Autor: Redaktion

  • Ministerin Feller übernimmt die Schirmherrschaft

    Ministerin Feller übernimmt die Schirmherrschaft

    Anlässlich der anstehenden Verlängerung der Kooperation Bildungspartner NRW – Gedenkstätte und Schule übernahm NRW-Bildungsministerin Dorothee Feller die Schirmherrschaft über die äußerst erfolgreiche Kooperation zwischen dem Volksbund deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V und dem Hugo-Junkers-Gymnasium.

    Weit über die Stadtgrenzen hinweg hat sich das große Engagement der Schule an der Brucknerallee herumgesprochen, sodass die Ministerin Schülerinnen und Schüler mit dem Schulleiter Marc Reese sowie den verantwortlichen Lehrkräften Viola Schmitt, Dimitrios Kritsimos sowie Dominik Zuk zur Jugendbildungsstätte an der Kriegsgräberstätte Ysselsteyn in den Niederlanden einlud, um nach einer gemeinsamen Führung über den größten deutschen Soldatenfriedhof im Ausland und einer spannenden Diskussionsrunde zum Thema “Chancen und Grenzen einer europäischen Erinnerungskultur” die Bildungspartnerschaft als Schirmherrin zu unterzeichnen.

    Bereits seit 2015 konnte das Hugo-Junkers-Gymnasium die bereits bestehende lose Kooperation im Rahmen einer Bildungspartnerschaft NRW vertiefen. Neben den jährlichen Straßen- und Haussammlungen für die Jugend- und Bildungsarbeit des Volksbundes deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V. und dem wichtigen Aktionstag im Februar zum Red Hand Day, einem Mahn- und Gedenktag gegen den Missbrauch von Kindern als Soldaten, konnten auch gemeinsame Projektkurse in der Oberstufe verwirklicht werden. Zusammen mit den Bildungsreferentinnen Vanessa Eisenhardt, Kinga Kazmierczak und Jana Moers wurde die große Kriegsgräberstätte auf dem städt. Friedhof Rheydt fachwissenschaftlich aufgearbeitet, in Kooperation mit dem Stadtarchiv Mönchengladbach und dem Arolsen Archiv zentrale Quellen zu den NS-Zwangsarbeitern analysiert und unterstützt durch die Stadt Mönchengladbach in Form einer neuen Gedenk- und Informationstafel als lebendiger Erinnerungsort an die NS-Verbrechen sichtbar gemacht. Diese gemeinsame Arbeit wurde sogar durch die Stiftung Aktive Bürgerschaft mit dem sozial-genial-Preis ausgezeichnet und vom Bundeswettbewerb Demokratisch Handeln als Best Practice-Beispiel in die Long-List aufgenommen.

    Ein besonderer Schwerpunkt sind aber neben den jährlichen Ausstellungen zum Thema “Menschenrechte im Krieg” auch die Fachexkursionen mit Schülerinnen und Schülern zu den Kriegsgräberstätten. Neben Lommeln in Belgien ist Ysselsteyn in den Niederlanden sowohl wegen seiner Bedeutung als größter deutscher Soldatenfriedhof aber auch wegen der Nähe ein bevorzugtes Ziel. Der Koordinator für die historisch-politische Bildung am Hugo-Junkers-Gymnasium Dominik Zuk betont: “Gerade der Besuch von außerschulischen Lernorten, wie zum Beispiel die Kriegsgräberstätten, ermöglicht den Schülerinnen und Schülern einen besonders nachhaltigen Zugang zu den wichtigen Fragen der Erinnerungskultur, gerade in einer Zeit, in der Krieg auch in Europa wieder eine grausame Realität ist.”

    Auch Andreas Weinhold von Bildungspartner NRW betont den besonderen Charakter und der langjährigen Kooperation zwischen dem Hugo-Junkers-Gymnasium und dem Volksbund deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V. sowie gerade auch das Engagement im Austausch um friedensschaffende Erinnerungskultur.

    Im Anschluss an die kleine feierliche Übernahme der Schirmherrschaft betonte Ministerin Feller, dass sie natürlich nun auf eine Einladung vom Hugo-Junkers-Gymnasium warte und sich darauf schon sehr freue.

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  • Rheydter Musiksommer 2023

    Rheydter Musiksommer 2023

    In den Sommerferien immer donnerstags 19.30 Uhr.

    Der Rheydter Musiksommer startet in seine Spielzeit am kommenden Donnerstag, dem 22. Juni 2023 um 19.30 Uhr.

    Eintritt: 10 € (nur Abendkasse)

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  • Hochschule Niederrhein unterstützt Ruandas Energiewende

    Hochschule Niederrhein unterstützt Ruandas Energiewende

    Die Hochschule Niederrhein (HSNR) beteiligt sich am internationalen Projekt „Growing Rwandan Energy Awareness Through HighER Education“ (GREATER), welches die Energiewende im ostafrikanischen Ruanda unterstützen soll.

    Das Projekt soll die Energielücke im Land schließen, um bis 2024 alle Haushalte Ruandas einen gleichberechtigten Zugang zur Stromversorgung zu ermöglichen. Gemäß den Entwicklungsstrategien wird die netzunabhängige, dezentrale Stromerzeugung mit erneuerbaren Energien dabei eine Schlüsselrolle spielen. Diese Entwicklungen erfordern sowohl die Ausbildung einer neuen Generation qualifizierter Fachkräfte als auch die Verbreitung eines Bewusstseins in der Gesellschaft.

