Autor: Redaktion

  • Unterstützung für Kommunen bei der Aufnahme und Integration von Geflüchteten aus der Ukraine

    Unterstützung für Kommunen bei der Aufnahme und Integration von Geflüchteten aus der Ukraine

    Der Landtag NRW hat heute über den Antrag “Landesregierung muss Verantwortung übernehmen und Kommunen bei der Organisation der Aufnahme und der Integration der Geflüchteten aus der Ukraine unterstützen und entlasten!” ‘ (Drs. 17/16923) der SPD-Fraktion debattiert.

    Der Antrag wurde mit den Stimmen der regierungstragenden Fraktionen abgelehnt.

    Christian Dahm (SPD): “Bei der Aufnahme und Integration ukrainischer Geflüchteterbleibt die Landesregierung bei bekannten Mustern. Sie zeigt nach Berlin und lässt die Kommunen mit großen Herausforderungen alleine. Diese Regierung übernimmt keine Verantwortung für das eigene Land.
    Das zeigt: Schwarz-Gelb ist Krisen nicht gewachsen. Das geht zu Lasten der Geflüchteten.
    Und das geht zu Lasten unserer Städte und Gemeinden, die die Aufgaben kaum stemmen können.
    Die Aufnahme und die Verteilung der Kriegsflüchtlinge muss zur Chefsache erklärt und in die Staatskanzlei verlagert werden. Außerdem muss die Landesregierung endlich den ressortübergreifenden Krisenstab einberufen. Nur wenn alle Ressorts zusammenarbeiten, kann ein effizientes Krisenmanagement funktionieren.
    Die Städte und Gemeinden brauchen rasche und konkrete Entlastung. Die Registrierung von Geflüchteten ist dabei Grundvoraussetzung für eine gerechte Verteilung und angemessene finanzielle Unterstützung der Städte. Das ist eine Aufgabe des Landes. Die Kommunen sind hierfür weder personell noch technisch ausreichend ausgestattet.

    Zu effektiver Hilfe gehört auch die finanzielle Entlastung der Städte und Gemeinden. Viele leiden ohnehin unter massiven Schulden, sie haben kaum Spielraum. Die Kosten für die Unterbringung, die Versorgung in den Schulen und Kitas und die medizinische sowie psychosoziale Betreuung der Geflüchteten – für alldas brauchen die Kommunen und Träger jetzt finanzielle Unterstützung des Landes. Nur warme Worte helfen nicht.”

    lbrahim Yetim (SPD): “ln Deutschland sind bereits um die 300.000 Menschen aus der Ukraine angekommen. Die Dunkelziffer dürfte deutlich höher sein. Die Situation wird herausfordernder, als wir es in der Flüchtlingsbewegung 2015 erlebt haben. Daher ist es gut, dass die Menschen, die nun aus der Ukraine zu uns kommen, eine enorme Hilfsbereitschaft erfahren. Die Städte und Gemeinden in NRW arbeiten unter Hochdruck daran, die geflüchteten Menschen aufzunehmen und angemessen zu versorgen. NRW will helfen. Doch damit das in den nächsten Wochen und Monaten gut funktioniert, muss sich die Landesregierung endlich aktiv einbringen.

    Damit die Menschen aus der Ukraine gut in NRW ankommen, muss das Land Angebote schaffen. Die Erstversorgung und Erstuntersuchung aller Geflüchteten unabhängig von der Unterbringung muss gewährleistet werden. Das Land muss dafür sorgen, dass Kinder und Jugendliche aus der Ukraine einen Zugang zu Bildungsangeboten bekommen. Zu gelungener Integration gehören ebenso die Teilnahme an Sport- und Kulturangeboten.
    Für die Erwachsenen muss NRW die Integration in den Arbeitsmarkt sicherstellen. Das Land muss unter anderem einen Runden Tisch einsetzen, um für ukrainische Geflüchtete Perspektiven auf dem deutschen Arbeitsmarkt zu schaffen.
    Klar ist: Es zeichnen sich vielfältige Problemlagen ab. Diese lassen sich bewältigen- mit einer Landesregierung die handelt, statt Verantwortung abzuwälzen.”

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  • ADFC-Radtour am 12. April mit Kandidatinnen und Kandidaten zur Landtagswahl

    ADFC-Radtour am 12. April mit Kandidatinnen und Kandidaten zur Landtagswahl

    Am Dienstag, 12. April startet der ADFC Mönchengladbach e. V.  um 18 Uhr eine kleine Radtour durch Mönchengladbach. Über knapp zehn Kilometer geht es von MG-Eicken zu einem schönen Biergarten im Westen unserer Stadt.

    Die Tour ist öffentlich, Gäste sind herzlich willkommen.

    Zur Radtour hat der ADFC-Vorstand die Kandidatinnen und Kandidaten für die anstehende Landtagswahl eingeladen. Kandidierende aller Parteien haben zugesagt, fahren entweder auf dem Fahrrad mit oder stoßen später dazu.

    Die Kandidatinnen und Kandidaten haben am Ziel die Gelegenheit sich vorzustellen und Fragen aus dem Kreis der Teilnehmenden zu beantworten. Bei Regenwetter steht alternativ zum Biergarten ein großer Saal zur Verfügung.

