Autor: Redaktion

  • Ukrainische Rituale und Bräuche zum Osterfest

    Ukrainische Rituale und Bräuche zum Osterfest

    LVR-Brauchforscher*innen über Rituale und Bräuche zum orthodoxen Osterfest:

     Menschen aus der Ukraine, die nach Deutschland kommen, tragen nicht nur ihre Koffer und Taschen mit den notwendigsten Habseligkeiten bei sich. Auch ihr immaterielles Kulturerbe – also ihre Traditionen, Bräuche, ihre Erinnerungskultur und Geschichten – bringen sie mit in ihr Zufluchtsland. Das orthodoxe Osterfest spielt dabei in der ukrainischen Kultur eine besondere Rolle. Die Brauch- und Ritualforscher*innen des LVR-Instituts für Landeskunde und Regionalgeschichte in Bonn haben das christlich-orthodoxe Osterfest mit dem römisch-katholischen verglichen:

    „Ähnlich wie bei uns sind das gemeinsame Essen und Trinken mit besonderen Speisen und Gebäckstücken wesentlicher Bestandteil des Fests. Die (Groß-)familie kommt zusammen, sie teilen das gebackene Paska – ein süßes Osterbrot mit Rosinen und vielen Eiern – und lassen sich traditionelle Gerichte wie Wareniki schmecken. Das sind süß oder salzig gefüllte Teigtaschen.“, fasst Dr. Katrin Bauer, Ritualforscherin im LVR-Institut für Landeskunde und Regionalgeschichte, zusammen.

    Foto: Ludger Ströter/LVR

    Die kunstvollen, handbemalten Pysanky oder mit Naturfarben gefärbten Eier sind ebenfalls ein wichtiges Element des Festes. In diesem Jahr wird das Osterfest nach dem orthodoxen Kalender am 24. April 2022, also kurz nach dem römisch-katholischen Osterfest, gefeiert.

    Den Osterhasen kennen die ukrainischen Kinder nicht. Das Ostereiertitschen, bei dem zwei Eier aneinandergestoßen werden, kennen sie jedoch ebenso wie wir. „Rituale, Bräuche und vor allem auch das gemeinsame Essen verbinden und können gerade in Krisenzeiten Brücken bauen“ so Dr. Bauer. „Rituale bieten Sicherheit – und so schmerzvoll die Erinnerung an vergangene Osterfeste in Frieden auch ist, so wichtig ist es gerade dieses Jahr, ein Stück Vertrautheit zu erleben“, sagt Dr. Bauer. Gerade jetzt, wo das Osterfest für viele Ukrainer*innen in der Fremde stattfindet, gibt das Festhalten an den bekannten einzelnen Elementen ein Heimatgefühl, Kraft und Zuversicht.

    Das LVR-Freilichtmuseum Lindlar ist Kooperationspartner einer ukrainischen Osterfeier.
    Der neu gegründete Verein Ukrainian association of peace veranstaltet das Fest am Sonntag, 24. April 2022, als Zeichen der Solidarität mit den geflüchteten Menschen und als Wertschätzung des durch den Krieg massiv gefährdeten Kulturerbes

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  • Penny Sofroniadou singt Pamina

    Penny Sofroniadou singt Pamina

    Ab dem 17. April ist Kobie van Rensburgs beliebte Inszenierung von Mozarts Oper „Die Zauberflöte“ wieder im Theater Mönchengladbach zu sehen, für die sich der Regisseur augenzwinkernd bei Geschichten aus dem Fantasy-Kino bedient hat.

    Entstanden ist ein galaktisches Opernerlebnis mit vielen Anspielungen auf bekannte Klassiker wie „Star
    Wars“ – in der sogar Baby Yoda einen Auftritt hat…
    Für die Wiederaufnahme am 17. April konnte kurzfristig die Sopranistin Penny Sofroniadou engagiert werden. Sie springt für die erkrankte Sophie Witte ein und übernimmt deren Partie der Pamina.

    „Es ist ein großer Glücksfall, dass Penny Sofroniadou für die Generalprobe und die Vorstellung nach Mönchengladbach kommen kann, denn eigentlich probt sie gerade an der Komischen Oper in Berlin“, berichtet Dramaturgin Ulrike Aistleitner. Ein Glücksfall auch deshalb, weil sie bereits in der Inszenierung als Pamina besetzt war, als diese vor ein paar Jahren am Gladbacher Theater zu sehen war.

    Das Kostüm und, noch wichtiger, die Videoeinspielungen mit ihr gibt es also bereits. „Die Kurzfristigkeit der Umbesetzung wird man nicht bemerken“, ist sich Aistleitner sicher.
    Tickets sind erhältlich unter 02166/6151-100 oder auf www.theater-kr-mg.de. Die Vorstellung am Ostersonntag, 17. April, beginnt um 18 Uhr.

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  • Geflüchtete aus der Ukraine: LVR stellt Immobilien zur Verfügung

    Geflüchtete aus der Ukraine: LVR stellt Immobilien zur Verfügung

    Der Landschaftsverband Rheinland (LVR) stellt den rheinischen Kommunen aktuell leerstehende und für die Unterbringung von Geflüchteten aus der Ukraine geeignete Immobilien zur Verfügung.

