Marcel Klotz ist für ein Waffenverbot, am liebsten überall und weltweit.
Nur, fragte sich der Sprecher der Grünen in der BV Süd, wie sei der Begriff „Waffen“ eigentlich genau zu definieren – und reichte in der letzten Sitzung der BV Süd die Frage an die CDU-Vertreter weiter. Die nämlich hatten den Lokalpolitikern einen Antrag vorgelegt, wonach die Verwaltung prüfen sollte, ob in besonderen Bereichen der Stadt wie am Rheydter Marienplatz, aber auch am Alten Markt und am Platz der Republik Waffenverbotszonen eingerichtet werden könnten.
Am Ende beantwortete Marcel Klotz die Frage selbst: „Waffen müssen gar nicht wie Waffen aussehen; zu Waffen können auch Alltagsgegenstände werden“, sagte der Grünen-Ratsherr. Der Besitz von Waffen sei in Deutschland doch längst reglementiert. Dafür brauche es keine Verbotszonen. „Was ist, wenn es eben Dinge des Alltages sind, die als Waffen eingesetzt werden?“, fragte Klotz weiter. Die CDU spreche in ihrem Antrag pauschal von „Waffen“ und lasse damit an „richtige Waffen“ denken und an extreme Gewalt. Am Ende könnten es einfach Fäuste und Fußtritte – und sogar Worte sein, mit denen Gewalt ausgeübt werden könne.
Die Rahmenbedingungen ließen ein solches Waffenverbot durch die Stadtverwaltung gar nicht zu, stellte Marcel Klotz fest, denn dafür sei das Landesamt für Zentrale Polizeiliche Dienste in Abstimmung mit den zuständigen Kreispolizeibehörden zuständig. Weiter hätte die Stadt, würde sie denn Kontrollen ausüben, auch gar nicht das Personal dafür.
Bei der Abstimmung für die Bereitstellung von Finanzen für die Aufstockung des KOS im letzten Ratszug habe sich die CDU im Übrigen enthalten. Schon an dieser Stelle passen für den Grünenpolitiker Reden und Tun nicht zusammen.
Dann stellte sich die Frage, wer denn kontrolliert werden sollte. Mit dem behördendeutschen Begriff „Nicht-anlassbezogene Kontrollen“ verbunden sind Kontrollen von Personen „einfach so“, ohne jeglichen Anlass. So etwas, meinte Marcel Klotz, wolle doch eigentlich keiner, auch nicht die CDU-Vertreter. Er warf den Christdemokraten vor, eine ganz bestimmte Zielgruppe vor Augen zu haben, die anhand von Zeitungsberichten selektiert würde. Die in Rede stehenden Jugendlichen würden aber längst unter ständiger Beobachtung der Polizei und des KOS stehen. Ob der Zielgruppe mit einem Waffenverbot beizukommen wäre, das zweifelte Klotz stark an. Die Polizei habe gegenüber der CDU mehrfach erklärt, dass eine Kameraüberwachung am Marienplatz keinen Sinn habe. Nun präsentiere die CDU das nächste Einfach-Rezept: ein Waffenverbot. Auch hierin sehe die Polizei kein hilfreiches Mittel. Die CDU biete am Ende Scheinlösungen an, die weder machbar seien noch helfen würden.
Fazit des grünen BV-Sprechers: „Was die CDU hier vorlegt, ist Populismus in Reinkultur. Der Antrag ist das Zeugnis einer populistischen – und daher sehr beschämenden Denke der CDU im Rahmen des Wahlkampfes in NRW.“
Das sah auch die Mehrheit der Politiker in der BV Süd so, die den Antrag der CDU ablehnte.
Mehr BAföG für noch mehr Menschen – das ist das Ziel der Bundesregierung.
„In einem entsprechenden Gesetzentwurf, den wir in dieser Woche im Bundestag debattiert haben, werden die Einkommensfreibeträge um 20 Prozent angehoben. Außerdem steigen die Bedarfssätze um fünf Prozent und der Förderhöchstbetrag wächst auf 931 Euro“, informiert die heimische Bundestagsabgeordnete Gülistan Yüksel (SPD). Die Sozialdemokratin sieht in der Reform einen wichtigen Schritt hin zu mehr Bildungsgerechtigkeit. „Eine gute Bildung darf nicht vom Geldbeutel der Eltern abhängen. Wir weiten deshalb die Freibeträge so stark aus wie seit Jahren nicht mehr. Zudem erhalten Studierende, aber auch Schülerinnen und Schüler mehr Unterstützung bei steigenden Kosten und hohen Mieten“, so Yüksel. Konkret soll der Wohnzuschlag laut Gesetzentwurf auf 360 Euro steigen. Wer eigene Kinder betreut, erhält künftig 160 Euro pro Kind unter 14 Jahren. Auch die Altersgrenze wird vereinheitlicht und steigt auf 45 Jahre, sodass länger ein BAföG-Anspruch besteht. Damit einher erhöht sich der Vermögensfreibetrag auf 45.000 Euro. Auch wird der BAföG-Antrag digitaler und damit auch einfacher. Die Änderungen sollen ab dem Wintersemester 2022/23 gelten beziehungsweise dem Beginn des neuen Schuljahres. Der Bundestag muss dem Gesetz noch zustimmen. Über die nun debattierten Änderungen hinaus plant die Ampelkoalition in dieser Wahlperiode eine grundlegende Erneuerung des BAföGs. „Als SPD-Bundestagsfraktion wollen wir die Ausbildungsförderung weiter entscheidend verbessern. Wir wollen dazu insbesondere den Kreditanteil senken und damit der Verschuldungsangst entgegenwirken“, so Yüksel abschließend.
Um die rettende Macht der Worte und Rituale in ausweglos scheinenden Situationen geht es im Werk der Rumänin, die seit über 30 Jahren in Deutschland lebt. Sie liest am kommenden Dienstag, 17. Mai ab 20 Uhr in der Kaiser-Friedrich-Halle aus ihren Werken.