    Kurzinfo:
    ADFC-Radtour
    Dienstag, 12.04.2022, Start 18 Uhr
    ADFC-Geschäftsstelle, Eickener Straße 72, 41061 MG
    knapp 10 Kilometer in moderatem Tempo
    www.touren.adfc-mg.de

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  • Schülerinnen und Schüler besuchen Logistiker im Regiopark

    Schülerinnen und Schüler besuchen Logistiker im Regiopark

    Der „Business-Tag Logistik“ ist eine gemeinsame Berufsorientierungsveranstaltung von Agentur für Arbeit Mönchengladbach, Stadt Mönchengladbach sowie MGconnect-Team der Wirtschaftsförderung (WFMG) und wird unterstützt von der Logistikinitiative LOG4MG.

    Wie sieht es hinter den Kulissen von Zalando und Esprit/Fiege aus? Welchen Weg nimmt die Coca-Cola auf dem Weg in den Kühlschrank – und wie „managt“ man eigentlich Tausende Produkte und Lieferketten in der Logistik?
    Diese und viele weitere Fragen werden am Mittwoch, 6. April 2022, beim „Business-Tag Logistik“ geklärt. Hier bekommen Schülerinnen und Schüler ab der Jahrgangsstufe 9 einen Einblick in den Logistikstandort Mönchengladbach. Dabei besuchen sie die großen Logistikunternehmen Fiege/Esprit, Zalando und das Getränkelager von Coca-Cola im Regiopark. Die Spedition Vetten gibt den Schülerinnen und Schülern zuvor in einem Impulsvortrag einen Eindruck von ihrer Arbeit und klärt die Frage, warum Mönchengladbach als Logistikstandort so gut funktioniert. In diesem Jahr ist auch die Hochschule Niederrhein mit dem Institut für Geschäftsprozessmanagement und IT (GEMIT) mit dabei. Das GEMIT befasst sich mit anwendungsorientierter Forschung in den Bereichen Logistik, IT und Human Resources und gibt den Teilnehmenden in einer Extra-Tour für Oberstufenschüler einen Einblick in die Planung von Logistik- und Prozessmanagementanwendungen.

    Der „Business-Tag Logistik“ ist ein Gemeinschaftsprojekt von Agentur für Arbeit Mönchengladbach, der Stadt Mönchengladbach und dem MGconnect-Team der Wirtschaftsförderung Mönchengladbach, unterstützt von der Logistikinitiative LOG4MG. „Zahlreiche spannende Jobs bringt der Logistikstandort Mönchengladbach mit sich. Angefangen bei Ausbildungsberufen wie der Fachkraft für Lagerlogistik bis hin zu Spezialisten im Logistikmanagement mit einem entsprechenden Studium“, sagt Susanne Käser, Geschäftsführerin operativ der Agentur für Arbeit in Mönchengladbach. „Diese Bandbreite, aber eben auch die spannenden Arbeitgeber in der Logistik, wollen wir den Schülerinnen und Schülern hier am Standort Mönchengladbach näherbringen“, ergänzt Axel Tillmanns, Teamleiter MGconnect bei der Wirtschaftsförderung Mönchengladbach.

    Für die Teilnahme am Business-Tag können die Schülerinnen und Schüler vom Unterricht befreit werden, denn die Teilnahme kann als Praxistag im Rahmen der landesweiten Berufsorientierungsmaßnahme „KAoA – kein Abschluss ohne Anschluss“ anerkannt werden.

    Der Business-Tag Logistik findet am Mittwoch, den 6. April 2022, von 8:15 bis ca. 16:00 Uhr statt. Treffpunkt ist das Bürohaus am Gero an der Lüpertzender Straße 6. Von hier aus fahren die rund 70 Schülerinnen und Schüler mit dem Bus in den Regiopark. In der zweiten Jahreshälfte ist zudem eine weitere Aktion für Fachkräfte in der Logistik mit der LOG4MG, der Agentur für Arbeit und dem Jobcenter MG geplant.

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  • Aachener Friedenskreuz bricht nach Krefeld auf

    Aachener Friedenskreuz bricht nach Krefeld auf

    Bedrückend aktuell startet am 9. April in Krefeld die Jubiläumsaktion „Gib dem Frieden dein Gesicht“ – Gottesdienste, Gebete, Wallfahrt und Aktionswochen an vielen Orten des Bistums Aachen.

    Das Aachener Friedenskreuz hat in seinen ersten 75 Jahren Tausende Menschen bei ihrem Suchen und Eintreten für Frieden und Versöhnung begleitet. Angesichts des Ukraine-Kriegs bedrückend aktuell, startet am 9. April 2022 eine große Jubiläumsaktion in Krefeld.
    Bis zum Weltfriedenstag am 21. September in Aachen rücken das Friedenskreuz und seine wuchtige Botschaft an vielen Orten des Bistums Aachen in den Blick.

    Außer in Krefeld und in Aachen macht das Kreuz zum Beispiel in Mönchengladbach, Jülich und Eschweiler Station. Überall geht es darum, ein Zeichen für Frieden und Versöhnung, für Gerechtigkeit und Klima- und Umweltschutz zu setzen. Eine wachsende Zahl von Pfarreien, Verbänden, kirchlichen Einrichtungen, Schulen und soziale Vereine und Initiativen gestalten unter diesem Vorzeichen Gottesdienste, Gebete, Wallfahrt und Aktionswochen mit.
    Dabei sind besondere Momente des gemeinsamen Friedenswillens zu erwarten. In Jülich laufen und musizieren Schülerinnen und Schüler für die Ukraine-Hilfe.

