Autor: Redaktion

  • Hochschule Niederrhein trauert um Professor Dr. Rolf Klinke

    Hochschule Niederrhein trauert um Professor Dr. Rolf Klinke

    Im Alter von 93 Jahren ist Professor Dr. Rolf Klinke verstorben.

    Damit verliert die Hochschule Niederrhein einen ihrer Gründungsväter.
    1971 leitete er den Planungsausschuss der am 1. August desselben Jahres zur Gründung der Fachhochschule Niederrhein führte. 23 Jahre, zwischen 1971 und 1994, stand Klinke an der Spitze des Fachbereichs Textil- und Bekleidungstechnik und war zwischen 1971 und 1980 zusätzlich Prorektor der Fachhochschule.
    „Ohne Rolf Klinke wäre die Hochschule Niederrhein nicht das, was sie heute ist. Wir sind zutiefst betroffen von der Nachricht und fühlen mit seinen Angehörigen“, sagt Dr. Thomas Grünewald, Präsident der Hochschule Niederrhein. „Der Fachbereich Textil- und Bekleidungstechnik gehört heute zu den größten und einflussreichsten seiner Art in Europa. Dafür hat Rolf Klinke im Jahr 1971 den Grundstein gelegt. Wir werden ihn nie vergessen“, betont Professor Dr. Lutz Vossebein, Dekan des Fachbereichs Textil- und Bekleidungstechnik.
    Dabei hatte Rolf Klinke zunächst gar keine Bezugspunkte zur Textilindustrie. 1929 wurde er in Emden/Ostfriesland geboren und blieb bis zum Abitur in Norddeutschland. Schließlich war es ein Onkel aus Mönchengladbach, der Klinkes Zukunft prägen sollte. Dieser Onkel besaß die alteingesessene Baumwollspinnerei und Bleicherei Eduard Königs & Co. auf der Pescher Straße in Mönchengladbach. Klinke absolvierte dort zunächst ein Praktikum und schrieb sich parallel für ein Studium an der Textilingenieurschule (TIS) ein. An der TIS blieb er auch nach seinem Abschluss und lehrte als Oberstudienrat die Grundlagen der Wirtschaftswissenschaften.
    Als der Düsseldorfer Landtag am 29. Juli 1969 das Fachhochschulgesetz verabschiedete war darin der
    1. August 1971 als Starttermin für diese neue Hochschulform festgelegt worden. Planungsausschüsse sollten an den jeweiligen Standorten die neuen Hochschulen entwickeln.
    Rolf Klinke, stets an hochschulpolitischen Entwicklungen interessiert, übernahm die Leitung des Planungsausschusses am Niederrhein, der am 1. April 1971 seine Arbeit aufnahm.
    Es musste ein Modell gefunden werden, dass der Region Niederrhein, dem fachlichen Schwerpunkt Textil und den beiden Städten Krefeld und Mönchengladbach gerecht werden sollte. Dass die Stadt Mönchengladbach den Fachbereich Textil- und Bekleidungstechnik bekam, war wesentlich auf Klinkes Verhandlungsgeschick zurückzuführen.

    Folgerichtig wurde er der erste Dekan des neuen Fachbereichs Textil- und Bekleidungstechnik. Dieser fasste die Fachrichtungen der ehemaligen Staatlichen Ingenieurschule für Textilwesen Mönchengladbach, die textiltechnologischen und künstlerischen Abteilungen der ehemaligen Staatlichen Ingenieurschule für Textilwesen Krefeld, die Staatliche Höhere Fachschule für die Bekleidungsindustrie Köln sowie die Staatliche Höhere Fachschule für die Bekleidungsindustrie Bielefeld zusammen.
    Später wurden die noch verbliebenen textilen Ausbildungsstätten in Wuppertal und Aachen ebenfalls in den Fachbereich Textil- und Bekleidungstechnik integriert. Auch das war ein Verdienst von Rolf Klinke.

    1994, im Jahr seiner Pensionierung, erhielt er für seine Verdienste das Bundesverdienstkreuz 1. Klasse.
    Auch im Ruhestand blieb er seiner Hochschule Niederrhein stets verbunden. So gab es zu seinem 90. Geburtstag im Sommer 2019 an der Hochschule einen großen Empfang für den Jubilar. Zahlreiche Weggefährten waren gekommen, um noch einmal auf sein Wohl anzustoßen.
    Die Hochschule Niederrhein und ihre Mitglieder werden Rolf Klinke ein ehrendes Andenken bewahren.

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  • Flächen für die Natur sichern und Biotopverbund umsetzen

    Flächen für die Natur sichern und Biotopverbund umsetzen

    Im Rheinischen Revier, Europas größtem Braunkohleabbaugebiet, sind die Tage der monströsen Schaufelradbagger gezählt.

    Mit dem Kohleausstieg 2030 stehen Wirtschaft, die Menschen in der Region und die Natur vor gewaltigen Veränderungen. Bund und Land haben sich zum Ziel gesetzt, die anstehende Transformation mit vielen Milliarden Euro zu gestalten.
    Nun trafen sich auf Einladung der drei nordrhein-westfälischen Naturschutzverbände Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND), Landesgemeinschaft Naturschutz und Umwelt (LNU) und der Naturschutzbund (NABU) erstmals Kommunen, Fachakteure und Naturschutzgruppen aus den Regionen, um sich darüber zu verständigen, wie der Schutz von Lebensräumen und der Erhalt der Artenvielfalt bei den Planungsprozessen vor Ort sichergestellt werden kann.

    Und das sei bitter nötig, denn bislang falle die Bilanz der über zweijährigen Planungen und Aktivitäten aus Sicht des Naturschutzes leider düster aus, so die Naturschutzverbände. Kommunen und das Land planten mit fata­lem Eifer neue Gewerbegebiete, Industrieanlagen, Wohnbebauung und entsprechende Infrastruktur. Ergebnis: Der Freiflächen-, wie der Naturschutz drohen völlig unter die Räder zu geraten. Dabei sei der Schutz von Lebensräumen und deren effektive Vernetzung durch Biotopverbundstrukturen kein „Nice-to-have“, sondern eine gesetzliche Pflichtaufgabe. Richtungsweisend seien hier die Vorgaben der EU-Biodiversitätsstrategie 2030, die vorsieht 30 Prozent der jeweiligen Landesfläche für den Biotopverbund zu sichern. Es ginge also nicht um das „ob“, sondern nur um das „wie“.

