Autor: Redaktion

  • Initiative Radentscheid:Unterschriftensammlung startet in der Eickener Friedenskirche mit Schwung

    Initiative Radentscheid:
    Unterschriftensammlung startet in der Eickener Friedenskirche mit Schwung

    Nun wird mit tatkräftiger Unterstützung der örtlichen Verbände ADFC, BAUM, BSK, BUND, Eine Erde/ Tante LeMi, NABU, Pulse of Europe und VCD gesammelt.
    Der nächste Termin dazu ist der Niederrheinische Radwandertag am 3. Juli 2022 auf dem Markt in Odenkirchen.

    Foto: Ralph Kettler

    Sabine Rütten von der Mönchengladbacher BUND-Kreisgruppe sagte der Initiative RADENTSCHEID MÖNCHENGLADBACH anlässlich der Auftaktveranstaltung in der Eickener Friedenskirche ihre volle Unterstützung und auch die ihrer Organisation zu.
    Ihrer Ansicht nach ist „die Mobilitätswende zur Zeit das dringendste Umweltthema“. Die Mindestzahl an gültigen Unterschriften für das Bürgerbegehren beträgt 8.285. Die Vertretungsberechtigte des Bürgerbegehrens Susanne Jud stellte fest: „Ich bin zuversichtlich, dass wir deutlich fünfstellig werden. Das sollte unser Ziel sein!“
    Die Co-Vertretungsberechtigte Claudia Busenius-Pongs erklärt: „Wir brauchen mehr und sichere Radwege in Mönchengladbach. Wenn Sie sich unseren anschaulichen Flyer ansehen, wird Ihnen klar, dass mit Umsetzung der Ziele für Radfahrer auch die Fußgänger geschützt werden. Flanieren und ruhig Radfahren zu können, das würde unsere Heimatstadt lebenswerter machen.“

    Peter Struben konstatierte als Sprecher des FUSS e.V. NRW: „FUSS e.V. freut sich, dass die Initiatoren des Radentscheids auch elementare Bedürfnisse des Fußverkehrs berücksichtigen, so zum Beispiel, wenn sichere und komfortable Ampelschaltungen auch für den Fußverkehr gefordert werden oder regelwerkskonforme Gehwegbreiten.
    Dies aus der unserer Meinung nach richtigen Erkenntnis, dass Fuß- und Radverkehr immer zusammen gedacht werden müssen.“
    Dr. Ute Symanski von RADKOMM e.V. aus Köln hieß die Initiative in der „Familie der Rad- und Fußentscheide“ willkommen und überraschte die beiden Vertretungsberechtigten mit einem Scheck über € 2.920,50.
    Der Vorsitzende des von Beginn an die Initiative unterstützenden Mönchengladbacher VCD, Martin Asbeck, warnt davor, dass aus der insgesamt angestrebten Verkehrswende am Ende lediglich eine „Antriebswende“ werden könnte, was an der Verstopfung der Städte kaum etwas ändern würde.

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  • Sieben Schülern gelingt ein ‚Einser-Abitur‘: Freude über die Reifeprüfungen am Hugo-Junkers-Gymnasium

    Sieben Schülern gelingt ein ‚Einser-Abitur‘: Freude über die Reifeprüfungen am Hugo-Junkers-Gymnasium

    Waren die Vorbereitungen für den großen Tag erfolgreich, das heißt, haben Lehrer und Schüler den richtigen Riecher gehabt und die Themen bearbeitet, die sich die Abitur-Planer in Düsseldorf zuvor ausgesucht hatten? Und werden alle am Abitur beteiligten Schüler an den entscheidenden Tagen der Prüfungsphase gesund sein und Corona ein Schnippchen schlagen?

    Diese und andere Fragen stellten sich viele Akteure der Schulgemeinde des Hugo-Junkers-Gymnasiums in den vergangenen Wochen, doch am Ende sorgten Schulleiter Marc Reese und sein Kollegium mit leidenschaftlichem Einsatz dafür, dass die Abiturprüfungen auch im Jahre 2022 reibungslos abliefen.

    Der große Einsatz aller – auch der der Schulsekretärinnen Claudia Schulze und Alesja Miller sowie des Hausmeisters Ralf Thillmann -, viele intensive Sitzungen und umfangreiche Planungen führten am Ende dazu, dass das Abitur des Jahres 2022 erfolgreich war, weil 52 der 55 zugelassenen Schüler ihre Prüfungen bestanden haben.

    Die dafür notwendigen 165 Klausuren wurden – auf Grund der vielen ‚Corona‘-Nachschriften‘ – an zwölf Tagen geschrieben. In zeitlichem Abstand folgten dann 73 mündliche Prüfungen an sechs Tagen – und auch hier sorgten Krankheitsfälle für eine starke zeitliche Ausdehnung der Prüfungstermine, so dass der organisatorische Aufwand am Ende eines kurzen Schuljahres enorm war. 

    Die Abiturienten des Jahres 2022 während der Feier anlässlich der Zeugnisübergabe auf dem Schulhof des Hugo-Junkers-Gymnasiums.
     
