Autor: Redaktion

  • Erste Informationen zur Dezemberhilfe

    Erste Informationen zur Dezemberhilfe

    Der Bund und die Länder haben sich auf eine Maßnahme zur Entlastung in der Energiekrise geeinigt.

    Der Beschluss, welchen der Bundesrat in dieser Woche billigte, sieht vor, dass der Bund im Dezember eine Soforthilfe für Gas und Fernwärme stellt. Für die NEW Kundinnen und Kunden bedeutet das: 

    • Bei Kundinnen und Kunden mit SEPA-Lastschriftmandat ziehen wir den Abschlag im Dezember nicht ein.
    • Überweisen Kundinnen und Kunden Ihren Abschlag selbst? Dann müssen sie darauf achten, diesen im Dezember nicht zu zahlen. 

    Die NEW kümmert sich um die komplette Abwicklung der Dezemberhilfe und stellt in den nächsten Tagen weitere wichtige Informationen zusammen. 

    Informationen sind auch unter www.new-energie.de/energiesicherung zu finden.

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  • Giesenkirchener Martinsumzüge mit “neuem” Martin

    Giesenkirchener Martinsumzüge mit “neuem” Martin

    Rainer Hermes

    Aufmerksamen Beobachtern dürfte in diesem Jahr der deutlich jüngere St. Martin aufgefallen sein.

    Um einen kleinen Beitrag zum Erhalt der Traditionen zu leisten übernimmt die St. Sebastianus Schützenbruderschaft  Giesenkirchen e.V. 1421 die Kosten für das Pferd und „stellt“ den St. Martin für die Kinderumzüge in Giesenkirchen.

    Nach 51 Jahren hat der 82-jährige Ehrenbrudermeister Helmut Breuer die Uniform an den Hauptmann Rainer Hermes übergeben.

    Diesen jahrzehntelangen Einsatz für das Gemeinwohl kann man nicht genug würdigen und hinterlässt große Fußspuren.

    Rainer Hermes wird durch die Übernahme und seinen Einsatz weiterhin Werte und Tradition vermitteln. Die leuchtenden Kinderaugen sind jedenfalls sichergestellt.

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  • Dank des bürgerschaftlichen Engagements eine Mähwiese ökologisch aufgewertet

    Dank des bürgerschaftlichen Engagements eine Mähwiese ökologisch aufgewertet

    Drohender Klimawandel und Insektenrückgang bedroht auch die Natur und Umwelt in Mönchengladbach; seit Jahren kämpft der NABU dagegen an.

    Umso erfreuter waren wir als Frau Cora Hillekamp auf uns zu kam und anbot ihre am Haus angrenzende Wiese für den Naturschutz zur Verfügung zu stellen. Dank des bürgerschaftlichen Engagements von Frau Hillekamp kann der NABU eine Mähwiese aus der Nutzung nehmen und ökologisch aufwerten. Seit 2021 wird die Fläche von Schafen beweidet.

    Neben einigen Obstbäumen, wie zum Beispiel der Puspasbirne, wird auch Hainbuche, Weißdorn, Holunder, Eberesche und weiteres heimisches Gehölz auf der Fläche ausgebracht. Puspas ist ein bekannter Begriff, in Neuwerk wird sogar die Puspaskirmes gefeiert. Die Fläche soll umzäunt werden, die Pflegearbeit übernehmen später einige Schafe. Neben den ca. 130 Pflanzen und Bäumen werden auch Wildblumen ausgebracht um unsere Insektenwelt weiter zu stützen. Es ist wichtig vermehrt Trittsteinbiotope anzulegen um ein Austausch von Insekten, Bodentieren, Kleinsäugern und Kleingetier zu ermöglichen. Des Weiteren werden Sitzkrücken für unsere heimische Greifvogelwelt aufgestellt.

    Tatkräftige Unterstützung findet der NABU Mönchengladbach dabei von Schülern und Schülerinnen der nahegelegenen Paul Moor-Schule. Die Paul Moor-Schule des Caritasverbandes Mönchengladbach ist eine
    Förderschule mit dem Förderschwerpunkt Geistige Entwicklung in Ganztagsform.
    Damit möchte der NABU nicht nur die Integration aller Menschen fördern, sondern auch aufzeigen, dass jeder sich im Natur- und Umweltschutz einbringen kann. Es ist wichtig der Natur immer wieder Flächen zurückzugeben und naturnah zu gestalten. Dies kann schon bei der Gestaltung des eigenen Vor- und Hausgartens geschehen. Zu viele Gärten sind eine sterile Wüste und eignen sich nicht dazu Insekten anzulocken. Gerade Insekten sind eine wichtige Nahrungsgrundlage für weitere Tiere wie Vögel, Amphibien, Reptilien, Insektenfresser und weiteren Arten.

