Autor: Redaktion

  • Zwischenzeit

    Zwischenzeit

    Innehalten, Atemholen – 30 Minuten Musik und Wort in St. Helena

    Gönnen Sie sich einmal im Monat während des Rheindahlener Wochenmarktes in St. Helena eine halbstündige Auszeit. Der Besuch des Marktes lässt sich mit einem kurzen Besuch der St. Helena-Kirche wunderbar verbinden, um – gerne zwischen gefüllten Einkaufstaschen – auszuruhen, den Texten und Klängen der Musik zu lauschen.

    Zum 53. Mal am Freitag, 24. März 2023 um 15.30 Uhr in St. Helena, Mönchengladbach-Rheindahlen.

    Prof. Dr. Albert Gerhards, Bonn spricht Texte zum Thema „HIOB“ von Peter Henisch, Hilde Domin, Eva Zeller u. a. Kantor Reinhold Richter spielt dazu an der Seifert-Orgel Werke von Louis Vierne und Petr Eben (Teile aus dem Orgelzyklus „Hiob“).

    Informationen auch unter www.helenamusik-rheindahlen.de

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  • ABSCHIEDSKONZERTE UND DIENSTENDE VON KANTOR REINHOLD RICHTER IN ST. HELENA, MÖNCHENGLADBACH-RHEINDAHLEN

    ABSCHIEDSKONZERTE UND DIENSTENDE VON KANTOR REINHOLD RICHTER IN ST. HELENA, MÖNCHENGLADBACH-RHEINDAHLEN

    Stolz ragt sie mit einer Höhe von über neun Metern und einer Breite von annähernd sieben Metern auf der Empore der Pfarrkirche St. Helena empor, die imposante Kirchenorgel aus der Orgelbauwerkstatt Seifert aus Kevelaer.

    Mit ihren 40 klingenden Registern und über 2900 Pfeifen zählt das Instrument mit zu den größeren Orgeln am Niederrhein. Eingeweiht im Juni 1984 begeistert sie seither in Konzert und Liturgie eine große Zuhörerschaft und war neben seiner Arbeit mit dem Kirchenchor stets ein Schwerpunkt der Tätigkeit von Kantor Reinhold Richter in den vergangenen gut 40 Jahren als Kirchenmusiker von St. Helena, dessen Dienstzeit Ende Mai endet.

    In den Monaten März und April wird mit einem ORGELTRIDUUM noch einmal ein besonderer musikalischer Akzent gesetzt:
    Drei Orgelkonzerte stehen unter dem Motto „BACH & REGER“.
    Im Mittelpunkt stehen also Orgelwerke von Johann Sebastian Bach und Max Reger, denn es gibt zweier besonderer Daten zu gedenken: Im Jahre 1723 begann der große Johann Sebastian Bach seinen Dienst als Thomaskantor in Leipzig und vor 150 Jahren erblickte der wichtige spätromantische Komponist Max Reger das Licht der Welt.
    Dazu hat Reinhold Richter zwei international gefragte deutsche Orgelvirtuosen nach St. Helena eingeladen: am 19. März 2023 um 18.00 Uhr ist der Stuttgarter Stiftskantor KMD Kay Johannsen mit Werken von Johann Sebastian Bach (Präludium und Fuge c-Moll BWV 546, Triosonate e-Moll und Choralvorspiele) und Max Reger (u. a. Phantasie und Fuge über B-A-C-H) zu hören und am 2. April 2023 (Palmsonntag), 17.00 Uhr wird der Kölner Domorganist Prof. Dr. Winfried Bönig erstmalig in Mönchengladbach mit Werken von Johann Sebastian Bach (Präludium und Fuge e-Moll, Choralvorspiel „An Wasser-flüssen Babylon“ u. a.) und M. Reger (Introduktion, Passacaglia und Fuge e-Moll op. 127) gastieren.
    Das dritte Konzert zum Abschluss gestaltet Helenakantor Reinhold Richter am 23. April 2023 um 17.00 Uhr dann selbst mit Werken von Johann Sebastian Bach (Präludium und Fuge Es-Dur, Triosonate C-Dur) und M. Reger (u. a. Fantasie und Fuge d-Moll op. 135b).

    Reinhold Richter; Foto: Gerd Acker

    Krönender Abschluss wird das „Konzert für Orgel und Orchester“ am Sonntag, 14. Mai 2023, um 17.00 Uhr sein.
    Mit drei Konzerten für Orgel und Orchester ist die „Königin der Instrumente“ in sehr unterschiedlichen Rollen zu erleben: Der kanadische Komponist DENIS BÉDARD präsentiert die Orgel als kontrastierendes Instrument zum Streichorchester. Es verfügt über hochvirtuose Orgelsoli und ist durch seine manchmal an Gershwin erinnernde Harmonik an unsere Zeit angenähert. Das farbenprächtige und faszinierende Konzert des französischen Komponisten FRANCIS POULENC ist sicherlich das bekannteste Werk für Orgel und Orchester und entfaltet zum Schluss einen Sog aus Klangkaskaden, denen man sich nicht entziehen kann. Zwischen diesen beiden auf der Orgelempore musizierten Werken erklingt das „Konzert für Orgel und Orchester“ in F-Dur von JOSEPH HAYDN mit der kleinen Truhenorgel der Firma Orgelbau Scholz aus Mönchengladbach.
    Ausführende sind als Solist Helenakantor Reinhold Richter, das Orchester Camerata Gladbach mit seiner Konzertmeisterin Johanna Brinkmann und als Dirigent der ehemalige Kantor der Ev. Hauptkirche, Rheydt KMD Udo Witt.

