Autor: Redaktion

  • Last Call für die “Gelbe Hand” in Mönchengladbach

    Last Call für die “Gelbe Hand” in Mönchengladbach

    Keine Chance für Rassismus, Fremdenfeindlichkeit und Rechtsextremismus: Azubis und Berufsschüler, die sich in Mönchengladbach gegen Diskriminierung einsetzen, sind preisverdächtig.

    Noch bis zum 16. Januar können sie beim Wettbewerb „Gelbe Hand“ mitmachen. Darauf weist die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) hin. Unter dem Motto „Mach’ meinen Kumpel nicht an!“ werden Projekte gesucht, die sich für ein solidarisches Miteinander im Job engagieren.

    „Durch den Krieg in der Ukraine sind im vergangenen Jahr viele Menschen aus dem Land zu uns gekommen. Die große Hilfsbereitschaft gegenüber den Geflüchteten hat gezeigt, dass Solidarität stärker ist als Hetze“, sagt Claudia Hempel von der NGG-Region Krefeld-Neuss.

    Gerade am Arbeitsplatz komme es darauf an, Rechtspopulisten entschieden entgegenzutreten. Dass Beschäftigte unterschiedlichster Herkunft fair miteinander umgingen, sei in den Branchen der Gewerkschaft – von der Lebensmittelherstellung über die Gastronomie bis zum Bäckerhandwerk – seit jeher gang und gäbe. „Und in den nächsten Jahren sind wir stark auf Menschen angewiesen, die aus anderen Ländern zu uns kommen – allein schon wegen des Fachkräftemangels. Ihnen mit Respekt zu begegnen, ist ungeheuer wichtig“, so die NGG-Regionalchefin.

    Der Wettbewerb „Gelbe Hand“ zeichnet Beiträge von Azubis und Berufsschülern aus, die ein besonderes Projekt gegen Diskriminierung auf die Beine gestellt haben. „Vom Instagram-Account für Solidarität bis hin zur Demo gegen Rechts auf dem Marktplatz – alle Formate sind willkommen. Wichtig sind eine originelle Idee und Zivilcourage am Arbeitsplatz“, so Hempel.

    Zu gewinnen gibt es Preisgelder von insgesamt 3.300 Euro – darunter einen Sonderpreis der DGB-Jugend NRW. Alle Infos unter: www.gelbehand.de.

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  • Städtische Kliniken Mönchengladbach erfolgreich als AltersTraumaZentrum zertifiziert

    Städtische Kliniken Mönchengladbach erfolgreich als AltersTraumaZentrum zertifiziert

    Die Deutsche Gesellschaft für Unfallchirurgie (DGU) hat die Städtischen Kliniken Mönchengladbach jetzt als AltersTraumaZentrum® (ATZ) zertifiziert. Dr. Harald Löw, Ärztlicher Direktor und Chefarzt der Unfall- und Gelenkchirurgie der Städtischen Kliniken Mönchengladbach, freut sich über den wichtigen Meilenstein: „Ich gratuliere allen Beteiligten zu dem erfolgreichen Zertifizierungsaudit ganz herzlich. Die Systemauditoren vergaben an vielen Stellen großes Lob und hoben das besondere Miteinander, welches sie hier erlebt haben, hervor. Genau das ist es, was diese Klinik in vielen Bereichen auszeichnet.“
    Die insgesamt deutlich gestiegene Lebenserwartung führt dazu, dass viele Menschen in ihren letzten Lebensjahren medizinische Unterstützung benötigen. Immer mehr Menschen in höherem Alter leiden an den Folgen von Arthrosen. Dies schränkt ihre Mobilität ein und erhöht das Risiko für Stürze. Gelenkverschleiß, Schwindel, Sehbehinderung oder die Wirkung von Medikamenten führen zu Gangunsicherheit und Gangstörungen, die das Sturzrisiko deutlich erhöhen. 30 Prozent der im eigenen Haushalt lebenden Mitbürger über 70 Jahren stürzen einmal pro Jahr, bei Heimbewohnern sind es sogar 40 Prozent. Bei den 80-Jährigen stürzt die Hälfte einmal jährlich.

    Typische Verletzungen nach solchen Stürzen sind: Frakturen in der Nähe des Hüftgelenks („Oberschenkelhalsbrüche“), Beckenbrüche, Wirbelkörperbrüche, Oberarmbrüche sowie Brüche bei bereits vorhandenen Hüft- und Knieprothese. Solche Frakturen führen nachgewiesenermaßen
    zu einer deutlich erhöhten 5-Jahres-Sterblichkeit. Bei Wirbelkörperfrakturen liegt diese bei 80 Prozent, bei den am Hüftgelenk nahen Frakturen bei 50 Prozent.

    Die Folgen von Sturzverletzungen schränken die Eigenständigkeit erheblich ein und sind oft der Beginn der Pflegebedürftigkeit. Dazu kommt die Wirkung von Vorerkrankungen, die viele ältere Menschen mitbringen. Anämie oder Mangelernährung führen beispielsweise zu deutlich schlechteren postoperativen Verläufen. Wer ältere Menschen mit mehreren Erkrankungen kompetent behandeln will, braucht die entsprechenden Strukturen und interdisziplinäre Kompetenz.
    „Neben der Behandlung von Sturzfolgen und von Bewegungseinschränkung durch Arthrosen sollte gleichberechtigt die Prävention von altersbedingten Mobilitätsbeeinträchtigungen und Stürzen stehen.
    Deshalb streben wir die Gründung eines Zentrums für Mobilität im Alter (MiA) an, das auf den drei Säulen: Alterstraumatologie, Orthogeriatrie und Prävention basiert“, so Dr. Thomas Jaeger, Chefarzt des Zentrums für Geriatrie der Städtischen Kliniken Mönchengladbach.

    Dieses 3-Säulen-Modell ermöglicht Mobilität und selbstbestimmtes Leben im Alter, so wie es im Weissbuch der Deutschen Gesellschaft für Unfallchirurgie 2022 beschrieben ist. Die Kernsäule des Zentrums für MiA ist die Zertifizierung als Alterstraumatologisches Zentrum. Im Zentrum für Mobilität im Alter werden ältere Menschen ganzheitlich und interdisziplinär nach neuesten wissenschaftlichen Methoden behandelt. Dabei ist die Erhaltung der Mobilität und Eigenständigkeit der Patientinnen und Patienten das wichtigste Ziel. Das gilt nicht nur, wenn es bereits zu folgenreichen Stürzen gekommen ist, sondern auch präventiv. Darum ist das Ineinandergreifen der drei Säulen zentral.
    „Für Patienten ab dem 75. Lebensjahr, die wegen einer Fraktur im Alterstraumatologischen
    Zentrum behandelt werden, beginnt die interdisziplinäre Behandlung schon in der Zentralen Notaufnahme. Dort werden in der ersten Untersuchung altersspezifische Erkrankungen
    wie zum Beispiel eine Demenz, Sturzneigung, Gebrechlichkeit, Gefahr eines Delirs, Schwindel, Mehrfachmedikation dokumentiert, so dass die interdisziplinäre Behandlungsabfolge rasch beginnen kann“, erläutert Dr. Stefan Hegermann, Leitender Oberarzt in der Klinik für Unfall- und Gelenkchirurgie der Städtischen Kliniken Mönchengladbach.
    „Unser Ziel ist es, dass ältere Menschen so lange wie möglich selbstbestimmt in ihrer gewohnten Umgebung leben können. Dazu bündeln wir unsere multidisziplinäre Kompetenz von unfallchirurgischen und geriatrischen Ärzten, Neurologen, Physio- und Ergotherapeuten, Psychologen, Logopäden, Sozialem Dienst und geriatrisch geschultem Pflegepersonal in speziell auf den älteren Menschen ausgerichteten Prozessen“, ergänzt Dr. Dr. Manfred Gatzen, Leitender Oberarzt des Zentrums für Geriatrie der Städtischen Kliniken Mönchengladbach.