    Im Förderzeitraum von drei Jahren werden sechs neue Studiengänge an den ruandischen Universitäten entwickelt und zwei bestehende Studiengänge erneuert. Des Weiteren werden neue Labore im Bereich der Energietechnik aufgebaut, um eine praxisorientierte und digitalisierte Ausbildung Studierender an den Universitäten vor Ort zu gewährleisten. Außerdem werden vier Reallabore, sogenannte „Living Labs“, für die ruandische Bevölkerung geschaffen, an denen verschiedenen Aktivitäten zur intelligenten Energieerzeugung mit erneuerbaren Energien stattfinden sollen. Zum einen sollen Studierende an diesen Orten Erfahrungen in einem realistischen Umfeld sammeln. Zum anderen soll die lokale Bevölkerung mit den erneuerbaren Energien in Kontakt kommen und sich mit ihr vertraut machen. „Dieses Projekt und insbesondere die Entwicklung von Living Labs dienen dazu, erneuerbare Energien in möglichst viele verschiedene Gruppen der ruandischen Bevölkerung zu transportieren. Schüler, Eltern, landwirtschaftliche Betriebe und kleine Unternehmen können in diesen Living Labs Praxisanwendungen sehen, ausprobieren und Erfahrungen austauschen“, sagt Professor Dr. Arne Graßmann von der Hochschule Niederrhein.

    Um die Bedürfnisse und Erwartungen verschiedener Interessengruppen zu erfüllen, werden diese bereits in frühen Phasen in alle Planungsaktivitäten einbezogen. Damit wird sichergestellt, dass die Projektergebnisse in Bezug auf Bildungsziele, bessere Beschäftigungsfähigkeit sowie sozioökonomische Vorteile des Projekts mit den Erwartungen und Bedürfnissen der Ruandesen übereinstimmen.

    Die Hochschule Niederrhein (HSNR) beteiligt sich an dem Projekt, indem sie Verfahren für den Austausch mit den Interessengruppen entwickelt sowie Richtlinien für die Studiengänge und „Living Labs“ entwirft. In anderen Bereichen wie dem Projektmanagement unterstützt die HSNR. Hierfür werden im dreijährigen Förderzeitraum mehrmals Personen aus den Fachbereichen Wirtschaftsingenieurwesen, Wirtschaftswissenschaften, Maschenbau und Verfahrenstechnik, Elektrotechnik und Informatik sowie Oecotrophologie nach Ruanda reisen und ihr Know-how zur Verfügung stellen.

    Das am 1. Januar 2023 gestartete Projekt wird von der Universität Parma geleitet und im Rahmen des europäischen ERASMUS+ Programms von der Europäischen Union mit 800.000 Euro finanziert. Neben der Hochschule Niederrhein ist die Hochschule Bonn-Rhein-Sieg an dem Projekt beteiligt sowie das italienische Institute of Materials for Electronics and Magnetism des National Research Council. Auf ruandischer Seite wird das Projekt von vier ruandischen Bildungseinrichtungen sowie neun Partnern, darunter das ruandische Bildungsministerium und die wichtigsten nationalen Unternehmen, die auf dem Energieentwicklungsmarkt tätig sind, unterstützt.

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  • Anita Hoffmann ist Mitgründerin der Landesvereinigung Grüne Alte NRW

    Anita Hoffmann ist Mitgründerin der Landesvereinigung Grüne Alte NRW

    Am vergangenen Wochenende wurde es offiziell auf der Landesdelegiertenkonferenz in Münster verkündet: Die Grüne Landesvereinigung Grüne Alte NRW wurde gegründet.

    Gründer*innen Landesvereinigung Grüne Alte NRW
    Foto: Fabian Sneider

    Mitgründerin ist die Mönchengladbacher Sprecherin des Arbeitskreises Grüne Alte,  Anita Hoffmann. „Die Gründung der Landesvereinigung Grüne Alte hat für mich eine ganz besondere Bedeutung. Wir haben es, als Vertreterin der älteren Mitglieder, als Grüne Alte geschafft, uns eine starke Stimme auf  Landesebene aufzubauen“, freut sich Hoffmann.
    Bereits in den vergangenen Jahren hat sie sich intensiv auf kommunaler Ebene für die Einführung eines Seniorenrats eingesetzt und auch das war  von Erfolg geprägt.
    Ein kleines Geschenk gab es von den Mönchengladbacher Grünen. Zur Gründung sponserten sie der Landesvereinigung Grüne Alte NRW eine „Beach-Flag“ im eigenen Corporate-Design.

    Fabian Sneider (Sprecher GJ MG), Claudia Schueller (Mitglied der Grünen MG), Anita Hoffmann (Sprecherin Grüne Alte NRW)
    Foto: Fabian Sneider

    „Ein solches Engagement muss belohnt werden“, sagt Beate Wyen, Sprecherin der Grünen Mönchengladbach.

    Landesvereinigungen sind organisatorische Zusammenschlüsse von Parteimitgliedern und Interessierten, die auf den Grundwerten der Partei darauf ausgerichtet sind, die Perspektiven und besonderen Anliegen der von ihnen repräsentierten Gruppen in die innerparteiliche Meinungsbildung einzubringen. 

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  • Ampel stellt Weichen für vergünstigtes Schülerticket in Mönchengladbach

    Ampel stellt Weichen für vergünstigtes Schülerticket in Mönchengladbach

    Die Fraktionen der Ratsmehrheit von SPD, Bündnis 90/die Grünen und FDP haben einen Dringlichkeitsantrag in den Rat eingebracht mit dem Ziel, dass in Mönchengladbach ein vergünstigtes Deutschlandticket für Schülerinnen und Schüler eingeführt wird.

    Das Schülerticket wird 29 Euro im Monat für alle nicht freifahrtberechtigten Schüler (Selbstzahler) kosten.

