:innen zum Beispiel.
    Der Zuspruch für den persönlichen Mut, mit der eigenen sexuellen Orientierung und Identität an die Öffentlichkeit zu treten, um etwas zu bewegen, war ausgesprochen hoch. Wohin man auch schaute und hörte, gab es Beifall und unterstützende Solidaritätsadressen. Gut, das rechtskatholische Lager tobte seinen vorgestrigen Kampf weiter. Aber die große Mehrheit der Menschen, die sich für das Thema interessierten, begrüßten den Kampf für eine menschenfreundliche, diverse Kirche. Dass sie Teil dieser Bewegung sind, sie sogar angetrieben haben, macht die vier auch ein wenig stolz.

    Bei aller Euphorie über eine hochgradig öffentlichkeitswirksame Aktion bleibt der Blick nach vorne nicht ungetrübt, und er bleibt kämpferisch. Auch wenn eine Willenserklärung nach der nächsten aus deutschen Bistümern eintrudelt, dass sich die Verhältnisse in die gewünschte Richtung verbessern, ist erst ein Zwischenschritt getan. Längst nicht alle Diözesen haben rechtlich verbindlich erklärt, die diskriminierenden Bestimmungen aus dem kirchlichen Arbeitsrecht auszusetzen. Die mutigen 125 #OutInChurch-Aktiven haben wohl nichts zu befürchten – aber was ist mit den vielen anderen?

    Für ein geändertes Arbeitsrecht trommeln
    Das Ziel ist noch nicht erreicht, dessen sind sich Anna Dallmeier, Corinna Hilgner, Evelyn Keusen und Matthias Koß bewusst. Deshalb machen sie weiter, bereiten nächste Aktivitäten vor. Die Jahrzehnte unter Beweis gestellte Schwerfälligkeit der katholischen Kirche schreckt sie nicht. Mit dem Rückenwind ihrer gelungenen Gemeinschaftsaktion trommeln sie weiter für ihre Vision. Dass es einen langen Atem braucht und eine ausgeprägte Frustrationstoleranz, wissen sie. Doch sie sind nicht allein. Mit Partner:innen wie dem Aachener Diözesanrat der Katholiken bleiben sie am Thema dran.

    Das bekräftigt auch Heribert Rychert, als stellvertretender Vorsitzender des Rates und langjähriger Geschäftsführer der DPSG im Bistum Aachen gleich zweifach verstrickt. Er war es, der den vieren die Ängste und Sorgen nahm, dass das kirchliche Arbeitsrecht ihrem beruflichen und ehrenamtlichen Engagement im Verband im Wege stand. So ging es gut für sie aus, sie mussten keine Tabus und Heimlichkeiten leben. Wenn das aber für alle Menschen in der Kirche so sein soll, muss sich das Kirchenrecht ändern, damit es eben keine individuelle Ermessensentscheidung einzelner Personen bleibt. In diesem Einsatz weiß sich Heribert Rychert von Beschlüssen der Vollversammlung getragen.

    Das dickste Brett, das es zu bohren gilt, wird das römische Lehramt sein. Die #OutInChurch-Aktiven und viele andere reformorientierte Katholik:innen fordern, dass bisherige diskriminierende Aussagen der Kirche zu Geschlechtlichkeit und Sexualität revidiert werden.
    Zudem sollte Kirche in ihren Augen auf jeder Ebene jede Form der Diskriminierung beenden, so dass nicht nur auf dem Papier eine Vielfalt herrscht, sondern auch im gelebten Umgang.
    Alle queeren Menschen, insbesondere auch trans und nicht-binäre, sollen überall im kirchlichen Kontext ohne Angst ihre Identität ausleben können. Solange auch dies nicht erreicht ist, sind die Aktiven mit ihren Forderungen nicht am Ziel.

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  • Frühjahrsputz 2022 am Gymnasium Odenkirchen

    Frühjahrsputz 2022 am Gymnasium Odenkirchen

    Fünf große Müllsäcke voller Unrat und viele stolze Gesichter, etwas Gutes für die Umwelt getan zu haben – das war die Bilanz des diesjährigen Frühjahrsputzes vom Gymnasium Odenkirchen.