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  • „ORGELMUSIK TRIFFT LITERATUR“

    „ORGELMUSIK TRIFFT LITERATUR“

    Der Förderkreis „Geistliche Musik in St. Helena“ lädt herzlich ein:

    “La Nativité du Seigneur” – zwei Künste im Dialog

    Olivier Messiaen: „La Nativité du Seigneur“ – Die Geburt des Herrn

    sowie Texte zur “Menschwerdung“

    Reinhold Richter, Orgel und Ronny Tomiska, Rezitation

    Der Orgelzyklus „Nativité du Seigneur“ („Geburt des Herrn“), gespielt von Kantor Reinhold Richter an der Seifert-Orgel, besteht aus 9 „Orgelmeditationen“ und erfreut sich seit seiner Uraufführung im Jahre 1936 großer Bekanntheit. Im Dialog mit der Musik rezitiert Schauspieler Ronny Tomiska (Theater Krefeld-Mönchengladbach) Texte zur „Menschwerdung“ von Hilde Domin, Lothar Zenetti, Hans Dieter Hüsch, Reinhold Schneider u. a.

    Der Eintritt ist frei – Kollekte am Ausgang zugunsten der Kirchenmusik von St. Helena.

    Weitere Informationen unter www.helenamusik-rheindahlen.de

    Der vor 30 Jahren verstorbene französische Komponist Olivier Messiaen begründete mit seiner Komposition „La Nativité du Seigneur: neuf méditations pour orgue” („Die Geburt des Herrn: Neun Meditationen für Orgel”) im Jahr 1935 im Alter von 27 Jahren seinen internationalen Ruhm als bedeutendster Orgelkomponist des 20. Jahrhunderts.
    Dem zutiefst gläubigen Katholiken gelang mit seinem musikalischen Zyklus über das Weihnachtsgeschehen eine Deutung, die weit über eine Vertonung des bekanntem Bildprogramms hinausgeht. In einer bis dahin unerhörten Tonsprache, in der sich Elemente der christlichen Mystik mit der musikalischen Avantgarde seiner Zeit verbinden, ist seine Musik Verkündigung einer Glaubensvision, in der die Verbundenheit des Menschen mit Gott aufscheint.
    Sein Orgelœuvre stellt einen Meilenstein im 20. Jahrhundert dar. In seinem umfangreichen und inspirierenden Werk finden sich Einflüsse aus Impressionismus, Gregorianik, griechischer und indischer Metrik, Vogelgesang und avantgardistischen Klang-Zeit-Konzepten.

    Verkürzt kann man auch sagen: was Bach für die evangelische Kirchenmusik ist, entspricht der Bedeutung Messiaens für die katholische Kirchenmusik.

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  • Die vergessene Passion – Kantorei der Hauptkirche startet in neue Probenphase

    Die vergessene Passion – Kantorei der Hauptkirche startet in neue Probenphase

    Mit der Wiederentdeckung von Johann Sebastian Bachs „Matthäus-Passion“ verschwindet für gut 200 Jahre ein Meisterwerk der Musikgeschichte.

    Carl Heinrichs Grauns Passionsoratorium „Der Tod Jesu“ spiegelt in eindrucksvoller Art und Weise den Übergang der Barockzeit zur Frühklassik wieder. Der „Königlich Preußische Capellmeister“ Graun vertonte einen Text des Dichters Karl Wilhelm Ramler, der im Auftrag der Prinzessin Anna Amalia von Preußen die Texte schuf. In Ramlers Text und Grauns Musik wird die Passionsgeschichte kommentierend interpretiert und es werden emotionale Höhepunkte und Aspekte des Leidens Christi präsentiert. So galt das Werk bei den Zeitgenossen als „empfindungsvolles lyrisches Oratorium“.

    Die Kantorei der Hauptkirche unter Leitung von Kantor Pascal Salzmann wird einen Beitrag zur Wiederbekanntmachung des großartigen Werkes von Carl Heinrich Graun leisten.

    Die Aufführung findet am Karfreitag, 07. April 2023, um 19.30 Uhr in der Hauptkirche Rheydt mit namehaften Solisten sowie dem Orchester der Hauptkirchenkonzerte statt.

    Interessierte Sängerinnen und Sänger sind herzlich willkommen.
    Die Proben finden montags ab 20.00 Uhr im Franz-Balke-Haus in der Welfenstraße 10 statt.
    Rückfragen unter Tel: 02166/2786928 oder e-mail: pascal.salzmann@ekir.de.

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  • Geht das noch oder muss das weg? – 1 Jahr Repair-Treff in Rheindahlen

    Geht das noch oder muss das weg? –
    1 Jahr Repair-Treff in Rheindahlen

    Diese Frage stellt man sich häufig, wenn ein Gerät im Alltag nicht mehr funktioniert.

    Die zweite, darauf folgende Frage lautet ebenso oft: lohnt die Reparatur oder kauft man besser neu?
    Auf diese Fragen gibt es seit einiger Zeit eine neue unkomplizierte Antwort, und zwar im Repair-Treff in Rheindahlen. Hier treffen sich seit März 2022 fünf Ehrenamtliche an jedem ersten Dienstag im Monat. An der Beecker Straße 51, in den Räumen des Reha-Vereins, bieten sie ihre geballte Kompetenz und Geschicklichkeit an. Sie bringen berufliche und private Erfahrung mit den verschiedensten Gewerken mit, haben ganz viel Spaß am Tüfteln und Reparieren und eine große Affinität zum Ehrenamt.

    Von Reparaturen an Wasserkochern und Kaffeemaschinen bis zu tragbaren Nähmaschinen, Elektro-Kleinteilen und Unterhaltungs-Elektronik bis hin zu Holz- oder Näharbeiten ist vieles möglich und wird auch nachgefragt. Mechanik und Elektronik bilden aber deutliche Schwerpunkte.
    Der Ehrgeiz der Ehrenamtlichen geht dahin „dass die Sachen wieder laufen“, und solange wird getüftelt und auch gegenseitig Rat geholt und gegeben. Wenn sich aber z.B. nach Messung herausstellt, dass die Heizspirale an Kaffeemaschine oder Wasserkocher tatsächlich hin ist, spart man sich womöglich eine teure Reparatur und investiert in ein neues Gerät.

    Wie alles begann:
    Die Idee zum Repair-Treff hatte Andreas Neugebauer schon vor zwei Jahren. Den Herausgeber des SL-Boten, Manfred Dreßen, konnte er schnell für seine Idee begeistern, so dass ein Aufruf in der Monatszeitschrift für Rheindahlen und die umliegenden Honschaften gestartet wurde, auf den sich mehrere Interessierte meldeten. Die passenden Räumlichkeiten wurden beim Reha-Verein an der Beecker Str. 51 gefunden. Dem aktiven Start machte allerdings die Corona-Pandemie lange einen Strich durch die Rechnung, so dass es erst im März 2022 richtig losgehen konnte. Seitdem kommen regelmäßig bis zu zehn Personen, um eine Einschätzung zu bekommen, ob sie ihre „Schätzchen“ reparieren lassen oder sie sich davon trennen. Meist geht es dabei um eine erste Prüfung und Einschätzung. Die zu reparierenden Teile werden von den Ehrenamtlichen nach Möglichkeit vor Ort begutachtet und im besten Fall wieder instandgesetzt. Manchmal ist die Reparatur im Repair-Treff zu aufwendig. Dann werden die Geräte mit nach Hause genommen. „Beim letzten Mal kam jemand mit einem Mähroboter, der den Geist aufgegeben hatte. Der Grund: er war total verschmutzt und daher „festgefressen“. Nach Einsatz eines Hochdruckreinigers – natürlich in meiner Werkstatt – geht (mäht) er jetzt wieder“, berichtet einer der Ehrenamtlichen schmunzelnd. Er ist gelernter Maschinenschlosser, hat u.a. lange Zeit orthopädische Hilfsmittel entwickelt und repariert mit Vorliebe Nähmaschinen. Das Ehrenamt – nicht nur im Repair-Treff – ist für ihn ein wichtiger Teil seines Lebens als Rentner.

