Autor: Redaktion

  • 4.250 Euro für den Brunnenhof übergeben

    4.250 Euro für den Brunnenhof übergeben

    Spendensammlung anlässlich der Verabschiedung von Stadtdirektor Bonin.

    “Wer diese Stadt liebt und etwas für Ihre positive Entwicklung tun möchte, hat dazu hier im Brunnenhof eine schöne Möglichkeit”, findet der scheidende Stadtdirektor und Technische Beigeordnete Dr. Gregor Bonin.

    Die Gäste seiner Verabschiedung Mitte September hatte er deshalb um Spenden für den Brunnenhof statt um Abschiedsgeschenke gebeten. Und die waren seinem Vorschlag rege gefolgt. Den gesammelten Spendenbetrag in Höhe 4.250 Euro konnte Bonin jetzt an den Münsterbauverein übergeben, der den Brunnenhof am Münster St. Vitus derzeit neugestaltet und für die Öffentlichkeit zugänglich macht.

    “Über diese Spende freuen wir uns sehr. Weil Sie die Wertschätzung von Dr. Bonin für unsere Arbeit zeigt, aber auch weil Spenden trotz der sichtbaren Fortschritte, die wir schon gemacht haben, weiter essentiell für uns sind”, betont Anne Baus, die Vorstandsvorsitzende des Münsterbauvereins, die die Spende gemeinsam mit ihrer Vorstandskollegin Annette Bonin entgegennahm. Sichtlich erfreut war auch der Urheber der Spendensammlung, Gregor Bonin selbst: “Dass wir diese Summe zusammenbekommen haben finde ich richtig klasse und danke allen Spenderinnen und Spendern von Herzen!”

    Über den Brunnenhof

    Der Brunnenhof wird eingerahmt vom Münster St. Vitus, dem Rathaus Abtei, der Schatzkammer und dem Studienhaus an der Abteistraße.
    Seit Abteigründung im Jahre 974 bis zum Auszug der letzten Benediktinermönche im Jahr 1802 bildete dieser Ort den mit Kreuzgang ausgestatteten Klosterhof der Abtei. Mit der Neugestaltung und Öffnung des Brunnenhofs will der Münsterbauverein den seit dem 20. Jahrhundert brachliegenden und verschlossenen Brunnenhof wieder mit Leben erfüllen. Hier sollen Kultur und spirituelle Ruhe einen Platz mitten in der Gladbacher Innenstadt finden. Dazu werden unter anderem der historische Brunnen in Szene gesetzt, der ehemalige Kreuzgang mit beleuchteten Stehlen nachempfunden, Grün- und Pflanzbereiche angelegt, eine Veranstaltungsfläche eingerichtet und der Durchgang zum Innenhof des Rathaus Abtei wieder geöffnet.
    Nach der Aufwertung ermöglicht der Brunnenhof darüber hinaus einen barrierefreien Zugang zum Münster St. Vitus.
    Das Projekt bildet neben Maßnahmen wie den Umgestaltungen im Gero- und im Hans-Jonas-Park oder dem geplanten Durchstich am Museum Abteiberg einen weiteren Baustein bei der Aufwertung der Gladbacher Innenstadt.
    Neben Spenden wird die Baumaßnahme vollständig aus Fördermitteln des Landes sowie Eigenmitteln des Vereins finanziert.

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  • Krimi und Blues in der Ev. Hauptkirche Rheydt

    Krimi und Blues in der Ev. Hauptkirche Rheydt

    Benefizveranstaltung zugunsten des Bauvereins Ev. Hauptkirche Rheydt

    Arnold Küsters und seine Freunde kommen am Donnerstag, dem 26. Oktober, um 19.30 Uhr mit Lesungen aus Arnold Küsters neuestem Krimi und Musik in die Hauptkirche.

    “Hier geht was” ist eine Akustik-Blues-Pop-Band mit deutschen Liedern über Gott und die Welt, die mal poetisch, mal schräg, mal leise, mal laut, aber immer intensiv und gefühlsecht daherkommen.

    Niederrheinische Seele und bluesiger Herzschlag: Aus diesen Elementen zaubert die Band einen Kosmos schräger Vögel, verliebter Jungs, schlauer (und weniger schlauer) Damen, liebenswerter Typen und waschechter Arschlöcher. 

    Der Eintritt ist frei, alle Spenden gehen an den Bauverein Ev. Hauptkirche Rheydt. 

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  • Rhetoriktraining gegen rechte Parolen

    Rhetoriktraining gegen rechte Parolen

    Am 26. Oktober wird der grüne EU-Abgeordnete Romeo Franz nach Mönchengladbach reisen und mit dem Argumentationstrainer Jürgen Schlicher den Workshop „Rhetorik gegen rechts“ anbieten.

    Gemeinsam mit dem Grünen Kreisverband MG werden interessierte von 18:00 bis 21:00 Uhr ins Grüne Büro, Brandenberger Straße 36 in 41065 Mönchengladbach, eingeladen.

    Die Herausforderungen sind vielschichtig: Zunahme an AFD-Mandatsträgern, populistische Meinungsmache im politischen Diskurs, Blockade von politischen Entscheidungen durch Falschnachtrichten und rechtsradikal motivierte Feindlichkeit gegenüber Minderheiten.

    Das praxisbezogene Argumentationstraining zielt darauf ab, die Basis bei ihrer politischen und gesellschaftlichen Arbeit in der Argumentation gegen Stammtischparolen und plakativen Äußerungen zu unterstützen.

    Jürgen Schlicher, Trainer bei Democracy Works, bietet einen dreistündigen Workshop an, bei dem eigene Erfahrungen und Begegnungen mit plakativen Äußerungen besprochen und durch Rollenspiele praxisnah nachgestellt werden. Im Nachgang werden Strategien und Argumentationshilfen erarbeitet und geübt. Alle Teilnehmer*innen erhalten somit verbale Werkzeuge, um bei populistischen und rechtsextremen Äußerungen nicht zu verstummen.

    „Die destabilisierenden und zersetzenden Äußerungen von AFD-Mandatsträgern können nicht ohne Gegenreaktionen bleiben. Zusätzlich müssen wir geschlossen auftreten und klar zeigen: Rechtspopulistische Politik hat in unseren Reihen nichts zu suchen.“

    Neben der Rhetorikschulung durch die Argumentationstrainings bezweckt Romeo Franz langfristig, dass die Zivilgesellschaft, aber auch Entscheider*innen und Parteiinterne sich stärker vernetzen und zusammenarbeiten, um rechter Hetze geschlossen und gefestigt entgegenzutreten. Dabei sind regionale Verbände und Vereine eine wichtige Ressource und Anlaufstelle im Kampf gegen Menschen- und Demokratiefeindlichkeit. Wichtige Aufklärungs- und Präsenzarbeit leisten meistens die lokalen, ehrenamtlich Engagierten.

