Autor: Redaktion

  • Zwischenzeit

    Zwischenzeit

    Innehalten, Atemholen – 30 Minuten Musik und Wort in St. Helena

    Gönnen Sie sich einmal im Monat während des Rheindahlener Wochenmarktes in St. Helena eine halbstündige Auszeit. Der Besuch des Marktes lässt sich mit einem kurzen Besuch der St. Helena-Kirche wunderbar verbinden, um – gerne zwischen gefüllten Einkaufstaschen – auszuruhen, den Texten und Klängen der Musik zu lauschen.

    Zum 51. Mal am Freitag, 27. Januar 2023 um 15.30 Uhr in St. Helena.

    Pfarrer Dr. Albert Damblon rezitiert aus seinem Buch „St. Vitus – ein junger Held“

    Reinhold Richter spielt an der Seifert-Orgel Werke von J. S. Bach, F. Mendelssohn-Bartholdy u. a.

    Informationen auch unter www.helenamusik-rheindahlen.de

    0 – 0

    Thank You For Your Vote!

    Sorry You have Already Voted!

  • Telefonsprechstunde mit Bundestagsabgeordneter Gülistan Yüksel

    Telefonsprechstunde mit Bundestagsabgeordneter Gülistan Yüksel

    Die SPD-Bundestagsabgeordnete Gülistan Yüksel lädt zur ersten Telefonsprechstunde im neuen Jahr ein.

    Am kommenden Dienstag, dem 24. Januar, sind alle Interessierten herzlich eingeladen, sich mit der Bundestagsabgeordneten über ihre Anliegen bezüglich der Bundespolitik auszutauschen.

    In der Zeit zwischen 18 Uhr und 19:30 Uhr nimmt sich Yüksel Zeit für die Bürgerinnen und Bürger ihrer Heimatstadt.
    „Auch das neue Jahr stellt uns schon jetzt vor viele Herausforderungen und wirft Fragen auf, die wir im Bund beantworten müssen. Aus meiner neunjährigen Erfahrung als Bundestagsabgeordnete weiß ich, dass die Menschen in Mönchengladbach gut informiert sind und mir oft wichtige Anregungen zu aktuellen Themen geben. Gern möchte ich daher den Bürgerinnen und Bürgern zuhören und für sie Ansprechpartnerin bei denjenigen Themen sein, die wir in Berlin diskutieren und die im Bund entschieden werden“, erklärt Yüksel ihre Motivation, auch in diesem Jahr im monatlichen Turnus ihre Telefonsprechstunde anzubieten.
    Um die Telefonsprechstunde vorab zu planen, bittet Yüksel um vorherige telefonische Anmeldung unter 02166/8559766 mit Angabe des Gesprächsthemas.
    „Für die Anliegen der Bürgerinnen und Bürger habe ich immer ein offenes Ohr. Viele schreiben mir ihre Sorgen und Fragen per E-Mail, aber oft kann ein Gespräch das persönliche Anliegen viel greifbarer und verständlicher vermitteln. Melden Sie sich zur Sprechstunde an, ich freue mich auf einen interessanten Austausch und Ihre Meinung“, freut sich die SPD-Politikerin auf die Sprechstunde.

    0 – 0

    Thank You For Your Vote!

    Sorry You have Already Voted!

  • Alle Termine zu Karneval 2023

    Alle Termine zu Karneval 2023

    Die Mönchengladbacher Marketinggesellschaft stellt alle Termine konzentriert zur Verfügung unter:

    https://deinmg.de/2023/01/06/op-jueck-in-moenchengladbach-alle-karnevalstermine-auf-einen-blick/

    4 – 1

    Thank You For Your Vote!

    Sorry You have Already Voted!

  • Marc Angel zum Vizepräsidenten des Europäischen Parlaments gewählt

    Marc Angel zum Vizepräsidenten des Europäischen Parlaments gewählt

    Der neu gewählte Vizepräsident löst Eva Kaili (Fraktionslos, EL) als fünfte Vizepräsidentin im Präsidium des Parlaments ab.

    Am Mittwoch erhielt Marc Angel (S&D, LU) in einer geheimen Abstimmung die absolute Mehrheit der abgegebenen Stimmen und wurde nach zwei Wahlgängen in das Amt eines Vizepräsidenten des Europäischen Parlaments gewählt.

    Ergebnis des ersten Wahlgangs

    Abgegebene Stimmen: 648
    Leere oder ungültige Stimmen: 93
    Gültige Stimmen: 555
    Benötigte absolute Mehrheit der abgegebenen Stimmen: 278
    – Marc ANGEL (S&D, LU) 263
    – Gwendoline DELBOS-CORFIELD (Grüne/EFA, FR) 113
    – Annalisa TARDINO (ID, IT) 179

    Ergebnis des zweiten Wahlgangs

    Abgegebene Stimmen: 645
    Leere oder ungültige Stimmen: 55
    Gültige Stimmen: 590
    Benötigte absolute Mehrheit der abgegebenen Stimmen: 296
    – Marc ANGEL (S&D, LU) 307
    – Gwendoline DELBOS-CORFIELD (Grüne/EFA, FR) 98
    – Annalisa TARDINO (ID, IT) 185

    Die Präsidentin kann den 14 Vizepräsidenten Aufgaben wie die Vertretung des Parlaments bei offiziellen Anlässen oder in bestimmten Angelegenheiten übertragen, darunter den Vorsitz bei den Plenarsitzungen. Die Vizepräsidenten sind auch Mitglieder des Präsidiums des Europäischen Parlaments, das die Regeln für das effiziente Funktionieren des Parlaments festlegt. Zu den Aufgaben des Präsidiums gehören unter anderem die Aufstellung des Vorentwurfs des Haushaltsvoranschlags des Parlaments. Es trifft finanzielle, organisatorische und administrative Entscheidungen in Angelegenheiten der internen Organisation des Parlaments. Bei den Wahlen des Präsidenten, der Vizepräsidenten und der Quästoren soll insgesamt einer gerechten Vertretung nach politischen Richtungen, sowie einem ausgewogenen Geschlechterverhältnis und einer geografischen Ausgewogenheit Rechnung getragen werden.