    Der Hintergrund ist die starke Abnahme von Insekten: Nicht nur die Menge der Individuen innerhalb einer Art ist rapide zurückgegangen, auch die Anzahl der Arten selbst nimmt ab, indem ganze Spezies aussterben. Dies liegt vor allem an der Zerstörung ihrer Lebensräume in unserer intensiv genutzten Landschaft. „Insekten sind aber ein wichtiger Teil unseres Ökosystems. Ohne sie können wir nicht überleben. Wir benötigen sie unter anderem als Bestäuber von Kultur- und Wildpflanzen, als
    Nahrungsquelle für viele Tierarten und als Filtrierer, die das Wasser sauber halten“, erklärt Ralf Fikert, Projektleiter der heutigen Maßnahme. „Deshalb müssen wir allerorten mehr Lebensräume für sie schaffen“, ergänzt er noch.

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  • CDU-Forderung: KOS personell massiv aufstocken! – Mehrkosten über Gerwerbe- und/oder Grundsteuererhöhung decken?

    CDU-Forderung: KOS personell massiv aufstocken! – Mehrkosten über Gerwerbe- und/oder Grundsteuererhöhung decken?

    Die Stellen beim kommunalen Ordnungs- und Servicedienst (KOS) sollen aus Sicht der CDU-Ratsfraktion nahezu verdoppelt werden.

    „Wir schlagen mit der Erhöhung von 28,5 Stellen auf 55 Stellen natürlich einen massiven Schritt vor, halten dies aber für dringend erforderlich. In Städten wie Krefeld oder Düsseldorf wurde hier längst gehandelt. Die Bürgerinnen und Bürger sehen jeden Tag mit eigenen Augen, dass das ein dringend notwendiger Schritt ist. Deshalb werden wir als CDU diesen Vorschlag im Rat machen.“, sagt Ratsherr Martin Heinen, CDU-Sprecher im Ausschuss für Feuerwehr, öffentliche Ordnung und Katastrophenschutz.

    Das Aufgabenspektrum ist groß und den wenigsten bekannt: neben dem Einschreiten und der Ahndung von Lärmbelästigungen und Vermüllung, ist es u.a. auch Aufgabe des KOS, Jugendschutz zu kontrollieren, Schulzuführungen durchzuführen und illegale Beschäftigung zu bekämpfen.

    Dienst für die Bürgerinnen und Bürger versehen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des KOS montags – samstags in der Zeit von 10:00 bis 24:00 Uhr. Über eine Rufnummer soll der KOS erreichbar sein. Teilweise kommt es vor, dass Anrufe – und damit Anliegen der Menschen – nicht zeitnah bearbeitet werden können.

    Der KOS kann gegen Rechtsverstöße oder Ordnungswidrigkeiten unterhalb der Strafbarkeitsgrenze vorgehen. Falschparken, Ruhestörung, Vermüllung (etwa in Parks oder in den Zentren) und ähnliche Verstöße können das Sicherheitsgefühl und die Lebensqualität in einer Stadt stark negativ beeinträchtigen. Ein gut ausgestatteter KOS wird aber auch gebraucht, um präventiv Missständen vorzubeugen!

    “Wenn für die Deckung der Kosten Einsparungen in anderen Bereichen erforderlich werden, um diesen Schritt gehen zu können, sind wir dazu bereit”, so die CDU.

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  • Karnevalszug 2023 in Giesenkirchen mit neuem Zugweg: IG „Kinderkarneval“ lädt zur Teilnahme

    Karnevalszug 2023 in Giesenkirchen mit neuem Zugweg: IG „Kinderkarneval“ lädt zur Teilnahme

    Nach dreijähriger, coronabedingter Zwangspause hat die IG „Kinderkarneval“ in Giesenkirchen mit den Planungen für den Kinderkarnevalszug am Tulpensonntag, 19. Februar 2023, begonnen.

    Die Mitglieder der IG „Kinderkarneval“, die sich aus der Giesenkirchener Schützenbruderschaft, der KG „Botterblom“, dem Gewerbekreis, dem Bezirksvorsteher sowie weiteren Giesenkirchenerinnen und Giesenkirchenern zusammensetzt, traf sich jetzt unter Leitung des Vorsitzenden Oliver Büschgens im Rathaus Giesenkirchen, um den Ablauf und den Zugweg des Karnevalsumzuges zu besprechen.

    „Wir haben die vergangenen Monate dazu genutzt um Ideen zu diskutieren, wie der Umzug für die Teilnehmerinnen und Teilnehmer sowie für die jecken Besucherinnen und Besucher am Zugweg noch attraktiver gestaltet werden kann“, so Oliver Büschgens. „Im kommenden Jahr soll vor diesem Hintergrund der Zugweg geändert und das Giesenkirchener Zentrum noch mehr in den Mittelpunkt des närrischen Lindwurms gesetzt werden.“

    Der Zugweg des um 14.11 Uhr beginnenden närrischen Treibens  ist wie folgt geplant:

    Aufstellung auf der Konstantinstraße ab AWO-Begegnungsstätte, Konstantinstraße, Dömgesstraße, Kreisverkehr linker Hand, Kleinenbroicher Straße, Konstantinplatz, Konstantinstraße, Dominikus-Vraetz-Straße, links ab Am Alten Friedhof, links ab Konstantinstraße, Konstantinplatz, Kleinenbroicher Straße, links ab Am Alten Friedhof, Asternweg, Dreifachturnhalle.

