Autor: Redaktion

  • Zombieball-Schwarzlicht-Turnier

    Zombieball-Schwarzlicht-Turnier

    Passend zu Halloween, lädt die Sportjugend im Stadtsportbund Mönchengladbach zu einem Zombieball-Schwarzlicht-Turnier.

    Freitag, 28.10.2022; 19:00 – 21:00 Uhr; Jahnhalle
    Volksgartenstraße 165; 41065 Mönchengladbach

    Zombieball basiert auf dem Spiel Völkerball. Es ist dieses Spiel, bei dem sich alle gegenseitig mit Bällen abwerfen. Wenn man vom Ball getroffen wurde, wartet man darauf, dass endlich die Person getroffen wird, die einen selbst abgeworfen hat. Denn wie bei echten Zombies kann man nach dem Tod wieder zum Leben erweckt werden und weiterspielen. – Das ganze findet jedoch im Dunkeln statt. Also Licht aus, Schwarzlicht an und los geht´s. Das Spiel entfaltet nun unter UV-Licht seine eigene Dynamik und erfreut sich derzeit größter Beliebtheit.
    Eingeladen sind junge Leute von 14 bis 27 Jahren. Gespielt wird in Teams mit sieben bis neun Akteuren.

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  • „Wenn …, dann verliert die Partei an jeglicher Glaubwürdigkeit”.

    „Wenn …, dann verliert die Partei an jeglicher Glaubwürdigkeit”.

    Lützerath: Grüne Jugend Mönchengladbach kündigt Widerstand an.

    Am Dienstagmorgen haben der Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck, die NRW-Wirtschaftsministerin Mona Neubaur und der Vorstandsvorsitzende von RWE, Markus Krebber auf einer gemeinsamen Pressekonferenz angekündigt, das Dorf Lützerath am Tagebau Garzweiler II zu räumen und die Kohle unter dem Dorf verfeuern zu wollen. Im gleichen Zuge wurde verkündet, dass zwei Braunkohlekraftwerke, anstatt am Ende des Jahres den Betrieb einzustellen bis zum Frühjahr 2024 weiterlaufen sollen. Begründet wird die geplante Räumung des Dorfes Lützerath mit der Energiesicherheit Deutschlands als Folge des Angriffskriegs Russlands.

    „Wir zweifeln an der Aussagekraft der vorgelegten Gutachten. Die Energieversorgung Deutschlands kann ohne die Braunkohle unter dem Dorf gesichert werden. Dazu ist das Abbaggern Lützeraths nicht notwendig“, erwähnt Josy Wichards, Sprecherin der Grünen Jugend Mönchengladbach.

    Der Tagebau liegt unmittelbar an der Grenze zu Mönchengladbach, weswegen der Aufruhr bei der Mönchengladbacher Grünen Jugend groß ist. So hält die Grüne Jugend Mönchengladbach den Fall des Dorfes Lützerath für die falsche Entscheidung und kündigt Widerstand gegen diese Entscheidung an.

    „Wenn Bündnis 90/Die Grünen wirklich zulässt, dass RWE für kurzfristige Profite Lützerath abbaggert, die Klimaschutzziele aus dem Pariser Abkommen 2015 ignoriert und damit die 1,5-Grad Grenze über Bord wirft, dann verliert die Partei an jeglicher Glaubwürdigkeit. Der Kohleausstieg 2030 muss so oder so kommen. Und das nicht nur in Nordrhein-Westfalen, sondern in ganz Deutschland.“ sagt Fabian Sneider, Sprecher der GJ Mönchengladbach. „Das Ausspielen der Energiekrise gegen die Klimakrise muss aufhören und deswegen werden wir uns den kommenden Protesten anschließen“.

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  • Senioren der CDU und Dr. Schlegelmilch arbeiten weiter gegen den noch nicht gewählten Seniorenrat

    Senioren der CDU und Dr. Schlegelmilch arbeiten weiter gegen den noch nicht gewählten Seniorenrat

    Die CDU-interne Gruppierung “Senioren-Union” war mit einem Infostand am Wickrather Markt.

    An diesem Infostand sollten nach eigenen Angaben unter anderem Stimmen für die Kandidatur der Delegiertenwahl für den neuen Seniorenrat in Mönchengladbach gesammelt werden.
    Die Bildung eines Seniorenrats wurde in der letzten Ratssitzung durch Stimmen der SPD, Grüne und FDP beschlossen. Auch die Senioren-Union kann bis zu zwei Personen als Delegierte benennen. 

    „Wir haben keinen älteren Menschen getroffen, der wusste, wozu der Seniorenrat in MG gebildet werden soll, noch wie das Wahlverfahren aussieht. Eine Zumutung ist, dass man alle Informationen, wie das Formblatt für die Kandidatur, Vordrucke für die Unterstützungsunterschriften, die Satzung und die Wahlordnung von der Webseite der städtischen „Altenhilfe“ herunterladen und ausdrucken lassen muss. Wer kennt diese Informationen? Was ist mit Senior*innen, die weder PC noch eine Internetanbindung haben?“, klagt Angelika Schürings, Kreisvorsitzende der Senioren Union der CDU in MG.

    Service der MG-heute-Redaktion:

    Der neu zu gründende Seniorenrat der Stadt MG soll sich um die Belange und Interessen der älteren Menschen ab 60 Jahre kümmern und aktiv an den kommunalen Entscheidungsprozessen beteiligt werden. Im aktuellen Stadtrat und in den Ausschüssen sind aus allen Parteien bereits Senioren*innen vertreten, die jetzt schon an den kommunalen Entscheidungsprozessen beteiligt sind. „Dieser Seniorenrat selbst hat keinerlei Einfluss im Rat und ist daher aus unserer Sicht vollkommen überflüssig. Ich selbst bin im Ausschuss für Soziales, Gesundheit, Senioren und Gleichstellung und darf dort als sachkundige Bürgerin die Interessen der Senioren vertreten.“, so Schürings. Die CDU-Ratsfraktion kann den Unmut der Senioren-Union nachvollziehen. Von Anfang an hatte die Union in Rat und Ausschüssen die Bildung eines Seniorenrates abgelehnt.