    „Unser Gedanke ist nicht, dass wir einfach nur kaputte Geräte für andere reparieren“, so Andreas Neugebauer. „Vielmehr geht es uns darum, den Leuten nach dem Motto „Hilfe zur Selbsthilfe“ zu erklären, wie sie die Geräte richtig bedienen und wie sie sie künftig selbst reparieren können. Oft sind die BesucherInnen des Repair-Treffs unsicher bezüglich einer Reparatur oder Neuanschaffung. Indem sie zusammen mit jemand Erfahrenem drauf gucken, trauen sie sich künftig vielleicht auch die Reparatur zu. Seit Beginn des Repair-Treffs haben wir so schon über 70 Mal weiterhelfen können“.

    Ein anderer Ehrenamtlicher berichtet über seinen spektakulärsten Auftrag, einen Jesus am Kreuz, der nur noch an einem Arm hing. „Da war viel Feingefühl und handwerkliches Geschick gefragt“, erzählt Jürgen Krücken. Er sei zwar eher der „mechanische Typ“, aber für diese Arbeit brauchte er doch viel Feinhandgeschick. Die Bearbeitung von Holz und Drechselarbeiten sind auch privat sein Steckenpferd.

    Andreas Neugebauer und Holger Thimm, beide von Beruf Heilerziehungspfleger, sind Elektro- und Elektronik-Tüftler. Ihre Kenntnisse haben sie sich überwiegend im privaten Bereich angeeignet, wagen sich mittlerweile an komplexere Gerätschaften und tüfteln solange, bis sie eine Lösung gefunden haben.

    Ingeborg Mühlenbroich, die einzige Frau unter den Ehrenamtlichen, steht noch im Berufsleben als Grundschullehrerin, aber schon mit Beginn ihrer beruflichen Laufbahn engagierte sie sich ehrenamtlich. Beim Repair-Treff sind Näharbeiten wie z.B. das Einsetzen von Reißverschlüssen und Änderungen wie z.B. das Kürzen von Gardinen (geht natürlich auch mit Kleidungsstücken) ihr Steckenpferd.

    Und wie läuft es praktisch?
    Wer ratsuchend bezüglich einer Reparatur ist, kommt am 1. Dienstag im Monat zwischen 18:00 und 20:00 Uhr zum Reha-Verein an der Beecker Str. 51 und bringt das defekte Teil mit. Eine erste Einschätzung ist oft schon vor Ort möglich, ansonsten hinterlässt man seine Adressdaten und bekommt später eine Information über den Sachstand.
    Prüfung, Einschätzung und Reparatur sind kostenlos, Ersatzteile müssen allerdings vom Auftraggeber selbst bezahlt werden (das wird telefonisch vorab besprochen). Spenden werden gerne genommen – sie gehen an den gemeinnützigen Reha-Verein, um damit die Arbeit mit psychisch erkrankten Menschen zu unterstützen und an andere gemeinnützige Einrichtungen in Rheindahlen.

    Die Termine für den Repair-Treff finden Sie unter www.rehaverein-mg.de/veranstaltungen
    Wer mehr über die Arbeit des Reha-Vereins erfahren möchte, findet hier alle Infos:
    www.rehaverein-mg.de

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  • Neujahrsputz-Aktion der Ahmadiyya Muslim Gemeinde VIE-MG

    Neujahrsputz-Aktion der Ahmadiyya Muslim Gemeinde VIE-MG

    „Euer Zuhause ist nicht nur der Ort, an dem ihr mit eurer Familie lebt. Vielmehr solltet ihr auch eure Städte und Orte als euer Zuhause betrachten und euch verpflichtet sehen, andere Menschen über die wahren Lehren des Islam aufzuklären und regelmäßig eure Zeit für das Wohl anderer zu opfern,“ erläutert Seine Heiligkeit, Hadhrat Mirza Masroor Ahmad (aba).

    Unter der Leitung ihres Kalifen versuchen sie stetig im Dienste der Menschheit tätig zu sein.
    Seit mehr als 28 Jahren und in mittlerweile 247 Städten findet die bundesweite Neujahrsputz-Aktion durch die Ahmadiyya Muslim Jamaat statt. 

    Foto: Ahmadiyya Muslim Gemeinde

    In Mönchengladbach sind die Gemeindemitglieder traditionell mit ihrem freiwilligen Zusatzgebet (Tahajjud) gestartet, gefolgt vom morgendlichem Gebet (Fajr) und einer kurzen Rezitation aus dem Heiligen Quran. Anschließend sind sie mit 55 Brüdern zum Marktplatz in Rheydt gegangen um den Silvestermüll zu beseitigen. Gemeinsam konnten sie circa 15 Müllsäcke füllen und haben anschließend mit den Mitarbeitern von der MAGS ein Bild gemacht.
    Nach der Rückkehr im Gemeindehaus wurde zusammen gefrühstückt und anschließend Tischtennis gespielt. 

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  • Einsatzbillanz der Feuerwehr zu Silvester 2022 / 2023

    Einsatzbillanz der Feuerwehr zu Silvester 2022 / 2023

    Der Jahreswechsel 2022/2023 gestaltete sich für die Feuerwehr Mönchengladbach einsatzreich.

    Insgesamt waren 132 Rettungsdiensteinsätze zu erledigen.
    Hiervon waren 121 Einsätze der Notfallrettung, davon 21 unter Beteiligung eines Notarztes.
    Ein Großteil des Einsatzgeschehens spielte sich nach 0.00 Uhr des Neujahrstages ab.
    Leider musste ein 12-jähriges Kind mit Augenverletzungen durch Feuerwerkskörper in eine Spezialklinik nach Krefeld transportiert werden. Andere Einsätze waren auf zu hohen Alkoholkonsum zurückzuführen.

    Zeitweise waren alle verfügbaren Rettungsdienstfahrzeuge im Einsatz. Der aufkommende starke Wind sorgte für insgesamt 11 Einsätze mit z. B. abgebrochenen großen Ästen.
    Schon tagsüber kam es immer wieder zu Bränden trockener Hecken. Dies setze sich auch in der Nacht fort.
    In einigen Fällen musste das Übergreifen auf angrenzende Gebäude durch die Feuerwehrkräfte verhindert werden.

    Die Feuerwehrkräfte rückten bis heute Morgen um 7.00 Uhr zu insgesamt 44 Kleinbränden (Hecken, Mülltonnen, Altpapiercontainer u. a.) aus.
    In Peel brannte ein mit Strohballen beladener Anhänger und in der Mönchengladbacher Innenstadt ein PKW in voller Ausdehnung. In Holt wurde das Inventar eines Balkons in Flammen gesetzt. Ein Übergreifen der Flammen in die Wohnung konnte nicht verhindert werden, so dass die Wohnung derzeit unbewohnbar ist. Auch lösten Kleinbrände und Feuerwerkskörper automatische Brandmeldeanlagen aus. An der Aachener Straße brannte eine Hecke unmittelbar an einem Lagergebäude. Das Feuerwerk auf dem Rheydter Markt löste gegen 23.50 Uhr die Brandmeldeanlage der Tiefgarage durch einziehenden Rauch aus. Insgesamt kam es 55 Brandschutzeinsätzen und 29 Technischen Hilfeleistungen.