    „Damit“, so SPD-Fraktionschef Janann Safi, „fahren sie deutlich preiswerter als bisher.“ Für die freifahrtberechtigten Schüler ändert sich an den bisherigen Eigenanteilen nichts, sie erhalten das Deutschlandticket statt ihres bisherigen Schülertickets und können damit den Nahverkehr überall in Deutschland nutzen.
    Ob alle Schülerinnen und Schüler das Ticket bekommen, hängt davon ab, ob der jeweilige Schulträger – in der Regel die Kommune – daran teilnehmen möchte.
    Dabei gibt es zwei Modelle: Diejenigen Kommunen bzw. Schulträger, die bislang 49 Euro im Monat (588 Euro im Jahr) oder mehr pro anspruchsberechtigtem Schüler für die ÖPNV-Tickets gezahlt haben, können teilnehmen und müssen nur den bestehenden Vertrag mit dem jeweiligen Verkehrsunternehmen oder -verbund entsprechend ändern. Darin verpflichten sie sich, die bisherigen Kosten auch weiterhin in voller Höhe zu zahlen. Schulträger, die bisher weniger als 49 Euro im Monat für ihre freifahrtberechtigten Schüler gezahlt haben, müssen den Betrag auf 49 Euro im Monat erhöhen und einen Vertrag mit dem jeweiligen Verkehrsunternehmen oder -verbund abschließen. Die Teilnahme ist für die Schulträger freiwillig, an den beteiligten Schulen können Schülerinnen und Schüler ohne Freifahrtberechtigung (Selbstzahler) für 29 Euro pro Monat das Ticket erhalten.

    Das Ticket wird ab dem neuen Schuljahr 2023/2024 eingeführt, wenn die jeweilige Kommune jetzt zeitnah die Verträge zur Schülerbeförderung mit dem Verkehrsunternehmen bzw. dem -verbund ändert oder abschließt. „Damit das passiert, haben die Ampelfraktionen die Verwaltung aktuell beauftragt, die Einführung des Schülertickets zunächst für das kommende Schuljahr 2023/24 umzusetzen“, sagt Ulla Schmitz, Fraktionssprecherin der Grünen-Fraktion. Mit Blick auf die Finanzen der Stadt Mönchengladbach ist Achim Wyen, Fraktionsvorsitzender der FDP, erleichtert: „Es werden nur die Mittel weitergezahlt, die auch bislang für die Schülerbeförderung im kommunalen Haushalt erforderlich waren“, sagt Wyen.

    Boris Wolkowski, Co-Fraktionssprecher der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen, ist froh darüber, dass sich auch die Oppositionsfraktionen von CDU und Linken im Rat dem Dringlichkeitsantrag anschließen konnten: „Es ist erfreulich, dass hier alle Fraktionen an einem Strang ziehen. Für die Schülerinnen und Schüler in der Stadt ist das im Ergebnis eine gute Nachricht.“
    Die Verwaltung ist nun beauftragt, die entsprechenden Verträge mit der NEW mobil & aktiv zu schließen bzw. zu ändern.

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  • Dr. Rolf Mützenich zu Besuch im Hugo-Junkers-Gymnasium

    Dr. Rolf Mützenich zu Besuch im Hugo-Junkers-Gymnasium

    Eine spannende Diskussionsveranstaltung erlebten die Schülerinnen und Schüler in der bis auf den letzten Stuhl besetzten Aula des Hugos am 7. Juni.

    Quelle: Viktoria Hermanns

    Sie nutzen die Gelegenheit, mit dem Vorsitzenden der SPD-Bundestagsfraktion, Dr. Rolf Mützenich zu sprechen.
    Mützenich kam auf Einladung der Bundestagsabgeordneten Gülistan Yüksel nach Mönchengladbach und stellte sich den vielen Fragen der Schülerinnen und Schüler. Diese interessierten sich neben Persönlichem vor allem für die aktuellen weltpolitischen Themen – wie dem Krieg in der Ukraine, die Spannungen zwischen Taiwan und China und die Situation im Irak. Aber auch Fragen zum Bildungssystem und zu LGBTQ-Themen wie geschlechtlicher Selbstbestimmung wurden diskutiert.

    „Es ist äußerst wichtig, junge Menschen in den politischen Diskurs einzubeziehen und ihnen die Möglichkeit zu geben, ihre Sorgen und Ideen zu teilen”, betont die Mönchengladbacher Sozialdemokratin Yüksel. Auch die Schülerinnen und Schüler waren begeistert von der Diskussionsrunde und nutzten ihre Chance, sich in aktuelle politische Debatten einzumischen.

    Mützenich zeigte großes Interesse an den Beiträgen der Jugendlichen und nahm sich Zeit, um ihre Fragen ausführlich zu beantworten. Auf die Abschlussfrage, welchen Rat er für die Jugendlichen habe, sagte der Politikprofi: „Bleiben Sie wie Sie sind und setzten Sie sich für Ihre Mitmenschen ein.”

    „Ich freue mich, dass unsere Veranstaltung in Mönchengladbach so gut angekommen ist und wir so leidenschaftlich und konstruktiv diskutieren konnten“, resümiert Gülistan Yüksel: „Mein Dank gilt nicht nur meinem angereisten Parteifreund, sondern vor allem auch dem Hugo-Junkers-Gymnasium, das diese Veranstaltung mit ermöglicht hat.“

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  • “Klimaschmutzlobby – Wie fossile Interessen den Klimaschutz torpedieren & was wir dagegen tun können”

    “Klimaschmutzlobby – Wie fossile Interessen den Klimaschutz torpedieren & was wir dagegen tun können”

    In diesem Europe Calling Webinar wollen wir einen genauen Blick werfen auf die Strategien der Klimaschmutzlobby in Europa und weltweit:

    Welche Strategien nutzen sie, gerade auch im digitalen Raum? Wer finanziert sie? Wie kann der Widerstand gegen den zerstörerischen Einfluss dieser Lobby politisch und gesellschaftlich aussehen? Wie stärken wir die Lobby für das Gemeinwohl?
    Und wie können Bürger:innen gemeinsam ein Gegengewicht gegen die Klimaschmutzlobby bilden?