    Hintergrund

    Nach der Geschäftsordnung des Europäischen Parlaments wird im Falle freiwerdender Ämter, hier in Bezug auf das Amt eines Vizepräsidenten, ein neuer Vizepräsident gewählt, der in der Rangfolge an die Stelle seines Vorgängers tritt. Der gewählte Abgeordnete ist also der fünfte Vizepräsident des Parlaments. Die Kandidaten werden mit ihrem Einverständnis vorgeschlagen und Vorschläge können nur von einer Fraktion oder von einem Zwanzigstel der Mitglieder des Parlaments gemacht werden. Neue Vorschläge können vor jedem Wahlgang eingereicht werden.

    0 – 0

    Thank You For Your Vote!

    Sorry You have Already Voted!

  • „O-PAndemie – Briefe einer Enkelin an ihren verstorbenen Opa“

    „O-PAndemie – Briefe einer Enkelin an ihren verstorbenen Opa“

    In dieser romanhaften Biografie schreibt eine Enkelin Briefe an ihren Opa, der kurz vor der Corona-Pandemie in ihrem Beisein verstorben ist.

    Es ist ein sehr einschneidendes Erlebnis, das sie über das Leben ihres Opas im Vergleich zum heutigen Leben nachdenken lässt:
    War das einfache, bescheidene, analoge Leben des Opas gar besser als das heutige Leben voller Konsum, Selbstoptimierung, Digitalisierung und Hektik, geprägt von düsteren Zukunftsaussichten aufgrund der Klimakatastrophe?
    Erleichtert und verbessert die Digitalisierung wirklich unseren Alltag und die Bildung unserer Kinder?
    Und was ist an den sozialen Medien eigentlich sozial?
    Fordert unser ausbeuterisches, kapitalistisches Wirtschaftssystem, das Raubbau an der Natur und am Menschen betreibt, radikale Veränderungen unserer Lebensweise, um das Überleben der Menschen auf der Erde zu sichern und das Leben zu entschleunigen?
    Welche Veränderungen könnten dies sein?

    In ihren Briefen, die sich über einen Zeitraum von 1,5 Jahren erstrecken und eine Mischung aus Gesellschaftskritik und Corona-Pandemie-Tagebuch sind, setzt sich die Briefeschreiberin mit gesellschaftlichen, wirtschaftlichen und politischen Themen und Diskussionen rund um die Digitalisierung, das kapitalistische Wirtschaftssystem, den Klimawandel, die Identitätspolitik oder die Emanzipation auseinander und versucht, Antworten auf ihre Fragen zu finden. Dabei werden jeweils Bezüge zum Leben des Opas hergestellt und häufig Gegensätze aufgezeigt.
    Der Fokus liegt hierbei auf der Kritik an aktuellen Entwicklungen, die besonders im Kontrast zum Leben und zu den Einstellungen des Opas als auch durch Missstände, die aufgrund der Pandemie noch mehr zum Vorschein kommen, deutlich wird. Die Briefeschreiberin erkennt während der Auseinandersetzung mit dem Leben ihres Opas die Absurditäten der heutigen Konsumgesellschaft.

    Autorin Jeannette Deckers

    Konsumkritische, umweltbewusste und kapitalismuskritische Leserinnen und Leser, die die Notwendigkeit sehen, unsere Lebensweise grundlegend zu ändern, um das Überleben der Menschheit auf der Erde zu sichern, können sich mit der Briefeschreiberin und deren Opa identifizieren und dabei neue Ideen und Denkanstöße erlangen.
    Die Autorin, 1984 in Mönchengladbach geboren, hat Sozialwissenschaften, Germanistik und Erziehungswissenschaften an der Universität Bielefeld studiert und arbeitet seit elf Jahren als Studienrätin an einem Gymnasium am Niederrhein. Sie hat diverse Artikel in pädagogischen Fachzeitschriften und mehrere Lernhilfen zum Trainieren von Rechtschreibung, Ausdruck und Stil (Cornelsen) veröffentlicht. O-PAndemie ist ihr erster Roman. Sie ist verheiratet und hat zwei Kinder.

    Der Roman umfasst 172 Seiten und ist als Softcover (ISBN 978-3-347-69690-7, 12,99 €) und als E-Book (ISBN 978-3-347-69692-1, 8,99 €) erhältlich.

    1 – 0

    Thank You For Your Vote!

    Sorry You have Already Voted!

  • Großer Kostümverkauf im Theater Mönchengladbach am 22. Januar

    Großer Kostümverkauf im Theater Mönchengladbach am 22. Januar

    Ob für Karneval, die Kostümparty oder die tägliche Garderobe: Beim großen Kostümverkauf am Sonntag, den 22. Januar 2023 wird garantiert jeder fündig.