    In Personalwohnheimen der LVR-Kliniken, in Museumsherbergen, Internatsgebäuden oder Wohnhäusern kann Wohnraum für rund 220 geflüchtete Menschen genutzt werden.

    „Als Kommunalverband stehen wir an der Seite unserer Mitgliedskörperschaften, die gerade ihr Bestes geben, ein gutes Ankommen für die oft traumatisierten Menschen aus dem Kriegsgebiet zu ermöglichen. Mit unserem Angebot wollen wir Städte und Kreise in unserem Verbandsgebiet bei dieser wichtigen Aufgabe unterstützen“, so LVR-Direktorin Ulrike Lubek. Neben Wohnangeboten für Geflüchtete hält der LVR in einigen seiner Museen oder Büroräumen auch Lagermöglichkeiten für gefährdetes ukrainisches Kulturgut bereit.

    Alle Kommunen, in denen LVR-Immobilien verfügbar sind, wurden hierüber informiert. In einzelnen Immobilien konnten bereits Geflüchtete untergebracht werden oder der LVR klärt aktuell mit den Kommunen Details, um die Unterbringung sehr kurzfristig möglich zu machen. Die Nebenkosten der Unterbringung und die Herrichtung der Immobilien müssen von den rheinischen Kommunen selbst finanziert und organisiert werden. Das Land NRW hat zur Entlastung spezifische Förderprogramme für die Bereitstellung geeigneten Wohnraums angekündigt.

    Wohnraum für geflüchtete Menschen kann der LVR in den folgenden Kommunen anbieten:

    ‎Bedburg-Hau
    ‎Düren
    ‎Düsseldorf
    ‎Euskirchen
    ‎Kommern
    ‎Krefeld
    ‎Langenfeld
    ‎Lindlar
    ‎Mönchengladbach
    ‎Solingen
    ‎Viersen
    ‎Xanten

    Lagermöglichkeiten für Kulturgut stehen in den folgenden Kommunen zur Verfügung:

    ‎Brauweiler
    ‎Düsseldorf
    ‎Kommern
    ‎Wesel
    ‎Xanten

    Um gemeinsam mit seinen Mitarbeitenden Hilfsmöglichkeiten für die Menschen aus und in der Ukraine zu initiieren, hat der LVR eine Koordinationsstelle für die Ukraine-Unterstützung eingerichtet. Sie befindet sich im ständigen Austausch mit den LVR-Dezernaten und -Dienststellen. Erste Hilfstransporte mit dringend benötigtem medizinischen Material, konnten unter anderem schon auf den Weg in die Oblast Lviv, mit der das LVR-Gesundheitsdezernat ein Abkommen hat, gebracht werden. Weitere Informationen unter www.lvr.de/ukraine. Dort finden sich auch Informationen zu Spendenmöglichkeiten für zwei LVR-Fördervereine, die konkrete Unterstützung für ihre langjährigen Partner in der Ukraine leisten.

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  • EINE WELT OHNE DIGITALE GERÄTE? … UND WAS JETZT?

    EINE WELT OHNE DIGITALE GERÄTE? … UND WAS JETZT?

    Digitale Geräte aller Art im Alltag sind für viele mittlerweile so wichtig wie Essen und Trinken. Was macht das mit uns? Und was wäre, wenn von einem Tag auf den anderen plötzlich alle Fotos und digitalen Geräte verschwinden würden? Damit wollen wir uns – inspiriert von der Ausstellung The Camera of Disaster des Studio for Propositional Cinema, auditiv auseinandersetzen. Ob Soundcollagen, Umfragen, das Erfinden von Geschichten zu einzelnen Ausstellungsgegenständen oder vielleicht sogar mit einer ganzen Radiosendung – wir haben drei Tage Zeit, um uns kreativ auszuleben und zu fantasieren, wie eine Welt ohne digitale Geräte und ohne Fotos vielleicht aussehen bzw. klingen könnte.

    Leitung: Saskia Schmitt, Medienpädagogin und Radiojournalistin, WDR5 MausLive, Die Maus zum Hören

    Teilnehmerzahl: 10 Personen

    Termine: 3 x samstags: 30.4. / 7. 5. / 14.5., jeweils von 11 – 16.30 Uhr

    Ort: Museum Abteiberg, Abteistr. 27 / Johannes-Cladders-Platz kostenfrei, mit Anmeldung

    ANMELDUNG / INFORMATION

    Meldet euch an über das Buchungsportal: service.museum-abteiberg.de, alternativ unter Telefon 02161 252636 oder per Mail an Henrike Robert: robert@museum-abteiberg.de
    Das Angebot wird gefördert durch das Land NRW im Rahmen des Förderprogramms “Kulturrucksack NRW”, unterstützt durch das Kulturbüro der Stadt Mönchengladbach.

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  • Überwinde den inneren Schweinehund – spielerisch mit Tischtennis

    Überwinde den inneren Schweinehund – spielerisch mit Tischtennis

    Bereits seit 2005  bieten die DJK Sportfreunde Rheydt einen Kurs zur präventiven Herz-Kreislauf-Stärkung mit Tischtennis an.

