Autor: Redaktion

  • Europäisches Parlament billigt Pläne zur Bereitstellung von mehr Munition für die Ukraine

    Europäisches Parlament billigt Pläne zur Bereitstellung von mehr Munition für die Ukraine

    Am Donnerstag verabschiedete das Europäische Parlament Pläne zur Erhöhung der EU-Produktion von Munition und Flugkörpern, um den aktuellen Mangel zu beheben.

    Laut dem Text, der letzte Woce mit dem Rat vereinbart wurde, zielt das Gesetz zur Förderung der Munitionsproduktion (ASAP) darauf ab, die Lieferung von Munition und Flugkörpern an die Ukraine zu beschleunigen und den Mitgliedstaaten bei der Wiederauffüllung ihrer Bestände zu helfen.
    Durch gezielte Maßnahmen, einschließlich einer Finanzierung in Höhe von 500 Millionen Euro, zielt ASAP darauf ab, die Produktionskapazitäten der EU zu erhöhen, um den derzeitigen Mangel an Verteidigungsprodukten, insbesondere Boden-Boden-Munition und Artilleriemunition, Flugkörpern und deren Komponenten, zu beheben.

    Während der Verhandlungen mit dem Rat stellten die Abgeordneten sicher, dass die Palette der förderbaren Projekte vielfältiger ist und dass kleine und mittlere Unternehmen (KMU) für eine höhere Finanzierungsrate in Frage kommen. Sie sicherten eine neue Finanzierung, die nicht auf Kosten der bestehenden Kohäsionsmittel gehen sollte. Die MEPs drängten auch darauf, dass die EU-Länder der Ukraine die unter dieser Gesetzgebung finanzierte Munition zur Verfügung stellen, ohne dass sie Exportbeschränkungen unterliegt.

    Der Leiter des Verhandlungsteams des Europäischen Parlaments, Cristian Bușoi (EVP, RO), erklärte: “Die heutige Abstimmung markiert einen weiteren Schritt vorwärts für die Sicherheit und Verteidigung Europas und in unserer unerschütterlichen Unterstützung der Ukraine angesichts der anhaltenden russischen Aggression. Wir haben den dringendsten Aspekt des Gesetzes erfüllt: die Bereitstellung von mehr Munition für die Ukraine. Es ist ein Zeugnis der Solidarität Europas und für unsere kollektive Sicherheit.“

    Das Gesetz wurde mit 505 Stimmen zu 56 bei 21 Enthaltungen angenommen. Es muss nun auch vom Rat gebilligt werden, um in Kraft treten zu können.

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  • Zahl der älteren Arbeitslosen in Mönchengladbach in den letzten 4 Jahren um 19,4 Prozent gestiegen

    Zahl der älteren Arbeitslosen in Mönchengladbach in den letzten 4 Jahren um 19,4 Prozent gestiegen

    DGB appelliert an Betriebe ältere Arbeitnehmer*innen einzustellen, um den Fachkräftemangel abzumildern.

    Viele Betriebe in Mönchengladbach beklagen, dass sie derzeit keine qualifizierten Fachkräfte finden. Deshalb ist der DGB in Mönchengladbach erstaunt, dass die Arbeitslosigkeit bei den über 55-jährigen in Mönchengladbach von 2.528 im Juni 2019 auf 3019 im Juni 2023 gestiegen ist.

    Das ist eine Steigerung um 19,4 Prozent (+ 491). Im gleichen Zeitraum ist die Arbeitslosigkeit insgesamt um 6,1 Prozent (+ 791) gestiegen. (Datenquelle: Statistik der Agentur für Arbeit)

    Die Zahlen zeigen, wie schwierig es ist, für ältere Arbeitnehmer*innen eine neue Arbeitsstelle zu finden. Wenn ältere erst einmal ihren Job verlieren verbleiben sie oft lange in der Arbeitslosigkeit.
    Der DGB appelliert an die Betriebe mehr ältere erfahrene Fachkräfte einzustellen.   

    Um die Arbeitslosigkeit bei älteren zu vermeiden, sind aus Sicht des DGB altersgerechte Arbeitsbedingungen erforderlich, die heute bei weitem noch nicht in ausreichendem Maße vorhanden sind. Es mangelt immer noch an präventiv wirkenden Angeboten betrieblicher Gesundheitsförderung sowie an einer altersgerechten Gestaltung von Arbeitszeiten. Ohne eine altersgerechte betriebliche Personal- und Gesundheitspolitik wird sich der niedrige Anteil älterer an der Beschäftigung nicht erhöhen lassen. Ebenfalls von großer Bedeutung ist der Zugang zu Weiterbildungsangeboten, bei denen Ältere bisher unterproportional beteiligt sind.

    ,,Die Zeit der olympiareifen Mannschaften in den Betrieben ist vorbei. Es ist jetzt an der Zeit alte Zöpfe abzuschneiden und nicht ältere Beschäftigte!
    Es muss ein Umdenken stattfinden. Ältere Beschäftigte sind vielleicht nicht mehr so schnell oder flexibel, aber das können sie sehr gut durch ihre Erfahrungen, ihr Wissen und ihre Vernetzung im Unternehmen ausgleichen‘‘, so der Vorsitzende des DGB-Mönchengladbach Patrick Stock.

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  • Ein verhängnisvoller Liebesbrief

    Ein verhängnisvoller Liebesbrief

    Die nationalsozialistische Diktatur stempelte homosexuelle Männer als sogenannte „Volksfeinde“ ab.

    Was das konkret bedeutete und welche Auswirkungen es auf diese Männer hatte, schildert der Forscher und Psychologe Jürgen Wenke in einem Bildvortrag mit Fotos, Bildern und zahlreichen Originaldokumenten aus der NS-Zeit. Ein aufbewahrter Liebesbrief wird sowohl dem Empfänger (26) als auch dem Schreiber (32) zum folgenreichen Verhängnis.

    Die Lebenswege der beiden Männer und die Auswirkungen der Verfolgung auch auf ihre Herkunftsfamilien stehen im Mittelpunkt des Vortrages.