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  • MdB Gülistan Yüksel lädt zur Doppelsprechstunde ein

    MdB Gülistan Yüksel lädt zur Doppelsprechstunde ein

    Da die Resonanz bei der Telefonsprechstunde seit Monaten hoch ist, viele aber auch das persönliche Gespräch bevorzugen, bietet Yüksel im Oktober eine zweifache Sprechstunde an:
    Am Dienstag, dem 24. Oktober, findet von 16:00 bis 17:00 eine persönliche Sprechstunde im Wahlkreisbüro in Rheydt statt.
    Eine weitere telefonische Sprechstunde bietet die SPD-Politikerin am selben Tag, von 17:30 bis 18:30 Uhr, an.
    „Die Meinungen und Sichtweisen der Menschen in Mönchengladbach zu bundesweiten Politikthemen sind für mich von großer Wichtigkeit. Seit Jahren lege ich Wert darauf, stets in engem Kontakt zu den Bürgerinnen und Bürgern vor Ort zu sein und ihren Anliegen in Ruhe zuzuhören“, betont die Politikerin.
    Um die persönliche und die telefonische Sprechstunde vorab zu organisieren, bittet Yüksel um vorherige Anmeldung mit Nennung des Gesprächsthemas unter 02166-8559766.
    Der Anmeldezeitraum läuft vom 16. bis 20. Oktober 2023.
    „Ich möchte alle Menschen in meinem Wahlkreis herzlich einladen, mit mir in Kontakt zu treten. Wer persönlich vorbeikommen möchte, ist herzlich willkommen. Wer ein Telefonat bevorzugt, den rufe ich am 24. Oktober gern an“, fasst Yüksel ihr Sprechstundenangebot zusammen. „Wie in den vergangenen Sprechstunden freue ich mich auf interessante Diskussionen und konstruktive Gespräche “, blickt Yüksel dem Termin entgegen.

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  • Einfluss auf die politische Meinungsbildung durch Suchmaschinen

    Einfluss auf die politische Meinungsbildung durch Suchmaschinen

    TH Köln wertet Millionen von Web-Daten aus

    Auf welche Weise beeinflussen Suchmaschinen, wie Politiker*innen vor Wahlen wahrgenommen werden? Wissenschaftler*innen der TH Köln und der Universität zu Köln haben Millionen von Suchvorschläge zu deutschen Parlamentarier*innen ausgewertet. Die Daten liefern Rückschlüsse auf die ihnen zugeschriebenen beruflichen und persönlichen Eigenschaften.

    „Nicht erst seit den Erfolgen von Barack Obama und Donald Trump sowie populistischen Parteien in Europa wird über den Einfluss der sozialen Medien auf den Verlauf und Ausgang von Wahlen intensiv diskutiert. Die Rolle von Suchmaschinen und besonders die von Suchvorschlägen wurde bisher unzureichend untersucht. Dabei nutzen viele Menschen diesen Weg, um sich Informationen zu beschaffen und ihre Meinung zu politischen Themen oder Personen zu bilden“, erklärt Prof. Dr. Philipp Schaer vom Institut für Informationswissenschaft der TH Köln.

    Geben Nutzer*innen ihre Anfragen in das Suchfeld der Suchmaschinen ein, machen diese automatisch Vorschläge, wie die Anfrage vervollständigt werden könnte. Dabei werden vor allem die Wortkombinationen angezeigt, die häufig in die Suchmaske eingegeben wurden. Vorurteilsbehaftete Suchanfragen anderer Nutzer*innen können so beeinflussen, welche Informationen zu politischen Themen zu finden sind. Die Untersuchung möglicher Verzerrungen in diesen Suchvorschlägen war das Ziel des Forschungsprojektes EUSOPOL der TH Köln und der Universität zu Köln. Dafür arbeiteten Expert*innen aus Informatik, Informationswissenschaft und Politikwissenschaft zusammen.

    Muster in Datenbergen erkennen
    Die Wissenschaftler*innen erhoben zwischen den Bundestagswahlen 2017 und 2021 Millionen von Web-Daten aus den drei Suchmaschinen Google, Bing und DuckDuckGo. Der zweimal täglich abgefragte Datensatz enthielt die Namen aller aktiven Parlamentarier*innen des Bundestages sowie von Spitzenpolitiker*innen aus den Bundesländern – in der Summe rund 1000 Suchanfragen. Mithilfe maschineller Sprachverarbeitung ordneten die Forscher*innen die automatischen Vorschläge drei Kategorien zu – geografische Angaben wie Stadt, Bundesland oder Wahlkreis; Wörter im politischen und wirtschaftlichen Kontext wie „Steuer“ oder „Abgasskandal“ sowie persönliche Informationen wie „Frisur“, „Kinder“ oder „Ehe“. Anschließend wandte das Projektteam statistische Methoden an, um Themenverteilungen und Muster zu erkennen.

    Berufs- und personenorientierte Zuschreibungen
    Bei der Analyse der Ergebnisse stellten die Forscher*innen einen sogenannten Bias fest – die systematisch verzerrte Darstellung von Informationen. „Unsere Untersuchungen legen dar, dass Verzerrungen vor allem bei den zuerst angezeigten Suchvorschlägen auftreten. Vor allem Nutzer*innen mit ungefestigtem Informationsbedürfnis orientieren sich bei ihrer Suche an diesen Vorschlägen. So können verzerrte oder vorurteilsbehaftete Informationen Meinungsbildung beeinflussen. Biases in Suchvorschlägen können auch durch selbstverstärkende Effekte Phänomene wie zum Beispiel gesellschaftlich verankerte Rollenbilder oder Klischees festigen”, erläutert Fabian Haak, der im Projekt promoviert.

    Ausgehend von einer gleichen Verteilung bei den zugeschriebenen beruflichen und persönlichen Eigenschaften ergaben die Auswertungen, dass männlich identifizierte Politiker mehr Suchvorschläge zu ihrer beruflichen Rolle in Politik und Wirtschaft erhielten als zu biographischen Merkmalen. Bei den Suchanfragen zu weiblich identifizierten Politikerinnen ist ein gegenteiliges Bild festzustellen. Hinsichtlich des Alters lässt sich sagen, dass bei unter 50-jährigen Parlamentarier*innen mehr Informationen aus dem privaten als aus dem politischen Bereich aufgeführt waren. Ebenfalls wurden die Parteizugehörigkeit und das Bundesland des Wahlkreises auf Biases untersucht – allerdings mit deutlich geringerem Einfluss. „Unsere Untersuchungen zeigen, dass in den Vorschlägen der Suchmaschinen männliche und ältere Politiker*innen tendenziell eher mit politischer Kompetenz assoziiert werden, als jüngere und weibliche“, berichtet Schaer.