    Mit diesen Konzerten und einem festlichen Gottesdienst am Pfingstmontag, 29. Mai 2023, 10.00 Uhr mit Mozarts „Krönungsmesse“ unter Mitwirkung des Kirchen- und Projektchores St. Helena, der Camerata Gladbach und Solisten verabschiedet sich Kantor Reinhold Richter in den Ruhestand.

    Bitte achten Sie auf die Aushänge und Informationswände sowie den Pressemitteilungen, dort können Sie die aktuellen Termine erfahren. Der Eintritt zu allen Konzerten ist frei – um eine Spende für die Kirchenmusik an St. Helena wird gebeten.

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  • NEW gibt bekannt: Gewerkschaft Verdi kündigt Warnstreik in Mönchengladbach und Viersen für Dienstag, 21. März, an

    NEW gibt bekannt: Gewerkschaft Verdi kündigt Warnstreik in Mönchengladbach und Viersen für Dienstag, 21. März, an

    Vor diesem Hintergrund fällt der Linienverkehr der NEW mobil und aktiv Mönchengladbach an diesem Tag vollständig aus.

    Hiervon ist auch der Schulbusverkehr betroffen. Wir empfehlen den Fahrgästen, sich frühzeitig um alternative Beförderungsmittel zu bemühen. 
    Die KundenCenter der NEW mobil und aktiv in Mönchengladbach am Europa- und Marienplatz bleiben am Streiktag geschlossen.

    Auch in Viersen ist am 21. März mit streikbedingten Beeinträchtigungen im Linienverkehr seitens der NEW mobil und aktiv Viersen zu rechnen. Voraussichtlich treten auf den meisten NEW-Buslinien in Viersen zumindest zeitweise streikbedingte Beeinträchtigungen auf. So enden beispielsweise alle Umläufe der Linie 089 an der Haltestelle Helenabrunn-Wegweiser und die Busse fahren nicht nach Mönchengladbach zum dortigen Hauptbahnhof. Der freigestellte Schülerverkehr außerhalb des Linienverkehrs in Viersen fährt voraussichtlich nach Plan.

    Da Beschäftigte, die an einem Streik teilnehmen beziehungsweise dies beabsichtigen, nicht verpflichtet sind, dies im Voraus zu kommunizieren, können wir aktuell nicht abschätzen, ob wir alle Bäder beim kommenden Streik vollumfänglich öffnen können.

    Durch die Pandemie und damit verbundene Bäderschließungen gibt es Aufholbedarf bei der Anfängerschwimmausbildung. Daher werden wir den Fokus darauf setzen, das Schul- und Vereinsschwimmen sowie die Anfängerschwimmausbildung zu ermöglichen.  Sollten Bäder kurzfristig geschlossen werden, wird dies auf unserer Website (https://www.new-baeder.de/) veröffentlicht.

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  • Wohnungsbauoffensive Mönchengladbach

    Wohnungsbauoffensive Mönchengladbach

    In vielen deutschen Städten wird bezahlbarer Wohnraum knapper – so auch in Mönchengladbach.

    Die Bündnisfraktionen von SPD, Grünen und FDP ergreifen mit der “Wohnungsbauoffensive Mönchengladbach” daher die Initiative, um dieser Tatsache etwas entgegenzusetzen.

    In Mönchengladbach gebe es zu wenig Wohnraum, der der Einkommenssituation der Menschen in der Stadt angemessen sei, so die Bündnisfraktionen in Ihrem Antrag, der in den städtischen Gremien derzeit beraten wird. Die Marktanalyse zeige, dass bezahlbarer Wohnraum auch durch die zahlreichen Neubauvorhaben nicht im notwendigen Umfang geschaffen werde.

    “Die wirtschaftlichen Folgen der Pandemie haben deutliche Auswirkungen und die Entwicklung spürbar verschärft.”, so Janann Safi, Vorsitzender der SPD-Fraktion. “Die aktuelle Wirtschaftslage lässt leider keine Erholung des Marktes erblicken. Ganz im Gegenteil: Große Wohnungsbauunternehmen ziehen sich in der anhaltenden Krise aus dem Wohnungsneubau zurück. Deshalb müssen wir als öffentliche Hand umso mehr investieren. Mit unserem Antrag wollen wir den Neubau von öffentlich geförderten und mietpreisgedämpften Wohnungen auf städtischen Grundstücken stärker nach vorne bringen. Hier kommt der WohnBau eine Schlüsselrolle zu”, so Safi weiter.

    “Um die Aktivitäten der WohnBau stärken zu können, haben wir bereits Mittel in den städtischen Haushalt eingestellt. Nun ermöglichen wir es Kreisbau und GWSG durch den Verzicht auf geplante Ausschüttungen an die Stadt, mehr Mittel zweckgebunden als Eigenkapital für den fremdfinanzierten Wohnungsneubau zu nutzen.”, ergänzt Boris Wolkowski, Co-Sprecher der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen. “Die WohnBau hat in den letzten Jahren gezeigt, dass sie auch in der Krise handlungsfähig bleibt. Dabei bildet sie das Instrument der Stadt, um in diesem Bereich unmittelbar selbst handelnd aktiv zu werden.”, bekräftigt seine Sprecherkollegin Ulla Schmitz.