    Der Fraktionsvorsitzende der CDU, Hans-Peter Schlegelmilch, sagt dazu:

    „Aus unserer Sicht haben Senioren, genau wie alle anderen Bürger in Mönchengladbach, die Möglichkeit sich politisch oder auf andere Weise ins Stadtleben einzubringen. Schaut man sich den Altersdurchschnitt der Fraktionen im Rat an, spricht das für sich. Der Seniorenrat, so wie er von SPD, Grünen und FDP verabschiedet wurde, ist aus unserer Sicht kein Gremium, das tatsächlich alle in Mönchengladbach lebenden Seniorinnen und Senioren vertreten soll, sondern lediglich Seniorinnen und Senioren aus vorab festgelegten Interessenverbänden. Würde man das Thema ernsthaft umsetzen wollen, müsste der Seniorenrat, genau wie der Integrationsrat demokratisch von allen Seniorinnen und Senioren in unserer Stadt gewählt werden können.
    Mönchengladbach ist eine finanziell schlecht aufgestellte Kommune. Hier sollte jeder freibleibende Euro für eine gute Bildung unserer Kinder und somit für die Zukunft aller Mönchengladbacher eingesetzt werden!“, so Schlegelmilch.

    Pressemeldung der CDU-Ratsfraktion

    Aus Sicht der CDU ist die Bildung des Seniorenrates unter Abwägung der Höhe der Kosten (ca. 40.000 Euro/Jahr) und der bereits gegebenen Möglichkeiten sich aktiv als Rats- , Bezirksvertretungsmitglied und als sachkundige Bürgerinnen und Bürger in den Ratsgremien demokratisch legitimiert zu betätigen, nicht sinnvoll.

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  • Kreis Viersen und Kommunen sorgen für den Fall einer Gasmangel-Notlage und eines Stromausfalls vor (mit Tipps für den Notfall)

    Kreis Viersen und Kommunen sorgen für den Fall einer Gasmangel-Notlage und eines Stromausfalls vor (mit Tipps für den Notfall)

    Der Kreis Viersen und seine kreisangehörigen Städte und Gemeinden bereiten sich derzeit auf mögliche Gasmangel-Notlagen und Stromausfälle vor. Die Verwaltungen und Feuerwehren haben bei der jüngsten Zusammenkunft wichtige Eckpunkte festgelegt.

    Momentan geht das Bundes-Wirtschaftsministerium nicht von einem Blackout aus, dennoch besteht das Risiko von sogenannten Brownouts, bei dem die Übertragungsnetzbetreiber einzelne Großverbraucher oder Regionen stundenweise vom Netz nehmen müssen. Das Wirtschaftsministerium teilte bei der Vorstellung des Stresstests im September mit, dass im Winter eine stundenweise krisenhafte Situation im Stromsystem zwar sehr unwahrscheinlich ist, aber aktuell nicht vollständig ausgeschlossen werden kann.

    “In dieser Situation ist es für uns als Kreisfamilie essentiell, uns so gut wie möglich auf alle Szenarien vorzubereiten, um im Ernstfall sofort handlungsfähig zu sein”, erklärt Landrat Dr. Andreas Coenen. “Gemeinsam haben wir viele Maßnahmen und Möglichkeiten besprochen und analysiert und sind zu guten Ergebnissen gekommen: Im Krisenfall werden wir handlungsfähig sein. Gemeinsam, und nur gemeinsam, schaffen wir das.”

    Der Kreis Viersen und die Städte und Gemeinden machen ihre Verwaltungen einsatzfähig für einen möglichen Ernstfall. Dies beinhaltet die Bündelung von Personalressourcen und die Vorbereitung der Verwaltungsgebäude mit Notstrom. Ein elementarer Bestandteil der Maßnahmen ist die Sicherstellung der Kommunikationsfähigkeit. Welche Techniken dabei zum Einsatz kommen werden, wird momentan geprüft. Ziel ist es, die Einsatzfähigkeit der Krisenstäbe nach zwei Stunden herzustellen.

    Für die Bevölkerung Im Worst-Case-Fall werden die Städte und Gemeinden im Worst-Case-Fall Anlaufpunkte einrichten, sogenannte Bevölkerungsschutz-Leuchttürme und Infopoints an denen auch die Rettungsdienste sowie die Kreispolizeibehörde beteiligt sind. Die örtlichen Konzepte werden gerade von allen Kommunen in Kooperation mit dem Amt für Bevölkerungs- und Katastrophenschutz des Kreises Viersen erarbeitet.

    Auch beim Thema der Treibstoffversorgung haben die Städte und Gemeinden im Kreis Viersen Vorsorge getroffen. Durch unterschiedliche Verfahren zur Bevorratung und verschiedener Kooperationen ist sichergestellt, dass die Einsatzkräfte mobil sind und bleiben.

     “Diese Vorbereitungen sind nicht nur für den Kreis eine immense Herausforderung, sondern auch für die Städte und Gemeinden sowie die haupt- und ehrenamtlichen Kräfte im Katastrophenschutz”, so der Sprecher der Bürgermeister Karl-Heinz Wassong und ergänzt: “Wir hoffen, dass wir nichts davon umsetzen müssen.”

    Darüber hinaus ist der Kreis Viersen seit Beginn der Krise mit Vertretern der kritischen Infrastruktur im Austausch, um diese zu beraten und für möglichen Szenerien zu sensibilisieren. Dazu zählen etwa alle Strom- und Gasversorger, die Wasserwerke, die Krankenhäuser, Polizei, Justizvollzugsanstalten, die Landwirtschaft, die Lebensmittelversorger, die Kreisstelle der Kassenärztlichen Vereinigung Nordrhein, die Apotheken sowie Pflege- und Seniorenheime. Um ihren Betrieb zu garantieren, sind die Einrichtungen der kritischen Infrastruktur verpflichtet, selbst Vorbereitungen zu treffen.