    In Mönchengladbach begegnet das Kreuz Menschen, die arbeitslos oder arm sind.
    Und in Aachen wird das Kreuz nach einem ökumenischen Gottesdienst zum Vorplatz einer Moschee getragen, wo die Christen von den muslimischen Mitbürgern mit Rosen empfangen werden.

    Nur wenige Beispiele eines breiten Aktionsprogramms, an dem viele Menschen gerade feilen.
    Mit Zufriedenheit blicken die drei Trägerorganisationen auch auf die bereits gestartete Mitmachaktion #friedensgesichter. Bistum Aachen, pax christi Aachen und Diözesanrat der Katholiken haben schon mehr als 50 Menschen gewinnen können, dem Frieden ihr Gesicht zu geben. Die Aktion im Web, auf Facebook und Instagram läuft bis September weiter.
    Jetzt steht der Auftakt am 9. April um 19 Uhr in der Krefelder Kirche St. Dionysius an. In der Seidenstadt begann die 75-jährige Geschichte des Friedenskreuzes, dort soll auch der Auftakt der Jubiläumsaktion sein. Kriegsheimkehrer wollten ein Zeichen für Buße und ihren Willen zur Versöhnung setzen. Wie aktuell das heute wieder sein würde, konnte sich damals, nach den Schrecken des Krieges, niemand vorstellen. So wie wir vor kurzem auch nicht.
    Mehr Infos und die Mitmachaktion unter www.gib-dem-frieden-dein-gesicht.de.

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  • Jahreshauptversammlung  der St. Sebastianus  Schützenbruderschaft  Giesenkirchen 1421 e.V.

    Jahreshauptversammlung  der St. Sebastianus  Schützenbruderschaft  Giesenkirchen 1421 e.V.

    Zur diesjährigen Jahreshauptversammlung konnte der 1. Brudermeister Ralf Kremer am 27. März 2022 im Pädagogischen Zentrum des Franz Meyers Gymnasium 71 Mitglieder begrüßen.

    Nach Feststellung der Regularien, wurde in einem Gemeinsamen Gebet der Verstorbenen Mitglieder  gedacht.
    Neben dem Bericht des Brudermeisters und dem Kassenbericht des Kassierers standen auch Vorstandswahlen auf dem Programm.

    Zunächst bedankte sich Ralf Kremer bei Rainer Hermes der nach 9 Jahren als 2. Brudermeister, 2 Jahre als 2. Geschäftsführer und 1 Jahr als Beisitzer nicht mehr zur Verfügung stand für seinen Einsatz in der Bruderschaft.
    Zum neuen 2. Brudermeister wurde der bisherige Geschäftsführer Carsten Hoeveler gewählt. 
    Neuer Geschäftsführer wurde der bisherige Beisitzer Bernd Breymann.

    Hintere Reihe von links nach rechts:
    2. Kassierer Norbert Blum, Geschäftsführer Bernd Breymann, Schriftführer Reiner Vieten
     
    Vordere Reihe von links nach rechts:
    Ehrenbrudermeister Helmut Breuer, 2. Brudermeister Carsten Hoeveler, 1. Brudermeister Ralf Kremer, 1. Kassierer Ulli Jahn

    Da auch der Beisitzer Stefan Ross schon vorab angekündigt hatte, dass er nicht mehr zur Verfügung  stehen wird,  bedankte sich auch hier der Brudermeister für seine 12 jährige Tätigkeit im Vorstand.
    Zu neuen Beisitzern wurden Udo Strerath und Manfred Schulze gewählt.
    Der Beisitzer Detlef Breuer wurde in seinem Amt für weitere 3 Jahre bestätigt.

    Im weiteren Verlauf der Versammlung ging man noch einmal intensiv auf das Schützen- und Heimatfest, das Jubiläum und die Beitragsordnung ein.

    Zum Abschluss der Jahreshauptversammlung bedankte sich der Brudermeister bei den Mitgliedern und schloss die Jahreshauptversammlung.

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  • Mönchengladbacher Sportvereine machen Angebote für ukrainische Flüchtlingskinder

    Mönchengladbacher Sportvereine machen Angebote für ukrainische Flüchtlingskinder

    Die Menschen flüchten vor dem Krieg in der Ukraine. Zahlreiche Flüchtlinge sind mittlerweile auch in Mönchengladbach angekommen und täglich werden es mehr.

    Dabei handelt es sich um Mütter und ihre Kinder. In den Notunterkünften bekommen sie das Notwendigste zum Leben. Dort hocken sie hier auf engem Raum mit vielen Personen, die das gleiche Schicksal teilen oder finden private Unterbringungen.

    Die Sportvereine in Mönchengladbach haben zwischenzeitlich Angebote auf die Beine gestellt, um die Kinder und ihre Mütter mit Sport- und Bewegungsangeboten zu betreuen.
    Eine Übersicht mit ersten Angeboten gibt es hier:

    https://www.mg-sport.de/unsere-themen/trotzdemsport
    Die Liste wird laufend aktualisiert.
    Rückmeldungen zeigen, dass die Kinder in den Vereinen ankommen.
    In Einzelfällen stehen Übungsleiter/innen und Betreuer/innen mit Sprachkenntnissen bereit oder man verständigt sich in einfachem Englisch.
    Die Angebote sind für die Flüchtlinge kostenlos. Eine finanzielle Unterstützung gibt es über das Bildungs- und Teilhabepaket. Im Rahmen der Sportversicherung sind alle Teilnehmenden versichert.
    Vereine, die spezielle Gruppen für Flüchtlinge einrichten, können eine Förderung durch den Landessportbund NRW im Rahmen der “ Aktion 1000 x 1000” beantragen.
    Sportvereine, die sich gerne ebenfalls an der Aktion beteiligen möchten, melden sich bitte auf der Geschäftsstelle des Stadtsportbund Mönchengladbach.