Von besonderer Aktualität ist die Lesung der Literaturnobelpreisträgerin Herta Müller am 17. Mai 2022. Müller hat ihr ganzes Leben lang gegen die grausamen, menschenverachtenden Seiten des Kommunismus angeschrieben. Wer ihre Bücher liest, sieht nicht nur das Ceausescu-Regime, sondern jeden Überwachungsstaat mit anderen Augen. Im Interview mit der österreichischen Zeitung „Standard“ sagte sie kürzlich angesichts des Ukraine-Krieges: „Ich muss davon erzählen, was ich erlebt habe. Dass Diktaturen ein Muster haben, das sich immer wiederholt, dass sie den Menschen kaputt machen. Dass es eine totale Willkür gibt und dass man zerbricht. Ich habe viele Menschen zerbrechen sehen. Das Individuum gibt es in der Diktatur nur als Feind.“ Müller hat ihr ganzes Leben lang gegen die grausamen, menschenverachtenden Seiten des Kommunismus angeschrieben. Wer ihre Bücher liest, sieht nicht nur das Ceausescu-Regime, sondern jeden Überwachungsstaat mit anderen Augen.
Geboren wurde Herta Müller 1953 im rumänischen Banat. Aufgrund ihrer Weigerung mit der Geheimpolizei Securitate zusammenzuarbeiten, verlor sie ihre Arbeit. Als sie die Diktatur in ihren ersten Büchern öffentlich kritisierte, kam ein Publikationsverbot dazu. Sie wurde bespitzelt, bedroht und verhört. 1987 reiste sie nach West-Berlin aus. Seit 1995 ist Müller Mitglied der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung. Herta Müllers Bücher handeln immer auch von Misstrauen, Einsamkeit und der rettenden Macht der Worte und kleinen Rituale. Eines davon ist das Taschentuch, das ihre Mutter ihr jeden Morgen mit auf den Weg gab. Es half ihr, als sie in ihrer Heimat von den Schergen Ceausescus schikaniert wurde – als gebügeltes, gefaltetes Symbol für mütterliche Geborgenheit. Man nahm ihr in ihrem Beruf als Übersetzerin den Schreibtisch weg. Da setzte sie sich draußen auf einer Treppe auf ein weißes Taschentuch. Es gab ihr in dieser demütigenden Situation die Würde zurück. „Ich hatte zehn Jahre Zeit zu üben, wie es sich lebt, wenn der eigene Tod vielleicht schon längst als staatliche Maßnahme auf ein Stück Papier geschrieben ist“, sagt Herta Müller. Sie hat Unterdrückung, Qualen und Todesandrohungen erlebt. Davon legen ihre Bücher, Aufsätze und Reden Zeugnis ab. Für ihr literarisches Werk bekam sie zahlreiche Ehrungen. Doch all das kann nie wiedergutmachen, was sie und mit ihr viele andere unter Ceausescu erlebt haben. Wie diese Autorin darauf beharrt, dass sich manche Geschehnisse eben nicht literarisch verarbeiten lassen – das macht ihr Werk und sie selbst als Person so glaubwürdig. „Ihre poetische Sprache ist mit Todesangst erkauft“, formulierte es der Politikwissenschaftler Günther Rüther. Müllers Wörterwelt ist bildreich und spröde, schön und hart zugleich. Bei ihrer Lesung in Mönchengladbach wird sie einen Einblick in zwei ihrer Werke geben. In „Mein Vaterland war ein Apfelkern“ erzählt Müller im Gespräch mit der Journalistin Angelika Klammer ihre Lebensgeschichte. In „Atemschaukel“ schreibt sie über den jungen Hermannstädter Leopold Auberger, der 1945 mit 17 Jahren in ein sowjetisches Arbeitslager deportiert wurde, über Hunger, Kälte und Einsamkeit. Mit diesem erschütternden Hauptwerk hat Herta Müller all denen ein Denkmal gesetzt, die als Zwangsarbeiter in sowjetischen Lagern für die Verbrechen der Nationalsozialisten büßen sollten. „Ein atemberaubendes Meisterwerk“, schrieb die ZEIT. „Ein kühnes Sprachkunstwerk, das seinesgleichen sucht“, befand die Süddeutsche Zeitung. Tickets für die Lesung gibt es noch unter www.ik-mg.de
Europa-Veranstaltung am 8. Mai 2022 in der Ev. Hauptkirche Rheydt
Text: Claudia Busenius-Pongs Pulse of Europe Mönchengladbach
Gemeinsam hatten Pulse of Europe Mönchengladbach und die Philippus-Akademie des Ev. Kirchenkreises Gladbach-Neuss Landtagskandidatinnen und Kandidaten der im Landtag NRW vertretenen Parteien eingeladen. Ungewöhnlich war die Bedingung für die Teilnahme: Alle Politikerinnen und Politiker sollten ein Lieblingsprojekt, das sie als gewählte Landtagsabgeordnete realisieren würden, vorstellen. Dafür erhielten die Parteien jeweils fünf Minuten.
Martina Wasserloos-Strunk, Leiterin der Philippus-Akademie des Ev. Kirchenkreises Gladbach-Neuss, begrüßte alle Anwesenden und erinnerte an das historische Datum: „Der 8. Mai bedeutet das Ende des zweiten Weltkrieges. Seitdem ist Europa Friedensprojekt. Aber es gibt viele Reden über Europa. Es fehlt häufig das Handeln. Deshalb unsere Fragen: Für welches Europa-Thema schlägt Ihr Herz am meisten? Und welche konkreten Umsetzungsmöglichkeiten sehen sie?