    Im Einsatz waren alle Standorte der Berufsfeuerwehr. Dazu die Einheiten Broich, Giesenkirchen, Günhoven-Kothausen, Hardt, Neuwerk, Odenkirchen, Rheindahlen, Rheydt, Stadtmitte und Wickrath der Freiwilligen Feuerwehr.

    Die in der Silvesternacht diensthabenden Kräfte des Rettungsdienstes der Berufsfeuerwehr (10 Rettungswagen und 2 Notarzteinsatzfahrzeuge) wurden durch 3 Rettungswagen verstärkt, deren Dienstzeit bis in den Neujahrsmorgen verlängert wurde. Diese zusätzlichen Fahrzeuge wurden mit Personal der Mönchengladbacher Hilfsorganisationen Arbeiter-Samariter-Bund (ASB), Deutsches Rotes Kreuz (DRK) und Johanniter-Unfall-Hilfe (JUH) besetzt. Ein weiteres Fahrzeug des ASB wurde in der Nacht aus der Freizeit alarmiert, so dass in Spitzenzeiten 14 Rettungswagen eingesetzt waren.

    Siehe auch die Meldung der Polizei:
    https://mg-podcast.de/polizeiliche-einsaetze-in-der-silvesternacht/

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  • Eduard Sudheimer ist neuer Geschäftsführer der NEW Netz

    Eduard Sudheimer ist neuer Geschäftsführer der NEW Netz

    Als Nachfolger von Michael Steffens übernimmt Eduard Sudheimer ab dem 1. Januar 2023 die Geschäftsführung der NEW Netz.

    Der 42-Jährige wechselt von der Alliander Netz Heinsberg zur NEW. Dort war er bereits als Geschäftsführer tätig. „Ich freue mich sehr darauf, die NEW Netz gemeinsam mit allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in die Zukunft zu führen. Gerade die Energieinfrastruktur spielt in der aktuellen herausfordernden Zeit eine wichtige Rolle, die in Zukunft noch weiter an Bedeutung gewinnen wird“, sagt Eduard Sudheimer. 

    „Wir sind sehr froh darüber, Eduard Sudheimer als Geschäftsführer bei der NEW Netz begrüßen zu dürfen. Er bringt eine Menge Erfahrung mit, von der wir profitieren möchten“, sagt Thomas Bley, Vorstand der NEW, und fügt hinzu: „Wir möchten uns an dieser Stelle bei Michael Steffens für seine langjährige, sehr engagierte und erfolgreiche Tätigkeit bei der NEW-Gruppe bedanken. Wir wünschen ihm für seine berufliche und private Zukunft alles Gute.“
    Michael Steffens verlässt die NEW auf eigenen Wunsch.

    Über die NEW Netz GmbH

    Die NEW Netz GmbH ist der Verteilnetzbetreiber und grundzuständiger Messstellenbetreiber in der Stadt Mönchengladbach sowie in den Regionen Kreis Heinsberg, Teilen des Kreises Viersen und des Rhein-Kreises Neuss.
    Die NEW Netz verantwortet die Planung, den Ausbau, den Betrieb und die Instandhaltung von rund 10.000 Kilometer Strom-, 4.100 Kilometer Erdgas- und 3.000 Kilometer Trinkwasserverteilnetz und 2.450 Kilometer Straßenbeleuchtungsnetz.
    Die Messung und Verarbeitung der Verbrauchswerte erfolgt an rund 440.000 Strom-, mehr als 160.000 Erdgas- und 105.000 Wasser-Messlokationen. 
    Die NEW Netz ist eine Tochtergesellschaft der NEW AG mit Sitz in Geilenkirchen. Ihr gehören fast 600 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an.

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  • Geneicken: Baumfällarbeiten im Bereich des Hochwasserrückhaltebeckens

    Geneicken: Baumfällarbeiten im Bereich des Hochwasserrückhaltebeckens

    In den kommenden Wochen werden im Auftrag des Niersverbands Bäume in Geneicken, Mönchengladbach, entlang des Wanderweges, der die „Nesselrodestraße“ mit der Straße „Schrödter Feld“ verbindet, gefällt.

    Da ein Teil der Bäume in diesem Bereich nicht mehr standsicher ist, wird so einem Sicherheitsrisiko durch herunterfallende Äste bzw. umstürzende Bäume vorgebeugt.

    Im Bereich des Hochwasserrückhaltebeckens, welches vom Niersverband betrieben wird, entlang des genannten Wanderweges, befinden sich aktuell über 30 Pappeln und wenige Bäume anderer Arten, die nicht mehr standsicher sind. Da sich der Zustand dieser Bäume in den letzten Jahren durch Trockenheit und Sturmereignisse enorm verschlechtert hat, ist nun aus Sicherheitsgründen eine Fällung notwendig.

    Mit dieser Maßnahme kommt der Niersverband seiner Verkehrssicherungspflicht nach.

    Während der Fällarbeiten bittet der Niersverband alle Bürgerinnen und Bürger um Beachtung der Sicherheitsmaßnahmen.

    Auf Nachfrage von MG-heute, ob es Ersatzpflanzungen geben wird, erklärt der Niersverband:

    In dem von aktuellen Baumfällarbeiten betreffenden Gebiet im Bereich des Hochwasserrückhaltebeckens in Mönchengladbach-Geneicken stehen noch weitere Bäume die in den nächsten Jahren aufgrund Ihrer natürlichen Baumaltersgrenze (z. B. Pappeln) bzw. aufgrund von Baumschädigungen (z. B. durch Trockenheit), fallen bzw. gefällt werden müssen.

    Aktuelle Neuanpflanzungen würden dadurch mit hoher Wahrscheinlichkeit wieder zerstört werden. Aus diesem Grunde überlassen wir den Bereich aktuell der sogenannten natürlichen Sukzession.
    Dies bedeutet die Natur holt sich ihren Raum zurück und regeneriert sich von alleine.

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  • Silvesterkonzert in der Rheydter Hauptkirche

    Silvesterkonzert in der Rheydter Hauptkirche

    Mit einem fulminanten „Organ Fireworks“-Programm verabschiedet Kantor Pascal Salzmann am Silvesterabend, 31.12.2022,  musikalisch das Jahr 2022.

    Ab 23.15 Uhr erklingen auf der historischen Sauer-Orgel von 1902 Werke von alten Meistern wie Johann Sebastian Bachs berühmte „Toccata und Fuge in d-moll“ aber auch Filmmusik aus Star Wars oder dem bekannten englischen „Pomp and Circumstances“ von Edward Elgar.
    Das Programm endet gegen 23.55 Uhr, sodass genügend Zeit ist, das neuen Jahr auf dem Marktplatz zu begrüßen.

    Im Eintritt von 5€ ist auch ein Glas Sekt enthalten. Die Abendkasse öffnet um 22.45 Uhr. 

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  • 1,5 Mill. Euro Fördergeld für Recheninfrastruktur

    1,5 Mill. Euro Fördergeld für Recheninfrastruktur

    Kurz vor Heiligabend hat sich für die Hochschule Niederrhein ein großer Weihnachtswunsch erfüllt: Sie erhält 1,5 Millionen Euro Fördergeld, um eine Recheninfrastruktur für Anwendungen im Bereich Künstliche Intelligenz aufzubauen.

    Der Förderbescheid zur Unterstützung des Projekts LearnGreenAI flatterte jetzt nach gut vier Monaten ins Haus. Das Geld stammt vom Bundesministerium für Bildung und Forschung, das mit seinem Programm „KI-Nachwuchs@FH“ in Forschung an Hochschulen zum Thema Künstliche Intelligenz investiert.