    Gäste sind:

    • Annika Joeres ist Klima-Journalist u.a. für Die ZEIT und Correctiv, und Autorin, bekannt für Ihre grenzüberschreitenden Recherchen aus Frankreich und mit Susanne Götze Autorin des Buches “Klimaschmutzlobby – Wie Politiker und Wirtschaftslenker die Zukunft unseres Planeten verkaufen”
    • Jennie King ist Leiterin des Bereichs Klimawissenschaft- und Politik am angesehenen Institut für strategischen Dialog (ISD) in London und bekannt für ihre Analysen der digitalen Desinformations-Strategien der Klimaschmutzlobby
    • Alberto Alemanno ist Jean Monnet Professor für das Recht der Europäischen Union und eine der führenden Stimmen zur Demokratisierung der Europäischen Union. Er hat die Organisation “Good Lobby” gegründet und unterstützt damit die Zivilgesellschaft.
    • Christina Deckwirth ist Politikwissenschaftlerin und vertritt die lobby-kritische Organisation LobbyControl im Berliner Büro der Organisation gegenüber Politik und Medien
    • Moderation: Maximilian Fries, Geschäftsführer von Europe Calling e.V.

    Termin: Montag, 5.6.2023, 19:00 – 21:00 Uhr MESZ (Brüssel, Berlin)

    Gleich hier anmelden: Link zur Anmeldung

    Das Webinar wird simultan in Deutsch und Englisch übersetzt.

    • Terminhinweis, Di, 19:00 Uhr:
    • Webinar mit Bundesumweltministerin Steffi Lemke “Wer rettet die Natur?”
    • Die Konservativen und Rechten im Europaparlament sabotieren die Verhandlungen zum größten EU-Naturschutzgesetz seit Jahrzehnten. Mitten in der globalen Biodiversitätskrise. Die Grüne Verhandlerin des Gesetzes, Europaabgeordnete Jutta Paulus, macht ein Eil-Webinar mit Bundesumweltministerin Steffi Lemke.
      Volle Empfehlung: Hier anmelden.
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  • Konzert für die “Suppentanten e.V.”

    Konzert für die “Suppentanten e.V.”

    Am Mo. 19. Juni findet um 19:00 Uhr ein Benefizkonzert des Gymnasiums Odenkirchen zusammen mit dem Hugo-Junkers-Gymnasium statt.

    (Veranstaltungsort: Aula des Gymnasiums Odenkirchen).
    Der Erlös geht an die lokale Obdachlosenhilfe “Suppentanten e.V.”.

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  • Bewohnerparken Brucknerallee im Beschwerdeausschuss am 1. Juni

    Bewohnerparken Brucknerallee im Beschwerdeausschuss am 1. Juni

    Seit Jahren kämpfen Anwohner im Bereich der Brucknerallee für die Einrichtung des Bewohnerparkens in ihrem Viertel.

    Die ehemals hochgelobte Problemlösung scheint in unserer Stadt jedoch nur in einigen Bereichen von der Verwaltung gerne gesehen. Ein sachlicher Grund ist für MG-Heute nicht erkennbar, vorausgesetzt die Angababen der Initiative sind korrekt.

    Nachfolgend der Text eines Anschreibens der Initiative an die Nachbarinnen und Nachbarn im Bereich der Brucknerallee:

    Sehr geehrte Damen und Herren,
    liebe Nachbarinnen und Nachbarn,

    auf der Tagesordnung der nächsten Sitzung des Ausschusses für Anregungen und Beschwerden am 01. Juni 2023 um 17:00 Uhr im Rathaus Abtei steht die aus unserer Sicht rechtswidrige, undemokratische und willkürliche Ablehnung des Bewohnerparkens Brucknerallee durch die Bezirksvertretung Süd. 

    Die in der Anlage beigefügte Beratungsvorlage Nr. 2289/X von Oberbürgermeister Heinrichs vom 2.05.2023 sieht – wie von dieser Stadtverwaltung leider zur Zeit nicht anders zu erwarten – im Beschlussentwurf vor, unsere Beschwerde aus formalen Gründen zurückzuweisen.

    „Nach § 12 Abs. 8 b der Hauptsatzung der Stadt Mönchengladbach kann der Ausschuss für Anregungen und Beschwerden von einer sachlichen Prüfung der Eingabe absehen und sie zurückweisen, wenn sie bereits beschieden ist und ein neues Sachvorbringen nicht enthält.“

    Die Stadtverwaltung behauptet hier wahrheits- und faktenwidrig, unsere Eingabe sei bereits beschieden worden und enthalte kein neues Sachvorbringen. 

    Eine schriftliche Einladung zur Teilnahme an der Sitzung haben wir erst am 27. Mai 2023 erhalten.

    Unsere neue Beschwerde vom 26.03.2023 richtet sich explizit 1. gegen den Beschluss der Bezirksvertretung Süd vom 16.11.2022 und enthält 2. den neuen Vorschlag der Einrichtung eines Bewohnerparkens „RY-F“.

    Zu den Fakten:

    1. Die Stadt Mönchengladbach hat (Stand: 29.05.2023) in folgenden neun Wohnquartieren Mönchengladbachs Bewohnerparken eingerichtet: 

    – Altstadt,
    . Wohnquartiere „MG-B“ bis „MG-J“,
    – Wohnquartier Gründerzeitviertel Ost.

    In Rheydt hat die Stadt Mönchengladbach Bewohnerparken bisher in den Wohnquartieren „RY-A“ bis „RY-C“ und „RY-E“ eingerichtet. „RY-D“ war offensichtlich für das gesamte ursprüngliche Wohnquartier Brucknerallee reserviert.

    Trotz des Vorliegens aller formalen und rechtlichen Voraussetzungen gemäß VvV-StVO zum § 45 Absatz 1 bis 1e: 
    a)  Mangel an privaten Parkplätzen,
    b) erheblicher allgemeiner Parkdruck,
    c) BewohnerInnen finden regelmäßig keine ausreichende Möglichkeit in ortsüblich fußläufig zumutbarer Entfernung von ihrer Wohnung einen Parkplatz für ihr KFZ, 
    lehnte die Bezirksvertretung Süd am 16.11.2022 die Einrichtung des Bewohnerparkens auf der Brucknerallee zwischen Breite und Nordstraße erneut ab.