    Bild: Hugo-Junkers-Gymnasium

    Sieben Schülerinnen und Schüler bestanden die anspruchsvollen Prüfungen, die den Hochschulzugang weit über Deutschland hinaus ermöglichen, im sehr guten Bereich, das heißt, mit Noten von 1,0 bis 1,5. Insgesamt 14 Schüler erhielten zusammen mit diesem Spitzenfeld die Bewertung 1,9 oder besser. Die Durchschnittsnote aller Abiturienten betrug erfreulicherweise 2,3, was dem Landesdurchschnitt entspricht. Große Begeisterung unter den prüfenden Lehrern lösten auch acht herausragende Einzelleistungen aus, die mit der Bestnote 1+ gewürdigt wurden – und die Jahrgangsbeste erhielt zur Krönung des Abiturs 2022 in vier Abiturprüfungen gleich dreimal die Traumnote 1+ und eine weitere 1.

    Schuleiter Marc Reese, der die Prüfungen gemeinsam mit seinem Team organisierte, zeigt sich denn auch außerordentlich zufrieden, dass seine Schützlinge ihren Schulabschluss glücklich erreicht haben: „Die Schüler können stolz sein, wir Lehrer können stolz sein, dass durch konstruktive Arbeit in harmonischer Gemeinschaft am Hugo-Junkers-Gymnasium wieder eine Gruppe junger, hoffnungsvoller Menschen mit ihrer Hochschulreife in der Hand in einen neuen Lebensabschnitt starten kann, um die Zukunft unseres Landes zu gestalten.“

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  • Franz Brandts und der Sozialkatholizismus in Mönchengladbach

    Franz Brandts und der Sozialkatholizismus in Mönchengladbach

    Das Mönchengladbacher Erzählcafé lädt am 29.6.2022, 15.00 Uhr zu einem Nachmittag über den katholischen Textilfabrikanten Franz Brandts ein.

    Er war einer der bekanntesten Textilfabrikanten in Mönchengladbach und auch darüber hinaus im Deutschen Reich.
    Über ihn persönlich wissen wir aber  nur wenig.
    Als praktischer Sozialreformer und unermüdlicher Förderer des Sozialkatholizismus ist er in die Geschichte eingegangen. Hans Schürings wird über Franz Brandts und sein Engagement sprechen.

    Der Erzählcafénachmittag wird musikalisch von Heinz Flessser am E-Piano begleitet.

    Die Veranstaltung findet im Paritätischen Zentrum, Friedhofstr. 39. 41236 Mönchengladbach statt.
    Eine Anmeldung ist nicht erforderlich, es gilt die 3-G-Regel und Maskenpflicht im Gebäude, aber nicht am Platz.

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  • Zwischenzeit

    Zwischenzeit

    Innehalten, Atemholen – 30 Minuten Musik und Wort in St. Helena

    Gönnen Sie sich einmal im Monat während des Rheindahlener Wochenmarktes in St. Helena eine halbstündige Auszeit. Der Besuch des Marktes lässt sich mit einem kurzen Besuch der St. Helena-Kirche wunderbar verbinden, um – gerne zwischen gefüllten Einkaufstaschen – auszuruhen, den Texten und Klängen der Musik zu lauschen.

    Zum 45. Mal am Freitag, 24. Juni 2022 um 15.30 Uhr in St. Helena, Mönchengladbach-Rheindahlen.

    Prof. Dr. Albert Gerhards, Bonn spricht Texte zum Thema „SCHWEIGEN“ von Peter Härtling, Hilde Domin und Romano Guardini.
    Kantor Reinhold Richter spielt dazu an der Seifert-Orgel Werke von Johann Sebastian Bach und Robert M. Helmschrott.

    Informationen auch unter www.helenamusik-rheindahlen.de

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  • VdK NRW zum Koalitionsvertrag: “Wir nehmen Sie beim Wort”!

    VdK NRW zum Koalitionsvertrag: “Wir nehmen Sie beim Wort”!

    Der Sozialverband VdK NRW sieht zahlreiche gute Ansätze in dem heute vorgestellten Koalitionsvertrag von CDU und Bündnis90/Die Grünen.

    Vor allem die Vorhaben in den Bereichen Soziales, Gesundheit und Pflege entsprechen den vielen Forderungen des VdK mit seinen fast 400.000 Mitgliedern in NRW. Der Landesvorsitzende Horst Vöge pocht allerdings darauf, dass es nicht nur bei Versprechungen oder Ankündigungen bleibt: “Den Fehlentwicklungen der vergangenen Legislaturperiode muss zügig entgegengesteuert werden. Wir nehmen die neue Landesregierung beim Wort.”

    Insbesondere sind in dem Vertrag die Begriffe Barrierefreiheit und Teilhabe mehrfach verankert. “Hier begrüßen wir, dass die UN-Behindertenrechtskonvention verpflichtend und konsequent umgesetzt werden soll”, betont Horst Vöge. In diesem Zusammenhang setzt er darauf, dass der inklusive Arbeitsmarkt mit Nachdruck fortgeführt und ausgebaut wird.

    Auch die geplanten Entlastungen für pflegende Angehörige und eine Armutskonferenz seien wichtige Bausteine zur gesellschaftlichen Förderung. Bedingt durch die Pandemie habe sich bei der neuen Landesregierung zum Glück der Begriff Einsamkeit zu einem Handlungsfeld entwickelt. “Wir sind neugierig, wie zudem neu zu schaffende Instrumente wie etwa Bürgerräte auf Landesebene ihre Wirkung erzielen und den Menschen in unserem Bundesland endlich das zurückgeben, was sie von der Politik erwarten – Vertrauen!”