    In diesem Kursangebot, das von einem lizenzierten Gesundheitssporttrainer geleitet wird, wird auf spielerische Art und Weise Herz-Kreislauf-Erkrankungen vorgebeugt. „Wir erreichen mit zahlreichen Rundlaufvariationen, die auch ohne Vorkenntnisse mitgemacht werden können, bessere Trainingseffekte als z.B. beim Nordic Walking. Das hat eine Untersuchung der Uni Magdeburg ergeben“ weiss Trainer Norbert Weyers, der selber bei der Erstellung des Programms mitgearbeitet hat.

    Neben Tischtennis wird aber auch etwas für die Kräftigung der Rumpfmuskulatur und für die Entspannung getan.

    Im Gegensatz zu anderen Gesundheitssportprogrammen ist die spielerische Form des Kurses für Neu- und Wiedereinsteiger in den Sport attraktiv. Außerdem ist Tischtennis eine sehr kommunikative Sportart – es wird viel gelacht und gesprochen…

     Vorkenntnisse sind nicht erforderlich.

    Die Kursstunden finden mittwochs von 19.30 – 21.00 Uhr in der Turnhalle Grundschule Waisenhausstr. (Eingang Stresemannstr. 70) in Rheydt statt. Erster Termin ist der 27. April 2022, ein späterer Einstieg ist jederzeit möglich. Es folgen noch weitere Kurseinheiten.

    Ein kostenloses und unverbindliches „Schnuppern“ ist möglich.
    Nähere Infos gibt es unter www.djk-rheydt.de

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  • Jazz mit Herz für die Ukraine

    Jazz mit Herz für die Ukraine

    Benefizkonzert von Walter Maaßen unter der Schirmherrschaft von Oberbürgermeister Felix Heinrichs am Ostermontag in der Klosterkirche Neuwerk

    Gladbachs Jazz-Veteran Walter Maaßen veranstaltet am Ostermontag (18. April), um 11 Uhr, in der Klosterkirche Neuwerk ein Benefizkonzert zu Gunsten notleidender ukrainischer Krankenhäuser.
    Dort fehlt es an Antibiotika sowie an Medikamenten, Babynahrung, Verbandsmaterial und vielem mehr. Das alles dort ankommt, wo es dringend benötigt wird, ist durch die Kooperation mit seriösen Partnern hier und vor Ort, aber auch durch die Unterstützung von Dr. Leah Floh, Vorsitzende der Jüdischen Gemeinde Mönchengladbach, gesichert. Sie kümmert sich gezielt um den benötigten Medikamenteneinkauf und die entsprechende Zuteilung vor Ort.
    Geldspenden gegen absetzbare Quittungen sind ebenfalls willkommen.

    Der 86-jährige Hobby-Jazzer Walter Maaßen hat selbst als Kind mehrere Bombenangriffe auf seine Heimatstadt Mönchengladbach, eine sechswöchige Flucht vor den stets nachrückenden Russen aus der Evakuierung im Osten mit allen Gräueln etc. er- und überlebt. Jazz mit Herz (so auch ein CD- Titel aus 1998) war schon immer Maassens Lebenselixier und es gilt auch hier: Musik ist oft der Schlüssel zur Seele. Spezialgast ist Engelbert Wrobel (Saxophon u. Klarinette).
    Engelberts Spiel zeichnet sich durch einen vollen Sound und eine brillante Technik aus.
    Tickets im Vorverkauf gibt es bei “Die Anzeige” am Berliner Platz 11.

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  • „Letzte Chance? – Wege aus der Krise der katholischen Kirche“

    „Letzte Chance? – Wege aus der Krise der katholischen Kirche“

    Die katholische Kirche steckt seit Jahren in einer tiefen Krise. Eine nur schleppende Aufklärung der Missbrauchsfälle, mangelnde Reformbereitschaft und ein Festhalten an starren Machtstrukturen führen dazu, dass sich immer mehr Menschen von der Kirche abwenden.

    Kann der von der deutschen Bischofskonferenz initiierte synodale Prozess hier die Lösung sein oder muss es weitreichendere Reformen in der Kirche geben?

    Der Mönchengladbacher Autor Harald Winkels ist seit vielen Jahren Vorsitzender des GdG-Rates in der GdG Rheydt-West und als engagierter Christ in verschiedenen Laiengremien der katholischen Kirche tätig und hat sich in seinem Buch „Letzte Chance? – Wege aus der Krise der katholischen Kirche“ diese Fragen gestellt und erörtert, was sich in der katholischen Kirche ändern muss, damit diese noch eine Chance in einer modernen Gesellschaft hat.

    Erschienen im Tredition-Verlag
    ISBN: 978-3-347-58403-7

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  • Kontrolle der Grabmale auf städtischen Friedhöfen

    Kontrolle der Grabmale auf städtischen Friedhöfen

    Ab dem 25. April 2022 findet die jährliche Prüfung der Grabmale auf den städtischen Friedhöfen statt.
    Die Prüfungen werden etwa drei Wochen andauern.

