Autor: Redaktion

  • Grüne Mönchengladbach: Protest lohnt sich!

    Grüne Mönchengladbach: Protest lohnt sich!

    Der umstrittene belgische Atom-Reaktor Tihange 2, nahe an der deutschen Grenze gelegen, wird zum 31. Januar dieses Jahres abgeschaltet.

    Schon vor mehr als zehn Jahren hatten viele Experten davon abgeraten, den Atom-Reaktor weiter laufen zu lassen.

    Viele Jahre hatten sich auch die Mönchengladbacher Grünen aktiv gegen das Fortlaufen des Atom-Reaktors gewehrt: „Protest lohnt sich! Das in den letzten Jahren nichts Gravierendes passiert ist, ist für alle Mönchengladbacher ein Riesen Glück“, meint Ulla Brombeis. Die Kreisgeschäftsführerin der Mönchengladbacher Grünen war damals bei den Protesten dabei und hat gegen Tihange 2 demonstriert. Grund dafür waren zahlreiche Haarrisse am Atom-Reaktor und die dadurch entstandenen großen Sicherheitsrisiken.

    https://mg-podcast.de/stadt-moenchengladbach-gibt-infobroschuere-zum-kernkraftwerk-tihange-heraus/

    „Für Mönchengladbach ist das ein großes Stück zurückgewonnene Sicherheit. Die Abschaltung von Tihange 2 ist ein guter Weg, um weg von klimaschädlichen Energien und Atomenergie zu kommen und in erneuerbare, umweltfreundliche Energien zu investieren. Es ist eine Win-Win Situation für die Stadt und für die Umwelt“, sagt Martin Wirtz, Sprecher des Grünen-KV Mönchengladbach.

    Dennoch ist das Abschalten des Blocks in Tihange nur ein Tropfen auf den heißen Stein: Der belgische Atom-Park umfasst immer noch fünf Reaktoren, die teilweise über den eigentlich geplanten Atomausstieg Belgiens am Netz bleiben.
    Belgien hatte wegen des russischen Angriffskrieges auf die Ukraine und der Energieunsicherheit den Atomausstieg von 2025 für die beiden jüngsten Reaktoren Doel 4 und Tihange 3 auf 2035 verschoben. Die drei restlichen Reaktoren werden im Laufe des Jahres 2025 abgeschaltet.

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  • Drohnen sicher führen – MGL ist offizielle Prüfstelle für Fernpiloten

    Drohnen sicher führen – MGL ist offizielle Prüfstelle für Fernpiloten

    In Zukunft werden unbemannte Flugobjekte unseren Luftraum verstärkt nutzen.

    Vor allem, wer Drohnen kommerziell betreibt, muss eine entsprechende Lizenz erwerben.
    Das ist ab sofort am Flughafen Mönchengladbach (MGL) als Dependance der Droniq GmbH möglich, die vom Luftfahrt-Bundesamtes als Prüfstelle benannt ist.

    Ende Januar wurden in Mönchengladbach die ersten Prüfungen abgenommen.
    Von der Freizeitgestaltung über die industrielle Nutzung bis zur Verwendung bei Rettungseinsätzen: Die Zahl an unbemannten Flugobjekten nimmt stetig zu. Daher ist es wichtig, dass Fernpiloten ihre Drohne sicher und nach den aktuellen Regeln der Luftfahrt fliegen können und eine entsprechende Qualifikation erwerben.

    Im Januar 2023 hat die Droniq GmbH mit dem Standort MGL ihre Ausbildungsplattform Droniq Academy vergrößert. Ab sofort kann man hier die offizielle Prüfung zum Erwerb des EU-Fernpilotenzeugnis A2 gemäß Luftverkehrsordnung ablegen.
    Voraussetzung dafür sind neben einer gültigen Drohnenversicherung, die Registrierung als Fernpilot beim Luftfahrtbundesamt sowie der Nachweis von Grundkenntnissen über den EU-Kompetenznachweis A1/A3.

    Alle Prüfungstermine in Mönchengladbach für 2023 sind auf der Droniq-Website unter droniq.de gelistet.
    Der Flughafen Mönchengladbach bietet hier ideale Voraussetzungen. Mit mehreren ansässigen Flugschulen hat er bereits einen Ausbildungsschwerpunkt für Privat- und Verkehrspiloten.
    Ab sofort wird das Angebot in Kooperation mit Droniq um Kurse für Fernpiloten ergänzt.
    Zusätzlich zu dieser Grundqualifikation hat der MGL spezielle Schulungen zum sicheren Betrieb von Drohnen im kontrollierten Luftraum entwickelt. Mit seiner Kontrollzone und in einem komplexen Luftraum gelegen sind die Voraussetzungen am MGL ideal, um Fernpiloten im Umgang mit ihrer Drohne fit zu machen.
    Die Inhalte reichen von technischen über meteorologische Themen, z.B. Mindestwetterbedingungen und Thermik, bis zu den vielfältigen Aspekten von Flugbetrieb und Drohnen-Systemen.
    Kurstermine werden auf der Webseite mgl.de veröffentlicht.

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  • Premiere: das Schauspiel „(R)Evolution“

    Premiere: das Schauspiel „(R)Evolution“

    „Eine Anleitung zum Überleben im 21. Jahrhundert“ nennen Yael Ronen und Dimitrij Schaad ihr 2020 am Thalia Theater in Hamburg uraufgeführtes Stück „(R)Evolution“ im Untertitel.

    Foto: Stutte

    Ihre von Yuval Noah Hararis Bestseller „Homo Deus“ inspirierte schwarzhumorige Komödie über die Welt in zwanzig Jahren zeigt, wie sich fünf Zeitgenossen verheddern im Netz des digitalen Metaversums – begleitet stets und nie aus den Augen gelassen von Zeitgenosse Nummer sechs, „Alecto“, dem digitalen Assistenzwesen.
    Wie wäre es, wenn unser Kühlschrank sich freundlich, aber unerbittlich weigerte, die Tür zu öffnen, weil das Smart-Klo einen zu hohen Kalorienumsatz meldet?
    Wie wäre es, wenn die Krankenversicherung das nächste Baby nur versichern würde, wenn im Labor die genetischen Anlagen der Eltern in den Bereichen
    Lebenserwartung und Depressionsanfälligkeit erheblich verbessert werden?
    Und wie wäre es, wenn wir erführen, dass unser Partner fremdgeht mit einem Roboter?