    Der Kreis Viersen und die Städte und Gemeinden plädieren an die Eigenverantwortung der Bürgerinnen und Bürger. Damit alle gut auf eine mögliche Energiemangellage vorbereitet sind, rät der Kreis Viersen, sich mit einem Notfallpaket für zehn Tage einzudecken.

    Was in der Notfallvorsorge enthalten sein sollte, hat das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) auf seiner Internetseite zusammengestellt. Diese finden Bürgerinnen und Bürger auf der Internetseite des BBK: https://www.bbk.bund.de/ Auch der Kreis Viersen stellt diese Informationen auf seiner Website bereit: www.kreis-viersen.de/gasmangel Der Kreis Viersen, die kreisangehörigen Städte und Gemeinden sowie weitere Katastrophenschutzorganisationen stehen im engen Austausch und planen zeitnah weitere Maßnahmen.

    Tipps für den Notfall

    Essen und Trinken: Das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenvorsorge empfiehlt, einen Lebensmittelvorrat für zehn Tage vorzuhalten. Pro Person sollten 20 Liter Flüssigkeit verfügbar sein.

    Medikamente: Halten Sie benötigte Medikamente bereit und ggf. Mittel wie Paracetamol oder Ibuprofen.

    Energieausfall: Kerzen und Teelichter, Streichhölzer und Feuerzeuge sind wichtig. Ebenso wie Taschenlampen und Batterien dafür. Vorsicht: In Wohnungen kein offenes Feuer entzünden, keine Heizpilze oder Ähnliches betreiben. Lebensgefahr! Im Freien betrieben, können Campingkocher helfen, Essen oder Getränke aufzuwärmen. Dokumente/Notfalltasche: Halten Sie wichtige Papiere in einer Notfalltasche griffbereit.

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  • ZOB Mönchengladbach: Provisorium und neues Kundencenter nehmen Betrieb auf

    ZOB Mönchengladbach: Provisorium und neues Kundencenter nehmen Betrieb auf

    Der erste bauliche Schritt hin zu einem neuen ZOB in Mönchengladbach ist getan: Das Provisorium startet am Montag, 10. Oktober, 04:00 Uhr, den Betrieb.

    Acht Ersatzhaltestellen sind eingerichtet, die Haltstellen 1-4 bleiben vorerst an alter Stelle erhalten.
    Der genaue Lageplan sowie weitere Informationen zu dem Bauprojekt sind unter dem folgenden Link zu finden: https://aktuell.new-mobil.de/zobhttps://aktuell.new-mobil.de/zob.
    Mit dem Start des Provisoriums folgt der nächste Bauabschnitt: Der Abriss des alten ZOBs beginnt Mitte Oktober.
    Das Kundencenter der NEW mobil und aktiv am Europaplatz bleibt ab Mittwoch, 05. Oktober, geschlossen. Am Montag, 10. Oktober, öffnet das Kundencenter an neuer Stelle im Vitus-Center zu den bekannten Öffnungszeiten.
    Für den Zeitraum von Mittwoch, 05. Oktober, bis Samstag, 08.Oktober 2022, verweisen wir die Kundinnen und Kunden auf das MöBus KundenCenter in Rheydt am Marienplatz, Stresemannstraße 2, 41236 Mönchengladbach.
    Tickets der NEW (im Vorverkauf) können in unmittelbarer Nähe außerdem in folgenden Verkaufsstellen erworben werden: Tabak Fiskiran, Citykiosk Orhan, Kiosk Elci und Kiosktreff-Stehcafe Ensan.

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  • Führungswechsel bei der ÖDP

    Führungswechsel bei der ÖDP

    „Ich stehe für gesunde Luft, reines Wasser und besseren Klimaschutz. Nur eine Politik, die unseren Kindern diese Existenzgrundlagen sichert, ist heute noch verantwortbar.”

    “Doch nicht einmal der Ausbruch des grausamen Kriegs in der Ukraine und die dadurch ausgelöste akute Energiekrise konnten die Bundesregierung dazu bringen, das längst fällige Tempolimit durchzusetzen. Das ist nur ein Beispiel dafür, wie allgegenwärtiger Lobbyismus der Allgemeinheit massiv schadet!“
    Das erklärt die neue Bundesvorsitzende der ÖDP, Charlotte Schmid auf dem 61. Bundesparteitag in Würzburg. Als Mutter kennt sie die Ängste der jungen Generation vor der nahenden Zukunft und sie kennt auch die Lösungen der ÖDP auf die drängenden Fragen der Gegenwart, nicht zuletzt aufgrund der Expertise, die sich in der Partei in den letzten 40 Jahren entwickelt hat.

    Der erste stellvertretende Bundesvorsitzende, Dr. Peter Schneider, wurde in seinem Amt bestätigt, zum zweiten stellvertretenden Bundesvorsitzenden wurde Helmut Scheel gewählt. Vier Jahrzehnte nach dem ersten öffentlichen Parteitag erweitert sich der Bundesvorstand der Ökologisch-Demokratischen Partei auf jetzt insgesamt 13 Mitglieder.

    Basisdemokratie ist für die Partei nämlich seit ihrer Gründung unverzichtbarer Grundsatz, den sie auch immer wieder erfolgreich in die Gesellschaft trägt. So konnte die ÖDP das erfolgreichste Volksbegehren in der Geschichte des Freistaates Bayern anstoßen: „Rettet die Bienen.“ Das selbe Ziel verfolgt eine aktuelle Bürgerinitiative auf europäischer Ebene, denn Insekten kennen keine Landesgrenzen. In Brüssel macht sich die ÖDP-Europaabgeordnete Manuela Ripa für wirksamen Schutz der Arten auf dem gesamten Kontinent stark.