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  • CDU und GRÜNE schließen Koalitionsgespräche ab

    CDU und GRÜNE schließen Koalitionsgespräche ab

    Die Verhandlungsgruppen von CDU und GRÜNEN haben am (heutigen) Donnerstag ihre Gespräche zur Bildung einer neuen Landesregierung für Nordrhein-Westfalen abgeschlossen.

    Der zwischen beiden Parteien ausgehandelte Koalitionsvertrag wird am kommenden Samstag (25.6.) auf den Parteitagen von CDU und GRÜNEN beraten und zur Abstimmung gestellt. Dazu erklären der Verhandlungsführer der CDU, Ministerpräsident Hendrik Wüst, und die Verhandlungsführerin der GRÜNEN, Mona Neubaur:

    Hendrik Wüst: „Hinter uns liegen arbeitsreiche Wochen, die sich gelohnt haben. Es ist Vertrauen und gegenseitiges Verständnis gewachsen. Mit dem vorliegenden Koalitionsvertrag, in dem beide Seiten sich wiederfinden können, haben wir eine gute Grundlage geschaffen für fünf weitere gute Jahre für Nordrhein-Westfalen. Wir haben einen Zukunftsvertrag ausgearbeitet, der für unser Land Antworten auf die Themen unserer Zeit gibt. Dabei werden wir erfolgreiche Wege der letzten Jahre weitergehen, aber auch neue Wege einschlagen. Gemeinsam stehen wir gleichermaßen für mehr Klimaschutz, eine nachhaltige Wirtschaft, eine zukunftsfähige Infrastruktur, Investitionen in Bildung sowie solide Finanzen. Der Schutz des Klimas und die Bewahrung der Schöpfung sind die größten Aufgaben unserer Zeit. Deshalb wollen wir Nordrhein-Westfalen zur ersten klimaneutralen Industrieregion Europas machen. Mit diesem Zukunftsvertrag wurde das Fundament für eine erfolgreiche Arbeit für Nordrhein-Westfalen in den nächsten fünf Jahren gelegt. Mein Dank gilt allen Beteiligten für den Einsatz bei den intensiven und konstruktiven Verhandlungen. Vermeintliche Gegensätze zu versöhnen, um etwas Gutes zu schaffen – das ist gelungen.“

    Mona Neubaur: „Nach Wochen intensiver Verhandlungen haben wir gemeinsam eine stabile inhaltliche Grundlage für eine neue Landesregierung legen können. CDU und GRÜNE konnten sich in dieser Zeit besser kennenlernen, haben Verständnis für die Positionen der jeweils anderen Seite entwickeln und darüber politische Lösungen über alte Lagergrenzen hinweg finden können. Beide Parteien eint das Ziel, Nordrhein-Westfalen zur ersten klimaneutralen Industrieregion Europas zu machen – wertschöpfend, nachhaltig und zukunftsfest. Der geordnete Ausstieg aus dem fossilen, verbunden mit dem ambitionierten Einstieg ins Zeitalter der Erneuerbaren, neue Wege in der Mobilitäts- und Flächenpolitik, mehr Bewahrung unserer natürlichen Lebensräume und weniger Belastung für Mensch und Natur sowie der Ausbau sozialer Teilhabe, demokratischer Beteiligung und politischer Transparenz – all das steht in unserem Arbeitsprogramm. Dieser Vertrag beschreibt neue Wege, die es sich im Sinne der Menschen in Nordrhein-Westfalen zu gehen lohnt.“

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  • EU-Parlament billigt Pläne zur Auffüllung der Gasspeicher vor dem Winter

    EU-Parlament billigt Pläne zur Auffüllung der Gasspeicher vor dem Winter

    • Auffüllung der Speicher zum Schutz von Bevölkerung und Unternehmen, falls die Gasversorgung unterbrochen wird
    • Gasspeicher sollen bis zum 1. November 2022 zu mindestens 80 % gefüllt sein • Maßnahmen zum Schutz der Reserven vor Einflussnahme von außen geplant
    • Gasspeicherkapazitäten sollen als kritische Infrastruktur gelten
    Als Reaktion auf den Krieg Russlands gegen die Ukraine sollen die strategischen Gasreserven der EU vor dem Winter schneller aufgefüllt werden, um die Energieversorgung zu sichern.
    Dafür sorgen soll eine neue Verordnung, auf die sich die Ministerinnen und Minister der EU schon geeinigt haben. Sie legt fest, dass die Gasspeicher bis zum 1. November 2022 zu mindestens 80 % gefüllt sein müssen. Die Mitgliedstaaten und Betreiber sollten noch weiter gehen und einen Füllstand von 85 % anstreben. In den kommenden Jahren wird das Ziel bei 90 % liegen, damit die Bürger*innen in Europa sicher vor möglichen Versorgungsengpässen sind. In dem Text der Verordnung heißt es außerdem, dass die Mitgliedstaaten unbedingt Gas aus mehr Quellen beziehen und Energieeffizienzmaßnahmen fördern müssen.

    Gasspeicheranlagen müssen künftig zertifiziert sein
    Nach der Verordnung sollen Gasspeicheranlagen in Zukunft als kritische Infrastruktur gelten. Alle Speicherbetreiber müssen sich entsprechend zertifizieren lassen, damit Einflussnahme von außen möglichst verhindert wird. Betreiber, die diese Zertifizierung nicht erhalten, können Gasspeicheranlagen künftig weder besitzen noch kontrollieren.