    Es werden alle stehenden Grabmale und sonstigen baulichen Anlagen auf ihre Standsicherheit geprüft. Hierzu ist eine unabhängige Fachfirma beauftragt.
    Geprüft wird mithilfe eines speziellen Geräts, das eine kurze Drucklast von 30 Kilogramm aufbaut und so erkennt, ob Grabmale standsicher sind. Dabei wird auch überprüft, ob augenscheinlich feststehende Grabmale Schäden im Fundament aufweisen.
    Die Nutzungsberechtigten der Grabstätten sind für die Standsicherheit der Grabmale verantwortlich.
    Sie sind somit auch haftbar für Schäden, die durch unsichere Grabmale entstehen.
    Sollten Mängel festgestellt werden, informiert mags schriftlich die Nutzungsberechtigten.

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  • Kanzler Scholz unterstützt Friedensinitiative des Hugo-Junkers-Gymnasiums – Yüksel dankt Schülerschaft für Engagement gegen Einsatz von Kindersoldaten

    Kanzler Scholz unterstützt Friedensinitiative des Hugo-Junkers-Gymnasiums –
    Yüksel dankt Schülerschaft für Engagement gegen Einsatz von Kindersoldaten

    „Stopp! Kein Einsatz von Kindern als Soldatinnen und Soldaten!“ Diese wichtige Forderung unterstützt das Hugo-Junkers-Gymnasium in Mönchengladbach-Rheydt auch in diesem Jahr.

    Bereits zum 14. Mal beteiligte sich die Schule am Red Hand Day, der jährlich am 12. Februar stattfindet. Auch in diesem Jahr war die SPD-Bundestagsabgeordnete Gülistan Yüksel bei dem Aktionstag dabei und nahm wieder ein großes Banner mit den roten Abdrücken der Hände von rund 100 Jugendlichen aus der achten Klasse entgegen. Danach konnte Yüksel das Transparent aus Mönchengladbach sogar an Bundeskanzler Olaf Scholz und Entwicklungsministerin Svenja Schulze überreichen.

    „Ich freue mich, dass die wichtige Botschaft der Schülerinnen und Schüler auch dank des Kanzlers mehr Aufmerksamkeit erfährt“, sagt Yüksel, die das Transparent in ihrem Berliner Abgeordnetenbüro aufbewahrt hatte, bis eine Übergabe mit dem Kanzler und der Entwicklungsministerin nun möglich war.

    Laut Yüksel zeigt die Initiative der Schule auch, wie wichtig es ist, dass sich junge Menschen engagieren und solidarisieren. „Ich danke den Schülerinnen und Schülern und den beteiligten Lehrerinnen und Lehrern für ihren wichtigen politischen Einsatz. Denn trotz des völkerrechtlichen Verbots des Einsatzes von Kindersoldaten sind schätzungsweise 250.000 Minderjährige auf der Welt an bewaffneten Konflikten beteiligt. Darauf machen die roten Hände aufmerksam“, erklärt Yüksel.

    Das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung fördert verschiedene Programme, um ehemaligen Kindersoldaten zu helfen, einen Weg in ein Leben zu finden, in dem sie wieder Kind sein dürfen. Dabei stehen oft Bildungsangebote im Zentrum, denn der Zugang zu Schulen und Bildung ist ein Schlüssel im Kampf gegen die Rekrutierung von Kindern als Soldaten.
    „Solche Programme wirken auch präventiv, da Bildungseinrichtungen neben der Familie ein wichtiger Schutzraum für Kinder sind. So kann verhindert werden, dass Kinder zu Soldaten werden“, betont Yüksel abschließend.

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  • Biodiversity4Future

    Biodiversity4Future

    Diversität von Mensch, Tier und Pflanzen sind ein Schwerpunkt des ÖDP-Landtagswahlkampfes

    „Wir sind mitten in dem größten Artensterben seit dem Aussterben der Dinosaurier“ so der Stadtvorsitzende der ÖDP Mönchengladbach, Franjo Schiller anlässlich des virtuellen außerordnetlichen Landesparteitags der ÖDP NRW.
    Die ÖDP NRW überarbeitete am Wochenende in einem virtuellen Landesparteitag ihr Landespolitisches Programm. Das Kapitel Wirtschaft – Arbeit – Finanzen des Programms wurde grundsätzlich überarbeitet und auf eine konsequente Gemeinwohl-Ökonomie für NRW aufgerichtet. Hierbei fordert die ÖDP NRW eine Gemeinwohlbilanz für alle Kommunen und öffentliche Betriebe. Diese Gemeinwohlbilanz soll nach Meinung der ÖDP auch für die Auftragsvergabe öffentlicher Aufträge herangezogen werden.