    Foto: Stutte

    Dystopien sind selten komisch, ihre Tonart meist düster bis tragisch. In „(R)Evolution“ stimmt das Autorenteam Yael Ronen und Dimitrij Schaad ein anderes Lied an.
    „(R)Evolution“ ist in dieser Spielzeit in Mönchengladbach die erste Inszenierung des neuen Schauspieldirektors Christoph Roos.

    Die Premiere findet am Freitag, den 3. Februar um 19.30 Uhr statt.

    Tickets sind an der Theaterkasse unter 02166/6151-100 oder im Internet unter www.theater-kr-mg.de erhältlich.

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  • Neues Konzept fürs Giesenkirchener Schützen- und Heimatfest 2023

    Neues Konzept fürs Giesenkirchener Schützen- und Heimatfest 2023

    Am Sonntag, den 22.01.2023 fand die Jahreshauptversammlung der St. Sebastianus Schützenbruderschaft Giesenkirchen statt.

    Zum Auftakt feierten die Mitglieder der Bruderschaft gemeinsam mit der Gemeinde den St. Sebastianustag mit einer Schützenmesse in St. Gereon.

    Brudermeister Ralf Werner Kremer

    Im Anschluss begrüßte Brudermeister Ralf Werner Kremer im Gereonshaus knapp 80 Mitglieder zur Jahreshauptversammlung. Nach dem Rückblick auf das vergangene Schützenjahr und dem erfreulichen Kassenbericht wurden der 1. Kassierer Uli Jahn, der Schriftführer Rainer Vieten und der 1. Beisitzer Paul Wischnewski von der Jahreshauptversammlung in Ihren Ämtern bestätigt. Neuer 2. Kassierer wurde Udo Strerath, als Beisitzer wurden Werner Delvos und Ralf Kremer neu in den Vorstand gewählt.

    Nach den Wahlen befasste sich die Jahreshauptversammlung mit einem neuen Konzept für das Schützenfest 2023 und den Krönungsball 2023. Die Jahreshauptversammlung beschloss hierzu einstimmig folgende Punkte für das Schützenjahr 2023:
    Neuer Marktmeister und somit verantwortlich für den Aufbau und die Ausstattung des Kirmesmarktes ist Sven Tusch (Imbissbetrieb Römgens). Sven Tusch hat großer Erfahrungen in diesem Bereich. Mit ihm möchte man den Kirmesmarkt in Giesenkirchen wieder zu alter Pracht bringen.

    Den Zeltbetrieb und den Biergarten vor dem Schützenzelt übernimmt die Firma Jansen

    Das Schützenfest selbst wird vom Programm her anders als in den Jahren zuvor ablaufen. Samstag, Sonntag und Montag bleiben unverändert. Am Dienstagabend wird es aber nach der Parade zum Abschluss des Schützenfestes dann einen großen Zapfenstreich auf dem Konstantinplatz vor der Pfarrkirche geben. Im Zelt wird es dienstags keine Abendveranstaltung mehr geben.

    Beim Krönungsball wird die Bruderschaft zukünftig auf ein Zelt verzichten.
    Der Krönungsball 2023 soll im Pädagogischen Zentrum des Franz-Meyers-Gymnasium stattfinden.

    Die Bewirtung wird dort Gert Dürselen von der Gaststätte Kreuels für die Bruderschaft übernehmen.
    Das Giesenkirchener „Dreigestirn“ bestehend aus Schülerprinz Luca Hoeveler, Jungkönig Darwin Lauenburger und Schützenkönig Ralf Kremer freuen sich nun auf ein schönes Schützenjahr.

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  • Kultur ist Daseinsvorsorge, sagt die Ampel in Berlin – der Kulturfonds Energie kommt!

    Kultur ist Daseinsvorsorge, sagt die Ampel in Berlin –
    der Kulturfonds Energie kommt!

    Yüksel: „Kulturelle Vielfalt auch in Krisenzeiten erhalten.“

    Der Haushaltsausschuss des Bundes hat den Unterstützungsfonds „Energie für die Kultur“ freigegeben.

    Gülistan Yüksel, MdB

    „Damit unterstützen wir flächendeckend kulturelle Einrichtungen und Veranstalter. Öffentliche Kultureinrichtungen wie zum Beispiel unsere Rheydter und Mönchengladbacher Museen sowie Bibliotheken, aber auch Musikschulen und Theater, erhalten die Hälfte der Energiemehrkosten vom Bund ersetzt, die sie auch noch nach der Strompreisbremse zu tragen haben“, informiert die Mönchengladbacher Bundestagsabgeordnete Gülistan Yüksel.
    Der Fonds kann sowohl von öffentlichen als auch von privatwirtschaftlichen Akteurinnen und Akteuren in Anspruch genommen werden.

    Die Förderung soll rückwirkend ab dem 1. Januar 2023 beantragt werden können.
    Insgesamt stehen bis zum 30. April 2024 eine Milliarde Euro zur Verfügung.
    Die ersten 375 Millionen Euro hat der Haushaltsausschuss des Bundestages bereits freigegeben.
    Mit dem Kulturfonds Energie werden die Härten abgefedert, die die Kulturbranche aufgrund der stark gestiegenen Energiekosten besonders hart treffen. „Nun ist es an den Bundesländern, eine schnelle Abwicklung dieser Mittel zu gewährleisten, damit die Gelder des Bundes auch schnell vor Ort ankommen. Denn der Energiefonds ist ein wichtiger Schritt, unsere kulturelle Vielfalt auch in Krisenzeiten zu erhalten“, betont Yüksel abschließend.