    Bei bestem Frühlingswetter versammelten sich am 10. März rund 60 Schülerinnen und Schüler auf dem Schulhof, um gemeinsam das Umfeld der Schule (Stadtpark, Spielplatz & Wiese am Tiergarten MG) vom achtlos in’s Gebüsch geworfenen Müll zu befreien.

    Kaum zu glauben, was dabei alles zum Vorschein kam… Daher wird es auch nächstes Jahr wieder einen GO-Frühjahrsputz geben!

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  • FDP-Kreisparteitag bestätigt Andreas Terhaag als Kreisvorsitzenden

    FDP-Kreisparteitag bestätigt Andreas Terhaag als Kreisvorsitzenden

    Das Eickener Theater im Gründungshaus, besser bekannt als TIG, war in diesem Jahr die Versammlungsstätte des FDP-Kreisverbands.

    Aus aktuellem Anlass wurde zu Beginn der Toten des Ukraine-Kriegs gedacht. Auch für das kürzlich verstorbene, langjährige Mitglied Jochen Potz legten die Mitglieder die Schweigeminute ein. 

    Mit der offiziellen Eröffnung des Kreisparteitags kündigte Kreisvorsitzender Andreas Terhaag einen Überraschungsgast an. Otto Fricke, haushaltspolitischer Sprecher der Liberalen im Bundestag, hatte es sich nicht nehmen lassen, kurzfristig nach Mönchengladbach zu kommen. Otto Fricke nahm ausführlich Stellung zu Ukraine-Krise und Corona-Thematik, aber auch zu den finanziellen Auswirkungen. Die derzeitigen Preissteigerungen träfen vor allem diejenigen, die ohnehin wenig hätten. Nun heißt es, den Spagat zu schaffen, dass am Ende auch die Marktwirtschaft funktioniert.

    Im Anschluss berichtete Andreas Terhaag über die Aktivitäten des Kreisvorstandes: „Mittlerweile haben wir 247 Mitglieder, 200 waren es vor zwei Jahren.“ Es folgte ein kurzes Resümee zur letztjährigen Bundestagswahl. Andreas Terhaag dankte Peter König, der als Kandidat einen erfolgreichen Wahlkampf führte.

    Im Anschluss wurde Andreas Terhaag erneut zum Kreisvorsitzenden gewählt, Peter König und Patrick Lademann zu seinen Stellvertretern. Die Anwesenden bestätigten Schatzmeister Stefan Dahlmanns im Amt sowie Schriftführer Daniel Winkens und Beisitzerin Gertrud Müller. Für den ausgeschiedenen Beisitzer Achim Wyen wählten die Teilnehmenden die ehemalige Vorsitzende der Jungen Liberalen Sina Behrend.

    Jörg Buer, der frühere Kreisvorsitzende, führte als Versammlungsleiter souverän durch das Programm.

    Nicole Finger

    Während der einzelnen Wahlgänge berichtete Fraktionsvorsitzende Nicole Finger zu aktuellen Themen. Da viele der neu eingetretenen Mitglieder anwesend waren, ging Nicole Finger ausführlich auf einzelne Punkte ein. Martino Bechara, Vorsitzender der Jungen Liberalen, teilte u. a. mit, dass auch die Jugend-Organisation mittlerweile 70 Mitglieder habe. „Da sind wir allerdings noch ausbaufähig.“ Nun stünden alle bereit, um sich an der Landtagswahl aktiv zu beteiligen.

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  • Eröffnung des Theaterparks

    Eröffnung des Theaterparks

    Im Rahmen einer „Mittagspause“ wurde der Theaterpark durch die Verwaltungsspitze für jedermann am Donnerstag offiziell eröffnet.

    Gegen 12:15 haben Oberbürgermeister Felix Heinrichs und Stadtdirektor und Planungsdezernent Dr. Gregor Bonin gemeinsam mit Frank Baumann, Geschäftsführer am Theater Mönchengladbach und Krefeld, den Theaterpark offiziell eröffnen. Die Eröffnung wurde auch vom Theater musikalisch begleitet.

    Die Neugestaltung der Parkanlage ist ein Teilprojekt des Städtebauförderprogramms Soziale Stadt Rheydt und spricht gezielt Familien und unterschiedliche Nutzergruppen an. „Es ist richtig schön geworden. Mitten im Herzen von Rheydt wurde eine Aufenthaltsqualität geschaffen, die ganzjährig, aber vor allen Dingen im Sommer, eine Anlaufstelle nicht nur für Familien mit Kindern sein wird“, ist sich der erste Bürger der Stadt sicher.