    Um Flächen für die Natur zu sichern und den Biotopverbund im Rheinischen Revier für die Zukunft zu stärken, lassen BUND, LNU und NABU NRW im Rahmen des vom Wirtschaftsministerium geförderten Projektes „Grundlagenkonzept Biotopverbund Rheinisches Revier“ aktuell eine eigene detaillierte Fachplanung für einen funktionsfähigen Biotopverbund in der Region erstellen. Basis der Planung sind die Fachbeiträge des Landesamts für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz (LANUV) zum Naturschutz und zur Landschaftspflege. Für die Umsetzung von konkreten Biotopverbundplanungen vor Ort seien aber detailliertere Entwürfe notwendig. Zudem werde das gemeinsame Projekt von BUND, LNU und NABU auch Biotopverbundstrukturen in urbanen Räumen berücksichtigen, erklärten die Verbände.

    Ziel von BUND, LNU und NABU sei es, gemeinsam mit den Kommunen, dem Fachwissen lokaler Naturschutzakteure über wichtige Lebensräume und gefährdete Arten in der Region und den auf Landesebene Handelnden einen Biotopverbund für das Rheinische Revier zu gestalten, der umfassend notwendige Verbindungskorridore und essentielle Lebensräume berücksichtigt und so die Artenvielfalt sichert.

    Das Projekt „Grundlagenkonzept Biotopverbund Rheinisches Revier“ startete im September 2022 mit der Vergabe der Planungsleistung an das Planungsbüro Gesellschaft für Umweltplanung und wissenschaftliche Beratung GbR mit Sitz in Bonn. Neben der Biotopverbundplanung der Naturschutzverbände sind mehrere begleitende Workshops vorgesehen, die die frühzeitige Einbindung der Landesakteure wie auch der Kommunen und regionaler Natur- und Umweltgruppen sicherstellen und so eine zeitnahe und qualitativ hochwertige Umsetzung des Biotopverbunds ermöglichen soll. Das auf ein Jahr angelegte Projekt wird durch das Ministerium für Wirtschaft, Industrie, Klimaschutz und Energie des Landes Nordrhein-Westfalen gefördert.

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  • Sacharow-Preis 2022: Das EU-Parlament ehrt das ukrainische Volk 

    Sacharow-Preis 2022: Das EU-Parlament ehrt das ukrainische Volk 

    Im Rahmen einer feierlichen Zeremonie am 14. Dezember wurde der Sacharow-Preis für geistige Freiheit 2022 des Europäischen Parlaments an das tapfere Volk der Ukraine verliehen.

    Das Volk der Ukraine wurde bei der Zeremonie in Straßburg von seinem Präsidenten, gewählten Politikern und Personen der Zivilgesellschaft vertreten.

    Der unprovozierte Angriffskrieg Russlands gegen die Ukraine, der im Februar 2022 begann, verursacht enorme Kosten für das ukrainische Volk, das für den Schutz seiner Heimat, seiner Souveränität, seiner Unabhängigkeit und seiner territorialen Integrität kämpft. Jeden Tag kämpft es auch für Freiheit, Demokratie, Rechtsstaatlichkeit und europäische Werte.

    Bei der Verleihung des Preises sprach Parlamentspräsidentin Roberta Metsola vom Mut und den Opfern des ukrainischen Volkes: „Die Botschaft aus Europa ist klar: Wir stehen an der Seite der Ukraine. Wir werden nicht wegschauen. Das ukrainische Volk kämpft nicht nur einen Unabhängigkeitskrieg, sondern einen Krieg der Werte. Die Werte, die unser Leben in der Europäischen Union untermauern und die wir lange Zeit als selbstverständlich angesehen haben, jeden Tag aufs Neue.“

    Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj, der über eine Videoverbindung zugeschaltet war, bat um eine Schweigeminute im Namen aller ukrainischen Männer, Frauen, Kinder, Militärs und Zivilisten, die in diesem Krieg getötet wurden. Im Anschluss sagte er: „Wir müssen jetzt handeln und nicht auf das Ende des Krieges warten, um all diejenigen vor Gericht zu bringen, die diesen Krieg entfesselt haben, und um eine Wiederholung der Aggression zu verhindern. Dies wird der wirksamste Schutz der Freiheit, der Menschenrechte, der Rechtsstaatlichkeit und anderer gemeinsamer Werte sein, die insbesondere durch diese Auszeichnung des Europäischen Parlaments verkörpert werden.“

    Er rief zur Unterstützung eines internationalen Gerichtshofs auf, um die von Russland begangenen Verbrechen zu ahnden.

    Bei der Zeremonie anwesend waren:

    • Olexandra Matwijtschuk – Vorsitzende der nichtstaatlichen Organisation „Zentrum für bürgerliche Freiheiten“, die zu den Preisträgern des Friedensnobelpreises 2022 gehört
    • Julija Pajewska – Gründerin der medizinischen Evakuierungsgruppe „Tairas Engel“
    • Iwan Fedorow – Bürgermeister von Melitopol
    • Olexander Tschekryhin und Stanislaw Kulykiwskyj – Vertreter des staatlichen Notfalldienstes der Ukraine
    • Jaroslaw Boschko von der zivilen Widerstandsbewegung „Schofta Strytschka“ (Gelbes Band)

    Der Sacharow-Preis des Europäischen Parlaments Der Sacharow-Preis für geistige Freiheit wird jährlich vom Europäischen Parlament verliehen. Er wurde 1988 ins Leben gerufen, um Personen und Organisationen zu ehren, die sich für Menschenrechte und Grundfreiheiten einsetzen. Er ist nach dem sowjetischen Physiker und politischen Dissidenten Andrei Sacharow benannt und umfasst eine Urkunde und ein Preisgeld von 50.000 Euro.

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  • EP-Präsidentin Metsola zu den laufenden Ermittlungen der belgischen Behörden

    EP-Präsidentin Metsola zu den laufenden Ermittlungen der belgischen Behörden

    “Liebe Kolleginnen und Kollegen,

    ich denke, es ist keine Übertreibung zu sagen, dass dies einer der längsten Tage meiner Karriere war. Ich muss meine Worte sorgfältig wählen, ohne laufende Ermittlungen zu gefährden oder die Unschuldsvermutung in irgendeiner Weise zu untergraben.

    Und das werde ich tun. Wenn also meine Wut, mein Ärger und meine Trauer nicht zum Vorschein kommen, seien Sie versichert, dass diese Gefühle mich genauso stark beschäftigen wie meine Entschlossenheit, dieses Haus zu stärken.

    Machen wir uns nichts vor:

    ·  Das Europäische Parlament, liebe Kolleginnen und Kollegen, wird angegriffen.