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  • Falsche Bankmitarbeiter bringen 81-Jährige um vierstelligen Geldbetrag

    Falsche Bankmitarbeiter bringen 81-Jährige um vierstelligen Geldbetrag

    Betrüger haben eine 81-Jährige aus Eicken am Donnerstag, 6. Juli um einen vierstelligen Bargeldbetrag gebracht.

    Die 81-Jährige schilderte, dass sie gegen 15.30 Uhr einen Anruf eines Herrn erhalten habe, der sich als Mitarbeiter ihrer Hausbank ausgab. Der Mann stellte ihr Fragen bezüglich einer angeblich getätigten Überweisung nach Italien. Der Bank seien verdächtige Überweisungsanfragen auf ihrem Konto aufgefallen.
    Im Laufe des Gesprächs brachte der angebliche Bankmitarbeiter die Seniorin dazu, eine Bank in ihrer Nähe aufzusuchen, um einen vierstelligen Bargeldbetrag abzuheben. Mit dem Geld ging die 81-Jährige dann wieder in ihre Wohnung. Während der ganzen Zeit blieb der Mann mit ihr über das Mobiltelefon in Kontakt. Er sagte ihr, dass ein weiterer Bankmitarbeiter kommen würde, um das Geld entgegenzunehmen. Später würde ihr der Betrag dann wieder zurückgezahlt.
    Gegen 16.30 Uhr erschien der angekündigte Mann und die Seniorin übergab ihm das Bargeld in einem Briefumschlag.

    Der Abholer kann wie folgt beschrieben werden: Zwischen 40 und 45 Jahre alt, etwa 1,80 bis 1,90 Meter groß, korpulentere Statur, schwarze, kurze Haare und ein dunkler Vollbart. Er trug ein bunt kariertes Hemd.
    Die Polizei Mönchengladbach warnt: Bankmitarbeiter würden solche Anrufe nie tätigen und auch niemanden dazu auffordern Bargeld, Schmuck oder andere Wertgegenstände zu übergeben.

    Klären Sie bitte ältere Menschen in Ihrem Umfeld auf!
    Wenn Sie selbst solche Anrufe erhalten oder sich unsicher sind, ob Sie einen Kriminellen am Telefon haben, dann melden Sie sich umgehend bei der Polizei. (cr)

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  • Unglück auf dem Hephata-Kerngelände in Mönchengladbach

    Unglück auf dem Hephata-Kerngelände in Mönchengladbach

    Am gestrigen Abend (Donnerstag, 29.06.2023) hat sich auf dem Kerngelände der Evangelischen Stiftung Hephata in Mönchengladbach ein tragisches Unglück ereignet.

    Zwei Kolleginnen befanden sich auf dem Balkon eines Verwaltungsgebäudes im ersten Obergeschoss, als dieser abstürzte. Beide Frauen verletzten sich schwer und wurden in Kliniken eingeliefert; eine von ihnen wurde mit einem Hubschrauber in eine Spezialklinik gebracht.

    Zum jetzigen Zeitpunkt können wir noch keine Angaben über die Ursache für den Absturz machen. Unsere Fachleute und Verantwortlichen arbeiten in enger Kooperation mit den Behörden an der Aufklärung. Auch über den Gesundheitszustand der Kolleginnen können wir uns, mit Rücksicht auf die Privatsphäre der Verletzten, nicht äußern. Wir stehen im engen Kontakt mit den Angehörigen und unterstützen, wo wir können.

    Bitte haben Sie dafür Verständnis.

    Ein großer Dank gilt dem aufmerksamen Kunden einer unserer Wohngruppen, der den Unfall bemerkte und sofort die Rettungskräfte alarmierte. Gerade gestern hatte er seine Ersthelferausbildung abgeschlossen und handelte in vorbildlicher Weise.
    Unsere Gedanken sind bei den beiden verletzten Kolleginnen und ihren Angehörigen.
    Wir wünschen ihnen von Herzen eine baldige und vollständige Genesung.

    WDR-TV berichtete soeben über dieses tragische Unglück. Neuere Informationen ergaben sich nicht.

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  • Radeln für den guten Zweck – so war der Aktionstag im Reha-Verein

    Radeln für den guten Zweck – so war der Aktionstag im Reha-Verein

    Wie sich inzwischen herumgesprochen hat, feiert der Reha-Verein 2023 sein 50 jähriges Jubiläum.

    Zu den geplanten Aktivitäten gehörte eine Fahrrad- und Wandertour für den guten Zweck, und dazu hatte sich das Organisationskomitee Folgendes überlegt:
    Wer sich für eine der Touren angemeldet hatte, bekam ein Blanko-Spendenheft und konnte sich auf die Suche nach Sponsorinnen und Sponsoren machen, die das sportliche Engagement mit einer Spende für das Projekt KipE (Kinder pschisch kranker Eltern) unterstützen würden – Spendenquittung fürs Finanzamt inklusive. Weil das bei sportlichen Radelnden ganz schön teuer werden kann, wurden dabei nicht die gefahrenen Kilometer addiert, sondern eine feste Spendensumme vereinbart.

    Am 3. Juni war es dann soweit. Bei schönstem Sonnenschein trafen sich alle Aktiven am Schloss Rheydt und nach dem obligatorischen Gruppenfoto machten sie sich auf ihre unterschiedlichen Wege, gut versorgt mit Proviant für unterwegs und einer extra designten Trinkflasche.

    Die 30 köpfige Radel-Truppe fuhr über das gut ausgeschilderte Radwegenetz der Stadt Mönchengladbach, fast immer an der Niers entlang zum Wickrather Schloss. Dort konnten die Picknicktaschen ausgepackt werden und nach einer Erholungs- und Stärkungspause ging es zurück zum Schloss Rheydt.
    Da die Veranstaltung bei der Stadt angemeldet war, gab es beim Überqueren von Straßen eine ordentliche Sperrung durch Team-Mitglieder mit Warnwesten – bei einer Schlange von 30 Rädern sicher sinnvoll. Die Autofahrerinnen und -fahrer trugen es mit Fassung… Die Wandergruppe ging rund um Schloss Rheydt und durch den Volksgarten und war etwas schneller wieder zurück.
    Inzwischen hatte das Hauswirtschafts-Team schon Tische und Bänke auf einer Wiese neben Schloss Rheydt aufgestellt und wartete mit Quiche, Frikadellen, aber auch Kaffee und Kuchen auf, ein gelungener Ausklang der Aktion!