    Trotz einer Zweidrittelmehrheit von 67,2 Prozent bei der zweiten offiziellen Befragung am 14. Juni 2022 – zum ersten Mal mit einem korrekten Fragebogen – durch das zuständige Ordnungsamt der Stadtverwaltung Mönchengladbach. 

    Völlig willkürlich, höchst undemokratisch und faktenwidrig behauptete die Stadtverwaltung in ihrer Beratungsvorlage Nr. 1851/X vom 23.03.2023: 

    „Die Anwohnerbefragung ergab, dass seitens der Bewohner insgesamt nur ein geringes Interesse an einer Bewohnerparkregelung besteht.“ Die Verwaltung empfahl daher, die Einführung der Bewohnerparkregelung abzulehnen.

    Eine Zweidrittelmehrheit zeugt für ein „geringes Interesse“? Gegen die hier zum Ausdruck kommende Willkür richtet sich unsere Beschwerde. 

    Bei den Umfragen im gesamten Wohnquartier Brucknerallee zwischen Breite und Nordstraße haben bis heute mehrheitlich mit 70 Prozent (nach den eigenen Angaben der Stadt Mönchengladbach) folgende Straßen für das Bewohnerparken votiert:

    – Breite Straße,
    – Taubenstraße,
    – Freiheitsstraße!

    Zusammen mit der Brucknerallee zwischen Breite Straße und Nordstraße könnte das neue von uns vorgeschlagene Bewohnerparken „RY-F“ eingerichtet werden. Für die anderen Straßen im Wohnquartier Brucknerallee, die sich mehrheitlich (noch) nicht für das Bewohnerparken ausgesprochen haben, bliebe „RY-D“ reserviert.

    Will die Stadtverwaltung den Anwohnerinnen und Anwohnern ein F für ein D vormachen oder vice  versa ein D für ein F?

    Es stellen sich uns angesichts des erratischen Verhaltens der von Oberbürgermeister Heinrichs geleiteten Stadtverwaltung und der Bezirksvertretung Süd insbesondere drei inhaltliche Fragen, die wir gerne im Ausschuss am 1. Juni 2023 stellen: 

    1. Sollen die Anwohnerinnen und Anwohner der Brucknerallee zwischen Breite und Nordstraße jetzt willkürlich dafür bestraft werden, dass die verbliebenen Straßen im Wohnquartier Brucknerallee mehrheitlich nicht für das Bewohnerparken gestimmt haben?

    2. Gibt es eine erstmals nur in Mönchengladbach geforderte neue und zusätzliche Voraussetzung gemäß VvW-StVO für das Bewohnerparken, wonach ein bestimmtes Verhältnis von öffentlichen Stellplätzen zu angemeldeten Kraftfahrzeugen angestrebt wird, das auf der Brucknerallee mit 114 öffentlichen Stellplätzen zu 390 angemeldeten KFZ aber überschritten ist? Will die Stadtverwaltung die Anwohnerinnen und Anwohner der Brucknerallee zwingen, ihre KFZ abzumelden, bis ein für die Stadtverwaltung genehmes Verhältnis erzielt ist?

    3. Oder sollen in Mönchengladbach Kölner Verhältnisse eingeführt werden, wo „ab einem bestimmten Datum Menschen, die neu nach Köln ziehen oder erstmalig einen Bewohnerparkausweis beantragen, keinen mehr bekommen. Gleichzeitig kann ein Schein auch nicht vererbt werden. […] Dadurch soll das Anwohnerparken nach und nach wegfallen.“ (https://www.24rhein.de/koeln/anwohnerparken-koeln-bewohnerparkausweis-koeln-teurer-komplett-gestrichen-92179651.html).


    Sollten z.B. die Fraktionen der Ampelkoalition im Ausschuss für Anregungen und Beschwerden mehrheitlich dem Beschlussentwurf von Oberbürgermeister Heinrichs folgen, bliebe nur noch der Petitionsausschuss des Landtags Nordrhein-Westfalen (Geschäftszeichen I.A. 4/18-P-2023-04551-00), um die Stadtverwaltung von Oberbürgermeister Heinrichs zur Beachtung von Recht und Gesetz, zur Beachtung von demokratischen Grundsätzen, schlicht und einfach zur Vernunft zu bringen.
    Bevor wir ggf. gezwungen wären, das Verwaltungsgericht Düsseldorf mit diesem Fall zu befassen.

    Mit besten Grüßen 

    Margret Obenhaus     Hannah Rosa Pongs     Dr. Ulrich Pongs

    PM der Initiative

    Hier der Beschlußentwurf der Verwaltung:

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  • „Kurz vor neuem Reviervertrag: Landesregierung hat Zukunftsfragen für das Rheinische Revier nicht geklärt“

    „Kurz vor neuem Reviervertrag: Landesregierung hat Zukunftsfragen für das Rheinische Revier nicht geklärt“

    Die IHK Köln möchte den neuen Reviervertrag der Landesregierung nicht unterschreiben.

    In der heutigen Ausgabe des Kölner Stadtanzeigers beklagt die IHK unter anderem, dass niemand erklären könne, wie der Strukturwandel samt Schaffung neuer Arbeitsplätze im Rheinischen Revier sowie die Energiesicherheit durch den Zubau erneuerbarer Energien bis 2030 gelingen solle.
    Am Dienstag soll der Reviervertrag 2.0 auf den Weg gebracht werden.