    Gemeinsame Beschaffung
    Bis August dieses Jahres will die Kommission Leitlinien veröffentlichen, wie die EU-Staaten gemeinsam Gas beschaffen können. Diese freiwillige Regelung greift dann, wenn sich mindestens zwei Mitgliedstaaten darauf einigen. Zitate „Diese Verordnung dient der Bewältigung der aktuellen Situation. Gazprom benutzt die Energieversorgung als Waffe (…) – und jetzt haben wir unseren Schutzschild”, sagte Jerzy Buzek (EVP, PL), der das Verhandlungsteam des Parlaments leitet. Mit der neuen Regelung werde „niemand, der Energie als Waffe einsetzt (…), für unsere Speicherkapazitäten verantwortlich sein. Außerdem können wir formell mit dem gemeinsamen Einkauf von Erdgas in der EU beginnen”, fügte er hinzu. „Länder mit großen Speicherkapazitäten werden verpflichtet sein, mindestens 35 % ihres Verbrauchs dort zu speichern. Länder, die über keine Speicherkapazitäten verfügen, müssen mit den anderen Mitgliedstaaten Vereinbarungen über die Speicherung der für sie erforderlichen Gasmengen treffen. Dies ist ein Solidaritätsmechanismus, der durch diese Verordnung gefördert wird”, sagte der Berichterstatter und Vorsitzende des Ausschusses für Industrie, Forschung und Energie Cristian Buşoi (EVP, RO).

    Nächste Schritte Die Vorschriften wurden am Donnerstag mit 490 zu 47 Stimmen bei 55 Enthaltungen angenommen. Sie müssen nun vom Rat förmlich gebilligt werden, bevor sie im EU-Amtsblatt veröffentlicht werden und in Kraft treten können.

    Hintergrundinformationen
    Die Kommission nahm den Gesetzesvorschlag am 23. März an. Hintergrund ist der Krieg Russlands gegen die Ukraine. Das Parlament stimmte am 5. April dafür, ein Schnellverfahren einzuleiten. Zwei Tage später befürwortete es den Vorschlag. Auf dem Gipfel in Versailles forderten die Staats- und Regierungschefs der EU, konkret gegen die Energieabhängigkeit vorzugehen.
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  • Grüne: Seniorenrat ist auf dem Weg!

    Grüne: Seniorenrat ist auf dem Weg!

    In seiner letzten Sitzung hat der Stadtrat mit den Stimmen der Ratsmehrheit ein Delegiertenwahlsystem für die Urwahl des Seniorenrats in Mönchengladbach beschlossen.

    „Das ist ein wichtiger, weiterer Schritt auf dem Weg, hier in Mönchengladbach einen Seniorenrat umzusetzen, so wie es ihn bereits in vielen deutschen Städten und Gemeinden gibt, und wir begrüßen ihn sehr“, sagt Martin Wirtz, Sprecher des Grünen-Kreisverbandes in Mönchengladbach. Mit dem Seniorenrat haben die älteren Menschen dann in Mönchengladbach ein eigenes politisches Gremium, in dem sie mitwirken können und Beschlüsse fassen. Seine Beschlüsse werden zur Entscheidung an den Stadtrat weitergeleitet. 

    Nach aktueller Beschlusslage im Rat werden nun in der Seniorenarbeit tätige Verbände, Einrichtungen und Organisationen Abgesandte, so genannte Delegierte, entsenden, wobei die „Initiative Seniorenrat Mönchengladbach“ ein gewichtiges Wörtchen mitzureden hat. Die Initiative – die parteipolitisch unabhängig ist – erarbeitet eine Liste der Organisationen und Einrichtungen sowie die Voraussetzungen für die einzelnen Delegierten. Diese wird mit der Verwaltung abgestimmt. Auf Grundlage dieser Liste wird dann ein Delegiertenschlüssel erstellt.

    Sechs Monate vor der nächsten Kommunalwahl im Jahr 2025 wird geprüft, ob ein anderes Wahlverfahren als die Delegiertenwahl möglicherweise zweckmäßiger oder geeigneter ist. „Der Seniorenrat ist ein wichtiger Baustein, um Menschen im Sinne der Bürgerbeteiligung in den politischen Prozess einzubinden“, sagt Anita Hoffmann, die zu den Mitbegründern der parteiübergreifenden „Initiative Seniorenrat Mönchengladbach“ zählt. Die Haltung der Mönchengladbacher CDU, die im Rat erklärte, ein Seniorenrat sei überflüssig, kann sie nicht nachvollziehen. „Der Seniorenrat wird das Sprachrohr der Mönchengladbacher sein, die über 60 Jahre alt sind. Wenn wir in der Seniorenpolitik neue Wege beschreiten wollen, kann das am besten gemeinsam mit den älteren Menschen erfolgen. Es ist doch sinnvoll, von der großen Lebenserfahrung und dem Wissen der Älteren zu profitieren“, betont Anita Hoffmann.

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  • Heimathopsen – Bewegung von Kindern im urbanen Raum untersucht

    Heimathopsen – Bewegung von Kindern im urbanen Raum untersucht

    Innenstädte werden hauptsächlich für Autofahrer:innen sowie für Konsum und Dienstleistungen geplant, Kinder sind oft nachrangig.