    Für den Planungsdezernenten ist der Theaterpark ein gutes Beispiel, wie die Innenstädte gezielt gestärkt werden können: „Das ist ein Ort der Begegnung, der mit seinen Grünflächen und attraktiven Spielmöglichkeiten ein neuer Treffpunkt im Quartier ist, zumal hier in direkter Nachbarschaft zum Theater mit Freiflächen und den erforderlichen Versorgungsanschlüssen auch kulturelle Angebote im Außenbereich möglich sind.“  Auch eine Terrasse für Außengastronomie ist vorhanden.

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  • Am 12. März erneute Mahnwache zum Krieg in der Ukraine

    Am 12. März erneute Mahnwache zum Krieg in der Ukraine

    Die Grüne Jugend, die Jungsozialist:innen, die Junge Union und die Jungen Liberalen aus Mönchengladbach laden erneut zur Mahnwache #standwithukrain ein.

    Am kommenden Samstag, den 12.03.2022, soll erneut um 17:00 eine Mahnwache auf dem Markplatz in Rheydt stattfinden.

    Die Veranstaltung ist geplant als Wiederholung der ersten Mönchengladbacher Mahnwache am 26.02. Teilnehmende sind dazu eingeladen, über Hilfsorganisationen und Probleme zu berichten und sich am offenen Mikro auszusprechen.

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  • Parlament fordert Verbot „goldener Pässe“ und Regeln für „goldene Visa“

    Parlament fordert Verbot „goldener Pässe“ und Regeln für „goldene Visa“

    Die Unionsbürgerschaft darf nach Ansicht des Parlaments nicht käuflich sein. Nötig seien EU-weite Regeln gegen die Vergabe von Staatsbürgerschaft oder Aufenthaltsrechten an Investoren.

    Am Mittwoch forderte das Parlament die Kommission in einem Bericht mit einer Rechtsetzungsinitiative auf, bis zum Ende ihrer Mandatsperiode einen entsprechenden Vorschlag vorzulegen. Außerdem kam am Montag im Plenum zur Sprache, dass sich die Kommission, Frankreich, Deutschland, Italien, das Vereinigte Königreich, Kanada und die USA verpflichtet hätten, den Zugang zu goldenen Pässen für wohlhabende regierungsnahe Russinnen und Russen einzuschränken. Der Text wurde mit 595 zu 12 Stimmen bei 74 Enthaltungen angenommen.

    Verbot goldener Pässe

    Das Parlament betont, dass die Verleihung der Staatsbürgerschaft im Gegenzug für Investitionen dem Wesen der Unionsbürgerschaft zutiefst zuwiderlaufe, denn sie mache die damit verbundenen Rechte für Drittstaatsangehörige käuflich. Die entsprechende Praxis der Mitgliedstaaten Malta, Bulgarien und Zypern bezeichnen die Abgeordneten als „Trittbrettfahren“. Sie würden nämlich etwas verkaufen, was nie als Ware gedacht gewesen sei. Die drei Staaten hätten auch Anträge bewilligt, die nicht den Voraussetzungen entsprochen hätten. Damit ginge man Risiken ein, weshalb das Parlament fordert, goldene Pässe schrittweise abzuschaffen.

    Regeln für goldene Visa

    Die Vergabe von Aufenthaltsrechten als Gegenleistung für Investitionen brächte weniger Risiken mit sich. Dennoch seien EU-weite Regeln nötig, um Geldwäsche, Korruption und Steuerhinterziehung den Riegel vorzuschieben. Das Parlament schlägt unter anderem Folgendes vor:

    • strenge Überprüfungen der Bewerberinnen bzw. Bewerber und ihrer Angehörigen sowie ihrer Finanzierungsquellen, verpflichtenden Abgleich mit Datenbanken der EU und Überprüfungsverfahren in Drittländern
    • Meldepflicht für Mitgliedstaaten, einschließlich Benachrichtigung anderer EU-Staaten und Rücksprache mit ihnen, sodass sie Einwände erheben können
    • Mindestmaß an tatsächlichem Aufenthalt als Voraussetzung für Bewerberinnen bzw. Bewerber sowie aktive Beteiligung, Qualität, Mehrwert und Beitrag zur Wirtschaft als Voraussetzung für ihre Investitionen