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  • Parken in Mönchengladbach: CDU macht Stimmung, ignoriert die Rechtslage

    Parken in Mönchengladbach: CDU macht Stimmung, ignoriert die Rechtslage

    Die Frage, wem nun eigentlich der Stadtraum gehört, wird auch in Mönchengladbach heiß diskutiert.

    Ein Blick in die örtlichen Straßen zeigt, dass in der „Vitusstadt“ nach wie vor der Automobilverkehr dominiert. Mehr und mehr Menschen wollen dies vor dem Hintergrund des Klimawandels jedoch nicht mehr hinnehmen. Kein Wunder, in den letzten Jahrzehnten haben heiße Temperaturextreme zugenommen, mancherorts häufen sich extreme Niederschläge.

    Ursächlich mit verantwortlich sind die emittierten Treibhausgase durch den Automobilverkehr, in Deutschland sind das im Jahr etwa 100 Millionen Tonnen CO2. Problematisch hierzulande bleibt der Umstand, dass der Verkehr auf Deutschlands Straßen beständig anwächst, wo doch eine Einsparung von CO2 im Bereich Verkehr dringend notwendig wäre.

    Martin Wirtz

    „Ein parkendes Auto steht im Schnitt 23 Stunden am Tag auf etwa zwölf Quadratmetern öffentlicher Fläche – das muss auch anders gehen“, sagt Martin Wirtz, Sprecher des grünen Kreisverbandes in Mönchengladbach. Er setzt sich – wie viele andere Engagierte auch – für eine gerech­te­re Ver­tei­lung des öffent­li­chen Raums und mehr Lebens­qua­li­tät in der Stadt ein. Auch der Gesetzgeber berücksichtigt beim Stichwort „Parken“ zusehends eine gerechtere Raumverteilung. Das zeigt sich an einer aktuellen Diskussion im Stadtbezirk Süd am Beispiel der Schlossstraße oder im Stadtbezirk West in Beckrath an der Straße „Am End“.

    Reinhold Giesen

    „Hier hatte sich ein Bürger darüber beklagt, dass die Busse des ÖPNV diese Straße auf dem Weg zur Grundschule Beckrath nicht ohne Behinderung passieren können und es hier des Öfteren zu Verkehrsstauungen kommt“, berichtet Reinhold Giesen, Sprecher der Grünen in der BV West. Die Stadtverwaltung, so Giesen weiter, habe dies zum Anlass genommen, die aktuellen Ausführungen in der Straßenverkehrsordnung nun auch anzuwenden. „Bisher wurde das halbseitige Parken auf dieser Straße jahrelang nur geduldet, das ist jetzt anders“, sagt der Grünen-Politiker. Insofern handele es sich bei der jetzt praktizierten Regelung nicht um eine politisch motivierte Änderung der Parkmöglichkeiten, sondern vielmehr um die Umsetzung rechtlicher Anordnungen.

    Vanessa Odermatt

    Die Mönchengladbacher CDU-Landtagsabgeordnete Vanessa Odermatt hatte dies zuletzt anders dargestellt und der Ampel-Mehrheit im Rat der Stadt vorgeworfen, Bürger, die keine Möglichkeit hätten, auf das Auto zu verzichten, zu schikanieren.

    „Das“, sagt Martin Wirtz, „ist nur Polemik, um Stimmung zu machen. Die Fakten bleiben dabei leider wieder auf der Strecke.“ Die CDU-MdL habe bei den Bürgern offensichtlich den Eindruck hinterlassen, die neue Verkehrsregelung abwenden zu können.
    Die rechtliche Lage ist dabei aber eindeutig: Laut Straßenverkehrsordnung (StVO) ist das Parken grundsätzlich nur auf der Fahrbahn oder ausgewiesenen Parkplätzen gestattet. Bleibt beim halbseitigen Parken ein Raum von mindestens 2,00 Metern für den Fußgängerbereich erhalten, wird dies durch das Verkehrszeichen 315 gewährt. „Diese Mindestbreite ist auf der betreffenden Straßenseite der Straße Am End durchgängig nicht gegeben“, stellt Reinhold Giesen dazu fest.

    Petra Heinen-Dauber

    Ähnlich wie ihre Parteikollegin Odermatt argumentierte CDU-Bürgermeisterin Petra Heinen-Dauber in der BV Süd im Hinblick auf halbseitiges Parken auf Bürgersteigen in der Schlossstraße. Das Thema müsse offen und ehrlich mit den Bürgern diskutiert werden, so Heinen-Dauber.

    Den Grünen-Sprecher in der BV Süd, Marcel Klotz, ärgern diese CDU-Polemiken: „In den Bezirksvertretungen Süd und West kam das Thema ja gerade durch Bürgerbeschwerden oder – im Süden – sogar durch Bürgeranträge hoch. Hier von fehlender Bürgerbeteiligung zu sprechen, ist lachhaft, denn wir greifen ja gerade den Bürgerwillen auf und die Verwaltung hat dann darauf reagiert.“  

    Die Stadtverwaltung hatte im Vorfeld von einer Bürgeranhörung abgesehen, da sie in diesem Verfahren keine Wahlmöglichkeit für die Bürgerschaft hätte präsentieren können. Die rechtliche Lage ist eindeutig. „Wünschenswert wäre hier allerdings schon die Verteilung eines Informationsblattes gewesen, mit dem man den Bürgern die jetzt praktizierte Regelung vorher hätte ankündigen können“, sind sich Reinhold Giesen und Marcel Klotz einig. Die Umsetzung der aktuellen Regelung hatte die Verwaltung auch mit dem Hinweis auf den Beitritt zur „Arbeitsgemeinschaft Fuß- und Fahrradfreundlicher Städte“ begründet.

    Die Konsequenz daraus: Künftig wird bei allen Straßen, die eine Überplanung erfahren oder bei denen ähnliche Bürgerbeschwerden vorgetragen werden, diese Regelung angewendet.

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  • FDP Mönchengladbach im NRW-Landesvorstand vertreten

    FDP Mönchengladbach im NRW-Landesvorstand vertreten

    Klare Worte fand Jörg Buer, der ehemalige Kreisvorsitzende der FDP Mönchengladbach, beim Landesparteitag seiner Partei am letzten Wochenende in Bielefeld.