    Achim Wyen, Vorsitzender der FDP-Fraktion betont die Notwendigkeit einer deutlich verbesserten Finanzausstattung: “Diese ist notwendig, um die WohnBau im Segment des geförderten und bezahlbaren Wohnungsbaus handlungsfähiger zu machen. Die Erwartung ist, dass mit einer zwischen allen städtischen Beteiligten abgestimmten mehrjährigen Zielplanung für die Bürgerinnen und Bürger der Stadt ein erkennbarer Beitrag zur Schaffung bezahlbaren Wohnraums geleistet wird. Dabei ist entscheidend, dass anhand konkreter Bauvorhaben neue Ziele entstehen, die strategisches Wachstum sowie wirksames Controlling der eigenen Aktivitäten ermöglichen.”, so Wyen.

    Die notwendigen Mittel, um die veränderte Erwartungshaltung im städtischen Haushalt hinsichtlich der Ausschüttung von Kreisbau und GWSG zu kompensieren, seien nach Prüfung durch die Verwaltung entweder im Jahresabschluss 2023 der Stadt Mönchengladbach zu decken oder beispielhaft über eine einmalige Entnahme aus der Gewinnrücklage der NEW-Kommunalholding als Gesellschafterin.

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  • Busfahrer gesucht: NEW mobil & aktiv Mönchengladbach lädt zum Bewerbertag

    Busfahrer gesucht: NEW mobil & aktiv Mönchengladbach lädt zum Bewerbertag

    Die NEW mobil & aktiv Mönchengladbach öffnet am Samstag, 18. März 2023, von 9:00 Uhr bis 15:00 Uhr, ihre Türen und lädt zum Bewerbertag für den Quereinstieg zum Beruf als Busfahrerin oder Busfahrer ein.

    Die Veranstaltung findet am Betriebshof an der Rheinstraße 70, 41065 Mönchengladbach, statt. Interessierte haben die Möglichkeit, einen ersten Einblick in den Beruf des Busfahrers oder der Busfahrerin bei der NEW zu erhalten.

    Wie lässt sich der Führerschein erlangen? Welche Prüfungen müssen abgelegt werden? Diese und viele weitere Fragen beantworten NEW-Kollegen vor Ort. Der Austausch zwischen dem Fachbereich und den Bewerberinnen und Bewerbern findet in einem Bus statt. Interessierte Bewerber haben außerdem die Möglichkeit, das Betriebsgelände zu besichtigen und eine Rundfahrt auf dem Betriebshof zu unternehmen.

    Die Quereinsteiger werden nach TV-NW tarifgebunden entlohnt. Der Arbeitsvertrag ist unbefristet. Die Ausbildungskosten der erforderlichen Führerscheinklasse werden komplett übernommen sowie das Gehalt während der Ausbildung. “Wir möchten Interessenten den Beruf des Busfahrers oder der Busfahrerin näherbringen und freuen uns auf zahlreiche Bewerbungen”, sagt Marvin Reuter, Abteilungsleiter Fahrpersonal.

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  • Einkommens- und Verbraucherstichprobe 2023 – Statistisches Landesamt NRW sucht Teilnehmende für Befragung

    Einkommens- und Verbraucherstichprobe 2023 –
    Statistisches Landesamt NRW sucht Teilnehmende für Befragung

    Das Statistisches Landesamt NRW führt in diesem Jahr eine Einkommens- und Verbraucherstichprobe durch und sucht für diesen Zweck Privathaushalte in Nordrhein-Westfalen, die bereit sind, über einen Zeitraum von drei aufeinanderfolgenden Monaten ihre Einnahmen und Ausgaben vollständig in einem Haushaltsbuch zu dokumentieren.

    Gesucht werden alle Haushaltstypen (Alleinerziehende, Alleinstehende, Paare mit und ohne Kinder). Für die Datenmeldung erhält jeder teilnehmende Haushalt eine Geldprämie.

    Teilnahmebedingungen:

    Jedes Haushaltsmitglied ab 16 Jahren kann entweder für sich oder stellvertretend für alle Haushaltsmitglieder teilnehmen. Neben den Einnahmen und Ausgaben werden auch soziodemografische Informationen, wie Alter und Geschlecht, Angaben zum Geld- und Immobilienvermögen sowie zu Krediten erhoben.

    Die Ergebnisse können per App (iOS oder Android) oder Webanwendung übermittelt werden.
    Die App ist im Apple App Store und im Google Play Store verfügbar.
    Das Ausfüllen auf Papier ist ebenfalls möglich.

    Eine Anmeldung ist online möglich unter https://www.idev.nrw.de/idev/OnlineAnfrage?aktion=form_anzeigen&std=true&statID=87&amt=05&bzr=2023

    Weitere Informationen finden Interessierte online unter https://www.it.nrw/evs2023

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  • Leitentscheidung Braunkohle: Bündnis kritisiert Intransparenz und mangelnde Beteiligung der Zivilgesellschaft +“Simulierte Demokratie”

    Leitentscheidung Braunkohle: Bündnis kritisiert Intransparenz und mangelnde Beteiligung der Zivilgesellschaft +“Simulierte Demokratie”

    Das Verfahren sei intransparent, ohne echte Beteiligung der Zivilgesellschaft und nicht auf die Einhaltung der 1,5-Grad-Grenze des Pariser Klimaabkommens ausgerichtet.