    ·  Die europäische Demokratie wird angegriffen.

    ·  Und unsere offenen, freien, demokratischen Gesellschaften werden angegriffen.

    Die Feinde der Demokratie, für die allein die Existenz dieses Parlaments eine Bedrohung darstellt, werden vor nichts Halt machen. Die böswilligen Akteure, die mit autokratischen Drittländern in Verbindung stehen, haben mutmaßlich NRO, Gewerkschaften, Einzelpersonen, Assistenten und Mitglieder des Europäischen Parlaments als Werkzeug eingesetzt, um unsere Verfahren zu kontrollieren.

    Ihre bösartigen Pläne sind gescheitert. Unsere Dienststellen, auf die ich sehr stolz bin, arbeiten seit einiger Zeit mit den zuständigen nationalen Strafverfolgungs- und Justizbehörden zusammen, um dieses mutmaßliche kriminelle Netzwerk zu zerschlagen.

    Wir haben in Abstimmung mit den Behörden dafür gesorgt, dass alle rechtlichen Schritte eingehalten werden, dass alle Daten erhalten bleiben und dass, wo nötig, IT-Ausrüstung gesichert, Büros versiegelt und Hausdurchsuchungen durchgeführt werden können. Am vergangenen Wochenende habe ich einen belgischen Richter und die Polizei zu einer Hausdurchsuchung begleitet, wie es die belgische Verfassung vorschreibt.

    Als Vorsichtsmaßnahme habe ich, wiederum unter voller Wahrung der Unschuldsvermutung, die genannte Vizepräsidentin von allen Aufgaben und Zuständigkeiten, die mit ihrer Rolle als Vizepräsidentin zusammenhängen, entbunden und eine außerordentliche Sitzung der Konferenz der Präsidenten einberufen, um ein Verfahren nach Artikel 21 einzuleiten, das die Beendigung ihrer Amtszeit als Vizepräsidentin zum Ziel hat, um die Integrität dieses Hauses zu schützen.

    Außerdem sollte ich heute die Öffnung des Verhandlungsmandats im Zusammenhang mit der Befreiung von der Visumpflicht für Katar und Kuwait bekanntgeben. In Anbetracht der Ermittlungen muss dieser Bericht nun an den Ausschuss zurückverwiesen werden.

    Ich weiß auch, dass wir noch nicht am Ende des Weges angelangt sind und dass wir gemeinsam mit anderen EU-Organen so lange wie nötig die Ermittlungen unterstützen werden. Korruption darf sich nicht lohnen, und wir haben unseren Teil dazu beigetragen, dass diese Pläne nicht verwirklicht werden konnten.

    Und ich möchte klarstellen, dass es bei den Anschuldigungen nicht um links oder rechts oder Nord oder Süd geht. Hier geht es um Recht und Unrecht, und ich möchte an Sie appellieren, der Versuchung zu widerstehen, diesen Moment für politische Zwecke auszunutzen. Verharmlosen Sie nicht die Bedrohung, der wir ausgesetzt sind.

    Wie so viele von Ihnen bin ich in die Politik gegangen, um die Korruption zu bekämpfen. Um für die Grundsätze Europas einzutreten. Dies ist eine Prüfung für unsere Werte und unsere Verfahren, und ich versichere Ihnen, liebe Kolleginnen und Kollegen, dass wir diese Prüfung meisterhaft bestehen werden.

    ·  Es wird keine Straffreiheit geben. Keine. Die Verantwortlichen werden sehen, dass dieses Parlament auf der Seite des Gesetzes steht. Ich bin stolz auf unsere Rolle und darauf, wie wir diese Untersuchung unterstützt haben.

    ·  Wir werden hier nichts unter den Teppich kehren, sondern eine interne Untersuchung einleiten, um alle Fakten im Zusammenhang mit dem Parlament zu prüfen und zu untersuchen, wie unsere Verfahren noch zuverlässiger werden können.

    ·  Wir werden nicht einfach weitermachen wie bisher, sondern Reformen einleiten, um herauszufinden, wer Zugang zu unseren Räumlichkeiten hat, wie diese Organisationen, NRO und Personen finanziert werden, welche Verbindungen zu Drittländern sie haben. Wir werden mehr Transparenz bei Treffen mit ausländischen Akteuren und den mit ihnen verbundenen Personen fordern. Wir werden dieses Parlament und diese Stadt aufrütteln, und ich brauche dazu Ihre Hilfe.

    ·  Wir werden diejenigen schützen, die uns bei der Aufdeckung von Straftaten helfen, und ich werde mich dafür einsetzen, dass unsere Hinweisgebersysteme überprüft werden, um zu sehen, wie sie gestärkt werden können.

    ·  Aber ich muss unterstreichen, dass wir zwar immer weiter versuchen können, Abschreckung und Transparenz zu verstärken, dass es aber immer einige geben wird, die für eine Tasche voller Geld jedes Risiko eingehen. Wichtig ist, dass diese Menschen verstehen, dass sie erwischt werden. Dass unsere Dienste funktionieren und dass sie mit der vollen Härte des Gesetzes rechnen müssen. So wie es in diesem Fall geschehen ist.

    Dies sind schwierige Zeiten für uns alle, aber ich bin überzeugt, dass wir gestärkt daraus hervorgehen können, wenn wir zusammenarbeiten.

    Lassen Sie mich Ihnen, meinen Kollegen, die diese Tage mit mir erlebt haben, noch einmal sagen, wie tief enttäuscht ich bin – ich weiß, dass Sie alle das Gleiche empfinden.

    Zuletzt eine Warnung an jene böswilligen Akteure in Drittländern, die glauben, sie könnten sich ihren Weg nach vorne erkaufen. Die glauben, Europa sei käuflich. Die glauben, sie könnten unsere NROs übernehmen. Lassen Sie mich Ihnen sagen, dass dieses Parlament sich Ihnen entschieden in den Weg stellen wird.

    Wir sind Europäer.

    Lieber frieren wir, als uns kaufen zu lassen.”

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  • DGB Stadtverband Mönchengladbach fordert mehr Geld für Jobcenter, da neue Fördermöglichkeiten sonst ins Leere laufen

    DGB Stadtverband Mönchengladbach fordert mehr Geld für Jobcenter, da neue Fördermöglichkeiten sonst ins Leere laufen

    Die Einführung des Bürgergeldes ist für den DGB ein wichtiger Beitrag zur Bekämpfung der Langzeitarbeitslosigkeit.

    Umso unverständlicher sind die Verschlechterungen bei der finanziellen Ausstattung der Jobcenter.