    Wie bereits in den vergangenen Jahren hat die Kostümabteilung des Theaters Krefeld und Mönchengladbach wieder einiges aussortiert, um in ihren Räumen Platz für neue Kostüme zu schaffen.

    „Aus unserem Weihnachtsmärchen ‚Hänsel und Gretel‘ verkaufen wir die Lebkuchenmänner, die von
    den Statisten getragen wurden, aber auch die sehr aufwändig gearbeiteten Solokostüme für die Hexe.
    Aus dem Kinderstück ‚Schaf“ bieten wir witzige Schafskostüme an. Aus der Operette ‚Orpheus in der
    Unterwelt‘ gibt es griechische Gewänder, mit denen Ballett und Opernchor ausgestattet waren. Vom
    Schauspiel werden die fantasievollen Kostüme der Inszenierung ‚Reigen‘ veräußert. Dazu gibt es jede
    Menge Vintage-Mode, Schuhe, Kopfbedeckungen und vieles mehr“, verrät Ina Schotes, die Chefin der
    Kostümabteilung.

    Der Kostümverkauf ist ein echtes Highlight im Spielplan und findet 2023 wieder im Konzertsaal des
    Theaters Mönchengladbach statt. Am 22. Januar bekommen Besucherinnen und Besucher von 13 bis
    17 Uhr Gelegenheit, dort wahre Schätze zu finden.
    Der Eintritt ist frei!

    0 – 0

    Thank You For Your Vote!

    Sorry You have Already Voted!

  • „Jahresüberschuss 2022: 1,9 Milliarden Euro in der Landeskasse NRW“

    „Jahresüberschuss 2022: 1,9 Milliarden Euro in der Landeskasse NRW“

    „Das Zaudern und Zögern der schwarz-grünen Koalition hat den Menschen, Unternehmen und Vereinen, die dringend auf Hilfen und Unterstützung angewiesen sind, geschadet. 1,9 Milliarden Euro Überschuss zeigen deutlich, dass trotz aller Aussagen der Landesregierung genug Geld zur Verfügung stand, um – wie andere Länder auch – schon im Herbst Hilfen auf den Weg zu bringen. Die schwarz-grüne Koalition hat kostbare Zeit verloren.
    Das chaotische Haushaltsverfahren der schwarz-grünen Landesregierung ist also um eine weitere Episode reicher. Nach den plötzlich entdeckten 1,2 Milliarden Euro zum Ende des vergangenen Jahres hat der CDU-Finanzminister heute den vorläufigen Jahresabschluss übersandt. Insgesamt sind 2022 rund 1,9 Milliarden Euro Überschuss entstanden. Gleichzeitig muss die Landesregierung einräumen, dass für die Krisenbewältigung noch keine Zahlen zum Mittelabfluss geliefert werden können, da
    die Ministerien noch an einer Umsetzung arbeiten. Dieses Schneckentempo ist eine Zumutung.“

    Pressemeldung der SPD-Fraktion in NRW

    Dies erklärte heute Stefan Zimkeit, finanzpolitischer Sprecher der SPD-Fraktion im Landtag NRW:

    0 – 0

    Thank You For Your Vote!

    Sorry You have Already Voted!

  • Stellungnahme Dr. Günter Krings zur Räumung Lützerath im Tagebau Garzweiler

    Stellungnahme Dr. Günter Krings zur Räumung Lützerath im Tagebau Garzweiler

    Zurzeit ist der Braunkohletagebau Garzweiler II und die Räumung des Dorfes Lützerath deutschlandweit in den Schlagzeilen. Wir haben in der CDU Mönchengladbach schon in den achtziger Jahren unsere klare Ablehnung des gesamten Tagebaus Garzweiler II klipp und klar zum Ausdruck gebracht und an friedlichen Protesten teilgenommen. Auch mein persönliches Engagement in JU und CDU war von Anfang an maßgeblich mit diesem sachlichen Protest verbunden. Wir haben darauf hingewiesen, dass dieser Tagebau nicht nur Staub-, Licht-, und Lärm-Emissionen bedeutet, sondern unsere Stadt von ihrem südlichen Umland abschneidet und zu massivem Entzug des Grundwassers und dadurch zu immensen ökologischen Schäden bei den niederrheinischen Feuchtgebieten führen wird. Vor allem trifft der Braunkohletagebau hier auf ein dicht besiedeltes Gebiet, sodass Tausende von Menschen in alten Dörfern ihre Heimat verlieren. Das alles hat die erste rot-grüne Landesregierung in NRW in den neunziger Jahren nicht daran gehindert, Garzweiler II zu genehmigen. Der Tagebau war also von Anfang an vor allem ein Projekt von SPD und Grünen. Als wir die Grünen also vielleicht einmal als Mitstreiter für den Schutz von Menschen, Grundwasser, Natur und Klima in unserer Region gebraucht hätten, standen sie leider auf der falschen Seite. Durchgesetzt haben wir damals hier vor Ort aber immerhin eine Verkleinerung des Tagebaues – so konnten wir Wanlo, das Dorf im Süden unserer Stadt, vor dem Abbau retten.

    In der neuen Leitentscheidung von 2021 konnte die nun CDU-geführte Landesregierung gemeinsam mit der FDP noch einige weitere Dörfer retten, indem sie die Abbaugrenzen und -mengen erheblich reduzierte. Dadurch vergrößert sich v.a. der Abstand der bewohnten Gebiete zu den Tagebauabbruchkanten. Das ist ein echter Fortschritt – zumindest für die Bürger im Erkelenzer Bereich – im Vergleich zu alten Planungen der SPD-geführten Regierung.