    Eine dauerhafte Befriedung der Region werde so unnötig erschwert. Zum Bündnis gehören die Initiative Alle Dörfer bleiben, der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND), Fridays for Future NRW, Naturschutzbund (NABU) NRW, Initiative Buirer für Buir, Naturschutzjugend (NAJU) NRW, Diözesanrat der Katholik*innen im Bistum Aachen und dem Kirchenkreis Jülich.
    “Bei der Erarbeitung der Leitentscheidung sind bislang weder Betroffene im Rheinischen Braunkohlerevier noch Umweltverbände oder Klimaorganisationen umfassend beteiligt. Bei den Fachgesprächen, die die Landesplanungsbehörde dazu durchgeführt hat, schien der Kreis der Eingeladenen willkürlich, die Sitzungsergebnisse wurden nicht protokolliert, eine Ergebnissicherung wurde verhindert. Auch die bevorstehenden öffentlichen Infoveranstaltungen drohen zur simulierten Demokratie zu werden. Es soll keine Möglichkeit geben, zum Entwurf der Leitentscheidung Stellung zu beziehen. Damit ist die Legitimation der Leitentscheidung von vornherein mehr als fraglich”, erklärten die Bündnispartner.

    Die Landesregierung will in der Leitentscheidung offenbar nur die im Deal mit RWE getroffenen
    Absprachen umsetzen, jedoch keine Veränderungen zulassen. Die schwarz-grüne Landesregierung gibt damit den politischen Willen auf, das Rheinische Revier zu einer echten Modellregion für eine zukunftsfähige sozial-ökologische Transformation machen zu wollen.

    Die fünfte Leitentscheidung müsste eigentlich die Leitplanken für einen mit der 1,5-Grad-Grenze im Einklang stehenden Kohleausstieg bis 2030 definieren. Das bedeutet konkret:

    • Keine weiteren Enteignungen für den Abbau von Braunkohle und Abraum Erhalt der Landstraße L12 von Keyenberg nach Holzweiler.
    • Genehmigte förderbare Restkohlemenge muss sich am 1,5-Grad-Budget ausrichten.
    • Streichung der Kohlereserve für 2033.
    • Eine unabhängige Überprüfung des von RWE bekundeten Bedarfs in Höhe von 55 Mio. t. Braunkohle für die “Veredelung” bis 2030.
    • Umsetzung der “Arche Lösung” für Garzweiler wie von Regierungsgutachter ahu vorgeschlagen
    • Ökologische Revitalisierung der Region durch Ausweisung eines Biotopverbundsystems auf 30
      Prozent der Fläche.

      Ein breites Bündnis hat bereits in einem 10-Punkte-Plan vorgelegt, wie ein klimagerechter und
      naturverträglicher Strukturwandel in der Region aussehen kann.
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  • Wohnen für Hilfe

    Wohnen für Hilfe

    Die Stadt Mönchengladbach leidet unter einem Engpass an bezahlbarem Wohnraum.

    Zudem gibt es viele größere Wohneinheiten (Einfamilienhäuser, Doppelhaushälften, Wohnungen), die nur noch von Senior*innen bewohnt werden, die zunehmend auf Hilfe im Haushalt angewiesen sind, und denen ohne entsprechende Unterstützung nur der Weg in betreute Wohnprogramme bleibt.

    Reiner Gutowski, sozialpolitischer Sprecher der Fraktion der Freien Demokraten in Mönchengladbach, zeigt sich begeistert von dem Konzept: “Wohnen für Hilfe bietet eine Chance, den Bedarf an bezahlbarem Wohnraum in Mönchengladbach zu decken und gleichzeitig den sozialen Zusammenhalt zu stärken. Wir sollten prüfen, wie wir das Konzept auf unsere Stadt anpassen können und welche Fördermöglichkeiten es gibt.”

    Die Hilfe umfasst dabei keine Pflegeleistung, sondern Hilfen in Haushalt und Garten, beim Einkauf, eine regelmäßige Begleitung zum Spazierengehen oder zum Arzttermin. Als Orientierung für die Leistung wird vorgegeben: “1m² Wohnfläche = 1 Stunde Hilfeleistung im Monat”. Zusätzlich werden vertraglich vereinbarte Nebenkosten monatlich bezahlt.

    Wie Nicole Wilms, sozialpolitische Sprecherin der SPD-Fraktion in Mönchengladbach, betont: “Es ist wichtig, dass die Stadt Mönchengladbach neue Wege in der Schaffung von bezahlbarem Wohnraum geht. Wohnen für Hilfe ist ein Konzept, das in anderen Städten bereits erfolgreich umgesetzt wurde. Wir sollten prüfen, ob es auch für Mönchengladbach eine sinnvolle Ergänzung zu unseren bisherigen Maßnahmen sein kann.”

    Das Konzept hat in den letzten 20 Jahren in München und in Köln bewiesen, dass es tragfähig ist und selbst nach diesem langen Zeitraum nach wie vor erfolgreiche Vermittlung von Wohnpartnerschaften mit dem Ziel, generationenübergreifende Wohngemeinschaften zu gründen, ermöglicht.

    Auch Anna Bögner, sozialpolitische Sprecherin der Ratsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen in Mönchengladbach, betont: “Das Konzept kann für beide Seiten Vorteile bieten. Ältere Menschen können in ihrer vertrauten Umgebung wohnen bleiben und Unterstützung im Alltag erhalten, während junge Menschen bezahlbaren Wohnraum finden können. Auch der Austausch zwischen den Generationen kann gefördert werden und der Vereinsamung im Alter entgegengewirkt werden.”

    Das Konzept soll in Mönchengladbach schwerpunktmäßig durch Studierende, Auszubildende (beispielsweise Auszubildende der ansässigen Pflegeheime) und andere Interessenten aus dem Bereich geringverdienender Arbeitstätiger erweitert werden.