    Die aktuelle Folgeforschung im Team beschäftigt sich mit der Frage, inwieweit statistische Sprachmodelle genutzt werden können, um sowohl einen Bias zu erkennen als auch besser erklärbar zu machen. Erste Versuche hierzu mit einem großen Datensatz aus der US-amerikanischen Nachrichten-Plattform AllSides.com zeigen, dass sich mit Hilfe dieser Sprachmodelle systematische Verzerrungen reproduzieren und simulieren lassen. „Ein erster Schritt zu einem besseren Verständnis dieser Technologien und zur Schaffung von Transparenz und Fairness in der Informationssuche“, so Schaer abschließend.

    Über das Projekt
    Das Forschungsprojekt „ESUPOL – Einfluss von Suchmaschinen auf die politische Meinungsbildung“ wurde unter der gemeinsamen Leitung von Prof. Dr. Philipp Schaer vom Institut für Informationswissenschaft der TH Köln sowie von Prof. Dr. Sven-Oliver Proksch vom Cologne Center for Comparative Politics der Universität zu Köln durchgeführt. Die Laufzeit betrug dreieinhalb Jahre. Das Ministerium für Kultur und Wissenschaft NRW unterstützte das Vorhaben im Rahmen der Fördermaßnahme „Standortübergreifendes Graduiertenkolleg Digitale Gesellschaft“ mit 175.000 Euro.

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  • Mönchengladbach auf der EXPO REAL: Der Zurückhaltung der Baubranche mit Ausdauer, Mut und neuen Ideen begegnen

    Mönchengladbach auf der EXPO REAL:
    Der Zurückhaltung der Baubranche mit Ausdauer, Mut und neuen Ideen begegnen

    Die Immobilien- und Baubranche steht vor immensen Herausforderungen; landauf, landab stocken Entwicklungsprojekte.

    Wie setzt man also Impulse in schwierigen Zeiten? Mit Ausdauer, Mut und neuen Ideen, im engen Schulterschluss von Verwaltung, Wirtschaft und Wissenschaft – und mit einem zusätzlichen Fokus auf Investitionen in „Köpfe“. Auf der internationalen Fachmesse für Immobilien und Investitionen EXPO REAL bewirbt Mönchengladbach den Wohn- und Wirtschaftsstandort am Niederrhein. Vom 4. bis 6. Oktober steht in München diesmal neben aktuellen Bauprojekten wie dem Rheydter Hauptbahnhof etwa auch der geplante Wissenscampus als Keimzelle für Innovationen und Kaderschmiede für die Fachkräfte von morgen auf der Agenda.

    „Die Zeiten sind wahrlich keine leichten“, sagt Dr. Ulrich Schückhaus, Vorsitzender der Geschäftsführung der WFMG und der EWMG . „Das gilt für die gesamte Branche. In Mönchengladbach stehen wir sogar noch verhältnismäßig solide da, da noch keine der bei uns aktiven Projektentwickler in Schieflage geraten sind. Trotzdem heißt es für die gesamte Bau- und Immobilienwirtschaft momentan ehrlich gesagt: Augen zu und durch. Es werden wieder bessere Zeiten kommen.“
    Dieses Unterfangen geht man in Mönchengladbach jedoch zumindest im engen Schulterschluss an. Daher ist es als positives Zeichen zu werten, dass WFMG, EWMG und Stadt Mönchengladbach die bewährten Partner aus den Vorjahren – darunter Bienen + Partner, Dornieden Gruppe, Dr. Schrammen Architekten, Otten Architekten, Oberdörfer Meurer Planungsgesellschaft und die Stadtsparkasse Mönchengladbach – wieder für die Beteiligung am Gemeinschaftsstand der Standort Niederrhein gewinnen konnten.

    Wohnstandort Mönchengladbach
    Generell gilt: Die großen Stadtentwicklungsprojekte wie Seestadt mg+, Maria-Hilf-Terrassen und REME-Gelände bleiben im Fokus.
    Jedoch schreitet der Wohnbau in Mönchengladbach durchaus unterschiedlich voran. Während es bei einigen innerstädtischen Quartiersentwicklungen zu Verzögerungen kommt, nehmen die Wohnentwicklungen im Croonsquartier und an der Steinmetzstraße Fahrt auf. Auch die Mehrfamilienhäuser auf dem Gelände der ehemaligen Hauptschule Eicken nehmen Gestalt an. „Das sind gute Nachrichten und wichtige Zeichen für Mönchengladbach in schwierigen Zeiten. Wir setzen alles daran, die geplanten Projekte weiter voranzutreiben, denn wir brauchen private und gewerbliche Investoren, um Wohnen für alle in der Stadt zu schaffen“, betont Dr. Schückhaus für die EWMG. „Wir müssen in den Startlöchern stehen, wenn der Immobilienmarkt wieder anzieht.“ Die Zahlen unterstreichen die Aussage: Die EWMG investierte im vergangenen Jahr insgesamt 7,3 Millionen Euro in Bau- und Erschließungsmaßnahmen.

    Ein wichtiges Impulsprojekt für Familien: Die EWMG baut zwei Kindertagesstätten mit insgesamt 140 Betreuungsplätzen. Die energieeffizienten, funktionalen und architektonisch ansprechenden Gebäude können in modularer Holzkonstruktion an verschiedenen Stellen in der Stadt schnell errichtet werden. Mit der Zimmermann Haus GmbH wurde ein Totalunternehmer gefunden, der das Kitakonzept auf zwei städtischen Flächen in diesem Jahr umsetzt. Die Eröffnung ist für Anfang 2024 geplant.

    Impulse für die Gladbacher City
    Am Mönchengladbacher Bahnhof entsteht bis Ende 2024 der neue ZOB (Zentrale Omnibus-Bahnhof) – ein moderner, leistungsstarker und bedarfsgerechter Mobilitätshub. „Das ist ein wichtiger Schritt, um den Europaplatz als Ganzes neu auszurichten und damit gerade an dieser prominenten Stelle Stadtreparatur zu betreiben“, sagt Oberbürgermeister Felix Heinrichs.