Josephine Gauselmann: Das Soziale in Europa mitdenken
Josephine Gauselmann (SPD) wies auf den uns alle bewegenden Krieg in der Ukraine hin, der die Bedeutung Europas als Wertegemeinschaft überdeutlich mache. Sie betonte: „Gerade auch hier in Mönchengladbach wird deutlich, wie wichtig es ist, bei Entscheidungen durch demokratisch gewählte PolitikerInnen das Soziale in Europa immer mitzudenken. Dazu können wir bei der Meinungsbildung im nordrhein-westfälischen Landtag aktiv beitragen. Wir müssen als Gesetzgeber für europaweite soziale Mindeststandards eintreten. Mindestlöhne müssen in Europa angeglichen werden.“ In Bulgarien liege er z. B. bei nur 2 Euro pro Arbeitsstunde. In der Finanzkrise habe sich z. B. überdeutlich gezeigt, wie gerade die Jugendarbeitslosigkeit in vielen europäischen Staaten anstieg. Sie führe zu sozialen und politischen Konflikten. Auch bei uns in Deutschland müsse z. B. das Senioritätsprinzip in den Betrieben neu überdacht werden. Erfolgreiche Lösungen dieser sozialen Probleme würden für alle Menschen in Europa die positiven Seiten Europas sichtbar machen.
Lena Zingsheim: Den europäischen Zusammenhalt stärken
Lena Zingsheim (Bündnis 90/Die Grünen) erinnerte sich an ihre Schulzeit in einer Europaschule und an ihre Interrail-Fahrt durch Europa vom Hautbahnhof aus. „Viele Erlebnisse zeigten mir, wie schön dieses, unser Europa ist, wie sehr wir aber auch den europäischen Zusammenhalt stärken müssen.“ Persönliche Begegnungen seien dafür eine wesentliche Voraussetzung. Wenn es doch nicht so schwer wäre, von Mönchengladbach mit dem Fahrrad nach Roermond zu kommen! „Wir brauchen mehr Schnellradwege und in diesem Zusammenhang durchaus auch mehr als bloße Städtepartnerschaften auf dem Papier.“ Zum Wesentlichen würden eine effektive Klimapolitik mit europäischen Nachhaltigkeitszielen, auch mutige Menschenrechtspolitik mit europäischen Standartsetzungen z. B. bei der Umsetzung der Behindertenkonvention ganz konkret hier in Nordrhein-Westfalen und hier in unseren Schulen in Mönchengladbach gehören. Dazu müssten die Kernlehrpläne dahingehend betrachtet werden, dass Nachhaltigkeit in allen Themenbereichen und Fächern eingebunden sein muss – und zwar mit dem Ziel der Begeisterung der SchülerInnen dafür. Das seien die kleinen Schritte vor Ort für ein zukunftsweisendes Europa.
Andreas Terhaag: Eine europäische Wasserstoffunion schaffen
Andreas Terhaag (FDP):„Ich bin Ingenieur und habe ein Projekt, dessen Umsetzung tatsächlich für die nächste Wahlperiode kontrolliert werden kann. Es ist eine europäische Wasserstoffunion. Dafür muss die notwendige Importstruktur realisiert werden.“ Nordrhein-Westfalen liege im Zentrum. Holland habe schon Pipelines. Wir müssten unsere Energiesysteme europäisch vereinheitlichen mit dieser Wasserstoffunion. Wasserstoffprojekte, z. B. aus Solarenergie an günstigen Produktionsstandorten in Südeuropa, könnten helfen, wirtschaftliche Ungleichgewichte innerhalb der Europäischen Union zu mindern. Eine solche europäische Wasserstoffunion verbinde Klimaschutz mit einer zukunftsfähigen Industrie und einer sicheren Energieversorgung. Eine solche naturwissenschaftlich fundierte Energiepolitik im Rahmen eines weltweit vernetzten europäischen Gesamtsystems „Energieversorgung“ fördere auch die gesellschaftliche Akzeptanz von Europa.
Vanessa Odermatt: Austauschprogramme für Studierende und Auszubildende
Vanessa Odermatt (CDU): „Ich bin 1990 geboren und kenne Europa nur ohne Grenzen. Aber ich habe noch verschiedene europäische Währungen gesammelt. Ich fand das interessant – diese Verschiedenheit in Europa. Mit der Einführung des Euro nahm das zwar ein Ende, aber der Euro war rasch normal und später das europäische Roaming mit der Nutzung eines Mobiltelefons auf Reisen innerhalb der Europäischen Union ohne zusätzliche Gebühren war dann ebenfalls sehr vorteilhaft und wurde rasch wie selbstverständlich genutzt.“ Vieles, was unseren Alltag besser mache, entspringe den Mühen der Menschen, die für Europa gearbeitet haben. Viele Verbesserungen im Alltag rührten oft von sinnvollen Richtlinien in Brüssel. Das werde leicht vergessen. Aber es solle in unserem Bewusstsein bleiben. Das würden vor allem die jüngeren Menschen spüren – u.a. durch Austauschprogramme für Studenten. Diese müssten auch z. B. auf handwerkliche Berufe ausgedehnt werden. Für all das könnten wir uns im Landtag einsetzen. Wir müssten Europa weiter denken und uns fragen: „Wollen wir ein Europa der Regionen? Wie sollen Rechte der Länder gewahrt werden? Wie viel Souveränität wollen wir an gesamteuropäische Institutionen abgeben? Wie wollen wir Europa stärken?“ Dies sei ein demokratischer Prozess, der Europa auszeichnet.