    Weder Pässe noch Visa für russische Oligarchen

    Das Parlament begrüßt die Maßnahmen, zu denen sich die Mitgliedstaaten verpflichtet haben, um den Verkauf der Staatsbürgerschaft an regierungsnahe russische Staatsbürger einzuschränken und fordert alle Mitgliedstaaten auf, ihre Staatsangehörigkeits- und

    Aufenthaltsregelungen für Investoren für alle russischen Antragsteller mit sofortiger Wirkung einzustellen. Die Abgeordneten fordern die Mitgliedstaaten nachdrücklich auf, alle genehmigten Anträge russischer Staatsangehöriger der letzten Jahre neu zu bewerten und sicherzustellen, dass „keine russische Person mit finanziellen, geschäftlichen oder sonstigen Verbindungen zum Putin-Regime ihre Staatsbürgerschafts- und Aufenthaltsrechte behält.“

    Darüber hinaus fordern sie die Kommission auf, russische Staatsangehörige, gegen die EU-Sanktionen verhängt wurden, von allen Aufenthaltsregelungen für Investoren auszuschließen.

    Kleinteilige Regelungen und Rolle von Vermittlern

    Die Abgeordneten beklagen, dass es an umfassenden Sicherheitskontrollen bzw. Überprüfungsverfahren fehle – sowohl bei der Vergabe goldener Pässe als auch im Zusammenhang mit goldenen Visa. Auch sollte es nicht möglich sein, in verschiedenen Mitgliedstaaten mehrere Anträge nacheinander zu stellen. Die Mitgliedstaaten sollten sich überdies nicht auf Überprüfungen verlassen, die nichtstaatliche Dritte durchführen. Das Parlament fordert darüber hinaus eine Abgabe auf EU-Ebene. Sie soll einen wesentlichen Prozentsatz der getätigten Investitionen betragen und für goldene Pässe bis zu deren Abschaffung bzw. für goldene Visa auf unbestimmte Zeit gelten. Außerdem müsse die Kommission dafür sorgen, dass Drittstaaten, deren Bürgerinnen und Bürger visumfrei in die EU einreisen können, diesem Beispiel folgen.

    Das Parlament weist darauf hin, dass Vermittler goldener Pässe und goldener Visa weder zur Transparenz verpflichtet sind noch zur Rechenschaft gezogen werden. Man müsse deshalb ihre Beteiligung an der Vergabe goldener Pässe verbieten und strenge und verbindliche Vorschriften für ihre Rolle bei der Vergabe goldener Visa festlegen – unter anderem sollten Sanktionen vorgesehen werden.

    Zitat

    Berichterstatterin Sophia in ‘t Veld (Renew, Niederlande) sagte dazu: „Diese Praxis ist einfach nur eine Hintertür in die EU für zwielichtige Gestalten, die am helllichten Tag niemals hineinkämen. Es ist an der Zeit, diese Tür zu schließen, damit russische Oligarchen und andere Leute mit schmutzigem Geld draußen bleiben. Die Regierungen betroffener Mitgliedstaaten weigerten sich, etwas dagegen zu unternehmen. Sie behaupteten, das sei keine EU-Angelegenheit. Angesichts der aktuellen Geschehnisse können sie diesem Thema aber nicht länger ausweichen.“

    Nächste Schritte

    Die Kommission muss einen Gesetzesvorschlag vorlegen oder ihre Entscheidung, das nicht zu tun, begründen.

    Hintergrundinformationen

    Von 2011 bis 2019 erhielten mindestens 130 000 Personen goldene Pässe oder goldene Visa in EU-Staaten. Für die betreffenden Mitgliedstaaten bedeutete das Einnahmen in Höhe von 21,8 Mrd. EUR.

    Goldene Pässe sind derzeit in Malta, Bulgarien und Zypern erhältlich.
    In Bulgarien hat die Regierung einen Gesetzesentwurf vorgelegt, der dem ein Ende setzen soll.
    Zypern wiederum bearbeitet nur Anträge, die vor November 2020 eingereicht wurden, und die laut der Regierung des Landes allesamt bereits geprüft wurden.
    Zwölf Mitgliedstaaten stellen goldene Visa aus. Die Höhe und Art der dafür zu tätigenden Investitionen unterscheiden sich von Staat zu Staat.

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