    Die Entwicklung steht im Zusammenhang mit dem Projekt „19 Häuser“, das in unmittelbarer Nachbarschaft entstehen soll – auch wenn die langjährigen Verhandlungen mit dem Investor BEMA abgebrochen wurden. Erklärtes Ziel der städtischen Akteure ist es nach wie vor, eine städtebaulich hochwertige Entwicklung umzusetzen. Denkbar ist demnach auch eine getrennte Entwicklung auf den städtischen und den BEMA-Flächen. Das Ziel dahinter: Ein attraktives gemischtes Quartier in direkter Nähe zum Hauptbahnhof als neues Eingangstor für Gladbach strahlt auf das Image der Gesamtstadt aus.

    Impulse für die Rheydter City
    Am Hauptbahnhof in Rheydt investiert die EWMG selbst. Im April feierte sie mit allen Mitstreitern des neuen Empfangsgebäudes Richtfest. „Es ist schön zu sehen, dass die Entwicklung am Hauptbahnhof Rheydt nach vielen Jahren der Verhandlung, Diskussion und Vorarbeit nun wirklich Gestalt annimmt“, so Schückhaus. Zudem sei das Projekt trotz der aktuell schwierigen Zeiten in der Baubranche im Zeitplan. „Wir setzen ein sichtbares Zeichen für den Stadtteil Rheydt und damit für die Gesamtstadt.“ Hier entstehen zudem einzigartige Arbeitsplätze – moderne, helle Büroräume und Handelsflächen, ein begrünter Innenhof, Einzelhandel vor der Tür und die perfekte Anbindung an den öffentlichen Nahverkehr.

    Gewerbeimmobilienstandort Mönchengladbach
    Weiterhin investitionsbereit zeigt sich der Mittelstand, beispielsweise auf den Premiumflächen des Gewerbeparks Nordpark. „Hier sind nach Corona-bedingter Zurückhaltung wieder mehrere konkrete Projekte in Planung oder bereits in der Umsetzung“, so Schückhaus. Inhaltlich dient der Nordpark als Business-Standort für Büronutzer mit Schwerpunkten in der Dienstleistungsbranche, IT-Services, Finanzbranche sowie einem noch relativ neuen Kern der Gesundheitswirtschaft.
    Daran anknüpfend gibt es spannende Möglichkeiten z.B. für Life-Science- und Laborstandorte. Mit der zukünftigen Erweiterung des Areals im Bereich der Lilienthalstraße, welcher durch die EWMG erworben wurde, bestehen zudem eine langfristige Perspektive und Wachstumsmöglichkeiten.

    Flughafenstandort Mönchengladbach
    Der Flughafen Mönchengladbach ist Wachstumstreiber für den Wirtschaftsstandort. Hier sollen moderne Büro- und Hallenflächen entstehen, teils mit Flugfeldanbindung. Entsprechende Planungen für die Areale des Parkplatzes und der Trabrennbahn wurden auf den Weg gebracht.

    Wissensstandort Mönchengladbach
    Die generelle Zurückhaltung im Bausektor ermöglicht es den Akteuren in Mönchengladbach zudem, den Fokus verstärkt auf Investitionen in „Köpfe“ zu setzen.
    „Der Umbau in Richtung der Wissenswirtschaft ist in vollem Gange“, sagt Oberbürgermeister Felix Heinrichs. „Und mit der Gründungsfabrik und dem Wissenscampus kommen die ersten Strukturwandelprojekte nun endlich in die Umsetzung.“ Projekte, die ebenso wie die kürzlich angelaufene Junior-Uni nicht zuletzt dazu dienen, die Fachkräfte von morgen für den Arbeitsmarkt der Zukunft aufzustellen. Auch bei weiteren Zukunftsprojekte wie der Textilfabrik 7.0 geht es voran.

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  • Mönchengladbacher Initiative: Mit Bürgerantrag gegen hindenburg

    Mönchengladbacher Initiative: Mit Bürgerantrag gegen hindenburg

    Seit Anfang Oktober sammelt die Mönchengladbacher Initiative „Mönchengladbach ohne hindenburg*“ Unterschriften unter einen Bürgerantrag, mit dem die Initiative den Namen „hindenburg“ aus dem Stadtbild verbannen will.

    Erklärung der Initiative zum Antrag:

    In Mönchengladbach, Geburtsort von joseph goebbels*, trägt ausgerechnet die bekannteste Straße den Namen hindenburg*. Zur Erinnerung: paul hindenburg hat den ersten Weltkrieg wider jede Vernunft verlängert und verschärft und nach Kriegsende jegliche Verantwortung für Hunderttausende Tote verweigert.

    Mit Notverordnungen und wiederholten Reichstagsauflösungen hat er auf das Ende der Weimarer Republik hingearbeitet. Mit der Unterzeichnung des Ermächtigungsgesetzes schaltete er schließlich den Reichstag aus und hat aus freiem Willen und im Vollbesitz seiner geistigen Kräfte adolf hitler zum Reichskanzler ernannt und ihn bis zu seinem Lebensende bei allen terroristischen und antisemitischen Verbrechen vorbehaltlos unterstützt.

    Wir meinen, Mönchengladbach sollte aufhören, hindenburg weiter diese Ehre zukommen zu lassen. Die Ehrung hindenburgs provoziert alle Menschen, die ihre Angehörigen und Vorfahren durch die Nazis verloren haben. Wenn wir gute Beziehungen zu unseren Nachbarn wollen, sollten wir mit einer Umbenennung der hindenburgstraße ein Zeichen setzen.

    Der Antrag der Initiative, die bisher 20 Unterschriften gesammelt hat, findet sich auf deren Homepage im Downloadbereich unter:

    www.moenchengladbach-ohne-hindenburg.de

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  • Photovoltaikanlage für das Finanzamtszentrum Mönchengladbach