    Bereichsleiterin Anja Alaoui ist begeistert: „Ich freue mich, dass für diese Aktion so viele Menschen zusammen gekommen sind und wir gemeinsam einen schönen Tag verbracht haben. Außerdem möchte ich mich ganz herzlich für die eingegangen Spenden für KipE und das große Engagement aller Beteiligten bedanken“.

    Fazit:

    • Eine bunt gemischte Gruppe aus Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern von Reha-Verein und Intres, Nutzerinnen und Nutzern aber auch Freunden und Interessierten hat sich an diesem Tag getroffen, ausgetauscht und hatte Spass an der gemeinsamen Aktion – gerne mehr von so etwas!
    • Für das rein spendenfinanzierte Projekt KipE wurden insgesamt fast 4.000 Euro gesammelt – ein toller Erfolg und ein herzliches Dankeschön von Projektkoordinatorin Fenja Offermanns an alle Spenderinnen und Spender!
    • Und natürlich geht ein herzliches Dankeschön an das Organisations- und Hauswirtschaftsteam für die gelungene Vorbereitung und Durchführung!

    Jede Spende hilft:
    Wenn auch Sie das Projekt Kinder psychisch kranker Eltern (kurz KipE) unterstützen wollen, freuen wir uns über eine Spende auf das Konto des Reha-Vereins: IBAN DE 38 3105 0000 0000 0586 93 .
    Bitte kontaktieren Sie uns über info@rehaverein-mg.de, wenn Sie eine Spendenquittung benötigen. Herzlichen Dank!

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  • Grüne wollen nicht mit einem Mitglied zusammenarbeiten

    Grüne wollen nicht mit einem Mitglied zusammenarbeiten

    In der Bezirksvertretung Nord wird es einen personellen Wechsel geben, der den Grünen nicht gefallen wird.

    Denn durch den Rücktritt von Klaus Barthels, wird laut Liste Eva Engelken nachrücken.
    Engelken steht dem von der Partei angestrebten und durchgesetzten Selbstbestimmungsgesetz kritisch gegenüber und lässt auch öffentlich kein Blatt vor dem Mund.

    „Wir als Bündnis 90/Die Grünen Mönchengladbach distanzieren uns auf jeder Ebene von Eva Engelken und schließen eine Zusammenarbeit mit ihr weiterhin aus. Hiermit bekräftigen wir unser Statement vom 31. Mai 2022“, macht der Grünen Sprecher Niklas Langmaack deutlich. In dem Statement distanzierten sich die Grünen damals gegen die Aussagen und den Auftritt von Frau Engelken bei stern TV.

    Ebenfalls bestätigte die Ratsfraktion in ihrer Sitzung vom 12.06.2023 ihren Beschluss vom 24.01.2022, dass im Falle eines Nachrückens in den Rat, Frau Engelken kein Teil der Grünen Fraktion sein wird. Diesem Beschluss schließt sich nun auch die Fraktion der Bezirksvertretung Nord an. Durch einen Tweet auf Twitter von Eva Engelken am 26.6.2023 ist der Eindruck entstanden, dass eine zukünftige Zusammenarbeit mit der Bezirksvertretungsfraktion und Frau Engelken beschlossen wurde. „Dies entspricht nicht der Wahrheit“, ergänzt Langmaack.

    „Die Gründe für diese Entscheidung sind schon lange gefallen und wir sehen auch keinen Anhaltspunkt dafür, dies zu revidieren. Auch mögliche Auswirkungen auf die Mehrheitsverhältnisse im Rat oder BV Nord sind keine hinreichenden Gründe für uns, unsere Haltung zu überdenken“, bekräftigt die Co-Sprecherin Beate Wyen.

    In einem Blogeintrag vom 13. Januar 2023 gibt Frau Engelken der Aktion „#EsReicht! Keine Frauenstimme für Grün“ eine große Reichweite. Das Statement wird von Frau Engelken mit den Worten „Ich bin Mitglied der Grünen, aber ich verweigere der Partei so lange meine Stimme, bis die frauenfeindlichen Positionen/Beschlüsse korrigiert sind“ mitunterzeichnet.

    Mit “frauenfeindlichen Positionen” bezieht sich Frau Engelken auf das angestrebte Selbstbestimmungsgesetz auf Bundesebene, welches eine neue Rechtsgrundlage für eine vereinfachte Namensänderung und die Berichtigung des Geschlechtseintrags schaffen wird und so den alltäglichen Kampf um Anerkennung vieler Menschen erleichtern soll. „Frau Engelken nutzt zudem ihre öffentliche Präsenz, um verletzende Äußerungen gegenüber trans Personen zu verbreiten und aktiv gegen die Grüne Partei zu werben. Für uns steht fest, jeder Mensch hat das Recht auf Selbstbestimmung. Eine Zusammenarbeit, bei der mutmaßlich die Stimme auch für grüne Themen innerhalb des Rates und der BV Nord verweigert wird, ist unter diesen Voraussetzungen nicht gegeben und lässt nicht auf ein kollegiales Miteinander schließen“, erklärt Co-Fraktionsvorsitzende der Bezirksvertretung Nord Marion Manske.

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  • Gülistan Yüksel lädt politisch Interessierte zur Telefonsprechstunde ein

    Gülistan Yüksel lädt politisch Interessierte zur Telefonsprechstunde ein

    Die SPD-Bundestagsabgeordnete Gülistan Yüksel lädt politisch interessierte Mönchengladbacherinnen und Mönchengladbacher am Dienstag, dem 4. Juli 2023, von 17:30 bis 18:30 Uhr, zu einem persönlichen Gespräch im Rahmen ihrer monatlichen Telefonsprechstunde ein.
    „Es gibt bundespolitische Themen, die die Bürgerinnen und Bürger in Mönchengladbach beschäftigen. Mir ist wichtig, kontinuierlich mit den Menschen in Verbindung zu bleiben und ihre Perspektiven vor Ort zu hören. So erhalte ich auch ein wertvolles Feedback für meine Arbeit im Deutschen Bundestag“, beschreibt Yüksel ihre Motivation für die Telefonsprechstunde.
    Um die Telefonsprechstunde vorab zu organisieren, bittet Yüksel um telefonische Anmeldung vom 26. 6. 2023 bis zum 30. 6. 2023 unter 02166-8559766.
    „Melden Sie sich gerne zur Sprechstunde an, wenn Sie ein Anliegen haben, das die Bundespolitik betrifft. Ich bin für Sie am Apparat und freue mich auf interessante Gespräche“, freut sich die SPD-Politikerin auf den Gesprächstermin.