Michael Roth (SPD) sagte: „Wir sind Europa, in Europa! Dennoch höre ich oft, dass die Bürokratie in Brüssel überhandnähme, zu viel Geld koste und zu wenig für den Einzelnen brächte. Deshalb habe man Europa leid.“ Aber wir hätten kulturelle Verbindungen, Arbeitsmöglichkeiten und könnten z.B. eine GmbH gründen: europaweit. – Wir hätten Schüleraustausche. „Ich plädiere dafür, dass wir stärker die östlichen Länder in den Blick dabei nehmen. Viele Menschen – auch hier in Mönchengladbach – haben Wurzeln in Polen und Russland. Hier ist das Miteinander der Kulturen also schon längst da. Wir müssen uns dessen stärker bewusst werden und daraus die Idee eines gemeinsamen Europa verstärken.“
Daniel Winkens (FDP) betonte: „Wir hier in Mönchengladbach leben mitten in Europa, in der Europäischen Gemeinschaft. Wir erleben sie tagtäglich und müssen sie immer wieder neu in kleinen Schritten und in Gesprächen festigen. Wir haben in Europa eine lange Friedenszeit mit einem Wohlstand und einer Freiheit des Individuums in einem vorher so nie zu verzeichnenden Ausmaß. Für den Erhalt müssen wir nun kämpfen.“
Christoph Riedl von Pulse of Europe Mönchengladbach moderierte anschließend die spannenden und engagierten Fragen aus dem Publikum.
Mit der vom neuen Kantor der ev. Kirchengemeinde Rheydt, Pascal Salzmann, eindrucksvoll gespielten Europahymne endete die Veranstaltung mit Applaus. Claudia Busenius-Pongs Pulse of Europe Mönchengladbach
Der Laptop ist zu langsam, das Tablet nicht mehr auf dem neuesten Stand der Technik: Elektrogeräte werden in vielen Haushalten regelmäßig ausrangiert. In den seltensten Fällen sind die Altgeräte aber Elektroschrott.
Viele Laptops, E-Book-Reader oder Tablets funktionieren einwandfrei und lassen sich weiternutzen. Hierfür engagieren sich nun mags und GEM und unterstützen das gemeinnützige Projekt Labdoo als Kooperationspartner. Weltweit sammelt das Hilfsprojekt gebrauchte IT-Geräte, um sie aufzuarbeiten und Schulen, Waisenhäusern, Kinder-, Jugend- und Flüchtlingsprojekten kostenfrei zur Verfügung zu stellen.
Aktuell vermittelt Labdoo viele Geräte in die Flüchtlingshilfe. Auch im Verwaltungsgebäude von mags und GEM im Nordpark und auf den Wertstoffhöfen Heidgesberg und Luisental können Mönchengladbacher ab sofort Laptops, Tablets oder E-Book-Reader für Labdoo abgeben und spenden. Einzige Voraussetzung: Die Geräte dürfen nicht älter als zehn Jahre alt sein. Die GEM übergibt alle Geräte – auch defekte – an die Hilfsorganisation. Ehrenamtler von Labdoo prüfen die gespendete IT, löschen sicher alle Daten und spielen eine freie Software auf. Auch kindgerechte Lernsoftware mit Offline-Lexika, Englischkursus und eBooks landen auf den Geräten. Freiwillige Flug- oder Transportpaten nehmen die Elektrogeräte wiederum sicher verpackt und CO2-neutral mit auf Reisen und übergeben sie an bedürftige Einrichtungen auf der ganzen Welt. Auch Vereine oder Initiativen aus Mönchengladbach, die solche Initiativen unterstützen, können sich an Labdoo wenden und dort Geräte für ihre Sache erhalten.
Wer wissen möchte, wo genau sein altes Gerät im Einsatz ist, der kann Name und E-Mail-Adresse auf seine IT-Spende kleben und erhält von Labdoo automatisch eine Rückmeldung. Wieviel Potenzial in der Sammlung steckt, zeige die hohe Zahl sogenannter „Schubladengeräte“. „In jedem zweiten Haushalt der Bundesrepublik liegt mindestens ein Computer ungenutzt herum“ sagt Ralf Hamm, Vorsitzender von Labdoo.
Für Mönchengladbach entspricht das hochgerechnet bis zu 70.000 Geräten, die an anderer Stelle noch Gutes tun könnten. „Die Arbeit von Labdoo ist ein vorbildliches Beispiel für eine funktionierende Kreislaufwirtschaft und ein wichtiger Beitrag zum Ressourcenschutz“, sagt mags-Vorstand Hans-Jürgen Schnaß. Denn durch die Verlängerung der Nutzungsdauer der Geräte lassen sich Wasser, CO2, Energie und Edelmetalle nachhaltig einsparen.
Neben dem Umweltschutz und der Abfallvermeidung sind der flächendeckende Zugang zu IT, Bildung, Sprachkursen und Teilhabe an der digitalen Gesellschaft für bedürftige Kinder und Jugendliche Ziele der gemeinnützigen Hilfsorganisation. Aktuell ist Labdoo in Deutschland und weiteren 139 Ländern der Welt aktiv. Sie unterstützen fast 630.000 Schüler und Flüchtlinge in mehr als 2.100 Schulen, Waisenhäusern, Kinder-/Jugend- und Flüchtlingsprojekten im In- und Ausland kostenlos mit IT.
Mehr als 40.000 Laptops hat das Projekt seit Start vor zwölf Jahren bereits zu einem zweiten Leben verholfen. Übrigens: Auch Unternehmen können ihre Altgeräte an Labdoo spenden. Interessierte können mit mags und GEM unter service@mags.de Kontakt aufnehmen. Die Abgabe von Laptops, E-Book-Readern oder Tablets ist ab sofort am Empfang der Verwaltung von mags und GEM (Am Nordpark 400, 41068 Mönchengladbach) in der Zeit von 7:30 bis 16 Uhr möglich. Auch auf den Wertstoffhöfen kann man IT-Spenden für Labdoo.org abgeben: Heidgesberg (Heidgesberg 10, 41068 Mönchengladbach), Öffnungszeiten Dienstag, Donnerstag und Samstag 8-14:30 Uhr, Mittwoch und Freitag 8-18 Uhr. Luisental (Luisental, 41199 Mönchengladbach), Öffnungszeiten: Mittwoch, Freitag und Samstag 8-14:30 Uhr, Dienstag und Donnerstag 8-18 Uhr.