    Oliver Büschgens: „Die Besucherinnen und Besucher haben somit die Möglichkeit, auf kurzen Wegen den Zug mehrmals zu sehen und für Stimmung am Straßenrand zu sorgen. Für die Teilnehmerinnen und Teilnehmer entfallen längere Passagen ohne viel Publikum.“

    Um möglichst viele Kindergruppen der Giesenkirchener Schulen und Kindergärten die Teilnahme am Umzug zu ermöglichen, werden für diese das Wurfmaterial und die Kostümerstellung gestaffelt nach Gruppengröße finanziell bezuschusst. Die schönsten und größten Erwachsenen- und Kindergruppen werden darüber hinaus wie in den Jahren zuvor prämiert.

    Als Abschluss des närrischen Treibens auf den Giesenkirchener Straßen lädt die IG „Kinderkarneval“ wieder zum jecken Familiennachmittag in die Mehrzweckhalle Asternweg ein. In diesem Rahmen werden auch die Siegergruppen verkündet, die an Aschermittwoch im Rahmen eines Empfangs im Rathaus Giesenkirchen durch den Bezirksvorsteher Pokale und Gutscheine erhalten.

    „Wir laden alle Jecken und Narren aus Giesenkirchen, Schelsen, Meerkamp und Umgebung ein, mit uns gemeinsam in der kommenden Session auf Wolke 7 zu schweben und endlich wieder Karneval zu feiern“, so IG-Vorsitzender Oliver Büschgens. Interessierte Schulen, Kindergärten, Vereine, Nachbarschaften und Personen können ihr Interesse ab sofort unter ig-kinderkarneval@web.de der Interessengemeinschaft mitteilen. Von dort gibt es dann auch weitere Informationen.

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  • „Benediktpreis von Mönchengladbach“: Harnacke folgt auf Linnenbrink

    „Benediktpreis von Mönchengladbach“: Harnacke folgt auf Linnenbrink

    Die Mitgliederversammlung wählte Ulrich Harnacke zum neuen Vorsitzenden des Vorstandes.

    Er löst Helmut Linnenbrink ab, der aus privaten Gründen zu einer Wiederwahl nicht zur Verfügung stand. Linnenbrink, der den Verein neu gegründet und mit viel Engagement zu neuem Leben erweckt hatte, wurde von der Versammlung zum Ehrenvorsitzenden gewählt.

    Der Mönchengladbacher Ulrich Harnacke ist selbständiger Unternehmensberater und Mitglied diverser Aufsichtsräte. Er war zuvor als Wirtschaftsprüfer und Geschäftsführer von Deloitte tätig.
    Die Mitgliederversammlung würdigte in mehreren Beiträgen die herausragenden, maßgeblichen Verdienste von Helmut Linnenbrink von den Vorüberlegungen zur Gründung des Vereins bis zum heutigen Tag und brachte mit großem Dank ihre Wertschätzung seines unermüdlichen, fortdauernden Engagements zum Ausdruck. Ohne den jetzt neuen Ehrenvorsitzenden des Vereins „Benediktpreis von Mönchengladbach“ gäbe es diese herausragende Auszeichnung nicht.

    Der Benediktpreis von Mönchengladbach wird seit mehr als einem halben Jahrhundert vergeben und ist seit seiner Neuausrichtung 2013 neben dem Aachener Karlspreis und dem „Preis des Westfälischen Friedens“ in Münster der dritte Preis in Nordrhein-Westfalen mit landesweitem Anspruch und überregionaler Bedeutung.
    Der Preis ist mit Urkunde, Plakette und einem Preisgeld von 5.000 Euro dotiert. Er ist unabhängig von einem religiösen Bekenntnis und der Zugehörigkeit zu einer Partei.
    Ausgezeichnet werden Persönlichkeiten, deren wertorientiertes Handeln vor dem Hintergrund der christlich-abendländischen Erfahrungen in besonderer Weise herausragt. Dies drückt sich in grundlegenden Arbeiten und/oder Taten in Wissenschaft, Politik, Gesellschaft und Kultur aus, die beispielhaft für die Zukunft sind.

    Zu den Ausgezeichneten gehörte zuletzt der Künstler und Initiator der Stolpersteine, Gunter Demnig. Königin Silvia von Schweden und der ehemalige luxemburgische Premier Claude Juncker erhielten ebenfalls den „Benediktpreis von Mönchengladbach“.

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  • Umgestaltung einer Mähwiese durch den NABU Mönchengladbach

    Umgestaltung einer Mähwiese durch den NABU Mönchengladbach

    Dank des bürgenschaftlichen Engagement von Frau Cora Hillekamp kann der NABU Mönchengladbach eine Mähwiese aus der Nutzung nehmen und ökologisch aufwerten.