    Photovoltaikanlage für das Finanzamtszentrum Mönchengladbach

    700 Quadratmeter groß ist der neueste Baustein für das Projekt klimaneutrale Landesverwaltung:

    Der Bau- und Liegenschaftsbetrieb des Landes Nordrhein-Westfalen (BLB NRW) hat auf dem Dach des Finanzamtszentrums Mönchengladbach eine Photovoltaikanlage realisiert. Sie ist ein weiterer wichtiger Schritt bei der Solar-Initiative des Landes und ein weiterer Beitrag der Finanzverwaltung für Nordrhein-Westfalen.
    396 hocheffiziente Solar-Module wurden auf dem Flachdach des Finanzamtszentrums Mönchengladbach auf rund 700 Quadratmetern installiert. Sie sind Teil der neuen Photovoltaikanlage, die der BLB NRW für das Finanzamt am Niederrhein errichtet hat. Diese wird jährlich für ungefähr 130.000 Kilowattstunden grünen Strom sorgen. Diese Strommenge entspricht dem Jahresverbrauch von rund 35 Vier-Personen-Haushalten. Im Vergleich zu einer konventionellen Stromversorgung spart die neue Photovoltaikanlage jährlich knapp 62 Tonnen CO2-Emissionen ein. „Die Finanzverwaltung für Nordrhein-Westfalen ist ein wichtiger Partner der Energiewende“, erklärt Dr. Dirk Günnewig, Staatssekretär im Ministerium der Finanzen und Vorsitzender des BLB NRW-Verwaltungsrates. „Wir arbeiten mit Hochdruck daran, Potenziale für Energieeinsparung und -erzeugung in unseren Gebäuden aufzudecken und zu erschließen. Jedes Solarmodul, das wir auf unsere Dächer bauen, steigert den Anteil der klimafreundlichen Eigenstromerzeugung.“
    Mit der Anlage in Mönchengladbach setzt die Duisburger Niederlassung des BLB NRW den Photovoltaikausbau auf ihren Liegenschaften fort. „Das gesamte Immobilien-Portfolio des BLB NRW soll nachhaltig und zukunftsfest aufgestellt werden“, berichtet Niederlassungsleiter Till Neschen und sagt: „Ein weiterer großer Schritt zur umweltfreundlichen Energiegewinnung.“ Bärbel Dahmen, Dienststellenleiterin des Finanzamts Mönchengladbach, ergänzt: „Als Mieter vor Ort sind wir stolz, mit der Photovoltaikanlage einen Teil zum Umweltschutz beizutragen.“

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  •  +++ Transparenz-Bündnis fordert von der Koalition versprochenes Transparenzgesetz ein +++

     +++ Transparenz-Bündnis fordert von der Koalition versprochenes Transparenzgesetz ein +++

    Ein aus neun Verbänden bestehendes Bündnis kritisiert die Verzögerung bei der Transparenzgesetzgebung: Das Gesetz sollte ursprünglich zu Beginn der Legislaturperiode angestoßen werden.

    „Jüngste Aussagen aus dem Ministerium lassen daran zweifeln, ob die Ministerin überhaupt an dem Gesetz interessiert ist. Vor diesem Hintergrund fragt unser Bündnis: Wird das noch was, Frau Faeser?“, sagt Marie Jünemann, Bundesvorständin des Fachverbandes Mehr Demokratie.

    Ein Bundestransparenzgesetz ist nach Ansicht des Bündnisses überfällig. Deutschland hinkt hier im internationalen Vergleich hinterher. Transparenz ist ein wichtiges Merkmal einer modernen Demokratie. Sie macht das Handeln von Behörden, Parlamenten und politischen Akteurinnen und Akteuren nachvollziehbar und ermöglicht die wirksame Kontrolle der Exekutive.

    Dem Transparenz-Bündnis gehören neben Mehr Demokratie auch der Deutsche Journalisten-Verband, das Netzwerk Recherche, Transparency International Deutschland, LobbyControl, die Deutsche Gesellschaft für Informationsfreiheit, Wikimedia Deutschland, FragDenStaat und abgeordnetenwatch.de an. Vor einigen Monaten legte das Bündnis einen eigenen Entwurf für ein Transparenzgesetz vor.
    Er wird auf der Webseite www.transparenzgesetz.de vorgestellt.

    +++ Hintergrund +++
    Die Ampelkoalition hatte im Koalitionsvertrag angekündigt, die Informationsfreiheitsgesetze zu einem Bundestransparenzgesetz weiterentwickeln zu wollen. Eigentlich wollte das Innenministerium bis Ende des Jahres 2022 die Eckpunkte vorstellen, wie Staatssekretär Dr. Markus Richter bei einer Konferenz der Datenschutzbeauftragten erklärte.

    Davon ist nichts geblieben. Doch nun will die Ampel erst bis Ende 2024 einen Gesetzentwurf vorlegen – so ist es einem Aktionsplan des Bundeskanzleramts zu entnehmen. Das würde bedeuten, dass das Gesetz erst 2025 eingeführt würde.

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  • Bürgergeld: Gladbachs Grüne weisen Stimmungsmache zurück

    Bürgergeld: Gladbachs Grüne weisen Stimmungsmache zurück

    Im Zuge der Verabschiedung des Bürgergelds zum Ende letzten Jahres befeuern falsche Behauptungen eine gesellschaftlich spaltende Debatte. Bereits zur Einführung des Harz-IV Nachfolgers hat der SPD-Generalsekretär Kevin Kühnert der CDU-CSU-Fraktion „Desinformation und Stimmungsmache“ vorgeworfen. So wurden, um eine Verabschiedung im Bundesrat zu ermöglichen, auf Pochen der Union, die vorgesehenen Sanktionsmöglichkeiten verschärft und das Schonvermögen reduziert. 

    Mit der geplanten Erhöhung des Bürgergeldes um zwölf Prozent zum 01.01.2024 hat die CDU-Bundestagsfraktion in Person von Jens Spahn diesen Diskurs erneut künstlich befeuert. So wurde zum wiederholten Male seit der Einführung die Behauptung aufgeworfen, dass mit der Erhöhung des Bürgergeldes sich Arbeit nicht mehr lohnen würde.

    Diese Behauptung weist der Kreisverband von Bündnis 90/ Die Grünen in Mönchengladbach entschieden zurück und beruft sich dabei auf eine Analyse, welche im Auftrag des ARD-Magazins „Monitor“ durchgeführt wurde.

    Diese Analyse ergab, dass das Haushaltseinkommen in den drei ermittelten Fallkonstellationen bei Zugrundelegung des Mindestlohns immer mehr als das erhöhte Bürgergeld beträgt.

    Jonas Gesthuysen

    „Die Aussagen der CDU-Bundestagsfraktion sind insofern bemerkenswert, als dass sie auch gegen die Erhöhung des Mindestlohns auf 12,00 Euro/Stunde gestimmt haben. Hier werden bewusst, Bedürftige und Menschen, die im Niedriglohnsektor arbeiten, gegeneinander ausgespielt“, stellt Jonas Gesthuysen, Beisitzer im Vorstand der Mönchengladbacher Grünen, fest.

    „Auch in Mönchengladbach leben aus vielfältigen Gründen zahlreiche Menschen, insbesondere Kinder, vom oder mit dem Bürgergeld. Das Bürgergeld soll das Existenzminimum gewährleisten. Ob dies bei der steigenden Inflation selbst mit dieser Erhöhung gelingt, ist aus meiner Sicht zweifelhaft“ so Gesthuysen weiter.