    Hierzu erklärt Lena Teschlade, Beauftragte für das Rheinische Revier der SPD-Fraktion:

    „Die jüngste Stellungnahme der IHK Köln ist ein Paukenschlag. Die Landesregierung konnte keinen Plan vorlegen, der alle wichtigen Akteure im Rheinischen Revier überzeugt. Immerhin ist die IHK Köln die größte in der Region, sie kennt die Belange der Wirtschaft vor Ort. Die Landesregierung muss nun darlegen, wie sie nach diesem Weckruf am kommenden Dienstag mit viel Tamtam den Reviervertrag 2.0 auf den Weg bringen will. Denn offenbar sind entscheidende Zukunftsfragen nicht hinreichend geklärt. Damit bringt die Landesregierung zusätzlich Unsicherheit in eine Region, die ohnehin  vor massiven Umbrüchen steht.
    Mit dem vorgezogenen Kohleausstieg hat die Landesregierung ein massives Ausstiegsszenario beschlossen. Doch auch nach Monaten fehlt ein überzeugender Fahrplan für den Einstieg. Die Beschäftigten verdienen einen Plan, der ihnen aufzeigt, wann und welche neuen Arbeitsplätze entstehen. Neben zukunftssicheren Arbeitsplätzen muss die Landesregierung eine sichere Energieversorgung garantieren. Doch stattdessen hält Schwarz-Grün etwa an willkürlichen und pauschalen Abstandsregeln für Windkraft fest. Mit dem ständigen Bremsen bei Erneuerbaren schwächt Schwarz-Grün den Standort. Firmen investieren dort, wo sie in Zukunft grünen Strom bekommen. Wir wollen, dass das im Rheinischen Revier gelingt. Doch dafür muss die Landesregierung endlich mit grüner Energie den Weg in die Industrie der Zukunft ermöglichen. Denn schon jetzt entscheiden sich Unternehmen gegen Investitionen in NRW. Das gefährdet den Industriestandort Nummer 1.“

    SPD-Fraktion im Landtag NRW
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  • SOZIALSTAAT RETTEN: FOSSILE SUBVENTIONEN ABBAUEN!

    SOZIALSTAAT RETTEN: FOSSILE SUBVENTIONEN ABBAUEN!

    Das Netzwerk SPD.Klima.Gerecht will 30 Milliarden einsparen – und dabei Umwelt und Einkommensschwache entlasten.

    Nach SPIEGEL-Informationen plant das Bundesfinanzministerium von Christian Lindner (FDP), den Sozialetat um 20€ Milliarden zu kürzen.
    Das Ziel eines ausgeglichenen Haushaltes kann dem Netzwerk SPD.Klima.Gerecht und anderen klimabewegten Sozialdemokrat*innen zufolge einfacher, gerechter und klimafreundlicher erreicht werden. 

    Denn die Bundesregierung gibt jedes Jahr über 50 Milliarden Euro für klimaschädliche fossile Subventionen aus. Diese kommen laut Studien vor allem reichen Haushalten zugute, der Abbau der ungerechtesten und größten Subventionen würde diese absolut und relativ stärker belasten als Haushalte mit geringen Einkommen, die zudem günstiger über vorhandene Mechanismen zielgerichtet entlastet werden können. Anstatt in ökonomisch herausfordernden Zeiten Millionen Menschen und Familien Leistungen und Zuwendungen zu kürzen, können wir mit dem Abbau von nur vier Subventionen kurzfristig über 30 Milliarden mobilisieren und jährlich über 60 Millionen Tonnen CO2 sparen- über 10 Mal soviel wie beim Tempolimit.

    “Wir müssen als SPD klar machen: Wenn es mit Lindners Sparfantasien zu Kürzungen kommt, dann klimafreundlich und sozial gerecht”, sagt Paul Schilling, Mitglied bei SPD.Klima.Gerecht. Allein mit dem Abbau einiger fossiler Subventionen lassen sich den Aktivist:innen zufolge circa 30 Milliarden Euro einsparen. 

    Dafür nehmen sie vier Subventionen in den Blick: Das Dienstwagenprivileg, die Kerosinbesteuerung, das Dieselprivileg und die sog. ‘Pendlerpauschale’. “Allein mit der Abschaffung des Dienstwagenprivilegs und der gerechten Besteuerung von Kerosin, sparen wir über 60 Millionen Tonnen CO2 ein”, erklärt Adrian Lächele.

    Zudem handele es sich um Subventionen, von denen überwiegend reiche Haushalte profitieren. “50 Prozent der Deutschen sind beispielsweise noch nie geflogen. Die reichsten 10 Prozent verbrauchen aber pro Kopf über 7-mal so viel Kerosin wie die ärmsten 10 Prozent – und profitieren durch die Steuerbefreiung des Kraftstoffes. Das ist klima- und sozialpolitischer Irrsinn. Hier zeigt sich deutlich: Die Klimakrise ist eine soziale Krise” ergänzt Annabel Schumacher Mitglied bei SPD.Klima.Gerecht.

    In ihrem kürzlich veröffentlichten Positionspapier, das bereits Anklang bei SPD Verbänden und Abgeordneten fand, fordern die Sozialdemokrat:innen dazu auf, die Pendlerpauschale durch ein Mobilitätsgeld zu ersetzen, die KFZ-Steuer anzupassen, das Dienstwagenprivileg zu streichen und die Steuerbefreiung von Kerosin und von Internationalen Flügen – mittelfristig auf europäischer, kurzfristig auf nationaler Ebene – zu beenden. 

    Eine Abschaffung dieser fossilen Subventionen ist im Koalitionsvertrag bereits festgeschrieben. Die Klimabewegten in der SPD halten einen klimagerechten Abbau dieser Subventionen, gerade mit Blick auf die von Christian Lindner angestoßene Kürzungsdebatte, im Vorfeld der Haushaltsverhandlungen für dringend geboten und kurzfristig umsetzbar.

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  • SPD-Fraktion wählt Jochen Ott zum NRW-Vorsitzenden

    SPD-Fraktion wählt Jochen Ott zum NRW-Vorsitzenden

    In ihrer heutigen Sitzung hat die SPD-Fraktion im Landtag NRW Jochen Ott mit  29 Stimmen zum neuen Fraktionsvorsitzenden gewählt.