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  • Mindestlohn: “Schlechter Scherz”

    Mindestlohn: “Schlechter Scherz”

    Die Erwartungen des Sozialverbands VdK haben sich mit der geplanten Anpassung des Mindestlohns nicht erfüllt.

    Dazu VdK-Präsidentin Verena Bentele:
    “Das Ergebnis ist zutiefst enttäuschend. Wer Vollzeit arbeitet, muss von seinem Lohn leben und ausreichend Beiträge in die Rente einzahlen können, damit sie im Alter zum Leben reicht. Doch dafür ist die Anhebung auf 12,41 Euro bei weitem nicht genug. Die Erhöhung ist angesichts der Inflation ein schlechter Scherz.
    Mindestens 14 Euro hätte es gebraucht, um die Menschen, die zu den untersten Einkommensgruppen gehören, spürbar zu entlasten. Und erst damit hätten sie sich eine Rente erwirtschaften können, die über der Grundsicherung liegt. Menschen mit wenig Geld müssen ihr komplettes Einkommen für den täglichen Bedarf ausgeben. Nur ein höherer Mindestlohn hätte die Kaufkraft gesteigert, was gut für die Menschen und gut für die Wirtschaft gewesen wäre.”

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  • Naturpark Schwalm-Nette: Veranstaltungskalender für das zweite Halbjahr 2023 verfügbar

    Naturpark Schwalm-Nette: Veranstaltungskalender für das zweite Halbjahr 2023 verfügbar

    Kreis Viersen, Kreis Heinsberg, Mönchengladbach, Kreis Kleve.

    Der Veranstaltungskalender des Naturparks Schwalm-Nette für das zweite Halbjahr 2023 ist da.
    In der kostenlosen Broschüre finden Interessierte insgesamt 180 abwechslungsreiche Einzelveranstaltungen für den Zeitraum vom 1. Juli bis zum 31. Dezember.
    Das Programm reicht von Ausstellungen, Vorträgen, Radtouren, Wanderungen und Führungen bis hin zu Workshops und Aktivmaßnahmen.
    Ob spezielle Angebote auch für ältere Menschen, Kinder und Familien, hier ist für alle etwas dabei.
    Das Programmheft liegt ab sofort in den Naturparkzentren in Brüggen, Wachtendonk und Wassenberg, in den zwei Info-Points des Naturparks Schwalm-Nette (Café Longo in Wegberg und Wilhelm-Kliewer-Haus in Mönchengladbach) sowie in der Geschäftsstelle am Willy-Brandt-Ring 15 in Viersen aus.
    Außerdem ist die Broschüre in vielen öffentlichen Stellen wie den Kreisverwaltungen Viersen und Heinsberg, Stadt- und Gemeindeverwaltungen sowie Büchereien, den Naturschutzorganisationen und in einigen Banken und Sparkassen zu finden.

    Unter www.npsn.de können Interessierte das Programm sowie aktuelle Informationen und Ergänzungen zu den Veranstaltungen einsehen und das Heft im Onlineshop bestellen.

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  • Rosa-Luxemburg-Stiftung: „ Sozialismus neu entdecken“

    Rosa-Luxemburg-Stiftung: „ Sozialismus neu entdecken“

    Am 4.7.2023 stellt Michael Brie, Vorsitzender des Wissenschaft Beirats der Rosa-Luxemburg-Stiftung sein Buch „ Sozialismus neu Entdecken“ in einem Vortrag mit Diskussion vor.

    Viele Bewegungen, soziale Bewegungen und Bewegungen im Bereich Klima und Umwelt erkennen, dass sie mit ihren Forderungen an Grenzen stoßen, die im System liegen. Bekannt ist die Aussage von Greta „Wenn eine Lösung im System unmöglich zu finden ist, sollten wir das System ändern“.

    Notwendig ist eine Alternative, die Nachhaltigkeit, Klimabewegung und Arbeiterinteressen organisch zusammenbringt.

    Michael Brie versucht mit seinem Buch „Sozialismus neu entdecken“ eine nichtkapitalistische Gesellschaft darzustellen. Ausgehend von der historischen Bewegung vor vor über 200 Jahren, den Erfahrungen in der Durchsetzung des Sozialismus in einigen Ländern, den selbst verschuldeten Zusammenbrüchen, stellt er eine Sicht der Gesellschaft dar, in der Reichtum am Möglichkeiten freier Entfaltung der Individuen in den zwischenmenschlichen Beziehungen einerseits und andererseits Reichtum der natürlichen, sozialen und kulturellen Gemeingütern, die allen gemeinsam zur Verfügung steht, existiert.

    Michael Brie ist Vorsitzender des Wissenschaftlichen Beirats der Rosa-Luxemburg Stiftung.

    Plakat und Flyer zu der Veranstaltung sind beigefügt.

    Dienstag, 4.Juli 2023
    19 Uhr
    Katholisches Forum
    Bettrather Straße 22
    41061 Mönchengladbach

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  • NEW Kundencenter: Was heißt bis auf weiteres geschlossen?

    NEW Kundencenter: Was heißt bis auf weiteres geschlossen?

    Am 10.03.2023 ließ die NEW Energie verlautbaren, dass sie ihre Kundencenter bis auf weiteres schließt[1].

    Die NEW argumentierte, dass die Schließung nötig sei, um die hohe Anzahl an Anrufen und Mails von Kundinnen und Kunden bewältigen zu können. Das gestiegene Anfrageaufkommen hinge mit den Entwicklungen am Energiemarkt und Nachfragen zu den Entlastungsmaßnahmen der Bundesregierung zusammen.