    Heute sorgen sich die Menschen vor allem um ihre Zukunft und die Auswirkungen des russischen Angriffskriegs auf ihr Leben. „Unglaubliche 68 Prozent der Bevölkerung sind mit der Bundesregierung unzufrieden. Die Ampelkoalition bietet für die aktuellen Herausforderungen keine adäquat wirksamen Lösungen an.”

    Nie war es so wichtig wie heute, Energie zu sparen. Die ÖDP setzt sich als einzige Partei dafür ein, 100 Prozent Erneuerbare Energie für Deutschland bereits bis 2030 zu erreichen. „Dieses Ziel können wir nur erreichen, wenn wir den motorisierten Individualverkehr halbieren! Auch in der Luft können wir nicht mehr so weitermachen wie bisher. Die ÖDP will keine Inlandsflüge mehr! Und zusätzlich wollen wir Klima- und Treibhausgasneutralität bis 2030 erreichen. Das sind wir unseren Kindern einfach schuldig!“, unterstreicht Charlotte Schmid, die neue Bundesvorsitzende der ÖDP.

    Und sie lädt alle Menschen, “denen ehrliche und nachhaltige Politik wichtig ist”, ein, diesen spannenden Weg gemeinsam mit der ÖDP (www.oedp.de) zu gehen. 

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  • Neue Bezirksschülervertretung Mönchengladbach gewählt

    Neue Bezirksschülervertretung Mönchengladbach gewählt

    In der dritten Bezirksdelegierten Konferenz seit der Wiederbelebung der stadtweiten Schülervertretung vor einem Jahr, wählten Vertreterinnen und Vertreter der Mönchengladbacher Schulen Ende September einen neuen Vorstand.

    Der Einladung von Oberbürgermeister Felix Heinrichs folgend, der in seinem Grußwort auf die zentrale Bedeutung des Engagements der Jugendlichen für eine demokratische Entwicklung in unserer Stadt und unserem Land einging, tagten die Delegierten im historischen Ratssaal des Rathauses Abteiberg.

    Die Schülerinnen und Schüler der weiterführenden Schulen im Stadtgebiet bestätigten mit deutlicher Mehrheit den bisherigen Bezirksschülersprecher Fabio de Lana von der Theo-Hespers-Gesamtschule im Amt. Ihn unterstützen der auch im Amt bestätigte Maximilian Michel vom Hugo-Junkers-Gymnasium als Finanzreferent sowie ein neu gewählter elfköpfiger Vorstand. Auch wurden Lilli Steiges und Thaddäus Hildemann als Delegierte zur Landesschülervertretung gewählt.

    In der ersten, direkt im Anschluss an die Wahlen stattfindenden Vorstandssitzung wurden die beiden Lehrkräfte vom Hugo-Junkers-Gymnasium, Viola Schmitt und Dominik Zuk, als Bezirks-SV-Lehrkräfte einstimmig wiedergewählt. „Es ist sehr erfreulich, dass dem neuen Bezirksvorstand nun neben Vertreterinnen und Vertretern der Gesamtschulen und Gymnasien in diesem Jahr auch Schülerinnen und Schüler der Berufskollegs und den Realschulen angehören, damit auch in diesem Gremium die Schulvielfalt unserer Stadt repräsentiert wird.“, so der Geschichtslehrer Dominik Zuk.

    Neben den Wahlen standen auch die Vernetzung der Jugendlichen sowie der Austausch zur Schul- und Bildungspolitik der Stadt im Mittelpunkt des Treffens auf dem Abteiberg. Viele Jugendliche bemängelten den schleppenden Ausbau der digitalen Infrastruktur an ihren Schulen und hoffe nun auch auf mehr Möglichkeiten der Einflussnahme zum Beispiel durch den Platz im Bildungsausschluss des Stadtrates.

    Information:

    In den Städten und Landkreisen in Nordrhein-Westfalen gibt es die Möglichkeit zur Einrichtung einer Bezirksschülervertretung. In diesen kommunalen Schülervertretungen treffen sich die Delegierten aller Schulen der Kommune und teilweise auch die gewählte Verbindungslehrerkräfte beispielsweise zur Planung von stadt- bzw. kreisweiten, also schulübergreifenden, Aktionen. In Mönchengladbach hat die Bezirksschülervertretung auch einen Sitz im entsprechenden Ratsausschuss und entsendet zwei Delegierte in die Landesschülervertretung, die das höchste beschlussfassende Gremium der Schülervertretung ist.

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  • „Welttag der menschenwürdigen Arbeit“  – erstmals in Mönchengladbach

    „Welttag der menschenwürdigen Arbeit“
    – erstmals in Mönchengladbach

    Bereits seit 2008 organisiert der Internationale Gewerkschaftsbund (IGB) jeweils am 7. Oktober den Welttag für menschenwürdige Arbeit (WFMA).

    In unserer Region hatte er bis jetzt keinen Widerhall gefunden. Das soll sich ändern.

    Gemeinsam mit dem Deutschen Gewerkschaftsbund, dem Arbeitslosenzentrum Lüpertzender Straße, der Initiative „Fairfahren“ und dem regionalen „Bündnis für Menschenwürde und Arbeit“ wird dieser Tag begangen.
    Dazu gibt es am Freitag, den 7.10. von 15 bis Uhr eine informative Aktion auf dem Sonnenhausplatz vor dem MINTO. Im Mittelpunkt stehen ausbeuterische Arbeitsverhältnisse, die sich in unserer unmittelbaren Nähe vollziehen. Weitere Aktionen finden auch z.B. in Krefeld, Aachen und Düren statt.

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  • Seniorenratswahl: noch im Dezember 2022 mit Aufruf zur Bewerbung

    Seniorenratswahl: noch im Dezember 2022
    mit Aufruf zur Bewerbung

    Die Wahl zum Seniorenratswahl in Mönchengladbach wird noch in diesem Jahr, nämlich am Freitag, 9. Dezember von 12:00 – 16:00 Uhr im Rathaus Rheydt durchgeführt – ein Umstand, der Anita Hoffmann von der parteiübergreifenden „Initiative Seniorenrat Mönchengladbach“ sehr froh stimmt.