    Den Anwesenden schien es zu gefallen. Sie wählten Jörg Buer zum Beisitzer in den Landesvorstand.

    Intern kritikfähiger werden, wieder konstruktiv debattieren lernen, waren seine Forderungen.
    Die Bevölkerung müsse die FDP nach der verlorenen Landtagswahl 2022 wieder deutlich wahrnehmen. Jörg Buer teilt nicht nur aus.
    Als Zahnarzt mit eigener Praxis sei er durch mehrere Gesundheitsminister und -ministerinnen zwar leidgeprüft, aber auch managementbewährt. Als Selbständiger sind ihm die Probleme, wie beispielsweise die Überregulierungen und überbordende Bürokratie, bestens bekannt.
    „Als Mediziner würde ich mir diese Zeit lieber für meine Patienten nehmen. Daran sollten wir auch arbeiten.“  Die Partei brauche Leute, junge wie alte, Selbständige und Beschäftigte mit Ideen, Idealisten und Pragmatiker. „Auf den Punkt gebracht, Menschen, die wieder frischen Wind reinbringen und begeistern können“, fasst Jörg Buer zusammen.

    Mit dem neuen Landesvorsitzenden Henning Höne blicke das gesamte neu gewählte Team aber zuversichtlich nach vorne.

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  • Medikamentenmangel: Studierende entwickeln Konzept für innovative Mehrproduktanlage

    Medikamentenmangel: Studierende entwickeln Konzept für innovative Mehrproduktanlage

    Mehr als 300 Arzneimittel fehlten zeitweise in deutschen Apotheken – und das mitten in der Grippewelle.

    Dieser brandaktuellen Problematik haben sich jetzt Studierende des Fachbereichs Chemie an der Hochschule Niederrhein intensiv gewidmet.
    Das Ergebnis: Ein detailliertes Konzept für eine Anlage, die gleich mehrere Probleme lösen könnte.

    Weil die Rohstoffpreise und Lohnkosten in den USA und vor allem Asien deutlich günstiger als in Europa sind, lassen viele Pharma-Hersteller lieber auswärts produzieren.

    Diese Abhängigkeit hat Folgen: Wegen dortiger Lieferengpässe bleiben auch hierzulande die Regale in vielen Apotheken leer. Selbst wenn in Europa stillgelegte Produktionsanlagen reaktiviert und die heimischen Kapazitäten wieder hochgefahren werden würden: Der Aufwand ist enorm und sehr teuer. Viele Anlagen konzentrieren sich mittlerweile auf andere begehrte Wirkstoffe – oder sind so veraltet, dass sie durch moderne Technik ersetzt werden müssten.

    Prof. Dr.-Ing. Heyko Jürgen Schultz mit der Projektgruppe während der Vorlesung

    Wie die aussehen und effektiv genutzt werden könnte, darauf haben 20 Master-Studierende der Technischen Chemie eine Antwort gefunden. Unter der Leitung von Professor Dr.-Ing. Heyko Jürgen Schultz haben sie im Rahmen eines Seminars, das auf problembasiertes Lernen setzt, ein ausgefeiltes Konzept für eine Multiproduktanlage entwickelt. Sie kann mindestens vier Wirkstoffe als Tablette oder Fiebersaft herstellen.

    Geplant hat die Projektgruppe mit Paracetamol, Aspirin, Diclofenac und Ibuprofen.
    Das Besondere an dieser Chemieanlage: Sie soll mindestens die doppelte Menge von dem erzeugen, was die Deutschen jährlich konsumieren – um weite Teile Europas beliefern zu können. Möglich wären 360.000 Tabletten und 2700 Fiebersaftflaschen – pro Stunde.

    Die Anlage soll auch so konzipiert sein, dass sie für weitere knappe Wirkstoffe modular erweiterbar ist. Durch den hohen Automatisierungsgrad könnten weit über 20 Prozent Personal eingespart werden, schätzt Schultz.

    Der Clou: Spezielle, moderne Messgeräte in den Leitungen und Reaktoren sollen Auffälligkeiten in Temperatur, Druck, elektrischer Leitfähigkeit oder der Zusammensetzung frühzeitig in der Produktionskette erkennen, melden und automatisch regeln.

    Mithilfe eines modernen Verfahrens, bei dem Nahinfrarot- und Raman-Spektroskopie eingesetzt wird, können Stoffgemische analysiert werden – und zwar online während des Herstellungsablaufs. Dieses ausgeklügelte Analytik-Verfahren spart langwierige Transportwege zu den Laboren – und damit Zeit. „Das gibt es so in dem geplanten Umfang noch nicht. Wir sammeln permanent Daten, können sie jederzeit abrufen und zur Prozessoptimierung nutzen“, so Heyko Jürgen Schultz.

    Das trägt den Themen Nachhaltigkeit und Energieeffizienz Rechnung: Wenn Fehler frühzeitig erkannt werden, kann die betroffene Charge noch im Produktionsverlauf verbessert werden. Damit werden keine Energie und Rohstoffe vergeudet, sondern effektiv und zielgerichtet eingesetzt. Die Produktausbeute wird höher, der Ausschuss minimiert.

    „Wir haben hervorragend ausgebildete Chemikerinnen und Chemiker, Chemieingenieurinnen und –ingenieure an unser Hochschule, die eine Detailplanung samt Unterlagen zur Anlagengenehmigung vorgenommen haben“, lobt Schultz.
    Er ist sich sicher: Für Unternehmen könnte die Machbarkeitsstudie eine gute Vorlage sein, eine solche Anlage umzusetzen. „Ich bin überzeugt, dass das finanzierbar ist“, meint Schultz, der selbst viele Jahre in der Chemie-Industrie gearbeitet hat.

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  • Sollte der Alkoholgrenzwert für die Nutzer von E-Rollern angehoben werden?

    Sollte der Alkoholgrenzwert für die Nutzer von E-Rollern angehoben werden?