    „Die Verbesserungen bei den Fördermöglichkeiten für Langzeitarbeitslose stehen im diametralen Widerspruch zu den Kürzungen der Bundesregierung bei den Mitteln des Eingliederungs-budgets. Es ist gut, dass die Bundesregierung zukünftig verstärkt auf Qualifizierung setzt und einen Qualifizierungsbonus von 150 Euro im Monat für abschlussbezogene Weiterbildung einführt. Wir begrüßen auch, dass sie den Vermittlungsvorrang in prekäre Arbeit aufhebt und so zu nachhaltigen Perspektiven für Langzeitarbeitslose am ersten Arbeitsmarkt beitragen will. Gleichzeitig ist unklar, wie die Jobcenter diese Herausforderungen meistern sollen, wenn sie Kürzungen von etwa 200 Millionen Euro bei den Mitteln für Weiterbildung und Vermittlung hinnehmen müssen“, so der Vorsitzende des DGB Mönchengladbach Patrick Stock.

    Bereits jetzt seien die Jobcenter völlig unzureichend finanziert. Das hat jährlich zur Folge, dass sie mit den Mitteln zur Eingliederung in Arbeit ihren eigenen Verwaltungsapparat finanzieren müssen. „Die Umwidmung der Gelder – also die Umschichtung des Eingliederungstitels in den Verwaltungstitel – haben wir immer kritisiert. Nun verschärft sich diese Problematik noch. Die neuen Fördermöglichkeiten müssen gegenfinanziert werden, sonst bleiben die Maßnahmen Augenwischerei“, fordert Stock.

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  • MGL: Reallabor für nachhaltige Mobilität

    MGL: Reallabor für nachhaltige Mobilität

    Knapp 500.000 Euro werden in den kommenden 18 Monaten am Standort Mönchengladbach in ein robustes Flugbetriebskonzept für den sicheren, planbaren und witterungsunabhängigen Parallelbetrieb von bemannten und unbemannten Luftfahrzeugen investiert.

    Die Hälfte davon wird vom Bundesministerium für Digitales und Verkehr (BMDV) gefördert, allein knapp 150.000 Euro erhält der Flughafen Mönchengladbach. Unter dem Namen SkyTRACKplus forscht der MGL gemeinsam mit dem Projektteam (FH Aachen, DRONIQ GmbH, Flughäfen Paderborn/Lippstadt, Stadt Mönchengladbach) zu publizierbaren und kontrollierten Flugverfahren für Flugtaxis und Drohnen, die zusammen mit der Flugsicherung erstellt und mit einer Drohne erprobt werden.
    Das Ergebnis steht allen Luftraumnutzern als Gemeingut zur Verfügung.

    Die in diesem Projekt erarbeiteten Konzepte sind ein wichtiger Beitrag zur Mobilitätswende.
    Sie sorgen nicht nur für nachhaltige Mobilitätsangebote in Ballungsgebieten, sondern bereiten auch den Weg für den Einsatz der wendigen, elektrisch betriebenen Flugobjekte im medizinischen Bereich sowie bei Feuerwehr, Polizei und Katastrophenschutz. Hochautomatisiert und digital vernetzt reduzieren sie den CO2-Fußabdruck durch elektrifiziertes Fliegen und optimiertes Routen- und Flugmanagement und senken die Lärmemissionen spürbar. Ein Plus vor allem im städtischen Umfeld.

    Der MGL ist das Reallabor in diesem Projekt. Hier, an einem Flughafen mit einer vollständigen boden- und luftseitigen Infrastruktur inklusive Kontrollzone werden die Testflüge und -verfahren geplant und erprobt. Dazu werden zwei Drohnen angeschafft, die als klein skalierte Demonstratoren die Interaktion mehrerer unbemannter Flugobjekte in einem komplexen Luftraum erproben sollen.

    „Am Flughafen Mönchengladbach bieten wir die komplette Infrastruktur eines multimodalen Mobilitätshubs, um die Integration bemannter und unbemannter Luftraumteilnehmer voranzutreiben“, sagt MGL-Geschäftsführer Andreas Ungar.
    Drohnen und spätere Flugtaxis fliegen deutlich tiefer als Flugzeuge. Unterhalb der Radarführungsmindesthöhe ist bisher keine flächendeckende Ortungslösung und damit Flugsicherung verfügbar. Die Integration in das herausfordernde Luftverkehrssystem mit hoher Verkehrs- und Flugplatzdichte soll anhand einer Beispielstrecke zwischen den Flughäfen Mönchengladbach und Paderborn mit einer Zwischenlandung im urbanen und ländlichen Raum erarbeitet werden.

    Erfahrung aus SkyCab
    Am MGL hat man im Rahmen des SkyCab-Projekts bereits Erfahrung mit dieser komplexen Aufgabenstellung gesammelt.
    Der erste Testflug des zukünftigen Flugtaxis fand 2021 mit einer klein skalierten Demonstrator-Drohne von Germandrones in Übereinstimmung mit Luftfahrtstandards und nach Genehmigung durch die Luftfahrtbehörden in Zusammenarbeit mit der DFS Aviation Services statt. Die Demonstrator-Drohne erhielt bei laufendem Flugbetrieb von der Flugsicherung in der Kontrollzone am Airport MGL die Startfreigabe. Auf der gesamten Flugstrecke stellte DRONIQ für die Fernpiloten von Germandrones mit ihrem Verkehrsmanagement-System (UTM) die elektronische Sichtbarkeit des Flugobjekts sicher.
    Klar ist, nur mit einem kombinierten Luftlagebild für alle Flugverkehrsteilnehmer können Flugzeuge und die wesentlich tiefen fliegenden Drohnen und Lufttaxis sicher in den aktiven Luftraum integriert werden.

    In Zusammenarbeit mit DRONIQ soll im Rahmen von SkyTRACKplus daher auch die Schnittstelle der UTM-Daten zum vorherrschenden Luftverkehrssystem realisiert werden.
    Die SkyTRACKplus-Ergebnisse machen einen breiten Einsatz solcher innovativen Luftmobilitätlösungen erst möglich, wodurch sich auch neue wirtschaftliche Optionen eröffnen.
    „Am MGL verfügen wir über Potenzialflächen von knapp 200.000 m², auf denen sich ein innovatives Luftfahrt-/Drohnencluster ansiedeln lässt“, so MGL-Geschäftsführer Dr. Ulrich Schückhaus.
    Die Schulungs- und Wartungsbetriebe am Platz sowie die jüngste Investition eines Batterieladegeräts runden das Serviceangebot rund um Lufttaxis und Drohnen ab.