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  • Jubiläumsauftakt in Giesenkirchen

    Jubiläumsauftakt in Giesenkirchen

    Was für ein unbeschreiblicher Moment war das für die Schützen der St. Sebastianus Schützenbruderschaft Giesenkirchen 1421 e.V., als man nach 2 jähriger Abstinenz am Sonntag den 27. März endlich wieder mit Musik über die Straße ziehen konnte.

    Nachdem  die Jubiläumsfeierlichkeiten der 600 Jahr Feier im letzten Jahr der Corona Pandemie zum Opfer fiel, war die Vorfreude auf den Jubiläumsauftakt in diesem Jahr riesig.

    Jetzt war es soweit, der Tag war gekommen und die Schützen zogen mit dem Tambourcorps Neuwerk und der Musikkapelle Kleinenbroich Richtung Pfarrhaus um die Majestäten der Bruderschaft zur Festmesse in der Pfarrkirche St. Gereon abzuholen.

    Die Festmesse, zelebriert von dem Präses Achim Köhler und Diözesanpräses Monsignore Norbert Glasmacher, wurde musikalisch von den Alphornbläsern aus Korschenbroich unterstützt.
    In seiner Predigt verdeutlichte der Diözesanpräses Monsignore Norbert Glasmacher eindrucksvoll, welche Zeitgeschichte die Bruderschaft in den letzten 600 Jahren miterlebt hat. Der Bezirksbundesmeister Horst Thoren richtete aufmunternde Worte an die Schützenfamilie und mit einer Parade in der Pfarrkirche wurde die Festmesse abgerundet.

    Anschließend zog der Schützenzug mit ihren Gästen für eine kurze Feierstunde in das Pädagogische Zentrum Asternweg. Hier konnte der Brudermeister Ralf Kremer neben den Freunden aus den Bruderschaften in Schelsen, Tackhütte, Geistenbeck und Mülfort auch weitere Gäste begrüßen.
    In seiner kurzen Festansprache ging er im Besonderen auf die über 270 Seiten starke Chronik der St. Sebastianus Schützenbruderschaft ein.
    Sein Dank galt hier dem Landschaftsverband Rheinland, der Stadt Mönchengladbach und vor allem dem Autor Christof Nohn der dieses Werk geschaffen hat.

    Nun freuen die Giesenkirchener Schützen sich auf die Jubiläumsfeierlichkeiten im Mai, wo man am 06. und 07. Mai mit Fackelzug, großem Zapfenstreich und Festakt das Jubiläum abrunden möchte.

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  • Wieder im Programm: „Szenen einer Ehe“

    Wieder im Programm: „Szenen einer Ehe“

    Das berühmte Ehedrama des schwedischen Regisseurs Ingmar Bergman war im Kino ein weltweiter Erfolg, er selbst brachte den Stoff schon Anfang der achtziger Jahre am Münchner Residenztheater auf die Bühne.

    Ab April wird die beliebte Inszenierung von Matthias Gehrt mit Esther Keil und Bruno Winzen erneut am Theater Mönchengladbach gezeigt.

    Foto: Stutte

    „Manchmal hat man das Gefühl, Mann und Frau telefonieren mit kaputten Telefonen“, heißt es im Stück einmal. Ob sich im Zeitalter der Handys viel geändert hat?
    Die lebensnah und außergewöhnlich intensiv erzählte Geschichte der Liebe von Johan und Marianne – mit all ihren dramatischen Aufs und Abs – zeigt „Szenen einer Ehe“ von schonungsloser Offenheit.
    Oder zumindest tun die Beteiligten sehr überzeugend so, als wären sie schonungslos offen.
    Ein Ehespiel voller Überraschungen.
    Karten sind an der Theaterkasse unter der Nummer 02166/6151-100 oder auf www.theaterkr-
    mg.de erhältlich.
    Die Wiederaufnahme am Freitag, den 8. April beginnt um 19.30 Uhr.
    „Szenen einer Ehe“ wird außerdem gespielt am 10.4., 30.4., 3.5., 7.5., 20.5. und 19.6. (16 Uhr).

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  • „Kultur am Wochenende“ geht mit KARhe in die zweite Saison

    „Kultur am Wochenende“ geht mit KARhe in die zweite Saison

    Ab April richtet der Verein Kultur Art Rheydt, genannt KARhe, an den folgenden 30 Wochenenden die kulturellen Angebote auf dem Rheydter Wochenmarkt aus.

    Los geht es am 09. April mit den JazzPeppers & Jutta Koch. Sängerin Jutta Koch ist begeistert: „Wir freuen uns sehr, unser Publikum wiederzusehen. In Rheydt haben wir viele Fans. Wir versprechen Euch, wir werden Euch einen lockeren musikalischen Vormittag bereiten.“ Zum Programm verrät sie nur so viel: „Wir haben Stücke im Gepäck, die man von früher kennt.“ So viel sei nun doch verraten, die Besucherinnen und Besucher dürfen sich auch auf weltbekannte Hits wie „Bei mir bist du schön“ oder „Goody Goody“ freuen. Den kleinen, grünen Kaktus haben die JazzPeppers natürlich ebenfalls im Gepäck.