    Von der Fördersumme schafft die Bildungseinrichtung mit Sitz in Krefeld und Mönchengladbach ein Rechencluster mit bis zu 16 Rechnerknoten an. Für die Hardware geht mit rund 1,35 Millionen Euro der Löwenanteil drauf, von dem restlichen Betrag wird eine Stelle zur Begleitung des Projekts finanziert.

    Profitieren kann von der Technik vor allem der wissenschaftliche Nachwuchs wie Studierende und Promovierende, aber auch Dozierende oder Gründungsinteressierten. Die leistungsstarken Rechner ermöglichen die Verarbeitung von Daten innerhalb kürzester Zeit, die wiederum für Forschungs-, Seminar- oder Abschlussarbeiten genutzt werden können.  

    „Die geplante Investition in die Forschungsinfrastruktur eröffnet uns viele Möglichkeiten, ganz unterschiedliche Fachbereiche an KI-Technologien heranzuführen und interdisziplinär sowie zentral zu vernetzen“, sagt Prof. Dr. Jens Brandt, Dekan des Fachbereichs Elektrotechnik/Informatik.

    Ob Produktentwicklung im Bereich Chemie und Oecotrophologie oder Text- und Bildgeneration im Bereich Kommunikationsdesign – die Anwendungsbereiche für künstliche Intelligenz sind vielfältig. Deshalb sollen die anzuschaffenden Rechner fachbereichsunabhängig für alle an der Hochschule zugänglich sein – ein Teil nur mit Reservierung für komplexere, größere Berechnungen, ein anderer Teil soll für einfachere Experimente ohne Anmeldung genutzt werden können.

    Die an der Recheninfrastruktur durchzuführenden Arbeiten decken die Forschungsschwerpunkte Funktionale Oberflächen, IT- und Logistikkonzepte, Produkt- und Prozessentwicklung, Gesundheits- und Ernährungsforschung, Soziale und ökonomische Innovationen sowie Energieeffizienz ab. Prof. Dr. Brandt ist glücklich, dass die beantragten Mittel in voller Höhe bewilligt wurden und die Hochschule jetzt Zugang zu wichtiger Hardware haben wird. Ab dem kommenden Jahr soll die Infrastruktur angeschafft werden und einsatzbereit sein.

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  • Polizei spendet für die Mönchengladbacher Tafel

    Polizei spendet für die Mönchengladbacher Tafel

    Am Mittwoch, 21. Dezember, haben Angehörige der Polizeiwache Mönchengladbach eine Spende von 600 Euro an die Mönchengladbacher Tafel übergeben.

    Das Geld hatten die Kolleginnen und Kollegen der Wache intern in der Vorweihnachtszeit gesammelt. Die GdP Mönchengladbach und Polizeipräsident Mathis Wiesselmann beteiligten sich ebenfalls an der Aktion und rundeten die Summe am Ende auf.

    Die 1. Vorsitzende der Mönchengladbacher Tafel, Monika Bartsch, nahm die Spende entgegen und dankte den Kolleginnen und Kollegen für ihre Bereitschaft, in Zeiten steigender Energiekosten und der größer gewordenen Zahl von Hilfsbedürftigen, der Tafel zur Seite zu stehen. “Solche Spenden helfen uns gerade jetzt ganz besonders weiter”, so Bartsch bei der Übergabe.

    Die Idee für die Tafel zu sammeln wurde auf der Wache an einem Sonntagabend im Spätdienst geboren. “Wir wollten gerne etwas für die Menschen in der Stadt tun, denen es nicht so gut geht wie uns”, erklärte Dienstgruppenleiterin Melanie Brandtner die Beweggründe. Einmal geboren, sprach sich die Spendenaktion schnell auf der Wache rum und so beteiligten sich kurzerhand alle fünf Dienstgruppen daran.

    Eine herzliche Geste zur Weihnachtszeit von unseren Kolleginnen und Kollegen der Polizeiwache Mönchengladbach. Dank gilt den vielen Helferinnen und Helfern der Mönchengladbacher Tafel für ihr Engagement.

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  • EWMG macht Hockeypark fit für die EM 2023

    EWMG macht Hockeypark fit für die EM 2023

    Ein neuer Olympiarasen für das 2. Spielfeld

    Der Mönchengladbacher Hockeypark ist bei Profis und Fans gleichermaßen bekannt.
    Damit der Hockeysport nicht nur eine Tradition, sondern auch eine lebendige Gegenwart in der Stadt hat, investiert die Entwicklungsgesellschaft der Stadt Mönchengladbach (EWMG) als Eigentümerin in die Sportstätte.
    2019 etwa wurde der Hauptplatz für die FIH Pro League mit einem neuen Kunstrasen in Olympiaqualität fit gemacht.
    Jetzt bekam auch der zweite Platz – pünktlich zur Europameisterschaft 2023 – einen neuen Belag.

    Beigeordnete Christiane Schüßler

    Acht Damen- und acht Herren-Teams aus insgesamt elf Nationen kämpfen vom 18. bis 27. August 2023 im Mönchengladbacher Hockeypark um den Europameistertitel, der zugleich die Eintrittskarte zu den Olympischen Spielen 2024 in Paris ist. „Ein Großereignis wie die Hockey-EM in Mönchengladbach auszurichten, ist eine große Chance für die Stadt. Wir können uns damit international als Sportstadt und als guter Gastgeber für die Sportlerinnen und Sportler und die Fans empfehlen“, sagt Christiane Schüßler, Beigeordnete der Stadt für Bildung, Kultur, Sport.

    Für Mönchengladbach ist es bereits das dritte internationale Turnier, das im Hockeypark, Europas größtem Hockeystadion, ausgetragen wird. Rechtzeitig vor dem Turnier haben Stadt und EWMG das Stadion fit gemacht. Nach dem Hauptplatz ist jetzt auch der 2. Platz mit Kunstrasen in Olympiaqualität ausgestattet worden. „Wir freuen uns sehr, nun auf beiden Plätzen einen ausgezeichneten und den Regularien des Weltverbandes entsprechenden Rasen zu haben. So erhoffen wir uns, weitere internationale Großveranstaltungen in Mönchengladbach austragen zu können. Bei den kommenden Hockey-Europameisterschaften im August 2023 wird der zweite Platz den Teams als ideale Aufwärmfläche dienen”, sagt Martin Schultze, Sportdirektor beim Deutschen Hockey-Bund (DHB).

    Anfang November 2022 erfolgten der Rückbau des alten Belags und die Aufarbeitung des Untergrundes. Danach konnte der neue Kunstrasen inklusive Elastikschicht verlegt werden, der dann seitens des Hockeyweltverbands (FIH) zertifiziert wurde.

    Dr. Ulrich Schückhaus, Vorsitzender der EWMG-Geschäftsführung

    „Die Investitionen in den Platz lohnen sich“, sagt Dr. Ulrich Schückhaus, Vorsitzender der EWMG-Geschäftsführung. „Das Hockeystadion ist ein Aushängeschild für Mönchengladbach.“ Leistungszentrum in Planung Daran will die EWMG mit dem Ausbau der Sportstätte zum Hockey-Leistungszentrum mit ganzjährig bespielbarer Kaltlufthalle und angegliedertem Boardinghouse anknüpfen. Der entsprechende Förderantrag bei der Zukunftsagentur Rheinisches Revier (ZRR) ist gestellt.