    Die Ziele des Konzepts sind klar definiert: Es ermöglicht älteren Menschen das Älterwerden in der vertrauten Umgebung, es unterstützt ein selbstbestimmtes und eigenständiges Leben im Alter, es wirkt der Vereinsamung im Alter entgegen und entlastet die Angehörigen, junge Menschen erhalten günstigen Wohnraum und der Austausch der Generationen unterstützt das Miteinander.

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  • Wohin mit dem Abi-Geld? – Für das Projekt u25 spenden!

    Wohin mit dem Abi-Geld? –
    Für das Projekt u25 spenden!

    Das sagten sich die 75 Abiturient*innen der Gesamtschule Mülfort, als alle Rechnungen für den anstehenden Abi-Ball bezahlt waren.

    Zusammen mit den Erlösen aus einer Versteigerung von Kunstwerken der Oberstufe waren stolze 1.680 € zusammengekommen. Und anstatt den einzelnen Schüler*innen einen kleinen Betrag zu erstatten, war man sich schnell einig: “Das spenden wir, und zwar nicht an eine globale Organisation, sondern lokal, am liebsten für Kinder und Jugendliche,” so die Zwillinge Luisa und Marie Vits.
    Bei der lokalen Recherche stieß man auf das Projekt u25 des Reha-Vereins. “Reha-Verein, da kenne ich doch jemanden”, so ihre Mutter Kirsten Vits im Gespräch. Über ihr Karnevals-Netzwerk nahm sie Kontakt zu Denise Brenneis vom Reha-Verein auf. Alles Weitere ging dann ganz schnell und am 06. März wurde die Spende in den Räumlichkeiten von u25 übergeben.

    Projektkoordinator Tobias Henke stellte die Arbeit im Projekt dar und zeigte sehr eindrücklich auf, mit welchen Problemlagen die Jugendlichen und jungen Erwachsenen konfrontiert sind, die die Anlaufstelle besuchen, erzählte aber auch lustige und skurrile Anekdoten aus der täglichen Praxis. Die Verlässlichkeit der täglichen Öffnung, die Sicherheit, gerade in der kalten Jahreszeit täglich etwas zu essen und zu trinken zu bekommen, sich aufwärmen, waschen und ausruhen zu können, all das beeindruckte die vier Schüler*innen, die zur Scheckübergabe gekommen waren, sehr. Es führte ihnen auch deutlich vor Augen, wie wichtig für die eigene Biografie eine unterstützende Umgebung und funktionierende Netzwerke sind.

    Ob es schon Pläne für die Verwendung der Spende gäbe, wollten Tom Teuber und Samira Fischermann wissen. Tatsächlich gibt es die bereits: das Krisenzimmer, das die Schüler*innen bei einem kleinen Rundgang besichtigen konnten, soll renoviert und mit neuen Möbeln ausgestattet werden. “Und vielleicht bleibt ja etwas übrig für eine gemeinsame Aktion mit euch”, meinte Tobias Henke. Dieser Vorschlag wurde gerne aufgenommen.

    Im Namen des Reha-Vereins bedankte sich Bereichsleiter Sascha Schallenburger noch einmal für die großzügige Spende.

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  • FDP-Ortsverband West unter neuer Leitung

    FDP-Ortsverband West unter neuer Leitung

    Dr. Thomas Probol heißt der neue Vorsitzende des FDP-Ortsverbands West.

    Zur weiteren Beisitzerin wählten die Mitglieder die Rheindahlenerin Marina Stenten.Die Neuwahlen wurden fällig durch den Fortzug der bisherigen Vorsitzenden Jana Festag.

    Welchen Themen wird sich Thomas Probol mit seinem Vorstandsteam widmen?
    „Die Anbindung an das öffentliche Verkehrsnetz muss schneller umgesetzt werden. Wir werden uns in den einzelnen Stadtteilen unseres Ortsverband umsehen und mit den Bürgern und Bürgerinnen reden. Danach suchen wir das Gespräch mit der Verwaltung.“ 

    Auch die Umgestaltung des Rheindahlener Markts wolle er im Auge behalten, so Thomas Probol. Die Einwohner und Einwohnerinnen warteten schließlich schon sehr lange auf den Beginn der Maßnahme.

    Das stark gestiegene Verkehrsaufkommen rund um das Rheindahlener Industriegebiet beschäftigt bereits Verwaltung und Politik. Hier sieht Thomas Probol ebenfalls dringenden Gesprächsbedarf mit Anwohner und Anwohnerinnen.   

    „Insbesondere die u.a. auf Initiative der FDP eingerichtete Einbahnstraße zur Reduzierung des LKW-Verkehrs muss vom Ordnungsamt auch regelmäßig kontrolliert werden“, berichtet Patrick Lademann-Peters, Bezirksvertreter West und stellvertretender Vorsitzende. Ferner rege er an, dass die Ampelschaltung auf der B57, Höhe der Feuerwehrwache 2, optimiert werden müsste.

    „Pendler stehen auf diesem kurzen Stück an sieben Ampeln und verursachen Lärm und unnötige Abgase“, lautet das Resümee von Patrick Lademann-Peters.

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  • Viel Sport beim Osterferiencamp – Anmeldungen ab sofort möglich

    Viel Sport beim Osterferiencamp – Anmeldungen ab sofort möglich

    Unter dem Motto „Integration durch Sport“ organisiert der Stadtsportbund Mönchengladbach (SSB) mit dem TV Beckrath vom 3. bis 6. April ein viertägiges Ostersportcamp in der Sporthalle Backeshof.