    Die JazzPeppers sind neben Jutta Koch Bassistin Claudia Schneider, Pianist und Sänger Uwe Koch, Puhl Ophei mit Banjo, Erich Ermeding mit Saxofon & Klarinette, und an den Drums Olaf Koch.

    An den Kultur-Wochenenden des Rheydter Wochenmarktes bietet KARhe familienfreundliche Veranstaltungen für Groß und Klein. Jeden zweiten Samstag im Monat wird außerdem ein Weingarten eröffnet, der ausreichend Sitzgelegenheiten bietet. Weitere bekannte Bands werden in den kommenden Monaten auftreten.

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  • Kostenlose Theaterkarten für Flüchtlinge

    Kostenlose Theaterkarten für Flüchtlinge

    Das Theater Krefeld und Mönchengladbach macht Flüchtlingen ein besonderes Angebot.
    Ab sofort erhalten sie freien Eintritt, wenn sie sich eine Vorstellung ansehen möchten.

    Das Angebot gilt bis zum Ende der Spielzeit für Inszenierungen aus allen Sparten des Theaters.
    Dabei spielt es keine Rolle, ob jemand aus der Ukraine oder einem anderen Land nach Deutschland geflohen ist.
    Karten sind gegen Vorlage eines schriftlichen Nachweises über den Flüchtlingsstatus an der Theaterkasse erhältlich.
    Kontakt: 02151/805-125 (KR) oder 02166/6151-100 (MG). Online ist dieses Angebot nicht erhältlich.

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  • Veränderte Abfuhr vor und nach Ostern

    Veränderte Abfuhr vor und nach Ostern

    Am Karfreitag, 15. April, sowie am Ostermontag, 18. April, erfolgt keine Abfallabfuhr.

    Am Dienstag, 19. April, werden die Termine von Ostermontag nachgeholt.
    Dann werden die Restmülltonnen im Bezirk 1, die Biotonnen in den Bezirken 3 und 6 sowie die Papiertonnen im Bezirk 8 geleert. Die Abfuhr der Gelben Tonnen erfolgt im Bezirk 10.

    Am Mittwoch, 20. April, werden die Termine von Dienstag nachgeholt. Dann werden die Restmülltonnen im Bezirk 4, die Biotonnen in den Bezirken 5 und 7 sowie die Papiertonnen im Bezirk 3 geleert. Die Abfuhr der Gelben Tonnen erfolgt im Bezirk 6.

    Am Donnerstag, 21. April, werden die Termine von Mittwoch nachgeholt. Dann werden die Restmülltonnen im Bezirk 3, die Biotonnen in den Bezirken 2 und 8 sowie die Papiertonnen im Bezirk 1 geleert. Die Abfuhr der Gelben Tonnen erfolgt im Bezirk 4.

    Am Freitag, 22. April, werden die Termine von Donnerstag nachgeholt. Dann werden die Restmülltonnen im Bezirk 10, die Biotonnen in den Bezirken 4 und 9 sowie die Papiertonnen im Bezirk 5 geleert. Die Abfuhr der Gelben Tonnen erfolgt im Bezirk 2.

    Am Samstag, 23. April, werden die Termine von Freitag nachgeholt. Dann werden die Restmülltonnen im Bezirk 8 die Biotonnen in den Bezirken 1 und 10 sowie die Papiertonnen im Bezirk 7 geleert. Die Abfuhr der Gelben Tonnen erfolgt im Bezirk 9.

    Mönchengladbacher, die ihren Abfall über Container statt über Tonnen bereitstellen, können sich an folgender Regelung orientieren: In der Woche vor Ostern sollten die Container immer einen Abfuhrtag früher rausgestellt werden.
    In der Woche nach Ostern erfolgt die Leerung immer einen Abfuhrtag später.

    Öffnungszeiten der GEM-Wertstoffhöfe zu Ostern
    Die Abfall- und Wertstoffannahmestellen haben über die Osterfeiertage wie folgt geöffnet:

    Heidgesberg
    Karsamstag: geöffnet von 8 bis 14.30 Uhr
    Ostermontag: geschlossen

    Luisental
    Karsamstag: geöffnet von 8 bis 14.30 Uhr
    Ostermontag: geschlossen
    Das Service Center ist am Karsamstag, 16. April, von 8 bis 16 Uhr zu erreichen. Am Karfreitag und am Ostermontag ist das Servicetelefon nicht besetzt.

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  • Einwohnerfragestunde in der Sitzung der Bezirksvertretung Ost am 17.05.2022

    Einwohnerfragestunde in der Sitzung der Bezirksvertretung Ost am 17.05.2022

    Die Bezirksvertretung des Stadtbezirks Ost hat beschlossen, in ihrer nächsten öffentlichen Sitzung am Dienstag, den 17.05.2022, erneut eine Fragestunde abzuhalten.

    Frageberechtigt sind alle Einwohner*innen des Stadtbezirks Ost. Zulässig sind alle Fragen, die in die Zuständigkeit der Bezirksvertretung fallen. Die Frage muss kurzgefasst sein, darf keine Feststellungen oder Wertungen enthalten und kann bis zu zwei Zusatzfragen enthalten.

    Wenn Sie eine Frage an das Gremium stellen möchten, so reichen Sie diese bitte bis zum 20.04.2022 schriftlich ein unter: Bezirksverwaltung-Ost@moenchengladbach.de oder auf dem Postweg an die Bezirksverwaltungsstelle Ost, Liebfrauenstraße 52, 41066 Mönchengladbach.