    Nun haben die neue Landesenergieministerin Mona Neubauer und Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck von den Grünen vor wenigen Wochen festgestellt, dass ein Erhalt Lützeraths nicht möglich ist, da die darunter liegende Braunkohle für die Versorgungssicherheit notwendig sei. Das ist an sich in der Sache richtig. Wer jedoch, wie die beiden Minister der Grünen, die weitere Verlängerung der Kernkraft verhindert, muss dann natürlich umso mehr und einseitig auf Braunkohle-Verstromung setzen. Hier wird einmal mehr deutlich, dass auf Druck von SPD und Grünen, aber am Ende auch leider mit Zustimmung von CDU und FDP die Ausstiegs-Reihenfolge falsch herum entschieden wurde. Richtig wäre gewesen: Wegen des Klimaschutzes erst raus aus der Kohle und dann später erst der Ausstieg aus der Kernkraft. Wer die falsche Reihenfolge aber maßgeblich mit herbeigeführt hat, sollte jetzt keine Krokodilstränen über das Abbaggern von Lützerath vergießen.

    Eines aber müssen wir in aller Deutlichkeit festhalten: Die zuständigen Behörden und Gerichte haben die letztgültige Entscheidung für den Abriss der letzten neun Häuser in dem von seinen Einwohnern längst verlassenen Weiler Lützerath getroffen. Jeder, der sich dort noch aufhält, tut das rechtswidrig. Es geht also jetzt nicht mehr um legitimen politischen Protest, sondern um Rechtsbruch. Und hier stehen sich mit „Protestlern“ und Polizei eben auch nicht zwei Kontrahenten-Teams in einer Art sportlichen Wettbewerb gegenüber. In Wahrheit tun die Polizeibeamten hier ihren schwierigen und gefährlichen Dienst für unseren Rechtsstaat und unsere Demokratie. Auch wenn wir in der CDU Mönchengladbach dem Braunkohleabbau vor unserer Haustür seit jeher kritisch gegenüberstehen, so stehen wir zugleich fest an der Seite der Polizei und auf dem Boden des Rechtsstaats. Auch ich persönlich will mich daher bei allen eingesetzten Polizistinnen und Polizisten für ihren umsichtigen Dienst in und um Lützerath bedanken.

    0 – 0

    Thank You For Your Vote!

    Sorry You have Already Voted!

  • Grüne Jugend: „Wir bleiben bis zum Ende.“

    Grüne Jugend: „Wir bleiben bis zum Ende.“

    Der Tagebau Garzweiler II liegt direkt am Rande von Mönchengladbach und das ist auch der ansässigen Ortsgruppe der Grünen Jugend ein Dorn im Auge.

    Da Lützerath sich mittlerweile in der Räumung befindet, werden auch sie vor Ort aktiv und unterstützen die Klimaaktivist:innen in und um das Dorf bei ihrem zivilem Ungehorsam. „RWE im Weg zu stehen und für Klimaschutz zu kämpfen ist kein Verbrechen. Wir bleiben bis zum Ende und unterstützen die Menschen in Lützerath und dem Umland“, äußert sich Fabian Sneider, der Sprecher der Grünen Jugend Mönchengladbach.

    Am vergangenen Sonntag, 08.01.2023 fand in Lützerath ein Dorfspaziergang statt. Dort haben über 5000 Menschen ihre Solidarität bekundet. Spontan hatte auch die Kölner Band Annenmaykantereit zugesagt und bei einem kleinen Konzert ihre Unterstützung ausgesprochen.

    Für diesen Samstag, 14.01.2023 ist eine Großdemo von verschiedenen Nichtregierungsorganisationen angekündigt worden.
    Starten wird der Demonstrationszug um 12 Uhr in Keyenberg.
    Die Kundgebung wird um 13 Uhr in der Nähe Lützeraths stattfinden, da das Betreten des Dorfes seit dem 10.01.2023 verboten ist. „Für die Demonstration und den weiteren Verlauf der Räumung fordern wir weniger Polizeigewalt.
    Die letzten Tage war vor Ort und auch in den sozialen Medien sehr gut zu beobachten, dass die Polizei täglich aggressiver wird und die Angriffe auf friedliche Klimaaktivisten zunehmen.
    Immer wieder muss das Kommunikationsteam der Polizei eingreifen, um Einsatzkräfte von noch gewalttätigeren Angriffen abzuhalten“, so Sneider.

    Von den Grünen aus Mönchengladbach ist die Bundestagsabgeordnete Kathrin Henneberger als parlamentarische Beobachterin vor Ort, zur Vermittlung zwischen Polizei und Aktivist:innen. Von dort aus berichtet sie auch regelmäßig in Interviews und über ihre Plattformen auf den Sozialen Medien über die aktuelle Lage. „Es ist wichtig, dass die Polizei deeskalierend arbeitet und sich die Situation nicht noch weiter verschärft, auch die Pressefreiheit muss gewährleistet sein“, erzählt Henneberger und fügt hinzu: “Meine Hoffnung ist, dass der Kohlekonzern RWE, der für hier dies alles verantwortlich ist, noch ein Einsehen hat, sich noch einmal an den Tisch begibt, dass wir nochmal miteinander reden. Meine große Befürchtung ist, dass hier in den nächsten Wochen viele Menschen verletzt werden könnten, so wie im Hambacher Wald und dieser Preis ist zu hoch.”