    „Mit dem Seniorenrat haben wir die älteren Menschen dann endlich unser eigenes politisches Gremium, das Beschlüsse fasst, die schlussendlich zur Entscheidung an den Stadtrat weitergeleitet werden“, sagt sie. Der Stadtrat hatte in seiner jüngsten Sitzung mit den Stimmen der Ratsmehrheit von SPD, Grünen und FDP die Satzung für den Seniorenrat und die Wahlordnung für die Wahl der stimmberechtigten Mitglieder dieses Gremiums beschlossen.

    Die erste Wahl der stimmberechtigten Mitglieder – sie müssen das 60. Lebensjahr vollendet haben und in Mönchengladbach wohnen – soll durch eine Delegierten­wahl erfolgen. Vorgesehen ist, dass neun stimmberechtigte, neun vertretende und sieben beratende Mitglieder gewählt werden. Die Ratsfraktionen benennen dann jeweils eine Person als beratendes Mitglied für den Seniorenrat. Die stimmberechtigten Mitglieder dürfen weder dem Rat noch einer Bezirksvertretung oder einem Ausschuss angehören. Weiter dürfen sie hauptberuflich nicht einem Verein, einer Organisation oder Vereinigung angehören, die sich vor Ort für die Belange älterer Menschen einsetzen.

    „Der demografische Wandel hat bereits eingesetzt; um ihn erfolgreich zu gestalten, werden die Interessen der älteren Menschen verstärkt in den Fokus rücken“, schätzt Martin Wirtz, Sprecher des Grünen-Kreisverbandes in Mönchengladbach. Mit dem Seniorenrat verfügte die Stadt künftig über ein schlagkräftiges Instrument, das die Belange und Interessen älterer Menschen identifiziere und in die politische Willensbildung einbringe. „Das“, so Wirtz weiter, „ist eine ebenso notwendige wie gute Sache.“

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  • Wer betreibt Änderung der Straßennamen in Mönchengladbach?

    Wer betreibt Änderung der Straßennamen in Mönchengladbach?

    Unten stehende Liste taucht anonym in den Redaktionen auf.

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  • „Neuwerker Dorfkinder“ feiern Richtfest

    „Neuwerker Dorfkinder“ feiern Richtfest

    In Zusammenarbeit mit der „DEKON Bau- & Immobilienentwicklung mbH“ aus Münster entsteht auf einem 3000m² großen Areal die AWO-Kita „Neuwerker Dorfkinder“ für 80 Kinder ab vier Monate bis zur Einschulung.

    Interessierte Eltern können ihren Nachwuchs über den städtischen Kita-Navigator für die Einrichtung vormerken.

    Die Kita ist baulich etwas Besonderes: In der Mitte des Gebäudes ist ein Atrium. Der Marktplatz der „Neuwerker Dorfkinder“. Von dort gehen die Räume der Kita ab, die nach Orten echten „Dorflebens“ benannt werden sollen. Das offene pädagogische Konzept, nachdem alle AWO-Kitas arbeiten, beinhaltet, dass die Kinder selbst entscheiden dürfen, wo sie spielen und an welchen Aktionen sie teilnehmen. Der Kunst und Kreativraum heißt dann zum Beispiel „Museum“ oder „Maler-Laden“. Die Turnhalle wird zum „Fitness Studio“, die Mensa zum „Restaurant“ mit echter Außengastronomie, das Büro im Eingangsbereich zur „Touristen-Information“.

    Am 30. September 2022 hat die AWO gemeinsam mit dem Investors Raoul Fischer von „DEKON Bau- & Immobilienentwicklung mbH“ und vielen Gästen das Richtfest gefeiert. Der Vorsitzende des AWO-Präsidiums Norbert Bude, AWO-Vorstand Uwe Bohlen und AWO-Geschäftsführer Thomas Schulitz haben sich sehr darüber gefreut, dass unter anderem die Sozialdezernentin Dörte Schall, der Bezirksvorsteher des Mönchengladbacher Ostens Volker Küppers, EWMG-Aufsichtsratsvorsitzender Janann Safi, EWMG-Geschäftsbereichsleiter Dirk Spieker, die Schulleiterin der benachbarten Brückenschule Bettrath-Hoven/ Damm Uta Stricker an dem symbolischen Richtfest teilgenommen haben.

    Die Sozialdezernentin Dörte Schall bedankte sich bei der AWO Mönchengladbach, für die Unterstützung bei der Ausbau-Offensive von Kita-Plätzen in der Stadt. „Durch die Trägervielfalt in unserer Stadt ergibt sich in der frühkindlichen Bildung ein großes Angebot von unterschiedlichen Werten und pädagogischen Konzepten. Das offene pädagogische Konzept ist eine Bereicherung. Ihr macht einen tollen Job in Mönchengladbach.“

    Für die Kolleg*innen in der AWO-Kita „Neuwerker Dorfkinder“ war es ein besonderer Augenblick als die Richtkrone auf den Kran gehoben wurde und der Zimmermann mit dem Richtspruch dem Team viele gute Wünsche auf den Weg gegeben hat.

    „Wir freuen uns sehr, voraussichtlich Mitte November mit den Kolleg*innen und den ersten Kindern hier bei den „Neuwerker Dorfkindern“ starten zu können. Die Kita ist wunderschön geworden und wartet darauf mit Leben, Kinderlachen und natürlich Möbeln gefüllt zu werden“, so Paola Lenzen aus dem Team der AWO-Kitas. Unter www.awomg.jobs können sich neue Kolleg*innen für die AWO-Kitas bewerben.