    Es können Kinder zwischen 10 und 14 Jahren teilnehmen.
    Die Tage sind vollgepackt mit verschiedenen Sportangeboten, darunter Leichtathletik, Fußball, Basketball, Handball, Fitnessboxen, Parcour, Yamabushi, Minigolf-Turnier, Kanu fahren, und viele andere Teamspiele. Die Kinder haben auch die Möglichkeit, etwas über die Angebote von verschiedenen Sportvereinen zu erfahren.
    Weitere Informationen hier:
    https://www.mg-sport.de/unsere-themen/vereinsservice/veranstaltungskalender
    Die Teilnahme kostet 29 Euro. Ein Mittagessen ist enthalten.
    Anmeldungen an m-rostek@arcor.de beim TV Beckrath.

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  • SPD Mönchengladbach bekräftigt Bedeutung des Streikrechts

    SPD Mönchengladbach bekräftigt Bedeutung des Streikrechts

    Die SPD Mönchengladbach hat heute erneut bekräftigt, dass das Streikrecht ein wichtiger Bestandteil der Arbeitnehmerrechte ist und unverändert erhalten bleiben muss.

    “Das Streikrecht ist ein grundlegendes Recht der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer. Es ermöglicht ihnen, ihre Interessen zu vertreten und für ihre Rechte zu kämpfen. Auch wenn es vorkommt, dass durch Streiks unser aller Alltag beeinträchtig werden kann, ist und bleibt es ein wichtiges Element der Tarifautonomie und unserer Demokratie”, sagt die Vorsitzende der Mönchengladbacher Sozialdemokraten Gülistan Yüksel.

    In der Vergangenheit hat sich die SPD immer wieder für das Streikrecht eingesetzt und sich gegen Einschränkungen des Rechts auf Arbeitskampf ausgesprochen. Insbesondere während der Corona-Pandemie haben viele Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer ihre Arbeitsbedingungen als verschlechtert wahrgenommen. Zudem belastet die anhaltend große Preissteigerung viele Menschen mit kleinen und mittleren Einkommen.

    Die SPD fordert daher, dass das Streikrecht gestärkt und nicht eingeschränkt wird: „Von einer Geiselhaft zu sprechen – wie die CDU Mönchengladbach dies ausdrückt – und damit Gewerkschaften wie auch streikende Arbeiternehmerinnen und Arbeitnehmer verbal in die Nähe von Verbrechern zu stellen, ist geschmacklos und fehl am Platz“, so Yüksel abschließend.

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  • Gewerkschaft Verdi kündigt Warnstreik in Mönchengladbach und Viersen für Freitag, 03. März, an.

    Gewerkschaft Verdi kündigt Warnstreik in Mönchengladbach und Viersen für Freitag, 03. März, an.

    Vor diesem Hintergrund fällt der Linienverkehr der NEW mobil und aktiv Mönchengladbach an diesem Tag vollständig aus.

    Hiervon ist auch der Schulbusverkehr betroffen. Wir empfehlen den Fahrgästen, sich frühzeitig um alternative Beförderungsmittel zu bemühen. Die KundenCenter der NEW mobil und aktiv in Mönchengladbach am Europa- und Marienplatz bleiben am Streiktag geschlossen.

    Auch in Viersen ist am 03. März mit streikbedingten Beeinträchtigungen im Linienverkehr seitens der NEW mobil und aktiv Viersen zu rechnen. Voraussichtlich treten auf den meisten NEW-Buslinien in Viersen zumindest zeitweise streikbedingte Beeinträchtigungen auf. So enden beispielsweise alle Umläufe der Linie 089 an der Haltestelle Helenabrunn-Wegweiser und die Busse fahren nicht nach Mönchengladbach zum dortigen Hauptbahnhof. Der freigestellte Schülerverkehr außerhalb des Linienverkehrs in Viersen fährt voraussichtlich nach Plan.

    Da Beschäftigte, die an einem Streik teilnehmen beziehungsweise dies beabsichtigen, nicht verpflichtet sind, dies im Voraus zu kommunizieren, können wir aktuell nicht abschätzen, ob wir alle Bäder beim kommenden Streik vollumfänglich öffnen können.

    Durch die Pandemie und damit verbundene Bäderschließungen gibt es Aufholbedarf bei der Anfängerschwimmausbildung. Daher werden wir den Fokus darauf setzen, das Schul- und Vereinsschwimmen sowie die Anfängerschwimmausbildung zu ermöglichen.  Sollten Bäder kurzfristig geschlossen werden, wird dies auf unserer Website (https://www.new-baeder.de/) veröffentlicht.

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  • „Unsportliches Verhalten gegen die Dörfer in NRW“ urteilt die NRW-SPD

    „Unsportliches Verhalten gegen die Dörfer in NRW“ urteilt die NRW-SPD

    Medienberichten zufolge sollen die Fördermittel für Sportanlagen und Feuerwehrgerätehäuser im ländlichen Raum von der Landesregierung gekürzt werden.

    Demnach plant Schwarz-Grün die Streichung der Sportanlagen bei den Fördertöpfen zur Strukturentwicklung für den ländlichen Raum. Hier wurden bisher Sportstätten in kleinen Gemeinden und Dörfern mit bis zu 500.000 Euro gefördert.