    Diese Frage ist im Vorfeld des 61. Verkehrsgerichtstages in Goslar aufgetaucht. 

    Die Position des Automobil-Club Verkehr ist klar: Es wirkt völlig aus der Zeit gefallen, über die Anhebung von Promillegrenzen zu diskutieren.
    Zur Begründung erklärt Gerrit Reichel, Sprecher beim ACV: „Die Teilnahme am Straßenverkehr erfordert Vorsicht und gegenseitige Rücksichtnahme, mit jedem Fahrzeug. Speziell auf den wackligen E-Rollern mit ihren kleinen Rädern wird eine Alkoholfahrt schnell zum riskanten Glücksspiel. Deshalb kann es keinen Trinkbonus für Fahrten mit dem E-Roller geben, nur weil nach dem Kneipenbesuch vielleicht das Auto stehenbleibt.“

    Der Gesetzgeber hat E-Roller 2019 durch die Elektrokleinstfahrzeuge-Verordnung als Kraftfahrzeuge eingestuft.
    An dieser Zuordnung sollte nicht gerüttelt werden, so Reichel: „Würde man E-Roller juristisch mit Fahrrädern oder Pedelecs gleichstellen, käme dies einer Anhebung der Promillegrenze für die absolute Fahruntüchtigkeit von aktuell 1,1 auf 1,6 gleich. Dies wäre verkehrspolitisch ein völlig falsches Signal.“

    Schon mit der heute gültigen Promillegrenze ist ein erhebliches Verkehrsrisiko verbunden. Polizei und Krankenhäuser haben immer wieder mit betrunkenen Roller-Fahrern zu tun, die verunfallen.
    Dieses Problem muss sicher nicht verschärft werden.
    Aus Sicht des ACV wäre es stattdessen wünschenswert, dass die Sharing-Anbieter von E-Rollern ihre Bemühungen weiter intensivieren hinsichtlich einer Überprüfung der Fahrtauglichkeit ihrer Kunden, etwa in Form von Reaktionstests mit Hilfe einer App.

    Zusätzlich sollten die Nutzer speziell an Wochenenden und abends nachdrücklich darüber aufgeklärt werden, dass schon ab Promillewerten unter 1,0 mit massiven Ausfallerscheinungen während der Fahrt zu rechnen ist.
    „Ziel muss es sein, Alkohol im Straßenverkehr generell immer weiter zurückzudrängen. Die Zeiten, wo es gesellschaftlich akzeptiert war, sich nach fünf Bier und zwei Schnäpsen noch hinters Steuer zu setzen, sind glücklicherweise vorbei“, erklärt ACV Sprecher Reichel.

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  • Platz der Republik führt Sicherheits-Fachleute nach Mönchengladbach

    Platz der Republik führt Sicherheits-Fachleute nach Mönchengladbach

    Die Bundesweite Fachkonferenz „Sicherheit im Bahnhofsviertel“ findet im März in Mönchengladbach statt.

    Rund ein halbes Jahr wird der Platz Republik nach seiner Umgestaltung wiedereröffnet sein, wenn am 2. und 3. März die Konferenz “Sicherheit im Bahnhofsviertel” in Mönchengladbach stattfindet.

    • Wie hat sich die Umgestaltung des Platzes der Republik auf die Sicherheitslage ausgewirkt?
    • Welche Herausforderungen gibt es allgemein im Umfeld des Gladbacher Hauptbahnhofs?
    • Und mit welchen Ansätzen arbeitet die “Sicherheitskooperation Vitus” daran, die öffentliche Sicherheit im Bahnhofsumfeld zu verbessern?

    Über diese und weitere Fragen wollen Wissenschaftler, Vertreter von Kommunen und Polizei sowie weitere Sicherheitsfachleute auf der Konferenz diskutieren.

    “Der Mönchengladbacher Weg für mehr Sicherheit im Bahnhofsumfeld lebt von seinem ganzheitlichen Ansatz und den vielen Schultern, die ihn tragen”, sagt Annegret Ketzer, Leiterin des städtischen Ordnungsamtes.
    Polizeidirektor Georg Lehnen ergänzt: “Wir freuen uns sehr, dass andere von diesem Beispiel lernen wollen und sind gespannt, welche Anregungen und Ideen für unsere weitere Sicherheitsarbeit wir auf der Fachkonferenz erhalten werden.” Ketzer und Lehnen leiten gemeinsam die Sicherheitskooperation Vitus (Siko Vitus).

    Die Veranstaltung “Sicherheit im Bahnhofsviertel” ist eine Kooperation des Deutsch-Europäischen Forums für Urbane Sicherheit (DEFUS) und dem BMBF-Projekt “Sicherheit im Bahnhofsviertel (SiBa)”, das von den Universitäten Tübingen (Stiftungsprofessur für Kriminalprävention und Risikomanagement) und Universität Wuppertal (Fachgebiet Bevölkerungsschutz, Katastrophenhilfe und Objektsicherheit) durchgeführt wurde.

    Die diesmal in Mönchengladbach stattfindende Veranstaltung war ursprünglich für September angesetzt und wurde aufgrund von Terminkollisionen auf Anfang März verschoben. Das Programm sowie Kontaktdaten des Veranstalters finden sich online auf www.defus.de unter der Rubrik Veranstaltungen.

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  • Wahlrechtsreform: Fortschritte, aber wenig innovativ.

    Wahlrechtsreform: Fortschritte, aber wenig innovativ.

    Am morgigen Freitag (27.1.) bringen die Ampel-Fraktionen ihren Gesetzentwurf zur Änderung des Bundeswahlgesetzes in den Bundestag ein.

    Ambivalent bewertet der Fachverband Mehr Demokratie die angestrebte Reform. Sie sei überfällig, damit der XXL-Bundestag wieder Normalmaß habe. „Die Ampel erfüllt ihren Auftrag mit einer Reform von der Stange, innovativ ist sie nicht“, so Ralf-Uwe Beck, Bundesvorstandssprecher von Mehr Demokratie.