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  • Königshaus 2023 St. Sebastianus Bruderschaft Giesenkirchen e.V 1421

    Königshaus 2023 St. Sebastianus Bruderschaft Giesenkirchen e.V 1421

    Die Krönung der neuen Majestäten der St. Sebastianus Schützenbruderschaft Giesenkirchen e.V. 1421 erfolgte am 24. September 2022 im Rahmen der Krönungsvesper in St. Gereon unter der Leitung von Diakon Norbert Häusler.  

    Die neuen Majestäten für das kommende Schützenjahr sind das Königspaar Ralf und Christa Kremer mit den Ministerpaaren Stefan und Birgit Ludwig sowie Udo und Martina Strerath.

    Das Jungkönigshaus wird regiert von Jungkönig Darwin Lauenburger mit seinen Ministern Nico Grutzka und Fabian Scheffler.

    Komplettiert werden die Majestäten durch Schülerprinz Luca Hoeveler mit seinen Rittern Timo Hoeveler und Jason Kremer. Gefeiert wurden die neuen Majestäten dann ausgiebig am Abend im Festzelt beim Krönungsball.

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  • 10 + 1 Bäume für die Opfer der NSU

    10 + 1 Bäume für die Opfer der NSU

    Am Dienstag wurde im Stadtwald die Gedenktafel für die Opfer rechtsextremistischer und rassistischer Gewalt im Rahmen der interkulturellen Woche enthüllt.
    Diese ist Bestandteil eines Erinnerungsortes im Rheydter Stadtwald.

    Aufgegriffen wurde die Kampagne des Landesintegrationsrat NRW „10+1 Bäume für die Opfer des NSU“ um unserer gesamtgesellschaftlichen Aufgabe für ein vielfältiges, friedliches und gleichberechtigtes Zusammenleben nachzukommen und einen Erinnerungsort zu errichten. Dabei werden elf neue Bäume angepflanzt. Die Zahl elf ergibt sich aus zehn Bäumen für die zehn Opfer des NSU und einem Baum für alle anderen, zum Teil unbekannten Opfer, rassistischer Angriffe. Eine Gedenktafel klärt über die Bedeutung des Mahnmals auf. Gleichzeitig sendet der Erinnerungsort ein starkes Signal des Widerstands gegen den rechtsextremistischen Terror.

    v. l.: Josephine Gauselmann, Reiner Gutowski und Hanife Yildirim. Foto: Reiner Gutowski;

    Im Jahr 2020 wurden vom Integrationsrat und dem Rat der Stadt Mönchengladbach, die entsprechenden Beschlüsse gefasst.

    Ratsmitglied der Ratsfraktion der Freien Demokraten Reiner Gutowski, hat in seiner Funktion als stellvertretender Verwaltungsratsvorsitzender der mags, den Kontakt zwischen Integrationsrat und mags im Jahr 2021 hergestellt. Zudem hat er dafür gesorgt, dass nicht verbrauchte Gelder des Integrationsrats in das nächste Jahr verschoben wurden, um den Erinnerungsort zu finanzieren.

    In einigen Terminen hat Jan Biehl von der mags Orte für den Erinnerungsort vorgeschlagen und diese im Integrationsrat vorgestellt.
    Und die 18 gewählten Mitglieder haben sich dann für den Stadtwald entschieden.
    „Diesem Votum habe ich mich gerne angeschlossen“, so Gutowski.
    „Ich freue mich, dass nun nach zweieinhalb Jahren der Erinnerungsort eingeweiht wurde. Dies ist starkes Zeichen an die Gegner unserer Demokratie!“ , sagt Gutowski weiter.

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  • Berlin: Haushaltsausschuss beschließt Rekordsumme für Migrationsberatung

    Berlin: Haushaltsausschuss beschließt Rekordsumme für Migrationsberatung

    Die Ampelkoalition stärkt die Finanzierung der Migrationsberatung für erwachsene Zuwanderer (MBE).

    Dazu beschloss der Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages bei der Beratung am 28. September zum Etat des Bundesinnenministeriums für 2023 eine Stärkung um 24 Millionen Euro.
    Somit steht für die MBE für das kommende Jahr die Rekordsumme von 81,5 Mio. Euro zur Verfügung.

    „Das sind großartige Nachrichten! Die Migrationsberatung für erwachsene Zuwanderer kann jetzt ihre wichtige Arbeit auch in Mönchengladbach auf hohem Niveau fortsetzen und Menschen bei der Ankunft und Orientierung in Deutschland unterstützen“, freut sich die Bundestagsabgeordnete Gülistan Yüksel.

    Der Regierungsentwurf für den Haushalt 2023 hatte zunächst eine Absenkung der Mittel vorgesehen. Stattdessen wird nun auf Initiative der SPD-Bundestagsfraktion die finanzielle Ausstattung für die Migrationsberatung im Vergleich zu 2022 noch einmal erhöht. „Viele Träger sind in den letzten Tagen und Wochen auf mich und meine Kolleginnen und Kollegen im Bundestag zugekommen und haben auf die sich abzeichnende Problematik hingewiesen. Ich bin froh, dass wir dies nun im Haushaltsausschuss korrigiert haben“, berichtet die SPD-Politikerin.
    Das Beratungsaufkommen wird laut Yüksel in diesem und im nächsten Jahr höher ausfallen, auch weil viele Menschen vor dem Krieg in der Ukraine geflüchtet sind. „Ihnen kann die MBE dabei helfen, sich schnell in den Arbeitsmarkt zu integrieren und ein eigenständiges Leben aufzubauen. Daher sind die zusätzlichen Mittel für die MBE auch vor dem Hintergrund des Fachkräftemangels absolut sinnvoll investiertes Geld“, betont Yüksel.
    Mit bundesweit 1.450 Beratungsstellen und fast 500.000 beratenen Personen im letzten Jahr trägt die MBE maßgeblich dazu bei, dass Integration vor Ort gelingt.
    „Die Beraterinnen und Berater sind erste wichtige Anlaufstellen für neu Zugewanderte. Ihre Arbeit verdient große Anerkennung, und ich bin froh, dass wir den Trägern und vor allem den Beschäftigten mit unserem Beschluss jetzt Planungssicherheit geben“, so Yüksel abschließend.