    DIE LINKE hielt schon diese Maßnahme für zweifelhaft, da gerade die sogenannten Bildungsfernen Schichten und Menschen mit Sprach-Barrieren den persönlichen Kontakt benötigen.
    Nun über drei Monate später hält der Zustand an.

    „Was heißt also bis auf weiteres?“, fragt der Fraktionsvositzende Torben Schultz, „Ich habe fast den Verdacht, dass hier ein Serviceangebot still und Heimlich eingestellt wird.“

    Die Linksfraktion fordert nun, dass die NEW ab sofort zumindest drei mal wöchentlich in den Nachmittagsstunden eine Minimalbesetzung einrichtet, so dass auch Berufstätige die Zeiten nutzen können. Weiter sollten nach Ansicht der Linken auch Termin-Vereinbarungen möglich gemacht werden.

    „Wir erwarten aber auch, dass die NEW klar benennt, ab wann die Kundencenter wieder im vollen Umfang geöffnet sind“, sagt Schultz, der im weiteren kritisiert: „Die NEW schafft es selber nicht die Strompreisbremse umzusetzen und vertröstet die Leute auf ihrer Webseite, dass sie die Kunden noch über Höhe der Entlastung und Abwicklung individuell informieren werden[2]. Die Leute warten aber auf finanzielle Klarheit, weil viele in diesen Zeiten eh schon knapp kalkulieren müssen. Die NEW schafft also durch ihre eigene Unzuverlässigkeit das hohe Anfrageaufkommen selber.“

    Fußnote(n)/Quelle(n):

    1: https://www.new.de/presse/news-detail/news/kundencenter-der-new-energie-schliessen-bis-auf-weiteres-1
    2: https://www.new-energie.de/strompreisbremse

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  • Stele markiert Verlauf des Landschaftsbandes um den Tagebau

    Stele markiert Verlauf des Landschaftsbandes um den Tagebau

    Der interkommunale Zweckverband LANDFOLGE Garzweiler hat eine weitere Stahlstele zur Markierung des entstehenden Landschaftsbandes rund um den Tagebau errichtet: Im Mönchengladbacher Stadtteil Wanlo steht in unmittelbarer Nähe des Tagebaus Garzweiler die inzwischen fünfte Stele, weitere rund um den Tagebau werden folgen.
    „Wo derzeit noch Tagebau betrieben wird, entstehen parallel bereits neue Landschaften, neue Lebensräume und Schritt für Schritt auch neue Infrastruktur. Wir planen in den kommenden Jahren, das direkte Tagebauumfeld mit einem Rundweg zu einem besonderen Erlebnis für die Menschen auszubauen“, so Verbandsvorsteher und Mönchengladbachs Stadtdirektor Dr. Gregor Bonin.
    Einzigartige Zeugnisse des Tagebaus
    Die rund drei Meter hohen Stelen sind selbst einzigartig: Sie stammen aus der Werkstatt der Tagebautreibenden RWE Power AG und sind Reststücke von erforderlichen Ersatz- und Austauschteilen für die Großmaschinen im Bergbau. Da die Platten der Witterung ausgesetzt sind, erhalten sie über die Zeit ihre rostige Oberfläche. Volker Mielchen, Geschäftsführer des Zweckverbands: „Die Tagebaulandschaft dominiert insgesamt das Landschaftsbild noch viele Jahre. Mit den Stelen setzen wir kräftige Zeichen im landschaftlichen Umfeld, die eine Brücke in die Zukunft nach dem Tagebau schlagen.“

    Das Landschaftsband, dessen Bestandteil die Stelen sind, ist seit Gründung des Verbandes 2017 ein zentrales Projekt der Gestaltung der so genannten Tagebaufolgelandschaften. Rings um den Tagebau entstehen schrittweise neue Grünflächen und neue Landschaften. So umfasst der Tagebau aktuell eine Betriebsfläche von 35 Quadratkilometern, aber bereits 44 Quadratkilometer rekultivierte Landschaften. Entlang eines Rundwegs an der Tagebaukante werden unterschiedliche Landschaften mit vielfältigen, oftmals landwirtschaftlichen Nutzungen erlebbar. Schrittweise entsteht zudem ein neues Erholungsgebiet, nicht nur für die Stadt Mönchengladbach, sondern ebenso für Jüchen, Grevenbroich, Erkelenz und Titz.

    Schließlich entstehen auch Flächen für den Naturschutz und die Biodiversität mit großer Artenvielfalt.
    Perspektivisch werden auch Bauten in das Projekt integriert. Dazu zählt insbesondere das entstehende Besucherzentrum mit umfassender Ausstellung zum Braunkohletagebau Garzweiler, das 2025 im Erkelenzer Ortsteil Holzweiler eröffnen wird.
    Dieses Besucherzentrum liegt selbst unmittelbar am Rand des Tagebaus im verbindenden Rundweg des Tagebauumfeldes.

    Der Zweckverband LANDFOLGE Garzweiler wird von den Städten Mönchengladbach, Erkelenz, Jüchen,
    Grevenbroich sowie der Landgemeinde Titz getragen. Der interkommunale Verband umfasst damit ein
    Gebiet, in dem mehr als 400.000 Menschen leben.
    Das Unternehmen RWE Power AG und die Region Köln-Bonn e.V. gehören dem Verband als beratende Mitglieder an. Die Geschäftsstelle befindet sich direkt am Tagebau im Erkelenzer Ortsteil Kuckum.

    Verbandsvorsteher ist Dr. Gregor Bonin, Geschäftsführer Volker Mielchen. Der Zweckverband wurde 2017 gegründet und bearbeitet die Themenfelder Landschaft, Gesellschaft, Wirtschaft, Städtebau sowie Infrastruktur.
    Zentrale Aufgabe des Verbandes ist die Entwicklung und Umsetzung von Projekten in der Tagebaufolgelandschaft und ihrer Umgebung. Darüber hinaus unterstützt der Zweckverband die Mitgliedskommunen bei der Umsetzung eigener Strukturwandelprojekte und vertritt ihre Interessen in der überregionalen Zusammenarbeit der Tagebauregionen im Rheinland.

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    • Turmfest rockt Rheydt

      Turmfest rockt Rheydt

      Mit dem Fun Parcours und Europas Partyband Nr. 1 bietet das Turmfest Rheydt am 24. und 25. Juni begeisternde Highlights.