Die aktuelle Spielzeit 2021/22 neigt sich dem Ende zu und viele Stücke werden in den nächsten Wochen zum letzten Mal gezeigt.
Foto: StutteFoto: StutteFoto: Stutte
Im Mai verabschieden sich gleich drei beliebte Inszenierungen im Theater Mönchengladbach: Das Schauspiel „Elling“ ist am 20. Mai um 19.30 Uhr zum letzten Mal zu sehen, Katharina Kurschats Stück „Procedure Ada 2.0“, in dem sie selbst auf der Bühne steht, wird nur noch am 13. und 22. Mai um 20 Uhr im Studio gespielt, und die Oper „Rusalka“, inszeniert von Ansgar Weigner, hat am 27. Mai um 19.30 Uhr ihre letzte Vorstellung. Karten sind an der Theaterkasse unter der Nummer 02166/6151-100 oder im Internet auf www.theater-kr-mg.de erhältlich.
Mit Verwunderung nahm die Interessengemeinschaft Mülfort-Dohr die Verwaltungsvorlage der Stadt Mönchengladbach zur Kenntnis. Am 11.05.2022, soll die Politik entscheiden, welcher der Mülforter Spielplätze 2023 nicht saniert, Spielgerät zurück gebaut und somit aufgelöst werden.
Zur Diskussion werden die Spielplätze Altmülfort 6, Dorfstraße und Bruchstraße im Grüngürtel der Niers gestellt.
„Wo sollen denn unsere Kinder spielen?“, fragen sich die Anwohner in Altmülfort.
Die meistgenannte Antwort würde voraussichtlich lauten: Auf unserem Spielplatz an der Dorfstraße. Doch was tun, wenn es immer weniger Flächen zum Spielen gibt?
Altmülfort
Es sind der hohe Sanierungsstau, verursacht durch einen generell sehr hohen Investitionsstau in Mönchengladbach; der demographische Wandel, weshalb nun wohl ein Überangebot an Spielplätzen bestünde; der Druck zur Nachverdichtung durch den Mangel an Wohnraum und zum Teil auch der Verwertungsdruck, Spielflächen in Bauland umzuwandeln und möglichst gewinnbringend als Bauland zu veräußern. Ein ausgeglichener Haushalt ist ein verpflichtendes Politikziel.
Bruchstraße
Allen Interessen wird man da nicht gerecht werden können. Die angespannte Haushaltslage zwingt daher zu Überlegungen. Grundsätzlich plädieren wir dafür, jede bestehende Spielfläche zu erhalten. Denn einmal aufgegebene Flächen erhält man so schnell nicht mehr zurück, Bebauungen bleiben für viele Jahrzehnte bestehen. Aktuell nicht benötigte Flächen sollte man also maximal stilllegen und zum Beispiel als Grünfläche weiter betreiben, ohne einen aufwändig zu wartenden Gerätepark erhalten zu müssen.
Die Grundhaltung muss sich ändern!
Welchen Stellenwert nehmen die Kinderrechte Mönchengladbach ein und welche Bedeutung wird dem Recht auf Spiel beigemessen? Sieht Mönchengladbach die Bereitstellung und Schaffung von Spielräumen – trotz fehlender gesetzlicher Grundlagen – als ihre ureigene Aufgabe an und stellt entsprechend Personal und Budget bereit oder fallen solche Vorhaben ständig dem Rotstift des Stadtkämmerers zum Opfer?
Die ÖDP stellte ihr Pflegekonzept auf dem Infostand in Rheydt vor
„Pflege brauch respektvolle Behandlung der Pflegekräfte“ so der Landtagskandidat der Ökologisch-Demokratischen Partei (ÖDP), Franjo Schiller am Samstag in Rheydt. „Klatschen allein ist viel zu wenig.“
Das gesamte Gesundheitssystem hat nach Vorstellung der ÖDP dem Menschen zu dienen. Gesundheit ist keine Ware. Die ÖDP wird nicht müde, dies immer wieder an-zumahnen. Für alle Berufsgruppen sind die Bedingungen so zu gestalten, dass die Arbeitsplätze in der Pflege wieder attraktiver werden und eine Work-Life-Balance möglich wird. Pflegekräfte sind bei der Organisation ihrer Arbeitsrechte und Interessen zu unter-stützen, damit ihre Stimme bei Entscheidungsträgern und Gesetzgebern Gehör findet.
In Wirtschaftsfragen setzt die ÖDP auf die Gemeinwohl-Ökonomie. Im Pflegesektor könnte eine Gemeinwohl-Bilanzierung schnell zu Verbesserungen führen. Das bestätigen Erfahrungen der bereits gemeinwohlbilanzierten Unternehmen.
Für die Pflege zuhause ist eine gute Sozial- und Familienpolitik entscheidend. Auch deshalb fordert die ÖDP schon lange das Pflegegehalt für pflegende Angehörige.
Franjo Schiller, Landtagskandidat der ÖDP aus Mönchengladbach; Bildquelle: ÖDP EIN
Die ÖDP stellte auf einem Infostand ihre Forderungen zur Verbesserung der Pflege vor: ✔ verpflichtend höhere Personalschlüssel ✔ Mitarbeiterfreundliche Arbeitsbedingungen: max. 6- statt 12-Tage-Wochen; keine geteilten Dienste; ✔ verlässliche Schichtdienstplanung mit Ausfallmanagement ✔ Flexibilisierung der Arbeitszeiten (z. B. Eltern-freundliche Schichten) ✔ Zeit für Kommunikation mit Patienten; Team-bildung fördern; Etablierung von Supervision ✔ Wiedereingliederungsmaßnahmen (z. B. nach Elternzeit) ✔ mehr Kompetenzen für Pflegekräfte und Heilmittelerbringer ✔ Einsatz von Pflegehilfskräften beibehalten (bezahlte Zeit für Zuwendung!) ✔ Reinigungskräfte als wichtigen Bestandteil der Hygiene und Patientensicherheit begreifen ✔ Ausbildung von Quereinsteigern: altersgerechte, an Lebensreife angepasste Ausbildungsgänge ✔ Beschleunigung und Erleichterung der Berufsanerkennung ausgebildeter Einwanderer
Der Flughafen Mönchengladbach (MGL) baut das Geschäftsfeld der Business Aviation aus – unterstützt von der Excellent Air GmbH aus Memmingen im Allgäu.