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  • 25.571 Beschäftigte in Mönchengladbach profitieren ab dem 1. Oktober 2022 vom höheren Mindestlohn

    25.571 Beschäftigte in Mönchengladbach profitieren ab dem 1. Oktober 2022 vom höheren Mindestlohn

    Der gesetzliche Mindestlohn steigt zum 1. Oktober 2022 auf 12 Euro je Stunde.

    Darauf hat der DGB-Stadtverband Mönchengladbach heute im Rahmen einer bundesweiten Infoaktion am Mönchengladbacher HBF aufmerksam gemacht. Der Standort Mönchengladbach ist einer von mehr als 230 Bahnhöfen und Marktplätzen im gesamten Bundesgebiet.

    „In Mönchengladbach kommt der höhere Mindestlohn 25.571 Beschäftigten zugute, die aktuell weniger als 12 Euro pro Stunde verdienen. Das sind 22,3 Prozent aller Beschäftigten in Mönchengladbach, die grundsätzlich Anspruch auf den gesetzlichen Mindestlohn haben. Wir Gewerkschaften haben uns lange dafür eingesetzt, die Lohnuntergrenze auf 12 Euro je Stunde anzuheben“, so der Vorsitzende des DGB-Stadtverbandes Mönchengladbach Patrick Stock.

    Vor allem Frauen und geringfügig Beschäftigten hilft die neue Lohnuntergrenze. Besonders in Branchen wie dem Gastgewerbe, bei Lieferdiensten und im Einzelhandel verweigern Arbeitgeber*innen den Beschäftigten oft anständige Löhne. Und in Betrieben ohne Tarifvertrag werden besonders häufig Niedriglöhne bezahlt. „Der gesetzliche Mindestlohn ist auch ein Mittel gegen Lohndumping-Konkurrenz durch Unternehmen, die sich Tarifverträgen verweigern. Dennoch ist klar, der Mindestlohn kann immer nur die unterste Haltelinie sein. Gute Löhne gibt es nur mit Tarifvertrag.

    Umso wichtiger ist es, die Tarifbindung wieder zu stärken“, so Stock. Quer durch alle Branchen erhalten jedoch nach wie vor viele den gesetzlichen Mindestlohn trotz Anspruchs nicht. Der DGB fordert deshalb mehr Kontrollen. Die Bundesregierung muss die zuständige Behörde Finanzkontrolle Schwarzarbeit personell deutlich stärken. Mindestlohnbetrügereien sind keine Kavaliersdelikte, sondern müssen geahndet werden. Das geht nicht ohne effektive Kontrollen und Sanktionen.


    Trotz der Mindestlohnanhebung weist der DGB Stadtverband Mönchengladbach mit Nachdruck auf die Sorgen vieler Menschen hin. „Auch mit Mindestlohn ist eine echte Teilhabe am kulturellen und gesellschaftlichen Leben nicht möglich. Schlimmer noch: Viele machen sich aktuell ernsthafte Sorgen, was im Herbst und Winter auf sie zukommt. Die gestiegenen Energie- und Lebensmittelpreise kann auch der neue Mindestlohn nicht auffangen. Die Bundesregierung muss jetzt schnellstens eine Energiepreispauschale und einen Energiepreisdeckel beschließen. Um das zu finanzieren, muss der Gesetzgeber die Übergewinne der großen Energie- und Mineralölkonzerne abschöpfen“, so Stock abschließend.

    Hintergrund:
    Die Daten zu den Profiteuren des Mindestlohns beruhen auf einer Auswertung des Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Instituts (WSI) in der Hans-Böckler-Stiftung, die detaillierte Daten für die Bundesländer und die rund 400 deutschen Landkreise und kreisfreien Städte liefert. In der Untersuchung haben die Forscher das Soziooekonomische Panel (SOEP) und die neuesten verfügbaren Daten des Statistischen Bundesamts und der Bundesagentur für Arbeit ausgewertet und bis September 2022 fortgeschrieben. Die Auswertung betrachtet alle Beschäftigungsverhältnisse ohne Auszubildende, Praktikantinnen/Praktikanten sowie Minderjährige.

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  • „Es ist fünf vor zwölf – Familienministerin Paul muss Förderung von Sprach-Kitas sicherstellen“

    „Es ist fünf vor zwölf – Familienministerin Paul muss Förderung von Sprach-Kitas sicherstellen“

    Das Bundesprogramm „Sprach-Kitas“ läuft nach derzeitigem Stand zum Jahresende aus.

    Bundesfamilienministerin Lisa Paus hat das Förderprogramm im Bundeshaushalt für das Jahr 2023 und der mittelfristigen Finanzplanung gestrichen. Landesfamilienministerin Josefine Paul hat bisher keinen Fahrplan vorgelegt, wie es mit der Förderung weitergeht. In NRW werden derzeit etwa 1.400 Kita-Fachkräfte und etwa jede achte Kita über das Programm finanziert.
    Gemeinsam beantragen die Fraktionen von SPD und FDP im kommenden Plenum, dass sich die Landesregierung beim Bund für die Fortsetzung der Finanzierung des Programms „Sprach-Kita“ einsetzt. Unabhängig davon muss das Land sicherstellen, dass die Finanzierung der „Sprach-Kitas“ auch ab dem 1. Januar 2023 garantiert ist. Hierfür müssen auch Landesmittel zur Verfügung gestellt werden, sofern der Bund die Finanzierung nicht fortsetzt.