      Ein traditionsreicher Höhepunkt im Veranstaltungskalender steht am letzten Juniwochenende auf dem Programm:  Rheydt feiert ausgelassen auf dem Turmfest, sich selbst und seine Geschichte. Auf dem Marktplatz vor dem Rathaus, dessen erneuerter Turm dem Fest seinen Namen gibt, findet das Ereignis statt, das Sport, Unterhaltung und Party zu einem außergewöhnlichen Erlebnis verknüpft.  In diesem Jahr fordert besonders der Fun Parcours alle heraus, die Spaß am unterhaltsamen Wettkampf haben. Sie können ihre Fitness und ihre Geschicklichkeit im Duell unter Beweis stellen.

      Foto: HHB-2014-Bus-vrijstaand

      Am Samstagabend verwandeln die Partykönige der Hermes House Band den Rheydter Markt in einen Dancefloor.

      Der riesige Fun Parcours umfasst u. a. eine Stuntmanbahn, Bullenreiten, Bungee Running und eine acht Meter hohe Kletterwand bei der es auf Tempo und Geschick ankommt. Im Duellmodus können Teilnehmer*innen gegeneinander antreten und beweisen, dass sie die Kletterwand schneller bewältigen oder sich länger auf dem wilden Bullen halten. Die Tickets für fünf Euro gibt es in diesem Jahr nicht im Vorverkauf, sondern nur vor Ort. Teilnahme nur ab 8 Jahren möglich.

      An die Kinder wurde besonders gedacht. Sie können verschiedene Sportangebote ausprobieren wie Baseball, Tischtennis oder Boule. Oder sie können sich fantasievoll schminken oder mit Glitzertattoos schmücken lassen. Das Theater Mönchengladbach bietet eine Bastelaktion an. Der Mini-Parcours von Futziball ist ebenso dabei wie das Jukomm-Spielmobil. Bungee Trampolin, Kletterturm, rollende Waldschule und ein Mitmachzirkus  – Langeweile kommt bestimmt nicht auf.  Hunger auch nicht, denn natürlich gibt es auch Leckereien von Currywurst bis Flammkuchen.

      Entspannen können sich die Erwachsenen in der Zwischenzeit im Weingarten auf dem Markplatz, der in Kooperation mit der Rheydter Weinhandlung La Tienda durchgeführt wird. Vincent’s Käsekiste präsentiert die passenden kulinarischen Häppchen. Und das Musik-Duo Mr. und Mrs. Jones sorgt am Samstag für Stimmung, am Sonntag gibt es den „ehrlichen Nils“ als Taschenspieler und die Singer-Songwriterin Dafni und wer Lust hat, kann von sich in Echtzeit ein Portrait durch eine junge Künstlerin anfertigen lassen.

      Wer Rheydts versteckte Schönheiten kennenlernen will, kann sich am Samstag und Sonntag (13 + 15 Uhr) der kostenlosen Stadtführung anschließen. Treffpunkt ist der MGMG-Stand. Am Sonntag lässt sich Rheydt auch aus der faszinierenden Perspektive des Turms der evangelischen Hauptkirche erleben. Das Airhockey-Feld des Deutschen Hockeybundes macht Lust auf die Hockey-EM im August im Hockeypark, während auf der Bühne am Samstag und Sonntag Clubs und Vereine aus der Stadt ihre besonderen Fähigkeiten vom Rock´n Roll bis zur Kampfkunst präsentieren. Der Auftritt der niederländischen Partyband Hermes House Band stellt unbestrittenen den Höhepunkt des Samstags dar. Überall auf der Welt singen Menschen gemeinsam die Hits der Hermes House Band. Sie ist berühmt für ihre klassischen Remakes von „I Will Survive“, „Country Roads“, „Live Is Life“ und viele mehr. Seit sie im Jahr 1994 ihren ersten großen Hit hatten, hat sich die Band unaufhaltsam zu Europas Partyband Nummer Eins entwickelt. Als Musiker durch und durch machen sie überall Party!

      Am Sonntag wird auf dem Harmonieplatz erstmals der AOK Kindertag gefeiert. Dort wartet eine große Giraffen-Hüpfburg auf die kleinen Besucher, mit der Rollbrett Union und dem Graffiti-Künstler Johannes Veit können Kinder und Jugendliche eigene Kunstwerke kreieren und das Stelzentheater Circolo spielt sich bunt und voller Charme in die Herzen der Familien. Außerdem wird dort mit der Hilfe der Kinder Mönchengladbachs größtes Kreidegemälde entstehen – ein Dschungel auf dem Asphalt.

      Das Turmfest findet am Samstag, den 24. Juni 2023 von 12 bis 22.30 Uhr, am Sonntag von 11 bis 18 Uhr auf dem Rheydter Marktplatz (und Sonntag zusätzlich auf dem Harmonieplatz) statt.

      https://turmfest-rheydt.de

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    • SPD-Fraktion: Statement zur kommunalen Altschuldenfrage

      SPD-Fraktion: Statement zur kommunalen Altschuldenfrage

      Zum heute bekannt gegebenen Programm für kommunale Altschulden der Landesregierung erklärt der SPD-Fraktionsvorsitzende Janann Safi:

      Fraktionsvorsitzender Janann Safi

      „Wir begrüßen, dass es endlich einen Vorstoß gibt. Die CDU-geführte Landesregierung hat bereits 2017 eine Altschuldenlösung versprochen. Eine Wahlperiode später gibt es eine Idee. Es ist jedoch noch viel zu früh, um von einer Lösung zu sprechen. Vieles ist noch unklar. Vor allem wissen wir nicht, ob bestehende Mittel nur umgewidmet werden oder wirklich neues Geld bei den Kommunen ankommt. Umwidmen schafft keine Entlastung. Der Städtetag NRW warnt bereits vor solchen Tricks. Es braucht echte Finanzhilfen, um Städte wie Mönchengladbach zukunftsfest zu machen. Ein Etikettenschwindel bringt niemanden weiter.“

      Zum heute bekannt gegebenen Programm für kommunale Altschulden der Landesregierung erklären Jochen Ott, Vorsitzender, und Christian Dahm, stellvertretender Vorsitzender der SPD-Fraktion im Landtag NRW:

      Jochen Ott:

      „Der Druck auf die Landesregierung in den vergangenen Tagen scheint erste Wirkung zu zeigen. Leider ist dabei auf den ersten Blick nur eine Mogelpackung rausgekommen. Bei einem gemeinsamen Vorgehen hätten wir sicherlich eine konstruktive und sattelfestere Lösung erarbeiten können. So aber hat sich Schwarz-Grün mit der heißen Nadel für ein Modell entschieden, bei dem die Kommunen die Zeche selber zahlen müssen. Denn es wird kein neues Geld des Landes für eine Schuldenübernahme geben. Es wird lediglich ein Anteil im Topf der Gelder für die Kommunen umdeklariert. Anstatt die finanzielle Belastung der Städte und Gemeinden durch die sogenannten Altschulden mit echtem Geld des Landes abzufedern, betreiben Herr Wüst und Frau Scharrenbach nur Etikettenschwindel.

      Darüber hinaus muss Ministerpräsident Wüst jetzt beweisen, was sein Vorschlag wirklich wert ist. Schließlich braucht er für eine Gesamtlösung weiterhin den Bund – und damit auch die Zustimmung der CDU/CSU-Bundestagsfraktion für eine Grundgesetzänderung. Die Union blockiert eine Lösung aber schon seit Jahren.“

      Christian Dahm:

      „Mit dem Geld anderer lässt sich leicht gönnerhaft eine vermeintliche Lösung präsentieren. Die jährlichen knapp 500 Millionen Euro werden aus dem Topf der Gemeidenfinanzierung herausgenommen und für die Altschulden verwandt. Es kommt nach dem Plan der Landesregierung also augenscheinlich knapp eine halbe Milliarde Euro weniger bei den Kommunen an. In Wahrheit sollen die NRW-Städte bei ihr über Jahre einen 9,85 Milliarden Euro-Kredit abstottern. Für die Kommunen ändert sich damit nur der Gläubiger. ,Vorwegabzug‘ nennt das die Landesregierung, ich nenne das einen Griff in die Schatulle der Kommunen. Denn jetzt zahlen arme Städte und Gemeinden ihre Altschulden selbst.

      Auch das Investitionsprogramm besteht fast ausschließlich aus Geldern der Kommunen, die schon im System sind. So löst man keine Problem in unseren Städten und Gemeinden. So schafft man welche.“

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    • Ernährungsrat MG und Grüne laden zum Austausch ein

      Ernährungsrat MG und Grüne laden zum Austausch ein

      Das Diskussionsformat der Mönchengladbacher Grünen wird fortgesetzt.

      In ihren „Offenen Diskussionen“ laden sie verschiedene Vereine, Organisationen und Referentinnen und Referenten aus der Stadt ein, um mit ihnen über verschiedene Themen ins Gespräch zu kommen.
      „Uns ist es wichtig zu betonen, dass die Teilnahme an den Diskussionsrunden keine Mitgliedschaft bei der Partei erfordert“, erwähnt Niklas Langmaack, Sprecher der Grünen Mönchengladbach und verwies dabei auf die kommende Veranstaltung.

      Bei dieser ist der Mönchengladbacher Ernährungsrat zu Gast, um über die Ernährungspolitik zu sprechen. „Wir etablieren in Mönchengladbach einen Raum des Austauschs an dem sich die Mönchengladbacher Bürgerinnen und Bürger aber auch Nicht-Gladbacher beteiligen können, ergänzt die Co-Vorsitzende Beate Wyen.
      Die Veranstaltung mit dem Ernährungsrat findet am kommenden Donnerstag, den 22.06.2023 im Grünen Büro auf der Brandenberger Str. 36 in 41065 MG statt. Los geht es um 18:00 Uhr.

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    • “Künstliche Intelligenz und Demokratie: Welchen Weg geht Europa?”

      “Künstliche Intelligenz und Demokratie: Welchen Weg geht Europa?”

      Künstliche Intelligenz (KI) entwickelt sich in rasendem Tempo.

      Es gilt jetzt Grundrechte zu schützen und der KI-Entwicklung einen Rahmen zu setzen. Die EU nimmt diese Herausforderung an und arbeitet mit dem Artificial Intelligence Act (AI Act) an der weltweit ersten umfassenden Regulierung von KI.
      Sind wir damit auf dem richtigen Weg?
      Und: Reicht eine Regulierung der Gefahren aus oder was braucht es noch, um das Potenzial der KI für die Demokratie zu heben?

      Dazu laden wir, Europe Calling, gemeinsam mit Mehr Demokratie e.V. und der europäischen Initiative MeetEU zu diesem Webinar ein.

      Mit dabei sind:

      • Alexandra Geese, MdEP, Digitalexpertin und stellvertretende Fraktionsvorsitzende der Grünen/EFA im Europaparlament 
      • Daniel Leisegang, Ko-Chefredakteur von netzpolitik.org 
      • Lajla Fetic, KI-Expertin bei der Bertelsmann Stiftung
      • Felix Karrte, EU Direktor der NGO Reset.tech

      Termin: Dienstag, 20. Juni um 20 Uhr

      Anmeldung hier: https://digital.mehr-demokratie.de/#c60915

      Das Webinar wird simultan in Deutsch und Englisch übersetzt.

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    • Spähsoftware: EU-Parlament fordert umfassende Untersuchungen und Schutzvorkehrungen

      Spähsoftware: EU-Parlament fordert umfassende Untersuchungen und Schutzvorkehrungen

      Ein Jahr lang untersuchten die Abgeordneten den Einsatz von Pegasus und ähnlicher Überwachungs- und Spähsoftware.

      Ihr Fazit: Der illegale Einsatz von Spähsoftware ist eine Gefahr für die Demokratie. Sie fordern nun, die missbräuchliche Verwendung derartiger Software mit glaubwürdigen Untersuchungen, Gesetzesänderungen und der besseren Durchsetzung bestehender Vorschriften zu bekämpfen. Die Entschließung wurde mit 411 zu 97 Stimmen bei 37 Enthaltungen angenommen.