    Mit Spielserien wie der Pro League und der EM rückt der Hockeypark international wieder in den Fokus und hat damit Strahlkraft für die gesamte Stadt. „Das Leistungszentrum eröffnet weitere Zunftschancen, kann neue Zielgruppen an den Niederrhein holen und damit nicht nur das Image von Mönchengladbach als Hockeystadt stärken, sondern auch langfristig Arbeitsplätze schaffen und erhalten“, so Schückhaus. Hauptnutzer des Leistungszentrums soll der DHB sein, der bereits heute seinen Hauptsitz am Hockeypark hat. Ziel ist es, ein Zuhause für die deutschen Nationalmannschaften und den Hockey-Nachwuchs aufzubauen, in dem ganzjährig optimale Trainingsbedingungen gegeben sind. Wie bereits die beiden bestehenden Plätze soll auch die neue Kaltlufthalle mit einem Olympia-Rasen ausgestattet werden, sodass die DHB- und andere Hockeyteams wetterunabhängig immer unter Wettkampfbedingungen trainieren können.

    Teilnehmerfeld Europameisterschaft 2023
    Damenmannschaften aus Deutschland, Niederlande, Belgien, England, Spanien, Italien, Irland und Schottland
    Herrenmannschaften aus Deutschland, Niederlande, Belgien, England, Spanien, Österreich, Frankreich und Wales

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  • KI-basiertes Assistenzsystem zur Priorisierung in der Notaufnahme

    KI-basiertes Assistenzsystem zur Priorisierung in der Notaufnahme

    In der zentralen Notaufnahme muss es schnell gehen.

    Pfleger:innen, Ärztinnen und Ärzte müssen bei der Notfallversorgung innerhalb von zehn Minuten einschätzen wie dringlich Patientinnen und Patienten behandelt werden müssen.

    Dies geschieht bereits seit vielen Jahren sehr routiniert im Zuge der sogenannten Triagierung – der Festlegung von Behandlungsprioritäten. Insbesondere auf Grund der häufig sehr hohen Auslastung in den Notaufnahmen kann diese schnelle Ersteinschätzung allerdings auch eine große Belastung sein.

    Genau hier setzt das Förderprojekt „KI-basiertes Assistenzsystem für eine zuverlässigere Priorisierung in der Notaufnahme“ (KIBATIN) an, das die Städtischen Kliniken gemeinsam mit den Projektbeteiligten DNC Information Management GmbH, Bcmed GmbH und Deutsches Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz GmbH – Spech and Language Technology Lab ins Leben gerufen haben.
    „Wir entwickeln zusammen mit den Projektbeteiligten ein Assistenzsystem, das Daten analysiert, die schon vom Rettungsdienst erhoben wurden. Dem Bundesministerium für Bildung und Forschung sind wir sehr dankbar für diese Chance und die bereitgestellten Mittel“, so Dr. Tobias Strapatsas, Projektverantwortlicher und Chefarzt der zentralen Notaufnahme in den Städtischen Kliniken Mönchengladbach.

    Was genau verbirgt sich dahinter?
    Viele Rettungsdienste dokumentieren heute im Einsatz schon zunehmend digital auf Protokollen.
    Es gibt jedoch noch keinen Ansatz, um die erhaltenen Daten in der zumeist kurzen Zeit bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes in der Klinik zu berücksichtigen. „Uns bleibt sehr oft nicht viel Zeit einzuschätzen wie kritisch der Zustand eines Patienten ist. Deshalb befassen wir uns damit wie wir diesen Prozess mithilfe von künstlicher Intelligenz optimieren können“, so Strapatsas weiter.

    Der innovative Ansatz liegt in der KI-basierten Erschließung von Daten an der Schnittstelle von Rettungsdienst und Notaufnahme für eine objektivere Triagierung der Notfälle. Eine transparente Darstellung von ausschlaggebenden Faktoren unterstützt eine vertrauensvolle Interaktion des Menschen mit dem KI-System. Das Projekt wird im Rahmen einer Fördermaßnahme des Bundesministeriums für Bildung und Forschung zu Interaktiven Technologien für Gesundheit und Lebensqualität im Rahmen des Förderschwerpunktes „KI-basierte Assistenzsysteme für prozessbegleitende Gesundheitsanwendungen“ gefördert.
    Das Projektvolumen beträgt 1,30 Mio. € und die Projektlaufzeit ist auf drei Jahre ausgelegt.
    Das hybride KI-Assistenzsystem identifiziert relevante Informationen und schlägt eine Priorisierung der Notfälle mit einer nachvollziehbaren Begründung vor. Es setzt sich aus einer auf Expertenwissen basierenden und einer auf Datenanalyse gestützten Komponente zusammen. Erstere bietet eine hohe Präzision und Zuverlässigkeit und wird regelbasiert gesteuert. Der datengetriebene Ansatz erhöht die Abdeckung uns sichert die Ergebnisse ab, er wird mittels maschineller Lernverfahren trainiert.

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  • VHS-Seminar für Vereinsvorstände: Die rechtlichen Fallstricke

    VHS-Seminar für Vereinsvorstände: Die rechtlichen Fallstricke

    Ein Ehrenamt dient einer gesellschaftlichen Aufgabe.

    Etwa 15,7 Mio. Menschen sind derzeit hierzulande ehrenamtlich tätig (statista/Allensbacher Markt- und Werbeträgeranalyse AWA). Freiwillig und unentgeltlich ist ihre Tätigkeit bei Vereinen, kirchlichen Einrichtungen, als Schöffen an Gerichten usw. Jedoch sollte jeder, der aus selbstlosen Gründen ein Ehrenamt innerhalb eines Vereins annimmt, die Rechtslage kennen. Nicht allein die Vereinssatzung zählt.  

    Was so alles beachtet werden muss, erfahren Interessierte in der VHS Mönchengladbach am 30. Januar 2023, 19.00 – 20.30 Uhr, beim Seminar „Praxiswissen für Vereinsvorstände“. Ehrenamtliche Mitglieder von Vereinsvorständen unterliegen den rechtlichen Vorgaben des Vereinsrechts. Die sogenannten Aufwandsentschädigungen, die oftmals gezahlt werden, interessieren auch das Finanzamt.

    Rechtsanwalt Jörg Hallmann erläutert die rechtlichen und steuerrechtlichen Vorschriften, wie beispielsweise Satzungs- und Haftungsfragen, die unterschiedlichen Steuerarten, Freibeträge, Spendenregelungen. Insbesondere geht Jörg Hallmann auf die wichtigsten, gesetzlichen Änderungen ab 2023 ein.

    Martina Roßbach, Programmbereichsleiterin bei der VHS, u. a. für politische Bildung, teilt mit: „Die ehrenamtlichen Vereinsvorstände sind für den Verein insgesamt verantwortlich. Die Mitglieder setzen voraus, dass die von ihnen gewählten Vertreter und Vertreterinnen im Sinne der Satzung und der gesetzlichen Vorgaben arbeiten.“ Mit diesem Seminar wolle die VHS die Ehrenamtlichen auf den aktuellen Stand bringen. „Der Kurs richtet sich aber auch an Vertreter und Vertreterinnen von Stiftungen und anderen gemeinnützigen Einrichtungen“, fügt Martina Roßbach hinzu.

    Anmeldungen nimmt die VHS ab sofort entgegen telefonisch unter 02161-256400 oder per Mail vhs@moenchengladbach.de

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  • Veränderte Abfuhr an Weihnachten

    Veränderte Abfuhr an Weihnachten

    Die GEM macht auf einen veränderten Rhythmus bei der Abfallabholung aufmerksam.

    Die Termine verschieben sich nach dem 2. Weihnachtstag um jeweils einen Tag nach hinten.

    Am Montag, 26. Dezember, wird wegen des 2. Weihnachtstags kein Abfall abgeholt.