    Bei der Förderung von Feuerwehrgerätehäusern in Dörfern soll die gesamte Fördersumme von 3 Millionen Euro gestrichen werden. Dagegen hat auch schon der Städte- und Gemeindebund NRW protestiert und gefordert, die Förderung in mindestens gleichem Umfang beizubehalten. Hierzu erklären Tülay Durdu, sportpolitische Sprecherin, und Justus Moor, kommunalpolitischer Sprecher der SPD-Fraktion im Landtag NRW:

    „Die geplanten Kürzungen sind ein unsportliches Verhalten der Landesregierung gegenüber dem Ehrenamt, dem ländlichen Raum und gegenüber dem Breitensport. Damit würde die Infrastruktur vor Ort um Jahre zurückgeworfen werden. Wir fordern Schwarz-Grün daher auf, die Warnungen der Kommunen ernst und von den Kürzungsplänen umgehend Abstand zu nehmen.

    Sport und Ehrenamt sind nicht wegzudenkende Pfeiler des sozialen Miteinanders. Bei der angespannten Haushaltslage der Kommunen wäre die geplante Kürzung eine zusätzliche Belastung und damit ein großes Risiko für den Fortbestand vieler Sportstätten und Feuerwehrhäuser. Sie käme zudem völlig überraschend, nachdem Schwarz-Grün im Koalitionsvertrag noch vollmundige Ankündigungen zur Unterstützung des ländlichen Raums gemacht hat. Wie die noch im Wahlkampf in Aussicht gestellte Fortsetzung der Förderprogramme war aber auch das wohl nur ein leeres Versprechen.“

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  • “Streikrecht ja – aber nicht um jeden Preis“- meint die MIT (CDU) -Mönchengladbach

    “Streikrecht ja – aber nicht um jeden Preis“- meint die MIT (CDU) -Mönchengladbach

    Die Mittelstands- und Wirtschaftsunion (MIT) – vormals Mittelstands- und Wirtschaftsvereinigung der CDU/CSU:

    Der MIT-Präsidiumsbeschluss mit dem Titel „Tarifautonomie bewahren. Streikrecht-Missbrauch
    verhindern“ (https://www.mit-bund.de/content/tarifautonomie-bewahren-streikrecht-missbrauchverhindern-mit-praesidium) sieht u.a. vor, dass Streiks bei kritischen Infrastrukturen (wie z. B. Flug-, Bahn- und Schiffsverkehr, Energie- und Wasserversorgung, Rettungsdienste) mindestens vier Tage vorher angekündigt werden, damit sich betroffene Bürger darauf einstellen können.
    Zudem sollten Streiks an solchen kritischen Infrastrukturen nur noch nach einem verbindlichen abgeschlossenen Schlichtungsverfahren durchgeführt werden.

    Dr. Matthias-Johnen-MIT; Foto: MIT-MG

    Der MIT-Kreisvorsitzende Dr. Matthias Johnen erklärt: „Das Streikrecht ist ein verfassungsmäßig geschütztes Recht der Arbeitnehmer in Tarifauseinandersetzungen. Uns geht es darum, dass es in ganz wenigen, sehr speziellen Bereichen der kritischen Infrastruktur etwas strengere Verfahren gibt, an die sich alle halten müssen, bevor es zum Streik kommt. Hier trifft der Streik nämlich nicht nur den Arbeitgeber, sondern vor allem sehr viele Menschen und Betriebe, die auf diese kritische Infrastruktur angewiesen sind.“

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  • Kriminalitätsstatistik 2022 – “Land muss liefern”

    Kriminalitätsstatistik 2022 – “Land muss liefern”

    Die Vorstellung der Kriminalitätsstatistik zeigt für Mönchengladbach einige Verschlechterungen.

    • Allein die Straßenkriminalität ist um rund 19% gestiegen.
    • Auch die Anzahl junger Straftäter ist deutlich gestiegen.
    • Im Vergleich zu 2021 wurden 265 jugendliche Tatverdächtige mehr registriert.

    Tonda Löffler, Ratsherr und Sprecher der SPD-Fraktion im Ausschuss für Feuerwehr, öffentliche Ordnung und Katastrophenschutz, erklärt dazu: “Nicht erst die Debatte im letzten Jahr hat gezeigt, dass Handlungsbedarf im Umgang mit straffälligen Jugendlichen besteht. Deshalb war es wichtig, dass wir Hilfsprogramme und Präventionsprojekte gestärkt haben. Die Verzahnung mit dem Jugendamt spielt dabei eine große Rolle. Gleichzeitig hat die verstärkte Präsenz durch Polizei und Ordnungsamt in den Stadtzentren geholfen, das Sicherheitsempfinden zu stärken.”

    Allein zwischen Januar und Mai 2022 gab es mehr als 140 Streifeneinsätze auf der Hindenburgstraße.
    Die stärkere Präsenz hängt auch mit der stärkeren Aufstellung des Kommunalen Ordnungs- und Servicedienstes (KOS) zusammen.
    Die Ratsmehrheit aus SPD, Grünen und FDP hat in bisher jedem Haushalt mehr Stellen beim KOS eingerichtet. Dadurch konnte erstmalig in der Geschichte des KOS die nötige Personalstärke durch den Rat zur Verfügung gestellt werden. Mit der eigens eingerichteten Ermittlungsgruppe (EG) “Jugend” konnte die Polizei auch Fortschritte im Umgang mit straffälligen Jugendlichen erzielen. Gleichzeitig haben Stadt, Polizei und Staatsanwaltschaft Maßnahmen ergriffen und eine Vereinbarung geschlossen. Die Stadt will damit effektiver agieren und besser mit den Behörden zusammenarbeiten.