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  • Weitere Führungen im Bunker Güdderath geplant

    Weitere Führungen im Bunker Güdderath geplant

    Wegen der großen Nachfrage bietet Bunkier Bernhard Petz auch im April wieder Führungen im Kunstbunker Güdderath an.
    Interessierte melden sich bitte an unter der Rufnummer 02166-912485 oder buchen auf der Homepage www.bunkerfuehrungen.de.

    Der Eintrittspreis beträgt 15 EURO pro Person.
    Bei den Führungen gelten die aktuellen Regeln der Coronaschutzverordnung.

    Die Termine sind: 02., 03., 09., 23., 24., 30. April sowie 01. Mai jeweils von 16.00 Uhr bis 17.30 Uhr.

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  • NRW unterstützt Projekte von bürgerschaftlich engagierten Menschen

    NRW unterstützt Projekte von bürgerschaftlich engagierten Menschen

    Am 01. April startet das Kleinstförderprogramm „2.000 x 1.000 Euro für das Engagement. Bürger-schaftlich Engagierte, zivilgesellschaftliche Organisationen sowie Initiativen können ab dem 1. April 2022 einen Antrag auf Förderung im Rahmen des Kleinstförderprogramms „2.000 x 1.000 Euro für das Engagement“ stellen.

    Das Land Nordrhein-Westfalen stellt erneut für dieses Förderprogramm rund zwei Millionen Euro zur Verfügung. Damit können 2.000 Projekt mit je 1.000 Euro unterstützt werden. Themenschwerpunkt des diesjährigen Programms ist „Gemeinschaft gestalten – engagierter Nachbar-schaft leben“.
    „Die bürgerschaftlich engagierten Menschen in unserem Land bekommen auch dieses Jahr zusätzliche Unterstützung, um kleine Projekte unkompliziert umsetzen zu können. Auch Initiativen und zivilgesell-schaftliche Organisationen sind dazu aufgerufen, Projekte zur Stärkung des gesellschaftlichen Miteinan-ders durchzuführen. Gerade hinsichtlich des dramatischen Ukrainekriegs können wir so Geflüchteten ein Ankommen in der neuen Nachbarschaft einfacher gestalten.“, so Andreas Terhaag, Landtagsabge-ordneter für die Freien Demokraten NRW.
    Die Umsetzung des Programms übernehmen die Kreise und Städte in Nordrhein-Westfalen. Sie küm-mern sich um die Bearbeitung der Anträge. Alles rund um das Antragserfahren ist auf der Seite
    engagiert-in-nrw.de zu finden.

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  • Ukraine-Krieg: Rotary Club spendet 22.600 Euro an Hilfswerk action medeor

    Ukraine-Krieg: Rotary Club spendet 22.600 Euro an Hilfswerk action medeor

    Der Krieg in der Ukraine hat auch un-ter den Mitgliedern des Rotary Club Mönchengladbach tiefes Entsetzen und eine Welle der Hilfsbereitschaft ausgelöst: Der Vorstand und der Präsident des Clubs, Antonius Bergmann, haben die Mitglieder zu Spen-den für das Medikamentenhilfswerk action medeor in Tönisvorst (Kreis Viersen) aufgerufen.

    Das Echo war überwältigend: In kurzer Zeit kamen 22.600 Euro zusammen. Bergmann übergab das Geld jetzt an den Vor-standssprecher von action medeor, Sid Johann Peruvemba. Das Geld wird zur Versorgung ukrainischer Krankenhäuser mit medizinischen Hilfsgütern verwendet.
    Bereits seit Jahren pflegt das größte Medikamentenhilfswerk Europas Kontakt zu einem Partner-Krankenhaus in Ternopil im Westen der Ukrai-ne. Die aktuelle Lage dort ist erschütternd: Die Menschen leiden an Un-terkühlungen, Lungenentzündungen und chronischen Erkrankungen, auch verletzte Soldaten brauchen immer wieder medizinische Hilfe. Das Krankenhaus benötigt daher dringend medizinische Materialien wie Nahtmaterial, Verbände, Spritzen und weiteres chirurgisches Zubehör – neben Medikamenten und Infusionen. Seit Anfang März machen sich mehrfach in der Woche Lkw mit Medikamenten, medizinischem Material und Medizintechnik auf den Weg vom Niederrhein in die Ukraine.
    Mit der Spende des Rotary Club Mönchengladbach wird das Projekt von action medeor finanziell unterstützt, um den Menschen in der Ukraine zu helfen.

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  • Hans-Willi Körfges:„Schwarz-Gelb hält in Landtagsabstimmung an Straßenausbaubeiträgen fest – SPD-Fraktion will echte Entlastung“

    Hans-Willi Körfges:
    „Schwarz-Gelb hält in Landtagsabstimmung an Straßenausbaubeiträgen fest – SPD-Fraktion will echte Entlastung“

    Am gestrigen Donnerstag hat der Landtag NRW auf Initiative der SPD-Fraktion über das Ende von Straßenausbaubeiträgen abgestimmt. CDU und FDP haben dabei gegen die Abschaffung votiert.

    „Damit ist klar, dass es Schwarz-Gelb mit der Entlastung der Bürgerinnen und Bürger nicht ernst meint“, sagt Hans-Willi Körfges, Vorsitzender des zuständigen Ausschusses und Abgeordneter der SPD-Fraktion.
    Körfges hat am gestrigen Nachmittag für eine Abschaffung von Straßenausbaubeiträgen in Nordrhein-Westfalen gestimmt. Das betrifft auch die Stadt Mönchengladbach.