Beide Unternehmen geben heute ihre Partnerschaft bekannt. Die Excellent Air GmbH mit Sitz am Flughafen Memmingen bietet seit 2014 als renommiertes Charterflugunternehmen Business- und Privatflüge in ganz Europa an.
Dabei richtet sich das Unternehmen nach individuellen Wünschen und garantiert eine effiziente, flexible und komfortable Reiseplanung, die exakt auf persönliche Anforderungen zugeschnitten wird. Mit 16 hochmodernen Business Jets zählt Excellent Air GmbH derzeit europaweit zu dem größten Cessna Citation Jet Anbietern. Die zweistrahligen Jets bieten eine Sitzkapazität für bis zu neun Passagiere.
Im Rahmen der Kooperation mit dem MGL werden künftig Direktflüge von Mönchengladbach aus angeboten. Davon profitieren Individualreisende, aber vor allem Unternehmen in der Region, die ihre Geschäftsreisen unkompliziert vom MGL aus starten können.
Im Vergleich zu Verkehrsflughäfen ist die Zeit zwischen Anreise und Boarding am MGL deutlich kürzer. Excellent Air nimmt ab sofort Buchungsanfragen für Flüge ab MGL unter der Telefonnummer +49 2161 689855 entgegen. Je nach Flugzeugmodell können Reichweiten von bis zu 3.500 km zurückgelegt werden. Damit lassen sich z.B. Strecken von Mönchengladbach nach Lissabon und Ibiza ohne Zwischenstopp zurücklegen.
Durch stetige technische Wartungen, überwacht durch ein hochqualifiziertes Team in Zusammenarbeit mit dem Hersteller Cessna, kann ein überdurchschnittlicher Sicherheits- und Qualitätsstandard gewährleistet werden.
Hoch hinaus geht es ebenfalls in Sachen Nachhaltigkeit. Prozesse und Flüge werden möglichst energieeffizient gestaltet. Unvermeidbare CO2-Emissionen werden durch Klimaschutzmaßnahmen kompensiert.
In einer Podiumsdiskussion stellen sich die Landtagskandidatinnen und –kandidaten dem Thema „Mönchengladbach: Im Herzen Europas! Europa im Herzen?“
Sie geben Antworten auf die Frage, für welches Europa-Thema ihr Herz am meisten schlägt und welche konkreten Umsetzungsmöglichkeiten sie sehen.
Die ev. Philippus-Akademie und Pulse of Europe MG laden anlässlich der Landtagswahl NRW
am Sonntag, den 08. Mai 2022 von 14.00 Uhr bis 15.30 Uhr
in die Ev. Hauptkirche in Rheydt ein.
Es diskutieren mit den Bürgern Lena Zingsheim-Zobel (Bündnis90/Die Grünen), Vanessa Odermatt (CDU), Andreas Terhaag und Daniel Winkens (FDP), Josephine Gauselmann und Michael Roth (SPD).
Moderiert wird die Veranstaltung von Martina Wasserloos-Strunk (Philippus-Akademie) und Christoph Riedl (Pulse of Europe MG).
Pulse of Europe ist eine europaweite Graswurzelbewegung für Freiheit, Rechtsstaatlichkeit und Achtung der Menschenwürde in einem demokratischen Europa. Die Philippus-Akademie ist eine Bildungseinrichtung des Ev. Kirchenkreises Gladbach-Neuss.
Der Programmstart “Kultur und Kunst in der Schriefersmühle 2022” mit der Mönchengladbacher Akustik-Blues-Pop-Band ‚Hier geht was‘ im April war ein großer Erfolg.
Die Kartenanfragen zum Konzert übertrafen bei weitem das Platzangebot in der Mühle, die in den vergangenen Jahren mit Unterstützung von Stadt, NRW-Stiftung, LVR, Stadtsparkasse und NEW AG, aufwendig saniert wurde. Leider musste der Förderverein deswegen etlichen Musikbegeisterten eine Absage erteilen. Deshalb gibt es am Freitag, 13. Mai, ab 19 Uhr (Einlass 18:30) ein Zusatzkonzert der Band.
Der Eintritt kostet 10 Euro. Kartenreservierungen nimmt der Förderverein unter der E-Mail-Adresse f.woerndle@gmx.de oder Telefon 02161/584367 entgegen.
Das Kulturprogramm in der Schriefersmühle geht am Pfingstwochenende – pünktlich zum Deutschen Mühlentag – weiter. Dann erwartet die Besucherinnen und Besucher unter anderem eine große Ausstellung von elf Mitgliedern der Künstlergruppe spektrum88.
ABSAGE WEGEN KRANKHEIT: krankheitsbedingt müssen wir die Informationsveranstaltung zur Brücke Bettrather Straße am 4. Mai 2022 um 18:00 Uhr im Haus der Regionen absagen. Dies teilten die Veranstalter um 13:00 Uhr mit.
In gut zwei Wochen ist es soweit: NRW wählt eine neue Landesregierung.
Für die intensive Phase des Wahlkampfes erhalten die SPD-Kandidat:innen Josephine Gauselmann und Michael Roth jetzt prominente Unterstützung: Am 2. Mai werden SPD-Spitzenkandidat Thomas Kutschaty und SPD-Parteichef Lars Klingbeil in Mönchengladbach erwartet, zum Wahlkampf-Abschluss am 13. Mai kommt die Juso-Bundesvorsitzende Jessica Rosenthal.