    0 – 0

    Thank You For Your Vote!

    Sorry You have Already Voted!

  • Begegnung mit Charlotte Salomon – Berlin 1917 – 1943 Auschwitz

    Begegnung mit Charlotte Salomon – Berlin 1917 – 1943 Auschwitz

    Am Sonntag, 22. Januar haben Interessierte um 15 Uhr die Möglichkeit, im LVR-KULTURHAUS Landsynagoge Rödingen, die jüdische Künstlerin Charlotte Salomon kennenzulernen.

    Charlotte Salomon, geboren 1917, wuchs in Berlin-Charlottenburg auf und studierte an den Vereinigten Staatsschulen für Freie und Angewandte Kunst. Aufgrund zunehmender antisemitischer Anfeindungen emigrierte sie 1939 nach Südfrankreich. Doch das Refugium in Villefranche wurde zur Falle. Nach einer Internierung schaffte sie ein enormes künstlerisches Werk, ein Lebensbuch von ungewöhnlicher Expressivität, das sie bitter-ironisch „Leben? Oder Theater?“ nannte. Sie wird 1943 verhaftet und nach Auschwitz deportiert. Dort wurde sie vermutlich sofort nach ihrer Ankunft ermordet. Ihr in Amsterdam gelagertes Werk berührt wegen seiner authentischen Innenschau auf private Traumata und seelischen Druck im Schatten drohender Vernichtung. Die Lebensgeschichte befasst sich zudem mit historischen und ethischen Fragen.

    In seinem Bild-Vortrag beschreibt Gunter Schmidt das tragisch-interessante Leben von Salomon und gewährt einen Einblick in ihren Charakter und ihr künstlerisches Schaffen.

    Gunter Schmidt, Jahrgang 1949, studierte an der Staatlichen Akademie Karlsruhe. Er lebt und arbeitet als Maler und Kunsterzieher. Sein Interesse für künstlerische Ausdrucksformen, führte Schmidt auch zu Salomons eigenwilligem Werk.

    Die Veranstaltung wird Charlotte Salomon aus Anlass des „Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus“ gewidmet.
    Sie ist eine Kooperation mit dem Kunstverein Jülich e.V.
    Der Eintritt kostet 3 Euro (inkl. Besichtigung der Gebäude und der Dauerausstellung).
    Adresse: LVR-KULTURHAUS Landsynagoge Rödingen, Mühlenend 1, 52445 Titz-Rödingen.

    0 – 0

    Thank You For Your Vote!

    Sorry You have Already Voted!

  • Argumentieren lernen, im Team arbeiten, mit Stress umgehen

    Argumentieren lernen, im Team arbeiten, mit Stress umgehen

    Der Startschuss für die Anmeldephase der Winterakademie der Hochschule Niederrhein ist gefallen.

    Ab sofort können sich Studierende, Mitarbeitende und Externe bis 29. Januar für diverse Workshops im Bereich „Future Skills“ an der Hochschule Niederrhein anmelden. Vom 6. bis 15. Februar werden rund 30 Seminare angeboten, die sich mit wichtigen Eigenschaften wie Teamfähigkeit, kritischem Denken, Achtsamkeit oder Kommunikationskompetenzen befassen.
    Interessierte lernen beispielsweise, das Gehalt zu verhandeln, Nein sagen zu können, wie sie ihr Potenzial entfalten, rhetorisch fit werden, eine Abschlussarbeit erstellen, schlagfertig und spontan reagieren oder mit guten Argumenten diskussionsfreudig werden. Auch Themen wie Work-Life-Balance, Emotionale Intelligenz oder Interkulturelles Teamtraining werden behandelt. Die Kurse finden Online oder in Präsenz statt: Montags bis freitags von 10 bis 17 Uhr und samstags von 9 bis 16 Uhr.
    Das Motto der Winterakademie lautet „Hochschule Niederrhein qualifiziert weiter“. Seit 2005 bieten Professorinnen und Professoren sowie externe Expertinnen und Experten Inhalte aus dem Bereich der Schlüsselkompetenzen an, die fernab der fachlichen Kompetenzen für den Erfolg in Studium und Beruf wichtig sind. Die Kurse bieten die Chance, die eigene Persönlichkeit weiter zu entwickeln. Für einzelne Zielgruppen wie beruflich Qualifizierte oder Frauen gibt es besondere Kursangebote.
    Heike Kröpke, Leiterin der Winterakademie, zeigt sich überzeugt von dem Programm: „In der Winterakademie können wir Schlüsselkompetenzen in einer aktivierenden Lernatmosphäre vermitteln. Weil die Teilnehmenden in kleinen Gruppen arbeiten, können wir auf jeden individuell eingehen.“
    Wer schon an der Hochschule Niederrhein studiert, für den ist die diesjährige Winterakademie komplett kostenlos. Mitarbeitende der Hochschule zahlen 20 (1-Tages-Seminar) oder 40 Euro (2-Tages-Seminar), Externe 50 Euro bzw. 100 Euro. Nach erfolgreicher Teilnahme wird eine Bescheinigung ausgehändigt.
    Studierende melden sich über das Online- Vorlesungsverzeichnis HIO an. Erstsemester ohne HIO-Zugang, Externe und Mitarbeitende können sich auf der Webseite per Anmeldeformular registrieren.
    Weitere Informationen und Anmeldung unter: www.hs-niederrhein.de/winterakademie

    0 – 0

    Thank You For Your Vote!