    Zur Reduktion der Wettbewerbsverzerrungen zwischen kleinen und Großbetrieben fordert die ÖDP NRW einen konstanten „Verwaltungskostenzuschuss“ von 1000,00 € für alle Betriebe in NRW. Ebenso ist Ziel der ÖDP NRW der Aufbau einer Kreislaufwirtschaft. Bei der Beurteilung des Landesbudgets sind nach Meinung der ÖDP neben den finanziellen auch die realen „Schulden“ zu berücksichtigen. Eine „schwarze Null“ die dadurch erreicht wird, dass die Infrastruktur verlottert, ist keine solide Haushaltspolitik.
    Ein weiteres Ziel der ÖDP im Landespolitischen Programm ist der Schutz der Kinder vor häuslicher und sexueller Gewalt sowie vor Manipulation. Für die Landwirtschaftspolitik fordert die ÖDP ein Ende des Höfesterbens und eine Abschaffung der „Massentierhaltung“. Diese belastet durch Antibiotikarückstände und das Entstehen multiresistenter Keime, die auch als Krankenhaus- oder Killerkeime bezeichnet werden.

    Die ÖDP NRW tritt mit einer Landesliste, die die geforderte Diversität auch im Listenkopf deutlich macht. Die ersten 5 Plätze sind durch 1 x D, 2 x W und 2 x M, also divers, männlich und weiblich besetzt.

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  • Schützenverein Tackhütte: Wahlmarathon auf der Jahreshauptversammlung

    Schützenverein Tackhütte: Wahlmarathon auf der Jahreshauptversammlung

    Zu einem wahren Wahlmarathon trafen sich jetzt die Mitglieder des Schützenvereins Tackhütte „St. Mariä Himmelfahrt“ im Vereinslokal Barthelmes.

    Coronabedingt fand die letzte ordentliche Jahreshauptversammlung im Januar 2020 statt. Daher wurde in diesem Jahr nicht nur der erste Vorstand, bestehend aus dem 1. Brudermeister, dem 1. Geschäftsführer und Kassierer sowie dem 1. Schriftführer, für zwei Jahre neu gewählt. Der sogenannte zweite Vorstand, bestehend aus dem 2. Brudermeister, dem 2. Geschäftsführer und Kassierer sowie dem 2. Schriftführer, wurde für ein Jahr neu gewählt. Damit können die Vorstandswahlen zukünftig wieder im satzungsgemäßen Rhythmus stattfinden.

    Obere Reihe v.l.n.r.:
    Oliver Büschgens, Rolf-Peter Esser, Herbert Hecker
    Untere Reihe v.l.n.r.:
    Christian Wilms, Hendrik Otten, Niklas Taube

    Der amtierende 2. Brudermeister Rolf-Peter Esser konnte in Vertretung des krankheitsbedingt nicht anwesenden 1. Brudermeisters Oliver Büschgens 42 Mitglieder begrüßen.

    Nach den Berichten des Brudermeisters sowie des Geschäftsführers und Kassierers traten die Tackhütter Schützen in den Wahlmarathon ein, der am Ende zu folgenden Ergebnissen geführt hat:

    1. Brudermeister bleibt Oliver Büschgens vom Fahnenzug. Ihm zur Seite stehen weiterhin als 2. Brudermeister Rolf-Peter Esser (Königsjäger), als 1. Geschäftsführer und Kassierer Herbert Hecker (Tannenhofschützen), als 2. Geschäftsführer und Kassierer Christian Wilms (Grenzjäger 1998) und als 1. Schriftführer Hendrik Otten (Marinezug 2010). Einen personellen Wechsel gab es hingegen beim 2. Schriftführer: Peter Vieten, der diese Funktion seit dem Jahr 2005 bekleidete, hatte im Vorfeld angekündigt, nicht wieder kandidieren zu wollen. Zu seinem Nachfolger wählten die Tackhütter Schützen Niklas Taube von den Grenzjägern 1998.

    Optimistisch zeigten sich die Tackhütter Schützen in Bezug auf ihr Schützenfest vom 19. bis 22. August: Die Planungen sind abgeschlossen, die notwendigen Gespräche mit dem neuen Zeltverleiher, Getränkelieferanten, Imbiss, Schaustellern und Musik sind abschließend geführt. Sollten die bekannten Rahmenbedingungen es zulassen, steht dem Tackhütter Schützenfest nach zweijähriger coronabedingter Zwangspause im Tackhütter Broich nichts mehr im Wege.

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  • Ostereier suchen im Volksgarten – FDP Ost lädt Familien ein

    Ostereier suchen im Volksgarten – FDP Ost lädt Familien ein

    Bereits am Karsamstag versteckt der Osterhase seine Präsente für die Kleinen im Volksgarten.

    Suchen dürfen sie ab 11.00 Uhr bis 14.00 Uhr: Schokohasen, bunte Ostereier, Windmühlen oder Luftballons.

    Der junge Vorstand des FDP-Ortsverbands Ost hat sich einiges einfallen lassen. „Treffpunkt ist die Holzbank am See, direkt neben dem Spielplatz“, erläutert der Vorsitzende Sven Krippendorf. „Zu erkennen ist unser Platz an den bunten Luftballons. Wir freuen uns sehr, wenn viele Kinder kommen.“

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  • Diskussionsveranstaltung mit Mönchengladbacher Landtagskandidaten

    Diskussionsveranstaltung mit Mönchengladbacher Landtagskandidaten

    Thema „Bezahlbarer Wohnraum – Soziales Wohnen“

    Mittwoch, 27.04.2022, 18:00 Uhr, in der Citykirche am Alten Markt, Kirchplatz 14, 41061 Mönchengladbach.