    Einige Städte haben jedoch verstanden, dass das kein zukunftsfähiger Weg ist.
    In Mönchengladbach soll die Innenstadt nun von den Kindern zurückerobert werden und als großer zusammenhängender Spielort gesehen werden.
    Einen ersten Schritt in diese Richtung nimmt das Projekt „Heimathopsen“ vom Stadtsportbund Mönchengladbach und der Stadtsparkasse.
    „Das Projekt, bei dem Hüpfbilder im Gewand einiger Wahrzeichen der Stadt Mönchengladbach auf Flächen in der Stadt gemalt werden, versucht den Kindern Spielmöglichkeiten zu schaffen und gleichzeitig einen Bezug zur Stadt zu schaffen“, erläutern die Ideengeber Hermann-Josef Stefes und Axel Tillmanns. Stefes, der am Fachbereich Sozialwesen der Hochschule Niederrhein unterrichtet, hat nun mit seinen Studierenden im Fach Kindheitspädagogik diese Hüpfbilder untersucht.

    Beispiel Hüpfbild

    Bei dem Pilot-Projekt wurden Hüpfbilder an zehn verschiedenen Standorten des Stadtteils Mönchengladbach-Eicken aufgemalt. Die Bilder wurden dann von den Studierenden für elf Stunden, zwischen 7:30 und 16 Uhr, beobachtet. Aus diesen Beobachtungen heraus konnten die Studierenden einige Empfehlungen geben, wie die Bilder noch weiter optimiert werden können.

    Die wichtigste Erkenntnis: Es reicht nicht aus, die Bilder einfach nur in den Sozialraum zu malen, um die Kinder zum Bewegen zu motivieren. Die Zeit und der Ort sind sehr relevant. Es gilt: Die Bilder werden nur bespielt, wenn sie erreichbar sind und die Kinder und Eltern tatsächlich etwas Zeit haben. Vor allem am Nachmittag und in der unmittelbaren Nähe von Hauptgehrouten, kommen die Bilder gut an. Bis zu 90 Mal wurden die besten Bilder bespielt, die weniger guten nur vier Mal.
    Die Ergebnisse wurden unter anderem der Bezirksvorsteherin Monika Halverscheid und Vertreter:innen der Stadt und des Stadtsportbundes vorgestellt, die sich für eine Auswertung des Projekts aussprachen und auch in Zukunft auf die Expertise der Kindheitspädagoginnen zurückgreifen wollen.

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  • Zum letzten Mal „Die Zauberflöte“

    Zum letzten Mal „Die Zauberflöte“

    Der junge Prinz Tamino verliebt sich in das Bild von Pamina, der Tochter der Königin der Nacht.

    Paminas Mutter beauftragt den Prinzen, ihre Tochter aus den Fängen ihres Gegenspielers Sarastro zu befreien. Mit seinem Freund Papageno macht sich Tamino auf die Suche nach seiner Geliebten und besteht mithilfe eines Glockenspiels und einer Zauberflöte gefährliche Abenteuer in den unendlichen Weiten des Weltraums.
    Kobie van Rensburgs Video-Regiekonzept kombiniert die „Zauberflöten“-Besetzung mit bekannten
    Figuren aus dem Fantasy-Kino.
    Ob Darth Vader, knuddelige Ewoks, Mr. Spock, Captain Future oder E.T.: Science-Fiction-Fans werden voll auf ihre Kosten kommen und Spaß bei der Fülle an Anspielungen haben.
    Aber auch für Fantasy-Laien wird diese besondere „Zauberflöte“ verständlich und ein Genuss bleiben.

    Eine letzte Gelegenheit für dieses galaktische Opernerlebnis bietet sich am Freitag, den 24. Juni um 19.30 Uhr im Theater Mönchengladbach.
    Tickets sind erhältlich unter 02166/6151-100 oder auf www.theater-kr-mg.de.

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  • Was die Tafel braucht

    Was die Tafel braucht

    Viele Baustellen gibt es derzeit und wird es noch lange geben. Menschen wollen helfen. Gott sei Dank ist das so. Für die Ukraine spenden. Kann man. Kann nicht jeder. Möchte nicht jeder.

    Tafeln leiden zunehmend ebenfalls unter der Situation.  Es gibt inzwischen Einrichtungen, die keine neuen Kunden mehr annehmen können.

    Auch hier in Mönchengladbach fallen nicht mehr exorbitante Gaben an.

    Eine Nachfrage ergab, dass Obst.-u. Gemüsekonserven gebraucht werden.

    Seit Kriegsbeginn versorgt die hiesige Tafel 100 Bedürftige mehr, wobei zu jeder Einzelperson noch Familienmitglieder kommen können. Wenn die jeweils ausgegebene Warenmenge zu knapp sein könnte, werden je nach Personenzahl, Obst.-u.oder. Gemüsekonserven dazugegeben. Warum also nicht Konserven spenden (bitte keine Gläser)

    Abgegeben werden können Spenden an jedem Tag: AM NORDPARK 299; PLZ: 41069 Mönchengladbach

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  • Ferienjobs – Darauf sollten Schüler*innen achten

    Ferienjobs – Darauf sollten Schüler*innen achten

    Endlich Sommerferien – und damit auch die Zeit für viele Schüler*innen für Ferienjobs. Wer sein Taschengeld aufbessern will, bekommt nebenbei auch Einblicke ins Arbeitsleben. Aber welche Regeln gelten für die Ferienarbeit?