    Sorry You have Already Voted!

  • Eskalation vermeiden, Lützerath erhalten

    Eskalation vermeiden, Lützerath erhalten

    Im Konflikt um den vor der Räumung stehenden Weiler Lützerath im Rheinischen Braunkohlerevier bei Erkelenz rufen der Vorstand des Diözesanrates der Katholikinnen Aachen und die Superintendenten der Evangelischen Kirchenkreise Gladbach-Neuss und Jülich alle Beteiligten zur Vernunft und Deeskalation auf.

    Ein mit enormen Risiken für Leib und Leben der am Konflikt Beteiligten verbundener Räumungseinsatz der Polizei muss und kann jetzt noch politisch gestoppt werden. Eine Räumung birgt Gefahren für Leib und Leben der Polizistinnen, die als Einsatzkräfte die Maßnahmen durchsetzen müssen, wie für die jungen Menschen, die verzweifelt Widerstand leisten, um unsere Zukunft hier und weltweit zu sichern.

    Gemeinsam sprechen wir uns gegen jede Form der Gewalt in der Auseinandersetzung um die Räumungen in Lützerath aus.
    Wir teilen nicht alle Aktionsformen des Widerstandes und wir lehnen jede Form von Gewalt gegen Menschen und Sachen ab. Sie sind kontraproduktiv und entsprechen nicht unserem Friedensverständnis.

    Gespräche mit allen Beteiligten sind jetzt dringend gefordert. Den sozialen Frieden in der Region herstellen, im Interesse aller, sollte unser Ziel sein. Eine Atempause dient der Deeskalation und schafft Zeit für klimapolitisch verantwortbare Entscheidungen.

    Wir fordern deshalb von der NRW-Landesregierung ein sofortiges Moratorium für die Räumung des Geländes. Stattdessen sollten sich alle Beteiligten an einen Tisch setzen, um gemeinsam nach Wegen zu suchen, unter Einhaltung aller Klimaziele und unter Berücksichtigung der neusten Gutachten des DIW die noch zur Versorgungssicherheit notwendigen Kohlemengen für die Stromerzeugung zu sichern und dann schnellstens die Braunkohlenutzung zu beenden.
    Ein Abbaggern Lützeraths in diesem Winter ist dafür keinesfalls nötig, da ausreichend Kohle für die Kraftwerke an anderen Stellen zur Verfügung steht.
    Eine massiv beschleunigte Umstellung der Energieversorgung auf erneuerbare Energieträger und eine Beendigung der Kohleverstromung in Deutschland ist technisch längst möglich und braucht endlich auch den politischen Nachdruck, um die enormen Zerstörungen an Landschaft und Klima zu beenden, die mit der Kohleverstromung einhergehen.

    Millionen Menschen auf der ganzen Welt sind schon heute betroffen, von Überschwemmungen in Deutschland bis zu Dürreperioden am Horn von Afrika und Überflutungen unvorstellbaren Ausmaßes in Pakistan.
    Papst Franziskus hat in seiner Botschaft zum Weltfriedenstag am 1.1.2023 darauf hingewiesen, „…dass wir uns alle für die Heilung unserer Gesellschaft und unseres Planeten einsetzen und die Grundlagen für eine gerechtere und friedlichere Welt schaffen müssten, die sich ernsthaft um ein Gemeinwohl mühe, das wirklich alle miteinschließe.“
    Um eine weitere dramatische Verschlechterung der Situation zu verhindern, müssen jetzt alle Maßnahmen ergriffen werden, um eine nachhaltigere Zukunft zu schaffen. Diese Zukunft besteht aus erneuerbaren Energien. Gerade von einem gelingenden Strukturwandel im Rheinischen Revier geht ein weltweites Zeichen für eine große Transformation aus, die den Klimazielen von Paris gerecht wird.
    Es sollten nicht mit aller Gewalt gegenteilige Fakten geschaffen werden. Eine massive Gewalteskalation zwischen Polizei und Klimaschützer*innen muss unbedingt vermieden werden.

    0 – 0

    Thank You For Your Vote!

    Sorry You have Already Voted!

  • Bescheid über Abfall- und Straßenreinigungsgebühr kommt

    Bescheid über Abfall- und Straßenreinigungsgebühr kommt

    Rund 60.000 Bescheide über die Abfall- und Straßenreinigungsgebühr für das Jahr 2023 versendet mags ab Mittwoch, 11. Januar.

    Fällig werden die Gebühren quartalsweise am 15. Februar, 15. Mai, 15. August und am 15. November. Wenn eine jährliche Zahlung vereinbart wurde, dann ist der Gesamtbetrag am 1. Juli fällig. Bereits erteilte SEPA Mandate sind weiterhin gültig. Wer mags ein SEPA-Mandat erteilen möchte, erhält mit dem Bescheid ein entsprechendes Formular. Dieses ist auch online unter www.mags.de unter Formulare und Downloads verfügbar. Alle Änderungen, die bis Ende November bei mags eingegangen sind, wurden bei der Gebührenberechnung berücksichtigt.
    Wer sich über seine Gebühr informieren möchte, findet unter www.mags.de einen Online-Rechner.
    Wer Rückfragen zu den Bescheiden hat, kann sich montags bis freitags von 8 bis 18 Uhr telefonisch unter 0800 049 10 17 (gebührenfrei) melden oder sendet eine Mail an gebuehren@mags.de.