    Anlässlich der Landtagswahlen 2022, mit den Mönchengladbacher Direktkandidaten*innen der demokratischen Parteien.
    Für das Podium haben zugesagt:

    •  Jochen Klenner, CDU
    •  Michael Roth, SPD
    •  Martin Wirtz, Bündnis 90/Die Grünen
    •  Andreas Terhaag, FDP
    •  Torben Schultz, DIE LINKE

    Wir bedanken uns für Ihr Interesse und freuen uns über Ihre Teilnahme!

    Für das Bündnis für Soziale Gerechtigkeit Mönchengladbach
    Patrick Stock
    Vorsitzender DGB-Stadtverband Mönchengladbach

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  • Second Hand-Verkauf zugunsten von Menschen mit Behinderung vom 25. – 30. April

    Second Hand-Verkauf zugunsten von Menschen mit Behinderung vom 25. – 30. April

    Zu einem Sonderverkauf hochwertiger Second Hand-Kleidung lädt der Zonta Club MG 1 in der Woche ab dem 25. April herzlich ein.

    Montag, Mittwoch, Freitag und Samstag von 10 bis 12 Uhr sowie Donnerstag von 18 bis 20 Uhr stehen dann im Menge-Haus (Eingang Fliethstr.) für alle Shopping-Interessierten die Türen offen.

    Mit dem Erlös unterstützt Zonta 1 über den Christkindlmarkt Mönchengladbach e.V. zahlreiche Einrichtungen für Menschen mit Behinderung in Mönchengladbach. Zum Verkauf steht alles von sportlichen T-Shirts, Jeans und Tüchern über Kostüme und Hosenanzüge bis hin zu eleganter Abendgarderobe. Handtaschen und Schuhe gehören ebenfalls zum Angebot. Auch Designerstücke finden sich nicht wenige im Fundus des Service-Clubs.

    Zonta MG 1 ist ein Service-Club berufstätiger Frauen aus Mönchengladbach und Umgebung.

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  • Wiedereröffnung im Köntges –Danksagung an die Stadt, die Politik und alle BürgerInnen

    Wiedereröffnung im Köntges –
    Danksagung an die Stadt, die Politik und alle BürgerInnen

    Durch die Unterstützung der Stadt, der Politik und vor allem der BürgerInnen kann auch in diesem Jahr die Stelle der Projektleitung im Köntges mit Mitteln aus der Sozialplanung gesichert werden.
    Es freut uns sehr, auch künftig für die AnwohnerInnen und die BesucherInnen des Quartiers den analogen Betrieb wieder aufnehmen zu können.
    Unsere regelmäßigen Öffnungszeiten sind mittwochs und samstags von 17-22 Uhr.
    Außerdem haben wir einen neuen Programmpunkt „Gemischte Tüte“, der jeden zweiten Freitag von 17-22 Uhr stattfindet.
    Weitere Informationen können via Social Media abgerufen werden.
    Am 24.04.2022 findet von 11-17 Uhr wieder unser vielfältiger und gut besuchter Altstadtflohmarkt entlang der Waldhausenerstraße statt. Euch erwartet ein buntes Programm mit Essen, Musik, Flohmarktständen und Programmpunkten für Kinder.
    Die Einnahmen werden an eine Organisation, die sich für schutzsuchende Menschen aus der Ukraine einsetzt, gespendet.

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  • Stadt bewirbt sich als Spielort für FIFA Frauen-Weltmeisterschaft

    Stadt bewirbt sich als Spielort für FIFA Frauen-Weltmeisterschaft

    Die Stadt Mönchengladbach bewirbt sich gemeinsam mit Borussia Mönchengladbach beim Deutschen Fußball-Bund (DFB) als Spielort für die FIFA Frauen-Weltmeisterschaft 2027.

    Noch sind viele Dinge dabei unbekannt. So ist momentan noch absolut unklar, welche Kosten auf die Stadt insgesamt zukommen werden, sollte sie Austragungsort eines oder mehrerer Spiele werden. Die Höhe der Haushaltsmittel ist von vielen Faktoren, wie zum Beispiel der Anzahl der auszurichtenden Spiele, Anforderungen der FIFA, mögliche Kostenbeteiligungen oder Kostenübernahmen durch den Veranstalter und weiteren Dingen mehr, abhängig und wird sich erst im weiteren Verlauf des Verfahrens darstellen lassen.

    Weitere Einzelheiten zum Bewerbungsverfahren wird der DFB im Rahmen eines ersten Workshops in den kommenden Tagen bekanntgeben, an dem Vertreter der Stadt sowie von Borussia Mönchengladbach teilnehmen werden. Zeitnah nach dem Workshop wird eine Lenkungsgruppe, bestehend aus dem Oberbürgermeister, Vertretern von Borussia Mönchengladbach und dem Vorsitzenden des Ausschusses für Freizeit, Sport und Bäder einberufen, die die weiteren Schritte beschließt und in die Wege leitet.