    SPD-Fraktionsvorsitzender Janann Safi

    “Dass wir die Polizei mit mehr Stellen beim KOS unterstützen konnten, bestätigt unsere Strategie. Auch die EG Jugend und die Vereinbarung der Stadt mit Polizei und Justiz sind wichtige Maßnahmen. Vor Ort tun wir, was wir können. Vom Land gibt es markige Worte und folgenlose Besuche unserer Stadt mit netten Bildern für die CDU-Landtagsabgeordneten Vanessa Odermatt und Jochen Klenner. Die Zahlen zeigen deutlich, dass uns das aber nicht weiterbringt. Debatten über Waffenverbotszonen helfen wenig, wenn man sieht, dass gerade die Fallzahl mit der Tatwaffe Messer deutlich auf unter 100 zurück gegangen sind. Es gibt relevantere Herausforderungen, die endlich vom Land in den Blick genommen werden müssen. Wir brauchen vor allen Dingen mehr Personal und echte Antworten, wie Polizei und Justiz dauerhaft vor Ort gestärkt werden können.”, so der SPD-Fraktionsvorsitzende Janann Safi.

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  • GEM und mags werden bestreikt

    GEM und mags werden bestreikt

    Aufgrund des Tarifstreits im öffentlichen Dienst sind Beschäftigte von GEM und mags morgen zum Streik aufgerufen.

    GEM wird bestreikt

    Am Dienstag, 28. Februar, wird die GEM bestreikt. Das bedeutet, dass die Abfuhren an diesem Tag nicht wie gewohnt stattfinden können. Die Abfuhren sollen zeitnah nachgeholt werden.
    Auf den beiden Wertstoffhöfen Heidgesberg und Luisental wird ein Notbetrieb angeboten.
    Bereits vereinbarte Sperrmülltermine finden statt.

    Die Abfuhr der Gelben Tonne ist von den Warnstreiks nicht betroffen.

    mags wird bestreikt

    Am Dienstag, 28. Februar, wird mags bestreikt.
    Das Friedhofsbüro bleibt im Notdienst erreichbar und Bestattungen finden statt. 

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  • Grüne Mönchengladbach haben einen neuen Vorstand gewählt.

    Grüne Mönchengladbach haben einen neuen Vorstand gewählt.

    Zu Beginn der Veranstaltung im Turnerheim Rheydt hat der Grünen Europaabgeordnete Daniel Freund ein Grußwort gehalten, dem eine Fragerunde, trotz des Zeitmangels aufgrund der langen Tagesordnung, angeschlossen wurde.

    Im Anschluss wurden Rechenschaft und Haushalt vom scheidenden Vorstand vorgestellt und von der Mitgliederversammlung beschlossen.

    Der ehemalige Grünen-Sprecher Martin Wirtz kandidiert aus beruflichen Gründen nicht erneut. Claudia Schüller, die ehemalige Kreiskassiererin beendet nach einer Legislaturperiode ihr Amt und wird als Grünen-Mitglied weiterhin aktiv sein.

    Der neue Vorstand v.l.: Jonas Gesthuysen, Matthias Angermund, Niklas Langmaack, Marius Wille, Diana Gröschel, Jeanette Juch-Niemann, Lutz Packebusch.
    Fehlend: Beate Wyen. 
    Copyright Fotos: Fabian Sneider

    Nach einem Jahr gibt es bei den Grünen wieder ein vollständiges Sprecher-Duo mit Beate Wyen und Niklas Langmaack. Beate Wyen ist seit August letzten Jahres Mitglied der Grünen. Vorher war sie Mitglied bei der Mönchengladbacher CDU. Wyen ist beruflich in der Immobilienabteilung der Sparkasse Mönchengladbach tätig. Niklas Langmaack ist mit seinen 22 Jahren der jüngste Sprecher, den die Grünen im Kreisverband gewählt und entsendet haben. Ursprünglich kommt er aus Hannover und ist für das Studium an der Hochschule Niederrhein nach Mönchengladbach gezogen. Aktiv bei den Grünen ist er seit etwas über einem Jahr. „Wir müssen dieses Jahr zukunftsorientiert Weichen stellen und den Kreisverband strukturell und inhaltlich ausbauen. Ein gesundes und stetiges Mitgliederwachstum ist hier von besonderer Bedeutung, um langfristig erfolgreiche Grüne Politik zu gestalten“, sagt der junge Politiker in seiner Rede.

    Ergänzt werden die beiden von dem neuen Kreiskassierer Matthias Angermund. Angermund ist 29 Jahre alt, Diplom-Finanzwirt (FH) und arbeitet bei dem Bundeszentralamt für Steuern. Damit holen die Grünen sich einen Experten in den Vorstand. Vervollständigt wird der Vorstand mit den Beisitzerinnen Diana Gröschel und Jeanette Juch-Niemann sowie dem Beisitzer Jonas Gesthuysen.

    Nach den Wahlen der Rechnungsprüfer musste, den die Grünen aus Zeitmangel ihre Mitgliederversammlung unterbrechen und auf eine weitere Mitgliederversammlung verschieben. Mit 19 Tagesordnungspunkten war es für die meisten Besucherinnen und Besucher keine Überraschung, dass die eigentlich angesetzte Zeit von 18:00 bis 20:00 Uhr nicht eingehalten werden kann. Gegen 21:15 Uhr entschieden die Grünen die Mitgliederversammlung zu beenden und im Rahmen eines neuen Termins fortzuführen. Dort werden Delegierte für die verschiedenen Gremien gewählt und Satzungsänderungsanträge abgestimmt.

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