    Neben einem Walnußbaum wird auch die Puspasbirne, ein sehr seltener Obstbaum, und weitere Gehölze angepflanzt. In Neuwerk wird zum Beispiel die Puspaskirmes durchgeführt.
    Unterstützt bei der Aktion wird der NABU Mönchengladbach von Schülern und Schülerinnen der Paul Moor-Schule.
    Die Paul Moor-Schule des Caritasverbandes Region Mönchengladbach ist eine private Förderschule mit dem Förderschwerpunkt Geistige Entwicklung in Ganztagsform. Damit möchte der NABU nicht nur die Integration aller Menschen fördern, sondern auch aufzeigen das jeder sich für den Natur- und Umweltschutz einbringen kann. Gerade in der Zeit des drohenden Klimawandels.
    Zeitpunkt:        Samstag, 12. November 2022 um 10 Uhr
    Treffpunkt:       Mähwiese in Hehn, rechts neben Hehn 383

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  • Paul Ziemiak wird neuer Generalsekretär der CDU NRW

    Paul Ziemiak wird neuer Generalsekretär der CDU NRW

    Der CDU-Bundestagsabgeordnete Paul Ziemiak aus Iserlohn wird neuer Generalsekretär der CDU NRW.

    Das hat der CDU-Landesvorsitzende Hendrik Wüst heute (Montag, 7.11.2022) dem Landesvorstand vorgeschlagen. Der Landesvorstand unterstützt den Vorschlag einvernehmlich. „Paul Ziemiak verfügt über breite politische Erfahrungen, unter anderem als Generalsekretär der CDU Deutschlands. Er war in diesen Funktionen viel unterwegs in der Partei. Er kennt die CDU und die Herausforderungen vor Ort. Diese breite Präsenz wird jetzt auch als Generalsekretär der CDU NRW ein wichtiger Teil seiner Aufgabe sein. Paul Ziemiak ist eine Zukunftslösung, er steht für den Generationenwechsel in der CDU. Und er ist ein wichtiger Teil unseres NRW-Teams um Friedrich Merz in Berlin”, erklärte Hendrik Wüst.
     
    Der 37-jährige Ziemiak wurde im polnischen Stettin geboren. Im Alter von drei Jahren kam er als Aussiedler mit seiner Familie nach Nordrhein-Westfalen. Er ist verheiratet, Vater von zwei Kindern und lebt mit seiner Familie in Iserlohn. Bereits als Jugendlicher engagierte er sich politisch und war von 1999 bis 2001 Vorsitzender des neugegründeten Kinder- und Jugendparlaments der Stadt Iserlohn. Paul Ziemiak kennt die Partei vor Ort und hat sich lokalpolitisch engagiert. Von 2014 bis 2019 war er Mitglied im Rat der Stadt Iserlohn, dort bis 2017 stellvertretender Fraktionsvorsitzender.
     
    Von 2012 bis 2014 war Paul Ziemiak Landesvorsitzender der Jungen Union in NRW, von 2014 bis 2018 war er Bundesvorsitzender. Von 2018 bis 2022 war Ziemiak Generalsekretär der CDU Deutschlands. Paul Ziemiak steht für moderne Parteiarbeit.

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  • FDP MG fordert Umsetzung der Landesbauordnung zur Beschleunigung der Baugenehmigungsverfahren

    FDP MG fordert Umsetzung der Landesbauordnung zur Beschleunigung der Baugenehmigungsverfahren

    Die vorherige CDU-FDP-geführte Landesregierung änderte die Landesbauordnung 2020, um anhand einer entsprechenden Rechtsverordnung Transparenz bei Baugenehmigungsverfahren in den Kommunen von NRW zu schaffen.

    Diese Verordnung wurde bisher nicht umgesetzt.

    Neubau, Sanierung und Nutzung neuer Flächen, die sog. Nachverdichtung, sind zur Schaffung von bezahlbarem Wohnraum und zur Erreichung der Klimaziele wichtig.
    Die schwarz-gelbe Landesregierung ergriff daher während ihrer Regierungszeit Maßnahmen, um Baugenehmigungsverfahren zu beschleunigen.

    „Inhalte, Form und Umfang der Berichtspflicht der kommunalen Baubehörden an das Landesbauministerium müssen durch eine Rechtsverordnung festgelegt werden“, berichtet Andreas Terhaag, FDP-Kreisvorsitzender. „Nach dem Regierungswechsel 2020 hat das Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Digitalisierung als oberster Dienstherr noch keine derartigen Bestimmungen erlassen.“
    Der Vorteil einer entsprechenden Verordnung sei, dass den Entscheidungsträgern in Kommunen, die besonders lange für Baugenehmigungsverfahren benötigten, auch ein Standortnachteil in der eigenen Kommune bewusst würde, erläutert Andreas Terhaag weiter. „Schnelle Bauämter dagegen finden eine angemessene Würdigung.“

    Patrick Lademann-Peters, bau- und planungspolitische Sprecher der FDP Mönchengladbach, fügt hinzu: „Der Koalitionsvertrag der schwarz-grünen Landesregierung besagt ebenfalls, Planungs- und Genehmigungsverfahren auf allen Ebenen zu beschleunigen. Hierzu ist wichtig, dass die Verantwortlichen das Procedere jetzt festlegen, damit die Kommunen die durchschnittliche Länge ihrer Baugenehmigungsverfahren erfassen und veröffentlichen können.“

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  • Strafanzeige: Briefträger wirft Post in Mülleimer

    Strafanzeige: Briefträger wirft Post in Mülleimer

    Eine 56-jährige Zeugin hat am Samstag, 5. November, gegen kurz nach 14 Uhr einen 24-jährigen Briefträger dabei beobachtet, wie er an der Konzenstraße in Eicken Post in einen Mülleimer geworfen hat.