    Das nationale Bewerbungsverfahren beim DFB ist sehr kurzfristig und zeitlich sehr eng bemessen. Es erfolgt im Zeitraum vom 08. April 2022 bis zum 02. Juni 2022. Anschließend erfolgt die Auswertung- uns Evaluationsphase durch den DFB. Am 01. Juli 2022 trifft das DFB-Präsidium die Entscheidung über die Standorte, mit denen der DFB in das internationale Bewerbungsverfahren gehen wird. Im Anschluss daran liegt der Fokus auf dem internationalen Bewerbungsverfahren bei der FIFA. Die Entscheidung der FIFA über den Zuschlag wird voraussichtlich im Jahr 2023 fallen.

    Für kurzfristige Maßnahmen der Öffentlichkeitsarbeit im Verlauf des Bewerbungsverfahrens werden Mittel in Höhe von bis zu 100.000 Euro aus dem Haushalt 2022 zur Verfügung gestellt. Aufgrund der Kürze der Zeit, ist eine umfangreiche Bürgerbeteiligung im Vorfeld des Bewerbungsprozesses nicht mehr umsetzbar. Stadt und Borussia haben sich aber entschieden, ihre Bewerbung in einem maßvollen Umfang öffentlich zu begleiten.

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  • “Osterpaket” – das Beschleunigungspaket für die Energiewende

    “Osterpaket” – das Beschleunigungspaket für die Energiewende

    Zu den Gesetzesvorhaben zur Beschleunigung des Ausbaus Erneuerbarer Energien, die gestern in Berlin auf den Weg gebracht wurden, eine Erklärung von Kathrin Henneberger, grüne Bundestagsabgeordnete für Mönchengladbach:

    „Mehr Erneuerbare und mehr Energieeffizienz sind die Schlüssel, um unsere Abhängigkeit von fossilen Rohstoffen zu überwinden und eine sichere und saubere Energieversorgung zu gewährleisten.
    Klimaminister Robert Habeck hat dafür heute ein umfassendes Gesetzespaket ins Kabinett eingebracht, das dort beschlossen wurde. Das schafft die Grundlage, um den Erneuerbaren-Ausbau erheblich zu beschleunigen und für Unternehmen und Bürgerinnen einfacher und verlässlicher zu machen.
    Das Kernstück der Vorhaben ist die umfassendste Novellierung des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) der vergangenen 20 Jahre. Es umfasst höhere Ausbaumengen und bessere Finanzierungsoptionen für Wind- und Solarenergie. Das EEG schafft mehr Beteiligungsmöglichkeiten für Bürgerinnen und Kommunen. Das ist essentiell, denn wir wollen bis 2030 einen Erneuerbaren-Anteil von 80 Prozent im Stromsektor erreichen.
    Dafür braucht es zum Beispiel eine Vervierfachung der Leistung bei Solaranlagen. Außerdem entlasten wir durch die Abschaffung der EEGUmlage die Verbraucherinnen.
    Erneuerbaren-Ausbau, Natur- und Artenschutz und Landwirtschaft stehen sich dafür nicht mehr im Weg, sondern werden künftig Partner sein. Das ist möglich, weil die grün-geführten Bundesministerien für Wirtschaft, Umwelt und Landwirtschaft am gleichen Strang ziehen.
    Die Energiewende hin zu erneuerbaren Energien und weg von Kohle, Öl und Gas ist nicht nur aus Klimaschutzgründen dringender denn je.

    Der russische Angriffskrieg auf die Ukraine führt uns vor Augen, dass die Beschleunigung der Energiewende auch eine Frage der nationalen und europäischen Sicherheit ist. Die Kabinettsbeschlüsse weisen den richtigen Weg für mehr Klimaschutz und mehr Energiesouveränität. Nun gilt es, das Tempo hoch zu halten und diese historische Novelle noch bis zum Sommer im Bundestag zu verabschieden. Dann ist es an den Ländern, den rechtlichen Rahmen zu nutzen und die vorhandenen Potenziale für die Energiewende auszuschöpfen. Dafür gilt es zum Beispiel unsinnige Abstandsregelungen für Windräder abzuschaffen. Nur wenn alle ihren Beitrag leisten und nicht weiter die Verantwortung auf andere abwälzen, werden wir die immense Herausforderung Energiewende auch schaffen.

    Hintergrund

    Das heute vorgestellte Osterpaket besteht im Kern aus drei Gesetzesvorhaben:
    Novellierung des Erneuerbare- Energien-Gesetzes (EEG), Novellierung des Windenergie-auf-See-Gesetzes (Wind- SeeG) sowie Änderungen im Energiewirtschaftsgesetz (EnWG).