    Hier einige Tipps:

    „Auf jeden Fall sollte jede Schülerin und jeder Schüler nur mit einem Vertrag in der Hand einen Ferienjob beginnen. Der muss vorher abgeschlossen werden und ganz klar Aufgaben, Arbeitszeiten und die Bezahlung regeln”, rät DGB-Jugendbildungsreferentin Stella Rütten.

    “Gefährliche Arbeiten sind für Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren generell tabu. Das Jugendarbeitsschutzgesetz regelt die genauen Bedingungen für Ferienarbeit. Erlaubt sind leichte Tätigkeiten, zum Beispiel Gartenarbeit, Zeitungen austragen oder Botengänge. Schwere körperliche oder gefährliche Tätigkeiten sind für Jugendliche verboten”, sagt DGB-Regionsgeschäftsführerin Siegrid Wolf.

    Arbeitszeiten: Vom 13. bis einschließlich dem 14. Lebensjahr dürfen Kinder nur mit Zustimmung der Eltern arbeiten – aber nur bis zu zwei, in der Landwirtschaft drei Stunden täglich, und zwar zwischen 8 und 18 Uhr.

    Jugendliche zwischen 15 und 17 Jahren dürfen maximal vier Wochen im Jahr in den Ferien jobben. Mehr als acht Stunden am Tag und 40 Stunden in der Woche sind dabei nicht erlaubt und der Arbeitszeitraum muss zwischen 6 bis 20 Uhr liegen. Ausnahmen gelten für ältere Schülerinnen und Schüler ab 16 Jahren, die etwa in Gaststätten bis 22 Uhr und in Mehrschicht-Betrieben bis 23 Uhr arbeiten dürfen. 

    Wer arbeitet, muss auch Pause machen. Hier haben unter 18-Jährige bei viereinhalb bis sechs Stunden Arbeit am Tag Anspruch auf mindestens 30 Minuten, bei mehr als sechs Stunden auf 60 Minuten Pause.

    Das Mindestlohngesetz gilt auch für Ferienarbeit. Jedoch haben nur Jugendliche ab 18 Jahren den Anspruch auf den Mindestlohn. Die im Juni beschlossene Erhöhung auf 12 Euro gilt ab Oktober, bis dahin müssen mindestens 9,82 Euro je Stunde, bzw. ab dem 1. Juli 2022 10,45 Euro pro Stunde gezahlt werden. Für unter 18-Jährige ohne abgeschlossene Berufsausbildung gilt das Mindestlohngesetz leider nicht. “Die diskriminierende Ausnahme für Minderjährige beim Mindestlohn muss endlich abgeschafft werden, denn auch Ferienjobs müssen fair bezahlt werden”, fordert Rütten.

    Wenn im jeweiligen Unternehmen ein durch Gewerkschaften verhandelter Tarifvertrag gilt, muss der auch bei Minderjährigen angewendet werden. “Beim Unterschreiben des Arbeitsvertrages sollte man das ganz besonders im Blick haben”, betont Wolf.

    Bei Problemen:

    Gewerkschaften helfen auch bei Problemen im Ferienjob. Rütten: “Ich rate jedem jungen Menschen, am besten schon vor Beginn eines Ferienjobs Mitglied der Gewerkschaft zu werden. Schlechte Bezahlung und Verstöße gegen Arbeitsschutzgesetze sollte niemand tolerieren.” Die örtlichen Geschäftsstellen der Gewerkschaften helfen bei der Durchsetzung der gesetzlichen und tarifvertraglichen Rechte.

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  • Linksfraktion: Senior*innenrat ja bitte, aber richtig!

    Linksfraktion: Senior*innenrat ja bitte, aber richtig!

    Ein Bürger*innenantrag vor über einem Jahr[1] regte die Gründung eines Senior*innenrates an.

    Der Stadtrat hatte dann im Oktober 2021 der grundsätzlichen Einrichtung zugestimmt und wird nun am Mittwoch (15.06.2022) über weitere Details entscheiden, darunter das Wahlsystem.
    Die Mehrheitsfraktionen der Ampel schlagen ein Deligiertenwahlsystem vor[2], welches DIE LINKE kategorisch ablehnt.
    „Alle Senior*innen müssen das aktive und passive Wahlrecht haben“, fordert der Fraktionsvorsitzende Torben Schultz, „Wenn nur Delegierte aus den in der Senior*innenarbeit tätigen Organisationen, Einrichtungen und Gruppen wählen, dann droht der Senior*innenrat eine Interessenvertretung der großen Verbände zu werden. Aber genau diese stellen jetzt schon beratende Mitglieder, zum Beispiel die sachkundigen Einwohner*innen im Sozialausschuss.“

    Im Besonderen verweist DIE LINKE auf die Landesseniorenvertretung NRW e. V., diese schreibt zu den Grundsätzen: „Seniorenvertretungen sind in ihrer Willensbildung und in ihrem Handeln dem Grundsatz der Unabhängigkeit in Bezug auf Parteien, Konfessionen und Verbänden verpflichtet.“[3]

    Ein Deligiertensystem kann nach Ansicht der Linksfraktion diesen Anspruch an die Verbandsunabhängigkeit nicht erfüllen, zumal die Ampel ihren Vorschlag nicht schlüssig erklären konnte. Auch haben FDP, SPD und Grüne nicht dargelegt, warum sie dies bevorzugen. „Ich vermute es geht der Ampel ums Geld“, meint Schultz, „Dann sollen sie das aber auch so sagen. Wir meinen an Demokratie spart man nicht und alle fünf Jahre 140.000,- EUR sollte uns ein Senior*innenrat, der wirklich von allen älteren Menschen gewählt wird, Wert sein. Zumal ich die von der Verwaltung genannte Zahl für künstlich hochgerechnet halte.“

    DIE LINKE möchte eine an die Kommunalwahlen angegliederte Wahl in der alle Senior*innen per Brief- oder Urnenwahl abstimmen können und hat einen entsprechenden Gegenantrag gestellt[4].
    Dies Wahlsystem geht auch weitestgehend mit dem damaligen Bürger*innenantrag einher.