    Die hinzugerufenen Beamten schrieben gegen den 24-jährigen Viersener Strafanzeige wegen Verletzung des Post- und Fernmeldegeheimnisses. Sein Arbeitgeber ist informiert.

    Am Folgetag Sonntag, 6. November, entdeckte die Zeugin erneut Briefe in einem Mülleimer.

    Die Polizei stellte die insgesamt etwa 170 Briefe als Beweismittel sicher. Sie werden den Empfängern nun zeitverzögert zugestellt. Die Ermittlungen dauern an.

    Sollten weitere nicht zugestellte Briefe auftauchen, bittet die Polizei, sich unter der Telefonnummer 02161-290 zu melden. (km)

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  • St. Martin in Mönchengladbach

    St. Martin in Mönchengladbach

    Ich geh mit meiner Laterne, und meine Laterne mit mir – dieses und weitere Martinslieder werden bald wieder fleißig von Kindern in Mönchengladbach gesungen.

    Denn das Martinsfest steht vor der Tür, und ab heute (2. November) ziehen zahlreiche Martinszüge von Schulen, Kindergärten und Vereinen durch die Straßen unserer Stadt.

    Im Anhang finden Sie als PDF eine Liste aller Martinszüge, die bei der Stadtverwaltung angemeldet wurden.

    Darüber hinaus lädt Borussia Mönchengladbach für Dienstag, 15. November, 17:30 Uhr zum Martinszug rund um den Borussia-Park ein.

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  • DIE LINKE: “Mehr Grillzonen, weniger Probleme”

    DIE LINKE: “Mehr Grillzonen, weniger Probleme”

    Seit Jahren gibt es öffentliche Debatten um die Situation am Stadtwald. Zentraler Punkt scheint dabei der große Zulauf zu den Grillzonen zu sein. In der Folge kommt es zu Problemen beim Parken, zu einer Überfüllung der Abfallbehälter, zum Grillen abseits der ausgewiesenen Grillplätze und zu Unzufriedenheit bei den Anwohnenden rund um den Park.

    Zweifelsohne ist der Stadtwald mit See, Monte-Clamotte und Spielplatz ein besonders attraktiver Ort um sich dort mit Familie und Freund*innen zum Grillen zu treffen. Dies alleine erklärt aber nicht diesen „Ansturm“, viel mehr scheint es im Stadtgebiet zu wenig öffentliche Grillflächen zu geben. Wenn diese Wohnortnah, jedoch nicht mitten im Wohngebiet entstehen, würde sich nach Ansicht der Linken der Zulauf aufteilen und womöglich könnte vermehrt auf die Anfahrt mit dem Auto verzichtet werden.

    Dabei ist sich die Linksfraktion bewusst, dass in Zeiten von Klimawandel und langen Dürreperioden das übermäßige Grillen auch kritisch zu sehen ist. Dagegen steht, dass mit „Grillmeisterschaften“ und ähnlichem das Grillen seit Jahrzehnten zu einer Art Kulturgut, zumindest zu einer gesellschaftlichen Tradition geworden ist. Dies darf nicht nur denen ermöglicht werden, die über den Luxus eines eigenen Garten verfügen.

    Da das reichste Prozent der Bevölkerung soviel Energie verbraucht wie die unteren 16% zusammen, also bundesweit die 400.000 Haushalte der Spitzenverdienenden soviel wie 6,4 Millionen Haushalte am unteren Ende des Einkommens, ist ein Ablehnen von Grillzonen aus Ökologischen Gründen unangebracht. Richtig ist jedoch, dass Grillzonen baulich ausreichend gesichert werden müssen um Brände zu vermeiden. Weiter müssen sie mit ausreichend Abfallbehältern versehen werden um sauber zu bleiben. Und ohne Frage wird es auch in kommenden Sommern nötig werden die Grillzonen zeitweise wegen Dürre zu sperren. All das zeigt aber, dass mehr Grillzonen übers Stadtgebiet verteilt sozial gerecht sind und Belastungen für Anwohnende gerechter verteilen.

    DIE LINKE beantragt deswegen über das ganze Stadtgebiet verteilt in öffentlichen Parks Grillzonen zu schaffen, im besonderen soll das Innenstadtgebiet Alt-Gladbach am Geropark und im Bunten Garten mit Grillzonen versorgt werden. Dieser Antrag wird jetzt zum Winter gestellt, damit die Umsetzung schon zum nächsten Sommer erfolgen kann.

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  • SPD-Klima-Initiativen schreiben offenen Brief an eigene Partei

    SPD-Klima-Initiativen schreiben offenen Brief an eigene Partei

    In einem Brief an Bundeskanzler Olaf Scholz und SPD-Generalsekretär Kevin Kühnert verbinden sie ihre Sorge über die dramatischen Entwicklungen der Klimakrise und des Artensterbens mit drei wesentlichen Forderungen an ihre Partei.