    Am Dienstag, 27. Dezember, werden die Termine von Montag nachgeholt. Dann werden die Restmülltonnen im Bezirk 1, die Biotonnen im Bezirk 6, die Papiertonnen im Bezirk 8 und die Gelben Tonnen im Bezirk 10 geleert.

    Am Mittwoch, 28. Dezember, werden die Termine von Dienstag nachgeholt. Dann werden die Restmülltonnen im Bezirk 4, die Biotonnen im Bezirk 7, die Papiertonnen im Bezirk 3 und die Gelben Tonnen im Bezirk 6 geleert.

    Am Donnerstag, 29. Dezember, werden die Termine von Mittwoch nachgeholt. Dann werden die Restmülltonnen im Bezirk 3, die Biotonnen im Bezirk 8, die Papiertonnen im Bezirk 1 und die Gelben Tonnen im Bezirk 4 geleert.

    Am Freitag, 30. Dezember, werden die Termine von Donnerstag nachgeholt. Dann werden die Restmülltonnen im Bezirk 10, die Biotonnen im Bezirk 9, die Papiertonnen im Bezirk 5 und die Gelben Tonnen im Bezirk 2 geleert.

    Am Samstag, 31. Dezember, werden die Termine von Freitag nachgeholt. Dann werden die Restmülltonnen im Bezirk 8, die Biotonnen im Bezirk 1, die Papiertonnen im Bezirk 7 und die Gelben Tonnen im Bezirk 9 geleert.

    Auch die Wertstoffhöfe der GEM am Heidgesberg und Luisental sind zwischen den Jahren wie gewohnt geöffnet. An Heiligabend und Silvester haben beide Wertstoffhöfe bis 12 Uhr geöffnet.

    Die mags-Gebührenabteilung ist von Dienstag, 27. Dezember 2022, bis einschließlich Freitag, 30. Dezember 2022, geschlossen.

    Termine der Weihnachtsbaumabfuhr

    Die GEM sammelt im neuen Jahr an zwei Terminen ausgediente Weihnachtsbäume ein.
    Am Samstag, 7. Januar, werden die Weihnachtsbäume in den Bezirken 6, 7, 8, 9 und 10 abgeholt. In den Bezirken 1, 2, 3, 4 und 5 werden am Samstag, 14. Januar, Weihnachtsbäume abgeholt.

    Bevor der Weihnachtsbaum an die Straße gelegt werden kann, sind Weihnachtsschmuck und Lametta vollständig zu entfernen. Der Baum sollte zudem nicht länger als 2 Meter sein. Ein eventueller Wurzelballen kann am Baum bleiben. Einzelne Tannenzweige können mit Kordel gebündelt oder in Papiersäcken an die Straße gelegt werden.

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  • Der Karlspreis 2023 geht an den Präsidenten der Ukraine Wolodymyr Selenskyj und an das ukrainische Volk

    Der Karlspreis 2023 geht an den Präsidenten der Ukraine Wolodymyr Selenskyj und an das ukrainische Volk

    Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj und das ukrainische Volk werden im Jahr 2023 mit dem Aachener Karlspreis ausgezeichnet. Das gaben der Vorsitzende des Direktoriums der Gesellschaft für die Verleihung des Internationalen Karlspreises zu Aachen, Dr. Jürgen Linden, und die Aachener Oberbürgermeisterin Sibylle Keupen am gestrigen Tag (16. Dezember 2022) in Aachen bekannt.

    „Die Entscheidung für den diesjährigen Karlspreisträger ist einstimmig getroffen worden“, eröffnet Dr. Jürgen Linden. „Wir betrachten diese Karlspreisverleihung 2023 als einen Akt der Solidarität mit der Ukraine. Zugleich sehen wir sie als Zeichen der Ermutigung für das ukrainische Volk und seinen Präsidenten, für die Demokratie und die Menschenrechte, vor allem aber für Leib und Leben der Menschen und die europäische Werte, die in diesem Krieg verteidigt werden.“ Linden hob besonders den unglaublichen Mut und den neuen politischen Stil von Präsident Selenskyj hervor, der die Klammer zwischen der Ukraine und der europäischen Gesellschaft bilde und zeitgleich für sein eigenes Volk die Verteidigungsbereitschaft auch in schwierigsten Zeiten hochhalte. „Gleichzeitig“, so Dr. Linden, „gibt er die Hoffnung, dass dieses Unterfangen auch erfolgreich ist.“

    Der ukrainische Botschafter in Berlin, Oleksii Makeiev, der zur Pressekonferenz per Videokonferenz zugeschaltet war, erklärte „im Namen des Präsidenten, der Regierung und des freien Volkes“, welche „Riesen-Ehre“ es sei, mit dem Internationalen Karlspreis ausgezeichnet zu werden. Präsident Wolodymyr Selenskyj nehme den Preis mit Freuden an. „Der Karlspreis ist ein sehr wichtiges Zeichen der Unterstützung und ein besonderes Zeichen der Solidarität mit unserem Land und unserem Volk. Er ermutigt uns in unserem Kampf für die europäischen und demokratischen Werte, für die Freiheit und ein zukünftiges friedliches Leben“, ergänzte Makeiev. „Wir müssen leider feststellen, dass Frieden nicht vom Himmel fällt, sondern erkämpft werden muss“, sagte der ukrainische Botschafter und bedankte sich ausdrücklich bei allen Menschen in Deutschland und in vielen europäischen Ländern, die seine Mitbürgerinnen und Mitbürger in den vergangenen Monaten in Schutz genommen hätten. „Damit haben Sie die Freiheit sowie unsere gemeinsame, friedliche, europäische Zusammenarbeit geschützt“.

    In der Begründung des Karlspreisdirektoriums heißt es unter anderem: „Das ukrainische Volk ist Opfer eines völkerrechtswidrigen und unsäglich brutalen russischen Angriffskrieges. Das ukrainische Volk verteidigt unter der Führung seines Präsidenten Wolodymyr Selenskyj nicht nur die Souveränität seines Landes und das Leben seiner Bürger, sondern auch Europa und die europäischen Werte“. Selenskyi sei Halt und Vorbild für sein Volk – „er steht gegen Hoffnungslosigkeit und Verzweiflung, für die Sicherstellung des alltäglich Notwendigen, für die existenziell notwendige Verteidigungsausrüstung und die Zuversicht, für das Ziel einer freien, unabhängigen und souveränen Ukraine, die Teil einer europäischen Völkerfamilie ist.“

    Oberbürgermeisterin Sibylle Keupen erinnerte an den erst wenige Tagen alten Beschluss des Aachener Stadtrats, eine Solidaritätspartnerschaft mit der ukrainischen Stadt Chernihiv aufzubauen: „Wir wissen, dass wir mit der Preisverleihung nicht den Krieg beenden oder die direkten Folgen des Krieges mildern können. Doch das Gespräch mit Chernihiv hat deutlich gemacht, dass Solidarität, mentale Unterstützung und Ermutigung eine wichtige Botschaft für die Menschen in der Ukraine sind – zusätzlich zu den nötigen und versprochenen Hilfsmaßnahmen des deutschen Staates und der EU.“ Sie betonte: „Wir wollen dem ukrainischen Volk mit dem Karlspreis demonstrieren, dass es wahrgenommen wird, dass wir an seiner Seite stehen. Das tun wir hier in Aachen mit unseren Mitteln und mit vollem Herzen.“