    „Anstatt mit falschen Behauptungen Stimmung zu machen, sollten wir uns vielmehr darüber Gedanken machen, wie wir Bürgergeldbeziehenden gezielt helfen können, wieder in Arbeit zu kommen. Arbeit ist die beste Form der Teilhabe am gesellschaftlichen Leben“ so Gesthuysen abschließend. Der Kreisverband von Bündnis 90/Die Grünen in Mönchengladbach wird sich auch weiterhin für ein existenzsichernde Grundsicherung, die ihren Namen verdient, einsetzen.

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  • Hat unser Wald eine Zukunft?-Unser Wald hat Zukunft

    Hat unser Wald eine Zukunft?-
    Unser Wald hat Zukunft

    Wie wird unser Wald zukunftsfähig?

    Wir leben in Zeiten des Klimawandels und des Artensterbens. Auch unser   Wald ist  in Mitleidenschaft gezogen.
    Auf der anderen Seite wird der Wald sowohl für den Schutz der biologischen Vielfalt wie auch für die Bewältigung der Folgen des Klimawandels eine große Rolle spielen. Dies gilt nicht nur für den Regenwald sondern auch für den deutschen Wald.

    Das wirft die Frage auf: Wie können wir mit Wald umgehen, damit aus ihm ein anpassungsfähiger Zukunftswald wird?
    Wie kann ein widerstandfähiger, sog. klimaresilienter Wald aussehen, der ein Höchstmaß an CO 2 speichert, weiterhin unsere Luft reinhält, den Wasserkreislauf regelt, unsere Umgebung abkühlt, das Wasser im Boden speichert, uns Menschen als Erholungsraum dient und den Rohstoff Holz liefern soll?

    Der Lübecker Stadtwald gilt als Vorreiter der naturnahen Waldbewirtschaftung.
    Dieses  seit gut 30 Jahren dokumentierte Modell, kann hervorragend als Referenz für einen Mehrzweckwald genutzt werden.

    Herr Dr. Fähser sieht sich als Vermittler dieses Modells und auch Vermittler der sich scheinbar zu widersprechenden Anforderungen an den Wald. 

    Zur Person:
    Dr. Lutz Fähser, Dipl. Forstwirt, Schwerpunkt Betriebswirtschaftslehre , leitender Forstdirektor i.R., Leiter von Forstämtern im Staats-, Kommunal- und Privatbesitz, Mitarbeit in zahlreichen Projekten der Entwicklungszusammenarbeit, langjähriger Lehrbeauftragter an der Universität Kiel, (ehrenamtliche Funktion im BUND auf Bundes-, Landes- und Kreisebene).

    Wir freuen uns sehr, dass Herr Dr. Fähser uns im Kreis Heinsberg besucht, und am 20.10. einen öffentlichen Vortrag im Forum Wegberg hält und am 21.10. gibt es einen Spaziergang im Buchholzer Wald,  zu dem alle interessierten Bürger eingeladen sind.

    Erst einmal etwas Grundsätzliches zum Thema Wald; Warum ist der Wald wichtig?
    Wälder sind wertvoll. Sie versorgen uns mit lebenswichtigen Dingen wie z.b.  frischer Luft und Wasser, Kühlung und verhindern Bodenabnutzung bis hin zu Erdrutschen. (Erosionsschutz).
    Weiterhin sind  Wälder  Heimat  einer Vielzahl  von Tieren, Pflanzen und Pilzen. Sie liefern Holz und bieten uns einen wunderbaren Raum, in dem wir uns erholen können. 
    Im Klimawandel soll der Wald auch eine wichtiger Co 2 Senker sein und in heißen Sommern ist er in der Lage, seine Umgebung herunterzukühlen .

    Diese kostenlosen Gaben des Waldes werden auch als Ökosystemleistungen bezeichnet.
    An unseren Wald werden also einerseits viele Anfordernisse gestellt, andererseits ist er durch mehrere Faktoren wie z.B. den Klimawandel und Übernutzung selbst sehr  in Mitleidenschaft gezogen, wie es auch der Waldzustandbericht der Bundesumweltamtes von 2022 zeigt.

    Daher  stellt sich die Frage:
    Welche Art von Wald wird diesen unterschiedlichen Anforderungen am besten gerecht und wie passt hier die Idee einer naturnahen Bewirtschaftung hinein?
    Es ist klar geworden, dass naturferne Forste wie z.b. Fichten- oder andere Monokulturen dem Klimawandel nicht gewachsen sind, denn sie sind während der letzten heißen Sommer abgestorben.

    In der Forstwirtschaft spricht man nun häufig von der Notwendigkeit des Umbaus des Waldes in naturnahe Laub-, Misch- Wälder oder man spricht von nachhaltiger  Forstwirtschaft. Allerdings gibt es auch Unterschiede in der Auslegung des Begriffs „Naturnähe“.
    (Für manche Fachleute reicht es schon, wenn viele unterschiedliche Bäume angepflanzt werden, für die anderen ist der ganze Wald incl. des Bodens ein komplexes Ökosystem, bei dem der Mensch letztendlich nicht weiß, wie sich seine Eingriffe auswirken.)

    Herr Dr. Fähser und inzwischen viele andere Kollegen vertreten die naturnahe Waldbewirtschaftung, wie sie 1994 im Lübecker Stadtwald eingeführt wurde. Seitdem ist das sog. „Lübecker Modell“ eines  der intensivst forstwirtschaflich untersuchten Konzepte, welches zunehmend auch an anderen Orten in Deutschland eingeführt wird.

    Im Juni 23 erließ die EU Wald-Richtlinien namens „closer to nature forest management“. In diesen wird das Konzept aus Lübeck als als „best practice“, also als ein besonders gutes  Beispiel aus der Praxis erwähnt. (S. 65 ff)
    In diesem eher ökosystemorientieren Umgang mit Wirtschaftswäldern bedeutet es z.B., dass man nicht einfach bestimmte von uns Menschen auserkorene „Zukunftsbäume“ irgendwo hin pflanzt, sondern man beobachtet die Natur, in der viele miteinander verbundenen Faktoren eine Rolle spielen, die uns nicht immer bekannt sind.
    Zugrunde liegt die Beobachtung, dass höchste Produktivität in Wäldern die eher natürlichen „Waldgesellschaften“ haben. Das bedeutet, dass die höchste ökonomische Ertragsfähigkeit in naturnahen Wirtschaftswäldern zu erzielen ist. Ganz nach dem Grundsatz: Ökologie sichert Ökonomie.
    Denn tatsächlich schneidet das Konzept betriebswirtschaftlich besser ab als die meisten derzeit praktizierten Vorgehensweisen. Diese Erkenntis stellt einiges des „gesicherten“ forstwirtschaftlichen Wissens in Frage und scheint sie gar zu widerlegen.