    Unter anderem fordern die Absenderinnen und Absender die Verankerung parteiinterner Klimastrukturen. Den Brief übergeben Vertreterinnen und Vertreter beider Initiativen dem Generalsekretär im Laufe des 5. Novembers im Rahmen des Debattenkonvents.

    Drei Kernforderungen beinhaltet das Schreiben der Klima-Bewegten in der SPD: 

    1. Die SPD muss mit klarer Haltung für die sofortige Umsetzung der bereits beschlossenen Klimaschutzmaßnahmen eintreten und die sozial-ökologische Transformation viel entschiedener und konsequenter vorantreiben. Die Einhaltung des 1,5-Grad-Limits muss der Maßstab jeglicher politischen Entscheidung sein. Das bedeutet auch, keine neuen fossilen Energien zu erschließen, so auch Gasfelder. Zur Finanzierung der notwendigen Klimaschutz- und Anpassungsmaßnahmen braucht es die Wiedereinführung einer progressiven Vermögenssteuer.

    2. Die SPD ist die Partei der sozialen Gerechtigkeit. Das muss auch beim Klimaschutz spürbar sein. Wer aufgrund seines Vermögens mehr zur Klimakrise beiträgt, muss auch mehr Verantwortung bei ihrer Bekämpfung und bei der Finanzierung von Klimaschutzmaßnahmen übernehmen. Dies gilt innerhalb Deutschlands, aber insbesondere auch in Verantwortung gegenüber dem Globalen Süden. 

    3. Die SPD muss endlich auch strukturell dafür sorgen, dass Klimaschutz innerhalb der Partei auf der Agenda ganz oben steht. Bisher rein ehrenamtliche Strukturen, die unabhängig von der Bundespartei agieren, müssen schnell durch eine eigene Klima-Arbeitsgruppe auf Bundesebene unterstützt werden.

    Hier das komplette Schreiben:

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  • Ausstellung „Wenn’s zu Hause knallt!“

    Ausstellung „Wenn’s zu Hause knallt!“

    Der Landschaftsverband Rheinland (LVR) zeigt im Landeshaus in Köln ab Dienstag, 8. November 2022, eine Wanderausstellung des Walseroder Vereins Frauen helfen Frauen (FhF) zum Thema häusliche Gewalt.

    Die Ausstellung mit dem Titel „Wenn’s zu Hause knallt! – Bilder erzählen Geschichten“ zeigt 17 Bilder aus der Perspektive von Jugendlichen. Ziel der Schau soll es sein, für das Thema zu sensibilisieren, aber auch anlässlich des Internationalen Tags zur Beseitigung von Gewalt gegen Frauen am 25. November 2022 aufzuklären und zu informieren.

    Die Bilder zeigen bedrückende Situationen, die Geschichten erzählen. Im Rahmen eines Berufsvorbereitungsjahres stellten Schüler*innen Gewaltszenen dar und fertigten Schattenfotografien an. Später haben sie die Fotos mit Lackstiften bearbeitet. Die Ausstellung zeigt indirekt verbale, körperliche sowie sexuelle Gewalt. Sie wirft Fragen auf, aber zeigt auch Antworten auf die vermeintliche Ausweglosigkeit, in der sich Betroffene häuslicher Gewalt befinden.

    Der LVR unterstützt Betroffene auf verschiedene Arten.
    Die gemeinsam vom LVR und dem Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) erstellte Handreichung mit dem Titel:
    „Kinder und Jugendliche als Mitbetroffene von Gewalt in Paarbeziehungen – Empfehlung für Jugendämter“ zielt vor allem darauf ab, Fachkräfte für die Thematik häuslicher Gewalt zu sensibilisieren und die Auswirkungen auf die mitbetroffenen Kinder und Jugendlichen zu verdeutlichen. Darüber hinaus dient die Empfehlung den Jugendämtern als einheitlicher Orientierungsrahmen für die Qualitätsentwicklung im Rahmen „Schutz vor häuslicher Gewalt“. Zudem bietet der LVR Fort- und Weiterbildungsangebote für Mitarbeitende an und informiert über Plakate mit entsprechenden Hilfetelefonnummern in den öffentlichen Bereichen der Bürogebäude über Hilfeangebote.
    Die Ausstellung ist im LVR-Landeshaus, Kennedy-Ufer 2, 50679 Köln, vom 8. bis 22. November 2022 täglich von 10 bis 18 Uhr für Besucher*innen geöffnet. Der Eintritt ist frei.

    Weiterführende Informationen: www.frauen-helfen-frauen-ev.org/wanderausstellung/

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  • DIE LINKE fordert eine Citytax („Bettensteuer“)

    DIE LINKE fordert eine Citytax („Bettensteuer“)

    Die sogenannte „Bettensteuer“ war vor rund 12 Jahren eine kommunale Reaktion auf die schwarz-gelben Steuergeschenke für Hotels im Bund.