    Novelle des Erneuerbaren-Energien-Gesetzes (EEG)
    Die EEG-Novelle zielt auf die deutliche Beschleunigung des Erneuerbaren-Energien-Ausbaus. Erneuerbare sollen bis 2030 einen Anteil von 80 Prozent an der Stromversorgung haben. Dementsprechend werden die Ausbauziele und Ausschreibemengen für die Erneuerbaren stark erhöht. Im EEG wird der Grundsatz verankert, dass die Nutzung erneuerbarer Energien im überragenden öffentlichen Interesse liegt und der öffentlichen Sicherheit dient. Es soll für Bürgerenergiegemeinschaften einfacher werden, Wind- und Solaranlagen zu bauen und profitabel zu bewirtschaften. Die finanzielle Beteiligung von Kommunen soll so ausgeweitet werden, dass Windenergie- und Solaranlagen den Gemeindekassen nachhaltige Erträge bringen.

    Novelle des Wind-auf-See-Gesetzes (WindSeeG)
    Das Wind-auf-See-Gesetzes (WindSeeG) regelt Nutzung und Ausbau der Windenergie auf See unter Berücksichtigung des Naturschutzes, der Schifffahrt sowie der Anbindung an das Leitungsnetz. Vorgesehen sind unter anderem eine Anhebung der Ausbauziele auf 30 Gigawatt bis 2030 sowie neue Regelungen für den Rückbau und das Repowering von Anlagen. Vorgesehen sind auch neue Regelungen zu Wasserstoff-Pipelines. Offshore-Windanlagen können über viele Stunden im Jahr konstant Strom erzeugen und sind gut geeignet für die Produktion von grünem Wasserstoff direkt an der Küste.

    Novelle Energiewirtschaftsgesetz (EnWG)
    Die Novelle betrifft unter anderem Regelungen zur Planung und zum Ausbau der Übertragungs- und Verteilernetze. Ein Thema sind auch Anpassungen im Recht der Endkundenbelieferung. Das steht im Zusammenhang mit dem unangekündigten Lieferstopp von Energiediscountern in den letzten Monaten. Die Novelle sieht vor, dass Energielieferanten einen Lieferstopp mindestens drei Monate im Voraus bei der Bundesnetzagentur anmelden müssen und betroffene Kundinnen zu informieren sind. Die Bundesnetzagentur
    erhält zudem zusätzliche Aufsichtsbefugnisse gegenüber Energielieferanten.

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  • Aromapflege erfolgreich in den Städtischen Kliniken Mönchengladbach etabliert

    Aromapflege erfolgreich in den Städtischen Kliniken Mönchengladbach etabliert

    Seit 2018 bieten die Städtischen Kliniken Mönchengladbach modular das Seminar Aromapflege an, das im ersten Jahr noch ein Schnupperangebot war.

    Mittlerweile ist Aromapflege im Klinikalltag nicht mehr wegzudenken: „Bereits das Schnupperangebot weckte großes Interesse bei den Mitarbeiter:innen, sowohl für die eigene Selbstfürsorge als auch für die Anwendung in der Berufspraxis“, berichtet Anna-Maria Dittert, die bei den Städtischen Kliniken Mönchengladbach für Fort- und Weiterbildung verantwortlich ist. „Die Nachfrage und das Interesse haben uns motiviert gemeinsam mit Kerstin Matuschek, Gesundheitspraktikerin BfG und zertifizierte Aromaexpertin sowie mit unserer Aromapflegexpertin das Angebot zu erweitern“, ergänzt sie weiter.

    Auch für Praxisanleiterin Jil Hoffmann und Praxisanleiter Marc Lupp ist Aromapflege ein Thema: „Auf unserer Station haben wir in der Pflege unter anderem den Schwerpunkt Wund- und Stoma-Versorgung, da können wir Aromapflege gut anwenden“, sagen beide übereinstimmend. Genauso hat Anne Verhaag, Stationsleitung und ebenfalls Praxisanleiterin, Produkte der Aromapflege geordert. Bis zu ihrer Teilnahme an Modul 2 möchte sie gemeinsam mit Astrid Bovolett, der Aromaexpertin des Elisabeth-Krankenhauses, die Einführung auf ihrer Station vorbereiten.

    Die Führungskraft Karin Jakobs kann die Einführung auch nur befürworten: „Wir wenden auf meiner Station in der Wochenpflege ätherische Öle bereits erfolgreich an“. Für die Teilnehmer:innen des ersten Moduls hat sich die Fortbildung gelohnt: „Ein abwechslungsreicher Tag, einfach spannend“, so Praxisanleiterin Beate Palomba. Was macht Aromapflege eigentlich aus? Die Düfte der vielfältigen ätherischen Öle fördern die Selbstheilungskräfte des Körpers. Sie können gegen unangenehme Gerüche eingesetzt werden und unterstützen bei Hautpflege, Einreibungen und Waschungen.

    Die Theorie mit vielen Anwendungsübungen und praxisnahen Beispielen hat den Teilnehmer:innen viel gebracht und es war für sie auch „ein Tag für die Selbstfürsorge.“ Wie geht es nun weiter? Im nächsten Schritt erlernen die Teilnehmer:innen in Modul 2 richtig zu emulgieren und eigene Rezepte zu erarbeiten, Rezepte für verschiedene berufliche und persönliche Anwendungen zu erstellen und in Modul 3 Aromapflege bei Menschen mit Demenz und im Delir.

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