    0 – 0

    Thank You For Your Vote!

    Sorry You have Already Voted!

  • „Poesie und Musik mit Cello und Klavier“

    „Poesie und Musik mit Cello und Klavier“

    Konstantin Wecker, Fany Kammerlander und Jo Barnikel verbindet die Liebe zum Lied. „Poesie und Musik können vielleicht die Welt nicht verändern, aber sie können denen Mut machen, die sie verändern wollen“, so Konstantin Wecker, der sich seit über 40 Jahren für eine Welt ohne Waffen und Grenzen einsetzt.
    Nun setzt der Münchner Liedermacher mit zwei kongenialen Mitstreitern an seiner Seite zu einem musikalisch-poetischen Liebesflug der ganz besonderen Art an. Neben seinem langjährigen Bühnenpartner und Alter Ego am Klavier, Jo Barnikel, ist auch Fany Kammerlander bei seinem aktuellen Trio-Programm dabei. Die Ausnahme-Cellistin, die mit ihrem Spiel sowohl in der Klassik – als auch in der Popwelt zuhause ist, steht ebenso seit längerem mit Konstantin Wecker auf der Bühne.

    Die drei Musiker vereinen lyrisch-sensible Klavierstücke mit dem zart schmelzenden Klang des Cellos, das Konstantin Weckers Liedern seit jeher ihre ganz persönliche Note gab. Am liebsten würde man sie festhalten. Die Melodien. Und die Sehnsüchte.
    Auch darin sind sich die drei Musiker einig, deren aktuelles Bühnenprogramm geprägt ist von Wut und Zärtlichkeit, Mystik und Widerstand – und immer auch von der Suche nach dem Wunderbaren. Eine Suche, die Mut macht. Und Hoffnung. Denn wer in die Lieder des neuen Trio-Programmes eintaucht, wird schnell erkennen, dass es durchaus eine Welt ohne Grenzen geben kann.

    Tour-Termin in Mönchengladbach: Sonntag, 30.04.2023
    Tickets über Reservix

    0 – 0

    Thank You For Your Vote!

    Sorry You have Already Voted!

  • Kreativwettbewerb für junge Menschen

    Kreativwettbewerb für junge Menschen

    Die SPD-Bundestagsabgeordnete Gülistan Yüksel ruft Jugendliche und junge Erwachsene zwischen 16 und 20 Jahren dazu auf, sich am Kreativwettbewerb für den „Otto-Wels-Preis für Demokratie 2023“ zu beteiligen.

    „Wir suchen kreative Ideen, mit denen sich junge Menschen mit dem Ende des Zweiten Weltkriegs und dem Aufbruch in ein friedliches Europa auseinandersetzen. Dabei geht es auch um die Frage, vor welchen besonderen Herausforderungen unsere Demokratie und unsere Gesellschaft derzeit steht und wie wir gemeinsam dafür sorgen können, dass unser demokratisches Zusammenleben auf festen Grundpfeilern steht“, sagt Yüksel.
    Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer können dabei aus zwei verschiedenen Aufgabenstellungen und aus unterschiedlichen Darstellungsformen – von einer Rede über Fotografien bis hin zu Videos oder Essays – auswählen. Eingereicht werden können Einzel- oder Gruppenarbeiten. Die Wettbewerbsausschreibung und das Teilnahmeformular sind unter www.spdfraktion.de/ottowelspreis abrufbar. Einsendeschluss ist der 17. Februar 2023.
    „Die Preisträgerinnen und Preisträger laden wir zur Preisverleihung nach Berlin ein“, kündigt Yüksel an. Den ausgezeichneten Beiträgen winken zudem attraktive Geldpreise, die von den SPD-Bundestagsabgeordneten gestiftet werden. Die SPD-Bundestagsfraktion verleiht den „Otto-Wels-Preis“ 2023 bereits zum achten Mal. Anliegen des Preises ist es, die Erinnerung an die Schrecken der Nazi-Herrschaft wachzuhalten und das gesellschaftliche Bewusstsein dafür zu schärfen, dass die Grundlagen von Demokratie und Rechtsstaatlichkeit immer wieder erneuert und gefestigt werden müssen.

    0 – 0

    Thank You For Your Vote!

    Sorry You have Already Voted!

  • Gladbach schwebt auf Wolke 7 – 2.0  Karnevalsplakate können abgeholt werden

    Gladbach schwebt auf Wolke 7 – 2.0
    Karnevalsplakate können abgeholt werden

    Ab Montag (9. Januar) kann sich jeder Jeck kostenlos die aktuellen Motto Plakate (max. 5 Stück) mit den wichtigsten Sessionsterminen bei der Marketing Gesellschaft abholen.

    Herausgeber der von Nik Ebert humorvoll gestalteten Plakate ist der Mönchengladbacher Karnevalsverband in Kooperation mit der Stadt Mönchengladbach u. der Marketing Gesellschaft MG.

    Die Abholung ist in der Zeit von Montag – Freitag von 9 – 16 Uhr bei der Marketing Gesellschaft Mönchengladbach mbH, Voltastrasse 2, 40161 Mönchengladbach (Geb. 1 – Pförtner, 1. OG) möglich.

    0 – 0

    Thank You For Your Vote!

    Sorry You have Already Voted!