    Positiv sei, dass nach dem Modell der Ampel der Bundestag wieder seine Regelgröße hätte, da es keine Überhang- und Ausgleichsmandate mehr geben würde. Auch die Zuteilung der Sitze wäre künftig einfacher und nachvollziehbarer. Nicht zuletzt würde sich die von den Regierungsparteien vorgeschlagene Reform parteineutral auswirken, während der Unions-Vorschlag die Unionsparteien bevorzuge.

    Nach der Reform dürften allerdings mehrere Wahlkreise nicht mehr durch Direktkandidaten im Bundestag vertreten sein. Das wird dann der Fall sein, wenn eine Partei in einem Bundesland über Direktmandate mehr Bundestagssitze erringt, als ihr laut Zweitstimmenergebnis zustehen. „Die sogenannte Ersatzstimme könnte diesen Effekt immerhin abmildern“, betont Beck.

    Denn die Stimmen für jene erstplatzierten Wahlkreiskandidaten, die wegen der neuen Regelung keinen Sitz im Bundestag bekommen, gingen nicht zwingend verloren. Sie würden via Ersatzstimme auf die anderen Kandidatinnen und Kandidaten verteilt. „Danach würde in den meisten Fällen ein Kandidat oder eine Kandiatin aus dem Wahlkreis in den Bundestag einziehen – mit guter Legitimation durch die Wählerinnen und Wähler“, so Beck.   Ursprüngliche Entwürfe der Ampel-Fraktionen hätten eine solche Ersatzstimme vorgesehen, seien aber offensichtlich wieder fallengelassen worden.

    Für Mehr Demokratie wäre eine Ersatzstimme auch für die Zweitstimme notwendig, damit Stimmen für Parteien, die an der Sperrklausel hängenbleiben, dennoch im Parlament repräsentiert wären. Bei der letzten Bundestagswahl betraf das mehr als vier Millionen Wählerstimmen.

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  • Feste Abstellplätze für E-Scooter und angemessene Sondernutzungsgebühr

    Feste Abstellplätze für E-Scooter und angemessene Sondernutzungsgebühr

    Es ist ein allseits bekanntes Ärgernis auf den Wegen entlang der Straßen der Stadt.

    E-Scooter stehen quer oder liegen rum, manchmal in Pulks, zu fünft oder mehr. Ein Problem für zu Fuß Gehende und Radfahrende.
    Besonders betroffen von solchen Barrieren sind blinde und sehbehinderte Menschen.

    Die Verwaltung legt am Donnerstag im Ausschuss für Umwelt und Mobilität (AUM) den im letzten Ratszug verabredeten Bericht dazu vor. Mitglieder der SPD-Fraktion haben sich im Vorfeld mit Vertretern des Blinden-und Sehbehindertenvereins Mönchengladbach/Viersen getroffen, um die Probleme aus erster Hand zu erfahren und zu verstehen.

    “E-Scooter sind eine komfortable Bereicherung für die Verkehrswende, besonders im Zusammenspiel mit Bus und Bahn. Leider stören E-Scooter aber allzu oft Bürger, die zu Fuß, mit Rad oder Rolli unterwegs sind. Für Menschen mit Handycap, insbesondere Sehbehinderte, ist das ein Riesenproblem. “, betont Thomas Maria Claßen, Sprecher der SPD-Fraktion im AUM.

    Seine Sprecherkollegin Sylvia Barck ergänzt: “Vor allem junge Leute nutzen Scooter gern für Kurzstrecken und reduzieren so auf unseren Straßen umweltschädlichen Kfz-Verkehr. Die weitaus meisten Nutzer gehen verantwortungsvoll mit dem ausgeliehenen E-Scooter um und stellen sie korrekt an den Wegesrand, wenn sie ihre Fahrt beendet haben. Aber es gibt halt auch Menschen, die die Fahrzeuge hinwerfen, sogar ohne sie überhaupt genutzt zu haben.”

    Die jetzt vorgestellte zentrale Überwachungssoftware ist ein guter erster Schritt.
    Die SPD-Fraktion wünscht sich, dass die Verwaltung schnellstmöglich untersucht, ob die Vermietung von E-Scootern als Sondernutzung im Straßenraum eingestuft werden, und eine entsprechende Gebühr erhoben werden kann. Außerdem soll geprüft werden, ob in den urbanen Quartieren feste Abstellplätze eingerichtet werden können. Die SPD-Fraktion folgt damit den Empfehlungen einer Studie des Deutschen Instituts für Urbanistik vom Oktober 2022 (Kurzfassung*).

    Andere Städte in NRW verfolgen bereits diesen Weg. Die Möglichkeit der Erhebung einer Sondernutzungsgebühr hat das Verwaltungsgericht Köln jüngst erstinstanzlich bestätigt.

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  • Silberne Plakette für die Verdienste um humanitäre Aufgabe für das Hugo-Junkers-Gymnasium

    Silberne Plakette für die Verdienste um humanitäre Aufgabe für das Hugo-Junkers-Gymnasium

    Die Auszeichnung erhielt das Rheydter Gymnasium an der Brucknerallee in Anerkennung für die jahrzehntelange, fruchtbare Zusammenarbeit für die Ziele in der Friedens- und Jugendbildungsarbeit des Volksbundes, die 2015 in einer festen Kooperation als Bildungspartner NRW – Gedenkstätte und Schule vertieft wurde.

    Die Silberne Plakette des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V. erhielt das Hugo-Junkers-Gymnasium aus den Händen des Kreisvorsitzenden Oberbürgermeister Felix Heinrichs sowie von dem aus dem Amt scheidenden Kreisgeschäftsführer Berthold Nielsen zusammen mit seinem Nachfolger Andreas Ungar.