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  • Informationsveranstaltung zum berufsbegleitenden MBA-Studium an der Hochschule Niederrhein

    Informationsveranstaltung zum berufsbegleitenden MBA-Studium an der Hochschule Niederrhein

    Wer sich auf eine Führungsposition vorbereiten möchte oder seiner Führungsverantwortung noch besser gerecht werden will, der sollte sich den berufsbegleitenden MBA-Studiengang „Leadership & Management“ der Hochschule Niederrhein näher anschauen.

    Die nächste Infoveranstaltung findet am 15. Dezember 2022 um 18.30 Uhr statt (Webschulstraße 41, 41061 Mönchengladbach oder Online via Zoom).
    In vier Semestern erwerben die Absolventinnen und Absolventen das für Führungspositionen nötige BWL-Wissen und stärken die persönliche Führungskompetenz.
    Das Studium thematisiert u. a. die Chancen und Risiken der Digitalisierung, vermittelt Know-how in Personalführung und behandelt die Potenziale agiler Führungsmethoden und Konzepte aus dem Bereich New Work. Der Abschluss ist ein Master of Business Administration (MBA).
    Wir bitten um Anmeldung unter: rene.steinwartz@hs-niederrhein.de mit der Angabe, ob Sie vor Ort oder online teilnehmen wollen: Donnerstag, 15. 12. 2022, 18.30 Uhr
    Weitere Termine sowie Informationen zum Studiengang insgesamt erhalten Sie auf der Internetseite www.mba.hs-niederrhein.de

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  • De Kull hat in Zusammenarbeit mit der “mags” Trafos umgestaltet

    De Kull hat in Zusammenarbeit mit der “mags” Trafos umgestaltet

    Wie soll es anders sein? Auf den 20 Trafos und Stromkästen, die in individuelle Kunstwerke verwandelt wurden, dominieren die Farben Schwarz, Weiß und Grün.

    Verschiedenste Motive säumen jetzt die Straßenränder im Mönchengladbacher Nordpark. Das Fanprojekt hat die Umgestaltung im Rahmen des „Trafopatenprojekts“ von mags realisiert. Die Borussia-Stiftung finanzierte die hierfür benötigten Farben.
    Seit 2019 sind im Rahmen des Projektes mehr als 100 Trafostationen und Stromkästen verschönert worden. Der Startschuss fiel damals am Kapuzinerplatz. Es folgten zahlreiche Foto-Folierungen:
    Von städtischen Wahrzeichen über eine lächelnde Sonnenblume bis hin zu umgebungsintegrierten Motiven, bei denen Trafokästen vor Hecken oder Mauern optisch verschwanden. Aber auch immer mehr Werke der Graffiti-Künstler Steffen Mumm alias Hoker One und Philipp Kömen alias Norm Abartig kamen dazu.
    „Ab sofort konzentrieren wir uns auf Postablagekästen im Stadtgebiet“, kündigt Yvonne Tillmanns, Leiterin der Öffentlichkeitsarbeit bei mags an. Auch hier können Mönchengladbacherinnen eine Patenschaft für die Kästen vereinbaren, um sie zu verschönern. Mehr Informationen finden Interessierte unter https://mags.de/patenschaft-eingehen. Um die künstlerische Gestaltung von Stromkästen und Trafostationen kümmert sich jetzt die NEW mit ihrem Projekt „Kunst am Kasten“. Interessierte Mönchengladbacherinnen die Ihr Umfeld mitgestalten wollen, schicken eine Mail mit dem Betreff „Kunst am Kasten“, dem Standort inklusive aktuellem Foto des Kastens und einer Skizze des geplanten Motivs, dass Sie gerne umsetzen möchten, an kunstamkasten@new-netz.de. Die NEW prüft die Anfrage hinsichtlich der Umsetzbarkeit.

    Voraussetzung für die Umgestaltung ist, dass es sich um einen Stromkasten oder eine Trafostation der NEW handelt. Bei der Motiv-Auswahl ist zu beachten, dass die Motive keine kommerzielle Werbung enthalten dürfen und politisch und religiös neutral sein müssen. Vor der geplanten Gestaltung schließen Künstler und die NEW noch einen Gestattungsvertrag und schon können aus den grauen Kästen kleine Kunstwerke entstehen.

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  • Zwischenzeit

    Zwischenzeit

    Innehalten, Atemholen – 30 Minuten Musik und Wort in St. Helena

    Gönnen Sie sich einmal im Monat während des Rheindahlener Wochenmarktes in St. Helena eine halbstündige Auszeit.
    Der Besuch des Marktes lässt sich mit einem kurzen Besuch der St. Helena-Kirche wunderbar verbinden, um – gerne zwischen gefüllten Einkaufstaschen – auszuruhen, den Texten und Klängen der Musik zu lauschen.

    Zum 50. Mal am Freitag, 16. Dezember 2022 um 15.30 Uhr

    in St. Helena, Mönchengladbach-Rheindahlen.

    Andrea Richter spricht Texte zum Thema

    „MENSCHWERDUNG“

    von Hilde Domin, Lothar Zenetti u. a.

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    Reinhold Richter spielt Teile aus dem Orgelzyklus

    „La Nativité du Seigneur“ von Olivier Messiaen (30. Todestag)

    Informationen auch unter www.helenamusik-rheindahlen.de

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  • NAJU legt eine Benjeshecke auf dem Rheydter Friedhof an

    NAJU legt eine Benjeshecke auf dem Rheydter Friedhof an

    Es ist ein kalter und feuchter Samstagmorgen im November, als Gruppenleiterin Liselotte Uhlig mit ihren Schützlingen und weiteren Helfern der NABU-Familiengruppe zum Treffpunkt auf dem Rheydter Friedhof kommt.

    Etwa 100 Meter vom Eingang an der Watelerstraße entfernt wartet mags-Friedhofsleiter Sebastian Kieselbach-Peters bereits auf die Gruppen. Neben ihm türmen sich zwei riesengroße Berge mit Gehölzschnitt auf. Diese gilt es, in eine Totholzecke, eine sogenannte Benjeshecke, zu verwandeln.
    Bei einer Benjeshecke handelt es sich genau genommen nicht um eine Hecke, sondern um einen Totholz-Streifen. Dieser ist nach dem Landschaftsgärtner Hermann Benjes benannt, der in den 1980er-Jahren auf die Idee zur Verwertung des Grünschnitts kam. Die Benjeshecke bietet Igeln, Vögeln und Insekten Unterschlupf.