    Fast seit dieser Zeit steht sie auch in Mönchengladbach als Haushaltssanierungsmaßnahme auf dem Plan. Auf ihre Umsetzung wurde jedoch unter anderem wegen der Rechtsunsicherheit verzichtet. Seit Mai diesen Jahres ist sie nun nicht nur für private Übernachtungen rechtssicher zu erheben, sondern sogar für geschäftliche. Durch diese Erweiterung sieht DIE LINKE das Verhältnis zwischen Aufwand zu Ertrag deutlich positiver und meint eine Stadt dürfe nicht auf diese zusätzliche Einnahmequelle verzichten.

    In Städten die bereits seit Jahren die „Bettensteuer“ erheben liegt der Satz nicht selten oberhalb von 5% je Übernachtung. In Anbetracht der aktuellen Situation von Pandemie, Krieg und der daraus resultierenden Inflation hält die Linksfraktion es für angebracht den Satz niedriger anzusetzen.
    Jedoch leidet der städtische Haushalt unter diesen Bedingungen gleichermaßen. Deswegen ist es nach Ansicht der Linken gerechtfertigt  Menschen von Außerhalb an den Kosten der lokalen Infrastruktur zu beteiligen, die sie ja auch nutzen.

    „Diese einer Kurtaxe ähnliche Abgabe ist unter verschiedenen Namen bekannt und kann nicht Zweckgebunden erhoben werden“, erläutert der Fraktionsvorsitzende Torben Schultz, „Sie kommt dem allgemeinen Haushalt zugute. Wir halten deswegen den Namen Citytax für zielführend. Und da diese Abgabe bei Reisenden ansetzt, schafft sie eine echte Mehreinnahmen für die ganze Stadtgesellschaft.“

    Die vorsichtige Schätzung der Linken geht von knapp 400.000,- Euro Mehreinnahmen aus.
    „Flensburg mit seinen 90.000 Einwohnenden ist nicht gerade als touristische Hochburg bekannt“, sagt Schultz, „Dort werden zwischen 300.000,- und 450.000,- jedes Jahr vereinnahmt. Bei Städten wie Berlin geht die Summe in einen mittleren, zweistelligen Millionen Bereich.
    Die tatsächlich zu erzielten Einnahmen für die Vitusstadt dürften also deutlich höher als in unserem Antrag genannt liegen, gerade wenn es Borussia wieder schaffen sollte in einem europäischen Wettbewerb zu spielen.“

    Den Antrag mit den Berechnungen und weiteren Fakten gibt es hier abzurufen:
    http://www.linksfraktion-mg.de/images/stories/docs/20221026_antrag_haushalt_citytax.pdf

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  • Zwei besondere Jubiläen stehen in St. Helena, MG-Rheindahlen an

    Zwei besondere Jubiläen stehen in St. Helena, MG-Rheindahlen an

    200 Jahre Kirchenchor St. Helena und 40 Jahre Reinhold Richter Kantor an St. Helena.

    Anlässlich dieser beiden Jubiläen gibt es am Samstag, 12. November um 16.00 Uhr eine FESTMESSE.

    Die Messe wird musikalisch gestaltet vom Kirchenchor St. Helena, den Organisten Willi und Karl Hütz an der Seifert-Orgel, einer Bläsergruppe des Musikvereins Erkelenz und Jochen Büttner an der Pauke unter der Leitung von Kantor Reinhold Richter. Neben Pfarrer Josephs werden Prof. em. Dr. Albert Gerhards und Pf. i. R. Hans -Ulrich Rosocha (Festpredigt) dem Gottesdienst vorstehen.

    Tags darauf findet am Sonntag, 13. November 2022 um 17.00 Uhr in St. Helena ein Konzert Reinhold Richter & Friends statt.
    Dazu hat Reinhold Richter einige langjährige musikalische Weggefährten eingeladen: Anette Maiburg | Querflöte, Stefanie Kunschke | Sopran, Johanna Brinkmann | Violine, Tanja Tomiska | Violine, Albert Hametoff | Viola, Jochen Büttner | Pauke und Udo Witt | Orgel.

    Es erklingen Werke von G. F. Händel, J. Blanco, G. Veracini, R. Bartmuss, R. Strauss, M. Skoryk u. a.

    Einlass: 16.15 Uhr

    Der Eintritt ist frei – Kollekte am Ausgang zugunsten der Kirchenmusik von St. Helena.

    Weitere Informationen unter www.helenamusik-rheindahlen.de

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  • FDP Mönchengladbach unterstützt Forderung der Landes-FDP nach Wiedereinführung von regelmäßigen Schuleingangsuntersuchungen

    FDP Mönchengladbach unterstützt Forderung der Landes-FDP nach Wiedereinführung von regelmäßigen Schuleingangsuntersuchungen

    Bedingt durch die Pandemie fiel in den vergangenen beiden Jahren die gesetzlich vorgeschriebene „Reihenuntersuchung zur Einschulung“ vielfach wegen Überlastung der Gesundheitsämter aus. ÄrztInnen des zuständigen Gesundheitsamtes stellen dabei u. a. den allgemeinen Gesundheitszustand eines Kindes zur Aufnahme in die Schule fest.