“So prominente Unterstützung für den Wahlkampf ist wirklich toll und wirft noch einmal ein Licht darauf, wie wichtig die Wahl für Mönchengladbach ist!”, freut sich Josephine Gauselmann. Für die Wahl am 15. Mai tritt sie als Direktkandidatin für die SPD an und stellt im Wahlkampf ihre Kernthemen in den Mittelpunkt: “Es geht bei der Wahl um faire Mieten, mehr Geld für Bildung und Pflege und um gute Arbeitsplätze. Das sind in Mönchengladbach extrem wichtige Themen, bei denen die schwarz-gelbe Landesregierung in den letzten fünf Jahren die Zeichen der Zeit verschlafen hat!”.
Michael Roth – SPD-Kandidat für Rheydt und den Mönchengladbacher Süden – bekommt bislang im Wahlkampf viel positive Rückmeldung: “Man merkt in den vielen Gesprächen, dass die Bürgerinnen und Bürger keine Lust auf weitere fünf Jahre Schwarz-Gelb haben – nach dem schulpolitischen Corona-Hin-und-Her, der schlechten umweltpolitischen Bilanz und zuletzt der Mallorca-Affäre der CDU ist wirklich eine Wechselstimmung zu spüren!”.
Die derzeitigen Umfragen sehen ein Kopf-an-Kopf-Rennen von SPD und CDU, wobei der Trend zuletzt eher für die SPD spricht. Eine rot-grüne Regierung hätte derzeit einen deutlichen Vorsprung vor der schwarz-gelben Koalition. Die Unterstützung durch SPD-Spitzenkandidat Thomas Kutschaty und SPD-Parteichef Lars Klingbeil am 2. Mai werten Roth und Gauselmann daher als deutliches Zeichen der Unterstützung: “Es ist nicht egal, wen die Bürgerinnen und Bürger am 15. Mai wählen – am Ende kann es auch in Mönchengladbach auf wenige Stimmen ankommen. Daher ist die Unterstützung durch Thomas Kutschaty, Lars Klingbeil und die Juso-Bundesvorsitzende Jessica Rosenthal umso schöner!”. Thomas Kutschaty und Lars Klingbeil kommen am 02. Mai nach Mönchengladbach und werden gemeinsam mit Gauselmann und Roth das Mönchengladbacher Traditionsunternehmen Gothe Edelstahl besuchen. Bei dem Betriebsbesuch geht es um die Stärkung der lokalen Wirtschaft, gute Arbeitsplätze und die Herausforderungen des Umbaus zur klimaneutralen Produktion.
Die SPD-Bundestagsabgeordnete Gülistan Yüksel bietet am Dienstag, dem 3. Mai 2022, von 17 bis 18 Uhr, wieder ihre monatliche Telefonsprechstunde an.
“Viele Themen, die wir in Berlin besprechen, haben direkte Auswirkungen auf die Bürgerinnen und Bürger in Mönchengladbach. Ich möchte mir deshalb regelmäßig die Meinungen der Menschen vor Ort anhören und darüber hinaus über diejenigen Anliegen im Bilde sein, die derzeit die Menschen bewegen”, fasst Yüksel ihre Motivation für die nächste Gesprächsstunde zusammen.
Yüksel bittet um vorherige telefonische Anmeldung unter 02166/8559766 sowie Mitteilung der telefonischen Kontaktmöglichkeit und Nennung des Gesprächsthemas.
“Wenn Sie ein Anliegen haben, das die Bundespolitik betrifft, melden Sie sich gern zu meiner Sprechstunde an”, lädt Yüksel alle Interessierten zum persönlichen Austausch ein.
Zu einem Sonderverkauf hochwertiger Second Hand-Kleidung lädt der Zonta Club MG 1 am Samstag, 30. April vorerst letztmalig ein.
Von 10 bis 12 Uhr stehen dann im Menge-Haus (Eingang Fliethstr.) allen Shopping-Interessierten die Türen offen.
Mit dem Erlös unterstützt Zonta 1 über den Christkindlmarkt Mönchengladbach e.V. zahlreiche Einrichtungen für Menschen mit Behinderung in Mönchengladbach.
Zum Verkauf steht alles von sportlichen T-Shirts, Jeans und Tüchern über Kostüme und Hosenanzüge bis hin zu eleganter Abendgarderobe. Handtasche, Schuhe, Gürtel und Krawatten gehören ebenfalls zum Angebot. Auch Designerstücke finden sich nicht wenige im Fundus des Service-Clubs. Zonta MG 1 ist ein Service-Club berufstätiger Frauen aus Mönchengladbach und Umgebung.
Die nordrhein-westfälische Polizei verschärft ihre Jagd auf Cyberkriminelle. Dazu entwickelt sie zusammen mit der Hochschule Niederrhein einen neuen Bachelorstudiengang für Cyberkriminalisten.
Das haben Innenminister Herbert Reul und der Präsident der Hochschule Niederrhein, Dr. Thomas Grünewald sowie der Präsident der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg, Prof. Dr. Hartmut Ihne, am Donnerstag (28.04.2022) mit einer gemeinsamen Absichtserklärung besiegelt. Am Cyber Campus NRW soll der berufsbegleitende Studiengang für Cyberkriminalisten ab dem Wintersemester 2023 starten. Zugang haben dann Polizistinnen und Polizisten, die ihr Bachelorstudium bereits abgeschlossen haben und im Polizeivollzugsdienst tätig sind.