      Empfehlungen an Ungarn, Polen, Griechenland, Zypern und Spanien

      Die Abgeordneten fordern Ungarn und Polen auf, den Urteilen des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte nachzukommen und die Unabhängigkeit der Justiz und der Aufsichtsorgane wiederherzustellen. Die beiden Staaten sollen außerdem dafür sorgen, dass Spähsoftware nur mit einer entsprechenden unabhängigen gerichtlichen Genehmigung eingesetzt wird. Sie sollen Fälle von missbräuchlicher Verwendung glaubwürdig untersuchen und sicherstellen, dass Bürgerinnen und Bürger Zugang zu wirksamen Rechtsbehelfen haben.

      Die Regierung Griechenlands fordern die Abgeordneten auf, „dringend institutionelle und rechtliche Garantien wiederherzustellen und zu stärken“. Außerdem müsse sie Ausfuhrlizenzen aufheben, die nicht den EU-Vorschriften zur Ausfuhrkontrolle entsprechen, und die Unabhängigkeit der griechischen Behörde für Kommunikationssicherheit und Datenschutz achten.

      Das Parlament weist darauf hin, dass Zypern als Drehscheibe für die Ausfuhr von Spähsoftware dient. Das Land müsse alle Ausfuhrlizenzen aufheben, die nicht den EU-Vorschriften entsprechen. Die spanischen Behörden wiederum sollen „umfassende, faire und wirksame“ Untersuchungen durchführen – insbesondere im Zusammenhang mit den 47 Fällen, in denen unklar ist, wer den Einsatz der Spähsoftware genehmigt hatte. Auch sollen sie sicherstellen, dass Opfer von Spähangriffen Zugang zu angemessenen Rechtsbehelfen bekommen.

      Klare Regeln gegen missbräuchlichen Einsatz von Spähsoftware

      Um dem illegalen Einsatz von Spähsoftware sofort ein Ende zu setzen, fordern die Abgeordneten, derartige Software nur in Mitgliedstaaten zu erlauben, in denen jeglicher Verdacht auf missbräuchliche Verwendung gründlich untersucht wird. Außerdem müssen die nationalen Gesetze den Empfehlungen der Venedig-Kommission und der Rechtsprechung des Gerichtshofs der EU entsprechen und die Ausfuhrkontrollvorschriften müssen durchgesetzt werden.

      Auch seien EU-Regeln für den Einsatz von Spähsoftware bei der Strafverfolgung nötig. Ein solcher Einsatz sollte außerdem nur in Ausnahmefällen erlaubt sein, und zwar nur für einen im Vorhinein festgelegten Zweck und einen begrenzten Zeitraum. Außerdem sollen Daten, die unter das Anwaltsgeheimnis fallen, oder Daten von politischen Persönlichkeiten, Ärztinnen bzw. Ärzten oder Medien vor Überwachung geschützt sein, sofern es keine Beweise für kriminelle Aktivitäten gibt. Die Abgeordneten schlagen darüber hinaus eine Benachrichtigungspflicht vor: Zielpersonen sowie Dritte, auf deren Daten im Rahmen der Überwachung einer Zielperson zugegriffen wurde, sollen entsprechend darüber informiert werden. Nach dem Zugriff auf Daten sei außerdem eine unabhängige Kontrolle nötig. Die Abgeordneten fordern ebenfalls eine gemeinsame rechtliche Definition des Begriffs „nationale Sicherheit“ als Grund für Überwachungsmaßnahmen.

      EU-Technologielabor und mehr Schwachstellenforschung

      Um illegale Überwachung besser aufzudecken, schlagen die Abgeordneten vor, ein EU-Technologielabor einzurichten – ein unabhängiges Forschungsinstitut, das Überwachung untersucht und technische Unterstützung bietet, unter anderem für die Überprüfung von Geräten oder forensische Untersuchungen.

      Außenpolitische Dimension

      Die Abgeordneten sehen „deutliche Hinweise“ darauf, dass die Regierungen von Marokko und Ruanda hochrangige Unionsbürgerinnen und -bürger ausgespäht haben, darunter auch Staatschefs. Sie fordern eine eingehende Überprüfung von Ausfuhrlizenzen für Spähsoftware, die strengere Durchsetzung der EU-Vorschriften zur Ausfuhrkontrolle und eine gemeinsame Spähsoftware-Strategie der EU und der USA. Gespräche mit Israel und anderen Drittstaaten über die Vermarktung sowie Regeln für die Ausfuhr von Spähsoftware seien ebenfalls nötig, und man müsse sicherstellen, dass EU-Entwicklungshilfe nicht für den Erwerb oder den Einsatz von Spähsoftware genutzt wird.

      Zitate

      Nach der Abstimmung erklärte der Ausschussvorsitzende Jeroen Lenaers (EVP, Niederlande): „Spionageprogramme können ein wirksames Mittel zur Verbrechensbekämpfung sein, aber wenn sie von Regierungen falsch eingesetzt werden, bergen sie erhebliche Risiken für die Rechtsstaatlichkeit und die Grundrechte. Anstatt Spyware zu verbieten, sollten wir sicherstellen, dass die EU-Mitgliedstaaten bestimmte Anforderungen erfüllen, wie etwa eine wirksame gerichtliche Genehmigung und eine unabhängige Aufsicht, und die Gewährleistung, dass der Einsatz von Spionageprogrammen verhältnismäßig ist und dem EU-Recht entspricht. Es ist nun an den anderen EU-Institutionen, die Arbeit voranzutreiben, und wir werden die Umsetzung unserer Empfehlungen weiterhin genau prüfen.”

      Berichterstatterin Sophie in ‘t Veld (Renew, Niederlande) fügte hinzu: „In der Demokratie geht es um Rechenschaftspflicht. Spionageprogramme sind Teil des Instrumentariums autoritärer Kräfte, die Demokratien untergraben, und sie werden hier in Europa, vor unserer Haustür, gegen die Bewahrer unserer Demokratie eingesetzt. Ich erwarte von der Kommission und dem Rat, dass sie uns noch vor der Sommerpause berichten, wie sie die einzelnen Empfehlungen umzusetzen gedenken. Wir werden darauf bestehen, dass diese Umsetzung tatsächlich erfolgt – und genau hier setzt unsere Arbeit an.”

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