    Jochen Ott erklärt:

    „Herzlichen Dank an meine Kolleginnen und Kollegen der Fraktion für ihr Vertrauen. Und herzlichen Dank auch an meine Mitbewerberin Sarah Philipp und meinen Mitbewerber Sven Wolf  für den jederzeit fairen und respektvollen Wettstreit. Es ist mir eine Ehre, diese neue Aufgabe für die SPD-Fraktion zu übernehmen. Ich bin bereit, Verantwortung zu tragen und als Oppositionsführer für ein soziales Gegengewicht zur Landesregierung zu sorgen. Seit nun bald einem Jahr findet Schwarz-Grün keine Antworten auf die Armutsentwicklung, die Wohnungsnot und die Bildungskatastrophe in NRW. CDU und Grüne fahren im Schlafwagen durch das Land und kommen dabei durch handwerkliche Fehler immer wieder ins Stocken. Wir werden den Bürgerinnen und Bürgern bessere Angebote machen und das Profil der SPD schärfen. Dafür will ich als Vorsitzender der SPD-Fraktion mein ganzes Engagement aufbringen und gemeinsam mit den 55 Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten im Landtag von NRW für eine soziale Zukunft unseres Landes arbeiten.“ 

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  • Neuigkeiten aus dem Feuerwehr- und Ordnungsausschuss

    Neuigkeiten aus dem Feuerwehr- und Ordnungsausschuss

    Die Mönchengladbacher SPD informiert:

    Am Mittwoch, dem 17. Mai, tagte der Ausschuss für Feuerwehr, öffentliche Ordnung und Katastrophenschutz im Ratssaal Rheydt.
    Das Wichtigste aus der Sitzung haben wir für Sie zusammengefasst:

    Die Feuerwehr stellte ihren Jahresbericht 2022 vor. 

    In den drei Feuer- und vier Rettungswachen arbeiten 403 Mitarbeitende. Hinzu kommen 433 Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr. 
    69.125 Notrufe wurden im Jahr 2022 durch die Feuerwehrleitstelle bearbeitet. Bei 645 Brandeinsätzen wurden 50 Menschen gerettet. 33.247-mal rückten die Rettungswagen im Stadtgebiet aus, davon in 9.293 Fällen mit Notarzt.

    Neben der Entwicklung der Einsatzzahlen waren auch die Personalentwicklung und die Materialausstattung Thema der Jahresbilanz.
    Wir sagen: Danke an alle Angehörigen der Feuerwehr für ihren unverzichtbaren Einsatz für unsere Stadtgesellschaft!

    Im Dezember 2021 hat der Stadtrat die Fortschreibung des Rettungsdienstbedarfsplanes verabschiedet. Hintergrund: Alle fünf Jahre wird überprüft, ob Rettungswagen und Notarzt innerhalb der gesetzlichen Hilfsfristen an den Einsatzörtlichkeiten eintreffen. So schreibt der Gesetzgeber vor, dass der Rettungswagen in 90 % aller Alarmierungen binnen acht Minuten beim Patienten sein muss.
    Um dies dauerhaft zu gewährleisten, müssen in Koch und in Wickrath u.a. aufgrund gestiegener Einsatzzahlen neue Rettungswachen errichtet werden.
    In der Sitzung stellte das Gebäudemanagement der Stadt (gmmg) die Pläne für den Bau der Wachen vor. Eine Fertigstellung der beiden Wachen ist spätestens für das Jahr 2026 vorgesehen. 
    Der Ausschuss hat beschlossen, sich zukünftig in jeder zweiten Sitzung über den Sachstand der baulichen Umsetzung durch die Verwaltung berichten zu lassen. 

    Nach Beschluss des Ausschusses im Jahr 2021 hat das gmmg in der Sitzung eine Untersuchung des Standortes der Feuer- und Rettungswache I (Von-Groote-Straße) vorgestellt. Hintergrund: Der Standort ist stark sanierungsbedürftig und die räumlichen Kapazitäten sind ausgeschöpft.
    Das gmmg hat u.a. aus wirtschaftlichen Gründen die Aufgabe des Standortes und die Errichtung einer neuen Feuer- und Rettungswache I empfohlen.
    In den nächsten Monaten wird nach einem geeigneten Grundstück für einen Neubau gesucht.
    Für die weiteren Planungen stehen die Gelder im Haushalt bereit.
    Der Ausschuss hat außerdem empfohlen, dass der Stadtrat beschließt, den Regelstundensatz für den Verdienstausfall von beruflich selbstständigen ehrenamtlichen Angehörigen der Feuerwehr von 7,50 auf 25,00 Euro zu erhöhen. Der Höchstbetrag einer alternativen Verdienstausfallpauschale soll zudem von 25,00 Euro pro Stunde dynamisch an den Höchstbetrag der Entschädigungsverordnung für Mitglieder kommunaler Gremien und Ausschüsse angepasst werden.

    Dieser beträgt zurzeit 84,00 Euro pro Stunde.
    Hintergrund: Regel- und Höchstsatz wurden seit 1998 nicht mehr erhöht. Im Jahr 2003 erfolgte lediglich eine Umstellung der DM-Beträge auf Euro.
    Von der Anpassung wird auch ein positiver Effekt auf die Bereitschaft zur ehrenamtlichen Tätigkeit Selbständiger bei der Feuerwehr erhofft

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  • Geschichten aus fernen Ländern – Erinnerungsfragmente

    Geschichten aus fernen Ländern – Erinnerungsfragmente

    Integration. Einfach. Machen.

    Unter diesem Motto unterstützt das Land NRW vielfältige Projekte für Menschen mit Flüchtlings- und Zuwanderungsgeschichte.
    Der SKM in Rheydt engagiert sich mit zahlreichen Projekten in diesem Bereich.
    Am 31.5.2023, 15.00 Uhr lädt das Mönchengladbacher Erzählcafé zu einem Nachmittag mit Geschichten aus fernen Ländern ein.

    Joanna Faltien und Anna Papoulias vom SKM Rheydt sind im Gespräch mit Suha Hussrieh, Nafas Gol Sarwari-Ebrahim und Dvlin Kati.
    Wir hören sehr persönliche Geschichten der Menschen, die aus fernen Ländern zu uns gekommen sind, um in unserer Mitte zu leben.