    Fußnote(n) / Quelle(n):
    1: Vorlage 0461/X “Anregung zur Bildung eines Seniorenbeirats”
    https://ris-moenchengladbach.itk-rheinland.de/sessionnetmglbi/vo0050.asp?__kvonr=16482
    2: Antrag der FDP, SPD und Grünen
    https://ris-moenchengladbach.itk-rheinland.de/sessionnetmglbi/vo0050.asp?__kvonr=17617
    3: Merkmale und Funktionen von Seniorenvertretungen
    https://lsv-nrw.de/zielsetzungen-und-aufgaben-der-lsv-nrw/merkmale-und-funktionen-von-seniorenvertretungen
    4: Antrag der Linksfraktion
    https://ris-moenchengladbach.itk-rheinland.de/sessionnetmglbi/vo0050.asp?__kvonr=17647

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  • Sonniger Start für Konzertreihe „Musik im Quartier“ –Sechs weitere Konzerte in städtischen Altenheimen bis Dezember geplant

    Sonniger Start für Konzertreihe „Musik im Quartier“ –
    Sechs weitere Konzerte in städtischen Altenheimen bis Dezember geplant

    Bei bestem Gartenkonzertwetter haben Kulturbüro und Sozial-Holding nach langer Coronapause am vergangenen Sonntag die Konzertreihe Musik im Quartier wieder gestartet.

    Den Auftakt machten im Altenheim Hardterbroich gleich zwei Ensembles der städtischen Musikschule:
    Die Jazz-Pampers unter der Leitung von Markus Türk und das Kammerorchester I Sedici Archi unter der Leitung von Harald Stöpfgeshoff.
    Die städtische Musikschule ist nicht das erste Mal bei “Musik im Quartier” dabei – bereits 2020 sorgten Mitglieder des Jugendblasorchesters an unterschiedlichen Standorten der Sozial Holding mit weihnachtlichen Fensterkonzerten für musikalische Abwechslung. Anknüpfend an diese bereichernden Erfahrungen wurde die Idee als Sommeredition bei nun weit geöffneten Fenstern wiederaufgenommen – für die Bewohner*innen, die nicht selbst in den Garten kommen konnten.

    Bis Dezember sind sechs weitere Konzerte in den städtischen Altenheimen mit lokalen Chören, Mandolinenorchester und anderen Laienensembles geplant.

    Auch wenn das Zusammentreffen von Anwohner*innen aus dem Quartier mit den Bewohner*innen während der Konzerte seit Beginn der Pandemie leider ausbleiben muss, bleibt der lokale Bezug bei “Musik im Quartier” jedoch maßgebend für die Auswahl der Musikgruppen: Diese sind im Sinne der kommunalen Musikförderung allesamt aus dem Mönchengladbacher Stadtgebiet.

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  • Avishay Shalom wurde beim internationalen Dirigentenwettbewerb “Arthur Nikisch” ausgezeichnet

    Avishay Shalom wurde beim internationalen Dirigentenwettbewerb “Arthur Nikisch” ausgezeichnet

    Aufregende Tage und ein großer Erfolg liegen hinter Avishay Shalom vom Opernstudio Niederrhein:
    Der junge Dirigent gewann in Bulgariens Hauptstadt Sofia den zweiten internationalen Dirigierwettbewerb „Arthur Nikisch“ und setzte sich gegen eine große Konkurrenz
    durch.
    „Avishay hat mit einer außergewöhnlichen Professionalität, solider Vorbereitung und tiefer Sensibilität während des Wettbewerbs ein kontinuierliches Wachstum bewiesen und mit einstimmigem Beschluss den 1. Preis bekommen“, heißt es in der Begründung der Jury.

    Avishay Shalom stammt aus Israel. Nach einem Bachelor-Studium an der Jerusalem Akademie für Musik und Tanz setzte er sein Studium am College-Conservatory of Music an der Universität Cincinnati fort und absolvierte dort seinen Master in Orchesterdirigieren. Danach war er u.a. musikalischer Leiter der Graduate studio opera im College-Conservatory of Music in Cincinnati, assistierte bei Marcus Bosch im Rahmen der Heidenheimer Festspiele in der Oper „Un Giorno di Regno“ von Verdi, war Dirigierassistent beim New Israeli Vocal Ensemble und beim Jerusalem Academy Chamber Choir und künstlerischer Leiter des Kammerchors Consortium musicum Berlin.
    Am Theater Krefeld und Mönchengladbach hat er u.a. die Orchesterfassung der Opera buffa „Don Pasquale“ von Gaetano Donizetti erarbeitet, wirkte als Pianist in „Meisterklasse“ von Terrence McNally mit und hatte die musikalische Leitung des Singspiels „Welttheater Mozart“ und des Weihnachtsmärchens „Schaf“.
    Seit 2020/2021 ist er als Repetitor und musikalischer Leiter von Produktionen Mitglied im Opernstudio Niederrhein und im Jungen Theater Krefeld und Mönchengladbach engagiert.