    Seit mehreren Jahrzehnten engagieren sich Schülerinnen und Schüler des Hugo-Junkers-Gymnasiums bei den jährlichen Straßen- und Haussammlungen und bei Projektarbeiten im Rahmen der Erinnerungskultur. So hatten in Zusammenarbeit mit dem Volksbund und dem Stadtarchiv Mönchengladbach Schülerinnen und Schüler der Oberstufe im letzten Jahr die Möglichkeit, sich intensiv mit der regionalen Geschichte und dem Umgang mit den NS-Verbrechen in unserer Stadt auseinanderzusetzen.
    Im Rahmen der Bildungspartnerschaft des NRW-Schulministeriums recherchierten die Schülerinnen und Schüler im Stadtarchiv Mönchengladbach sowie im Online-Archiv der Arolsen Archives und verwendeten Fachliteratur. Zu einigen Personen fanden sie viel Quellenmaterial, bei anderen Zwangsarbeitern es gab nur sehr wenige Dokumente. So konnten die Schülerinnen und Schüler erste Erfahrungen mit historischer Forschung machen.
    Die Ergebnisse wurden in einer neuen Informationstafel an der Kriegsgräberstätte auf dem Rheydter Friedhof veröffentlicht.

    Neben der im Rahmen der Eröffnungsveranstaltung der Wanderausstellung „Gegen rechts! Demokratie stärken“ überreichten Silbernen Anerkennungsplakette wurde auch der Geschichtslehrer Dominik Zuk für seine Verdienste im humanitären Einsatz mit der bronzenen Nadel des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V. geehrt. In seiner Rede dankte Schulleiter Marc Reese für das unermüdliche Engagement für Frieden und Demokratieerziehung am Hugo-Junkers-Gymnasium.

    Schon Ende Januar wird mit der Ausstellung „Menschenrechte im Krieg“, die vom 30. Januar bis 10. Februar in der Pausenhalle stehen wird, ein weiterer Baustein in der Arbeit zu einer gelungenen Erinnerungskultur gelegt. Gerade seit dem Angriffskrieg gegen die Ukraine stellen sich die Fragen nach den Menschenrechten und der Ahndung von Verletzungen gegen das Völkerrecht in besonderer Weise neu. Die Ausstellung will dabei den Schülerinnen und Schülern eine besondere Art der Auseinandersetzung bieten.

    Information zur Ausstellung „Menschenrechte im Krieg“
    Die Ausstellung bildet die historische Entwicklung der Menschenrechte und deren Bedeutung für die Arbeit des Volksbundes sowie die Ahndung von Menschenrechtsverletzungen in aktuellen Konflikten ab. Die Geschichte der Genfer Konventionen wird ebenso dargestellt wie die Rolle des Internationalen Komitees des Roten Kreuzes. Exemplarische Biografien zeigen Opfer von Menschenrechtsverletzungen, aber auch Menschen, die sich im Kampf für Menschenrechte verdient gemacht haben.

    Die Ausstellung kann vom 30.01.bis 10.02.2023, nach vorheriger Anmeldung im Sekretariat, kostenfrei zu den Öffnungszeiten des Hugo-Junkers-Gymnasiums in der Pausenhalle besucht werden.

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  • Das Papiermobil kommt

    Das Papiermobil kommt

    Am Samstag, 28. Januar, sammelt die GEM zum ersten Mal im neuen Jahr mit acht Papierfahrzeugen an 24 Standorten in Mönchengladbach Papier und Kartonagen ein.

    Mönchengladbacher*innen können in der Zeit von 8 bis 9.30 Uhr, 10 bis 11.30 Uhr oder 12.30 bis 14 Uhr an jeweils acht Standorten im Stadtgebiet Papier, Kartons und Pappe abgeben.
    Ähnlich wie bereits das Schadstoffmobil werden auch die Papierfahrzeuge in möglichst allen Stadtteilen an Sportplätzen oder auf Parkplätzen Halt machen.
    Alle Termine und Standorte finden Interessierte online unter www.mags.de oder in der kostenfreien mags-App.

    Die nächsten Touren der Papiermobile finden am Samstag, 29. April, statt.

    Abgabe an den Wertstoffhöfen
    Darüber hinaus können Papier und Kartonagen ganzjährig ohne zusätzliche Kosten auf den beiden Wertstoffhöfen Heidgesberg und Luisental abgegeben werden.

    Papiertonnen bestellen
    Die beliebteste Variante, um Papier zu entsorgen, ist nach wie vor die Papiertonne.
    Hauseigentümer und -verwalter können jederzeit ohne zusätzliche Kosten einen Behälter für die Sammlung von Papier bestellen. Möglich ist auch ein Austausch eines vorhandenen Behälters, falls etwa ein größerer benötigt wird. Papiertonnen gibt es in den Größen 120 und 240 Liter, Container mit vier Rollen in den Größen 770 und 1100 Liter.
    Die Bestellung erfolgt am einfachsten per Mail via behaelter@gem-mg.de

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  • Naturparkzentrum Wachtendonk: Ausstellungseröffnung „Die fliegenden Helfer“

    Naturparkzentrum Wachtendonk: Ausstellungseröffnung „Die fliegenden Helfer“

    Ab dem 27.01.2023 präsentieren die Schülerinnen und Schüler der Freien Realschule Wachtendonk im Naturparkzentrum Wachtendonk „Haus Püllen“ ihre Arbeiten rund um das wichtige und vielschichtige Thema Wildbienen.

    Auf Plakaten informieren die Schülerinnen und Schüler unter anderem über die verschiedenen Arten von Wildbienen und was ein jeder für deren Erhalt tun kann. Zudem erlaubt eine selbst gebaute Niströhre einen Blick in die sonst im Verborgenen stattfindende Entwicklung der Bienen. Mit selbst gebauten Nisthilfen und dazugehörigem Infomaterial möchten die Schülerinnen und Schüler aufklären, inwiefern jeder die Möglichkeit hat, die summenden wilden Verwandten der Honigbiene zu unterstützen.

    Die Ausstellungseröffnung durch Naturpark-Geschäftsführer Michael Puschmann und Bürgermeister Paul Hoene beginnt um 16 Uhr. Die Ausstellung wird bis zum 23. April gezeigt.

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  • Einwohnerfragestunde in der Bezirksvertretung Süd

    Einwohnerfragestunde in der Bezirksvertretung Süd

    Fragen und Anregungen können bis zum 10. Februar eingereicht werden.