    Der Landtag hat in seiner Sitzung einen entsprechenden Gesetzentwurf der SPD-Fraktion beraten. In namentlicher Abstimmung wurde dieser Gesetzentwurf mit Stimmen der regierungstragenden Fraktionen von CDU und FDP abgelehnt.
    Schwarz-Gelb hat stattdessen eine Änderung der Förderrichtlinien bei Straßenausbaubeiträgen beschlossen. „Den Bürgerinnen und Bürgern, die vier- bis fünfstellige Straßenausbaubeiträge zahlen müssen, gibt das keine langfristige Sicherheit“, so Hans-Willi Körfges, „denn nach schwarz-gelben Plänen bleiben Straßenausbaubeiträge weiter bestehen.“
    „Das zeigt: CDU und FDP liefern nicht mehr als einen unausgereiften Schnellschuss“, sagt Körfges. Er befürchtet ein „Bürokratiemonster ohne einen Effekt.“ Das bisherige Fördersystem soll schließlich einfach mit angepasster Förderquote fortgesetzt werden. Unter enormem Verwaltungsaufwand seien Kommunen nach geltendem Gesetz weiter gezwungen, fällige Straßenausbaubeiträge zu ermitteln und zu erheben, um dann festzustellen, dass keine Zahlung notwendig sei. „Das zeigt, wie unausgereift die Ankündigung von Schwarz-Gelb ist“.
    „Die Menschen in NRW brauchen eine zuverlässige Entlastung statt eines undurchsichtigen Fördersystems. Denn was passiert, wenn Fördermittel aufgebraucht sind? Schwarz-Gelb kann nicht ausschließen, dass die Bürgerinnen und Bürger dann wieder zur Kasse gebeten werden“, so Körfges weiter.
    Der SPD-Abgeordnete will sich trotz der Ablehnung des Gesetzentwurfs weiter für die komplette Abschaffung der Straßenausbaubeiträge einsetzen. Körfges ist der Meinung, diese finanzielle Last sei bei der Sanierung von Straßen ist für viele Haushalte kaum oder gar nicht zu stemmen: „Und die anhaltende Kritik von Bürgerinitiativen zeigt, dass Schwarz-Gelb die Menschen weiter in Unsicherheit lässt. Wir stehen an der Seite der Betroffenen in NRW.“

    In der kommenden Legislaturperiode solle der Landtag daher eine endgültige und dauerhafte Abschaffung der Straßenausbaubeiträge auf den Weg bringen. „Wenn es um die Abschaffung der Straßenausbaubeiträge geht, wissen die Betroffenen, wem sie in dieser Frage vertrauen können. Alle wissen: Nur durch die Änderung des Gesetzes wird die Abschaffung auch wirklich Realität.“

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  • Mönchengladbach widerspricht dem Zuwendungsbescheid des Landes – 14,7 Millionen Euro will die schwarz-gelbe Mehrheit im Landtag streichen

    Mönchengladbach widerspricht dem Zuwendungsbescheid des Landes – 14,7 Millionen Euro will die schwarz-gelbe Mehrheit im Landtag streichen

    Im Finanzausschuss der Stadt Mönchengladbach berichtete die Kämmerei nun über den Widerspruch gegen den Zuwendungsbescheid des Landes NRW im Rahmen des Gemeindefinanzierungsgesetzes NRW (GFG).

    Das GFG regelt die Zuweisungen des Landes an die Kommunen. Auf Grundlage eines jährlich zu berechnenden Verteilungsschlüssels erhalten Städte Geld. Die entsprechende Berechnung wurde von der CDU-geführten Landesregierung und schwarz-gelben Mehrheit im Landtag für 2022 und 2023 angepasst: zu Lasten von Städten wie Mönchengladbach. Konkret geht es dabei um 4,8 Millionen Euro für das Jahr 2022 und 9,6 Millionen Euro im nächsten Jahr, die der Stadt fehlen werden.

    „Das Verhalten der schwarz-gelben Regierung ist nicht nachvollziehbar. Wir haben in den letzten Jahren mit viel Einsatz gespart, um Mönchengladbach finanziell handlungsfähig zu machen. Angefangen beim Stärkungspakt Stadtfinanzen, den die SPD-geführte Landesregierung aufgesetzt und der Stadt viele Millionen Fördergeld ermöglicht hat. Mit großer Anstrengung konnten wir dadurch 2018 erstmals seit 1993 einen ausgeglichenen Haushalt beschließen. Diese mühsam erarbeiteten Spielräume werden durch die neue Berechnungsmethode der Landesregierung vernichtet. So sieht keine Politik im Sinne unserer Stadt aus.“, so die finanzpolitische Sprecherin und stellv. Fraktionsvorsitzende Ute Herrmanns

    Denn erstmals wird durch die Änderung im GFG zwischen den fiktiven Hebesätzen kreisfreier und kreisangehöriger Städte unterschieden. Damit verabschiedet man sich von dem bis dato für alle Kommunen einheitlich berechneten fiktiven Hebesatz. Durch die starke Erhöhung der fiktiven Hebesätze bei kreisfreien Städten wird nämlich die fiktive Steuerkraft dieser Städte erhöht. Je höher diese fiktive Steuerkraft liegt, desto weniger Mittel werden der Stadt durch das Land im GFG zugewiesen. Die Folge ist, dass kreisfreie Städte wie Mönchengladbach erheblich weniger Mittel vom Land zugewiesen bekommen. 