    Die FDP Mönchengladbach unterstützt den Antrag der FDP NRW an die Landesregierung, die Schuleingangsuntersuchungen flächendeckend wieder verpflichtend einzuführen und evtl. nicht oder unvollständig durchgeführte Untersuchungen nachzuholen. 

    Gisela König-Wilms, stellvertretende Schulsprecherin und ehemalige Lehrerin, unterstützt den Antrag: „Die meisten Kleinen sind qualifiziert, wenn sie angemeldet werden. Die Reihenuntersuchungen bieten eine der wenigen Möglichkeiten, den Kindern, die noch Defizite haben sollten, frühzeitig geeignete Förderungen zukommen zulassen.“

    Der stellvertretende Kreisvorsitzende Patrick Lademann-Peters, Vater von zwei Kindern, gibt zu bedenken, dass durch fehlende Schuleingangsuntersuchungen evtl. auch Kinder eingeschult würden, die noch nicht schulreif seien. „Es ist fraglich, ob das Lehrpersonal zeitlich überhaupt in der Lage ist, bei diesen Kindern die notwendige Unterstützung zu leisten. Die Priorisierung von Untersuchungen als Folge von Corona muss jetzt ein Ende haben.“

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  • Bäckereien über den Winter für die Zukunft retten

    Bäckereien über den Winter für die Zukunft retten

    Bei einem Termin vor Ort konnte der Bäckermeister Herbert Hannen der Bundestagsabgeordneten Kathrin Henneberger (Bündnis90/DieGrünen) und dem Bürgermeister Hajo Siemes von seinen Problemen berichten.

    v.l.: Hajo Siemes, Kathrin Henneberger, Herbert Hannen

    Sie versprachen, sich weiter für die Unterstützung vor allem auch für kleinere Familienunternehmen einzusetzen.

    Bäckereien und andere Gewerke der Lebensmittelherstellung stehen unter Druck. Nach Corona machen nun die hohen Energiepreise und gestiegenen Getreidepreise durch Russlands Angriffskrieg gegen die Ukraine den Betrieben zu schaffen. Besonders trifft es die „Kleineren“ – also einzelne Bäckereien statt große Ketten. Genau diese sind aber in Dörfern oder Stadtteilen besonders wichtig, für die Versorgung mit qualitativer Backware und Bewahrung der Handwerkskunst.

    Ein solcher Bäcker befindet sich in Giesenkirchen, Mönchengladbach.
    Das Back-Café Hannen ist ein vererbter Familienbetrieb seit der Eröffnung im Jahr 1956. Herbert Hannen (Junior) übernahm die Bäckerei von seinen Eltern. Das Back-Café Hannen im Zentrum von Giesenkirchen ist ein wichtiger soziale Treffpunkte und bedeutender Teil kultureller Identität. Nicht umsonst wird die deutsche Brotkultur seit 2014 mit ca. 3.200 eingetragenen Brotsorten zum immateriellen Kulturerbe der UNESCO gezählt.

    Von der Energiekrise ist das Lebensmittelhandwerk, auch das Back-Café Hannen, besonders stark getroffen. Die hohen Kostensteigerungen bei Energie und den Rohstoffen können nicht voll weitergegeben werden, weil die Kunden aufgrund der hohen Inflation auf die Discounter ausweichen. Für viele Backbetriebe geht es um ihre wirtschaftliche Existenz, manche stehen nach jahrzehntelanger Arbeit und Tradition in der Familie vor der Betriebsaufgabe.

    „Wir wollen, dass das Back-Café Hannen und die vielen weiteren guten Backstuben in Mönchengladbach erhalten bleiben. Dafür braucht es eine Entlastung für die erhöhten Energiepreise auch für Bäckereien. Eine dafür wichtige Maßnahme ist die Strompreisbremse: Aus den Einnahmen der geplanten Zufallsgewinnabschöpfung werden wir eine Strompreisbremse für den Basisverbrauch der privaten Haushalte und kleines oder mittleres Unternehmen (KMU) finanzieren. Damit werden wir die Strompreise senken und Verbraucher*innen und KMU gezielt entlasten“, verspricht Kathrin Henneberger und will sich dafür im Bundestag einsetzen.

    Um insgesamt gut durch diesen und die nächsten Winter zu kommen ist es außerdem notwendig Maßnahmen zur Energieeffizienz und Einsparungen voranzubringen sowie die Erneuerbaren Energien auszubauen. Diese machen uns unabhängig von Diktatoren wie Putin und verhindern, dass weiter klimaschädliche fossile Rohstoffe zur Energiegewinnung verbrannt werden. „Um auch in der Zukunft gutes und genügend Brot zur Verfügung zu haben, wird es existenziell sein, die Klimakrise und die damit verbundenen Ernteausfällen zu verhindern. Die Krisen unserer Zeit lassen sich nur gemeinsam lösen – und die Bäckereien unserer Nachbarschaft dürfen dabei nicht vergessen werden“, sagte Hajo Siemes abschließend.

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