    Die Erfahrungen im Lübecker Stadtwald haben auch viele Förster zu der Auffassung ermutigt, dass naturnahe, wenig gestörte Wirtschaftswälder ein hohes Maß zur Anpassung an Veränderungen und als Senke für das Klimagas CO 2 entwickeln.

    In seinem Vortrag am 20.10. um 18. 00 Uhr im Forum Wegberg, (Stadthalle, Burgstraße), und beim Spaziergang am 21.10. um 10.00 Uhr im Buchholzer Wald ( Parkplatz Wickrathberg) zeigt Dr. Lutz Fähser leitender Forstdirektor i.R. zeigt wie es gehen kann.

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  • Waldlehrpfad am Haus Horst informiert über Flora und Fauna

    Waldlehrpfad am Haus Horst informiert über Flora und Fauna

    Pünktlich zum Apfelfest hat das Forst-Team von mags den Waldlehrpfad rund um Haus Horst fertiggestellt.

    Er hält Wissenswertes über die Tier- und Pflanzenwelt vor Ort bereit.

    Ab Wanderparkplatz Haus Horst informieren 16 Tafeln über die Besonderheiten des Waldes und ihrer Bewohner auf dem rund 1,2 Kilometer langen Rundweg. Am Start- und Zielpunkt gibt es eine Übersichtskarte, die den Besuchenden einen Überblick auf die Standorte der jeweiligen Tafel gibt. Im Fokus dieses Waldlehrpfads liegen zum einen die alten Eichen, die dort am Wanderweg stehen – insbesondere die von Überlieferungen auf etwa 600 Jahre geschätzte Stieleiche. Zum anderen die Streuobstwiese rund um Haus Horst, die Lebensraum und Lebensgrundlage vieler verschiedener Tiere ist. Welche das sind, können Interessierte nun selbst mithilfe der Tafeln herausfinden.
    Thematisch zusammengestellt hat den Waldlehrpfad mags-Revierförster Werner Stops. Er kennt seine Wälder in Mönchengladbach in- und auswendig. Immerhin hat er sie fast alle mitgestaltet und aufgeforstet. So auch die Streuobstwiese am Standort, die er vor mehr als 30 Jahren als Auszubildender mitangelegt hat.
    Der Waldlehrpfad am Haus Horst wird nicht der einzige bleiben: So sind weitere am Schloss Rheydt, im Volksgarten und im Stadtwald geplant.

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  • Kaisersaal im Haus Erholung gesperrt

    Kaisersaal im Haus Erholung gesperrt

    Der Kaisersaal im Haus Erholung kann vorübergehend nicht mehr für Veranstaltungen genutzt werden.

    Der Grund: Die Stabilität der Deckenkonstruktion kann aktuell nicht zweifelsfrei garantiert werden.
    Laut einem Fachgutachter, den das städtische Gebäudemanagement (gmmg) beauftragt hat, ist die Deckenkonstruktion im Kaisersaal nicht fachgerecht ausgeführt. Die einzelnen Deckenfelder seien deshalb und aufgrund ihres hohen Eigengewichts teilweise instabil.

    Um die Besucherinnen und Besucher von Haus Erholung zu schützen, wird der Kaisersaal vorübergehend gesperrt. Wie lange die Sperrung erforderlich sein wird, ist noch nicht absehbar.

    Das gmmg wird sich kurzfristig eine zweite Meinung einholen und ein Konzept entwickeln, ob und wie die Decke zu sanieren oder zu erneuern ist. Die Sperrung des Saals wird voraussichtlich mindestens drei Monate dauern.

    Die Marketinggesellschaft Mönchengladbach nimmt derweil Kontakt zu allen auf, die mit ihren geplanten Veranstaltungen von der Sperrung betroffen sind.
    Die Deckenkonstruktion im Kaisersaal besteht aus abgehangenen Gipskartonfaserplatten. Errichtet wurde sie in den 90er Jahren. Eigentlich hatte das Gebäudemanagement im Kaisersaal die Beleuchtung erneuern wollen. Bei vorbereitenden Arbeiten dazu war der Zustand der Decke aufgefallen, weshalb das Gebäudemanagement diese durch einen Fachgutachter untersuchen ließ. Die Untersuchung der weiteren Decken steht noch aus, da aufgrund der geschlossenen Bauweise erst eine Zugangs Möglichkeit geschaffen werden muss.

    Mitteilung der SPD:
    eine sehr wichtige Mitteilung, die unseren Parteitag am 30.09. betrifft:

    Aus diesem Grund kann eine Durchführung des Parteitages der SPD in der Erholung nicht erfolgen und der Parteitag wird in der Kaiser-Friedrich-Halle (Hohenzollernstraße 15, 41061 Mönchengladbach) stattfinden.

    An den Zeiten, der Tagesordnung oder anderen Dingen ändert sich nichts. Es geht nur um den Ortswechsel.

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  • Einladung zur 1. Mönchengladbacher Demokratiekonferenz

    Einladung zur 1. Mönchengladbacher Demokratiekonferenz

    Hiermit laden wir, der Bildungspark MG mit der Fach- und Koordinierungsstelle der Partnerschaft für Demokratie und der Fachbereich 51 Kinder, Jugend und Familie der Stadt Mönchengladbach mit dem Federführenden Amt, zur ersten Mönchengladbacher Demokratiekonferenz mit der Thematik „Klassismus und Demokratie in Mönchengladbach“ ein.

    • Wann?                 21.10.2023 von 11:00 Uhr bis 15:00 Uhr
    • Wo?                    In der Textilakademie auf der Rheydter Straße 329, 41065 Mönchengladbach
    • Für wen?             Alle Personen aus der Stadtgesellschaft – keine Altersbegrenzung und kein Vorwissen nötig.

    Anmeldung unter:
    Ihr könnt euch per Google Forms unter https://shorturl.at/wD247 oder per Mail mit Namen und E-Mail-Adresse an demokratie.leben@dekull.de für die Veranstaltung anmelden. Diese ist kostenfrei.

    Inhalt:
    Das Ziel einer demokratischen Gesellschaft ist es, dass sich alle Menschen am politischen, sozialen und kulturellen Leben beteiligen und das Miteinander gemeinsam gestalten. In der Realität beteiligen sich Menschen unterschiedlicher sozialer und ökonomischer Herkunft aber unterschiedlich stark.

    Welche Herausforderungen birgt die zunehmende soziale Ungerechtigkeit für die Demokratie?