    Damit das Material auch als Hecke zum Halten kommt, muss es an den Außenseiten ordentlich miteinander verflochten und innen gut aufeinandergeschichtet sein. Dazu hat das Rheydter mags-Friedhofsteam bereits im Vorfeld 20 Stützhölzer mit einer Länge von mehr als zwei Metern in einer Zehnerreihe hintereinander im Boden eingegraben.

    Foto: mags

    Nach einer kurzen Begrüßung ist die Aufgabenverteilung schnell geklärt: Die älteren Gruppenmitglieder kümmern sich um Aufschichtung der Benjeshecke und die Mütter mit den kleinen Kindern schichten Blätter zu drei Igelhaufen zusammen. Diese rahmen die Benjeshecke ein und bieten zusätzlichen Unterschlupf im Winter.
    „Ich freue mich so sehr, dass wir nach unserer Wildblumen-Aktion im Frühjahr auf dem Rheydter Friedhof nun auch im Herbst eine tolle Sache mit mags umsetzen konnten“, sagt Liselotte Uhlig. Für die Leiterin der NAJU-Jugendgruppe sowie zertifizierte Waldpädagogin und Natur- und Landschaftsführerin für den Naturpark Schwalm-Nette ist es die letzte Aktion mit ihrer Gruppe „Waldfreunde“.
    Nach mehr als 20 Jahren Jugendarbeit für den NABU Mönchengladbach hört Liselotte Uhlig nun auf. „Einen schöneren Abschluss hätte ich mir nicht wünschen können“, betont die 67-Jährige.

    Nach drei Stunden ist die Benjeshecke fertig – Jacken, Schuhe und Handschuhe schmutzig. Doch alle sind stolz auf das Ergebnis. „Es hat mir großen Spaß gemacht, mit den Jugendlichen, den kleinen Kindern und den Eltern diesen Totholzstreifen für den Friedhof an der Preyerstraße zu bauen. Sowohl diese Aktion mit dem NAJU als auch die im Frühjahr hat gezeigt, dass wir auf Augenhöhe und im tollen Austausch etwas Schönes für die Natur auf die Beine stellen konnten. Das macht mich stolz und dafür möchte ich auch Liselotte Uhlig danken“, betont Sebastian Kieselbach-Peters.

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  • Grüne Jugend Mönchengladbach ist sauer: „RWE ist menschenverachtend“

    Grüne Jugend Mönchengladbach ist sauer: „RWE ist menschenverachtend“

    Die aktuellen Geschehnisse in Lützerath lassen auch die Mönchengladbacher Grüne Jugend nicht still.

    Am Montag ist die Hundertschaft der Polizei unter dem Vorwand der Einsatzvorbereitung durch das Dorf marschiert. Zusätzlich hat RWE seit Dienstag das Stromnetz nach Lützerath abgeklemmt.
    Die Jugendgruppe sieht dies als unnötige Provokation und Machtdemonstration. Sie äußern sich über die Maßnahmen durch den Innenminister Herbert Reul und dem Großkonzern RWE.

    „RWE ist und handelt menschenverachtend und Herbert Reul agiert unnötig aggressiv. Der Energiekonzern und die Polizei NRW versuchen die Menschen mit radikalen Maßnahmen aus dem Dorf zu vertreiben und erhöht bewusst die Eskalationsstufe. Mit einem derartigen Polizeiaufgebot die Menschen in Lützerath versuchen einzuschüchtern wird zu keiner friedlichen Lösung“, sagt Fabian Sneider, Sprecher der Grünen Jugend Mönchengladbach.

    Die Menschen in Lützerath zeigen sich hier kooperationsbereit und laden die Polizei NRW öffentlich ein bei den kommenden Dorfspaziergängen teilzunehmen.

    „Die aktive Zerstörung der Stromversorgung ist ein Skandal. In dieser Jahreszeit die Menschen im kalten stehen zu lassen macht erneut deutlich, dass Großkonzerne wie RWE enteignet werden müssen“ führt Sneider fort. „Profite stehen nicht über Menschenrechte und dafür muss der Energiekonzern zur Verantwortung gezogen werden. Wir fordern ein klares Handeln gegen RWEs Machenschaften von der Bundes- und Landesregierung“, ergänzt Niklas Langmaack, Mitglied der Jugendorganisation.

    Die Mahnwache in Lützerath ist bis Ende Dezember offiziell genehmigt und die dort lebenden Menschen sind Ökostromkunden, welche Verträge von Naturstrom besitzen. Ein offizielles Statement von RWE gibt es bisher noch nicht. Ihre Grundversorgung versuchen die Bewohner aktuell mit Generatoren und Solarpanels abzusichern. Der Sprecher der Grünen Jugend Mönchengladbach lässt auch keine Kritik an seiner Mutterpartei aus: „Viele Klimaaktivisten sind wütend auf die Grüne Partei und diese Wut kann ich nachvollziehen. Durch das klimaschädliche Handeln verliert die Partei ihr Gesicht.  Denn Fakt ist, dass durch die zusätzlichen Kohleblöcke im Kraftwerk Neurath und die Kohle unter dem Dorf die Gesamtmenge des ausgestoßenen CO2 in den nächsten Jahren dramatisch steigen wird und das kein positiver Beitrag zum Klimaschutz ist. Das dürfen wir nicht zu lassen.”

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  • Zum letzten Mal „Beethoven!“

    Zum letzten Mal „Beethoven!“

    Dass Ludwig van Beethoven unsterblich ist, beweist Ballettdirektor Robert North
    in seiner Choreografie „Beethoven!“. Er lässt den Komponisten, dessen 250. Geburtstag 2020 gefeiert
    wurde, durch einen originellen Kunstgriff ideenreich und fantasievoll auferstehen: ein Tänzer, ein Pianist
    und ein Schauspieler verkörpern den weltberühmten Musiker.
    Der schöpferische Künstler, der geistreiche Mensch mit großen Gedanken zum Zeitgeschehen und
    bedrückenden Lebenserfahrungen, der verletzliche, an der Utopie einer besseren Welt festhaltende
    Idealist – all diese Aspekte beleuchtet Robert North anhand prägnanter Lebenssituationen, eingebunden
    in das aufregende Kapitel europäischer Zeitgeschichte von der Französischen Revolution bis zum
    Wiener Kongress, das sich exemplarisch in der Person Napoleon Bonapartes widerspiegelt.
    Das Ballett „Beethoven!“ wird nur noch am 16. und 23. Dezember aufgeführt. Vorstellungsbeginn ist
    jeweils um 19.30 Uhr.
    Karten sind an der Theaterkasse unter der Nummer 02166/6151-100 oder
    im Internet www.theaterkr-mg.de erhältlich.
    Freitag, 16. Dezember 2022, 19.30 Uhr; Theater Mönchengladbach, Große Bühne
    Freitag, 23. Dezember 2022, 19.30 Uhr; Theater Mönchengladbach, Große Bühne

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  • Hochschule veröffentlicht Serious-Gaming-App „Quest of Gelduba“

    Hochschule veröffentlicht Serious-Gaming-App „Quest of Gelduba“

    Laut einer Umfrage des Branchenverbandes der deutschen Informations- und Telekommunikationsbranche (Bitkom) spielen mehr als die Hälfte aller Menschen in Deutschland regelmäßig digitale Spiele. Sei es an einer Spielkonsole, am PC oder aber auf dem Handy.