    Die Bezirksvertretung Süd hat beschlossen, in der nächsten öffentlichen Sitzung am 2. März wieder eine Anregungs- und Fragestunde durchzuführen, bei der Politik und Verwaltung Rede und Antwort stehen. Frageberechtigt sind alle im Stadtbezirk Süd wohnenden Einwohner*innen.

    Die Bürger*innen werden gebeten, ihre Fragen oder Anregungen bis spätestens 10. Februar bei der Bezirksverwaltungsstelle schriftlich einzureichen. Das geht als Brief an:
    Stadtverwaltung, Bezirksverwaltungsstelle Süd, 41050 Mönchengladbach oder per Mail an Bezirksverwaltung-Sued@moenchengladbach.de.

    Frageberechtigt sind die Einwohner*innen des Stadtbezirkes. Zulässig sind alle Fragen und Anregungen, die in die Zuständigkeit der Bezirksvertretung Süd fallen. Die Fragen müssen kurzgefasst sein.
    Sie dürfen keine Feststellungen oder Wertungen enthalten.
    Zu jeder Anfrage besteht die Gelegenheit, das Thema selber kurz vorzutragen. Der Wortbeitrag ist dabei auf fünf Minuten beschränkt.
    Auf die Antworten von Politik und Verwaltung sind bis zu zwei Rückfragen möglich.
    Fragen, die in der Sitzung nicht sofort beantwortet werden können, werden schriftlich beantwortet. Alle Bürger*innen des Stadtbezirks Süd sind herzlich eingeladen, sich zu beteiligen.

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  • Dr. Krings: Endlich Kampfpanzer vom Typ Leopard liefern

    Dr. Krings: Endlich Kampfpanzer vom Typ Leopard liefern

    Das Thema, das auch in 2023 unverändert aktuell bleibt, ist der Krieg in der Ukraine. Der Beginn des verbrecherischen Angriffskrieges Russlands auf die Ukraine jährt sich bald zum ersten Mal. Doch trotz großer Anstrengungen, einem massiven Aufgebot an Menschen und Material und einer Kriegsführung, die ohne Rücksicht auf das internationale Recht bewusst auf Kriegsverbrechen setzt, ist es Russland nicht gelungen, die Ukraine zu unterwerfen. Daran haben westliche Waffenlieferungen einen entscheidenden Anteil. Wenn die Ukraine weiter gegen die russische Aggression bestehen und die besetzten Gebiete befreien soll, benötigt sie weitere Unterstützung in Form wirtschaftlicher, humanitärer und militärischer Hilfen. Der Erfolg der Ukraine liegt im strategischen Interesse Deutschlands und Europas.

    Der Bundeskanzler muss jetzt sicherheitspolitische Klarheit schaffen. Dazu gehört auch endlich die Lieferung von Kampfpanzern vom Typ Leopard. Dieser Schritt muss im Verbund mit unseren europäischen und transatlantischen Partnern geschehen. Doch der Bundeskanzler steht weiterhin auf der Bremse. Nur mit Waffenlieferungen auf qualitativ und quantitativ hohem Niveau kann die Ukraine in die Lage versetzt werden, sich auch weiterhin gegen die russische Aggression erfolgreich zu verteidigen. Die Bundesregierung muss nun proaktiv handeln, um den in den letzten Monaten angerichteten außen- und sicherheitspolitischen Flurschaden zu begrenzen. Die Bundestagsdebatte am Donnerstag hat klar gezeigt: Nur AfD, Linke und SPD sind bislang gegen diese Lieferungen. Wir in CDU und CSU halten diese ebenso notwendig wie Grüne und FDP. Die SPD ist in dieser Frage in ihrer eigenen Koalition isoliert. Ich hoffe, dass sie im Zuge der Ramstein-Konferenz endlich ihren Kurs ändert.

    Der gestern vereidigte neue Verteidigungsminister Boris Pistorius hat wahrlich eine Mammutaufgabe vor sich, allen voran die Blockadehaltung seines Kanzlers aufzubrechen. Ich traue ihm das neue Amt grundsätzlich zu. Aus meiner Zusammenarbeit mit ihm in der Innenpolitik der letzten Jahre habe ich den Eindruck gewonnen, dass er zu pragmatischer und sachorientierter Arbeit bereit ist. Das muss er in seiner neuen Aufgabe jetzt aber auch beweisen.

    Dr. Günter Krings MdB / KringsBrief vom 20. Januar 2023
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  • BDH-Sozialrechtsberatung in Mönchengladbach

    BDH-Sozialrechtsberatung in Mönchengladbach

    BDH-Sozialrechtsberatung jeden Mittwoch von 14:30 bis 17:30 Uhr in der Gelderner Straße 30, 41189 Mönchengladbach

    Als unabhängiger Sozialverband engagiert sich der BDH bundesweit, so auch in Mönchengladbach und Umgebung, für Menschen, die sozialrechtliche Unterstützung benötigen. 

    Die Anliegen, die in der Sozialrechtsberatung begleitet werden, sind vielfältig. So kann es unter anderem um abgelehnte Reha- oder Hilfsmittelanträge gehen, um Probleme mit dem Schwerbehindertenausweis oder auch Anerkennung von Pflegegraden, Erwerbsminderung oder sozialrechtliche Unterstützung bei Arbeitslosigkeit.

    Die Sozialrechtsprechstunde findet mittwochs von 14:30 bis 17:30 Uhr in der Geschäftsstelle des BDH-Kreisverbands Mönchengladbach, Gelderner Straße 30, 41189 Mönchengladbach, statt.

    Anmeldungen bitte vorab unter Tel. 02166-217810 oder moenchengladbach@bdh-reha.de.

    Im Rahmen der Gemeinnützigkeit ist die Beratung für BDH-Mitglieder im Jahresbeitrag von 60 Euro enthalten. Sie hat sich gerade für langwierige Rechtswege für viele Menschen mit chronischer Erkrankung und Behinderung oder ihre Angehörigen bewährt. 

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