    Auf der Demokratiekonferenz wird das Thema Klassismus, die strukturelle Benachteiligung und Diskriminierung aufgrund der sozialen Herkunft oder Position, und deren Auswirkungen diskutiert. Dabei geht zum einen um die Auswirkungen auf Demokratie und Teilhabe im Allgemeinen, zum anderen ganz konkret um die Herausforderungen und Handlungsoptionen in Mönchengladbach.

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  • Einrichtung des Jugendparlaments – ein Fortschritt für die politische Beteiligung junger Menschen

    Einrichtung des Jugendparlaments – ein Fortschritt für die politische Beteiligung junger Menschen

    Der Mönchengladbacher Stadtrat hat am 13. September die Gründung eines Jugendparlaments beschlossen.

    Nach dem Jugendhilfeausschuss hat nun auch der Stadtrat der Satzung und der Wahlordnung zugestimmt. Für die SPD Mönchengladbach ist dieser jüngste Beschluss ein Grund zum Feiern.   

    „Das Jugendparlament ist ein entscheidender Schritt, um die politische Bildung und Beteiligung junger Menschen in Mönchengladbach zu stärken. Jugendliche haben nicht nur ein tiefes Interesse am politischen Geschehen, sondern bringen auch frische, innovative Perspektiven zur Bewältigung der Herausforderungen ein, mit denen unsere Stadt konfrontiert ist. Mit dem Jugendparlament rücken wir auch ihre Stimmen in den Mittelpunkt der Mönchengladbacher Politik“, erklärt Gülistan Yüksel, Vorsitzende der SPD Mönchengladbach                              

    „Wie wichtig diese Plattform für die Jugendlichen ist, zeigt die engagierte und zum Teil jahrelange Beteiligung vieler junger Menschen an der Entwicklung der Satzung und der Wahlordnung. Ohne die Arbeit der Jugendlichen und die Unterstützung der Verwaltung wäre es nicht zur Gründung des Jugendparlaments gekommen. Dafür möchten wir allen Beteiligten herzlich danken. Das ist ein Beweis dafür, dass sich Hartnäckigkeit und Engagement auszahlen. Für die anstehenden Delegiertenwahlen wünsche ich allen Jugendlichen viel Erfolg und Spaß!“, so Marie-Luise Steves, die selbst am Prozess beteiligt ist.

    Bis zu 25 stimmberechtigte Kinder und Jugendliche zwischen zwölf und zwanzig Jahren können ins Jugendparlament gewählt werden. Für die Delegiertenversammlung können sich alle Interessierten bis zum 1. Dezember 2023 bewerben. Sie müssen nur ihren Wohnsitz in Mönchengladbach haben. Gewählt werden sollen die Delegierten am 16. Januar 2024, zehn Tage später soll die konstituierende Sitzung des ersten Mönchengladbacher Jugendparlaments stattfinden.

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  • 39. Internationaler Militärwettkampf am Samstag, 30. September 2023

    39. Internationaler Militärwettkampf am Samstag, 30. September 2023

    Für die Gäste gibt`s viel Technik und Action in und um das Schloss Rheydt in Mönchengladbach.

    60 Teams aus sechs Nationen treten beim ältesten Vielseitigkeitswettbewerb der Bundeswehr an. Es gibt 17 Stationen – wie einen Kletterturm, oder Schlauchbootfahren gegen die Zeit – an denen die Mannschaften mit Kondition und Köpfchen punkten können.
    Für Besucherinnen und Besucher des 39. Internationalen Militärwettkampfs gibt’s noch mehr zu erleben:
    Die Bundeswehr präsentiert die Spezialfahrzeuge „Fuchs“ und „Fennek“, einen landenden SAR-Helikopter und eine Diensthundestaffel, die vor Ort ihre Fähigkeiten zeigt.
    Für die kleinen Gäste gibt es u.a. Kinderschminken.
    Die Wettkämpfe starten am Samstag, den 30. September 2023, bereits um 7:30 Uhr.
    Das Bühnenprogramm beginnt gegen 12:00 Uhr.

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  • Fancy Women Bike Ride 17. September 2023 um 15:00 Uhr Mönchengladbach Bunter Garten// Europäische Mobilitätswoche 2023

    Fancy Women Bike Ride 17. September 2023 um 15:00 Uhr Mönchengladbach Bunter Garten// Europäische Mobilitätswoche 2023

    Weltweit in weit über 200 Städten in über 30 Ländern radeln schicke Frauen auf bunt geschmückten Fahrrädern plaudernd und lachend durch die Stadt.

    Vor zehn Jahren erfand die aus Izmir stammende Sema Gür das Event, das es mit Hilfe ihrer Freundin Pinar Pinzuti aus Mailand auf die internationale Bühne schaffte und nun alljährlich am dritten Sonntag im September stattfindet. 

    Unter dem Motto “Parfüm statt Abgase” weisen Frauen auf charmante Weise auf Frauenrechte hin, machen aber auch auf das Fahrrad als Verkehrsmittel in der Innenstadt aufmerksam. 

    Organisatorin in Mönchengladbach ist Susanne Jud.
    Die Tour ist kurz und einfach, alle sind eingeladen. Kinder sind willkommen, Männer dürfen mit.
    Los geht es am Sonntag, 17. September 2023 um 15:00 Uhr am Bunten Garten, Spielplatz Bettrather Straße.
    Herzliche Einladung dazu!

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  • Mönchengladbacher Erklärung gegen die geplanten Kürzungen im Bundeshaushalt für das SGB II

    Mönchengladbacher Erklärung gegen die geplanten Kürzungen im Bundeshaushalt für das SGB II

    Mönchengladbach schlägt Alarm und schließt sich der Wuppertaler Resolution an!

    Mit den aktuell geplanten massiven Einsparungen im SGB II droht ein dramatischer Abbau von Qualifizierungs- und Beschäftigungsplätzen für Langzeitarbeitslose und für die Gruppe der jungen Menschen unter 25 Jahren!
    Der Mönchengladbacher Volksverein fordert die NRW Bundestags- und Landtagsabgeordneten sowie die arbeitsmarktpolitischen Partner auf, sich in den Beratungen zum Bundeshaushalt gegen die geplanten Kürzungen im Bundeshaushalt für das SGB II einzusetzen.
    Aktuell geplante Kürzungen im Bundeshaushalt für SGB II gefährden den sozialen Arbeitsmarkt, verschärfen Armut und erhöhen Jugendarbeitslosigkeit!
    Am 29.06.2023 informierte das Bundesministerium für Arbeit und Soziales in Bezug auf die Ressortabstimmung zum Bundeshaushalt 2024, dass der Eingliederungstitel im SGB II zunächst um 500 Mio. Euro gekürzt werden soll.

    Weiter geht es im nachstehenden Original-Dokument:

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