    Für alle Spielebegeisterten gibt es eine gute Nachricht: Mit der Gaming-App „Quest of Gelduba“ bringt die Hochschule Niederrhein heute ihr erstes eigenes Serious Game auf den Markt. Das Besondere an einem Serious Game: Die Spielerinnen und Spieler werden nicht nur unterhalten, sie lernen dabei auch noch etwas zum Thema Ideenentwicklung und Startup bzw. Gründung.
    Ab sofort kann das Spiel im Google-Play- oder im Apple App-Store heruntergeladen werden.

    „Die Idee zum Serious Game „Quest of Gelduba“ ist während des Lockdowns zu Beginn der Corona Pandemie entstanden, um die Studierenden und Mitarbeitenden spielerisch und digital zu erreichen und für die Themen kreative Ideenentwicklung und Existenzgründung niederschwellig zu sensibilisieren. Wir sind unglaublich stolz, diesen innovativen Weg zu gehen, als einzige Hochschule oder Universität in Deutschland“, sagt Projektmanagerin Stephanie Bienefeld aus dem HNX-Team der Hochschule Niederrhein.
    In „Quest of Gelduba“ – der Spielname ist inspiriert vom römischen Garnisonsplatz Gelduba am Niedergermanischen Limes – schlüpfen die Spielerinnen und Spieler in die Rolle eines Magier-Lehrlings. Dieser muss einen Weg finden, um Familie und Freunde vor dem Fluch der Lethargika zu retten. Dafür braucht die Heldin bzw. der Held Unterstützung – und Mana. Kann dabei vielleicht ein Wesen aus einer fremden Parallelwelt helfen?
    Auf der Fantasy-Abenteuerreise fordern die Spieler:innen viele unterschiedliche Mini-Games heraus. Diese müssen gemeistert werden, um benötigte Gegenstände freizuschalten und das Wissen zu erweitern. Gleichzeitig lernen die Spieler:innen dabei vieles, was wichtig ist, wenn es um gute Ideen für Lösungen von irdischen Problemen geht. Denn dieses Spiel bietet mehr als nur Unterhaltung: man erfährt viele Dinge über Ideenfindung, Ideenentwicklung und zum Thema Gründung eines Startups.
    Das Spiel wurde über einen Zeitraum von knapp zwei Jahren vom Dortmunder Spieleentwickler Fabula Games entwickelt.
    Mehr Informationen hier: www.quest-of-gelduba.de

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  • NABU Mönchengladbach feierte Geburtstag

    NABU Mönchengladbach feierte Geburtstag

    Es war der 25. November 1937 als ein Aufruf in der Rheinischen Landeszeitung erschien, der zur Gründungsversammlung eines Vogelschutzvereines einlud. Zwei Tage später, am Samstag den 27. November 1937 wurde im Dortmunder Hof auf der Bismarckstraße der “Reichsbund für Vogelschutz M.-Gladbach und Rheydt e. V.” gegründet. Gründungsmitglieder waren unter anderem Fritz M. Mumbacher und Clemens Maas, letzterer übernahm den Vorsitz des neugegründeten Naturschutzvereins. Die Gründung fand zu einer Zeit statt, als kaum einer an Natur- und Umweltschutz dachte.

    Bereits ein Jahr später erhielten die Mönchengladbacher Naturschützer hohen Besuch, die Gründerin des Bundesverbandes des Reichsbundes für Vogelschutz (gegründet 1899), Lina Hähnle mit Mann, stattete der kleinen Mönchengladbacher Naturschutzgruppe einen Besuch ab und würdigte dessen Arbeit. Bereits 1948 konnte Clemens Maas ein Buch mit dem Titel “Die Vogelwelt unserer Heimat” veröffentlichen. So war erstmals der Bestand der heimischen Vogelwelt dokumentiert. Viele weitere Publikationen sollten in der langen Geschichte folgen und weiter die örtliche Natur beschreiben.

    Mehrere Namensänderungen erfolgten im Laufe der Jahre, zuerst in Bund für Vogelschutz, dann in Deutscher Bund für Vogelschutz und letztendlich (1991) in den heutigen Naturschutzbund (NABU). Im Jahr 1991 erfolgte zudem die Vereinigung mit der NABU Gruppe Wickrath. Viele Jahre unterhielt zuerst die NABU Gruppe Wickrath und nach der Vereinigung der NABU Stadtverband Mönchengladbach das Vogelkundliche Museum im Schloss Wickrath. Dieses kleine aber feine Museum war ein Besuchermagnet für viele Besucher des Schlossparks. Leider musste es 2012 geschlossen werden, da Gelder für eine dringend notwendige Restaurierung fehlten.

    Seit 1987 gibt der NABU sein Mitgliedermagazin “Steinbrecher” heraus, welches jetzt ebenfalls Geburtstag feiert. Im Laufe der Jahre ist der NABU enorm gewachsen, mittlerweile hat er über 1.250 Mitglieder in seinen Reihen. Viele Projekte betreut der NABU, so zum Beispiel die Naturschutzgebiete Gerkerather Wald und die Bistheide, die Pflege von Kopfbäumen an verschiedenen Standorten im Stadtgebiet. Der Arbeitskreis Amphibien und Reptilien (AKAR) hat die heimischen Gewässer kartiert und erfasst die Amphibien- und Reptilienbestände; zudem betreut er die Amphibienschutzzäune in Wanlo und am Hardter Wald.

    Erfreulich ist die Bereitschaft jüngerer Menschen, sich im Naturschutz zu engagieren, sei es in Form von Stellungnahmen oder in der Praxis unserer Biotoppflegearbeiten. Unsere Jugendleiterinnen bieten jungen Familien monatlich eine Eltern-Kind-Gruppe an mit der Zielsetzung, auch kleinen Kindern die Natur spielerisch näher zu bringen.