„Cyber-Cops sind unsere Antwort auf die Kriminalitätsverschiebung in den digitalen Raum. Erpressung, Identitätsbetrug, Drogenhandel oder Kinderpornografie sind alles Delikte, die sich mittlerweile primär online abspielen. Hinzu kommt eine steigende Zahl von Hacker-Angriffen auf Unternehmen und Behörden. Die Polizei muss zwingend mit den stetig neuen Herausforderungen und Bedrohungsfeldern im Netz Schritt halten. Deshalb ist es so wichtig, dass wir jetzt – zusätzlich zu den bereits gewonnenen Spezialisten – selbst damit anfangen, Cyberkriminalisten auszubilden“, so Innenminister Herbert Reul.
Die Hochschulen Niederrhein und Bonn-Rhein-Sieg haben den Cyber Campus NRW im Auftrag der Landesregierung eingerichtet, um im Bereich IT-Sicherheit ihre Kompetenzen für die Ausbildung dringend benötigter Fachkräfte zu bündeln.
„Das neue Studienmodell für Cyberkriminalisten wird sich am bestehen-den ‚Cyber Security Management‘ Bachelor orientieren und speziell auf die Anforderungen der Polizei NRW zugeschnitten sein. So erwerben die Studierenden nicht nur besondere IT-Kompetenzen, sondern lernen auch wie sie Cybercrime bekämpfen und im Netz ermitteln können“, so der Präsident der Hochschule Niederrhein, Dr. Thomas Grünewald.
„Kriminalität im digitalen Raum hat sich zu einem weltumspannenden Problem entwickelt. Die Schulung von Polizistinnen und Polizisten zu Cyber-Spezialisten ist ein wichtiger Baustein, um gegen Cyberkriminalität vorzugehen. Es freut mich, dass wir gemeinsam mit der Hochschule Niederrhein im Rahmen der IT-Expertise des Cyber Campus NRW und auf Basis unserer Studiengänge zur Bekämpfung beitragen“, ergänzte Professor Dr. Hartmut Ihne, Präsident der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg.
Bereits zum Wintersemester 2022 erhalten zehn ausgebildete Polizistinnen und Polizisten die Chance, sich in den bereits existierenden Studiengang „Cyber Security Management“ einzuschreiben. Darunter sind auch die Kriminaloberkommissare Alexander Baatz und Moritz Neumaier sowie Kriminalkommissar Niclas Meick. Die drei angehenden Cyberkriminalisten, die bei der Unterzeichnung der Absichtserklärung anwesend waren, berichteten von ihrer Motivation für das Studium. Abhängig von den Erfahrungen mit dem existierenden Studiengang soll es für den neuen Studiengang Cyberkriminalität ab dem Wintersemester 2023 bis zu 50 Plätze geben.
„Es ist toll, wenn sich Polizisten, für dieses zusätzliche Studium entscheiden. Damit wappnen wir unsere Cyber-Cops für die digitale Welt von Morgen. Und ihre Expertise werden wir ganz dringend brauchen. Bereits heute findet eine Vielzahl der Straftaten im Netz statt – ein Trend, der sich in den kommenden Jahren weiter verstärken wird,“ erklärte Innenminister Reul. Die Ausbildung von Polizisten und Polizistinnen zu Cyberkriminalisten ist ein erklärtes Ziel der Landesregierung, das bereits im Koalitionsvertrag von 2017 festgehalten wurde. Damit soll ein Beitrag zur IT-Sicherheit in Nordrhein-Westfalen geleistet werden. Laut Polizeilicher Kriminalstatistik ist die Computerkriminalität zuletzt um 24 Prozent auf 30.115 Fälle im Jahr 2021 gestiegen.
Am Samstag, 30. April, findet nach langer Corona-Pause wieder der offizielle Maibaumverkauf statt.
In der Zeit von 10 bis 17 Uhr können auf dem Forstbetriebshof am Birkmannsweg 103 im Hardter Wald Maibäume gekauft werden. „Bei den zum Verkauf angebotenen Birken handelt es sich um wilden Begleitwuchs, der unseren Kulturen oder Jungwüchsen entnommen werden muss“, sagt mags-Förster Werner Stops. „Die Entfernung der sich wild ansiedelnden Birken ist notwendig, da sie andernfalls unsere jungen Forstpflanzen zu stark schädigen würden.“
Der Preis für Birken bis 2 Meter Länge beträgt jeweils 7,50 Euro. Bei größeren Exemplaren liegt der Preis bei 4 Euro pro Laufmeter. Das Angebot gilt nur solange der Vorrat reicht.
Wer unerlaubt junge Birken fällt, macht sich strafbar: „Das ungenehmigte Schlagen von jungen Birken zum 1. Mai ist verboten. In diesen Fällen wird Anzeige wegen Diebstahls erstattet“, sagt mags-Förster Werner Stops.
Viele Städte und Kommunen in NRW schieben riesige Schuldenberge vor sich her.
Auch Mönchengladbach gehört zu den notleidenden Kommunen. Die Corona-Pandemie hat die Situation nochmal verschärft. Was kann die Landespolitik tun, um die finanzielle Lage der Gemeinden zu verbessern und Raum für dringend notwendige Investitionen z.B. in Schulen, Jugendhilfe und Kitas zu ermöglichen?
Diese Frage diskutieren kurz vor der NRW-Wahl die SPD Landtagskandidat*innen Josephine Gauselmann und Michael Roth auf einer Podiumsdiskussion mit Apostolos Tsalastras (Kämmerer der Stadt Oberhausen, Bündnis für die Würde unserer Städte), Felix Heinrichs (Landesvorstandsmitglied der NRWSPD), Janann Safi (Fraktionsvorsitzender der SPD im Rat der Stadt Mönchengladbach) und Martin Nees (Gewerkschaftssekretär ver.di NRW).
Fachliche Expertise und ein Blick auf die Bilanz der schwarz-gelben Landesregierung wird von dem Mönchengladbacher SPD-Landtagsabgeordneten Hans-Willi Körfges beigesteuert.
Die Diskussion findet am 03.05.2022 um 19 Uhr im Café Kontor, Albertusstraße 44a, 41061 Mönchengladbach (am Adenauerplatz) statt.