    “Die Landesregierung zockt bei der Sprachbildung mit hohem Einsatz. Wenn die Träger bis zum Ende des Monats keine Zusage zur Weiterfinanzierung des Förderprogramms haben, drohen massenhaft Kündigungen. Schon jetzt sind die Kita-Träger durch steigende Energiepreise, Inflation und Umbaumaßnahmen stark belastet. Es fehlt den Trägern schlichtweg an eigenen Mitteln, um die Fachkräfte weiterhin finanzieren zu können. Deshalb ist die Landesregierung gefragt. Der Fachkräftemangel belastet schon jetzt Kitas im ganzen Land. Der Wegfall der über das Förderprogramm finanzierten Fachkräfte würde die Situation enorm verstärken. Ministerin Paul muss für die Beschäftigten und die Träger jetzt schnell Planungssicherheit geben.
    Aus dem Bundestag gibt es jetzt immer häufiger Stimmen, die eine kurzfristige Verlängerung des Förderprogramms anstreben. Damit sollen die Länder Zeit bekommen, um die langfristige Finanzierung über die Landeshaushalte sicherzustellen. Ein Grund mehr, dass Familienministerin Paul jetzt aus ihrer Schock-Starre raus und endlich ins Handeln kommen muss. Sprach-Kitas ermöglichen Teilhabe und Inklusion – und damit am Ende Chancengleichheit.“

    Dennis Maelzer

    „Die frühe Unterstützung und Förderung der Sprachentwicklung von Kindern muss ein Schwerpunkt in der frühkindlichen Bildung sein. Durch das Ende der Bundesförderung der „Sprach-Kitas“ drohen wichtige und gut etablierte Strukturen wie auch Personal verloren zu gehen. In Zeiten des drückenden Fachkräftemangels muss dies verhindert werden. Die Zeit drängt, die Träger benötigen eine belastbare Aussagen, wie es mit den Sprach-Kitas weitergeht. Ministerin Paul ist gefragt eine Lösung zu präsentieren. Hierzu sollte Frau Paul das Gespräch mit Ihrer Parteikollegin Familienministerin Paus suchen sowie auch eine landesseitige Unterstützung der Sprach-Kitas vorlegen. Das haben die betroffenen Kinder, Eltern sowie das Fachpersonal verdient.“

    Marcel Hafke
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  • WFMG zieht in die „Stonecutter Offices“

    WFMG zieht in die „Stonecutter Offices“

    Nach fünf Jahren im Quartier B. Kühlen an der Neuhofstraße 52 wechselt die WFMG – Wirtschaftsförderung Mönchengladbach GmbH den Standort.

    Ab 1. Oktober 2022 ist sie an der Steinmetzstraße 57-61 in der vierten Etage der „Stonecutter Offices“ beheimatet. Für die rund 25 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beginnt eine neue Zeitrechnung – inklusive Open-Space-Bereich, besserer ÖPNV-Anbindung und mehr E-Mobilität.
    Ende 2017 war die WFMG von ihrem angestammten Standort an der Lüpertzender Straße nach Eicken gewechselt. „In den vergangenen fünf Jahren haben wir das außergewöhnliche Ambiente und die sehr guten Arbeitsbedingungen im Kühlen-Quartier nicht zuletzt dazu nutzen können, unseren Umbau zu einer modernen Innovations- und Förderagentur voranzutreiben“, sagt Dr. Ulrich Schückhaus, Vorsitzender der Geschäftsführung. Vermieter Stefan Hamacher – das benachbarte und 1997 von ihm gegründete Unternehmen Media Central übernimmt ab sofort auch die bisherigen WFMG-Flächen – gebühre dafür Dank.

    Dr. Ulrich Schückhaus im Gespräch, Foto: WFMG

    „Nun freuen wir uns darauf, einen weiteren Schritt nach vorne zu machen und die jüngsten Entwicklungen hinsichtlich moderner Arbeitsbedingungen und Arbeitsplatzgestaltung aufzugreifen“, sagt Schückhaus.
    Im neuen Office werde dementsprechend noch mehr Wert auf Kollaboration und Kommunikation gelegt. Dazu gehörten beispielsweise der weitgehende Verzicht auf feste Büros und Tischtelefone sowie die Einrichtung eines Open-Space-Bereichs, der, ausgestattet mit digitalen Medien und Tools, optimale Bedingungen für interdisziplinäre Projektarbeit biete und einen Austausch untereinander fördere. „Bereits bei der Standortwahl wurde außerdem darauf geachtet, dass der Standort optimal an den ÖPNV angebunden ist und somit in direkter Nachbarschaft des Haupt- und Busbahnhofs vollumfänglich von den Mobilitätsangeboten profitiert“, sagt Prokurist David Bongartz. Ferner gebe es eine optimierte Infrastruktur für E-Mobilität im neuen Gebäude, und auch die Durchführung kleinerer Veranstaltungen sei dort deutlich besser möglich als bisher.
    Für Kunden der WFMG ändert sich außer der Adresse (Steinmetzstraße 57-61, 41061 Mönchengladbach) nichts – alle Rufnummern etwa bleiben gleich.
    Ab der Umzugswoche (26. bis 30. September) kann die WFMG jedoch vorübergehend keine Präsenztermine in ihren Räumen anbieten, zeitweise ist auch die telefonische Erreichbarkeit eingeschränkt.

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  • Naturbegeisterung in Mönchengladbach

    Naturbegeisterung in Mönchengladbach

    Liselotte Uhlig will mit ihren Fotografien Begeisterung für die Natur wecken. Sie ist Waldpädagogin und Natur- und Landschaftsführerin und ehrenamtlich für den NABU Mönchengladbach tätig.

    Mit ihren Fotos möchte sie für Naturgenießer und alle die es werden wollen, einen Anstoß geben sich wieder der heimischen Natur zuzuwenden.

    Ort:                                        Stadtsparkasse Mönchengladbach-Rheydt
                                                   Marktstr. 30-38

    Öffnungszeiten:                    Montag – Mittwoch 09:00 – 16:00 Uhr

                                                   Donnerstag 09:00 – 18:00 Uhr

                                                   Freitag 09:00 – 16:00 Uhr

    Ausstellungsdauer vom 21. September bis 11. Oktober 2022

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