    Der NABU Mönchengladbach ist 85 Jahre alt und kein bisschen müde. Viele Projekte wie die Aktion “Boden gut machen” gilt es weiterzuführen. Der Fledermausschutz muss ebenso der Bevölkerung bewusst werden wie auch andere Umweltprobleme. Hier ist der oft erwähnte Klimawandel mit seinen Dürreperioden an erster Stelle zu nennen. Besonders wasserbewohnende Tiere wie Amphibien, Wasserinsekten, Fische und weitere leiden unter den mangelnden Niederschlägen. Vielfach kann, wegen der vorzeitigen Gewässeraustrocknung, die Reproduktion der Tiere nicht abgeschlossen werden, es kommt zum Bestandseinbruch.

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  • Wertstoffhof Luisental wird wiedereröffnet

    Wertstoffhof Luisental wird wiedereröffnet

    Ab Donnerstag, 1. Dezember, kann der Wertstoffhof Luisental wieder wie gewohnt angefahren werden.

    Die notwendigen Betonarbeiten auf dem Gelände sind zwei Wochen früher als erwartet fertiggestellt worden. Ursprünglich waren diese Arbeiten bis Mitte Dezember kalkuliert.
    Doch die günstigen Witterungsverhältnisse ermöglichen nun eine frühere Wiedereröffnung der Annahmestelle.

    Öffnungszeiten & Adressen der Wertstoffhöfe

     Wertstoffhof Heidgesberg
    Heidgesberg 10, 41068 MG
    Wertstoffhof Luisental
    Luisental, 41199 MG
    Mo.geschlossengeschlossen
    Di.8 ­bis­ 14.30 Uhr8 bis 18 Uhr
    Mi.8 bis 18 Uhr8 bis 14.30 Uhr
    Do.8 bis 14.30 Uhr8 bis 18 Uhr
    Fr.8 bis 18 Uhr8 bis 14.30 Uhr
    Sa.8 bis 14.30 Uhr8 bis 14.30 Uhr
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  • Baumfällarbeiten im Bereich des Hochwasserrückhaltebeckens

    Baumfällarbeiten im Bereich des Hochwasserrückhaltebeckens

    In den kommenden Wochen werden im Auftrag des Niersverbands Bäume in Geneicken, Mönchengladbach, entlang des Wanderweges, der die „Nesselrodestraße“ mit der Straße „Schrödter Feld“ verbindet, gefällt.

    Da ein Teil der Bäume in diesem Bereich nicht mehr standsicher ist, wird so einem Sicherheitsrisiko durch herunterfallende Äste bzw. umstürzende Bäume vorgebeugt.
    Im Bereich des Hochwasserrückhaltebeckens, welches vom Niersverband betrieben wird, entlang des genannten Wanderweges, befinden sich aktuell über 30 Pappeln und wenige Bäume anderer Arten, die nicht mehr standsicher sind.
    Da sich der Zustand dieser Bäume in den letzten Jahren durch Trockenheit und Sturmereignisse enorm verschlechtert hat, ist nun aus Sicherheitsgründen eine Fällung notwendig.

    Mit dieser Maßnahme kommt der Niersverband seiner Verkehrssicherungspflicht nach.
    Während der Fällarbeiten bittet der Niersverband alle Bürgerinnen und Bürger um Beachtung der Sicherheitsmaßnahmen.

    Ob es aufgrund der Fällungen anschließend Ersatzpflanzungen von Bäumen geben wird, teilte der Niersverband bisher auf Nachfrage nicht mit.

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  • Zuschauer bestimmen den Eintrittspreis selbst

    Zuschauer bestimmen den Eintrittspreis selbst

    „Bestimmen Sie selbst den Preis für Ihren Theaterbesuch!“ lautet der neue Slogan bei ausgewählten Vorstellungen des Theaters Krefeld und Mönchengladbach.
    Wie hoch das Theater bei den Zuschauerinnen und Zuschauern im Kurs steht, bestimmen sie nämlich selbst.
    Das Format mit dem Titel „Pay what you want“ wird am Theater Mönchengladbach zum ersten Mal bei einer Vorstellung des Schauspiels „der herzerlfresser“ am Sonntag, 11. Dezember 2022 um 18 Uhr angeboten.

    Und so geht’s: Einfach ein Ticket an der Abendkasse abholen und im Anschluss an die Vorstellung den selbstgewählten Betrag zahlen. Eine halbe Stunde vor Vorstellungsbeginn gibt es bei einer Einführung Informationen zum Stück und zum neuen Format „Pay what you want“.

    „der herzerlfresser“ / mit „Pay what you want“
    Schauspiel von Ferdinand Schmalz
    Sonntag, 11. Dezember 2022, 18 Uhr | Einführung ab 17.30 Uhr
    Theater Mönchenglabdach, Große Bühne

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  • Wie unser Verhalten als Verbraucher gesteuert wird

    Wie unser Verhalten als Verbraucher gesteuert wird

    In dieser VHS-Onlineveranstaltung informiert Lucia Reisch am Dienstag, 06. Dezember, von 19:30 bis 21:00 Uhr rund um die Themen Konsumgesellschaft und Verbraucherverhalten. Insbesondere im digitalen Bereich ergeben sich für Unternehmen, Politik und Medien personalisierte Manipulationsmöglichkeiten von Verbrauchern. Die Fragen, inwiefern Konsumenten sich dieser Beeinflussung von Kaufentscheidungen bewusst sind, wie sie sich dagegen wappnen können und wie Internetseiten fair und ethisch gestaltet werden können, stehen im Mittelpunkt der Diskussion.

    Dozentin Lucia Reisch ist Professorin of Behavioural Economics and Policy an der University of Cambridge und nahm in den vergangenen Jahren eine leitende Rolle in verschiedenen große EU[1]Forschungsprojekten zu Verbraucherverhalten und Verbraucherpolitik ein. Ihre Forschungsschwerpunkte sind unter anderem Verhaltensökonomik, nachhaltiges Konsumentenverhalten und der Zusammenhang von Digitalisierung und Verbraucherverhalten.

    Der Link für den kostenlosen Livestream per Zoom wird allen angemeldeten Teilnehmern kurz vor der Veranstaltung per E-Mail zugesendet.

    Die wichtigsten Infos in Kürze:

    06.12.2022, 19:30 – 21:00 Uhr

    Kurs-Nr.: 222C4411

    Leitung: Lucia Reisch Information und Anmeldung: www.vhs-mg.de, Tel. 02161 / 25-6400.

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