    In der Begründung ist zu lesen: „Wolodymyr Selenskyj ist in diesem Verteidigungskrieg nicht nur der Präsident seines Volkes und der Oberbefehlshaber der ukrainischen Armee, er ist auch der Motivator, Kommunikator, der Motor und die Klammer zwischen der Ukraine und der großen Phalanx der Unterstützer“. In seinem jüngst erschienen Buch „Botschaft aus der Ukraine“ unterstreicht der studierte Jurist Selenskyi, der seine Popularität vor der Präsidentschaft vor allem als Schauspieler, Fernsehmoderator, Drehbuchautor und Filmproduzent erlangte, seine Vorstellung von der Ukraine „als demokratische und freie Nation, als eine Wertegesellschaft nach europäischem Vorbild und als Teil Europas.“ Selenskyj, so das Karlspreisdirektorium, bekenne sich zu den Zielen der Europäischen Union. Deshalb habe Ursula von der Leyen ihn zu Recht mit den Worten charakterisiert: „Sie sind einer von uns. Wir wollen Sie drin haben.“

    Final hebt das Direktorium durch die Verleihung des Karlspreises 2023 hervor, „dass die Ukraine Teil Europas ist und die Bevölkerung und ihre Regierungsvertreter, an der Spitze Präsident Wolodymyr Selenskyj, europäische Werte vertreten und verteidigen und deshalb die Ermutigung verdienen, rasch Beitrittsverhandlungen mit der Europäischen Union zu führen.“ Und weiter: „Die Karlspreisgesellschaft fühlt sich geehrt, dass Präsident Selenskyj persönlich und stellvertretend für sein Volk die Ehrung des Jahres 2023 annimmt.“

    Der Karlspreis an Wolodymyr Selenskyj und das ukrainische Volk soll traditionell am Himmelfahrtstag verliehen werden, ob dies möglich sein wird, ist zum jetzigen Zeitpunkt ungewiss. Sowohl das Format der Veranstaltung als auch der Zeitpunkt hänge von der dann vorliegenden Kriegslage und den entsprechenden Sicherheitskonzeptionen ab, so Dr. Jürgen Linden. „Ich gehe aber davon aus, dass wir die Planungen in den ersten Wochen des neuen Jahres konkretisieren können.“

    Info zum Karlspreis

    Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj und das ukrainische Volk sind Träger des 64. Internationalen Karlspreises zu Aachen. Im Jahr 2022 wurden die belarussischen Bürgerrechtlerinnen Maria Kalesnikava, Swetlana Tichanowskaja und Veronica Tsepkalo sowie im Jahr 2020/21 der rumänische Staatspräsident Klaus Iohannis mit dem Preis ausgezeichnet.

    Der Internationale Karlspreis zu Aachen gilt als einer der bedeutendsten europäischen Preise. Er wird seit 1950 an Personen und Institutionen verliehen, die sich um die Einigung Europas verdient gemacht haben. Zu den früheren Preisträgern gehörten unter anderem Konrad Adenauer (1954), die Europäische Kommission (1969), der spanische König Juan Carlos I. (1982), Francois Mitterand und Helmut Kohl (1988), Václav Havel (1991), Königin Beatrix der Niederlande (1996), der amerikanische Präsident Bill Clinton (2000), der luxemburgische Premierminister Jean-Claude Juncker (2006), Bundeskanzlerin Angela Merkel (2008), Jean-Claude Trichet (2011) oder Martin Schulz (2015), damals Präsident des Europäischen Parlaments. 2016 ging der Karlspreis an Papst Franziskus, im Jahr 2018 folgte der Staatspräsident Emmanuel Macron. Im März 2004 erhielt Papst Johannes Paul II. einen außerordentlichen Karlspreis, der in Rom verliehen wurde.

    Urkunde und Medaille

    Verliehen wird neben einer Urkunde auch eine Medaille, die auf der Vorderseite das älteste Aachener Stadtsiegel aus dem 12. Jahrhundert mit thronendem Karl dem Großen und auf der Rückseite eine Inschrift für den jeweiligen Preisträger zeigt.

    Begründung des Karlspreisdirektoriums zu dem designierten Preisträger.

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  • Ein großer Tag für den Whistleblower-Schutz?

    Ein großer Tag für den Whistleblower-Schutz?

    In seiner letzten Sitzung des Jahres hat es der Bundestag doch noch geschafft:
    Deutschland bekommt endlich ein Hinweisgeberschutzgesetz und setzt mit einjähriger Verspätung die EU-Whistleblowing-Richtlinie um.
    Ein Feiertag für den deutschen Whistleblowerschutz? Leider nein.
    Zwar wird das Gesetz die rechtliche Stellung von Whistleblowern im Vergleich zum Status quo verbessern und Repressalien gegenüber Whistleblowern im Rahmen seines Geltungsbereichs künftig verbieten. Gleichzeitig bestätigt sich die Befürchtung, dass öffentliche Hand und Unternehmen Whistleblowing vor allem als Instrument zur Durchsetzung von gesetzlichen und unternehmenseigenen Regelungen betrachten.

    „Whistleblower sind aber keine staatlichen oder unternehmensinternen Kontrollorgane. Durch die Aufdeckung gravierender Missstände und Fehlentwicklungen nehmen sie ihr Recht auf Meinungsäußerungsfreiheit wahr und können den demokratischen Willensbildungs- und Entscheidungsprozess stärken. Dem wird auch der neue Kompromiss nicht gerecht”, kritisiert Kosmas Zittel, Geschäftsführer von Whistleblower-Netzwerk, und verweist dabei insbesondere auf die restriktiven Regelungen bei Offenlegungen und die Beschränkung des Anwendungsbereichs auf bestimmte Gesetzesverstöße.
    „Leider ist auch der Kompromiss der Ampel-Fraktionen geprägt vom Geist des Misstrauens gegenüber Whistleblowern und der Angst vor Aufdeckungen. Anders sind die starken Anreize für interne Meldungen in Behörden und Unternehmen und der absolute Vorrang für internes Whistleblowing im Geheimschutzbereich kaum zu erklären“, so Kosmas Zittel weiter.

    Vor allem kritisiert Whistleblower-Netzwerk, dass

    • interne und externe Meldestelle darauf hinwirken sollen, zunächst interne Meldewege zu nutzen. Studien und Erfahrungen zeigen, dass sich die große Mehrheit der Whistleblower dann für den internen Meldeweg entscheiden wird, wenn sie Vertrauen in die internen Hinweiskanäle, das Whistleblowing-Management und die Verantwortlichen haben – weil sie eben keine Schädigungsabsicht gegenüber ihrem Arbeitgeber hegen;
    • Angelegenheiten der nationalen Sicherheit gänzlich und Verschlusssachen weitgehend vom Anwendungsbereich des Regierungsentwurfs ausgenommen sind. Auch ein deutscher Edward Snowden sähe sich daher wahrscheinlich zur Flucht nach Russland gezwungen;
    • Hinweise zu sonstigen gravierenden Missständen, etwa ethisch fragwürdigen Handlungen oder erheblichen Missständen unterhalb der Schwelle eindeutiger Rechtsverstöße, nicht in den Schutzbereich des Gesetzes fallen (anders als im Koalitionsvertrag vereinbart);
    • Offenlegungen nur in wenigen Ausnahmefällen geschützt sind, u.a. bei einer „unmittelbare[n] oder offenkundige[n] Gefährdung des öffentlichen Interesses“. Dabei weisen Whistleblower durch ihre Aufdeckungen häufig auf Kontroll- und Regelungslücken hin und stärken so den demokratischen Diskurs, wie die andauernde Debatte zum öffentlichen Rundfunk eindrücklich zeigt;
    • im Gesetz keine Unterstützungsfonds vorgesehen ist, aus dem kompensatorische Leistungen und rechtliche und psychologische Beratung von Whistleblowern finanziert werden. Es ist begrüßenswert, dass die Ampel-Fraktionen die Bundesregierung in ihrem Entschließungsantrag wenigstens zu einer Prüfung finanzieller Unterstützungsangebote für Whistleblower auffordern. Immerhin.
    Weitere Informationen:
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