    Dazu erklärt der SPD-Landtagsabgeordnete und Ausschussvorsitzende für Heimat, Kommunales, Bauen & Wohnen Hans-Willi Körfges: „Sobald es Ihnen möglich ist, legt eine CDU-geführte Landesregierung Axt an die Finanzen derjenigen Städte, die durch hohe Sozialausgaben ohnehin eine schwierige Ausgangslage haben. Scheinbar unternimmt diese Landesregierung alles, um Städten wie Mönchengladbach finanziell neue Probleme zu bereiten: keine Lösung der Corona-Schulden, keine Initiative beim Thema Altschulden und nun nimmt man den kreisfreien Städten durch eine neue Berechnungsmethode rund 100 Millionen Euro weg. Dabei ist die Begründung der Landesregierung für die Neuberechnung bereits fragwürdig.“ 

    Die neue Regelung zum GFG hat auch den Städtetag NRW auf den Plan gerufen. Dieser verurteilt die Neuregelung der Landesregierung scharf: Denn die zu Grunde gelegte Betrachtung der Landesregierung geht davon aus, dass höhere Hebesätze auch zwangsläufig finanzielle Stärke bedeutet. Dass die Städte jedoch beispielsweise durch Vorgaben der Kommunalaufsicht gezwungen waren die Hebesätze anzuheben um ihre Haushalte zu finanzieren, lässt die Landesregierung in ihrer Begründung außer Betracht. Deshalb koordiniert der Städtetag NRW aktuell die Verfassungsbeschwerde einiger Großstädte gegen die Neuregelung. „Nachdem bereits viele Städte eine Klage gegen die neue Regelung der schwarz-gelben Landesregierung eingereicht haben, ist der Widerspruch der Stadt folgerichtig. Dass nun lediglich der Verfassungsgerichtshof NRW die Interessen Mönchengladbachs wahren kann, spricht Bände. Wir brauchen eine Landespolitik, die es gar nicht so weit kommen lässt. Wir wollen als Kommunalpolitik gleichwertige Lebensverhältnisse für die Menschen an ihrem Wohnort erreichen. Die Lebensqualität der Menschen soll nicht am Geldbeutel der Kommune hängen. Dazu braucht es eine Landespolitik die versteht, wie wichtig eine stabile Finanzierung der Kommunen für die Bürgerinnen und Bürger ist.“, so der SPD-Fraktionsvorsitzende Janann Safi.

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  • Gunter Demnig erhält den Benediktpreis

    Gunter Demnig erhält den Benediktpreis

    Der Künstler und Initiator der Stolpersteine, Gunter Demnig, erhält den Benediktpreis von Mönchengladbach 2020. Der Festakt findet am Freitag, 29. April 2022, im Haus Erholung in Mönchengladbach statt.

    Aufgrund der Corona-Pandemie musste die Veranstaltung zweimal verschoben werden. Die Laudatio hält der ehemalige Ministerpräsident von Nordrhein-Westfalen, Armin Laschet MdB.
    Eine der letzten Preisträgerinnen war Ihre Majestät Königin Silvia von Schweden.
    Das Kuratorium des Benediktpreises von Mönchengladbach hat sich für den 74-jährigen Gunter Demnig entschieden, weil er mit seinem Projekt Stolpersteine ein groß angelegtes, zugleich aber auch diskret und ortsspezifisch verwirklichtes Mahn- und Denkmal ins Leben gerufen hat, so Helmut Linnenbrink, Vorsitzender des Vereins „Benediktpreis von Mönchengladbach“.

    Seit Anfang der 1990er Jahre hat Gunter Demnig über 75.000 Steine in 1.265 deutschen Gemeinden sowie in 24 Ländern gesetzt. Die Stolpersteine tragen auf der Oberseite eine Messingtafel. Darauf stehen die Namen der dort ehemals lebenden jüdischen wie auch anderen Mitbürgern, die Opfer der NS-Willkür geworden sind. Damit ist die Aufforderung zum Nicht-Vergessen und zu stets wachem, verantwortungsvollem Handeln verbunden.

    Foto: Land NRW

    Mit der Verleihung des Benediktpreises wird das künstlerische Schaffen Demnigs gewürdigt, der auch 75 Jahre nach dem Ende des 2. Weltkrieges nicht aufhört, an die Gräueltaten der Nazi-Diktatur zu erinnern. Dass der ehemalige nordrhein-westfälische Ministerpräsident, Armin Laschet, die Laudatio hält, zeige zum einen die Würdigung der Arbeit von Gunter Demnig, zum anderen bestätige sie auch den Stellenwert der Preisverleihung, erklärt Linnenbrink. Am Tag der Preisverleihung wird Gunter Demnig 17 neue Stolpersteine an sechs Stellen in Mönchengladbach verlegen.

    Der Benediktpreis von Mönchengladbach wird seit mehr als einem halben Jahrhundert vergeben und ist seit seiner Neuausrichtung 2013 neben dem Aachener Karlspreis und dem „Preis des Westfälischen Friedens“ in Münster der dritte Preis in Nordrhein-Westfalen mit landesweitem Anspruch und überregionaler Bedeutung. Der Preis ist mit Urkunde, Plakette und einem Preisgeld von 5.000 Euro dotiert. Er ist unabhängig von einem religiösen Bekenntnis und der Zugehörigkeit zu einer Partei.

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