    Treffpunkt ist das Café Rhe-er Eck, Odenkirchener Straße 29, Mönchengladbach-Rheydt.
    Eine Kinderbetreuung ist vorhanden. Der Entritt ist frei, Spenden sind willkommen. Kontakt unter www.erzaehlcafe.de

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  • Zwischenzeit – zum letzten Mal

    Zwischenzeit – zum letzten Mal

    Innehalten, Atemholen – 30 Minuten Musik und Wort in St. Helena

    Gönnen Sie sich einmal im Monat während des Rheindahlener Wochenmarktes in St. Helena eine halbstündige Auszeit.
    Der Besuch des Marktes lässt sich mit einem kurzen Besuch der St. Helena-Kirche wunderbar verbinden, um – gerne zwischen gefüllten Einkaufstaschen – auszuruhen, den Texten und Klängen der Musik zu lauschen.

    Zum 55. und letzten Mal am Freitag, 26.5.2023 um 15.30 Uhr in St. Helena, Mönchengladbach-Rheindahlen.

    Texte und Musik aus den ZWISCHENZEITEN der vergangenen Jahre.

    Andrea Richter, Rezitation und Reinhold Richter, Orgel.

    Informationen auch unter www.helenamusik-rheindahlen.de

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  • VERABSCHIEDUNG VON REINHOLD RICHTER –Kirchenmusiker in St. Helena, MG-Rheindahlen

    VERABSCHIEDUNG VON REINHOLD RICHTER –
    Kirchenmusiker in St. Helena, MG-Rheindahlen

    Über 40 Jahre prägte Reinhold Richter als Kantor und Organist die Kirchenmusik in St. Helena.
    Den Dienstschluss möchte er gemeinsam mit vielen Menschen in einer Messe begehen.

    In diesem feierlichen und festlichen Hochamt in St. Helena, MG-Rheindahlen am Pfingstmontag, 29. Mai 2023, 10.00 Uhr erklingen:

    1. Missa in C-Dur („Krönungsmesse“) KV 317 für Solisten, Chor und Orchester von Wolfgang Amadeus Mozart (1756 – 1791)

    2. Kantate „Jauchzet Gott in allen Landen“ für Solo-Sopran und Orchester von Johann Sebastian Bach (1685 – 1750)

    3. Kirchensonate C-Dur KV 329 für Orchester von Wolfgang Amadeus Mozart (1756 – 1791)

    Ausführende:
    Stefanie Kunschke, Sopran
    Kejti Karaj, Alt
    Manfred Feldmann, Tenor
    DaeJin Kim, Bass

    Kirchen- und Projektchor St. Helena
    Camerata Instrumentale St. Helena (Konzertmeisterin: Johanna Brinkmann)
    Regionalkantor Martin Sonnen, Seifert-Orgel
    Leitung: Kantor Reinhold Richter

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  • Die Heiligtumsfahrt 2023 trägt das Motto „verwoben“.

    Die Heiligtumsfahrt 2023 trägt das Motto „verwoben“.

    Heiligtumsfahrt mit Highlights und mehr als 50 Veranstaltungen.

    Oberbürgermeister Felix Heinrichs und Propst Peter Blättler öffnen am Pfingstsonntag, 28. Mai., um 18 Uhr bei einer feierlichen Vesper den Abendmahlschrein. Am gleichen Abend um 20.30 Uhr päsentiert der Newkammer-Chor das „Dettinger Te Deum“ von Händel.

    Ein weiteres Highlight ist das „Internationale Gastmahl“ an einem langen Tisch vor dem Ernst-Christoffel-Haus am 31. Mai. Bei dem ökumenischen Festkonzert „Verleih uns Frieden“ in der Hauptkirche Rheydt singen der Münsterchor und die evangelische Kantorei am Freitag, 2. Juni, gemeinsam Friedensmusik.

    Am Sonntag, 4. Juni, werden über ganz Mönchengladbach verteilt Stadtteilgottesdienste gefeiert und im Anschluss pilgern viele Gläubige von ihrer Gemeinde aus zum Abschlussfest auf dem Abteiberg. Bischof Helmut Dieser verschließt am Sonntag wieder den Schrein, musikalisch begleitet von einem Chorprojekt aus der ganzen Region.

    Das gesamte Programm lesen Sie hier:

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  • Wie soll das Rheinische Revier morgen aussehen?

    Wie soll das Rheinische Revier morgen aussehen?

    Zivilgesellschaft und Zukunftsagentur treten bei 5. Entwicklungskonferenz in direkten Austausch über regionale Raumplanung, Wirtschaft und Kultur.

    Miteinander statt übereinander reden, um die Kräfte auf eine gemeinsam getragene Zukunft des Rheinischen Reviers zu konzentrieren: Das ist der Ansatz der 5. Entwicklungskonferenz am Freitag, 2. Juni, von 15 bis 19 Uhr in der Fabrik für Kultur & Stadtteil, Binsfelder Str. 77 in Düren.

    Bodo Middeldorf, Geschäftsführer der Zukunftsagentur Rheinisches Revier, steht zu wichtigen Fragen der Regionalentwicklung Rede und Antwort.
    Wie sieht das Raumkonzept der Agentur fürs Revier nach 2030 aus?
    Wie sollen sich nach ihren Vorstellungen der Kultur- und der Wirtschaftsraum verändern?
    Seine Impulse im konstruktiv-kritischen Dialog abzugleichen mit weiteren Fragen aus der Zivilgesellschaft, ist das Angebot der Veranstaltung.

    Zu dieser lädt ein breites Bündnis von Kirchen, Gewerkschaften, Umwelt- und Sozialverbänden aus Rheinischem Revier und Nordrhein-Westfalen ein.
    Aus organisatorischen Gründen wird um Anmeldung unter superintendentur.juelich@ekir.de
    gebeten.

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