    Mit der musikalisch-szenischen Therapie „Milde Symptome“ verabschiedet sich Avishay Shalom gemeinsam mit den anderen Mitgliedern des Opernstudios und der Orchesterakademie vom Niederrhein. Der Abend ist eine wilde Mischung aus Pop, Oper, Jazz, Operette, Folklore und Schlager und wird in Krefeld am 23. Juni um 19.30 Uhr und in Mönchengladbach am 26. Juni um 18 Uhr gezeigt.

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  • Dringlichkeitsantrag im Rat gegen „Gewerbegebiet Sasserath“

    Dringlichkeitsantrag im Rat gegen „Gewerbegebiet Sasserath“

    Die CDU Ratsfraktion hat Oberbürgermeister Felix Heinrichs gebeten, das Thema „Gewerbegebiet Sasserath“ am kommenden Mittwoch erneut auf die Tagesordnung des Rates zu nehmen.

    Mit einem Beschluss soll der Erhalt wertvoller landwirtschaftlicher Flächen zwischen Sasserath und Jüchen ermöglicht werden.

    „Die CDU in Mönchengladbach hat sich vor der Entscheidung im Regionalrat deutlich gegen
    das Gewerbegebiet ausgesprochen.
    Zum einen, weil wertvolle Ackerflächen verloren gehen, besonders aber, weil für Mönchengladbach immer noch keine Strategie vorliegt, welche hochqualifizierten Arbeitsplätze dort angesiedelt werden sollen.
    Deshalb halten wir es für wichtig den Widerstand von Bürgern und Landwirten in Sasserath mit einem mehrheitlichen Ratsbeschluss zu unterstützen.“, sagt der Fraktionsvorsitzende der CDU, Dr. Hans-Peter Schlegelmilch.

    Sollte es nicht möglich sein, den Antrag aus formalen Gründen noch auf die Tagesordnung zu bringen, könnte der Rat auch mit einer Resolution im Regionalrat ein deutliches Zeichen gegen das Gewerbegebiet setzen.


    Rat tagt am Mittwoch

    Öffentliche Sitzung am 15. Juni, 15 Uhr im Rathaus Rheydt

    Am kommenden Mittwoch, 15. Juni, kommt um 15 Uhr im Rathaus Rheydt (Ratssaal) der Rat zu seiner nächsten öffentlichen Sitzung zusammen. Auf der Tagesordnung stehen unter anderem ein Beschluss zur Smart City Strategie, der Sozialbericht 2022, die 3. Runde des Lärmaktionsplans der Stadt sowie das gesamtregionale Radverkehrskonzept für das Rheinische Revier. Weiteres Thema ist die Benennung von Straßen im Quartier Seestadt mg+.

    Hinweis für Besucherinnen und Besucher: Wegen der Infektionsschutz- und Abstandsregeln ist nur eine begrenzte Anzahl an Zuschauern zugelassen. Daher ist eine Anmeldung zur Sitzung per Telefon unter 02161 / 25-25 50; 02161/ 25- 25 52 oder per Mail an Ratsbuero@moenchengladbach.de erforderlich.  In den Verwaltungsgebäuden und während der Ratssitzung ist das Tragen von FFP2- oder OP-Masken Pflicht.

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  • Regenbogenflagge landet in der gelben Tonne 

    Regenbogenflagge landet in der gelben Tonne 

    Im Rahmen des LGBT Pride Month haben die Freien Demokraten Mönchengladbach die Regenbogenflagge vor ihrer Geschäftsstelle in Rheydt gehisst.

    Dies ist ein Zeichen der Solidarität mit der LGBT Community.

    Am Freitagmorgen machte der Kreisgeschäftsführer Reiner Gutowski eine unerfreuliche Entdeckung: Unbekannte hatten die vor der Geschäftsstelle wehende Regenbogenfahne heruntergerissen und in die gelbe Tonne gesteckt.
    Der Fahnenmast wurde in Mitleidenschaft gezogen.

    „Dieser Vorfall zeigt einmal mehr, dass noch viel getan werden muss, um die Akzeptanz von Lesben, Schwulen und Transgender zu erhöhen“, sagt Andreas Terhaag, Kreisvorsitzender der Freien Demokraten. „Sobald der Fahnenmast repariert ist, wird die Regenbogenflagge wieder gehisst“, sagt Kreisgeschäftsführer Reiner Gutowski. „Wir lassen uns von intoleranten Menschen nicht unterkriegen“.

    In dieser Woche hatte der Kreisvorstand der Freien Demokraten einstimmig beschlossen wieder am CSD Mönchengladbach am 17. Juli in Rheydt teilzunehmen.

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  • Veranstaltung Rosa Luxemburg Club in Kooperation mit IG Metall und Bündnis für Menschenwürde und Arbeit

    Veranstaltung Rosa Luxemburg Club in Kooperation mit IG Metall und Bündnis für Menschenwürde und Arbeit

    “Textil-Industrie in Mönchengladbach – Was vom “Rheinischen Manchester” blieb”

    Mittwoch, den 22.6.2022, 19 Uhr, DGB Haus, Rheydter Straße 328

    Referent: Karl Boland, Mitarbeiter in der “Geschichtswerkstatt Mönchengladbach”

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