  • Einsatzkräfte in NRW brauchen von Innenminister Reul echte Rückendeckung statt markiger Worte

    Einsatzkräfte in NRW brauchen von Innenminister Reul echte Rückendeckung statt markiger Worte

    In der Silvesternacht ist es in nordrhein-westfälischen Städten zu Krawallen gegen Polizei, Feuerwehr und Rettungskräfte gekommen.

    Die SPD-Fraktion im Landtag NRW hat dazu einen Bericht des Innenministeriums in der Sitzung des Innenausschusses am 19. Januar angefordert.

    „Innenminister Reul ist in der Verantwortung, Einsatzkräfte und Anwohner zu schützen und für die innere Sicherheit in Nordrhein-Westfalen zu sorgen. Das gilt umso mehr, als Gewalt gegen Einsatzkräfte kein neues Phänomen ist, das auf die Silvesternacht beschränkt ist. Auch wenn das Ausmaß inzwischen Dimensionen angenommen hat, die zweifelhaft erscheinen lassen, dass der Innenminister das Problem im Griff hat. Rechtsfreie Räume darf es in NRW nicht geben! Unsere Einsatzkräfte brauchen echte Rückendeckung, statt markiger Worte. Und die Chaoten, die in der Silvesternacht Gewalttaten begangen haben, müssen die Härte des Rechtsstaats mit aller Deutlichkeit zu spüren bekommen.

    Vor drei Jahren haben Innenminister Reul und Sozialminister Laumann öffentlichkeitswirksam ein gemeinsames Aktionsbündnis zum Schutz von Feuerwehr- und Rettungskräften ins Leben gerufen. Wir fragen uns, was daraus eigentlich geworden ist. 

    Schon damals hatte die Landesregierung angekündigt, unsere Einsatzkräfte mit konkreten Maßnahmen zu helfen, die ihre Sicherheit deutlich verbessern sollen. Heute fordert Minister Reul nun eine schnelle Bestrafung überführter Tatverdächtiger durch die Justiz. Was ist in den vergangenen drei Jahren denn passiert? Was hat die Landesregierung konkret unternommen, um unsere Einsatzkräfte zu schützen? Markige Worte, aber nicht viel dahinter. Das ist der Eindruck, den man bei dieser Landesregierung leider immer wieder gewinnen muss. Seit Jahren ist bekannt, dass in der Justiz zahlreiche Stellen unbesetzt sind. Das hat erst kürzlich dazu geführt, dass fünf Straftäter aus der U-Haft freigelassen werden mussten. Wer jetzt also – und das ja völlig zurecht – schnellere Bestrafung durch die Justiz fordert, der muss sich an die eigene Nase packen und sich fragen, was seine Landesregierung dafür denn getan hat. Wir wollen von Minister Reul in der kommenden Sitzung des Innenausschusses wissen, was konkret getan wird, um Einsatzkräfte zu schützen und was aus dem Aktionsplan ,Gemeinsam gehen Gewalt‘ geworden ist.“

    PM Christina Kampmann
    1 – 0

    Thank You For Your Vote!

    Sorry You have Already Voted!

  • „Räumung von Lützerath: Deeskalation ist dringend notwendig“, meint Elisabeth Müller-Witt, stellvertretende Vorsitzende der SPD-Fraktion im Landtag NRW

    „Räumung von Lützerath: Deeskalation ist dringend notwendig“, meint Elisabeth Müller-Witt, stellvertretende Vorsitzende der SPD-Fraktion im Landtag NRW

    „Die Räumung von Lützerath steht bevor.

    Für die Landesregierung ist das eine hochsensible Aufgabe. Sie muss ihre eigene Entscheidung zum Ende von Lützerath durchsetzen. Gleichzeitig wollen Klimaschützerinnen und Klimaschützer die Räumung des Dorfs verhindern.
    Für alle Beteiligten gilt: Gewalt darf es auf keinen Fall geben. Deeskalation ist dringend notwendig. Denn es geht um die Sicherheit aller Beteiligten. Hier ist Innenminister Reul in der Verantwortung. Er muss in den kommenden Tagen erklären, wie er verhindern will, dass Lützerath ein zweites Hambach wird.

    Neben Minister Reul sind  besonders die Grünen gefragt. Sie haben in den vergangenen Jahren die Nähe zu den Aktivistinnen und Aktivisten im Rheinischen Revier gesucht.
    Gleichzeitig hat NRW-Wirtschaftsministerin Neubaur den Kohle-Deal mit RWE auf den Weg gebracht. Daraus ergibt sich die Verantwortung, zwischen den verschiedenen Interessen auszugleichen. Doch derzeit droht die Stimmung eher aufzuheizen.
    Grünen-Mitglied Luisa Neubauer wirbt auf Twitter, dass Lützerath mit aller Kraft verteidigt werden müsse. Die Grüne Bundestagsabgeordnete Kathrin Henneberger kritisiert derweil die Haltung von CDU-Innenminister Reul. Und die Grüne Wirtschaftsministerin Neubaur schweigt.
    Dabei gilt für sie, Innenminister Reul und die gesamte Landesregierung: Die Räumung von Lützerath ist mehr als ein reiner Polizeieinsatz. Die Landesregierung hat auch eine kommunikative Verantwortung, zu deeskalieren. Das ist notwendig, damit die Stimmung nicht weiter aufheizt. Szenen wie bei der Räumung des Hambacher Forstes darf es nicht erneut geben.“

    0 – 0

    Thank You For Your Vote!

    Sorry You have Already Voted!